Macher Mmg. Nl. 376. Plänum«»atl°n«plel«: Im »0. ssür ble Zustellung in« Hau» halbl. b« tl. Vtlt b«l Post „anzj. fi. lb, halbj. ? KU. Samstag, 3N. November. 3n1erlic,n»g«büll Kür N»ll« Ins««tl bl» »u < Z«llen «l k., glözn« pr. Z«ll« S k., be« «stelln wlebelholungen ^i. Z«lle « li. 1878. Nichtailltllchel Theil. ^"urnalstimmen zum DelegationSconsticte. ^ Die Aufulnkjalnkeit der Wiener Blätter ist ganz ^»t> ^^ ^"^ ^^' Parlamentarischen Vorgänge in l>«,^ ^ "^ Anspruch gcnoininen. Man erörtert ins-.Moere die Möglichkeit einer Ärilegnng des Con< ^.Mischci, dem Grafen Andrassy und deni Bud-^^l)ttsse der Reichsraths - Delegation dnrch ein ^ ^ill eincui, noch vor Bekanntwcrdnng des Re-^"lgsenlschlusscs, die Nachtrag-Krcditsvorlage pro H^änrüchllziehen, geschriebenen Artikel spricht die F.!!«" die Vermilthuilg ans, daß die öffentliche Ma, ^" „Haarspaltereien" der Majorität des »üt> , ö^Msfeo blutwenig Verständnis habeil lverde, b»!ü H "" ^" weniger, als ja Graf Andrassy das j^ ^ubgetansschnsse rcclamiertc Recht des österreichi» ^r Mlanienls klar und bündig anerkannt habe. ^ ^Ulpetciizconslict sei nnr provociert, nin die ^tt, "^ ans den Delegationen, in denen sich die ^ciill, '^"^ ilicht sicher fühle, in eine andere " l)l!iübcrzuzerren, wo sie die ^ltajorität habe. llüer ',^ ",3n'lndcnl,latt" glanbt an die Möglichkeit "»d ."^'slalidlgnng zwischen dem trafen Andrassy ^ """ Budgelaiisschusse. Unbedingt dürfe Graf k ">>^ v^l^,,^,^ da>^ er gehört werde, bevor man ^ v "Acmrlheilnng" l,n Parlalncntc schreite. lhH "'e ^^ler Oesterreichs wollen endlich erfahren, ^°" sie Gut nnd Blut geopfert haben. Die ^lvlomlng für die Occupation pro 187!) biete /<^lM, hen Grafen Andrassy eine Rechtfertigung ^ ^ulttit vorbringen zu lassen. Auf dem vom ^ "usjchllssc gewählten Kampfplätze des formellen coh lllUlgölcchlcü stehen sich leine Gegner gegenüber, htz es bemwch zum Kampfe kommen, dann wcroc ^^ ''"ch lachlichcn, Indern nach persönlichen "°,n dafnr forschen niüsfen. V ^ "^ „^grablatt" luill der Hoffnung anf cm det H.ulluh nicht entsagen. Es ist der Meinung, dah ^ ^Mmch nicht befugt fei, ein Tadelsuutnm wider ^/'Ustcr des Aeußeru zu beschließen, da die aus« ^ ^, unzeitgemäßen Advolatcntalentes. Das ^ken ^' ^" den „pfiffigen Advokaten" fchwerlich ^ljc^ "Morgeupost" ersieht aufs neue aus dcu wisH '^nfcil, in welche die äußerste Linke des uu-^lrami "lbg^rdnetenhauses ansbrach, als von der ^lni^ '' des MeichsratheK die Rede war, daß der ^" Herbst einen verhängnisvollen Fehler be« gangen habe, indem er den Feinden der dualistischen Verfassung, den ungarischen Ultras und der feudalen Reaction in Oesterreich, in oi^ Hände arbeite. Die „Neue freie Presse" beansprucht für den Reichirath das Recht, den Berliner Vertrag eventnell, so lvcit er Oesterreich belastet, verwerfen zn können. Sie meint, eine solche Handlungsweise würde Oesterreich in den Augen Europa's nicht herabsetzen, sondern im Gegentheile das Ansehen des Reiches heben. Die „Deutsche Zeitung" verueint auf das entschiedenste, dah ein „fauler Friede" zwischen dem Grafen Andrassy und der Verfassungspartei der Be-uölkernng gnte Früchte tragen könnte. Die „Vorstadt-Zeitnng" präcisiert ihre Stellung noch einmal dahin, daß ihre Opposition blos der Person des Grafen Andrassy gelte, welcher durch Irreführung der Delegationen den Anspruch auf Vertrauen verwirkt habe. Dies sei auch der Standpunkt vieler opponierenden Delegierten. Die „Politik" erklärt, der Beschluß des Budget-Ausschusses bedeute einen parlamentarischen Staatsstreich : die Annulliernng der Delegationen znguustcu des Rcichsrathes. Das sei der erste Schritt zur Personalunion. „Pokrok" äußert über den „Zwcitampf" in den Delegationen eine große Befricdignng. Die Situation in Oesterreich gestalte sich so, daß der Sieg sich dorthin neigen werde, wohin die Föderalisten sich wenden. Das Schulwesen iu Bosnien und der Herze» gowina. Der Voltsuuterricht in den occupirrlen Landern befindet sich — so schreibt die „Bosu. Korr." — auf einer sehr niedrigen Stufe. Die Muhamedancr besitzen zwar eine große Zahl sogenannter Schulen (Medresse), doch wird in denselben meist nur das Lesen des Korau gelehrt oocl allenfalls die türkische Schrift. Nur in deu größereu Stadien: Serajcwo, Travuil, Banjaluta uild Mostar besinden sich türkische Schulen, sogenannte „Ruzdijes", in welchen auch andere Wissenschaftm gelehrt werden. Die besten Schulen des Landes sino d'e talhollschcn der Franziskaner. Die Kinder erhalten ill denselben Elementarunterricht m der Landessprache; Gymnasial- und philosophische Studien werden m lamnljcher Sprache zurückgelegt. Die Zahl der eben-falls von Franziskanern geleiteten Voltsschulcu wird aus 2tt geschätzt; die besuchtesten derjclbeu siud m Dolac bel Travulk, Iajcc, Varcar-Vatuf und Mostar; all letzterer wurde auch seitens der türlischeu Regierung ein Lehrer der türkischen Sprache besoldet. Eme der bestell katholischen Elementarschulen besteht in Sera-jcwo. Es wud an derselben auch die deutsche Sprache voraetrage». Die griechisch-orientalische Bevölkerung besitzt 29 Voltsschulen, in Serajewo und Mostar sehr gute Normalschulen, welche von der griechisch-orientalischen Gemeinde unterhalten werden. Dieselben bestehen aus vier Normaltlassen und besitzen sehr gute Lehrkräfte. In den beiden Hauptstädten befindet sich auch je eine besondere Mädchenschule. Außerdem wurde vom Staute eiue Mädchenschule unterhalten. Zu erwähnen wäre noch die englische Mädchenanstalt. Dieselbe wurde ursprünglich als Waisenanstalt von deutschen Diakonissinnen aus Kaiserswerth am Rhein gegründet, dann aber an die in Bosnien und in den südslavischcn Ländern sehr bekannte englische Philanthropin Miß Irby verkauft, welche arme Mädchen dort aufnahm uiid ill Handarbeiten und Elementargegenstänoen unterrichten ließ. Bei Ausbruch der christlichen Insurrection begab sich Miß Irby nach Oesterreich uuo nahm einen Theil der Mädchen dahin mit, doch besteht die Anstalt m Serajewo fort. — Mit der Gründung eines griechisch-orientalischen Gymnasiums uach österreichischem Muster wurde zwar vor 10 Jahre» begonnen, zu welchem Zwecke auch der verstorbene Kaufmann Ristu Nikolic-Tuzlic 20,000 fl. testierte, doch kam das Projett wegen des Widerstandes der Vilajetsregierung nicht znr Durchführung. Vom englisch-afghanischen Kriegsschauplätze. Die Engländer haben das am Ausgange des Khyberpasseb gelegene Data-Kalau besetzt nuo sind dadurch in den vollständigen Besitz dieses Passes gelangt. Die .echte Flügelcolonne, General Brown, rückt jetzt im Kaoulthale gegell Dschcllalabad vor. Es ist noch immer mcyt festgestellt, ob die Eugläuder sich mit den Positionen an der Grenze vorläufig beguügeu uuo dort überwintern werden. Es gibt namliH zwischen Dschellalabad und Kabul noch mehrere Engpasse, wie jenen vou Dschugdulut, Tesiu uuo Kurd-Kabul, in welch' letzterem dic Armee Sale's uu Jahre 1841 ihreu Uutergaug fand. Die EentrumSdivlsion unter General Roberts hat bekanntlich das Fort Kapojan scholl am 2^. d. M. genommen, doch lst dleser Erfolg lcm bcoeuteuder, und werden die Truppen dleser Dwl-sion erst beim Fort Kurum, welches acht Bastlouen und eme ziemlich zahlreiche Garnison besitzt, aus ernsten Widerstand stoßen. Von da soll General Roberts, laut Meldungen aus London, nur bis zu dem vor dem Eugpasse Shutargaroan gelegenen Thale vorrücken, bis die Jahreszeit eiu weiteres Vordriugeu gegen Kabul durch diesen Paß gestatten wird. Die Subdivision, uuter General Biddulph, soll aus Kaudahar durch deu Pah Kodschat marschieren. Sie ist bereits iu das fruchtbare Thal von Pischin eingeorungeu, wo sie überwintern soll. Alles m allem genommen, werden Jeuilleton. Wiener Skizzen. f. 27. November, ^iie j/^äwar „j^ meine Gewohnheit, „das Er« We. .« den Staub zu ziehe»," das heißt in diesem ^rspMulitischl: Fvagcil nnler dem Fenllletonstrich ^ii^ M"; a^. wissen möcht' ich doch, was unser ^ nf""lltllni mehr interessiert, der engllsch-asgha-?'wi , "!l Ul Asien oder oie Delegationsvcrhand. !"ll'cl, . ^>t- Der erstere hat das sür sich, daß er ö dril l,?!' """) weiter als die hinterste Türkei ist, ' ^biqe>.? ")? hingegen weiß man, daß sie doch ihr >d> ^lb m' , ^ide nehmen werden. Man nimmt sie k?"s s^ 'Ucht su ^nst, als sie zn seilt scheinen, X>!>' ^ " " "us den verschiedenen Kalauern hervor-„^ liii^^l den letzten Tagen gemacht worden sind »H d^ l>,.,^"ell dcr von ocn „Herbst - Manövern" üFMiiu '>lc ist. I^ ^.^. ^^^lb stark dlc Vei> ^^l,end < ^ bleuer, zumal jctzl, da die Sal,on °»t? Ä».i? "^nden Vellockllngen ail sie herantritt, «N!^^, "^llhrilen die gleiche Allsmerljamtelt ^chiiiln^ ""^ ^"l^ sic, wcnn sie die Wahl haben, ^sl.^U ü.i>l '"^' ^">z entschelden. !-g> "nd d ^rii wellt oel Meister in der Pferde-'»i»n ' drm, ""lilliist wieder in Wien. Em Separates ,^ Per m^.^"^ons brachte ihn nnd seui ge-! 'Uen. ^alc ^ kilter welcheui sich auch Löwen, R ^Iscll :c., besiudcn — voll Hamburg direkt hierher. Obwol die bisherigeu Vorstellungen der Renz's'chen Gesellschaft, zn deilell sich wie immer das Pnblitum masseuhast drängt, außer dell glänz, vollen Leistungen eunger Mltglleder uud deu origl-uclleu Späßell äußerst gewandter Elowns noch leine Ueberraschuugell brachten, so ist mau doch überzeugt, daß dlcsclbcu nicht ausbleiben wcroeu. Es verlautet auch schoil von großartigen Glanzvurstelluugeu uild höchst brillauleu Szenen, dle in Vorbcreituilg selcu. Ili eilligcu Schlcytell der Bevölkerung erwartet mail auch eiue Wleoerholuug jcuer „paclcudeu" Runfszcncii, welche vor zwei Jahren in dem hippologischen Tempel in der Elrcusgajse stattfanocu, ulli) ill Fiaker- und Fleischhauertreiscu ist mau schon jetzt sest entschlossen, jede ycrausforderullg voll Seite emes Renz'scheil Athleten anzunehmen. Es ist cm eigenthümlicher Zug uu Wiener Volts-charatter, pcrjönllcuen Muth uud itörperstärle besou-dcrs hocyzuichatzcü. In den Stamlllgastlreiseu des Tmge^TangeUhums blldel die Balgerei nno oas Preis-railseil eill Zugnililel, und wenn gar emer aus dein Publikum es mit eiucm „Künstler" oer Boxcrcl aus^ lliulult, so ist das eme „Haupthctz". Der „Rohrer, schorschel", der vor zwel Iahrell den Elrcusathleteil war>, wurde wie ein Held uild Sieger verehrt. Die interessantesten Prugraumulummeru der Tmgcl^ Taugel sind iiahcr auch jene, welche halsbrecherische Kunst; stücke oder auszeroroeutliche Kra>lprobeu brlugell, ulld da lliusj nian wirtlich gestehen, es ist ganz erstaunlich, daß uuscr schwächliches Geschlecht so viele Herkulesse und Kraftmenschen hervorbrlugl, welche Gewichte vou hun- dert Kilo fo fpieleud haudhabeu, als ob dieselben von — Pappeudectel wäreu. Ul«d was das Allerwunder-barste ist, die Kraftlüustler, welche sich in den Tmgel-Tangcls au Rect, Schwungseil uud Trapez produ^ eieren, gehören meistentheils dcul schwachen Geschlecht all. Sie geben gewöhnlich an, aus Amenta, Mexiko, Indien — jc weller, desto besser — zu kommen, wenn sie auch nur aus Sloclerau, Stixueusiedel oder gar oou emem der „untereu" Grüude der alten Kaiser-stadt silld. Denl goldflittrigeil Tricot uud frclud-arllgeu Federschmuä glaubt der Wiener unbeomgt, zuulül weiln ctwab uuverställdllchc Laute dazu touliueu. Er pflegt dauu gewöhullch zu bemerken, oaß zwischen dem Böhnlischell uuo oem Ilidianischeli eine geluisse Aehnlichlett bestehe, daß ihm uämlich beides unverständlich scl. Daß Renz dic Preisrauferei im Eircus wieder einführen werde, bezweifle ich, ubwol sie ihm sehr viel Geld eingetragen hat. 'Renz hat sich uut neuen Zugmitteln versehen, er wird diesmal oem neuesten Ge-schmacte Concessionen machen, er wird — Jubiläums» vorstelluugeu veranstalten. Heuer sind es nämlich fü»^ uudzwauzlg Jahre, daß der Circus Reuz >„ Men besteht, und das soll Anlaß zu einer Reche von Fest-vorstclluugeu geben, zu denen ganz Mc« strömen wud. Renz ist hier jehr beliebt, er war auch immer bestrebt, dem ihm gescheutleu Vertrau«, 5"/"^^,,, er brachte stets die luhusten und mcht.gsw. Kunstkr ulld Reltermueu, die prächtigsten u»d "chlen P eroe, die glünzeudsteu Kostüme uuo oic reichste Ausslalluug; icm Elrcus war stets eine: Großstadt würdig. Heine 2298 die Engländer aller Wahrscheinlichkeit nach während des nächsten Monates sich der besten strategischen Punkte bemächtigen, um mit allen drei Divisionen zu einem concentrischen Angriffe auf Kabul vorzu« gehen, und obwul mau nach den bei der Vertheidi-guug Ali-Musjids seitens der Afghanen getroffenen technischen Vortchruugen europäische Offiziere iu ihren Reihen vermuthet, so ist man in London doch bezüglich dcr Chancen einer russisch-afghanischen Allianz halbwegs beruhigt. Der Winter kann zur Sicherstellung der Verbindungen mit Indien, zur Herbeischaffung von Verstärkungen und Vorräthen, sowie zu Vorbereitungen für den im Frühling anzutretenden Marsch über die zwischen Dschellalabad und Kabul liegenden hohen und schwierigen Pässe gut ausgenützt werden. Ueber die Verhältnisse, welche die Engländer in dem Furt Ali-Musjio vorgefunden haben, telegrafiert dcr Korrespondent des „Standard" unter dem 24. d. folgendes: „Ich kehrte gestern morgens von Ali«Musjid, wo große Verwirrung herrscht, Hieher zurück. Die alten Baulichkeiten des Forts befinden sich in schlechter Beschaffenheit, aber die Vertheidigungswerke sind neuerdings beträchtlich vermehrt wurdeu, und nach ihrer Position uud Vauart zu urtheilen, sind sie unter der Aufsicht von Europäer» errichtet worden. Einige der alten Bastionen haben von dem Feuer unserer schweren Artillerie stark gelitten, aber dennoch hätte der Platz noch längere Zeit Widerstand leisten können, wenn die Afghanen nicht durch die Umgehuug ihrer Position demoralisiert worden wären. Einige der Vertheidiger wurden von unserem Artilleriefeuer getödtet, und eine Menge fiel unter dem Gewehrfeuer von Appleyards Brigade. Das Innere des Forts befand sich in einem Zustande der größten Konfusion. Es ist augcnfchein' llch, daß, welche Art militärischer Disciplin der Emir unter seinen Truppen auch eingeführt haben mag, er ihnen die Gewohnheit militärischer Ordnuug nicht beigebracht hat. Im Hofe uud auf dem Plateau wareu dlc Ucberbleibfel zahlloser Kochplätze sichtbar, uud LebenZMlttel lagen verschwenderisch umhergestreut. Es wurden große Quantitäten der letzteren aufgespeichert vorgefunden, woraus zu schließen, daß die Garnison auf eine längere Belagerung vorbereitet war. Nicht weniger als 22 Geschütze, eine beträchtliche Anzahl von Gewehren, darunter viele Eufields, sowie eiue bedeuteudc Quantität Muuition für Snidcr« Gewehre sielen den Siegern zur Beute. Die Garnison scheint größtencheilb mit Hinterlassung der Waffen die Flucht ergriffen zu habeu, um ihr Entkommen leichter zu bewerkstelligen. Ill dem Thale hinter der Festung befand sich em stehendes Lager. Dies wurde ge-nommen, wie es stand, zugleich mit einer Anzahl von Mauleseln und einigen Kameelen. Das Thal ist enge, und die gänzliche Abwesenheit sanitärer Anordnungen macht die Plätze nicht zu den angenehmsten und erklärt die Krankheiten, die unter den afghanischen Truppen herrschen sollen. Ich sah eine große Anzahl Gefangener, oaruuter viele Offiziere. Viele unter ihnen waren von Tytlers Brigade aufgebracht, die ungefähr 1^/2 Meilen jenseits des Forts in das Thal hinunterstieg. Die übrigen, circa 5M an Zahl, wurden durch die AfridiZ eingebracht. Diese befanden sich in erbärmlichem Zustande, denn sie wareil nicht nnr ihrer Waffen beraubt, souderu die Mehrzahl derselben auch ihrer Kleider. Mau that für sie, was man konnte, mit einigen im Fort vorgefundenen Decken, , und dann wurden sie nach Dschumrud escortiert." Dem „Daily Telegraph" wird berichtet, daß unter den auf dem Rückzüge vou Ali-Musjid abgefaugcueu 500 Afghauen sich auch der Befehlshaber Eholam Hyder Khan uud der Oberstallmcister des Emir«, der als fanatifcher Feind dcr Engländer bekannte Mir Athur, befinden. Die Gefangenen, so wird auch dem „Standard" berichtet, sind herzlich froh, des beschwerlichen Dienstes fortan überhoben zn sein, und schimpfen nach Herzenslust auf ihren frühern Herrn, den Emir. Von der Knrum-Eolonue meldet ein Korrefpondent des „Standard" aus Hazari Pir, jenseits Thal: Nachrichten von Muhameo Azims Fort, etwa zwanzig Meilen weiter, sind hier eingetroffen und lauten dahin, daß die Afghanen das Fort anfzugebcu beabsichtigeu. General Roberts hat indessen beschlossen, durch eiueu Eilmarsch die Besatzung zu überraschen. Ein wahr-scheinlichet Ergebnis des Feldzuges wird die Einverleibung des Gebietes zwischen Dschellalabad, dem Shaturgardan nach dem Ghild'schen Lande und dem Pishinthale, nördlich von Quettah seiu. All dies Land ist sehr fruchtbar uud geeignet für europäifche Soldaten. Rußland und Rumänien. Vukarcster Meldungen bestätigen, daß die Du-brndscha-Affaire als vollkommen geregelt anznschen ist und daß nach der im letzten Augenblicke zu staude ge» tummeilen russisch-rumäulschen Verständigung von russischer Seite sogar eiu außerordentliches Entgegenkommen gegenüber von Rumänien ducnmentiert wnrde. Kaiser Alexander hat von Livadia aus dem Fürsten Earul tetegrafisch angeboten, die von den ruffischen Truppen m Sulina uud Küstcndjche erbauten Bc-fcstigungswerke an Rumänien übergeben zu lassen. Der Kommandant der russischeu Rcservc-Arince in Ru-mäliicn, General Nikitin, und dessen Gencralstabschef Tschelkasoff, sollten vorgestern Bukarest definitiv verlassen und nach Odessa abreisen. Dcr größte Theil de» Stabes dcr russischen Rescrve-Aemee ist bereits am 2»>. d. M. abgegangen, was als Anzeichen der vollständigen Räumung Rumäniens zn betrachten ist. Dagegen ist das Eintreffen von 5M>V Mann Russen und von 5000 Pferden m Galaz für die nächste Woche angekündigt, von wo aul die Weiterbeförderung nach Bulgarien erfolgen soll. Gerüchtweise verlautet, daß dies nnr ein Theil von drei neuen, für Bulgaricu bestimmten Armeccorps sei. Daß übrigens die Bcnn« rnhigung, welche Europa wegen dcr rnssischen Prätcn-siuncn ergriff, nicht unberechtigt war, bestätigt ein vom 25. d. M. datierter Brief des „Pester ^luyd" aus Bukarest; ill demselben heißt es: „Am heutigen Tage endlich ist eine Verständigung zwischen Rußland und Rnmäiilcn erzielt worden. Dieselbe sand ihren Ausdruck iu dem Austausche von Nutcu der russischen uud rumänischen Regierung, durch welche die Bestimmungen des Berliner Vertrages, Art. 22, inbetreff des Durchzuges russischer Truppeu durch Rumänien auch auf das Gebiet der Dubrudjcha erstreckt werdcu. Damit ist eine Affaire geschlichtet, die in ihrem Anfange druhende Aspcctcn zeigte. Die Thatsache, daß Rußland mifänglich darauf bestand, die Pasiage dnrch die Dubrudscha für alle Zeitcu zu erlangen, steht außer allein Zweifel. Sie ist beglan^ bigt dnrch ein Protokoll, das über die diesbezüglichen, zwischen dem Vertreter Rußlands und dem Minister Eogolliitschcann gepflogenen Verhandlungen anfgenom-men nnd in das den Repräsentanten einzelner Mächte Einsicht gestattet wurden ist. Man ist sich hier klar darüber, daß ohne die Intervention dcr Machte. " besondere Englands nnd Oesterreich-Ungarns, oic" stehenden Differenzen nicht so glatt und stch/uich " " nicht so rasch beglichen worden wären. Minister k"^ nitscheann hat sich denn anch veranlaßt gesch'U, Grafen Andrassy telegrafisch den Dank dcr "ima'M' Regiernng dafür auszudrücken, daß sein EmsM "", land bestimmt hat, die ursprünglichen Fordenmu fallen zu lassen." ,. 1/,,,,, Am Tage des Einmarsches der rumanM Truppen ill die Dobrudscha hat Fürst Carol a» ,^ Bewohuer derselben eine Proclamation gerMM, welcher er dieselben in folgender Weise avosttopy'^ „Die Numäueu betreten das Land nicht "'«!,. Eroberungsrechtes, fundern als Sendboten ^"^A. Die Einwohner aller Nationalitäten und VeM''w'H werden anfgefurdert, die rumänischcn ^"^ y!,f^l'e Vertrauen zu empfangen, welche mit dcr ^iiiu ^ kommen, den Prüfungen der Vergangenheit cii ^ zu fetzen, die Schäden dcs letzten Krieges zu y ^ nnd den moralischen wie den materiellen ZuM' ^ Landes zn entwickeln." — Sich speziell an die ^ hamedaner wendend, sagt die Proclamation: ,> .-, rnmänische Recht läßt keinen Unterschied dcr ^ uud Religion zu; Encr Glanbc, Eure Fainilu'm,^, den gleichen Schuh genießen wie Glaubc und lv ^. dcr Ehristcn." Die Proclamation kündigt an, " j ^. Zchcnte für 187'.», die Militärbcfrcinngstw' "'^ ^ Mahlsteuer für immer aufgehoben wcrdcn. ^ ^. übrigen türkischen Anflagcn anbelangt, so wcM selben vom l. Jänner 157!) ab dnrch leichte "'" >' recht vertheilte Steuern ersetzt werden. ., ^ Die mit der Uebernahme der Dobrud a)« ^ traute rnmänische Zwilkommission wnrde d"Mt ^> von der Bevölkernng bestens empfangen. ^/ !,,F „Monitorul" veröffentlicht da5 Reglement fur " ^ gemeine Verwaltung der Dobrudscha. Die -p,,^ zerfällt demnach ill drei Distrikte: Tultsch", " ^ dsche und Silistria. Die ncnen Aeamtcn ya ^ verschiedenen Glaubensbekenntnisse zn rcspcklielc' ^ ^,, Bürger jeder Eoiifession tonnen zn Bürgc"uc'I ^^ naniit wcrdcn, je nach der Majorität dcr ^" ,M genossen. Die Präfccten haben alle 14 Tage"'' ,-richt über die in der Disttiktsverwaltuna "H^l den Verbesserungen vorzulegen nud die bei Gebräuche nnd alten Rechte zn achten. «, S'. ^ Die vom Fürstell allläßlich der am ^- ^, B'' Bukarest stattgefnndcnen Erüffnnng der suU"'' ^M lesene Thronrede cunstatiert, daß Rumänin"^.^ ^ kriege mehr bcdruht sei. Dessen Unal'lM'^ h.ile" vun ganz Europa anerkannt. Die Nachbar""") ^W bereits diplomatische Vcrtrctnngen am Hofe ^M geschaffen. Die Thrunrcdc spricht die, fcst^ ^ci^? aus, daß die audereu Großnlächte bald dics^ f,M^ folgen werden, uud fügt hinzn: Die ^^^,'ffiziell^ lung dcr diplomatischen Beziehungen lN ^M Welse zwischen diesen Staaten uud Nuuiluu ^ zmit Theile von den Kammern ab. Sie w^ ,^ dl bald auf verfassungsmäßigem Wege das ^spttä)^ Lage versetzen, dcr Erwartung Europa's ^u ,^,^ da nnd einem moralischen Interesse gcnüg^ ^ dc' den Rnmänen selbst zngllte tonnnt, uä>" '"1 ^ dc^ Verfassung das nicht mchr mit dcr A'lsu ^^. ^ i' Jahrhunderts int Einklänge stehende P"'N^Msp tischen Ungleichheit wegen dcs GlaubcN"" streichen. ' . <-, Arw"" Die Thronrede verweist sodann ">! " hcP' dcr innern Politik, welche von den W""''. ^ ?" Befricdiguilg vitaler Iutcresseil des 5.a"" ^, Jubiläumsfeier lvird so glanzvoll werden, wie kaum eluc auderc luar, uild wir hatteil deren genug. Das Veraustaltcn von Jubiläen ist förmlich zu einer Epidemie herangewachsen. Wer zehn oder zwanzlg Jahre em Amt bellewet, ob er es in würdiger Weise ausfüllt oder nicht, feiert deu Gedenktag feiner Installierung ; wer das sechzigste oder siebeuzlgste Lebensjahr erreicht, begeht seinen Geburtstag in möglichst solenner Weise. Würden diese Feste, für die sich das große Publikum nicht interessiert, im Kreise der Familie, der Freunde, Bekannten und Amtsgenossen abgehalten, so könnte lnemand etwas dagegen haben, so aber werden sie mit möglichst viel Geräusch iu Szeue gesetzt und das große Publikum damit behelligt, weuu auch nur iu den Iourualeu. In den meisten Fällen gehen die Festlichteucil gar nicht von dem Jubilar oder deu zuuachst Betheiligten aus, soudcru sie werdeu von Fernstehenden arrangiert. Es gibt hier Leute, die sich zur Ausgabe machen, Jubiläen zu verauswltcn, sie machen wuchenlang uuryer auf deu großeu Tag aufmerksam, sie werben Tyeiluehmer uud marschiereil au der Spltze der Gratulanten, liefern dann auch die Details für die Iomualberichte. Ich werde es noch erleben, folgende Notiz in den Blättern zu leseu: «NächsteWoche felenHerr N. 3t. sein fünfnndzwanzigstes Jubiläum alö VcranMlter vun Jubiläen, denn er war es, welcher vor einem Vierleljahrhundert dai erste Jubiläum, das dcs ThealermenerS H. am Burgthmler, zuwege brachte." Eiu Jubiläum wurde vorigen Montag hier iu aller Stille gefeiert. Au diesem Tage warm es gerade sieben Jahre, daß das Ministerinm Aucrsperg ein» gesetzt worden war. Daß ein Ministerium so lange im Amte bleibt, ist bei uns in Oesterreich eine Seltenheit, und es Hütte sich aus diesem Grunde schon geschickt, daß dieser Jahrestag voll allen jenen festllch begangen worden wäre, welche die Einfetznng des gegenwärtig noch fnnctionierenoen Kabinets freudig degrüßt haoeil. Aber keiner unferer Iubiläums-Entre« preueure meldete sich, und so versammelten sich die Minister ill aller Stille im Hotel „zur Stadt Frank« fürt" zu einem gemüthlichen Erinneruugtmahle. Es wurde dabei nicht getoastet, es gab teilte schwungvollen Reden, die ^helNiehmer tranken still ihren Wein, nnd im traulicheu Geplauder gedachte man aller Wechselfälle, die in den abgelaufenen ficben Jahren eingetreten, uud wcuu etwas wehmüthig stimmte, so war es der Gedaute all deu Undank der eigenen Partei. Eill großes Jubiläum wird für das Ial)r 1863 vorbereitet. Der Wiener Gemcindcralh hat beschlossen, den auf den 12. September 1tt83 fallenden Jahrestag der zweiten Befreiung Wiens von deu Tünen festlich zu begehen. An diesem Tage wcrdcn es zweihundert Jahre, daß die vor Wlen lagernden Turtelt von den deutschen Reichstruppeu unter Karl von Lothringen und durch die Poleil nnter Subiesty geschlagen und vertrieben wurden. Der tapfere Vertheidiger Wiens war Rüdiger vun Starhemberg. Der l2. September KMi ist nicht blos ein ruhmvoller Gedenktag der Wiener Bürger, sondern auch eill Weudevuntt in der Entwicklung Wiens. Hundertundfünfzig Jahre litt Wien unter der Türteunoth, es war eine Festuug, konnte sich nicht 6. ,lt^ ansbreiten, die Vorstädte waren schutzl^ ^'^,^ blühte, kein Gewerbe; das Interesse an.^, ^M Lcben war erstürben. Mit der Bertram' ^ ..^0 wendete sich das Blalt. Wie ""derv V ^"ttl Verhältnisse seitdem «cstaltet! Wim "" ^ l5„z< plliltt eines großen Staates der S ch e.^ ^ u Hufes und der Reichsbehörden, dlc ^" ,„ 5 Decenninm zu Deceumum, es l" dc st^,^,H vun blühenden Vorstädten, .Mu.st ' w ^H-chB W Handel nnd Gewerbe nahmen emcn gM" M's ',, das Bürgcrthum "H>>' zählen? — jetzt ist Wien eine der s^M,'^ dni^ und blüheiidstell Städte des ^olltmen^ ^^nliil'"'j„, Gefichlspnlilte läßt sich das p'"!'/' '^,^ Sc't',^ . geqell welches mlbegre.fllchcrwc.se vm cm ^^„el>^ sprilch erhuben wnrde - rechtftrtM - ^, ^„ l mtt) hat sich aber ans dcnl Gnmdc ch >^ anlaßt gefühlt, wcil eilt Privatcumitc, toahlfch a ^tc. ^^ jügern, die Sache ill die Hand '^ u , . 1,.^ °, dlesem Programine full "'l.,l2. S.P ">' ^^^ 0 nei!e Ratha'is feierlichst crosfnc, un ^ il'id Grafeil Rüdiger vun Htarhembe g "i^) ^^, ^ Entwlcklllngsgallg Wicns m ^' /." , ,uerdc>' ^^ hnnderlel. m einer Festschrift beschuh ^^halt ^,, Pruqva.nm ist einfach , K. pulitische De.nunstratiu». Dle Tlnlew ^e»^^ sich berilhigen. 229l» '"en und durchzufilhreu ssin werden, und kündigt ?ssutwürfe «n betreffs Ausdehnung des Prinzipes "r Unabsetzbarkeit der Richter aller Grade, Vcrbesse. ^Wn in der Armee-Organisation und Verbindung des Mbahnnetzcs «lit der Linie Czernawoda-Küstendsche. ^ ^edc wurde wiederholt mit Beifall aufgenommen, Mlnttich jene Stellen, welche fich auf die 'ueuc poli- ^Stellnng des Landes beziehen. Der bulgarische Aufstand. b Die letzten, feit kurzem etwas spärlicher fließcn-ß ^richten über deu bulgarifchen Aufstaud im >°"dschak vou Seres meldeu, daß die türtifcheu _"pp"i uutcr dem Ärigadegeueral Ibrahiiu Pascha .,!5wßcr Vorsicht bis zn deu Dörfern Gradcöuiea bei^ " ^^angt sind. Der Muteffarif vou Seres til! ^!^ gegellwärtig iu Melnit, und in den Ae-Mn, die er au die Regierung erstattet, veranschlagt i.,,^, Zahl der Insurgeuteu auf !iOOO Mauu, way-P, t»c wirkliche Auzahl derselben, laut verläßlicher ^ Mlilittheilungeu, auf u Melnit bestndcn sich 0000 Illiann türkischer M w '"^ "^ Feldgeschütze»; demuächst sollen weitere . ' MaiUuuc iürti',cher Iufamcrie mit fechs Feld-W"l dort eiutreffeu. Währcud die uieisten Trup-^ Me bei Mcluit couceutricrt werdeu, bewegeu sich g^ulgaren auf anderen Seiteu. Eirea 1500 bul-V?/ Infurgeuten sind, vou deu Kasas Nazlot und ^ kommend, in der Ortschaft Lialia, sieben ^ '"ru vou Seres entfernt, ciugedruugeu uud wolleu tz^'uniiillieatiuueu der türkischen Truppen zwischen ii, ^" nnd Seres unterbrechen. Iufulge dcfseu herrscht 3R?' besonders unter der türlischeu Bevölteruug, >W, ^^ulguis. Aus Bulgarien uud Oftrllmclien z^"^llüngst bedeutende Schare» bulgarischen Iusur-°lss'^ Sandschat von Seres ein, welche sehr gut Ä ^"^ beniaffuet uud mit Kanonen versehen sind. die Q/"a Dennrhissar werden von der Bcvölteruug ^ geilern verweigert, und die Rcgieruugsbcamleu, ^ behufs Einkassierung der Zeheutsteuer dorthin R?' ""ss"l "folglos zürüeltcyreu. Der Üliutcssarif ,,^ s?Ues yal de»l Vali voil Salonichi, wie man der «^ "on dort schreibt, den Vorschlag gemacht, ^""chaincdaucv des Sauojchals von Seres zu be-tz^ ' ">ld militärisch zu vrgauisiereu uud dieselben H^ blc Fuhnmg der angesehcusteu türtischeil No-llH^t stallen. Der Vali hat sich auch darüber tclc-^ au die Pforte gewendet. Die Antwort ist bis ^ nicht ciugelangt. Ul>a, c- ,^"^"'^^ russische Legationssckretär Herr hch, ^ls lst lchterlage aus Koustautluopel iu Salo-^ .Zugetroffen, u,u angeblich dlc einstweilige Gereuz ltzi^l' zu errichtcudeu kaiserlich russischeu General-^"wes zu übernehmen. Herr Ouliauvff wird uäch-zi^Üe uach Seres abrcifeu, ni» sich »ach de» iujur-^/'l Gegendeu jeucs Sandschats zu begeben u»d !!^i ^hrc» Stand der bulgarischen Iusurreetion zu ftzi^lch aus Kavala licgcu über die dvrtigcu Zu-'>>,!!», >^' trailrigc Nachrichten vor. Die Anarchie l« ^ "uch in jmcm Bezirke täglich zu. Militär gibt !>!H . l^ienl Distrikte keiues. Die dortigeu Zapties ^ Nuflüsmig nahe, da die Mülluschaft temc» gti,^,^")üll. Infolge dessen siud auch in jenen Gr. ^^i! >> ""!lb. Mord- ilnd Greuelthaten aller Art ^^Christeu au der Tage^orduuug. Mgesneuigkeiten. ^ k/c? ^ s' ^ E i u b r u chö d i e b st a h l in Wie n.) ft ^, "^ "»gelegter Ei»br»chsdiebstahl wurde Mittwoch ^Kcis ^^' in Mariahilf entdeckt. Auf der Maria-!^lbe 5 ^'- ?<) befindet fich in einem Partcrre-^lcrZ s^ Niederlage de5 Uhren- und Guldwaren-°" der .^"'.'l Lüiueltthal. Iil dieselbe kann „mu nur -^ d,e «l^ ""^ ^'^'^ ^'^ EillgailgSthürc gelangen. ?'tcs .""ölagc wird abends nach Schlnß des Gc. ! ^uch s^ "l"''" ^larl-iiiunlcan gezogen. Alö nun l Nacl, !l l »Usl^ ^^^ beranlit waren, ninher. und auf der >^chtct ," ^llornMalhschaftcn. die von den Thätern z^ü. ^ "'^elajseu wurden, bnut durcheinander gc->i»! ' <">f w .^'"'Uich grchc Oeffnnng i»l Fnßooden ^^le ..'s^ ^lrt die Thäter m das Lokal gelangt ^ttl,,.'"'^ diverse andere Holzgeräthschasten übcr-z°°>de /..''>!' ""d nnf der Spitze dieser Art von M I" d, i ^^' Durchbruch dei Fußbodens voll-^ l ^"HNcl^ . ^"' srU'st habeil sich die Eillbrechcr '<'che„. ^"ul'ch nm Mend vor der Thorspcrre ein-V^ cin/I ^'^l.cht^ daß sie von der Straße '2 'ücht „ ber Nellersenstcr eingedrungen sind. ist ^ "ttSürschlosscn. ^unl Pollzeitomnilssarlatc in Mariahilf, das unverzüglich von dem Einbrüche in Kenntnis, gesetzt worden ist, erschien alsbald eine Kommission an Ort uud Stelle, um den Thatbestand anfzunehmcn. Es wurde cunstatiert, daß folgcude Schlnuckgegenstände gestohlen wurden find: ^5i goldene Uhren, A8 silberne Uhrcu, 40 Stück goldene Medaillons, 28 Stück Doublc-Medaillous. ebenfalls von Gold mit Unterlage, 18 Stück filberue Medaillous, jcii Stück goldcuc Ringe, 108 Paar goldene Ohrgehänge, 26 Stück goldcue Ketten, 48 goldene Kreuze, 38 Stück goldene Knopfgarnitnrcn, 10 Stück goldene Armbänder. 10 goldene Garnituren, cinc Rautcuschnnr. 1l! Stück silberne, email-!lierte Armbänder und 14 silberne Kctteuauhängsel. Der Gesammtwcrth dieser Schinuckgegenstände beträgt uu-gefähr 80^)0 fl Die ^iachfurschnngen nach den Thätern werden eifrigst betrieben. — (^Die Schiffskatastrophc bei Duu-geneß.) Ueber dcil Untergciug des Hamburger Pust-dainpfers „Poiilmrrania" werden der „N. fr. Pr." aus Hamburg. 27. d, M., uoch folgende Details mitgetheilt: „Die „Pommerauia" verließ Ncwyort am 14. d. M. mit li)l Passagieren uud 111 Maun Befatzuug. Kapitän Schweuseu, welcher als der erfahrenste aller deutschen Dampserlapitäne galt, hatte l28 Rundreisen zwischen Hambnrg nnd Newyurt erfolgreich zurückgelegt. DaS Schiff langte in Plymonth gestern früh um halb zwei Uhr an, landete dnselbsl, um die englische Post abzngcben und 11 Passagiere ansznjchiffen. In Eher-bonrg landete die „Ponunerania" gestern mittags, gab oie frailzösische Post uud .^7 Passagiere ab und setzte die Fahrt mn ein Uhr mit dein CourS Ost-Nord-Ost auf Dnngeneß fort, sichtete die Feucr von Dungeucß und nahm daun dcu Eunrs auf Dover direkt Ost; der Wind war Nord-Nord-Wcst, mäßig, bei zunehmendem Nebel. Gleich nach Mitternacht tauchte die schottische Bartc „Moel Eiliau", ein Schiff von 1081 Tonnen, 1877 ge> bcnit, schwer beladeil und tanalaufloärt» bestimmt, mit allen Segeln über Stencrburdbug Nord-Nord-Ost anliegend, aus dem Nebel auf. Die sofort von der „Poinmerania", welche auch vorher Nebclsigualc gemacht hatte, gegebenen Warnnngssignale blieben uonselte des englischen Schiffes, dessen Wachmannschaft schlief, unbeachtet. Bevor die „Polnmernnla", welche sofort Rück-dainpf gab uud das Steuerbord legte, genügeud ab-geflillcn war, railnte schon daS sehr scharf gebaute englische Schiff mit aller Gewalt auf Steuerbord mittschiffs lu die „Pummcrauia", trieb au der Nteucrburdseitc derselben entlang, riß von vier dort angebrachten Rettuugsbootcn drei fort und verschwand iu der Dunkelheit. EZ gclmlg der Mannschaft der „Pommcrama", welche die vorzüglichste Disciplin bewährte, fümmltichc nlirigc fünf Rcttnügsbuute zu Wasser zu bringen, welche 172 Pcrsunen mlfncchineu. Da nicht Ranm für alle war. blieb Kapitän Schwcnseu mit dein zweiten und dritten Offizier, welche Wache gehabt, an Bord zurück j sie vcr-sanken mit dem Schiff kaum zehn Minuten uach der Katastrophe. Die in deu Aootcn Befindlichen wurden dnrch den englischen Dampfer „Glengarry" aufgcuommeu und mit Tagcsanbrnch iu Dover gelaudet. Kapitän Schwcnsen wnrdc eine halbe Stuudc später ans dein Wasser dnrch den englischen Dampfer „Eily us Amsterdam" ansgefischt und in Rotterdam gelandet. Ob mehr Personen aus dem Wasser gerettet wurden, ist uoch unbekannt. Der Gcsamnltvcrlust wird vierzig Personell kaum übersteigen, ist sogar wahrscheinlich geringer. Die „Pomlnerania" war zu drei Viertel deS Werthes versichert, riu Viertel trug auf eigenes Risico die Gesellschaft. Nach übereinstimmenden Aussagen der geretteten Mannschaften der „Pommcrania" brauutendie Signallatcruender englischen Äarlc vor der Collision nicht gehörig. Die dentsche Post ist mit der „Pummerania" gesuutcn. sie enthielt etwa 20.000 Dollars Bargeld." fokales. — ^Laibachcr Ge meiuderat h.) Der Gc» meiuderath hält heute uin 5i Uhr abends im städtischen Rathssaale eine öffentliche Sitznng „lit nachstehender TagcSordnnng ab: 1. Berichte der Finanzfcetion: 1.)über den für daS Jahr 18?^) verfaßten Voranschlag der Stadtlassc; 2.) über den für las Jahr 187<) verfaßten Voranfchlag des ÄürgcrspitalfundcS; 3 „Cafe all Eorso", ^ iil welchem letztere al3 Marqueure bedirnstet Ware», als den notorischen ZujammenlunftSurt der jungen Italianissimi von Trieft. Aus der Reihe der zur Verlesung gebrachten Schriftstücke erwähnen wir des über Antrag der Vertheidigung vcrlefcnen ärztlichen Gutachtens über de» Geslmdheitszustand des Hauptbelastnngszeugen Philipp Sauli, das indeß die geistige Potenz desselben als durchaus nicht gestört bezeich»et; fcr»er des Berichtes der t, t. Polizeidircctio» i» Trieft, der sämmtliche Angeklagte, insbesondere aber Mencghini, als fanatische Itnlianissimi kennzeichnet und das hochverrätherischc Treiben dieser Partei schildert, die namentlich jeit der Errichtung des italienischen Konsulats in Trieft jeden Anlaß, vor allem das sogenannte Statutsfcst (2. Juni), zu bübischen und hochverrätherischc» Demonstratiunen benutzt. Nach Schluß des Beweisoerfahrens wurde den Gcschwor»c» für jede» der drei Aiigellagte» cine auf das Verbreche» des Hochverrathcs laute»de Hauptfrage uud — über Autrag der Vertheidigung uud unter Zu-stimmmlg de5 Vertreters der Staatsbehörde — je ei»e a»f das Verbrechen der Störu»g der öffentliche» Ruhe nnd Ordmmg gerichtete Eveiltualfrage gestellt. Der Vertreter der Staatsbehörde, StAS. Freiherr v. Ncngebauer, plaidierte i» lä»gerer Rede für die Bejahung der Hauptfragen, während, der Vertheidiger Dr. Mofche für die Nichtschuld fciucr Clienten eintrat, mdem er gleichzeitig bestritt, daß die a»fgefu»denen Proclamationen die Kriterien des Verbrechens des Hochverrathcs an sich trage» u»d i» ihnen lediglich nur das Verbrechen der Sturnng der öffentlichen Ruhe und Ordnuug durch Aus-rcizuug gegen die österreichische Regierung eonstatiert sehen könne. Nach dem vom Präsidenten gegebenen eingehende» Resume zogc» sich die Geschwornen zur Ve-rathnng znrück; nach halbstündiger Dauer derselben ver-tülldcte dcrc» Obman», Herr H»duvcr»il. das Vcrdict, drlnznfulge die Hanptsragc hinsichtlich sämmtlicher Angeklagten »lit w gegen 2 Stimmen verneint, oaaegen die Evcntnalfragc nnt 9 gegeil ^ Stimmen bchcht wurde. Der Gerichtshof sprach d.e A»gell..aw'. diesem Ertenut-nisfc entsprechend, von. Verbreche» des H"ch"rrcithes frei. dagegen des Verbrechens der Störung der öffentliche» Ruhe und Ordnung ncich 5^5, ^ ^ St^ G. schuldig und vcrurche.lte Meueghini. wie scho» crwah»t, zu acht. 2300 zehn, Nezini und Binder zu je vierzehn Monaten schweren Kerkers, verschärft mit je einem Fasttage im Monate, sowie zum Ersähe der Strafprozeßlosten. Nach ausgestandener Strafe wnrde gegen alle drei die Ausweisung aus den im Reichsratye vertretenen Ländern des ttaijcrtyulns Oesterreich ausgesprochen. Der UrtheilS-pudlication, welche um halb 7 Uhr abcuds öffentlich erfolgte, hatte ein sehr zahlreiches Publikum beigewohnt. — (Ueberschwemmung in Inner train.) Ueber das Austretcn des Zirknizcr Sees und die hiedurch verursachten Ueberschwemmungsschäden schreibt man der „Tagespost" : „Die Ucbcrschwemmungcll in Krain nehmen heuer teiu Ende. Nun ist auch der Zirtnizer See weit über seine Ufer getreten. Die vielen unterirdischen Zu-slüsse, namentlich die Gewässer des ebenfalls überschwemmten Laaser Thalkessels, haben das weite Seebecken derart gefüllt, daß die Uferbewohner sich zurückzuziehen beginnen. Das Wasser reicht bis über die bedeutende Ortschaft Unterscedorf und macht sich in Stallungen nnd selbst Wohnungen breit. Viele Insassen des Ortes snchtcn bereits im Markte Zirkniz, der hüher liegt, Unterkunft für ihren Viehstand. Was von den Feldfrüchten und Hcuvorräthen noch gerettet werden tonnte, wurde gerettet. Mit wahrer Resignation rangen die Ufer« bewohner dem total durchweichten Boden die bereits unter Wasser befindlichen Feldfrüchte, wie Rüben, ab, um das Nöthige für ihren Viehstand, der zumeist uns Schweinen besteht, zusammcnzubckommen. Die Wintersaaten sind total vernichtet. Auch das Thal von Plauina, das die Unz (Laibach) dnrchfließt, ist zum See gc» worden." —ä. (Theater.) Die vorgestrige Aufführung der Brandl'scheu Operette „Det Löwen Erwachen" vermochte das wahrscheinlich infolge der ungünstigen Witterung nnr spärlich erschienene Publikum nicht zu erwärmen und ln. den Tadel der ungenügenden Vorbereitung auf sich. Die Musik dieses ziemlich effcct-uollcn Wcrlchens bewegt sich in allzu vcrfchluugcnen nnd verschnörkelten Formen und entbehrt des gewinnenden Reizes der einfachen Melodie beinahe gänzlich, kann aber immerhin den Zuhörer recht angenehm beschäftigen, wenn alle Bedingungen einer guten Production vorhandeil sind. Dies war nnn vorigen Donnerstag nicht der Fall. Das Orchester ließ sich wiederholte, störende Schwanlungen znjchulden kommen, und die gesungenen Dialoge machtcn bei stellenmeiser Zerfahrenheit einen rüden Eindruck. Da auch der Witz, wacher der »lageren und simplen Handlung zur Ausstattnng dienen soll, minder originell, aber desto platter zutage tritt, und lelbst von unserm itomiter Mr ^x^iwlil^, Herrn Fried, mann, als „Magister Placlde" trotz allem löblichen Bestreben nicht zn zündender Wirkung angefacht werden tonnte, so beschränkte sich der Erfolg auf einige recht ge^lliq vorgetragene Solopiecen, um welche sich in erster Linie Frl. Massa (Gaston), dann auch Frl. Ulrich (Paqucrettc) und Herr Arenberg (Nivelle) verdient machten. Die beiden ciuactigen Lustspiele „Theodolindc" von Schweitzer und „Er will nicht sterben" von Stix. welche vor der Operette in Szene gingen, wurden vorzüglich aufgeführt und fehr beifällig aufgenommen. Im ersten — dem drastischeren von beiden — spielte Herr Waldburgcr den „Baron von Huldeil" mit fesselnder Nalürllchtelt nno gefälliger Mähigniig, ließ aber am Schlüsse beim Ausdrucke der freudigen Ucberrnschung mehr Wärine und Ungezwungenheit vermissen. Im höchsten Grade erheüernd wirkte Herr Becher (Sorge), recht befriedigend Herr Ehrlich (Schaurig). Fräulein Wilhelmi charakterisierte die „Alwine" fast gar nicht, befliß sich aber im zweiten Stücke als „Emilic v, Seeburg" einer ausdrucksvollen und gut gelungenen Darstellung; während glelchzcltig Herr Direktor Lndwig als „Theodor Willig" eiue köstliche, trefflich ausgeführte Erscheinung pruducierte. — (Verkehrsstörung auf dcrSüdbah n.) Auf der Sudbahnstrecke Saldenhufcn-Untcrdrauburg ist der Damm in einer Länge von 1,3 Metern senkrecht ab- gerutscht, und ist cm dieser Stelle ein starker Wasser« ausfluß hervorgetreten. In beiden Richtungen gegen Saldenhofcn und Unterdrallburg verkehren die Pcrsonen-züge derart, daß die Passagiere an der Nbrutschstelle nmsteigen. Der LastzngZverkchr ist bis zur Wiederherstellung der Fahrbarteit sistiert. Neueste Post. (Oi igincll-Telegrllluiil der „Laib. Zeitung") Budapest, 2!). November. Der Budgetausschuß der Neichsraths-Delegation nahm nach dein Wunsche Andrassy's das Eingehen iu die Generaldebatte über die Occupations-Kredttvurlagen für I87<.) in Verbindung mit dem Äuoget drs Äeußeru an. Morgen beginnt die Generaldebatte. Prag, 28. November. (Presse.) Der Bürgermeister und sälnlntllche Prager Bürgercorps haben die Betheiligung an der czechijchen Karls-Feicr und au der Einweihung der Palacky-Brücte verweigert. Die Corpstommanoanteu und Offiziere erklärten überdies, auch als Privatpersonei, nicht zu erscheinen. Der Stadtrath erhielt uun der Statthalterei den Wink, die Entsendung einer Elllladimgsocputatioil au den Kronprinzen zu unterlassen. Budapest, 28. November. Die ungarische Delegation nahm die Zuschrift des Grafen Auorassl), betreffend die Znrüäzichnng der Nachtragskreoituorlage, zur Kenntnis. General Maywald beantwortete dic Interpellation wegen der Verpflegung der Truppen iu Bosnien dahin, daß die ununterbrochen»:, reichliche nnd gute Verpflegung durch Vorräthe in den Hauptmagazinen vuu Brod, Serajewo und Meitouic sichergestellt sei. Agram, 28. November. Die Stadtoertretung verlieh dem Arnieetoinmandanten Philippovich und dem LandeKtommandlerendeu Philippovlch das Ehrm-bürgerrccht. Serajewo, A8. November. (Fremdenbl.) Die bosnische Deputation ist erst heute nach Wien abgegangen, nachdem schlechte Witterung und un-wcgfame Eonimunicationen eine frühere Abreise un« mögllch machten. Dle Reise der Deputation erfolgt zn Pferde, mcht auf der Route Serujeivo Brod, sou-dcril über Trnviüt-Banjalula-Gradiska. Die Abgcsandt-jchast lst aus allen Eon!,essiunm znsanilliengcjcht; die heruorragendsttll muhamedailischen Begs, griechischen Vladiias von Scrajewo, Tnzla, der katholische Bischof und Vertreter des HandelsstandeL befinden sich bei lhr. Berlin, 28. November. Nach einem Erlasse des preußischen Stuatsnlimstcrimns uom 28. November kann Personen, von welchen die Gefährdung der uffent'' llchen Sicherheit zu besorgen ist, der Aufenthalt iu Berlin, EMlottenburg und Potsdam versagt werden. Das Tragen uon St^-, Hled» nnd Schußwafsen, sowie der Besitz, das Tragen, me Einführung und der Verkauf von Sprenggeschossen daselbst wird verboten. Tellulllslscher Wechselkurs vom 20. November. Papier'Nente 01 - . - Silbel»»icn:e 6220 - Huld-!»l>l4cr Lose 1l:'.85, österreichische Ncute in Papier 01 -. Staatsbnhu 852 50, Nordbahu 801 50. 80 - Franleuslücke 9 38. uugar. iNedilactien 810 75, österreichische Framobaul ^ ^, österreichische Äuglobaul 9775, Lombarde,! 08 75, Uuiouuaul 0/40. ^!ol>dac>ic!l 575 —, türkische Lojc 2080, Eommuual^^ulehcu 90 0«», Eguplischc —, Holdreute 7150, ungarische ^oldrcute - -—. Gehalten. Lottozichung vom 27. November: Ärünn: W 80 85 44 71. Verstorbene. Den 28. November. Lorenz Supanlit, Sträfling, 4 ^ Kastellstrafhails Nr. 18. Vright'sche Niercnentartung. ,,^ Deu 23. November. Johann, Andres und ^ Komaun. Drilliugstiuder des t. l, Laudesnerichts<» c>m' Josef ttomaun, Eclgasse in Tin.au Nr. 7, infolge Sch'"H^ Franz Icrsel. Fabrilsarbeiters-Sohn, « Wochm, P"? ,H„ii, Nr, 44. Bchluäche. - Anna Pacher Edle von ^"N„,. Pfründncrin und Äcamtenwaise. 4^ I,, Armenhaus. ^^,,j. lnhmung. — Ataria Novat. Arbcitcrinlind, 1 I-1" -"""'' sabeth-Kinderspital, Atrophie. . , , ^^,in' Den 84. November. Kathariua Cernr. pens ^ ^ Einilehmcrsluitwc, 78 I,, Kralaucrqassc Nr. :l1, ''pop/" ^c, D e,l 2 5. N o v e m li e r. Äpoilonia Hofüiami, """'„, lichen Amtsdicners Kiud. 88 Mon. Äodintgassc Nr^. "^„, tubertulose. — Antou Icrina, HausbesiM, ^1 >>' >l,,,B' Aemonastrafte Nr, 4. Altersschwäche. -- Alaria Vain. ^ .^ nerslind, 5> I. 8 Mon.. ElisabttlMnderspital. D'pW"'». ^ Franz Äatmil. Privalbeamter, 8^ I. « Muii,, PetcrsstrM ^ungcntuberlulufc. m^,n,d!,cl!>>. Deu 8>' Webermcislersfrau. :'i« Jahre. Bahuho^asse ^'^"' ^>cB lähmuiin. ~- Aloisia Paier. FchbilidcrS Tochter, ^'/< V's.M ^ strasie Nr. 14, Diph. ^ichrsieoer, ^ ^, B, Mlaler. Aahm-oüducleurs-Tochter, «'/, I., Pc!ers,tra!!r (^chiruhöhleuwasscrfucht. ___,^ Austekommeue Fremde. Au, 2«. November. ^, Hotel Stadt Wie». ,«,'»>' Frank, ssaufll'iitr, »nd Preitschiuq. Wieu. — ^"'" c,mai ^eipziss. — R. u. Vesleiieck. l. t. 'Äezirlshauptm"'!",/' ^. Hotel Elefant, .k'aiuz. Bademsisters-WiOue, -'l"'^''^^!»s- sinner. .Nsm,, und Schmid. Wieu. — Halla. Wal"" ^„. rrfcrcilt, Steiu, — Esserer, Praa., - Killer, "!'"' ' bürg. - Eugclhofer, Fabritaut. (^raz. Hotel Europa. ^,ö!oy, Sissct. >. <3^ «nierischer Hof. Mun. Holzhäudler, mid MM ^ ' laud. - Klopiie, Lehrer, A>jliuss. Mohren. >lr!schmau, Kfm., uud Eizmnil, Laibach^^^-^ Theater. ,Zas feilte (uuqerader Tag) zum crsteu male llM^^e^^ W eib des Buchbi 'u ders. oder: Dir O cst^ ^vi" iu Bosnien. Vaterländisches Vottüsliick dn (M^it "" Gcfniili iu :l Actcu (0 Äilder») vuu A. Lang"' Ä, Müller seu. ^^--^ Hieteorologijchc Beobachtungen in ^5^.7 « n w n ° 5^ g Z "Z ^ n ^ -ä K 7U.M«.'7^57 ^-8 8 O. schwach . V,cit M'" 2l). ii „ N. ?88'63 ^.1U 4 O. sch.uach the',"- " „, 9 „ Ab. 78!) 75 -i- <)'" ^'Haudl'l^^i»' Sie übertresfeu allc nudrreu Thee»taps"» " .^ p>-r <>'^j.y die franzi'sischeil au '^ Echtheit, Hauptdcpot für Laidach bcl V ^^^ Swoboda. ^^!„I>1' >)-^rli>»lki>»'l'lxt ^lc,i, 88, Nouembcr 0 (ounsttl) .... 1885» 18875 ." 1864........^^^ ^^ . Uug. Piämien.Ani.....88 — 8285 Nrcmt'k, . . . ,«», ,«>',<» ^doi'^ . ...'.'.'. '^^^ ^rauueuaul. der Stadt Wirn So 50 0l) 75 Douau.liteuulicruugs.^sc . . 1<)4 ><>0 105 8i» Domauen.PMddrlesc . . 14025 140 75 Ocslcrrclchlscyc Scha^,cl)eiue . !^? 75 ^. ' Uug. opcrz. (Äolorculc . . . u-l'40 Kj 50 Ung. Eiseuuahu.Äul......^75 ^^^ Uug. SchazivouS uom I. 1«74 11:^5 ^j^ Alllehcn ocr Stadtgemnnde Kjleu in Ä. B......»5 7t» i>ü — GruuoeuliajtungS'OdttualiVuen. Voymen ... . - - 1<»4 !1ä 104 7ü »«ld War« > Galizien......... 8!-i50 84' Siebeilbürgeu....... ?:l 50 7425 Temeser Äauat...... ?4 ?5 75 50 Ungarn.......... 7850 ?l> 25 «ctlen vsn Vanlen. Gelb "l'„lü Anglo.österr. Äanl..... ^ — ^50 Kreditanstalt ....... 28(i50 88i>,»lU)-GescIlfch. . 159— 15950 Psaullbrlefe. Ällg.öst.Äodcnlreditaust.(i.Gd.) 110- 11^50 „ „ ., (i.Ä.-V.) 93 0l» 9:l!)0 Natioualbar.t.......99 15 9!> 30 Ung. Äodcnlredit-Iust. (V..V.) 93 80 94- Prlorttälo Obligationen. Elisabeths. 1. Em.....98' 9850 Ferd.'Nordb. »u Silber . . . 103 75 104 ^ Frauz-Ioscph-Bahu .... 85 — 85'25 !««> ^->«»^>,»>n,V< l (f,,„ «19 75 100 — Ocslcrr. Nurbwest-Aahn - - ^^ ^, Siebeubürgcr Vah» - ' ' 155 A ^ - Staatsbahu l. E'» ' ill)?'' ^4" Südbahu » 3''/« .--''' " Loudou. lauge Slcht - - - ^ ^4" Paris......... weldsorten. ^ ^ ^ Gelb ^ s> f,i) D.ltateu ...- ''>'' ^ „ !» " Napoleuusd'or . ^ „ « ?0 ^ Deutsche NeichS- 05. „ '?. " ^ ' dantnoteu. . - d/ „ ^ ^o0 . Silbcrgulbeu . - ^"" ., «raiuische GruudeuttastiM^^bH, ^^5 Prioatuotieruug: /"'^^^96^ " .......«äHtraa- Um 1 Uhr '5 Minuten notion- Pavi«rent<- »ii t0 lnS d'l 20. lsiiberrente '^20 bi« «^30 (^oldrente 7140 bis 71 50. «ied" 280- bis 220 kuüun Nü 50 vis 116 z)0. Na^oleans 3 !i^ bis V'N. SUver 100 - bi» 100 IU.