(Mbacher ^ pntuM) Wonnerstas______ den 7. August 1828. Königreich beyver Sicilien. Neapel, den ,5. I^ly. Der Vesuv, ob er gleich dermal von außen nur etwas Rauch zeigt, der über seinem Krater emporsteigt, biethet doch im Innern seines Kegels etwas Neues dar. In der Art von Pyramide, welche sich in der Mitte dieses Kegels aus ausgeworfenen Steinen und andern vulkanischen Materien gebildet hat, bemerkt man jetzt eine Mündung, aus dem eine kleine Feuerlava fließt; die sich bei hundert Palmen um die Pyramide ausbreitet, und ganz langsam in's Innere des Kegels abfließt. (B<>. T.) V o I e n. Privatnachrichten aus Odessa zufolge treffen daselbst noch immer bedeutende Geschützzüge ein, die alsdann zu Schiffe gebracht und nach den Küsten des schwarzen Meeres abgeführt werden. Aus dem Innern Rußlands sollen bereits neue Korps in dc? Gegend von Tulczyn eingetroffen und in die Kan^ tonmrungen der von dort aufgebrochenen Gardcre-gimenter eingerückt seyn. (Mg. Z.) Schweven unv Oorwegen. Stockholm, den 6. July. Schon seit mehreren Jahren ist die Bevölkerung dieser Hauptstadt in steter Abnahme gewesen, aber die eben im Druck erschienene Geburts- und Sterbeliste von 1827 ge. währt em besonderes trauriges Resultat, indem darnach 1459 Menschen mehr gestorben sind, als geboren wurden. Die Zeitung Stockholms-Posten bemerkt, daß dieses Mchverhä'ltniß am meisten bei den hier garnisonirenden Regimentern ersichtlich sei, und daß man , bei Erwägung der Sorgfalt, die für die Wohnung, Bekleidung und Nahrung des Soldaten genommen wird, nicht umhin könne, die Ursache dieser Sterblichkeit in der unordentlichen Lebensweise, die erführt, und in dem Mißbrauch des un seligen Branntweins zu suchen, durch den, mehr als durch alle Kriege, die wir zu bestehen gc-habt, der Wohlstand, die Ruhe und das Glück «r Einwohner dieses Landes vernichtet worden sind. (Prag. Z.) Frankreich. Die französische Expedition nach Morea wird in der That statt haben. Sie soll aus 17,000 Mann Infanterie und Kavallerie bestehen, welche in kurzer Zeit' abgehen wird. Hinsichtlich des Commandos derselben schwankte die Wahl zwischen den Generalen Maison, Claude und Loverdo. DerZwcck dieser Expedition ist, nachdrücklich zur Vollziehung des Tractates vom 6. Juli mitzuwirken, und den Ibrahim Pascha zu zwingen, seinen Verwüstungen ein Ziel zu setzen, und Morea zu räumen. General Maison wird die Expedition nach Mo-rea als Oberbefehlshaber kommandiren. General Excelmans hat das Commando der Kavallerie; General Tiburce Sebastian, führt den aus vier Regimentern besiehenden Vortrab. (B. v. T.) Spanien. Das Journal des Debats schreibt au3 Saragossa: «Die Dekrete vom verflossenen 3. Iuny in Betreff der Organisation der Armee haben eine große Unzufriedenheit unter den Militairs hervorgebracht. Schon haben sich Banden Mißvergnügter auf der Seite von Nieder-Navarra gezeigt, und man hört auf verschiedenen Puncten den Ruf: Es lebe Carl V.! Ohne Zweifel wird die apostolische Faction, die seit langer Zeit sich bemüht den Infanten Don Carlos auf den spanischen Thron zu bringen, einen thätigen Theil an jenen Unnrie. 2^)^ ben Lehmen, und insgeheim die Unruhen unterstützen, um ihren wahren Zweck zu erreichen. Die Depots der portugiesischen Flüchtlinge, die sich in unserer Provinz und in der Nachbarschaft befanden, sind fast leer; kürzlich haben mehrere portugiesische Offiziere Pässe von Yen Generalkapitains der Pro-» rinzen erhalten, um sich nach Badajoz zu wenden. In Katalonien besorgt man von den Umtrieben der Sarlisten neue Unruhen." (Mg. A) Madrid, den ,4.July. H?. Lima, ehemaliger portugiesischer Geschäftsträger allhier, wartete die Ankunft des Decretes, das Don Miguel guf die Adresse der drei Stande erlassen hat, ab, um sich endlich zu Gunsten Don Pedros zu erklären. Wi« che Tage darauf theilte Hr. Lima der spanischen Regierung eine Note mit, worin er verlangte, als Minister Don Pedros anerkannt zu weiden. Er erhielt zur Antwort, daß die spanische Regierung ihn in dieser Eigenschaft nicht anerkenne, und erinZu-kunft nur als einfächerPrivatmann in Spanien bleiben dürfe. Zufolge einem Schreiben aus Logrono vom 16. Iuk) hat sich in den Gegenden jener Stadt plötzlich eine starke Rebellenbande gezeigt, die Carl V. zum Konig von Spanien ausrief. Das zweite leich« ic Regiment marschige ihr sogleich entgegen; es kam zum Gefecht, in welchem dieses Regiment jedoch keinen entscheidenden Sieg erhielt. <.B. v. T.) Portugal. Privatbriefe in englischen Blättern cmZ Operto vom 6. Juli melden, die Truppen des Den Miguel beobachteten fortwährend eine strenge Mannszucht ; inzwischen sei die Zahl der zu Oports gelassenen Streitkräfte nicht beträchtlich, da lcr größts Theil mit dem General Povoaszur Verfolgung der Konstitutionellen ausgezogen sei. Schon hätten sich gegen Lao Mann und mehrere Offiziere der Letztem freiwillig unterworfen, und Verzeihung nachge« sucht. Die Einwohner jeden Standes von Oporto unterzeichneten Adressen an Don Miguel, um ihm zu seinem Siege Glück zu wünschen. Der brasilische Gesandte zu London, Graf Itabayana ssll Anzeige erhalten haben, daß Ma« dera und die Azoren sich zu Gunsten Don Pedro's erklärt hätten, so bald die Kunde rcn der Absicht Den Miguels, die Krone seines. Bruders aufsein Haupc zu seyen, dahin gekommen wäre. Man schätzte die verschiedenen Besatzungen auf diesen In« scln auf 1600 Mann Liniemrurpen und 160 Ar-nücnsten. ' (All-g. Z.) OrsMritanm'en. Nach einem Schreiben ays Plymouth vom 19.' Juli ist das Dampfschiff Belfast vyn Oporto mit 65 Passagieren dort angekommen; unter diesen befinden sich der Marquis von Palmela, sein Sohn, die Generale Villaflor, Taipa, Saldanha, Stubbs, Sampan?, der GrüfCalharis und sein Bruder, und zwei Beamte, welche WtgliederderIuntevou Oporto waren. Zu Corunna war ihnen jede Zusammenkunft mit den Einwohnern verbothen. Neben dem Schiff stand eine Wache, die Befehl hatte, ayf Jeden, der landen wollte, Feuer zu geben. Der Kapitän aNein durfte an's Land steigen, jedoch mit Niemanden, als mit dem englischen Consul sprechen. Beim Kommen und Gehen wurde er von einem Detaschement Soldaten begleitet. (B. v. T.) . Nachrichten aus Calcutta von Anfang März zufolge, fing der birmanische Hof bereits an, tie Orfüllung mehrerer von den wichtigen commerzicl-lcn Stipulations des Tractats von Vandabo zu verabsäumen. Die zu Ranguhn befindlichen bril-tischen Kaufleute, Schiffsrheder und Capitäns hatten an den brittischeu Residenten alldort ein Memorandum dieserhalb gerichtet, und man hoffte, daß eins nachdrückliche Ermahnung an den Hei von Ava die Abstellung dieser Beschwerden bewirlm dürfte. Aus gedachtem Memorandum erhellt, daß der alte Mißbrauch der Erpressungen und Zwangs-zölle, trFtz der Anwesenheit eines brittischen Residenten und denStipulationen des Tractats zuwider, völlig wieder Platz Wegrissen hatte. (Oest. B). Ssmannisches Neich. Konstantinopel den »o. Juli, Seitdcm die Pforte die Nachricht erhalten hat, daß die Festung Ibrail, nach einer hartnäckigen Gegenwehr am l6. v. M. durch Kapitulation an die Russen, übergegangen ist, werden die kriegerischen Anstalten und Rüstungen mit verdoppeltem Eifer betrieben. Dis allgemeine Bewaffnung der Bewohner der Hauptstadt dauert fort, die diensttauglichen Leute werden ausgehoben und in den Waffen geübt, (Zha-waßen angeworben, Pferde in Requisition gesetzt, und der Großwesir bereitet Alles zu seinem Ausbru. che vor, der jedoch erst dann erfolgen dürfte, wenn die Positionen des Balkan « Gebirges, und ihr Schlüssel, das verschanzte Lager von Schumla überwältiget oder umgangen werden sollten Dort bietet jedoch Hussein Pascha Alles auf, um tiäfti gen Widerstand zu Kisten, und es werden ;hn? 255 Unterlaß Truppen, Munition und Geschütz dahin abgesendet. So ist am 3. d. M. Mchmed Smin Pascha von Konieh mit 6000 Mann aus Klein-Asien hier eingetroffen, und am 6. nach dem Lager von Schumla aufgebrochen. Am 4. kam Sert Mehmed Pascha von Wan mit 3oc,0 Mann hier an, und sehte seinen Marsch nach Schumla fort. Derwisch Pascha von Philipxopel, welcher in der letztern Zeit im Exil zu Brussa gelebt hatte, isi wieder in seinen vorigen Rang eingesetzt, und mit dem Auftrage, ein Corps zur Vertheidigung der Gebirgspässe bei PHUippopel anzuwerben und dcrt aufzustellen, nach jener Gegend abgesendet worden. Vorzüglich aber sind es die zahlreichen mi 5 wohlgeübten Kanoniere und Bombardiere, welche, mehrere tausend Mann stark, nach den am meisten bedrohten Puncten abgegangen sind. End. lich da die Pforte, nach den bisherigen Bewegungen des russischen Heeres besorgt, daß Varua bald ernsthaft bedroht werden könnte, so ist der Kapu-dan Pascha, Izzet Mehmed, mit einem bedeuten« den Corps Infanterie und Kavallerie am 3. d. M. nach Varna abgegangen, um die dortige Besatzung zu verstärken, uud den Oberbefehl bei Vertheidigung dieses Platzes zu übernehmen. Das Commando über die am Swgange des Bosphorus vor Anker liegende Flotte führt, wahrend feiner Abwesenheit, der Kapudana Beg (erster Admiral der Flotte) Mustapha Bei, welcher sich m rer Schlacht von Navarin durch seine Tapferkeit ausgezeichnet hatte. Die Batterien und Wen Schlösser des Bosphorus sind in gutem Vertheidigunas-stande, und hinlänglich mit Truppen und Geschütz versehen, um im Falle eines Angriffes kräftigen Widerstand leisten zu können. Obwohl eimge russische Kriegsschiffe sich von Zeit zu Zeit bis in der Nahe des Bosphorus zeigen, st haben doch bisher keine Landungen oder Angriffe von Bedeutung hier Statt gefunden. Eben so wenig scheint bis jetzt ein anderer Uebergang über die Donau, als bei Isak-tschi am 6. Juni bewerkstelliget worden zu seyn. Ueberhaupt verlautet über die Stellungen der beiderseitigen Armeen und über die Kriegsvorfalle hier sowenig, daß es äußerst schwer hält, etwas Zu-rerläßiges darüber zu erfahren. In der Hauptstadt herrscht fortdauernd Ruhe und Ordnung; die Regierung richtet unter den gegenwärtigen Umständen ihr besonderes Augenmerk auf Hcrbeischassung der nöthigen Getreidc-Vorräthc und, ca in mehreren Gegenden des Reichs die Ernte nicht ergiebig ausgefallen, oder durch Schwärme von Heuschrecken verwüstet worden isi, so hat die Pforte die Schissfahrt nach den russischen Häfen des schwarzen Meeres wieder freigegeben, jedoch unter der Bedingung, daß die fremden Schisse einen Theil ihrer Ladungen zu billigen Preisen an die hiesigen öffentlichen Magazine abtreten sollen. Ucberdieß sucht die Pforte auch die Zahl der Konsumenten z.u vermindern? so wurden in der verflossenen Woche Fermane verlesen, nach welchen allen unverheiratheten griechischen Handwerkern und Arbeitsleuten befohlen ward, die Hauptstadt zu verlassen, und in ihre Heimnth zurückzukehren, ein Befehl, welcher jedoch wegen der dagegen erhobenen Vorstellungen hinsichtlich der Schwierigkeit derAusführung bald daraufzuiückgenommen wurde. Der Gesundheitszustand ist hier fortwährend von der befriedigendsten Art. (Oest. B.) Bucharest, i3. Juli. Das Armeekorps des Gencrallieutenants R^th befindet sich nunmehr ganz auf dem jenseitigen Donau-Ufer. Die große Kommumkationsbrücke über die Donau bei Qlte-niza isi noch mcht vollendet; es dürfte auch noch einige Zeit dauern, bis sie gänzlich hergestellt ftyn wird. Bie Besatzungen von Silistria und Giurgcwo scheinen sich ernstlich vertheidigen zu wollen. Letztere hat einen nachdrücklichen Ausfall gemacht, uno dem Blcckadekorps einigen Schaden zugefügt. Man erwartet das schwere Geschütz aus Ibrail, um die förmlicheBelagerung von Giurgewo zu beginnen» I assy, i5. Juli. Seit einigen Tagen zir^ kuliren hier Gerüchte, daß die Russen beim Bor« rücken gegen Hadschi-Oglu-Bazardschik auf bedeutende Streitkräfte der Türken gestoßen seyen, und einen beträchtlichen Verlust an Mannschaft und Geschütz erlitten haben sollten. Semlin, ,6. Juli. In Bosnien gewinnt dle Insurrection immer mehr Verbreitung. Der Pascha von Travnik, der sich Verhaltungsbefehle aus Konstantinopel erbat, nachdem er die ersten Reime der Insurrection entdeckt und dorthin gemel, det hatte, erhielt den Auftrag v5m Sultan, die Rädelsführer sogleich zu enthaupten. Allein sey es, daß dlese^Winke von diesem Befehl erhielten, oder daß sie es ohnedieß beschlossen hatten, er wurde von den Insurgenten am 9. d. in seinem Pallasic zu ^ravmk, nach andern im Lager, umgebracht. Er war ihnen besonders verhaßt, weil er das neue Militärsystem des Sultans zu befördern trachtete. — In Servicn herrscht bis jetzt die tiefste Ruhe. Die europäischen Minister werden über daZ.-was an der Donau vorgeht, in gänzlicher 1wgc> 256 lrißhcit gelassen^ Auf eine Anfrage beim Reis-Eft fendi erwiederte er bloß, die Russen wären bei Isaktschi über die Donau gegangen; weiter wisse er selbst nichts. Die öftern Divans - Versammlungen im Pforten-Pallasie und beim Mufti, so wie die üble Laune der türkischen Minister zeigen indes« sen deutlich, daß die Pforte ungünstige Nachrichten hat. Mehr noch als Alles dürfte aber die Verpro-riantirung der Hauptstadt beim Vorrücken der Russen Verlegenheiten herbeiführen, denn es zeigt sich schon jetzt, daß dieselbe nickt hinlänglich versehen ist. Dem Vernehmen nach haben die Minister von Oesterreich, Preußen und der Niederlande seit ihren lohten Vorschlägen und Ermahnungen, nach Bekanntmachung des türkischen Manifestes, in einer Konferenz beschlossen, vor der Hand keine weitern Schritte zu Erzielung des Friedens mehr zu ma-«chen. (Allg. Z.) Nach PnvÄtbriefen aus Smyrna sind die russischen Truppen unter den Befehlen des Generals Paskewitsch in Erzerum eingezogen; einer großen und festen Stadt in der asiatischen Türkei «m Euphrat. Am 9. Juli 1784 wurde sie von einem Erdbeben zerstört, aber bald wieder aufgebaut ; sie liegt in einer sehr wichtigen Stellung. , ,. (B. v. T.) Machrichten aus Zmyrna. Die l. k. Escadre hat vom 1. Jänner bis 3o. Juni d. I. vier und dreißig Convoi's gegeben, und tabei 332 Kaussahrer aller Flaggen escortirt, und Zwar: Österreichische 256, Englische 7, Französische 7, Ionische ia. Neapolitanische l. Päpstliche 1, Russische »a, Sardinische 32, Schwedische 2 , Spanische 1, Toscanische 3. — Von diesen 332 Kaussahrern fassen nur 63 auf das Zweite Vier-seljahr, was die eingetretene Stockung des Handels «nzeigt. Der Seeraub hat beträchtlich nachgelassen; noch aber liegen alle Elemente desselben bereit, und in den Gewässern von Rh 0 dus und Salon ick zeigen sich häufig Raubschisse. Prisen Hat die k. f. Escadre in der obgedachten Epoche vier gemacht, und zwar einen Brigg und drei Goelet-ten; ersterer war das Magazin und der Sammelplatz der Räuber im Golf von Salonick; eine von den Goeletten eine schwimmende Falschmünze-Fabrik; die beiden andern hätten die Papiere in Ordnung, und wurden wieder freigegeben. (Oest. B.) Ionische Inseln. Ein Schreiben aus Zante vom :o. d. M. meldet, es seien in der Nacht vom 6. auf den 9. das russische Linienschiff Azoff und ein russischer Brigg, dann das englische Linienschiff Warspite mildem Grafen Johann Capodisirias an Bord, daselbst angelangt. Der russische Eonsul auf besag. ter Insel, Hn Sandrini, habe sich sogleich unter Bord dieser Fahrzeuge begeben, und nach seiner Rückkehr habe zu Zante verlautet, Ibrahim Pascha werde längstens in zwanzig Tagen die Morea räumen. Am 10. Abends sei Graf Ca' podisirias am Bord des Azoff abgesegelt, in der Absicht, wie es hieß, sich nach Dragomestre zu begeben, um dort mit General Church sich zu besprechen. Schreiben aus Corfu vom iH, Juli, Heute Nachmittags gegen 5 Uhr ist das englische Linienschiff Asia, mit Sir Eduard Codrington an Bord, welcher die Fahrt von Zante hiehcr in vier Tagen zurückgelegt hat, hier vor Anker gegangen. Diesen Morgen war bereits der zu diesem Admiralschiffe gehörige Kutter Hind, Capitan Robb, dann die englische Fregatte Taldot, Capitän Spencer, beide Fahrzeuge in 6 und 5 Tagen von Zante kommend , hier eingelaufen, und heute Abend ging dio englische Kriegssloop Philcmel. ebenfalls in 4 Tagen von Zante kommend, hier vor Anker. (Oest. B.) Amerika. Nord-Amerikanischen Blättern zu Folge soll der längst besprochene Entwurf, den Atlantischen Ocean und die Südsee durch einen großen Kanai zu verbinden, nachdem die Republik Guatimala nach vielem Bedenken endlich ihre Einwilligung gegeben, zur Ausführung kommen. Die dazu gebil« dete Gesellschaft, an deren Spitze das Handelshaus Palmer von Neu-York steht, hat 5 Mill. Dollars zusammengelegt, und will das ganze Unternehmen durch 600c» Arbeiter in anderthalb Jahren vollen« den. Sie entrichtet an Guatimala vorerst 200,000 Dollars für die-ersten Kosten der zur Vertheidigung des Kanals gegen allcnfallsige Angrisse europäischer werke. Dagegen erhält die Gesellschaft auf 20 Jahre das Eigenthums-Recht dos Kanals und darf alle Schisse, die durch denselben gehen, mit einem Durchgangszoll belegen. (W. Z.) Nevacleur: ^r. 5av. Keinrich. Verleger: Mnaj M. Edler v. Rleinmayr.