Eaihaditr Organ der Verfasiungspartei in krain. Hr.659 Abonnemenrl-Vebingniffe: @aiii|dtrig: lit iaiba* |l. 4.— Tiit Post H. 5,— HaldjLhrig I . . . 2,— . . , 2.50 PierttllLbrig: . . . 1.— . . . 1.25 Fiir SuftfUung in'# Hau»: ViertkljShrig 10 (r. Samstag den 25. Marz 3 n f ettion<-!lirtife. 4im>altiflf Petil-Zeile ii 4 kr.. bti SEBitbttiolungtn i 3 ft. — An,eigk» bi« 5 fltiltii 20 ft. Redaction, Abminiftraiion u. dr »tb i t lo it: KHl-sserg-sse Vr. 3, l. #to*. 1893. Krim SdjlufTe der S'rftioit. xinmal erhob sich das parlamentarische ,u hoherem Fluge, ehe es in die langen t . aefit, ehe andere Vertrctungskorper an seine ^tllle" treten. Alle Parteien zeigten sich zuletzt noch ^ bren guten und schlimmen Eigens chasten, um bei ^ Wahlerschast noch zuletzt emen nachhaltigen Ein-L . ,urrrckzulassen. Das gibt an unb fur sich schon aewisses Getose. Dazu kam diehmal noch die t'Lpntenroaljl im letzten Augenblicke, welche alle tr6| . jn Bewegung setzte unb bas Kraftespiel ^ f Iben herauSforberte. Damit unb mil bet Be-des Finanzgesetzcs hat bie zu Enbe gehenbe > 7 ikren Hohepunkt erreicht. Der oberste Gi- A war bie Nede Plener's, welche bie heutige rti alien Seiten hin bestrahlte. Eingehend |Bč ^Plener zu allererst das Verhciltnih seiner ^spracy soeben wieder bent Hause einen Prei- ti'' „eaeben hat, zur Negierung. Unmittelbar * n jungczechen Masaryk besprach Plener das ltnih zu biesem, welchcs augenblicklich in Folge ^^usaeqangenen Nerstanbigungsantrage im „nde der offentlichen Aufmerksamkeit steht. ^Pl-n-r rielte ouch auf die clerikale Partei, , ” 7 Socialbemokraten unb auf bie Antiserniten. ^JkTotibcw Plener nach alien Seiten hin abzu* >6 hatte, btieb er bennoch fast ausnahmslos im gin'et moglichen Berstandigung mit allen ^5hme« ^ cjneg guten Willens find. Die tiber- ftxx itle t o N. Das Kaffeehaus in Snrata. 6cm SRuffifAt" dcS Grafcn Leo Tolstoi. **£* war im Kaffeehaus in der indischen Stadt ^ u Durchreisende unb Ausliinder aus alien ^rata- jan,en hier zufammen und unterhielten einanber. Auch tin gelehrter persischer ^ war unter ihnen. Er hatte fein Leben jge|en studirt unb battiber Bticher ge-C'B . aefchricben. Lange hat er tiber Gott nnch-b'^ un b geschrieben, fcin Verstanb spottete tiber LW “beln/ alle Gedanken verwirrten ihm ben nb er trieb es so roeit, bah er zuletzt gar u, an Gott glaubte. Das hatte der Kaiser iht we9unt) ihn deshald aus seinem Reiche ver- ungliickliche Theologe hatte fein ganzeS r na liber dm Urgrund nachgedacht unb war V? :,,e aeworden. Statt zu begreifen, dah er C JLr,tunft mchr Habe, schloh er, eS gebe keine tiae Sernunft, .uclche die Welt regiert. ' s-r Theologe hatte emen Sklaven, emen ®u' j,cr ihm tiberall folgte. Weirn er bas C ret* betrat, blicb bet Afrikaner hinter bet vfseehau ^ Hgf unb setzte sich unter ben 0 Sonnensttahlen auf einen Stein unb ’Vchtc'bie Fliegen fort. Der Theologe ftredte sich miithigen Ansptiiche beS Jungczechenthunts, der cleri-kalen Partei, der Socialdemokratie — fie roerden von Plener auf ben Kern ihrer Betechtigung gepriift unb vorurtheilslos nicht vom Parteistandpunkte, ben bet Nebner einnimmt, sonbern von bet hoheien Warte bes Politikers aus beurtheilt, der an ein Zusammen-fasien aller tauglichen Krafte des Staates unb Gemeinwesens zu erspritzlicher Weiterentwicklung bes Ganzen denft. Da gab es Vieles, Vieles zu vet-roetfen, es geschah bieh stets mit jenet Zutuckhaltung, welche, roenn sie auch Annerkennung versagt, doth nicht verletzt. Auch die Gegner fonnen Plener ruhig anhoren unb sie Horen ihn an, benn sie furchten nicht, gereizt zu merben. Die Jungczechen fpannen die Seiten ihres berufsmahigen Zornes unb ihrer gewohnheitsmahigen Entrustung nur noch um so straffer an, je naher ihnen bie Utzten Neben Plenet's mit eiiter Einlabung zur Betstanbigung an ben tieib tiickten. Die Jungczechen sinb im Kampfe emporgefommen, das Czechen-thum selbst hat ben Katnpf nothig, benn es will „er» obern". In bieser Stimmung fann jeboch ein Volk nicht immer oerharren, unb den Jungczechen biirfte es nach unb nach imtnet schwerer iverben, ben nothi« gen Damps aufzutteiben, um bie Zorn- unb Entrustungs-maschine einzuheizen. Das muh feftgehalten tverben, roenn man bie Taktik Plenet's, sich aus bent einmal funbgegebenen Vorhaben, bie Vetstandigung zu sichern, nicht mehr hetauslocken zu laflen, ivutdigen will. Die Czechen stehen heute an ben Grenzen bes ihnen aber im Kaffeehaus auf einen Divan unb lieh sich eine Tasse Opium geben. Sines Tages trank er sie aus, unb roeil bas Opium fein Gehirn in Wallung versetzt hatte, so roanbte er sich ait semen Sklaven. „Nun, elender ©Have", fragte er ihn, „gibt es einen Gott odet nicht?" „Natiirlich, gibt es einen Gott", sagte der Sklave unb holte aus dem ©ihtel einen fteinen Gotzen von Holz. „Das ist der Gott, der mich be-fchiitzt, so laitge ich lebe. Dieser Gott ist aus dcm Ast jeneS heiligen Baumes gefchnitzt, ben bei unS Alle anbeten." Die Gaste im Kaffeehaus Horten dies} Gesprach und iDunderten sich tiber bie Ftage bes Hetm unb noch mehr tiber die Antwort des Sklaven. Ein Bramine, der die Worte des Negers auch gehort hatte, roanbte sich zu ihm unb sprach: ^Ungliicklicher Thor, roie fannst Du glauben, Gott konne wirklich hinter bem Gtirtel eines Menschen sleeken! Es gibt nur einen Gatt — Brahma. Unb dieser Brahma ist mehr als alle Welt, benn er hat bie ganze Welt geschaffen. Brahma ist bet einzige grohe Gott, bent bie Tempel an ben Ufcrn des Ganges erbaut sinb, jenet Gott, dem seine einzigen Priester, die Bratninen, bienen. Nut biese fennen ben roahrnt Gott. Zwanzigtausenb Jahre sinb ver« gangen, unb roie viel Untivalzungen auch tiber die Erreichbaren; nur geroinnen sie es noch nicht tiber sich, sich das selbst zu geslehen. Daher die Ungeber« digkeit, roelche noch immer nach dem Aeuherstem greift. Der czechische Nationalftaat, bet wirklich nur eine Ftigung Gottes unb ein grohes Unheil ftir Oesterreich herbeiftihren kijnnte, ist noch immer ihr Ptogtamm. Die Letstanbigungsversuche hatten keine andere Wirkung, als dah den Deutschen feierliche Versiche-tungen ofter als frtiher gegeben roerden, man roolle sie nicht unterdrticken. Die Versuche jedoch, das durch-zusetzen, roerden aber im Sande mit steigenbei Hef-tigkeit erneuert. Die Czechen sinb abet burch Gliick verwohnt, unb wenn Masaryk ausrust: „Wir roerden (Such Mahtcn unb Schlesien entteihen, gebt bas un» gercchte Gut hetaus" - so glaubt er eben, glaubt das czechische Volk heute noch baran, dah das ge= lingen roerde. Erst fchlimme Erfahrungeit roerden bie Czechen nach den ubertaschenden Etsolgen, welche sie etrangen, roiebet verstandiget machen. Sie tiber* sehen, was Alles mitgewirkt hat, ihnen emporzuhelfen; sie tibersehen, bah in dieser Beziehung heute MancheS anders geroorden ist. Es ist ein Ntickschlag erfolgt. Und roenn heute eine Periode der Statkung des deutschen E[ententes von oben her eintreten solite, wurden die Czechen mit Staunen ctkettnen, roie viel fie an ihrem Glticke einer ebenfoldjen Forderung verbanken. Das solite sie vorsichtiger machen. Plener kann auf die Zuttickroeisnng seines EntgegenkommenS nut mit der Zuttickweisung des Staatsrechtes ant-roorten. Er mnhte ebenfo der Aufwerfung eines Welt gekommen, biese Priester sinb geblieben, roie sie immer waren, benn Brahma, der alleinige, wahte Gott, schutzt sie." So sprach der Bramine unb glaubte Alls tiberzeugt zu haben, aber ein jubifcher Wechsler wibetfprach ihm. „Nein," eiferte er, „ber Tempel des roahren Gottes ist nicht in Jnbien! Gott fchiitzt nicht bie Kaste ber Braminen! Der echte Gott ist nicht der Gott ber Braminen, sonbern ber Gott Abrahams, Jsaks unb Jakobs. Unb ber roahre Gott beschtitzt nur fein Volk Israel. Gott hat seit Anfang ber Welt nur unset Volk geliebt unb liebt es noch heute. Unb roenn es jetzt tiber bie ganze Welt verstreut ist, so ist es nur eine Prufung. Gott roird, so wie er es verfprochen, fein Volk roiebet in Jerusalem fcimmeln, um bas hochste SBunber bes Alterthums, ben Tempel zu Jerusalem, roiebet aufzurichten unb Israel zum Gebieter tiber alle Volket zu machen!" So sprach ber Jube unb roeinte. Et wollte seine Nebe fortfetzen, aber ein Jtaliener fuht ihm bazroifchen. »Ihr rebet bie Unronhrheit," sagte er zu bent Juben. „©ott kann ein Volk nicht mehr als ein anbercs lieben. Im Gegentheil. Wenn er frtiher auch Israel befchiitzt, so sinb nun schon 1800 vergangen, seit er tiber Israel in Zorn ist, allgemeinen Wahlrechtes mit dem jungczechischen Aufputz der Verlanderung desselben eine Absage zu-theil werden lassen. Aufrechterhaltung des nationalen Aesitzstandes — das freilich ist fur die ezechische Angriffslust allein schon ein rothes Tuch. roie sehr auch bei jedem Friedensschl usie gerade dieser Grund-satz der Anfang jeglicher Verstandigung naturgemah gewesen ist. Noch mehr roird die Ankiindigung eineS neueit Versnches, die Sprachenfrage in Oesterreich zu regeln, von den Czechen als eine Herausforderung angesehen. Die Spr achenverwirrung war ja ihr starkster Bundesgenosse. Es ist aber doch unleugbar. dah eine solche Regelung jedem Versuche einer Friedensstiftung in Oesterreich, jeder roeiteten Ent-wicklung des Neichcs zum Besseren vorausgehen muh. Der Regierung und ihrem Programme gegen-iiber, Liber welches sie seither so beharrlich schweigt, empsahl Plener seiner Partei Wachsamkeit. Diese ist in der That gebolen, roie die „thatsachliche Be-richtigung" des Prinzen Schwarzenberg, der das Negierungsprogramm als etwas Unbedeutendes hin-stellte, erkennen laht. Die Feudalen stehen doch dem Ministerstuhle Taffe's am nachsten, und roenn diese in dem in langwierigen Berathungen und mil Genehmigung der Krone zustandegekommenen Regie-rungsprogramme nichts Anderes erkennen wollen, als einen Schachzug der Regierung, die sich butnit bloh aus einer Berlcgenheit helfen roollte, so hat auch daS seine Bedeutung. Plener hat die Regierung gemahnt — sie roird dieser Mahnung eingedenk fein mussen. _______ Wiener Lrief. (Sine beachtenswerihe Rede. — Petrole»i»ste»er,1 22. Marz. J. N. — Der Abgeordnete Freiherr v. Schar-schmid hat am 17. d. M. im Abgeorduetenhause eine Rede gehalten, an der fein sortschrittlicher Deutscher achtlos voruber gehen sollte. Es weht butch diese Rede ein wahrhaft sreisinniger Zug, der umso erfrischender wirkte, als man im osterreichischen Abgeordnetenhause derzeit nicht allzu haufig solche Bekenntnisse eineS Deulschostetreichets von echtem Schrot und Korn zu Horen gewohnt ist. Freiherr v. Scharschinib ist ein Aiitglied der Giohgtunb-besitzercurie. Gleichroohl Hal er die grohte Empfang-lichkeit fur den Pulsschlag des nationalen Lebens und stets war es eine Eigenthumlichkeit dieses Mannes in alien nationalen Fragen fiihrenb unb unterstutzend Zeichen seines Zornes hat er dieh Lolk liber bie ganze Welt verstreut, so bah seine Existenz vernich-let ist und fein Glaube sich nicht ausbreitet. Gott bevorzugt fein einziges Vvlf, sondern rust Alle, die gerettet fein wollen, in den ©chvh ber romisch-falho-lischen Kirche, bie allein selig macht." So rebete ber Jtaliener, boch ein protestanti-scher Pastor enuibette, blah vor Zorn bem katho-Iifchen Missionar: „Wie fount Ihr sagen, bah bas Heil nur in Eurem Bekenntnih sei? Rein, »ein, nut Dicjenigen iverben gerettet, die Gott nach dent Evangelium im ©eiste unt) in Der Wahrheit getreu nach ben Lehren Jesu Christi anbeten." Da ivanbte sich ein Turke, der im Zollhause von Surata ungcftcllt war, zu den beiben Christen: „Bergeblich gtaubt Ihr on die Wah>heit (Surer roniifchen Sehve", begann er. „Eure Religion wurde schon vor (echohundert Jahrcn butch bie wahre Lehre Aiohammebs ersetzt, unb roie Ihr seht, oerbreitet sich ber wahre Glaube Mohammebs immer mehr in Europa, in A si en unb selbst im aufgetlarten China. Ihr gesteht es ja selbst, bah Gott bie Jnben vet-leugrnt, unb fuhrt zum Beweis an, bah bie Juben trniebrigt sind, unb dah ihr Glaube sich nicht aus-jrnytet. So erfeitnet dcnn die Wahrheit der Lehre V|li^Mmeb(S an, roeil sie in Ehren fteht unb sich anszuireten. Unb er that dieh milde in ber Form, aber fraftig in bet ©ache, bie an ihm stets einen feiintnihreichen unb fchntfftnnigen Fiirsprecher sanb. All' biefe Eigenschaften vereinigt auch bie jungsteRebe bes Freiherrn v. Scharschmib, und datum hat sie auch auf die Partei der Vereinigten deutfchen Linten unb auf bas ganze Haus einen bedeutenden Eindruck gemacht. Wir wollen nur einzelne Stellen aus der Rede des Barons Scharschmid hetvotheben. Besondets glucklich roar seme Polemif gegeit die fobetaltstifchcn Schrullen der Jungczechen, die in der That schon mit dem Fluche der Sachertichfeit behaftet sind. Erst fiirzlich btachten die Jungczechen einen Anttag etn, roodurch 400 burch das dirccte allgemeine Wahlrecht zu wcihlende Volfsvertreter auf dem Wege der Laitb-tage, also inbirect in bie Volksvertretung gelangen sollen - bie reine Rrpubtif mit bem Grohherzog an ber Spitze- Diese soberalistischen Schrullen nahtn Freiherr v. Scharschmib unter bie Lupe unb unterzog sie einer gtiindlichen Besichtigung. Man halt sich, sagte er, datuber auf, bah man immer mit ben Erorterungen uber bas bohmifche Staalsrecht gelang-roeitt roerbe, bah bas bohmifche Staat srecht stir Wien und Oesterreich doch ganz gleichgiltig fei. Diese Aus-sassung ist aber eine sehr furzsichtige. Denn es ist evident, bah, roenn bie erwahnten Tenbenzen zn einem Etsolge fiihren folltcn, biefe Ausgestaltnng ber Lcinbet nicht auf biefelben befchrantt, fonbern auch auf bie anbeten Lander, auf bie ganze Monatchie, roenigftens auf bie itn ReirhSrathe uerttetenen Lanber, ausgebchnt roetben rniihte. Dicfen Gebanken fithtte Freiherr v. Scharschmid sehr treffend aus, unb that-fachlich liegt auch das starkste Argument gegen die soderalistifchen Bestrebungen der Czechen darin, dah der Fiideralismus fiir Bohmen, den fur Galizien, Sieiermatk, Tirol u. f. w. nach sich zoge. Was stir das eitte Land techt ist, tnuh fur das andere billig fein, unb Oesterreich ware dann fein Staat mehr, bet roie heute int europaifchen Soncerte eine niah-gebende Nolle fpiett, fonbern ein loses 9lggrcgnt einer Reihe von Duodezstaaten, bie, burch Zwiespolt unb Habet getrennt, jebes Gefuhles ber Zusammen-gehorigkeit bar, einem untiihmlichen Enbe entgegen-eilten. Deshalb glaubett wit ouch nicht an die Zufunst bes Fobetalismus in Oesterreich, unb die Czechen haben auch gat feinen Gtunb, bie jetzige Staatssonn unb bie jetzige Vetsassung zu beftagen. Sie gemahrleiftet ihnen bie Entwicklung ihtet Ra« tionalitat im iveitestgehenben Mahe. Mit Recht ivies Iebenbig immer roeiter oerbreitet. Rut wet an den letzten Propheteit Gottes, Mohammed, glaubt witd felig tuerben. Unb unter ihnen nur bie Jitnget Dinars, nicht 211 iS, benn biefe gehoren zu ben UnglaubigkN." Hiet wollte ber persifche Theologe, ber zu ben Jtingetn Alis gehotte, tuiberfprcchen, aber im Kassee-haus erhob sich ein lauter ©treit zwischen ben AuSlcinbern vetschiebenen Glaubens unb Befennt-nisfes, ben abessynifchen Christen, indischen Lamas, Jsmaeliten und Feueranbeteni, unb Alle stritten sie uber das Wesen Gottes, unb roie man ihti anbeten miisse, Jeber behauptete, bah man nur in seinem Lcmbe den tvahten Gott fenne unb ihn zu oerehrett wisfe. Unb so stritten unb schrien sie. Rut ein Schuler des Confucius, ein Chinese, sasi still in einer Ecke und mischte sich nicht in den Zank. Er trank feinen Thee, hotte den ©treitenden zu unb blieb stumm. Der Tutke bemerkte ihn unb ivanbte sich zu ihm. „Hilf Du ntir wenigstens, guter Chinese", sagte er. „Du fchweigst, und doch kijnntest Du zu meinent Gunften teden. Jch iveih, dah man jvtzt bei Ettch uerfchiedcne Lehren einftihrt. Elite Kansleute haben »tit oft erziihlt, bah man bei (Such ben utohammebanifchen ©lauben fiir den beften von alien halt unb in Schaaren zu ihm iibertritt. Steh' Freiherr v. Scharschmib barattf hin, bah zu einet freiheitlichen, cultureHen unb nationalen Entwicklung innerhalb ber Staatsgrundgefetze fur alle National!' taten biefes Reiches ein vollkommen ausreichettdek Raum geboten ist •, unb roenn nnmentlich bie czechische Ration noch immer nicht bamit zufrieben ist, und roenn sie immer hinweist aus ben auhetvrdenllichen Auffchwtmg, ben bie czechifche Ration, ihr Volksthm unb ihte Sptache in ben letzten 30 bis 40 JahM genommen hat, so mochte er barauf aufnterffaw mnchen, dah dieser Auffchivung unter der Hettfchasl berfelben Staatsgrundgefetze ftattgefunden hat, unt von ben Deutsche« begiinstigt roorben ist butch die Entwicklung bes ©chulmefens, butch bie Einfiihtuiig ber czechifchen Sptache an ben Mittelschnlen unb burch bie Errichtung ber bohtnifchcn Unioerfitat. Sii Reform bes Schulwefens, roelches ber Entwicklunz ber bohmifcheit Sptache, Literatur unb bes bohmifche" Volksthums, einet ungehetteten Vetbteilung det Gebrauches ber czechifchen Sptache zugute gekommen ist, etsolgte unter Biinistet Sltemayt, ber roegen btl internen Etlasses, in wclchem cine sptachliche Un= genauigleit norgefommen tvat, hiet so anherorbentlich roiithenb angegrissen roird. Es ist alfo ganzlich un= richtig, dah die nationalen Bestebnngen unter del Hettschasi ber ©taatsgrunbgefetze tine Bebtiiikimg etleiben. In ahnlicher trefflicher Weise jog Frcihetr v. Scharschmid auch bie anbeten brennenben politische« unb socialen Fragen in ben Kreis seiner Etorterung. Befonbers roirkfam geftaltete sich auch eine Polenti! gegen bie Chtistlich-Socialen und Clerikalen- 3» bieser Nichtung oerroeifeit wit aus bie Rede selbst-Sie oerbient nicht nur gelefen sonbern auch behetzigt zu tuerben. Die Regierung hat int Slbgcotbnetenhaufe einf Vorlage roegen Erganzung bes Petroleumst>,uetgesetzei vom Jahre 1882 eiitgebracht. Veraulaht wurde sie bazu burch bie fortgefctzten Vetfalfchungen bes Petroleums. Der Motivenbericht constatirt bas aui> btucklich, inbem er bemerlt: Beteits furze Zeit nn4 bem Jnfrasttreten bes M>netalolsteuetgesetzes vom Jahre 1882 rourbe sei tens der Fiaanzotgane die Wahrnehmung gemacht, bah bie butch bieses Gefe? eingeftihrte Petbtauchsabgabe baburch umgangen tverbc, bah schtvere, steuerfreie (an sich zu Beleuch' tungszwecken nicht geeignete) Diineralole mit leichten Mineralotcn (Benzinen) zu bem Zwecke gemifch' luerdcn, tint ein zu Beleuchtnngszwecken gecigncteS Minerals! hetzustellen. Hierin liegt eine bedeuiende ntir bei und sage, was Du von bem wahten @ott unb seinem Propheteit halst?" V „Ja, ja, rebe, roie benfst Du bariiber! fielen bie Anbeten ein. Dct Schuler bes Confucius schloh bie Augen, besann sich lange unb freuzte bann, iitbctn er die Augen offnete unb bie Hiinbe aus ben breiten Aermeln seines Gewanbes zog, die Arme iiber die Lrust unb begann mit tuhiger, sestet Stimme • „Mir fcheint, Ihr Herren, bah vor allem die Selbstliebe ben Rienschen on der Eiiitracht tin Glauben hinbert. Wenn Ihr tuich Horen rooUt, wi ich (Such bich an einem Beispiel erflaren. * * * j Jch fain aus China nach Surata auf emem englifchen Dampset, ber bie Reife tun die We gemacht hatte. UnterwegS laitbeten wir am bttuajen Ufer ber J„sel Sumatra, unt Wasser auszunehnwu. Gegen Mit ag stiegeu roir ans Land unbiepcn umS an ber K tiste unfern eineS Dotfes im Scha en bet KokoSpalmen nicber. Es ivareit 5'rem6c au verfchiebenen Landern unter tins. AlS roif fo fahen, trat ein Blinder zu un • Er tvat, roie wir (pater crfuhren, erbim e' cr zu lange in die ©onne geblicft h^6- n’ei wisien wollte, waS die ©onne sei- ro0 , j wissen, um sich deS LichtcL ber ©0l,nc ©efaljr, sowohl fur ben Staatsschatz, bent bei jeber folcben Mischung je nach bet Hohe bes Gehaltes ber-Telben an steuerfreicn schwcrcn Delen cin mehr obet minbet grohcr Theil ber fttr bas ganze Gewicht ber Mischung entfoUfnben 93crbrnud)§abgnbe verloren geht, als ouch fur bas Publikum, welches mit einem min-derwerthigen u»v mit Nucksicht auf ben namhasten Benzinzusatz feuergefahrlicheit Produete vetsorgt roirb, fomie fur bie reblichen Jnbustriellen, bie butch bie Concurrenz einer infolge ber Sleuererspnrnih mit oetinaeren Gestehungskosten hergestellten Waare gc Tc&abiflt roerben. Befonbers in ben letzten Jahren fiaben diese Manipulationen sosehr zugenommen, bah a f einem Theile des Petroleummarktes ber Absatz beS qutm, oerfteuerten Productes burch eine theil-eoUg'uneetfteuettetn Minerals! hergestellte Waare don ininberer oder fchlechter Qualitcit bereits fiihlbar Keeintrachtigt wurbe. Vei biefer Sachloge erschcint as wohl unabweislich, ber Ftage nahet zu tretcn, t roelche Art ber in Nebe stehenben Mischungen, sich als Umgehungen bes Mineralsteuergesetzes . r cc,ren, ohne bah biefelbett einer Strafsanction it [eaett. am wirksamsten begegnet roetben kiSnnte. i" tr Lm 'vorliegenben, mit ber koniglich-ungarischen J . ng yereinborten Gesetzentwurfe soll bieses Ziel i erreicht metben, batz bie Herstcllung eines 0 "Beleuchtungszwecken geeignetcn Mineralols be-F « fee Mischung fteuerfreier, schmeret Minerntole Kchteren Minerololen ouherhalb ber Mineralol-ien verboten unb bie Uebertretung bieses Ber-dffiner^ ^mere Gefallsiibertretung beftraft roirb. 2?.tC.” osfung ber Frage erschicn als die zweckmohigste, ^,e'. -^ortschrciten auf bem im Jahre 1887 ein-“ **n ^en SCBege, niimlich eine iveitere Ausbehnung E Berbrauchssteuergrenze, nicht thunlich roiire, ohne b'e Schmietole fur iiibuftrielle Zroecke mit ber 1 <;J„d)6fteuer zu treffen, unb ba nnbeverfeits ber toah des ebcit erroahnteii gesetzlichen Berbotes ^ n-ns hinbern roirb, bah bie in Nebe stehenben „ jn grofjerem Umfnnge unb mit bem Be-^ten""einer etheblichen Gefahr — vorgenomnten Vben. ------------- tlolitifriir Wocheniibersicht. _ Pxasibenten bes Abgeorbneten- t g wurbe Freih- v. ChI u m e c f t;, zum erftcn lou' aftbenten Dr. K o t h r e in unb zum zweiten ^'ceprasidentcn M abet) ski geivohlt. Dr. S molka, ^'7 Gar lange hatte cr sich gemiiht unb alle ‘tt afte aufgeboten, urn nur einige Strahlen zu ,me sestmhalteit unb in einer Flasche zu per« tfassen, j,m„er noch blickle er vetgeblich in bie ^ne unb batitber erfranlten seine Augen unb cr zu sich s-lbst: Das Licht ber fe ist keine Fliissigkeit, benn roeitn c8 flussig Jn”e ,^'te man es hin unb her giehen, unb es «re, » rtn(in6t jm Winde zittem. DaS Licht ber benn roentt es Feuer Srbe vie Wasi" ^ ^°"ne 'iirbe es im Wasser verloschcn. D»s Licht ^rk' ^ £ ^ guch kein Geist, benn es ist sichtbar, ,er Son« benn man fann es nicht beiveaen. ouch Sb fein Kbrpcr b0§ Licht ber Sonne nicht fliissig, nicht Geist, nicht Korper ist, so ist es ?tb da %er, nl ) \ e er entfchieben unb bariiber nicht allein U; ®° liiAt, fonbern ctiich seinen Verstanb per-C" iinv ols cr ganz erblinbet war, ba glaubte he"' „.,,so fester, bah es teinu Sonne gebe. nuL fiahnter mit einer Kriicke sah neben ihm, k futtb began,. z» lachen. ^tte es u" oj& bUnb non Geburt, basr Du D" u 1 P.. ki, (Krtnnp iff « (nr.irf, »v V "•"'-al tueiftt, roaS bie Sonne ist," sprach er ^lcht etnW ^ will es Dir sagen. Die Sonne Bl ein uv- ^ jet,cn Abenb hinter ben Bergen K Blinben. svu‘mc ■DU «euerbnll, ber jeben Morgen auS bem ^e«e ste'S^ ber sich com politischen Leben zuriickzieht, erhalt nuf Antrag Plener's ein Ehrengehalt von 7200 fl. Infolge seiner Wahl zum Ptasibenten scheibet Freih. v. Chlumecky aus bent SSorstanbe ber Vereiniglen beutschen Linken. Johann v. Chlumecky wurbe am 23. Marz 1834 in Zara als Sohn elites Beainten geboren. Er legte in Wien bie jnridischen Studien zuriick unb trat bann in Staatsbienste, bekleidete einige Zeit bie ©telle eines Staatsanroaltssubstituten in Brunn. Als Belcrebi bas Ministerium ubernahm, trat Chlumecky aus bem Staatsbienst unb ntnchte bem foberalistischen System im inahrischen Lanbtag entschiebene Opposition. Unter bettt Siirgerminifterium zum Statlhaltereirath in Briinn erimnnt, schieb er beim Amtsantritte Potocki's abermals aus bem Staatsbienst. 1871 wurbe er zum Ackerbauminister int Cabinet Adolf Auersperg und 1875 als Nach> folger Banhans' zum Hanbelsminister ernannt. 1879 schieb er aus ber Negierung, ols Graf Taaffe Ministerprasibent wurbe. Chlumecky ist Besitzer ber Cuter Nzikoroitz unb Aujezb in Mahren uttb oertritt im Abgeorbnetenhause bie Stabt Brunn. Mit bent erfolgten Schlu s se bes Neichs-rathes tritt eine mehrwochentliche Pause in ber parlomentarischen Thatigkeit ein. Gegen ben 20. April roitb sich bann ber grohte Theil ber Lanbtage zu einer Fruhjahrssession versammeln. Gestern fnnb im Rittersaale bes nieberofterreichischen Lanbhauses infolge Einlabung bes Dberftlaitbmarfchalls von Bohmen, Fursten Lobkowitz, eine Besprechung sammtlicherLanbmarschalleunbLanbes--hauptmanner stalt. Diese Besprechung bezrocckt eine gemeinfnme Untentehmung bei ber Negierung, urn fiir alle Lanbtage cine glciche Zeiteintheilmtg beziiglich ihrer Einberusung nicht nut fur jetzt, fonbern auch fur bie Zukunft zu crlongen. J tilcs Ferry, einer ber heruorrngenbften politischen Personlichkeiten Frankreichs, ist gestorben. Bon ihm erzaht Thibaubin, welcher Kriegsminister int Cabinet Ferry roar, bah ber ‘Berflotbene sich zu Bismarck hingczogcn gefuhlt Habe unb fur ein Btindnih mit Deutschland geroesen sei, urn auf biefe Wcisc Europa >u beherrschen. Jn dcm Panama-Proceh verurthciltebcr Paris,r Gcrichtshos unter ©eltcnbmnchung miloernder Umftannc bei Charles Lcsieps unb Blonbin, Ersteren zu einjahrigctn, Blonbin zu zweijahrigcin Gesangnih unb Baihaut zum Berlufte ber bitrgerlichen Ehren, unferer Jnfel versinkt. Da fehen ivir Alle unb auch Du n'itrbeft es fehen, ivenn Du nicht blind warst." Ein Fischer sah babei, horte bieh uttb sagte zum Liihmen: »Man sicht, bah Du iiber Seine Jnfel nicht hinauSgekommei, bist. Warst Du nicht lahm unb warest auf bem Mcerc gemefen, wiihtest Du, bah die Sonne sich nicht hinter ben Bergen unferer Jnfel nieberlaht, fonbern, wie six am Morgen aus bent Mcere fteigt, so auch Abenbs im Meer versinkt. Unb was ich sage, ist ivahr, benn ich sehe es alle Tagc mit ben eigenen Augen." Das horte ein Jnbier. „Jch ivunbere inich," begann cr, „mie ein ucr- minftigcr Menfch so rebcn kann. Jst es benn inoglich, bah ein Fcuerball im Wasser versinkt unb nicht ausloscht ? Die Sonne ist kein Feuerball, fonbern ein Gott." Da inischte sich ber Besitzer elites egyptischcn Schiffes ins Gcsprach. „Ncin", sogtc cr, „ouch bas ist nicht wahr. Die Sonne 1st kein Gott unb freift nicht nur unt Jnbicn unb seine golbeitcn Serge. Ich bin viel auf bem ’jJicere gcrcift, auf bent Schwarzen Meer, in Arabieit, in Mabagaskar, auf ben Philippineii — bie Sonne leuchlet iiber alle Lanber unb nicht bloh iiber Jnbien, unb fie beiuegt sich nicht unt einen fiinfjahrigent Gesangnih unb einer Geldstrafe von 750.000 Francs, Baihaut, Blonbin unb Lesseps uberbieh iiber Antrag ber Civilparteien zum Schoben-er'atz unb Letzteren zur Zahlung von 375.000 Francs an ben Liquidator ber Panamacanal-Gesellschaft. Die ubrigen scchs Angetlngten wurben freigesprochen. Die zroeite Lesung von Glabstone's H o m e r u l e-Bill ist fiir ISngere Zeit vertagt unb es beginnt jetzt eine grohartige Agitation int ganzen Konig-reiche, befonbers tut proteftantifchen Theile Jrlanbs gegen biefelbe. Wollleil-Chronik. Dcm Kaiser ist ber Aufenthalt in ber Schweiz oortrefflich befommen; auch erfannte er in einer bem schweizerlschen Gesanbten Stepli gewahrten Aubienz bankbar ben gunftigen Einfluh an, ben bas Klima von Territet auf ben Gesunbheitszustanb bes Kaisers ausubte. Kaiferin Elisabeth ist ant 21. b. in Contv eingetroffen unb hat sich nach Be Nagio eingefchifft. Von boit gebenkt bie hohe Frau sich nach Genua zu begeben. Aus Sofia roirb genteldet, dah Prinz Fer bill an b an einer Dhrenaffection erfrattkt fei. Ein Sonsilum, zu roelchcm bie Proffcssoren Billroth unb P oIt i tz e r zugezogcn wurben, erklarte, bah gegenročirtig nur noch eine Neuralgic ber Nacken-unb Hintcrhauptsnervcn beftehe. Aus Kla g e n f u rt roirb gemelbet, bah ber greife Dr. Fifchhof in Emmersborf vorgestern gestorben ist Fifchhof ist im Jahre 1816 con jiibv fehen Eltern in Alt-Ofen geboten, ftubirte Mcbicin unb trat 1848 burch cine im Wiener-Lanbhanshofe gehaltene Nebe iiber freiheitliche Forberungen in ben SSorbergrunb. In seiner Gegenroart unb als Folge seiner Nebe wurbe bie zahme Petition ber Stanbe an ben Kaiser Vont Volke zerifsen — ein Vorfpicl ber Revolution. Fifchhof wurbe fpater in ben conftituirenben Reichstag geroahlt, nach Auflofung besselben unter ber Anklage bes §ochoerratl;s oerhaftet, jeboch nach neun Monnteit freigelnffen. Er roibntete sich ber lirztlichen Praxis, unb trat ouch ols politi« fcher Schriftsteller auf. Bekonnt ist, bah ein Fo-beratiestaat sein Jbeal roar unb bah er mit ber in Gemeiiischaft mit Wol ter skirche n beabsichtigten Griinbung einer Volksportei Schiffbruch litt, bie zwischen ben Nationatitoteii vermittcln sollte. Berg, sonbeni sic fteigt bei ben japanischeit Jnseln auf, unb bat'unt heiht man biefe „Japan", was „®eburt ber Sonne" heiht. Unb fie sinkt roeit, roe it hinter ben Jnseln von Englanb nieber. Ich weih bas, bettn ich Habe setbst vict gefchen unb Vietes vont Grohvoter gehori. Mein Grohvoter aber hat bos Meer bis zur auhcrsten Greuze befnhten." Er wollte noch ivciter rebeit, boch (in Matrofe tmfercs Schiffes unterbrach ihn. „Jn keineni Snnbe", begann er, „weih man beffer, role bie Sonne geht, als in Englanb. Die Sonne — roir wifscn es Alle in England — erhebt sich nirgenbs unb ttiht sich nirgettbS nieber. Mr wifscn es, well roir selbst tint bie Welt gereift unb nirgenbs auf bie Sonne geftohen smb. Ucberoll jeigt sie sich am Morgen unb verschivinbet am Abenb, so wie hier." Unb ber Englander nahnt einen Stock, zeichnete auf bem Sonb einen Krcis unb begann zu crklaren, wie bie Sonne sich tint die Erbe breht. Aber es gelang ihm nicht gut, und er roies auf ben Stcuer-ntonn seines Schiffes unb sagte: „Er ist kliiger als ich unb roirb es Euch befser ciHoren." Der ©teuermann roar ein vetstonbigcr Mann unb horte, so lange man ihn nicht fragte, ruhig zu. Nun aber Alle sich a it ihn ronnbtcn, sagte er: »Jhr bctriigt Euch Alle gegenseitig, roie (Such Betreffs des grohen Juwelen-Diebstahls 6eint Grafen von Flandern soll die Unter-suchung gegen die in Briisiel verhaftete Anarchisten' bande bestimmte Ergebnisse geliefert haben. In der Wohnung der Geliebten des Anarchisten Schouppe wurden zahlreiche, von diesem Diebstahle herruhrende Juwelen gefunven. In Mai land wurde der Baritonist Maurel, der sich geweigert, vor dent Kaiser Wilhelm in „Falstaff" zu ftngen, dasur gestern tin Scala-Theater aus g ezischt. Die Menge ties ihm zu: „Nach Rom! Nach Noin!" Altmeister Professor Virchow, der vor einigen Jahren unser Landesmuseum unter Fuhrung Karl Deschmann's besuchte, ist gegenwartig in England der Gegenstand begeisterter Huldigungen. Bei einem in London veranstalteten Festmahle erklarte Professor Huxler, dah Deutschland in Pathologie und Medicin der Vorrang iiber England gebichre. Er wiederholte dabei nur, was die wissenschastlichen Zeitungen Eng-lands bereits mehrsach ausgesprochen haben. Die Universitat Cambridge uberreichte in feierlicher Sitzung dem greisen Virchow das Ehrendoctorat der Natur-wissenschasten. Die Wetterpropheten verkunden als Folge des strengen Winters nach Grundsatzen der Ersahrung einen k u h l e n Sommer und wollen uns die Warme erst im letzten Drittel des Juli und int August zukommen lassen. Einstweilen besindet sich unsere Gegend noch im halben Winter, beim es ist noch recht snsch. E i n e k u g e l s e st e U n i s o r m s ti r K r i e g s-zwecke soll dtt Mannheimer Schneider Dove ersunden haben; die angestellten Proben hatten ein besriedigendes Ergebnih gehabt. Coral- und Proviin Nachnchien. — (C a s i n o v erein.) Unter den Veranstal-tungen groheren Styles, die der Casinoverein seit Jahren inscenirt, ncihm der letzte Gesellschastsabenb am 19. d. M. einen hervorragenden Platz ein. Derselbe sollte „ein Sommersest im Wurstelprater" darstellen; demgenias; waren auch die Sale decorirt und mit allerlei Buden und Schaustellungen ausgestattet, und das Programm zusammengesetzt. Die mit richtigem Wiener Chic austretenden Volksscingergesellschasten der selber. Die Sonne dreht sich nicht tint die Erde, sondern die Erde tint die Sonne, u»d die Erde dreht sich dabei auch urn sich selbst, und so kehrt sie int Lause von 24 Stunden Japan und die Philip-pinen und Sumatra, ivo ivir uns jctzt besindcn, und Afrika und Europa und noch viele Lander dev Sonne zu. Die Sonne leuchtet auch nicht fiir einen Berg und nicht fiir cine Jnsel, nicht fiir ein Meer und selbst nicht fiir die Erde ollcin, sondern fiir viele solcher Planeten ivie die Erde. Jeder von Euch lomite dieh begreifen, rocnn Jl-r zum Himmel statt zu Boden sehen rottrdet." Also sprach der roe is e Steuermann, der viel von der Welt gesehen und immer gen Himmel ge-blickt hatte. * * * ,3a, die menschlichen Jrrthiimer und Streitig-keiten im Glauben kommen von der Selbstliebe" suhr der Schuler des Confucius fort- „Wie mit der Sonne, so ist es mit Gott. Jeder Mensch will seinen Gott fiir sich haben. Jedes Volk will in seinen Tempel jenen Gott verschliehen, der nicht die ganze Welt umsassen kann. Kann sich aber irgend ein Tempel mit jenem vergleichen, den Gott erbaut hat, um a tie Menschen in einem Glauben zu vcr-eini'gen? Alle menschlichen Tempel find nach dent Muster dieses T°mpels — der Welt Gottes — gebaut. In allen Teinpeln gibt es Kuppeln, Ge- „lustigen Mirzl" und der „harben Godel", eine reizenve Wiener Elite-Darnen-Capelle, eine Zigeunerinusik, die „echten Schrammeln" und zwei Virtuosen aus der Violine und am Clavier sorgt n in der ab. wechslungsreichsten und amiisantesten Weise fiir die musikalischen Geniisse des Abends, indeh eine reich ausgestattete Menagerie, die namentlich iiber einen von einem Bosniaken, der ihn vorsiihrte, wunderbar dressirten Elephanten, ein lustiges Kasperl-Theater, ein orientalischer Magier, ein Monstre-Caroussel mit elektrischem Betriebe, ein Schnellphotograph, eine mechanische Schiehstatte, allerlei Maulaffen, ein „Watschenmann", ein Kraftmesser, eine Schaukel, ein Riesenteleskop u. s. w. in anderer Weise fiir die Belustigung des Publikums sorgten, nicht zu vergessen einer grohen Anzahl ganz kostlich ausge-ftatteter Placate und der „internationalen Gemalde-ausstellung modentster Meister von Hellmaletei", die eine Zierde ves Festes bildeten und aus dem Gcbiete des Gschnas und der Caricatur eine Reihe prachtiger, dutch Witz und Humor ausgezeich-neter Wilder in sich barg. Bei der Fiille des Ge-botenen konnen ivir unmoglich ins Einzelne eingehen und miissen uns darauf beschraaken zu constatiren, dah sammiliche Nummern des Ptogtainmcs mit rauschendem Beisall ausgenommen wurden, alle Pro^ ductionen und Buden massenhasten Zusptuch sanden und die Stimmung ven ganzen Abend hindurch die vergniigteste war. Es braucht nicht allzuvicl Ein-bildungskrast. um sich in den wirklichen „Wurstel-pratcr" versetzt zu glauben, so gelungen war das Arrangement, so bunt und lebhast das Treiben, so groh und allgemein die Heiterkeit. Zudem tauchten in der dicht gedrcingten Menge allerlei 'bekannte Pratertypen aus — hiibsche Waschermadel, Edel-knaben, Gigerln, Gottscheer, Salantimanner u. a. — um die Tauschung vollstandig zu innchen. Alle Erschienenen waren einmiithig in ihrem Lob uber das selten schone Fest und in ihrer Anerkennung fiir das Vergnugungscomit6. Dasselbe hatle diehmal in der Thai Auherordentliches geleistet und wieder ein Fest veranstaltet, das sich ebensowohl durch Eigenartigkeit und Mannigsaltigkeit, wie dutch Geist und Humor ja in iitehr als in einer Nichtung auch durch echt funftlerifchen Geschmack auszeichnele. — Zum Schlusse der heurigen Saison, und zwar vor-aussichtlich am Ostennontag, diirste noch ein Gesellschaftsabend stattfinden. wolbe, Bucher, Leuchter, Bilver, Gesetztaseln, Altiire und Ptiester. In welchem Tempel gibt es aber eine solche Kuppel wie der Ocean, ein Gewolbe wie das des Himmels, Leuchter wie Sonne, Moitd und Sterne, Bilder wie die lebendigen, liebcnbeit, eiit-andcr unteiftiitzvnben Menschen? Wo sind die Bucher iiber belt Segen Gottes fo verstandlich, wie die Wohlthaten, die Gott zum Gliicke der Menschen iibcrall verstreut hat? Wo gibt es eine Gesctztasel, die Jcdem so klar ware, mie die unseres Herzens? Wo gibt es Opser gleich deneit der Selbstverleug -nung, die liebenbe Menschen ihren Nachsten dar-bringen? Und wo gibt eS einen Altar gleich bein Herzen des guten Menschen, woraus Gott selbst vas Opser entgegennimint? Je hoher der Bkensch Gott etsaht, dcfto besser rotrd er ihit teniien. Und je besier er Gott lemit, dcfto mehr roird er sich ihm nahern und seiner Gnade und Liebe zu den Menschen nacheisern. Und deshalb soll Jeder, der das voile Licht der Weltsonne sicht, den aberglaubischen Menschen, der in seinem Gotzcn nur einen Strahl des Lichtcs erblickt, nicht verurtheilen und nicht verachten, und er kann auch jenen Unglaubigen nicht verachten, der blind ist und das Licht nicht mehr sicht." Also {pinch der Chinese, der Schuler deS Confucius, und Alle fchwiegen und ftritten sich nicht mehr bittuut, welcher Glaube der wahre sei. — (Laibacher B i cycle - Club.) Der Einladung des Laibacher Bicycle-Clubs sotgend, ver« sammelten sich Samstag, ben 18. d. M., eine Anzahl von Gasten und naturlich sammtliche Mitglieder im geschmackooll mit Gewachsen, Nadfahrerabzeichen uttb allen (tuf das vorjahrige Fest bezughabenden Urkunden, Briefen, Berichtcn u. dgt. m. - welche in ihret Gesammtheit eine hiibsche Umrahmuitg des dem Glube gespendeten Lichtbildes Ihrer f. u. k. Hoheit, bet durchlaiichtigsten Frau Kronprinzessin-Witwe Erz-herzogin Stephanie bildeten - geschmiickten Sommer-saale der Restauration „Stadt Wien", um beim Klange lustigcr Weisen, oortrefflich zu Gehor ge* bracht dutch eine Abtheiluiig unferer Militarmusik, in ungezroungener, heiterster Stimmung beti Abend zu ocrbringen. Geradezu endlos schien der Jubel, als der Obmann des Laibacher Bicyc lc-Clubs am Schlussr seiner, einen Niickblick aus bits vorjahrige Fest ent-hiiltenben, ivohlgefonnten Festrcbe ein dreifaches „Hoch" und „All Hcil" ausbrachte auf das Wohl Ihrer k. u. k. Hoheit und die Musik einen Tusch und darauf die „Stephanie-Gavotte" fpielte. Und so endete denn dieh schone ErinnerungZsest, nachdein noch Mitglieder in bunter Reihensolge die Anwesenden dutch Clavier- und Gesangsvottrage ersreuten und ein Schnellzeichner mit wahrhast bewunderungswtir' digem Geschicke bestgelungene Bilder auss Papier zauberte, wosiir ihnt w-e auch den anderen Mlt> witkenden retcher Beisall zutheil ward, in fpatet Mitternachtsstunde, und vetliefj wohl ein Jeder den Saal mit dem Berouhtsein, einen heiteren, angenehmen Abend verlebt zu haben; bent Clube aber inoge der Dank, den Ihte f. u. k. Hoheit aus ein abgesandtts Hulbigungstelegramni huldvollst aus gleichem Weg< auszusptechcn geruhteii ein ©porn fein zu weiteren sportlichcn, rhrenooHeii Unternehiitungeii. — (Theater.) Mit dieser Woche eitbet bte erfte Saison im neueit Hause und so gab es >>> den letzten Tagen eine Ncihe von SBeneftccoOf ftetlungen und Abschieden. Wir bchalten uns einen eingehenden Ruckblick aus die abgelausene Spielz"t noch vor und wollen heute nur iiber die Auffiihk' uugcn der vergangenen Tage noch ein paar Be> meikungen beifiigen. „Der Herrgottschnitzer von Ammergau" ging zunt Besten bes etkrankten Re-gisseurs Hopp in recht gelungener Weise in Scene. In crster Reihe die Herren Sttahmayer und Schwarz, burnt Fraulein Lehnciu — obschon sie de n Dialekt nicht vollig bchcrrschte — mflchten sich um ben Ersolg des Abends verdient. Unter den vetschiedenen, ttieist vetblahtcn Stiickcn aus dem alteteit Repertoire, bie in den letzten Wochen vor» gefuhrt wurden, befand sich auch „Die Grille -Fraulein Liitzbauer hatte darin Gegenheit, hiibsches, vielvetsprechendcs Talent in bet Titelro < ncuerlich zu maittfeftiren; sie wutbe vctdieniermahen dutch reichen Bcifall nusgezeichnct und erhiclt Prn* voile Blumenfpenden. Hetr Dcutschinger, bet tit jiingster Zcit eine Reihe guter Leistungen zeichnen hatte, betam einen Lotbeetkranz tnit schonet Schleise. S ehr btav war on diesem Abenbe qu^ Fraulein ©tehle iit der Partie der alteii oa e • „Die schone Helena", mcist eine der zugktafttgi ^ der Dffenbach’ichcn Operetten, amiifirte auch j*inS das fehr zahlrcich etschienene Publikum vortreff iq-Die Beneftciaiitin, Fraulein Kollin, bewahrte sich 1 dieser Nolle wieder als die gut gcfck)« & u” stiminbcgabte Sangcrin, als welche sie fltV 11 _ Laufe der Saison so oft zu zeigen Gclegenhc't yane, sie erntete wiefierholten gros;en Applaus, 11,1 zroeite., Acte wurde ihr ein piiichtiger Blummstraup tiberreicht. Herr Fabiani sang t»'d fP11 * Paris hbchst gelungen, und auch ©e« mayer war als Menelaus ungetnetn >m DaS beste Cassestuck der Saison: "Dcr^ 9 ; handler" machte auch bei der vorgestrigen -ftihi'ung eiit voiles Haus. Es war zug Abschiedsvorstellung fur die Damen Kollin unb Dor6 unb bet Herren Srasser unb Fabiani. Es gab fur alle Trager der Hauptrollen Beifall in Mcngc, fur Frl. Dors auch cinett Lorbeerkranz unb ein Bouquet mit fcfionen Bandern. - Gestern unb heute gastirte Frl. Reinhold vom Burgtheater; morgen kommt - falls es nicht gelingt, Frl. Neinhold fur eine dritte Nolle iu gewinnen - „Preciofa" mit Webers herrlicher Musik zur Darstellung unb Montag schlieht bie Neihe ber Dorstellungen mit einem Chorboicfice. Es ist bieru die Auffrihrung bet Oper „Faust" mit mefjreren (Mftett in Aussicht genommen. Dic an unb fur sich fehr beliebte Oper unb ber Umftnnb, bah ber Chor II heuex in der That als tiichtig unb eifrig i>ewahrte, werben hoffcntlich ein ausverkauftes Haus j.,- Nolae haben. ” ___ (D e r Verein ber Krainifchen Soar caffe) halt am 6. April seine diehjahrige > ^smakiqe Hatiptversainmlung ab. Auf ber Tages-.^L.na befinven sich folgenbe Gegenstanve: 1. Bor-tr bie Nechnungsabschlusse bet Sparcasfe unb i§3 Pfanbamtes. 2. Praliminatien pro 1893. J at tract liber bie ©ebahrung mit ben zur even-" " a-unbiiung ber beutsdjen Knabenvolksschule Laibach ausgeschiebenen Gelbern. 4. Bestimtnung quschuffe zum Zinsenbrittel ber Theilnehnier an Alierssparcasfe. 5. Bestimrnung ber wohlthatigen 2b aemeinnutzigen Spenben. 6. Beitrag zur E» h des bei be in neuen Civilfpitale projectirtei, v^^'s.Siechenhauses. 7. Antrag auf Einleituiig Hjlfsactioii im GerichtZbezirke Gutkfelb zut iiiita bet boitigen Weingatten mit ameti-jJepflanS jjejen, 8. 'ilenberung bet Statute« bes diuf en‘ 9, Befetzung von Beaintenposten. ^rcbltDj. (SterbefaIl.) Am 19. b. M. starb . eltt schweren Leiben im 58. Lebensjahte k 0Op[)ie Grafin Auersperg, geb. Grafin 5tnu . 23ttroe bes ehemaligen Lanbesprafibenten ^hori^s Y, 2ilexanber Grafen Auersperg. Die Beton 5tra ' b bent Tobe ihtes Gattcn iht Leben ^^Werke ber Barmhetzigkeit unb Nachstenliebe r-e mnr im echten Sinite bes Wortes eine ^me ' b -r Armen, unb insbesonbere ihr Berbienft tv Utler ter anberem bie ©rtmbung bes Asylhauses ar u? „Itn" fur bie Dienstbolen tittti arbeitslosen ^Joseph'""'" ^adchen- y r g (n b e r u n g bes Nothstanbes j . ,,-j bewilligte bus Ministerium bes Jnnern ifont zur Berfuguttg stehenven Grebite ben M bcnt)01, 15.000 fl., welcher fur Unterstutzungen , "rag von Saatgut unb Sebensm tteln beftimmt ^"/urch die zustanbigen BezirkShauptmannfchaften * • e®) unb |?retn. ,oit Strahburg", „Tristan unb Jsolbe" ^°l- ben Miitneliebern Walthets von ber Bogel-Der SOortragenbe Jam zum Ergebnifse, bafe .cchei, Mittelalter bie Naturfreube im ^cl1 Sinn fremb war, bah biefelbe anfangs feriten ,^-on un6 mjt betn Liebesleben k1 be* „ qusammenhange stanb unb bah itisbe- V en® Ve 'itlpeit, bereit Giohartigkeit ben (SiitbtudE JrfenB hervorrief, nicht imftanbe waren, bie V ^d beutschcn MittelalterS zu begeiftcin, u .foitbere an Walther von ber Bogelmeibe V nsoatb von Wolkenstein anffallt, bie an ber Oslv^ gjatur jhter heimatlichcn Tirolerbergc leine bichterifche Anregung fnnben. Trotz bet bebeu« tenben Ausbehuung bes Vortragcs, welcher an beiben Abenben iiber eine Stunbe wahrte unb sich dutch bie Fulle forgfaltig ausgewahlter Siteraturstellen ausjeichnete, fesselte betfelbe bie anfehnliche Zuhiirer-schaft unb fanb ben grohten Beifall, bet edenfo butch ben gebtegenen Jnhalt roie butch bie fchone Vortcags-weife vollauf gerechtfertigt war. — (K ais e rin Elisabeth - Kinder-fpital.) Der Berwaltungsrath hat vor einigen Tngen fcinen Geschafts- unb Cafsebericht fur bie Jahre 1891 unb 1892 ausgegeben. Im Eingange bieses Berichtes wirb ber etninente Wohlthatigkeits-ftnn ber Bevolkerung unb bie eifrige Thdtigfeit der Schutzdamen heroorgehoben. Dent SBereine gehoren 458 beitragenbe Miigliebet an; berfelbe besitzt Enbe 1892 nebst betn eigenett Haufe ein in Werth-cffecten bestehenbes Stammvermogen von 16.202 fl. Berpflegt rourben 199 franfe Knaben unb 211 Madchen. — Die Einnahinen beliefen sich im Jahre 1891 auf 5851 fl. (barunter an Jahres-beitragen 1158 fl., Subventionen 1248 fl., Spenben 148 fl,, Zinsen 511 fl.) unb die Ausgaben auf 5805 fl. (barunter an Wirthschafts-Auslagen 2158 fl., Hauptanfchaffungen 1084 fl., zur Effecten-Anlage 1600 f[.) Im Jahre 1892 beliefen sich die Einnahmen auf 7851 fl. (barunter an Jahres-beitragen 1138 fl., Subventionen 1250 fl.,‘Spenben 500 fl.) unb bie Ausgaben auf 7677 fl. (bttrunter an Wirthschafts-Auslagen 2589 fl., Neu-imschaffungen 555 fl., zum Effectcnankauf 3795 fl.) -Ueberbieh empfing diefe Anflalt namhafte Spenben an Vietualien, Spcceteiwaaren, Kleiberstoffen unb fertigen Kleibern, Christgeschenken unb Minetal-wassetn; Apotheker U. v. Ttnkoczy lieferte in beibcit Jahren bie erforbetlichen Mebicamente tut* entgeltlich. — (Der Beamten'Conftlmverein in Laibach) zahlte bei Schluh des Jahres 1892 257 Mitglieber mit 8881 fl. AntheilsEinlagen. Die Einnahmen im Jahre 1892 haben 34.811 fl. betrngen, unb zwat fur Speceteiwaaten, Wein, Kohlen, Tuchwaaren unb Holz 30.920 fl. Es murbe ein Reingewinn von 809 fl. erzielt;. zur Bertheilung gelangt eine 4percentige Dividenbe von ben Einlagen. — Die Hitupiversammlung ber Mitglieber finbet am 26. b. M. in Hafnet's Bierhalle in ber Petetsvorstabt ftatt. — (M ufealvetei n.) Anstatt ber bishetigen Banbausgabe ist von bent frainischen Musealvetein mmmeht bie Heftausgabe seiner Mittheilungen ein-gefiihrt luotben, unb zwat flub zwei Heste Mit-theiluugen in b e u t s ch e r Sprache unb Diet in sloDcnijcher Sprache in Aussicht genommen. Ein befonberes Abonneinent mit 2 fl. ist auf bie slove-nischen Jzvestja crbffnet, wobei es alletbings unvet' ftanblich bleibt, watum nicht auch ein solches mit 1 si. auf bie beutsche Ausgabe crbffnet wurbe. Biel-leicht ist bieh geineint unb es ware beshalb erivunscht, es ebenfalls ersichtlich zu macheit. Den Zwecken bes Bercines foimte es nut fbrberlich scin, benn Mancher, betn bie flooenifchcn Mittheilungen unvetstanblich sinb, tviitrbe sich fceuen, wenigstens bie beutschcn er-merbeit zu kottnen. Das erfte Heft bet „Jzvestja" ist bereitd erfchieneit unb enthcilt einen Beitrag von S. Rutar tiber bas Grabische 'uon St. Mitgbalena bci St. Marein in Unterfrnin, auherbem Beitrage von Scheinigg, Koblar unb 9tobič, — (E i n n cues ©rabetfelb) wirb gegen-wartig in St. Marein bci Laibach aufgebeit. Unset Museum bcsith bcrcits einen Theil einer bort ge° sundcnen Situla, auf welchem zwei Kantpset dat-geftcllt sinb. Nun sinb ttoch onbere Theile cincS solchen Btonzeeimers aufgefttnben, jeboch wirb cs faum moglich fcitt, bie butch ben zetsetzenben Einflnh bes Mateinet Thonbobcns stark befchiibigtcn Stticke zu> saminen zu ftigett. Bon b^t iibtigcn in St. Marein gefunbenen Gegenstcinben sinb ein dutch bie Thonetbe ebenfalls stark zetftefsenct Bronzekefsel, fetner besser ethaltene Bronzenabeln mit Wibberkopfen unb Hbrnern, ein tsierfantiger Dolch unb eine mesier-ctrtige Waffe, Armtinge, Kotallenfchnute fowie fchonere Gefahe etwahnenswetth. Da bie SluSgrabungen, an welchen sich Herr Peenik unb ber Sehrer von St. Marein, Herr Črnalogat betheiligen, fortgefetzt werben, so ist von bicsem St. Marein itoch eine reiche Ausbeute zu erwarten. — (Localbahn L a ib ach -S t e i n.) Der von ber Negieruitg uorgelegte Gesetzentwurf, be-lreffenb die Gcwahrung einer ©taatsgarantie ftit dt? Localbahn Laibach-Stein unb die eoentueUe Einlosung biefer Bahn butch ben Staat, ent* halt folgenbe wefentliche Bestintmungen: „Die Re-gieruttg wirb ermachtigt, ber Unternehmung bet Localbahn Laibach-Stein auf bie Sauer con 80 Jahten, ab 1. Janner 1893, bie Staatsgatantie eines jahrlichen Neinertragnisfes im Bettage von 33.452 fl. o. W. zuzusichertt, welche bent Etfot-bemisse fur bie r>ierV>ercentige Vetzinsung unb die binnen 80 Jahten zu bewitkenbe Tilgung eines auf« zunehmenbett Prioritcitenanlehens im Nominnlbetrage von 800.000 fl. o. 32- gleichfontmt, so zwat, bah, wemt bas jahrliche Neinertriignih ben gnrnn* tirten Betrag nicht etteichen sollte, bas Fehlenbe von ber Staatsverwaltung zu erganzen fein wirb." In ber Commmissionsberathung ist berfelbe deceits angenomnten. — (33 a hit p r o je c t.) Der Holzhanblet unb Gutsbesitzet Hermann Neuberger in Fiume hat um bie Bewilligung zur Bornahme technifchec Bor-arbciten fur eine normalfpurige Bicinaleisenbahn von G o 11 s ch e e bis zur L a n b e s g r e n z e (Kulpa-fluh) zum Anschlusse an bie von bent gleichen Pto-jectnnten zu erbauenbe Eifenbahn Btob-Kulpa, welche in ber Nahe von Btob-Metavice in bie Bubapest-Fimnancr Sittie ber ungctrifchen Staats-bahn einmtinbet, attgefucht. — (In einen Karstt richter.) (Sinem Sauer, ber von Schwatzenberz bei Jbtia zu Thai fuht, flurzte ber Wagcn unt, woburch ber Be-bauernsiverthe von bet Strahe in ben Abgrunb eineS Katsttrichtets gcschleubcit wurbe. Dort flel er verhaltnihmahig fanft auf Schnee, tnuhte abet ziemlich lange warten, bis Hilfe lam. Ein Strahen-warter unb tnehrere Bauembutschen zogen ihn schliehlich mit Seilcn aus bet Tiesc. — (D e u t s ch c r S ch ulv e r ei n.) In ber letztcn Ausschuhsitzung wurbe unter anberem ber Frauenortsgruppe in Laibach, bent Laibachet Deutschen Tumvereine unb Dilettantentheatergesellschaft in Gottschce fur uerfchiebene Beranstaltungen unb Spenben ber Dank ausgesprochen. — Die ©ottfcheer ©emeinbe Si en f e I b ist bem Deutschen Schul-nereitte mit bem ©ttinbungSbeitrage von 25 fl. beigetreten. — (Nachrichten aus bem ©ottscheer Bezitkc.) Dct Ftitst Auctsp-tg'sche Fonncister Lcopolb Hus nagel wohntc betn in Wien abgehal-teiieit Forstcongresfe bei. — In Neifnitz wurbe eine A p o t h e k e errichtet. — Bezuglich bes Baues einer neuen geraumigen Volksfchuke in ©o ttfchce fahte bie bortige ©emeinbeootstehuttg folgenbe Be-schliisse: „1. Das Volksschulgebaubc soll nach bem vom ©taatstcchniker genehmigten Plane unb Kosten, voranschlage gebaut werben. 2. Der Bau ist im Dffertwcge zu vergebcn. 3. Die Bausumme, beren Ho he bie Dffertoerhnnblung ctgebcit wirb, ist bei ber Sparcasse ber Stabt Gottschce aufzunehmen unb sinb bie jahrlichen ftinfpcrcentigen Zinfcn unb ein Percent Amortisation (Ruckzahlung in 33'/2 Jahren) alljahrlich in bas ©ettteittbepraliminore einzustellen. 4. Die Dffertausschreibung hat fofott zu erfolgen unb es sinb bie eingelaufencn Offerte der Gemeinbe-uertretung zur Kenntnihnahme unb Borentscheibung ju bringen. Mit bem Bau rotrb in biefem Fruhjcihr begonnen toetbcn unb cs muh derselbe nach bcn Baubebingnissen bis Enbe September 1893 im Rohbau fertiggestellt unb eingedeckt, ferner bis 15. August 1894 collaubiiungsfahig vollenbet roerben. — In Gottschee rourbe ein Musikverein gegrunbet; als Capellmeister routbe ein Schuler bes Wiener Professors Hellmesberger, Herr Anton Wagner, aufgenommen. — In neuester Zeit rourben mehrere inbustrielle Bauten in Angriff genommen, namentlich Wassersagen, Muhlen, Siam-pfen, Dompfsagen, unb zwar in Gottschee, Barenheim, Kaltenbrunn, Karlshutten, Ribnik unb Travvik; ferner Tuchfabriken in Mosei unb Kuinmerborf, Ziege-leien, Topferwaarenfabriken in Nieberborf. — Der Bau eines Schlachthauses in Gottschee wurbe bewilligt. — Beim Kohlenwerke in Gottschee ftnb gegemvartig 300 Arbeiter beichiistigt. — A us* wanderung. A us Pollanbl sinb vor kurzcm mehrere Familien, ferner aus Tschermoschnitz 3 Mabchen unb aus Mitternborf 12 Personen nach Amerika ausgewanbert. — (Die 19. General-Versammlung der Action are be r krainischen .Bang e -sellschaft) finbet am 27. April l. I., Nach-mittags 5 Uhr im Hotel jur „Stabt Wien" statt. — (D u r ch S ch a b e n f e u e r) rourben in bcr zur Gemeinbe Grohlack gehorigen Ortschaft Stein bach zwei unb in Manns burg, Bezirk Stein, brei Wirthschaftshauser ein Raub ber Flammen. — (Die Lehrbefahigungs.Prufungen) mil Canbibaten unb Canbibatinnen fur bas Lehramt an Volks- unb Bmgerschulen beginnen am Sitze ber hiesigen Priifungscommission am 1. Mai- — (Ung lucks falle.) Gelegenheitlich eines in einem Klein Hause ju Gefinblborf ausgebrochenen SrnnbeS ist das 6 Monate alte Kinb Anna Bra 6 ek im Hause erstickt. — In ber Nahe ber Kanker-briicke bei Krainburg stllrzte Anton Tomz in einen Abgrunb unb blub sofort tobt. — (Das neue Bez irks gericht inZirk-n i tz) roirb in einem von Herrn Miklautz uni 20.000 fl. angekauften Hause untergebracht roeiben. — (Die Gemeinbe-3iechnunge n pro 1892) konnen bis Enbe b. M. beim hiesigen Magi-strate eingesehen roerben. Divacca-Laaker unb Loibl-Bahn. Am 8. b. M. hielt ber Abgeorbnete Dr. v. Rainer im Abgeorbnetenhause zu Gunsten ber ob= genannten Bahnverbinbungen eine Rebc, bie namentlich auch fur krainische Leser von besonberctn Jn-teresse ist, unb bie concurriren ben Projects — Divacca-Laak-Loibleinerseits unb Prebil-Tauern anbererseits— in so trefflicher Weise in Bezug auf ihre Geschichte unb Bebeutung unb ihre Kosten behanbelt, bah roit es sur angezeigt halten, bie sragliche Rebe nach bent stenographischen Protokolle hier solgen zu lassen. Sie lautet: „Bon Seite ber Herren Vertreter von Triest rourbe im Lause ber Budgetbebatte Beschroerbe fiber ben Niebergang bes Triester Hafens gefuhrt unb Mittcl unb Wege aitgegebcn, burch roelche Ad-hilfe gefchaffen unb bet Stabt Triest bie bcredhtigtc Stellung im internationalen Verkehre eingeraumt roeiben forinte. Mit nusrichtiger Theilnahme rourben die Aussiihrungen ber geehrten Vertreter von Triest begleitet, ist ja bod; Triest bcr cinjige Hafenplatz unserer Reichshalste, von roclchem roir in unferer Probuction unb Consumtion roejeiitlich abhangcn. Es kommt mit nicht zu, heute in bie Grot« terung ber cinzclncn Fragcn einzugehen, roelche hier oufgeroorfcn roorben sinb. Thatsachc ist, bah bas ganze Haus fich fur bie Aussuhrungen ber Triester Vertreter errodtmt hot, unb auch bie hohe k.!. Re gicrung gcgcnubcr ben birecten Beschroerbcn bet Stabt Triest eine roohlroollcnbe Haltung cinjunehmen scheint, so bah Aueftcht vothanben ist, bah hiet Ab-hilfe gefchaffen roirb, foroeit biefelbe im Jntercsse bet Hinterlanber zulassig etscheint. In einer Frage haben jeboch bie Aussiihrungen ber Herren Abgeorbneten von Triest kein richtiges Bilb gegebcn, unb bas ist bie Eifenbahnfrage. Zur Klarstellung biefer Frage erlaubte ich mit hier im hohen Hause bas Wort zu ergreifen, umsomehr, als ich burch bie Aussuhrungen bes Herrn Vertretcrs aus bent ©tabtgebiete Villach hiezu veranlaht bin. Wenn man ben Aussiihrungen des verehrten Herrn Vertretcrs aus Triest folgt, so solite man meinen, bah am Triester Platze iiber bie Eisenbahnstage nut eine einmiithige Anschatiung bcstcht, namlich, bah bie Frage bet Vetbinbung mit ben Hintet-lanbern nur burch bie Erbauung ber Tauernbahn gelost roerben solle unb tonne. Dem ist jeboch nicht so. In Triest felbst haben fich chrenroerthe Manner gefunben, roelche bas Jntercsse ber Hinterlanber fest im Auge behalten unb bercn nachstes Strcben bar-auf gerichtet ist, eine von ber Siibbahn unabhan« gige Ausgeftaltung ber Staatsbahn zu erreichen mit entsprechenben Wegkiirzungen ins Hinterlanb. Als biesc Wcgkurzung rourbe bie Uebetsdhienung bes Loibl in ben Kararoanken anerfonnt. Begrciflichct-roeise sinb bie Hinterlanber an biefer Eifenbahnfrage scht bctheiligt, unb zivat sinb cs bie Lanbct Krain, Karnten, Steiermarf, Dberofterreich unb Bbhmcn, roelche a lie mehr obet roeniger einntuthig ben Schluh-foffungen ber ©tabtvertretung von Triest ihre Sym-pathie entgegengebracfjt haben, aber in bent einen Punktc unbebingt einig roaten, bie Tauernbahn ab-zulehnen. (Abgeorbneter Dr. Steinro enbe t: Koine Spur! Das ist liicherlich — Abgeorbneter Dr. Luegct: Zwischcrufc sinb nicht geftattet, Herr Professor! — Heitetfeit.) Ich rocrbe bas gleich barlcgen. Unter ben Lcinbern, roelche zunachst bei biefer Eisenbahnstage bctheiligt sinb, befinbet fich Karnten. Karnten, von Haus aus an ben italienischeit Vet-keht geroiesen unb burch bie Errichtung ber Zoll-schrankcn an ber nahen Lanbesgrenje von betnselben abgeschnitten, ist nun in ber Sage, fich in feiitern Export nut baburch hclfen zu konnen, bah cs ben Ausrocg iiber Triest fucht. Alle gegemvartig bestc-henbt-n Bahnverbinbungen vcrroeiscn nach Bcncbig, unb cs barf hier nicht unerroahnt bleiben, bah ba gerabe bie zu Gunsten von Triest getroffcnen tarifarU fchen Mahnahincn ben Vcrkehr iiber Pontebba nach Ober^Jtalicn scht erfchroeren, nahczu uninbglich rnachcn. In Wahrnchmung bieser Vcrhaltnisse hat sich ber kiirntische Sanbtag bestimmt gefunben, nachfolgenbeit Bcfchluh zu faffen — unb ich steUe hier bie Bitte, biesen Bcschluh unb bie roentgen Citate, roelche ich im Serlaufe tneiner Ausfuhttmgen vorzubtingen in ber Lage fein rocrbe, vorlcfcn zu btirfen (liest): „Dic Petition ber Stabtgemeinbc Klagcnsurt, betrcffenb ben AuSbau cincr Eisenbahn von Klagen-furt burch bas Rosenthal unb bie Kararoanken nach Triest roirb ban Laiibcsausschussc mit bent Auf-trage gegebcn, in Vobinbung mit ben Lanbesaus-fchiisfcn ber an ber Kronprinz Rubols-Bahn unb ihrer norblichcn Fortsetzung gclegcnen Lcinbern bei ber hohen Regietung bahin zu roirken, bah bicse Bahn als zrocite ganz felbststanbigeSchicnenstrafte nach Triest von Klagcnsurt auS iiber bas Rosenthal unb iiber bie Kararoanken bid zur bestehenben Staats-bahnlinic Divacca — Herpelje — Triest sortgcsctzt rocrbe." Dicscm Auftrage entsprach bcr kiirntische Landcs-auSschuh, inbent cr die Lanbesausschiisse jener Limber, bie an bem Zustanbekommcn bieser Eisen« bahn ein Jntercsse haben konnten, cinlub, an eincr gemeinschastlichen Action gcgcnubcr ber hohen Re-gierung AtUhcil zu nchntcn, zugleich abet auch bic-felbeit cinlub, bicse Angelegenheit in einer Eon- serenz in filag ensurt zu befprcchen. Hier muh ich auf bie Ausfuhttmgen beS Herrn Vcrtrcters bet Stabt Villach zutuckkomnien, roelcher bariibcr Bk» schrocrdc fiihrte, bah bie Alpcnlanbct von ©cite ber norblichen Lanbct cernachliifsigt roerben unb feint gehorige Betiicksichtigung ihrer Jntereffen finben. Sie roerben aus bet roeiteren Datstcllung bet fotmellen unb roahren Lage biefer Eiscnbahnangc legenheit entnehinen, bah unset Lanb Karnten in Bbhmen ben Stiitzpunkt zur Untctstutzung biefer roichtigften Jntereffen gefunben hat, unb ich etfiare neuerlich, bah Bbhmcn btefelben, ohne Untcrschied ob Ezcchcn ober Deutsche, ohne Riicksicht auf Pattei-ftanbpunkt, unlerstiitzt hat. (Abgeorbneter Dr. Stein« roenber: Vedererno!) Bishct geroih! Dicse Com screnz fanb ant 28. Juli 1890 statt unb cs rourben auf bctfclben cinstimmig folgenbc Befchlflffe gefaht (gotlfcj)uug folgt.) Originerl - Telegramme deo „$aibnd|cr Mochenblntt". 8. Wien, 24.Miirz. Jm HlindelsmmistcriM ftnbcit gegenwiirtig Couferenzcn statt iiber die Con-cessionirung unb bctt eventnelleil Ausbau bet Localbahn Zeltweg-Wolfsberg nub Wollan-Stein. Berlin, 24. Miirz. Der Kaiser roirb bei btr Romerfahrt bcn Weg burch bie Schroeiz nehmci. London, 24. Miirz. Balfour beantraB im Uiiterhause tin Tabelsbotnm fiir bie iril«t Politik Gladstones, dasselbe gelangt am MntG znr Berhaudlniig. Verstorbene in Laibach. Am 16. '')iarj. Friedrich ©cuiiii), Procnrist. 48 3" finuSgnffe 8, §erjlchlag. — 3ofc[a 'BInž, SchlossciS-Wltw. 69 3nfoli8l)lot> 11, 9lllcr6fd)iuad]c. m 51rn 17. 'Biiitfl. Victoria 'flrjlnj, 'Z'ilMinuct6'$od)icr. 1 1 •' TrieNerstrane 26, ©liebertrnrnyfc. — Franz Toni, Sch»»» niciftct, 40 3., ftiil)t()nl 2. Herzlahminig. Am 18. Mnrz. Sophie Grafin Auersperg, Sanocsptii denlenS-Witwe, 57 S. 8 M., Dompla^ 7, Entkrafnnig. -7 AaucS Sodnicr, TaglohneiS-Tochter, 4 I. 3 M>, SwlchlN flaffc 11, yuiigciitubttciilofc — Maria 5)iofel), )|rl,clle ' 49 5tul)i()oi 11, Lnngenodein. , c, Am 19. MSrz. Aftiic« «och»e. AriieilerS-Tochter, 4 ^-6 M., @d)icfiftatinnffc 11, Tnbercnlose. — Maim iwoi Iiiniolinerin, 49 S., ftnbllinl 11, Fodiiidit. ^^3«Ibs Einliuliins« Mit 1. Apiil l. J. begi,nit ein nciice mens auf bn# 3 jailHidjcr Po(l)fiililfltt“. Die P. T. anSwartigcn Herrcn Abonnenten w«deu ^ Eiiisendnng der Abonnementsgebnhi' liiennt hoNi«! geladen. f3864) Administration bes „faibad)fr Wochenlilatt , Laibach, Schlossergasse!t. Ejngesendet. ~ -................ —................................ »----- ,,/Mlfll ’jjlttl"111 tjnt fich im fflegeiifnl) 311 so vielen anbercn 11 c« rofd) einen dancrndcn Plah in der l>rjtlut>c» dra;> UngefAhr 40 luiffenfchaftlidjc Ar!>citen 'et0',c'1 „,jj,igc». uioSiflcr Weise bic Borzi,ge de» Dermatol« ' ,|9trl>rfncii6ei» luifiigct Wei,e bic Borzuge des Berinaiois get,idi- nnd reizlosen. tinficrft dnndlidM, 1 i ....................... t zi, liefern, btiiigci, bic Futl’tucrfc vorin. jn 6tll Briining. Hochs, a. M.. ein ..Derniatol-Sireup ^ ta» Mittel«, 6_6 cigiict sidi hienach ^enbtji *el11* 11 " "" 0„..0 ) mittcl in bic Hand gegebcn werdcn. Uni ein^V»-BrV0«ti;iJ »->---.................... v:. ........... Tic,Iter . bn,111 1,18 Elreupnlver fiir bic versdiicdcnen »»»_ .(j. nl)et affeetionen. Dn6 Derinatol kaiin wege,, scin" ^M{, fon,,Icn llngiftigfcit den, P„l'likil», ohne ' g P,aparat Ha»bcl,^wc"d,cS 20 Percent Dermatol cnlftjlt. (j^nitK tcinc Dermatol me hr fiir frifdic ®IM,.„CI!'hA Quetsch- u„b Brandwnndkii s- m., fn ictfic' . (,f*f,tfim8Ci,r Slrenpnlvcr" gn„j biefelbe, Dienstc be, . 6cri $8olt, nnsienben Stellen, Wnndsein ber Franen „>>o .. j||Cll Leiden Fnhschmcib ». f, it). Alle biese so za!>lrc,M • ^„jitrolki>eudc>> tiringt bas Dermatol vermSge seiner c,»,»en . n||’ &ie|«n Wirknng ill fiinefler Zeit znr Heilnng, i,CTt)orrn0enper Mriindcn ciflnct sich Dermatol-Strenlinlver . , ^polheken Weise „18 ci,, iucrll)Uo(lc6 Ha„8n,ittcl. E8 ,|t ( g(r, 3769.) ,»,d Drognerien erhiiltlich. ' ig, „ -\i\ Zu Aflk ’ _ \ beziehen in e den ApotlieUen und Droguerlen ^ ie-Oesterreich - Ungarns. HAUPT - DEPOT : ff'i'aitisi Jok. Kwixida^ k. und k. osterr. und konigl. rumanischer Hoflieferant, Ivreisapotheker ■i.ornenhnrg bei Wien. „ .. on Jahren in IIof-'tlnrHliillrii. in den jKrfiswvren Stallungen 5e »limiir« und Civile im Gebrauch, zur StiirUuii* v o» und -dei'kriiftisrniie naeli grossen Stra|»nzen, bei Verren-l Misen- VerN(au«)iiiiiB«n.$teiflieittlergelHicn etc., befahigt ds Pferf zu ,>cl'vo|,|,aK|,||di‘n Leistungpii im Training. aclite gefiilligst auf obige Schutzmarke und verlange ausdriicklich “ Kwizda’s Bestitutionsfluid. Beizende Bluster an Privatkunden gratis und franco. Musterbucher, ivic no* ute bagetuefen, fiit Schneider imftnnfiti. 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U<;r^cr’s iiu'diciniwcho -^Ic’.nLsche Capadiaten empfohlen, wlrd In den melsten Staaten Euro pas mlt lurch Krfolgo angewendet gegen %w'ir]‘ Hautausschlage aller Art, dere gtgfn chmnlsche uud Scliuppenflechten, KrUtze, ,nRh#8°n , paTasUMre AusschlSlge, sowie gegen Kupfernase, Frost- M h. A Ori»<» Ucc|,wei8sfu8ae, Kopf- und Hartschuppen. — Berger’* M W beukDf o ciithiilt 4V"/., Holetheer und untorscheldet »ich JsžM Vi*n alien Ubrlgen Theerseifen des llandels. — Zur iP' .An^^ wesentl1^ von Tausvhungen begehre man ausdriicklich T n T Threrweife und achte auf die hler abgedruckle pchut*®a^k5 r|niicklgen llautlelden witd an Stelle der Theerseife mlt Erfolg merger s med. 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Ir,a|ter(15 kr.)i Iclitliyolerifr gegen Kheumatismus und Qestchu-rrapron«ei»vlrč sehr wlrksam; Tannimelfi- gegenSchwelasflisae und r#the; ^'"“’"fallen der llaare; Zalimeife beat«« Zalmrelnlgmigsmlttcl. llettelTi ftogen da< urverr'ach«1!! Selfen verwelaen wir auf die Broscbliru Man begehre •Her tibrlg‘‘“ u,|f<.n, da ei lahlreiche wlrkungsloae JrolUtlouen glbt. u„d llauptws«ndl: O. 1IKLI- A Comp., THOIPAII. : _.u driu Bhi endlpfom auf der imernationalen pharmaeeullsehrn pri*"1' Auselellung Wien 1883. Iv « po t I ' ZL^Abonmrt! „|Hirnrt ADpifinr jcitmif 1st bn6 eiuzige, tiigiich um 6 |Cljr Abends erfchciitenbe Wiener Journal mib miri1 noch mit den Abendzngen in die Provinz versendet. Die ,.Wiener Allgcmeine Zeitnng^' erfetzt alfo dem Provinzlefer nicht iiur jcbtS aiidere Wiener Blatt, fondern briiigt ihm anch bit neneften Nachrichten nm friihesten zur Keniitnitz. 3u ber „Wiener Allaeineinen Zeitung" erfcheint iaglich, zwolf Stnnden frnher als in alien anderen Wiener Blattern, das vollstandige Cnrsblakt bet Wiener ©ffectenborfe, sowie bie Abendenrse, fcntet die Notirnngen Budapest, Berlin, Paris, Z-rankfnrt, London unb nubcrcr Baittplahe. Die ,,Wiener Allgemeine Zeitnng" veriiffcntlich no* an demselben Tage, also 12 Stunben f riiljcr als a lie mibetcn oftcrrcichifcheii Blatter. Uodftiiiibig erfd)6pfciibe Berichte ans bcin Reichsi athe, ben Lanbtagen, ben Delegationen, enblich aiissiihrliche Berichte anS be in Gerichtssaalc. Die ».Wiener Allgemeine Zeitung" cnttjalt ouperbem cine, a»S-fchlichlich bem Theater, der Kuilft unb Literatur gciuibmclc Beilage, welciie sich namcnllicij ini Familienkreisc und bei Frauen befonberer Beliebtheit crfreut unb gebiegene Auffatze iibcr alle Erscheiiinnaen atif bem ©ebiete be$ internatioiialen Biihneniveseiis, ber SDčufif, Malerei, Plastik unb Literatur enlljiilt. Die ,,Wiener Allgemeine Zeitnng" iff in olicit Trafikeu uud sonstigen Derschleitz-Localitaten fofort nach (S-rfcheincn iaglidj 511 haben unb erfcheint auch an allen Keiertagen. Die ,,Wiener Allgemeine Zeitung" licgt in alien Hotels, Caf6s, Restaurants in ber Reichshauptfladt, foroic in alien gro^cren ©tiibten bet Monarchic auf 1111b eignet sich bcranach beftens zur Jnfertiou. Prannmerationspreife fiir die ,,Wiener Allgemeine Zeitnng" sammt der Beilage »Theater, Kunst und Literatur" : G.injjShrig . Halbjdbrig Vikrlelj.lhrig Monallich ft. 14.40 „ 7.20 „ 3.(>0 „ 1.20 lur Wien: | Fur die Provinz: Ganzjdhriq......................ft. 15.— HalbjShrig............................. 7.50 NierieljLhrig..................... 3.75 Monattich............................. 1.30 (Sinjctnc Ercmplarc bci ben Vcrschtcifier,, in Wicn 4 tr., in bcr Provinz 5 kr. Allen Zuschrislen a it bit Srvtbitiou ifl bic Abrckschlcifc beiznfugen. 11 iitec welcher daS Blitil bisher versendet wurde. — Neu eintretende Abonncnteii rooltrii ihre genaue Adreffe angeben. pie Adiilinistriltioil der „|Oifiur Allgrmkineil Ikiiung" (3855) IX/1, Hahngaffe Nr. 12. Bei bem Gnte Unterlichtenwald (Siidbalni station Lichteuwald), loerden verkanst: Wachsapfel, HochstLinme, d 40 ft. ©olbpiti'mfine., 1 ObetdickS- unb it 30 kc. Harderls-HochstHnime) eiiijAhrige cinietikcinische Wurzel-reben, Riparia souvage, 30 st. per Mi lie. Fichlen- nub Weitzfohren-Pstaiizeii, „ 'i ft. Ver Witte. •.ardjen.spftanjeit, 4 ft. per Milte, -uinvbobener Zuchivieh. Aufgenommen wrrdru loco Laibach mib auswiiris: Eomptotristen, 3dgerjnnge», (Sitfliier, , Herrfchafts-Kiitscher unb Diener, I Kodnnitni, I Stut'fii- unb Dienstindbchen, Jtediietjiingm. Wo? foflt Fr. Muller’s A11 nonevn - Unreal* in liiiihaeli, Schlosser gaffe nachst dem Rath- haiisplatze. (38.18) V n I 6 a d) bet ben Herren Apothetkrn $. Grotschet, W. Mityr, @. Uliccoli, B| _ 6 *n.. unifuftM : fttnn: in benAyotheken >11 AbelSbera, Blscdostack, Gurk- w8 m 0>a«*h'rla unb RudolfSwrrth sowie in allr» Apotkeken in Krain. (3869)|H 2Z 9‘Cra ® &:p _Q3 <'511 Solibr Agknien werben in allenOrtschafien »on filter leisttiitgifdhiqeii Bank-ftrma Vet)iifu Verkanses von in Oesterreich gesetztich ertanb:en SloittSvaxietett unb Losen gegen gunftige Zcihtiingst'ebin-gnnqett enqagirt. Bel nur elnl-gt-111 Klclsse hind m(inJit 1 it’ll 100—300 Gulden zu vcr. illencn. 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