poZInins plaLans v gotovini. Nr. 9. Erscheint jeden 1., 10. und 20. 9. (24.) Jahrgang. Organ der Gottscheer Deutschen. Bezugspreise: Jugoslawien: ganzjährig 30 Din, halbjährig 15 — Din. D.-Oefterreick: ganzjährig 6 Schill., halbjährig 3 Schill. Amerika: 2 Dollar. — Einzelne Nummern 1 — Dinar Sonntag, den 20. Mar) 1927. Briefe ohne Unterschrift werden nicht berücksichtigt. — Zuschriften werden nicht zurückgestsllt. — Berichte sind an die Schristleitung zu senden. — Anzeigen-Aufnahme und -Berechnung bei Herrn Carl Erker in Kočevje. Die Hauptversammlung der tandwirt- schafttichen Filiale. Die am 27. Februar abgehaltene Hauptver¬ sammlung, an welcher sich ganz gegen die bis¬ herige Gepflogenheit die Landwirte sehr zahlreich beteiligt hatten, nahm einen sehr befriedigenden Verlauf. Die rege Beteiligung, die jedenfalls auf die äußerst betrübenden Verhältnisse im hiesigen Wirtschaftsleben zurückzuführen ist, wird dem neu¬ gewählten Ausschüsse ganz sicherlich ein großer Ansporn sein, seinerseits alles aufzubieten, daß die Filiale wieder nach und nach zu voller Kcaft- entfaltung gelange. Herr Robert Ganslmaper, welcher namens des alten Ausschusses die Versammlung leitete und das Referat erstattete, führte, nachdem er die zahlreich vertretenen Mitglieder und Inter¬ essenten, darunter auch die beiden Gebietsabge- ordneteu Herren Pfarrer Josef Eppich und Ober¬ lehrer Alois Peterlin begrüßt halte, aus: Zum ersten Punkte der Tagesordnung, Be¬ richt über das abgelaufene Geschäftsjahr, sei wenig Erfreuliches mitzuteilen. Es fehlte am nötigen In¬ teresse und vor allem anderen am nötigen Geld, um überhaupt etwas leisten zu können. Zudem sei der bisherige Ausschuß nach Ausscheiden des Herrn Wenusch und nach dem so frühzeitigen Ableben des als Obmann nachfolgenden Herrn Lorenz Hönigmann, gerade infolge allgemeiner Interesselosigkeit in keiner Weise angeregt worden, das Unternehmen wieder in die rechten Wege zu leiten. Zum Zeichen der Trauer nach dem ver¬ storbenen Herrn Hönigmann erhoben sich über Antrag des Berichterstatters alle Anwesenden von den Sitzen. Nachdem sich in der Versammlung sehr viele befinden, welche sich über den Wirkungskreis und vor allem über die Leistungsmöglichkeit der landwirt- schaftlichen Filiale kein klares Bild machen können, und andere schon auf diese großen Vorzüge be¬ reits vergessen zu haben scheinen, so griff der Redner auf die Zeit der Gründung der Filiale zurück und erklärte zahlenmäßig, wie sich diese für die Landwirtschaft so hochwichtige Institution im Laufe der ersten Jahre, bis zum Jahre 1914 in einer geradezu prächtigen Entwicklung befand. Mit Mithilfe des seinerzeitigen k. k. Ackerbaumi¬ nisteriums, Seiner Durchlaucht dem Fürsten Au¬ ersperg, der städtischen Sparkasse usw. wurde es ermöglicht, daß nicht nur eine moderne Kanzlei gehalten werden konnte, sondern es wurden in großer Anzahl teils zum halben Preise, teils un¬ entgeltlich Zuchtstiere, Zuchteber, Maschinen, Obst¬ bäume und Fichtenpflanzen sowie sogar Geld¬ unterstützungen an Landwirte bei Unglücksfällen geleistet. Speziell im Jahre 1909 wurden auf diese Weise nebst einer stattlichen Anzahl von Maschinen auch neun Zuchistiere zum halben Preise, vier Zuchteber unentgeltlich, 1400 Obstbäume und 400.000 drei- bis vierjährige Fichienpflanzen gratis ausgefolgt. Nebstbei wachte die Filiale peinlich auf die genaue Handhabung der ein¬ schlägigen Vorschriften für Stierlizenzierungen (Stierkörnungsgesetz), die Filiale gab eine Zeitung, den „Landwirt", heraus (vierzehntägig), sämtliche Mitglieder erhielten jährlich unentgeltlich vier Obst¬ bäume und bezahlten demgegenüber jährlich au Mitgliedsbeitrag nur 4 X. Natürlich erfreute sie sich dafür überall großer Beliebtheit und wenn es bereits im Jahre 1913 möglich war, einen Kostenvoranschlag pro 1914 in der enormen Höhe von etwa 42.000 Friedenskronen zu verfassen, so kennzeichnet dies am besten den glänzenden Aufschwung dieser Anstalt. Von diesem prälimi- niecten Betrage war damals bis auf etwa 3000 X alles durch Subventionen gedeckt und daher die Fili¬ ale befähigt, wirklich etwas Ersprießliches zu leisten. Die Filiale vermittelte damals möglichst billig Kunstdünger (im Jahre 1909 zwölf Waggon), sie besorgte ausprobierte, für unsere Gegend be¬ sonders geeignete Samen und sonstiges Saatgut, sie war schließlich die bevollmächtigte Vertreterin der Landwirtschaft des Bezirkes und achtete strenge darauf, daß sämtliche Erfordernisse befriedigt wurden. Mitten in diese planmäßige Entwicklung machte der große Weltkrieg hier einen dicken Strich und von da ab ist dann aus den Protokollen der Fi¬ liale der langsame Abstieg, der schließlich bis zur vollen Untätigkeit führte, zu verzeichnen. Früher konnte Herr Forstrat Schadinger mit einem tüch¬ tigen Ausschüsse und mit einem gewandten Se¬ kretär mit hohen Subventionssummen glänzende Leistungen aufweisen. Infolge Einstellung sämt- licher Mittel konnte trotz anerkannter Tüchtigkeit dennoch die Erlahmung und Einstellung der Funk¬ tion nicht aufgehalten werden. Hier konnten auch andere nicht Wunder wirken. Der einzige Ver¬ such, hier durch eigene Mittel helfend einzuspringen, gelang auch dem Einkaufsvcrein aus bekannten Gründen nicht mehr und so blieben dann die weiteren Jahre bis zur jetzigen Hauptversamm¬ lung lediglich im Zeichen der Erwartung auf eine bessere Zukunft. Du jetzige Hauptversammlung, die mehr oder weniger eine Art Neugründung vorstellt, mußte mithin über die hauptsächlichsten Punkte eingehend aufgeklärt werden. Es ist heute einem jeden Landwirte einleuch¬ tend, daß es im bisherigen Tempo nicht weiter¬ gehen kann und schließlich zum vollständigen Zu¬ sammenbruche führen muß. Nachdem man jetzt mehr denn je einsieht, daß die Stadt die große Landumgebung für ihre Geschäfte benötigt, daß der Landwirtschaft ausgeholfen werden müsse, daß der Gottscheer Bezirk, welcher heute in dieser Hin¬ sicht mit Fug und Recht als der am meisten » vernachlässigte bezeichnet werden muß, endlich ein¬ mal daranzugehen hat, wieder aufzubauen, sei die Zeit gekommen, wo man ernstlich beginnen müsse. Die für die Filiale nötigen Mittel seien unbe¬ dingt aufzutreiben, da die Mitgliederbeiträge hiezu ganz und gar nicht ausreichen werden. Es sind zwar vom Ministerium in Beograd und vom jetzigen Landtage Aushilfen zu erwarten, doch wird auch der Weg einer gewissen Selbsthilfe in dieser Art beschritten werden müssen, daß die heimischen Geldinstitute zur Unterstützung der Fi¬ liale in angemessener Weise beitragen. In dieser Hinsicht ist bereits bekannt, daß die neue Spar¬ und Darlehenskasse die feste Absicht hat, genau das zu leisten, was in den benachbarten Bezirjssn ähnliche Anstalten, speziell in Ribnica, für die Landwirtschaft und die sonstigen Bedürfnisse des Bezirkes geleistet haben. Es ist zu erwarten, daß auch die übrigen Geldinstitute des Filialbereiches durch ausgiebige Subventionen der Filiale be¬ hilflich sein werden, ihren statutenmäßigen Zweck zu erreichen. Das Geld eines Bezirkes müsse auf jeden Fall dazu da sein, um billig zu arbeiten und um den Reingewinn, welcher sich erfahrungs¬ gemäß bei vernünftiger Führung immer noch ergibt, wenigstens zum Teil wieder in die Puls¬ adern der Landwirtschaft zurückzuführen, weil ja gerade die Hebung des Bauernstandes wieder zahlungs- und verbrauchsfähigere Konsumenten jeglicher Artikel im Gefolge habe. Ein weiterer Weg für die Bestellung von Mitteln sei ein dementsprechend geringer Zuschlag auf die umlagenpflichtigen Steuern. Hier wäre bei Verfassung des Bezirkspräliminares dahin zu trachten, daß für dieses Landwirtschastsamt, wel- ches ganz selbstverständlich nicht nur den Bauer, sondern alle sehr interessieren muß, ein entspre¬ chender Betrag eingesetzt werde. Weitere Wege hätte der neue Ausschuß ausfindig zu machen, damit die jetzige Aktion wirklich von Erfolg be¬ gleitet sein kann. Dies sei im Wesentlichen der Rechenschafts¬ bericht des alten Ausschusses. Der bisherige und die Ausschüsse der letzten Jahre hatten nichts leisten können und nachdem sich die Verhältnisse erst in letzterer Zeit so weit geklärt hatten, daß wieder an eine gedeihliche Arbeit gedacht werden konnte, so erblicke Redner, wenn überhaupt von einem Verdienste gesprochen werden könne, gerade darin ' eine Art Tätigkeit, daß der ablretende Ausschuß die Wege vorbereitet habe, auf daß von jetzt an wieder mit der Tätigkeit der landwirtschaftlichen Filiale gerechnet werden könne. . Lene Schließlich brachte Herr Ganslmayer noch einige Daten bezüglich des gegenwärtigen Ver¬ mögensstandes unv bezüglich oes Inventars zur Kenntnis. Zum Punkte Neuwahlen: Hier brachte Herr Gebietsabgeordneter Pfarrer Eppich folgenden Vor¬ schlag, welcher einstimmig angenommen worden ist. Zum Obmann: Herrn Hofrat i. R. und Be¬ sitzer Johann Kresse aus Mlaka; zu dessen Stell¬ vertreter Herrn Gebietsabgeordneten und Ober- lehrer Alois Peterlin. Zu Ausschüssen die Herren Besitzer Friedrich Poväe Stara cerkev, Matthias Perz Mahovnik, Obergeometer i. R. Wilhelm Fürer, Tierarzt Franz Arko, die Gemeindevorsteher Herren Franz ZdraviL in Dolgavas und Johann Eppich in Kletsch und Weingroßhändler Robert Gansl- mayer. Zu Rechnungsprüfern wurden einstimmig ge¬ wählt: Herr Steuerverwalter i. R. Wilhelm Wolf und Kaufmann Alois Kresse. Der neugewählte Obmann Herr Hofrat Kresse dankte hierauf in warmen Worten für das ihm durch die einstimmige Wahl entgegengebrachte Vertrauen. Er versprach, sich diesem ihm anver¬ trauten Amte voll und ganz widmen zu wollen. Als Sohn unserer Heimat, dem die heimische Landwirtschaft absolut nicht fremd sei, werde er trachten, im Vereine mit dem neuen Ausschüsse, welcher nach seiner Ansicht sehr zweckmäßig zu¬ sammengesetzt sei, alles zu versuchen, um diesem für die hiesige Wirtschaft'so wichtigen Institute aufzuhelfen und einer besseren Zukunft entgegen- zusühren. Insbesondere sehe er in der jetzigen Gebietsverwaltung, in welcher wir ben Herrn Pfarrer Eppich und jetzt als Obmannstellvertreter auch Herrn Gebietsabgeordneten Oberlehrer Pe¬ terlin haben, die Gewähr, daß die aufgewendete Mühe Früchte bringen wird. Für dieses Jahr werde es begreiflicherweise noch nicht möglich sein, viel zu erreichen, doch werde es seinerseits an den entsprechenden Schritten niemals fehlen, daß die Filiale wieder nach und nach auf die ehemalige Höhe und so Gott will bis auf die Stufe höchster Leistungsfähigkeit gebracht werde. Für dieses Jahr sei das Hauptaugenmerk auf die Auswechslung von weniger geeigneten Zucht¬ stieren dort, wo diese dringend benötigt werden, zu lenken. Im übrigen aber werde schon in näch¬ ster Zeit ein Halbwegs erreichbares Program ver¬ faß! werden und wird dann darnach gestrebt werden, dieses Programm nach Tunlichkeit durch¬ zuführen. Herr Ganslmayer brachte hierauf den Antrag, den Mitgliedsbeitrag jährlich mit 10 Dinar fest¬ zusetzen. Dies sei kein hoher Betrag. Im Ver¬ hältnisse zur Friedensparität müßten mindestens 50 Dinar festgesetzt werden; nachdem aber vor¬ derhand eine landwirtschaftliche Zeitung noch nicht fix zur Erörterung kommen kann, auch die früher bezogenen 4 Stück Obstbäume bis auf weiteres noch nicht erreichbar sind, so wären 10 Dinar wohl der richtige Betrag, welchen schließlich auch jeder Landwirt leisten kann. Dieser Antrag wurde gleich¬ falls angenommen und so liegt es jetzt nur daran, nach Tunlichkeit rasch mit der Sammlung von Mitgliedern zu beginnen, zu welchem Zwecke in Kürze die Versendung von Mitgliedskarten statt¬ finden wird. Unter Allfälligem meldete sich Herr Morscher aus Altlag, welcher einen sehr gelungenen, wert¬ vollen Vortrag über Saatgutbeschaffung, Saat¬ gutbehandlung gegen schädliche Krankheiten und über die richtige Anwendung der Fruchtfolgen hielt. Herrn Morscher lauschte alles sehr interes¬ siert zu und ist dies wiederum ein Beweis, wie wichtig und zugleich notwendig derartige belehrende Vorträge in Wort und Schrift sind. Gerade dies fehlt -heute unseren Landwirten ganz besonders und lpird auch hier der neue Ausschuß nach Tun¬ lichkeit etwas unternehmen. Es ist nicht ausge¬ Got:sä>eer Zeitunn — Nr. 9 schlossen, daß als Beilage zur Gottscheer Zeitung ein Landwirtschaftsblatt erscheinen wird. Diese Versammlung verließen unsere Land¬ wirte mit dem Bewußtsein, daß die Landwirt¬ schaftsfiliale in Kürze wieder mit ihrer segens¬ reichen Tätigkeit beginnen wird. Aus Stadt und Land. KoLevje. (Die Gottscheer Zeitung,) bezm. ihr Eigentümer richtete unterm 27. De¬ zember vergangenen Jahres an den Obmann der städtischen Sparkasse Josef Röthel folgende Zu¬ schrift: „Nachdem in den von der Sparkasse gegen die Gottscheer Zeitung angestrengten 2 Klagen eine zu meinen, die andere zu Ihren Gunsten ausgefallen ist und es mir daran gelegen ist, daß das Kriegsbeil zwischen uns noch im alten Jahr begraben werde, schlage ich Ihnen vor, es möge einverständlich jede Partei ihren Vertreter zahlen und hiemit die Angelegenheit als erledigt be¬ trachtet werden. Ich bitte, mir in den nächsten Tagen Ihren Entschluß mitzuteilen". Die Zuschrift blieb gegen alles Erwarten unbeantwortet und so sei dann in vorliegender Nummer noch die letzte Anpreisung des Institutes gebracht. Hiemit sind unsere Verbindlichkeiten gegen die Sparkasse end¬ gültig erledigt. — (Lieder- und Singspielabend.) Der Gottscheer Gesangverein veranstaltet am 2. April für seine Mitglieder und deren Angehörige im Hotel Stadt Triest bei freiem Eintritte einen Lieder- und Singspielabend. Aus der reichhal¬ tigen Vortragsordnung seien besonders die Chöre und Solis der „Niederländischen Lieder" er¬ wähnt, welche mit Instrumentalbegleitung und erläuterndem Texte zum Vortrage gebracht werden. Im heiteren Teile werden zwei neueinstudierte Singspiele mit Trompeten- und anderer Blas¬ instrumentebegleitung scheinbar wieder große An¬ forderungen an das Zwerchfell der' Zuhörer stellen, so daß man einen genußreichen Abend zu erwarten hat. Beginn ist pünktlich um 8 Uhr abends. — (Sterbefälle.) Am 20. Februar ist der Mooswalder Auszügler Johann Verderber, 82 Jahre alt, und im städtischen Armenhause Johann Kraus im 92. Lebensjahre gestorben. — (Gottscheer Märkte im April) finden am 4. in Lienfeld, 5. in Mitterdorf und 25. in Mösel statt. — (Volles Einvernehmen.) Die gün¬ stige Stimmung für ein Zusammenarbeiten von Deutschen und Slowenen im Gottsckeer Gebiete auf wirtschaftlichem Felde hat der letzten Haupt¬ versammlung der Gottscheer landwirtschaftlichen Filiale ihr Gepräge aufgedrückt. Das darf auf beiden Seiten als Gewinn verbucht werden. Das begonnene Werk soll nun fortgesetzt und weiter vertieft werden. Suche jeder in diesem Sinne zu wirken, auf daß ine gute Stimmung erhalten bleibe und Früchte bringe. Auch unser Blatt will bei aller Wahrung seiner bisherigen Grund¬ sätze zum vollen Gelingen seinen Teil beitragen und ersucht deshalb seine Mitarbeiter, in ihren Beiträgen allzu Persönliches nach Tunlichkeit zu vermeiden und bei Verfechtung eigener Meinung dein Gegner gegenüber den nötigen Takt zu be¬ wahren. Daß aber ein weiteres Einlenken nicht nur auf deutscher, sondern auch auf slowenischer Seite betätigt werden muß, wird wohl jedermann klar sein und wird diesbezüglich Samouprava und Wirtschaftliche Rundschau ihre Schreibweise in Hinkunft schon mehr kontrollieren müssen. , — (Änderung bei der Baudirektion.) Die Baudirektion ist nun der Gebietsverwaltung unterstellt und bildet somit das ganze Straßen¬ wesen mit Ausnahme der Reichsstraßen einen Teil der neuen Gebietsgeschäfte. Eine Folge dieser Neuordnung wird in manchen Orlen eine gänz¬ Juyrgang X. liche oder teilweise Neubildung der Straßenbe- zirksausjchüsse sein. — (Empfang beim Laibacher Ober- gespan) ist für die Parteien jeden Dienstag und Freitag mit Ausnahme der Feiertage und zwar von 10 Uhr vormittags bis 1 Uhr nach, mittags. — (Zollfreie Einfuhr von Chilisal. peter) hat kürzlich der Ministerrat beschlossen und hiemit die Beschaffung dieses wirksamsten Dungmittels den Bauern erleichtert. — (Wichtige Steuerermäßigungen.) Die Belgrader Regierung arbeitet seit einigen Wochen mit einem Eifer und einer Ausdauer, wie sie sonst selten zu bemerken war. So ist über den Staatsvoranschlag für 1927/1928 die Generaldebatte bereits geschlossen worden und wenn die Spezialdebatte in gleicher Weise ruhig und sachlich vor sich geht, dürfte bis 1. April der Voranschlag rechtzeitig unter Dach und Fach kommen. Man kann dem Ministerpräsidenten nur gratulieren, daß er die Mitarbeit der slo¬ wenischen Volkspartei gesucht und gefunden hat. Es scheint nun endlich einmal vorwärts gehen zu wollen. Eine Reihe von Erleichterungen für die Steuerträger wurde kürzlich im Ministerrate beschlossen und sollen sie, da an ihrer Annahme in der Nationalversammlung nicht zu zweifeln ist, bald eintrelen. Der Ministerrat hat am 11. März folgende Nachtragsbestimmungen zum Fi¬ nanzgesetze angenommen: Der Minister für So¬ zialpolitik wird ermächtigt, einen besonderen Fond zur Gewährung billiger Darlehen für die Ar¬ beiterwohnungen zu bilden; desgleichen erhält der Finanzminister die Ermächtigung, aus der schon im Staatsvoranschlage vorgesehenen Summe 4 Millionen als Wasscrschutzbeitrag und für Wassergenossenschaften hinauszugeben. In einer anderen Nachtragsbestimmung wird bestimmt, daß für das gesamte tote und lebende Inventar, welches bei der Durchführung der Agrarreform den Großgrundbesitzern weggenommen wurde, der Staat den früheren Eigentümern eine Entschä¬ digung zu zahlen hat. Die Bestimmung aus dem letzten Finanzgesetz über den freiwilligen Land¬ verkauf wird verlängert. In der Abendsitzung des Ministerrates wurden folgende wichtige Nachtragsbestimmungen für das Finanzgesetz angenommen: Für die Abwehrarbeiten an der Donau, Drau, Save, Theiß und Bega werden von den Ein¬ nahmen der Klassenlotterie 26 Millionen Dinar angewiesen. Die 20 prozentigen Bons, die ge¬ legentlich der Abstempelung der Kronennoten aus¬ gegeben wurden, können als Zahlungsmittel für rückständige Steuern angenommen werden, jedoch nur solche, die aus den Steuerträger lauten. Die Regierung wurde ermächtigt, einzelne Agenden des Staates auf die Gebietsversammlungen zu übertragen nnd diesen auch die für diese Agenden vorgesehenen Einnahmen zu überweisen. Für rückständige Steuern wird ein vierjähriger Zah- lungsaufschub gewährt. Aus die rückständigen Steuern werden keinerlei Zinsen eingehoben. Eine andere Zusitzbestimmung bestimmt, daß Spar¬ einlagen ohne Rücksicht auf ihre Höhe steuerfrei sind. Das Existenzminimum wird auf 6000 Dinar erhöht. Auf die gesamte Einkommensteuer wird in Hinkunft der ZO prozentige Zuschlag nicht mehr eingehoben werden. Die Steuerbefreiung von Neubauten wird auf das ganze Staatsgebiet ausgedehnt. In Städten mit über 50.000 Ein¬ wohnern dauert die Steuerfreiheit 20 Jahre, mit über 25.000 Einwohner 15 Jahre und den an¬ deren Städten 10 Jahre. Die Taxen auf Aktien, die auf Namen lauten, werden von 4 auf 3 Prozent, die Übertragungstaxen von Mobilien von 2 auf 1 Prozent und von Immobilien von 6 auf 4 Prozent vermindert. Unterhaltungen, Konzerte, Kinovorstellungen von wissenschaftlichen ^abrm^'a X.. Gortsch :r Zl.arr.g — Nr. 9. Seite 3. und kulturellen Vereinigungen sind taxenfrei. Auf Filme sind prv Meter 3 Dinar Taxen zu zahlen. Die Verzehrungssteuer auf Spiritus, der in landwirtschaftlichen Betrieben erzeugt wird, wird auf 15 5 Dinar und auf solchen, der in indu- striellen Betiieben hergestellt wird, auf 17'5 Dinar herabgesetzt. Die Verzehrungssteuer auf Bier wird mit 62 Dinar pro Hektoliter festgesetzt. Die Verzehrungssteuer aus Benzin, das für den Be¬ trieb landwirtschaftlicher Maschinen verwendet wird, wird abgeschafft. — (Deutsche Straßennamen.) Bei der letzten Sitzung des Gemeb.NrateS beantragte ein Gemeinderal, daß man die Straßen der von deut¬ schen bewohnten Stadtviertel auch mit deutschen Namen benennen solle. Dieser Antrag gelangte ein¬ stimmig zur Annahme — in der Stadt Pantschova. — (EinneuesdeutschesWochenblatt), betitelt „Der Volksbote", erscheint seit 5. März in Osijek. Das trejfliche Blatt stellt sich die Auf¬ gabe, die Deutschen in Slawonien und in der Baranja unter seine Fahne zu scharen und deren Interessen zu vertreten. — (Französischer Unterricht in der Mittelschule.) Mit dem neuen Lehrplan für in unteren Klassen der Mittelschulen wird in der vierten Klasse sämtlicher Mittelschulen der Unter¬ richt in Französisch als Pflichtgegenstand einge- führr. Um für die Schüler jener Mittelschulen, in denen Französisch in der zweiten und dritten Klasse bisher nicht unterrichtet wurde, den Unter¬ richt bezw. die Ablegung der Differenzialprüfungen aus Französisch zu erleichtern, hat das Unterrichts¬ ministerium eine Verordnung erlassen, derzusolge die Schüler diese Prüfungen erst im Juli oder End? August ablegen dürfen. — (Unsere Privatschulden und For¬ derungen.) Der Statistik des Finanzministeri¬ ums nach betrugen im Jahre 1926 die Forde¬ rungen des Auslandes in unserem Staate 592 Millionen 150.000 Dinar, während Ausländer an Jugoslawien 38,854.000 schuldeten. Am 30. ' 1926 betrug oer Stand der Ausländsan¬ leihen in unserem Staate, d. h. der Anleihen, die verschiedene jugoslawische Firmen ausgenommen hatten, 2,781.800 Dollar, 774.490 engl. Pfund, 5,079.032 schweizer Franken, 1,380.000 ital. Lire, 5,995.000 KL und 106.900 holl. Gul^n. Hievon wurde ein Großteil in der zweiten Jahres¬ hälfte zurückgezahlt, so daß sich diese Schuld Ende 1926 nicht einmal auf die Hälfte der angeführten Ziffern belief. — (Massenhafte Ruhestandsverse- tzung von Lehrern.) Wie aus Belgrad ge¬ meldet wird, wurden mit königlichem Erlaß mehr als 200 Lehrer in den Ruhestand versetzt. Zum größten Teil handelt es sich um Lehrer, die die volle Dienstzeit erreicht haben, oder um solche, die um die Versetzung in den Ruhestand selbst angesucht haben. — (Gesellenprüfungen) für Gehilfen und Lehrlinge finden bei der Handwerkergenossen¬ schaft in KoLevje am 3. April 1927 um 9 Uhr vormittags statt. Gesuche für die Gesellenprüfung müssen eigen¬ händig geschrieben und bis 25. März bei der Genossenschaft eingebracht werden. Beizulegen sind: das Lehrzeugnis, der Nachweis einer zwei¬ jährigen Gesellenverwendung (Arbeitsbuch) und das letzte Schulzeugnis. Für Lehrlingsprüfungen sind keine Gesuche einzubringen und werden die Herren Meister für die an die Reihe kommenden Lehrlinge direkt von der Genossenschaft verständigt. — (Ermäßigung derBahnpreisefür die I. u n d II. W a g e n k l a s se.) Wie aus Bel¬ grad gemeldet wird, ist der neue Personentarif im Verkehrsministerium fertiggestellt worden. Der Tarif sieht eine bedeutende allgemeine Ermäßi¬ gung der Fahrpreise, vor allem in der ersten und zweiten Wagenklasse, vor, wodurch diese ertrag¬ reicher werden sollen. Zurzeit kann der Mittel¬ stand, der seinerzeit zum Gutteil die zweite Wa¬ genklasse füllte, die hohen Fahrpreise tätsächlich nicht bezahlen und so kommt es, daß dieselbe, von der ersten Wagenklasse schon gar nicht zu reden, nur schwach benützt wird. — (Die großen Geldinstitute.) Nach der Statistik des Handelsministeriums gab es in Jugoslawien Ende 1926 666 Geldinstitute und Banken. Bei der Nationalbank genossen 327 In¬ stitute einen Kredit. Anläßlich einer Revision der Kredite stellt die Nationalbank den Geldinstituten alljährlich besondere Fragebogen zu, in denen zu beantworten ist, welche Zinssätze sie von ihren Klienten für Darlehen fordern. Auf die diesbe¬ züglichen Anfragen sind der Nationalbank im vor¬ vergangenen Jahre von 223 Geldinstituten Ant- warten zugegangen. Aus ihnen ist ersichtlich, daß 12 Geldinstitute einen Höchstzinsfuß von 16 °/o, 68 Institute 18, 47 Institute 20, 6 Institute 24, 20 Institute 22, 27 aber 24 Prozent ver¬ langen. Der durchschnittliche Zinsfuß beträgt in Belgrad, Subotica und Spalato 16 bis 17, im Agramer Gebiet 15 bis 16 und in Slowenien 10 bis 14 Prozent. — (Die Sparkasse der Stadt Ko- Le vje) ist das älteste und das einzig pupillar- sichere Geldinstitut in der Stadt. Für die Ein¬ lagen garantiert die Stadtvermögensverwaltung, die einen Wert von ca 25,000.000 Din reprä- sentiert. Die Einlagen, die über 20,000.000 Din betragen, sind deshalb vollständig sicher. Infolge des großen Umsatzes ist die Sparkasse der Stadt Kočevje in der Lage, Darlehen gegen Hypothek auf 8°/o, gegen Wechsel auf 10°/o zu gewähren. Wenn man das Darlehen in 10 Jahren tilgen, will, zahlt man noch 6V2°/o dazu, so daß man sich gegen 14Vs°/o ige Verzinsung in 10 Jahren, ohne etwas zu spüren, seiner Schuld entledigt hat, die Einlagen, die wie schon oben erwähnt, vollständig sicher sind, werden mit 5 °/o verzinst. Bekanntlich steht an der Spitze des Institutes, das infolge seiner Pupillarsicherheit unter behörd¬ licher Aufsicht steht, der bekannte GroßkaufmanN Josef Röthel als Obmann, ihm zur Seite der Bürgermeister Dr. Ivan Sajovic, Haus- und Realitätenbesitzer Edward Tomitsch, Johann No¬ vak, Anton Kajfer, Lorenz Hönigmann, Josef Hutter usw. lauter Männer, die schon durch ihre Umsicht, Erfahrung und Vermögensverhältnisse das Gedeihen des Institutes vollständig gewähr- leisten. Seitens der Regierung ist in den Aus¬ schuß der Bezirkshauptmann Herr Regierungsrat Friderik Loger beordert. Er wohnt jeder Sitzung auch des Direktionsrates bei." Stara cerkev. (Ein hohes Alter.) Am 10. März ist die im 89. Lebensjahre stehende Ortrer Auszüglerin Elisabeth Kresse an Grippe gestorben. Trotz ihres hohen Alters hat sie noch bis zu ihrem Ende alle häuslichen Arbeiten ver¬ richtet. — (Ein bedauerlicher Fall.) Der ehe¬ malige 55 Jahre alte Windischdorfer Besitzer und Maschinist Johann Krauland, der geschieden von seiner Frau seit längerer Zeit in Marburg in dürftigen Verhältnissen lebte, hat in seiner dor¬ tigen Wohnung am 9. März Selbstmord verübt. Zu seiner bescheidenen Pension wurde ihm ein weiterer Nebenverdienst in baldige sichere Aussicht gestellt und damit hätte er sein Auskommen finden können. Nun hat er, ohne die Besserung zu er¬ warten, Hand an sein eigenes Leben gelegt. — (In dieHäckselmaschine geraten.) An einem Tage wurde zweien noch nicht schul¬ pflichtigen, vorwitzigen Kindern in Windischdorf und Ort dieser Tage von der Häckselmaschine die Hand erheblich verletzt. mit k->suenlob,w8seken mit I-iirseliseife, sclioul ciie Wasclie uncl lusctn sie wirkliLli tuclEl1o8 ssuber. Seite 4. Gottscheer Zeitung — Nr. 9. Jahrgang X! Sakkavas. (Gestorben) ist im 82. Lebens- jahre Gertrud Erker Nr. 75. Wog. (Hornberger Nachricht.) Am 8. März arretierte die Gendarmerie den Kohlenbrenner Albin Plot, der im Verdachte steht, in seinem Heimatdorfe ZverLe bei Hinach vor fünf Jahren den dortigen Besitzer Franz Skusca ermordet zu haben. Es wurde anfänglich des Mordes ver¬ dächtig ein anderer eingezogen, aber wegen Man¬ gels an Beweisen wieder freigelassen. Plot, auf den dann der Verdacht fiel, verschwand plötzlich und wurde erst jetzt in Hornberg ausgesorscht. Mozelj. (G roß e H e irat.) Am 28. Feber heiratete Rudolf Jaklitsch, der Sohn des Matth. Jaklitsch, des größten Otterbacher Besitzers, Emilie Verderber, die Tochter des Reintalers zweifachen Haus- und Grundbesitzers Paul Verderber. — (Schweres Unglück.) Der elfjährige Josef Weiß, Sohn unseres Gemeindesekretärs, besuchte am 4. März nachmittags nach der Schule die Großmutter in Niedermösel und sollte im Hause Juran ein Wasserschaff holen. Da wurde mit der Häckselmaschine Futter geschnitten. Der Knabe hilft auch treiben, wird aber schwindlig und greift, ohne es zu ahnen, mit der linken Hand vorne in die Maschine — und mit einem Schwung sind ihm vier Finger zusammenhängend bis zu den Wurzelgliedern abgeschnitlen, nur der Daumen, zwar etwas verletzt, blieb heil. Der so schwer verunglückte Knabe, der zur Erlernung der Fleischhauerei ausersehen war, wird, da er sehr geweckt und talentiert ist, einen leichteren Beruf für seine zukünftige Existenz erwählen müssen. Das Mitleid mit der so schwer heimgesuchten Familie ist allgemein. — (Der Gesundheitszustand) in der Pfarre war bisher ein ausgezeichneter. Seit Ok¬ tober vorigen Jahres durch den ganzen strengen Winter starben nur vier Personen. Nun sind aber einige Erkrankungen der gefährlichen spanischen Grippe zu verzeichnen, die in den benachbarten Pfarren schon' stark verbreitet ist. — (Herr Dr. Ludwig Jonke), Veteri¬ närarzt aus Mozelj, erwarb sich die Staatszuge¬ hörigkeit nach Deutschösterreich und die Gemeinde¬ zuständigkeit nach Baden bei Wien und wurde vom Ministerium für innere Angelegenheiten aus dem Staarsverbande Jugoslawien entlassen. Er erhielt, die Stelle eines Bezirkstierarztes in Waid¬ hofen an der Abbs in Niederösterreich und ist vor kurzem aus seinen Posten abgereist. Wir wünschen ihm das beste Wohlergehen. — (Unsere Hausierer) kehren allmählich aus Deutschöfterreich, Ungarn und Rumänien heim, da mit Eintritt des Frühjahres-die Verdienstmög- Irchkeit zu klein ist. Hortscheer! Leset und verbreitet die „Gottscheer Zeitung". Allerlei. Ein vorzügliches Getreide-Lchmittel. Jin Neu- satzer VolkSblatte steht hierüber folgendes: Jeder Landwirt kennt heutzutage das Bild, das ein von der Brandkrankheit befallenes Weizen-, Hafer¬ oder Gerstenfeld bietet. Diese Schädigung kann so stark Werin n, daß 60 bis 80 Prozent des gesamten Ertrages ver¬ nichtet wird. Ein ausgezeichnetes Mittel dagegen haben wir in der Beizung des Saatgutes. Be¬ sonders gut bewährt haben sich die vom deutschen Pflanzenschntzdienst empfohlenen Saatbeizmittel Raßbeize-Tillantin, Ucpnlum-Saatbeize und Til- lantintrockenbeize. Außer der vollkommenen sicheren Brandabtölung bewirkt das Beizen mit diesen Mitteln nicht unerhebliche Erntemehrerträge durch die Wachstumanregung und Steigerung der Keim¬ kraft. Eine kleine Arbeit also bietet die Gewähr für eine gesundere höhere Ernte. Darum soll jeder Landwirt das Getreide und zwar nicht nur den Weizen, sondern auch den Roggen und die Gerste gegen die gefährlichen Gctreidckrankheiten beizen. Studienreise deutscher Wirtschaftskreise nach Jugoslawien. Das internationale Verkehrsbüro des Leipziger Messeamtes hat sich an das Ber- kehrsbüro Putnik in Belgrad mit dem Ersuchen gewendet, eine Studienreise der Vertreter der deutschen Industrie und des Handels durch Jugo¬ slawien zu organisieren. Die Vorbereitungen hie- für sind durch das Leipziger Messeamt bereits getroffen. Herausgeber u. Eigentümer: Josef Eppich, Stara cerkev Schriftleiter: Carl Erker, Kočevje. Buchdruckerei Josef Pavlrcek in Kočevje. Achtung! Achtung! Landwirte! 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