Mittliciliiiigcn sni« (lom (■ebicte dcr Statistik. —=£> 16 1843 10 91 74 1834 3 n 66 1844 3 11 33 1835 1 >» 10 1845 15 11 146 1836 5 r> 71 1846 9 n 96 1837 5 91 66 1847 9 ii 41 1838 2 »» 26 1848 10 91 59 1839 2 91 120 1849 7 9* 130 1840 3 11 44 1850 22 n 173 1841 10 91 194 1851 28 ii 320 Wahrend der letzten eilf Jahre wurden daher 129 Masehinen von 1.320 Pferdekraft (oder bezuglieh 80% und 77% der gesammten) aufgestellt und es ist besonders der Antheil, welehen die Jahre 1850 und 1851 zeigen, lioehs! be-deutend. Von den gesammten Dampfinaschinen wurden 114 von 1.180 Pferdekraft und 739.797 11. AnschafTungskosten im Inlande, 33 von 52G Pferdekraft und 281.60411. Anschaffungskosten im Auslande erzeugt und iiber 3 Maschinen von 11 Pferde-kraft utid 3.700 fl. Anschaftungskosten wurden hinsichtlich des Erzeugungsortes keine Angaben gemacht. Von den im Inlande erzeugten Maschinen entfallen: Maschinen Pferdekraft Anschaffungskosten auf Niederosterreich (Wien, Pitten, Lanzendorf, NVierier-Neustadt) . 103 1.063 666.247 fl. „ Miihren (Brunu, Člansko, Neu- titschein) . ........................... 8 81 56.450 „ „ Ungern (Pest)............................ 3 36 17.100 „ von den im Auslande erzeugten stammen: aus England............................... 11 168 67.824 „ „ Preussen................................ 10 130 95.780 „ „ Belgien , .............................. 6 160 82.500 „ „ der Schweiz ........ 4 48 24.500 „ „ Frankreich ........ 2 20 11.000 „ Bei den im Inlande erzeugten Maschinen kam sohin durchschnittlich die Pferdekraft auf 627 fl. und bei jenen, die aus dem Auslande eingefiihrt wurden, auf 535 fl. zu stehen. Was die jabrlichen lleparaturskosten anbelangt, so lauten die Angaben grossentheils unbestimmt; nur fiir 97 Maschinen mit 890 Pferdekraft, welche im Inlande, und fiir 17 Maschinen mit 319 Pferdekraft, welche irn Auslande erzeugt vvurden, Iiegen bestimmte Angaben vor. Bei den ersteren betragen die jabrlichen Reparaturs-kosten 21.578 fl., bei den letzteren 5.705 fl., also beziiglich 24-7 fl. und 17 9 fl. fiir die Pferdekraft oder 3-9% und 3-4°/0 der AnschafTungskosten. Eben so unsicher sind die Angaben iiber den Verbraucli von Brennmateriale n. Viele Maschinen stehen nicht das ganze Jahr hindurch in Vcrwendung, wahrend andere Tag und Nacht beniitzt werden. Es kann daher hier nur von der Ver-braucbsmenge jener Maschinen, iiber welche Angaben iiberhanpt vorliegen (und zwar zumeist in runden Zahlen), die Rede sein. Demnach werden jahrlich von 133 stehenden Maschinen mit 1.572 Pferdekraft verhraucht: 2.109 Klafter 36zolliges hartes Holz 9.878 „ weiches „ 334.100 Centner Steinkohlen 267.480 „ Braunkohlen 20.050 „ Coaks 8.600 „ Steinkohlengries 17.600 „ Coaksgries und 51.140 „ Oelkuchen nebst einer unbekannten Menge von Holzabfallen und Siigespanen. Man nimmt gewi)hnlich an, dass fiir Dampfmaschinen im Durchschnitte eine Klafter weiches Holz (36zollig) 12a/8, eine Klaft. hartes 17yaCtr. Steinkohlen, lCtr. Braunkohlen 5/0, 1 Ctr. Coaks 1 %, 1 Ctr. Oelkuchen 2/7 Ctr. Steinkohlen ersetze, und die Heizkraft der Griese zu jener der Massen im Verhaltnisse von 113:143 stehe. Demnach stellt die oben angegebene Menge vom Brennmateriale ein Steinkohlen- Aequivalent vou 715.42(5 Ctr. dar, welche mit Zuzahluug der HolzabfSlle und Siige-spane sich etwa auf 730.000 Ctr. erhiihen mag. Danach entfallt anf die Pferdekraft im Jalire ein durchschnittlieher Verbrauch von 4G4 Ctr. Steinkohlen-Aequivalent. Oesterreich ol» tler Elnns. In Oesterreich db der Enns bestanden mit Ende des Vervvaltungsjahres 1851 nur zwei Dampfmaschinen, zusammen von 14 Pferdekraft. Die cine, Eigenthum der Staatsversvaltung, wird in Linz zur Tabakfabrication verwendet, hat 4 Pferdekraft, und ist in Wien im Jalire 1839 fiir 9.83(5 f). erbaut vvorden, worunter die Aufstellungs-kosten und ein Kessel im Werthe von 3.02(5 II. mit inbegriffen sind. Diese Maschine veranlasst jahrlich SO I). Reparaturskosteri. Die zweite Maschine, Eigenthum eines Privaten, dient zur VVasserhebung und Forderung in dem BraunkohIenbergwerke zu Brandenau, hat 10 Pferdekraft und ist seit dem Jahre 1845 aufgestellt. Sie vvurde ebenfalls in Wien fiir 10.000 II. erbaut. Die durchschnittlichen Reparaturskosten beiaufen sicli auf 10 Percent. Beide Maschinen verbrauchen im Jahre 25 Klafter 36zolliges weiches Holz, 21.250 Ctr. Braunkohlen und 80 Ctr. verschiedene Tabakabfalle, vvonach (die Klafter 36zolliges weiches Holz zu 123/a Ctr., und der Ctr. Braunkohlen zu 5/9 Ctr. Sfoinkohlen ange-nominen, mit Einrechnung der Tabakabfalle) ein Steinkohlen-Aeijiiivalent von bei-'aufig 12.000 Ctr. im Ganzen und auf eine Pferdekraft von 857 Ctr. sich ergibt. Salzburg. In diesem Kronlande besteht nur eine Maschine von 3 Pferdekraft. Sie wird in der Bierbrauerei zu Kaltenhansen wahrend der Sudperiode zur Bewegung einer Malz-brechmiihle verwendet. Diese Mascliine vvurde in Salzburg erbaut, im Jahre 1832 aufgestellt und kostete 1.000 tl. Die Heparaturskosten betragen durchschnittlich im Jahre 20 tl. und an Brennmateriale sind (5(5 Klafter 3(izolliges weiches Holz erfor-derlich, vvas ein Steiukohlen-Aequivalent von 83(5 Centnern im Ganzen, also von 279 fiir die Pferdekraft darstellt. Steiermavk. In Steiermark waren zu Anfange des Verwaltungsjahres 1852 im Ganzen 15 Dampfmaschinen von 312 Pferdekraft aufgestellt, dalier auf jede Maschine durcli-schnittlich bei 21 Pferdekiaft entfallen. Zwei Maschinen von 20 Pferdekraft vvaren im Laufe des Jahres 1851 in der Aufstellung begrillen, und eine von 1(5 Pferdekraft ist seit 1. December 1851 in Thiitigkeit gekommen. Im Betriebe standen mithin 13 Maschinen von 292 Pferdekraft. Von den sammtlichen Dampfmaschinen gehiiren 2 mit 28 Pferdekraft der Staatsvervvaltung und 13 mit 284 Pferdekraft Privaten und Gesellschaften. N a c h dem Standorte: Maschinen mit Pferdekraft Gratz................................... 7 „ 78 St. Stephan (Tratten Gegend) . * . . 2 „ 32 Voitsberg................................ 2 „ 30 Maschineii mit Pferdekraft TUchern . ....................... 1 „ 80 Donawitz ............ I „ SO Pragwald ......................... 1 „ 36 Tregist, Unter-................. 1 » <> Es entfallen daher der Zalil nach beinahe dio Halfte (47%), der Kraftausserung nach genau ein Viertel (25%) auf Gratz tuid dessen nachste Umgebung, sowic iiberhaupt mit Beriicksichtigung der Maschinen zu St. Stephan, Voitsberg und Tregist der Zahl nach vier Fiinftheile (80%), der Kraftausserung nach beinahe die Halfte (47%) auf den Gratzer Kreis allein, auf den Marburger Kreis aber 2 Mascliincn mit 116 Pferdekraft (also ‘/7 der Zahl und beinahe der Kraftausserung nach), und nur eine Maschine von KO Pferdekraft auf den Brucker Kreis kommen. Die starkste Maschine befindet sich in Tuchern (80 Pferdekraft). Die bereits in Thatigkeit gestandeuen Dampfmaschint‘n hatten folgende Vervvendung: Zalil Pferdekraft 1. in Puddlings- und E i s en wa I z we r k en : zu Tuchern.................... ........................... 1 80 „ Donawitz.................................................. 1 50 2. in Maschinenfabriken und mechanischen Weiksti»tten zum Betriebe der Hilfsmaschinen und der Gebliise: zu Gratz .................................................. 2 28 3. in Zuckerraff inerien : zu Gratz (Geidorf, St. Leonhart Viertel) 3 30 4. in Papierfabriken: zu St. Stephan (Tratten Gegend) ........................... 2 32 „ Voitsberg 2 30 5. in einer Baumvvollspihnerei und Weberei zuPragwald . . 1 36 6. beim Steinkohlenbergbaue zu Unter-Trcgist ..... 1 6 In der Aufstellung waren begriffen : zu Gratz in einer Maschinenfabrik zum Betriebe des Geblases und der Drelnverke (1—6) und zum Wasserpumpen in einer Farberei (1 —14) . ...................................... 2 20 Der Kraftausserung nach stellten sich nachstehende Abstufutigen von 4 bis 80 Pferdekraft dar: Pferdekraft Zahl der <;esammteKr.aft- Pferdekraft Zahl der G®sammte Kraft-M . ausserung in . ausserunir in Maschmen pferdekfaft Masch.nen pferdckrhaft 4 1 4 18 2 36 6 2 12 36 1 36 8 1 8 «0 1 SO 12 2 24 80 1 80 Zusammen 15 312 lu «) 4o Die minder kraftigen Dampfmaschinen (bis mit zu 8 Pferdekraft) machen der Zahl nach nur den vierten Theil, der Kraftausserung nach gar nur den l/iS Theil der gesammten aus, weil in diesemKronlande die Dampfmaschinen bei solchen Industrie-Unternehmungen in Verwendung sind, wo starke Kraftausserurig beansprucht wird, und wo zum Thcile die Wasserkraft nicht ausreicht. Die Anschaffungskosten der in Steiermark aufgestellten IS Dampfma-schinen von 312 Pferdekraft sind init 140.600 fl. angegeben worden; das Detail enlhalt die folgende Tabelle : Maschincn von Pferdekraft 6 8 12 14 16 18 36 KO 80 Zalil der Maschinen 1 2 1 2 1 3 2 1 1 1 Gesammte KraftSusserung in Pferdekraft 12 8 24 14 48 36 36 SO 80 Anschaffungskosten in Gulden 4.000 6.000 8.000 7.800 12.000 21.800 16.000 15.000 20.000 30.000 Die Pferdekraft bei den kleinen Dampfmaschinen kommt mithin in der Regel hoher zu stehen, als bei den grossen; der Durchscbnitt fiir e in e Pferdekraft be-rechnet sich nach obiger Tabelle auf 4S1 fl. Nach dem Jahre ihrer Aufstellung gehoren die Maschinen mit Ausnahmen einer einzigen aus dem Jahre 1833 dem letzten Decennium an; von einer Masehine konnte die Zeit der Aufstellung nicht ermittelt vverden. Es wurden aufgestellt: im Jahre Maschinen von Pferdekraft im Jahre Maschinen von Pferdekraft 1833 . . 1 „ 8 1846 . . 1 „ 18 1844 . . 2 „ 48 18S1 . . 8 „ 210 1845 . . 2 „ 22 unbekannt .1 „ 6 Es entfallen also mehr als die Halfte der Zalil und zwei Drittel der Kraft-iiusserung nach (beziiglich S3-3% und 67-3%) auf das Jahr 18S1 allein. Von diesen Maschinen wurden 11 von 266 Pferdekraft und 102.600 fl. An-schaffungskosten im Inlande, und 3 von 40Pferdekraft und 26.00011. Anschaffungskosten im Auslande erzeugt; von einer Masehine zu 6 Pferdekraft und 2.000 fl. Anschaffungskosten mangelt hinsichtlich des Erzeugungsorles die Angabe. Von den im Inlande erzeugten Maschinen entfallen: Pfcrde- auf Niederosterreich kraft (Wien, Lanzendorf, Pitten) . , 10 mit 230 und „ Bohmen (Prag).........................1 „ 36 „ Von den im Auslande erzeugten stammen aus England ...........................1 „ der Schweiz...........................1 ,, Preussen..............................1 Anschaffungs- kosten 87.600 IS.000 fl. » 8 „ . . . 1 „ 14 „ . . • 1 , 18 * Bei den im Inlande erzeugten Maschinen kam soiiin Pferdekraft auf 382 fl., und bei jenen, die aus dem Auslande eingeftihrt wurden, auf 6S0 fl. zu stehen. 8.000 „ 12.000 „ 6.000 „ durchschnittlich die Die jahrlichen Roparaturskosten vvurden nur bei 10 Maschinen mit 180 Pferdekraft in dem Betrage von 3.950 H. angegeben, also fiir die Pferdekraft 22 fi., oder 5-2% der Anschaflungskosten. Bei den S anderen Maschinen waren wegen der Kurze der Beniitzungszeit derselben noch keine Reparaturen nothig ge\vorden. In Bezug auf das Brennmateriale ist fiir 14 Maschinen mit 232 Pferdekraft der jabrliche Verbrauch desselben, wie folgt, angegeben vvorden: 47 Klafter 36zolliges vveiches Holz, 35.600 Centner Steinkohlen, 96.880 „ Braunkohlen, 30.000 Stiick Lobziegel. Die eine Maschine zu 80 Pferdekraft vvird durch die Ueberhitze von 2 Schvveiss-und 2 Puddelofen betrieben. Berecbnet man eine Klafter vveiches Holz von 36 Zoll Lange zn 12% Ctr., einen Centner Braunkohlen zu % Ctr., und 100 Stiick Lobziegel zu 1 Ctr. Steinkohlen, so stellt die oben angegebene Menge von Brennmateriale ein SteinkohIen-Aequiva-lent von 110.500 Ctr. in runder Zahl dar, wonach auf eine Pferdekraft im Jahre ein durchschnittlicher Verbrauch von 476 Ctr. Steinkohlen-Ae(|uivalent entfallt. Krain. Im Anfange des Vorvvaltungs-Jahres 1852 waren in Krain 10 Dampfma-schinen von 170 Pferdekraft vorhanden. Es hatte daher jede Maschine im Durchschnitte 17 Pferdekraft. Hievon war 1 Maschine von 60 Pferdekraft sehon seit 4 Jahren ausser Vervvendung und 1 Maschine von 12 Pferdekraft erst in der Aufstellung begriffen, so dass nur 8 Maschinen mit 98 Pferdekraft in Thatigkeit standen. Drei Maschinen mit 100 Pferdekraft gehorten der Staatsverwaltung, die anderen 7 mit 70 Pferdekraft der Privat-Jndustrie an. Ihren St and o rt hatten zu Laibach , , , , 6 Maschinen mit 74 Pferdekraft „ Idria ..............2 „ „ 88 „ Ponovie .... 1 Maschine „ 4 „ „ Carlshiitte ... 1 „ »4 „ Es entfallen daher auf Laibach beinahe drei Fiinftheile der Zahl (60%) und vier Neunlheile (44%) der Kraftausserung nach. Die in Thatigkeit gestandenen Dampfmaschinen hatten folgende Vervven-d u n g: Zahl Pferdekraft 1. in einer Baumwollspinnerei und VVeberei zu Laibach . 3 48 2. in einer Zuckerraffinerie zu Laibach . . ♦ • . ♦ « 2 14 3. in einer Brauerei und Branntwein-Brennerei zum VVasserpumpen und Malzquetschen zu Ponovie 1 4 4. in den Bergvverken zu Idria . ♦ ♦ • * 1 ' 28 5. in einer Glasscbleiferei zu Carlshiitte . . ♦ ♦ ♦ . 1 4 In der Aufstellung begritfen: in der Eisenbahn vv er k s tat te zu Laibach . • * « * • 1 12 Ausser Vervvendung: in den Bergvverken zu Idria . 1 60 Der Kraftausserung nach stellen sich folgende Abstufungen von 4 bis 60 Pferdekraft dar: Pferdekraft 4 6 8 12 14 Zalil der Mascliinen 2 I 1 1 1 Gesammte Kraft-iiusserung in Pferdekraft 8 6 8 12 14 Pferdekraft 16 18 28 60 Zalil der Mascliinen Gesammte Kraft-ausserung in Pferdekraft 16 18 28 60 Zusammen 10 170 Es sind somit in Krain nur Maschinen von minderer oder mittlerer Kraftausserung aufgestellt, wahrend die bedeutendste von 60 Pferdekraft ausser Thatig-keit ist, und auch die nachst starkste von 28 Pferdekraft nur bei Wassermangel, nnd zwar im Jahre 18i> 1 blos durcli 18 Tage vervvendet wurde. Von sammtlichen Maschinen in Krain wurden 4 mit 80 Pferdekraft und 61.600 fl. Anscliaftungskosten im Inlande, und zwar in Niederosterreich (Wien) 3 mit 76 Pferdekraft und 58.600 fl., und in Illyrien (Hof) 1 mit 4 Pferdekraft und 3.000 fl. Anscliaftungskosten, die anderen 6 Maschinen mit 90 Pferdekraft und 50.500 fl. Anscliaftungskosten im Auslande, namlich in Grossbritannien er-zeugt. Bei den im Inlande erbauten Maschinen kommt die Pferdekraft durch-sehnittlich auf 770 11., bei den vom Auslande bezogenen aber auf 561 fl. zu stehen. Das Detail der mit 112.100 fl. angegebenen Anscha ffungs kosten fiir die mehrerwahnten 10 Dampfmaschinen zeigt folgende Tabelle: Maschinen Zahl der Maschinen Gesammte Anschallungs- von Pferdekraft Kraftausserung in Pferdekraft kosten in Gulden 4 2 8 9.000 6 1 6 7.000 8 1 8 8.000 12 1 12 5.100 14 1 14 6.000 16 1 16 9.000 18 1 18 10.000 28 1 28 10.500 60 1 60 47.500 Werden daher sammtliche Maschinen den Gesammt-Anschaffungskosten gegen-ilher gehalten, so ergibt sich ftir eine Pferdekraft durchschnittlich ein Anschaftungs-kostenbetrag von beinahe 660 fl. Nach den Jahre n ihrer Aufstellung: Pferdekraft 8 44 60 14 Die alteste Maschine von 8 Pferdekraft aus dem Jahre 1834 in der k. k. priv. Zuckerraffinerie zu Laibach. Zahl der Masehinen 1834 1 1838 2 1839 1 1844 1 Zahl der Maschinen 1846 1 1848 1 1849 2 1851 1 Pferdekraft 4 18 10 12 befindet sich Ueber dieReparaturskosten, denen diese Maschinen im Jahre durchschnitt-lich unterliegen, liisst sich durchaus nichts Bestimmtes angeben, indein nur von 4 Maschinen mit 22 Pferdekraft einige Daten vorliegen, von welcben sich auf die grossere Zahl der anderen Maschinen und deren bei weitem iiberwiegende Kraft-ausserung durchaus keine Schlussfolgerung ziehen lasst, und zwar um so' weniger, als bei zwei Maschinen, und gerade bei den grossten, bereits durch 3 und 4 Jahre wegen deren seltener Beniitzung keine Reparaturskosten eintraten, bei der in der Aufstellung begriffenen Maschine aber noch keine vorkommen. Aehnlich verhalt es sich mit den Angaben liber den jahrlichen Verbrauch an Brennmate riale, und es kann in dieser Beziehung nur von S Maschinen mit Pferdekraft, woriiber bestimmte Angaben vorliegen, die Rede sein. Von diesen werden jiihrlich verbraucht: 77 Klafter 36zolliges hartes Holz, 15.000 Centner Steinkohlen, 4.800 „ Braunkohlen, 36.000 „ Torf. Wird nun eine Klafter 36zolliges hartes Holz zu 1 T*/a Clr., 1 Ctr. Braun-kohle zu % Ctr., und 1 Ctr. Torf zu ’/3 Ctr. Steinkohle angenommen, so erhiilt man fiir die oben angegebene Menge von Brennmateriale ein Aequivalent von 31.034 Ctr. Steinkohlen, vvonach auf die Pferdekraft im Jahre fiir die hervor-gehobenen S Maschinen von 64 Pferdekraft ein durchschnittlicher Verbrauch von 485 Ctr. Steinkohlen-Aequivalent entfallt. Kiistenland. Im Kustenlande, d. i. in Gorz und Gradišča mit lstrien und Triest sammt Gebiet, befinden sich 20 stchende Dampfmaschinen mit 261% Pferdekraft, wonach im Durchschnitte auf eine Dampfmaschine 13 Pferdekraft entfallen. Von diesen Maschinen gehbren 1 von 12 Pferdekraft der Staatsvenvaltung und die iibrigen 19 von 249'/a Pferdekraft der Privat-lndustrie. Uebersicht nach dem Standorte: Triest...............11 Maschinen von 168 */a Pferdekraft Gorz................. 4 „ „34 Haidensehaft . . 1 „ „35 „ Greta................ 1 „ „ 7 Rovigno .... 1 „ «6 Cologua .... 1 „ „ 6 „ bei Muggia ... 1 „ »5 Auf Triest kominen daher 55% von der Gesammtzahl und 64% hinsichtlich der Gesamint-Pferdekraft dieser Maschinen und es stehen die iibrigen vereinzelt mit Ausnalime von Giirz, wo sich 4 kleinere Maschinen befinden. Die griisste von 60 Pferdekraft ist in der Dampfmiihle zu Triest aufgestellt. Verwendet wurden diese Maschinen: Zahl PfiTdekiaft 1. zur Baggerung in der Rhede von Triest ....... 1 12 2. in Maschinenfabriken und mechanischen Werk- statten zu Triest .......................................... 3 24 3. in einer Eisengiesserei Jiur Bewegung desVentilators Jbei Muggia............................................... 1 5 4. in einer Zucker-Raffinerie zu Gorz....................... 3 32 5. zurjSeifen- unil Kerzenfabrication zu Triest ... 3 52 6. zum G etreide - M ali len u. zur M eh lt e igfa h r i ca ti on zu Triest..................................................... 2 72 und Rovigno ............................................ 1 (J 7. zum Betriebe zweier Fourniersagen in Cologna .... 1 6 8. in einer Farbholzschneide- M iih le zu Triest .... 1 G 9. zum Oelpresscn zu Greta.................................. 1 7 10. zum Bohren steinerner Rohren zu Triest .... 1 2‘/a 11. zum Betriebe einer S ei d enspinu ere i (Filanda) zu Gorz . 1 2 12. in der mechanischen Baumwollspinnerei zu Haidenschaft 1 35 Nacli ihrer Kraftiiusserung stufen sie sich von 2 bis 60 Pferdekraft ah, namlich Pferdekraft Zalil der Maschinen GesammleKraft-iiusserung in Pferdekraft Pferdekraft Za hi der ^esa.nmte Kraft- MasChinon ausse'ung '» iMascninon pferdek,.alt 2 1 2 12 3 36 2*A 1 2‘A 14 1 14 5 1 5 18 I 18 (i 5 30 24 1 24 7 1 7 35 1 35 8 1 8 ($0 1 60 10 2 20 l)ie ZahI der ininder kraftigen Dampfmaschinen (bis mit 10 Pferdekraft) betriigt drei Fiiuftheile (60%) und ihre Kraftilusserung etw»s rnohr als cin Viertheil (28%) von der gesammten. Die Anschaffungskosten sind grosstentheils in runder Zalil angegeben und vveisen die Summe von 149.188 tl. aus, wonacb durchschnittlich eine jede Ma-schine auf 7.459 fl. und die Pferdekraft auf 572 II. zu stehen kommt. i)as Detail wird aus folgender Tabelle ersichtlich: Maschinen von • Zalil der Gesanimte Kraftiiusso ■ Aiiscliaffungsko- Pferdekraft Maschinen rung in Pferdekraft sten in Gulden 2 1 2 1.600 2'A 1 2‘A 1.200 5 1 5 2.000 6 5 30 19.000 7 1 7 3.000 8 1 8 4 200 10 2 20 5.600 12 3 36 52.388 14 1 14 5.000 18 1 18 2.000 24 1 24 3 200 35 1 35 25.000 60 1 60 25.000 Audi aus dieser Tabelle Iiisst sich entnebmen, dass in der Regel die Pferdekraft bei kleineren Maschinen boher zu stehen komme, als bei den grosseren; nur bei den 3 Maschinen zu je 12 Pferdekraft sind die Anschadungskosten auffallend hoch, weil fur die Bagger - Maschine in Tricst allein ein Anschaffungskosttn-betrag von 34.388 fl. angegeben wurde. Ebenso ist der Betrag von 25.000 fl. fur die Maschine von 35 Pferdekraft darum hoher, weil darin der niclit abgeson-dert angezeigte Kostenbetrag fur die bei der Maschine bestehenden 3 Kessel ent-halten ist. Nach den Jahren der Aufstellung. Jahr Anzahl Pferdekraft Jahr Anzahl Pferdekraft 1839 1 12 1847 8 142 1840 1 10 1848 2 24 1844 1 12 1850 2 30 1846 1 7 1851 4 24 Va In den zuletzt angcfiihrten 4 Jahren vvurden mithin gerade vier Fiinftheile (80%) der Zalil nach, und mehr als vier Fiinftheile (84%) der Kraftausserung nach aufgestellt, und es entfallen auf das Jahr 1847 insbesondere zwei Fiinftheile (40%) in der ersten und mehr als die Halfte (54%) in der anderen Beziehung. Erbaut vvurden diese Maschinen mit Ausnahme von dreien, siimmtlich im In-lande, und zwar: Maschinen Pferdekraft Anschalfungskosten in Niederosterreieh (Wien) ... .9 133 80.988 11. im Kustenlande (Triest)............. 4 29 20.000 „ in 111 y r i e n (Hof) ......... 2 13 7.000 „ „ Bohmen (Prag) ......... 1 2>/a 1.200 „ „ Schlesien (VVaagstadt)............1 (JO 25.000 „ 17 237% ~ 134.188 11. Die im Auslande erzeugten 3 Maschinen von 24 Pferdekraft und 15.000 fl. AnschalTungskosteii stammen aus England (London und Manchester). Bei den im Inlande erzeugten Maschinen kommt daher die Pferdekraft auf 566 fl., bei jenen des Auslandes auf 625 11. zu stehen. In Beziehung auf die Rep araturskosten, welche in einem Jahre durchschnitt-lich eintreten, sind dieselben nur fur 15 Maschinen zu 217'/a Pferdekraft mit 9.515 fl., und zwar iu so verschiedenem Verhiiltnisse angegeben, dass sie bei der einen Maschine l-2%, bei der anderen 16% der Anschalfungskosten betra-gen. Nimmt man bei der Unsicherheit dieser Verhaltnisszahlen 5% der Anschaf-fungskosten fur die Reparaturskosten, so ergeben sich fur die weiteren 5 Maschinen, fur welche die betrelfendeu Augalien mangeln, 705 fl., welche mit den bereifs envahnten zusammen 10.220 fl. lloparaturskosten ausmachen. Hievon entfallen auf die inlandischen Maschinen 9.395 11. und auf die vom Auslande bezo-genen 825 fl., vvonach die jahrlichen Reparaturskosten fiir die Pferdekraft 39-6 11. und 34 4 11., oder 7% und S’5% der Anschafluugskosten betragen. Nach den Angaben iiber den Verbrauch an Brennmateriale wurden fiir 19 Maschinen mit 2551/,! Pferdekraft 995 Klafter 36zolliges hartes Holz, und 70.050 Ctr. englische, dalmatische und istrische Steinkobleu iu einem Jahre benothiget, vvo- nach sich, die Klafter hartes Holz zu 36 Zoll Lange 17% Ctr., Steinkohle gleich gehalten, ein Steinkohlen-Aequivalent fiir das Jahrim Ganzen von 87.462 Ctr., und filr eine Pferdekraft von 343 Ctr. Steinkohlen ergibt. Tirol und Vorarlberg-. In diesem Kronlande, wo die billigere Wasserkraft mit entsprechenden Gefallen von der Natur in reichlichem Maasse geboten, unschwer zu finden ist, bestanden mit Anfang des Vervvaltungsjahres 1852 nur 3 kleinere Darnpfrnaschinen von 2, 3 und 8 Pferdekraft, \velche Privaten angehorend zu Trient in einer Oelpresse, zu Vigolvattai o in einer Filanda zur Bewegung der Haspel und zu Voikloster am Bregenzer See in einer Cieliorienfabrik venvendet vverden. Die eine von 2 Pferdeki aft wurde inMailand erbaut, im Jahre 1850 aufgestellt und kostete 200 fl.; die zvveite von 3 Pferdekraft vvurde zu Marseille erzeugt, im Jahre 1847 aufgestellt, und kostete 9.000 II. Beide Maschinen vverden nur durch einige Monate des Jahres beniitzt. Die dritte Maschine von 8 Pferdekraft wurde in altem Zustande angekauft, und zur gegen-wartigen Verwendung im Jahre 1850 umgeandert; sie kostete 2.000 fl., ihr Er-zeugungsort ist aber unbekannt. Sie \vird nur bei VVassermangel oder bei zu grosser llohe des Sees beniitzt, IJeber die sich jahrlich ergebenden Repar atu rskosten, sowie iiber (Itn jahr-lichen Verbrauch an Bren n materiale lasst sich bei der geringen und unbestimm-ten Beniitzung der Maschinen nichts Verlassliches angeben. Bohmen, Im Konigrtiehe Bohmen ist die Verwendung der stehenden Darnpfrnaschinen zu iudustriellen Zwecken unter allen Kronlandern der Monarchie von grosstem Belange, und hat besonders in den zwei lelzten Jahren 1850 und 1851 in ge-steigertem Verhaltnisse an Ausdehnung gewonnen. Zu Anfang des Verwaltungs-jahres 1852 bestanden daselbst 252 Dampfmasehiuen von 3.750 Pferdekraft. Im Durchschnitte halte daher jede Maschine 15 Pferdekraft. Hievon waren 5 Maschinen von 67 Pferdekraft giinzlich ausser Verwendung, und 7 Maschinen von 112 Pferdekraft erst in der Aufstellung begriflen, so dass an diesem Zeitpuncte 240 Darnpfrnaschinen von 3.571 Pferdekraft in Thatigkeit vvaren, von welch’ letzleren wieder 17 Maschinen von 281 Pferdekraft nur zeit\veilig bei Wasser-mangel zur Ersetzung der Wasserkraft, oder als Aushilfsmaschinen in Verwen-dung standen. Von den sammtlichen Dampfmasehiuen gehorten 19 mit.290 Pferdekraft der Staatsverwaltung, die anderen 233 mit 3.460 Pferdekraft aber Privaten und Ge-sellschaften. Nach dem Sta n do rte vertheilen sie sich: Maschi- Pferde- Maschi- Pferde- „„„ von . von . r. nen kraft nen kraft Prag .... 17 „ 153 Reichenberg . 9 „ 106 Schlan. ♦ . . 9 „ 160 bei Kladno . . 8 „ 232 Mnschi- Pfercle- Maschi- Pferde- nen von kraft nen von kraft SmichoH' . . . 7 5? j 98 Leutensdorf.Ober- 1 99 30 I)ux 7 55 43 Skalitz, Klein- . 1 99 30 Gorkau . . . G n 92 Griimvald . . 1 99 28 Libnowes. . . G 99 38 Sclilaggemvald 1 99 26 bei Dubi . . . 5 55 124 Wodolka ... 1 99 26 Carolinenthal . 5 n GG Arbesau . . . 1 99 25 Jungbach. . . 3 n 98 Rauschengrund 1 99 25 Konigsaal . . 3 99 GO Jungbunzlau . 1 99 24 IJfas .... 3 99 48 Lodenitz ... 1 99 24 Pribram . . . 3 99 4(1 lirik .... 1 99 20 Wernstadt . . 3 99 38 St. Johann . . 1 99 20 I?ilin .... 3 99 3G Leibifscbgrund 1 99 20 Ransko . . . 3 99 34 Marienthal . . 1 99 20 Stuben . . . 3 y> 30 Neuonteich . . 1 99 20 Caslau .... 3 99 26 Plass .... 1 99 20 Smidar . . . 3 99 19 Dobriš .... 1 99 16 Syro\vatka . . 3 99 19 Hawran ... 1 99 16 Chlumec . . . 3 99 IG Kaunowa ... 1 99 16 Zdic .... 3 14 Kriwanow . . 1 99 16 Bolim. Aiclia . 2 99 100 Liebauthal . . 1 99 16 bci Brandeisl . 2 99 76 Pelles .... 1 99 16 Graslitz . . . 2 99 64 Wittuna ... 1 99 16 Tschoppern . . 2 99 4 G NVorschitz, Alt- 1 99 16 Holcschowitz . 2 99 46 Adamstadt . . 1 99 15 Schatzlar. . . 2 99 40 Kratzau, Obor- 1 99 15 Wierau . , . 2 99 40 Altbutten ... 1 99 14 Griinberg . . 2 99 34 Budweis ... 1 99 14 Tiirmitz . . . 2 99 32 Chodau ... 1 99 14 Kuttenbcrg . . 2 99 30 Čanowifz ... 1 99 14 Schobritz . . 2 30 .Tirna, Gross- . 1 99 14 Saaz .... 2 99 2 G Bolim. Leipa . . 1 99 14 Slibowitz . . . 2 99 20 Liebenau ... 1 99 14 Wisoean . . . 2 99 20 Warnsdorf . . 1 99 14 Karbitz . ... 2 99 18 Bidžovv, Neu- . 1 99 12 Ilaslau .... 2 99 15 Grossenteich . 1 99 12 Konopišt . . . 2 99 14 llodowitz . , 1 99 12 Lysa .... 2 99 14 Liebesnitz , . I 99 12 Pardubitz . , 0 99 10 Plosko\v ... 1 99 12 Biihm. Triibau . 2 99 10 Priesnilz ... 1 99 12 Raudnitz . . . 2 99 4 Kokoška ... 1 99 12 Josephstbal . . 1 99 50 Rusin .... 1 99 12 llotheiibaus . . 1 99 50 Sedlefz ... 1 99 12 Ncugedciii . . 1 99 45 Biela .... 1 99 10 Rosentbal. . . 1 99 40 Dobiawitz . . 1 99 10 Lobositz . . . 1 99 36 Hammer nilcbst Lodiowifz . . 1 99 35 Neubaus . , 1 99 10 Neuwald . . . 1 99 35 Ledez .... 1 99 10 Asch .... 1 99 30 Leitmeritz . . 1 99 10 llammerstein . 1 99 30 Ruppersdorf . 1 99 10 Liebcn . . . l 99 30 \Vildstein . . 1 99 10 Statist. Mitthcil. 1852 3. Uefi. 2 Maschi- nen von Pferile- kraft Masehi- von nen Pffldc- kraft Putowlca . . . 1 JJ 9 Peruc .... 1 n 5 Belohrad . . . 1 n 8 Dobruš ... 1 „ 4 Freyhofen . . l 91 8 Eipowilz ... 1 „ 4 Habendorf, Neu- 1 91 8 IIostowitz . . 1 „ 4 Hostačow . . 1 11 8 Jernnik ... 1 „ 4 Kasniau . . . 1 91 8 Koniginhof . . 1 „ 4 Marieuschein . 1 11 8 ParukuckabeiPrag 1 „ 4 Medoaujezd . . 1 91 8 Rakonilz ... 1 „ 4 Peček .... 1 19 8 Studnowes . . 1 „ 4 Philippshof . . 1 91 8 Tetschen ... 1 „ 4 Sadska . . . 1 19 8 Trebowetic . . 1 „ 4 SauangerbeiBriix 1 91 8 Joachimsthal, Neu- t „ 3 Altharzdorf . . 1 91 7 Rodenbach . . 1 „ 2 Adler-Kosteletz 1 11 0 Franzensbad . t „ 2 Neuhof . . . 1 11 0 IIotowitz ... 1 „ 2 Teplitz . . . 1 11 0 Kuklena ... 1 „ 2 Wilkiscben . . 1 11 G Das Uebergewicht der Dampfmasehinen sowohl der Zahl als der Kraftausse-rung nacli (212 und 3.268 oder 84'1 °/o der Gesammtzahl und 87'2°/0 der gesamm-ten Kraftausserung) fallt auf die nordlichen besonders industriereichen vier Kreise, und zwarkommen auf den Pragcr Kreis 91 Maschinen mit 1.507 Pferdekraft (30-4% und 40-2%), auf den Egerer Kreis 44 Maschinen mit 675 1’ferdekraft (17-4% und 18%). auf den Jičiner Kreis 40 Maschinen mit 548 Pferdekraft (11>• 8°/0 und 14■ G°/„), und auf den Leipacr Kreis 37 Maschinen mit 538 Pferdekraft (14*0% und 14-4%); die drči siidlichen Kreise haben zusammen nur 40 Maschinen mil 482 Pferdedkraft (10% und 12-8%) aufzmveisen, als: der Pardubitzer Kreis 17 158 (0*7% und 4-2%), der Pilsner Kreis 12—207 (4'8% und 5’5%) und der Budweiser Kreis II —117 (4-3% und 3*1%). Die in Thatigkcit geslandenen Dampfrnascbinen hattcn folgendo Vervvendung: . Zahl Pferdekraft 1. in F1 a c li s s p i n n er e i e n: zn Jungbach....................................................... 3 98 „ Schalzlar..................................................... 2 40 2. in Baum wollspinnereien: zu Gorkau........................................................... 5 8(! „ Griinbcrg.............................................. . . . 2 34 Schlan......................................................... 1 80 „ Smichow...................................................... 1 00 „ Hotbenbaus...................................................... I 50 Hosenthal........................................................ I 40 Loehowitz.................................................... I 35 Nemvald ... | 35 „ Ascli.......................................................... I 30 Hammerstein .................................................... 1 30 „ Skalitz, Klein-............................................... I 30 „ Sehlaggernvald ............................................... 1 20 zu Rauscliengrund . ........................................... 1 25 „ Lodenitz....................................................... 1 24 „ Leibitzgrund.................................................. 1 20 „ Marienthal..................................................... 1 20 „ Neuenteich..................................................... 1 20 „ St. Johann..................................................... 1 -20 „ Wernstadt (aucli Dampfmiihle).................................. 1 20 „ Kratzau, Ober-................................................. 1 15 „ Graslitz....................................................... 1 J 4 „ Kuttenberg................................................... 1 14 „ Grossenteich................................................... 1 12 „ Haslau....................................................... 1 12 „ Neuhof......................................................... 1 0 3. in Schaf\volls pinn e r e i e n (Kamm- und Streichgarn): zu Neugedein.................................................... 1 45 „ Leutensdorf, Obor- (aucli Tuchfabrik).......................... 1 30 „ Reichenberg.................................................... 1 25 „ Carolinentbal.................................................. 1 1(» „ Hammer (aucli Tuchfabrik)...................................... I 10 „ Leitmerilz................................................... 1 10 „ Gorkau......................................................... 1 G „ Teplitz (aucli Mahlmtlhle)..................................... 1 6 4. in Kammsctzereicn: zu Reichenberg.................................................... 3 !) 5. in 1} a u m w o 11 \v e b e r e i e n: zu Griimvald.................................................... 1 28 „ Warnsdorf...................................................... 1 14 6. in Katt un- und K a ttu n d ruck-Fa briken und A p p re turen: zu Smichow...................................................... 3 87 „ Holeschowitz................................................... 2 4g 1 8 „ Sadska ....... 1 8 „ Trebowetic . 1 4 10. zur Syrup-, G um mi- und Chocolade-Erzeugung: zu Freihofen . . 1 8 „ Carolinenthal 1 2 11. zur R u b o 1 - E r z e u g u n g: zu Carolinenthal . 2 24 12. in einer Cichorienfabrik: zu Kuklena bei KOniggratz l 2 13. zur G e i s t b r e n n c r e i: in Prag 1 2 „ Peruc 1 K 14. in der Lohgarberei zum Knoppernmahlcn: zu Pnig . . 1 8 „ Adler-Kostelefz 1 G 15. in der Tabakfabrik zu Sedlclz . 1 12 16. in einer P o r z c 11 a u m a s s a m ii h 1 e zu Cliodau 1 14 17. in einer Steingut- und Bleistiftfabrik zu Bud\veis . . 1 14 18. in c h e m i s c h e n Farbenfabriken: zu Sinicbow 1 G „ Tetachen 1 4 19. in Dampf-, Muhi- und B rotsagemiihlen: zu Smichow .......................................... 1 „ Lobosif«............................................ 1 „ Bilin ............................................... 1 „ Kaunoua............................................. 1 „ Ha\vran ............................................. 1 „ Ploskow .................... 1 .. Prag................................................. 1 „ Priesnitz .......................................... 1 „ Biela ............................................... 1 „ Mariaschein.......................................... 1 „ Medoanjezd........................................... 1 „ Habendorf, Neu- „ . ................................ 1 „ Kladno ........................................ . 1 „ Tsehoppern (auch Kohlenbergbau) „ Wernstadt (auch Baum\voIlspinnerei) 20. zum B a u- und N u t z h o I z s c h n e i d e n: zu Prag ....... ........................................ 1 „ Bruk .......... .......................... .... 1 „ Teplifz (auch SchalVolIspinnerei) 21. in einer Badeanstalt zum Wasserschopfen und Mar- mor verklei ne rn zu Franzensbad.................. 1 22. zum Wasserschopfen: zu Prag in einem Bade ............... 1 auf den Eisenbahnslationsplatzen zu Baudnilz (2 — 4), Prag (1—2), Bodenbach (1—2) ....................... . 4 23. zur Bohrung von Marmorrohren zu Prag . ..... 1 24. in einer Buchdruckerei zu Prag ..................... \ 25. in Maschinen fubriken und rncchanischen W e r k-stiitten zum Betriebc dir Hilfsmaschinen, Drehereien, Gebliise: zu Prag............................................. U „ Pardubitz ........................................... 2 „ Bohmiscli-Trubau..................................... 2 „ Lieben............................................... 1 „ Beicbenberg ....................................... 1 2G. in E i s e n w c r k e n mit Ilocholengeblase, Schmclzereien, Poch-, Dreh- und Bohrwerken: zu Bansko.............................................. 3 „ Plass ............................................. 1 „ Pelles............................................ 1 „ Pfibram ............................................ 1 „ Tsehoppern (auch Kohlenbergbau) ...................... 1 „ Joachimsthal, Neu- .................................. I 27. in Walz- und H a mnier\ver k en: zu Wierau ............................................. 2 „ Saaz................................................ 1 „ Alfhiitten.......................................... 1 „ Parukucka bei Prag................................ 1 28. in Bergwerken auf Metallc: zu Stuben............................................ 3 40 3G 20 IG IG 12 12 12 10 8 8 8 G 20 20 2 3 8 G G 40 10 10 30 2 34 20 16 8 G 3 40 20 14 4 zn Pfibram . ......................................................... 2 32 „ Adamstadt............................................................ 1 15 „ Ilodovvitz........................................................... I 12 „ Eipowitz............................................................. 1 4 2!). in Stcinkohlengruben: hei Kladno.......................................................... 12 350 „ Schlan ............................................................ 4 122 „ Bras ............................................................... 3 48 zu Kriwanow............................................................ 1 16 „ Wittuna.............................................................. 1 16 „ Kasniau.............................................................. 1 8 „ Wilkiscben...................................................... . 1 G „ Dobruš............................................................... 1 4 „ Jeinnik.............................................................. 1 4 „ Ifakonitz ......................................................... 1 4 „ Studnowes .......................................................... 1 4 30. in 15 r a u n k o h 1 e n g r u b e n: zu Schobritz.....................v..................................... 2 30 „ Karbitz.............................................................. 2 18 „ Tschoppern (auch Mahlmiihle)......................................... 1 40 „ Arbesau............................................................ 1 25 „ Tiirmitz............................................................ 1 12 am Sauangcr bei Br0x.................................................... 1 8 bei I)ux ............................................................ 1 (5 * Hosto\vifz ....................................................... 1 4 „ 1 loto witz........................................................ 1 2 Betracbtet man das Verbiiltniss der Mascbinen beziiglich ihrer Venvcndung zu den Mauptindustriezweigen, so reihen sie sicli in folgeuder Art. Es wurden verwendet: Zalil mit Pferdekraft bei der Zuckerfabrication.......................................(J3 „ 537 beim Bergbaue................................................ 46 „ 820 in der Baumwoll-lndustrie........................................44 „ 1.083 „ „ Eisen-Industrie............................................24 „ 257 „ „ Schafwoll-Industrie...................................... 22 „ 370 zum Miihlbetriebe................................................13 „ 204 in Flachsspinnereien ........................................... 5 „ 138 und fur verschiedene andere Beniitzung...........................23 „ 162 Zusammen 240 „ 3.571 Der Mascbinen -Anzahl nacb kommen somit auf die Zuckerfabrication 26-2%, den Bergbau 19-1%, die Baurmvoll-Industrie 18-4%. die Eisen-Industrie 10°/„, die Scliafwol!-Industi ie 0-2°/0, dea Milhlenbetiieb 5'4(>/0, die Flachsspinnerei 2’Jo/o und die sonsfige Beniitzung 9'6%. In Beziehung auf die Krafiausserung aber nimrrit die Baumwoll-Indus(rie den ersten Platz ein, namlich 30'3%, ihr folgen der Bergbau 23°/0, die Zuckerfabrication 15%, die Scbafwoll-Indu.striel0440/0 , die Eisen-Indu-sfrie 7,2%, der Muhlenbetrieb 5-7%, die Flachsspinnerei 3-8% und es niaclit die anderweitige Beniitzung 4'6% aus. Ganzlich ausser Verwendung waren: in den Baurmvollspinnereien Zahi mitPferdekraft zu Liebauthal (1—16), Wildstein (1—10), Pufowka(l—9) . 3 „ 33 in dem Silberbergwerke zu AIt-Wožitz........................ 1 „ 16 „ der Bretschneidemiihle zu Dobriš.............................. 1 16 In der Aufstellung begriffen: in den Zuckersiedereien zu Tiirmitz (1—20), Smichow (1 — S), Kiiniginhof (1—4) . 3 „ 29 in einer Scliafvvollspinnerei und Dampfiniiblc zu Graslitz ... 1 „ 30 zu Prag in einer Kattundruck-Fabrik (1—20), Chocoladc- und Zuckenvaaren-Fabrik (1—6)............................. 2 „ 26 „ AItharzdorf in einer Maschinenwerkstatte und Scbafsvoll- spinnerei............................................... 1 „ 7 Die Abstufungen der Kraftausserung von 1 bis 80 Pferdekraft zeigt folgende Tabelle: Pferdekraft Zalil der Masebinen Gcsammte Kraft-fiusserung in Pferdekraft Pferdekraft Zahl der Masebinen Gcsammte Kraftausserung in Pferdekraft 1 7 7 24 7 168 2 16 32 23 3 123 3 3 13 26 3 78 4 17 68 28 2 36 3 3 13 30 8 240 6 27 162 33 2 70 7 1 7 36 2 72 8 24 192 40 3 120 9 1 9 42 1 42 10 16 160 43 1 43 12 24 288 30 3 230 14 13 182 60 3 300 13 3 43 70 1 70 16 24 384 80 1 80 17 2 34 suminariseh angegeber i 3 60 18 1 18 und 2 16 20 17 340 Zusammen 232 3.730 Die kleineren Masebinen bis einschliesslich mit 10 Pferdekraft (119 mit 683 Pferdekraft, wo/.u jene niehl naher bestimmten 2 mit 16 Pferdekraft genommen \vur-den) macben 47'2% der Zahl, aber nur 18’2% der KrafiHusserung nacli von den gesammten aus, wahrend die Masebinen von mittlcrer Starke bis einschliesslich mit 40 Pferdekraft (119 mit 2.280 Pferdekraft, worunter jene 3summarisch angegebenen Masebinen mit zusammen 60 Pferdekraft begriffen sind) ebenfalls 47-2% der Zalil, jedocb melir als % namlieh 60 8% der Kraftausserung siimmtlicher Masebinen betragen. Die grbsseren Masebinen von melir als 40 bis SO Pferdekraft (14—907) nebmen zwar nur 3-6% von der Gesammtzabl, aber doch 21% von der Gesammt-Kraftiiusserung fiir sicli in Ansprucb, und iibenviegen in letzterer Beziehung daher selbst die zahlreichen kleineren Masebinen. Dic Anschaffungskosten wurdcn von 216 Maschinen mit 3.244 Pferdekraft in dem Betrage von 1,558.121 II. angegeben, wie aus folgender Tabolle zu er-sclicn ist: Maschinen mit Zahl der Gesammtc Anschaffungskosten Pferdekraft Maschinen Kraftiiusserung in Pferdekraft in Gulden 1 3 3 2.GOO 2 13 2G 17.8G1 3 S IS 9.000 4 13 S2 30.800 5 3 IS 5.800 G 24 144 77.000 7 1 7 2.000 8 20 1G0 81.540 9 1 9 8.000 10 IS ISO 73.860 12 20 240 112.400 14 12 1G8 53.100 IS 3 4 S 34.000 10 22 3S2 184.300 17 2 34 14.000 18 1 18 9.000 20 IG 320 136.000 24 7 1G8 80.400 2 S S 125 47.960 2G 3 78 4G 000 28 2 SG 18.000 30 8 240 90.500 3S 2 70 28.000 30 -2 72 62.000 40 3 120 66.000 42 1 42 19.000 4S 1 4 S 40.000 SO 2 100 40.000 GO S 300 123.000 70 1 70 46.000 Ausserdem sind von 23 Maschinen verschiedener Grosse zusammen von 214 Pferdekraft dic Anschaffungskosten nur summarisch mit 89.100 fl. bekannt. YVer-den iiberdies fur 2 Maschinen zu je 4 Pferdekraft, 1 zu 8, 1 zu 10, 1 zu 1 (!, 1 zu 20, 3 zu GO, 3 zu je SO, und 1 zu 80 Pferdekraft, liber \velche diebe-treffenden Angaben mangeln, die aus obiger Tabeile hervorgehenden entsprechen-den Durchsclmittsbetriige angenommen, jene 3 Maschinen zu GO Pferdekraft mit. 30.000 tl. und die Maschine zu 80 Pferdekraft mit 40.000 11. berechnet, so er-gibt sich ein weiterer Anschaffungskosteu-Befrag von IGO.658 II., wonacli sich im Ganzen die Anschaffungskosten auf 1,807.879 11. belaufen, und fur cine Pferdekraft 482 II. durchschnittlich entfallen. Uebersieht nach (len J:»h r o n dcr Aufstellung: Jfthr Maschinen Pferdekraft Jahr Maschinen Pferdekraft 1822 1 4 1844 10 176 1823 3 GO 1845 IG 261 1829 1 24 1846 15 275 1830 3 79 1847 22 3G4 1834 2 2G 1848 17 257 1835 2 28 1849 19 320 1836 9 158 1850 39 417 1837 7 71 1851 45 670 1838 1 20 1849) 1839 4 46 1850 6 38 1840 7 95 1851) 1841 9 156 unbckannt 1 4 1842 4 48 Zusammen 252 3.750 1843 9 153 Die MehrzahI (ler Dampfmaschinen gehijrt mitliin dcr neueren Zeit an; seit dom Jahre 1841 \vurden niclit weniger als 211 Maschinen mit 3.135 Pferdekraft (83-7 % und 83 6 °/0 der gesammten) aufgestellt. Von der Gesammtanzahl dcr in Hohmen aufgcstollten Dampfinaschinen sind 103 mit 2.5G4 Pferdekraft und 1,247.733 11. Anschaffungskosten im Inlande, dann 55 mit 1.125 Pfcrdekraft um 534.646 II. im Auslande erzeugt \vorden, und iibcr 4 mit Gl Pferdekraft und 25.500 fl. Anschaflungskosten ist der Erzeugungsort nicht bekannt. Von dcn im Inlande crzeugten Maschinen entfallcn: Maschinen Pferdekraft AnschalFungskosten auf Biihmen (Prag, Carolinenthal, Rei-chcnbcrg, Neudek, Beraun, Ziipfau, Lio-ben, Giirkau, Dobriš, Bilin, Bothenhaus, Bansko, Plass,Altharzdorf,Wran,Neuhiitte) 164 2.185 1,002.143 fl. auf Niederosterreich (Wien, Pitten) . 15 11G 69.190 „ „ Milhrenu. Schlesien (Briiun, Napanitz, Blansko,Fulnek, Friedland, Bielitz) . 14 263 175.400 „ Von den im Auslande crzeugten stammen aus Prcussen . . 21 347 161.937 fl. „ Sachsen ........... 14 275 112.709 „ „ Belgien 10 178 95.200 „ „ England . 5 135 76.000 „ „ der Schweiz ......... 3 100 48.800 „ „ Baiera 2 90 40.000 „ Bei dcn im Inlande crzeugten Maschinen kommt daher dic Pferdekraft durch-schnitllich auf 487 fl., bei jenen vom Auslande auf 475 11. zu steben. Die Angaben iihcr die jahrlichen Be p ar a tur s kos te n , sowic liber die Menge des durchschnittlich im Jahre erforderlichen Brennmatcrialcs lautcn schr unbcstimmt.und es kanu liicr nur auf jene Maschinen Riicksicht gcnommen werden, iibcr wclche ubcrhaupt in diescu- Beziehung Angaben vorliegen. Was nun die jahrlichen Beparatur.skosten anbelangt, so vurden dicselben bei 124 im Inlande erzeugten Maschincn von 1.803 Pfcrdekraft und 827.440 fl. An- sebaflungskosten mit 37.920 II., und bei 19 im Auslande erzeugten Maschincn von 376 Pfcrdekraft und 137.550 fl. Anschaffungskosten mit G.29U fl. angcgeben. Sie betragen dabcr beziebungsweise 21 tl. und 16 7 fl. fiir die Pferdekraft, oder 4-6% der Anscbaffungskosten so\vohl fiir die in- als ausliindisclien Mascbinen. An Brennmateriale wurde bei 228 Mascbinen mit 3.427 Pferdekraft, von denen mancbe blos bei Mangel an Wasser, dessen Kraft sie ersetzen, oder nacb Beschaflen-beit des Industriezweiges, wozu sie beniitzt wcrden, nur zeitweilig in Venvendung kommen, vvahrend andere das ganze Jabr hindureh obne Unterbrecbung in Thatigkeit sind, der Verbraucb, wie folgt, angegeben: 960 Klafter 36zolliges hartes Holz, 7.280 „ „ „ weiclies „, 1,820.000 Centner Steinkoblen, 605.770 „ Braunkohlen, 4.500 „ Coaks, 84.370 „ Steinkoblengries (Loscbe), 164.250 „ Braunkoblengries (Loscbe), 1.310 Kubik-Klafter oder 28.300 Centner Torf, 260 Centner Lobe und 873 „ Tabakstornen (Abfalle). Wird nun angenommen, dass fiir Dampfmaschinen im Durebscbnitle eine Klafter bartes llolz (36zollig) 17'/3 Ctr., eine Klafter \veicbes 123/3 Ctr., 1 Ctr. Braunkohlen % Ctr., 1 Ctr. Coaks 1% Clr., I Ctr. Torf, Lobe und Tabakstornen y# Clr. Steinkoblen ersetze und die Heizkraft der Griese (Loscbe) zu jener der Massen imVerbaltnisse von 113: 143 stebe; so stellt die oben angegebeneMcnge von Brennmateriale ein Aetjuivalent von 2,488.477 Ctr. Steinkoblen dar, wonacb auf die Pferdekraft im Jahre ein durcbsebniltlicber Verbraueb von 726 Clr. Steinkoblen-Aequivalent entfalll. Jtltiliren. Zu Anlang des Jabres 1852 batte Miibrcn im Gauzen 180 Dampfmascbinen mit 2.362'/s Pferdekraft, wonach auf eine Mascbine durcbschnittlicb 13 Pferdekraft entfalll. llievon waren 5 Mascbinen mit 83 Pferdekraft ausser VTerwendung und 6 mit 63 Pferdekraft erst in der Aufstellung begrillen, daber 169 Maschinen mit 2.216'/2 Pferdekraft in Tbiitigkeit. Der Slaalsvervvaltung geborten 2 Mascbinen von 17 Pferdekraft, die anderen 168 mit 2.345'/* Pferdekraft vvaren Eigentbum von Privaten und Gesellscbaften. Nacli dem Standorte: Maschinen Pferdekraft Maschinen Pferdekraft Briinn und Vorsliidte Neutitschein . . . 5 28 mit Obrowitz . . 47 610% Stefanau 4 188 VVitkowitz .... 16 404 Friedland .... 4 24 Gross-Selowilz . . 10 80 Schonberg .... 3 56 Fulnek ..... 7 52 Namiest ..... 3 48 Ostrau, zu und bei . 5 98 Zbescbau .... 3 44 Segen Gottes Grube 5 50 Grusbacb .... 3 31 Martinilz bei Klobauk 5 39 Gross- VVisternitz . 2 49 Bossitz ..... 2 30 Dolina bei Neudorf . 1 12 Miihrisch-Neustadt . 2 30 Celadna I 10 Pfiwos 2 28 Celleclio\vitz ... 1 10 Kwasitz 2 20 Eichhorn 1 10 Oslawan ..... 2 20 Pedochau .... 1 10 Kojetein ..... 2 17 Dinowitz .... 1 8 Bisenz 2 14 Kanilz ..... 1 8 Weisskirchen . . . 2 11 Datschitz .... 1 G Zwiltau ..... 2 11 Grosshof 1 G Sehlappanitz . . . 2 10 Jedownitz .... 1 G Hubertschacbt . . 2 0 Kremsier 1 G Turas 2 JJ Gross-Meseritscb . 1 G Zoptau 1 GO Triesch 1 G Okrohlik 1 3(5 Mahrisch-Triibau . 1 G Teltscb ..... 1 25 Blansko ..... 1 4 Ceič 1 20 Gaya 1 4 Nikolsburg .... 1 18 Kmnro\vitz .... 1 4 Deutseb-Jassnik . . 1 IG Lundenburg ... 1 4 Konigsfeld .... 1 IG Preran ..... 1 4 Modritz ..... 1 16 Scbobelau .... 1 4 Bedihoscht bei 1’ross- Karlsberg .... 1 3 nitz 1 1!) Neno\vifz .... 1 3 Bučowitz .... 1 12 Neudorfer Berghau . 1 3 Wiesenberg ... 1 2 Auf Briinn sammt nUcbster Umgebung enffiillt sohin cin Vicrtheil der Ge-sammtcn (beziiglich 26-3% und 25'9%), sowic iiberhaupt auf den stidlichen Theil Miihrens um Briinn und Auspitz (Gross-SeIowifz, Martini(z, Bergschacble der Segen Gottes Grube-Gewerkscbaft, Bossitz, Oshnvan, Scblappanitz, Turas, Okrohlik, Konigsfeld, Modritz, Dolina, Eichhorn, Pedoehau ctc.) mehr als die Hiilfte (51-4%) der Mascliinen der Zalil und mehr als zwei Fiinfthcile (42-4%) der Kraft-iiusserung nacli enlfallen. Diezvveite Gruppirung der Mascliinen lindetim nordostlichen Theile in dem Einschnitte z\vischen dem Troppauer und Tescliner Kreise Schlesiens (Fulnek, Witko\vitz, Neutitscbein, Os(rau) Statf, nainlieli 41 Mascliinen mit (>60 Pferdekraft oder 23% und 28% der gesamrnten. Die iibrigcn sinil grosstentheils einzeln im ganzen Lande zerslreut aufgestellt. Die in Thsitigkeit gestandenen Dampfmaschinen batten folgende Ver- wendung: 1. in Flachs- und Hanfgarnspinnereien: Zalil Pferdekraft zu Scbonberg ............................................. 1 40 » Briinn................................................. 1 8 2. zur L e i n e n f a b r i c a t i o n: (Mangcn) zu Scbonberg ......... ........................... ..... 1 6 3. in Scbafwollspinnereien: (Kamm-und Slreichgarn), zu Briinn..................................................12 21f> „ Scblappanifz............................................ 2 10 „ Namiest.............................................. . . 1 15 4. in der Baumwollspinnerei: zu Z\vittau ......................................... . 1 8 5. in Appreturen und Spinnereien: zu Briinn .............. .................................... 3 34 „ Bueowilz.................................................. 1 \2 „ Z\vitfau.................................................. t 3 6. in Schaf\vollwaarenfabriken: za Briinn ................................................... 4 4(J „ Teltsch.................................................. 1 25 „ Fulnek . .................................................. \ K5 „ Kumro\vifz.................................................. j 4 „ Neutifscbein................................................ 1 4 7. zur T u c h f a b r i c a t i o n: za Briinn ...................................................10 » Fulnek..................................................... 39 „ Mahrisch-Neusladt ................ 2 30 „ Bossitz ................................................... 2 30 „ Kwasilz................................................... 2 20 „ Oslavvan................................................... 2 20 „ Briinn .................................................... 2 18 „ Kojiteiu.................................................. 2 17 * Bisenz..................................................... 2 14 „ Wisternitz ................................................ 1 24 „ Konigsfeld.................................................. 1 10 Modritz ................................................... \ kj „ Bedihoscht ............................................... 1 IS „ Cellecbovvitz............................................. \ 10 „ Eichhorn................................................... 1 10 „ Mahrisch-Ostrau............................................ 1 8 „ Datscbilz.............................................. 1 0 „ Grosshof................................................... 1 (i » Gaya........................................................ 1 4 ^ Schebetau ................................................. 1 4 9. zum Oelpressen: ia Briinn.................................................. j 4 10. zui' Spiritus-Erzeugung: in Kromsicr.................................................. 1 G 11. in Mablmttblen und Bretersagcn: zu Briinn......................................................j 2!> » ^eic........................................................ \ 20 „ Nikolsburg................................................. -| „ Deutseb-Jasnik............................................ \ k; 12. K n o p p e r n - F a r b h o 1 z s c h n e i d- und C i c b o r i c n m ii b I e n: zu Briinn ................................................... 3 29 Znhl Pfcrdekrafl zu Turas............................................................ 2 JJ „ Neno\vitz ........................................................ 1 3 „ Weisskirchcn....................................................... 1 3 13. zum NVasscrpumpen ausser dem Bergbau und denZueker-fa hriken: zu Briinn........................................................ 3 4 „ Klciii-Wiesenberg................................................. 1 2 J4. bei dem Kolilcnbergbau: in den Schaeliten der Segen Gottcs Grube-Gewerkscbaft, und zwar: im Gilppelscbacbt 1—(i, Josepbsscbacbt 1—10, Waldstollung 1—20, Segen Gottes Grube 1—4, rothen Berg 1—4......................................................... li 47 bei Miihrisch-Ostrau................................................ 3 82 „ Zbeschau.......................................................... 3 44 „ Priwos............................................................. 2 28 im Iluhcrtscbacht bei Gaya........................................... 2 (5 zu Dolina...................................................... . 1 12 „ Pedocbau ......................................................... 1 10 „ Neudorf............................................................ 1 3 1 !j. in E i s e n \v e r k c n, E i s e n g i e s s e r e i e n, 11 a m m e r-, W a 1z-und Streek werken zum Belriebe der Hilfsmasehiuen und Gebliise, und z\var: zu Witko\vi(z.................................................... 10 328 „ Stefanau........................................................2 130 „ Zoptau ....................................................... 1 00 „ Gross-Wisternitz............................................... 1 28 „ Friedland...................................................... 1 12 „ Celadna........................................................ 1 10 „ Jedo\vnitz..................................................... 1 0 „ Blansko ....................................................... 1 4 10. in M a se b ine u fab r i k e n und m c cim ni seli e n Werk-statten zum Betriebe der Hilfsmascbincn und Gebliise, theils aueb zum NVassersebopfen, und zwar: zu Witkowitz......................................................0 7(5 „ Friedland.......................................................3 12 „ Malirisch-Ostrau............................................... 1 8 „ Stefanau .......................................................1 8 „ Briinn......................................................... I 0 „ Lundenburg..................................................... 1 4 „ Preran......................................................... 1 4 „ Karlsberg...................................................... 1 3 17. in einer Drahtstiftenfabrik zu Dino\vi(z.......................... I 8 von 2 Mascbiuen mit 10 Pferdekrait zu Briinn ist die Ver-wendung nielit angegeben. Ausser Ver\vendung sfanden: zu Briinn (1 —10) oline Angabe der Art der Venvendung, eine Wasserhebmasehine (1—9), und in einer Maschinen-VVerk- sliitte (1—8)......................................................3 27 zu Stefanau beim Betriebe des Iloeliofengeblases ... i '>0 „ Gross-Meseritseh in einer Appretur.............................1 ^ In der Aufstellung waren begriffen: zu Nikolsburg in einer Zuckerfabrik.............................3 31 „ Okrolilik beiin Kohlenbergbau.................................1 IG „ Schonberg zum Betriebe von 3 Mangen (Leinenfabrication) 1 10 „ Briinn in einer Appretur......................................1 6 Der Kraftiiusserung nach stellen sicli folgende Abstufungen von % bis 80 Pferdekraft dar: dekraft Zalil der Maschinen Gesammte Kraftiiusserung in Pferdekraft Pferdekraft Zalil der Maschinen Gcsammto Kraftiiusserung in Pferdekraft % 1 */. 18 1 18 1 3 3 20 3 GO 2 G 12 24 2 48 3 G 18 2ii 7 175 4 21 84 30 5 150 S 2 10 34 1 34 6 18 108 35 1 35 8 29 232 40 2 80 9 1 9 50 2 100 10 1« 150 55 1 55 12 13 1!>G GO 2 120 14 2 28 80 3 240 1!) 11 1GS vereint 10 80 IG 12 192 Zusammen 180 2.3621/3 Die kleineren Maschinen bis einsehliesslich mit 10 Pferdekraft (112 mit TOG Pferdekraft, wenn jene nicht detaillirten 10 mit 80 Pferdekraft liieher einbezogen wcrden) machen beziehungs\veise 62°/,, und 29-7°/0, jene von miitlerer Grosse von 12 bis cinscliliesslieh mit 40 Pferdekraft (GO-—1.141) 33-50/,, und 48'4%, und endlich die starkeren von 50 bis einschliesslieh mit 80 Pferdekraft (8—515) 4‘5°/0 und 21-9% von den gesammten aus. Die Ansehaffungskosten wurden von 1G4 Maschinen mit 2.204I/S Pferdekraft in dem Betrage von 1,006.994 (1. angegehen, wobei jedocb zu bemerken kommt, dass diese Angaben nicht gleichmassig lauten, indein in den Anschaifungs-kosten einiger Maschinen auch jene der zugehorigen Kessel, der Aufstellungsge-1'iiste n. dgl. mit inbegriflen siiul, andererseits und zwar grosstentbeils die Angaben blos auf die Maschinen sicli beziehen. Das Detail dieser Angaben zeigt folgende Tabelle: Mascliinen /lin* Gesammte AnschafTungs von Pferdekraft /idili IIU1 Maschinen Kraftiiusserung in Pferdekraft kosten in Gulden ‘A 1 'A 120 1 3 3 1.500 2 4 8 5.079 3 G 18 13.140 4 20 80 Gl.150 5 2 10 5.500 G IG 96 G 1.700 8 23 184 94.170 Maschincn Zalil der Maschinen Gesammte Anschaffungs- von Pferdekraft Kraftii usserung in Pferdekraft kosten in Gulden 9 1 9 13.350 10 13 130 59.400 12 12 144 85.900 14 2 28 12.900 IS 10 150 02.900 1(5 10 1 GO 99.200 18 1 18 13.000 20 3 (iO 08.000 24 2 48 12.000 25 6 150 55.000 30 4 120 40.000 34 1 34 11.000 35 1 35 9.000 40 2 80 37.000 50 2 100 40.000 55 1 55 17.000 (iO 2 120 40.985 80 3 240 70.000 summnriseh 13 124 GO.000 Werden fiir jene Maschincn, iiber \velche die beziiglichen Angaben mangeln, die aus dieser Tabclle sicli ergebenden Durcbscbnittskosten-Betrage substituirt; und zvvar fiir 2 Maschinen zu je 2 Pferdekraft, i zu 4, 1 zu G, 5 za je 8, 2 zu je 10, 1 zu 12, 1 zu 1 5, 2 zu je 1(5, und 1 zu 25 Pferdekraft, so ent-fiillt fiir dieselben ein weiterer liotrag von 81.800 fl., und es stellen sieli soliin die AnschalFungskosten der in Miihren vorhandenen 180 Dampfmaschinen von 2.3G21/* Pferdekraft auf die Summe von 1,148.494 II., \vonach eine Pferdekraft auf 480 II. zu stehen kommt. Nach den Ja hren der Aufstellung gehort aucli in diesem Lande die Mehrzahl der Maschinen der neueren Zeit an; es vvurden aufgestellt: im Jahre Maschinen Pferdekraft im Jahre Masehinen Pferdekraft 1818 1 8 1843 G 110 1819 1 15 1844 7 73 1830 1 4 1845 11 74 1831 2 10 1840 13 117 1832 2 32 1847 21 4G1 1833 2 18 1848 12 204 1835 2 05 1849 5 89 1837 1 G 1850 21 280'/o 1838 4 21 1851 29 363 1839 3 22 von 1836 bis 1851 1840 8 105 oline Petail-Angabe 10 80 1841 7 84 unbekannt 3 28 1842 8 93 Es zeigt sieli liicmit, dass mit Ausnahrne der Jahre 1848 und 1849, \vo aus bekannlen Ursaehen jede Unternehmung, welche Capitalien-Aufwand voraus- selztc, ins Stockon gerieth, tlie Anwendung der Dampfmaschinen zu industriellen Z\vccken von Jahr zu Jahr eincn grossern Aufschwung genominen bat, was be-sonders in dcn Jaliren 1850 und 1851 im gesteigcrten Maasse stattfand. Dic lelzten eilf Jahre, vom Jahre 1841 bis Endc 1851, nelimcn fiir sicli allein 77-8% der Zalil und 82-4% dcr Kraflitusserung nacli von dcn gesammten Maschinen in Anspruch, (namlich 140 Maschinen mit 1.948% Pferdekraft) , wobei jene Maschinen, \velche in diesen Zeitabschnitt allenfalls gehoren mbgen, jedoch unter dcn nicht dctaillir-len oder als unbekannt bczeichneten enlhaltcn sind, nicht beriicksichliget werdcn konnten. Von den gesammten Maschinen sinil 104 mit 2.125% Pferdekraft und 989.7G4 11. Arischafllingskosten im Inlande, 14 mit 219 Pferdekraft und 150.090 11. AnschafTungskosten im Auslande erzeugt; iiber 2 Maschinen mit 18 Pferdekraft und 8.010 H. Anschaftungskosten wurdcn hinsichtlich des Erbau-ungsortes keinc Angaben gemacbt. Von den im Inlande erbauten Dampfmaschinen Mahrens entfallen: Maschinen Pferdekraft Anschafluiifj kosten auf Miihren (Brfinn, Witkowitz, Blansko, „ Fnlnek, Friedland, Zoptau, Namieslj . 114 1.061% 737.724 „ Niederosterreich (Wicn, Pit(en) . . . 35 338 170.040 „ Bohmen (Prag, llcichenberg) . , . . 12 100 02.900 „ Schlesien (Bielilz) ....... 2 8 4.100 „ Ungern (Pest) ......... 12 0.000 Von den im Auslande erzeugten stamnien aus Belgien . . . • , 8 140 115.900 „ England ........... 3 29 15.020 „ Preussen ........... 25 9.170 „ Sachsen ........... 1 10 7.000 „ der Schweiz .......... . 1 6 3.000 Bei den im Inlande erzeugten Maschinen kam sohin durchschnittlich dic Pferdekraft auf 4G5 11., und bei jenen, die aus dem Auslande eingefiihrt Avurden, auf 085 11. zu stelien. Die jahrliclien lic p ar a tursko st e n sind mir fiir 101 Maschinen mit 1.224 Pferdekraft, welche im Inlande erzeugt wurden, mit 22.218 11., und fiir 0 vom Auslande bezogene Maschinen mit 05 Pferdekraft mit 8!)5 II. bestimint angegeben worden, auf welclie auch mir Riicksicht genommen \verden karm. Demnach betrageu die jahrliclien Reparaturskosten beziiglieh 18*1 11. und 10'5 II. fur eine Pferdekraft, oder 3 8% und 1'1% der entspreclienden An-schaflungskosten (585.394 II. und 80.90011.). Als jabrlicher Verbrauch a n 15 r c n n m a t e r i a 1 e wurde fiir 143 Maschinen von 1.934 Pferdekraft angegeben: 130 Klafter 36zolliges hartes Holz 2.585 „ „ „ weiches ,, 880.270 Centner Steiukohlen 82.620 Centner Braunkohlen 300 „ Conks 20 * Torf 20 „ Holzabfalle. Diese Mengen von Brennmateriale stellen nach den bereits mehrmals er-wfihnten Verhaltnisszahlen reducirt, ein Steinkohlen-Aequivalent von 1)62.531 Clr. dar welehes, bei der Beriicksichtigung, dass dic Angaben liber das verbrauchte llolz viel zn gering sind, indem das zum Eiitziinden der Stein- oder Braun- kohlen nothige Holz durchgehends ausser Aclit gelassen wurde, sicli gewiss auf wenigstens 1,000.000 Ctr. erhohen mag. Danach entfallt auf die Pferde-kraft im Jahre ein durchschnittlicher Verbrauch von 517 Ctr. Steinkohlen- Aequivalent, welcher uicht zu gering sein diirfte, wenn man beaehtet, dass viele und Kwar die grossten Maschinen bei den Eisenvverken mit HochofengeblUse durch die Ueberhitze der Schweiss- und Puddlingsofen geheizt werden, andere Maschinen dagegen nur zeihveilig iin Jahre in Thatigkeit sind. Sclilcsien. Von den in diesem Kronlande zu Anfang des Vervvaltungsjahres 1852 vor-handenen 66 Dampfmaschinen mit 938'/^ Pferdekrafi waren an diesem Zeitpuncte 2 Maschinen mit 38 Pferdekraft erst in der Aufstellung begrifieu, daher 64 init 900% Pferdekraft in Thiitigkeit. Im Durchschnitte hatte jede Maschine 14 Pferdekraft. Der S(aatsverwaltung gehorten 5 mit 154 Pferdekraft, die ande-ren 61 mit 784'/a Pferdekraft Privaten. Nach dem Standorte: Masehi- nen mit Pferde- kraft Masehi- nen mit Pferde- kraft Bielitz .... 9 r) 53% Slidnau (There- Poln. Ostrau . 8 n 118 sienzeche) . 2 rt 18 Wagstadt . . . 6 81 Barzdorf . . . 1 32 Michalkovvitz 5 r> 154 Odrau .... 1 »» 12 Hrubschau . . 5 n 100 Alexanderfeld . 1 rt 10 Karvvin .... 5 n 41 Lobnitz . . . 1 n 10 Suchau, Ober- . 5 n 36 Dombrau . . . 1 rt 8 bei Zamost . . 4 n 115 Feld bciKopanine 1 n 6 Orlau .... 3 n 58 Kainnitz . , . 1 M 5 Troppau . . . 3 n 49 Deutschleuthen. 1 *♦ 4 Peterswald . . 3 n 28 In grosser Ueberzahl sind diese Maschinen (55 von 764% Pferdekraft oder 83’30/0 und 81.5%) im Teschner Gebiete aufgestellt, vvahrend auf den ehemaligon Troppauer Kreis (Wagstadt, Troppau, Odrau und Barzdorf) nur 11 Maschinen mit 174 Pferdekraft oder beziiglich 16-7°/0 und IS’5% der gesammten entfallen. Die in Thiitigkeit geslandeuen Dampfmaschinen halten folgende Ver-w e n d u ii g: . Maschi- Pferde- 1. in o pinnfabriken (Kamin- und Streichgarn): nen kraft zu Bielit/. . ........................................................... 3 21 „ Alexanderfeld .......................................................... 1 10 Statist. Miltlieil. 1852. 3. Heft. Maschi— Pferde-nen kraft zu Lobnitz................................................ t 10 „ Kamnit/............................... .................I S 2. in Tuchfabri k e n: zu Wagstadt............................................... 5 GG „ Odrau................................................... I 12 „ Troppau................................................. 1 8 3. zum Betriebe der Tuchfabrication und eines Miihl-werkes zu Wagstadt.............................................. 1 15 4. in einer Tuchscheererei zu Bielitz ........ 1 7 5. in Appreturen zu Bielitz.............. . 3 22 6. zur Wollkardiitschen-Erzeugung zu Bielitz .... 1 % 7. in einer Maschinenfabrik zurn Betriebe der Hilfsma- s c hi n en in Bielitz .................................. 1 3 8. in Biibenzuckerfabriken und zurn Biibenschneiden: zu Ober-Suchau . ........................................ 5 3G „ Troppau ...... 2 41 „ Deutschleuthen....... ........ 1 4 „ Karwin . .............................................. 1 3 9. zurn Betriebe einer Bubenschneidmaschine, Breter- siige und Mahlmiihle zu Petefswald ....... 1 (5 10. beim S t c i nk o h I e nbergb a u zur Wasserhebung und Koh-lenforderung: niichst Polnisch-Ostrau ............................... . 7 112 „ Michalkowitz (Ferdinandizecbe 3—132, Micbaelzcche 1—16, Miehalkowitzzeche 1—6) ............................ K 154 zu Zamost (Segen Gotteszeehe) ........................... 4 115 „ Hruschau (1—GO, Albertinscliacht 4—40).................. 5 100 „ Karwin..................................................4 38 „ Orlau................................................... 3 58 „ Peterswald.............................................. 2 22 „ Slidnau (Tberesienzecbe)................... 2 18 „ Domlirau .............................................. 1 8 im Felde bei Kopanine ...................................... 1 G Auf den Kohlenbergbau entfallen somit 34 Maschinen mit 631 Pferdekraft oder bezuglicb 53-1% und 70%, auf die Wollen-Industrie 20 Maschinen mit 179‘/2 Pferdekraft oder bezuglicb 31-3°/o und 20%, endlich auf die Biiben-zucker-Erzeugung und den Miihlenbetrieb 10 Maschinen von 90 Pferdekraft, oder beziiglich 15-G°/0 und 10% der in Thatigkeit gewesenen Dampfmaschinen. Uebri-gens wird hier die Iiemerkung beigefiigt, dass mehrere Maschinen, besonders die in Spinnereien und Tucbfabriken aufgestellten, nur bei eintretendem Wassermangel verwendet werden. N o c h n i c h t in V e r w e n d u n g waren: Maschi- Pferde-nen kraft in der Barzdorfer Zuckerfabrik ............ 1 32 und in der Josephizeche der Steinkohlengrube bei Polnisch- Ostrau ................................................ . 1 6 l)er K raft a us s e run g nach slufen sich die Maschineu Schlesiens voti '/2 bis (JO Pferdekraft ali, als: Pferdekraft 'A 2 3 4 5 6 7 8 10 12 14 Zalil d er Maschineu 1 3 3 3 1 12 1 (i 8 7 1 Gesammte Kraft-iiusserung in Pferdokraft ‘A G 9 12 5 72 7 48 80 84 14 Pferdekraft Zalil der Masehincn 1« 16 20 24 26 30 32 40 55 60 Zusamnien 2 4 3 1 1 3 1 1 1 3 (iosnnimle Kraft-iuisserung in Pferdekraft 30 64 60 24 26 90 32 40 55 180 938 ya Die kleineren Maschinen (bis mit zu 10 Pferdekraft) maclien dalier 57-6 % der Zalil, mid 25 5% der Kraftausserung nach von den gesammten aus. Die Ansehaffungskosten wurden bei allen Maschinen dieses Landes an-gegeben, und z\var bei den meisten mit Inbegrid’ der Kessel, bei einigen sogar ausdriicklich mit IiibegritT der Aufstellungskosten. Die Summe der AnschafTungs-kosten betriigt 449.650 fl., wonach eine Pferdekraft im Durehschnitte auf 479 fl. zu stehen kommt. Das Defail enthalt folgende Tabelle: Pferdekraft Masehincn rung in Pferdekraft in Gulden % 1 % 700 2 3 6 3.800 3 3 9 4.200 4 3 12 5.650 5 1 5 3.600 6 12 72 52.015 7 1 7 2.000 8 6 48 24.480 10 8 80 43.800 12 7 84 49.028 14 1 14 13.000 15 2 30 18.500 16 4 64 24.300 20 3 60 44.200 24 1 24 18.000 26 1 26 19.500 30 3 90 44.057 32 1 32 5.000 40 1 40 19.000 55 1 55 17.000 60 3 180 37.820 Bei 21 Maschinen mit 447 Pferdekraft belaufeti sich die in den Anschaflfungs-kosten enthaltenen Kostenbetrage der den Maschinen beigestellten Kessel auf 62.817 fl., 3* vvonach fiir eine Pferdekraft 140 fl. als Kessel-Anschuflungskosten entfallt. Fiir dicso mit mchr Bestimmtheit beschricbenen Maschinen belrageii die entsprechen-den Anschaflungskosten der Maschinen an und fiir sicli ] 29.118 fl., wonach die Kosten der Kessel beinahe die Hiilfte von jenen der Maschinen erreichen (48'0 zu 100). Nach den Jahren ihrer Aufstellung reihen sie sicli, wie folgf: Jahr der /ahl der Gesammt- Jahr der Zahl der Gesammt- Aufstellung Maschinen Pferdekraft Aufslellung Maschinen Pferdikraft 1832 1 12 1843 2 14 1833 1 8 1844 7 71 1834 1 12 1845 2 28 1830 1 20 1840 4 42 1837 1 8 1847 4 54 1838 2 20 1848 5 195 1839 3 52 1849 5 74% 1840 1 8 1850 0 40 1841 4 52 1851 13 199 1842 3 23 Es gehoren demnacli die Mehrzahl der noueren Zeit an, indem wahrend der letzten 11 Jahre 55 Maschinen mit 798 Pferdekraft oder bcziiglich 83-3% und 85% der gesammten aufgestellt wurden. Von den gesammten Dampfmaschinen wurden 53 von 740 '/3 Pferdekraft und 339.150 fl. Anschaffungskosten im Inlande, und 13 von 198 Pferdekraft und 110,500 fl. AnschafTungskosten im Auslande erzeugt. Von den ersteren entfallen: Maschinen Pferdekraft Ansehaffungskosten aufMahren (Friedland,Wittkowitz, Fulnek, ZBptau, Blansko) . 32 505 213.152 „ Oesterreich u. d. Enns(VVien) 10 121 101.898 „ Scblesien (Bielitz) .... 10 38'/a 17.000 „ Bohmen (Prag)....................... 1 16 0.500 Von den im Auslande erzeugten stammen: Maschinen Pferdekraft Anschaffuugskosten aus Preussen ....... 0 114 53.500 „ Belgien ........... 4 50 33.000 „ England............. 1 24 18.000 „ Buden ........ 1 0 4.000 „ Frankreich.................... 1 4 2.000 Bei den im Inlande erzeugten Maschinen kam somit durchschnittlich die Pferdekraft auf 458 fl., bei jenen vom Auslande aber auf 558 fl. zu stehen. Die Beparaturskosten eines Jahres \vurden fiir 50 Maschinen von 040 Pferdekraft mit 8.740 fl. angegeben, und zwar fiir 39 von 484 Pferdekraft, welche im Inlande erzeugt wurden, mit 0.880 fl., und fiir 11 auslandiscbe von 102 Pferdekraft mit 1.800 fl. Hiernach betragen die jahrlichen Beparaturskosten fur eine Pferdekraft bezuglich 14 2 tl. und 115 fl. oder 2-8% und 1*8% der Au-schaflungskosten (241.170 fl. und 102.500 fl.). Der jahrliche Verbrauch an Br e n n materiale \vurde ftir 03 Maschinen von 1.040 Pferdekraft mit 390.970 Ctr. Steinkohlen angegeben, ohne eines anderen Materiales zu erwahnen. Danach eiitliclc auf eine Pferdekraft im Jahre ein durch-schnittlicher Verbrauch von 381 Ctr. Steinkohlen, welche Menge allerdings zu ge-ring sein mag, iibrigens aber durch den Umstand gerechtfertigt sein diirfte, dass viele Miischinen nur bei Wassermangel in Thatigkeit kommen, und eine Maschine von 60 Pferdekraft durch die Ueberhitze der Coaksofen geheizt wird, daher kein Kohlenverbrauch slattfindet. Das Holz zum Unterzunden ist jedoch nicht beachtet und nimmt im Ganzen eine nicht unbedeutende Menge in Anspruch. (■alizicu mit Krakau. Zu Ende des Vervvaltungsjahres 1851 \varen in diesem Kronlande 20 Dampf-maschinen von 254 Pferdekraft aufgestellt, wovon 8 von 79 Pferdekraft auf das Krak;iuer Gebiet entfallen. Es hatte somit jede Maschine bei 13 rferdekraft. Von den Maschinen vvaren zu diesem Zeitpuncte 3 von 40 Pferdekraft ausser Vervvendung, eine von 4 Pferdekraft wird abgetiagen und dafiir eine zu 16 Pfeide-kraft gebaut und endlich ist eine zu 16 Pferdekraft in der Aufstellung begriffen. Es verblieben sohin 15 Maschinen von 194 Pferdekraft in Thatigkeit. Nur die eben erwahnte Maschine von 4 Pferdekraft, welche bisher in den Kohlengruben zu Jaworzno verwendet wurde, gebiirt der Staatsverwaltui g (Montan-Aerar), die ubrigen 19 von 250 Pferdekraft sind Eigenthum von Privaten. N a e h dem Standorte: Maschi- nen mil. Pferdc- kraft Ma chi-nen mit Pferde- kraft Tlumacz .... » 52 Podgorze , n 35 Siersza .... 3 y> 51 Lancut . , n 12 Biala 2 n 42 Podjom . ... 1 ?> 10 Mokrzyszow . . . 2 y> 24 Krakau ... 1 8 Krze bei Myslacho- Plesz6w . ... 1 r> 6 wice . . . . 2 y> 10 .Iaworzno . ... 1 >» 4 Vereint sind also die meisten Maschinen in der Zuckersiederei und Brannt-vveinbrennerei zu Tlumacz (ein Viertheil der GesammtzahI und ein Fiinftheil der Gesammtkraft). Die in Thatigkeit stehenden Maschinen werden verwendet: Zalil Pferdekraft 1. In Riiben zucker-Fabr iken zum Rtibenreiben, Knochen-brennen und zur Wasserleitung: zu Thimacz ............................................. 4 44 „ Lancut.............................................. 1 12 2. zum lietriebe von Bretersagen, Mablmiihlen umi einer Schindelschneidem asebine: zu Podgorze ............................................. 1 ^5 „ Mokrzyszow .......................................... 1 8 3. zum Betriebe einer Gipsmiihle zu Podjom bei Krakau . . 1 10 in Branntweinbrennereien und Oelpressen: zu Tlumacz ........................... . . . „ Krakau . .............................. . „ Plesz6w ................................... 5. in einer Tuchfabrik zu Biala......................... 1 G. in einer Tuch-Appretur zu Biala . ................. 1 7. in den Steinkohlengruben zu Siersza .............. 2 A u s s e r V e r w e n d u n g waren: in den Steinkohlengruben zu Siersza............................................ 2 ,, Krze............................................ t 8 8 6 36 C 21 35 5 „ Jaworzno . . . . . 1 4 In der Auf st e 11 ung begrifftn: in der Breter sagemuhle zu Mokrzyszow . . . . . . 1 16 Nacli der Kraftauss erung gibt es: Pferde- Zalil der kratt Maschinen jn pferdekr>fJ Pferde- kraft . . Gesammte /iiilil der .. ..... ,, . . KraftiiusseruiiL' Maschinen jn pferdekraf^ 4 1 4 12 2 24 5 3 15 16 3 48 6 2 12 30 1 30 8 5 40 35 1 35 10 1 10 36 1 36 Zusainmen 20 254 Es sind also grosstentheils nur Maschinen von minderer Kraftiiusserung vor- handen; denn drei Fiinftheile von der Zah! haben nur bis 10 Pferdekraft, und neliinen beinahc ein Drittheil (32%) der Gesammtkraft in Anspruch. Die Anschaffungskosten sind nur fiir 15 Maschinen von 202 Pferde- kraft im Betrage von 122.900 11. bestimmt angegeben; ; und zwar: Pferde- kraft Zalil der Maschinen Gesammte Kraftiiusserung in Pferdekraft Anschaffungs kosten in Gulden 4 1 4 6.600 5 3 15 13.600 6 2 12 9.000 8 2 16 10.000 10 1 10 2,100 12 1 12 7.000 16 2 32 18.000 30 1 30 20.000 35 1 35 16.600 36 1 36 20.000 Werden ferner 3 Maschinen von je 8, 1 von 12 und 1 von 16 Pferdekraft, deren Anschaffungskosten von den Eigenthiimein nicht angezeigt wurden, zu den entfallenden Durchschnittspreisen angenommen, so ergeben sich fiir dieselben weitere 31.000 tl., und erbohen die Anschaffungskosten sammtlicher Maschinen atif die Summe von 153.900 fl., vvonach eine Pferdekraft im Allgemeineu auf 606 11. zu stehen koirunt. Nach den Jahren der Au fstellung gehoren die meisten Maschinen der Neuzeit an; es vvurdcn niimlich aufgestellt: im Jahre Maschinen Pferdekraft im Jahre Maschinen Pferdekraft 181 G 1 16 1848 1 35 1835 1 6 1849 3 26 1840 1 8 1850 3 22 1842 1 30 1851 1 12 1843 2 14 1852 1 16 1844 1 36 unbekannt 1 5 1845 3 28 Nur eine Maschine in den Steinkohlengruben des Grafen Adam Potočki besteht seit dem Jahre 181 G, welche aber im Jahre 1851 einer Haupt-Reparatur unter-zogen vvurde. Auf die letzten zehn Jahre seit 1842 entfallen IG Maschinen von 219 Pferdekraft, oder beziiglich 80% und 8G% von den gesammten. Von den sammtlichen Maschinen sind 10 von 89 Pferdekraft und 57.GOO fl. Anschaflungskosten im In 1 and e, und 10 von 105 Pferdekraft und 96.300 fl, An-schaffungskosten im A u slan de erzeugt worden, und zwar entfallen von den im Inlande erzeugten: Maschi- Pferde- Anschaflungs- nen kraft kosten auf Niederosterreich (Wien) . . . . . 6 64 38.000 fl. „ das Krakauer Gebiet (Siersza, Žarki) 2 18 11.600 „ „ Mahren (Briinn) . . . 1 8 5.000 „ „ Schlesien (Rielitz) .... von den im Auslande erzeugten 1 6 3.000 „ auf Preussen 70 34.300 „ „ England . ..... . . 2 46 32.000 „ „ Beigien 2 41 25.000 „ „ Russland 8 5.000 ,, Rei den inlandisehen Maschinen kommt sohin eine Pferdekraft auf 647 fl., bei den auslandischen auf 582 fl. zu stehen. Die jahrlich im Durchschnittc sich ergebenden Reparaturskosten sind nur bei 4 inlandisehen Maschinen von 28 Pferdekraft und 19.000 fl. Ansehaflungs-kosten mit 400 fl., und bei 4 auslandischen Maschinen von 87 Pferdekraft und 41.700 11. Anscliaffungskosten mit 1.270 fl. angegeben worden; bei den anderen Maschinen lielen bis jetzt keine derlei Kosten vor. Sie machen daher beziiglich 14’3 und 14-6 tl. flir die Pferdekraft oder 2*1% und 3% der Anschaffungs-kosten aus. Der jahrliche Verbrauch an Rr e n n materiale ist fiir IG Maschinen von 18G Pferdekraft in folgenden Mengen angegeben worden: 100 Klafter 3Gzolliges \veiches Ilolz, 310 „ „ hartes „ 209.730 Centner Steinkohlengries (Staubkoblen) und 41.800 „ Steinkohlen. Nach den bisher angenommenen Verhaltnissen ist eine Klafter \veiches Holz zu 3G Zoll 12% Centner, eine Klafter hartes llolz von derselben Lange 17% Centner Steinkohlen gleich, und es verhiilt sich die Heizkraft des Steinkohlen-grieses zn jener der Steinkohlen in Massen wie 113 za 140; sofort \viirden obige Mengen ein Acquivalent von 217.900 Ctr. Steinkohlen ergeben, wonach sicli der jahrliche Verbrauch an Brennmateriale ftir eine Pferdekraft mit 1.170 Ctrn. Steinkohlen-Aequivalent beziffert. Diese hohe Ziflor rilhrt aber daher, weil die im Krakauer Gebiete anfgestellten Maschinnn siiinmtlich als das ganze Jahr hindureh thiitig angenommen wurden, vvas aber bei mehreren Masehinen nieht der Fali ist. liombardie. In diesem Kronlande waren zu Anfang des Jahres 1852 50 Danipfmasehinen von 412 Pferdekraft aufgestellt. Es liatte daher jede Maschine im Durchschnitte 8 Pferdekraft. Sie gehorten sammtlich Privaten an. Drei Masehinen von 13 Pferdekraft waren ausser Verwendung, und 4 von 57 Pferdekraft in der Aufstellung be-griffen, daher 43 von 342 Pferdekraft in Thatigkeit, von welchen wieder die Mrhrzahl nur durch einige Monate des Jahres im Betriebe sind. Nach dem Standorte: Mailand .... Maschi- nen von 99 Pferde- kraft 202 Bellona . . . . Masehi- nen 1 von y> Pferde- kraft 3 Cremona . . . . 4 99 8 Castano . . . . 1 n 3 Gandino .... 3 n 3 Codogno . . . 1 3 Varano .... . 1 99 45 Corte 1 » 3 Cavriane . . . . 1 » 16 Giussano . . . 1 3 Casorezzo . . . . 1 n 15 Lecco . . . . 1 y> 3 Pogliano . . . . 1 n 12 Legnano . . . 1 n 3 Pore ..... 1 n 12 Menedrago . . . 1 3 Serravalle . . . . 1 n 12 Olzano Maggiore. 1 y> 3 Vaprio .... 1 » 10 Anniceo . . . . 1 n 2 Bergamo . . . . t n 8 Casalbutfano . . 1 y> 2 Dergano .... M 6 Somino . . . . 1 » 2 Turro .... 1 n 6 Acquafretta . . 1 Yt 1% Caprino .... . 1 n 5 Lonate . . . . 1 n 1% Cassiago . . . . 1 n 5 Pontila . . . . 1 9i 1% Lodi . 1 n 4 Botnanengo . . 1 99 1% Sulbiate inferiore . 1 4 Auf Mailand entfallt daher ein Viertheil (26%) der Masehinen der Zalil und beinahe die Halfte (49%) der Kraftiiusserung nach. Sonst sind dieselben mit Ausnahme von Cremona und Gandino nur vereinzelt in dem Lande aufgestellt. Die in Thatigkeit gestandenen Masehinen hatten folgende Verwendung: 1. in Seiden-Filanden zur Bewegung der Haspel: zu Cremona „ Pore . . „ Turro „ Caprino . Zahl 2 1 1 1 Pferdekraft 5 12 6 8 Zalil Pferdekraft zu Cassiago ....................................... 1 K „ Sulbiate inferiore................................ I 4 „ Bellona ......................................... 1 3 * Codogno............................................ 1 3 „ Leceo........................................... 1 3 „ Menedrago....................................... 1 3 „ Olzano Maggiore . ............................... 1 3 „ Annicco ......................................... 1 2 „ Somino............................................ 1 2 „ Acquafretta....................................... 1 1 !)4 Ponte longo . . • 1 » 10 bei Cona . . y> 43 Adria . . . 99 7 Verona . . , 4 99 40 Udine . . . 99 4 Treviso . . i 4 2 99 26 Mestre . . . 1 99 3 Burano . . 2 99 12 Monselice . . I 99 3 Scliio . . , > ♦ . . 1 99 12 Drei Zehutheile der Maschim n von mebr als einem Drittheile der Pferdekraft kommen auf Venedig, der sechste Theil auf Verona; die bei Cona angefiihrten 5 Mascbinen sind in versebiedenen Fractionen dieser Gemeinde zur Trockenlegung der Sumpfe aufgestellt. Die Ma.schiuen hatten folgende Vcrwendung: 1. in Zuckerraffinerien: „ Venedig .................. „ Udine........ 2. in Getreide- und Reismuhlen: zu Venedig ................... „ Padua .................... 3. zur Trockenlegung der Sumpfe und zum Betriebe der Mahlmiihlen: zu Polesine ............... . . . bei Cona ....................... Zalil Pferdekraft 2 20 2 8 1 G 1 4 1 35 1 10 1 7 6. 7. 8. 9. zur Trockenlegung der Sttmpfe: Zal1' bei Cona................................................. 4 zur Hebung (les Salzwassers in den Salinen zu Burano . 2 zimi Zerkleinern der Mineralien, Steine, Quarze, Farben etc. zu Venedig ........................................ 2 beim Marine-Artillerie-Zeugamte im k. k. See-Arsenale zu Venedig.................................................. 2 in der Eisenbahn-Ma sclii n en-Werkstatte zu Verona . . 2 in Eisengiesereien zur Speisung der Schmelzofen: zu Mestre........................................... 1 Pferdekraft 37 i2 38 10 32 3 „ vencuig 10. in S eide n-Filan de n: zu Venedig . . . 1 3 „ Padua .... 11. in einer Tuchfabrik zu Schio . . • ♦ 4 ♦ ♦ . 1 12 Der Kra ft a u s s e r ung nach stufen i sicli diese Maschinen von 1 bis 35 Pferdekraft ab, nainlich: Pferde- Zahl der kraft Maschinen Gesammte Kraft (iusaerung in Pferdekraft Pferde- kraft .. i, . Gesammte .a i er Kraftfiusserung Maschinen ,n pferdekrafl8 1 1 1 9 1 9 2 2 4 10 2 20 3 3 9 12 2 24 4 3 12 16 2 32 6 5 30 25 1 25 7 1 7 30 1 30 8 2 16 35 1 35 Zusammen 27 254 Die Zahl der minder kiiiftigen Dampfmaschinen (bis mit 9 Pferdekraft) ist sonach doppelt so gross, als jene der iibrigen; dagegen machen sie der Kraftiiusse- rung nacli nur etwas mebr als ein Drittheil von der gesammten aus. Die Anschaffungskosten wurden fiir sammtlich e Maschinen mit 148.933 fl. angegeben, wonach ein e Pferdekraft auf 58G fl. zu stchen kommt. Das Detail enlbalt die folgende Tabelle: Maschinen von Pferdekraft Zahl der Maschinen Gesammte Kraftiiusscrung Pferdekraft Anschaffungskosten 111 in Gulden 1 1 1 500 2 2 4 1.600 3 3 9 7.100 4 3 12 14.300 (i 5 30 15.100 7 1 7 5.000 8 2 16 12.000 9 1 9 4.000 10 2 20 14.000 12 2 24 9.500 16 2 32 17.333 25 1 25 11.500 30 1 30 7.000 35 1 35 30.000 Bei einigen Maschinen sind nicht blos die AnschalTungskosten der Maschinen an und fiir sich angegeben, sondern auch die Aufstellungskosten, darin die Kosten tur die Ressel und sonstigen Apparate summarisch einbezogen worden. Dies ist z. B. der Fali bei einer Maschine zn 4 Pferdekraft, welche sammt Apparat mit 10.000 (1. angegeben wurde, \v8hrend eine andere Maschine von derselben Kraft-iiusserung mit 1.800 (1. AnschalTungskosten erscheint. Ebenso sind bei der Maschine von 35 Pferdekraft die Anfstellnngskosten mit einbegriffen, wolche aber bei die-ser Bearbeitung nicht in Abschlag gebracht wcrden kormten, weil ilir Betrag nicht abgesondert bekannt g-geben wnrde. Unter Beriicksichtigung dieser Bemerkun-gen wiirdo sich der durchsehnittliche oben erwalinto AnschalTungsbetrag fiir eine Pferdekraft bedeutend niedriger stellen. Nach den Ja hren der Aufstellung gehoren die meisten Maschinen der Neuzeit an; es wurden namlich aufgestellt: im Jiilirc Maschinen Pferdekraft im .lalire Maschinen Pferdekraft 1835 1 8 1848 2 10 1837 1 4 1849 1 12 1839 2 26 1850 5 41 1842 1 35 1851 5 27 1846 3 15 1852 4 40 184 T 2 36 Somit entfallen auf die letzten eilf Jahre 85% der gesammten Maschinen der Zalil und 89 °/0 der Kraftausserung nach. Von den in diesem Kronlande aufgestellten Dampfmaschinen wurden 9 von 98 Pferdekraft und 44,633 II. AnschalTungskosten im I ni and e, und die anderen 18 von 156 Pferdekraft und 104.300 II. Anschairungskosten im Auslande er-zeugt, und zwar entfallen von den inlandischen: Maschinen Pferdekraft Anschaftun^skosten auf die Lombardie (Mailand . . 2 32 17.333 „ Venedig (Mestre) . . . . 4 16 9.100 „ Oesterreich (Wien) . . 2 38 14.000 „ Mahren (Fulnek) . . . . 1 12 4.200 von den im Auslande erzeugten: auf Sardinien (Turin) . . . . 8 64 37.900 „ Frankreich (Marseille) , . . 6 24 22.300 „ Belgien (Seraing) . . . . 2 27 12.100 „ die Schweiz (Ziirich) . . . 1 35 30.000 „ England (London) .... 1 6 2.000 Bei den im Inlande erzeugten Dampfmaschinen kam sohin durchschnittlich die Pferdekraft auf 456 fl., und bei jenen des Auslandes aber auf 668 11. zu stehen. Der liohere Betrag fiir die Pferdekraft der vom Auslande bezogenen Maschinen enthalt nichts Aulfallendes, wenn man jene Bemerkungen beriicksichtigt, \velche hinsichtlich der AnschalTungskosten iiberhaupt gemacht \vordett sind, indom die dort angedeuteten hiiheren Kostenbetrage nur die ausliindischen Maschinen trelfen. Die jahrlichen Beparaturskosten wurden nur fur 5 Maschinen von 24 Pferdekraft, svelche im Inlande, und fur 14 mit 135 Pferdekraft, welche im Auslande erzeugt wurden, angogeben. Sic betragcn l»ei den ersteren 676 fl., bei dcn lctzteren 3.820 fl., also beziiglich 28-1 fl. und 43 fl. fur die Pferdekraft oder 4-2% und 6'3% der entspreehenden (16.100 II. und 60.630 II.) Anschallungs-kosten. Als jahrlicher Verbrauch an Br e n nm a ter i a I e wurden fiir sammtliehe Maschi-nen nachstebende Betrage angogeben : 277 Kubikklafter hartes Holz, 734 „ weiebes „ 147.200 Centner Steinkohlen, 4.250 „ Braunkohlen, 104 „ Coaks und 1,181.000 Biindel Scbilfrohr. Wenn man in demselben Verhiiltnisse, wie bei den anderen Kronliindern an-nimmt, dass 1 Kubikklafter des harten Holzes 35 Clr., 1 Kubikklafter des wei-chen Holzes 25'/» Ctr., 1 Ctr. Braunkohle % Ctr., 1 Ctr. Coaks li/1 Ctr. Stein-kolile gleieh komme, und 100 Biindel Schilfrohr 2 Ctr. Steinkohle ersetzen, so ergibt sich fiir die obigen Mengen vou Brennmateriale ein Steinkoblen-AequivaIent von 200.890 Ctr., wonacb auf die Pferdekraft ein durchschnittlicher Verbrauch von 790 Ctr. Steinkohlen-Aecjuivalent entfallt. U n g c r n. Zu Anfang des Vervvaltungsjahres 1852 waren in Ungern 80 stehende Dampf-maschinen mit 1.129 */* Pferdekraft aufgestellt. Es hatte somit durcbschnittlich jede Maschine 14 Pferdekraft. llicvon gehorten 4 Maschinen mit 47 Pferdekraft der Staatsverwaltung, die anderen 76 mit 1.0821/* Pferdekraft aber Privaten und Gesellschaften. Von sammtliehen Maschinen waren an diesem Zeitpuncte 6 mit 157 Pferdekraft ausser Vcrvvendung und 4 mit 67 Pferdekraft erst in der Aufstel-lung begiiffen, daher 70 mit 905'/4 Pferdekraft in Thatigkeit. N a c h d e m Standorte: Masehi- Pferdo- Maschi- Pfcrde n en kraft nen kraft Pest . 14 215 Tokaj .... 30 8zt. Miklos .... . 7 48 Demo .... 24 Ofen 47 Gross\vard. (Nagv Banva) l 24 Fiinfkirchen .... . 5 116 Chisnavoda . . 1 20 Oedenburg 4 21 % Csabu . . . 20 O/.d . 2 104 Gacs .... . 1 20 Szered . . . . 2 60 Haab .... ... 1 20 Neufeld . . . . 2 12 Hirm 1 16 Betler . . 1 80 St. And rit , 12 Giins .... 1 35 Edeleny .... 12 Debreczin 1 30 F užito . . . 1 12 Miihlthal bei Pressburg 1 30 Ploszko .... . . . 1 10 nen kraft nen kraft Raab-Szigeth 1 10 Tetje . . 1 6 Comorn 1 8 Tyrnau . 1 6 Eisenstadt ...... 1 8 Skalicz . 1 4 Sikula ....... 1 8 St. Thomas .... . 1 4 Brennberg ...... 1 7 Vacs ....... . 1 4 Gross-Becsak .... 1 6 Vilke . 1 4 Puszta Nagy Buzsak . . 1 6 St. Johann .... . 1 3 „ Kajmad .... 1 6 Mottendorf . 1 1 'U Pressburg ...... 1 6 Szolnok ...... . 1 1 Sassin 1 6 Lobenhaus • 1 V* Szigeth ....... 1 6 Der vierte Theil der Maschinen ihrer Zahl und KraftSusserung nach enlfallt mitliiii auf Ofen und Pest; sonst kommen mir zu Szt. Miklos, Fiinfkirchen, Orden-burg, Ozd, Szerd und Neufeld mehrere Maschinen beisammen vor. Die in Thatigkeit gestandenen Dampfmaschinen hatten folgende Ver-w e n d u n g: Zahl Pferdekraft 1. in Zuckcrsiedereien und R affi n er ie n : zu Szt. Miklos................................... 7 48 „ Pest .......................................... 3 38 „ Szered ..................... 2 60 „ Hirm......................................... 1 16 „ Edeleny ...................................... 1 12 „ Fuzitii...................................... 1 12 „ Oedenburg ...... ...................... ..... 1 6 „ Sassin ..................... 1 6 „ Szigeth ................................... . 1 6 „ Tyrnau ........................................ 1 6 „ Vilke........................................... 1 4 2. in Getreidemiihlen: zu Pest........................................ 3 216 „ Mulilthal bei Pressbnrg........................ 1 30 „ Debreczin .................................... 1 30 „ Raab......................................... . 1 20 „ Csaba ............................. ........... 1 20 * Neufeld ....................................... 1 10 „ Comorn.......................................... 1 8 „ Puszta Nagy Buz«£k......................... 1 6 3. in Bran n twe inbrenne reien zum Verkleinern des Materiales und zum Muhlenbetriebe: zu Sikula........................................ 1 8 „ Gross-Becsak .................................. 1 6 „ Puszta Kajmad 1 6 „ St. Thomas ............................ 1 4 Zalil Pferdckraft za Vacs . .......................................... 1 4 „ St. Johann ......................................... 1 3 4. zum Oelprossen: zu Pest ............................................. 2 10 „ St. Andra .......................................... I 12 „ Raab-Szigetb ...................................... 1 10 !>. in einer Ha um w u II spin n eroi: zu Ofen (Neustift).................................... 1 12 0. bei der Tuclimanipulation und zur W o 1 1 v o r a r b e i -t u n g : zu Gacs .......................................... . 1 20 „ Lobenhaus .......................................... 1 7. in ciner Tabakfabrik: zu Pest ........................................... 1 0 8. zum W a s s e r p um p en: zu Eisenstadt (Garten) ................ 1 8 „ Pressburg in einemBade .............. 1 6 „ Szolnok am Bahnhofe............. . . 1 1 „ Oedenburg ......................................... 1 1 % „ Mottendorf ............................... 1 1 */a 9. beimBergbaue zum Wasserheben: zu Grosswardcin (Nagy Banya) ......................... 1 24 „ Brennberg ... ......................... ......... 1 7 „ Neufeld ........................................... 1 2 10. in ciner Papierfabrik: zu Tetje ........................................ 1 ti 11. in E i s e n \v e r k e n, E i s e n g i e s s e r e i e n, B 1 e c h - und Stabeisen-Walawerken und Maschinenbau-Wcrk-s t ii 11 e n: zu Fiinfkircben........................................ 4 100 „ O/.d.............................................. 2 104 „ Pest.............................................. 2 14 „ Demo .............................................. 1 24 12. in M a s c h i n e n b a u- und m e c h a n i s e b e n W e r k s t ii tt e n: auf der Ofner Sehifls\verftc ........................ U 24 zu Pest.............................................. 2 22 In der Aufsteliung waren begriffen: in einer Maschinenfabrik zu Ofen..................... 1 12 " Mahlmuhle zu Tokaj ^ !!.*!!!!!!!!*. 1 30 „ „ „ „ Fiinfkircben....................... 1 1(5 Ausser Verwendung varen in Eisenbamracr- und Walz- werken zu Betler ............................ . 1 80 zu Cbisnavoda.................................. . 1 20 „ Ploszko............................................. 1 10 bei der Tuclimanipulation und in einer Tuclnvalke: . zu Giins ............................................ . 3S „ Skalicz ..................... 4 in einer Dampfmuhle zu Oedenburg .............. *• 8 Statist. Mitlheil. 185a. 3. He«. 4 so Dcr Kraftausserung nach stellen sich folgende Abstufungen von 1A bis 90 Pferdekraft dar: Pferdekraft 7jM dcr Maschinen GesammleKraft-Susscrung in Pferdekraft Pferdekraft Gesammte Kraft-iiusserung in Pferdekraft ‘A 1 V* 14 1 14 1 1 1 16 5 80 1 'A 2 3 20 4 80 2 4 8 24 3 72 3 4 12 30 5 150 4 5 20 35 1 3S 6 18 108 40 1 40 7 1 7 60 1 60 8 6 48 80 1 80 9 1 9 90 1 90 10 4 40 summarisch 4 100 12 6 72 Zusammen 80" 1.129'A Die kleineren Dampfmascliinen (bis mit 10 Pferdekraft) machen demnach bci-nahe drči Funftheile (59%) der Zahl, abcr nur etwas mehr als ein Fiinftheil der Kraftausserung nach von den gesammten aus. Die Anschaffungskosten sind fiir 71 Maschinen von 967 Pferdekraft mit dem Betrage von 502.040 fl. angegeben worden; worilber das Dctail die folgende Tabellc enthalt: Maschinen von Pferdekraft Zahl der Maschinen Ge9ammtc Kraftausserung in Pferdekraft Anschaffungskosten in Gulden ‘A 1 ‘A 400 l 1 l 1.600 1*A 2 3 4.400 2 4 8 10.4S0 3 4 12 9.000 4 4 16 8.S90 6 16 96 43.900 7 1 7 i2.000 8 6 48 25.100 9 1 9 4.000 10 4 40 22.000 12 6 72 36.500 14 1 14 6.400 16 4 64 28.800 20 4 80 79.500 24 3 72 31.000 30 4 120 37.000 3S 1 3!) 15.000 40 1 40 30.000 60 1 60 25.000 80 1 80 40.000 90 1 90 31.400 Von 9 Maschinen mit 162 Pferdekraft fehlen die betreftenden Angaben. Wer-den fiir diese, und zwar fiir 1 von 4 Pferdekraft, fiir 2 von je 6, fiir 1 von 16, fiir 1 von 30 Pferdekraft die aus obiger Tabelle sich ergebenden Durchschniftsvverthe, »nd fiir die summarisch mit 100 Pferdekraft angefiihrten 4 Maschinen der Ilaupt- durchschnittswerth angenommen, so entfallt fiir sie ein Betrag von 75.985 fl., \velcher die Summe der Anschaflungskosten auf 578.025 fl. erholit, wonach eine Pferdekraft auf 512 fl. zu stehen komnrit. Nach den Jahren ihrer Aufstellung ergibt sich folgende Uebersicht: j )ir Zahl der Gesammt- . , Zahl der Gesammt- Maschinen Pferdekraft Maschinen Pferdekraft 1804 1 8 1845 6 58 1831 1 4 1846 7 177 1834 1 2 1847 11 137 1835 1 20 1848 3 116 1836 1 8 1849 5 37 1838 3 30 1850 11 178% 1840 1 10 1851 14 105 1841 2 46 in der Aufstellung 1842 1 10 begriflen .... 3 51 1843 1 6 unbekannt .... 2 20 1844 5 106 Die Mehrzahl der Maschinen gehort der neueren Zeit an; es entfallen auf die letzten eilf Jahre allein 69 Maschinen mit 1.026 Pferdekraft oder bezuglich 86% und 91% von den gesammten. Nur eine Wasserdruck-Maschine von 8 Pferdekraft wurde schon im Jahre 1804 in dem Garten des Fiirsten Eszterhazy zu Eisen-stadt aufgestellt. Von den gesammten Dampfmaschinen, welche in Ungern aufgestellt sind, wur-den 66 von 917Pferdekraft und 449.127 11. Anschaffungskosten im Inlande, 12 von 178 Pferdekraft und 117.500 11. Anschaffungskosten im Ausl a n de er-zeugt, und iiber 2 Maschinen von 34 Pferdekraft wurden hinsichtlich des Erzeu-gungsortes keine Angaben gemachf. Von den im Inlande erzeugten Maschinen entfallen; Masehincn Pferdekraft Anschaffungskosten auf Niederosterreich (Wien, Lanzendorf, Wiener-Neustadt) ........................ 32 330% 177.533 fl. auf Ungern (Pest, Ofen, Fiinfkirchen, Press- bnrg, Chisnavoda) . ...................... 24 330 152.494 „ auf Mahren (lkiinn, Blansko, Fulnek) . 10 257 119.100 „ Von den imAuslande erzeugten stammen: aus Preussen...............;. 5 78 65.000 „ „ der Selnveiz .......... 2 12 10.000 „ „ Belgien . , , . ...................... 1 30 12.000 „ „ Baden ............ 1 24 10.000 „ „ Sachsen ........... 1 20 13.500 „ „ England................................ 1 8 4.000 „ „ Schottland . ......................... 1 6 3.000 „ Bei den inlandischen Maschinen kam soliin durchschnittlich die Pferdekraft auf 490 11. und bei den auslandischen auf 660 fl. zu stehen. Dieser letzte Durch- schriittsbetrag stellt sich besonders darum hoher heraus, \veil eine aus Aachen be- zogene Maschine von 20 Pferdekraft mit 40.000 fl. in der Anschaffung venverthet ist. a * Die Angaben iiber die jiihrlichen Reparaturskoston sind mangelhaft; es wurden in dieser Beziehung n ur fiir 30 Maschinen mit 518% Pferdekraft, welche im Inlande, und fiir 7 mit 92 Pferdekraft, welche im Auslande erzeugt wurden, bestimmte Erklarungen aligegeben, da bei mehreren Maschinen \vegen der Kiirze der Zeit ihres Bestehens oder \vcgen ihrer Nichtverwendung dieselbcn nocli nicbt ermittelt worden sind. Fiir die ersteren betragen die jiihrlichen Heparaturskosten 11.898 H., fiir die letzteren 2.450 tl., also beziiglich 23 tl. und 266 tl. fiir die Pferdekraft, oder 5-0% und 5% der entsprechenden (21 1.802 fl. und 49.500 11.) Anschaffungskosten. In Beziehung auf den Verbrauch an Brennmatcriale ist auch in diesem Kronlande wohl zn bemerken, dass die Maschinen in der Mehrzahl nicbt das ganze Jahr hindureb in Venvendung sin I, und mehrere durch die Ueberhitze der Pudd-lingsofen oder durch Hohofengase geheizt werden. Es kann daber nur auf jene Maschinen Riicksicht genommen werden, von welchen die Verbrauchsmenge des Brennmateriales bestimml angegebon ist. Nach diesen Angaben verbrauchen 62 Maschinen mit 900 Pferdekraft: 10.630 Klafter 36zolliges hartes Holz, 1.427 „ „ weiches „ 116.750 Centner Steinkohlen, 316.500 „ Hraunkoblen, 10.240 „ Oelkuchen und eine uobestimmte Mengo Holzspane und Holzabfallp. Ersetzen, wie bei Dampfmaschincn gewohnlich angenommen wird, 1 Klftr. 36zol-liges hartes llolz 17% Ctr., 1 Klftr. vveichcs llolz von derselben Liinge 122/3 Ctr., 1 Ctr. Braunkoble 5/0 Clr. und 1 Ctr. Oelkuchen a/7 Ctr. Steinkohlen, so stellt obige Menge von Brennmateriale cin Steinkohlen-Aequivalent von 499.410 Ctr. oder in runder Zalil von 500,000 Clr. dar. Danach entfiillt auf die Pferdekraft im Jahrc ein durchscbnitllicher Verbrauch von 555 Ctr. Steinkohlen-Aerpiivalont. VojvtHNcliaft mul 'lomesfi' ICanal. In diesem Kronlande wurde die Dampfkraft fiir Maschinen erst in der neue-sten Zeit in Anwendung gebracht. Zu Anfang des Verwaltungsjahrcs 1852 vvaren 23 Maschinen von 481 Pferdekraft aufgestellt. Es hatte somit jede Masehine im Durchschnitte 21 Pferdekraft. llievon \varen 4 von 153 Pferdekraft in der Auf-stellung begriffen, und 1 von 7 Pferdekraft als unbrauchbar ausser Vervvendung; mithin 18 von 321 Pferdekraft iu Thatigkeit, von denen vvieder 1 von 19 Pferdekraft nur bei Wassermangel und 2 von 40 Pferdekraft als Reserve-Maschineu zeitweilig in Venvendung kommen. Von sUmmtlichen Maschinen gehoren 18 von 420 Pferdekraft der Staatsverwaltung und 5 von 61 Pferdekraft Privaten. Nacli ilirem Sta n d o rte s in d dic Dampfmaschinen aufgestellt: Maschi- Pfcrde- Maschi- von Pferile- nen von kraft nen kraft Beschitza . . . . 11 n 322 Neu-Arad . ... 1 >1 10 Steierdorf . . . . 4 GO Skribestye ... 1 10 Batina .... 25 Szaszka . ... 1 y> 7 Nadrag . . . 1 n 19 Apathin ... 1 r> G Oravitza . . . n IG Doman ... 1 r> G Auf die Eisemvcrke zu Reschitza entfallcn dahcr die Hiilfte der Maschinen mit mehr als drči Viertlieile der Gesammt-Pferdekraft. An diese reihen sich zu-niichst die Berg\verke um Steierdorf mit einem Seehstheile der Zalil und eiuem Achttheile der Kraftausserung nacli. Die anderen Maschinen findct man vcreinzelt im Lande zerstreut. Die in Thatigkeit stehendcn Maschinen hatten folgendc Vervvendung: Zalil Pferdekraft 1. in E is e n-, II a mm er- und Walzwerken: zu Reschitza und zwar: a) in der Puddlingshiitte 1—45 zum Betriebe der Praparir-Walzwerkc, 1—45 zum Betriebe der Rails-Walzwerkc, beidc Hochdruekmaschinen oline Condensation und Expansion. Danil 2 von je IG Pferdekraft zum Betriebe eines verticalen Hammers; sie werden vom Puddlingsofen gcheizt und ab-vvechselnd verwcndet. Ferner cine Reactions-Maschine von 4 Pferdckraft zum Betriebe einer Circular-Sage zum Ab-schneiden der Hails; b) in der Ilohofenhiittc 3 von je ‘24 Pferdekraft vertical wirkend zum Betriebe eines Geblasc-Cylinders. Von diesen 3 gleichen Maschinen ist cine in continuirlichem Betriebe; zwci beim Gange mehrerer Oefen, die dritte als Rescrvc-Maschinc; sie sind Hochdruekniaschiuen mit E\pansion oline Conden-satiuu; c) in der Maschinen-Werkstatte zum Betriebe der Hilfsma- schinen und Drehwerke 1 — Iti. d) iu der Walzwerkhutte 1 — 8 zum Betriebe der Walzen und Abdreh-Maschinen....................................... 10 222 zu Nadrag zum Betriebe eines Walzwerk-Wasserrades . , 1 19 2. zum Betriebe eines Pochwerkes und einer Mahlmiihlc zu Oravitza............................................ 1 10 3. in S tcinkohlen-Bergwerken zur Wasserhebung und Kohlenforderung: zu Steierdorf im KolIo\vrat-Schachte (1 —16), im Kiibeck- Schachte (1—IG)........................................2 32 „ Doman ................................................1 G u 5. in Mahi muhi e n zum Getreidemahlen: Zahl zu Neu-Arad ................................................1 „ Skribestye ............................................. 1 zur Tuchfabrication zu Apathin..................................1 Noch niclit in Betrieb gesetzt oder in der Aufstellung begriflen: zu Rescliitza in der Puddlingsluitte zum Betriebe des Kessel- Blech-Walzwerkes ................................1 I)iese Maschine wird voin Puddlingsofen geheizt , ist mit horizontalem Cylinder versehen, ohne Condensation und Expansion. „ Batina beim Schleusenbaue, zum Betriebe der Mergel- miihlen und Mortelgoppel...................................1 „ Steierdorf im Breuner-Schachte (1—20), im Miliolovie- Schachte (1—8)..............................................2 Ausser Verwendung wegen Unbrauchbarkeit zu Szaszka in Pferdekraft 10 10 6 100 2!i 28 der Ritter St. Georg-Grube 1 Sammtliche Maschinen stufen sicli bezuglieh ihrer Kraftausserung von bis 100 Pferdekraft ab Pferde- Zalil der Gesammte Pferde- Zalil der Gesammte kraft Maschinen KrafiSusserung in Pferdekraft kraft Mascliincn Kruftiiusserung in Pferdekraft 4 1 4 19 1 19 G 2 12 20 1 20 7 1 7 24 3 72 8 2 16 25 1 25 10 2 20 45 2 90 IG 6 96 100 1 100 Zusammen I)ie minder kraftigen Dampfmascbinen (bis mit 23 481 10 Pferdekraft) machen somit den dritten Theil der Zalil, aber kaum den acliten Tlieil der Kraftausserung nacli von den gesammten aus. Uie Anschaffungskosten sind fur 21 Maschinen von 453 Pferdekraft und zwar mit 216.100 tl. angegeben worden; das Detail enthiilt folgende Tabelle : Maschinen von Pferdekraft Zahl der Mascliincn Gesammte Kraftiiusscrung in Pferdekraft Anschalfungs-kosten in Gulden 4 1 4 500 6 2 12 7.300 7 1 7 3.600 8 1 8 9.000 10 2 20 4.500 16 6 96 35.200 19 1 19 4.000 24 3 72 36.000 25 1 25 10.000 45 2 90 70.000 100 1 100 36.000 Ftir cinc Maschine von 20 und fiir 1 von 8 Pferdekraft sind die Anschaflungs-kostcn niclit bekannt. Werden fiir diese die aus den obigen Zahlen hervorgehendea Durchschnittswcrthe angenommen, so erhalt man fiir sammtliclie 23 Maschinen von 481 Pferdekraft als Anschaflungskosten den Betrag von 229.450 fl., vvonaeli durcbsclinittlieh e in e Pferdekraft auf 477 fl. zu stehen kommt. Nach den Jahren der Aufstellung gehoren sammtliche Dampfmaschinen der neuesten Zeit an; es wurden namlich aufgestellt im Jnlire Maschinen Pferdekraft im Jalirc Maschinen Pferdekraft 1846 1 7 1851 5 95 1847 7 142 Anfangs 1852 3 141 1848 1 24 unbekannt 1 8 1850 5 64 Von den gesammten Dampfmaschinen sind 19 von 358 Pferdekraft und 145.640 fl. Anschaflungskosten im Inlande, und mir 2 von 90 Pferdekraft und 70.000 fl. Anschaflungskosten im Auslande, namlich in Belgieu, crzeugt worden. Ueber 2 Maschinen von 33 Pferdekraft und 13.816 11. Anschaflungskosten mangeln die betreffenden Angaben. Von den im Inlande erzeugten Maschinen entfallen Maschinen Pferdekraft ^^koste""^" auf (Jngern (Beschitza, Nadrag, Pest, Buszkbeig).............................13 2S6 116.640 fl. „ Niederosterreich (Wien) .... 3 24 16.000 „ „ Mahren (Friedland) ...... 2 32 10.200 „ „ Schlesien (Bielitz) ...... 1 6 2.800 „ Bei den iin Inlande erzeugten Maschinen kam sohin durchschnittlich die Pferdekraft auf 407 fl. zu stehen. Bei den aus dem Auslande, namlich aus Belgien be-zogcnen 2 Maschinen von 90 Pferdekraft, wiirden sich die Anschaflungskosten fiir eine Pferdekraft wohl auf 778 fl. berechncn; es ist aber zu erwiigen, dass in den Anschaflungskosten von jeder dieser Maschinen auch jene von 2 Kesseln enthalten sind, deren Betrag nicht fiir sich angegeben wurde. Die jahrlich cntfallenden 11 ep ar a tursko sten wurden nur fiir 13 im Inlande erzeugte Maschinen von 180 Pferdekraft und 82.400 11. AnschalTungskosten in dem Betrage von 4.140 11., und fiir die im Auslande erzeugten 2 Maschinen von 90 Pferdekraft mit 4.000 11. angegeben. Es betragen demnach die jahrlichen Reparaturskosten beziiglich 23 11. und 44 11. fiir die Pferdekraft oder 5% und 5-7% der Anschaflungskosten. Was den jahrlichen Verbrauch an Brennmater iale anbelangt, wurden nur von 12 Maschinen von 209 Pferdekraft bestimmte Angaben gemacht, mit der Be-merkung, dass einige Maschinen nicht im ununterbrochenen Betriebe seien, und einige kein Brennmateriale in Anspruch nehmen, \veil sie durch die Ueberhitze der Puddlingsofen oder durch die Hohofengase geheizt werden. Die Verbrauchs-menge an Brennmateriale wurde, wie folgt, angegeben: 1.085 Klafter 36zolliges hartes Holz, 450 „ „ weiches „ 104.328 Centner Stcinkohlen. Werden die Ilolzmengen nach den bereits mehrmals envahnten Verhaltnissen auf Sfeinkohlen reducirt, so orgibt sicli im Ganzen ein Steinkohlen-AequivaIent voa 104.328 Ctrn., wonach auf die Pferdekraft iin Jahre ein durehsclmittlicher Verbrauch an Brennmateriale von 500 Ctr. Steinkohlen-Aequivalent enfiillt. Kroaticu mul Slavonicn. Dieses Kronland hat nur 4 stehende Dampfmaschinen von 43 Pferdekraft aufzinveisen, \velche in Venvendnng sind, und Privaten und Gesellschaflen ange-hiiren. Jede Mascliine hat sohin im Mittel 11 Pferdekraft. In Beziehung auf iliren Standort, ilire Ve r\v endung und das Jalir der Aufstellung wurden folgende Angaben gemacht: Es bestebt zn Antonovae seit dem Jalire 1850 cine Mascliine von 1(5 Perdekraft zum lio- triebe einer Zuckersicderei und einer Mablmiilile; „ Prezid seit dem Jalire 1849 cine von 11 Pferdekraft zum Betriebe einer Breter- sage; v „ Cepin seit 1845 eine von 8 Pferdekraft in einer Zuckersiederei und „ Fiume seit 1851 eine von 8 Pferdekraft zur Segelfuch-Erzeugung. Von diesen Mascbinen wurden 2 von 24 Pferdekraft in Niederosterrcicb (Wien) fiir 8.800 fl. orzeugt, wonach die Pferdekraft auf 307 fl. zu stelien kam. Die beiden anderen Mascbinen wurden vom A us lan d e bezogen, namlicb: die eine von 11 Pferdekraft aus London um den Betrag von 10.000(1., die andere Yon 8 Pferdekraft fiir 8.000 11. aus Pariš. Es kam somit bei diesen die Pferdekraft auf 947 n. zu stelien. Die jšihrlichen Be p a ra tur sk os te n sind fiir eine in Wien um den Betrag von 3.600 fl. erzeugte Maschine von 8 Pferdekraft mit 200 fl. und fiir die beiden im Auslande erzeugfen mit 000 fl. angegeben; also beziiglich 25 fl. und 32 fl. fiir die Pferdekraft, oder 5-5% und 3-3°/0 der Anschaflungskosten. Als jabrlicher Verbrauch an Brennmateriale wurden 800 Klafter hartes und 300 Klafter vveicbes Ilolz, dann 3.000 Ctr. Sfeinkohlen angegeben, \velelies im Ganzen cin Steinkohlen-Aequivalent von 28.800 Ctrn. darstellf, wonacb fiir die Pferdekraft durchschriittlich im Jahre ein Brennmaterial-Erforderniss von G70 Ctr. Steinkohlen-Aequivalent enffallt. Anmerkung. In Kiirntlien, der Bukovvina, in Dalmatien, Siebenlnirgcn und in der Mi-litargrenze stehen naoli den Angaben der Behordcn keine Dampfmaschinen in Venvendung. Dampfmascliinen, welclie einzelnen Kronlilndern niclit zugerechnet werden konnon. A. Jene auf den DaniplseliiflVn. I. Eigenthum des Staates. a) Die k. k. Marine. Sie zShlt je cine Maschine auf 2 Dampffregatten von ..... 675 Pferdekraft, 5 grosseren Dampfern „ ..... GOO „ 1 Dampfjacht ............. SO „ 3 kleineren Dampfern 89 „ Von den Dampfern waren zwei von 320 Pferdekraft nicht ausgeriistet, und einer von 120 Pferdekraft ging im Laufe des .Jahres 1851 zu Grunde. Was das Aller der Maschinen betriflft, wurden aufgestellt: Im Jahro Maschinen 1’fVrdekraft lm Juhic Maschinen . Pferdekraft 183G 1 120 1850 1 325 1843 3 440 1851 •. 1 350 184G 1 50 1852 1 100 1847 1 24 von zwei Maschinen zu 45 und 20 Pferdekraft ist das Alter nicht bekannt; sie befinden sicli auf jenen Dampfern, welelie im Jahre 1848 von den Venetianern an sieh gebracht, spaler in das Eigenthum des Staates iibergingen. Von diesen Maschinen wurden 3 von 340 Pferdekraft und 194.1i00 fl. An* schaffungskosten im Inlande (Wien, Triest), und G von 1.069 Pferdekraft und 5U7.000 tl. Ansehaffungskosten im Auslande (England) erzeugt; bei den ersteren koimnt soliin die Pferdekraft auf 572 11., und bei den letzteren auf 521 fl. zu stehen. Ueber jene zwei von den Venetianern tiberkommenen Uoote konnten in dieser Beziehung keine Daten ermiltell werden. Wird nun die eine zu 45 Pferdekraft annaherungsweise mit 20.000 II. uud die andere zu 20 Pferdekraft mit 10.000 fl. augenommen, so erheben sicli die Ansehaffungskosten dieser 11 Maschinen von 1.474 Pferdekraft im Ganzen auf 781.500 fl. und ergeben tur die Pferdekraft im Allgemeinen einen Durchschnitfsbetrag von 530 11. Beziiglich der jahrlichen Repar a tursko s te n, sowie des Verbrauches an Brennmateriale ist fur diese Maschinen vvegen der ungleichmassigen Ver-wendung eine Normal-Angabe nicht moglich. Bei wirklicher Verwendung ist der stundliehe Verbrauch an guten Steinkohlen bei den einzelnen Dampfern zwisehen 28 bis 44 Ctr. angegeben worden. Ueber die z\vei Dampfer der k. k. Marine „Henfzi” und „Alnoch", welche sicli zur Zeit der amtlichen Erhehungen auf der boben See befanden, liegen keine Angaben vor. b) Die Maschinen auf den Dampfbooten der k. k. Gard a-Se e-, l^ago maggiore- und Donau-Flottille. Den Floftillendienst im ganzen Bereiehe des Garda-Sees versehen 3 Dampfer, deren Maschinen 40, 50 und 100 Pferdekraft iiussern und von denen die letztere zu Anfang des Jahres 1852 erst in der Aufstellung (Zusammensetzung) begriffen war. Sie gehoren (len Jahren 1844, 1849 und 1852 an, umi wurden in der Sclnveiz (Ziirich) erzeugt. Die beiden ersteren (Benaco, Franz Joseph) vvurden der friiheren Garda-SchifTahrtsgesellschaft fiir 48.094 fl. und 67.500 fl. sammt den Schiflen abgelost, von welehen Betragen die llalfte fiir die Schifle abge- sclilagen werden kann, wonach fiir die Masehinen der Rest von 57.800 fl. verbleibt; die dritte (Hess) kostete 48.900 fl. Der Verbraucli an Brennmateriale im Jahre ist mit IGO Klafter hartes Holz und 19.200 Ctr. Steinkoblen aus den Bergwerken zu Vaklagna angegeben, wobei IGO Fahrtage za 8 Stunden angenommen worden sind. Auf dem Lago maggiore versehen der Kriegsdampfer „Radetzky” von 100 Pferdekraft und der Schraubendampfer „Benedek” von 20 Pferdckraft seit dem Jahre 1850 und 1851 den Flottillendienst. Die Masehinen stammen ebenfalls aus der Schvveiz und kosten sammt Kessel beziiglich 60.000 tl. und 14.000 fl. Die grossere Masehine verbraueht an Brennmateriale 1.440 Klafter weiches Holz (26 Fahrten im Monate, jfede zu 8 Stunden gerechnet), die kleinere 28 Klafter vveiches Holz und 3.240 Ctr. Steinkoblen (108 Fahrtage zu 8 Stunden angenommen). Das osterreichische Donaugebiet befahren die Kriegsdampfer „Erz-lierzog Albrecht’’ und „Schlik” von 100 und 60 Pferdekraft, deren beide Masehinen aus England, beziiglich in den Jahren 1835 und 1849 fiir 55.000 fl. und 40.000 11. sammt Kessel bezogen wurden. Der erste verbraueht an Brennmateriale 30 Klafter 3Gzolliges hartes Holz und 14.000 Ctr. Sleinkohlen fiir 6 Monate, der zweite 36 KI. hartes Holz und 17.000 Ctr. Steinkoblen fiir 9 Monate von je 20 Fahrtagen zu 12 Stunden. Eihebliche Reparaturskosten sind bei den so eben besprochenen sieben Masehinen der drei Floftillen bis jetzt nicht vorge-kommen. Ausserdem gehoren der Staatsverwaltung: c) z\vei Dampfer von 100 und 20 Pferdekraft auf dem Como-See, vvelche zum Transporte fiir das Militar und den Handel venvendet vverden. Die Masehinen, aus der Schw«iiz bezogen, wurdcn im Jahre 1851 aufgestellt, kosten beziiglich 100.000 fl. und 20.000 fl., und verbrauchen an Brennmateriale, die grossere 1.500 Klafter \veiches Holz, und die kleinere 10.000 Ctr. Steinkoblen. Reparaturskosten kamen noeh keine vor. Die unter b) und c) angefiihrten 9 Masehinen von 590 Pferdekraft kosteten mithin zusammen 395.700 fl., wonach eine Pferdekraft auf 670 fl. zu stehen kommt. Diese Masehinen verbrauchten an Brennmateriale zusammen 226 Klafter hartes 2.968 KI. weiches Holz und 63.440 Ctr. Steinkoblen, welches nach den bekannten Verhiiltnissen im Ganzen ein Steinkohlen-Aecjuivalent von 104.990 Ctr. darstellt, wonach auf eine Pferdekraft 178 Ctr. Steinkohlen-Aequivalent entfallt. II. Privat-Gesellschaften. a) Die osterreichische Lloyd-Dampfschiffahrts-Gesellschaft besass zu Ende des Verwaltungsjahres 1851 im Ganzen 34 Dampfschiffe von 5.550 Pferdekraft.*) *) Die der Gcsellschaft geliorcnden 2 Masehinen zu 6 und 12 Pferdekraft in ihrer Werk-stiitte im Arsenale zu Tricst wurden bereits bei den stehenden Dampfmaschinen aufgenoimnen. Siimmtliche Maschinen wurden iin Auslande erzeugt, und zwar cino von GO Pferdekraft in Spanien (Ciotat) fur 40.000 11. AnschatVungskosten, die iibrigen 33 von 5.490 Pferdekraft uiul 2,51)9.000 fl. Anschaffungskosten in Grossbritannien. Nach der Kraftiiusserung von 40 bis 3G0 Pferdekraft, wozu die Anschaffungskosten nebenan gesetzt werden, reilien sie sieh, wie folgt: Pferde- kraft Zalil der Maschinen Gesammte Kraftiiusserung in Pferdekraft AnschalVungskosten in Gulden 40 1 40 25.000 50 1 50 30.000 GO 3 180 120.000 70 2 140 100.000 100 4 400 224.000 120 6 720 408.000 140 2 280 154.000 IGO 3 480 248.000 200 1 200 90.000 260 9 2.340 900.000 360 2 720 300.000 Zusammen 34 5.550 2,599.000 Nach dieser Tabelle hatte jede Maschine durchschnittlich 1G3 Pferdekraft und eine Pferdekraft kam auf 4G8 11. zu stehen. Aus den Jahren der Aufstellung Iiisst sich auf das Alter der Maschinen und zugleich auf die štete Enveiterung der Geschafts-Unternehmungen dieser Gesell-sehaft schliessen, es wurden namlich aufgestellt: Im Jahre Maschinen Pferdekraft lin Jahre Maschinen Pferdekraft 1833 1 50 1845 1 120 1834 2 110 1847 5 1.200 1836 1 100 1848 3 580 1837 7 740 1849 2 460 1838 3 340 1850 4 1.000 1839 1 140 1851 2 520 1842 2 190 Wahrend mithin die erstcn 7 Jahre (von 1833 bis einschliesslich 1839), wenn auch 44% von der Gesammtzahl, aber kaum 27% von der Gesammtkraft in Anspruch nehinen, entfallen auf die letzten 10 Jahre (von 1842 bis 1851) be-ziehungsweise 56% und 73% von den gesainmten. Werdcn nur die letzten 5 Jahre (von 1847 bis 1851) beriicksiehtiget, so stellt sich fur dieselben das Verhaltniss beziehungsweise auf 47% und G8%; es entfallen sohin auf diese kurze Periode beinahe die Halfte der Zalil und sieben Zehntheile der Kraftiiusserung. Die schvvachste Maschine von 40 Pferdekraft wurde im Jahre 1834 auf dem Dampfer „Erzherzog Franz Carl” aufgestellt, die beiden stiiiksten von je 360 Pferdekraft belinden sich, die eine seit dem Jahre 1847 auf dem Dampfer „Austria” und die andere seit dem Jahre 1850 auf dem Dampfer „Stadium.” Die jahrlichen R e para tursko sten dieser 34 Dampfer betragcn 111.000 fl. oder 20 fl. fiir die Pferdekraft und 4’3% der Anschalfungskosten. Das verbrauchte Brennmateriale im Jahre ist mit 1,242.668 Ctr. Stein-kohlen angcgcben, wonach auf eine Pferdekraft im Durehschnitte 224 Ctr. als jiibrlicher Verbrauch an Steinkohlen entfallen. b) Die erste k. k. privilegirte Donau-Dampfschiffahrts-Gesell-schaft weist mit Ende des Venvaltungsjahrcs 1831 im Ganzen 58 Dampfmascbincn auf Schiffen (57 Boote und 1 BaggerschilT) von 6.361 Pferdekraft nach1). Es batte daher jede Maschine im Durehschnitte 110 Pferdekraft. Hievon waren 52 von 5.797 Pferdekraft vollendet, und 6 von 564 Pferdekraft noch im Baue begritlen. Von den in Thatigkeit gestandenen 52 Booten von 5.797 Pferdekraft (darunter das Baggerschitf) befuhrcn 48 von 5.316 Pferdekraft die obere Donau sammt Neben-fliissen und 4 von 480 Pferdekraft die untere Donau. Nach ihrer Kraftausserung reihen sie sich von 24 bis 200 Pferdekraft, wie folgt: Pferde- Zalil der Gesaimntc Pferde- Zahl der Gesammte kraft Masehinen Kraftausserung in Pferdekraft kraft Masehinen Kraftausserung in Pferdekraft 20 1 20 80 8 640 24 1 24 100 6 600 25 1 25 112 1 112 36 1 36 120 8 960 40 3 120 140 3 420 42 1 42 150 6 900 50 3 150 160 4 640 60 2 120 200 7 1.400 76 2 152 Zusammen 58 6.361 Die grosseren Sehilfe (von 100 Pferdekraft und dariiber) maclien daher drei Fiinftheile von der Zalil und vier Fiinftheile von der Kraftausserung der ge-sammten aus. Das Jahr der Aufstellung der Masehinen anbelangend, darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass, wenn auch die Dampfboote ofters mit einem neuen Sehiffskorper ausgeriistet oder neue Dampfkessel eingestellt werden, meistens die friiheren Masehinen bleiben, und nur sclten die Kraftausserung verstarkt wird. Um einen verlassliehen Anhaltspunet zur riehtigen Wiirdigung des Alters der Ma-schinen, von welehen hior gebandelt wird, zu gewinnen, \vird bei denjenigen Masehinen, deren Kraftausserung keine Veranderung erlitt, das Jahr ihrer ersten Aufstellung (beziehungs\veise erste Fahrt), bei den anderen aber das Jahr der ersten Fahrt mit erhohter Kraft als Aufstellungsjahr angenommen. Demnach ergibt sich folgende Tabelle. ') Die stehcuden Danipfniaschinen dieser Gcsellscliaft wurden Lcreits friiher beriicksicliliget. Es ivurden aufgcstellt: im Jahre Masehinen Pferdekraft iin Jahre Masehinen Pferdekraft 1833 1 50 1843 4 512 1834 1 36 1844 1 40 1835 1 80 1845 6 820 1836 1 42 1846 3 450 1837 2 156 1847 10 1.240 1838 2 200 1848 7 1.015 1839 1 60 1849 1 80 1840 1 100 1850 2 200 1841 0 3 156 1851 3 360 1842 2 200 im Baue begrifTen 6 564 Wiilirend daher auf die ersten aclit Jahre (von 1833 kis einscliliesslich 1840) nur ein Seclislheil von der Gesammtzalil imd nicht ganz ein Neunfheil von der Ge-sammtkraft kommen, entfallen auf die neuestc Zeit von 1841 bis Ende 18J>1 (mit Einbezichung der im Baue begrilfenen) 83% und 89°/„ von den gesammten, welclies Verhaltniss sich noch melir steigert, wenn nur auf' dic letzten fiinf Jahre (von 1847 bis 1851) Riicksicht gciiommen wird; donn diese nehmen fiir sich allein die Halfte der Zalil und melir als die Halfte (54%) der Kraftausserung nacli von den gesammten in Anspruch. Die von der Gesellsehaft in ihren Rechnungs-Abschliissen nnchgewiesenen Kosten der Masehinen stellen nicht die urspriinglichen Anschaflungskostcn, auf welche auch nicht zuriickgegangen wird, \veil die Masehinen vielen Ab-anderungen unterliegen, sondern den Werth derselben mit Ende des Ver-waltungsjahres 1851 dar. Dic Kosten von 50 Masehinen mit 5.605 Pferdekraft sind in dem Betrage von 3,272,647 fl. angegeben, wie aus folgender Tabelle zu entnehmen ist: Pferde- Zah! kraft Maschi 25 1 36 1 40 3 42 1 50 3 60 2 76 2 80 7 100 6 120 6 140 1 150 6 160 4 200 7 Gesammto Kraftiiusserung in Pferdekraft 25 36 120 42 150 120 152 560 600 720 140 900 640 1.400 Anschaffungs-koslen in Gulden 47.418 22.375 87.459 36.680 1)4.634 84.647 108.000 385.640 283.506 443.298 67.814 454.289 362.795 794.092 *) Andore 3 von je 40 Pferdekraft \vurden im Jalire 1847 auf jc 80 Pferdekraft crhiihl. -) Darunter das Ilaggerschift' »Triton" zu 25 Pferdekraft. Eine Maschine voa 112 Pferdekraft wurdc sammt SchifF mit 93.141 fl. an-gegeben. Nimmt man nun fiir diese Maschine 60.000 tl. an, dann fur die anderen theils vollendeten, theils im Bane begriflencn Maschinen die aus obiger Tabelle sich ergebenden Durchschnitts-Kostenbetriige, nainlieh fiir zwei von je 140, fiir zwei von je 120, fiir eine von 80, fiir eine von 24 und fiir eine von 20 Pferdekraft; so er-hohen diese 8 Maschinen von 756 Pferdekraft obige Kosten um 448.560 fl., wodurch die Summe der Kosten der gesammten 58 Maschinen von 6.361 Pferdekraft auf 3,721.207 (1. anvv&chst. Es kommt soliin eine Pferdekraft im Allgemeinen auf 585 <1. /u stehen. In Betreff des Erzeugungsortes stammen die meisten Maschinen vom Auslande. Nur 3 Maschinen von 340 Pferdekraft und 184.669 tl. Ansehaflungs-kosten vvurden im In I and e (WienJ, die anderen 55 von 6.021 Pferdekraft und 3,536.538 fl. im Auslande erzeugt. Von den letzteren entfallen: ZahI der Pferde- AnsehafTungs- Maschinen kraft kosten auf England . , . , . 3.779 2,445.987 fl. „ die Sehweiz . . , 1.992 984.038 „ „ Relgien . . 2 250 106.513 „ Es kommt somit eine Pferdekraft bei den im Inlande crzeugten Maschinen auf 543 fl., und bei den vom Auslande bezogenen auf 587 fl. zu stehen. Was nun die jahrlich eintretenden Repar atu rskosten der Maschinen anbelangt, so muss ihre Erorterung hier giinzlich iibergangen werden, weil nach den beziiglichen Naclnveisungen unter den Reparaturskosten nicht blos jene der Maschinen, sondern auch jene der Schiflskiirper und des Mobilares mit einbegriflen sind, und iiber jene der Maschinen allein keine abgesonderte Verrechnung stattfindet. Im Ganzen ist die Ausgabe fiir Reparatur der Schiflskorper, des Mobilares und der Maschinen der venvendeten 52 Dampfschifle mit 224.524 fl. beziffert. An Brennmateriale sind im abgelaufenen Venvaltungsjahre 1851 von den mehr ei'wiihnten 52 Dampfschiflen von 5.797 Pferdekraft 1,814.692 Ctr. Stein-kohlen und 2.822 Klafler Ilolz ohne nahere Rezeichnung verbraucht vvorden. Wird das Ilolz, als weiches zu 36 Zoll Lange angenonimen, und wie bei Dampfmaschinen iiberhaupt in dem Vcrhaltnisse berechnet, dass 1 Klafter vveiches Ilolz 123/3 Ctr. Steinkohlen gleichkomine; so stellt es ein Steinkohlen-AequivaIent von 35.745 Ctr. dar, wonach sich der Steinkohlenverbrauch im Ganzen auf 1,850.437 Ctr. erhoht, und auf eine Pferdekraft ein jahrlicher Verbrauch von 320 Ctr. Steinkoh!en-Aeqiiivalent entfiillt. c) Von den einzelnen Privaten und kleineren Gesellschaften angehorenden Dampfbooten befahren 4 von 124 Pferdekraft den Como-Sce (zvvischen Como und Colico), 1 Boot von 14 Pferdekraft den Iseo-See (zvvischen Iseo und Lovere), 1 Boot von 28 Pferdekraft den Traun-See (zwischen Gmunden und \ Ebensee), 1 Boot von 40 Pferdekraft den Platten-See (zvvischen Kenese und Kesz-thely) und 2 Dampfer von je 60 Pferdekraft besitzt Spiridion Gopcevič in Triest. ‘) Diese 1) Dampfboote haben zusammen 326 Pferdekraft, daher eine Maschine durchscbnittlich 36 Pferdekraft aussert. Nach den Jahren der Aufstellung: Jahr Mascltinen Pferdekraft 1839 1 28 1840 1 14 1841 2 50 1843 1 42 1847 1 40 1848 1 32 1850 2 120 DieAbstufung der Kraftausserung von 14 bis 60 Pferdekraft zeigt folgende Tabelle: Pferde- Zahl der Gesammtc kraft Maschinen Kraftiiiisserung in Pferdekraft 14 1 14 18 1 18 28 1 28 32 2 64 40 1 40 42 1 42 60 2 120 Die AnschafTungskosten sind fiir 2 Maschinen von je 60 Pferdekraft mit 84.600 fl. und fiir 1 von 14 Pferdekraft mit 10.000 II., fiir S von 152 Pferdekraft aber sammt ScliifF mit 225.000 fl. angegeben. Von den letzteren ist daher die Halfte des Betrages fiir den SchifTskorper in Abschlag zu bringen, um annShernd den Werth der Maschine zu bestimmen. Wenn endlieh die Maschine des Bootes auf dem Platten-See mit 24.000 11. angenommen wird, so stellen sich die An-schaflungskosten der Maschinen auf den Gesammtbetrag von 231.100 fl., wonach eine Pferdekraft im Allgemeinen auf 709 ft. zu stehen kommt. Diese Maschinen sind mit Ausnahme einer cinzigen von 40 Pferdekraft, welche aus der Maschinemverkstatte der Ofner Schiflsvverfte hervorging, und im Werthe zu 24.000 fl. angenommen wurde, im Auslande erzeugt \vorden, und zvvar kamen aus England 6 Maschinen von 212 Pferdekraft, im Werthe von 152.100 fl. und aus der Schweiz (ZUrich) 2 von 74 Pferdekraft, im Werthe von 55.000 fl. Es kommt somit die Pferdekraft bei der inlandisehen auf 600 fl., und bei den auslandischen auf 724 fl. zu stehen. Die Reparaturskosten sind bei 6 Booten von 166 Pferdekraft mit dem Betrage von 11.800 fl. angegeben worden, ohne niiher zu erklaren, ob diese nur ’) Die zwei der Staalsvervvallung gchorendon Boote von 100 und 20 Pferdekraft auf dem Como-Sce, und das der I)onau - Dampfschiflahrts - Gescllsehaft gchorende ftoot von 50 Pferdekraft auf der Drau wurden bercits beriicksichtiget. die Maschinen oder die Reparaturen der Boote im Allgcmeinen betreffen. Nach diesen Angaben entliele auf eine Pferdekraft 71 fl. oder 9-0°/o der entsprechenden Anschaffungskosten. Eben so unsicber sind die Angaben ttber den Verbrauch an Brennmateriale, indem mir fiir 2 Roofe voa 08 Pferdekraft der jahrliehe Verbrauch bestimmt mit 1.210 Klafter 30zolligen harten Ilolzes erkliirt vvurde; die Boote auf dem Como- uiul Iseo-See weisen ihren Bedarf an Biirtelholz und Steiiikoblen fiir die einzelnen Fahrten und die in Triest aufgestellten z\vei eisernen SchilVe fiir die Stunde nach. Man kanu im Durcbsehnitte fiir jedes ScliifT 100 Fabrlen an-nebmen. Demnach diirfte sich der jabrlicbe Verbraucb auf 00.000 Ctr. Stein-koblen-Aecjuivalent belaufen, woriach auf eine Pferdekraft 27G Ca1, entfiillt. Weun nun die bislier der Erorterung unterzogenen Dampfbjote in eine allgemeine Uebersicht zusammengefasst \verden, so lassen sieb folgende Haupt-Ergebnisse aufstellen. Es bestanden zu Ende des Vervvaltungsjabres 1851 im Ganzen 121 Dampfboote von 14.301 Pferdekraft, wonacb ein jedes Boot 11!) Pferdekraft Susserf, Der Staatsvenvaltung geboren 20 von 2.0G4 Pferdekraft, die andereri 101 von 12.237 Pferdekraft einzelnen Privaten und Gesellschaften. Sammtlicbe Mascbinen stufen sich nach ibrer Kraftausserung von 14 bis 300 Pferdekraft ab, wie aus folgender Tabelle ersichtlicli ist: 1’fcrde- Zahl der Gesammle Pferde- Zalil der Gesammle kraft Maschincn Kraftfiusserung in Pferdekraft kraft Maschinen Kraft iiusserung in 1‘ferdekraf't 14 1 14 70 2 152 18 1 18 80 8 040 20 4 80 100 15 1.500 24 2 48 112 1 112 25 1 25 120 10 1.920 28 1 28 140 5 700 32 2 G4 150 0 900 30 1 30 100 9 1.440 40 0 240 200 8 1.600 42 2 84 200 9 2.340 45 1 45 325 1 325 50 6 300 350 1 350 00 8 480 300 2 720 70 t 2 140 Zusammen 121 14.301 Die Boote von hoberer Kraftausserung (von 100 bis 300 Pferdekraft) maehen mehr als drei Funftheile (00-3%) von der Zalil, und mebr als vier Fiinftheile (83-2%) von der Kraft aus. In der Mebrzabl sind IJoote von 120 und 100 Pferdekraft in Verwendung; sie nelimen fiir sich den vierten Theil in Ansprueh. Die zwei grossten Boote von je 300 Pferdekraft besifzt die Gesellsehaft des oster-reicbischen Lloyd. Nach den Jahren der Aufstellung der Mascbinen ergibt sich folgende Tabelle: Jahr Maschinen Pferdekraft Jahr Mitsohincn Pferdekraft 1833 3 220 1844 2 80 1834 3 146 1845 7 940 1835 2 180 1846 4 O o za 1836 2 142 1847 17 2.504 1837 9 896 1848 11 1.627 1838 5 540 1849 5 650 1839 3 228 1850 10 1.745 1840 2 114 1851 9 1.370 1841 5 206 1852 8 764 1842 4 390 unbekannt 2 65 1843 8 994 AIs Ergebnisse des Jahres 1852 \vurdcn die zu Endc des Jahres 18i» 1 im Baue begriffenen Boote aufgenommen. Die meisten Maschinen gehoren der neueren Zeit an; seit dem Julire 1841 wurden 90 von 11.770 Pferdekraft erzeugt, also beziiglich 74-4°/„ und 82 3% von den gesammten. Die Anschaffungskosten sammtlicher 121 Dampfboot-Maschinen von 14.301 Pferdekraft erreiehen den Betrag von 7,728.507 fl., \vonach eine Pferdekraft im Allgemeinen auf 540 fl. zu stelien kommt. In Bezug auf den Erzeugungsort entfallen auf das Inland 7 Maschinen von 720 Pferdekraft und 403.169 fl. AnschafTungskosten und auf das Ausland 112 von 13.516 Pferdekraft und 7,295.338 fl. Anschaffungskosten, uber 2 von 65 Pferdekraft und 30.000 fl. Anschaffungskosten konnte der Erzeugungsort nicht ermittelt werden. Von den im Inlande erzeugten Maschinen entfallen auf: Zalil der Pferilo - AnschalTungs- Maschincn kraft koaten Niederosterreich (Wien) . . . 5 O oo 50 312.669 fl. das Kiistenland (Triest) . . . 1 100 66.500 „ Ungern (Ofen) .... . . 1 40 24.000 „ Von den im Auslande erzeugten kamen: aus England 00 C5 10.710 5,809.087 „ „ der Schwciz . « . . 23 2.496 1,339.738 „ „ Belgien ... . 2 250 106.513 „ „ Spanien (Ciudad) , . . 1 60 40.000 „ Im Durchschnitte kommt somit eine Pferdekraft bei den inliindischen auf 560 fl. und bei den ausliindischen auf 540 fl. zu stehcn. Statist. Miltheil. 1852. 3. Hcft. 5 IS. liocomotive. I. K. K. S t a a t s - E i s c n b a h n e n. a) Nbrdliche, siidliche und siidostliche Staatsbahn. Dic Locomotive dieser Balinen werden beziiglich ihrer Leistungsfahigkeit in 3 Katcgorien ahgetheilt, je naclidem sie 4.000, 6.000 oder 8.000 Cenlner Bruttolast, bei der I. Kategorie mit der Geschwindigkeit von 4 Meilen, bei dcn beiden anderen aber vou 3 Meilen in der Stunde auf horizontaler Balin zu ziehen im Stande sinil, oder es hat jedes Locomotiv der 1. Kategorie durclisclinittlich 48, der II. Kategorie 64 und der III. !)6 Pferdekraft. Die Locomotive der beiden ersten Katcgorien haben seelis, jene der dritten aber aclit Rader. Die von der ehemaligen ungri-schen Centralbahn im .lalire 1850 ubernommenen 33 Locomotive geh&rcn durch-geliends der III. Kategorie an. Im Ganzen zahlten diese Balinen 251 Locomotive zur Beforderung der Personen- und Last-Trains; ihre Leistungsfahigkeit belauft sicb auf 15,293.000 Centner-Meilen oder 19.968 Pferdekraft, wonach auf jedes Locomotiv im Durcliscbnitte 21.087 Centner-Meilen oder 79 Pferdekraft cntfallen. Dieser Durchscbnitt erscheint, zu dun Locornotiven der Piivat-Eisenbabnen gehalten, be-deutend hocli, weil diese gewohnlich nur den Nutzellect, welcher bei 65 % der Avirklicben Kraft betriigt, beriicksichtigen, und noch viele Locomotive aus friiheren Jabren besitzen, welche durchaus von geringerer Leistungsfahigkeit als die spiiter angescbafften sind. Uebrigens ist die Pferdekraft eine niclit scliarf be-stimmte Kraft-Einbeit. Wollte man die Gleichartigkeit mit don Privatbabnen her-stellen, so waren statt 19.968 Pferdekraft nur 19.968 X = 12.879 zu nelimcn. Ausserdem wurden, soweit die vorliegenilen Nachweisungen entnehmen las-sen, im Jahre 1852 fiir die nordliche Staatsbahn 4 Locomotive von 96.000 Cent-ner-Meiien (386 Pferdekraft) und fiir die siidostliche Staatsbahn 16 Locomotive von 384.000 Centner-Meilen (1.536 Pferdekraft) Leistungsfahigkeit beigeschalft, und tiberdies fiir die nordliche Balin 26 Locomotive, \vovon aclit sclion in der Ablieferung begriffen sind, dann fiir die siidliche Balin 12 Locomotive und fiir die siidostliche Balin 30 Locomotivc bestelit, wodurch in der nachsten Zukunft der Staatsverwaltung eine Anzabl von 339 Locornotiven fiir die genannten drei Balinen zu Gebote stehen \vird. Von den ohen envahnten zu Ende des Jahres 1851 zum Eisenbahn-Betriebe ver\vendeten 251 Locornotiven, auf welche allein hier Riicksicht genommen \verden muss, indem die in das Jalir 1852 fallenden Anscbaifungen nur anmerkungs-weise berOhrt werden konnen, ') cntfallen: 1) Auch die H zu den Probefahrten am Semmering zugelassencn Locomotive „Save , Ba-varia, W. Neustadt, Seraing uiul Vindobona" wordi n nieht berucksiclitigct, weil sie noch niclit zum eigcultiehen Bahndienste venvendet werdcn. Staatsbahnen Anzalil der Locomotive Kategorie Leistungsfflhigkoit Last in Centnenv Meilcn pr. Stundc Pferde- krnft auf die nordlieho 6 1. 3.000 4 ) 4 I. 3.500 4 > 48 II 1. 4.000 4 j 39 II. 0.000 3 04 44 III. 8.000 3 »0 Zusammen 104 2,002.000 7.728 „ „ sudliehe 39 1. 4.500 4 48 48 111. 8.000 3 90 Zusammen 87 1,854.000 0.480 „ „ stidiistliclie .... 33 III. 7.000 3 ) 21 III. 8.000 3 } 90 0 III. 10.000 3 J Zusammen (50 1,377.000 5.700 Die Locomotive der sildostlicben Bahn haben somit die grosste Leistungslaliig-kcit; es entfallen nSmlich auf jedes Locomotiv der nordlichen, der siidlichen und der siidostlicheii Balin beziiglicb 19.827, 21.310 und 22.9i>0 Centner-Meilen (74, 74, 96 Pferdekraft) Leislungsfabigkeit. Das Alter der Locomolive reicht nur bis ins Jahr 1844, in welchem die mil Allerhochsler Entschlicssung vom 19. December 1841 angeordnete Anlage der Staats-Eisenbahnen zuerst z ur tbeihveisen Ausfuhrung gelangfe. Folgende Tabelle enthalt die Uebersicht iiber das Alter der vorhandenen Locomotive: J a h r S ii d b a h n N o r d Ii a Ii n S ii d o s t b a h n Zahl Centner- Meilen Pferde- kraft Zahl Centner- Meilen Pferde- kraft Zahl Centner- Meilen Pferde- kraft 1844 .... 5 90.000 240 5 04.000 240 1843 .... 15 294 000 912 28 458.000 1.552 S 105.000 480 1840 .... 28 000.000 2.040 24 430.000 1.520 10 210.000 900 1847 .... , 3 54.000 192 U 231.000 1.086 1848 .... 4 72.000 192 8 192.000 708 3 03.000 288 1849 .... 22 408.000 1.032 10 384.000 1.530 , . . . . . . . 1850 .... 13 204.000 804 20 480.000 1.920 7 150.000 072 1851 .... 24 012.000 2.304 Zusammen 87 1,854.000 0.480 104 2,002.000 7.728 00 1,377.000 5.700 Die bei der nordlichen Sfaatsbahn als vom Jahre 1844 stammend angegebe-nen U Locomotive sind jene, \velcbe derselben von der Sudbabn, bei welcher sit' frtther in Vervvendung waren, iibergeben wurden. Die Anschaffungskosten sind ftir die 104 Locomolivo der nordlichen Balin mit 1,945.760 II., fur die 87 der siidlichen mit 1,776.410 0., \voruntor aucli die nicht besonders nacligewieseneu Kosten fur 16 Tender entlialten sind, und fiir 27 Locomolivo (darunter 3 Tender) der siidostlichcn Balin mit 604.025 fl. angpgeben worden; die Kosten der von der ungrisehen Centralbalin iibernomme-nen 33 Locomotive sammt Tender beziffern sicli fur das Sliiek mit 22.000 bis 26.000 fl., oder durclisclinittlich mit 24.000 fl. Es selzen somit die 60 Locomotive der siidostlichcn Hahn cin Anschaffungscapital von beiliiu(ig 1,396.000 11. voraus. Werden nun die Werlbe der ervvahnten 52 Tender, jeder durchschnittlich /u 2.500 11., im Ganzen von 130.000 11. in Abzug gebraclit, so belaufen sicli die Anschaffungskosten samnitlicher 251 Locomotive auf 4,988.170 fl., wonach jedes Locomotiv auf 19.873 fl. und die Pferdekraft auf 250 fl, zu stehen kommt. *) Von den gesammten Locomotiven sind drei Fiinftheile im In la n d e und zwei Fiinftheile im Auslande erzeugt vvorden (61 % und 39 %), und z\var gingen aus der Wien-Gloggnitzer Eisenbahn-Maschinenwerkslatte 103 Locomotive von 2,220.000 Centncr-Meilen (8.016 Pferdekraft) Leislungsfiihigkeit und 2,169.380 11. Anscliaffungsko.sten und aus der VVeikstiUte des W. Gunther in VViener-Neustadt 50 Sliiek von 1,016.000 Centner-Meilen (3.856 Pferdekraft) und 996.420 fl. An-schaffungskosfen hervor; mithiu entfallen: ,. Cenlner- Pferde- AnschafTungs- ja1 Mcilen kraft kosten auf Niederosterreich.......................... 153 3,236.000 11.872 3,165.800 fl. die ubrigen 98 Locomotive von 2,057.000 Centner-Meilen oder 5.347 Pferdekraft und 1,822.370fl. Anschaffungskosten ent-fallen auf das Ausland, und zwar auf Belgien (Scraing) , . . ♦ , 828.000 3.264 779.400 „ „ America (Philadelphia) . , . . . 31 680.000 2.688 550.070 „ „ Baiern (Miinchen) . . . . . . . 10 240.000 960 212.800 „ „ Frankreich (Miihllrausen) . . . . . 9 165.000 608 153.100 „ „ Baden (Carlsruhe) . . . . . . . 6 144.000 576 127.000 „ Es kommt sonach ein Locomotiv inlandischcr Erzeugung auf 20.690 II., aus-liindischer Erzeugung aber auf 18.596 fl., und die Pferdekraft beziiglich auf 267 11- und 225 fl. zu stehen. Ueber die jahrlichcn Reparaturskosten, so\vie iiber den Verbrauch an Brenn-materiale liegen keine Angaben vor, indem die bis jetzt noch iiblichen Aufschrei-bungen, \velclie hinsichtlich des Eisenbahnbetriebes gepllogen vverden, cine Schei-dung der die Locomotive allein betreffenden Kosten in beiden Beziehungen nicht gestatten, und aueh sonst zur amiaherungs\veisen Berechnung keinen sicheren Au-haltspunct bieten. Uebrigens durften die Mitfelzalilen, \velche sicli bei anderen Bahnen ergeben, aucli fUr die k. k. Staatsbahnen gelten. ‘) Die iin Jahre 1852 bereits angeschaflftcn 4 Locomotive der nordlichen liahn kosten 09.400 II. und jene 10 der siidostlichcn 348.880 11. b) O estliche Staatsbahn (Krakauer). Diese besass zu Anfang iles Vervvaltungs-Jahres 1851 im Ganzen 8 Locomotivc von 1560 Pferdekraft. Es hatte sohin jedes 45 Pferdckraft. Sie sind sechsriidrig und mit Expansionsvorrichtung versohen, gingen sammtlich aus Borsigs Fabrik in Berlin hervor und kosteten 161.700 fl. Es kommt somit eine Pferdekraft (mit Einschluss der Tender) auf 450 11. zu stehen. Sie sind seit dem Jahre 1847 in Ver\vendung. Die Rep ara tu rskos t en der Locomotivc haben 6.249 fl. betragen, daher fiir die Pferdekraft 17 fl. oder 3-8 °/0 der Anschaflungskosten entfallen. An Brennmateriale verbrauchcn diesclben durchscbnittlich 110 Klafter llolz, und 21.400 Centner Coaks, welches ein Aequivalent yon 33.500 Ccntner Steinkolilen ersetzt, \vonacb cine Pferdekraft im Jahre 93 Ccntner Steinkohlen-Aequivalent bedarf. c) Ma il and-C o m o-B ah n. Auf dieser Balin waren zu Anfang des Jahres 1851 6 Sfiick scchsradrige Loeomotive der I. Kategorie durchscbnittlich von 48 Pferdekraft (nur „Adda“ bat 30 Pferdekraft) oline Expansionsvorrichtung und 6 Sliick achlriidrige Loeomotive der II. Kategorie von 64 Pferdekraft mit Expansions-vorrichtung, also im Ganzen 12 Loeomotive von 654 Pferdekraft vorbanden, von denen 2 zu 112 Pferdekraft ausser Venvendung gesetzt waren. Es hat also jedes Locomotiv im Durchscbnitte 55 Pferdekraft. Von den Locomotiven wurden 3 von 144 Pferdekraft im Jahre 1840, 2 von 96 Pferdekraft im Jahre 1841, 1 von 30 Pferdekraft im Jahre 1842 und 6 von 384 Pferdekraft im Jahre 1849 aufgeslellt. Die Anschaffungskosten der sammtlichcn Loeomotive belaufen sicli auf 292.000 fl., \vonach eine Pferdekraft (mit Einschluss der Tender) auf 447 fl. zu stehen kommt. Sammtliche Maschinen wurden ohne Ausnahme vom Auslande bezogen, und z\var: Mascliinen Pferdekraft Anscliaffungskostcn aus Baden (Carlsruhe)........................ (! 384 152.000 11. „ England (London, Manchester) ... 4 174) 140 000 „ Belgien (Seraing, Crcusot) .... 2 96) Die Bep ar a tu rskos te n betrugen bei 11 Locomotiven von 606 Pferdekraft 8.331 11., also fiir die Pferdekraft 14 fl. oder 3% der Anschaflungskosten. Die in Venvendung gestandenen 10 Locomotivc von 558 Pferdekraft ver-brauchten an Brennmateriale 5.959 Centner Hol/j und 10.445 Ccntner Coaks, \velehe Mengen ein Acquivalent von 91.148 Centner Steinkohlen vorstcllen, \vo-nach auf eine Pferdekraft 163 Centner entfallen. II. P r i v a t - E i s e n b a h n e n. a) Lombar dis ch-ven etianisc he Perd inands-Bahn. Die Nachwei-sungen liber die Loeomotive der Eisenbahnen in der Lombardie und in Venedig reichen nur bis Anfang des Jahres 1851 und sind unvollstandig. Zu dieser Zcit waren auf der lombardisch-venetianischen Ferd in a nds-Bahn 45 Loco-motive der I. Kategorie mit 6 Radern Yon 2.160 Pferdekraft vorbanden. Von dlesen waren jedoch 10 im Jahre 1850 ausser Verwendung. In Betreff dcr Zcit ihrer Aufstellung entfallen auf das Jalir Muscliinen Pferdekraft 1842 9 432 1843 14 672 1848 22 1.056 je uaclidem die verschiedenen Bahnsfrecken dem Verkehre geolfuet wordcn siud. DieseLocomotive setzen ein Anschaffungscapital von beiliiulig 907.000II. voraus, indem naeli den gemachten Angaben eine Pferdekraft (mit Einschluss der Tender) auf 448 11. zu stehen kommt. Erbaut wurden im Inlande 19 Stiiek von 912 Pferdekraft, und zwar 11 Stiiek in der Wien-Gloggnitzer und 8 ia der NViener-Neustadter Mascbinen-fabrik; die anderen 26 Stiiek von 1.248 Pferdekraft wurden vom Auslande bezogen, als: 12 Stiiek von 11. Sharp in Manchester, 10 Stiiek von Stehelin in Miihlbausen und 4 Sliiek von Maflei in Miineben. Reparaturskosten traten fiir 43 Locomotive ein, da z\vei giinzlich ausser Venvendung gestellt wurden. Diese belrugen im Ganzen 38.103 II., wovon auf 17 im Inlande erzeugte Locomotive 9.233 11. und auf 26 im Auslande erzeuglc 28.830 11. entfallen, also auf eine Pferdekraft beziiglich 11-3 II. und 23 II., oder 2-3 % und 3 % der entsprechcnden (363.300 11. und 339.000 (1.) Ansehaf-fungskosten. Die in Venvendung gewesenen 33 Locomotive liaben 33.030 deulscbe Mei-len zuriickgelegf, wobei an Brennmateriale pr. Meile 118 Pfund, mithin iin Gan-zen 62.373 Centner oder 3.129 Klafter Ilolz verbraucbt worden sind. Diese Menge erselzt ein Aecjuivalent von 34.760 Centner Steinkohlen, \vonach der Brennmaterialverbrauch fiir eine Pferdekraft sicb mit 33 Centner Steinkoblen-Aequivalent bezilfert. b) Kaiser F e r d i n a n d s - N o r db ali n. Die aussebliessend - privilegirte Kaiser Ferdinands-Nordbahn besass zu Ende des Vonvaltungs-Jahres 1831 im Ganzen 103 Locomotive von 4.833 Pferdekraft. Es halfe somit jedes Loco-moliv 46 Pferdekraft. Von diesen waren 10 von 330 Pferdekraft nicbt in Ver-\vendung, daher auf der Hauplbahn sammt der Briinner und Olmiitzer, dcr Slockerauer und Ganserndorf-Marcbegger Fliigelbahn 93 Locomotive von 4.523 Pferdekraft in Tbaligkeit waren. ') Nach ihrer Kraftausserung reihen sic sicb von25 bis 60Pferdekraft, wiefo!gt: Gesainmte Kraftausserung in Pferdekraft 900 1.133 1.200 Pferde- kraft Zalil der Mascliinen (josammtc Kraftausserung in Pferdekraft Pferde- kraft Zald der Mascliinen 23 3 73 50 18 30 18 340 55 21 33 13 433 60 20 40 43 2 10 80 430 Zusammen T03 1) Ausserilein sind im Jahre 18S2 bis Mitte Mai liereils 14 neue Locomotive von jo 60 Pferdekraft im Durchsclinittsproise von 20.000 II. und veransclilagtcn jiihrlichen Reparaturskosten von HOO II. aufgcstellt worden; dcr eintretende Bedarf an Breimmaterialo ist mit 31/100 Klafter vveichcs Holi zu 30 Zoll Liinge fiir cin Locomotiv pr. Meile lierechnet. Die Masehinen iihcr 45 Pferdekraft machen soliiu G6 % von der Zalil und 76-3 % von der Kraftilusserung der gesammten aus. Nach den Jahren der Aiifstcllung der Masehinen, deren Anseha ffungs- kosten zugleieh beigesetzt werden, ergibt sich folgende Uebersicht: Jalir Zalil dor Masehinen Gcsammto Kraflaussorung in Pferdekraft AnschafVungskoston in Gulden 1838 G 1G5 100.165 1839 7 215 128.836 1840 4 125 78.029 1841 13 455 238.211 1842 8 280 136.844 1844 4 220 68.600 1845 6 330 100.800 184(5 7 315 116.000 1847 8 420 148.450 1848 8 430 162.900 1849 10 5G0 204.600 1850 11 Gl 0 231.100 1851 13 730 274.550 Zusammen 105 4.855 1,989.085 Auf die letzten eilf Jahre entfallen somit 84 % der Gesammtzahl und 80 6 °/0 der Gesammtkiaft, und es konunt (mit Einschluss der Tender) eine Pferdekraft im Allgcmeinen auf 410 fl. zu stehen. Von sammtlichen Masehinen \vurden 44 von 2.350 Pferdekraft und 897.112 fl. Ansehaflungskusten im I ni and e, un.l z\var in Niederosterreieh (Wien und Wie-ner-Neustadt), und Gl von 2.505 Pferdekraft und 1.091.973 fl. Anschaflungs-kosten im Aus 1 and e erzeugt. Von den letzteren entfallen: . . Pferde- Anscliafiunffs-Maschinen kraft kos(en" auf Helgien (Seraing) . ........................ 2ii 1.235 4S6.GG4 fl. „ America (Ne\vton, Philadelphia, Washington) 20 70Ii 344.786 „ „ England (Ne\v-Castle, Manchester, London) 14 445 250.323 „ „ Baden (Carlsruhe)............................. 2 120 40.200 „ In der dreifachen Beziehung zur Zalil, z ur Kraftausserung und zu den An-schafTungskosten entfallen auf die irilandischen Masehinen 42 %, 48-4 % und 45 o/o und auf die ausliindischrn 58 °/0, 51’6 % und 55 %. Seit dem Jahre 1849 sind die neu angeschafften Masehinen durchvvegs aus der Wien-Gloggni(zer Eisenhalm-Maschinenfabrik hervorgegangen. Von den im Inlande erzeugten Masehinen kam eine Pferdekraft auf 382 fl. und von den aus dem Auslande bezogenen auf 430 fl. zu stehen. Die im Jahre eingetretenen Repar a tur s k os te n sind bei den im Inlande erzeugten Masehinen mit 41.803 11. und bei 55 auslandischen Masehinen von 2.32K Pferdekraft und 983.434 fl. Anschaflungskosten mit 09.621 fl. nachgevvie-sen \vorden; sic betragen daher beziehungsvveise 18 fl. und 39 fl. fiir die Pferdekraft, oder 4-7 % und 7 % der Anschaflungskosten. An Brennmateriale wurden fiir die in Vervvendung gestandenen 95 Lo-comotive von 4.525 Pferdekraft 11.402 Klafter hartes Holz zu 36 Zoll, 26.996 „ weiehes „ „ „ „ 20.998 Centner Braunkohlen und 64.003 „ Coaks verbraucht. Wenn nacli den bisher angenommenen Verbiiltnissen 1 Klafter hartes Holz zu 36 Zoll 17‘/a Centner, 1 Klafter weiches Holz '122/3 Centner, 1 Centner Braunkohle % Centner und 1 Centner Coaks i*/t Centner Steinkohlen gleich kommt, so stellt obige Menge an Brennmateriale ein Aequivalent von 649.156 Centner Steinkohlen dar, und es entfallt auf eine Pferdekraft als Jabreshcdarf an Brennmateriale ein SteinkohIen-Aequivalent von 143 Centnern. c) Wien-Gloggnitzer-Eisenbahn. Mit Ende des Vervvaltungsjahres 1851 besass die k. k. priv. Wien - Gloggnitzer - Eisenbahn-Gesellschaft 52 Loco-motivc von 2.740 Pferdekraft. Es entfallen somit im Durchschnitte auf jedes Lo-comotiv 53 Pferdekraft. Nur ein Locomotiv (Hietzing) von 25 Pferdekraft war nicht in Verwendung. Die iibrigen 51 Locomotive von 2.715 Pferdekraft \vur-den auf den Eisenbahnen von Wien nacli Gloggnifz, von Wien naeh Bruck an der Leitlia und von Wiener-Neustadt nach Oedenburg vervvendet. Ihrer Kraftausserung nach stufen sie sich von 25 bis 95 Pferdekraft ab, als: Pferdekraft Zalil der Mascliincu Gesammte Kraftiiussernng in Pferdekraft Pferdekraft Zalil der Maseliinen Gesammte Kraftausserung in Pferdekraft 25 8 200 60 2 120 30 5 150 70 5 350 35 8 280 75 12 900 40 2 80 95 4 380 45 50 4 2 180 100 Zusammen 52 2.740 Die Maschinen tiber 45 Pferdekraft inachen 48% von der Zalil und 67'5% von der Kraftausserung der gesammten aus. Nach den Jahren der Aufstellung der Maschinen, deren Anschaffungs-kosten beigesetzt \verden, worunter auch jene der Tender begriflen sind, ergibt sich folgende Uebcrsicht: Jahr Zalil 24% und 35% der gesammten) im A u sla n de erzeugt. Von den letzteren entfallen: Maschinen Pferdekiaft Anschafliingskoslen auf Englarul (Mancbester, New-Castle) 10 590 359.000 tl. „ America (Philadelphia)..................... 2 55 38.500 „ Es kam somit cine Pferdekraft bei den im Inlande erzeugten Maschinen auf 359 fl., bei jenen des Auslandes auf G IG tl. zu stehen. Die im Vervvaltungsjahre 1851 eingetretenen R ep aratur skoste n (respec-tive Instandhaltungskostcn) sind bei den inliindischen Maschinen mit 131.657 11. und bei den auslandischen Maschinen mit 45.75G 11. nachgevviesen worden; sie he-tragen daher beziehungsweise 63 11. und 71 tl. fur die Pferdekraft, oder 17-5% und 11 '5% der Anschaffungskosten. Der Totalverbrauch an K re nn ma te riale ist fur die in Verwendung gc-\vesencn 51 Locomotive von 2.715 Pferdekraft mit 12.047 Ctr. Braunkohlen und 27.571 Klafter 30zolliges gemischtes Holz angegeben worden. Wird 1 Centner Braunkohle zu % Ctr. und eino Klafter der ervvahnten llolzgattung zu 15 Clr. Steinkohlen angenominen, so ergibt sich ein Steinkohlcn-Aequivalent von 420.258 Centnern, wonach auf eine Pferdekraft als Jahresverbrauch an Brennmateriale ein Steinkohlen-Aequivalent von 155 Centnern entfallt. (Jcbcrsielit. Fassen wir das Gesagte in ein Ganzes zusammen, so gewinnen vvir zunacbst nachstehende Uebersicht, aus welcher sich die gesammte Anzahl und Leistungs-fiihigkeit der Dampfmaschinen, \velche in der Monarchie zu Ende des Verwaltungs-jahres 1851 vorhanden waren, ferner der Umstand, ob dieselben wirklich in Thatigkeit oder ausser Ver\vendung star.den oder erst in der Aufstellung begriffen waren, und deren Vertheilung unter der Staatsverwaltung und unter Privaten oder Gescllschaften entnehmen liisst. OO CD S'* co O bo -c GO 00 CD CD 00 Ijcj^apjajj 9UIl[0S«I\I »poj* qDi|))iui|OSHOjii(j bli 00 (M 03 O <© GO 03 03 03 GO 03 00 03 O O O CO co CO co O CO "O g* •= = S cu o o ^5 bi) o s- bc ) Ohne die Dampfer „Hentzi und Alnoch*. Sofort zabite man an dem genannten Zeitpuncte unter den bereits angegebe-nen Beschrankungen, dass die Dampfer „IIentzi und Alnoch“ , sowie die znm Betriebe auf den k. k. Staatsbalinen nocli nicht ver\vendeten Probe- und sonstigen Locomotive hier nicht einbczogen wcrden, und dass die Nachweisungen auf der lomb. venet. Ferdinandsbalin nur bis Ende 1850 reichen, 1.497 Dampfmaschinen von 57.152% Pferdekraft, so dass jede derselben durcbschnittlicli 38 Pferdekraft hatte. Sic vertheilten sieb: mit 903 Maschinen yon 12.114Pferdekraft auf die stebendcn Mascbinen, „ 121 „ „ 14.301 „ „ „ Dampfboote, „ 473 „ „ 30.737 „ „ „ Locomotive. Es bcsitzen soliin im Diirchsclmitte die stehenden Maschinen die geringste Lei-stungsfahigkeit (13 4 Pferdekraft), die Dampfboote die griisste (118 Pferdekraft) und es steben die Locomotive fast ganz genau in der Mitfe (65 Pferdekraft). Was die Anzabl der Maschinen anbelangt, ist sie bei den stebendcn am grossten (60%) und bei den Dampfbooten am geringsten (8%). wogegen die gesammte Leistungsfahigkeit bei den stehenden am geringsten (21°/0)» bei den Locomotiven aber am grossten (1)4%) ist. Von den vorhandenen Dampfmascliinen waren: 1.394 mit 53.978% Pferdekraft in Thatigkeit, 56 „ 1.574 „ ausser Venvendung und 47 „ 1.600 „ in der Aufstellung begrilTen, also beziiglich 93°/0. 4% und 3% nach der Zalil und 94%, 3% und 3% nach der Leistungsfilhigkeit. Sohin sind die Antlieile, welehe die ausser Venvendung stehenden und die in der Aufstellung begridenen Dampfmaschinen an den ge-sammten sowohl der Zalil als Kraftiiussernng nach liaben, nahezu gleich und nur von geringem Belange. Von den vorhandenen Dampfmaschinen gehiirten der Staa(sverwaltung: 72 stebende mit 1.29S Pferdekraft, 20 Boote „ 2.064 „ 271 Locomotive „ 20.982 „ zusammen 363 Maschinen „ 24.341 „ oder fast ein Vier- tlieil nach der Zalil und drei Siebentheile nach der Leistungsfahigheit. Diese Antlieile betragen bei den stehenden Maschinen beziiglich 8% und 17%, bei den Dampfbooten 17% und 14% und bei den Locomotiven 57% und 68%. Aus der folgenden Uebersicht lasst sich erkennen, wie viele Maschinen im lu- und Auslande und um welche AnschaiTungskosten erzeugt wurden. CO GO CO 05 —< CO co o 7* co co o bo bo 05 £ M 02 05 co CO bc bc bc O- 3 ja cs -o o o or ^ cu OCOI-CO CO O 30 •=* O O CO O CO 3(5 J'- O CO CC 30 O O o o o o cm 30 m — 05 05 CM CO 30 *-cm CO o o O O O CO O CO o o O O CO O CO o I-0 3C co co ('• 30 05 CO l'- 30 CM co 05 05 CO o CM CM 30 CO 30 30 CM co 00 CM C0 r-'- r-t o O -H 05 30 CM 30 30 O 30 CO O CO M 05 O tu I 2 o SdO cd •j s . Oj ~a -a ,ea s o *5f< ■s s <75 O "" ^ S 98 co CM CO •*- CO ■HM CC n 05 o 05 O o CM O CO o CO O o — o CO o CO o — CO *9+» CO 30 CO 1^ CM 00 CM o CO . . O 05 30 »s* -■* oo r- co C'? C 30 -h 30 C5 05 CO O CM CM C5 CM CM 05 »** -H CO ^ Sna o J J*' J' <2£ 3 s c !S 5 oj 93 £ e c ^ JZ -rj 3 O, C « N 3 g .E p ž Sl C r ® O .2: a «-o rt £3 ^ I « cs O fe *- c ■ . c ur S • _ .S *cS § liliji I i!l «j,- - -a ra rr •= u > -.a sa v. ^3 rt - 9) sO rt J3 s. > r k r to, 0 « fi 3 "S -s sl- “ ^3 cJ O S C&I -- V.o c -C O ■ us; Hauptsumme 948 26768% 10067049 534 30213 13370731 L IS 171 67024!233048041 411 376 Es wurden sonach 5)48 Mascliinen von 20.708% Pferdekraft im Inlande, S34 „ „ 30.213 „ „ Auslandc erbaut und von IS „ „171 „ \varen die Werkstiittcn, aus welchen sio hervorgingen, unbekannt. Rechnet man nun letztere viillig der ausISndischen Erzeugung zu, so findet man, dass 03% nach der Anzahl und 47% nach der Leistungsfahigkcit der vorhandenen Dampfmaschinen im Inlande erbaut \vurden. Dieses ungiinstige Verhaltniss riihrt wesentlich von den Dampfbooten lier, von welclien bczuglich nicht ganz 0% und 5% im Inlande erbaut wurdcn, \vahrend die inlandischcn Maschincnfabrikcn 77% und 73°/0 der vorhandenen slehenden Mascliinen nebst 53% und 56% der Locomotive erzeugten. Im Allgemeinen kam im Durchsehnitte unter den friilier envahntenBeschran-kungen die Pferdekraft iiberhaupt auf 411 fl., bei den stehenden Mascliinen auf 514 fl., bei den Dampfbooten auf 540 fl. und bei den Locomotiven auf 311 fl. zu sfchen. Hei den Mascliinen, \velche in inlandischcn Weikstatten erzeugt \vurdcn, kostete dio Pferdekraft durchsclinittlicb 370 fl., bei jenen aus ausISndischen Fa-briken aber 443 fl. und insbesondere bei den stehenden bczuglich 504 fl. und IJ!il fl., bei den Dampfbooten 500 fl. und 539 fl. und bei den Locomotiven 303 II. und 320 fl. Selbst aus diesen mir unter vielen Beschriinkungen geltenden Zahlen liisst sicli erkennen, dass das Inland hinsichtlich der stehenden Mascliinen am leichtesfen mit dem Auslandc concurriren konne, weniger hinsichtlich der Loco-molive und dass das Ausland hinsichtlich der Dampfboote in entschiedenem Vor-theile dem Inlande gegeniiber sei. Beachtenswerth ist der Uinstand, dass von 23*/a Million Gulden, \velche die vorhandenen Dampfmaschinen kosteten, bei 13% Million (und hievon mehr als die llalfte fiir die Dampfboote) dem Auslandc gezahlt wurden. Aus dem friilier Gesagten ersieht man, dass die Naclnveisungen liber die Reparaturskosten und iiber den Verbrauch am Brennmateriale sehr unvollstandig und unverlasslich seien. Audi bat deren Vergleichung mit der Pferdekraft nur bei den stehenden Mascliinen cine klarc Uedeutung, \valirend bei den be\vegiichcn der Quotient, wie viel Reparaturskosten und Brennmateriale auf die Pferdekraft und Fahrfmeile oder auf die Pferdekraft und dic Benutzungsstunde entfallen, an-gegeben werden solite. Iliezu reichte aber das eingelangte Materiale nicht aus und es wird dalier das bereils fruher Angefiihrtc blos in die nachstehende Ucber-sicht zusammengefasst, ohne \veitere Bemerkungen daran zu kniipfen. Verbraueh an Brennmateriale IjBjjppjajjsip jnj *ui|.i6qa.inQ 00 •** o CO C5 -C -r3 M CO CO O «50 to CO co fr* CM CM CM CM CM CO GO o 00 co co co 05 GO CM CM* 05 05 CO CO 00 co co co co co co CM Statist. Miltheil. 1852. 3. llcft. Nacli (len Jahren ilcr A. Stehcnde J u h r Oesterreich 1 u. d. Enns ■ Si c v c o. -+-< -c (/) a> • O ° Salzburg Steiermark ' Krain Kiistenland Tirol und Vorarlberg Bohmen 1 P3 N3 Pferde- kraft Zahl Pfdkft. Pfdkft. ■c M N Pfdkft. Zahl Pfdkft. K LS Pfdkfl. Zahl Pfdkft. Zahl S — 1804 . . . 181 (i . . . . . . . . 1818 . . . . . . 181!) . . . . . 1822 . . . 1 4 1823 . . . . 3 00 1824 . . . l 4 . . . . 1829 . . . . , . 1 24 1830 . . . l 10 3 79 1831 . . . . . . , , 1832 . . . , , . 1 3 , , 1833 . . . * . . 1 . . . 1834 . . . 3 6G '8 2 20 183» . . . 1 10 2 28 1830 . . . 5 71 9 158 1837 . . . 5 00 7 71 1838 . . . 2 20 44 1 20 1839 . . . 2 120 1 4 i 00 1 12 4 40 1840 . . . 3 44 1 10 7 95 1841 . . . 10 194 9 150 1842 . . . 4 28 4 48 1843 . . . 10 74 9 153 1844 . . . 3 33 2 48 i 14 1 12 10 170 1843 . . . 15 140 'l ’ 10 2 22 Ki 201 1840 . . . 9 90 18 i 4 1 7 15 275 1847 . . . 9 41 142 1 3 22 304 1848 .. . 10 59 i 18 24 17 257 1849 . . . 7 130 10 19 320 1850 . . . 22 173 . . 2 30 2 io 39 417 1851 . . . 28 320 8 210 i 12 4 Ui 45 070 Anfan^s 1852 . unbekannt . • 1 0 7 42 Zusammen 150 1717 2 14 1 3 15 312 10 170 20 2011 3 13 252 3750 Auf die letzten 11 Juhre(vom .lahrel841 bis Anfang 1852) cntfallcn . . 129 1320 1 10 13 258 0 58 18 2394 3 13 211 3135 Oder Percent d. gesammten 80 77 50 71 4 800 82-7 00 34 90 92 100 100 83-7 830 ergeben sich folgenile Uebersichten: Dam )>fmaschinen. o, N 114 137 237 133 173 334 280 340 2084 371' 577 073 7751 1495j 938 717 1287| 2188 209 190 20 103 84 22 30 111) 30 28 117 401 204 177 137 110 115.1 142 121 107 199 141 40 108 412 481 903 938-', 254 11291 180 10145 758 473 102G 388 210 140 798 219 83-7 100 98-3 100 82-4 83-3 B. Dampfboote. .1 a li r k. k. Marine k. k. Flot-tille in Kalim und auf dcr Donau Ocster- rcichischer Lloyd Donau- Dampf- schiffahrls- Gescllschafl Private auf dem Como-, Gmundner-und Platten- See S u m ni e Zahl Pferde- kraft Zahl Pferde- kraft Zahl Pferde- kraft Zahl Pferde- kraft Zahl Pferde- kraft Zahl Pferde- kraft 1833 . 1 SO 1 SO 2 100 1834 . 2 110 1 36 3 146 m CO CC 100 . . . 1 80 2 180 1836 . 120 1 100 1 42 • • 3 262 1837 . 7 740 2 ISO 9 896 1838 . 3 340 2 200 . • • ♦ 5 540 1839 . 1 140 1 (iO 1 28 3 228 1840 . 1 100 1 14 2 114 1841 . 3 ISO 2 SO 8 206 1842 . . . . . . . 2 190 2 200 . 4 390 1843 . 440 . . . . 4 S12 1 42 8 994 1844 . 40 . 1 40 , . . . 2 80 184« . . . . 1 120 G 820 7 940 1840 . 1 SO . . . • 3 4S0 . • . 4 SOO 1847 . 1 24 S 1.200 10 1.240 1 40 17 2.S04 1848 . S80 7 1.015 1 32 11 1.627 1849 . 110 2 4G0 1 80 • 5 OSO 1850 . 3 390 1 100 4 1.000 2 200 2 120 12 1.810 1831 . 1 3 SO 3 140 2 S20 3 300 9 1.370 Anfangs 1852 . 1 100 1 100 G S04 • 8 704 Sumili; 11 1.474 9 890 34 S.SSO S8 0.301 9 326 121 14.301 Auf ilie letzten 11 Jahre (von 1841 Lis An-fang 1852) enlfallen . . 8 1.289 8 490 19 4.070 48 5.037 7 284 90 11.770 oder Pcrccnt dcrge-sanimten . . 73 87-4 89 83 SO 73 83 89 78 87 74-4 82-3 t C. Locomotive. S t a a t s - H i sen b a i n c n Lomb.-venet. Ferdi-nands-Uahn Kaiser Ferdi-. nands- Nord- bahn Wien- Glogg- nitzer— Eisen- bahn .1 a h r niird- liche siid- licho siid- ostliclio oslliclie (Kra- kauer) Mai- land- Como- liahn S u m m e 3 i -3 c ^ — — — i o ■c s« 03 i- i a; i a> _ "O <4- — 05 o> U -c 1 OJ "C 27 t-< CZ 0) •_ — 1 2 8 70 2 2 70 2 2 80 8 8 100 1 4 4 0 15 112 1 1 120 2 0 8 10 140 2 3 5 150 0 0 100 2 3 4 124 744 34 1 34 112 1 112 7 G 42 35 28 980 120 16 1.920 8 101 808 36 6 216 140 5 700 9 6 54 40 17 680 150 6 900 10 G2 620 42 3 126 160 9 1.440 11 1 11 45 28 1.260 200 8 1.600 12 78 900 48 110 5.280 260 9 2.340 14 26 364 50 34 1.700 325 1 325 IS IS 285 55 23 1.265 350 1 350 IG 71 1.136 60 46 2.760 360 2 720 17 2 34 64 45 2.880 summarisch angegeben — 23 356 Die grossfe Anzalil von Maschinen zeigte sonach die Kategorie von 96 Pferdekraft, in welcher ansschliesslicli Locomotive auftreten. Die Zalil der Dampfmaschinen, welche zu Ende des Jalires 1851 in der Monarchie unter den aufgezahlten Beschrankungen vorhanden waren, belauft sieli sofort anf 1.497 von 57.153 Pferdekraft.