^ s Kreitag dm 14. Jänner i87S !V. J>hrg«»i. vi. er ttschei«, j-d-n e°nnl°g. Mittwoch u.» »«ist - f». M»-bur«: g.»,j-brl, S si^. h-lbish.«° , vi..,-ll-hrtg 1 »0 ki sür '"b Hau» monatlich 10 kr. — mtt Postversendung: ganzjährig 3 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig Z fl. Jnsertio«»gebühr 8 kr. pr. Zeile. I W»>»W Z»r Ka«ksragt. > ^ Die Ungarn werden in der Bankfrage durch den Umstand begünstigt, daß man 1867 über dieselbe hinwegschlüpfte, anstatt über die rechtliche Stellung der Nationalbank diesseits und jenseits der Leitha eine klare und bündige Entscheidung zu treffen. Die Ungar»! finden also einen weiten, freien Spielraum, und daß sie denselben tüchtig ausnützen, dafür bürgt ihre Rücksichtslosigkeit ini Fordern und die Zähigkeit, mit welcher sie an den aufgestellten Forderungen festhalten. Die Ungarn erklären die Errichtung einer selbständigen Zettelbank für einen Beiveis ihrer staatsrechtlichen Unabhängigkeit — vergessen aber dabei einen wesentlichen Unterschied. Die staatsrechtliche Unabhängigkeit kann durch ein Gesetz dekretirt werden, und sie ist von Ungarn beinahe mühelos erlangt worden; allein die wirthschastliche Selbständigkeit will durch mühevolle Arbeit erworben werden, und diese Arbeit hat in Ungarn noch nicht einmal angefangen, ja sie ist gerade in den letzten Jahren, wo der Großmachtstauinel die politischen Kreise beherrschte, ganz und gar vernachlässigt worden. Hätten wir den Ungarn zu rathen, so würden wir ihnen empsehlen. sich den Gedanken an sin selbständiges Notensystem noch für geraume Zeit aus dem Kopfe zu schlagen. Die Ziffern beweisen ohnehin, daß die von ungari-scher Seite gegen die Nationalbank erhobenen Klagen, als ob die letztere dem Haitdel und der Industrie jenseits der Leitha keine genü» aende Mittel zur Verfügung stellte, der that-sächlichen Begründung entbehren. Die Dotation der ungarischen Filialen der Nationalbank ist von 40 Millionen Gulden am 13. Mai 1873 auf 57 Millionen Gulden am 6. Oktober 1874 erhöht worden, während jene der österreichischen Filialen im gleichen Zeiträume nur eine Steigerung von kaum K Mil« lionen Gulden erfuhr. Von öffentlichen An-lehen hat die Nationalbank itn Jahre 1874 über 13 Millionen Gulden ungarischer Effekten gegenüber kaum 4 Millionen Gnlden österrei» chischer Fonds belehnt. Von den Hypothekar-Anlehen der Bank (87 Millionen Guldetl) ent» fielen Ende Dezember 1874 auf Ungarn 42 Millionen Gulden. Zieht man noch die bekannte Thatsache in Erwägung, daß von den Ungarn eingeräumten Krediten im Jahre 1874 an 10 Millionen Gul« den unbenützt blieben, so muß man zugeben, daß denl berechtigten Kreditbedürfnisse Ungarns vollauf Rechnung getragen wird. Niemals würde eil»e nach richtigen bankgeschäftlichen Grundsätzen geleitete ungarische Bank der produktiven Arbeit Ungarns eine reichlichere Unterstützung bieten können. In gewissen Kreisen scheint man aber eine Zettelbank als eine unerschöpfliche Notenerzeu-gungs-Maschine anzusehen, welche das Land auf die billigste und bequemste Weise mit Geld zu versehen vermag. Niemand kann es uns ver-denken, wenn wir mit einer solchen Auffasiung und »nit einer Bankpolitik, welche derselben schmeichelt, nichts zu thun haben wollen und wenn wir daher den ungarischen Plänen, die allesammt darauf hinauslaufen, Oesterreich die Kosten der experimentirenden Bankpolitik Ungarns bezahlen zu lassen, nnsern entschiedensten Widerstand eittgegensetzen. Geschichte des Tages. Der volkswirthschaftliche Ausschuß des Abgeordnetenhauses hat seinen Bericht über die Ursachen der Krisis vorgelegt. Dieses Haus wird den Bericht zur Kenntniß nehmen; wenn aber die Fortsetzung folgt und der Ausschuß Rettungsvorschläge macht, werden dieselben auch angenominen und durchgeführt? Und wenn ja, wird das verhäng-nißvolle: „Ungenügend" — „Zu spat!" sich nicht wiederholen? Jeder Staat hat sein besonderes Schicksal und Oesterreich wird die Geheimnisie nimmer los. In einer Koilserenz der verfassungstreuen Abgeordneten haben die Minister jede Auskunft über die Verhandlungen mit Ungarn verweigert aus dem Grunde, weil sie in Pest-Ofen Ltill-schweigen zugesagt Sein gegebenes Wort muß Jedem heilig sein; war eS aber nothwendig, das Geheimniß zu geloben? Und wie verhält sich's ttlit der Nachricht, welche das „Vaterland" bringt: „Im liberalen Klub des ungarischen Abgeordnetenhauses hat Tißa „privatim" über den ^tand der Verhandlungen reserirt uitd so eine Interpellation von dieser Seite verhindert?" Die hohe Pforte soll beabsichtigen, von angriffsweisem Vorgehen wider di« Atlf-ständischen abzustehen und moralische Mittel zu versuchen. Das Mißtrauen in Bosnien und in der Herzegowina ist jedoch zu tief und zu fest gewurzelt und zu viel Blltt ist bereit» geflossen, als daß dieser Schritt der moralisch gewordenen Türkei noch Erfolg haben könnte. Die Pforte gesteht thatsächlich, daß sie die Hoffnung aufgegeben, den Kamps durch Waffengewalt zu beenden und stärkt unwillkürlich das Siegesbe-wußtsein ihrer Feinde. K e u i l s e t o n. Pit Vrschikdtlltv. (Kortset«mg.) „O mein Freund, wie soll ich Dir den Auf' tritt schildern, als sie aus den Hause schied, das durch sie eine Stätte des Glücks, ein Ten»-pel der Freude geweseit! Als ich sie, die einst lächelnd, blühend, voll Frohsinn und Entzücken in dasselbe eingezogen war, nun verwelkt, gebrochen, zerstört hinausgeleiten mußte ii» den entsetzlichen Aufenthalt! Ich begreife noch jetzt nicht, wie ich eS überlebte!" Der Doktor blickte ihn theilnehmend an. „Ich glaube Dir's, lieber Freund; Du bist allerdings bitter heimgesucht. — Aber was gedenkst Du nun zu thun? Was soll ich mit der ganzen Sache? „Der Arzt der Anstalt schildert Theresens Zustand unverändert als denselben und gibt keine Hoffnung, daß er ein Ende nehmen werde. Ich habe Zutrauen zu Deinem inedicinischen Wisien; deshalb habe ich Dich gebeteil, hierher zu kommen, um mit mir die Kranke in der Anstatt zu besucheil, zu beobachten, für ihre Heilung zu wirken und mir den Trost zu geben, daß nicht alle Hoffnung verloren ist." „Ich bin herzlich gern zu dem traurigen Diensj bereit," erwiderte der Doktor, indein er ausstand und dem Freunde die Hand schüttelte. „Du hast Recht, Du hast mich allerdings nicht wegen etwas Unbedeutendem bemüht, sei daher überzeugt, daß ich alle meine Kraft aufbieten werde, zu helfen oder doch zli lindern. Indessen thut es noth, daß Du Dich selbst zusanimen nimmst und Dich Deinein Kuntmer nicht zu sehr hingibst — das Kopfleiden, voil dem Du mir erzählt, verträgt solche Aufregungen nicht. Wann wollen wir aber hin?" „Ich habe mich für den morgigen Tag vom Dienste frei gemacht; wenn es Dir also genehm ist, kann es tnorgeit geschehen," ant« wortete Rudolph. Als der Doktor beistimmend nickte, erhob er sich und rief: „Laß uns nun die Rnhe suchen, wir werden gesammelter Krast bedürfen!" Atn andern Morgen, ehe es kaum hell geworden war, rollte ein Wagen mit den beiden Freunden der Irrenanstalt Wallhof zu, und hielt nach einigen Stunden in einem schönen waldumschloffenen Thalgrunde vor der Thitr des verhängnißvollen Hauses. Als auf das Glockenzeichen der Pförtner öffnete, und aus dem breiten lichten Hausgange, in welchen tnan hineinsah, ein kühler Luftzug strich, wankte Rudolph und drohte, vor innerer Erschütterung zusammenzubrechen. Weindler ermunterte ihlt. „Fasse Dich," sagte er, „oder bleibe hier, wenn schon die Erwartung Dich so sehr angreift. Du verträgst den wirklichen Anblick nicht —- also laß mich allein gehen, ich bedarf Deiner nicht." „Neiil." rief Rudolf abwehrend, „es war nur ein vorübergehender Schwindel — ich will und muß sie sehen! Es war nichts als eine eigenthiltnlich betlennnende Empfindung, die mich beim Oeffiten der Thüre befiel ... es ward mir so unheimlich, als ob sie sich für mich selbst öffnele! Gott, Gott, wie entsetzlich muß es sein in solchem Zustande zu leben!" Nacl) einigen Augenblicken raffte er sich zusammen und schritt an des Doktor» Seite gesaßt durch die hallenden Gänge. Die Gespräche mit dem Arzte und Vorstand der Anstalt waren bald beendigt, und in kurzer Zeit standen sie vor Theresens Zelle. „Treten Sie iinmer ein," sagte der Arzt, „Nummer acht ist keine von den gefährlichen Irren. Die tobsilchtigen Anfälle haben sich längst verloren itnd einer tiefen Melancholie Platz gemacht. die bisher troß aller Versuche nicht zu verscheuchen war. Alles, sogar die Musik, welche die Kranke so sehr geliebt haben soll, habe ich vergebens angewendet. Sie leidet an deni fixen Gedanken, daß sie bis zum Abend eine bestimmte Vmnischte Zlachnchtt'n. (Oesterreicher imAuslande. Denkmal des Naturforschers Dr. Sto-litschka.) Die englische Regierung wird dem österreichischen Gelehrten Dr. Stolitschka, welcher Douglas Forfyth's jüngste Gesandtschaft nach Uarkand als Naturforscher begleitete und aus der Rückreise in Leh starb, in diesem am Fuße des Himalaja gelegenen Orte ein Denkmal errichten. Dem „Pionner" zusolge wird dasselbe aus einem Granit-Obelisk mit entspre-chenden Inschriften in lateinischer und englischer Sprache auf Marinortafeln bestehen. Der Grundstein ist bereits gelegt worden, aber da der Eintritt des Winters die Arbeiten unterbrochen hat, wird das Denkmal nicht vor Ende dieses Jahres vollendet sein. Die Ruhestelle des Verblichenen ist mit Mauerwerk umgeben. (Weinbau. Die Reblaus.) Der Generalgouverneur von Algerien hatte, wie man aus Paris schreibt, vor einiger Zeit aus Furcht vor der Reblaus Üe Einsührung nicht nur der Weinstöcke, sondern auch der Obst- nnd Wald-bäume aus Frankreich verboten. Dagegen erhoben sich von allen Seiten Einwendungen und der Minister für Handel und Ackerbau sah sich veranlaßt, der Akademie der Wisienschaften die Frage vorzulegen, ob die Reblaus auch andere Pflanzen, als den Weinstock, heimsuche, und ob sie durch diese verbreitet werden könne. Die Kommission der Akademie billigte unbedingt das Verbot hinsichtlich der Einsührung franzö-sifcher Rebstöcke in Algerien; dagegen waren ihre Meinungen, betreffend die Verbreitung der Reblaus durch andere Bäume und Sträucher, getheilt; die Mehrheit gab zu, daß allerdings das Infekt sich von der Wurzel des Rebstocks auf die nahen Bällme verirren oder seine Eier in deren Rinde legen könne; die Gefahr müsse daher immer vor Auge behalten werden. Die Minderheit wies darauf hin, daß den gennlien Beobachtungen zufolge, welche seit hundertsüns-zig Jahren gemacht worden sind, der Instinkt die Insekten nie irre leitet ul,d daß sie ihre Eier immer nur auf die Pflanzen legen, aus denen sie ihre Hauptnahrung ziehen, weshalb für Obst- und Waldbäume nichts zll befürchten fei. Diefe Ansicht drang nicht dlirch und die Kommission rieth in ihrem Bericht oenl Ackerbauminister, das Verbot der Einführung von Bäumen und Sträuchern, welche aus Gegenden kommen, wo die Reblaus sich festgelegt, zu bestätigen, dagegen es aufzuheben für jene Bäume und Sträucher, deren Herkunft aus Gegenden, Arbeit für ihr Kind zu Ei'de bringen müsse, und so sitzt sie den ganzen Tag über und zupft wortlos an irgend einem Fleckchen Zeug, das nlan ihr reichen muß, und beginnt morgen, wo sie heute aufgehört hat." Man trat ein. In der Fensterecke des weiß-getüllchten unscheinbaren Zinlmers saß, am Boden kauernd, eine weibliche Gestalt mit bleichen: ausdruckslosem Gesicht, über da» glänzend schwarzes Haar in wirren Flechten herunter fiel. Vor sich auf den Knien hielt sie ein Stückchen Leinwand, das sie emsig und ohne aufzublicken, in feine Fasern zerzauste. Sie wurde durch den Eintritt der Kommenden nicht gestört und schien sie nicht im Geringsten zu beachtkil. Rudolph hatte wieder eine Anwandlung, wie beim Äntritt in das Haus; ohne den stützenden Arm des Freundes wäre er zusammengesunken. „Sammle Dich!" rief dieser. „Rede sie an; ich will sehen, welche Wirkung Deine Stimme auf sie hervorbringt." Der Assesior war todtenbleich; er zitterte, und kalter Schweiß stand in großen Tropsen an seiner Stirn. „Es ist entsetzlich!" murmelte er vor sich hin. „Dieses Jamnierbild und die Engelsgestalt meiner Therese!" Endlich ernmnnte er sich, trat ihr einen Schritt näher und rief in einem Tone, der allen Anwesenden in die Seele drang: „Therese! Mein theueres, gelieb- Idie 10 oder 50 Kilometer nördlich von der I Reblaus-Region liegen, durch ein Zeugniß bekundet ist. Die Entscheidung des Ministers ist noch nicht bekannnt. (Charakteristik des ungarischen Han delsminist ers.) In einem Pester Brief der „Franks. Ztg." finden wir folgende Charakteristik des gegenwärtigen ungarifch?n Handelsministers: Unser Handelsminister Baron Simo-nyi ist ein Cavalier ohne Tadel, aber vom Handelswesen versteht er seit dem Tode seines StaatS'Sekretärs Horn blutwenig. (Aenderungen im Telegraphenverkehr.) Am 1. Jänner sind sür den Telegraphenverkehr mehrere Aenderungeil in Wirksamkeit getreten. In geheimen Buchstaben abgefaßte Privattelegramme nach außereuropäischen Telegraphenstationen werden bis aus Weiteres zur Besör-derutlg nicht angenommen. Die Adressen können in abgekürzter oder verabredeter Form geschrieben werden. Wünscht ein Adressat, daß die an ihn gerichteten Telegramme nicht unter seiner wirklichen, sondern unter einer nur der Telegraphen-Adreßstation verständlichen Adresse ausgegeben und befördert werden sollen, so hat sich derselbe zu diesem Zwecke mit der Telegraphenstation seines Wohnortes ins Einvernehmen zu setzen, welche seine wirkliche Adresse vormerken und demselben die sür seine Telegranune bestimmte Chiffreadresse bekannt geben wird. Für jede Chiffreadresse, welche ein Adressat vormerken läßt, hat derselbe bei der Tele-graphen-Adreßstation in: vorhinein einen Jahresbetrag von iZV fl. öst. W. zu entrichten. Langen Telegranune mit einer derartigen Chiffreadresse eiil, so werden sie mit der wirklichen, bei der Telegraphenstation in Vormerkung befindlichen Adresse versehen und unter dieser Adresse zugestellt. Die von dem Ausgeber beizusetzenden Angaben über die Frankirung der Antwort, über die Weiterbesörderung mittelst Expreßboten und dgl. müssen immer vor der Adresse stehen. Die Angabe, daß die Antwort bezahlt ist, kann durch die Formel R?. ausgedrückt werden. Für den europäischen Verkehr wird das einsache Telegramnl von zwanzig Worten beibehalten. Dagege»» wird die Taxirung der nach außereuropäischen Ländern bestimmten Tele^ gramme für den ganzen Beförderungsweg nach einzelnen Worten stattfinden. Bei Berechnung der Wortzahl eines Tele-grammes wird die Länge eines Wortes nicht teS Weib — erhebe Dich! Komm' zu mir, Therese, kennst Du mich nicht mehr?" Die Wahnsinnige hob beim ersten Laut den Kopf ein wenig nach der Seite empor, blickte aber nicht auf; im nächsten Augenblicke sank sie wieder zusammen und fichr in ihrer Arbeit fort. Rndolph ertrug den Anblick nicht länger; er schwankte hinallS, währetld Weindler mit dem Arzte des Hauses in der Zelle zurückblieb, die genauere Untersuchung der Kranken vorzunehmen und sich die Geschichte ihrer bisherigen Behandlung erzählen zu lassen. Dir Abend brach ein, als die Freunde zur Stadt zurück kehrten. Rudolph war sehr ange^ griffen und vermied es sichtlich, Weindler um seine MeilUlng zu fragen, er wollte halb unwillkürlich die Entscheidung so lange wie mög» lich verzögern. Weindler war der entgegengesetzten Ansicht; rasch sollte geschehen, was doch unvermeidlich war. ,)DaS Geschäft, wegen dessen Du mich berufen hast," sagte er, „ist zu Ende. Meine Kranken rufen mich wieder nach Hanse; ich werde keinen Augenblick länger, als unumgänglich nöthig ist, sortbleiben nnd will morgen mit dem Frühesten abreisen. Laß' uns daher Deine Angelegenheit noch heut' in's Reiile bringen. Du willst mein Urtheil über'den Znstand Deiner mehr mit sieben Silben, sondern bei europäischen Telegrammen mit fünfzehn Buchstaben und bei außereuropäifchen Telegrainmen mit zehn Buchstaben angenommen; der etwaige Ueberschuß bis zu weiteren lö und lieziehungs» weise 20 Buchstaben wird als eitl weiteres Wort gerechnet. Die in Ziffern geschriebenen Zahlen werden auch künftighin sür so viele Worte gezählt, als sie Gruppe»! von fünf Zifferil enthalten, nebst einem Worte mehr für den Ueberschuß. Im Falle eintretender Linienstörungen werden die nach außereuropäischen Stationen zu befördernden Telegramme llur dann auf einem theureren Wege weitergesendet, wenn der Aufgeber ein entsprechendes Depositum für die hiedurch entsteheudell Mehrkosten bei der Aufgabestation hinterlegt hat. Im Telegraphenverkehr zwischen Stationen der österreichisch-ungarischen Monarchie wird eine neue Gattung von zehnwortigen Telegrammen, d. i. das Telegraphenaviso mit der Ein-heitStaxe von 30 kr. ö. W. zugelassen. Solche Telegramme müssen die Ueberschrist „Telegraphenaviso" tragen, welche nicht taxirt wird; dieselben dürfen niemals mehr als zehn Worte (in einer zulässigen Sprache) und auch keine Ziffern enthalten. Bei den Telegraphenavisos ist weder die Vorausbezahlung (Frankirung) der Antwort, noch der Empsangsanzeige, noch eine andere, bei gewöhnlichen Telegrannne»i zulässige Nebenamts» Handlung gestattet; auch wird bei Aufgabe derselben weder eine Äebührenquittung, noch ein Recepisse ausgestellt. Die Zustellung des Telegraphenaviso findet offen und bei Benützung der Post unfrankirt statt. Bei Verlust. Verstümmelung oder Verspätung eines Telegraphenaviso wird kein Gebühren- oder sonstiger Ersatz geleistet. Eine neue Gattung von Telegrammen sind die rekommandirten. Dieselben werden auf dem ganzen Beförderungswege ihrem vollen Inhalte nach kolla-tionirt; auch wird ihre Zustellung an den Adressateil mit Empfangsanzeige zurückgemeldet. Die rekommandirten Telegramme unterliegen der dreifachen Taxe der gewöhnlichen Telegramme; im Falle des Verlustes, der Verspätung oder Verstümmelung eines solchen Telegramme» leistet die Telegraphenverwaltung einen Schadenersatz von 20 fl. (zwanzig Gulden) ö. W. zu Gunsten des Aufgebers. Die Rekonlnlandation ist bei Telegrammen Gattin hören und würdest mich nicht gefragt halben, wenn Du nicht gerade vo!l nur offene, rückhaltlose Wahrheit zu hören hofftest — die sollst D»l denn auch erfahren . . Eine leidenschaftliche Bewegung RndolphS hieß ihn inne halten; dann begann er wieder: „Ich habe Deine Frau genau untersucht und beobachtet, habe die trefflich geführten Tagebücher des Arztes geprüft und muß Dir sagen, daß ich lnernach den Zustand Deiner Frau als einen solchen erkläre, zu dessen Heüung Men-schenkunst nicht ausreicht. Sie ist, was wir Aerzte sagen — unheilbar!" Rudolph sank im höchsten Grade erschüttert in den Wagen zurück. „Also nie wieder!" rief er schmerzlich. „Dieses schöne Leben unwiderruflich dahin, dieser herrliche Geist unerbittlich zerstört! O wie öde liegt nnn mein Dasein vor nur — die letzte Hoffnung ist mir ge-nonlnlen!" Eine kleille Pause trat ein. dann begann der Arzt auf's Neue: „Sie ist unheilbar — das ist gewiß, und weiui Du die Aerzte der halben Welt zusammen riefest, ihr llrtheil wird das nänlliche sein. in geheimer Sprache und mit mehreren Adressen nicht zulässig. Geheime Privattelegramme unterliegen der für gewöhnliche Telegramme festgesetzten Taxe im anderthalbfachen Betrage lnid werden auf dem ganzen Beförderungswege collationirt. Die Nachfendung von Telegrammen, welche bisher nur innerhalb der Grenzen de« ersten Bestimmungsstaates zulässig war, ist auf ganz Europa ausgedehnt worden. (Trichinen.) Dr. Heschl, Professor der pathologischen Anatomie zu Wien (Rokitansky'» Nachfolger) hat der „N. Fr. Presse" geschriebell: „Ich erlaube mir. Ihnen die Mittheilung zu machen, daß zu Großau in Niederösterreich «ine vorläufig auf nur fünf Personen beschränkte Trichinen-Erkrankung konstatirt worden ist. Von dem dortigen praktischen Arzte, einem meiner früheren Schüler, Herrn W. Graßl, wurden an fünf Personen, welche von rohem, jedoch geräuchejstem Schweinefleisch gegessen hatten, die Erscheinungen der Trichinose beobachtet. Drei davon sind bereits gestorben, eine ist noch gefährlich und die letzte Person in leichterem Grade erkrankt. Herr Graßl sendete mir nun ein Stück Muskelsubstanz von einem der Ver-storbenen, sowie ein Stiick Fleisch von dem Schweine, von welchem jene Personen genossen hatten, zur Untersuchung. Zn letzteren! fanden sich frisch eingekapselte, sür das sreie Auge nicht erkennbare, ziemlich zahlreiche, in erfterem jedoch zahllose srisch eingewanderte Trichinen vor." (Für Gast wirthe.) Der Strasgesetz-AuSschuß des Abgeordnetenhauses beantragt, den Z. 49 l des Entwurfes in nachstehender Fassung anzunehmen: „Wer mit Verschiveigung des Umstandes, daß er außer Stande ist, sogleich zu bezahlen, in Gast-, Schank- oder Kaffeehäusern oder anderen össentlichen Lokalen, Speisen, Getränke oder andere Gegenstände des Verbrauches, wie: Tabak, Cigarren u.dgl., sich geben läßt und sofort verzehrt oder verbraucht oder in einem Gasthause Wohnung nimmt, ist auf Privat^Anklage des Beschädigten mit Haft bis zu fechs Wochen oder an Geld bis zu 200 fl. zu bestrafen." ZIlarburger Berichte. (Zum Verbot der Jesuiten-predigte n.) Die Nachricht, daß die Statt-halterei den betreffenden Einspruch des Lavan-ter Fürstbischoss abgewiesen, war ein Jrrthuni, denn laut Bescheides vom 4. Jänner an den Stadtrath erklärt sich die Landesstelle zu Gunsten des Beschwerdeführers und wird die Berufung an'S Ministerium binnen vier Wochen freigestellt. Wir bringen das ganze Schriftstück in der nächsten Nummer. (Männergesangverein in Cilli.) Dieser Verein hat in seiner Jahresversammlung die satzungsgemäßen Wahlen vorgenommen u»,d besteht der leitende Ausschuß nun aus folgen-gen Herren: Dr. Neckermann, Obmann — Dr. Schurbi, Stellvertreter — Zinnauer, Chor» Meister — Wesiak, Stellvertreter — Kastellitz, Sekretär — Wambrechtsamer, Kassier — Weiß, Archivar. Diese Mitglieder bildeten auch im verflossenen Jahre die VereiilSleitung. (Selbstmord.) Anton Petschnik, Gens^ darm in Qber-Radkersburg, hat sich erschossen und sagt man, daß Lebensüberdruß die Ursache gewesen. (Stadtbeleuchtung in Marburg.) Die Anzündezeit sür die öffentlichen Laternen ist im Monat Jänner folgendermaßen festgesetzt worden: l6. bis einschließlich 22. 4^/^ Uhr. — 23. bis einschließlich 29. ü Uhr. — 30. 6'/. 31. Uhr Abends, von welchen Stunden an die zu leistende Vergütung berechnet wird. (Gemüthlicher Abend in B r un ll-dorf.) Im Gasthause des Herrn I. Treiber zu Brunndorf (Krenmnayer) wird am 15. Jan« ner ein „gemüthlicher Abend" stattfinden — und zwar auf Veranlassung einiger Freunde der dortigen Volksschule. Mit diesem Abende wird zugleich eine gutausgestattete Juxlotterie verbunden, deren Reinertrag zum Besten der Gemeindeschule bestimmt ist. Den musikalischen Theil besorgen Mitglieder der Südbahn-Kapelle. Eintrittspreis 20 kr. (Evangelische Gemeinde.) Am nächsten Sonntag den 16. Jänner Vormittags 10 Uhr findet in der hiesigen evang. Kirche abermals ein öffentlicher Gottesdienst statt. (Reichsraths-Wähler.) Das Ver-zeichniß jener Marburger, welche das Gesetz zur Wahl des ReichSrathS-Abgeordneten berech-tigt. ist in der Gemeindekanzlei aufgelegt. Dasselbe enthält 69 l Namen und endet die Reklamationsfrist mit 16. Jänner. (Feuerwehr in Mureck.) Die frei^ willige Feuerwehr in Mureck veranstaltet sür Mittwoch den »9. Jänner Abends 7 Uhr ein Tanzkränzchen mit Tonlbola in Schmied's Gasthause und hat beschlossen, den Reinertrag ihrem Unterstützungsfonde zu widmen. (Wählerversammluttg.) Auf Mittwoch den 19. Jänner Abends 7 Uyr wird eine Versammlung der ReichSrathS-Wähler einberufen. Dieselbe findet in der Götz'schen Bierhalle statt und ist die Tagesordnung folgende: 1. Wahl eines Agitationskomites, 2. Entgegennahme von Kaildidaturen, Ä. Freie Anträge der Theilnehmer. l^Voran schlag der Marburger Bezirksvertretung.) Nach diesem Voranschlag betragen die Einnahmen 6687 fl. 91 kr., nämlich: Subvention aus dem Landesfonde für die Bezirksstraßen erster Klasse 182 j ff 25 kr., Rückersatz der Vorschüsse sÜr den Draudurch-stich bei Untertäubling 1364 fl. 66 kr., ältere Rückstände 100 fl.. Verschiedenes 100 fl. Die Ausgaben dagegen belaufen sich auf 48776 fl. 75 kr. und zwar: Gehalte 76i' fl. (Sekretär der Bezirksvertretung 400 fl.. Straßenmeister 360 fl ), Reisekosten uild Lersehung des technischen Straßendienstes 550 fl., Miethzinsen 417 fl. 40 kr. (Lokal der Bezirksvertretung 377 fl. 40 kr, Magazinsplatz 40 fl.j, Kanzlei-erfordernisse l v0 fl., Bezirksschulkosten 18,003 fl. 43 kr. (für die beiden Bezirksschulsonde 7"/o der im Bezirke vorgeschriebenen direkten Steu-ern 16344 fl. 70 kr., wovon der Stadtschulfond 7200 fl., der Bezirks-Schulfond 9144 fl. 70 kr., erhält), fünf Stipendien zu 120 fl. für Zöglinge der Weinbauschule 600 fl., vier Stipendien zu 50 fl. für Zöglinge der Leh rerbildungs-anstatt 600 fl., Bezirksschulfond sür Naturalien» sammlung 258 fl. 73 kr., sonstige SchulauSla-gen 200 fl ), Armenauslagen 30u fl., Bezirks« straßen 23625 fl. 92 kr., freiwillige Feuerwehr in Marburg 200 fl., Zinsen von Passivkapi-talien 240 fl., Rückzahlung an die Sparkasse 1500 fl.. Verschiedenes 3000 fl. Diese Ausgaben mit den Einnahmen verglichen zeigt sich ein Abgang von 44888 fl. 84 kr., welcher durch Umlagen aus die direkten steuern sammt allen landesfürstlichen Zuschlägen gedeckt werden soll. Die Vorschreibung dieser Steuern beträgt im Bezirke 233495 fl. 77 kr.; eine Umlage von 19"/«, ergäbe 44364 fl. 20 kr. und verbliebe noch ein Abgang von 524 fl. 62 kr. Die Sitzung, in welcher über diesen Voranschlag verhandelt wird, soll am l9. Jänner stattfinden. Letzte Vost. Der ^Deutsche Verein" in Graz hat fich für die Nichteriieuern»g de» Zoll und Handelsverträge und fiir die selbständige Festsetzung eines zehn- biS zwanzitzperzentigen AuSgleichSjvUeS erklärt. Das Ministerium spll Ungarn gegenüber n»ch keine bindende Zusage gemacht habe». In der letzten Woche sind bei den Aufständischen zweitausend Auzügler eingetroffen. Ausruf. Dem Andenken Georg Herweg h's. Auf dem Friedhofe zu LieStal in der Schweiz, welches einst den aus dem Vaterland verfioße» nen Sänger als Bürger aufgenommen, liegen dessen Reste in einem nur mit Rosen geschmück« ten Grab. Ob und wann die Zeit der Erfüllung kommen wird, da in Deutschland selbst ein Denkmal für den sich erhebt, welcher in den Tagen der Vorbereitung dem deutschen Volk die Herrlichkeit einer selbstgeschaffenen Einheit und Freiheit prophetisch ankündigte, steht dahin. Eine Pflicht der Schicklichkeit aber ist es für das heutige Geschlecht, auf dem verlassenen Grabe schon jetzt ein Zeichen aufzurichten, daß dort ein Unsterblicher dem Boden anvertraut sei. Nach echter Dichterweise ist Herwegh arm gestorben. „Mein ganzer Reichthum ist mein Lied", sang er als Jüngling, und nur dieser Reichthum ist ihm geblieben, bis er von der Erde schied. Die Seinigen haben die Mittel nicht, ihm das Grabmal zu errichten, welches der ihne,» heiligen Stätte gebührt. Daher ergel»t die Mah» nung an Alle, welche einst ihre Begeisterung aus den seurigen Liedern des „Lebendigen" ge-' nährt haben, oder welche sich noch heule an seinen gewaltigen Zurufen zur BefreilUlg Deutschlands und der Menschheit erquicken, ihren Bei^ trag zu spenden, damit von einer dem Verstorbenen befreundeten Künstlerhand ein sein Bild tragender Denkstein errichtet werde. Aber auch noch eine andere Pflicht tritt heran an die Zeitgenossen, welche dem Dichter für feine Verherrlichungen der Freiheit und des Vaterlandes dankbar verbunden sind. Es gilt, die Witwe, die unzertrennliche (N efährtin seiner stürmischen Tage wie der Einsamkeit seiner letzten Lebensjahre, von drückender Sorge zu besreien und dem jüngsten Sohn, welchen Herwegh in noch unvollendeter Erziehung hinterlassen, eine Bahn zu schaffen, auf welcher er sich Geltung und Stellung in der Welt und. dem Andenken des Vaters Ehre erwerben kann. Solcher Pietät zu walten, sind wir zusam« mengetreten. Freunde des Todten. verbunden mit Freuden seiner Richtung oder seiner Muse, und bitten Alle, welche unserem Vorhaben zustimmen, seien sie politische Gesinllungsgenossen oder seien sie Freunde »»nd Förderer deutscher Dichtkunst, die in ihm einen Bahnbrecher und einen Meister der Form verehren, uns werkthä« tig zu unterstützen, durch Verbreitung ^-^ieses Aufrufes, durch Veranstaltung lokaler Lammlungen und durch Beiträge zur Ausführung unseres Unternehmens. Oeffentliche Rechnungslegung zusichernd, ersuchen wir, die Beträge zu richten a»l Einen der Unterzeichneten. Stuttgart: Karl Mayer, Marieilslraße 46. Stuttgart: Ludwig Pfau. Frankfurt a. M.: Leopold Sonnemann. Nordhausen: Albert Traeger. Berlin: Guido Weiß, Michaelskirchplatz 13. Iateresiallt ist die itt der heutigen Nnmmer dieser Zeitung fich deftn-dende VliickS-An zeige von Samuel Hcckscher senr. ui Hamburg. D«en Orte auS. D.i eine große ^e-theilignng zu erwarten ist. möge inan dem (Sluite die Hand bieten und fich vertsauenSvoil an die Airina Laz. Sams. Cohn ui Hain bürg wenden, bei der man gewissenhast und prompt bedient wird. Nr. 97. Kundmachung. 31) Von Stadtrathe Marburg wird mit Bezug auf die ReichSrathS-WahlauSschreibung der hohen k. k. Statthalterei vom 27. Dezember 1875 Z. 3729 hiemit zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß die nach dem Gesetze vom 2. April 1873 angefertigte Wählerliste der Stadtgemeinde Marburg am Heutigen m der StadtamtSkanzlei am Rathhause, HauptplaK Nr. 96 zu Jedermanns Einficht aufgelegt wurde, und daß Reklamationen wegen Ausnahme von Nichtwahlberechtigten oder Weglassung von Wahlberechtigten in dieser Wählerliste, bis zum 16. Jänner 1876 bei dem gefertigten Bürgermeister eingebracht werden können. Marburg am 7. Jänner 1876. Der Bürgermeister: Dr. M. R eis er. Danksagung. Ich suhle mich verpflichtet, dem Mardurger Militär. Veteranen - Vereine „Lr»dor»ox krtvüriol»" für die während meiner fechswö-chentlichen Krankheit mir zugekommene llnter-stühung den innigsten Dank auszusprechen, und wünsche, daß diesem humanen Bereine die ehemaligen KriegökameradlN als wirkliche oder unter-stützende Mitglieder recht zahlreich beitreten mögen, damit dessen ersprießliches Streben für wahre Menschenfreundlichkeit zur vollen Geltung gelangen kann. Stefan Zwirn, 56 GepäckS-Kondutteur der Südbahn. des Marburger Theaterpersouals, angefertigt im (53 Krapptk'schtll Photographie- ^ Atelier, sind _ veiEduard JanLchitz in Marburg, _gasse. zu haben.__ Ein kleines Gewölbe Verbunden mit 2—3 Zimmern und Sparherdküche wird zu müßigem Zins gesucht. Offerte unter „Handlung 4" an die Exped. d. Bl. (59 GW wteMge«t«» Tt«de«t sucht Instruktionen in den Fächern deS Untergymnasiums, der Unterreal- und Normalschule. Auskunft bei Herrn Hrauda, Asseku« ranzkanzlei, Tegetthoffstraß,. (57 Gasthaus M«»»! Ich erlauve mir hiemit die ergebenste An-z^eige zu machen, daß von heute an Gabelfrühstück zu 15 kr. und nebst anderen Getränken auch echter Tanderberger V« Liter zu 5 kr. servirt wird. Um zahlreichen Besuch bittet 55) Achtungsvoll Joh. Gollob. >tgtn Auflösuag tints Vrschüsts ist eine voNftüNdige Kaufmanns Gewölbe-GW»icht««g, Stellagen und Kasten sammt AuSlagkästen, zu verkaufen. Näheres im Compl. d. Bl. (58 Sehr tro0. mal 2000., 12 mal 1500, l mal 1400. 400 M^l 1200.^ >23 mal 1000, 648 mal 600, 1000 mal 300.< 75 ni >l 240. 35 200. 50 nial 180,! >28.150 ttial 142, 12.725 mal 1^0, 122, 120,^ >94, 80, 66 nnd 36 Rm. le Gewinn-Ziehiitlg der 1. Abtheilling ist amtlich auf den 2vtcu und 2lteii Januar d. sesttjesteil», zu welcher das ganze Original-L^^s nur 9 st. ü.W. has halbe Original-Loos nur 4 fi. 50 kr.! !das viertel Original-Loos nur 2 fl. 25 kr.! kl'stet. Diese mitRegierl» ng » wappen versehene » Original. Loose sende ich gegen Einsendung de»! Betrages "der gegen Postvorschnß selbst nach den ent« ferntesten Gegenden den geehrten Attftraggebern> Wsofort zll. Ebenso erf>.'lgen die amtliche Velviiinliste! und die Vtlvinngelder sofort nach der Ziehung an, »jeden der t'ei m ir Betheiligten promvt nnd verschwiegen.« >Durch meine aiiSgebreitcten Verbindungen übetall kann' 'man auch jeden Gewinn in seinem Wohuort^ laußdezaljlt erhalten. (19 l Mein Geschäft ist bekautttlich daS Ael teste und !Allergliilklich ste, indem die bei mir Betheiligten jichon die gröhten Hauptgewinne von Rm. 365.000, 270.V00. '.>46.000. 225.000. 183.000, 160 000. !lü6.00v. oftinalS 1.''>.000, 150.000, 90.000. sehr^ ^hänfig ,6.000. 60.000. 48.000. 40.000. 36.000 Am. »ic. ic. gewonnen ljaben und beträgt die Gesammt der in den Zlehungen der Monate Oktober, ^November, ^i'^ezember v. I. von mir auSbezal)lten »Vewiliiie laut amtlichen Gewinnlisten die Summe von »bcr Nm. Jede Bestellung auf diese Original-Loose kann nun. auch etiisach aus eine Post-eiiizahlStarte machen. i>i Hnmditrg, Htinpt (.5ottiptvjr, 'j^ankier undWechielgeschäft. 8oliv»rze8 .taqiiet, Hosen, Kilet, voll ö. A. LS »ukvärt», selivarMr krsek, Hosen, Kilet, voll ö. s. 27 »ukvärts. MlmSeli« t pslelik ill L^rosser vorAvrüotcter 8»i»s)n sedr killiKen I^reisell empLskIt (3l) Kekeilil, Eine gute Melkkuh sammt Kalb ist ii» Uute rrot hwein Nr. 49 zu verkaufen._ SO" t»o^aupt-Kv^lnn SV. gapantlrt övr 8tant. tiäokitv Äskuug 2l>. II. 2l. ^ s leli kallie 2ur LeiZjuewIiel^keit meiner ?. ^^bnelimei' »m reoliten Drau-ufer, bei llvrrn L/Srl I'OlASr» N — — ein F^Zoieiiielttet, aus >vvletivm meine Lrseuxnisse ll^sbrikspreisen »bß^eß^ekvn ^eräen ! l^!erbr»iierei & Aerant»ortliche Redaktinu, Druck und V-rlag van Cduard Iaitschih in 54) an 6i« ^vHvinn»t)I»«nven äsr VOIZ 8 MtU. «»«.««« «..«»rlr Vis ttvvllluv <1iv8vr vortdsilkskten (ztolä-1.0t.terl0, velods plkag^sm仫 nur 84.b00 l^ooio vnttiält,. 8in^ kolxvlllls : vkmliok 1 ^svivv ovsut. 1ivio!is»All»rIc, spsziivll K.-VI. 800.000, l50.000, 80.000, 60.000, 2m»I 40.000 ck W.000, 8mi»! 30.000, 24.000 436naal 1500, 1400, 1200 »: 1000, 1648w»l 600 .ck 300, I60ws1 2^0, 200 ^ 180, 281b0mal 142, j2975mk1 140 «k 122, 9750m»1 94, 80, 6k ck 88 ullä lcommon »olods iu vvni^sn lilonUt«» m 6 Xbtksilun^sn Lur »iekvi'en Lnt»ok«i6uv^. i Oio erste (Zsvmn-^ioliuvK iit »mtllrli »nkä«a «!»«> KI ksstxvstsllt. unä IcoLlst^ kior^ll ! äas ßau2s ()rixma1l08 nur 8 (ZulÄ. lia« Ilalks OnKtUa1l03 nur 4 6u16. (las visrdvl Oii^in^llvs uur 2 Oulä. ^untl vssrätzn (liösv v«i» tvtt sVri^innl (ksins vvntiotvnsn ?rl)mss>oo) trnukifte «te»« otlor »sibst naoti äsn ttntslvrutv«t«n Os^t^ndsn vvu mir vsrs»u<1t. .Islisr äer listkeilisten si-kitlt von wir nsbsa «sinsm Orißinal-I^ooss auoti 6vn mit I'iol»s ^iytiunxsligts unaukxesoräsrt «uxsssiiät. j ^uk2ali1unx u. Vvrseuäuox äer Voviuoxvlävr ! erfolgt vvn mir itii i lit au clis Intsrssssutvn> prompt unä uutvr stronxitar V«r»okvis>t xsvköit. ^17 NW^.1säö ksstsllunx kann mau sinfack »uf «ins ?08tkin2aklunßssl!arto oävr pvr rseom» mknäirtvn öritk maolik^u. vonäs >ivk ctaksr mit A^^träz^sn vvrtrausnsvvll an G»!«!»«! «VI»., Kknczsuisr äü ^eod»s1>(^omptoir in Uttmdurx.