Nr. 33 Freitag, N. Februar 1916. ________135. Jahrgang. Mbacher Zeitung <ß»<»«»n»»»«N»««»»r»<»: Mil Poslv'lsendun»: «anzjühlig '«0 ll, halbjäh^iff i.'> X. Im Konwi: ßanzjühiill » K. tz«ll»j»>,ll, 11 «,. stüi bi« i« vlei gcilrn «« t>. grüher» ptl Zeile I« k^ b»i «teien Wiedslhoiungs» per Zrlle t! b. D!« «iloibachri «eilun«» eiichcinl lisslich mi< Vlulimhme bei E,vnn- und ^ein-tage, T>>- A>«i»iftT»N«»» b»iinb«< sich 51lilloi,is!illw Nl. ie^ bis U«>«KN»n Milloiiöstroß» Nl. l«, Epl,chst,md»n b,r »il-^lül», !w„ n l'i« 10 Uhr lwrmitla«« Unfta,>l»tlll !Vrer Kedaktwn 32. Amtlicher Geil. De» 8. Februar 1816 wurde in der Hof» und Staat«» dnlcknei da« c:XXVI. Stück der ruthenischen und das cü^XXVI. Stück der bohmijcheu und slowenischen Ausgabe des Reichsge» sehblattes des Jahrgange« lUib sowie da« II Stück der ru» «äniichen und das VII. Stück der böhmischen Ausgabe de« Neichsgrsehblattcs des Icchlgauges 19l6 ausgegeben und ver» sendet. De» 3. Februar 1916 wurde in der Hof« und Etaals» drutlerei da« Ol.XXlll. Stück der böhm'schen und das (Ü.XXXI Stüll bei »lalicnljchen und slovmijchen Äu«g«be des Reich««'» sehdlattes des Jahrgange« l9l"> sowie da» lV., V. und VI. Stück der italiemichen. ferner t>as IX., XI. u»d XIII. Stück der böhmischen «usaabe des Reichsgesehblatte» des Jahrganges lüls ausgegeben und versendet. «ach dem NmtSblatte zur „Wiener geituna" vom s Fe» bruar (Nr 3l) wurde die Weiterorrbreitung folgender Preß» eNtUgmNe verboten: , . . „Josiane et sou Esclave , ran«, Loadre», chei toua Ibb marcbands de noureautèfl. Odor di tVmina'4, amour» naturalistes, par h. D auteur de jü'pe» trousBeeB, G. Lebaucher libraire-editeur, SRouttcal fln^U passion de Gilberte", G. Lebaucher, libraire-äditeur, Wontteui ((ianoba). . , ,, „La matinèe libertine ou let» moments bien employe» , 4 Pari» ehe» len marchauds do iiouveaut6s. ' ' „La petite Bucheroune", Pantomime-Ballet en six tableaux, par le NimoiB, k Paris. • ' ,Tbe bids of the citieB of the plaiu", London, prira-t«lj printed, 1881. „The amaziug chastiements of Miss Bostock", Glasgow, Wilimm Muray, BucLanan street, 1908. „Lote'» teil Tale, the sailor'* varry1,, printed for the NihiliHtg, Moscow 1880. „Moslem Erotiam" (o^nt fingabe bti Drudtr» unb bed Bfrlegnf)- „Memoirs of a Russian Princess" by Katoumbach Pascha, Londou, privately, printed 1890. „Human Gorillas'', Pans, Charles Carringtoo, 1901. „OoiiTres budiues, libnB et crotiques d'AlvxiB Piron", JJruxelleu, impnmuri« d« WalLea et Compie. 1820, 1eLt unb ibiLtx. „Lea exercices de devotion de inonBieur Heori Roch", Amstürdarn aux dèpeus de lacom pagnie, famt brti bem ^Bud^c beilirgmOftt fünf ^btioem ,,'1'ijo MarchiouesH'B amorous pastimoi and other merry teles' , London, privately pnuted, 18^3. Nichtamtlicher Geil. Die Reise des Ministerpläsidenten Briand nach Rom. Von der italienischen Grcnzc wird der „Pol. Korr." geschrieben: Der bevorstclMde Vcsuch des französischen Ministerpräsidenten Briand in Rom wurde in der italic, nischcn Presse fo oft anyetündigt und mit so mannig, fachen Betrachtungen begleitet, als ob es sich um ein Er» eignis ersten Ranges handelte, von dem tiefgreifende Wirlnngen auf das Verhältnis Italiens gu seinen Ver« dündcten zu erwarten wären. Die Ncugier der Italiener nach der Bedeutung des Besuchs wurde durch den U,n« stand erhöht, dah zwei Regicrunyslilältcr bezüglich des Zeitpunktes der Reise, die für Anfang Februar in Aus» ficht gestellt wurde, einander schroff widersprachen und ihr Aufschub bald mit inneren Angelegenheiten Frankreichs, bald mit dem Zweifel, ob eine Verständigung über die mit Vriano gegebenenfalls zu besprechenden Fragen mög» Uch sei, i» Zusaullnenhang gebracht wurde. In den politischen Kreisen Italians wird die Besorgnis gehegt, daß das Ergebnis des Besuchs, der nach endgültiger Verein« barung Mitte Februar stattfinden soll, dem Lärm, der mit der Sache gemacht wurde, bcilvcitcm nicht entsprechen werde. Die beiden Hauptyegenstände, um die sich die Auseinandersetzung des französischen Ministerpräsidenten mit den italienischen Staatsmännern drehen werden, bergen Schwierigleiten, für deren Beseitigung laum irgendwelche Aussichten zu entdecken sind. Dem Wunsche der West-mächte, dcch Italien seine militärische Mitwirkung für die Sache des Niervcrdandeb nicht auf den ilampf gegen Ostcr-reich'Ungarn beschränke, wird nach der Ansicht der politische,, Kreise die ablehnende Hallung Cadornas gegen je» den Gedanken einer Zersplitterung der Streitmacht Italiens jetzt ein ebenso unüberwindliches Hindernis entgegenstellen, wie allen früher in diescr Richtung unter« nommcnen Versuchen der englischen und französischen Diplomatie. Desgleichen sei nicht abzusehen, wie es in der Kraft Briands gelegen sein sollte, für die Kohlen, und (Äctrcidenot Italiens Abhilfe zu bringen. Es könne dem französischen Ministerpräsidenten ebensowenig wie irgend einem anderen Staatsmann nclingcn, zwischen dem Be> darf des wirtschaftlich schtocr heimgesuchten Italien an Kohlen und Getreide einerseits und dcr schonungslosen Harthcrzigleit der englischen Geschäftsluelt sowie den »ion« stinen für das Verhalten Englands maßgebenden Um» ständen anderseits einen Ausgleich zu finden. An die Ver« fchicbung dcr Reise Briands von Anfang bis Mitte F«. bruar wurde in der „Stampa" die Bemerkung geknüpft, dies mache ungefähr den gleichen Eindruck, wie wenn ein zu einem Kranken berufener Arzt erwiderte, daß er in vierzehn Tagen lommen werde. Das Beachtenswerte an diesem Vergleich ist nicht die darin liegende i^itil des Ver. Haltens des französischen Ministerpräsidenten, sondern der Umstand, dah Italien als ein kranler bezeichnet wird. Im übrigen wird erklärt, daß das Turiner Blatt die Beden, tung des Zcitpunlics dcr Reise BriandS für ihre Aussich, ten auf einen Erfolg sehr überschätzt habe. Ebenso locnig, wie er anfangs Februar imstande gewesen wäre. ein Heilmittel für das Leiden Italiens zu finden, werde er sich jetzt als ein politischer Wunbernrzl c'rweiscn lönncn. Mal- und ^Äl^U-Äach?lchl^ — (Die Kriensal,5zeichnlma.en für die Staatsbeamten.) In Ergänzung der gestrigen Notiz sei mitgeteilt, daß Seine Majestät der Kaiser noch verliehen hat-im Bereiche des Ministeriums füp öffentliche Arbeiten: taxfrei den Titel und Charatter eines Oberbergrates de» VeraMen der staatlichen Montanverwalwny hermag« Pirnat und Gottlieb Slavil, beiden in Ibrm; bas Silberne Verdimstlreuz mit der Krone dem Unterbean» tcn der Verydirekilon in Idria Franz Ä a/. i-> im Vcreiche des Finanzministeriums: da« Ver» dienstlreuz dem Tabatschneider der Tad n Lat? bach Lorenz Vavovc. — (Die (besuche um Enthebung von der Vlilitar-oder Landfturmdintftleiflun«» sind einem Erlasse des l. k. Finanzministeriums zufolge mit 1 K fiir jed«:» Borgen, die Aellagen hiczu mit je 30 H. zu stempeln. Unae-slcmpclte Gesuche werden nicht erledigt oder lm kurzen Wege den Pnrieicn zurückgestellt. (Legitimationen fur ssamilienangehörige von Mi. litärperfonen auf den Ttaatsbnhnen.) Das Eisenbahn-ministerium hat im Einverständnisse mit dcm Finanzmini, sterium den Familicnanaehöi'in.cn sFrauen und Kindern, beziehungsweise Witwen und Waisen) von Militärpcr» sonen vom 1. März d. I. die Ausfolgung fünfjähriger Ueai-timationen zugestanden, auf Grund deren diese Personen Ursula. Roman von Vourts'Mahler. Er legte die Hand über seine Augen. Etwas in ihren Worten packte ihn. So stand er eine Weile. Dann entnahm er seiner Ärusttasche ein Etui und öffnete cs. Gr hielt ihr dasselbe vor die Augen. Das Vild einer jungen Frau sah ihr entgegen. Ursula stieß einen leisen Ruf aus. ,Ia — sie ist es!" sagte sie und schauerte in der frischen Morgenluft zusammen. Sie sahen sick) beide an. Einer geheimnisvollen Macht gehorchend, ruhten die Augen lnige in atemloser Erregung ineinander. Die seinen, düster forschend, widerwillig sich füs.cnd, die ihren weich, flehend, beschwörend. Nichts gemahnte jetzt an die .'lilde Ursula. Hier stand ein zagendes, bebendes junges Mädchen, das sich gegen dcn Zauber alles bezwingender ^icbe nicht au^ zulchnen vermochte. Die Sonne stieg in diesem Augenblick hinter den Ncrgen empor und hüllte die beiden Menschen m glüh' loderndes Licht. Stumm blickten sie sich « flammende Angesicht. Dann rüttelte sich Will gewaltsam empor cms t>er seltsamen Erstarrung. .Darf ich wissen, was Sie trönnt.n?" ft^te er schwer. Sie wurde glühend« rot und trat von ihm zurück. „Nun?" drängte er. Sie schüttelte dcn Kopf. „Nein — das heißt, ich — ich weiß nichts mehr davon." Er lächelte. „Sie können nicht tilgen - Ihre lugen velrakn Sie. Also, Sie wollen cs nur nicht sagen?" „Nein, ich will nicht." Es kam wieder trotzig von ihren kippen, ^'ils sie ihn aber dabei ansah, schmolz ihr Trotz dahin. „Nilte, dringen Sie nicht in mich, ich lann es Itmcn nicht sagen." «War cs so schlimm?" Sie errötete »och mehr. ... ^, ^. Nein - » nein. Aber - »ch glaube, Ihre Frau winde sich sehr betrüben, lönnte sie sehen, wie schwer Sie an Mrem Verlust trage". Nicht wahr, sie hat Sie sehr geliebt?" Ürsi,'la"erblaßtc und faßte seine Hand, schnell und ""^" M möchte Ihnen so gern etwas zum Troste sagen," Er führte ih« Hand an seine Lippen in jäher Ne- wcguug. , < «^ ' Nbcr Ihrem Anblick habe ich zum erstenmal vergessen, was mich nicdeldrücfte. Ich danle Ihmn. Und nun - gchaUcn Sie, daß ,ch "uch entferne. Ich muß allein scin. Grüßen Sie Ihren H«in Valer. Vielleicht sehen wir uns wieder." Er zog grüßend den Hut und ging schnell bavon, ohne sich noch einmal umzusehen. Sie sah ihm nach. Ihr H"s zitterte, als er sich so plötzlich von ihr wandte. Wie in sehnendem Verlangen streckte sie unbewußt die Hände nach ihm aus und ließ sie dann matt herabfallen. Sie ließ ihre Augen nicht ron ihm, bis er verschwunden war. Dann schaute sie mit gro» ßcn, verträumten Augen in den rotnliihcnden Sonnen» ball, und ein tiefer Seufzer hob ihre Brust. Aus der wilden, mutwilligen Ursula war mit einem Male ein Weib geworden, das dcr Liebe Lust und Leid beariff. Und mit der tiefen, unverbrauchten Lebenskraft ihres miyeslümcn Naturells empfand sie den Wechsel ihres ganzen Seins viel intensiver als flache, schwächliche Charaktere, Wohl richtete sie sich nach einer Weile mit hastiger Vcwcnung auf und schob energisch von sich, was sie lahmte wie ein Vann. Sie trat in die Hütte zurück und beyrüßle ihren eben erwachtin Vater mlt einem Lächeln. Aber sie tnig ein schweres, bedrückendes und zugleich beseligendes (Nefühl in sich herum, und auf dem Grunde oer sonst! so übermütig blitzenden Augen lag eine bange Frasze an das Schicksal. Während sie mit ihrem Vater bas Friihstück einnahm, betrachtete oicser seine Tochter aufmcrlscim. „Siehst ein bißchen blaß aus, Maus. Bist doch wohl?" „Ja, Papa. Ich habe nur nicht gu« geschlafen." „Teufel auch, mir ist es nicht viel besser gegangen. Entweder ist mir der Schmarren von gestern abend nicht gut bekommen, oder dcr Professor hat mir mit seiner Eröffnung die Laune verdorben. Der arn« Schelm mag hier oben auch nicht wie auf Rosen liegen. Kann's ihm nicht verdenken, daß er sich so früh davon aeninchl hat. Nefrühstiickt scheint er auch nicht zu haben. Hättest IHN so nicht fortlassen sollen." lForlsehung folat.) Laibacher Zeitung Nr. 33 ^__________________2W__________ _______________________11 Februar 1916 berechtigt werden, die ihncn laut Dienstbuches zu E—66 zugestandenen Fahrbegünstissunncn unmittelbar bei den Persouentasscn der österreichisäien Staatsbahnen in Anspruch zu nehmen. Tic Ausdehnung dieser Begünstigung auf die österreichischen Privatbahncn ist in die Wege geleitet. Zur Durchführung dieser Neuerung hat das 5lricas-nnnisterium mit Erlatz vom 25). u. M. eine Reihe von Verfügungen erlassen, denen folgendes zu entnehmen ist: Vom 1. März d. I. an kann die Fahrbeaünstigung nur mehr Mlsschliehlich bei den Personenfassen gegen Vorweis der Legitimation in Anspruch genommen werden. Es entfallen daher die bisher erforderlichen falllociscn Ausuchen um Anweisung der Fahrbegünstigung für einzelne Fahrten. Nur für je zlvei unter zehn Jahre alte Kinder von aktiv dienenden Militärpcrsonen sind Ansuchen um Anweisung zur Fahrt mit einer halben Zivilfahrkarte fallweife wie bisher einzubringen. Die uor dem 1. März d. I. bereits ausgefolgten Fahrbegunstigungsanwcisungcn behalten ihre dreimonatige Gültigkeit. Eine Prolongierung dieser Anweisungen ist ausgeschlossen. Die Legitimationen lönnen für eine beliebige Wagenilasse gelöst werden. Die Legitimationen unterliegen der gesetzlichen Stempelgebühr lcrste Klasse 10 K., zweite Klasse 5 K.. dritte Klasse 2 K. 50 H.). Im übrigen sind die Rechte und Pflichten der Legitimationsinhaber aus den in den Legitimationen abgedruckten „Allgemeinen Bestimmungen" zu entnehmen. Der Anspruch auf die Legitimationen ist bei den in früheren Anordnungen als hiefür zuständig bezeichneten Behörden, Kommanden, Truppenlorpern und Anstalten schriftlich zu erheben. Während der jetzigen'abnormalen Verhältnisse sind die Gesuche der Familienangehörigen der im Felde befindlichen Militärpcrsonen zu richten: a) bezüglich der höheren Kommandcn und der Isolierten: an die Militärstations-. Platz« und Ergänzungsbezirtskom-manden; K) bezüglich der Truppen nnd Anstalten: an ihre Ersatz- und Stammkörpcr. Jedem Gesuche ist eine auf dem unteren Rande der Bildseite mit Tinte eigenhändig unterfertigte Photographie in Visitkartenformat (1l),5 Zentimeter hoch, 6,5 Zentimeter breit) anzuschließen. Auf Vlcch-platten hergestellte Photographien werden nicht angenommen. Die Photographie darf zu ähnlichen Zwecken bisher nicht verwendet worden sein und muh die betreffende Person zweifellos erkennen lassen. Jedem Gesuche sind außerdem für jede Person je ä K. als Au6f«tigungsaebühr cm-zuschlicMn. Die Legitimationen habcn eine Gültigkeitsdauer von fünf Jahren. Sohin erlischt die 'Mltinlcit dcr am 1. März d. I. aufgelegten Legitimationen am 3l.?>c° zember 1920. Die Legitimationen sind jco^-v alijährlich zum Jahresschluß derjenigen Stelle, die zur Ausstellung berechtigt ist, zum Zwecke der Bestätigung darüber vorzulegen, daß beim Inhaber die für die .'inspruchöberechtiguna, maßgebenden Voraussetzungen noch zutreffen. — (Aufrechterhaltung des Dienstverhältnisses der zum Kriegsdienst eingerückten Angestellten.) Wir erhalten folgende Zuschrift.' Die koalierten gewerkschaftlichen Angcstell-tenoraanisa'tioncn haben sich vor einigen Wochen in motivierten Eingaben an die Regierung gewendet, in welchen sie besondere Schutzbcstw'mungcn für die Rückkehr der zum Kriegsdienst eingerückten Angestellten in Anregung brachten. Die Regierung griff diese Anregung auf und will ihr durch eine diesbezügliche Novelle zum Handlungsgehilfen-gesetzc Rechnung tragen. Iu diesem Zwecke fand kürzlich im k. I. Justizministerium unter Vorsitz des Herrn Scl-twnschcfs Dr. Schauer eine Enquete unter Zuziehung der in Betracht lammenden Interessentenkreise statt, in welcher eine vollständige Klärung der tangierten Interessen erzielt wurde. Insbesondere ist zu erwähnen, daß sowohl die Vertreter der Kaufmannschaft als auch der Industrie ihre Iustimmuug — wenn auch unter gewissen Einschränkungen — zu der geplanten Novelle zum Ausdruck brachten. Der Regierungscntwurf geht von dem Standpunkte aus. daß dn3 Dienstverhältnis durch das Einrücken zum Kriegsdienst nicht aufgelöst, sondern nur unterbrochen ist, und berechtigt demgemäß jeden Nngestclllen innerhalb eines Monates nach erfolgter Abrüstung zum Wiederantritt seiner vor dem Kriege innegehabten Stellung. Verzichtet der Unternehmer a-uf dessen Dunste, so tritt in Konsequenz dieses Standpunktes die vor ^cm Krieg mit dem Angestellten'vereinbarte Kündigungsfrist in Kraft. Eine besondere Bestimmung regelt die Ansprüche der zum Kriegsdienst eingerückten Angestellten im Falle der Invalidität, Krankheit usw. Eine andere Bestimmung regelt das Verhältnis jener Angestellten, die langfristige Verträge innehatten, deren automatische Verlängerung um die im Militärdienst zugebrachte Zeit statuiert wurde. Auch dürfte einem Autrag des Rcichsvereines der Baut-'und Spartassenbeamten Österreichs dahin stattgegeben werden, daß jenen Angestellten, welche ein Anrecht auf automatische Zeitvorrüt-tung haben, die im Kriegsdienst zugebrachte Zeit angcrcch« net werden muß. Besonders zu begrüßen ist, daß es in allen in Frage stehenden Punkten zu einveruehmlichcn Beschlüssen zwischen Unternehmer- und Angestellten-Delegierten gctommen ist, wofür allerdings in erster Linie Herrn Settionschcf Dr. Schauer der Dcmt gebührt, der die zweitägige Verhandlung mit seiner bekannt lcnntnisreichen Umsicht und Objektivität leitete. Die anwesenden Delegierten nahmen auch gerne Veranlassung, ihm bei Beendigung der Enquete den Dank der Interessentenkreise zum Ausdruck zu bringen. Die Novelle dürfte ill Kürze publiziert werden. - (Spenden.) Im Ncscrvcsftital Nr. 5 (Vclgicv-kafcrne) sind vom 27. Dezember bis zum 10. Februar folgende Spenden eingelangt.: Frau Stacul 2 große Gläser Kompott; Frau Hermine von Vayer in Hlomnitz Vier; Herr IngoduMegorschegg 500 Zigaretten; das Kaiser Franz Josef-Asyl 20 Leintücher; Herr Anton Stacul 125 K; Frau Dr. Rclly Höglcr 500 Eier; Frau Dr. Hauke in Wien 6 Handtücher, 6 Tücher; Herr Julius Elbert einen Sack feines Mehl; Fräul. Valbine Smole 106 Hefte „Woche"; das Ursulincrinnentloster 240 Kilogramm Äpfelkompolt für Objekt V; Apotheke Piccoli einen Nallon Sauerstoff. — Nachtrag vom September: das Land Kram zwei Klafter Holz. Die Näh-schulc am Gymnasium mit deutscher Unterrichtssprache spendete wieder 10 Paar Pantoffeln, 9 Paar Socken, 7 Fatschen. 5 Taschentücher, eine Jacke und besferle 143 Hemden, 152 Beinkleider und 12 Tücher aus. Anstatt eines Kranzes für die am 29. Jänner verstorbene Frau Hofrat Pauline von Kaltenegger spendete Frau Ninla Luckmann 20 K, Ungenannt 10 K, desgleichen Ungenannt 10 K. - (Verlustliste.) In der Verlustliste Nr. 567 sind weiters folgende aus Krain stammende Angehörige des Infanterieregiments Nr. 17 allsgewiesen: LstInf. Libert Lorenz, 7., verw.; Gefr. Ais-kar Johann, MGA 2, Inf. Zima Franz, 11., tot; GrsRes. ömderäiö Johann, 7., lriegsgef.; die Inf. Zupancn^ Josef I, Zuftan5,i<-Joses 11, 1., Zupan^ Franz, 7., LstInf. 2upec Mailin, 4., vcrw. — Ferner sind in der Verlustliste Nr. 367 nach stehende aus Krain stammende Heeresangehörlne ausgewiesen: vom Infanterieregiment Nr. 27: Inf. Ambro5i5 Alois, 11., lot; StbFeldw. An5i<- Franz, 11., vcrw.; Inf. Ianež.i^ Andreas, 11., tot; Korp. Iurman Franz, 11., verw.; Inf. Zajc Franz, 11., tot; — vom Infan-tcrieregimcnt Nr. 47; Inf. Konjar Jakob, 12., verw.; — vom Infanterieregiment Nr, 87: Inf. Pommel Alois, LstInf. ^urga, 1. EK., kriegsgef.; — vom Infanterieregiment Nr. 97 (zugeteilt dein Infanterieregiment Nr. 17): Inf. Vcnigar Johann. EjFrw., Zgf. Ncvk Franz, 10., die Inf. Govekar Valentin, 10., Ivan^ Johann, 9., Ie5 Johann, 10., Ie5 Johann, Kastelle Franz 9., Kebe Anton, 10., Ke3 Josef, 9., Korp. Kobal Johann, 10., verw.; Inf. Kodre Johann, 9., tot; die Inf. Kristan Johann, 9., verw.; die Inf. Lcskovcc Karl, !0., Matja^i« Johann, 9., tot; die Inf. Medvcd Martin, 9., Milharm5 Georg, 10., verw.; die Inf. Mchar Franz, 10.. Novak Franz, 9., Petlov^ck Ioscf, 12., Nevcn Petcr, 6abec Michael, 9., tot; die Inf. Skcrl Josef, Trost Johann, 9., verw.; Inf. Vioiö Matth., 10., tot; die Inf. Vidmnr Josef, 10., Zele Johann, 9., 5ni-dar,^ Johann 10., verw.; -^ vom Landwchrinf.interic-regiment Nr. 27: Inf. Turk Martin, 7., verw.; — vom Landstunninfanterieregiment Nr. 27: Inf. Arh Johann, 3., LstInf. Vizjak Johann, 11-, »"rw; Inf. ?mdarÄü Andreas, 8., kricgsgcf - — uom Landsturmmarschbatml-lon Nr. 30: Inf. Jäger Franz, oerw.; - vom Dragoner-regiment Nr. 5: Trag. AntAc Anto^ 2. Esk„ vcrw.; Drag. Gabriel Franz. 2. Esk., wt. ^ Berichtigungen zur Verlustliste Nr. 27: Hauptmann Ogorelec Alols ^N H7, 5. K., St. Marein, lriegsgef (war tot ge^me dey; zm Verlustliste Nr. 336: Leutnant Gnuß M,chae ^N 17 (war lriegsgef. gemeldet, ist zu streichen; ,m Austausch-wegc als Kriegsinvalidcr MÜckgelchit). - (Verlustliste.) In der Verlustliste Nr. 368 smd folgende aus Krain stammende Angehörige des Infan- terieregiments Nr. 56. ausgewiesen: die Inf. Golob Josef, 16. K.. tot; Miku5 Johann, 15. K., lriegsgcf.; Na-bergoj Franz, 13. K., Pirc Johann, 16., Sankli Da, mian, 16. K., verw. — (Abermalige Kartoffelabnabe bei der ftsdtisckM Approvisionieruna.) Morgen wird die städtische Appro-visioniening abermals aus dem Magazin im Mestni, dom" Kartoffeln an Parteien mit den Nummern von 424 l bis 437 l verabfolgen. Die Hälfte der angegebenen Nummern kommt vormittag«, die zweite Hälfte nachmittags an die Reihe. Auch diesmal erhält eine Partei »mr einen Sack Kartoffeln. Die restlichen Bestellungen werden später berücksichtigt werden. ko—. — (Fristuerliinaenmst für den Verkauf von Erbsen und Bohnen zu Saatzwetten.) Die k. l. Landesregierung für Krain hat die Frist für den Verlauf von im Garten-und Gemüsebau erzeugten und unlcr besonderen Sorten-bezcichnung in den Verkehr gebrachten Erbsen und Voh-nen, die zu Saalzwcckcn bcslimmt sind, bis zum 15. d. M. verlängert. Natürlich darf die angeführte Ware nur an befugte inländische Samenhandlungen oder inländische landwirtschaftliche Körperschaften veräußert werben. lcv-. — lSaniiäts. Wochenbericht.) In der Zelt vom 30. Jänner bis 5. Februar kamen in Laibach 10 Kinder zur Welt (16,64 pro Mille); dagegen starben 29 Personen (30,16 pro Mille). Von den Verstorbenen waren 17 einheimische Personen; die Sterblichkeit der Einheimischen betrug somit 17,68 pro Mille. Es starben an Kindbcttficber 1, an Tuberkulose 5 (unter ihncn 2 Ortsfremde), an verschiedenen Krankheiten 23 Personen. Außerdem starben sechs Soldaten an Typhus. Unter den Verstorbenen befanden sich l2 Ortsfremde (4l,3N wird von vorzüglichen Schauspielern getragen. „Manya, die Türlin", bleibt nur «och heute Freitag auf dem Spiel-plan. Vorzüglich ist auch das zwciattige Lustspiel „Wie Thcudor seine Vcrlulmnn rüstMnnin macht", mit dem Kmostar, der Schauspielerin Nissen, in der Hauptrolle. Der Klmimandicrendc des heimischen Landwclirin-flmterieregimeuts Nr. ^7 dem Km» Central im Laibache, Landeötheater. Die Leitung des Kino Central im Lan-dcsthcater hat folgendes Schreiben erhalten: „Geehrte Direltion des Kino Central! Herr Fcldlurat Tur^iö hat mir als freudige Überraschung sechshundert Kronen als Spende des Kino Central überreicht — zur Veschaf-slmg von Vüchern für unsere Mannschaftsbücherei und sonstige dem Nccsimentslominandantcn passend erscheinende Verwendung. Ich danke innigst in, Namen des Regimentes für diesen hochherzigen pcrtrlotischcn Akt, »nd gedenke das Geld für Mmmschaftsinstilnlioncn zu verwenden, einen Teil vielleicht auch für ein Denkmal, das wir in unserer Hochstellung zur Erinnerung an diese glorreichen Zeilen auszustellen beabsichtigen. Nochmals innigst dankend, zeichnet hochachtend Heinrich Kutschern, Oberst, Kommandant des Landwehrinfanterie-regimcnts Nr. 27." — Das kincmatonrnphischc Unter« nehmen im Landestheater besteht erst einige Monate und doch hat es — dank dem löblichen Laibacher Publikum für den Nesuch — schon folgende Summen für Wohl-tätigkcitszwecke abführen könncn: für die Soldaten an der IsonzoFront 300 K, für das Heldcnmädchcn Äertll ?^^?. ^ ^ bi^ Flüchtlinge aus dem Küstenland 1000 5t, fur die Witwen und Waisen gefallener Krainer Helden 1000 K, dem Österreichischen Roten Kreuz 400 Kronen, dein bulgarischen Noten Kreuz 300 K dem österreichischen Flottcnverein 300 K, dem Landwchrin-santcricregiment Nr. 27 600 K, dem Elisabeth Kinder-spiinl 100 ss, der Swdcntcnlüche „Domovma" <00 K, der Studenten- und Volksküche 100 K. Wir hoffen, daß das Laibacher Publikum das Kino Central im Landes« theater auch weiterhin tatkräftigst unterstützen wird. ^STROMN^Roche^ fbei Brusikrankheite^Keuchhusten,Asthma, Influenza. * Wer ao/i Sira/in nehmen ? i *.Je4emann,deran IBnger andauerndem Husten leuSeb T J- A«fhm«riker.di* durch Sfroff*«MM*"«* L Denn es i»t besser Krankheiten verhüten,8t5»oich« holen. I eHeichtert werden. ^^^ 2. Personen mit chronischen eronchial-Katsrrh«n die I ^Skrofulöse Kinder.bel denen SlroUi» »on gun. ^^^^^^ mittels Sirolin geheilt werden. * i »rigem Erfolg auf das Allgemeinbefinden ist.1-. ÈrbSJt/ièh tn allen Apothekern Laibacher Zeitung Nr. 33 239 11. Februar 1910 Der Krieg. Telegramme des k. k. Nelegr^hen-Korrespondenz-KureanK. Österreich-Ungarn. Vo« den Kriegöschlluplitzen. Wien, ll). Februar. Amtlich wird verlaulbart: Men Februnr. Russischer Kriegsschauplatz: Der Feind ent» wickelte in Wulhynien und an der ostssalizischen Front erhöhte Tätia.icit «eqen unsrrr Votpoftrn. Bei der Armee des (frzherzono Josef Ferdinand ft'lhrte er wieder» holt an verschiedenen TteUcn AufllärunaMbteilunuen bis zlil Tlarle cineo Bataillons gegen unsere Sicherungslinien vor. Eo tam iltsbesoudcrc im Abschnitt des ober-ufterrcichischen )nfnnlcriercflin»ento 3ir. l4 zu heftigen ^orpoftrnliinlpfcn, die auch dio Nacht über fortdauerten und schließlich «lit der völligen Vertreibung des Feindes endeten. Bei einer besonders umstrittene» lUerschanzmlg wurden etwa ^W russische ileichen gezählt und «nele (^ jnngenl ringcbrn6lt. Auch bei unseren Vorposten nortnoeft' lich uon Taruopol wurde in der ^'acht von geften» auf heule elllillcrt gcläinpst. Die Nüssen überfiele,» abermals die schon in einem der lcllten berichte augesührtc vor« geschobene 3chnnze, wurde» jedoch durch einen Gegen angriff wieder vertrieben. An der beftarabischen hkenze warf troatischc Landwehr ein nissischeo Bataillon aus einer gut ausgebauten Poruositim« «egrn die H««ptftel< lung znrüll. Illüicnischrr >>nd südöstlict>er Hriegs- jchluiftldtz! Keine besonderen Ereignisse. Der Stellver^ lrelrr des Chefs des Generalstalics: von Höfer, FML. Vericht des nalienischen Geueralftabes. Wiett, ij. Februar. ^!uO dem >lrioftllprvssoqnariicr wird gemeldet i Feindlicher (^enc«Usla1»i>b«'lcht Italiens. Im Trenlino und in Karnien gewohnte Tätiflkii der Arlil. lerie und unserer Auftlärnn«3at,jciInnM-n. Von der amu .^'n Isonzofront wird cin Zunehmen der Geschütz. u„d Fliegerlätintcit seitens des Kindes ncm schnitte vo,, Saaora (mittlerer Isonzo) griff «iner unserer ssliogcr tühn zwei feindliä>e Flugzeuge an und zwang sie ^nr flucht durch sein Maschinenyelochrfeucr. (>inc französische Lüge nber die Itodaw«ztr. Wien, 1<>. Februar. Aus dem ^rieg^^ressclinorticr l^ird gemeldet! Tic grüßte Lüge, die bisher in ->cr Vier. vervliudsprcsse zur Veröffenilichuns, gclangtc, bildet einc Meldung der ..^l^cnec Oorden sei. Di<,'s<> S<'l,s!)urde in dc>> ^citilnsicn de«^ feindlicl^n Änslanbes mit grober ^rel>t>e verbreitet und in dcr neutrale Prcssc l»nt Aus» drücken !x'o ^'dauerni? rncft. Es wird hieunt a.ntlich fesisscslelll, das; sich in t>cn St^dnNA'rk'n nderhmiftt kcin ,^n,>ischenjxill ereinne! l)«t lind das; die Arbeit nach wir vor überall ruhig nnd ungestört vor sich geht. Die Meldung der ,/Agence Havav" ist vollständig unbegründet nird frei er^ suntx'n. ^Die Nnterhaltsbriträgc filr Angehörige der Mobilisiert«». Wien, U. ^cdruar. Im Laufe dcö Krieges hat sich dic ^olwrndigtx'ii ergeben, mchrcro Vcstimmnnsscn lX's l^k' sl^oo, t.»,' Untcrhaltbkmnnussiuncn nencrlich Wci. slNMN. loelchc <'incrs(,'ils «inc bc^rächtliä^' AusA'staltuug dl's Ilnlcrstnhnngölvcscni' i>^ cinigcn wichtigen Belangen bcdcnle», andorscits einc uerschicdcnarliA' Ännxndnng der Normen auöschlicstcn. Einc wcitcrc Änsgcstaltung dcs Un. ^'rftuhnngswcscns liegt da-rin. tx^ft Fraucn von Eingcrück. len rincn staallicl>en Unlcrl)ali^bcitrag auch zn gewähren ist, wenn sie eincm Ncdenverdicnit naclMhen. dcr nur eine ^lufbcssernliig der Lebenshaltung. lcin<'«wegs aber cinen Ersah fiir das Arbeilseinlmninen ^ei« Einbt'rnfcncn bcdcu. let. Tic Nnlcrl>i!lölmnmiss!one!> »wurden ncncrlich auf. mcrfsam ^macht, t>aft dcr Ehcfran nnd den ehelichen Nach. lammen eincö Eingerückten dl>r llnlerhaltsbcitrag stets im vollen gesetzlichen Auvmafte ,^u vemcsscn ift und eine Mr. znng nur insofern eintreten darf. als die (Acsamtbcträge der be willigten Untcrhallsbeitläge t'en dnrchschnittlichcn Tagesverdienst t>cö Eingerncftcn litisi-schreitt'n. Die Nntrr° haltstommisswncn wurden abermals an^wirscn. über Beschwerden der Pa-riei ih« Enlscheidnngcn stets cincr neuer, lichen nnd raschen Überprüfung zu unterziehen und dio sellx'n gcgebencnsalle im eigenen Wirlnngstrcise alizu, iindern. lt« wird daher den Parteien empfohlen, von der Vorlage ihrer Gesuche an dic Ministerien abzusehen und dieselben stets an die zuständige Unterhaltstmnmission -direlt zu leiten. Dic Pfcrdetlasfifitati«,,. Wien, 10. Mkdru>ar. Mit d?m morgen zur Ausgabe ge- langenden ReichsgcsclMatte wird cine kaiserliche Verordnung publiziert, durch die das PferdesteIIungsgcseh in dein die Klasftsitation während des Aiobilitaiclverlxiltnisscs be. treffenden Bestimmungen abwandert nx'rden. Nach diesen Bestimmungen hatte die Wertbcftimmung der Pferde ohne Nültsicht auf den durch die Mobilisierung etwa erhöhten Preis zn erfolgen, tvas den Zweck hatte, durch HnssclMung der infolge drr Mobilisierung regelmässig eintretenden vwlfach unbegründeten monicntailcn Prcissicigerung eine Schäbigul^g der Slanlsfinnnzen und somit der Allgemein, tfcit hinlanzuhcrlten. Durch die lange Dnu^r des Krieges und infolge der hiedurch bedingseii .^ranziehung einer sein groben Anzahl von Pfertn'n wt aber mittlerweile eine nii>ra,e damit, weil das l,'orhln>dl'ne Pferde,nateries Generals von Linsingen »nd bei der Armer de« ftjrnerals (trafen vm» Vothmer wurden Angriffe fchwacher feindlicher Abteilungen durch öfter-reichtsch^unglllische Truppen vereitelt. - Valluniriegs-schauplah: Nichts Neues. Oberste Heeresleitung. Plmr le m<>ite für general der Infanterie von NöveH. Verlin, 9. Februar. Der Reichsanzeiger lueldet die Verleihung des Ordens Pour le »l^rite an den General l>er Infanterie von Kövch. Italien Ausbau neu« rückwärtiger Stellungen in Italien. Vern, 9. Februar. Der ^nd" sagt in Vesprcchuny der Lage an der italienischen Front, daß dlc italienische Heclcslciwnfl für die Valkanoperatfonen im Grunde lein Bataillon übrig habe. Sie sei heute mehr sogar als je darcn.f angewiesen, dic Mpen- und Karstfront bis in die zweite und dritte Linie voll bcsctzt zu halten, um sich vor Nberraschungm zu si«^. Ner chirdenr Anzetchen deuten t>arauf hin, baß mc>n m,f italienifchei- Seüe mi dem Allsbmi neuer rückwärtiger Stellungen beschnftigt ^' Die itnli^ifche Notenprefse. Rum c) ssebrunr Die Vanca o'Italia wlrb durch eine V^rbniZ! zur Ausgabe von 20 Millionen Lire-V7nrnow» in^chewen ^ 1"> Llre und von vier Millionen in Scheinen zu 5>0 L.re ennacht.gt. Vine Munitionsfabrik d»«h ciue Elplosiuu zerstört. tua«no, l> Februar. In Eengio (nahe von Savona) ift die neue Munitlonsfabril durch eine Explosion zcrswrt worden. In oer vtahe von Venedig explodierte eine von Fischern aufgefundene Flieger, bombe. Acht Personen wurden fchwer verletzt. Ver päpstliche Stuhl. H«lsche FriebenSaerAhte. Lugano, 10. Februar. Der vatikanische .Ossciuatore Romano" berichlisst die gesttikc Nachricht des „Giornale b'Italia". betreffend ein durch die Vermittlung t>es päpft^ lichen Swhlcs eisolgtes dnitsches Angebot eines Sln-berftiebens an Velf,ien, wobei er hervorhebt, baß Nun-lins Tncci weder einen bezüylichm Antrag von Teutsch land empfangen noch etwas dergleichen an den König und dir Nclvirmng von Aeln,icn übcrnMelt habe, w«ich letzicrc also weder eine ssünstiffe noch cine ungünstige Stellung zu nehmen Gelegenheit c.ehabt hättm Da^ Hlalt spricht erneut sein Bedauern über die V falscher tendenziös«! Nachrichten übn die A und die Haltung des Heilia.cn Stuhles und selner ^iei treter aus. „Giornalc b'Italin" dürfte mit der Nachricht italienischen diplomatischen Zwecken gelegentlich der Reise des Ministerpräsidenten Vriand nnck N^>', l,s,s,<>, dienen wollen. Her See» «nd der Lusttriea ElNärunn der l. und l. Nenicrung über die Behundlung bewaffneter feindlicher Handelsschiffe als Kriegführender. Wien. W. Februar. Tus t. und l. Ministerium des Äußern hat unter dem 10. d. M. an die am l. und f. Hosc beglaubigten diplomatischen Peitreter der neutralen Mächte eine ZirtulnoVelbaluoic gerichtel, die in deutscher Übersetzung nachstehenden Wortlaut hcit: Ten Negiernngcnder neutralen Mächte ist nicht unbekannt, daß dir britische Admiralität im Laufe des Jahres 1l»>l; eine Anzahl großer englischer Liniendonipscr bewofsm" lich. Wie der erste Lord der Admiralität am 2li. ?>, . !9i'j im Hause der Kemeincn erllärt hat, sollt« dic ^e waffnung der besagten Tampser dicselbrn vor den Ge fahren schüfen, welche ihnen seitens der in Hilfssscuzer umgewandelten feindlichen Schiffe drohrn und a.s schließlich zur Verteidigunq dienen. Die im jetzigen Kriege gemachten Erfahrungen Zcigc.-i, daß eine betracht lichc Anzahl englischer Handelsschiffe von den installierten Geschützen gegen feindliche Kriegssl brauch ssemacht hat, und zw^i nicht bloß in der Absicht, sich dei legitimen Ausübung des Prisemcchieü ?,l> ^iN ziehen, sondern auch, um die feindlichen Ki anzugreifen und zu vernichten. Wie aus einei ^.,.,,.,^^ hervorgeht, welche die kaiserlich deutsche Regierung lm heutigen Tage den neutralen Sta.iicn übermittelt, hat man an Nyrd englischer Dampfer Instruktionen gesunden, die beweisen, baß die königlich britische Negirmn^ selbst ihrc Handelsschiffe zu illegalen Alten nnglft,i!d habe nnb isl dies im vollen Widerspruch mit dcn ^nji chcrungrn, die sie dem Stnsitsdeparteincnl in Wnshin^wn rticilt hat. Dem Beispiel Großbritanniens folqlen iin Lcuife der Feindseligleilen scili^ ^nbündcten, in^brson' drre Frankreich und Italien. Ohne in eine Prüfung des von der königlich großbritcimiischcn Legierung ^rwogc nen befremdenden Anspruches eintreten zu wollen, wo^ nach die von dieser Regierung bewaffneten Liriiendamp^ fer ihren inoffensiven (5harnkt^ bchalteu, während ein uon einem Feinde bewaffnetes Handelsschiff von der, britischen Seestteitlräften als Hilfskreuzer betrachtet werden soll, beschränkt sich die l. und l Regierung darauf, festzustellen, daß jedes, zu welchem Zweck immer, mit Geschützen versehene Kaufsnhrtcischiff bereits hindurch allein die Eigenschaft eines frirdlichen Schiffes oerlicrt, Vei der Sachlage ergeht an die österreichisch ung nischrn Seestrcitträfte der Beschl, txmrtinr Schiffe als krieg-führende zu behandeln, em Vefehl, welcher mors erfl vom 29. Februar 1916 an zur Abführung »clungen wird. Diese Frist wirb im Interesse der ncutralrn Mächte erteilt, damit sie in die Lage lonimcii, ihre Angehörigen vor dcr Gefahr zu warnen, dcr sie sich aussetzen würden, wenn sie ihre Person oder ihr Gut uewafsnctcn Handels schiffen der mit Österreich-Ungarn kriegführenden Staaten anvertrauten, sowie auch diejenigen ihrei Angehörigen zu benachrichtigen, die sich etwa bereits an Bord uon Schiffen der vorerwähnten Art befinden. Das f. und f. Ministerium des Äußern beehrt sich die Bot. schaft (Gesandtschaft) zu ersuchen, das Vorstehende auf telegraphischem Wege zur Kenntnis Ihrer Regierung bringen zu wollen. Ein italienischer Bericht iiber die Teelnmpfr vor Albnmcn, Mom, 10. Ievr,iar. l.,Änc»zia Ttesani".) Tic östcr-rcichisch»unn,arischc Flotte hat in den letzten 4K Stunden ihrc vergeblichen Versuche n, einigten Staaten in den Hauptpuntten oine ü verein» ftiminung erzielt worden ist. Deutsche Schiffe aus Züdamerila entkommen. Paris, 9. Februar. Dcr „Temps" meldet aus Rio dc Janeiro: Trotz Überwachung durch englische Kreuzer gelang es deutschen Schiffen, die 'üdamerilanischen Häfen zu verlassen. Sie durchstreifen unter amerit misch er Flagge den Atlantischen und den Stillen Ozean. Zwei englische Zerstörer gesunken. Köln, 9. Februar. Die „Köln. Zeitung" meldet: Außer dem englischen llcinen Kreuzer „Carolina" sind bei dem letzten Luftangriffe die beiden Zerstörer „Eden" und „Nith" auf deni Humver gesunken. Ein deutscher Fliegerangriff auf die Küfte von Kent. London, 9. Februar. Das Äricqsamt teilt mil: Um A Uhr 30 Minuten nachmittags näherten sich zwei deutsche SeesiuMilge dcr .Mstt' von Kent. Wenige Minuten späicr fielen drei Nombcn in cincm Felde in der Nähe uon Ramsgatc und vier Vombm nächst Schule von Noad.-stairs nieder. Von lehtcren sind drei explodiert. Verluste an Menschenleben sind nicht zu beklagen. Auch soll lcin Schaden verursacht worden scin, außer an Fensterscheiben. London, 10. Februar. Nach einer amtlichen Mel-dmis» wnrden dei dem gestern auf die Küste unternommenen Lusiangrisfe zwei Fraucn und ein >cind verletzt. Eine Anzahl Mlnine^ und Militärflugzeuge stiegen zum Angriff gen>n d!c scindllchcn Flieger aus, die sich sogleich zurückzogen. Von einem Luftkampfo wird nichts gemeldet. Französische Fliegerangriffe auf Tmyrna. London, 9. Februar. ,.Tc. libcr dcn angerichteten Schaden wird nichts gemeldet. )leue ameritanische Niescnflunzeusse. London, 9. Februar. )iach cinem Berichte der „Central News" aus Newyork baut eine amerikanische Firma icht Dreidcckcr mit Maschinen von 1000 Pferderrä'ftcn. Tiese Flugzcustc tönncn eine Geschwindigkeit bis 200 Meilen in dcr Stunde entwickeln. Ihre Länge ist l>0 Fuh, ihr (Gewicht «0A) Pfund, Sie können außer der Besatzung und Waffen 3000 Bomben und zwei bis drei Trcizolllanoncn mitführen. England. Uinberufungen. ^onb«n, l). Februar. Am 8. März werden elf Klaffen dcr Leute, die in den Jahren 1886 bis I«96 geboren sind, mln'r daö Tienstpflichtgeseh aufgerufen. / Mlchland. Kokovcov wieder Minister? Berlin, 10. Februar. Einer Stockholmer Depesche des „Berliner Tageblattes" zufolge wird ans Petersburg gemeldet, daß dcr gcwefene Minister Kokoocov in St'ürmers Kabinett eintreten wolle. Kokovcou war neuerlich beim Zaren in Audienz, der ihn damals zum Präsidenten des Eisenbahn-Departements im Reichsrate ernannte. Bulgarien. Falsche Nachrichten über Bulgarien. Sofia, 9. Februar. (Meldung der „Agence tel. bulg.") Eine Depesche der „Ageuce Havas" berichtet von einem Aufstand, der in PlMppopel ausgebrochen fein soll. Eine andere vom Salonichier Korrcsponden» ten Neuters verbreitete Meldung weiß von angeblich schweren Unstimmigkeiten zu berichten, die zwischen den Bulgaren und Deutschen über eine Attion gegen Sa-lonichi bestehen sollen. Alle diese Nachrichten und andere ähnliche machen die bulgarische Öffentlichkeit nur lachen und man amüsiert sich iiber die Hartnäckigteit, mit der die Ententepresse fortgesetzt falsche Nachrichten über Bulgarien und über seine Beziehungen zu seinem Bundesgenossen verbreitet. Ter Bierverband und die Naltan-ftaaten Essad Pascha wird in Korfu erwartet. Paris, 9. Februar. Dein „Ioumal" wird aus Athen berichtet, daß sich in Albanieu 20.000 serbische Soldaten befinden, die nach Korfn transportiert werden srllen. Dasselbe Matt erfährt aus Athen, daß Essad Pascha mit Mannschaften in Korfu erwartet wird. Fano von den Franzosen besetzt. Paris, 9. Februar. „Petit Parisien" erfährt aus Korfu, daß eine französische Abteilung die griechische Inscl Fano, nördlich von Korfu, besetzt hat^ Hie Türlei Bericht ocs Hauptquartiers. Konftantinovel, 9. Februar. (Meldung der Ageucc täl. Milli.) Das Hauptquartier lcilt mit: An dcr .ttau-tasuö-Frunt hat sich mchtö von Bedeutung ereignet. Am 6. Februar hat die russische Flotte den Kohlenhafen von Zungllldal beschossen, ohne bedeutenden Schaden nnzu. richten. Ein feindliches Flugzeug-Mutterschiff, das an dieser Aktion teilnahm, wurde von einem unserer Tor» pcoobootc torpediert. - DardancllcwFront.- Am 7. Februar gab ein Kreuzer auf der Höhe Nenischcir gegen den Abhang von Tete Vurnu zehn Schüsse ab, ohne eine Wirlun« zu erzielen. Unsere Artillerie jagte ein feind« liches Flugzeug, das vormittags Zedilbahr überflog, in die Flucht. Ein anderes Flugzeug, das nachmittags über denselben Abschnitt slo«, entfernte sich infolge des Feuers unserer Artillerie und flüchtete, da es von einen» »mserer Fl««zeu«c verjagt wurde, nach Inwro«. Unsere !5 gentimeter.Haubihen in der TUrtei. ttonstantiuopel, Ü. Februar. Anläßlich der Begrüßung dcr am 3. Februar cingetrofft'ncn österreichisch-ungarischen !l> Zentimelcr-Haubitzbatlcric. dic an den Kmnpfcn auf Hallipoli mit entscheidendem Erfolge ieilgcnommen hcüte, faird cine militärische Veranstaltung statt, dic größtes In-tcrcsse erregte. Zunächst fand eine Vorführung der Bat« tcrie durch dcn Kommandanten h^uptmann Vkrnouschcl vor Envcr Pascha in Anlvesenhcil dci> östcrrcichisch.ungll-risck)en Mililärbevollmächtigtcll stall. (5nvcr Pcischa folgte inil grühtem Inlercssc dcr Tcmonsirierung dcü (ikschühcs und drücklc hierüber seine groszc Vcfriediaung aus. ?iach T-cfilierung der Besatzung dcr Batterie fuhr diese nach Pera znr Artillcrietaserne, nahm im Hofe Aufstellung, wo t^rcits die österrcichisch«llrMrischc Kolonic, die Schuljugend und ein zahlreiches Publikum sich eingcfnndcn hat» icn. Ttt«octten an der Marine atademie von Annapolis um 800 au.________________ - (Beiträge zum Verstandn« der gegenwärtigen Weltlage.) Die unter diesem Schlagworte von Prof. Dr. Otto Jaul er an dcr hiesigm Staatsrealschulc ab. gehaltenen Vorlesungen erstellen slch steigenden Inter esses; sie behandelten bisher in packender und anr^en der Darstellung dic Zeit von !8lX> b,6 1912 und vrr suchten in anschaulicher Weise dle Zusanmlenhänge früherer Zeiten und Geschehnisse mit der heutigen Lage darzutun. D^ibei wurdc nicht nur auf die naher beteiligten Staaten Österreich, Deutschland, Frankreich, Eng' land, Rußland Iialien und dcn Nallan, sondern auch auf Japan nnd Amerika, ja selbst gelegentlich auf China, Persien nnd Marotto hinacwiesen nnd damit Anrcgun gen gegeben, die den mit diesen G^enden weniger Vcr trauten neues Licht und überraschende Zusammenhänne geben sollen. Nun wird mit dem 15. Vortrag das vierte Kapitel begonnen, das eincn Überblick über die gegenwärtige Weltlage zu bringen hat; namentlich soll das Verhältnis Deutschlands und Oslcrrclch-Ungarns zu den umliegenden Mächten in wirtsch'.itlicher nnd politischer Hcziehnns, ausgedehnte Behandlung erfahren. War alles Frühere nur Vm'bcreillmg dazu, so taun doch dieses zfa pitcl cm unu für sich Weit und Bedeutung beanspruchen, da doch wicdcr auf die zum Vuird. Außcrdcnl schließt sich daran cinc tulzc Bruachlung dcr modernen Ärt der .^lriegfül) ulng und cinc i>l uiclfacher Hinsicht intcrcssante Vesftre^ chung der ilrieg^schiuipläh!,' uon geographischen ^'lcsichts-ftunllen aus. Dabei wird sich l)clc,uosiclle», dah die lis^ heiigen Ereißnisse durch die Landcsbeschasfcnhcil wohl liorgczeichnet sind und dadurch ^jchcrycil für eine glncl licyc ilahe Zulnnft verbürgen. Schließlich lollcn :,l!lh oic zNi<.gszicle, soweit sie sich geographisch-politisch fcsUcgen lassen, nnd allgelncinc ztultursxa^cn zur Wjprcchung! counncn, so daß dieser zweite Teil, dcr sich auf neun bis zehn Vorlesungen bcläuft, eincn Besuch wohl lohnt. Die Vorlesungen finden im Chennesaal dcr l. l. Staatsreal-schule Montag und Freitag uon 0 bis 7 Uhr abends statt; karten sind in dcr Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr 4 die gcwcscnc Supplenlin in Rcleci seinen bisherigen crsttlassigcn Produllcn acsammclt ha,t, in vollcndeicr Weise verwertet und ix dcr '.'lmucndü»^ verblüffender Trillö allcö bisl^cr von ihm (^cschaffcnc übcr. troffen. Tic Handlung ist gcradczu vaffiuicrl crdachl. cvcn^ so fchlt es in der Durchführung nicht cm'Episoden ftcl' sönlict»cr ^oschictlichlcit und Waghalsigleit. dic cinnml für das T^lctlivbild die Wür.^o bilden. D<>r >>cld diescs T-c° tcttiufillus ist cm ^roftor swrlcr Vlcacr, dcr nach cinciu <^,'c an cmcin zu nchincn, der seinen Swmm bclei. disst t>lttc. Tic Aufdeckung dcs Vcrbrcchcnö und dic Er»,ic. rung des Täterö mutz aUS cine Netordlcistun« auf dcn, Gcoiclc dcr Detcttiv-Litemllir tx'^ichnct »»x'rdcu. Als Großes Interesse herrscht für den INoeDeebs Detektirfilm „Das Gesetz der ine" welcher von Samstag 12. bis Montag 14. im „KINO IDEAL" vorgeführt wird. Dienstag 15. der Kino Liebling Henny Porten. zteckenplera rm«n«»td Seile nach wie vor miülirrtlssflich für ti»e rationelle .vliut- m,d Schönhcittzftflfsse. Tägliche ?Inerü',nnu,ss«schreibcil. i» I Krone ülicrall vorrätig. i<4ii 40-40 Laibachcr Zeitung Nr. 33____________________________241_________________________________11. Februar 1916 zweite Nummer lommlt der hochmtcrejsanie „Snscha"-zlrieas-wochenbericht und als dritte Numincr dcis Schlnner-Üust-spiel der Saison „Alberts Ianb nach dcm Glück" mit dem König des Humors Albert Pnulin. in dcr Hauptrolle. (Geeignet.) — Heute zum letztcnmnle: ,Da3 Vndemäuschrn", ein humorvolles Lustspiel aus einem Seebadc, „Der ssrc- ^ mit", ein Lebensschicksal, versaht von Franz Hofcr mit «urcl Novotny und Mita <5lcrmont in den Hauptrollen. Versäumen <2ic nicht, sich dieses nroszc Schiaaerpronramm «nzufehcn, da dasselbe heute zum letztenmal uornefillirt wirb. Gheater. Kunst und Literatur. — (Klavierabend Iuliue Vara.a.) Auch in diesem Winter erfreute der Pianist der Laibachcr Philharmonischen Gesellschaft seine zahlreichen Freunde mit einem! eigenen, vornehmer Klauicrlunst geweihten Abend. Aar-! gas blendende Vorzüge sind belannt: ein zauberhaft weicher Anschlag, eine brillante Tcchnil, die es ihm — bei aller Vchcrrschuna, seines Instrumentes — ermöglicht, eine so aussicdchntc Portraasordnunn. wie die am V. Febniar gebotene völlin frei aus drm sioftf zu spielen, Weiler feinsinnige Anempfindung der Stimmungswelt seiner Meister, die ihn besonders zu einem berufenen Interpreten des gcniaIcnSlimmnn,ismaleis Ehoftin »nacht. Varga spielte an erster Stelle Beethovens Klaviersonate in As-Dur, Opus 26. Gegenüber der lyrischen, gesang» vollen Manier der Klavlerlunst, lolalisiert Beethoven tn den Werten seiner zweiten Kunstperiode, so auch w dieser Sonate, den dramatischen Stil, der einen Klang., Spiele und Figurenrcichtum in seinem Gefolge führt, wie er vor ihm noch nicht vorhanden war. Die Leidenschaftlichkeit in allen ihren Tiefen und Eissentümlichtciten kommt in jener Weise zum Ausdruck, wie sie Beethoven selbst einmal über das Adagio der Sonate Op. 10 kennzeichnet: „Jedermann fühlt dm geschilderten Seelenzustand eines Melancholikers heraus mit allen den verschiedenen Nuancen von Licht und Schatten im Nilde der Melancholie und ihrer Phasen." Die alte klassische Frrm, nur im höchsten Maßstabe angewendet, waltet auch in diesen Werten, aber von einer Grundidee beherrscht, die das Ganze zusammcnhält und die einzelnen Teile zu einer organischen Einheit verbindet. Dies dürfte im! höchsten Maße von der Sonate Op. 26 gelten, deren tragisches Empfinden schon durch die in das fchwermuts-volle Andante maestoso übcrtlingendc Maicia funebre bestimmt wird. Varga war durch dies'n düsteren Charakter bestimmt, gleich das einleitende Andante in etwas schlep-! pendem Zeitmaß zu nehmen, ebenso übrigens wie die wlf Beethoven folgende khoftinschc Berceuse. Vielleicht, wird Varga, nach dcm Urteil mancher feinsinnigen Hörer, an geistiger Reife noch wachsen, um den vollen seelischen Gehalt Bcclhovenscher Kunst erschöpfend zu gestalten: abcr auch an diesem Prüfstein der edelsten Kla-! vierlunft bewährt er sich schon heute als Meister. Im übrigen bot das Konzert eine geschmackvoll bedachte Steigerung zu Ausgaben, die dem Genius des ausführenden Künstlers in wachsendem Maße entsprachen. Chopin liegt dem Empfinden Vargas in besonderem Mähe: die w allen möglichen Nuancen schillernde EmpfindungsWÄt drs Salons, die glänzenden und fesselnden Gestallen, die sich in reizvollen musitalischen Bildern Geheimnisse zuflüstern, kamen in Vargas zweiter Konzertnummer fcs« sclnd, geistvoll zur Darbietung. Geradezu das Glanzstück des Konzertes aber war Chopins Sonate in V-Moll, Op. 35>, diese große Klavierschöpfung, die ßleich der Boechovcnschcn vorher gespielten Sonate mit t>em Trauermarsch von einziger Volkstümlichkeit ausgestattet ist. In durchsichtig klarer Rhythmik bewältigte der Kon« zertgeber mit gereifter Meisterschaft alle Schwi^i^eiten dieser Sonate, aus der uns die schwermütigen Blicke der großen, schwarzen, fcuerstrahlenden Augen der George Sand, die sür Chopin so schicksalsboll wurde, anleuchten. Es hat wohl viele Hörer befremdet, daß der Konzert-gcber unmittelbar anschließend Schubert-Tau Ms so ganz aus der Stimmung herausfallenden „Militär-Marsch" spielte. Dagegen führte er die drei lehtcn Klw zcrtnummcrn, besonders die beiden Paraphrasen über Walküre und Tristan zur reifsten Vollendung, Er erhär-tcte bic gesicherte Überzeugung, daß wir Großes heute au Varga besitzen und von ihm bei seiner hoffnungsvollen Jugendlichkeit noch Größeres erwarten dürfen. Seine Exzellenz Herr Landespräsident Baron Schwarz wohnte neben anderen hervorragenden Mitgliedern der hiesigen Gesellschaft einem Teil des Konzertes bei. H. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Amtsblatt. 424 I. 4465. Kundmachung. Im Sinne des § 52 drs Grsehrö vom H. August 1Wi>. R,W, Bl,Nr. 177. wird für dir im Monate Felirmir über behördliche Anordnung getöteten oder insulne einer betiördl'ch cilincurd-neten ImpflMss vrrmdrtrn Schlachljchweine nach dem im Monate Jänner 1916 m Luwach amtlich notierten durchschnittliche, Ma>lwrei,e die EutschädlaunaSnnludlaal' m>t li 4-l)6 pro Kilogramm für nlle Qualitäten festgesetzt. D,rs wird hiemit ocrlautbart. K. k. Landesregierung für Krain. vmliach, am 5. Februar 1916. Stov. 4465. Razglas. V zmißlu § 52 zakona z dne 6. avgusta 1909, drž. zak. št. 177, je prailöem za xakol, ki st* ineseca scbrnarja na oblnstvfni akaz zakoljojo ali valed oblastvi'iio nkazanega cepljcnja poginejo, po poprcèni tržni coni, uraduozabelmMii vLjublJHiii mcsoc» januarja 1916, doloècna odgkodmua z K 400 za vaak kilogram iu za vse vrsto prašièev. To se dajo na obcno /nanjo. C. kr. deželna vlada za Kranjsko. V Ljuhljani, dne 5. februarja 1916. 416 g. 4189. Kundmachung der k. l. LandeSrrglerunn für Krain vom «.Februar 19llcgrl»ng des Verkehres mit itlaucn tieren auö Voeuirn» Herzegovina «ach Krai«. Auf Gnind des letzten offiziellen Tin» seuchrnausweisrs der ^cmdrsrcgieimig in Sa» rojevo wird infolnc d»r Erlässe des t. l. ^lclei l)cnlmiuist,riU'»s uom 3>. Dezember 19(^9. Z, 46 3^«Mb«, und u.'m 2tt. Immer 1i>,ß Z, 3!»29, Nüttr Ansrechthaltiinn der Voliilieil-Herzegowina ne^eniiber ssili^nden aNaemeinrn Bestüiüüunnrii der h, ci. Nundmnchung vom 27. Juli IttUa. Z <)8.^7. hinsichtlich der Einfuhr von Tieren aus Bosnien Herzegovina nach Kram Nachstehendes veifügt: ^. Wegrn des Bestandes drr Maul« und Klauenseuche in den Bezirken Vnnjalula, Vrclo, Deiventa, Bosn, Gratxöla, Kljni, «otornaroZ. ^Nlpa, Neveslnjr, T'-sanj. Vaical'V^lus nnd öenica ist oic Einfulir von Ulauenüelen au^ öirsen Vc^irlen, »>.d wecken des Veslindes der Schweinepest die Einiuhr v>'ii Schweinen aus dem Vrzole Drrvenw nach Kram veibolen. I! Ans den wessen Persellchnna. nicht gesperrten übnnen Pezirlen Bosnien? nnd der htlzegouinn ,st dir Ei»sul>r von letnndcn über 120 II^ 'chwcien Ichwemrn Nl' der tierärztlichen Untersuchung in der Be° stimmlinsss« (Auslade) station «uch nur ein ss.ill eiller ansteckenden Tierlranlhelt lo,istatierl werden soNte. werden auf Kosten deS Versenders in die Anfssalirstntiml zurücka/slndet werden, v. Did Emfuhr von aeschlachteten Tchweinen aus nicht gesperrten Bezirlen sowie aus seuchcn freien Gemeinden der jnvrilia, gesperrten Be» zirle Bucluicns imd der HerzeglN'ina ist nur im unaeteillen Znstande und mit noch ankaf-teuden ^ieicn und t>em intakten Niereufctte im dirrlten El!enba!»mn'lssl,ir uns» zwar qleich-saNs nur nach dem Schlachthause in Uaiboch gestattet. Derlei Transporte niussen mil vur» schüsismäsligen, amtllch ausgestellten Zcrtifilatrn gedeckt sein. Übertretungen dieser Kundmachung werden nach dem Gesetze vom 6. August 1909, R. G Bl. Nr. 177. bchrast. Diese VcrfilgmuM treten untcr gleich' zeitiger Behebung der hierortiqcn Kundmachung umn 5. Jänner 1916. g. 37 3.'2, fofort in Mast K. t. Landcsrcgicrunss sür Krain. Lawach. am 6. Februar 1916. St. 4189. Razglas c. kr. deželne vladr za Kranjsko z dne 6. frbrnarja 1910, štev. 4189 ex 1915, o prometn h parkljaio živino lz Bosne in Heroegovlne na Kranjsko. Na podlagi sadnjega uradnega izkaza dežolno vl«de v Sarajevo so vslcd razpißov c. kr. poljcdolHkpga minist ratva z dne iil.de-combra iyO9, it. 46.3:18/6858, in e dne 26. ja-nnarjii. 191ß, Stov. 3929, zauka/.ujejo glcde nvoza živinu iz Bosne in Hercegoviu« ua KranJRko, med tom ko ostanejo 8 tukajAnjirn razglaaom z dno 27. jnlija 1895, ftt 9837, zaukazaue Bplnftno odredbe uasproti BoRui iu Hercegoviui šo v veljavi, imstopne odrodbo A. Radi kngo na gobcn in parkljih v okrajih Baojaluka, Brf.ko, Dervonta, iiosD. (Jradi&ka, Kljuè, Kotorvaroš, Krupa, Neve-ßinje, Tpšunj, Varcar-Vakuf iu Zouica je uvoz parkljate živine iz toh okrajev, in radi Rvinjsko kiigo nvoz piašiè^v iz okraja Dorventa na Kranjsko prepovodan. li. Iz drugiii okrajev BoBiie in Herce-goviue, ki radi knžne bnlozni ni»o zaprti. dovoljcn jp po žoifl/.nici uvoz živih preSi^ev v tuzi nad 120 kiloKrHinov za takojšnji xakol, toda le v mftHto Ljubljano pod uaBtopoinn pogoji: Prefiièi, ki se pri izkladanju spozoajo tiosumljivimi, morajo se prepcljati ua vozovib vprežetiih h konji v rneatno klavuico in taw iiajkHaiK'je tfikoin 48 iir eaklati V v»e druge kraje ua Kranjskem je nvoz živih prešièev iz Boaue iu llorcegovine pri'pOTodMii. C. Prcvozi živih prešiÈeT, ¡ katerih Be iialiajajo taki, ki imajo tP.žo pod 120 kilo gramnv, kakor prevozi parkljato živine, meu katcto Be na poHtaji, kamor so uameujein, da se jib izloži, pri ziviiiozilravüiSkrin pr«)-gledu naj) 2ö K 32 v, ad 2.) H.372 K. Dražboijo pogoje in listine, ki se tièejo iieprernidnin, smejo tisti, ki žnle kupiti, pregledati v sobi ste\r. 18 pod-pisanega sodisèa, med opravilnimi urami. C. kr. okrajno Bodišèe v Ljubljani, odd. V., driß 0. februarja 19 Ki. 421 " E 223/15/6 Dražbeni oklic. Po zaht^vanju Hranilnice in po-sojilince v Ribuici, r. z z n. z., zasto-pane po c. kr. notarju Josipu Smodej v Bibnici, bo dne 4. marca 1916 dopoldne ob 10. uri pri spodaj ozna-menjeni srxiniji, v izbi št. 0, dražba posestva vl. St. 90 k. o. Ribnic», ob-stojeèega iz enonadstropne hiše št. 52 v. gostilnifikimi prostori r sredi trga Ribnice, 2 ujiv s povrSino 5205 m1, 1 Tijive, ol»rrjišèa v ceuilni vrednosti C> K, 1 vrta s površino 104 ra', ?> gozdov s povrSiuo 28 524 m* in Kolantninske pravice do zemljiSèa vJ. ist. 3 k. o. Rihnica, obstojofe iz upo-rabe r>pè. prostora, nekaterih potor in napajaliHÈ v ceniJni vrednosti 10 K s pritiklino vred, ki sestoji iz neko-liko gostilniske oprave v doloèeni vrednosti 7o K. Nepremiènini, ki jo je prodati na dražbi, je doloÖena vrednost na 17.609 K, breraenom, ki se morajo prevzeti brez zaraèuna na najveèji ponudek, 8480 K, torej posentvu z brerneni 14.129 K. Najiuaitjsi ponudek znaša 7102 K; pod tern zneskom se ne prodaje. C. kr. okrajna sodnija Ribnica, odd. II., dne 28. januarja 1916. 418 C 41/15/3 Oklic. Zoper neznauo kje bivajoÈo Bo-gomilo Šantelj, roj. Kavèiè iz Dilc, se je podala pri tej sodniji tožba radi izstavitve pobotnice èez 800 K in »e je doloèila ustna razprava o tej tožbj na 1 9. februarja 19 16 dopoldne ob 16. uri pri tej w.riniji, v sobi fit. IT). V obrambo toženkinih pravJ( jx>-stavljüni skrbnik na èin jo bo zastopal iako dolgo, dokler se ali ne oglasi pri sodniji ali dokler tej ho, imeuuje 8vojega poobla&öencu. C. kr. okrajna sounija oenozeue, dne 7. februarja 1916. 423 Cg. la, 2J/16/1 Oklic. Zoper odsotnega Jožefa Potre-buješ, posestnika v Tihaboja, se je podala pri c. kr. deželni sodniji ¡ Ljubljani, po MeBtni branilnici ljub-Ijanski, po dr Tavèarju, odvetniku t Ljubljani tožba zaradi 1417 K 49 h. Prvi narok je doloèen na 24. februarja 1916 dopoldne ob 9. uri tusodno, aoba Stev. 123. V obrambo pravic toženega skrb-nikom postavljeni gogpod dr. Poènk, odvetoik v Ljubljani, ga bo zastopal, dokler se ali ne oglani pri »oduiji »ü ne irnenuje pooblaScnuca. , C. kr. deželna sodnija v Ljabljani, odd. I.a, due 9. februarja 1910. Laibacher Zeitung Nr. 33 242 11. Februar 1916 Ab I.Februar zirka 10 % vorläufige Preiserhöhung infolge großer Teuerung aller Fettstoffe, Emballagen, Glas etc. Die neuen Detailpreise sind für Österreich und Ungarn in allen Apotheken und Drogerien die folgenden: LySOTQrm in Originalflaschen (grünes Glas) ä I00 Gr.________250 Gr. 500 Gr.________I000 Gr. K I - 2-- 3-50 5-50 LySOfOriTl-Seife in eleganten Kartons per Stück K I"6Q Pfefferminz-Lysoform nundwasser per nasche K 16Q Kaufen Sie Lysoform-Produkte nur in Originalaufmachung mit bekannter Schutzmarke l Dr. Keleti & Muränyi, ehem. Fabrik Lysof orm - Werke in Ujpest. 286 4_2 419 Št. 1456. Razpis ustanove za vojaške sirote. Meitni magiatrat ima za tekoèe leto oddati Joilp Stihnlovo ustanovo xa TOjaike »lroU v zn«sku 90 krön. Prarico do te ustauov»; ima reveu otrok rojaškega rodu, ki je brez oèeta, naj bo aakonski ali nezakonski, moškega ali ženskega spola. VoJNSkega rodn so le taki otroci, katerih oèe si je bil izbral rojaški stan za stoj ilvlj«Djskl poklio; nimajo pa do te ustauove pravico take sirote, katerih oèe je vojake eluiil le valed postavue brambne ali èrnovojne dolžnosti. Prošnjam, katere jo vlagati pri vložnem xfcplsnlku mestnega magistrata (srednja hi Ja, U nadstropje) najkasneje do vštetega 26. ffebruarja 1916, je priloiiti prosilèeT rojstni list in krstni list, oèetor mrtvaäki list ali kak drug Tero-doatojen dokaz njegore smrti, in — èe iz teh li.-tin oèetOT Tojaäki Btau ni razvideu — ie dokax, da je bil oèe po poklicu vojaškega stanu. IkdCestaii maglstrat lj-u/bOjanslri dne 1. februarja 1916. ———•—-¦¦¦¦ Z. U66. Ausschreibung einer Stiftung für Militärwaisen Der Stadtmagistrat lint filr das laufende Jahr die Josef Btthnl'SOhe Stiftung für miltärwalMn Im B«trag« von 90 Kronen zu rergebeu. Auspruch auf dieme Stiftung bat ein too einem Militär abstammendes, vaterloses, armes Kind, es mag ehelich oder unehelich, männlichen oder weiblichen Geschlechte sein. Von einem Militär abstammend sind nur solche Kinder, deren Vater sich den Militär«tand zu seinem Lebensberufe gewählt hatte, nicht berechtigt sind solche Waisen, deren Vater lediglich info^e der gesetzlichen Wehr-, beziehungsweise Land-iturmpflicht beim Militär gedient hat. Den Gesuchen, welche Im Elnrelohnngsprotokoll des Stadtmagistrates (Mittelbau, II. Stock) späteateus bis zum eingerechneten 26. Februar 1916 EU überreichen Bind, ist der Geburts- und Taufschein des Bittstellers, der Totenschein des Vaters oder ein anderes glaubwürdiges Dokument über seinen Tod, ferner — fall» aus diesen Belegen der Militärstand des Vaters »ictit zu ersehen ist — noch der Nachweis beizulegen, daß der Vater berufsmäßig dem Militärstande augehört hat. Sta,d-trcLSig%iötra,t Xjaä"ba,clx am 1. Februar 1916. ietine UniformierunDS Rnstalt Back & Fehl - Laibach Stari trg 8 Laibach I (entlang der Straßenbahn). I Großes Lager fertiger Uniformen, ! 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