s SchrilUeiiung, Verwaltung, Luchdru. Durc« P,!t . . NUN, . >Lin?e>num»ier bb H. Kenntagknunnuer 4e H. ftnze!genannol>m«r In Marburg Dr.: v»i der «erwattuna, K. Eatsser und ». Plaper-Jn Graz: «ei I. tkienreich, Bachaasse. — I« »lagcnturt: Bei Suva'» Kachjg. Tichauer. — In Wien: Bei ">!len Anzeigeuannahmeftelle». Ver'chleltzstellen : In Er«,, tklageniurt, LiLt, Pettau, Leibniy, Siadlergburg, jiragerlp»!, Mureck, Wildon, W.-Feistrili, Kann, Kohitlr:» Kauerbrunn, Windisch-Vra-,' Spielscid, iehren-i>«usen, Straü, »nter.Drauburg, Bleiburg. «älkermarkt, Piltschach, Frieda«, vnttr»- berg, D, Utsch-Landüberg, Eibt»! ald, Sratn^. Schbnitrin, Ellaa. «abrenber^ Lrt-a. :Rr. 177 MLirvurg, Dienstag SM 12. August E9 . Äahrg. Der FrreömsfchW. Ber! r ^ 11. Augutt. Die „B. Z. a. M " meldet aus Lugano: Naü» einem Pariser Berich! des „Secolo" hoff! TMoni bis zum 23. Augus! Die Fragen, Sie Iwlisrr belrefsen, vollskäu-ig zu lösen. Dann werde der Friedensverrrag mit Oesterreich unierzeichne! werden. Nach „Algemeen KanSelsbiad" wird aus Paris gemeldet, datz man dort erwarte, Satz Sie Genehmigung des Friedensver-trages durch Kammer und Senat noch vor dem 13. September, wahrscheinlich zur selben Jett wie in Amerika erfolgen werde. Die Alliierten berieten über den Jsilpmrkt des Jusammenlrilles des Völkerbundes in Washington Wie es heitzk, soll -er Völkerbund im Äerbtt zusammenkreten. Die Entwicklung in Llngarn. Monarchie oder Republik? s sters hat sich die Abrüstung der Noten Armee Basel, 10. August. Line Depesche der! überall in größter Ruhe vollzogen. Die Ab- „Agenoe Davas" m'eldet, daß der Beschluß zrüstung ist am heutigen Tage beendet der'Alliierten auf Einsetzung einer Diktatur! worden. In ganz Trans-Danubien herrscht des Erzherzogs Josef in Ungarn einstimmia! größte Nuhe. Die Brachialformat,onen, die gefaßt worden sei. Das ungarische Volk soll! bereits gebildet worden sind, sorgen für die entscheiden, ob die Diktatur zur Monarchie ! Anfrechterhaltung der Ruhe und Ordnung, oder zur Republik führen wird. - nngültiAleitserttär,,«« »er vor, -er Eine Warnung an die Rumäne». » Räkeregieru»- ausgestellten Pässe 5t. Ger in a in, 10. August. Die der! Budapest, 10. August. Der Minister Behandlung des Vermögens der Untertanen l Konferenz vorliegenden Berichte lauten > des Innern hat die Verordnungen, welche feindlicher Staaten, Artikel 3 5 und 6 der! dahin, daß die Rumänen fortfahren, die die Räteregierung in Angelegenheit der Durchführungsvorschrifken des Gesetzes ordne Erfüllung ihrer Forderungen zu erzwingen und große Vorräte wegschaffen. Man hofft, daß die Generalmission, die wahrscheinlich morgen vollzählig in Budapest versammelt Gesetze und Verordnungen Wir lieben vor einigen Tagen eine Verord-nung betressend das Vermögen feindlicher Ausländer gebracht und darauf zahlreiche Anfragen erhallen, die wir nur ungenügend beantworten konnlen, da uns selbst bisher nichts genaueres über die Verordnung bekannt war. Wir sind nun in der Lage, folgende Bestimmung milzuleilen, die der Kerr Minister sür Kandel und Industrie am iS. Juli d. L. unter VII. Nr. 2463 erlassen hat: Heber das Vermöge» feindlicher Aus länder. Das Gesetz, betreffend die Behandlung des Vermögens von Angehörigen feindlicher Staaten vom 17. August 1915, das mit dem Beschlüsse des Ministerrates vom 5. Feber 1919 im ganzen Königreiche SHS vc'. breitet wurde, führt in seinem Artikel 4 als Vermögen feindlicher Ausländer auch allrs Bargeld, Wertpapiere und alle Geldein. nahmcn an. Diesem Gesetze zufolge dürfen an feindliche Ali Ständer Forderungen. diesic an Einzelpersonen oder Unternehmungen haben, seien cs Einkommen, Depositen -oder dergleichen, nichts ausge-kolgt werden. Vielmehr muß mit Hinsicht auf den Artikel 22 dieses Gesetzes vo>-geganaen und die fälligen Vermögensbestände der „Uprava sondov"' in Belgrad übergeben werden. Nach dieser Entscheidung und auf Grundlage des Artikels 20 des Gesetzes über die^ ich an, daß alle Personen und Untertanen, seien sie ganz fremde, gemischte oder hier ganz bodenständige, ihre Pflicht im Sinne deS Gesetzes tuns d. H. daß sie alle ihie^ein wird, Wandel schaffe» werde. Anderseits Schulden an feindliche Ausländer und Ein« i hört man, daß die Rumänen eins Rote an nahmsquellen von solchen, welcher Art siel die Konferenz vorbereiten oder schon abge« immer auch seien, Depots, usw. sogleich dem sendet haben, in der sie cs ablehnen, sich mir untergeordneten Ministerium melden, s vom Fünferrat leiten zu lassen. Sie weisen damit kein feindlicher Staatsangehöriger! darauf hin, daß der Oberste Rai unfähig oder kein fremdstaatlicheS Unternehmen, sei! war, seinen willen den meisten Nationen cs auf welchen Namen immer es lauten l auszuzwingen und den Vormarsch Bela Km,s wolle, etwas auSgezahlt erhält. Vielmehr, aufzuhalten. Rumänien müsse sich daher hat dieses Geld dem Ministerium zum Zwecke j selbstschützen. Diewaffenstillstandsbedingungen der Ablieferung ins Depot der „Uprava i seien nicht so hart, als es Bela Kuns Frie-fondov" ausgesolgt zu werden. Nur auf dcnsbedingnngen gewesen wären, wenn er diese Weise können Verbindlichkeiten mit den betreffenden Personen oder Unternehmungen gelöst werden. Wer dagegen handeln würde, hätte sich die Folgen, die ihm laut Bestimmungen des Artikels 21 des Gesetzes über die Behandlung des Vermögens feindlicher Ausländer treffen würden, zuzuschreibcn. Der Minister für Handel und Industrie: Dr. V. C. Vcljikovic m. P. Belgrad, 19. Jult 1919. Zur Orientierung unserer Leser teilen d>ir mit, daß diese Verlautbarung so auf-stcfaßt werden soll, daß kein Angehöriger eines mit Jugoslawien im feindlichen Ver-hältniffe stehenden Staates Geld, Wert-Papiere, Depots, Safedcposits usw. ausge-5olgt erhält, die Schulden von Privat» p°rsorie„ oder Unternehmungen eines feind-^chcn Auslandes werden nicht an ihn selbst ^glichen, sondern an die „Uprava sondov" G Belgrad. Reklamationen für ausständige Gelder oder Werte feindlicher Ausländer und daher nicht an die Schuldner selbst, wildern an die »Uprava sondov* in Bel-KGd zu richten. Rumänien überrant hätte. Das weggeführte Material sei seinerzeit den Rumänen von den Ungarn gestohlen worden. Paris, 10. August. (Reuter.) Der Oberste Rat beriet gestern über die Berichte der Vertreter der Alliierten in Budapest, die auf das Verhalten der Rumänen ein äußerst ungünstiges Licht werfen. Der Rat entwarf ein Telegramm zur Uebermittlung an Rumänien, in dem die rumänische Re-gierung warnend darauf hingewiesen wird, daß die Konfereitz aus den Handlungen der rumänischen Regierung folgert, daß Rumänien entschlossen sei, die Autorität der Konferenz zu mißachten und sich von den Alliierten abzuscheiden. Berlin, 10. August. Der „Lokalanzeiger" meldet aus Genf, daß der in der Ententenote an Rumänien angeschlagene Ton noch schärfer gewesen wäre, wenn nicht in letzter Minute Llemenceau eine Milderung der von den Vertretern Amerikas, Englands und Italiens gewünschten Ausdrücke erreicht hätte. Man erwarte aus Bukarest Nachrichten von wichtigen Personalveränderungen, da das Vorgehen der rumänischen Generale dem Wunsche des Königs nicht entsprochen habe. Die Abrüstung dev Roten Armee beendet. Badapest, 10. August. (Rng.Tcl.-Korr.-»Büro.) Nach dem Berichte des Kriegsmini. Pässe erlassen hat, außer Kraft gesetzt. Die bis 7. d. ausgestellten Pässe sind ungültig. Jedoch können die im Ansland weilenden ungarischen Staatsbürger auch mit den bisher ausgestellten Pässen, wenn ihre Gültig, keitsdauer nicht abgclaufen ist, Heimreisen. Rückgabe der Heilbäder in Privatbesitz Budapest, 10. August. Das Amtsblatt veröffentlicht einen Erlaß des Ministers für Gesundheitswesen, wonach alle Verfügungen der Räteregierung, betreffend die Reber-nahme der Heilbäder in Gemeinbesitz, rückgängig gemacht und die Bäder ihren Eigentümern zurückgegeben werden. Die Versorgung Budapests mit Brennstoffen. Budapest, 10. August. Ernährungs-minister Lugen polnay will die Versorgung der Hauptstadt mit Brennholz, Kohlen und sonstigem Brennmaterial dringend regeln und plant dies im Wege des freien Handels mit staatlicher Unterstützung zu bewerkstelligen. Erzherzog Josef hat, als er von der drohenden Holznot erfuhr, seinen 2000 Ka-tastraljoch umfassenden waldbesitz angeboten, dessen Ausbeutung sofort begonnen werden kann. Jtalirnischc Lebensmittel für Budapest. Budapest, 10. August, lieber vor schlag des Oberstleutnants Romanelli hat der Vorsitzende der wiener italienischen waffenstillstandskommission, General Segre veranlaßt, daß die kranken Frauen und Kinder Budapests, Reis und Milchkonservsn erhalten. Die erste Sendung, bestehend aus zwanzig Tonnen dieser Lebensmittel, ist heute auf Lastautos hier eingctroffen. Der Bndapester Magistrat hat Oberstleutnant Romanelli seinen tiefsten Dank sür sein menschenfreundliches porgehen ausgesprochen. Angriffsabsichten Bulgariens gegen Rumänien? St. Germain, 10. August. „New Hork Herald" schreibt, daß die Besetzung Budapests durch die Rumänen, in Bulgarien große Bestürzung hervorgerufen habe, da die Bulgaren nur auf ungarische Erfolge warteten, um ihrerseits mit einem Angriff gegen die Rumänen zu beginnen. Die Verhandlungen mit Exkaiser Karl. Berlin, 10. August. Die „B. Z. am Mittag" berichtet über die Verhandlungen zwischen England als Mandatar der Ententemächte u»d dem Exkaiser Karl folgendes: Die Fäden zwischen der englischen Negierung und Kaiser Karl wurden durch die Herzogin von Parma, die Schwiegermutter des Exkaisers, gesponnen. Die Verhandlungen gingen dahin, daß Kaiser Karl zunächst als König von Ungarn in Budapest die Regie, rung übernehme und daß erst dann von Budapest aus versucht werden soll, auch in Deutschösterreich eine monarchistische Strömung zu erzeugen und die monarchistische Personalunion zwischen Deutschösterreich und Ungarn wieder kerzustellen. Die Einsetzung des Exkaisers Karl als König von Ungarn scheiterte jedoch an dem Widerstande des Kaisers, der darin eine Art von .Degradation erblickte und sich auf den Standpunkt stellte, daß zuerst das monarchistische Prinzip in Deutschösterreich und Ungarn wieder her-gestellt und der Gedanke einer Donauföderation verwirklicht werden muß. Deshalb ist man auf den Gedanken gekommen, zunächst den Erzherzog Josef als Platzhalter für Exkaiser Karl in Ungarn mit der obersten Gewalt eines Gouverneurs zu betrauen. Der drohende Verlust von Deutfchsüdtlrol. Wien, 10. August, wie die „Korrespondenz Herzog" erfährt, haben die Tiroler Delegierten in St. Germain, Präsident Dr. Schumacher, Abgeordneter Kraft und tandesrat Gruener, ein gemeinsames Memorandum verfaßt, welches die Grundlage für die Beantwortung des Friedens-angebotes an die Friedenskonferenz enthält. In denr Memorandum wird unter anderm nochmals darauf hingewiesen, daß eine Ab tretung Deutschsüdtirols ein verbrechen an der Menschheit bedeuten würde, das sich in nicht allzuferner Zeit rächen müßte. Auch bezüglich der wirtschaftlichen Fragen sowie der verhätnisse des Geldwesens, des Warenein- und -ausfuhrwesens Tirols werden in dem Memorandum Richtlinien festgesetzt, die eine Grundlage für die nach dem Friedensschlüsse durchznführenden Verhandlungen bilden sollen. Trotz des feierlichen letzten Protestes der Delegierten Tirols muß leider mit dem derzeitigen Verlust Deutschsüdtirols schon heute als mit einer zumindest derzeit unabwendbaren Tatsache gerechnet werden. Jede Hoffnung, Dentschsüdtirol bei Nordtirol zu erhalten, ist im Moment vergebens und alle Hoffnungen der Deutsche» Tirols sowie der übrigen Deutschen konzentrieren sich auf die Zukunft, da bereits von verschiedenen Seiten, so von Lord Bryoe, vom italieni-scheu Deputierten Turati usw. Anregungen für die Rettung Deutschsüdtirols gegeben wurden. In Triest und im Trentino selbst machen sich inzwischen bereits lebhafte Be-strebungen für eine Autonomie im Rahmen Italiens geltend und wird dort darauf hingewiesen, daß in Venezia Giulia (Triest) und in veneziä Trentiva (Trentino) die Autonomie ans den verschiedensten Gründen ge-boten sei. Inwieweit diese Bestrebungen Er . folg haben werden, läßt sich im Mome nicht abschätzen. AK' 5UZ'He;ttko§w§gMg. Tentschland. Leipzig. 10. August. In einer am 5!. August im großen Saale des Buch« dandlerhauses abgehaltenen, von mehreren Tausend organisierten Angestellten des Leipziger Buchhandels besuchten Versammlung wurde einstimmig beschlossen, in den Streik einzntreten, und der Erwartung Ausdruck gegeben, daß auch die gesamte Nichtorganisierte Arbeiterschaft dem Beispiele der Verbände folgen werde. St. Germain, 10. August. Die Blätter melden, daß der Oberste Rat auf Antrag Fochs Deutschland gestattet habe, drei weitere Bataillone in die rechtsrheinische neutrale Zone zu schicken, da die vorhandenen Kräfte nicht genügen, um Streiks zu unterdrücken. Ein Bluwaö in Chemnitz. S« Tote, 25S Verwundete. Berlin, 10. August. Ueber die Zu-sammenstöße in Chemnitz wird dem „Vorwärts* gemeldet, daß sich am Donnerstag einige Tausend Personen zusammenrotteten, um durch eine Deputation die Aussolgung von Einsiedezucker zu verlangen. Weiter wehrten sich die Demonstranten dagegen, daß für die Inden frisches Fleisch geliefert würde. Es wurde dann eine Versammlung abgehalten. Ein zur Ruhe mahnender Partei, genösse wurde am Reden verhindert, ebenso konnte ein kommunistischer Stadtverordneter nur unter starkem Widerspruch reden. Dieser stellte fest, daß die Bewegung von Händlerkreisen ausgehe, die auf diese Weise den freien Handel wieder einführen und gegen die Juden Hetzen wollen. Die Kommunisten verbreiten einen Aufruf, in dem sie die Führer der Demonstranten als Achtgroschensungen bezeichnen. Chemnitz, 10. August. Die Ruhe in Chemnitz ist heute infolge einer Vereinbarung zwischen dem Stadtrat, dem Oberbefehlshaber und der Arbeiterschaft, vertreten durch die vret sozialdemokratischen Parteien, wieder hrrgestellt worden. Die Truppen verbleiben demnach in den Kasernen, foferne Ruhe und Ordnung aufrecht erhalten bleiben. Ueber die gestrigen Kämpfe tm Hauptbahnhof be-richten die Blätter, daß die RrgierungS-truppen ungefähr 60 bis 80 Tote und etwa 100 bis 200 Verwundete haben sollen. Auf Seite der Arbeiter sollen 10 Tote und 50 Verwundete gezählt worden sein. Frankfurt a. M., 10. August. In der Pfalz und in Oberhessen drohen Land-orbetterstreiks; in Frankfurt steht ein neuer Eisenbahnrrstreik bevor. Schweiz. Basel, 10. August. Der Metallarbeiter» verband und die Textilarbeiter haben beschlossen, den Streik fortzusetzen. Der überwiegende Teil der Baseler Arbeiterschaft ist entschlossen, den Kampf fortzusühren. Der hiesige Platzkommandant hat die sofortige Druckereien der nationalen Zeitungen der! Betrieb wieder ausgenommen wird. Zürich, 10. August. Der Zenlralvor-^ stand des schweizerischen Textilarbeiterver- s bandes hat die Vorschläge des Arbeit?- > gewerbeverbandes der SeidenhillSindustne ^ (Färberei) angenommen und telegropbisch die Parole auf Streikabbruch ausgegeben. Bern, 10. August. Das Aktionskomitee beschloß, den Streik am 8. August, mitternachts, als beendet zu erklären. Basel, 9. August. Die Typographen traten gestern die Arbeit wieder an, so daß die Blätter schon gestern abend wieder erschienen. Der Verband der Staatsarbeiter beschloß die Wiederaufnahme der Arbeit am SamStag. Frankreich und England. Paris, 10. August. Der Vorstand deS Landesverbandes der französischen Bergarbeiter sprach sich mit Mehrheit gegen die Wiederaufnahme der Beziehungen zu den deutschen Bergarbeitern aus. St. Germain, 10. August. Im englischen Arbeitsministerium fand vorgestern abermals eine Zusammenkunft der Bergarbeiter und Grubenbesitzer von Aorkshire statt, in der wieder keine Einigung erzielt werden konnte. Es sei wenig Aussicht auf eine Besserung der Lage. Siübcnfiürrdige Arbeitszeit in den Gruben Englands. London, 10. August. Das Unterhaus hat das Gesetz angenommen, wodurch in den Gruben Englands der sicbenstündige Arbeitstag eingeführt wird. Der Achtstundentag in England. London, 10. August. Das Unterhaus hat die Vorlage über den Achtstundentag angenommen. Die Streiks in Oberitalien. Mailand, 10. August. Der „Avant!" schätzt die Zahl der streikenden Metallarbeiter aus 200.000. Heute wird die Arbeit in allen Betrieben der Provinzen Ligurien, Emilia und Lombardei niedergelegt. In ToSkana sind noch keine Beschlüsse gefaßt worden. Piemont bleibt außerhalb der Bewegung. Ausbreitung des Metallarbeiterstreiks in Italien. Berlin, 10. August. Der „Vorwärts* meldet, daß sich der italienische Metall-arbeiterstreil immer mehr ausbreitet. Seit dem 7. August stehen die Metallarbeiter in ToSkana, in der Lombardei und in ließ der VerwaltungSrat den Dienst einstellen. Donnerstag morgen? und abends wiederholten sich vereinzelte Ausschreitungen, wie sie am Mittwach stattgefnnden batten. Eine Anzabl Personen wurde durch Schüsse getötet und eine größere Zahl schwer verletzt. In den Eisenbahnwerkstätten der Linie Neuhork—Newhaven—Hartfort sind 10.000 Mann in den Ausstand getreten. Der Schnellzugsdicnst ist in dem ganzen Gebiete eingestellt. Die Angestellten der Schlachlhöse. Chicago, 10. August. Die Angestellten der Schlachthöfe drohen mit dem Streik, falls die zur Verhütung von Zwistigkeiten zwischen Weißen und Schwarzen ausgestellten Wachen nicht zurückgezogen werden. Hunderte von Weißen verließen Donnerstag die Arbeitsstellen, während 3000 Neger unter dem Schutze von Truppen die Arbeit wieder aufnahmen. Im ganzen arbeiten in den Schlachthöfcn 100.000 Arbeiter. Äapanfmrölicher Aufstand im Osten. Berlin, 10. August. Der „Abend" meldet: Aus Batavia wird'berichtet, daß in penang ein Ausstand der Eingeborenen und Chinesen gegen die Japaner ausgebrochen sei. Auch in Singapur sei ein großer Aufstand zum Ausbruche gekonimen. viele japanische Geschäfte seien geplündert und demoliert worden. (Obwohl die Mann-schaft der im Isafen liegenden englischen Schiffe zu Hilfe gerufen wurde, dauern die Unruhen fort. Gerüchtweise verlautet, daß 380 Personen bei den Unruhen getötet wurden. Dann zog dis Menge über den Ring vor das Slaatsamt, wo längere Zeit lärmend demonstriert wurde. Endlich erschien Staatskanzler Dr. Renner ans dem Balkon und hielt eine Ansprache, in der er erklärte, daß die Negierung alles lun werde, um endlich die Heimbeförderung der Rriegsge-fangenen zu ermöglichen. Der Staatskanzler wurde mit lauten Rufen, pois: Das sind leere Versprechungen, in Wirklichkeit geschieht gar nichts, wir wollen endlich unsere Männer und Rinder zurück haben!" unterbrochen. Der Staatskanzler erklärte, daß binnen 14 Tagen der Frieds in St. Germain, ob so oder so, wird geschlossen werden und daß das Staatsamt bereits telegraphisch den Aufrag gegeben habe, daß die Frage der Heimbeförderung der Kriegsgefangenen an die erste Stelle des zukünftigen Programmes gestellt werde, so daß er hoffe, daß nun endlich in dieser Frage ein beschleunigtes Tempo wird eingehalten werden. Nach dieser Ansprache zogen die Demonstranten wieder ab. ganz Genua im Ausstand. Die Arbeitgeber schlossen als Gegenmaßnahme ihre Fabriken. Die Negierung bat die Grenze für Ausreisende geschlossen. - Die Ezseubahnerbewegung in Amerika. Neuerliche Ausschreitungen in Brooklyn Neuhork, 10. August. Nach vergeb- Eine stürmische Demonftratton ln Men. Schwere Anllagen der Kriegsgefangenen Angehörigen gegen die Regierung. Wien, 10. August. Die Angehörigen der noch in russischer Kriegsgefangenschaft befindlichen Soldaten der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie veranstalteten heute nachmittags in der Volkshalle des Rathauses und auf dem weiten Platze vor dem Nathause eine Kundgebung, um die rasche Heimbeförderung ihrer Angehörigen zu erzielen. Die Versammlung in der Volkshalle ist sehr stürmisch verlaufen, da von den einzelnen Rednern schwere Anklagen gegen die Regierung erhoben wurden. Der Vbmann des Vereines der Angehörigen der Kriegsgefangenen Architekt Hönel erklärte in seiner Ansprache, daß von der Negierung gar nichts geschehen sei, um den unsäglichen Seiden der noch in Kriegsgefangenschaft schmachtenden Soldaten endlich ein Ende ! zu bereiten. Die Versammlung wurde -wiederholt von tosenden Pfuirufen unter-!krochen und die Bemerkung eines Redners, 'daß sich im System seit dem Umstürze nichts ! geändert habe, wurde mit stürmischen Zu-! stimmungen begleitet. Es wurde der Beschluß ! gefaßt, eine Abordnung in das Staatsamt Der Vrvzeß gegen Exkaiser Wilhelm. Lansing befürchtet einen Freispruch. Berlin, 10. August. Die „B. Z. am Mittag" meldet aus Amsterdam: wie ans Washington über Paris mitgeteilt wird, erklärte San sing im Ausschüsse für auswärtige Angelegenheiten, daß er gegen den Prozeß gegen den früheren deutschen Kaiser gewesen sei, da der Prozeß seines Erachtens mit einem Freispruch enden würde, wodurch Wilhelm II. eine neue Bedrohung für die ganze Welt werden würde. Er habe den Rat gegeben, den Exkaiser zu verbannen, wie seinerzeit Napoleon. Aushebung der militärischen Besetzung des! lichen Versuchen, die Straßen- und Hoch- - , ' Baseler „Vorwärts* verfügt, wenn in den i bahnen in Brooklyn in Betrieb zu fetzen, für Aeußeres zu senden. Bundesverfassung für Deutsch österresch. Wien, 10. August. In der Christlich-sozialen Vereinigung wurde auf die dringende Notwendigkeit verwiesen, die Lösung der verfassungsfrage nunmehr allen Ernstes in Angriff zu nehmen, insbesondere die Behandlung des von der Partei eingebrachten Entwurfes der Bundesverfassung. Zahlreich», Abgeordnete forderten Abhilfe gegen das terroristische Vorgehen der sozialdemokratischen Kreise. Der Rücktritt Hartmanns. Wien, 10. Augüst. Der deutschöster-reichische Gesandte in Berlin, Dr. S. M. Hart mann hat heute, nachdem er schon kürzlich dem Staatskanzler sein Amt zur Verfügung gestellt hatte, nach einer Unterredung mit Dr. Renner mündlich seine Demission gegeben. Der Staatskanzler hat den Rücktritt zur Kenntnis genommen und Dr. Hartmann gebeten, einstweilen die Geschäfte in Berlin fortzuführen, bis der Staatskanzler im Einvernehmen mit dem Hauptausschuß die Frage der Neubesetzung unserer auswärtigen Vertretungen beraten und entschieden haben wird. Sn eüler frs«e«Ieden. 27j Roman von K. Deuksch. (Nachdruck verboten.) Er schrieb ferner, dem Paare sei essehr schlecht gegangen. Csabo war wie ein vom Unglück Verfolgter. Den Zorn der gräflichen Familie fürchtend, hatte er Ungarn verlassen und war nach seinem Hetmatlande Siebenbürgen gezogen, hatte aber keine feste Stellung bekommen können und war gezwungen gewesen, durch Zeichenunterricht sich kümmerlich zu ernähren. Das nagte an seinem Herzen. Er wollte feine Frau» um ihr das Opfer, daS sie chm gebracht, zu entgelten, mit fürstlichem Luxus umgeben und vermochte ihr kaum das tägliche Brot zu verschaffen. Und sie... sie war nicht geboren für das harte Leben; sie wurde schwach und kränklich. Wenn er sie traurig sah, glaubte er, sie bereue den Schritt, den sie getan und sehne sich nach ihrem alten Leben zurück, und das nagte und zehrte an ihm und drohte, ihn um den Verstand zu bringen. Und als das so von Monat zu Monat fortging und es schlimmer wurde mit seinem- Erwerb, und ihrer Gesundheit und noch das zweite Kind ge-l-i'i-n wurde, das die Bedürfnisse steigerte, stieg in dem unglücklichen Manne der Ge-den>'-: an Selbstmord auf, um das geliebte Arrä, den alten Verhältnissen zurückzugrben. Eines Tages fand man ihn erschossen im Walde. Doch die Liebe war stärker und größer als die Berechnung eines durch Unglück der-wirrten Geistes: sie zog das Weib dem toten Gatten in die Gruft nach, wie sie eS ihm im Leben zugesührt hatte. Sie waren vereint und ruhten nebeneinander tm stillen Friedhof zu Verba. Zu beklagen wären nun die zwei Keinen Würmchen, von denen das ältere zwei und das andere noch kein halbes Jahr alt sei, und die auf fremde Hilfe angewiesen sein müßten, wenn sich die Blutsverwandten nicht erbarmen würde«. Morgens war der Brief gekommen, und Nachmittags waren sie schon auf dem Weg« nach Siebenbürgen. Ich mußte nitt, die Gnädige war nicht gewohnt, allein zu rei-fein, überhaupt ohne mich zu sein, und wie hätte sie auch den weiten Weg mit den zwei Keinen Kindern zurückmachen können? Zwei Tage und zwei Nächte fuhren wir ununterbrochen, bis wir an Ort und Stelle waren. Der Friedhof lag vor dem Keinen Orte, und wir mußten an ihm vorbei, da ließ die Gnädige halten, stieg ab und ging hinein. Sie brauchte nicht lange zu suchen, gleich vorn an der Mauer standen zwei Gräber nebeneinander, et« weißes, schmuckloses Kreuz trug die Namen der Toten-Ludwig und Irma Csabo mit großen Buchstaben. Lange stand sie da mit gesenktem Haupte, und ich konnte ihr Gesicht nicht ehm. Als sie dann zurückkam und in den Wagen stieg, erschrak ich. so schneebleich sah sie äuS und so zerwühlt vom Kummer. Und als sie dann im Zimmer des Arztes stand und die Kleine auf dem Arme hielt, die ganz das Gesicht der Mutter hatte, o, liebe Kisaszony, wir habe ich sie da weinen sehen ! So heiß und tief, daß es einem angst und weh ums Herz wurde. Der Knabe blickte aus fremden Augen, der Arzt sagte, er sähe dem Vater ähnlich. Wir blleben einige Tage, denn die Hochwohlgeborene war sehr -angegriffen, auch wollte sie die Tochter auSgraben und über-führen lassen. Der brave Arzt bat zwar eindringlich, dies zu Unterlasten. »Ich stand am Sterbebette Ihrer Tochter*, sagte er, „und weiß, wie sie ihren Mar« geliebt, sein Name war ihr letztes Wort. Trennen Sie nicht, was Gott im Leben und Tod vereint.* Sie blieb fest. Eine Cfillagt dürfe nicht ln einem fremden bürgerlichen Friedhöfe ruhen. ES war etwas anderes, lisbe KtS-afzony, ich verstand es bester. Da st« die Tochter tm Leben nicht hatte halten könne«, wollte sie wenigstens die Tote str ihrer Nähe haben. ES war eine traurige Fahrt und, v, daß sie eS hat überleben können. Die tote Tochter, die lebenden Enkel, alles in einem Zuge ...^ Mich hat damals der Herzensjammer krank gemacht. Vier Jahre sind es heute, daß sie tarb, gerade am Todestage des seligen Herrn. 'Meine arme, süße Irma, wer hätte dir ein solch frühes, trauriges Ende vorhergesagt!* Die Alte schwieg, und Elisabeth sah still vor sich hin. „Wie nahm der Graf die Botschaft auf?' fragte sie dann nach einer angen Zeit. „Ich weiß es nicht, liebe KiSaszony, war nicht zu Hause. Die Gnädige schrieb-1hm wohl davon, er aber kam erst nach einem Jahre auf Uölaub. Gesprochen hat' er nie davon, aber die Kinder hat er sehr lieb. Man scheint überhaupt von dieser Angelegenheit nicht zu sprechen.* „Ihr habt mich nicht erst darauf aast' merksam z« machen gebraucht, Sanna, ich-hab-e mich schon oft gewundert» daß ma» nicht einmal der Mutter vor den Kinder« erwähnt.* „Ja, schm Sie, liebe Kisaszony, dan» müßte man ja von dem Vater sprechen, uuv das will man nicht.* „Von dem Vater der Kinder will nE nicht sprechen*, dachte das Mädchen. konnte eS nicht fasten. ES kam ihr wie -w mmcheureS Verbrechen vor, so das Ariden^ an die Eltern bei den Kindern zu zerstoß Und warum, warum? Weil er ein Burg ltcher war. Mit welchem Rechte durfte w , jede Erinnerung an ihn im Herzen st' Kinder verlöschen? Und wer beging dM Frevel? ' (Norts. sollst-) 'Frau Vankhurst — im Drenstr Skr Bo!schewWen? Kopenhagen, 10. August. Die ton' doner Polizei hat jetzt das Geheimnis ge' lüftet, das über der Verwendung der an-gsolich ins Land gekommenen bolschewistischen Gelder lagerte. Die Gelder gingen an niemand ändern als an die bekannte Frauenrechtlerin pankhurst. Sie bestreitst zwar, daß sie von einer Seite Bolschewistcngeld erhalten habe, gibt jedoch zu, daß sie mit dem norwegischen Journalisten Zachariasen zusammen-getroffen sei. Die Polizei behauptet, daß die Gelder, die Frau pankhurst trotz ihres Leug-nens bekommen haben soll, zur Bestechung englischer Arbeiterführer und dadurch zur ungesetzlichen S!reikpr»paga»da bestimmt gewesen seien. Emglieöemmi des Gouvernements GuwaM an Vvlen. Wien, 10. August. Aus Paris wird gemeldet: Der Oberste Rat der Alliierten hat dem Protest der polnischen Friedensdele-gation gegen die gegenwärtige Demarkationslinie im Gouvernement Suwalki stattgegeben und sie zugunsten der Polen verschoben, so öuß jetzt das ganze Gouvernement Suwalki unt einem Teil des Bezirkes Scjnen, den Polen zufällt. Auch im wilnaer Gouverne-ment wurde die Demarkationslinie zugunsten der Polen abgeändert. Den Deutschen wurde gleichzeitig der Befehl ^ir Räumung des Gouvernements Suwalki gegeben. Ners? Hoovers nach Men. St. Germain, 10. August. „New Pork Herold" meldet, daß Hoovcr gestern von Paris nach Wien abgereist ist. In demselben Zuge fuhr der amerikanische General Runtboltz, der der interalliierten Gereral-kommission angehort, nach Budapest. „Daily Mail" erfährt, daß auch Hoover wahrscheinlich seine Reife nach Budapest sort-setzcn werde. Er fei beauftragt, dem Obersten Rat über die dortige tage Bericht zu erstatten. Zn Konferenz kreisen sei man beunruhigt über die Hartnäckigkeit, mit der Rumänien seine Waffenstillstandsbedingungen trotz aller Vorstellungen der Entente auf-rechterhält. Für den Anschluß Vorarlbergs an dle Schweiz. Innsbruck, 10. August. Heute fanden in ganz Vorarlberg von den Schweizer An-schlußfrennden veranstaltete Versammlungen für die Selbständigkeit und das Selbstbestimmungsrecht Vorarlbergs statt. In mehr als 30 großen G-n-winden des tandes fanden Versammlungen statt. Amnestie für Deutfchböhmrn in der reichs-eMchen oder deutfchWrrreWNchen Wehr-«ocht Prag, 10. Da» Amtsblatt des Rlinisterrums für u»O»«»le vevteitmzmig v«r-osfemlicht unter Sem L. d. «achchchdude« Er-'aß des prasideuM» BAU» Hk Ich ordne an, d»G «qm» selche persomm, öie in einer Gememü» de» tschechoflommk-scheu Äaates henuestsberechügt si^d «sd d, irgendeine reichsdentfche oder dp-WstL»-reichische mllttäeisch« Formation «Lntrasm,, fst» ^>»s« Tat kein Strafverfahren «kn»»VWvt «nd- bereits eiupeiftNeies verfahr«, werde, aber nur dann, wenn sie sich keine anderen strafbaren Taten gegen tzWvsschecho-slowakischen Staat zu schulden kämmen stetzmi vnd bis 1. Septmnber ans diesen An-meMemr» austreten werden. Soweit seich« Pmtzvnmi bereit» rechtsgültig verurteilt wiGhpU, DH« ^ch ihnen die Straf« und deren NechstMDml "ach. Emst Haeckel 1'. Au» dem Lebe« de» Gelehrten. .In Jena ist gestern der berühmte Geehrt« Haeckel im 86. Lebensjahre destorben, nachdem er seit Monaten schwer-daniedergeleaen war. Schon an seinem ßten Geburtstage bat er, alle persönlichen - "ckwimschuuaen zu unterlassen, s« groß» wude ihn, tzj« darin sich aussprechende z, '^k.-nnung seiner wissenschaftlichen Arbeiten °würde. Kein Gesundheitszustand Hab« ^ ' ede,-,«»,- verschlechtert, die Herzschwäche "nd seine Arbeitskraft sei ge-' Nun ist d«r Tod an ihn herangetrete» "vn seinem langen, schw-reo erlöli. Ernst Haeckel war am 16. Februar 1834 als Sohn eines preußischen Regierungsrares in Potsdam geboren. Da sein Vater im gleichen Jahre nach Merseburg verseht wurde, waren Sachsen und Thüringen Haeckels eigentliche Heimat. In ihren Wäldern und Auen streifte er schon als Knabe Blumen sammelnd umher; denn die Botanik war das Fach, das ihn am meisten anzog. Er beschloß denn auch, sich diesem Fach zu widmen, und zwar an der Universität Jena, da er diese Stadt, die damals noch vom Hauche Goethes und Schillers umwoben war, über alles liebte. Allein eine Geleukssntzündung, die er sich bald nach der Maturitätsprüfung beim Botanisieren zuzog, zwang ihn, seinen plan aufzugeben und zu den Eltern zurückzukehren, die in Berlin Aufenthalt genommen hatten. So bezog denn der junge Student die Universität Berlin. Hier wirkte damals ein Botaniker ersten Ranges, Alexander Braun, der in seiner Forschertät'mkeit bereits über das alte, starre System der Lingliederuüg nach der Art Linnss hinausgewachsen war und dem Problem der „Morphologie" im Sinne Goethes, einer wirklichen Formenlehre, nachspürte. Zwischen Braun, der in Haeckels Elternhaus verkehrte, und seinem Schüler bildete sich bald eine wahre Freundschaft her aus. Allein Haeckels Vater war gegen das anscheinend ziellose Naturforscherdasein und bestimmte seinen Sohn, zur Medizin überzugehen. So studiert« Ernst Haeckel in Würzburg bei virchow und Kölliker unö promovierte 1S58 zum Doktor der Medizin Zur weiteren Ausbildung kam Haeckel nach Wien, wo er ein Jahr verblieb. Dann ließ er sich in Jena nieder, wo er ein Jahr lang praktizierte. Allerdings hatte er keinen Andrang von Patienten, denn er setzte seine Sprechstunde von 5 bis 6 Uhr morgens fest. Im ganzen Jahre behandelte Haeckel drei Kranke, „von denen", wie B«elschr in senwr vorzüglichen Haeckelbiographle launig beinerkt, „crnfilicherversicherung zufolge keiner gestorben ist". „Dieser Erfolg", sagte Haeckel einmal, „genügte meinem lieben Vater." Er bewilligte dem Sohn noch ein letztes Studien- und noch em Reisejahr, das Haeckel in Italien verbrachte. Im Alter von 25 Jahren kam er also nach dem Süden und hier entschied sich sein Lebensschicksal. In Messina begann er seine Studien über dis Meeresfauna und die Frucht war sein Werk über „Dis Radiolarieu". Diese einzelli-gen Stahltierchen erkannte Haeckel als selbständige Lebewesen von niederstem Organismus, die aber trotzdem zu allen Lebensäußerungen höher entwickelter Organismen fähig find. Nach Deutschland znrückgekehrt, erregte er mit seinen Arbeiten und Berichten wahres Aufsehen und dieser Erfolg verschaffte ihm die privatdszentur in Jena. 1862, ein Jahr später, wurde für ihn eine außerordentliche Professur für Zoologie geschaffen und so wurde aus dem Botaniker und Arzt der große Naturforscher, der Weltruf erlangte. Dann kam sein Bekenntnis zur Lehre Darwins. In der berühmt gewordenen Sitzung der Aerzte und Naturforscher, die am 1». September 1863 in Jena abgehalten nmrd«. sprach Haeckel das grundlegende Wort: .Darm« bedeutet eine Weltanschauung, dkl« Wesen fia-nmen aus einigen wenigen Formen, vielleicht nur einer Grundform. Rnd nnt« diesen Wesen steht auch der Mensch." Drei Jahre später gab er in seiner „Generellen Maephologie" der Darwinschen Lehre ihren Ausbau znm System und Üpfes Wer! chat den I-naer Forscher weltberühmt ge. macht. Di« schwer unübersehbare Füll« seiner weitecen Arbeiten fußt auf dieser Grundlage «I» aLer , was er in den «ehr als sechzig Iachven wissenschaftlich kille»-, gehr zui-ück amf dieses Werk, das den Mi^xe>»«r Da-i-w-ws zu chlnem meistgenannten, mstzU-ewund-rten uist» meistanaeariffenen und systematisch be-setzd-tmr Streit« in den wfssenhbaftluben Kämpft», des vorigen und zu-a-'i'w-Ktigen Iechehunderts gemacht hat. Al» «e sein«« 70. Geburtstag feierte war « verlautbart folgende Kundmachung: Di» Linlieferung der Goldmünze» deck bwr-.cw längstens vier Wochen bei d« denttchös:«»» reichischen Devisenzentr«kr in Vi-» ed«>- füff deren Rechnung bei einer Atnstak» tze« öfter», reichisch-ungarischen Bank zu ««tzBg-m, Di»! Ankaufspreise für dies« wd>mf auf Grund eines Agio« vo« 600 pro--»nk bis auf widerruf wie folgst festaes-tztp 20 Mark-Stücke K. 144»0 Frank SÄ-i^ K. 114-30, Sovereian K. IM IO Lag>«s (zu 10) K. 296 10, 1V hollA-d.' Knlö«M K. 119 —, 10 Rubel K. 1,S»»0, Dukat-»^ K. «7.75, türkische GoDSv» K. 180, Sold»! para K. 120, Landes«oidmüwwn za 100 K. 600 —, zn SO K. K. IS»-— und zch 10 K. K. «i>—. AnkLnf« von Goldmüirexs auf Grund der D-viffackwffe sück» »icht meh» zulässig. Kurze Nachrichten. Der erste Dampfer vv» -»«bvrG «ach Ner>york. N«»^n, 10. Angmü An» 5. August fuhr der erste Dampfe« vo, Hamburg uach Neuyork. E- ch der .Ge» resan" »ud «» qehörr der Kereüui» »«- t vr. XrsuS ist zurückgelehrt. Ordinier« von 8 bl» 10, 14 bt» 10 Uhr. 146S« .MEZ» ARMxx. BKrschledenes Ein halber Waggon nach Wien event. unterwegs, ist bis 1. September zu vergeben. Anfrage in Pobersch, Roseggcrgasse 4. 14285 Rollwäsche wird ausgenommen. Tegetthoffstraße 6. 14162 Wäscherin geht in Haus. Justine Munda, Petzgasse 2, Brnnndorf. Masseur, Manikeur, Pedikeur, Eder. Slugasse 5, 9A. 14318 5001» K. bar in Innsbruck gibt gegen gleichen Wert in Jugoslawien. Geld »der Ware. Anträge unter,Bauernsparkasse' au Berw. 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