^scheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung (fei. Nr. 2670). Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva "Ca 4. Manuskripte werden nicht retumiert. — Anfragen Rückporto beilegen. ■Siti* • ' M2Ä5* - ÖE0 Inseraten- u. Abonnements-Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung), Bezugspreise: Abholcn monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1"50 und 2 Din. Preis Din T50 Der „Suezkanal der Luft" —fib— Sic iranische Regierung trägt iiich mit Sem Plan, in allernächster Zeit an den Völkerbund in ultimativer Form mit dem Anspruch auf die Bahrein-Inseln int Per-illchen Meerbusen Heranzutreten. Damit ivür de der Streit um diese Inselgruppe, der schon einmal gespielt Hat, wieder ausleben, '«choit int Jahre 19.28 hat Teheran beim Völkerbund eine Klage gegen England, das Protektorat über die Inseln ausübt, cin-hebracht, allerdings ohne das; damit etwas erreicht morden wäre. Die Sache erscheint mute noch weniger aussichtsvoll als damals, emt 1928 waren die Bahrein-Inseln nur um des Reichstums der umliegenden Ge-torifser ait Perlmuscheln wegen für die Rc-Perung des Schahs begehrenswert. Inzwischen Hat man dort Oelquellen erbohrt und u.ut_ ihretwillen, sowie ihrer verkdhrsgeogra-scheu Lage wegen sind sie für die englische Admiralität und die englischen Lnst-ureitkMte ein unschätzbarer Stützpunkt geworden. Die Bahrein-Inseln haben seit 1602 Permi», dem heutigen Iran, gehört. Da man.in ^hcran aber seit Ende des 18. Jährhnn-mtts stark mit innenpolitischen Angelegenheiten beschäftigt war, hat sich in der Folge chf Verbindung mit Bahrein gelockert. So ,wtte England keine Schwierigkeiten, als cs |nt Jahre 1820 den unter persischer Obcr-’cheit stehenden Scheich der Bahrein-Inseln ^ranlaßte, c'incit Vertrag mit der britischen Acgicrung über die Bekämpfung des See-^uberunwcseirs zu unterschreiben. Auf . l'uttb dieser Unterschrift betrachtete London ?lt Scheich als einen von Teheran unaühän u'flen Potentaten, zu dem man direkte diplomatische Beziehungen unterhielt. Allerdings pachte man darüber, daß die außcnpoliki-**e Tätigkeit des Scheichs sich, auf diesen Akt Cl' Vertragschließung mit England beschränk m Diplomatische Beziehungen mit irgendei-tc" dritten Macht anzuknüpfen, gestattete mtit ihm nicht. Durch weitere Verträge von ^ 0 und 1898 wurde das Schicksal der Dhrein-Jnseln dann endgültig besiegelt. Vau betrachtet sie in London als einen Be-uuiteii des britischen Reiches. Aber Persien hat die Rechte Englands auf r>1. Archipel, .der übrigens der arabischen v/'ftc unmittelbar vorgelagert und durch ganze Breite des Persischen Golfs von ''cait getrennt ist, niemals anerkannt und J'n Zeit zu Zeit seine Stimme zu einem Moteft erhoben. Bis 1928 geschah dies fünf-Und als im vergangenen Jahre Iran jging, sich den Grundstock einer Flotte -ln Persischen Golf zu schaffen, wurde man J} London sofort aufmerksam und sah darin i'ci ^»^ereitunfl neuer Ansprüche auf Bah- ,3’e Inseln würden nicht zum Zankapfel sPMen England und Iran werden, wenn "schks weiter mehr wären als ein sehr ^Ptiges Zentrum der Perlenfischerei und Perlenyandels. Er 'ist sehr - bedeutend. Ion? 111 Tiefpunkt der Krise, im Jahre -. betrug die Perlcnausfuhr von Bah-ttln fast 50 Millionen Dinar. Seitdem hat Venedig Im Zeichen der Achse Nom-Berlin Virginio Gauöaö Ankündigung des Konferenzprogramms / Oesterreich im Brennpunkt Seö Böriapaktes unö des öeutfch österreichischen Abkommens ^'cheblich zugenommen und auf ihm be-f hicht nur der Wohlstand der 120.00k s^'^ohner der Inseln, sondern auch engl- , und amerikanisches Kapital sind Haft interessiert. daran R o m, 23. April. »IlGiornale d’ I t a 1 i a« veröffentlicht heute einen Leitartikel aus der Feder Virginio Gay d a s, welcher im Flugzeug aus Venedig nach Rom befördert wurde, um noch rechtzeitig im Blatt erscheinen zu können. Gayda befaßt sich mit der Venediger Konferenz und erklärt, diese Aussprache werde nichts Neues bringen, auf keinen Fali aber eine Aenderung der bisherigen traditionellen italienisch - österreichischen Freundschaft. Auf diesem Grunde werde es keinen konkreten neuen Pakt oder irgendeine Abmachung geben. Das Arbeitsprogramm der Konferenz enthält hach Gayda folgende Punkte: 1. Die italienisch-österreichischen Be Ziehungen und deren gemeinsame Beziehungen im Rahmen der europäischen Gesamtlage. 2. Die Art des Funktionierens der Römischen Protokolle. 3. Die politischen Interssen Italiens und Oesterreichs vom Gesichtspunkte des deutsch-österreichischen Abkommens vom 11. Juli 1936 und der politischen Achse »Rom—Berlin«. 4. Die allgemeinen und besonderen Folgen des italienisch-jugoslawischen Akkords im Hinblick auf die Interessen der österreichischen Politik wie auch auf die Römischen Protokolle. 5. Das Problem der Restaurierung der Monarchie in Oesterreich. 6. Die Bemühungen gewisser Staaten, die Oesterreich von seiner jetzigen Orientierung abbringen möchten; wie sie auf Grund' der Römischen Protokolle und des deutsch-österreichischen Abkommens vom 11. Juli 1936 fundiert wurde. Gayda meint, gerade der letzte Punkt werde besondrs eingehends behandelt werden, da es darum gehe, die Rolle Oesterreichs innerhalb der Achse Rom —Berlin als einem Kraftfeld europäischer Politik definitiv zu bestimmen. G c n f, 23. April. In hiesigen politischen Kreisen ist man der Ansicht, daß die Venediger Konferenz entscheidend sein werde für die neuen Beziehungen zwischen Italien und Oesterreich. Bundeskanzler Dr. Schuschnigg sei nach Ve nedig gefahren, um insbesondere in der Frage des jugoslawisch-italienischen Paktes von Italien vollständige Klarstei lung über die Ausmaße des Vertrages zu- erhalten. Oesterreich, heißt es nach hiesigen Informationen, habe nichts gegen niese Bindung einzuwenden, doch fürchte Wien, hiebei in dieselbe Abhän- gigkeit von Beograd zu kommen, wie es schon in der Abhängigkeit von Berlin sitze. W i e li, 23. April. Hier bilden die Erklärungen, die Innenminister Dr. G I a i-s e-Ii orstenau vor seiner Abreise aus Berlin gegeben hatte, noch immer den Gesprächstoff der politischen Kreise. Dr. Glaise-Horstenau hatte nämlich bei einem Preßempfang auf die Herzlichkeit der Ehrungen hingewiesen, die ihm zuteil wurden, und dabei die Hoffnung ausgesprochen, daß die zwischen Oesterreich und Deutschland bestehenden Schwierigkeiten bald überwunden wiirdfen. Er erklärte, die Staatsformfra- ge in Oesterreich leicht streifend: »Wir brauchen in Oesterreich keinen Herrscher, sondern einen Führer, der das Volk zu glücklicheren Höhen hinanführt«. Kommt die Achse Rom—Berlin in Venedig restlos zum Durchbruch, dann werden, wie hier verlautet, zwei Nationalsozialisten in die Regierung eintre-ten. Im entgegengesetzten Falle wird Dr. Glaise-Horstenau freilich zurücktreten müssen. Bezeichnend ist, daß man ihm in Berlin ein deutsches Flugzeug zur Verfügung stellte, damit er Dr. Schuschnigg vor der Abreise nach Venedig über seine Unterredung mit Hitler und Neurath unterrichten könne. Görlng in Italien Privat chomtter einer politischen Reise. — Aussprache mit Bastianin-. R o m, 22. April. Der preußische Mim-sterpräsioent G ö ring ist mit dem Berliner Schnellzug Heute vormittags in Rom eingetroffen. Am Bahnhof hatte sich zur Be grüßung der ttiiterstaatssetretär des Außen Ministeriums B a st tani -n i eingefunden, mit dem ©Bring einen Autoausflug in die Umgebung machte. Bei dieser Gelegenheit unterhielten sich die beiden Staatsmänner über die deutsch-italienischen Beziehungen im Zusammenhänge mit der Venediger Zusammenkunft. Ministerpräsident ©Bring setzte sodann die Fahrt nach, Capri fort. Auf der Rückreise wird er sich einen Tag lang in R o m aufhalten und mit M u s s olini konferieren, der dann aus Venedig zurückgekehrt sein wird. Die Reise Görings trägt nach außen Privatcharakter, man bestätigt es jedoch ln unterrichteten Kreisen, daß Göring ausgerechnet im Moment der Venediger Konferenz nicht etwa zufällig nach Italien gekommen sei. Neue Opfer des Kmobrondes in Estland. R c bei, 22. April. Das schwere Brandunglück von Kilingiömme scheint viel mehr Todesopfer zu fordern, als ursprünglich angenommen werden konnte. Schon hat sich die Zahl der Todesopfer durch den Tod von drei schwerverletzten Kindern aus acht erhöht. Außerdem wird berichtet, daß etwa 50 der 80 Verletzten in Lebensgefahr schweben. Die Explosion hatte.den Saal binnen fünf Minuten in ein Meer rasender Flammen verwandelt. Viele Kinder gelangten nicht mehr ins Freie. Sie stürzten ohnmächtig zusammen ober wurden niedergetrampelt und wurden erst später. von den Feuerwehren mit Brandwunden bedeckt geborgen. Oesterreich als Zankapfel erledigt? Französische Feststellungen über die deutsch-italienische Zusammenarbeit in Mitteleuropa P a r i S, 22. April. Die Agente Haoas schreibt: Tie heutigen Blätter befassen sich .itfeB initi» der diplomatischen Aktivität in Mitteleuropa. Das „E ch o de Pari s" kann es nicht glauben, daß zwischen Italien und Deutschland wegen der österreichischen Frage Schwierigkeiten entstehen könnten. Es hat den Anschein, schreibt das Blatt, daß zwischen Italien und Deutschland ein Geheimabkommen besteht, auf Grund dessen jeder Konfliktstoff zwischen Berlin und Rom zu vermeiden ist. „L c P e n p l e" ist der Ansicht, daß Mussolini und Hitler die Zonen ihrer diplomatischen Tätigkeit bereits aufgeteilt haben. Deutschland werde seine Aktivität vornehmlich im Donauraum entfalten, während Mus solini das Mittelmeerbecken zum Terrain seiner Tätigkeit machen werde. Opfer eines Taifuns im Dchetsftschen Meer. Toki o, ,22. April. In einem Taifun, der eine japanische Heringsfischerflotte während des Fischens in der Ochotskifchen See überraschte, kamen -ly Fischer ums Leben; 57 Fischer werden vermißt. T o k i 0, 22. April, brach einem Bericht der Polizei von Toyohara hat der Taifun, der in der vergangenen Nacht die Insel Sachalin heimgesncht hat, eine große Zahl von Menschenleben vernichtet. Nach den bisherigen Feststellungen sind 57 Fischer zugrunde gegangen, 170 werden vermißt. Sechs F>-scherbarten sind vollkommen zerstört. Zürich, den 23. April. — D evisen: Beograd 10, Paris 19.40. London 21.5825 Newyork 437.125, Mailand 23.025, Berlin 175.70, Wien 80.20. Prag 15.25. Ob daS wirtschaftliche, Interesse ,an den Oelfunden auf englischer und amerikanischer Seite so groß werden wird, daß man um seinetwillen Iran die Inseln streitig macht, ist heute noch nicht -abzusehen, denn die Bohrungen stehen erst am Anfang der Entwicklung. Immerhin sollen die Aussichten gut sein. _ , Für England steht aber ein anderer Gesichtspunkt im Vordergrund: Die britischen Lu st Verbindungen nach Indien, Singapore und Australien führen alle über Transsorda nien. Irak und den Persischen Golf und die Bahrein-Inseln sind für sie ein unentbehrlicher Stützpunkt, umso unentbehrlicher, wenn die Qelgewmnung und in der Folge dann auch die Raffinierung von Erdöl hier weiter ausgebaut werden sollte. In England bezeichnet man diese Luftgasse über den Persischen Golf mit den Bahrein-Inseln geradezu - als den „Suezkanal der Luft", und nichts gibt besser die gewaltige Bedeutung wieder, die man der Sicherung dieser Verkehrslinie bei in ißt. Die „Times" wies vor einiger Zeit darauf hin, daß von Kuweit bis nach Aden alle an der arabischen Küste sitzen den Scheichs Freundschaftsvertrüge mit Großbritannien geschlossen hätten. London wird, in diese Kette von Verträgen sicherlich dadurch keine Kette reißen lassen, daß es die Bahrein-Inseln, die es als seinen Besitz betrachtet. an Iran ausliefert. Der Streit vor dem Völkerbund kann asto recht interessant werden, zumal die iranische Regierung aus der anderen Seite auch entschlossen zu sein scheint, ihre Ansprüche diesmal mit größerem Nachdruck) zu verfechten als früher. Ein aus Istanbul eingelangte Meldung besagt, sie würde sogar nicht davor zurückschrecken, die Inseln mst Waffengewalt zu nehmen, falls der Völkerbund ihrer Forderung nicht Genüge tut. Gegen die von der britischen Regierung begonnene Befestigung der Inseln werde Teheran protestieren. Die Entrrbue von Venedig Die Besprechungen zwischen Mussolini, Dr. Schuschnigg und Liano / Rom gegen Prag / Die Achse Berlin-Rom. Dogma der italienischen Politik / Die „Samouprava" über den Standpunkt Jugoslawiens Venedig, 22. April. Die Augen der europäischen politischen Welt sind auf Venedig gerichtet, wo augenblicklich große Besprechungen zwischen italienischen und öfter reichischen Staatsmännern stattsrnden. Wie hochbedeutsam diese Entrewue M u ss o l i-n i—Dr. Schuschnigg nt, geht auch daraus hervor, das; an denselben auch der österreichische Außenminister Tr'e Guido Schmidt, Italiens Außenminister Mas C i a n o, Propagandaminister A l s i e r i und der Generalsekretär der faschistischen Partei, ©tarnte, teilnehmen. In der heute nachmittags stattgesundenen Aussprache zwischen Mussolini und Dr. Schuschnigg soll nach Informationen aus gut unterrichteten Kreisen beschlossen worden sei», daß die Romprotokolle weder abgeändert, noch ergänzt werden. Die Richtlinien der italienischen und der österreichischere Außenpolitik decken sich in der Hauptsache, was die beiden Staatsmänner ebenfalls scststellen konnten . W i eckt, 22. April. Die „N e u e F r e l e P r e ss e" weiß aus den Kulissen der Venediger Zusammenkunft zu berichten, man könne aus der Schreibweise der italienischen Presse das Mißtrauen Italiens gegen die Funktion der Tschechoslowakei in Mitteleuropa hrrauslesen. Am schärfsten äußerte sich gegen die Prager „Lockmanöver", Oesterreich von Jtplikn loszulösen, das Blatt ,,Jl Regime Fascista" Die italienische Aufmerksamkeit gilt nach dem Adriapakt näm- In. Todesfall. In Brežice ist der frühere Fleischhauer, Gastwirt, Besitzer und Gemeinderat Amon M i a vža r gestorben. lu. Seinen 60. Geburtstag feiert Samstag in Ljubljana der dort im Ruhestände lebende Hofrat Dr. Franz S k a b e x n e. Ter Jubilar war bis zum Umsturz in Wien im Ministerium tätig, wurde jedoch nach dem Krieg au die Spitze der Unterrichtsabteilung der Landesregierung in Ljubljana berufen, wo er-auch als Honorarprofessor an der Universität wirkte. Dr. Slaberne ist auch weiterhin Mitglied der Prüfungskommission für die staatswissenschaftlichen und judiziellen Prüfungen und hat sich auch in der Rechis-literatur einen Namen erworben. lu. Große Kunstausstellung. Kommenden Sonntag gelangt im Jakopiö-Pavillon lt Ljubljana die Frühjahrsausstellung der bildenden Künstler Sloweniens zur Eröffnung, in der die neuesten it. besten Werke von 69 Malern, Bildhauern usw. zu sehen sein wer den. lu. Arrgeschwemmte Leiche. $ie bereits Be richtet, wurde dieser Tage bei Hotič in der Nahe von Litija die Leiche eines Unbekannten von der Save angeschwemmt. Jetzt stellte es sich heraus, daß es sich um beit 26jah-rigen Telegraphenarbeiter Vinzenz K I a d-v a r aus Kresnice handelt, der fchiott vor fünf Monaten wahrend der Arbeit in die -Save gestürzt und ertrunken ist. lu. Nächtlicher Kamps mit Schmugglern an den Toren von Ljubljana. In der Nacht zum Donnerstag stellte das Organ der städtischen . Verbrauchssteuerkontrolle Jakob Š f o f an der Stadtgrenze in Bia zwei mit Rucksäcken und Rädern versehene Männer, die Waren über die Berzehrungssteuerltnie zu - schmuggeln versuchten. Als er mit seinem Kollegen Johann P r e č c r e n den beiden den 2Beg verstellte und sie zur Vorweisung der Rucksäcke aufforderte, wandte, sich der eine,, von tzkos verfolgt, zur Flucht, der andere.warf sich jedoch auf Prešeren und rsß ihn zu Boden. Im erbitterten Ringen zog Prešeren den Revolver, um sich -des gefährlich werdenden Angreifers zu erwehren, im Handgemenge entlud sich die Waffe und die Kugel traf -den Schmuggler in das Klu». Trotz der schweren Verletzung entkam der Unbekannte ins Dickicht. Später kam er ins-dtLlrUnd. ließ sich verbinden. -Es heut- lich Jugoslawien und man sei „Das Parteilager der.Nationalen Einheit ist nicht eine ausschließliche Partei, die einzig und, allein im Staate zugelassen fein. soll. Sie hat nur die Aufgabe, für die Durchführung gewisser Maßnahmen, die für alle Staatsbürger notwendig sind, zu , garantieren und die Staatsbürger bei diesem Werke zu einigen. Selbstverständlich muß jeder Staatsbürger, der sich für unser Parteilager und für die Gefolgschaft dem Marschall Rydz-Smigly gegenüber entscheidet, aus jeder anderen Partei austreten. Was die I u-d e n betrifft, hat die neue Einheitspartei den Grundsatz angenommen, sich gegen antisemitische Ausschreitungen zur Wehr zu setzen und dieselben in Hinkunft zu verhindern. Die Juden gehören jedoch ihrem Volke an und mögen sich daher in ihren zionistischen delt sich um den 30jährigen Besitzer Johann Rožnik aus HruZev-o bei Dobrova, der sich vor Gericht zu verantworten haben wird / Be o g r a d, 22. April. Heute abends fand ein Ministerrat statt. Ministerpräsident und Außenminister Dr.-S t o- j a b i n o-v i u erstattete den außenpolitischen Bericht während Innenminister Dr. Korošec über die innerpolitische Lage referierte. Daraufhin wurde ein Kredit von 5 Millionen Dinar für das neue Stationsgebäude nt Skoplje genehmigt. Der Bautenminister wurde ermächtigt, eine Anleihe von 70 Millionen Dinar für die Durchführung öffent- Organisationen vereinigen. Unsere Einheitspartei des Obersten Koc wird nur Angehörige polnischer Nationalität, d. i. polnischen Blutes, in ihre Reihen aufnehmen." Wie Japan das Opiumkastee aimrotlete In Paris sind kürzlich einige Rauschgift-konzerne aufgedeckt worden und man konnte auch in der französischen Hauptstadt fünf Opiumhöhlen ausheben. Dieser, Kampf gegen das Rauschgiftlaster, der trotz aller Bemühungen der Polizei in Europa immer noch nicht restlos zum Erfolge geführt hat, weckt die Erinnerung an die Methoden, mit denen Japan die Seuche des Opiumrausches bei fick) austilgte. Es ist jetzt genau 100 Jahre her, daß die Verbreitung des; Opiums über die ganze Welt begann. Von Indien aus gelangte es nach China, von dort fand es Eingang in Amerika und aus Amerika wurde das Laster des Opiumrauchens nach Europa verpflanzt. Im Jahre 1840 wurden die ersten Opiumhöhlen, in London festgestellt. Japan halte auf die ersten Anzeichen, daß das , Laster auch, hei ihm- Eingang fand, sehr energische Maßnahmen .ergriffen. Wer mit Opium handelte, wurde, nachdem ihm eine gehörige Bastonade erteilt worden war, für einige Monate oder einige Jahre ins Gefängnis gesteckt, je nachdem wie schwerwiegend sein Vergehen war. Nach Verbüßung ‘(einer Strafe wurde ex unnachsichtig des Landes verwiesen. Den Opiumrauchern wurde, wenn sie zum ersten Male straffällig wurden, eilte sehr hohe Geldstrafe auf erlegt, sicher Arbeiten aufzunehmen. Er wurde weiters ermächtigt, dem finanzwirtschaftlichen Ministerkomitee den Plan über die Straßenfonds zu unterbreiten. Dem Post-minister wurde ein Nachtragskredit von 10 Millionen Dinar für die Durchführung von bereits Begonnenen Arbeiten in seinem Ressort bewilligt. Der Ministerrat hat (chließ-lich den Termin für die Wahlen in die Land Wirtekammern auf den 6. Juni und 4. Juli anberaumt. Athens timberfftät begino ihre 100-Zahr-Feier Im Beisein des Königs von Griechenland, der königlichen Familie und zahlreicher Universitäsrektoren Europas beging die Universität von Athen das Fest ihres lOO.iährigen Bestehens. Man sieht König Georg mit den Prinzessinnen Irene (rechts) und Katharina (links) während der Feier; hinter dem König der Kronprinz. Amerikas „NalLonakschande" Kinder schließen Ehen / Neunjährige Ehefrau mit der Puppe in der Hand... uiib sich dafür einen großen Part moderner, schneller und wendiger Omnibusse zulegte. Freilich können andere Städte nun nicht gleich so radikal Vorgehen, für mittlere Städte wird wahrscheinlich auch vorläufig gar kein Bedürfnis dafür vorliegen. Im allgemeinen kann man aber sagen, daß neue Straßenbahnen kaum noch gebaut werden. neue VerkehrSerschlteßungen notwendig sind, bedient man sich lieber der Kraftfragen. Das Problem läuft schließlich darauf hinaus, was billiger und wirtschaftlicher ist, elektrischer Strom oder Benzin. Versuche mit Omnibussen mit elektrischer Oberleitung (Trolleybusse) deuten darauf hin, daß man die Billigkeit des Stromes mit den Vorzügen des Autobusses vereinigen möchte. Ob sich dieses neue Berkehrsfhstem durchsetzt, lu'ttib sich erst auf Grund der Erfahrungen geigen. Vorläufig sind die Leitungen der Straßenbahn darauf angewiesen, Verkehrs-verbesseningen aus eigenen Mitteln zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang ist der Plan der Wiener Straßenbahn bemerkenswert, einmal den Versuch mit Schnellzügen zu Machen, die an zwei, höchstens drei Stellen einer Linie anhalten. Allzuviel Haltestellen beeinträchtigen bekanntlich die Wirtschaftlichkeit eines jeden Verkehrsmittels, zumal nuch sehr viel Zeit dadurch verloren geht, versuche in dieser Hinsicht sind in anderen Großstädten nicht angestellt worden. Sie Waren auch vielleicht garnicht notwendig, ‘ocfcl sich in den meisten Weltstädten Unter* Mundbahnen befinden, auf denen sich eine -lrt von Schnellzugverkehr ohne weiteres durchführen läßt. Wien ist die einzige Haupt stadt, yie keine Untergrundbahn besitzt, otoai gibt es im Volksmund eine U-Bahn, aber in Wirklichkeit sind es Straßenbahnen, b’c auf den Geleisen einer alten Gürtelbahn lUrn Teil unter der Erde fahren. Eine der bekanntesten U-Bahnlinien führt, zum Bei-sstsel nach Schönbrunn. Nu,i ist der Bau einer wirklichen U-Bahn bl Wien gegenwärtig nicht möglich. Die ^raßenbähneu sind nicht mehr imstande,, ren Verkehr zu bewältigen. Infolgedessen Iwb viele ihrer Benutzer dazu übergegangen, bch wieder des Fahrrades zu bedienen. Bei P't Erwägungen, Abhilfe zu schaffen und c finanziellen Einbussen auEpgleichcit, iit bfan nun zu dem Schluß gekommen, daß ®ie beste Lösung die Einführung von Schnell ‘stiften sei, aber, und das ist das Eigenartige, !u*f in Straßenbahnwagen auf Schienen, pudern mit Autobussen längs der Straßen-^hnlinienführung. Weiter wird vorgeschla-®en, daß diese Schnellzüge nicht zu stoppen fauchen, ähnlich wie die Feuerwehren. Die ^rkehrsfachleüte anderer Großstädte wer-°n zweifellos die Ergebnisse dieses Experi-n,cn:ts: mit Interesse abwartcn. Wandel der Zeit. st'We Fliege geht mit ihrer Tochter auf schönen blanken Glatze spazieren, j', ,it", sagt die Mutter, „wie sich die Zei-rC.'| ändern! Als ich so alt war wie du, war lEt bloß ein Fußweg." Neun Staaten der nordamerikawichen Union gestatten die Eheschließung für Mäd chen vom 12. Lebensjahre, für Knaben vom 14. Lebensjahr, vorausgesetzt, daß sie die Einwilligung der Eltern, res P. Vormundschaft besitzen. Tennessee in USA ist ein Staat ohne jegliche Heiratsboschränkung; so konnte dort vor kurzem eine Eheschließung zwischen einem 22jährigen Burschen und einem neunjährigen Mädchen stattfinden. Die Presse brachte diese Sensation in der üblichen amerikanischen Aufmachung und man konnte die neunjährige Ehegattin >n zahllosen Abbildungen, zum Beispiel mit einer großen Puppe auf dem Schoß ihres Mannes oder mit ihren Puppen spielend überall sehen. Aber die amerikanische Oeffentlichkeit war durch diese Publikationen in Aufregung geraten. Es entstanden heftige Polemiken, die hauptsächlich von den Frauenverbänden aus gingen, die einen wirksamen Schutz gegen diese „Nationalschande" forderten. Dieser Entrüstungssturm ließ auch die Newyorker Polizei wachsamer werden, da im Staate Newyork das heiratsfähige Alter für Mädchen mit 16 Jahren festgesetzt ist. Man kam einigen Eheschließungen auf die Spur, bei denen das Mädchen die Behörden durch Angabe falscher Altersdaten getäuscht hatte. Zum Beispiel wurde eine zwischen einem 40jährigen Mann und einem zwölfjährigen Mädchen geschlossene Ehe für ungültig erklärt, obwohl das Kind Mutterfreuden entgegensah. Die junge Frau sollte der Fugend Behörde übergeben werden, um das heiratsfähige Alter abzuwarten. Gleich nach der Gerichtsverhandlung gelang cs dem ungleichen Ehepaar, über den Hudson nach New-Jcrsey zu gehen, wo die Gesetze solche Ehen erlauben. Bei der bekannten Dezentralisation der amerikanischen Behörden wird die junge Frau wohl ihr heiratsfähiges Alter erreichen. bevor die Newyorker Gesetze eine Auswirkung haben. Amerikanerinnen lernen Hula-hula Romantische Nächte am Strand von Waikiki. Eigentümliche Eindrücke vermittelt bei einem Besuch von Honolulu das dortige Tanzleben, das heute leider eine Art von »Modeindustrie« geworden ist. ln der Vorstadt von Honolulu, die den romantisch klingenden Nam'en Waikiki führt, entdeckt der eurpäische oder amerikanische Tourist Hav/ai, wie er es aus unzähligen Filmen, Operetten und von Schallplatten kennt Reisende aus allen Ecken der Welt bevölkern den Strand am ewig blauen Meer und schwärmen für Hula-hula. Was bedeutet dieser Na- me, der wie ein Schlagenefrain klingt? Er bezeichnet die größte Attraktio’n von Mawai, den bekannten Hawai-Tanz. Riesige Reklamen am Strande und in den Haupstraßen von Honolulu laden den Fremdling in verlockenden Worten ein, zu den süß-sentimentalen Melodien sich im weichen Rhythmus zu schwingen. Kommt und lernt auf Hawaiisch tanzen. Abendkurse in Hula-hula. Zehn Wochen Unterricht kostet nur 10 Dollar. Beherrschung des Ukulele — 6 Privatstunden nur 10 Dollar. Wir unterrichten nur nach echten hawaiischen Methoden. Leicht und einfach.« Erst mit Einbruch der Dunkelheit beginnt der Unterricht. »Papa öffnet in zwei Stunden,« erklärt eine tiefe Mädchenstimme den Gästen, die sich zu dem Abendkursus noch recht früh einfinden. Einige Stunden später kann in der Tat das Spiel beginnen. Vor einer großen Hütte stehen zwei Reihen von stroh-bedeckten Stühlen. Dort sitzen junge Damen in volle,r Kriegsbemalung aus San Francisco, Washington, Detroit und Newyork. Junge Damen, die den harten Kampf um das Dasein nicht kennen und von den Einkünften ihrer millionenschweren Väter leben. Mit dem Gongschlag tritt aus der Hütte eine braune, ziemlich korpulente Frau, mit Ketten aus künstlichen Blumen um den Hals und einer Hawai-Gitarre in der Hand. Die braunen Finger zupfen an den Saiten und der Hula-Rhythmus ertönt. Zwei' Südseeschönheiten führen den Tanz vor. Die braunen Schönheiten tragen gleichfalls Blumenkränze um den Hals. Sie drehen sich im Kreis, wiegen sich und legen ihr bezauberndes Lächeln auf. Wieder ein Gongschlag. Die weißen Damen werden aufgefordert, sich von den Stühlen zu erheben und die Bewegungen der Tänzerinnen nach-zuahmen. So geht es jeden Abend, bis der Kursus zum Preise von 10 Dollar zu Ende ist. Es gibt für den Touristen aber auch noch andere Sehenswürdigkeiten auf Hawai, Da ist z. B. ein vom Reisebüro empfohlener Nachkomme eines berühmten Häuptlings, der als Emerit in der Wildnis lebt. Er empfängt die Besucher in einem Urwaldpark, nur mit einem Lendenschurz bekleidet. Ihm zur Seite steht ein kleines Mädchen und sammelt den Eintrittspreis ein. 50 Cents. Er zeigt seine Besitzungen, in dem schwarze Büffel spazieren und die von schönen weißen und roten Lotosblumen bewachsen sind. Hinter tropischen Bäumen versteckt liegt aber eine Villa, die alles andere als eine Eremitenwohnung anmutet. Da ist ein ganz moderner Bau mit Eisschränken, Radio, Telefon und elektrischem Licht, in dem die Mutter des Eremiten lebt, eine alte Dame, die sich europäisch kleidet. Der Eremit entpuppt sich als sehr tüchtiger Geschäftsmann, der von den Abgaben der Touristen, die in großen Scharen täglich nur zu ihm strömen, sich eine Villa gebaut hat. Das ift „Kartoffel-Jones" mit feinem Schiff „Oltary Llewellgn" Brücke zur Variier Weltausstellung brach zusammen B ne.er englische Frachtschiffkapitän, »Kartoffel-Jonues« genannt, hatte mit seich, ^ kleinen Schiff »Mary Liewellyn« versucht, die Blockade von Bilbao zu lie, ^brechen. Aber dieser Versuch ist ihm mißglückt, und er kehrte schließ-Ich ,nach dem Hafen von Saint jean-de-Luz zurück. Man sieht ihn (mit dem •hit ,n zum Beschauer) im Halen von Saint Jean-de-Luz in der Unterhaltung einem englischen Matrosen. Im Hintergrund die »Mary Liewellyn« — (Scherl-Bilderdienst-M.) Ein Unglück, das leicht verhängnisvolle Folgen hätte haben können, ereigne te sich beim Bau der Weltausstellung in Paris. Eine Fußgängerbrücke, die die Besucher zur Weltausstellung heranführen sollte, brach plötzlich zusammen. Zum Glück befanden sieh keine Arbeiter an der Bruchstelle, so daß größeres Unheil vermieden wurde. (Associated-Preß-M.) Aus Stadl Mkä kmetom Der B^rms Maribor Inspizierung von wirtschaftlichen Institutionen und öffentlichen Bauten Banns Dr. Natlačen traf gestern um 11 Uhr in Begleitung des Leiters der Ackerbausektion der Landwirtschaftsabteilung der Banatsverwaitung Ing. M u r i mit Auto in Maribor ein, um einige Institutionen zu besichtigen und Anregungen aus dem Kreise der berufenen Faktoren in der Frage der öffent liehen Arbeiten entgegftnzunehmen. Nachmittags begab sich der höchste Bearme Sloweniens nach Svečina und besichtigte eingehend den Banatsbesitz mit der dort im Herbst eröffneten landwirtschaftlichen Haushaltungsschule sowie die von den Stadtbetrieben gebaute Stromleitung. Abends hatte der Banus ins Hotel »Orel«, wo er abgestiegen war, eine Konferenz mit verschiedenen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, so mit dem Bezirkshauptmann P o p o-v i č, Polizeichef Dr. Trstenjak, Vizebürgermeister Ž e b o t, Altbürger-meister Dr. L e s k o v a r, Minister a. D. Prof. Vesenjak, Generalsekretär Kranjc usw. Die Besprechungen galten vor allem denn Stande und der Erweiterung der öffentlichen Arbeiten, so des Straßenbaues, der Errichtung des neuen Priesterseminars ysw. Heute vormittags stattete Banus Dr. Natlačen dem Bürgermeister Dr. J u -van einen Besuch ab und begab sich sodann auf die Bezirkshauptmannschaft, wo die Besprechungen fortgesetzt wurden. Der Banus empfing auch einige Persönlichkeiten, mit denen er sich über verschiedene Fragen des öffentlichen Lebens unterhielt und ihre Wünsche entgegennahm, worauf noch einige Institutionen in Augenschein genommen wurden. Freitag, den 23. April detendeutschen Zeitung geschrieben: »Was an ihm überaus sympathisch ist, das ist die Tatsache, daß er seine Experimente nicht in ein Prunkgewand pseudowissenschaftlichen Schmuses einwickelt, sondern sich auf ganz knappe Mitteilungen beschränkt, um dann mit verblüffenden Effekten aufzuwarten, bvengad ist eine überaus interessante Ei scheinung. Tadelloser Frack auf schlankem Leib. Graue Augen, die durch bohrend und zwingend zu schauen vermögen. Ein brillanter Menschenkenner und Psychologe«. Alles, was dann ein Einzelheiten von seinen Experimenten geschildert wird, fand die beste Beurteilung. Svengali kann auf die Ergebnisse seiner letzten Auslandtournee wirklich mit Stolz zurückblicken. Zehnjähriges BefMnöesrubi-läum der Handelsakademie Die im Jahre 1927 gegründete Mari-borer Handelsakademie feiert heuer das Jubiläum ihres zehnjährigen Bestandes. Aus diesem Anlaß sind zwei bedeutungs volle Veranstaltungen vorgesehen. Samstag, den 24. d. um 11 Uhr vormittags wird in den Räumen der Anstalt am Zrinjskega trg im Rahmen einer internen Feier die Verteilung der für die besten Arbeiten ausgesetzten Schülerpreise vorgenommen. Der Präses der Kaufleutevereinigung für Maribor-Stadt Großkauf mann Miloš Oset hatte drei wertvolle Preise für die besten Aufsätze über das Thema »Welche Eigenschaften soll der jugoslawische Kaufmann besitzen?« gestiftet. Die gleiche Anzahl von Preisen widmete für dasselbe Thema der frühere Obmann Großkaufmann Ferdo P i n t e r, während der Beograder Verband der Anschaffungs_genos-senschaften der Staatsangestellten fünf Preise für die besten Arbeiten auf dem Gebiete des Genossenschaftswesens ausgeschrieben hat. Montag veranstalten die Schüler ! der jubilierenden Anstalt im Theater einen Kor: zertabend mit einem reichhaltigen Programm, wobei der Schülerchor der Anstalt unter der Leitung des Professors Mirk sowie Solisten verschiedene Lieder und Arien zu Gehör bringen werden. Das Programm umfaßt auch einen Einakter, in dem die Schüler ihre Begabung auch auf dem Gebiete der Schauspielkunst zeigen wer den. Das Protektorat über den Festabend hat Bürgermeister Dr. J u v a n übe1 nommen. Gvengalis GenWionm In der Tschechoslowakei Der Mariborer Experimentalpsychologe Svengali, der vor geraumer Zeh eine Tournee durch die Tschechoslowakei unternommen hatte, erntete überall große Erfolge. Die Kritik widmete ihm in allen Städten lange Kolonnen als Zeichen der Würdigung seines umfassenden Könnens auf allen experimentellen Gebieten (wie z. B. Telepathie, Suggestion, Tierhypnose, Hellsehen und Katalepsie). lieber sein Auftreten in Karls-b a d wird beispielsweise in einer su-1 Die Frau und der Fremdenverkehr Tie Banatssektion des Jugoslawischen Fraumverbandes für Slowenien hält ihre diesjährige Generalversammlung Sonntag, den 2b. d. in Maribor ab. Der Vorabend, Samstag, der 24. d., ist F r e m d e n v e r f e h r s f r a g c it gewidmet. Die Vorträge sind der Frage gewidmet, wie die Frau, insbesondere am Lande, zur Besserung der Lage beitragen, wie sie durch ihre Tätigkeit die kulturellen Fortschritte des Torfes heben und gesunde Grundlagen für die Entwicklung des Fremdenverkehrs zu schaffen behilflich sein kann. Es wäre zu Wünschen, daß an dieser Zusammenkunft, die um 20 Uhr im Saale der Bolksuniver-sität lKasinogebäudel ihren Anfang nimmt, auch Frauen vom Lande teilnehmcn; Vielleicht ließen sich Sonderfahrten mit Autobussen nach Maribor arrangieren. Zu dieser Verannc.lt!,ng sind auch alle an Fremdenverkehr interessierten Faktoren geladen. Die J a h.r e Z h a u P t v e r j a m in-L u ii p wird Sonntag um 9.00' Uhr im oberen Kasinosaal abgehalten. Die Teilnehmer vereinigen sich mittags zu einem gemein samen Mittagmahl, Preis 15 Dinar pro Person. Anmeldungen nimmt bis Samstag mittags Frau Zlata B r i § n i k entgegen. Die Frauenwelt wird ersucht, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen und so das Interesse am Aufbau des Staates zu dokumentieren. m. Seinen 50. Geburtstag beging heute der Leiter des Paßamtes Herr Georg S m o d e j. Wir gratulieren! Der tägliche Spazier-gaug Mehr gesunde Bewegung für den Bcruss-menschen! D>e meisten berufstätigen Menschen, vor allem diejenigen, die ihre Arbeit sitzend au»5 führen, haben viel zu wenig gesunde Bewegung. Es ist immer nur ein Teil von chnen, der sich durch Spork und Spiel einen natürlichen Ausgleich schafft Wie aber ist es bei den ändern? Morgens wird hastig gefrüh-stiidt — dann geht s in Eile ins Büro. vT Großstädten springt man vielleicht auf die Elektrische oder stürzt zur Vorortbahn —1 in kurzer Zeit ist die Arbeitsstätte erreicht, und der Achtstundentag hält den Angestellten auf seinem Arbeitsplatz fest. Und am Abend? Da ist man müde und froh, so rasch wie irgend möglich nach Hause zu kommen. Wieder eine hastige Heimkehr, wieder rin Paar Schritte zur Bahn oder zu Fuß aus dem schnellsten Wege nach, Hause. Denn hier wartet das Mittagessen, vielleicht auch — bei anderer Zeiteinteilung — der Nachmittagskaffee oder, wenn es noch später wird, schon das Abendbrot. Dabei ruht man sich aus und liest in Ruhe dke Zeitung, genießt den Feierabend auf der Couch oder, sobald die warmen Tage da sind, aus dem Balkon. Nur am Sonntag geht es hinaus ■ ins Freie. Das Wochenende gehört dem Sport und der Erholung, von den Wochentagen wird dafür nur im äußersten Falle noch ein Spätnachmittag oder auch zwei geopfert. Allerlei Ermüdungserscheinungen beweisen dann in den meisten Fällen, daß der Berufs mensch viel zu wenig in die Luft kommt. Die Arbeitskraft reicht kaum für den Achtstundentag aus, bereits am frühen Nachnnt-tag macht sich eine fühlbare Abspannung be merkbar. Dabei ist der Appetit schlecht, und die Farbe des Gesichtes zeigt unverkennbar de,, Stubenmenschen. Wer sich im Berufsleben frisch und h’’* stungsfähig erhalten will, braucht unbedingt täglick) einen längeren Aufenthalt im Freien Es gehört nur in der ersten Zeit ein wenig Energie dazu, täglich eine halbe Stunde früher aufzustehen, um den Weg ins Büro em wenig auszudehnen. Man sollte nicht Hetzen, sondern morgens gemächlich loswandern und den Weg in den Beruf zu einem Spa-ziergang gestalten. Besonders setzt im Frühling kann dieser Weg zu einer wahren Freude werden. Wer es zu seiner Arbeitsstätte wett hat und gezwungen ist, irgendein Verkehrsmittel zu benutzen, der sollte ruhig einen Teil des Weges zu Fuß zurücklegen, vielleicht läßt sich auf diese Weise sogar eine kleine Ersparnis ermöglichen. Unter Umständen könnte auch entweder der Hinweg vder der Rückweg zu Fuß gemacht werden. Gerade jetzt, im Frühjahr, darf niema.-d. der den ganzen Tag über in staubigen Büros sitzt, den Abend zu Haus verbringen. fmMdm Ser Mofm von Tampico Von Hermann Ernst Weiß. Wir waren eine wilde Gesellschaff. Zwei irische Maate, von irgendeinem Küstendampfer ausgerissen, ein verkrachter Student aus USA, der einmal eine berühmte. Baseballmannsqhaft geführt, ein bummelnder schwedischer Maler, groß und blond wie ein Wiking, ein arbeitsloser kanadischer Goldgräber, der in seiner Lebhaftigkeit die französische Mutter nicht verleugnete, und ich, dessen bisheriger Lebenslauf auch nicht gerade repe-tierlich genannt werden konnte. Aber wir paßten in die finstere Hafenkneipe dieser gesegneten Stadt hinein wie ein Coltrevolver in die Faust eines Mannes. Und deshalb glänzte das Gesicht des Wirts wie sonnenbeschienene Butter. Denn wenn wir auch in der lieben Heimat ohne weiteres als Strolche und Stromer gegolten, Gold hatten wir alle und zahlten in bar. Ihn kannte nur die Herkunft meiner Dollars; im übrigen war ich nie neugierig! Als der Banjospieler der kleinen Kapelle an diesem verlängerten Abend zum dritten Male neue Saiten aufzog •— wir ließen die Jungens arbeiten,, daß sie Hornhaut bekamen — und wieder eine »Paso«-Melodie ^durch die rauch- und alkoholgeschwäogerte Luft peitschte, da, geschah es, daß kein Paar dem Locken folgte, daß plötzlich jeder Lärm verstummte, daß die Spieler die Karten sinken ließen. Niemand hatte -sie kommen sehen. Sie stand einfach auf einmal am Bartisch und nahm wie eine Huldigung die lastende Stille hin. Der Wirt schlängelte sich heran; »der Mohn von Tampico!« flüsterte er. Und nun begann die Frau zu tanzen. Wir waren alle durch vieler Herren Länder gekommen, hatten alle vieles gesehen: stumm und starr saßen wir! Das war kein Tanz mehr; hier vermählte sich ein blendend schöner Körper dem Rhythmus der Töne. Wie Blut leuchtete das Kleid des Weibes mit dem weiten, faltigen Rock; ins Blut schlug den Männern, was hier ihre Sehnsucht Gestalt verlieh und Blut sollte in dieser Nacht das Ende sein. Ein paar Schritte neben uns lärmten und spielten bisher Mischlinge, übles Volk, der Abhub des Landes. Sie fühlten die Verachtung, die jeder von uns für sie hatte, und sie hegten den Haß der schleeh teren Rasse. Böse Bemerkungen waren geflogen, Anrempeleien versucht worden. Ein Mestize mußte erst Bekannschaft mit einer irischen Faust machen, ehe wir Frieden hatten — was man an diesem Ort und in solchen Stunden so Frieden nennt! Die Musik brach ab. Wie ein Tornado prasselt der Beifall über die Tänzerin, minutenlang war der Raum wie ein Tollhaus. Der Student aus USA stürzte auf die Frau und zog sie an unseren Tisch. Lachend und naiv-begehrlich ließ sie sich unsere Aufmerksamkeit gefallen. Weiß der Teufel, woher der Boß dieser Hafenkaschemme die Konfitüren und anderen Weiberkram hatte! Als die Musiker einen Tango anstimm-fen, forderte ich sie auf. So ging es die Reihe an unserer Tafel herum, schreckten wir Ausstehende ab und sahen endlich ohne Groll, wie der Skandinavier sich ein Vorrecht eroberte, wie das Weib nur noch mit ihm tanzte. Bei Gott, es war ein schönes Paar! Wenn sie zurückkamen, tobte in unserem Kreise die Ovation. Ja, wir waren rauhe, aber ehrliche Kameraden! Ich weiß nicht mehr die Zusammenhänge. Plötzlich stand aber so ein farbiger Schuft vor dem Maler, gestikulierte und fletschte die Zähne, um sich eine gan ze Rotte ähnlichen Gelichters. Ich sah, wie der blonde Riese die Frau hinter seinen Rücken schob und dem Lümmel die Faust ins Gesicht setzte. Ein Aufheulen der Meute, Messer fuhren hoch, wir stürzten auf die Tanzfläche und verschwanden augenblicks in dem tollen Knäuel rasender Menschen. Im Ansprung riß ich den Revolver heraus. Der erste Schuß befreite den Studenten von einem würgenden Mulatten. Er nickte und warf sich erneut ins Gewühl. Der Kanadier enterte die Theke und jagte von deren Höhe aus treffsicher das Blei seines »Colts« in farbige Häute. Schon wich das Gesindel, flog der dritte oder vierte nebst klirrendem Glas durch die Tür auf die Straße — da riß mich ein Schrei des Wei- jbes herum. Ein braunes, verzerrtes Gesicht, daneben ein Messer — um den Bruchteil einer Sekunde zu spät klatschte die Kugel in die Fratze. Der Skandinaviei wankte und sank zusammen, neben und über ihn ein blutrotes Kleid. Es ist nicht mehr viel zu berichten. Der Wirt versprach, Hilfe zu schaffen, nahm das nötige Geld und hieß uns schleunig5? verschwinden. Es waren zuviel Opfer geblieben; da mußte selbst Tampicos großzügige Polizei böse werden. Einen Tag darauf erhielt ich die Nachricht, daß der Maler verstorben. Zu tief war im Schleuderschwung das Messer gedrungen. Viele Monate später ritt ich droben hu Norden über Land. Durch den Abend klang ein Glöckchen, am Indianderdor! stand ein festes Haus mit einem kleinen Turm. Ich stieg bei der Mission ab unt bat um Essen und Nachtlager. Dm Schwester Pförstnerin sah mich mit weiten Augen an. Hergott, wo hatte ich das Gesicht schon gesehen? Sie bat mich herein, und während ich aß und trank, sa 1 sie neben mir und erzählte: von eins1 Liebe, die urplötzlich erstand in trop1' scher Gewalt, die eine Läuterung hätte sein können und die in ihrem Aufblühen geknickt worden — durch ein sinnloses Messer. Als ich anderen Tages weiterritt, sag c die Nonne mit wehem Lächeln: »Ich wet de auch für Sie beten, senor alemanL Es war das Letzte, was ich vom »Tampicomohn« hörte. Samstag, Sen 94. WrU $987. 5 „MarWvM ZeiAM" SBnWmec 93, 3Setm daheim das Mittagmahk eingisnom-Actx wurde und ein halbes Stündchen der Piche folgte, so liegt durchaus kein Grand nun daheim in seinen vier Pfühlen ^ bleiben. Wir müssen cs noch den: langen Winter wieder lernen, spazieren zu gehen, t° recht gemächlich zur Erholung! Auch in Stadt kann man gemütlich durch die Kratzen schlendern, und wenn es sich ermöglichen läßt, daß der Weg ein wenig hinaus ins Grüne führt, durch Schrcbergärt« chen ober in den Staldtpark, so ist das umso Spazierengehen ist nicht nur für den Körper eine gesunde Erholung, die mit keinerlei lieberanstrengung verbunden ist — -tc ist auch für den Geist eine wohltätige Entspannung und ein krästespendendes Aus ruhen! . Wenn die Berufsstunden vorüber sind, so Mit über dem Rest des Tages die Devise ite-i^Ni „Wir haben Zeit!" Nichts ist gesünder ibr Körper und Seele, als wenn die Mußestunden mit leichter, gesunder Bewegung im feien verbracht werden. Wir werden da-mirch noch einmal so froh an unsere Arbeit gehen' uv Evangelisches. Sonntag, den 25. d. Ullt 10 Uhr tvird in der Christnskirche ein .bsi-Meindegottesdienst stattfinden, Anschließend um 11 Uhr sammelt sich die «Schul-,llOenb zum Kindergottesdienst. u>. Todesiall. Nach schwerer Krankheit ist !lc Rechtsanwaltswitwe Frau Helene K u-* v c c im Alter von 49 Jahren gestor-fcctI- — R. i. P.! m. Trauung. In den letzten Tagen wur cu m Maribor getraut: Adolf fienae; Berg “cheiter, mit Frl. Marie; Fedor Beljev, Winzer mit Frl. Anna Weingcrl, Franz J’chgant, Hilfsarbeiter, mit Frau Agnes Po Enik-Komauer, Anton Pur, Kaufmann, Mit Frl. Hedwig Pajek, Josef Rojko, Bcsit-mit Frau Therese BorsiL-Paluc, Ja-'oö Markrab, Müller mit Frl. Ursula To-Robert Glaser, Mechaniker, mit Frl. Elisabeth Klampfer, Stanislaus fiele, Besit-mit Frl. Veronika fiele, Josef Gabore, sanier- Ultb Anstreicher, mit Frl. Geno-',eia Šmid, m. Erstausführung. Kommenden Sams-*3' den 24. d. bringt das Dheaterenscmble I5 letzte musikalische Novität der laufenden stNlson Falls melodiöse Operette „D 0 l-‘vft r p r i n z e s s i n" nach vieljähriger iMuse wieder zur Ausführung. Die Spiel-x'chug liegt in den Händen der Regisseurs »'Hcf P o v h e aus Ljubliana als Gast. Dirigentenpult Kapellmeister H c r-'' 0 fl, Choreograph H a r a st o v i <:. X.M. In der Vülksuniocrsität spricht heute, Mtag um 20 Uhr Uniu.-Prof. Dr. K 0 s st'er die „Grasen von Cilli", worauf noch-tC|i§ aufmerksam gemacht wird. Pro-voslawr Kirchenseierljchkeit. Wie Hl. V ^ “• Prmvogawe Mirafmgnvuuiucu. rv-e j®® hiesige pravoslawc Pfarramt mitteilt, Č* Samstag, den 24. d. (Lazarussamstagf chchtuittngs eine Prozession veranstaltet, tr Um 14.15 Uhr vor dem neuen Kirchen-1t:11 mn Jugoslovanski trg ihren Anfang Sch**!* und sich durch die Grajska ulica, die h^^undrova und Mclsika cesta zur pravo-Kapelle in der Kaserne in Melje be-3(Jen ivird, wo Gebete verrichtet werden, py 'fiepend, wie auch am darauffolgenden t^illaiocR Palmsonntag wird auf Wunsch, )6 Reichte verrichtet werden. Die Eltern ge,ersucht, die noch nicht schulpflichti-1 Binder zur Kommunion mitzubr'ngen. ^*ne Streßenverbindung zwischen den s,.„e‘ Deichen und dem Wienergraben soll hergestellt werden. Der Straften« d—Pkuj. An geraden Tagen (d. i. mit 2., 4., 6. usw.) findet die erste Fahrt über Sv. Marko und die zweite in der entgegengesetzten Richtung über Sv. Bid statt. Die Abfahrtszeiten bleiben unverändert. Ab 22. Mai wird auf der Kolloser Strecke an Sonn- und Feiertagen noch eine dritte Fahrt, u. zw. in der Richtung Ptuj—Sv. Barbara—Sv. Art mž— Sv. Bid—Ptuj mit der Abfahrt um 18.25 und Ankunft um 20.20 Uhr stattfinden, io daß der Abendzug nach Maribor und Ljubljana erreicht werden kann. p. Vieh- und Schweinemarkt. Auf den Sieh m a r k t am 20. d. wurden 57 Ochsen, 181 Kühe, 11 Stiere, 13 Jung ochsen, 49 Kalbinnen, 3 Kälber, 34 Pferde und 0 Fohlen mtfgetrieben, zusammen 358 Stück, wovon 181 verkauft wurden. Es kosteten Ochsen 4 bis 5, Kühe 2 bis 4.25. Stiere 3.50 chis 5, Kalbinnen 3.75 bis 4.80, Kälber 4 h. Feines Kompott. Einige trockene Datteln werden von der Seite ausgeschnitten und die Kerne entfernt. Die Datteln werden gut mit Wasser bedeckt, mit etwas Zucker, Zitronensaft und Schale zirka ■'% Stunde zugedeckt langsam gedünstet und zugedeckt auskühlen gelassen. Erkaltet werden die Datteln gleichmäßig auf entkerntes Dörrpflau-menkompott verteilt, der Saft durch ein Sieb darübergegossen. Süßigkeiten für den I isch. Makronentorte: 125 g Butter, 70 g Zucker, 200 g Niehl und 3 Dotter verarbeitet man für den Tortenboden. Darauf kommen 200 g Marillenmarmelade und Makronen aus 200 Zucker, 250 g mit der Schake geriebenen Mandeln und 3 Klar Schnee. (Weitere Rezepte und viele andere praktische Ratschläge finden Sie in der bestbekannken Wochenschrift für Haus, Hof, Feld und Garten „Mein Sonntagsblatt". — Bezugspreis 24 Dinar für das Vierteljahr. H. Würfelfleisch. 50 Dekagramm nicht zu fettes Schweinefleisch von Bauch, Hals oder Schulter wird in gleichmäßige Würfel geschnitten, eingesalzen, in Mehl gedreht, zu 2 bis 3 Häuptel feingeschnittener. in etwas gelb angelaufener Zwiebel gegeben und gedünstet, bis es Farbe hat. Nun gibt man 20 Dekagramm Reis darunter, mischt eine kleine Dose Paradeismark mit so viel 'Wasser, daß es, über das Ganze gegossen, gut narü-6ergeht und dünstet alles zusammen zugedeckt langsam so lange, bis der Reis weich genug ist. H. Muskazlnschnitten. 6 Dekagramm Fett und 1 Ei werden schaumig gerührt, mit je 6 Dekagramm Staubzucker und geriebenen Nüssen, etwas seingestoßenem Nengewürz, Nelken und Muskatnuß, feingewiegter Zitronenschale und einigen Trppfen Saft 'o-wie 8 Dekagramm Mehl mit Vs Backpulver glatt vermischt. Die Hälfte des Teiges wird in eine kleinere Tortenform eingedrückt, von der anderen Teighälfte ein kleineres Gitter daraufgelegt. Die Mehlspeise wird Bei Mittelhitze im Rohr zu bräunlicher Farbe gebaffen, herausgenommen, in das Gitter Ribisel- oder Preiselbeermarmelade gegeben und die Mehlspeise, gut angeznckert, ausgekühlt in Schnitten geteilt. mmm is iie!iti§8 ‘hämü !Vgnn Sie !Sre Zähne qg sand erhalten wallen dann machen Sie Ihre Zähne fH nt frei durch* » (DE)® ZAHNPASTA TjkßMßt Liebe. „Glauben Sie an Liebe auf den ersten Blick . . . ?" — „Unbedingt, man spart eine llnmcnge Zeit dabei!" REPERTOIRE: Freitag, 23. April: Geschlossen. Samstag, 24. April um 20 Uhr: »Dollarprinzessin«. Erstaufführung. Sonntag, 25. April um 15 Uhr: »Puppen leben«. Kindervorstellung. Veranstaltung des Frauenvereines. Um 20 Uhr: »Dr.« Ermäßigte Preise. Voiksuniversität 23. April: Univ. Prof. Dr. M. K*o« spricht über die Geschichte der »Grafen von Cilli«. Montag, 26. April. Pfarrer j. Arne j e spricht über die Kärntner Slowenen. Union-Tonkino. Heute, Freitag, zum letztenmal der mysteriöse Abenteuer-und Liebesfilm »Die ewige Maske«, nach dem gleichnamigen Roman mit Matthias Wiemann, Olga Čehova und Peter Petersen. Starke Handlung, glänzende schauspielerische Leistungen. •— Ab Samstag ein erstklassiger Spitzenfilm > Mädchenjahre einer Königin« mit Jenny Jugo, Otto Treßler, Gustav Waldau. Ein entzückender Film, der uns das Leben und die Liebe der jungen eng lischen Königin Viktoria schildert. Ein Film prachtvoller Ausstattung mit viel Humor und unterhaltender Musik, der allen gefallen wird. Burg-Tonkino. Der schon iangerwar-tete Jonny W e i ß m ü 1 1 e r-Film »Tarzan, der Sieger« ist da. — Der neueste und beste Tarzan-Film des famosen Weltmeisterschwimmers Jonny Weißmüller und dessen Partnerin Moüreen 0' Sullivan. Ein atemraubender Abenteuerfilm aus dem Dschungel und der exotischen Tierwelt. Ein Film für jung und alt! — Samstag um 14 und Sonntag um halb 11 Uhr der Lustspielschlager »Die entflohene Braut« bei stark ermäßigten Preisen. — Es folgt Emil Jannings bester Film »Der Herrscher« (Vor Sonnenuntergang). ApvHekmnachMenst Vom 17. bis 24. April versehen die Stadtapothekc (Mag. Miriarik) und die St. Rochus-Apotheke (Mag. Retns) den Nachtdienst. MmgWusflüge des „VMM" Das Reisebüro »Putnik« (Tourist Office) veranstaltet in der nächsten Zeit eine Reihe von Gesellschaftsfahrten, die alle mit modernst ausgestatteten Luxus-Autocars unternommen werden. Das Programm sieht folgende Fahrten vor: Ib. und 17. Mai: Nach Adelsberg, Graz, J liest. Gesamtarrangement 500 Dinar. 16. und 17. Mai: Ins Logar-Tal. Fahrpreis 130 Dinar. 16. und 17. Mai: Nach Graz. Fahrpreis 110 Dinar. 16. bis 19. Mai: Nach Abbazia und Adelsberg. Gesamtarrangement 720 Dinar. 8. bis 18. Mai: Nach Crikvenica und Rab. Gesamtarrangement 1200 bzw. 1250 Dinar. Informationen und Anmeldungen im >Putnik«-Büro. Maribor, Aleksandrova cesta 35 Tel. 21-22 und 21-29. Vorsichtig. „Ihr Mann spricht immer im Schlafe, Frau Professor? Da müssen Sie doch all seine Geheimnisse wissen!" „Leider nicht, er jprjcht immer griechisch!" „Manborer Zeitung" Nummer 93, 6 Samstag, den 24, April 1937. \M 'uistUaiHiäte hutdsdtou mma&batmBMrmw'M* -I wjmtt; u- m Sie Nohstoffbaiffe Fortschreitende Klärung der Lage auf den Warenmärkten Auf dem Wege zu einer gefunden Preisgrundlage l>er seit längerer Zeit erwartete Rückschlag auf den Rohstoffmärkten, der nach der spekulativen Aufblähung des Preisniveaus unausbleiblich gewesen ist, hat sich in der letzten Woche ausgiebig geltend gemacht. Mit den Gerüchten über eine Herabsetzung des amerikanischen Goldpreises hat es begonnen, und von da ab ist eine Welle von Liquidationen über die Warenmärkte gegangen. Metalle waren in der Hauptsache zuerst in Mitleidenschaft gezogen worden, bald wurde der G u m m i p r e i s ergriffen und schließlich ist es zu starker Baisse in Baumwolle sowie zu ausgedehnten Weizen- und anderen G e-treidever k ä u f e n gekommen. Zweifellos erweist sich, daß die s p e-kulativcn Positionen wesentlich größer waren oder noch sind, als vermutet worden war. Ein beträchtliches Ausmaß dieser Positionen ist, besonders in der abgelaufenen Woche, auf den Markt geworfen worden. Starke Kürzungen der Kreditfazilitäten für spekulative Zwecke haben diesen Prozeß in vielen Fällen beschleunigt, und umfangreiche Lcerver-käufe sind erzwungen worden. Schwache Positionen auf einem Markt nötigen zu Liquidationen auf anderen, um die zur Glattstellung erforderlichen Mittel zu beschaffen. Geschehnisse auf den einzelnen Warenmärkten sind so miteinander verbunden worden, und darüber hinaus ergeben sich auch enge Zusammenhänge zwischen War c n m ä r k t e n und eV f e k t e n b ö r s e n. Man ist sich noch keineswegs klar, ob vorerst das Ende der Abwärtsbewegung auf den Warenmärkten erreicht ist. Die Konsumnachfrage ist während dieser Zeit weitgehend zurückgehalten worden und in vielen Fällen ist zu merken, daß der Konsumkäufer offenbar auf ein noch niedrigeres Preisniveau wartet. Auch die englischen Budgetankündigungen zwangen zur Reserve. Andererseits ist aber festzustellen, daß die Abstoßungen der Spekulanten bereinigende n Ei n f 1 u ß auf die Marktlage haben müssen. Es ist anzunehmen, daß sich künftig die spekulativen Operationen wieder mehr auf den professionellen Handel konzentrieren und die Outsiderspekulation, die sich weitgehend ohne nähere Marktkenntnis in Engagements eingelassen hat, weitgehend ausgeschaltet wird. Im Augenblick erscheint die technische Marktposition noch recht schwierig. Diesmal läßt sich deshalb auf kurze Sicht kaum eine Prognose stellen, so sehr sich umgekehrt sagen läßt, daß auf längere Sicht eine feste Preistendenz grundsätzlich so gerechtfertigt wie zuvor bleibt. Nur ist zu fragen, ob die letzte Reaktion die Preise bereits auf das echte, von Konsumnachfrage und Angebot bestimmte »Tendenzniveau« zurückgeführt hat. Immerhin deckt eine statistische Analyse der Produktion und des echten Verbrauches auf den einzelnen Märkten weiterhin gesunde Preis g rundlagc n auf, die nach endgültiger Bereinigung der Marktlage einen günstigen und zumindest stabilisierenden Einfluß ausüben müßten. Börsenberichte - 1 u blj a it >a, 22. j>. Devise«: Berlin -1702.03 -bis 1766.41, Zürich 996.45 bis 1003.52, London 214.81 big 316 86 New-i)-orf 4328.50 bis 4364.82, Paris 196.36 6ti 194.80, Prag 158.04 bis 153.14, Triest 228.84 bis 231.92; österr. Schilling' (Privat-clcaring) 8, engl. Pfund 238, deutsche CRa-riiigschecks 12.175. Z a g r e b, 2;2. d. Staatswertr: 21H% Kriegsschaden 409.50 bis 410.50 per April 408.50—0, per Mai 408—0, 4% Agrar 52 bis 53, 7% Begluk 76—0, ß’% dalmätin-sche Agrar 74—0, 7% Jnvestitionsanleihe 88.12 —88.50, 7% Skabilisakionsanleihe 86.50—0 7% Hypothekarbank 98—0, 7% Blair 86.50 —87.75, 8% Blair 95.50—96; Agrarbank 197—200, Nationalbank 7250 0. 35 WMmrden Qrrbeitöeinfom-men in Derttfchlanö Das Berliner Statistische Reichsamt veröffentlicht in »Wirtschaft und Statistik« eine Untersuchung über »das Arbeitseinkommen in Deutschland im Jahre 1936«. Danach ergibt sich auf Grund einer vorläufigen Berechnung für das Lohn- und Gehaltseinkommen der Arbeiter- Angestellten und Beamten (ohne Pensionen) im Jahre 1936 eine Summe von rund 35 Milliarden Mark (etwa 430 Miliarden Dinar). Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahre betrug 2.85 Milliarden Mark oder 8.9%. Interessant ist auch die Aufgliederung dieser Summe. Die Löhne der Arbeiter betrugen im- Jahre 1933 12.051 Milliarden. Sie stiegen 1034 auf 14.642, 1935 auf 16.688 und erreichten 1936 18.576 Milliarden Reichsmark. Das heißt, von 1933 auf 1936 stieg die Gesamtsumme der an Arbeiter gezahlten Löhne um 54.1%. Die Gehälter der versicherungspflichtigen Angestellten betrugen 1933 5.722 Milliarden, 1934 6.263, 1935 7.057 und erhöhten.' sich 1936 auf 7.990 Milliarden. Das heißt, die Zunahme machte in dem Zeitraum von vier Jahren 39.6% aus. Bei den nitihtversicherungspflichtigen Angestellten, den Beamten, Offizieren u. sonstigen Gehaltsempfängern ergibt sich von 1933 auf 1936 nur eine Erhöhung von 8.187 auf 8.444 Milliarden Mark, d. h. um 3.1%. Rechnet an das Arbeitseinkommen mit Hilfe der Indexziffern für die Lebenshaltungskosten auf gleichbleibende Kauf- kraft um, so zeigt sich, daß das Realeinkommen der Arbeiter, Angestellten und Beamten im Jahre 1936 bereits über das des Jahres 1929, das nominell um etwa 8 Milliarden höher lag, etwas hinausging und dem des Jahres 1928, in dem das Nominaleinkommen um 7.6 Milliarden höher war als 1936, gleichkommt. Das Festhalten an dem bestehenden Preisniveau, das ein fundamentaler Grundsatz der deutschen Wirtschaftspolitik ist, hat dazu beigetragen, daß das reale Arbeitseinkommen den gesamten Krisenverlust 1936 schon aufzuholen vermochte, während das nominale Arbeitseinkommen noch um 17.9% hinter dem früheren Höchststände zurückblieb. Erweiterter Wirkungskreis der jugoslawisch-Lschechoslcwakischrn Kammer. Dieser Tage fand in Beograd die Voll» Versammlung der jugoslawisch-tschechoslowakischen Wirtschaftskammer statt, in der Gesandter Dr. G i r sa die Bedeutung der j u g os'Ia wi schi-t s checho f I o m a! i \ chen Zusammenarbeit hervorhob. In seiner Kundgebung knüpfte Dr. Pro die, Vorstand der Wirt-schaftssettion int Außenministerium, an die Tätigkeit des Wirtschaftsrates der Klemen Entente an. deren Beratungskörper die gemischten Wirtschasskammern bilden. Er empfahl die K o n z c n trie r u it g der wirtschaftlichen Tätigkeit im Rahmen oieser Kammern und hob die Notwendigkeit X Die Frage des Telephon- und Telt-graphenkabels Maribor—Beograd wird nach vorliegenden Meldungen in kürzester Zeit gelöst sein. Soweit rnän erfahren konnte, wird das Kabel 61b Kilometer lang sein und Verstärker m Slovenska Bistrica, Sevnica, Zagreb. Popova-ča, Okučani, Brod, Vinkovci und Sremska Mitroviča erhalten. Das Kabel w»d Telephon- und Telegraphenlinien sowie eine Verbindung zwischen den drei Radiosendern Jugoslawiens führen. In dr-Kabelleitung wird auch Ljubljana eilige-schlossen werden. Insgesamt wird das Kabel 37 bis 38 Linien zu 4 Leitungen bzw. Drähten enthalten, natürlich nicu gleichmäßig in seiner ganzen Linie, so dem nach Bedarf. Die Lieferungsverge- bung wird für. die nächsten Tage erwartet. X Wegen Devisenübertretungen w- den in der letzten Zeit wieder eimse Firmen bzw. Personen mit empfind"' chen Geldstrafen belegt, die bis zu 300.000 Dinar betragen, darunter auc 1 einige Unternehmungen in Slowenien- X Anerkennung für Hofrat Dr. Mari'- I11 der Plenarsitzung der Wirtschaftskammer in Ljubljana sprach die Versammlung über Antrag des Kammerrates Dr. Cyrill Pavlin einstimmig und unter lebhaftem Beifall dem diese Tage in den Ruhestand getretenen Vorstand der Abteilung der Bariatsverva-' tung für Handel, Gewerbe und Industrie Hofrat Dr. Rudolf M ä r 11 ihre v engeren wirtscha ftlichen Zusammenarbeit Tschgchoslo- zwischen Jugoslawien und der T wakei im Sinne bei HodLa-Planes ans al len Gebieten der 'wirtschaftlichen Tätigkeit hervor. Von diesem Gesichtspunkt aus wurde in der Versammlung cine R c 0 rg a 11 i s i e-r u n g der Kammer durchgeführt, wobei der Vorsitzende die Mitwirkung des Sekretärs der Prager tschechoslowakisch-jugoslawischen Kammer Ing. Pal c če f würdigte. In den 42gliedrigen Kammerrat wurden Repräsentanten des Wirtschaftslebens gewählt, so auch Kammervorsitzender J c I a 5 i n, der ehemalige Handelsminister M o h 0 r ! ä (Ljubljana) und der Generaldirektor der Bat'a-Unternehmungen Maksi m0 v i;e. DIE DREI MUSKETIERE Sir, A kt 13 f LL;:.:iVvT:~.'Vč:Ry. 'V' ■ j, ’' 1 r rl i 1! Eine unerwartete Begegnung Alf Mordaunt durch die Gallerie schritt, erblickte er Lord Winter, der draussen auf die Rückkehr der Königin Henriette wartete. Wie versteinert stand er eine Augenblick und erwog, ob er sich sogleich auf den verhaßten Menschen stürzen solle, oder nicht. Er bezwang sich aber und schritt leichenblaß und mit haßerfüllten Augen die Treppe hinunter, ließ sein Pferd vorführen und ritt davon. Aber schon an der nächsten Strasseneckc hielt er das Pferd wieder an und beobachtete scharf das Schloßtor. Schon nach knapp 15 Minuten zeigte sich in der Torfalirt der Wagen der Königin. Ihm zur Seite ritt Lord Winter. Mordaunt folgte in sichcrom Abstand, und als der Wagen vor der Wohnung der Königin Halt machte, ver- barg er sich im Schatten einer Mauer und wartete auf Lord Winters Rückkehr. »Es ging ganz, wie ich es vorhergesehen hatte,« sagte Königin Henriette, als sie endlich mit dem Lord allein war. »Was?! Mazarin weigert sich also, dem König . Gastrecht zu gewähren?!« rief der Lord entrüstet. »Sprachen Sie denn nicht mit der Königin, Ihrer Schwester?« »Ach was, das würde die Sache doch nicht besser machen! Meine Schwester richtet sich ja in allem nach dem hinterlistigen Italiener! Teilen Sie bitte König Karl mit, daß ich mir vergebens Mühe gegeben habe, etwas für ihn zu tun. Sagen Sie ihm, er solle in Ehren sterben, und daß ich ihn auf suchen werde, um mit ihm in den Tod za gehen!« olle Anerkennung u. Dank für seine erspriH liebe Tätigkeit für .die Hebung unser-1 Writschaft aus. Desgleichen wurde _ seine Tätigkeit auf dem Gebiete des Frc"1 denverkehrs entsprechend gewürdigt. X Der größte Automobilkonzern d»r Welt. Der amerikanische Automobilk011' zern von General Motors ist vor eimScr Zeit bekanntlich durch einen großen Arbeiterstreik empfindlich betroffen worden-Was die Arbeitsniederlegung in den betrieben von General Motors bedeute*-kann man daran ermessen, daß der Konzern mit 37% am gesamten Automob''' Umsatz der Welt beteiligt ist. Er sten damit an der Spitze aller Kraftfahrzeug'“ herstellenden Unternehmungen. X Deutschlands Arbeitsbeschaffung att der Spitze. Soweit die statistischen Unterlagen ausreichen, läßt sich berechne"-daß zurzeit in der Welt noch 20.9 M1' lionen Arbeitslose vorhanden s-ind. Da' von entfallen 1.2 Millionen auf Deutsch land, 1.150 Millionen auf Frankreich. 1-R Millionen auf England und 10.550 Mim0' nen auf die Vereinigten Staaten _ _v0’ Amerika. Frankreich hat seit dem U£ ' punkt der Weltkrisis -noch eine Zunalm1 von 400.000 Arbeitslosen zu verzeichnen In Deutschland haben sie sich um • Millionen vermindert, in England u11 1.175, in den Vereinigten Staaten 3.139 Millionen. Der beispiellose Eit"f° f; der deutschen Arbeitsbeschaffu'ngspom'v ist an diesen Zahlen deutlich abzul-’-se X Saatenstand in Österreich. Nach dem soeben veröffentlichten Bericht _ de Landwirtschaftsministeriums für Eit März dieses Jahres ist der Stand d-Saaten, des Graslandes und der Obs und Weingärten in Österreich mittel 10 gut. Gegenüber dem Februar konnte 11 r hezu bei allen Sorten eine VerbesseiM-verzeichnet werden. Die Wintersaat^ treiben durchwegs freudig und frisch, u Putterschläge weisen mittelgute Best" de auf. Im Obstbau scheinen die Biüm^ knospenansätze ziemlich zu befriedig’- * Weinreben zeigen einen kräftigen trieb. X Wiener Schweinemarkt. Auf ^ etzten Markt wurden 3562 österreic sehe. Fleischschweine, 286 ungarjsC ^ Fettschweine, 1954 polnische Fleisch- ' 193 Fettschweine, 155 rumänische FlelS und 900 Fettschweine, 2179 jugoslaW>sC^ Fettschweine, 88 dänische Fleischsclm »j ne, zusammen 5759 Fleischschweine 11 3558 Fettschweine zugeführt; noch " emeldet wurden 100 Fleisch- und 'aJJp AlinrolnP r o 1 n d inc'iYOCd Tll L » 1 Fettschweine, das sind insgesamt Stück. •— Es notierten zu Großhan dcls- pri- preisen pro Kilogramm in Schilling ma Fettschweine 1.58—1.64, alte re- Schweine 1.45—1.50, Bauernschweine ■ -—1.60 (ausnahmsweise 1.63), engl- =c.v Fettschweine 1.50—1.58 (ausnahmsxvci-1.60), rum. engl. gekr. Fettschweine —1.58 (ausnahmsweise 1.60), Samstag, den 24. April.1637 Schweine 1.45—1.60 (ausnahmsweise l ik - — Tendenz : Fleischschweine lebhaft. Fettschweine mittelmäßig. . * Wiener Pierdemarkt. Zum Verkau-J,e kamen letzthin 60 Gebrauchs- und 21 l'lächterpferde. Von Gebrauchspferden Wurden leichte Zugpferde zu 300—1000 !'■ schwere Zugpferde zu 420—750 Schil-jwg pro Stück verkauft; Schlächterpfer-e notierten pro Kilogramm Lebendgewicht in Schilling: Fohlen, Prima 0.85— '08. Sekunda 0.74—0.83, Extrem 1.14; Fankvieh, Prima (fett) 0.56—0.77, Se-nnda 0.46—0.55; Wurstvieh 0,37—0.45. Tendenz: Marktverlauf schlep- pend, Preise ziemlich unverändert. Uttmsdns bi Finnland ist kürzlich ein Fliegerof-'zier mit Fallschirm aus einem Flugzeug ^gesprungen. Er hatte seinen Hund auf 'esen Flug mitgenommen, der ebenfalls mit einem Fallschirm ausgerüstet war. — , ogieich nach dem Absprung seines He: rrr>, sprang ebenfalls der Hund aus e.m Flugzeug und schwebte in der Nähe eines Herrn langsam zur Erde. Während Cs Abwärtsschwebens rief der Herr sei-'len Hund mehrmals an, worauf das tap-re Pier jedesmal mit einem munteren 1dien antwortete. Herr und Hund lande-Cn wohlbehalten auf der Erde. Radrennen BeogradSofia Der Beograder Fußball-Unterverband bringt am 8., 9. und 10. d. ein Radrennen Beograd—Sofia zum Austrag, und zwar wird die Strecke Beograd—K ragujevac (122.5 Kilometer) bestritten. Am 9. Juni wird die Strecke von Kragujevac nach Ni8 (140.5 km) zurückgelegt, während mir 10. Juni der restliche Teil der Strecke von N'-s nach Sofia (145 km) gefahren wird. An dem Rennen, das somit insgesamt über 417 Kilometer führt, werden sich Rennfahrer aus dem ganzen Staate beteiligen, und zwar haben die einzelnen Unterverbände besondere Ausscheidungsrennen auszutragen. In Betracht werden nur die zwei Erstplacierten gezogen werden, so daß sich jede Staatsequi-pe aus acht Rennfahrern zusammensehen wird. Für die Sieger wurden namhafte Ehrenpreise im Werte von 500 bis 1500 Dinar gestiftet. Demnächst wird im Baden-Saarpfalz-l^sibict mit dem Anbau von Virginia-Ta-begonnen werden. Die Vorversuche, die v°n der Reichsanstalt für Tabakfor- disch : BSK. nach Bukarest ettwMen. Der Beograder SK wurde für den 2. und 3. Mai (pravoflawe Ostern) nach Bukarest eingeladen, wo er sich mit FC Venus bzw. mit der Temesvarcr „Ripensia" messen wird. BSK erhält für die Gastspiele 200.000 Lei (etwa 87.000 Dinar) als Honorar. : Die Leichtath!etilschiedsr>chter Sloweniens organisieren sich. Am 9. Mai iindet in Ljubljana die gründende Versammlung eines LcichtathletikschiedsrichterkollegiumA statt : Der Fußballänderkampf Jugoslawien gegen Bulgarien und Belgien. Der Länderkampf Bulgarien—Jugoslawien wird am 12. Juli in Sofia stattfinden. Am 6. Juni geht in Beograd ein Match gegen Belgien in Szene. : Auch Split gegen ausländische Schiedsrichter. Der Aktion der Schiedsrichtersektion in Sarajevo gegen die immer mehr überhandnehmende Verwendung ausländischer en Kohlensorten gleichwertig sein. Schiedsrichter haben sich nun auch die Spli- Whung erfolgreich durchgeführt worden hchg0’ hatten günstige Ergebnisse er- A m Abessinien wurden neuerdings große ‘ mhrazitlager entdeckt, die sich etwa 200 k1 piPefer nordwestlich von Addis Abeba I '-anden. Die Ausbeutung dieses Kohlen-Sers soll verhältnismäßig leicht zu be-'kstelligen sein, da die kohlenführenden c. 'chten direkt bis an die Erdoberfläche s'oli Die Qualität der entdeckten Kohle den besten englischen und amerika Denken Sie an Ihre Antenne ! ^ie Zeit der atmosphärischen Störungen naht / Abgeschirmte Zuleitung und Blitzschutz - We . vr e*nn man den neuen Rundfunkhö-ej,j crzählt, sie täten gut darau. auch ten n Serundeten Betrag für ihre An-uri'rp atlzusetzen, dann kommen sie mit doch e,Setler Weisheit: Die Geräte sind Ante *e SP fabelhaft, daß es auf die L11(j ni*e schon garnicht mehr ankommt. run ; birungen? Zwei Drittel aller Stoch e n'u. kommen vom »lieben Nachbar«, schuf.USsen s'cb dann eben einen Stör-baugjf' ,U1 ihre elektrischen Geräte ein-dürch Ssen’ wenn mein Empfang da-hiein :'iAest°rt wird. Also: ich baue mir n*n e Antenne selbst. Und nachher: doch 'mpft auf das Radio, das »eben Itj,,- . n°ch nicht vollendet leistungsfä- pf ist. über Hörer denken anders dar tenrie )cb einer hat heute seine An-keschjUlneuern *assen- hat sich eine ab-hekou'1 U^C Leitung bauen lassen und Vq,, ,mt nun mit seinem kleinen Gerät als ir"|ln° dazumal viel mehr heraus tenneU • Was eine »abgeschirmte An- ver\V(, ',st' mochte man wissen? Man sch\Veu dabei nicht mehr eine frei-die Vq 1etlde Zuleitung aus dünner Litze, rep l. 111 Dach zwischen den Häusermee hncld!VUm Darterrekenster hinabführt •htzt ‘ mitten drin im »Störnebel« feitu^Hdcm man nimmt für diese Zu-der |',0In K a b e 1, das um den Kern Zpni pültung. die die Rundfunkwellen te] f-./’HOfänger trägt, einen Metallman-tiijjj, !r!; der seinerseits mit der Erdlei-desi,. 'j ClS Empfängers gekoppelt ist und kije|. 1 ‘die Störwellen in. die Erde ab-EtpnA denn — was soll man damit im den p1Ser" Der Vorteil ist vor allem in Aß ,n °hstädten ganz bedeutend, de sq], au°h aus einem anderen Grun-anW man die Antenne fachmännisch sfcn lassen: Es kommt der Sommer mit seinen Gewittern. Hörer, die unsach gemäß sich selbst Antennen angelegt haben, haften voll und ganz dem Hausherrn bei entwaigen Schäden; und ob die Versicherung des Hörers hier einspringt, ist naturgemäß zu bezweifeln. Die Antenne und die Zuleitung müssen mit Blitzschutz versehen sein, der bei den neuen senkrechten Mastantennen meist unmittelbar an der Antenne vor der Ableitung in der Form der bekannten Glocke angebracht wird. Für die abgeschirmten Antennenzuleitungen verwendet man nur noch Spezia 1-stecke r, die die Abschirmung erden und gleichzeitig dann auch die Antenne, wenn man die Verbindungsschnur zwischen Empfänger und Antennenzuleitung aus der Wandsteckdose herausgezogen hat; damit ist die. A n t e n ri e n-e r dltng dann aut omatisc h* bewerkstelligt. Map hat dann also im Falle eines örtlichen Gewitters direkt über dem Wohnort eine, zweifache Sicherung: , erstens, die Blitzschutzglocke an der Antenne selbst und dann noch die zweite Erdung in der - Spezialsteckdose für' die Antennenzuleitung. Diese Wochen sollte man darauf verwenden, die Antenne nachzusehen. Es können durch Schnee und Stürme Schäden aufgetreten sein, die eine Ausbesser ung der Befestigungen notwendig machen, es können Kontakte locker gewor den sein, die den Empfang beeinträchtigen. Und vor allem: die ganze Anlage kann so unsachgemäß sein, daß es für den kommenden Sommer höchste Zeit wird, sie durch einen Fachmann in Ord nung bringen oder erneuern zu lassen. Also, die Parole des Frühlings für die Rundfunkhörer: Hinaus aufs Dach und Antennen nachsesten! 1er Schiedsrichter beschlossen, die ihrerseits die Neuerrichtung der Autonomie der Schiedsrichter anfordern. : Tie jugoslawische Tennismannschastsmei-sterschast wird am kommenden Sonntag mit deni Match „Ilirija"—„Domžale" eröffnet. „Ilirija" wird diesmal durch Banko, Gogala, Ing. Murko mch Bayay sowie durch die Damen Serne.c, Tratnik und Dacar vertreten sein. Kivic kann krankheitshalber nicht m'twirken. : Verifizierte Leichtalhletikrekoide. Der Leichtathletikbund für Slowenien hat folgende Banatsrekorde verifiziert: 66 Meter Perpar 7.1, $00 Meter Gaberšek 51.5, 1 X400 Meter Šušteršič, Skok, Cerar, Kovačič 44.4, 800X406X200X100 Meter Gorišek, Gaberšek, Skušek, Weißt 3:29.8, 110 Meter Hürden Pleteršek 10.9 und 400 Meter Hürden Pleteršek 57. : Im Wiener Cup spielten am Mittwoch „Sportklub" gegen „Rapid" 3:2 und „Vien na" gegen „Austria" 1:0. „Adnura" schlug am Donnerstag den Favoritnex AC. : Wilfan startet wieder in Wien. Wilfan, ber in letzter Zeit krank war, ist schon wieder soweit hergestellt, daß er am 28. b. in einem Städtekamps Wien—Prag an. den Start gehen wird. : Schottlands Fußballteam wird am 9. Mai in Wien gegen Oesterreich und aut 15. Mai in Prag gegen die Tschechoslowakei spie len. : WWe den Oudeu zieht sich zurück. Die große holländische Schwimmerin Willig den Duden heiratet demnächst und zieht sich aus diesem Grunde von der aktiven sportlichen Betätigung zurück. Sie startet noch am 8. Mai in einem Meeting in Rotterdam, wobei sie mit ihrer Landsmännin Mnftenö'-ocfs. u. der Dänin Hveger zusammentriffk. Dann will sie höchstens noch an. Staffelkonknrren-zen, falls ihr Verein sie benötigen, sollte, teil nehmen. : „Chelsea" gastiert nicht in Graz. Das Gastspiel „Chelfeas" in Graz, das nach langer Zeit wieder einmal eine englische Mannschaft nach der steirischen Hauptstadt bringen sollte, kommt nicht zustande. Tie Engländer haßen zwar ihre Forderung so «seit wie möglich herabgesetzt, aßen der Betrag, den sie fordern mußten, überstieg doch die Mittel der Steiermärker. Das Spiel unterbleibt also. : Das Spiel der Fifa am 10. Juni. Die Terminfestsetzung des von der Fifa geplanten Spieles Westeuropa gegen Mitteleuropa verursacht bekanntlich große Schwierigkeiten. Nunmehr wurde das Spiel für den 10. Juni, also für einen Wochentag, in Amsterdam angesetzt. : Irlands größter Fußballer. Manchester City gab im Februar 1938 Blackpool 10.000 Pfund Sterling für den Innenstürmer Peter Doherty. Nur für zwei Spieler, den Mit telläuser Allen (früher Porthsmouth) und den Innenstürmer Jack (früher Bolton) zahl ten Aston Villa, bzw. Arsenal fast lOOO Pfund mehr, für Hughie Gallacher gab Chel sea an Newcastle gleichfalls 10.000 Pfund. Manchester City hat ein gutes Geschäft gemacht. Peter Doherty ist ausgezeichnet und für die. Elf von unschätzbarem Wert. Black-povl hat 10.000 Pfund für einen Spieler bekommen, der dem Verein nicht ein Viertel dieser Summe kostete, aber der Klub hat doch ein schlechtes Geschäft gemacht. : 273 Stundenkilometer — der neue Mv-torradweltrekord. Wie bereits gemeldet, ist dem englischen Motorradfahrer Fernighough der große Wurm geglückt, den absoluten Weltrekord in. seinen Besitz zu bringen. Auf der Betonstraße von Gyon bei Budapest griff der Engländer die Weltbestleistung des Deutschen Henne, die auf 272.000 Kilometer stunden stand, an, gebrauchte für den biegenden Kilometer nur eine Durchschnittszeit von 13.175 Sekunden, . und schraubte den Weltrekord auf 273.243 Kilometerständen. Darüber hinaus schuf Fernighough mit seiner 1000 Kubikzentiinetcr-Brough Superior noch drei Weltrekorde, und zwar.- über One Meile mit 21.38 Sekunden, d. !. 270.983 Kilometerständen, und in der Seitenwagenklasse über den Kilometer mit 10.317 Sekun den, d. j. 220.655 Kilometerstunden, und .Ma-ribvrer Zestrmg" Nummer 98. über die Meile mit 26.635 Sekunden, d. s. 217.519 Kilometerständen. Die bisherigen Bestleistungen (Henne) lauteten: 1 Pletle -liegend: 272.749-Kilometerständen; mit Be, wagen 1 km fliegend: 207.852 Kilometerstun den; 1 Meile fliegend: 207.395 Kilometer--, stunden. Biitketstltitu b. Die Tragödie eines Patrioten. Der Hauptbeitrag der neuen »Woche« ist der große Bild- und Tatsachenbericht über das Leben des Römers Cicero, über den zielbewußten Staatsmann, den leidenschaftlichen, wortgewaltigen Kämpfer im Umbruch des römischen Staates. Ciceros Laufbahn ist eine Tragödie. Sie führt durch die wechselvollen erbitterten Kämpfe der Parteien, die das Schicksal der Republik besiegelten und mit der Aufrichtung der Kaiserherrschaft ihr Ende fanden. Im Chaos dieser Kämpfe siegte und unterlag Cicero. Diese Tragödie mit ihren dramatischen Höhepunkten, diese Erfüllungen eines großen Schicksals sind im neuen Heft der »Woche« packend dargestellt. Die gleiche Nummer zeigt eindrucksvolle Bilder von der harten Trainingsarbeit der Gebirgs-Motorsportschu-le in Kochel, von dem deutschen Vierlingswunder in Klips, veröffentlicht Aufnahmen von den drakonischen Zwangsmaßnahmen gegen faule Steuerzahler in Schanghai und andere interessante Beiträge, sowie viele aktuelle Fotos von den Ereignissen der letzten Woche. b. Zum Geburtstag Hitlers bringt der »N. S.«-Funk eine der neuesten Aufnahmen des Reichskanzlers. Weitere Bilder zeigen ihn im frohen Gespräch mit der Jugend. Interessante Bilder aus Marokko, eine Frauenfunkseite mit neuen Frühlingsrezepten, die sehr abwechslungsreiche Ausspracheseite »Was sagt Ihr dazu« und vor allem der neue Tilman Riemenschneiderroman »Die große Unruhe« werden die Leser des »N. S.-Funk« dankbar begrüßen. Der »N. S.-Funk« bringt das ungekürzte Programm der Woche und ist in allen Zeitungskiosken, bei allen Zeitungshändlern, durch die Post oder den Verlag Franz Eher Nachf., München 2 NO, Thierstraße 11, und Berlin 8. W. 68, Zimmerstraße 88 für nur 20 Pfennig zu haben. b. »Die Brennesset«. Das Titelblatt der neuen Folge (16) der »Brennessel« beschäftigt sich mit grünen Jungens. Wir werden damit bekannt gemacht, daß der sorgsame Hausvater die grüne Farbe des Frühlings auch seinem Gartenzaun angedeihen läßt. Neben diesen idyllischen Blät tern wird die politische Satire nicht vergessen. Die geschätzten »Endrikat-Dia-loge« sind auch diesmal nicht vergessen worden. Ein Anekdotenschatz, spitzfindige Bemerkungen, Fundstücke und Lesefrüchte ergänzen die Nummer aufs glücklichste. »Die Brennessel« ist überall oder durch den Verlag Franz Eher Nachf., München 2 NO., Thierstraße 11 und Berlin SW 68, Zimmerstraße 88—91 für 30 Pfennig zu haben. b. Führer und Volk. Der stellvertretende Pressechef der Reichsregierung, Ministerialrat Alfred-lngemar Berndt, erläutert unter diesem Titel in der neuesten Nummer der »Illustirten Zeitung Leipzig« die Idee des deutschen Führerstaates. Der Artikel muß im Hinblick auf die hervorragende Auslandsverbreitimg der »11-lustrirten Zeitung Leipzig« besonders begrüßt werden. Zahlreiche Aufnahmen, die Hitler in zwangloser und herzlicher Unterhaltung' mit Arbeitern, Frauen und Kindern zeigen, sind dem Aufsatz beigegeben, der anläßlich seines Geburtstages veröffentlicht wird. Diese Nummer der »Illustrirten Zeitung Leipzig« stellt ein abgerundetes, geschlossenes Ganzes dar. Der farbige Umschlag gibt dem Heft das Gepräge. Eine Auswahl bisher noch nicht veröffentlichter Aufnahmen vom Berghof, dem Heim Hitlers in Berchtesgaden, füllt in vorbildlicher Wiedergabe mehrere Seiten. Der reichhaltige Unterhaltungsteil und die Bildberichte aus dem Zeitgeschehen ergänzen und vervollständigen das wertvolle Heft. Wunderbare Rettung. Reporter: „Sie allein haben den Schiff-" Bruch überlebt? Wie wurden Sie gerettet?" — Bootsmann: „Nun, zuerst muß ich Ihnen sagen, daß ich das Schiff verpaßt habe..." Beim Uefeergang vom Winter zum Sommer Siaben Sie mich nötig ... m t ? 4 $2 i Wohnung, 2 Zimmer, Küche, in der Gosposka ulica per Mai zu vergeben. Hotel »Ma riborski dvor«. -1075 W niVea äLV CREME. . . um ihre Haut zu kräftigen Nur NIVEA enthält EUCERIT, das Kräftigungsmittel für die Haut. Die Haut wird widerstandsfähig und geschützt gegen den starken Einfluß der Frühjahrssonne. Ein jugendlich-gesundes und frisches Aussehen ist das Ergebnis einer regelmäßigen Pflege mit NIVEA. VctStiuQd&MS Kupfervitriol ist sofort anzumelden bcj der Kmetijska družba. Maribor. 3549 Telegramm! Heute Seeiisch-schmaus: Thunfisch, Barboni Škampi, Asia, Kalamari, Stockfisch, kleine Fische. — Gasthaus »Seefischkönig«, Ro lovski trg 8. 4116 %ukm4m§msdd Kessel mit einem Inhalt von 4—6 kbrn, welcher als Luftbehälter für 6 Atm. gebraucht werden könnte oder darauf umgearbeitet werden kann wird gesucht. Anbote mit Preisen unt. »Kessel 6 Atm.« an die Verw. Danksagung. Für die mir anläßlich des Ablebens meines innigst geliebten Gatten, des Herrn Josef Firthner Hausbesizer und Bäckermeister, zugekommenen Beweise inniger Teilnahme, spreche ich allen Freunden und Bekannten, so auch den geehrten Vereinen meinen besten Dank aus. P t u j, am 22. April 1937. 4099 Mitzi Fürthner. Kaufe gebrauchte, gut erhaltene Baumwollwebstühle ca. 95—105 cm Blattbreite, desgleichen kleinere Kreuzspul-maschine für Stranggarn. — Offerte mit billigster Berechnung unter »Baumwolle« an die Verw. 4084 2u v&äüufm Flicks Zerstäuber bestellen Sie bei Kmetijska družba, Maribor.__________________-'>553 Guter Wein, 1936er. von 5 Liter aufw. 1 Liter 6 Dinar zu verkaufen. — Wurzinger, Počehova 65. Leere Flaschen auch abzugeben Maribor, Tržaška c. 44-L 4060 Speisezimmer, fast neu, Din. 3600, Kredenz 600, Kachelöfen und verseil. Türen zu verkaufen, Hotel »Mariborski dvor«. 4074 Gebrauchter Ajax-Federham-mer Nr- 3, wie neu. billig abzugeben bei der Firma M. Reich u. Sohn, Karosseriefabrik, Novisad. 4085 2h vimšetok Kleines möbl. Zimmer zu ver mieten ab 1. Mai. Cvetko, Glavni trg 23-III. 4087 Sep. Zimmer mit einem od. zwei Betten zu vergeben. — Kurt, Koroščeva 5-1. 4090 Reines möbl. Zimmer im Stadtzentrum an ständigen Mieter zu vergeben. Adresse Verw. 4097 tuteten $®suäd Suche Wohnung und Kost in Gasthaus in der Stadt, würde in der freien Zeit und Sonntags servieren. Frida Mahne, Tržaška 98-a. 4082 futodß - ffße&ustß Großer schwarzer Hund zugelaufen. Sp. Radvanjska 19, Nova vas. 4098 Kleiner, weißer, langhaariger Hund, hört auf den Namen »M u k i«, verlaufen. Abzugeben gegen gute Belohnung bei M. I 1 g e r jev s i n, M a r i b 0 r, Goposka ul. 15. Auch bei Angabe, wo man den Hund gesehen hat. 409-1 1 iiiiinniiinwuini ii"i[iiiihhiiiiiiiihiwi «mim &&Š6M Köchin für alles, vollkommen selbständig, rein, gesund, wird mit 1. Mai gesucht. — Lichtbild womögl. erwünscht unter »Geschäftshaus« an d. Verw. 4090 Nettes Mädchen für alles, welches kochen kann, wird zu 2 Personen per 15. Mai aufgenommen. Adr. Verw. 4093 Kravattennäherin für Hausarbeit gesucht. Adressen unter »Fach tüchtige Kraft« an die Verw. 4100 Junge nette Kellnerin wird per 1- Mai aufgenommen. — Anfr. Verw. 4102 Perfekte Köchin für alles in mittleren Jahren, ehrlich fiel Big und rein, nur mit Jahres Zeugnissen, wird für Dauerposten gesucht. Vorzustellen von 4—6 Uhr. Anfr. in der Verw. -1118 #£mr» ßMA ERFINDUNG 1 WERTE z j^STÜMPFE Wir wollen Ihren Strumpf unentgeltlich ausbessern,wenn es sich heraussteilen sollte, daß seine Masche nur deshalb gerissen ist, weil er mit unserer Patentschnalle „Papillen d’or, Patent Fako d. d.“ am Strumpfband befestigt war. Wenn Sie also ausschließlich unsere Patent-Strumpfbandschnalle „Papillen d’or Fako d. d.“ benützen, dann können Sie uns die Strümpfe, die dadurch schadhaft geworden sind. zwecks unentgeltlicher Ausbesserung einsenden. Welche Vorteile bietet die Patent-Strumpfbandschnalle „Papillen d’or L. B. Patent Fako d. d.“? 1. Der Strumpf ist zwischen Gummikissen angebracht, weshalb eine Beschädigung sogut wie ausgeschlossen ist. 2. Deshalb ist auch das Herabfallen des Auges unmöglich. 3. Die Schnalle ist flach und ist auch beim tragen der dünnsten Toiletten nicht zu bemerken. 4. Ist sehr dauerhaft, während die alten Systeme oft schadhaft werden und nachiassen. ?" IN ALLEN BESSEREN GESCHÄFTEN ERHÄLTLICH Eisendreher WIRD FÜR SOFORT GESUCHT Ledige haben Vorzug. Anträge an die Verw. d. BL unter »Nr. 4092«. 4092 bei Kranzablösen, VergR* eben und ähnlichen Anlass- der Antituberkulosenlioa Maribor! SpSndcn “Ar nimmt auch die »Maribo,-Zeitung«. 1 Üfjf istdetlfln wn dit Roman Von Bernhard Lonzer Copyright by Gustav Neugebauer, Prag I. 27 Er forschte einen Moment stumm in ihrem abgcwandten Gesicht. Dann Hotz sich feine Brust, als wollte sie einen unsichtbaren Reifen sprengen. „Daß es mir lieber wäre, davon kann keine Rede sein. Ich will dich selbstverständlich nicht vertreiben. Aber wir müssen uns doch klar werden, en kann es doch nicht iveitergehen." „Nein, so kann -cs nicht Mitergehen. - „Also! ltnb darum must ich unbedingt wissen, ob ich noch bei den Eltern meines Freundes anfragen soll." „Wenn du willst, dann tue &" „Es kommt dabei nicht auf mich, sondern auf dich an." Noch immer sah Irene regungslos in die Weite. Der Wendwind schob ihr sacht eine dunkle Haarlocke in die Stirn. Langsam hob sie die Hand und strich sich das Haar zurück. „Dann — dann frage deine Freunde, ob ich kommen darf." Rainer wurde vchu den widerstreitendsten Empfindungen hin und her gerissen. Ihr Verhalten hatte mit aller Deutlichkeit erkennen lassen, daß sie es bereute, diese „Verlobung" in Szene gesetzt zu haben — und doch wollte sie nun wieder, dast er sie bei seinen Freunden unterbrachte. Dieser Widerspruch war doch einfach nicht zu verstehen. Rainer griff zögernd nach Irenes Hand. „Das Bersteckspielen hat doch keinen Zweck, Irene. Es ist uns allen beiden nicht gut. Du hast dir das alles wohl leichter ge- idacht. Und ich auch. Irgendetwas muß doch nun aber werden. Wir wollen uns doch mal in aller Ruhe darüber aussprechen. Daß keiner dem ändern wehtun will, ist doch selbstverständlich. Also . . ." Fast ein wenig ängstlich strebte Irene zurück. „Nein, bitte, nicht, Rainer. Heute nicht." „Aber warum denn nicht?" „Weil ich selber nicht weiß, was richtig ist. Laß noch ein paar Wochen vergehen. Dann wollen wir uns in Ruhe aussprechen. Und wie es danit wird, so soll cs eben werden. Und nun laß mich gehen. Rainer. Sei nicht böse, aber ich möchte heute allein nach Haüse gehen. Morgen sehen wir uns sa wieder, aber seht möchte ich allein sein. Bitte —!" Rainer seufzte Tn stillen auf. Aber er fügte sich. Vielleicht hatte sie wirklich recht. Gewiß, es war wohl gut, wenn jeder erst einmal mit sich selbst ins reine ging. Ein kurzes Lebewohl, bei dem zwei Augenpaare aneinander vorbeisahen, dann gingen sie. Auf dem Birkenweg, der nach der Heide führte, stand hinter einem der weißen Baum stamme eine männliche Gestalt. Es war Rainers Bruder. Er hatte die beiden kommen und das Haus betreten sehen und sich in nicht gerader rosiger St'immlung heimlich entfernt. Also war es Tatsache, was Marie Engelhardt ihm vor etwa vierzehn Tagen berichtet hatte: die beiden waren verlobt! Er hatte es nicht glauben wollen, die beiden kannten sich ja kaum. Aber nun gab es wohl keinen Zweifel mehr. Na ja, der Herr Bruder! Dem fiel eben alles in den Schoß. Und dabei hatte man doch stark auf einen kleinen Flirt mit der Amerikanerin gerechnet. Ein rassiges Geschöpf, das man nur das eine Mal an jenem Sonntagmorgen gesehen hatte und das einem doch Tag und Nacht nicht aus dem Sinn kam! Horst Dettmar hatte schon wiederholt die erdenklichsten Anstrengungen gemacht, sie einmal zu treffen, aber alle Bemühungen waren umsonst gewesen. Er hatte sie immer nur von weitem gesehen, hatte mit mischen müssen, wie Rainer sie Abend für Abend zum Spaziergang abholte. Regungslos stand er beobachtend hinter dem Baum. Er sah, wie die beiden sich ohne Zärtlichkeit verabschiedeten und Irene ihren Weg allein fortsetzte. Nanu, was hatte denn das zu bedeuten? Auf jeden Fall war die 'Gelegenheit günstig. Er verließ also seinen Beobachtungs-Posten und schleuderte langsam den Weg entlang, als käme er von einem Spazier-gang zurück, verwastdte aber keinen Blick von' Irene, die mit gesenktem Kopf herau-kam. Irene schreckte aus ihren 'Gedanken auf, als er plötzlich vor ihr auftauchte. „Habe ich Sie erschreckt, gnädiges Fräulein?" lächelte er mit einer gewandten, zuvorkommenden Verbeugung. „-Wenn man so in Gedanken versunken daherkommt, ist es allerdings kein Wunder." Irene erkannte ihn sofort, trotzdem sie ihn nur das eine Mal flüchtig gesehen hatte. Die Begegnung war ihr in doppelter Hinsicht unangenehm. Sie hatte mit sich und ihren Gedanken so reichlich zu tun, daß alles andere nur eine unwillkommen Störung bedeutete, und dann war ihr der junge Mann, dessen ganzer Sinn offenbar nur auf uneingeschränkten Lebensgenuß ein gestellt war, auch nicht sehr chmphath1!^ Was sollte man auch mit ihm reden! ^ kannte sich ja im Grunde genommen nicht. Und dann war da auch das Zerwu-l^ nis zwischen den bereit Brüdern, das ’*l,a zu berücksichtigen hatte. , Immerhin konnte mau nicht unhol s sein. Irene blieb also stehen und chia°Lfj’v paar belanglose Worte, obgleich sie '-‘u hatte, sich einigermaßen zu sammeln-„Ich hatte bisher leider ke>ne Gelsüs^ heit, Ihnen zu begegnen bnd meinen wünsch zur Verlobung abzustatten". Aff Horst Dettmar. „Ich möchte es hwr. nachholen." . jMe Irene konnte es nicht hindern, daß ^ Züge plötzlich wieder ernst wurden. ®m wisset Ton in Dettmars Stimme warnle irgendwie. „Danke", erwiderte sie kurz und kuyi -wandte das Gesicht zur Seite. ^ g Dettmar beobachtete sie einen Mou -schweigend, aber scharf. iljlV „Oder —" fuhr er langsam fort, ,,'st F« Glückwunsch hier vielleicht nicht am T Langsam wandte Irene ihm wieder esicht zu- „Wie meinen Sie das, bitte?" . Ein kalter Blick von oben herab *raJ r.-A? Er erkannte sofort, daß er eine ia Taktik eingeschlagen hatte. , „Na ja", sagte er leichthin und bedauernd, „meine Frage mag W a,t nicht sehr taktvoll klingen. Aber wenn sieht — ich habe nämlich zufällig bcobaw^ wie mein Bruder sich vorhin von E trennte. Ich «wußte natürlich nicht, dal, -es waren. Sehr zärtlich und liebevo das wirklich nicht aus. Wenn ich 1,1' a„f wäre, ich würde mich bestimmt nicht halbem Wege von meiner Braut tren^ Noch dazu in dieser — merkwürdig^ F ^ se. Es sei denn, daß eben etwas 1,u ,l Ordnung wäre." ' Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor. — Für den Herausgeber u. den Druck verantwortlich Direktor Stanko DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor.