Deutsche Macht (Krüyer „KiMer Zettung"). »im, «-1* »»> l«e« ftti CiSi »» b« H»»« mmiUA V. — M, wntdiütri« (L IM, baltiatiij I. I<—, gmgtitng II. I—. WU (llMltnlill th Rinn 7 fr, I»ser»I« ant bit(; W eftrrti Oirtft>»lu«jcn railpi f($r abn laMitl lutuni Jn1rr«t« fli m«ft» BUlt «Oc MntnM »». IbkactU* tmn|. ». «. e»tr4ftuitbr» M HitKlnil tSglti». Bit luliitw »er «»»» »I IHtcrUf«, >—1* !♦» 8k- »—I IiMDm«. — iKliuniia »ntcfnt — ntankriMt »rrltl »>»« »»rtltf«rlr«»rt — IiiMm «4t InWMUMt Hr. 63. Cilli, Sonntag dcn 8. Angnst I88ö. II. Jahrgang. Hin Kohenzollernwort. .Altheidelberg. Duseine. Du klavl an Ehren reicht Soweit die »iiijch« Zunge klingt, ist heute in aller Munde las hohe Lied, das Meister Scheffel der mit Mwvoller Schönheit aeschmückten Neckarstndt jlMgeu. Teutschlands Paradies mag nun mit iltchi dieß Fleckchen Erde nennen. Wer vom Glosse herniederichaut auf da« herrliche Thal, tnch welche» das Silberband des Neckar zieht. M fagenumschwebt« Berge in entzückendem tiaiijc umgeben, wer herniederblickt auf die rothen Zi.geldä^er der Stadt, in deren enge Eass.n der Bl ck von oben her dringen kann, dw muß das Hcrz sich weiten vei solch über-Migenv schönem, lieblich idyllischemLandschaftS-bilde. Eine Perle de« deutschen Vaterlandes! 3» wortlosem Entzücken sahen wir manchen ^anderer dort oben stehe», der weit schon herum-gikomme» war in GotteS schöner Well; ver-Knien uitl> verloren im Ansch luen solcher Pracht slanden wir selbst, b>S sich aus der Seele Tiefen lotrang und jubelnd erscholl, was nach Scheffels «sterblichem Lied in andere Worte zu kleiden riKPfl und sündhaft wäre: „Aktheidelberg. Du feine!" iSrtade in diesen Tagen war die Aufmerk« sanken von ganz Europa aus die reizende Aickarftadt gerichtet. Eine Stätte deutscher Kiiseajchast. die Universität zu Heidelberg feiert« da» Jubelfest ihres 500 jährigen Bestandes und der ganz.n Welt strömlen Abordnungen «d Festzäste herbei. Auch das deutsche Kaiser-dass hat in der Person deS allverehrten Krön-pnPn des deutschen Reiches, Friedrich Wil-htlm seine» Bertreter entsendet, und dieser hat des greisen deutschen Kaisers Glückwunsch und trnße in einer großartigen Rede zum Ausdruck gebracht, welche widerhallt, so weit deutsche — Die tzkstasen der Thiere. Paolo Manteguzza, Professor der Anthro-po'.ogie und Senator deS Königreichs Italien, ist auch in Deutschland, wo viele seiner Werke äd-rsetzt und gern gelesen werden, ein längst dklanuter und hochgeachteter Name. In Italien ist er wohl der bedeutendste Forscher auf dem »eilen Felde der Anthropologie; der schönen Ausgabe, den Menschen und die Menschen, mit ihnen die Thierwelt zu studieren und diesem Ilildium immer neue interessante Seilen abzu-$tvlfcnen, hat er xewissenhafl und in ganzer Hingabe sein Leben gewidmet. Die Früchte jtinti , leißeS liegen in einer langen Reihe tnfilicher Werke vor unS. von denen genannt sein mögen: Ein Tag auf Madeira; Eine Reise ii'4 Lappland; Die drei Grazien; Physiologie t'ti Vergnügens; Physiologie des Schmerzes; Silber der menschlichen Natur; Physiognomie nn» Mimik; AtlaS des Ausdruckes des Schmer-|es; Tie Natur, 3 Bde.; Indien, 2 Bde. Vor (in paar Jahren unternahm er, eine Tr>logie der Liebe zu schreiben, von der bis 1885 zwei L^iide erschienen waren: „Physiologie der Liebe" und „Hygiene der Liebe", wozu der 3. Theil: „Gli amori degli uoiniui" (2 Bde.) im vorigen Jahr veröffentlicht ward. Er nennt diesen dritten Theil: „Versuch einer Ethnologie der Liebe" und meint, damit eine „der wichtig- Herzen für deS Vaterlandes Ruhm und Größe glühen, n id überall unermeßlichen Jubel und hohe Begeisterung erweck. DaS herrliche Hoh.nzollernwort ist ein neneS Blatt im Ruhmes« kränze der „Stadt an Ehren reich", und unaus-löfchlich >mrd es im Gedächtnisse der Nation haften. Doppelt bedeutsam wird die Rede des Deutschen Kronprinzen durch den Ort, an wel« chem sie gehalten wurde. Die epheuumrankten Trümmer eines herrlichen Baues, der uralten Psalzgrasenburg, an welcher die ZerstörungS-wüth französischer Horden einst die abscheu-lichste Barbarei verübt, schauen vom Schloß-berge hernieder, ein mahnendes Denkmal einer entsetzlich-n Zeit, in weicher die Zerrissenheit des Reiches, die Kleinstaaterei und der grnz-liche Mangel des Gefühls nationaler Zusammen» geHörigkeit Deutschland zur wehrlosen Beute deS Erbfeindes machte. Beim Anblick der Ruinen des herrlichen Otto-HeinrichSbaueS kann selbst ein Franzose, Pierre Goffard. der Berichterstatter deS „Figaro- sich nicht «nthalten. im Gefühl der Scham seine Lanbsleute der Barbarei zu beschuldigen und die Begeisterung begreiflich zu finden, mit welcher der deutscht Landwehrmann im letzten Kriege die Schmach zu rächen wußte, welche de Horden Ludwigs XIV. einst seinem Vaterland« angethan. „Die Pfalz" schreibt Goffard. „ist nur «in Punkt in dem unermeß-liche» Deutschland und fast überall haben wir seit Ludwig XIV. mehr als ein unnützes Ver-brechen von der Art jenes verübt, welches LouvoiS in Heidelberg befahl." Wenn hier im Bannkreise dieses Schlosses, der kriegerische Kronprinz deS Deutschen Reiches, der mitgeholfen hat. daS deutsche Volk wieder groß uno mächtig zu machen und vor aller Welt zu Ehren zu bringen, als Vertreter seines Vaters erscheint, dessen Haupt die deutsche ste» Seiten der menschlichen Psychologie" ge-schrieben zu haben; gleichzeitig aber fühlte «r. daß man übel von diesem Werke denken und sprechen würbe, und daS geschah auch, trotz-dem er dem Titel die Wappen-Devise: „Honny soit qui mal y peuse" angehängt. Paolo Mantegazza arbeitet g-genwärtig an einem großen Werke über „Le Kstasi uinane", die menschlichen Ekstase«, Verzückungen, das noch vor Jahresschluß daS Licht der Welt er-blicken soll. Er wird diese Ekstafen in drei große Gruppen theilen: Muskulär- oder vege-tatioe Ekstase — Musikalische Ekstas« — Ästhetische Ekstase, jagt aber sofort, daß, wie hoch auch die Stellung der Ekstase in der mansch-liche» Psychologie sei und unser Stolz seit Jahr-hun erten dem Menschen das Privilegium alles Guten und Schönen zuweise, die unparteitsche, gerechte Wissenschaft, die jede« Ding an den richtigen Platz stellt und die Augen nicht schließt, wenn eine Thatsache in der Natur uns zu de-müthigen scheint, dennoch zugeben muß. wie man auch in vielen Thieren kleine Ekstase» beobachte» kann Dämmerungsformen der Ver-zückung. Er für sein Theil, wie jeder große Forscher, fühlt jenen Stolz und jene Demüthi-gungen nicht, wenn er in der Anatomie seines Körpers oder seines Gedankens oder seiner Ge« fülle sich neben die Säugethiere, die Vögel und die Jnsecten gestellt sieht. Er fühlt sich. Kaiserkrone in neuem Glänze schmückt; wenn er hier nach den Zeiten deS Krieges theilnimmt an einem FriedenSfest der deutschen Wissen» schast, so muß daS einen mächtigen Eindruck hervorbringen. Und weiter! In Heidelberg begann die Vetfolgung der deutschen Burschen» schaft, als der Dolch Sands den Verräther an seinem Volke, den russischen Spion Kotzebue durchbohrt hatte; die Anhänger der deutschen Burschenschaft, deren höchstes Ideal die Einigung des zerrissenen Vaterlandes, die Neugestaltung Deutschlands auf freiheitlicher Grundlage, die Stärkung des nationalen Bewußtseins. dteWieder-erweckung des deutschen Geiste« war, wurden als Hochverräther mit Tod und Kerker bestraft. Und heute feiert hier der Mann, der berufen ist. einst die deutsche Kaiserkrone zu «ragen, in zündenden Worten die Ideale der deutschen Einheit und der Freiheit, für welche die Burschenschafter einst geblutet und gelitten! 0 quae inutitio rerutn! „Seit dem halben Jahrtausende ihres Be» stehend hat die Heidelberger Universität nie glücklichere Zeiten gefchaut. als heut« !" so ruft der wackere deutsche Held, der selbst die Arbeit seine» Lebens, seine ganze Kraft mit Erfolg der Aufgabe geweiht, d,m deutsche» Volk dies« Zeit neuen Glanzes und Ruhmes zu schaffen. Der fürstlich« Redner fährt fort: „Alle Schi» ckunge». welche dem deutsche» Wesen in seine.« Ringen nach srlbstftändiger Ausprägung verhängt gewesen sind, hat die Universität an sich erfahren : sie hat wechselnd geblüht und gewelkt, geduldet und gestritten .um Glauben«- und ForschungS-rech«. um endlich die ehrenvolle» Wunden mit deur Festkleide deS Sieges zu decken. Ihr Ehren« ichild strahlt glänzender in der Sonne des einigen Vaterland»«. Sie förderte und pflegte ftet« die geistigen und sittlichen Bedingnngen der Wieder-geburt unseres VolkSthumS. Aus allen Gauen wie er sagt, im Gegentheil glücklich über dies« kosmische Brüderlichkeit in der große'« Repu-bitt der Lebenden, wo. wenn eS darin auch Unterdrücker und Unterdrückte. Groß« und Kleine giebt. Alle, von Hand zu Hand, sich die Fackel deS «LedenS reiche», und die Wiege und das Grab, das Vergnügen und den Schmerz mit unzerreißbaren Banden uns in den Kreis ein und derselben Familie zusammenfassen. Die uns zunächst stehenden Thier« sind, wie sie für den Hypnotismus empfänglich, auch den Ekstafen zugänglich. E» sind das einfachste, flüchtige Ekstafen, wer aber könnte leugnen, daß sie ohne Visionen und ohne Katalepsie sind? Die Psychologie der Thiere steckt noch in den Kinderschuhen, aber jeden Tag erweitert si« ihre Grenzen, nähert dem Menschen sie sich mehr und mehr. Von der hochpoetischen Anschauung und Auffassung Manregazza's. von dem Geiste, der in seinem neuen Werke herrschen wird, von der geistvollen und feinen Darstellung mögen folgende klein« Proben Zeugniß geben. Mante» gazza ist Dichter, und wollten unser« Poeten wie er die Natur beobachten. eS müßt« um Manchen bester stehen. „Neben meiner Villa Serenello bei San Terenzo am Gols von Spezia giebt es einen Berghang, der dem Auge ein Paradies erscheint, ein Zauberwerk der Einsamkeit und Poesie. 2 Teutschland« strömten Lehrende und Lernende herzu und in den liebenden Armen der Alma mater erkannten sie sich al« Söhne der größeren Mutter wieder. So hat sich hier in der Still« des Stu» dienleben» vorbereitet, was uns Deutschen nach langen Irrungen die Geschichte offenbart. Im Südwesten des Reiche«, nahe der ehemattgen Grenze und nahe der Gefahr, lernte der Sohn des Nordens den Sohn dcs Südens als Bru> der lieben, um heimgekehrt den schönen Glau-den der Volksgemeinschaft auSzu-breiten, der unser Hort und un-sere Stärke ist. Nun wir es wieder besitzen, das Glück der Vereinigung, strömt aus dem Ganzen ein kräftigender Odem zurück in die alte traute Heimat unserer Bildung. Größer geworden sind die Zwicke des ForschenS und Streben?, dankbarer und folgenreicher der Beruf, sie leh-rend zu verkündigen und lernend zu verstehen. Vaterland und akademisches Bürgerthum wer-den aber nur dann wahrhaft segensreich auf einander wirken, wenn sie in ihrer LebenSthä-tigkeit die gleichen Tugenden bewahren. Je höhere Gipfel in Wissenschaft und im geschichtlichen Leben erstiegen sind, je stolzere Ziele winken, desto größerer Besonnenheit und Selbstverläugnung bedarf eS. Die Wünsche und die Zuversicht, die ich heute der Ruperto-Carola entgegenbringe, um-schließt der Zuruf an Lehrer und Schüler, ein-gedenk zu bleiben der Ausgaben, die uns gerade im Hochgefühle deS Erfolges am eindringlich-sten die Seele erfüllen sollen; in Wissenschaft und Le^en festzuhalten an der Wahrhaftigkeit und Strenge g-istiger Zucht, an der Förderung deS BrudersinncS unter den Genossen, auf daß auS den« Geiste des FreimutheS und der Fried-fertigkeit die Kraft zu der heilsamen Arbeit wachsen möge, die Lebensformen unseres Volks-thuniS gedeihlich anszubilden. So möge dieser Universität, einer der ältesten Pflanzstätte« deutscher Wissenschaft, beschieden fein an Thatkraft die jüngste zu bleibe» Bei uns Deutfchen in Oesterrich, die wir auch so nahe derGrenze desDentsch-thu in £ und nah« derGefahr stehen, mit welcher von dieser Seit« daS Slaventhum unser Volk bedroht, rnög«n die Wort« des er-habencn Hohenzollern nicht ungehört verhallen! Haben wir doch doppelt Ursache, in dem Kamps« sür unser Volksthun', der alle unsere Kräfte in Anspruch nimmt, den schönen Glauben der Volksgemeinschaft zu hegen und zu pflegen, der auch unser Heil und unsere Hoffnung ist. Selbstverläugnung und Besonnenheit, Wahr-haftigkeit und di« Sirenge geistiger Zucht sind auch bei uns unerlässliche Bedingungen, wenn Aus einer kleinen sandigen Bucht, vom Meere sanft umschmeichelt, steigt er empor und ist in d«r Höhe gekrönt mit immergrünen Steineichen, die ihre Wurzeln tief in die Felsenritze gefchla-gen haben, gegen das Meer abhangen und in hundert Verschl>ngungen sich biegen und win-den. wie ein Mädchen, daS sich sehnsüchtig dehnt, um alle verführerischen Reize ihres Körpers hervorzuheben, alle elastischen Schmieg-samkeiten ihrer Jugendlichkeit zu prüfen. Zwischen diesen Steineichen wachsen Eist-rofen- und LentiScuSbüjche, Die da entstkhrn. erblühen und ihren warnen ausreifen, ohne daß eines Neuzierigen Hand oder die Sichel des Bauern sie je berühre. Zur Linken steht ein alte« Schloß, jetzt in einen Herd elektrischen LichteS verwandelt'); zur Rechten in der Höhe, wo die Steineichen aushören, ein dichter Be-stand grüner Oliven. Links der Krieg, rechts der Frieden, links di« Hand des Menschen, der den Menschen tövtet, recht» die Hand des Men-schen, ler in die durch seinen Schweiß gefeuch-tete Furche das Brot und den Wein pflanzt. Zwischen den zwei großen menschlichen Bedürf-nissen deS TödtenS und Essens ist jener Berg-hang ein« Oase wilder Jungfräulichkeit, die ber Mensch nicht verletzen kann. Pflanzen und Thiere: Steineichen und Eidechsen, Lentiscus- *) Zu den Bestjtigung«werken von Spe»fs4< wir nicht untergehen wollen in de« hochgehenden Wogen der slavischen Sturmflut. Unser Volks-thuin rein zu erhalten, die national« Gesinnung bis in j«de Hüt« zu v«rbreiten und durch Er-Weiterung der Bildung daS gesammte Volk zu kräftigen zum unerschütterlichen Widerstand gegen die anstürmenden Gewalten, daS ist unsere Pflicht und muß unser Strebe» sein. Mögen darum die goldenen Worte des erlauchten Sproßen der Hohenzollern Gehör und empfängliche Herzen finden, soweit in Oester-reich die deutsch« Zunge klingt: im Norden, wo deutsche Kraft gegen tschechische Anmaßung ihre Rechte wahrt, in der Reichshauptstadt, wo der nationale Gedanke vielfach noch vergeblich an die Thüren der nationalgleichgiltigen und politischsarblosen Phäaken pocht, in d«n Alpen-thälern. wo pfäffische Herrschsucht daS Volk in den Banden der Dummheit zu halten sucht, und auch bei u»S, die wir im Süden der Steter-mark die deutsche Wacht bilden gegen Slovenen und fanalische Finsterlinge; mögen sie einem befruchtenden FrühlingSregen gleich auf di« hoff-nungsvolle Saat unseres nationalen Strebens fallen! Zieh hinaus, du deutsches, starkes Fürstenwort, die Schlafenden zu wecken, die Wachenden zu stärken und zu ermuthigen zum Ausharren m der Zeit des Kampfes und der Noth! 'Aotitische Rundschau. Inland. Dem ReichsrathSabgeordneten Herrn Dr. Julius Magg wurde bei Eröffnung der am 30. Juli zu Radkersburg stattgehabten Reichs-rathswählerversammlung nachstehende Drahtnachricht von Wählern aus Mureck vorgelesen: „Die Gründung deS deutschen ClubS im Reichsrathe wurde vou »n« mit freudiger Genugthuung begrüßt, das bisher nicht erfolgte Ein-treten unseres verehrten Herrn Reichsrathsad-geordneten wird von un» bedauert und ersuchen wir unser Nichterscheinen nicht zu mißdeuten. Im Austrage mehrerer Murecker Wähler. Dr. Krautgaßer." Sapienti sat! Für die ReichsrathS-Abgeordneten Klima, welcher gestorben ist. und Strache. welcher s«in Mandat niedergelegt hat, ist die ErgänzungS-wähl auf den 9. und 10. September festgesetzt. Ausland. Die Verhältnisse im Orient sehen scheinbar wieder einmal sehr drohend auS. Namentlich könnt« daS hestig« Säbelgeraffel Rußlands zur Zeit einen beunruhigenden Eindruck machen. Typisch für dieses Geschrei ist der Artikel Katkows in der „Moskauer Zeitung-, der ganz offen mit einem russisch-sranzösischeu Bünvniß sträucher und Füchse, Schwalb«» und Stein-drosseln leben glücklich hier ohne Furcht vor dem Menschen. Königin dieser kleinen Welt aber ist die St«indross«l, di« in einer der verborgensten und unzugänglichsten Felsspalten ihr Nest ge« flochten und die Felsenzinnen zum Theater ihrer Lieder und Harmonien macht. Mit einem dunklen Blau, fast als ob sie in sich alle Bläue des Himmels aufgenommen und verdichtet hätte, jenes Himmels, in den sie vom Morgen bis zum Abend sich taucht, mit ihrem Auge, wel-ches noch von weitem glänzt wie ein Korn Anthracit, singt sie und erfreut sich ihres klaren Gesanges, den sie in die goldene Sommerluft hineinschmettert, wie eine Hymne b«g«ist.rt?r Lyrik. An di«f«m Gesang« berauscht sie sich: sie hebt den HalS, schließt die Augen halb, dreht und wendet sich, bis sie wie überwältigt von der Füll« der über sie hereinbrechenden Em-psindungen, blitzschnell sich in die Luft schwing», als ob sie ins Unendliche sich versenken wollte, und mit ausgebreiteten Fingern schwelt zwi-schen dem Blau des Mm«», in dem sie sich spiegelt, und der Himmelsbläue, die aus d«r Höh« strahlt auf daS beschwingt« Geschöpf ganz Schönheit und ganz Harmonie, das seine Freude, seinen Wollustjubel der Natur, der Mutter alle« Lebendigen, entgegenschmettert. 1886 droht. Sieht man aber genauer zu. so erscheuii die Sache doch nicht so schlimm. Da« rufsiicheSt. schrei macht viel mrhr vollkommen de« fcindtiii, al« ob eS nur erhoben wäre, um die eige«e .'is.iit zu betäuben. Der feste, gerade jetzt wieder to-währte Zusammenschluß Deutschlands und Ctjttt* reichs. d«r Sieg Sali'bury'« in England. d'.i Annäherung Italiens an die mitteleuropäiich«, Mäch»«, der Verlauf der Dinge in eetdini, Bulgarien und der Türkei mögen allerdings dap angethan fein, Rußland sogar sür seine jePiae Stellung fürchten zu lass«». Um nun der «uii. gen Jfoiirung zu entgehen, um wieder Öe« st» heren Einfluß im europäischen Coocert uadiiui> leicht auch auf d«r Balkanhaldinsel zu gtiv» nen, schlägt e« mit Händen und Füßen un fct und sperrt den Mund sehr weit ans. um »m sich grauen zu machen. Ader bange mache« ailt nicht; wir brauchen uns daher wohl im fettes Vertrauen aus dir überleg-ne, ruhige Fried«»»-Politik des vereinigten Deutschlands und Oenei-reichs von der gellenden Zukunftsmusik Nation» nicht allzusehr schrecken zu lassen. Die in München erschein«nde «Süddeutsche Presse" bringt die sensationelle vorläufig ivodl mit Reserve aufzunehmend« Mittheilung Füii Bismarck hab« einer hochgestellten Persönlichkeit gegenüber di« politisch« Lag« »ine sehr wißt genannt. DaS V«rhältniß zu Rußland fn n» gespanntes und ein deutsch-französischer Snq gehöre noch in diesem Jahre nicht zu den 11»-' möglichkeiten (?) Die Zusammenkunft mit 0ut! unterbleibe auf ausdrücklich«» Befehl desEz-i««. Korrespondenzen. Markt Töffer, 4. August. [Die neue Brücke in Tüffer.s Die Bezirksoertreiini« von Tüffer hat. wie Ihr Blatt bereits ze-meldet, i» den letzt n Tagen ei» Werk fertig gestellt, welches derselbe» ebenso zum Äubm gereicht, als es dem freuntlichen Markte Sim« zur Zierde dienen wird: selbe ist «in conlinuirlicher Fachwerkstrager xit drei Oesfnunge». im Ganzen ähnlich der &> drechtsbrücke in Graz. Dieselbe ruht auf zwei Mittelpseilern, tie aus einem ausgezeichi»!?» Materials, einem ebenso schönen als uno^ri :-terbaren Kalktuff aus der Oberretschl'ch » Quadern aufgeführt sind. Aus dem gleit«» Stein sind auch die Widerlager erbaut. D« Gesammtläng« der Brücke beträgt 80-8« Mrtn die Breite der nutzbaren Fahrbahn 5 Mein. Auf der Nordseite ist außerdem ein auf C»« solen ruhender Fußweg mit 2 Metern Bnne angebracht. Die Fahrbahn besteht ans einen ZoreSeisenbelag und ist beschottert. Ta» p waltige Object mit einem Gewicht« von 12i* In diesem Augenblicke ist di« Steindrosiil ganz unzweifelhaft von Verzückung dinzeusse». einer gleichzeitig muskuläre» und musikalische», und ähnliche Verzückungen muß an andewi Vögeln beobachten können, wer sie »it der ! Wißbegier de« Naturforschers und der ftfb» des Dichters studier!. Drei Jahre nacheinander habe ich die Sm heißesten Monate i>> Acqui verbrach,, wo tit rauchenden Schlammbäder, die täglichen klage» so vieler Lendenlahmer, Hinkender und Sich» j brüchiger mir g»nz gewiß keine« -tv" )t ästhetischen Ekstase« boten. Mein einziger!»sl in diesen langen Tagen und «inzige FreM I war, fett Leidenden einige Freude zu bcrnte». ! Aber wenigstens eine Stunde der Poes» joii jenen vierundzwanzig, welche die Borsthii»z mit so richtigern Maß jedem Sterblich«» lag« (ich zumißt, möcht« auch ich haben. Und ich fand Diese Stunde auf jenen lacht» den Reben- und Aehrenhügeln. welche die So» i mida einfasse», die freundlich und neckisch i» i leise» Krümmungen zwischen ihren fardi,ien Usern dahinläuft. Acqui ist eine HölleiiMde von plutonischem Schlamm und menschliche« Schmerzen, eingeschlossen in einen breite», reichen, von eigenartiger Schönheit glänze»!!«« Rahmen. Ich erstieg jene Hügel in der heißest» ] Stunde deS TageS, wenn selbst die Gichikrw 1886 Retr.-Eentrn. wurde am 17. Juli auf einer Untbahn. die aus Eisenbahnschienen herge» tttUt war. ist 2'/, Stunden von Sem eigen» er« iuuieu Montagegerüst quer aus die Lager ein-schoben und mit hydraulischen Pressen diese!» d» eingesetzt, zu welcher Arbeit die Kräfte dop ic Arbeitern ausreichten. Nachdem die Brücfe eingeschottert worden, wurde in den lqlen Tagen di» Probebelastung vorgenommen, vozu Eisenbahnschienen. Bruchsteine und eine uch mehreren Hunderten zählende Reihe von k«entsässern, welch letzlere der Fabriksbesitzer Kithaliii mit großer Promptheil in einigen StunDen zur Stelle schaffte, verwendet wur-l«n. Die Belastung betrug 1713 Mtr.-Ctrn. iouttt 2450 Kilgr. pro lausenden Meter. Die dlcbende Einseukung betrug im Mittelfelde Z—t Millimeter, in den Seitenfeldern 2—3 Millimeter. welches Resultat als ein sehr gün-siiges zu bezeichnen ist, da eiue Einsenkung loit <3—8 Millimeters s «stattet war. Die {d&ze Eisenconstrucilou, Montirung und Ein-schtebutto derselben besorgte die Alpine-Montan-ji'kllichast durch ihre Fabrik in Graz um di« mide Summe vou 27.000 sl. All« übrigen trdnien besorgte der Bezirksausschuß in eigener Sij». Die Gesammtkosten belaufen sich auf UQOO fl. in runder Summe. Leiber kann nicht »erwähnt gelassen werden, daß sich — von an» kn« Tingen nicht zu reden — in der Anlage d-r Pfeiler und Widerlager schließlich ein ebenso udegreiflich.r, als durchaus unent-schuldbarer Fehler ergab, über den eine gerechte Entrüstung sich unverholen kund giert. Die ganze Brücke und speciell das Geländer »ei! Fußweges weicht etwa um einen halben SRetft von der v0!geschri«benen Richtung ab, i «chdem es noch im letzten Augenblick« gelungen ist, den Fehler um etwa '/, ^tr. zu cor-ngiren. ES bedars keiner Erwähnung, daß den Bezirksausschuß, der sich auf die Bauleitung »erlösten zu tonnen glaubte, dabei ebensowenig nn Verschulden trifft, als die Alpine-Monta«-gkskllschaft. die den Fehler zum Theil schließlich corngirt hat. Zum Glück ist der Fehler nur ei» sogenannter Schönheitsfehler, der indes ol« bleibend« Erinnerung von der Weisheit und Ceschicklichkeit zeugen wird. Die neue Brücke, to sich erst in einigen Wochen nach der nöthi-$,n die offen« Blume mit all der Pracht ihrer Farben und ihrem erhöhten Wohlgeruche; erst die Hoffnung, dann die Liebe? erst das Wetterleuchten, dann der Blitz. Alles DaS sagt der Gesang der Nachtigall. Von all Dem weiß der bescheidene Sänger der Hecke selizerweise nichts, wa» er aber weiß, ist die Wonne des eigenen Gesänge», ist die 4 weis liefert, daß die Franzosen sich ihren selbftgewählten bohen Beamten gegenüber nicht gerade geairen. Millaud erzählt: „Und zu jener Zeit hatte sich der Erzvater GrSvy auf sein Gut in Kanaan-souS-Voudrey zurückgezog»». Er lebte dort satt an Jahren und verfallenen Zinsen in vollkommenem Glücke mitten unter seinen Kaninchenherden. Seine 12 Söhne hatte er nicht weit weg an den Ufern der Seine ge» lassen, und diese verwalteten ihre Ministerien und tränkten die republikanischen Herden mit Ehren, Aemtern und Würden. Aber diese 12 Brüder vertrugen sich nicht untereinander. Der «ine der Joseph Boulanger hieß, erregt« den Zorn und Neid seiner Brüder. Und sie sagten: Warum ist dieser ter Günstling der Menge? Warum ruft man ihn Beifall, wen» er vorüber geht? Und Joseph-Boulanger verniehrte ihre Bitterkeit, ohne eS zu ahnen, mit seinen Reden: Wenn ich wollte, sagte er, würde ich Euch olle nach Mazas schicken. Oder : Diese Nacht träumte mir. daß ich Minishrpräfiden! wäre, und daß Ihr mir meine ll Paar Stiefel wichsen mußtet. Und da beschloßen die Brüder, seiner los zu werden. Wir wollen ihn lobten, sagt« Jsaschar-Goblet, und unserem Vater sagen, er sei im Duell von Herrn Lareinty erstochen worden. Aber der älteste Rüben Freycinet, sagte ,u seinen Brüdern: Der Tod ist mir zuivieder. Ich ziehe die Verbannung vor. Da ging gerade die Truppe deZ Chaielet-Theater« vorbei, welche auf einer Tournö.' ein militärische« Stück spielte. Und RubeN'Freycinet iprach zu ihnen: Wir haben unter un« einen Clown, der Euch Einnahmen verschaffen wird. Er kleidet sich gut. reitet, spricht zum Volke, schießt Pistole und liebt den armseligen Ruhm. Und die Truppe nahm da« Angebot an und Joseph-Boulanger wurde von ihr mitgenommen. Und die Brüder nahmen den Rock Boulanger«, tödteten zwei vorübergehende OrleamsttN und tauchten den Rock in das Blut der Orleunisten. Dann gingen sie zu dem Erz-vater Grevy und verkündeten ihm die Trauer-dotschast. Und er brach in Thränen au« und sagt«: Ich habe meinen Boulanger verloren, den einzigen Sohn, den ich von Clsmenceau hatt«. Der Will« Gottes geschehe. Dann fragte er seinen ältesten Sohn Ruden-Freycinet: Haben meine Miether am 15. ihre Miethe bezahlt ? Und Rüben antwortete: Sie haben sie bezahlt! Und Gisvy murmelte: Der Herr straft mich nicht bi« an« Ende. Doch setzte er sich zum Zeiche» der Trauer auf einen Sack voll Louis-d'ors und zum Andenken an seinen Sohn Bou» langer ließ er seinen Bart wachsen." [ I lii Luftballon von Eher» bourg nach London.) Der französische Luftschisfer F. L'host« stieg am Donnerstag Abend 11'/, Uhr in Cherbourg in seinem neuen Ballon „Le Torpilleur" auf mit der .Z»e»tsche Wacht." Absicht, über den Canal nach England zu» fliegen. Der Astronom Joseph Mangot war sein einziger Begleiter. Die Reise war eine se^r erfolgreiche. Der von L'host« erfundene neue Steuerapp^rat functionirte vortrefflich, und während der Fahr» schleuderte der Luft» schiffer Schein-Torpedo« auf vorüberfahrende Schiffe um die Nützlichkeit des Ballon« für kriegerische Zwecke zu demoastriren. Am Freitag Morgen 6 Uhr 15 Minuten stieg der „Torpilleur" unweit London nieder. Die höchste Höh« die erreicht wurde, war 3600 Fuß, und die niedrigste Temperatur, die verzeichnet wurde, 7 Grad Celsins. L'hoste und Mangot beabsich» tigen, in Kurzem eine Ballonfahrt von Eher» bourg nach Norwegen zu unternehmen. Hrdenttiche Sitzung des Hemeinderatyes am 6. August 1886. Nach Verlesung des Protokolle« der letz-ten Sitzung theilt der Herr Bürgermeister Dr. Neckerman» di« Einlaufe mit. Ein Gesuch deS Herrn Stadtamtsvorstande« Huth um Bewilli-gung eines einmonatlichen Urlaubes au« Ge-sundheitSrücksichten wird bewilligt. — Der Landesausschuß macht die Mittheilung, daß er in feiner Sitzung vom 21. Juli 1886 im Einver-nehmen mit dem k. k. steiermärkischen Landes-schulrathe beschlossen habe, den Lehrer Herrn Victor Ritter Zeller von Zellhain aus Dienstes-rücksichien von seiner Dienstleistung an d«r hiesi-gen Landesbürgerschule zu entheben und an di« Landesbürgerschule zu Fürstenfeld zu übersetzen. Gleichzeitig wurde der Concurs für di« B«-sttzung der hiedurch an der hiesigen Landes» bürgerschule freigewordenen Lehrerstelle auSge» schrieben. — Die Eingabe des Schuldieners BlasiuS Pikl, in welcher er sich über die vom Schulrathe ausgesprochene Kündigung beim Ge-meinderathe beschwert, wird abgewiesen. — Vdr der Sitzung war der von 10 Mitgliedern unterschriebene Antrag eingebracht worden, die Stadtgemeinde Cilli möge zur Errichtung eines RadetzkydenkmalS in Wien ^0 fl. widmen. Nach kurzer Debatte wurde dieser Antrag mit schwa» eher Majorität angenommen Al« Obmann der Bausection erstattet Herr Radakowitsch hierauf den Bericht über eine commissionelle Besichtigung der Sakristei der deutschen Kirche. Der Herr Abt von Cilli h itte nämlich in einer Zuschrift darauf aufmerksam gemacht, daß in der Sakristei infolge großer Feuchtigkeit, Schimmel sich bilde und die Dielen faulten und die Vermuthung ausgesprochen, dieser Uedelstand sei darauf zurückzuführen, daß im Nebengebäude eine Waschküche Wand an Wand mit der Sakristei sich befinde. Nun wurde festgestellt, daß dort keine Waschküche, sondern ein Holzlager sei; für Abhilfe ist mittler- Liedeswolllust, die ihn ganz und gar durch-dringt. Und hört er dann nach kurzer Rast eine andere Nachtigall, welche seinein G> sänge antwortet, oder versucht der Nebenbuhler mit höheren und zärtlicheren Tönen ihn zu über-treffen, und glaubt er, ihn im Streit der Har-monien besiegt zu haben, so hebt er stolz daS Köpfchen in der Weis« «ine« Redner«, der triumphirt, und heftet die Augen in'S Leere und fällt in Verzückung. Mehr als einmal er-hov ich mich in jenem Augenblicke, näherte mich der Nachtigall, und die Nachtigall schaute mich an, wie Einer, der nichts sieht, und dachte nicht daran, zu entfliehen. Entweder ist die« ein« Verzückung, oder «S giebt keine Verzückungen in der thierischen Welt. Allerdings: der Pfau, der feine» mit hundert Augen schimmernden Schweif öffnet, der Truthahn, der sich aufbläht, der Hahn, der das Rad macht, die Paradiesvögel, welche der Morgen- und Abendsoune in verliebter Weise De» Hof machen, bieten uns ebenso viele Beispiel« ästhetischer Verzückung bei den Vögeln, und oft erzeugen sich solche auch ohne jede Spur geschlechtlicher Erregung. Diese und viele andere Thiere haben einen Genuß daran, sich schön zu sehen und verlieren sich in sich und gerathen in Entzücken über ihre eigene Schönheit, von Grad zu Grad bis zu diesem aufsteigend. Von dem Antheil, den ter-artige Schönheitsprahlereien a» den Liebes-Händeln haben, handelten schon andere Natur-forscher, allen voran Darwin (geschlechtliche Zuchtwahl). Ein Irrthum aber ist es, anzu-nehmen, daß die ästhetischen Ekstase» immer und nothwendigerweise Episoden des erzeugen-den Lebens seien. Viele andere psychische Kräfte haben einen deutlich ausgesprochenen und wohl abgegrenzten Zweck, aber außerhalb ihres na-türlichen Kreises verbreiten sie ihren Einfluß auch auf andere Gebiete des Nervensystems und somit der psychischen Welt. Wenn die Stimme ein mächtiges Instrument der LiebeS-lockungen ist, so ist noch nicht gesagt, daß Sin-gen und Dichten nicht auch al« einfacher Her-zenSerguß auftreten könne; letzteres »st der Fall bei der Nachtigall, der Steindrossel und bei vielen anderen Vögeln. DieDämmerunsgs-Verzückungen der Thiere steigen aus Stufen durch fortgesetzte Executio-nen empor bis zur Verzückung des schaffenden Dichters, des MalerS und Bildhauer», des betenden Asketen. Von der durch die Harmonie ihres Gesanges zur Verzückung hingerissenen Nachtigall bis zu der ekstatischen Verzückung der heiligen Therese unterbricht der Leitung«-faden sich nicht, jener Faden, den die Natur 188« weile gesorgt worden. — Dem Schuhmacher Herrn Straschek in der Grazer Gasse war bei einem Pöuale die Entfernung seine« den Her-kehr störenden AuSlagekasten^ aufgetragen ,m< den; auf sein Ansuchen wurde ihm eine Friit von 2 Monaten gewährt und beschlösse,». Saß alle Geschäftsleute zur Entfernung von Äutlage-kästen, die in ähnlicher Weise lästig falle», vn< halten werden sollten. — Aus ein Ansuche« M H,rrn Ernst Fehlisen und 16 anderer Hni-besitzer der Grabengaffe um Canalisirung vieler Gaffe wird beschlossen, einen Kostenvoranschlq dieser Canalisirung machen zu lassen un» a> die Ausführung dieser au» sanitären Gründe» nothwendigen Arbeit baldigst zu schreiten. Die Direktion deS f. k. Gymnasiums hat« in einer Eingabe darüber Klage geführt. d«« außer dem beständigen Glocke igeläute auch noch der Lärm und das Gerassel der Fuhrwerke a»f dem holperigen Pflaster der Sanngisfe sür den Unterricht störend sei. und um Betoiiiermz dieser Gasse oder Pflasterung derselben «t Granitwürfeln ersucht. Die Bausection beschloß, weil andere Steine nicht zur Verfügung ^an» den, die Pflasterung mit gewöhnlichen Stein«, ausbessern zu lassen. Ueber das Ansuchen des Herru Major Zednik um Reinigung und Bespritzung »er Laibacher Straße 0 wird zur TageSordnlmz übergegangen. Der Antrag der Finanzsection. bie 3 Ctli* gationen auS der Ritter von Resingkn'jchen stif-tung für wohlthätige und gem.innützige Zwecke der Eillier Sparkasse behufs bestmöglicher äußerung zu übermitteln wird angenommen. Der Antrag des Amte«, die für die com-missionelle Besichtigung von Bauten aUjdlirltch einfließende Summe von ca. 20—25 si. Gründung eines Pensionssondes für städtisch« Beamte zu verwenden (s. den Bericht über iu letzte Sitzung) wird von der Finanzsection d«-fürwortet und hienach angenommen. In der letzten Sitzung war die 5. 3«> turn damit beauftragt worden, über die lichkeit der Herabsetzung der Fleischpreis« Erhebungen zu pflegen und halt: sich di^Sdezsg-lich an die Gemeindevertretungen von Mardarz, Tüffer, Pettau, Gonobitz und Laibach gew«,-bet, von letzterem Ort« kam keine Antroott, wahrscheinlich weil man dort die deutsch« .'li> trage nicht verstehen wollte. Von den andern Orten kani die Beantwortung, aus weither hervorgeht, daß die Fleijchpreise überall j« ziemlich dieselbe Höh« erreicht haben, wie bei uns. Die zu einer Besprechung eingeladenen Fleischhauer gaben die Erklärung ad, da? ilt beim beste» Wille» eine Herabsetzung der Fleisch, preise nicht vornehmen könnten (?). Die Secium ist hienach außer Stande, in diesem für dat Publicum so überaus wichtigen Frag« etmi ____ gesponnen und der alle« Lebend« in Der 9ru-d«rl>chk«it einet einzig«» Familie verbindet.' 28. Ä. Sranj Lisjt f. So hat sich in diesem Jahre eine zweite düstere Wolke über den heiteren Festhimmel von Bayreut gelagert! An LiSzt'S Sarg trauert seine schwergeprüfte Tochter Cosima, die Witwe Richard Wagner'«, mit ihr trauert Jeder, Sem in der Brust für echte und ernste Kantt n» fühlendes Herz schlägt. Vor den aoSer« Sa« deutsche Volk; denn uns gehörte ver große Todte an, und nicht weil er, „der Zaud ra auS Unparland" die längste Zeit feines Ledeit unter uns weilte und in unserer Mitte ttart, sondern weil er ringend, kämpf end und —'ieg> reich an der Entwicklung der neudeutschea tfuai mitarbeitete. Franz LiSzt, der Componist, Schriftsteüer und Virtuos, ist mit Ri chard Wagner der Haust-repräsentrnt der reformatorische» sogenannt« „norddeutschen Musikschule". Sein Ruhm alt ClaviervirtuoS datirt schon auS dem Anfang der zwanziger Jahre unseres Jahrhunderts, sai späteres productiv-künstlerischeS Schaffen gtpell in seinen symphonischen Dichtungen und on> 1886 )u thun, conftatixt aber auf Grund ihrer Er» Hebungen, daß die Fleischpreise mit den Vieh-misen in einem daS Publikum schädigenden Mißverhältnisse stehen. TaS TheaterComitö beantragt, daß Herr Laumeister Walter mit der Untersuchung der mnnigfochen Mängel der BeheitzungSanlange i« Stadttheater und mit der Vornahme der uihigen VerbesserungSarbeiten betraut werde; der Antrag wird angenommen. Von den Be-veibern um die Direktion de» Stadttheaters sin die nächste Theat-rsaison bringt daS Comitö Krau Arthur an erster und Herrn Meyer an £ Kiter Stelle in Vorschlag; in geheimer Ab-inmung wird mit allen gegen eine Stimme beschlossen, dem Gesuch der Frau Arthur Folge zu geben, welche gegenwärtig mit ihrer Truppe > BöSlau spielt und empfehlende Zeugnisse uJ Leoben, Brück etc. vorgelegt hat. Dieselbe stellt gute Operetten und Lust-hiele in Aussicht und verpflichtet sich, von tisang November bis Mitte Januar und hier-of von Anfang Februar bis Ende April zu spielen. — Nachdem Herr Dr. Sajowitz namens der RechtSsection über die Gesuche des Herrn Jol». Wagner und der Frau Maria Ungar um SMellung von Urkunden in Servituten-An» »tlegeaheiten reserirt hatte und die Frage im Sinne des Sectionsantrages entschieden worden »ar, wird die öffentliche Sitzung geschlossen. Ihr folgte eine geheime Sitzung. Locates und Irovinciales. Cilli, 7. August. I A e r z t l i ch e u n t e r su ch u n g der Ziiijendeu.s D'S Ministerium deS Innern , hat angeordnet, daß in der Eisenbahnstation 6:. Peter deS politischen Bezirkes Adelsb«r<; in Rrain, welche den Knotenpunkt für die Ver-!-dr»linien nach Trieft, Fiume und Pola dar» delli. die ärztliche Revision sämmtlicher auf dies!» Bahnlinien eintreffenden Reifenden und chie! Gepäckes in Betreff des unbedenklichen SesnndheitszustandeS der ersteren und die DeS-inseclion und Reinigung von Effecten, falls sich d«uiiter derart beschmutzte vorfinden, daß sie ■ alt Träger des AnsteckungSstoffeS verdächtig I find, einführen und demzufolge in der genanntes Station ein AuShilfsarzt zu bestellen ist, «elcher außer der Revision auch die BeHand-lusg etwaiger Cholera-Kranker zu besorgen hat. Zur Unterbringung etwa vorkommender Cholera-kranker wird in St. Peter ein Nothspital von Seite der Gemeinde errichtet und wurde dieser me Subvention im Be.rage von 300 fl. unter kt Bedingung bewilligt, daß dieses Spital nach dem vom Staatötechniker projectirten Plane in Ausführung gebracht wird. sL o c a l l> a h ii.J Ein Consortium bewirbt sich um die Vorconcession sür eine Localbah» tmichen Compositionen weltlichen und geistlichen gihalt»! seine schriftstellerische Thätigkeit war »krjugsweise die Verfechtung wagnerischer Kunst-Prinzipien, tem Verständniß und Andenken ver» slordener Meister und der lebendigen Anregung jüngerer Vinuosen-Talente gewidmet. LiSzt wurde am 22. October 1811 n. Rai-tag bei Oedenburg (Ungarn) geboren. Seine JiigenD gleicht vielfach der Mozarts, sowohl hunchtlich der begeisterten Ausnahme, die der jigendliche Virtuos auf feinen Kunstreisen allent-Hilden sand (1824 spielte er zum erstenmal in München) wie auch hinsichtlich der bedrängten Ltge, in die ihn österS Mangel an Mitteln und keltunerfahrenhei: versetzte. Nach dreijährigem Iliterricht bei seinem Vater war er in Wien Schulet ßiirl Czerny's und Salieri'S geworden. Lon Beethoven, dem sonst meist finstern und licht gerade anerkennungSsreudigen Meister der Tonkunst, den er in einem Concert durch sein §?id entzückie. empfing der zwölfjährige Knabe ^e» Äeihekuß des Genies. Paris, wo dann LiSzt zwischen 1824 und 1839 zumcikt weilte, übte durch seine damaligen msikalischtn und literarischen Größen aus ihn «inen nachhaltigen Einfluß aus; er verkehrte mit Chopin. Meyerbeer, Berlioz; auch mit is Hugo, Georg« Sand, Heine u. A. Anfangs ..peutsche W«ußt." von Rohitsch-Sauerbrunn über Pöltschach nach Unter-Drauburg mit einer Abzweigung von Weitenstein nach Cilli» sD i e O e st e r r.-u n g. B a n kj beabsichtigt in Cilli eine Nebenstelle ut errichte t. (© o n c u r 3.) DaS Kreisgericht Cilli hat über Herrn Leopold Korde», Buchdrucke-reibelitzer in Marburg den ConcurS eröffnet. fDie Jubelfeier des Grazer Männergesang » Vereines.^ dessen strammnationale Gesinnung sich bei allen An» lassen zeigte und rühmlichst hervorgehoben zu werden verdient, wird sich voraussichtlich zu einem glänzenden nationalen Feste gestalten. Außer den Vertretern aller steierischen Gesang-vereine und den Abordnungen mehrerer Gesang-vereine auS Deutschland (Hannover, Frank-surt :c.) wird der Männergesang-Verein von Wiesbaden in seiner Gesammtheit erscheinen. Die deutschen Festgäste treffen am 20. August AbendS mittelst besonderer Züge hier ein. Der Gemeinderath hat anläßlich dieser Jubelfeier bereit» eine Ehrengabe von 1000 fl. gewidmet und verfügt, daß während des Festes das Rath-hauS beflaggt und am EmpfangSabend zur Zeit der Ankunft der fremden Gäste beleuchtet werde. Der Festausschuß verlangt di« bengalische Beleuchtung deS Schloßberges, welche den frem-den Gästen während ihrer Ueberfahrt über die Kettenbrücke ein prächtiges Schauspiel biete» dürste. Auch der Landesausschuß hat für daS Fest eine Subvention von 100 fl. gewidmet und beschlossen, das Landhaus zu beflage n und am Empfangsabend zu beleuchten. sGefchäftSübernahm«.^ Herr Fritz Rasch zeigt mittelst Circularen an, daß er di« Theofil Drexel'sche Buchhandlung am hie-sigen Platze käuflich übernommen hat und selbe in ungeändener Weise fortführen wird. [Ein tschechischerSendbote.j Mit ganz unbeschreiblichen, aber nichts weniger al» angenehmen Gefühlen hörten wir vorgestern Nachmittag die Klänge oes tschechischen Natio-nalliede» „Käs domo? rauj ?" und des Hetz» liedes „Hej Slovano", in welchem den Deutschen Tod und Hölle gewünscht wird, aus dem Markt-platze unserer deutschen Stadt erschallen. Ein Invalide mit Stelzfuß entlockte mit unver-droffener Beharrlichkeit feinem Marterkasten diese süßen Weisen. Auf eine deutsche Frage blieb der wackere Sohn Libuschas stumm und erst, als wir ihn in den schönen Lauten der Sprache von ^'aslau nach seiner Herkunst frag-tcn, ward uns die Ausklärung, daß seine Wiege an letzterem Orte gestanden. Wir wollen durch-auS nicht dazu auffordern, dem alten, invaliden Krieger den mühevoll «rleierten Obolus vorzuenthalten, sondern nur die Frage auswerfen, wie viel Steine, faule Eier, Knüttel und tsche-chische Fäuste ein deutscher Invalide gegen sich schwärmerisch katholisch, neigt« er sich bald dem St. SimoniSmus zu, und beschäftigt« sich mit socialen Fragen. Lieder und Claviercompositio-nen bildeten den Mittelpunkt seines damaligen Schaffens. Seiner Verbindung mit der Gräfin d'Augoult („Daniel Stern" als Schriftstellern) entstammen drei Kinder, von denen nur noch Cojima Wagner unter den Lebenden weil:. 1339 begann Liszt, widerwillig, fast gezwungen. ein neues Virtuosenwa-tderleben. das, bis 1849 mit Unterbrechungen fortgeführt, seinen Ruhm über die ganze Welt ausbreitete. Die großen pekuniären Erfolge seiner Reisen benutzte er — selbstlos wie wenige Künstler seines Ran-gcS — hauptsächlich zur Unterstützung junger, aufstrebender Talente. Im Jahre 1840 ließ sich der Vielgewanderte, nunmehr als Mensch und Künstler völlig aisgereist, in dem seit Goethes Tod still gewordenen Weimar als Leiter der dortigen Capelle dauernd nieder (1849-1860). Diese Zeit ist sür den Kunstler, wie die der vollständigen Reife, so auch der intesivsten künst-lerischen, schriftstellerischen, organisartorischen und didactischen Thätigkeit. In Weimar entstanden seine großen, sinfonischen Dichtungen, wie: „Hungaria", „Dante", «Faust" ; hier begann auch die lange, heilige Fehde mit den Gegnern der neudeutschen Schule. LiSzt, der 1850 den „Lohengrin" Richard WagnerS, des damals S in Bewegung setzen würde, der es wagte, in LaSlau da» «deutsch« Lied* oder di« „Wacht am Rhein" zu spielen! sSpendt.s Frau Emilie Stupka aus Budapest erlegte für den Stadtverschönerung«» verein 3 fl. wofür derselben hiemit der Dank ausgesprochen wird. sB e r i ch t i g u n g.] Wir werden ersucht, die Notiz in Nr. 61 unseres BlatteS über «it>«n Gubenbrand in Sagor dahin zu berichti-gen, das thatsächlich zu Sagor sein Grubenbrand stattgefunden hat und das Gerücht da» durch entstanden ist, daß am 13. Juli in einem Abbauort« Brandgase auftraten, die aber noch im Laufe des TageS, bevor d«r Brand zum AuSbruch kam, abgedämmt wurden. fAlpenverein.j Die Section Cilli des deutschen und österreichischen AlpenvereineS er» sucht diejenigen ihrer Mitglieder, welche an der am 28. und 29. August in Rosenheim statt-findenden Generalversammlung theilzunehmen beabsichtigen, sich bis 10. d. M. in den bei Herrn Adolf Mareck aufliegenden Anmeldedogen einzuzeichnen, worauf die Section die Wohnungs-bestellung besorgen wird. id, [Aus dem Laibacher Ge meide» r a t h e.] Wie wir einem slovenischen Blatte entnehmen, wurde in der letzten Sitzung die Mittheilung von der Wahl zweier deutscher in de» Ausschuß der Laidacher Freiwilligen-Feuer-wehr seitens des Laibacher Gemeinderathes mit G e l ä ch t e r ausgenommen. Diese charakteri» stische Ungezogeuheit wird wohl kaum ohne Fol-ge« bleiben. sSparcasse der Stadtgemeindc C i 11 i.] Im Monate Juli wurden von 425 Parteien fl. 153.861 54 kr. eingelegt und fl. 87.392 63 kr. behoben. Die Totaleinlage» summe beträgt fl. 2.635.397 38 kr. >Zum Mordversuch inFehring.^ Der Webergeselle, welcher, wie wir seinerzeit berichteten, den Pfarrer Kaufmann in Fehring am Altare zu ermorden versuchte, heißt Franz Libisch, ist 45 Jahre alt und aus Schönlinde in Nordböhm.'N gibürtig. Da derselbe die That in einem Anfalle von Geistesstörung begangen zu haben scheint, so wurde seitens deS Gerichtes di« Untersuchung eine» ZurechnungSsähigkeit an-geordnet. sS « l b st m o r d.Z In Laibach vergiftete sich am 4. August Morgens der Landesaus» fchußbeamte Herr Hermann Toman mit Car-bolsäure; derselbe hinterläßt 5 unmündige Kinder. iKrebspeft.^ Ueber die Seuche unter revsen, welche das allmählig« Ausstehe» derselben befürchten läßt, wird auch bei uns von Feinschmeckern lebhast Klage geführt. Jetzt scheinen diese Ursachen, nachdem sie bisher von den Forschern in lebenden Saugwürmern, in wegen seiner politischen Thätigkeit geächteten und von allen Bühnen ausgeschlossenen Käust» lers, zum erstenmal aufzuführen ^wagte, trat mit seiner fast schwärmerische» Schrift über Wagners „Tannhäuser" und „Lohengrin" in die vorderste Reihe der literarische» Kämpen,° er machte auS Wagner'S persönlicher Richtung ein Kunstprincip und wanote dasselbe auf die Sinfonie und das Oratorium wie Wagner auf die Oper an. Er zeigte, daß Wagners Neuer»»-gen nicht bloS im Drama, sondern auf alle» Gebieten der Kunst und Cultur Revolution zu machen berufen seien. Dadurch trat er mit Wag-»er an die Spitze der ganzen Bewegung, eul-zweite sich aber eben dadurch mit seinem Wei-marer Publicum. — eine Entfremdung, die sich gelegentlich der Ausführung des „Barbier von Bagdad" von Peter Cornelius bis zum Bruch steigerte. LiSzt legte seine Stelle nieder und verließ Weimar. Den nun folgenden Jahren gehöre» die große» oratorische» Schöpfungen Liszt's, wie „die heilige Elisabeth", „Christus". „Die Grauer Messe" an; LiSzt suchte, ohne dabei seine Eigenart aufzuopfern, die Groß-onigkeit des Palästrina-Stils neu zu beleben. Dabei war er unausgesetzt als Lehrer und För-derer junger Talente thätig; Bülow, Taußig, Pruckner zählen zu seinen Schülern. Zur Aus-führung des Gedankens von Bayreuth trug 6 be« Kreb«egel unb berstleidjen Schmarotzer, thieren. bie in btn ftrtb« einbringen, erblickt würben, nach ber neuesten Untersuchung, welche von ben Director be« zootomischen Institut« in Leipzig, Geh. Rath Professor Dr. Leukart, in Gemeinschast mit Professor A. Rauber vor Kurzem angestellt warben zu sein. Die For> fchungen Dieser Gelehrten haken ergeben^ baß ein mörberischer Pilz, zur Gruppe ber Sopro-legniaceen (Fabenpilze) gehörig, bie Verwüstung unter ben Krebsen anrichtet; bie beiden For» scher haben benselben an allen lebenben erkrank-ten, wie an allen tobten Krebsen gefunden. Zur Verhütung ber Pest giebt es nur bn« Mittel, bie Gewässer möglichst rein zu halten, ba» für zu sorgen, baß keine saulenben thierischen Substanzen in ben Bächen unb KrebSzwinqern sich anhäufen; zur DeSinficirung be« Wasser« empfiehlt sich ein mäßiger Zusatz von Kochsalz in bie Gewässer, ba da« Salz t ie Pilze tobtet. [SB e r u 111 r e u u n g.] Der Förster Josef PobiwinSti be« Grafen Arthur Rugent in Zapreötc in Croatien erhielt vom Förster Josef Hren zur Absenbung einen Gelbdri ef per I<>6 fl. an Frau Gräfin Nugent, verschwanb jedoch mit demselben nach Reichenburg, von wo er durch die dortige Gendarmerie dem BezirkSge-richt Lichtenwald eingeliefert wurde. fSchubbewegung. ] Im Monate Juli 1386 sind vom Stadtamte Cilli 58 Schüb-linge an ihre Bestimmungsorte geschafft wor-den. Die Zahl der beim genannten Stadtamte gefällten BerschiebungS-Erkenntnisse betrug 29. AuS einem fremden Bezirke wurde 1 Jndivi-duum nach Cilli zugeschoben, un» vom Stadt-amte in bie Zwangs-ArbeilSanstalt Messen-b o r s eingeliefert. [6 o n c e r t.J Wir konnten schon unlängst unseren Lesern bie gewiß erfreuliche Mittheilung machen, daß un« sür die nächste Zeit ein ganz besonberer musikalischer Genuß in Aussicht stehe, inbem bie Opernsängerin Fräulein Lichtenegger hier ein Concert zu geben beabsichtige. Tas Concert ist nun sür ben 14. August anberaumt; Herr Professor Göczy hat sich in liebevSwür» bigster Weise nicht blos zur Begleitung berLie-bet, fonbern auch zum Vortrage einiger Solo-stücke bereit erklärt, und da außerdem ber Schau-Kieler Herr Milanich deklamatorische Borträge unb unser Kapellmeister Herr Meyer einige Violinpie^en zuaesagt haben, so wird da« Pro-gramm be« Concerte« sich ebenso abwechslung«-reich al« gewählt gestalten. Den Vorverkauf der Karten zu diesem Concerte, welche« im Sladt-lheater staltfindet, hat au« Gefälligkeit Herr I. Rakusch übernommen und zwar kostet eine Loge 4fl., ein Sitz in der Mittelloge 1 fl. 50 kr., ein Parterresitz 80 kr., Parterrentrve 50 kr., Galleriesitz 50 kr., Galeriestehplatz 30 kr. ber^Bor» verkauf ber Karten beginn! von heule. Liszt uncnblich viel bei. und Wagner wußte, wa« er an diesem „einzigen Freunde" halte! Wie als Künstler groß, so war LiSzt als Mensch unendlich liebenswürdig. Seine eigene Person stellte er in geradezu rührender Weise gegenüber der Wagner« in ben Hintergrund; durch sein selbstlose« und energische« Eintreten brach er biesem zuerst Bahn. In keiner Weise ist LiSzt als schaffenber Künstler von Wagner abhängig; er steht so selvststänbig, groß unb eigenartig neben biesem, wie Schiller neben Goethe. Man hat oft ba-rüber gestritten: welcher benn größer sei? Hier paßt de« Weimarer Altmeisters Wort: „Die Deutschen sollten froh sein, daß sie zwei solche Kerle haben". Run sind beide Meister, bie noch vor Kur-zem vereint an ben Grunbvesten ber Kunst rüttelten — nicht zerstörend, fonbern burch Umgestaltung frisch belebend, aufbauend, zur ewigen Ruhe eingegangen. Aber ihre Werke und ihre Ideen werben fortleben. Unb wie sich nun eine Gruft über ben Gebeinen Beider schließen wirb, so werben auch am Himmel ber Kunst immer vereint Beiber Namen glänzen; — wie am nälitlichen Himmel ba« psabweisenbe Doppel-gestirn ber Dioskuren. ,A«tfche (Markt-Durchschnittspreise.) Im Monate Juli söffet« der Hektoliter Weit«» aus hiesigem Plase durchschnittlich fi. 7.—, Korn fl. 6.20, Gerste fl. 5,—. Haler fi.S.l V.Kukuruz fl. 4.60, Hirs« fl. 4.90, Haiden fl. 4.90, Erdäpf«! fi. 3__, 100 Kilogramm Heu lasteten fl. 4.—, Kornlag«rstroh fl. 1.80, Weizenlagerstroh fl. t.6ö, Streu-ftroh it. 1 45 — Haferstroh fl. 2. — Ein Kilogramm, Rindfleisch (ohne Zuivage) testete 48—50 und 52 tt„ Kalbfleisch 50—56 und 60 kr.. Schweinfleisch 50—54 und 10 kr., Schöpsenfleisch 36—40 kr. Herichtssaat. IPreßproceß.s Der k. k. Bezirksthier, arzt ThomaS Wirgler in Gurkfelb trat als Kläger gegen ben Rebacteur be« „Slovenski Narob" Ivan ^elesnikar wegen grundloser Weigerung eine Berichtigung auszunehmen, auf. Am 3. Juli l. I. fanb bie bieSfällige Strafv.r-hanblung vor bem k. k. stäbt.-bel. Bezirksge-richte Laibach statt, von welchem (Einzelrichter Slovene Cucet) ber Angeklagte I. 'i. freigesprochen würbe. Am 6. August b. I. hat über Berufung be« Kläger«, vertreten burch Dr. Glantfchnigg in Cilli bie Appelvechanblung vor betn k. k. Landesgerichte in Laibach rnitrr dem Vorsitze be« Oberlandesgerichtsrathes Gerbiöec stattgefunden. bei welcher ber Ange-klagte persönlich erschienen war. Seine Verthei-bigung führte Dr. Krasovic. Das Appelgericht hob da« erstrichterliche Urtheil auf und verur-theilte ben angeklagten Rebacteur des „Slo-venSki Narod" zu einer Geldstrafe von 50 fl. unb zur Aufnahme ber Berichtigung sowie ber Publicirung des Urtheile«. IolKswirthschasttiches. [Telegraphische Verbinbung zwischen Deutschlanb unb China.j Eine ber nach allen Beziehungen folgenreichsten Unternehmungen würbe bie Ausführung einer telegraphischen Verbindung zwischen China mit Deutschland auf dem Landwege über Rußland bilden. Der „National-Zeitung^ schreibt man darüber: Eine solche Telegraphenlinie würde außer ihren politischen und wirthschafilichen Folgen auch einen großen Stoß in die Mauer geben, mit der sich China bis jetzt von der europäischen Cultur abgeschlossen hat. Nicht« steht einer Annäherung zwischen Chin« und dem Abenblanbe mehr entgegen, als bie chine-fische Zeichensprache mit ihren kaum überwinb-liehen Schwierigkeiten. Da man aber keine Zeichen telegraphiren kann, so ist bie Einfüh-rung be« TelegraphenwesniS in China gleich-bebeutenb mit bem Beginn der Einführung der Buchstabenschrift. E« liegt nahe, anzunehmen, daß diese Pläne auch von der deutschen Tele-graphenverwaltung mit größtem Interesse ver-folgt werden. Der Londoner „Standard" be-hauptet, baß bie Reise be« Marquis Tseng nach Deutschland hauptsächlich deshalb veranlaßt sei. um eine Erleichterung in dem telegraphischen Verkehr von China durch Rußland und Deutsch-land nach Westeuropa herbeizuführen. Für China soll dieselbe Vergünstigung erzielt werden, die durch den deutsch-russischen Vertrag bewerkstelligt worden ist und zwar im Anschluß an die neue Linie, welche die chinesische Re-gierung von Peking nach Kiakhta oder Mai-matschin zu bauen beabsichtigt. Wenn ein dahin zielende« Abkommen zwischen China, Rußland und Deutschlanb getroffen werden sollte, so würden fortan Depeschen zwischen China unb Englanb nur halb so viel kosten, wie blSher. Wir lassen dahingestellt. ob e« gerade dieser Gegenstand ist, der bei der Reise de« Marquis Tseng eine Hauptrolle spielt; bie chinesische Regierung beschäftigt sich indessen anscheinend sehr ernstlich mit dieser Telegraphenverbindung, die ihren Verkehr mit Europa von dem eng-lischen und französischen Kabel unabhängig machen soll. [Eine V e r k e h r « b e l u st i g >: n g im P o st w e s e n.J Aus Budapest wirb ossiciös be-richtet: „Unter den Vorlagen, mit denen sich der ungarische Reichstag in seiner bevorstehenden Session zu befassen haben wird, befindet sich auch ein Gesetzentwurf, betreffend die Declaration 818« de« wirtlichen Inhalt« ber gewöhnlich m Pi-keten versendeten Waaren. E« ist bereit« bezog» lich btr Principien biese« Gesetze« ein oollftän. bige« Einvernehmen mit ber österreichischen Ri-gierung erzielt warben; nachdem jedoch die A:-tion von dem Vorgänger be« gegenwärtiq» österreichischeuHanbelSmiitisterS eingeleitet ivarde. erachtete e« ber ungarische HanbelSmtnifter sät geboten, an Marqm« von Bacquehem übet den Gegenstanb eine formelle Anfrage zu nchint. unb wirb e« von ber Gegenäußerung de« Letzteren abhängen, ob ber erwähnte Gesetzentivun im ungarischen Reichstag überhaupt zur Verhaus-lung gelangt." Aremden Perkeljr in ßilli. Hotel Erzherzog Johann. HanS Muck, Bergingeniur. Wolfsberg. — Ha« Kirndauer, k- k. Gerichtsadiunkt. Haugsdorf. — ,«»»■ rich Schirza. t. k ArliUeri Lieutenant. Wien. — DI»' ritzWinett. Reisender. Prag. — Joses Kod«!la, Hnqenieiit s. Familie. Marburg. — Anna Schramme!. Gaitwcht. sitzerin. Lultenberg. — H. Hachset. Buchhändler. Lei,ju» — Wilhelm Eichen. k. l Major, s Frau, ffiies, -Carl Freitag. Kaufmann. Wien. — S Brauner. 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Kaufmann, Wien — Georg Berger. t«ta-scher Reisender, Wien — Dr. Ed. Langer, Advokaws. canbitat, Prag. — F. S. Pirc. StiftScapitular. St in Kärnlhen. — Arthur Pauspertl, v. Trachaitthil Beamter im k. k. Finanz-Minifterium k. t. Staaiiichuld!^ kaffa, Wien. — Hotel golbener Löwe. Agathe von Bauekovi^. Privat, Buccari. — &nl Pola&rt, Kaufmann. Wien. — Melchior K>ok»'»m!. Bäckermeistsr. Graz. — Eugen Edler von k. k. Hauptmann, Aqram. P«ter Suppan. A. jtosuch, W. Ti-tl. Sänger, Klagenfurt. — Lhlatilde T-»ix , von Gorica Oberstensgattin, s. Sohn. Sara,»'«. -Theodor Nitsche. Med. Doctor s. Sühnen, ^ellioq. Hotel Elephant. JuliuZ Tatars. Kausmann, Fium«. — Tr Rntz Beraer k. k. Oberstabsarzt u. Militär. Sanitatschki «. D. f. Frau. Trieft. - Eug- Obermeier. ,>nmz Rä»l. Kaufleute Wien. — Sigmund Gutfreund. 3Utf<«Wt. Prag — Beatrice von Lemuth, Privat f. Tochter. Zizme. Z Georg HSck k t Machenist in der Kriegimin«. Pola. Hotel Stabt Wien. Franz Donto, Werkföhrer aus Graz. — S«ew Pogalschniq. 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An den Erfinder der Malzezctract-Gesundhetts-HeilnahmngS-Zabricate in Wien und Berlin, Graben, Bräunerstrabe Nr. 8. Wien, II.. Taborstrabe 7», den 9 April l»S«. Seit IV Jahre» leide ich an Asthma, verbunden mit zeitweiligem, schmerzhaftem Husten. Durch Zahre Hatte ich Alles vergeblich versucht. Ich hatte Tage, ja Wochen, an welchen ich gezwungen war, »or Mattigkeit das Sett stt hüten: mich plagte Husten, Oniftschmrr,. Alhemnolh. mir fehlte Schlaf und Äppetit. Zch hauste I? Flaschrn Zhres «rlginal Zohann Hslfschen Msftrrtracl ivrs»ndheil«btrres und Zhre Zoh. Hokfsche Malz-v>esundlirils-tLhorola»t, nach deren «ebrauch ich schon eine erlrichirrung NihUe, meine schmrrthaflen Äthemdr-schwerden verringerten sich. Schlaf nnd Appetit kehrten wieder zurück, ich wurde zusehends kräftiger, «eiche Freude, das, ich nun ein Mittrl habe, das meist quälen verringert. Ich bin Ihnen {slr Ihre segensreiche Erfindung zu innigem Dank verpflichtet. Josefiite Brauner, KasseehauSbesitzerin in Wien. II., Taborstraße Nr. 79. Sr. Majestät der Lönig von Sachse«: Zhr Zohann Holfsches Maltcrtract-Gcsundheitsbirr deksmmt »er Äö- »Igln-Mutler ausge,eichnet. Aus der ganzen Erde ver-breitet. 27.000 Lerkaussstel' len. — Turch 400 Heilanstalten und 10.000 Aerzte verordnet. Hunderttausend« Menschen haben die verlorene Gesundheit wiedererlangt. Die erste, echte, heilbringende, körperkräftigenile Johann Hoff"»ehe Malz-Oesundheits-Cnocolade (fiir Blutarme. Bleichsüchtige, bei Auszehrung, Appetit- und Schlaflosigkeit) ist siltnal während des -lOjihrigen Ge-schäftsbestandes ausgezeichnet. Die französischen, englischen und übrigen Chocoladen haben nicht die Erfolge für die Erhaltung und Wiedererlangung der Gesundheit, als die Johann HofTsehc Mali-Gesund-heits-Chocolade. Dieselbe sollte d »her in keiner Haushaltung fehlen. 64 höchste Auszeichnungen seit 40jährigem GekchästS-bestände. Bon den meisten kaiserlichen, königlichen, fürstlichen und prinzlichen Leibärzten anempfohlen un angewendet. 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Notar als GerichtScommiffär: 502—3 Hjorenz Baä. Edict. In Folge verlaßbehördlicher Bewilligung werden die zur Berlassenschaft des verstor-denen Gutsbesitzers Herrn Karl Murgel gehörigen Fährnisse, als Pretiosen, Zimmer-und WirthschaftS-EinrichtungSstücke, Bettzeng n. f. w. am 9. Angnst d. I. und an den folgenden Tagen jedesmal von 9—12 Uhr Bormittags und von 3—6 Uhr Nachmittags zu Tüffer, Weixelbergerhof, jedoch nicht unter dem Schätzungswerthe gegen fogleiche Baar-zahlnng feilgeboten und wird am erstgenannten Tage um 9 Uhr Bormittags mit der Feil-birtnng der Prätiofen begonnen werden. Küster, am 2. August 1886. Franz Ulrich l. f. Notar als Gericht«'Commisiar. Rohitscher Sauerbrunn: nicht zu verwechseln mit der Tempelqnelle bei ALOIS WALLAND WMnnfßtifiat* wnrf fuHtgnuue UEötel Klefant, Heute Sonntay den 8. August Abschieds - Concert der beiden Kärntner Volkslieder-Sänger Suppan und Anna Origri33-3^^"13-®*tlaten. cl-jjo IClag'enfTjLrt sowie des beliebten Zitbermeisters Mitihm iiiett. 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Band enthält: Ach. wie iat's möglich dann. — Brttderk-in fein. — Da streiten sich die Leut' herum. — Der Weg zu inoa Diandlan ia r.inig. — Die Moata sechets gen». — I'n hast ja die schönsten Augen. — Es ist bestimmt ii Gottes Rath. — Fern im Sfld, das schöne Spanien. — Gott erhalt« Franz den Kaiser. — Ich kenn ein Alge. — Des Mädchens Klage. — Mädle ruck, ruck, ruck. — Muss i denn, »ich,» i denn. — Motterseelen ,11 «ia. — Santa Lncia. — Schaust so freundlich ans ürefcs lern. — Seht ihr drei Rosse vor dem Wagen. — So lsb' 'i-at wohl, du stilles Haus. — Steh' ich in finst'rer Mitternacht. — Ueber Berg und Thal, rauscht a Waxserfall. -üf ein Bergli bin i g'»#s*e. — Und der Hans »«bleicht umher. — Und schau ieh hin, so schaust du ber. — Von der Wanderschaft der Bua. — Von der Alj» tiiat das Horn, — Wan i in der Früh aufsteh'. — Wi» schimmert dort auf dem Berge so schön. — Wer hat dich du schöner Wald. — Wohl auf, noch getrunken — Wo i geh' und steh. — (Im ganzen 30 Kammer*.) Der früher erschienene (I.) Band enthält: Acnnchen von Tharau. — Auf da Alm da gibt's k.i Sünd. — Auf der Alm U a Freud. — Kiinmt a Vogeri geflogen. — Dirndl wie is mir so wohl — Drunten im Unterland. — Du, du liegst mir im Herzen. — Du flacbsboarat8 Dirndl. — Hoch vom Dachstein. — Ich weiss nicht was soll es bedeuten. — I hab' dir in d'Aeugerln g'schaut. — In einem kühlen Grund. — Jetzt geh' i an's Brüimle. — Lang, lang ist's her. — Letzte Rose — Mei Dirnderl is" harb auf rai - M«i Herz ist im Hochland. — O Dirndl tief drnat im TW. — Steh nur auf du Schweizerbub'. — Treu und berz-innigüch. — Tcppicbhändlerin, die aas Tirol. — T r> > sind lustig. — Von dar Kauler Alm. — Von meinen Bergli muss i scheiden. — \Wnn der Schnee von der Alm wegga geht. — Wenn'« Mailsifterl weht. — W-ei Ja Betriebs-Direction obigen Bergbaues in einreichen. Bezüge 45 11. pro Monat nebst freier Wohnung, Beheizung und Beleuchtung. 543-1 wir 1 beim Bezirksgerichte Völkermarkt «rt genommen. Bei K-nntniss des Slovenisehfn !'»ÖaU Die Möbel-Niederlage Graz, Franzensplatz Nr.1und2 s W dem Lande«theater, *96 Hehlt Ihr grooses Lager von oomnleten Hehlaf- nnd R|»l*eilmaier>(>arnM ohne MarmorpUttem. Spiegeln, Karniessen. Reiche Auswahl von Salon-Garnituren vos 90 fl. aufwärts, Schlaf-Divana, Ottomanen und iiake-Uebernahme aller Tapeaier-Arfeeitaa sige—r Kr—wguig billigst Ausntattungen und Möblirnngen von Land- nnd Badekäuaern werd« wJ billign» aa^efikii Hochachtungsvoll t'ierpnl n.nn Druck und Verlag von Johann Rakusch in Cilli Verantwortlicher Redacteur Karl Hermann Wolf.