50S Amtsblatt zur Laibachcr Zeituna Nr. 45. Mittwoch den 2ä. Februar 1874. (90-2) Nr. 1089. Kundmachnng über die Erledigung einer F3ffizi,rs.Witwen. Ttiftnng Durch das Ableben der Majorswitwe Erne. Me Micheli, gebornc Gräfin Lichtcnberg, ist ein ^alub v. Schellenburg'schcr Stiftungsplatz mit jüYU. 101 fl. 94 kr. ö. W. in Erledigung ge- Zum Genusse dieser Stiftung sind vorzugsweise arme in Kram gebürtige Witwen, deren hatten als Offiziere im k. k. Kriegsdienste ver-Aben sind, in deren Ermanglung aber auch "Ishiertzwilwen cincr andern Nationalität berufen. Die uiit dcm Tauf- und Trauungsschcine der ^twen, mit der Nachwelsnng der Familien und Amuogenöverhältnisse und uilt dem Todenfcheine oes Ehegatten belegten Gesuche sind spätesten» bis Ende März 1874 be/ der l. k. Militärintendanz in Graz zu über. "lchen. Laibach, am 20. Februar 1874. ^um krainischcn L a ndeoauo schuhe. lw5-1) Nr. 1714. Erlelllltllis. ' Im 3iamcn Sciner Majestät des KaiferS ^t das l. l. Landesgericht als Preßgericht in Lai-vach auf Antrag der l. l. Staatsanwaltschaft zu "echt erlannt: Der Inhalt des in der Nummer 21 vom //- Februar 1874 der in Laibach in floveni-IHer Sprache erscheinenden politischen Zeitschrift ^wv«n^< auf der ersten Scite abgedruckten, mit "lMjkil uz,. ^i«0tjli" übcrschricbcnen und mit en Worlen: X^, «0 colö dc^o l>1u/l)<>" beginnen-en, und mit den Worten »kllaj »s »mv bl»^0-' ^ uu^li ,^ cüx»,-i^ln in k<1kj / „u»ll^7ilili00" endmdcll Kuisayes begründe den Thatbestand des "H 8 ^5 lit. l) St. G. gearteten und strasbaren "erbnchcns der Störung der öffentlichen Ruhe, ^ ^ ^"^ ""lh tz 493 der St. P. O. vom u^ . ^^, Vt.G.B.Nr. Ill) und der tztz 36 U (tt^ bcö Prcßgesetzeö vom 17. Dezember 1862, ^.' '^-^r. ^i, d^c von dem l. l. Landespläsidium k ^ ^lh"hcitKbehölde im Enwerständnissc mit der Ii ' ^"lsanwaltfchaft verjügtc Beschlagnahme der Ieülä"" ^^ ""'" ^' ^bruar I874 der besagten Ulna ü^ bestätigt und zugleich die Weitervcrbrei-boten « " ^llllumer der gedachten Zeitschrift vcr^ belea/ "^ ""^ ^^ Vernichtung der mit Beschlag sieaelt -^"'^", dann die Zclstörung des ver "l Latzes der obigen Zmschnsl angeordnet. ^ibach, am 23. Februar 1874. " k. Aandesgenchl als Pr«Pg,richl. (94^1) ^lr. 1433. ilundmachullg. ^chk.?'^'^"^ 1874 angesangcn wird der Barett s"nftcn und feinen Trapezunter "! m Hil^n activist werden, littet ^ '^^^ ^" feinsten Trapezunter Cigaretten > (93-1) 1^47. Offcitausschmbullg. BchufS Vergebung der Reconstructions-Ar-bciten für Umlegung von zwei Straßenstrecken im D. Z. X1I/0—2 und XI1/3 —5 der Kärtnerstraße in der Nähe von Woltschach an den Mindestsor-dernden wird über Auftrag der h. t. l. Statthal-terei in Trieft vom 14. d. M., Nr. 1873/VI, bei dieser k. k. Bczirlshauptmannschaft am 30. März l. I. in der zehnlcn Bolmitlagöstunbc eine öffentliche Verhandlung mittelst Vorlage von schriftlichen Offerten abgehalten werden. Der FiscalpreiS beträgt für die erstere Um-lcgung im D. Z XI1/0—2 16,759 st. 74 lr. und für die andere im D. Z. X1I/3-5 . . . 14,560 „ - „ sohin zusammen 31,319 fl. 74 kr. und ist jeder Offerte, welche sowohl für das eine als das andere Object, einzeln oder zusammen für alle beide gestellt werden lönnen, das 5perz. Badium des Fiscalpreiseö beizufchließen. Aus der Dotation pro 1874 kann nur die Hälfte deS Fiscalpreifes heuer ausgezahlt werden, und wird die Zahlung der andern Hälfte im kommenden Jahre 1875 erfolgen. Jeder dem Amte nicht ohnehin bekannte Untcrrchmcr hat sich durch legale Zeugnisse aus zuweisen, daß er bereits ähnliche Arbeiten sür das Ncrar mit gutem Erfolge ausgeführt habe. Die technischen Operate, bestehend in den Plänen, Baubcschrcibung, den allgemeinen und speciellen Baubedingnissen, Verzeichnis der Ein« heitspreife und den summarischen Kostenüberschlä. gen, können von heute an bci der gefertigten k. k. VezillShauptmannschaft in den gewöhnlickcn Amts stunden eingesehen werden. K. l. Bezirlshauptmannschaft Görz, am 20sten Februar 1874. (100) Kundmachung. In ber am 19. Februar 1874 abgehaltenen außerordentlichen Generalversammlung hat sich der Gottscheer MännergesangSoerein freiwillig aufgelöst. Vereinsdilectilm des Votlscheer Mannet« Vesangovereineo, am 20. Februar 1X74 (88-2) Nr?3?7 Notarstelle in Illyrisch-Feistriz. Zur Wiederbesetzung der erledigten Notarstelle in Illyrisch Feistriz, eventuell für den durch deren Besetzung etwa vakant werdenden andern Posten im Notariatskammersprengl Kram, wird hiemit der Concurs ausgeschrieben. Bewerber haben ihre gehörig belegten und mit der QualisicationStabelle versehenen Gesuche bis 15. März 1874 Hieher einzubringen. Laibach, am 10. Februar 1874. B. k. Notalialskammer sär Kram (99-1) Plüfunstsanzcige. Die nächsten kehrerbesähigungs-Prüfungen für allgemeine Volks, und Bürgerschulen werden im Sinne der hohen Ministerialverorbnung vom 5,ten April 1872 bei der hierländigen k. l. Priisungs-com mission am 9. April d. I. und den darauf folgenden Tagen abgehalten werden. Eandibaten und Eanbidatinnen, welche sich dieser Prüfunq unterziehen wollen, haben ihre ge-stempelten und vorschriftsmäßig instruierten schrift' lichen Anmeldungen längstens bis 29. März d. I. bei der Direction der k. k. Prüsungscommifsion einzubringen und darin ausdrücklich zu erklären, ob sie sich der Prüfung für allgemeine Bolks^ oder Bürgerfchulen, und im letzteren Falle, für welche Gruppe zu unterziehen gedenken. Nach dem 29. März einlaufende Gefuche können nicht mehr angenommen oder berücksichtigt werden. Dem Gesuche ist beizulegen: a) eine kurze Darstellung der Lebensverhältnisse und des Bildungsganges; h) das an einer Lehrerbildungsanstalt erworbene Zeugnis der Reife; ,-) der Nachweis über eine mindestens zweijährige Perwendung im praktischen Schuldienste, und zwar an einer öffentlichen Schule oder an einer mit dem Oeffentlichkeitsrechte aus« gestatteten Pridatschule. Für die Ablcgung der Prüfung für Bürgerschulen ist eine Taxe von zehn, sür die Ablequng derselben für Volksschulen eine Taxe von fünf Gulden, und zwar vor Beginn der Prüfung bei der Direction der Prüfungscommission zu erlegen. Die Candidate« und Kandidatinnen, welche sich rechtzeitig gemeldet und ihr Gesuch um Zu> lassung zur Prüfung gehörig instruiert haben, wollen nicht erst eine besondere Verständigung oder Zulassungserklärung abwarten, sondern sich am 9. April und zwar um 8 Uhr vormittags zum Beginne der schriftlichen Prüfung in den hiefür bestimmten Räumlichkeiten der hiesigen t. k. Lehrer-vildungsanstalt einsinden. Lai bach, am 24. Februar 1874. Direction der K. k. PrüsungocommijNoN siil allg. Volke- und Durgerschnlen.