Lmbsckrr WochrMlk, Vrgan der Verfassungspartei in krain. Rr.105 Abonnements-Bebingnisse: Ganzjährig: Fiir Laibach fl. 4.— Mit Post fl. 5 — Halbjährig: . . . 2.— . . . 2.50 Bierteljährig: » , . 1>^ - . - 1-25 Fiir Zustellung in's Haus: Bierteljährig 10 kr. Samstag, de« 19. August. Insertions-Preise: Einspaltige Petit-Zeile L 4 kr., bei Wiederholungen L 3 kr. — Anzeigen bis 5 Zeilen 20 Ir. R ed »c t i o n. Ad mini sl rat i on u. Expedition : Herrengasse Nr. 1?. 1882. Die bevorstehende Ernennung der Bezirksschulinspectoren für Krain. Mit dem abgelausencn Schuljahre ist auch die sechsjährige Functionsdauer der bisherigen Bezirks-schulinfpectorcn für die Volksschulen in Krain zu Ende. Die Bedeutung dieser öffentlichen Funktionäre für die weitere Entwicklung des Schulwesens muß auch dem Laien einleuchten, und wenn in Krain in der abgelaufenen Periode ein wesentlicher Fortschritt in dem elementaren Unterrichte zu verzeichnen ist, so kann man den mit der Schulaufsicht be-trauten Inspektoren die Anerkennung eines redlichen Mitwirkens im Sinne der modernen Volksschul-Gesetzgebung nicht versagen. Einzelne derselben mochten zwar von klerikal-nationalen Anwandlungen nicht völlig sreizusprechen sein, allein die liberale Presse hat sich jeder beleidigenden Bemerkung gegen dieselben enthalten. Ganz anders verfuhr die slovenifche Presse Hut den ihr mißliebigen Bezirksschulinspcetoren, sie hatte überall ihre Spione bestellt, um sie auf Schritt r,nd Tritt zu verfolgen-, jeder Schmähartikel eines rrraleontenten Lehrers gegen feinen Vorgesetzten Schul-Inspektor fand, mit den gröbsten Insulten gewürzt, in den nationalen Blättern bereitwillige Aufnahme, sogar im Landtage wurden verdiente Schulmänner Feuilleton. Die provocirende Kornblume. (Brief n» eine Damc.) Madame! Meinem gegebenen Versprechen nachkommend, ^ie stets von wichtigen Vorkommnissen in der nationalen Bewegung der Slovenen in Kenntniß zu setzen, insofern« dieselben für Damen von einigem Interesse sein könnten, beeile ich mich, Ihnen die neueste Beunruhigung im slovenischen Lager zu stgnalisiren, i>a daraus mit der Zeit eine sehr leidenschaftliche Agitation gegen unsere Gesinnungsgenossinnen in Laibach und in Slovenien hervorzugehen vermöchte. Der Anlaß der gedachten Aufregung ist ein htzchst geringfügiger, es handelt sich nämlich um die Berechtigung der Kornblume, ob sie in Slovenien Aufputz aus den Strohhüten der Damen ge-*dagen werden dürfe. Niemandem wäre cs bisher ^«gefallen, hierin irgend eine Gefährdung der Nationalen Interessen oder eine Schädigung der Gleichberechtigung zu erblicken; nur die mit Argus-^aen spähende nationale Polizei hat es heraus-tzefunden, daß der Kornblumenschmuck nicht als Hodesache aufzufassen sei, sondern daß darin eine stzhr gefährliche antinationale Propaganda ver- vraen liege. Der Modereporter des „Slov. Narod" belichtete nämlich jüngst über „eine neue Mode in mit den Waffen der infamsten Verdächtigung angegriffen. Insbesondere hetzte die nationale Presse unausgesetzt gegen die Bezirksschulinspectoren Lehrer Sima und Professor Linhart; gegen Ersterm, weil er den Muth hat, in der von ihm mit Um-sicht redigirten „Deutschen Schulzcitung" für die liberalen Principien mit aller Entschiedenheit cinzu-stehcn, weil er als Inspektor des Schulbezirkes Stein gegenüber den Franziskanern an der Schule in Stein, die sich der Lehramtsprüfung nicht unterziehen wollten, auf dem schließlich selbst vom Unterrichtsminister Conrad gewahrten Standpunkte des Gesetzes verharrte; gegen Lin hart besonders darum, weil in dem seiner Inspektion unterstehenden deutschen Schulbezirke Gottschee sich in der Bevölkerung ein lebhaftes Interesse für die deutsche Volksschule und eine entschiedene Abwehr der slovenischen Prätensionen kund gab. Nunmehr hat der in seiner Majorität liberale Landesschulrath seine Vorschläge für die zu ernennenden Bezirksschulinspectoren für die nächste Periode erstattet, und sollen die betreffenden Besetzungsvorschläge den nationalen Kreisen bereits kein Geheimniß mehr sein. Nach der Haltung der slovenischen Presse zu schließen, scheint die Landesschnlbehörde das Verdienst- Laibach", über das Tragen künstlicher Kornblumen, was er als eine „p reußische Demonstration" ansieht, ja sein Scharfblick geht so weit, daß er behauptet, nach diesem Abzeichen auf öffentlichen Promenaden schon von Ferne die politische Gesinnung der Töchter Eva's zu erkennen. Die hiesigen Modistinnen sollen lauter Agentinnen des Fürsten Bismarck sein, sie machen für das preußische Abzeichen ganz ungenirt Propaganda, indem sie es als den neuesten Modeartikel anempfehlen. Der betreffende Berichterstatter erklärt schließlich diese Demonstration als etwas Abgeschmacktes, als eine „Provokation", die in Laibach und in Slovenien nicht geduldet werden dürfe, er stellt sie mit den Spielhahnfedern auf den Hüten der Bauernjungen in eine Parallele. Dieser letztere Vergleich enthält einen indirecten Appell an die Staatsbehörde, sie möchte in der Weise gegen die Kornblumenträgerinnen vorgehen, wie es ein energischer politischer Beamter vor mehreren Jahren in einem wegen der häufigen Schlägereien der Bauernburschen berüchtigten oberkrainischen Bezirke gethan hat, er verbot das Tragen der Spielhahnfedern und ließ durch die Organe der öffentlichen Sicherheit jenen Hutschmuck, wo immer sich ein Bauernjunge mit demselben zeigte, consiseiren. Zu einer förmlichen Kriegserklärung gegen das Tragen der Kornblume ist es zwar noch nicht gekommen, allein wer steht uns gut dafür, daß nicht die Führer der Nation dießfalls demnächst zu energischen Maßregeln greifen werden. Man erinnere sich volle Wirken dcr beiden genannten Schulmänner anerkannt und sie auch für weiterhin in Vorschlag gebracht zu haben; denn besonders in jüngster Zeit erheben die nationalen Blätter ihr Wuthgeheul gegen die beiden Genannten, so daß schon die Staatsbehörde sich zu wiederholten Malen veranlaßt fand, einzelne erschienene Nummern mit ehrenrührigen Angriffen zu saisiren. In dcr Absicht der Führer der Nation ist es jedenfalls gelegen, wenn solche Artikel in den öffentlichen Blättern erscheinen, um sich dann höheren Orts auf den allgemeinen Unwillen der Nation zu berufen, den derartige Ernennungen Hervorrusen würden. Ein höchst origineller Vorschlag war im „Slo-venski Narod" zu lesen, worin der Regierung die Zumuthung gemacht wird, sie möge bei den Gemeinden im Lande über das bisherige Wirken der Bezirksschulinspectoren Umfrage halten. Allein auf diesem Wege würde vielleicht gerade das Gegentheil von dem erreicht werden, was die Nationalen beabsichtigen, denn unzweifelhaft würden sich die deutschen Gottscheer Gemeinden sehr anerkennend über Professor Linhart's Wirken aussprechen, und wir zweifeln, ob die Landgemeinden des Bezirkes Stein mit den irregeführten Bürgern der Stadt Stein gemeinsame Sache gegen Sima machen würden. Den national-klerikalen Führern ist cs nur darum nur auf ihr ursprüngliches Vorgehen gegen den „Deutschen Schulverein" in Krain; anfänglich wurde sein vorgehabtes Wirken als Humbug, der in Slovenien nicht verfangen könne, mit Verachtung abgefertigt; nunmehr wird gegen diesen Verein Alles in Bewegung gesetzt, im steiermärkischen Landtag wurde die Hilfe der Staatspolizei zur Vertilgung des gefährlichen Gegners angerufen; auch im Krainer Landtage beabsichtigen die Nationalen dagegen eine gewaltige Kanonade zu eröffnen. Sonach ist jenes erste Geplänkel des „Slov. Narod" gegen die Kornblume nicht außer Acht zu lassen. Bedenken Sie einmal, meine Verehrteste, zu welch' Complicationen ein Kornblumenkrieg in Slovenien führen könnte. Seinerzeit hat ein flovenifcher Tirtäus ein aufreizendes nationales Kriegslied gegen die deutschen Turner als Träger der Frucht der deutschen Eiche gedichtet, die Folge davon waren sehr unliebsame Vorsallenheiten; sollte nun die ausgegebene Losung: „Fort mit den Kornblumen!" in Lied und Musik gesetzt werden, sollte dieser Weckruf — „builvieg," — bei Nationalfesten und öitalnicafeiern in Aufschwung kommen, so beschleicht mich eine leicht erklärliche Besorgniß um die schönen Trägerinnen des besagten Blumenschmuckes. Doch erscheint mir der Zauber der Weiblichkeit als ein so gewaltiger, daß die mit dem preußischen Symbole geschmückten Töchter Eva's vor Angriffen aufgehetzter Bauernjungen, die mit dem Herabrcißen der Kornblumen eine nationale HeldenchakK^ /HW zu thun, die vollständige Herrschaft über die Schule und über die Lehrerschaft zu erlangen, sie wollen gefügige Werkzeuge der Volksschulaufsicht, um mittelst derselben die Wciterverbreitung der Aufklärung in den untersten Volksschichten zu verhindern und auch fernerhin über die ungebildete Volksmasse ohne Widerspruch zu commandiren. Wir wollen hoffen, daß der krainische Landes-schulrath nach seiner gewonnenen besten Ueberzeugung einsichtsvolle, erprobte, freisinnige Männer für die erledigten Posten in Vorschlag gebracht hat. Sicherlich haben die krainischen Abgeordneten den Minister Conrad in dieser Angelegenheit bereits bestürmt; derselbe wird nun die Probe zu bestehen haben, ob, wie er sich einmal im Abgeordnetenhause aussprach, die Unterrichtsverwaltung auch im Stande ist, die Einmengung der Parteiaspirationen in die administrativen Angelegenheiten der Schule abzuweisen. Es wäre tief zu beklagen, vor Allem aber hätte die mit bedeutenden Kosten des Landes zu einer selbstständigen Stellung gelangte krainische Lehrerschaft am meisten zu leiden, wenn sie auch in der über sie geübten Aussicht jenem gehässigen Getriebe der Parleileidenschaft überantwortet würde, wovon ihr fast tagtäglich in den Spalten der nationalen Blätter durch ehrenrührige Angriffe auf ver-diente Schulmänner ein Vorgeschmack geboten wird. Der Bruderzwist im Hause der Czechen. Der neueste Erlaß des Unterrichtsministers Freiherrn von Conrad, womit die Ablegung einer strengen Prüfung an der czechischen Prager Universität auch in deutscher Sprache gefordert wird, hat die Führer der czechischen Nation — Nieger und Gregr — in kriegerische Situation verseht. „Politik" und „Narodni Listy" liegen einander in Haaren, werfen einander Bestechlichkeit, Lüge, Verhetzung, Ordenssucht, Denunciation, Narrheit und noch mehrere andere „göttliche Tugenden" vor. Pane Ri eg er ließ sich zu dem Geständnisse herbei, daß jeder Gebildete deutsch kennen und „neben" anderen Literaturen auch aus der „ergiebigen" Quelle deutscher Literatur schöpfen müsse. begangen zu haben glauben könnten, völlig gesichert sind. Anders würde sich die Sache gestalten, wenn die Localpolizei es für zeitgemäß fände, mit ihren Jnvigili-rungen und Plackereien gegen die „Kornblumen" einzuschreiten. Bisher haben höchstens gesundheitsschädliche Färbungen verschiedener Modestoffe der Sicherheitsbehörde Anlaß geboten, in den Verkaufsläden der Modistinnen Nachschau zu halten; sollte jedoch ein förmlicher Vertilgungskrieg gegen künstliche Kornblumen unternommen werden, so bin ich überzeugt, daß dieß eine erbitterte Neaetion des schönen Geschlechtes zur unausbleiblichen Folge haben müßte, ja daß selbst manche Verkäuferin von Modeartikeln, die sich bisher die Ausschmückung nationaler Vereinsfahnen mit slavifchen Tricoloren angelegen sein ließ, in'ö Bis-marck'sche Lager überträte. Wenn endlich sogar die Stadtvertretung die „Kornblume" als ein verpöntes Emblem erklärte und es nicht mehr gestattet wäre, Kornblumen zu Markte zu bringen, welche bisher in der Höhe der Feldblumensaison in vollen Körben zum Verkaufe ausgeboten wurden, wenn dieselben gleich faulen Fischen und unreifem Obst den Weg in die Laibach wandern müßten, dann Hütte gewiß die städtische Polizei mit den Blumenverkäuferinnen aus der Umgebung manchen argen Conslict zu bestehen und es müßten die Anwälte solcher Maßnahmen es auf das Tiefste beklagen, daß sie zur Vertilgung der „Preußenseuche" zu weit gegangen sind. Dessen ehrenwerther brüderlicher Gesinnungsgenosse Dr. Gregr bekämpft den Ausspruch Rieger's, bestreitet die Nothwcudigkeit der Kenntniß der deutschen Sprache und agitirt im czechischen Lager dafür, daß die czechischen Reichsraths-Abgeordneten nicht früher die Räume des Parlamentshauses betreten mögen, bis die Sprachenfrage imczechifchen Sinne gelöst sein wird- Also „Auferstehung der Abstinenz-Politik" ist wieder das Losungswort im czechischen Lager geworden! Beharren die Czcchensührcr bei ihrer Forderung: daß die Regierung sich bestimmt finden möge, den Ministerialerlaß in Bezug auf die Prüfungsverordnung zurückzuziehen, so schaden sie der Unter Taaffe's Regime mit ausschließlichen Privilegien großgewordenen czechischen Nation. Freiherr von Conrad meinte cs mit den Jüngern der Koruna össka, mit den Candidaten des „böhmischen Staatsrechtcs" gewiß gut, er wollte, daß der Jurist an der czechischen Prager Universität nicht bloß für den Amrsdienst in czechischen Bezirken Böhmens, sondern für den Staatsdienst in ganz Oesterreich die Qua-lifieation empfange. Beharren die Czechenführer bei ihrer Forderung, so sündigen sie selbst in erster Linie gegen die längst angestrebke Gleichberechtigung, denn die Amtssitze außerhalb der Grenzen Böhmens, die wohldotirten Beamtenstellen bei den Central-Behörden und Aemtern im Gebiete der Metropole des österreichischen Kaiserstaates würden für den nur der czechischen Sprache mächtigen Candidaten unzugänglich sein. Unter nationaler Gleichberechtigung kann nichts Anderes verstanden werden, als daß jeder Nationalität im Reiche Gelegenheit gegeben und die erforderliche Freiheit zugestanden werde, sich im Rahmen der Gesetze auszubilden. Die Statistik Oesterreichs eonstatirt, daß die Czechen in letzter Linie Anlaß hätten, über Verdrängung Klage zu führen. Blicken wir in das Staatshandbuch, Band I, und wir werden finden, daß die Mehrzahl der Beamtenstellen in den allerhöchsten und höchsten, hohen, mittleren und unteren Kanzleien Wiens mit Czechen besetzt ist; bei allen Branchen, von Alpha bis Omega, sind ezechische Namen vertreten. Des Pudels Kern liegt eigentlich darin, daß die Regierung nicht auch die in Böhmen domicilirenden Deutschen verpflichtete. Welche wüsten Orgien würde die Spionage bei ihrer Jagd nach Kornblumen und nach Allem, was damit zusammenhängt, feiern? Jeder Vers, in welchem jene Blume gefeiert wird, müßte als staatsgefährlich erscheinen. Gesetzt, ein Lehrer würde Schiller's herrliche Verse: „Windet zum Kranze die goldenen Aehren, Flechtet auch blaue Cyanen hinein" seinen Schülern oder Schülerinnen mit Begeisterung vortragen und es käme ein Bezirksfchulinspector von jenem Schlage, womit die Führer der Nation die Neuschule beglücken wollen, zu einem solchen Vortrage, — würde Letzterer nicht sofort die Sperrung einer solchen Anstalt mit derartigen staatsgefährlichen Tendenzen beantragen und den unglücklichen Lehrer der Oberbehörde zur Disciplinaruntersuchung überantworten, damit er schließlich „mit gebundener Marschroute" das von Bismarck's Emissären gereinigte slovenische Reich für immer verlasse? Ja, meine Verehrteste! eine grauenerregende Perspective eröffnet uns das in die leicht erregbare Menge geworfene Schlagwort, daß das Tragen der Kornblume eine Provokation der slovenischen Nation sei. Ich meinerseits stünde eher für die gegen-theilige Behauptung ein, daß die himmelblaue Kornblume einen Lieblingsschmuck der Krainerinnen bildet, daher ihr Hierlands eine nationale Bedeutung nicht abgesprochen werden kann. Noch ist mir in lebhafter Erinnerung jene angenehme Spazierfahrt, die wir in größerer Ge- entweder czechifch zu lernen oder das Land iül St. Wenzclskrone zu verlassen. Dr. Gregr kann es dem Dr. Rieger nit verzeihen, daß er die Nothwendigkeit der deutsch« Sprache hervorhob. Die Deutschen in OestenoR können auf die Rechtswohlthat verzichten, im Lani-I der Czechen eine Bcamtenstelle zu suchen; aber dl Böhme, der von altersher theils gewohnt, theiöi gezwungen ist, sein Brot außerhalb Böhmens verdienen, wird die Kenntniß der deutschen Spra-i nicht entbehren können. Die ministerielle Prüfungs-Verordnung gibt Ks legenheit, ein zahlreiches juristisches Czechenthum? schaffen, welches fähig ist, auch in deutschen, ziehungsweise gemischten Bezirken ämtlich zu wirk» Die Prüfungs-Verordnung verletzt das Gleichbere» tigungsgefetz durchaus nicht, denn die Czechen werds aus der neuesten Ministerial-Verordnung größer« Vortheil ziehen als die Deutschen. Das Ministerium Taaffe darf der ErwarW Raum geben, daß die Herren Czechenführer de» selben den Revolver insolange an die Brust scKS werden, bis es den Prüsnngserlaß zurückgezogü oder nachträglich verordnet haben wird, daß aut die deutschen Juristen in Böhmen mindest«! eine strenge Prüfung in böhmischer Spracht bestehen müssen, wenn sie als kompetenten fs Aemter im Czechenlande austreten wollen. N Czechenführer verlangen in ungestümer Form, di-Regierung müsse sich endlich entscheiden, müsse Farbe bekennen, müsse die Wahl treffen zwischen der ösm rcichischen Kaiser- oder der böhmischen Königskroi«', sie müsse rückhaltslos erklären, ob es ihr um du Gleichberechtigung der Slaven (?) ernstlich ^n, oder ob sie das slavische Element noch sort unter deutsche Oberherrschaft zu stellen gesonnen ist. Die verworrene Situation muß über kurz oder lang Klärung finden Es wird, ja es mich si4 zeigen, ob der Einheitsstaat Oesterreich in seine« bisherigen Bestände erhalten oder nach dem Plam der Czechen-, Polen- und Slovenensührer in föderalistische Formen umgestaltet werden will. Bruderzwist im Hause der Czechen wird den politi' scheu Gährungsproccß beschleunigen Der Regierung könnte das Duell zwischen Rieger und Gregr immerhin zu Statten kommen, wen« sellschaft längs des UferS der Save an einem nM nigen Maiabende gemacht haben und gewiß ist dis' selbe auch bei Ihnen nicht in Vergessenheit geratho>> Der mannigfache Wechsel der Landschaft, die ros>§ Abendbeleuchtung, die durchwürzte Luft, das seierliä« Rauschen des im tiefen Defilä vorüberfließendö Stromes brachten in uns eine ununterbrochen Reihenfolge der wohlthuendsten Eindrücke hervo' dieselben steigerten sich, als wir von der Ferne ei» Marienlied, von Frauenstimmen gesungen, zu Hörer bekamen, es waren die Mädchen des Dorfes b>"> einer Kapelle versammelt, halb aufgeblühte Knospen, von denen zwei das Marienbild mit Kränzen un' Gewinden von Kornblumen und des in gelber Trauben blühenden Bohnenbaumes schmückten, währen! ihre Begleiterinnen eine nationale Hymne an dir Himmelskönigin anstimmten. „Dieß gäbe ein Motir für ein reizendes Gemälde, ein Ave Maria Krain", meinte ein deutscher Maler, der von dk-Gesellschast war. Er hat auch später nach diesek-Motive eine hübsche Skizze angefertigt. Damals innerten wir uns des von den Lenkern der Geschick! Sloveniens geführten erbitterten Kampfes um dit Landesfarben, und eben bei diesem Anlasse mach« Jemand die Bemerkung, daß „gelb und blau", dieselben auf allen Dokumenten des Landes zu er> sehen sind, auch von der Landbevölkerung in Krais als Landesfarben in Ehren gehalten werden. Es ist ein bedauerliches Symptom von UnduK samkeit, wenn sogar einer nationalen Blume ihrt sie in der Lage wäre, den äuodu8 litiMvtibus gegenüber den tsrtiu8 gauäet zu spielen. So aber steht die Sache nicht, denn wie sehr Jung und Alt in der Sprachenfrage an der Prager Universität auch auseinandergehen mögen, mit der von dcr Regierung erlassenen Prüsungsverordnung ist die eine Partei so wenig zufrieden, wie die andere und in der Be-kämpfung des Erlasses sind Alte und Junge trotz Mannigfach nüancirter Auffassung der Sache eines Herzens und eines Sinnes. Für die Regierung er-wächst hieraus natürlicher Weise eine arge Verlegen-heit, denn es zeigt sich ihr auch dießmal wieder, was sie freilich schon oft genug zu erfahren Gele-qenheit hatte, daß keine Concession groß genug sei, die Czechisirer vollauf zu befriedigen. In solcher Situation mag nun allerdings dem Grasen Taaffe -er Gedanke aufsteigen, daß es wohl nicht so weit gekommen wäre, wenn er bei Zeiten die Zustände in dem Lichte betrachtet hätte, in welchem sic ihm Leute erscheinen- Was ist da natürlicher, als daß sein Unmuth nach einer Ursache sucht, die ihn dahin-gebracht, den Weg zu gehen, den er gegangen, und -a sind denn die Officiösen auch dießmal, wie immer, wenn es in Prag zu bunt wird, mit der Auffindung dieser Ursache gleich bei dcr Hand. Die Liberalen sind, sie sind schuld, daß die Dinge heute so stehen und daß die Herren von der Beseda nicht Müde werden, der Regierung immer neue und neue Verlegenheiten zu bereiten. Die Liberalen haben, wie die Officiösen versichern, den Grasen Taaffe in diese Situation, mit den Slaven zu pactiren, getrieben, sie haben ihn förmlich in das slavische Laaer gedrängt. Der Vorwurf, dcr da gegen die Liberalen erhoben wird, trifft aber weit schwerer den Grafen Taaffe als die Deutschen in Oesterreich. Wenn das, was die Officiösen behaupten, wahr wäre, wenn Graf Taaffe wirklich durch die Deutsch-Liberalen in das ezechische Lager gedrängt worden wäre was würde daraus hervorgehen und was würde es beweisen ? Es würde beweisen, und zwar unwiderleglich beweisen, daß Gras Taaffe von vornherein es sehr wohl gewußt habe, die Wohlfahrt des Staates verlange von ihm, eigentlich mit den Liberalen zu gehen, und cs wäre eigentlich die einzig richtige Politik, die er einzuschlagen habe, sich auf die Deutschen zu stützen; dann hätte er Verwendung als Schmuckgegenstand im Lande deshalb streitig gemacht wird, weil sie eine Lieblingsblume des greisen Hohenzollern an der Spree ist. Hat ja doch auch Napoleon I. für die Cyane eine besondere Vorliebe gehegt. Im Jahre 1812 gravirte ein Hyacinth Mainu, dcr sich einen Jlly rien nennt, in Laibach ein großes von Charles Toussaint zur Verherrlichung Napoleon's 1. com-ponirtes Tableau, worin Gewinde von Kornblumen die erfochtenen französischen Siege, die Namen der aroßen Männer jener Cäsarenzeit und der Mitglieder der Navoleonischen Familie umschließen. Sogar die Mächtigen der Erde haben nach dem Sturze Napoleon s die Kornblume nicht in Acht erklärt, umsoweniger war in der jetzigen Versöhnungsära, die ihren vielfarbigen Regenbogen auf dem blauen Himmelszelte ausspannt, das sich ober Oesterreich wölbt, ein Attentat auf die Trägerin der Himmelsbläue vom sloveni-schen Regierungsmoniteur zu erwarten. Einst hörte ich aus dem Munde einer krainischen Bäuerin die Aeußerung, daß die Kornblume „eine lutherische Blume" sei. Sie meinte, der Herr Pfarrer habe so etwas bei der Marienandacht aus einem Buche vorgelesen, allein darum wäre sie der Blume nicht aram, obschon sie gut katholisch gesinnt sei. Lanae suchte ich nach der Lösung des Näthsels, wie denn die Kornblume in Krain in ketzerischen Verruf gekommen sei. Endlich wurde mir darüber die gewünschte Aufklärung zu Theil, als ich auf der Lici-lation des Nachlasses eines Pfarrers ein Schock aber auch alle die Concessionen, die er im Laufe der drei Jahre den Czechen gemacht hat, ganz wider Willen gemacht, er hätte sie lieber unterlassen, wenn er zu denselben nicht förmlich gezwungen gewesen wäre. Oder wie? Folgt dieß Alles etwa nicht daraus, wcnn man dcm Grafen Taaffe nachsagen dürfe, er sei in das Lager der Czechen gedrängt worden? Wcnn aber diese Conclusion eine richtige ist, so entsteht ja doch wohl die weitere Frage, welchen großen Zweck Graf Taaffe wohl im Auge gehabt habe, daß er sich, obwohl er die Gefahr, der er entgegenging, klar erkannte, dennoch in die nun solche Verlegenheiten bereitende Position drängen ließ? Wir haben nicht die Verbindlichkeit, auf diese Frage eine Antwort zu geben; diese Pflicht liegt Denen ob, welche von der Voraussetzung ausgehen, Graf Taaffe sei von den Deutschen in s ezechische Lager gedrängt worden. Graf Taaffe mag sie dann beloben, wenn sie es zu Stande bringen, eine Antwort zu geben, die ihn von einem Vorwurfe entlastet, den sie unbesonnen und ungeschickt genug in ihrem Uebereifer gegen ihn erhoben haben. Politische Wochenübersicht. Gras Taaffe feierte in diesen Tagen den dreijährigen Bestand des von ihm constituirtcn Nationalitätenversöhnungsministeriums. Wie Letzterem und seinem Schöpfer das gestellte Programm gelungen, zeigen die erbitterten Partei-kämpfc und dic im liberalen Lager herrschende Opposition gegen das jetzige Regicrungssystem, welches die Deutschen von der bisher eingenommenen ersten Rangstufe verdrängte und den Slaven dennoch nicht Alles gewährt, was deren Uebermuth und Größenwahn fordert. Der Chor officiöser und officiellcr Lobsängcc stimmte ein und dasselbe Lied über die bisherigen günstigen (?) Erfolge der Acra Taaffe an, jedoch Thatsachen beweisen, daß das Programm der Nationalitätenversöhnungsapostel bis heute eine leere Phrase blieb. Slavischen Sonder-gelüsten wurde bereitwilligst befriedigende Rechnung getragen, jedoch das volksmirthschaftlichc Gebiet liegt noch fort unbeachtet in der Brache. F.Z.M. Freiherr von Dahlen wurde aus Gesundheitsrücksichten von dem Posten eines eom- slovenischer Gebet- und Erbauungsbücher um einige Kreuzer erstanden und mich in dieselben vertieft hatte. Unter diesen Erzeugnissen der slovenischen Literatur befand sich auch ein vom Landvolke sehr gesuchter Artikel, nämlich die von Monsignore Jeran herausgegebenen „ölnai-vies", zu deutsch „Maiglöckchen". Eine ganze Serie von Gebetbüchern führt diesen Namen. In den ersten erschienenen Bändchen kommen religiöse Betrachtungen über verschiedene Blumen vor, sie werden bei den Maiandachten in der Kirche vorgelesen. Mit großer Befriedigung durchblätterte ich diese geistliche Botanik, ich konnte den anmuthigen Beschreibungen und religiösen Nutzanwendungen diverser Feld- und Zierblumen, sowie auch einzelner Gesträuche und Bäume als: Arnica, Cyclamen, Reseda, Birke u. s. w. meinen Beifall nicht versagen. Nur die Charakteristik der Kornblume berührte mich gewissermaßen unangenehm. Monsignore Jeran schreibt über dieselben : „Die Kornblumen sind in den Aeckern sehr unwillkommene Gewächse, sie unterwühlen das Getreide, sie verursachen ihm viel Schaden. Sowie man dieselben als Unkraut ausrottet und vertilgt, so muß es auch mit den ketzerischen Lehren geschehen. Die Kinder treten die Weizenähren in den Boden, wenn sie nach Kornblumen langen. So ergeht es auch Denen, die die Gegner unseres Glaubens großsprecherisch loben und rühmen. Die Kornblumen sollen auf der Erde weit verbreitet sein, ebenso sind auch die Feinde der Wahrheit und des Glaubens überall anzutreffen, vor diesen muß man mandirenden Generals zu Sarajevo und Chefs der bosnischen Landesregierung enthoben und der General der Cavallerie und bisherige Militärkommandant zu Hcrmannstadt, Baron Appel, zum Nachfolger Dahlen's ernannt. Dcr „Pestcr Lloyd" äußert sich über diese Personalveränderung wie folgt: „Die Enthebung des F.Z.M. Dahlen und Ernennung des Generals der Cavallerie Appel zum Chef der bosnischen Landesverwaltung ist in der Natur der neuen Verhältnisse begründet; nachdem der Wirkungskreis des Landcschcss wesentlich reducirt worden ist, begreift es sich, daß der frühere Gouverneur, der an eine andere Machtsphäre gewöhnt war, abberufen wird. Soweit die Personenfragen in Betracht kommen, inaugurirt sich die Acra Kallay als eine Aera sehr radikaler Reformen; es bleibt abzuwarten, wie sich die Verwaltung selbst in dcr Praxis gestalten wird." Die Kroaten sind darüber sehr unzufrieden und wird über Kallay in einer Agramer Korrespondenz der „Politik" bittere Klage geführt. Soviel ist jedoch gewiß, daß die kroatischen Beamten sich die Zuneigung dcr bosnischen Bevölkerung zu erwerben nicht verstanden haben. Minister Freiherr v. Conrad wird von den slavischen Blättern Mährens heftig angegriffen, weil er die von dcr „Matiee" angestrebte Errichtung eines slavischen Gymnasiums in Troppau verweigerte. Dieses Gymnasium, behaupten sie, sei nothwendig im Staatsinteresse, weil das „Preußenthum" nirgends so gedeihe, wie in Schlesien. Wie in Triest, so gebe cs auch in Schlesien eine »IrrsäsnlÄ«. Baron Conrad möge nicht vergessen, daß er Mitglied der Taaffe'schen Regierung sei, unter welcher die Slaven nicht an die Wand gedrückt werden dürfen. Bei fortgesetztem Widerstande gegen die Errichtung eines slavischen Gymnasiums in Troppau und slavischer Mittelschulen in Mähren würde den nationalen Abgeordneten die Geduld reißen, sie würden gegen die Regierung Stellung nehmen. Der Landtag von Istrien ist für den 20. d. und jener von Galizien für den 4. September l. I. einberufen. In Süddalmatien und in dcr Herzegowina wollen sich die Zustände durchaus nicht zum Besseren gestalten; zu den dortigen Bedrängnissen kommt noch der Krankenstand dcr Truppen. sich hüten." Dieser ungünstige Geleitschein, der in den »Lmarvios" den Kornblumen ausgestellt ist, schien mir sehr bedenklich zu sein, denn wenn „Slov. Narod" noch weitere Verfolgungen gegen die „Hohenzollern'fchen Blumen" beantragen sollte, so wird er gewiß nicht unterlassen, die von einem krainischen asketischen Schriftsteller hervorgehobene ketzerische Bedeutung dieser Blume als höchst erwünschte Waffe zu benützen. Glücklicher Weise ist seit der Drucklegung jenes ersten wenig anempfehlenden Attestes über die Bedeutung der Kornblume im dritten Bändchen der nLmarnies« eine totale Aenderung in den Anschauungen des Monsignore Jeran vorgegangen, denn in dem sechsten Jahrgange seiner »Lmarmes« erhebt er die frühere Ketzerblume zur Glorie einer unschuldig verfolgten „Leidensblume". Es heißt von ihr daselbst: „Freundlich und lieblich leuchtet sie uns aus den Saaten entgegen, doch der Landmann sieht sie nicht gerne auf dem Acker, er verfolgt sie. Ihr herrliches Himmelblau möge uns auf das himmlische Paradies nach den Leiden dieses Lebens erinnern." Diese corrigirte Deutung der Blume sühnte uns mit dem früher über dieselbe gefällten herben Urtheile völlig aus. Die Kornblume ist demnach nach dem Zeugnisse eines nicht gering zu achtenden slovenischen Schriftstellers eine „Dulderblume", und wenn die Fürsprecher der slovenischen Nation in Parlamenten die Leiden ihres Volkes in den grellsten Farben schildern, wenn selbst moderne slovenische Dichter ihren Volksstamm mit dem stereotypen Epitheton Das große Militärspital in Cattaro ist in Folge der Einwirkung des Lagerlebens auf die Truppen mit Kranken angefüllt und es mußten zwei an-stoßende Gebäude gemiethet werden, um daselbst die Typhuskranken unterzubringen. Der sehnlichst erwartete Regen, welcher dem empfindlichen Wassermangel auf der Hochebene von Ledenice und Dragalj abhelfen soll, ist noch immer nicht eingetreten. Die Temperatur beträgt 30 Grad Reaumur im Schatten. Am 10. d. wurde in Triest der Turnlehrer Beltramini über Requisition der Gerichtsbehörde verhaftet. Er war bereits als Refervecorporal bei dem Regimente Weber in Bosnien in Untersuchung, weil er einberufenen Reservisten die Desertion nach Italien erleichtert hatte. — In- und ausländische Blätter fahren fort, dem Petardenwurfe längere Artikel zu widmen und Betrachtungen über die Verhältnisse Triests anzustellen. Die Berliner „National-Zeitung" bemerkt: „Es kann nicht so bleiben, die Stadtverwaltung muß in zuverlässigere Hände gelegt werden, die Reichsregierung muß eingreifen! Hiezu würde jedoch eine andere Regierung gehören, als die Taaffe'sche." Die „Nordd. Allg. Ztg." versichert, daß das Triester Attentat die guten Beziehungen Italiens und Oesterreichs nicht im Geringsten schädigte. Maneini habe sofort auf die erste Nachricht von dem Attentate folgende Depesche an Robilant geschickt: „Wir sind die Ersten, welche wünschen, daß der Urheber dieses verabscheuungswerlhen Verbrechens ermittelt und exemplarisch bestraft werde, denn derselbe ist ebenso ein Feind der österreichischen wie der italienischen Monarchie. Wenn er Italiener ist, über-lassen wir ihn der vollsten Strenge der dortigen Gesetze." Wie sehr die brennenden Sonnenstrahlen aus die Köpfe der Czechen einwirkten, bezeugt die Rede des mährischen LandtagSabgeordneten Hoppe bei Gelegenheit des Turnvereinssestes in Kolin, welche folgende Stelle enthält: „Nicht Concefsionen fordern wir, wir fordern unser Recht. Böhmen und Mähren sind Eins, in dieser Einheit ruht unsere Macht, unser Heil. Wenn wir so gemeinsam Vorgehen, dann werden sich unsere Wünsche erfüllen; wir gelangen an's Ziel und werden der wichtigste Factor in Oesterreich sein; wir Slaven werden Oesterreich seine Signatur geben und Oesterreich wird nie mehr ein deutsch es Oesterreich sein können; es wird das Oesterreich der österreichischen Nationen sein. Das heutige Fest ist ein Theil dieser zum Ziele führenden Thätigkeit, ein Beweis unserer Verbrüderung. Gebe Gott unserem Streben seinen Segen." In der Stadt Gablonz fand eine Kaiser Josef-Fei er statt. Die Festrede, welche Dr. Karl Stengel hielt, brachte folgende Stelle: „Wie kommt es, daß gerade nur Deutsche dem unsterblichen Kaiser aus Dankbarkeit Denkmäler errichten, während alle anderen Nationen, für die er doch in gleicher Weise gesorgt, sich ruhig und ablehnend verhalten?" Redner findet die Ursache hievon in dem Mangel an Opfersinn, in den egoistischen Bestrebungen und Sonderinteressen dieser Nationen, die sich zur Erreichung ihrer Ziele mit den Feudalen und klerikalen verbinden, um die Freiheiten zu vernichten, um aus Oesterreich einen Slavenstaat zu machen. Redner protestirt gegen die Verdächtigung, als wollten wir durch die Verherrlichung Kaiser Josef's mit unserem Deutschthum demonstriren, und sagt, daß trotz aller Verleumdung, trotz aller Verketzerung wir gute Oesterreicher sein, aber Deutsche bleiben wollen. Redner schließt mit der Ermahnung: „Seid treu dem Vaterlande, treu der Freiheit und dem Stamme!" Die Deutschen in Mähren haben im Landesschulrathe neuerlich zwei Stimmen verloren. So vollzieht sich, wie des Volkssängers Refrain lautet, die Slavisirung Oesterreichs „ratenweise" ; Schritt für Schritt wird die Oberherrschaft der Slaven zum Nachtheile des Deutschthums erweitert. Die in Montenegro befindlichen Flüchtlinge aus Süddalmatien und den oeeupirten Provinzen weigern sich, in ihre Heimat zurückzukehren, und verlangen Auswanderungspässe in die Türkei. »lerpin«, zu deutsch ein „Racker" oder ein „Dulder", auszeichnen, so verdient die Kornblume als ein Symbol der Slovenen erklärt zu werden, daher die ihr zu-gemuthete „preußenseuchlerische Mission" auch von diesem Gesichtspunkte aus sich als eine böse Ver-läumdung erweist. Ich bin mit meinen Ausführungen zu Ende und kann mich hiebei eines stolzen Selbstgefühles nicht erwehren, daß es mir bei meinen von gar mancher Seite mit hochmüthigem Vornehmthum belächelten eingehenden Studien der slovenischen Auferbauungsliteratur gelungen ist, ein so wichtiges Argument zur Ehrenrettung der Kornblume aus einer von liberaler Seite völlig vernachlässigten Rüstkammer hervorgeholt zu haben. Machen Sie daher, meine Verehrte, mit ihren liebenswürdigen Colleginnen von dieser Waffe geeigneten Gebrauch, und wenn die „Slovenier" gegen solche überzeugende Argumente taub und blind bleiben, wenn sie noch weiters arge Pläne gegen die Kornblumenträgerinnen im Schilde führen, dann greifen Sie zu dem Arsenale jener Waffen, die ihnen Mutter Natur beschieden hat, es sind dieß Schönheit, Jugend, Anmuth, Fröhlichkeit und ich bin fest überzeugt, daß im Kampfe gegen Argwohn, Tücke und kleinliche Nergelei die blaue Kornblume als Siegerin hervorgehen wird. Empfangen Sie. . . Laibach, 15. August 1882. kllilniMus. Die Ereignisse in Egypten. Die egyptifche Regierung ersuchte die Consuln, wegen drohenden Wassermangels darauf hinzuwirken, daß die Flüchtigen nicht jetzt schon nach Alexandrien zurückkehren. Die neueste Proklamation des Sultans gegen Ara bi Pascha mißbilligt den Versuch Arabi's, sich an die Stelle der Autorität des Khedive zu setzen, und sagt, die Acte Arabi's gegen die Autorität Tewfik Paschas, welche Acte als insurreetionelle und verbrecherische qualificirt werden, verstoßen gegen die Vorschriften des heiliges Gesetzes, des Scheri, welches die Zuwiderhandelnden strenge bestraft. Die Egypter haben am 10. d. die am Dimsah-See, durch welchen der Suez-Canal geht, gelegene Stadt Jsmailia besetzt, und Alexandrien ist von den Truppen Arabi's vollständig blokirt. Die Nationalversammlung in Kairo soll beschlossen haben, wenn Arabi Pascha zum Rebellen errlärt werde, sofort die Unabhängigkeit Egyptens zu pro-clamiren. DieEngländer sind vom Khedive ermächtigt worden, die Einfuhr von Kohlen und Munition an der Küste zwischen Alexandrien und Port Said zu verhindern. Zwischen England und der hohen Pforte sind die Verhandlungen noch fort im Zuge; der Sultan hatte am 14. d, M. weder die von England beantragte Militär-Convention, noch die Proklamation gegen Arabi Pascha unterzeichnet. Die Ulema - Versamm lnng in Kairo erklärte über Antrag Arabi Paschas den Sultan als abgesetzt und den Scherif von Mekka zum Nachfolger deS Padifchah. Der englische General Sir Garnct Wolseley ist in Alexandrien angekommen und erklärte, daß England bloß die Autorität deS Khedive Herstellen und nur gegen die Rebellen kämpfen und alle friedfertigen Personen respeetiren wolle. Der General fordert schließlich auf, mitzuwirken zur Unterdrückung der Rebellion. Ausland. Der Tag der Krönung des C aren isi bis jetzt noch nicht bestimmt. In Hofkreisen glaubt man, der Befehl zur Krönung, welche ohne große Festlichkeiten vor sich gehen soll, werde plötzlich erfolgen und in Moskau Alles innerhalb dreier Tage vollzogen werden. Da nämlich das religiöse Cere-moniell vor der Krönung ein zweitägiges Fasten im Kreml vorschreibt, so könnte die Krönung selbst erst am dritten Tage stattfinden und durch die Gratulationen und ein Galadiner mit Ball ihren Abschluß finden. Unmittelbar daraus soll der Hof nach Petersburg zurückkehren. DaS Zustandekommen der Militär-Convention zwischen England und der Pfort gilt jetzt als ziemlich gesichert. Im jungen Königreiche Serbien stehen die Sachen nicht am besten; nachdem sich schon in der am 8. d. M. stattgefundenen Sitzung des radi-calen Parteitages in Kragujevatz die größte Uneinigkeit manifestirt hatte und bei der am 10. d. abgehaltenen Verhandlung über die Finanz-Reform gleichfalls keine Übereinstimmung zu erzielen war, constatirte der Vorsitzende Praschiä die Resultatlosigkeit der Berathung und schloß die Sihung. Ueber Einschreiten Frankreichs haben alle in Konstantinopel residirenden Botschafter wegen der in Syrien und aus anderen Punkten des türkischen Reiches herrschenden christenseindlichen Agitation dringende Schritte bei der Pforte gemacht. Der Alpine Congreß in Salzburg. Orig.-Bericht deS „Laib. Wochenbl." Die Tage vom 11. bis 15. d. M. waren für Salzburg wirkliche Festtage. Der II. internationale Alpine Congreß und die IX. Generalversammlung des deutschen und österreichischen Alpenvereines hielten in diesen Tagen ihre Sitzungen ab und die Stadt Salzburg bot wirklich Alles aus, um den aus diesen Anlässen erschienenen Gästen den Aufenthalt so angenehm als möglich zu machen. Wer die herrliche Lage der Stadt Salzburg und Umgebung kennt, wird es begreiflich finden, daß Touristen für ihre Versammlungen keinen passenderen Ort wählen konnten, als die altehrwürdige Hauptstadt an der Salzach. Der deutsche und österreichische Alpenverein hielt bereits vor einigen Jahren seine Generalversammlung in dieser Stadt ab und war sich dessen schon im Voraus bewußt, daß die Liebenswürdigkeit der Salzburger auch den Theilnehmern bei der heurigen Versammlung in unvergeßlicher Erinnerung bleiben werde. Die meisten Vereinssectionen sandten ihre Vertreter und auch die Sektion „Kram" war durch den Delegirtcn Professor Dr. Gartenauer vertreten. Wir beschränken uns darauf, über die Festtage von Salzburg nur dasjenige zu berichten, was den äußeren Glanz erhöhte, und überlassen den geschäftlichen Theil vollständig dem Herrn Delegirten aus Kram, der es gewiß nicht verabsäumen wird, s"E)^ in einem Vereinsabende darüber ausführlich Bericht zu erstatten. In Salzburg gehört cs nicht zur Seltenheit, wenn die Stadt im Flaggenschmucke prangt, dießmal aber war man ganz besonders bestrebt, die ösfen^ lichen und Privathäuser in den gehörigen Schmuck zu setzen. Das große neben dem Bahnhofe stehende „Hotel Europa" erschien sehr herausstassirt und ine mächtige vom Dachfirst wehende schwarz werß-rothe Flagge ließ errathen, daß Salzburg auch Gaste rn seiner Stadt beherbergt, die dem deutschen Reiche angehören. Ja, sagen wir eö nur ganz offen, es war ein deutsches Fest, es war eine deutsche Versammlung, die in der einst so mächtigen, erzbischöflichen Residenz abgehalten wurde, und welches den zu jeder Zeit hochgehaltenen deutschen Charakter der Stadt Salzburg vollends bewährte. Vom Norden und Süden fanden sich deutsche Touristen ein, sie schüttelten sich in aufrichtigster Weise die Hände, und wer heute von dem ehemals bestandenen Gegensätze des Nord- und Süddeutschen noch reden wollte, der müßte in Salzburg längst zu anderer Meinung sich bekehrt haben. Der überaus verdienstvolle Präsident des Centralausschusses Dr. v. Barth führte bei den Versammlungen den Vorsitz, und es sei für heute nur erwähnt, daß auch der Section „Kram" gedacht wurde, die, nachdem sie einen langwierigen Winterschlaf von mehreren Jahren gethan, wieder zu neuem Leben erwachte. Der ausgesprochene Wunsch, daß die Section „Krain" auch weiterhin noch in der Weise floriren möge, wie im letzten Jahre, wird wohl erfüllt werden. Es sei auch noch ferner erwähnt, daß in der Alpinen Ausstellung die von der Section Krain" ausgestellte „Diätetik für Touristen" von Dr. Ke esbach er sich befand und ein sehr gut ausgeführtes Panorama vom Groß-Gallenberge. Ohne dem weiteren Berichte vorgreifen zu wollen, darf wohl nicht unerwähnt bleiben, daß als Centralort für die drei nächsten Jahre Salzburg und zum Präsidenten Gymnasial-Prosessor Richter, ein um die Alpinistik hochverdienter Mann, gewählt wurden. Der Glanzpunkt aller Festlichkeiten, die die Stadt Salzburg zu Ehren ihrer Gäste gab, war unstreitig das venetianische Fest in Leopoldskron. Der liebliche Weiher war von illuminirten Fahrzeugen vollständig occupirt, der herrliche Park bezaubernd schön beleuchtet, und was dem Auge die angenehmste Weide bot, war die glänzende Höhen-Beleuchtung. Kein Berglein in der Nähe und Ferne entbehrte eines Freudenseuers und namentlich der vielbeliebte Gaisberg mit seinem stattlichen Hotel nahm sich imposant aus. Aber auch das Fest am nächsten Tage, welches die Stadt Salzburg im Curhause aab, kann eben nur in dieser Stadt möglich sein. Der Bauernball im Cursalon vereinigte die gesammte Elite-Gesellschaft Salzburgs, Alles erschien im Bauern-costüme, ja der sonst so obligate schwarze Frack war an diesem Abende verpönt. Der Salon war so dicht gefüllt, daß man an das Tanzen nicht denken konnte und nur den originellen Trachten und Schuhplattler-Tänzen zusah. Nach Schluß der General-Versammlung vereinte ein solennes Bankett die Theil-nehmer, Trinksprüche auf unseren und den deutschen Kaiser begeisterten die Gesellschaft und schon nach einigen Stunden traf vom Kaiser aus Ischl die telegraphische Meldung ein, in der dem Alpenvereme der kaiserliche Dank ausgesprochen wird. Tags darauf trennten sich die Teilnehmer nach allen Winden, um den letzten Programmpunkt, die verschiedenen Ercursionen, auszuführen; man verabschiedete sich m herzinnigster Weise, sich ein freudiges Wiedersehen in Passau im nächsten Jahre zurufend. . Der Salzburger Kunstverein veranstaltete eine Alpine Kunstausstellung, in welcher 228 Gemälde, selbstverständlich durchwegsLandschasten, exponirt waren. Von Bildern, welche Partien aus unserem Heimatlande Krain darstellen, sind nachstehende zu erwähnen: ^wei Bilder von A. Hlavacek: „Der schwarze See auf dem Triglav" und „Das Schutzhaus auf dem Triglav". Die Bilder sind Privateigenthum und wurden zur Ausstellung gütigst überlassen. Vom Maler G. Geyer aus Wien sahen wir eine Oel-studie: ,An der Savica" und ein Aquarell: „Der Wocheine'r See". Von Gebirgspartien, die auch unseren Touristen zur Genüge bekannt sein dürften, wären Lervorzuheben: Das berühmte Pernhart'sche Panorama vom Groß-Glockner, fünf Oelstudien ..Aus Pontasel" von G Peter aus Wien, „Der Obir bei Bleiburg" von G Geyer, von gleichem Artisten auch Aquarelle: „Der Ossiacher See in Kärnten", der „Naibler See" und der „Facker See". Eines der schönsten und werthvollsten Gemälde ist: „Die Unterkunftshäuser am Hochobir" von I. Willroider, einem der berühmtesten Düsseldorfer Maler. Die Salzburger Kunstausstellung ist für Touristen gewiß von großem Interesse und herrscht über dieselbe ungetheiltes Lob. L. Locale Nachrichten. — (Der Krainer Landtag) wurde für den 4. September l. I. einberufen. — (Zur Slove nisirung der Mittelschulen inKrain) brachte die „Deutsche Zeitung" einen neuen Artikel, welcher folgenden Passus enthält: „Die Ministerial-Verordnung ist um so bemerkens-werther, wenn man berücksichtigt, daß sich von jenen sloveriischen Lehrbüchern, deren Vorhandensein zur Ausführung derselben unerläßlich ist, zwei (Moönik's „Arithmetik" und ein lateinisch-slovenisches Wörterbuch zu Cäsar's »1)6 Löllo Oallieo") derzeit noch unter der Presse befinden, dem Ministerium sonach keine Garantie für ihre Verwendbarkeit bieten. Es zeugt dieß von einer so weitgehenden Connivenz gegen die slavischen Forderungen, daß man sich billig fragen darf, wie der Minister diesen ungleichen Vorgang mit der bekanntlich sehr gewissenhaften Strenge in Einklang zu bringen vermag, welche die ministeriellen Prüfungs-Commissionen sonst bei der Beurtheilung und Zulässigkeitserklärung deutscher Lehrbchelse mit Recht anzuwenden pflegen. Die Folgen der neuen sloveriischen Gymnasial-Aera in Krain werden übrigens nicht lange auf sich warten lassen. Unsere Jugend, die beim Bezüge der Universität schon jetzt mit sprachlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, wird bei dieser Erziehungsmethode überhaupt nur in vereinzelten Fällen befähigt sein, dem Studium an einer deutschen Universität mit Erfolg zu obliegen und sich jene sprachliche Fertigkeit im Deutschen anzueignen, die zur Versetzung was immer für eines öffentlichen Staatsamtes in Oesterreich wohl auch in Zukunft erforderlich sein wird." — ((Der Tabor in Sessana) hat, wie der „N. Fr. Presse" aus Triest mitgetheilt wird, die Slovenen, welche derzeit den Patriotismus für sich allein in Pacht genommen haben wollen und die gut österreichisch gesinnten italienischen Familien sammt allen Deutschen des Küstenlandes mit der „Il-reäenta" in Einen Topf werfen, sehr unternehmend gemacht. Zunächst sollen weitere Tabors in den Ortschaften am Karst abgehalten werden. Dabei werden Theater-Vorstellungen zu Gunsten des Nationalhaus-Baues arrangirt. Das „große nationale Fest in Adelsberg", welches seit Monaten vorbereitet wurde, scheint dagegen aufgegeben zu sein. Die slovenischen Blätter constatiren, daß beim Meeting in Sessana sowohl Geistliche wie Schullehrer zahlreich vertreten waren, und fordern, man möge künftig auch die studirende Jugend heranziehen und sie bei den Tabors wenigstens als Sänger und Dilettanten für die Theater-Vorstellungen benützen. „Diese Elemente, zur rechten Zeit verwendet, um die nationale Begeisterung zu erhöhen im Vereine mit den slovenischen Arbeitern, die zu Hunderten nach Sessana gezogen waren, und die österreichischen Gestade an der Adria könnten vom Jtalianismus und der germanischen Geschäftigkeit (sic!) reingefegt und, wie dieß der nationale Wahlsieg in Capo d'Jstria eben bewiesen hat, die Slovenen und Croaten Herren der Situation im Süden werden." Die slovenischen Blätter vergessen auch nicht, hervorzuheben, daß der beim Bomben-Attentate unversehrt gebliebene Obmann des Veteranen-Vereins von Triest, Räcke, bei dem Meeting in Sessana anwesend war und dort trotz seiner deutschen Abstammung in slovenischer Sprache für die ihm dargebrachten Ovationen dankte. Sie folgern daraus, daß auch der Veteranen-Verein den Nationalen stets zur Seite stehen werde. — (Zu Gunsten des Deutschen Schul-ve reine s.) Nach Bericht der Grazer „Tagespost" hat die Polizeidirection in Graz eine Versammlung des Deutschen Vereines, in welcher eine Kundgebung über die slovenische Interpellation in Ange-legenheiten des Deutschen Schulvereines stattfinden sollte, verboten. Einer vom Vereinsvorstande dagegen eingebrachten Berufung hat die Grazer Statthalterei stattgegeben und das Verbot aufgehoben, weil die Voraussetzungen des § 21, Alinea I, des Vereinsgesetzes nicht zutreffen. — (Das Geburtsfest des Kaisers) wurde am 18. d. M. durch Gottesdienste in den verschiedenen Kirchen Laibachs gefeiert. Zu Ehren des a. H. Kriegsherrn fand im Glassalon der Casino-Nestauration ein Officiers-Fest-Diner statt. — (Die „Laibacher Zeitung" und die Juröiöfeier in Mulau.) Die den kaiserlichen Adler an der Stirne tragende officielle Landeszeitung enthält einen enthusiastischen Bericht über das von den Nationalen im Geburtsorte des verstorbenen Redacteurs Juröiö gelegentlich der Anbringung einer Gedenktafel an dessen Geburtshause am 15. d. M. in Scene gesetzte Nationalfest. Die dabei gehaltene, mit stürmischem Jubel aufgenommene Festrede, welche den Juröiö als einen uneigennützigen, eisernen politischen Charakter, als hochverdienten slovenischen Belletristen und Publicisten feierte, wird vom Officiosus als ein wahres Meisterstück gepriesen. So liberal denkend wir auch gegenüber nationalen Ueberschwenglichkeiten sind, bei denen es uns höchstens Wunder nimmt, wie die Nationalen ihre „großen Männer" aus dem Boden stampfen und wie es deren noch immer eine Legion gibt, obschon der Sensenmann damit gewaltig aufräumt. so hätten wir es vom österreichischen Standpunkte aus für taktvoller gehalten, wenn die officielle Landeszeitung die Juröiöfeier mit Stillschweigen übergangen hätte, sowie es auch uns lieber wäre, die vielen Versündigungen, die sich Juröiö gegen den gesunden Sinn unseres Volkes zu Schulden kommen ließ, mit dem Mantel der christlichen Nächstenliebe zu bedecken. Um jedoch die großen schriftstellerischen Verdienste des Genannten gehörig zu würdigen, empfehlen wir unseren Lesern nachdrücklichst die Lectüre seiner Werke, namentlich aber des „Slov. Narod" in der Zeit, als er dessen Redaction besorgte. Man vermißt in seinen Schriften jenen Adel der Gesinnung, der den wahren Volks-schriststeller auszeichnet, jenes begeisternde patriotische Feuer, an dem sich der Leser erwärmt; dafür begegnen wir nur allzuhäusig der grinsenden Fratze des wildesten nationalen Fanatismus. Der Politiker Juröiö gefiel sich besonders darin, seine politischen Gegner als Vaterlandsverräther, als verkappte Preußen zu denunciren. Man könnte eine solche Kampfweise als eine menschliche Verirrung nachsichtiger beur-theilen, wenn sie von einem Patrioten ausginge, der stets das österreichische Banner hoch gehalten hat. Wir übergehen die Wandlungen des Herrn JuröiS von der Zeit, als er im „Narod" gegen die Pfarr-höfe stürmte, sich als Freund der Neuschule erklärte, bis zu dem Momente, als er mit den früher ge» haßten Clerikalen in ein Horn blies — was eben kein Beweis von Eisenfestigkeit ist; — allein da ihn auch die „Laibacher Zeitung" als hochverdienten Belletristen und Publicisten feiert, so müssen wir doch annehmen, daß er ein Oesterreicher von echtem Schrot und Korn gewesen sei. Dagegen nun müssen wir unsere bescheidenen Zweifel erheben und wir wollen, obschon uns dießsalls eine lange Liste von Citaten aus den Juröiö'schen Werken zu Gebote stünde, nur eines seiner Werke, das im Jahre 1873 erschienen ist, hervorheben, über das wir von den Patronen der „Laibacher Zeitung" Ausklärung zu haben wünschten, ob vielleicht auch demselben der Officiofus seinen Weihrauch gestreut hat. Bekanntlich hat Juröiö in einer historischen Erzählung, betitelt „Erasmus Tatenbach", diesen unglücklichen Sprossen eines deutschen, in Steiermark reich begüterten Adels geschlechtes, der in die Verschwörung der ungarischen Malcontenten unter Leopold I. verflochten war und ein tragisches Ende genommen hat, als einen für die slovenische Freiheit gestorbenen Helden glorisicirt Hier sollen nur ein paar der markantesten Stellen dieser Erzählung angeführt werden. Seite 12 heißt es: „Peter Zrinyi, einer der Mitverschworenen, war ein echter Patriot durch und durch. Er wollte ein croatisches Reich gründen, das auch die Slovenen umfaßt hätte. Die Croaten hatten einen nationalen Adel, dagegen war es in Krain und in Untersteier mark ganz anders, der Adel war daselbst deutsch, aus der Fremde angesiedelt, man konnte einem solchen Adel und der höheren Geistlichkeit mit nationalen patriotischen Gefühlen nicht beikommen. Sie hatten keinen Sinn für die slovenische Sache, daher sich auch bei ihnen für die slovenische Freiheit nichts machen ließ." Seite 135 wird über Tatenbach's Hinrichtung in Graz berichtet und es heißt daselbst zum Schlüsse: „Slovenischer Leser, der du diesen kurzen geschichtlichen Abriß eines Mannes gelesen, der einer großen Idee zum Opfer fiel, die, wenn sie verwirklicht worden wäre, unsere slovenische, ja die ganze slavische Geschichte umgestaltet hätte, gehe, wenn du Gelegenheit findest, hin zu Tatenbach's Grabe und bedauere ihn, daß er so zu Grunde ging, daß über ihn seine Feinde trium-phirten, die auch nicht die Freunde deines Volks stammes sind." — (Ernennungen.) Herr Josef Sche besta, Adjunct der Tabakfabrik in Hainburg, wurde zum Secretär der hiesigen Tabak-Hauptfabrik und Graf Gustav Attems, Sohn des hier im Ruhestände domicilirenden Statthaltereirathes Grafen Attems, zum k. k. Edelknaben ernannt. — (Die Laibacher Rohrschützengesellschaft) beging am 13. d. M. den 52. Geburtstag des Kaisers Franz Josef mit einem Festschießen. Beste haben gewonnen die Herren: Josef Dornik, VictorGalle,Mathian, Philipp Suppantschitsch, Direktor Zenari und M. Rößmann. — (Triest er Ausstellung.) Das k. k. Bergwerk Jdria stellt ein großes Gefäß mit Quecksilber aus, in welchem eine Kanonenkugel schwimmt, überdieß Proben von Cement. Die krai-nifche Industrie-Gesellschaft brachte: Spiegeleisen, Ferro-Mangan, Stabeisen und Stahl; die Gewerkschaft Littai: Handelsblei und eine Darstellung ihres Werksbetriebes; die Gewerkschaft Klinzer L Comp, in Weißenfels: raffinirten Stahl, Schmiedeisen und Schmelztiegel; das Kohlenwerk Trifail: Kohle und Cement; die Fabrik A. Praschniker in Stein: Roman- und Portland-Cernent; die Fabrik A. Samassa in Laibach: Kirchenglocken, Altar- und Kirchengeräthe (Leuchter, Luster, Ampeln u. s. w.). Am 13. d. M. war die Ausstellung, bei welcher das Land Krain hervorragend vertreten ist, von 10.000 Menschen besucht. — (Zur Beseitigung von Nebelst ä n d e n.) Seit einigen Tagen geht es in den verschiedenen Straßen und Gassen Laibachs gar lustig zu, bis nach Mitternacht durchstreifen angeheiterte und lärmende Burschen die Stadttheile, stellen sich den Passanten in den Weg und treiben allerlei Allotria. In der Nacht vom 15. auf den 16. d. M. wurde ein junger Mann auf dem Wege vom Gasthause „zur Krone" in die Nömerstraße ohne Veranlassung von vier Burschen überfallen und blutig geschlagen. — Am 15. d. M. Nachmittags belästigten nahezn ein Dutzend Bettler, darunter Abscheu erregende Krüppel, die Passanten in der Lattermanns-allce und die Gäste beim Schweizerhause in zudring- lichster Weise. Wann endlich wird die Ortsgemeinde Schischka im ämtlichen Wege verhalten werden, für den erwähnten Rayon eine Sicherheitswache aufzustellen ? — (Unglücks fall.) Victor Braun, der zehnjährige Sohn des Herrn k. k. Obersten Braun, Commandanten des Reserve - Regimentes Freiherr v. Kuhn, befand sich am 11. d. M. unter den Zuschauern bei dem nächst Laibach stattgefundenen Truppenmanöver. Der intelligente, hoffnungsvolle Knabe wurde von einem scheugewordenen Pferde so wuchtig zu Boden geschleudert, erlitt an der Stirne eine derart arge Beschädigung und eine so heftige Gehirnerschütterung, daß er noch am 16. d. M. besinnungslos darnieder lag; dessenungeachtet gibt der ordinirende Arzt Hoffnung, das bedrohte junge Leben zu retten. — (Heimatliche Kunst.) Unser heimatlicher Bildhauer Herr Fr. Zajc vollendete vor Kurzem die Büste des verstorbenen Triester Bischofs Legat aus eararischem Marmor. Dieselbe ist im Atelier des Herrn Zajc, Laibach, Karlstädter Straße 15, zu sehen und wird in Naklas nächst Krainburg, dem Geburtsorte Legat's, ausgestellt werden. — (Brände inKrain.) Unser Heimatland wird Heuer von vielen, mitunter großen Brandunglücken heimgesucht. Von größeren Bränden nennen wir jenen vom 16. v. M. in Adelsberg, welchem zehn Gebäude zum Opser fielen. Besonders bedrohlich gestalten sich die Feuersbrünste im Gottscheer Bezirke. In einem Zeiträume von vier Wochen sind zahlreiche, offenbar angelegte Brände in einschichtigen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, sowie auch in größeren Ortschaften ausgebrochen. Die junge deutsche Bevölkerung ist alarmirt, die Gendarmerie wurde bedeutend verstärkt, jedoch ist es bisher nicht gelungen, den Missethätern auf die Spur zu kommen. — Den 24. Juli kam daselbst in Kotschen ein Schadenfeuer zum Ausbruch, welches 16 Wohn-und 41 Wirthschafts-, zusammen 57 Gebäude verzehrte. — In Masern (Gottschee) entstand am selben Tage ein großer Brand; in wenigen Stunden verzehrte das grausame Element 15 Wohn- und 41 Wirtschaftsgebäude. Der Gesammtschade in otschen und Masern wird auf 60.000 fl. geschätzt. — Am 22. v- M. brannten in Klein-Lachina bei Weinitz mehrere Gebäude ab. — (Aus den Bädern und Sommerfrischen Oberkrains.) Der August brachte zahlreiche Badegäste, Sommerfrischler und Touristen aus Deutschland, Niederösterreich (in erster Reihe Wien), Triest, Istrien, Görz, Fiume, Agram, Pola n. a. O. in die herrlichen Gebirgsgegenden Oberkrains. Die willkommenen Gäste schlugen ihre Zelte in Bischoflack, am Gehsteig bei Krainburg, in Lees-Radmannsdorf, Politsch (bei Herrn Sturm befinden ich mehr als 100 Sommerfrischler), Vigaun, Auriz, Veldes, Seebach, Aßling, Jauerburg, Lengenfeld, Kronau, Wurzen und Weißenfels auf. In Veldes befindet sich Freiherr von Krauß, Sectionschef im Reichs-Finanzministerium, sammt Familie; Fräulein Fischer, in der letzten Saison Opernsängerin zu Laibach, gab dort im Speisesalon des Hotels Mallner ein gutbesuchtes Coneert. Der Geburtstag des Kaisers wurde, wie in Vorjahren, auch Heuer mit einem irächtigen Seefeste gefeiert. — Unter den Sommer-rifchlern in Stein befindet sich auch unser Laibacher Claviermeister Herr Josef Zehrer; am 13. d. M., um 11 Uhr Vormittags, trug Herr Zehrer in der Franziskanerkirche zu Stein eine Meditation eigener Composition auf der Orgel vor, welchem gediegenen, zur Andacht stimmenden Vorträge nahezu sämmtliche in Stein sich aufhaltenden Curgäste und Sommer- rischler anwohnten. — (Aus der Alpen- und Touristenwelt.) Am 11. d. M. haben bei schönster Witterung in Salzburg die Festlichkeiten anläßlich deS dort tagenden internationalen alpinen Congresses begonnen; mehr als 500 Gäste aus Deutschland, Oesterreich, Frankreich, Italien, England, Schweden, aus der Schweiz u. a. O. nahmen an demselben Theil. — Der Kaiser spendete der Section Eisenkappel des österreichischen Touristen-Clubs zur Herstellung einer Telephon-Linie auf dem Hoch-Obir einen Beitrag von 150 fl. Zwischen der Section Eisenkappel des österreichischen Touristen-Clubs und dem Sannthaler Alpen-Club ist ein Führertarif für Sulzbach und das Logerthal vereinbart worden, welcher bereits die Genehmigung der k. k. Bezirkshauptmannschast Cilli erhielt. Dieser Tarif ist beim Gemeindeamtr Cilli, dann in Sulzbach und im Logerthale beim Pleßnig und zu Stein in Krain affichirt und in Eisenkappel entsprechend publicirt worden. Der Tarif ist sehr billig gehalten, und es ist jeder Besucher der Sannthaler Alpen dadurch vor übertriebenen Anforderungen geschützt. — Auf dem Gipfel des Schwarzhornes in Graubündten (12.500 Fuß über dem Meere) soll ein Curhaus für etwa zweihundert Gäste errichtet werden. Es wäre dieß denn wohl das höchstgelegene derartige Etablissement in der Welt. Nach dem Prospekte sind die Kosten des abenteuerlichen Unternehmens auf zwei Millionen Francs veranschlagt. Das Curhaus soll den Namen „Adlerhorst" erhalten. — Sonntag den 27. August findet die Eröffnung der Villacher Hütte (circa 2350 Meter) am Hochalpenspitz statt. Die Theil-nehmer sammeln sich Samstag den 26. August, Vormittags, in Feldner's Gasthofe zu Gmünd, von wo nach Tisch die Fahrt zum Pslügelhos und von dort der Aufstieg zur Hütte in circa vier Stunden erfolgt. Sonntag den 27. August wird bei günstiger Witterung die Hochalpenspitze (3355 Meter) bestiegen. — (Von der Triester Ausstellung.) Bis heute sind noch nicht alle zur Exposition angemeldeten Objecte aufgestellt, welcher Umstand den Totalersolg der Ausstellung wesentlich stört. Am 11. d. M. Abends mar wieder eine Demonstration geplant, deren Ausführung jedoch von Seite der Sicherheitsorgane rechtzeitig vereitelt wurde. Die gerichtliche Untersuchung über das Petardenattentat geht ihren Lauf; wie verlautet, soll man den Attentäter bereits ausgeforscht haben und auch den Mitschuldigen auf der Spur sein. Witterunlisblllletin aus Laibach. Suftdruc inMilli-metrrn ! auf 0 reducirt Thermonikler »ach lielsiuS Niederschlag i» Millimeter» Witterungt-Eharakler LaqeS- mittel lageS- mittei Mari-IMini- INUIN ! »IUM 11 737 5 -l-16'7 -1-24-8 4-133 3-2 Nebel, dann heiter, Nachmittags Gewitter und Strichregen. 12 738 5 4-1» 2 4-24-8 4-135 00 Nebel, heiter, Abendroth. 18 738 8 >205 25'« -7-133 o-o Nebel, Höhcndnnst, zunehmende Bewölkiinz. 14 737 « 4-21'7 ->-»7.» 4-14-8 00 Ziemlich heiter, Abends theilw. bewölkt. 15 734-7 4-21-2 4-21!-2 4-15Ü 00 Heiler, Nachmittags bewölkt, Wetterleuchten. 1k 732 « 4-18-3 4- 23'« 4-15 5 5S4 Morg. Regen, tagsüber Heitel AbendsWitterftur» mit Gewitter und Rege». 17 734-5 4-14 k 4-1 «8 4- 12-8 105 Vormittags starke Güffe, Nachmittags heiter, Schnee in den Alve». Am 9. Aupnst. Oskar Jare, Nachstcher»-Sohn, I'/, M., Triesterstrasie 19, Brechdurchfall. Ai» 10. August. Theresia Pod^ribnik, Jiiwohn.er»,. <8 3.. Spila>ü-isse 5. Herzbentel-Wassersiicht - ftlorian Oerne. Hau»-besitzer, 77 I., Kreuzpässe 4. Altersschwäche. — Ursula Boaany, SchncidcrS-Äaltin, 09 I., Reber 6, Herzklappenfehler. — Maria Smrekar, Inwohnerin, 60 I., Knhthal II, Zehrfieber. — Maria Buseti, ArbcitcrS-Tochler, 2 I. 8 M.. Hühuerdorf 13. Am II. Anaust. Franz 8imec. Arbeiter, derzeit Sträfling, Kastellgasse 12 (wtrnshau-), Tubcrknlosc. — Anna Äral, Grund-besi-erS-Lochter, 15 I., »rakanerdumin 18, Blutzers-dung. — Rudolf Lekan, Lischlcr«-Soh». 4 M., Kirchcng. 19, Wassersucht. Am 12. August. Ludowika Sluga, LehranitScandidatin, 22 I.. KranMaiicrgasse 6. Lungentuberkulose Am 13 August. Marianna Kon> an, ArbeiterS-Tochter, b>/° I.. Polaiiastraßc IS, Limgei,tuberkulöse. — ftranz Koöevar, Tischler, derzeit Sträking, 2S I., Castellgaffc 12, Gehiruent- 14-August. Maria Mohär, ArbeiterS-Tochter, 8 I., Rostnaasse 89. Blutzersetzuna. — Johanna SufterLiL, Privat-bcamtenS-Tocht-r, 13 M.. PeterSstraße 24, Lungcnent-ündung nach Masern. Josefa Brusach , AuShilfSbeainteuS- Tochter, 3 M., Chröngasse 4, Brechdurchfall. , ^ Im LivilsVitalc Am 12- August. Martin Kon-Lan Taqlöhner, 66 3-, Lungenentzündung. — Maria Novak, BerömaniiS-Gattin, 35 I., Zehrfieber. — Am 14. Angust. Franz ^anöar. Inwohner, 75 I., Lungenemphysem. I m E lisabeth - K ' ndersr- ital. Am 9. Angnst. KranuSka Novak. TaglöhnerS-Tochter, 1'/- I.. Polanastraße 18, Darmkatarrh. —Am 10. Augnst. BarthclmäJaueLie, Schmied-gesellenS-Sohn, 4 I., Polaiiastraßc 18, Zehrfieber._______________ Eingesendet. LÄr «rvI»1LeUKei»tlS. Lerrn Ik ^ o I». ^ »I l», k. k» Hof- ^ lieferant in Korneuburg. Mit lierzlichem Dank mache ich Euer Wohlgeboren die Mittbeiluna ' daß ich „ml ««»Lltvl» !»«!»«, sowie auch mein Schmerz im Fußgelenk bedeutend gelindert ist, und hoffe ich durch fortgesetzten Gebrauch derselbe» ganz loS zu werden. , ^ ..... Nochmals für ^lire Hilfc dankend zeichne hochochtend ^ VIl.. Moudfcheingasse 16. Wien, 5. Jänner 1861. L»» » «1,'iSi, »ii« : IL^«l8»I»««I»«It«r I»» Z^oi-_____________________________<839) Zkaiser Kanz-Ueiihs-M U »i.ll i Z in Steiermark, liegt unmittelbar an der österreichischen Südbahn-Station Markt Tüffer in der schönste» Gegend Steiermark«, der sogenannten steierische» Schweiz,8V, Stundcn Von Wien per Eilzug. Die hier frei zu Tage tretenden Akrathothermen von 25 bis S> Grad Reauinur erwiesen sich höchst wirksam bei Nervenleiden. Unterleibs- und Frauenkrankheiten, allgemeiner Schwäche. Blutarmuth.SeucLune, schwerer ReconvaleScenz, Gicht, Rheumatismen, Gelenksleiden. Hautaffectiouen rc. ie. Der Kurort eignet sich nach vielfachen Erfahrungen durch sein mildes, gleichmäßiges, mäßig feuchtes Klima und seine waldreiche Umgebung bei 250 M. Erhebung auch sehr kür solche Personen, welche wegen ihrer empfindlichen Brustorgane. Katarrhen de» Kehlkopfe» und der Lungen. Emvhvseni. Asthma, das Höhenklima nicht gut vertragen. Beste Gelegenheit für Milch-Suren. 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