Ni. 275. Samstag, 29. November 1902. 121. IahlM«. Laillllcher Zeitung. AnnxmtlnllunsftltiS: Mi! Poslvrrle»d»>ig: ganzjähril, ^' X. halbjährig lb «, Im ttontvl: «aliz» '"vn„ ^ x, linibjülyi,, i« X. ssür dir ^lsttllimg i„« Ha»« ganzjährig « li, — InscrtionKglbüyi: ^iür lleine Iüleratr h wrrden nicli! annenomm^n, Uan^slripte nicht ^urül Die Pränmnrrations Betrage woNen "vrlvsre! zunclrndrl werden. Jg. v. ßleinmayr se Fed. Dnmberg. 2I,ntlicker Teil. . Den 27. November 190^ wurde in der l. l. Hof» und Staats, ^uclciel das I.XXXI. und xc:i. Stiicl der italienisch?,!, das Hv ^ ^^^ jluueilischen, das l'lll, Slücl der ilalienischen, das Mils,' '6 ^r ilithcnischcn und das un»^ ' ^"^ Polnischen Ausgabe des Neichsgl-schblaltes ausgegeben "" vtlsendet. v, .^ach kem Ainisblatt, zur «Wiener Heilung, vom 27, No> moer il)o^ ^ 273) wurde die Weileruerbrsitnng solfllnder ^ ^'lztustmsss verboten: ^l. 48 ,112) «Der Echerer». -«l-LsiS «l^'Xiw X.ii^u.. Ar. 87 .Ii...r Kammer sprach dor Minister dor ,''^lichon Arbeiten, Herr Balenzano, in Süditalicn, ^ die bekannte Nede Sonninos vor jenein Publikum, Nn!, '?^^-' ^ sp^u'll berechnet war, zu widerlegen dor ° ^"^ ^'"druck, Nielchen die Rede des Führers ^ ^^uafzi^ti'n Opposition durch unausführbare Vor-so ^^'^^" hervorrief, lvenn nicht ^an,^ zn verwischen, ^^ «och >v0ius,swns erheblich abznschwäcl>en. Herr Va-cils 3)° ^1^'^u besonders a.ooia.nct, in diesem ssallc V^'s^^!ülirer der Nea.iernna, anfzntreten, da er ein V^^'ist, als Südländer die Verhältnisse jenes Teiles Italiens vortrefflich kennt und während der wenigen Monate, in denen er daH Ministerium der öffentliä>eil Arlx>iten belleidet, für die Bedürfniss? Süditaliens viel Verständnis zeisste. Für die Ver-bch'ernnli der lmrtschaftlick)en Lage in Süditalicn, dic fich das «.labinctt Zanardelli > GiolM zur Aufgabt stellt, hat Herr Valenzano schon bis jeht wertvolle Dienste geleistet, und es ist hauptsächlich ihm zu ver-danken, wenn das Problem der Setundär- oder Er« gänznngsbahnen, Nx'lches fast unlösbar schien, nun-mehr bald gelöst sein wird. Während von der Oppos!> tion behauptet wurde, daß der bereits von der Kammer vor der Vertagung Ende Juni d. I. genehmigte Gc< schenlwurf über die Ergänzungsbahnen niemals dir ^nstimmnng des Senates erhalten werde, steht dieser Gesetzentwurf tatsächlich als erster auf der Tagesordnung der Arbeiten des Senates, so das; die Regie-rung in der ^.'age sein wird, noch vor Weihnachten ihr Versprechen bezüglich jener Bahnen zu erfüllen. Dic känge der in Süditalien auszubauenden Sekundär» bahnen iSizilien ausgenommen) beträgt 45A Kilometer nnd nach den Mitteilungen, die Herr Valen. zano in seiner erwähnten Nedr machte, beziffern sich die dosten für den Van dieser ErgimzungsbaHnen aus 72 Millionen Lire. ferner wurden, abgesehen von der Wasserleitnng in Apnlien, die 100 Millionen Lire losten wird, für Straßen bauten in Süditalien 37 5 Millionen Lire (von 4« für ganz Italien) und 19-3 Millionen Lire für Trockenlegung von Sümpfen be-stimmt. Wie man sieht, nmfas'.t das Programm dc^ Negierung in Süditalien außer der Entlastung d?r Enterbten dnrch die Herabsetzung des Salzpreises von >10 auf 25> Centisimi pro Kilogramm, dir gänzliche Abschasfnng der sogenannten minima, der Grnndsleuer unter zwei Lire, und eine Verminderung der Grnndstener überhanpt. Auch eine rationelle und dem Zustande des Staatshaushaltes vollkommen an-gepaßte Verteilung öffentlicher Arbeiten ist geplant, ferner die Entlastung der Landbesitzer durch Abschaf. fung gewisser Stencrn und durch Unterstützung der Vodenlredit-Anstalten u. f. w. Die Nede des Herrn Aalenzano hat sowohl in Bezug auf ssorm wie auf Inhalt und wegen ihrer glücklichen Polemil gegen Sonnino lebhafte Anerkennung gefunden. Die mazedonische Frage. Von russischer Seite erhält die „Pol. Korr." über den Stand der mazedonischen Hrage folgende Anf° llärnngen: Die in der jüngsten Zeit wiederholt unter- nommenen Erörterungen des Gedankens, die maze» donischen Angelegenheiten zum Gegenstände einer europäisck>en Konferenz zu machen, können ihre Anregung nicht aus eingeweihten diplomatischen Kreisen geschöpft haben. Ein solcher Plan ist von keinem der Kabinette ins Auge gefaßt und bei den Auseinandersetzungen der Negierungen in keiner Weise in den Rahmen der Erwägung einbezogen worden. Dies b°' deutet jedoch durchaus nicht, daß die an denVorgängen im europäischen Orient näher beteiligten Mächte die ihnen in diesem Bereiche zufallende Aufgabe mit der auch im laufenden Jahre geglückten Abwehr der Gefahr ernster und weitgreifender Erschütterungen de? Nuhe auf der Baltanhalbinfel für abgeschlossen er< achten und geneigt feien, in ihrer Mazedonien betref» senden Altion eine Winterpause eintreten zu lafsen, um etwa erst im nächsten Frühjahre, mit dein Auf» tnuä>en neuer revolutionärer Regungen in Mazedo-nien, wieder ihre Tätigkeit als Hriedensbeschützer auf» zunehmen. Gegen eine derartige Behandlung der mazedonischen Hrage spricht zunächst die Erwägung, daß die Schwierigleitcn, welche bei der Eindämmung der Unruhen in diesem Gebiete zu überwinden sind, mit der längeren Dauer des Gährungszustandes fortschreitend immer größeren Umfang annehmen, daß es somit ein nicht zu rechtfertigendes Versäumnis wäre, den „Waffenstillstand" der Revolutionäre ungc» nützt verstreichen zn lassen und erst im Augenblicke des Wiederbeginnes der dann voraussichtlich abermals erstarkten Bewegung das bisherige Wert fortzusetzen. Abgesehen von diesem Momente, stehen die bezeichne' teil Mächte den Zuständen in Mazedonien, gegen welche sich die Beschwerden der christlicher: Voller richten, teinestoegs so gleichgültig gegenüber, daß sie sich mit der Rolle von Gendarmen für den Schutz de^ Landfriedens in diesem Teile, der Türkei begnügen würden, ohne außerdem auch das Ziel einer die Quellen der Unzufriedenheit verstopfenden Abhilfe zu verfolgen. Die Aktion der betreffenden Regierung be-wegte fich vielmehr immer in zweifacher Richtung, in-dein fie einerseits ans die Verhütung gewaltsamer Unisturzversuche in Mazedonien hinarbeiteten, ander» seits sich bemühten, die Pforte zur allmählick>en Hei-lung der Schäden der dortigen Verwaltung zu be« stimmen. Dieser letztere Teil der übernommenen Mission ist es, dem gegenwärtig intensiverer Eifer zn, gewendet wird. Man ist in St. Petersburg wie in Wien von der Ueberzeugung durchdrungen, dcch es nunmehr eine unabweisbare Notwendigkeit sei, eine Verbesserung des Schicksals der mazeoonisclM Ehri. Feuilleton Die Hallen von Paris. (Schluh.) Hicr ,°" ^ gelangen wir in die M'flügelabteilung. ^nlisi> d'k Tauben den Haupthandelsartikel. Nic,n<5 s ""0"! "b"' 3 Millionen dieser Tierchen, zu D^< lM'Nfältig ^„tzj und in niedlicl^n Kiftchen s!s) (2/''^'.^" arrangiert, andere wieder lebend zu schein -^ ^eim'n Käfigen verkauft. Diese Tauben hi,it„^!.' ^ ^'l? sit" ankommen, zumeist lange Reisen W n'. zn haben. Viele sind sehr erschöpft nnd ab-Alde v ^' ^"^u sofort nach ihrer Anknnft der ^lclw >^l '"'^ ^ Fütterung Betrauten übergeben, ^M ^n , buttoning unter Berücksichtigung der auf ^a/kte gestellten Forderungen betreiben. ^Mm"^ Geschäft wird auf folgende Art vorg?. 'Nit /I ^" "?r Mitte des Platzes stehen Gesäße von "Uwarinen, Wnsser, in welchem große Mengen "ehn/n teN"nern aufgeweicht werden. Die Leute i>sf"rn V"" dl'm breiähnlichen Futter den Mund voll, ^lttcr?"" ^'"^ b"' Schnabel nnd blassen ihn, das 5aiche """' b''' der Kröpf anschwillt. Sobald dic "eb^ /. '^ uiehr aufnehmen kann, wird sie in da«' tot I,. '^"'^-' Stroh gelegt, wo sie einige Zeit wie Und f„ "' bleibt. Aber bald beginnt sie sich zu regcn " s'ch. durch die aufgenommene Nahrung ge« stärkt, erheben. Diese Ärveu geyt m,t emer erstaun lichen Geschwindigkeit vor sich. Ein solcher Mann Wir5 mit l0 Centimes per Dutzend bezahlt, das Futter hat er selbst beizustellen. Da die Leute auch für die Be wachung derTanben verantwortlich sind, in denHallcn sich aber sehr viele Katzen herumtreiben, so gibt es anch zahlreiche Hunde, welche die Katzen von den Tauben fernezuhalten haben. Manche der Hunde zeigen dabei eine große Fertigkeit. Da war einer, der schon lange Zeit dieses Geschäft betrieb und sich ein eigenes diplomatisches Versahren ersonnen hatie, um die Kaken unschädlich zn inachen. Wenn er irgendeiner Katze ansichtig wnrdc, so näherte er sich derselben und suchte dnrch Liebkosnngen ihr Vertranen zu gewinnen, wodurch er sie in seine Abteilung lockte. Wahrscheinlich schilderte er ihr die Genüsse am Fisch, und Tauben» martte in lebhaften Farben. Dort angekonnnen, ließ er seine Maske fallen, Packte sein Opfer und machle ihn, in raffiniertester Art den Garaus. — Unter den in den Hallen angestellten Leuten sind vielleicht die markantesten Me, Platzdiener, die man » lcrt« (die Starken) nennt. Ihnen kommt dec Dienst der Lastträger in den Hallen zu. Es gibt dercn s>10, die je nach der Art der Waren, welche sie zu be-fördern haben, in mehrere Sektionen eingeteilt sind. Sie tragen eigene Abzeichen und bilden einen vici» begehrten Stand unter den Bewohnern der Hallen. Die Aufnahme ist an die Erfüllung von mancherlei Bedingungen geknüpft. So muß der Bewerber ,n: tande fein, eine Last von 112 Pfund mit Leichtigkeit die Stiege zur Halle hinab m^> wieder hinauf zn tragen. Er beginnt mit einein Jahreseinkommen von 12M Franken und rückt dann nach Maßgabe seiner Leistungsfähigkeit und seiner Verläßlichkeit nach und nach bis auf etwa 300, sogar 4000 Franken bor. In der Abteilung fiir Obst und Südfrüchte kann er rwch höher steigen, doch ist der Dienst hier viel anstrenge,'.' der, weil der Mann die ganze Nacht auf den: Marlle zubringen muß. Die !<n werde, dürfte kaum, eine Enttäuschung erfahren. politische Urlierkcht. Laibach. 28. November. Obwohl noch nichts Positives über die Anträge des von den deutsch-bähmischen Parteien eingesetzten Verständigungskomitees vorliegt, ver« lautet doch in verschiedenen Blättern, daß sich die Mit« glieder auf einen Vorschlag für eine Verwal-t u n g s ref o rm i n B ö h m e n geeinigt haben, mit welcher eine Regelung der Sprack?enfrage eng ver» bnnden ist. Die Durchführung soll im Gesetzgebungs-Wege erfolgen. Auch bezüglich der Kurien und der deutschen Ttaatsspraä)e habe sich das Komitee für be« stimmte Vorschläge entschieden. — Der „Oesterr. Vollszeitung" wird aus parlamentarischen Kreisen be« richtet, daß in der von den DeutsäM ausgehenden neuen Initiative zur nationalen Verständigung in Böhmen nichts anderes erblickt werden kann, als der erste Schritt zu einer gemeinsamen Ausgleichsaktion, dem bald ein zweiter Schritt seitens der EzeäM folgen nrüßte. Es sei den Czeclien wohl bekannt, daß der ebcll unternommene Versuch als die letzte Altion zur Flott« machung des Parlamentes gelte. An die Verhandlnngen über das Immnni« tä tsrecht im Verfassungsausschusse des Abgeord» netenhauses anknüpfend, bemerkt „Die Zeit", daß in fremden Parlamenten Ordnungsstörungen jeweilig nur von einzelnen Abgeordneten ausgehen, dabei' durch Eingreifen des Präsidiums die parlamentarische Ordnung wieder hergestellt werden könne, während bei uns das Haus an Kollcktivskandalen leide, indem, ganze Gruppen von Abgeordneten, Parteien, ja selbst Parteikoalitionen einander Schlachten liefern. Dem könne man nicht dnrch eine Aenderung der Geschäfts' ordnung beikommen; die Gesundung müsse in diesem Falle von innen heraus kommen. — Die Arbeiten zeitung" beklagt die üblichen Verzögerungen in der Behandlung von Immunitätsfragen feitens des Ab-geordnetenhauses, namentlich in fällen von Ehren« beleidigungen. Die Folge der Nicht-Erledigungcn von Inmmnitätsangelcgenheiten sei nicht bloß, daß die eingeleiteten Verfolgungen hinfällig werden, sondern die schlimmere, daß den Abgeordneten das lNefühl der Verantwortlichkeit gänzlich verloren geht. Die Abgo ordneten wünschen eine Ettveiterung ihrer Inunu« nitätiaber wer Rechte in Anspruch nimmt, müsse auch anderer Rechte achten. Daran habe es das Parlament bisher fehlen lassen und es würde seine Schuld sein, wenn die Immunität statt zum Ansehen in Verruf kommt. Die „Neue Freie Presse" glaubt nicht bezweifeln zu follen, daß die Kandidatur des Prinzen. Alois Liechtenstein für das Amt eines Landmar -schalls von N ied erö sterrei ch bei der Regie-! rung siegreich sein werde, wiewohl zu bemängeln wäre, daß die christlich»sozialc Partei eine Art Vor« fchlagsrecht für diese Ernennung für sich in Ansprnch nehme, nnd zwar nicht für die Partei als solche, so:> dern für eine bestimmte Person. Aus Belgrad wird berichtet: Die Zeitungsmeldung, die Pariser Vereinbarungen des Dr. Vuiö in ^ der An l eih e' A ng el eg en h eit müssen vor di^ Slupschtina gebracht luerden, ist unrichtig. Die b^ treffende Angelegenheit wurde endgültig Protokolle risch erledigt. Ebenso unbegründet sind die Meldungen, daß das neue Kabinett bereits auf Schwierig» teiten stoße und daß am 18. Oktober abends ein Aufruf gedruckt worden wäre, worin der Bru-d e r der K önigin zum Thronfolger ernannt worden sei. An dieser Meldung ist kein wahres Wort, General Telarey weilte diesertage in München. Auf dem ihm zu Ehren veranstalteten Festmahle hielt ei- eine Rede, in der er die Hoffnnng anssprach, die Anwesenheit Chamberlains in Sü '-afrita werde, wenn er die Verhältnisse dort selbst sehe, eine Besserung der Lage hervorrufen. Schließlich er> tlärte Telarey, er sei britischer Untertan geworden und werde den Vertrag nicht brechen. Delarey erhielt in München 33.800 Mark. Die am Ä>. d. M. abgehaltene Sitzung der s p a^ nischen Ka m m e r nahm einen bewegten Verlauf. Der Republikaner Muro fprach sich abfällig darüber ans, daß die Erziehung des Königs in ultramontanem Geiste geleilet worden sei, worauf er zur Ordnung gerufen wurde. Ministerpräsident Sagasta lehnte <>s ab, auf die Rede Muros zu antworten. Tagesneuigleitell. — (Ein altes Mittel gegen den Schnup f e n.) In der „Zeitschrift für diätetische und physikalische Therapie" erinnert Dozent Dr. Steinberg an eine schon im Jahre 1841 von dem Engländer Williams empfohlene Behandlung des lästigen Schnupfens. Sie ist. schreibt man der „Franlf. Ztg.", ebenso einfach wie erfolgverheihend. Die Methode besteht, lurz gesagt, in einer „Austrocknung" des Katarrhs. William nahm während eines Schnupfens 24 Stunden lang auch nicht einen Tropfen irgendeiner Flüssigkeit zu sich und entging so nicht nur den Verschlimmerungen, denen er stets ausgesetzt war, sondern auch der Ausfluh ließ merl-lich nach, so dah Williams nicht so häufig zum Schnupftuche seine Zuflucht nehmen muhte wie früher. Er setzte dies noch 24 Stunden fort und war von seinem Schnupfen befreit Was aber noch wichtiger war, es erfolgte lein Husten wie früher, und das ganze katarrhalische Leiden schien verschwunden zu sein. Nach dieser am eigenen Körper erprobten Kur wandte sie Williams auch bei seinen Patienten an. Er verordnete Brot oder eine konsistente Mehlspeise mit etwas Butter. Vegetabilien, Weißfische und weihe Fleischnahrung, leichte Puddings und getrocknete Früchte. Er hat oft sogar die Diät nur dahin verändert, bah er leine Flüssigleiten ge^ nießen lieh; eine totale Abstinenz ist zwar am wirksamsten, doch wird der Erfolg der Kur durch einen Teelöffel Tee oder Milch zum Frühstück oder Abendbrot und ein Weinglas vou Wasser beim Schlafengehen nicht beeinträchtigt. «Ein gl0v" Vorzug dieser Methode," sagt Williams, „ist. baß sie w Kranken nicht in seinen gewöhnlichen Beschäftigungen ston und dah er das Zimmer nicht zu hüten braucht. Wenn nn" sich nur warm kleidet und vor Erkältung schützt, so unterstM Bewegung in freier Luft die Kur. Als mittlere Zelt taim man 48 Stunden annehmen, während welcher man auf jti^ wede Flüssigkeit verzichten muh. Oft waren schon Att Stunden hinreichend, während einige wenige heftige Fälle drei Tag brauchten." Dozent Dr. Sternberg hat diese Behandlungsmethode in mehreren Jahren an sich selbst, an seiner Fanmtt, ar. Freunden und an Patienten erprobt — stets mit voüstan-digem Erfolge. Es verschwindet nicht nur sofort der last'gc Ausfluh, der den Patienten gesellschaftsunfähig macht, fon-dcrn es wirb dadurch auch der gefährlichen Komplikation emcr Mittelohrenentzünbung vorgebeugt, die oft durch Hinem-schleudern des Ausflusses in die Paukenhöhle beim gew"ll' samen Schneuzen erzeugt wird. Achnlich verhält es sich "" den Nebenhöhlen der Nase. Unbedingt nötig ist es. daß ma» 'sofort, im Beginn des Leidens, die Flussigleitscntziebui's durchführt. Es bleibt dann auch der Durst aus, der som' den Schnupfen begleitet. Als spezielle Diät empfiehlt S ern^ bcrg zum Frühstück Rühreier mit einer Semmel, ""t^ wird einfach die Suppe weggelassen; ein kleines WelNglc» voll Wasser oder Notwein ist mittags gestattet, ebenso aben" ein Löffel voll. Da der Appetit ohnedies vermindert 'II, kommt man zwei Tage lang mit dieser Diät aus, am outlet kann man wieder zu seiner gewöhnlichen Nahrung zu^u ^ gehen — die Sache ist beendet. Die Diät darf auch bei Mw durchgeführt werden, dagegen nicht bei chronischer Nie«N" cntzündung. „ —(E ine heldenm ütige Tat.) Ein ,unger ^U'ir. Iegor Mileviö. der unlängst erst die Universität in Mslau absolviert hatte, begab sich. wie der „Berliner Üolalauzeigel schreibt, von Warschau, seinein ständigen Wohnorte, m v -Nähe von Grodno auf ein Gut zu seiner Braut, um m oei nächsten Tagen seine Hochzeit zu feiern. Während der Mch-brach im Dorfe Feuer aus. Es brannte ein Bauerngeyo^ Milevio sowie einige seiner Freunde, die bereits zur H°.?s eingetroffen waren, eilten zur Brandstätte. Plötzlich "1""^ herzbrechende Schreie. Ein zweijähriges Kind befand sich dem brennenden Hause, der unglückliche Vater wollte sich ' die Flammen stürzen, um sein Kind zu retten, ^«/^' er von den übrigen Bauern, oic in weitem Kreise die Bran ^ statte umstanden, zurückgehalten. Mileviö aber drang u" ' schroclen in das brennende Gebäude und rettete das K" ' Dabei fingen jedoch seine Oberllciber Feuer. Niemand Umstehenden wagte sich in seine Nähe, unier furchtva" Schmerzen wälzte sich der Unglückliche auf der Erde und ve^ suchte auf diese Weise, die Flammen an seinem Leibe zu sticken. Leider waren die Brandwunden, die er sich ^^"6 , hatte, so schwer, dah er am nächsten Tage starb; seine »lau ist vor Grani fast wahnsinnig geworden. ..^ — (Die Braut aus Zink.) Folgende 1«!".^ Schmugglergeschichte berichtet man dem „Petit 3°""^ aus Avcsncs: An der Grenze zeigte sich an einem der ley Tage ein Möbelwagen, in welchem sich eine Hochzcitsge^ schaft befand. Der Bräutigam sah vorn auf dem K"^h sitze und plauderte leise mit seiner jungen Frau, a^'^u ^ gegen die laute Heiterkeit der Hochzcitsgästc. Die ZollbeaM wollten schon die Hochzeitsgesellschaft vorüberziehen lall ^ ohne die vorgeschriebene Besichtigung des Wagens ""6"! in die Länge zu ziehen, als durch ein seltsames F""""'^^ Aufmerksamkeit erregt wurde. Die Braut, die h'"l"Hmt weihen Schleier züchtig die Augen niederschlug und verjcy ^ den Worten zu lauschen schien, die ihr der gleiche ins Ohr flüsterte, machte auf die Beamten einen höchst ^ dächtigen Eindruck, weil sie steif wie ein Klotz dasav^ ^ Beamter sprach sie an. Sie antwortete nicht. Ohne sich ^ das Geschrei der Gaste irreführen zu lassen, sprang d" ^„ amte auf den Wagen und riß der schweigsamen Vrau^^ Helga. Eine Erzählung vom Noidseestrande von 3H. Kiihl. (8. Fortsetzung.) Es war wohl nicht das, was Hermine gewünscht hatte, denn eine kaun: verkennbare Enttäuschung überschattete für einige Sekunden ihre Züge. An demselben Abend noch schrieb Viktor an llord» sen. Und obwohl er Helgas Namen nur ein paarmal erwähnte, mußte doch das Mädchen, wenn sie den an den Großvater gerichteten Vrief las, zwisck>en den Zeilen hervor den Hauch feiner Liebe wehen fühlen. Dr. Friesland kam täglich. Er Pflegte, wenn e? seinen Besuch bei der Kranken beendet hatte, sich zu einem Plauderstündäien bei Viktor einzusingen. Fa^t nie wurde Hermines Name zwisclM ihnen genannt, doch gewahrte Viktor zu seinem Erstaunen, das; zwl« schen den Geschwistern ein sehr herzliches Verhältnis bestand, während doch damals, nach Hermines Treu» bruch, jedes brüderlich Gefühl in Ralfs erstorben zu sein schien. Lies verdroß den Professor weit mehr, als er es sich selber gestand. Und noch schmerzlicher berührte es ihn, wenn er seiner Mutter Auge mit so viel Zärtlich, keit an Hermine hängen sah. Tann drängte sich ihm wohl das Wort auf die Lippen: „Mutter, sieh nicht nach der Schlange!" Und um nicht dieses oder ähn-liclies auszusprechen, ging er dann meist hinaus aus dem >trankengemack>e und begab sich in sein eigenes Zimmer, wo er versuchte, sich Helgas reines Vild vor-zu^aubern. Manchmal gelang es ihm so sehr, daß er mit körperlichem, Wonneschauer ihre süße Nähe zu spüren glaubte; manchmal aber — und gerade dann, wenn sein Herz dieses Trostes am meisten bedurste, ver-sagte die schaffende Kraft seiner Seele und ungerufen trat Hermines Äild vor 'hn hin, das rosige Antlitz von schwarzen Schlangen umringelt, die dunklen Augen nicht mehr spöttisch, sondern flehend und voll Tränen. Tann fprach er wohl noch vor sich hin: „Schlange", wie er es getan seit langen Jahren, doch blieb in seiner Brust ein Gefühl zurück, das viel loe-niger Zorn als Trauer war. — Man saß zu Tisch, Dr. Fricsland als dritter. Das kleine Eßzimmer mit seinen schwerfälligen, bequemen Eichen möbeln sah beim vollen Lichte der Hängelampe doppelt traulich aus. Wenn ihr Bruder' da war, dnldete Hermine keine Dienerschaft im Zimmer; sie entnahm dann selbst die Speisen dein Auszüge, wobei ihr knisterndes Gewand mehr als einmal Viktor streifte, der diese Berührung und den ihm damit nahe kommenden Aurilelduft als etwas sehr Peinvolles empfand. Da ließ Dr. Friesland sich verlanten: „Wenn deiner Mutter Befinden fernerhin solche fortschritte zum Guten macht, Viktor, dann bist du bald aller Sorge, überhoben nnd" — zu seiner Schwester gewandt — „deine Mission ist erfüllt, Her« mine." z Waren nicht diese Worte eine Freudenbotschaft für den Professor? Er begriff sich selbst nicht, daß sich bei ihnen nicht ein jubelndes Empfinden in ihm regte. Aber als er sich rasch Hermino fortdachte mit allem. was mit ihr an unleugbarer Anmut und ^^"^si, keit in sein Heim eingezogen war, da fröstelte M >^ Jedoch vermochte er nicht einmal mit der klein!'^ widernng der Forderung der Höflichkeit zu li"'"^ Als er aber dann in seinem Zimmer saß, ^ ^ bei grüiworhängtcr Lampe, da schalt er f'^, <^,ett in feinem Männer-Egoismns, nur um sein "^> ^ zn retten, gar nicht abgeneigt gewesen "^^.„aß „Schlange" noch eine Weile, über das nötige o^ hinans an seinem Herde zu dulden. ^ <^s> An diesem Abend beschloß er, Helga ein "^^ zeichen zu geben, ein solches, an dem auch der '. ^„ Sinn der alten Eordsens keinen Anstoß ^M konnte. Ein Vrief durfte es nicht fein, denn w""^,, er Helga schreiben als Worte der Liebe? ^ ^cN! das selbst möglich wäre, für sein Verhältnis zu ^^. Wesen kam eine geschriebene Zärtlichkeit fai ^D Roheit gleich. So suchte er unter seinen N"",„schc schickte mit kurzem Vegleitworte einige SchuM .^, Kompositionen an sie ab, denen sie in mancljer merstunde so gern gelauscht hatte. M ^ Das Päckä>en trug er selbst auf die Post- ^^- znrücklam, verspürte er in seinem ^muner eine" ^s chen Dnft. War Hermine da gewesen? Es muvl. ^s 'sein: wahrscheinlich hatte sie selbst die ÄbendM'^ die jetzt sein Vlick fiel, ins Zimmer getragen- ^ ft er hastig ans ssenster und riß beide Flügel .^ daß die Abendluft eisig hineindrang. ^^". ^ da"> zSPur des verhaßten Duftes fort war, sclM" Fenster wieder. ^lg^ Daranf arbeitete er ein paar Stunden ^ ^ strengt undgina dann, seiner Gewohnheit gen Laibacher geitung Nr. 275. 2273 29. November 1902. Fleier vom Gesicht. Der Äcamlc fand seine „dunllc Mung" bestätigt. Die junge Frau hatte in bei Tat gui-lunde, stumm zu bleiben: es war nämlich eine Puppe aus ^'"l. We wahrscheinlich mit Alkohol gefüllt war. Wli sagcn ^yischeinlich. weil die Beamten sich leider daraus be-Mauten muhten, den Betrug, dessen Erfindung der frucht-. ^ Phantasie der Schmuggler wirtlich Ehre macht, zu "talieren. ohne die Zinlbraut öffnen zu tonnen. Der , Mi« gab näinlich plötzlich den Pferden die Peitsch, und t ^agen sauste mit Windeseile davon. Die Schmuggler ^«. als sie sich erst aller Verfolgung entrüclt sahen, aus veude über das Gelingen ihres Streiches wahrscheinlich ein aschen gctrunlen haben, das sie der „Braut" abzapften, kiwi's"" (Das Verschwinden des Lachens.) Ein be^ « belehrter hat lürzlich ein durchaus ernst zu nehmen-^uch ülx>r das Eelteinoerben des heiteren Lachens ver-l'kntncht. und in mancher Beziehung haben seine Ausführe» auch für unser Kulturleben Bedeutung. Nach seiner ,^tzcug"ng 'st cs sicher, „daß die Abnahme der Vollsheilcr-^, >wr cin Teil einer größeren Veränderung ist, des allmäh-aab ^^ülbens der Munterkeit, einer gänzlichen Hin-^k an den Geist des leichten Frohsinns. Das sieht mail nicht Van/" ^" gezwungenen Heiterkeit der prächtigen moderne,, ki n?^''"en und anderer Schaustellungen, sondern auch in ^.^,"berung unserer Sports im Freien. Wo ist der Spaß °d'e Heiterkeit bei den heutigen Fußball- und Ericlet->en? Die Leute lachen l)eutc nicht mehr so laut und lange ^>'°"sti in der vornehmen Gesellschaft verschwindet das ^" schnell, und nur in den Mittelklassen versteht man , ^ zu lach«». Der Grund liegt in dem hastigeren Vorwäris-Nei?" b" Menschen, in dem Eifer, auf der Leiter des d«Nc n ^ ""^ °^" zu steigen, und in der damit verbun-n Unzufriedenl>cit, die die Fähigkeit tötet, sich mit ganzem Air ^"!"chen Vergnügungen hinzugeben. Es bleibt dann ^ "och ein gezwungenes Lachen mit'etwas wie Müdigkeit hätt?' '^' "^ °b die Menschen nicht Zeit zum Lachen Nan Sogar bei geselligen Unterhaltungen findet man nur? ""b grauen,' die auf eine fröhliche Herausforderung Hit ^"lich lichern und auch das noch sofort unterdrücken. Klw^?" Seelen können sich nicht einen Augenblick von dem n,aH/ gesellschaftlichen Anfprüchc. die sie verfolgen, frei-3r>?' ^" ein fröhliches Lachen erzeugt, erhellt die Welt. der ', > "l in Scherzen kann einen Mann zum Wohltäter '"ehi s"saH"t befähigen. Nichts fördert dir Sympathie ^tnii^ gemeinsam zu laclM. Wenn in der Familie ei,-,? su inck, ^ Hrcil)ei! besteht, über die Schnitzer der anderen ">an?^' !" "^"^ ^n^ ^'k Liebe. Der Grund dafür ist. das', ^l, »^ ^^^ Gefühl der Sicherheit unserer Anhänglichkeit ^^nn mann sich gegenseitig auslacht." ^olal. und Provinzial-Nachrichten. '° ^otcn-Einlösung dcr Bank von Frankreich.» Zeit», „^'" '" der vorgestrigen Nummer der ..Laibacher ^leib? "'^" vorstehendem Titel gebrachten Feuilleton °'uns cin Freund unseres Blattes: ^e ^ '/ ^""^ richtig, dah die Bank von Frankreich, welche !e». ^ ,/"l)lnnacn kennt, die ihr zur Einlösung präsentier-, ^b h! " bluten, soferne dcren Echtheit unzweifelhaft ist, bie^^ ""rhaiidencn wefcntlichcn Merkmale hinreichen, um g>!tct> s" "°^ als Urkunden betrachten zu können, voll ver-^»iiy, b"lana,t aber in der Regel vom Präscntantcn eim ^otcn '. '" ^^ '^^ ^ rollen Nominalbetrages dieser >vühi' 'Nlche durch zehn Jahre zurückbehalten wird. Wir) K iösj ^."eser Zeit der restliche Teil der Note vorgewiesen. > lMt s-^'^ ""^ ^'''^ Partikel mit dem vollen Netrage ^ iilx i'' "" ^" seinerzeit erhaltenen Kaution schadlos z»lom^ ^t ^ ^" Parteien, sich über den jeder von ihnen ^'chen 's Ersatz gegenseitig, eventuell gerichtlich, auszu-^^>on "^ ^^ ^"'^ ^^" ^^' ^"' Verlangen nach einer ^cittci v ^^^he,i, >cxil ihr z. B. von einer glaubwürdigen "üd,^ ^s'chcrt wurde, dah der fehlende Teil'verbrannt sti, < de„ i, derselbe später dennoch zum VorsclM. so verweist ^ d«s ""bringei dieses Teiles an den ersten Präsentan-^ llnmehr für die an die Bank gestellte Ersatzforderung aufzukommen hat. Die Zusammengehörigkeit einzelner Noten-lcUc lann die Bank sehr leicht feststellen, da jede von ihr aus-gegebene Nole individuell bezeichnet und von einer eigenen ^lquidatur ((^c>iui>l>ttbilit,ü cl^ü bi»I^l^) festgehalten wird. Vei diesem Anlaste sei lloch demerit, dah die französischem Bantnoten infolge gesetzlicher Ermächtigung in Abschnitten von 5, 10, 20, 50, 100, 500 und 1000 Franten emittiert Neiden tonnen; doch gelangen tatsächlich nur solche von 50 Franlen auswärts zur Ausgabe. Dir Statistik zeigt, daß dicsc sowie die 500 Frantcn-BiUetts nur sehr wenig verbreitet sind, während der bei lvcikm überwiegende Teil des Bunt-nolcn-Umlaufes auf die 100 und 1000 Franten-Scheine entfällt. Da in Franlreich lein gesetzlicher Prällusivtermin für einberufene Banlemissionen besteht, so konnte der Fall vor-lommen, dah eine im Jahre 1K0Ü ausgegebene Bantnote erst nach ^jähriger Umlaufsdauer präsentiert und anstandslos eingelöst wurde. Die deutschen Notenbanken sinb nach 8 4, Abs. 2, des deutschen Äantgesehes verpflichtet, für ihre beschä bigten Noten den vollen Ersatz zu leisten, soferne der zur Vergütung vorgewiesene Teil gröher als die Hälfte der Note is!, oder ivenn im rntgegengcjetzten Falle der Nachweis er-bracht wird, batz der fehlende Teil vernichtet ist. Reichs-bantno < cn , welche durchlocht sind oder welche durch das Ausschneiden eines schmalen Streifens gekürzt erscheinen, mü^en mit dem Ansuchen um Ersatz dirett von der Partei beim Reichsbanl-Direltorium eingereicht werden, welch letzteres nach Prüfung jedes einzelnen Falles eine eventuelle Vergütung anweist. In Oesterreich-Ungarn wird die Vergütung für solche Bantnoten — insoferne über die Echtheit des vorgewiesenen Teiles leine Zweifel obwalten — nach dem aliquoten Mähe des tatsächlich vorhandenen Teiles bemessen und darnach der entfallende Ersatz geleistet. Zu dieser Amts--Handlung sind alle Bankanstalten ermächtigt. Nur solche Noten, deren Echtheit zwciielhaft ist, dann die durch irgendeinen Umstand schwer kenntlich erscheinen oder beispielsweise von Mäusen angenagt wurden, müssen der Banl-Zcntraltais: in Wien zur Bemessung und Anweisung der Vergütung vor» gelegt werben. — Auch in Oesterreich ist es unter anderen ähnliche» Fällen vorgclommcn, dah in einer entfernteren Provinz des Reiches gelegentlich einer Feuersbrunst eine Anzahl Banknoten verbrannte, und die tcchnifchen Organe dcr Bant schieden aus den zu stände gebrachten Aschenresten di.' Rückstände von Banlnoten von jenen der Staatsnoten und des seinerzeit als Umschlag verwendeten Zeitungüpapieres, worauf der auf die Banknoten entfallende Anteil anftands los liquidiert und ausbezahlt wurde. Auf Grund dieser Darstellungen lann es getrost dem Urteile der Leser überlassen weiden, welches der drei Systeme das natürlichste, gerechteste und für die Partei mit den geringsten Förmlichkeiten verbunden ist. 1'. — (Veränderungen im politischen Dienste.) Der l. l. Landcsregicrungslonzeptspraltitcmt Dr. Leopold öu^el wurde der l. l. Nezirlshauptmann-schaft in Adelsbcrg zur Dienstleistung zugewiesen und der absolvierte Rechtshörer Leo Ritter von Halban zur 5ion-ztptspraxis bei der l. l. Landesregierung in Laibach zugelassen. — (E i d e s l e i st u n g d e i E r s a tz r e s e r v i st e n.) Am 2. Dezember findet in der städtischen Artilleiielaserne die feierlich Eidesabnahme dcr zur Dienstleistung eingerückten Ersatzrcservisten des Divisions - Artillerieregiments Nr. 7 statt. Die Feier wird durch eine heil. Messe, die im Nasernhof: gelesen wirb, und zu welchem Zwecke ein Altar zur Aufstellung gelangt, eingeleitet werben. Das Mehlicb wirb die Musik des Infanterieregiments Nr. 27 spielen. Sodann wird der Militär-Nurai eine Ansprache über die Wichtigkeit und Bedeutung des Eides halten, worauf dte Abnahme des Schwules beim Geschütze erfolgt. — (Militärisches.) In den Ruhestand wird übernommen der Major Josef Kautschitsch des Armee stanbes Stationsoffizicr in Klagcnfurt. auf fein Ansuchen (Domizil Laibach). Eingeteilt wird mit 1. Dezember 1902 ^^iinl!! ^"bc. um seiner Mutter eine nute Nacht """Ir,,? ""b sich in drr lühlstm, korrel'tostm Form Tio r, ^'wnd zu cmpfchk'n. -'"^ A^l ^'^ l'^chtc ihm diosiiml du> Hand mit !^li> ^. "^' dir sich nicht wohl ndm'chen lich. So ,>^>^, ^>m crstmmak'. nach zehn fahren wieder K, ly^..^'"' weiszcn Dinner zwlfcl)en den feine,:. Aber ' 5l>!,^ ^'' ^"^' ^"" ^ garten Haut ein brennen-^ U)r<> .<5 ^luidnm ans. Mit unliöslicher Hast lich l ' "ldcnv^ !"^"' '"^ ""'" ^^^ "'" ^'"' ^"' '^^ M»^ >,"''' "Ul,'„ Tramn ,zn tränlnen, an den», das ^^>' '".l^hanriqe Mädchen, das nntli- demfelben S^ ''. 'lim lveilte, lei>,en Anteil hatte. — "rvl! '""l di(^ Wilttermonate hin, einförmig nno >h>i^ "" tue ^lt. die jedes BUd mit Spinnweb ^t q,,^^" "lch ihr Werk an Viktor Tho Aspern M ^ ""lll»r, brennender Unruhe empfand er es, ^uii^ ;'"^Na5 Crsch^nnnli nicht n,ehr zn jeder >^der»i ?^^uter ^ilarhl'it oor seine Seele zu zau< h° l'r ^. "'^'.Dann konnte er sich in jenen Stunden, l^u vi/.l'"."^^lsen don ihrem ganzen, geheimnis !> ^nl^. ä.r "blickte, mit Leidenschaft dle Kraft b^' Vii^"^"^'U' lllu das immer wieder zerflic« ^n^ "i> sei,,^. ^^^. ^^ ^^. ^i„^nnd zn Di ' ^'!, Un^,'^^N'"Tag. und '.liachtgleiciie war ge-h«, ^coH s'^' ^ilzcsstiirme hatten ausgetobt, ^lkn 1?""^ dw Legationsrätin ihr Lager nicht ' ""er sil. f^g^. ^^,^,, „.ch^ ,„^,^ war voller Teilnalnne für alles, was nm sie geschah, nahm bis-weilen Besuche entgegen nnd nnterhielt sich mit Franlein ^rieslano in ihrer altcm, herzliclM imd ofl schallhasten Weife. , -^ ^ AIs Viitor einV ^age^ eintrat, waren beide (Äe> schwisler ain Bette der Nätin. Weißt du, Viktor", rief diese munwr, „ich hab? beschlossen, dab 'hr drei morgen nach Osterau fahrt n.m Olltel U'iartin, unl euch ^ aber bitte, Herzens-junge, sieh doch nicht so entjetzt ans! Denkst du etwa ^ sic liebtoste den Mann geradezu nut dem zärtlich, sten Mntterblicle — „denkst du etwa, ich lverde nur gerade enre Abwesenheit zum Sterben anssuäien? O. nein nein! Dn weißt doch, ich war nie gern allein und wenn Wille noch etwas vermag, so werde ich mich mcht anders als in eurem Veisem zum Sterben hn>. legen." ., «5, . Viktor hatte sich bei den erswn Wortm semcr Mutter vom stärksten Unbehagen orsaßt gefühlt: all-mählich, wahrend sie weiter plauderte, gewann er die Herrschaft über seine Mienen zurück; sie. durfte ja nicht ahnen, was das Wort Ofteran fnr ,hn an Liebe und Haß umschloß. Nalff hatte scharf beobaclM, hatte das jubelnde Ausleuchten gesehen in Hermi:,^ Älick, die Ablchnung im Gesicht des ^"undes. Cr solM diesem, als er d5^ Zimmer verlieh. (Fortsetzung folgt.) in den Armeestanb der Oberleutnant Hermann Hann dtx> Ruhestandes, beim 111. Korpslommando, bei Einreihung in die zweite Gruppe. Transferiert wird mit 1. Dezember 1902 der Oberleutnant Ferdinand A l I ö des Infanterieregiments Nr. 22 als Lehrer zur Infanterie-Kadettenschule in Trieft. In den Ruhestand werden versetzt mit 1. Dezember 1902 die Hauptleute I. Klasse Eduard Stipeti 6 des Infanterieregiments Nr. 97, als zum Truppendienste im Heere untauglich, zu Lolaldienften geeignet, unter Vormerkung für letztere und für die Verwendung bei Militärbehörden, höheren !lommanden, Festuna>stäoen und bei Platztonunanden im Mobilisierungsfalle (Domizil Agram); Maximilian Monczta, überlompleti im Feldjägei-Uataillon llti. 7, des 111. Korpstommandos, als zum Truppendienste im Heere untauglich, zu Lolaldiensten geeignet, unter Vormertunz für letztere und für die Verwendung bei Militärbehörden und höheren Homman5en im Mobilisierungilfalle (Domizil Wien). — (Vom Volks schul bienfte.) An der drei-llafsigen Vollsschule in Viiebeiborf. politischer Vezirt Hott-schee, wurde infolge Erkrankung einer definitiv angestellten Lehrerin bis auf weiteres der absolvierte Lehramtslanbidat Johann 3tigler als Supplent bestellt. —o — (Die trainischl tt u n st, We be a nsta lt) eröffnet in der Zeit vom 1. Dezember d. I. bis zu den Weih-l.achlsfeiertagen in einem ihrer Arveitsräume eine tleine Äus-stellung ihrer Gewebe, um dem Publikum Gelegenheit zu bieten, die Qualität ihrer Erzeugnisse in Augenschein zu nehmen und um zum Einlaufe ihrer reizenden, jeder Wohnung zur Zierde gereichenden Artikel einzuladen. Wer lam nicht schon zur Weihnachtszeit in Verlegenheit darüber, w^s er diesem oder jenem zum Geschenke machen soll? Was unser Weihnachtsmarlt bringt, bewegt sich nur in den Bahnen des Herkömmlichen; etwas Neues, Uebeiraschendes sucht man vergeblich. In dieser Beziehung dürfte sich ein geschmackvolles Gobelin als ein wahrer ^ietter in der Not erweisen. Es erscheint heutzutage wirklich als etwas Neues, und es dient nicht nur willkommenen pratt. Bedürfnissen, sondern befriedigt felbst einen hochgefpannten Kunstsinn. So ein Ge» webe entspricht den verschiedensten Gebrauchszweclen des täglichen Lebens; es findet Verwendung als Wandbehang, Fußteppich, Portiere, Fries. Tifchdecte, Tischläufer, Sesselbezug, Fenfterschützer u. dgl. Die Zeichnungen der Gewebe - größtenteils nach Entwürfen des rühmlich bekannten Wiener Architekten Rudolf Hammel — folgt dagegen nur lünstlerifchen Eingebungen; die mannigfachen Stilarten tragen den verschiedenen Geschmacksrichtungen Rechnung; die Motive sind tcilb bildmähig. teils Blumen«. Frucht-, Tier-oder Linienornamente. Man wende nicht ein, dah ein Gobelin ein kostspieliges Ding sei; im Vergleiche zu den sonst für dergleichen Artilel gangbaren Preifen stellen sich die üle» webe unserer heimischen Anstalt als wohlfeil dar. Es ist jedermann ermöglicht, ein kleines Stück schon um einige Kronen zu erwerben, während Wohlhabenderen Prachtstücke um hundert Kronen und darüber zur Auswahl stehen. De: Kenner, welcher weih. welch immenser Zeitaufwand zur Her» stellung eines Gobelins erforderlich ist, muh vieln«hr üb-r die mäßigen Preise staunen. Es nehmen beispielsweise die lleinsten Gewebe durchschnittlich sechs Arbeitstage einer Weberin in Anspruch, während die größeren Stücke eine Arbeitb-kraft durch A bib 4 Wochen beschäftigen; ja an einem Gv-bclin, der Habsburg, arbeileten fünf Arbeiterinnen durch volle 48 Tage! Was die Technil der Gewebe anbelangt, fo hat diefe seit dem kurzen, vierjährigen Bestand« der Anstalt einen von berufener Seite, von dem Direktor des l. l. österreichischen Gewcrbemuseums in Wien, Hofrat Ritter von Skala, anerkannten hohen Grad der Vollendung erreicht. Für die vorzügliche Qualität der Erzeugnisse fpricht aber auch der fernere Umstand, dah an die Anstalt in letzterer Ieit mehrfacheBestellungen von auswärts, so von Wien,Bubapeft, Trieft u. s. w. gelangten. Die grohe Wiener Firma Porlois H Fix, die Gräfinnen Almasy, Goöh. Wenckheim, Herr von Gutmannsthal und andere erscheinen, von den heimische:, Kunstfreunden abgesehen, unter den Käufern der Webeerzeug-nisse. — Schließlich soll nicht unerwähnt bleiben, dah c,,> Anstalt auf mehreren großen Ausstellungen, so in Wien, Paris, London, Turin, mit Erfolg in den öffentlichen Nelt-blwerb trat. — Um auf das Detail kurz einzugehen, so seicn von den bildmäßigen Geweben erwähnt: die dunkle, träumerische Abendstimmung; die Ruine mit der effektvollen Abend, beleuchtung. die plastische Winterlandschaft und der wu»',-bcivolle Baum im Schnee, ^wei Stücke von echter Wintei-stimmung; das wogenumbrandete Strandbild und der ftim' mungsvolle Herbstabend mit d>m Prachtstücke von Baum im Vordergründe. Von seltener Schönheit ist die Rosenportiere. ir. deren tiefblauem Grunde ein mächtiger Rosenzweig mit Prachtvollen aufgeblühten Rofen gewebt ift und deren zarter Farbenreiz durch dazwischen gestreute Trauben von lila Flieder und Goldregen - Dolden wunderbar gestimmt ift Ueberaus wirkungsvoll in der Farbe ist auch der schwungvoll stilisierte Salonteppich, ebenso der entzückende Apfelzweig und die dustigen wilden Rosen. Der Abler in Gold eignet sich zu Sesselbezügen für Prunlmöbel. bas ernst gestimmt! Rosenlreuz für Bet- und kirchenftühle. Durch feine, geschmackvolle Linienführung ausgezeichnet ist das Ornament' lissen und die prachtvoll stilisierte Sumpflandschaft durch wunderbar irisierende Farben. Doch genug der andeutungs' »veisen Beschreibung, die den Eindruck der farbenprächtigen Wirklichkeit nicht wiederzugeben vermag. Wer sich dieser letzteren erfreuen will. der befuche die interessante Ausftel-lung, die an den genannten Tagen von 8 bis 12 Uhr vormittags und von 2 bis 5 Uhr nachmittags für jeden Besucher geöffnet fein wird. — (Die E isve rfü hru ng) hat auf allen Sammele stellen begonnen. Die Höhe der Eisschollen beträgt t> bis 10 Zentimeter. Die Eisbildung ist heuer eine «,che und wild sowohl für Tisgruben als auch für Private ein genügendeH Quantum Eis liefern ». Laibacher Zeitung Nr. 275. ____________ 2274________________________________________29. November I«02^ — (Der Landesverband der Gewerbe-genösse nschaften in K r a i n) wird am 7. und 8. Dezember seine konstituierende Versammlung in nachfolgender Ordnung abhalten: 1.) Am 7. Dezember um 7 Uhr abends Zusammenkunft der Vertreter der Gewerbegenossen -schuften im Glassalon „Zum Stern". 2.) Am 8. Txzember: Vormittags um 9 Uhr konstituierende Versammlung un „Mestni Dom" mit nachstehendem Programme: 1.) Ansprache und Bericht des vorbereitenden Komitees; 2.) Wahl: li) von 12 Mitgliedern und 6 Stellvertretern in den VerbandsauZ-schuß, li) von 3 Rechnungsprüfern und 1 Stellvertreter; 3.) Antrag, betreffend einc gleichmäßige Amtsführung; 4.) Antrag, betreffend die Herausgabe eines gewerblichen Fachblattes; 5,) Festsetzung der Höhe der Veitragsleistungen; 6.) Bestimmung des Ortes für die erste ordentliche Ver^ bandsversammlung; 7.) Antrag, betreffend die Errichtung einer obligatorischen Meistertranlenlasse; 8.) Antrag, be^ treffend die Veranstaltung von Wanderversammlungen mit Fachoorträgen und über die Bedeutung der Gewerbegenossenschaften; 9.) Eventualia. — Nach der Versammlung findet sofort die erste Ausschuhsitzung der in die Verbandsleitung gewählten Mitglieder statt, in welcher der Obmann, desse,, Stellvertreter, der Schriftführer und der Kassier gewählt und die Dringlichteitsanträge erledigt werden sollen. — Um 1 Uhr nachmittags Bankett im Glassalon «Zum Stern", an welchem jedermann teilnehmen kann. Anmeldungen hiezu l-.immt bis 4. Dezember 12 Uhr Herr Engelbert Franch e t t i in Laibach. Iuröwplah 3. entgegen. — Ar konstituierenden Versammlung haben alle Gelverbsleute sowi-. die eingeladenen Gäste Zutritt; zur Wahl des Ausschusses, ^ur Abstimmung und Erörterung der Programmnummern find nur die Mitglieder der Gewerbegenossenschaften berechtigt, welche sich vor der Versammlung durch die von der vertretenen Genoffenschaft ausgestellte Legitimation auszuweisen haben. Gleichzeitig werden alle jene Genossenschaften, welchc den Beitritt zum Verbände beschlossen, aber dem vorberei-tenden Komitee bisher noch nicht angezeigt haben, eingeladen, dies unverzüglich zu tun, damit deren Vertretern die Einladung sowie die Tagesordnung rechtzeitig zugestellt werde.i kann. Auch werden alle jene Gewerbetreibenden, die sich für die Gründung des Verbandes der Gelverbegenossenschaften interessieren, gebeten, sich an der konstituierenden Versammlung zahlreich zu beteiligen. — (Schwurgerichtsverhandlungen.) Montag, den 1. Dezember, beginnen beim l. l. Landesgerichle lIuftizgebäude. Gerichtsgasse) die Schwurgerichtsverhand-lungen für die IV. Periode. Es sind folgende Fälle anberaumt: Am 1. Dezember u) gegen den 44jährigen Josef bilden aus Dragomer, Umgebung Laibach. Arbeiter unbestimmten Aufenthaltes (Sittlichleitsdelilt); d) gegen den 23 Jahre alten, ledigen Arbeiter Johann Öufer aus Podlonl. Gcrichtsbezirl Vischoflack (Totschlag); am 2. Dezember a) gegen den 18 Jahre alten Grunbbesitzerssohn Johann Kimavec aus Zirklach, Gerichtsbezirl Krainburg (Totschlag); d) gegen den 17 Jahre alten Arbeiter Johann Sameja au«; Vrba, Gemeinde Prevoje, Gerichtsbezirl Egg (Raub. Dieö-stcchl und körperliche Beschädigung); am 3. Dezember a) gegen den 19 Jahre alten Müller Paul Nastran in Ober-fernil. Gerichtsbezirl Krainburg (Totschlag); k) gegen den 22 Jahre alten Knecht Alois Merlat aus Kleinligojna. Gerichtsbezirl Oberlaibach (Sittlichleitsdelilt und Diebstahl). — Drei Fälle dürften noch weiter anberaumt werden. —1. — (Schuh der armen Tierwelt.) Wir dürfen bei dem so rasch eingetretenen Winter der armen hilflosen Tiere, welche ohne Nahrung und Schutz sind, nicht vergessen. Die hilfsbedürftigsten sind in erster Linie unsere braver. Sing- und Nutzvögel, zu deren Erhallung und Vermehrung ^ eine entsprechende Hilfe notwendig ist. Zur Erfüllung dieser schönen Aufgabe hat sich in jüngster Zeit für das Land Krain ! ein Tierschutzverein mit dem Sitze in Üaibach gebildet. Demselben ist es jedoch momentan nicht möglich, der sich gestellten j Ausgabe im vollen Umfange nachzukommen, »veil der Verein derzeit nur über kleine Mittel verfügt. Es ist daher notwendig, daß alle jene, denen sowohl der Schutz der armen Vögel als auch unserer Haustiere am Herzen liegt, dem Vtieine eiligst beitreten, da nur durch zahlreichen Beitritt von Mitgliedern, sei es als Gründern ober als ordentlicher Mitglieder, der Verein gestärkt und dadurch in die Lage versetzt wird, den verfolgten Zweck auch wirklich zu erreichen. Den Beitritt als ordentliches Mitglied mit einem Jahresbeiträge von 4 X oder als gründendes Mitglied mit dem Griindungsbeitrage von 50 X kann jedermann mittelst einer Postkarte dem krainischen Tierschlitzvereine anmelden, worauf die Einzahlung mittelst Posterlagscheine, welche den Mitgliedern eingesendet werben, erfolgen kann. — (Militärlonzerte) finden morgen um 8 Uhr abends in der Kasino-Glashalle und in der Restauration Fantini statt. Eintrittsgebühr beiderorts 60 k — (Die Genossenschaft der Gastwirte. Naffesieder ? c. in Laibach) hält am 2. Dezember um 3 Uhr nachmittags im Gartensalon „Zum Stern" einc außerordentliche Versammlung ab. Auf der Tagesordnung steht ein Bericht des Obmannes über die Reichslonferenz der Gastwirte in Wien sowie eine Beratung über die Kranken-lasse. — (Ein Kind erschossen.) Am 27. d. M. vormittags kam der Iagdhüter Alois Starc aus Malen«, Gemeinde Landstraß, zum Jagdhüter Johann Slaviö in Land-ftraß und forderter ihn auf, mit ihm auf die Entenjagd zu gehen. Starc hängte sein mit Rehpfosten geladenes Gewehr in dem Hausflur auf und entfernte sich sodann. Nach kurzer Zeit kam die 18 Jahre alte Agnes Slavic aus ihrem Zimmer, nahm das Gewehr herab und hantierte mit demselben so unvorsichtig, daß die Waffe losging und die Schrotladung der sechsjährigen, im Hause wohnhaften Gemeindedienerstochter Antonia Kalin in die rechte Schläfe eindrang. Der sogleich herbeigerufene Arzt konnte nur mehr den eingetretenen Tod feststellen, —o. — (Zum Fremdenverkehre im Monate November.) Im abgelaufenen Monate sind in den hiesigen Hotels und Gasthofen im ganzen 1550 Fremde (ul>l ^«0 weniger als im Vormonate und um 210 mehr als im gieicl)en Monate des Vorjahres) abgestiegen. Davon enl-sallen auf solche aus fremden Staaten 142. x. — (NieLaibacherVeieinsmusillapell-) konzertiert heute um 9 Uhr abends in der „Narodna Ka-varna". Eintritt frei. — (Christ baumfest derLaibacher freiwilligen Feuerwehr.) Der genannte Verein verunstaltet auch heuer ein Christbaumfest, dessen Reinerträgnis bcin Kranlenfonde der Mannschaft zufließen soll. Das Fest findet am Stephanitag (26. Dezember) um 7 Uhr abend» im großen Saale des „Mestm Dom" unter Mitwirlung der Laibacher Vercinstapelle statt. Eintritt 40 li. x. — (Ein Hund als Wilddieb.) Ein etwas ruppiger Bractehund, in dem wohl alte Iagdelinnerungeu lebendig wurden, umschnupperte vorgestern früh die Stänke unserer Bäuerinnen vor dem Rathause, erschnappte kurz entschlossen einen Hasen und machte sich stolz erhobenen Hauptes mit seiner Beute davon. Die über diesen frechen Raub höchlichst entrüstete und entsetzte Bauersfrau setzte dem vier-fühigen Räuber unter großem Geschrei nach, doch der segelte im Sturm über die Franzensbrücke und verschwand auf Nimmerwiedersehen. Und wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen . . . — (Entgleisung.) Wie uns aus Littai berichtet wird, entgleisteil dortselbst gestern bei Verschiebung eines Lastzuges zwei leere Kohlenwaggons. Infolge der Entglei-sung erlitt der um die Mittagszeit verkehrende Schnellzug, bezw. der Postzug, eine einviertelstündige Verspätung, -ik. " (U nfa llsch ron il.) Vorgestern abends glitt in der Rosengasse die Fabrilsaufsehersgattin Iosefa Suhi infolge Glatteises aus. stürzte zu Boden und brach sich den linken Unterschenkel. — Der Gastwirt Franz Blumauer, Deutsche Gasse Nr. 5, stürzte vorgestern über die auf den Dachboden führende Stiege und erlitt hiebei einen Rippenbruch. Er wurde in das Landesspital gebracht. — Die V<> sitzerstochter Maria Dolenec in Qber-Loitsch geriet gestern vormittags mit der linken Hand in eine Strohschneidemaschine und zog sich eine tiefe Schnittwunde zu. Man brachte sie ins hiesige Krankenhaus. — Der Gastwirt Johann Goräiö, Radetztystraße Nr. 1. verunglückte gestern nachmittags beim Holzhacken. Er hieb sich mit der Hacke den Daumen der linken Hand beinahe ganz weg. — (Die Radfahrerlapelle in Sagor) veranstaltet morgen im großen Salone des Herrn L. Habat ein Konzert sowie eine Aufführung des dramatischen Einakters V ttiviiu, verbunden mit einer großen Varwtd-Vorstellung der Künstler Iaques rtu°!' immer zugleich als Vollblutmusilcr. als Künstler, der nn''" in seinem Spiele über den dämonischen Visionen der M' erblaßt, der mit feurigstem Temperament empfindet, fch, lebt. Daß Foerster übrigens auch der großen feierlichen!nUY. dem Ausdrucke des Erhabenen zugänglich ist, bewies stim mächtige, imposante Interpretation von Bachs ^'^' Toccata mit der angegliederten wunderschönen Arie und ve lolossalcn Schlußfuge. Focrster hat das für Orgel geschr"«' Werk außerordentlich wirksam und mit Wahrung des große Stiles für das Klavier übertragen. Sein Spiel strebte >M grandiosen Wirlungen. Alles, was das Klavier an Klang," Größe und Majestät des Tones besitzt, das gipfelte "" türmte der eminente Klavierspieler hier übereinander. An> > Foerster. von Stück zu Stück lebhafter gefeiert, schließlich'" Beifall überschüttet, entzückte nach absolviertem P^anm die Zuhörer mit einer eigenen Bearbeitung der reizvou böhmischen Tänze von Emetana. — (Kammermusik a bend.) Wir wc^den "^ sucht mitzuteilen, daß der morgen stattfindende zweite K^ mcimusilabcnd präzise >/^8 Uhr abends beginnt und °°» »regen anderweitiger Dienstobliegenheiten des mitn^rleno Kapellmeisters Herrn Th. Christoph mit dem ^"TV von Ärahms begonnen und mit dem Quartette von A^ lowsly geschlossen wird. Dvoraks „Dumly" mit Frl. « ringer am Klavier bleiben in der Vortragsfolgt Mittclnummer unverändert. ^, — (Gedenktag.) Heute vor hundert Jahren NM" in Stuttgart Wilhelm Hauff und in Großgiesenye' (Oberöfterreich) der Dialettdichter Franz Stelz ha"" geboren. 2lu»lo» >»or» in t»«r z»<»ntkir haben weder einen Sinn noch eine Berechtigung- «^lo>s Par,s. 28. November. In dem heute "^sibe"' Elys6e abgehaltenen Ministerrate unterzeichnete ^^ l^ ^ dem Parlamente vorgelegt werden, und zwar ^ ^sibe" selben dem Senat, der andere der Kammer. M'NW« ^a^ Combes teilte dem Ministerrate das Erkenntnis ^ ^i"" ^ rates mit, wonach die 74 Bischöfe, welche die 4^ ^ Gunsten der Kongregationen unterzeichnet ^^^'^, tx" ^ mißbrauches schuldig erkannt wurden. — Betreff"" ^gl^ stand in Marseille beschloß der Ministerrat, ^„ste^., Maßnahmen zur Sicherung des öffentlichen " ^siA' treffen. — Kriegsminister Andr5e teilte mit. b"? soltt" lich der Relontres zwischen Offizieren und Z'^lsu"" einem Vergnügungslolale die Einleitung einer u angeordnet habe. >« hiel ^ Bombay . 28. November. Lord Kitchener ^^ss . getroffen, um das Kommando über die indischen übernehmen. L^ibacher Zeitung Nr. 275.___________________________________2275 29. November 1902. Kaum stibt es ein so Praktisches Festgcschent fur junge Frauen, Bräute "der für erwachseue Mädchen, als das Kochbuch „Die Süddeutsche Küche" vou Kathariua Prato. Dasselbe hat, unbehindert durch deu Wettlauf der zahlreichen uuausssesetzt erscheiueudeu «euen Kochbücher, stets den ersteu litaug behalten, so daß bereits eiue Niertclmilliou E^rpl. im Gebrauch sind. Preis elei,. geb. X ll>—, vor-kätiss iu jeder Buchhaudluuff. Mau verlange ausdrücklich das Buch vou Kathariua Prato. ^D^-i Restaurant Fantini. Sonntag, 30. November 1902 gegeben von dem bestbekannten Künstlerpaare Girelli. **Utxs $ Uhr. Eintritt 60 Hellor. KT&lxoxo« d.Io nsOcÄt©- (4738) Gegen Katarrhe jjef Atmungsorgane, bei Husten, Schnupfen, Heiser-Ke't und anderen Halsaffektionen wird ärztlicherseits ------~~ SAU ERBINN r ßich allein oder mit warmer Milch vermischt j) mit Erfolg angewendet. I hpF v )e ü')l e'ne mildlösendo, erfrischende und Jruh|gende Wirkung aus, befördert die Schlcim-ösonderung und ist in solchen Fällen bestens U^.._________ erprobt. (4566) e °rlag» bei den Herren Miohael Kastner und Peter Laasnik in Laibach. Iäetlage. Un'e^r heutigen Nummer (Gesamtauflage) l„sst ein Iühaltöticrzcichüi? der Volks- und Familienbücher > on Dr. Hermann Klencke bei; diele schon in zahlreichen Aullagen erschienenen bestbelannten Nrrle sind m Laibach zu beziehen »ion (4723) Jg. v. KlcillUl^yr ^ Fcd. Bambcrgs Buchhandlung. HEINRICH KENDA Laibach, Rathausplatz 17. M«in win's PaniHn-Modehut-.loumal fiir Herbst und Winter 1902 1903 int erschienen und wird auf Verlangen gratia nnd franko verschickt. (8960] 11-8 Wie Da1»1A|1 so die A^ Vl Ivll schön werden die Zähne, wenn man sie mit Menthol-Zahnpulver (Denton) täglich reinigt! E.ne Dose 60 Heller. Duftenden Atem aus dem Munde und einen gesunden Zahnbestand sichert das und erzeagt gesundes, rosarotes Zahnfl^i^ch! Ein Flacon im Karton 1 K. Nur erhältlich beim Erzeuger Mr« Ph. Mardet-schlägerf Chemiker, Adler-Apotheke, Laibach, Krain. Täglicher Postversand. (3lJ16) 26-8 Cafe-Restaurant Schveizerhans. Heute Samstag, den 29. November zu Hause erzeugte £6ber-,31ut-u.jjratwur$te Sonntag, den 30. November grosses Wurstessen. Uni zalilrüicliöu Besuch bittot (4719; hochachtungsvoll Fritz Novak, Restaurateur. Da« beste Weihnachiögeschenl für Kinder. Einen geradezu riesln ha strn Erfolg hat in dem letzlen Jahrzehnt ein Zpiel» und Vl'lchästissnn^smittkl für Kinder erzielt, das in seiner äußern F?rm wenig anspruchsvoll auftritt, dam aber fo reich«' Vorzüqe gegenübl-r jedem andern Kinberspielzeüg inn,-wohnen, daß ihm tatsächlich ein hoher bleibender Wert be" zumessen ist. Wir meinen die Anler-T.tein^llusastsn der Firm jedem Gebiet der lechnil »st es wirllich von Wert, wenn scho ' im Kinde der Sinn für die Form und das Formschöne ^n«^ wird und baß dies durch lein anderes NcschiiftlgungSmittel in ähnlich volllommener Weise erreicht werben lann, beweist ein Vl>cl aus die formvollendeten Vorlagen, die, mit dem Leichte!, beginnend, allmählich zum Schwierigen fortschreiten. Die Steine selbst sind auss sauberste gearbeitet und ermöglichen dem Kinde daS lrichte und sichere Ausstellen. Ein nicht zu unter« schätzender Vorteil der Naften ist ferner deren Unverwüftlichleit, da etwa verlorengegangene Steine jederzeit ersetzt und die ftaftsn selbst durch Hinzulauf von Erqänzuna.?laften und von ?lnle» Viiickenlaften planmäßig vergrößert werden können. Ene hübsche Neuheit sind die herrlichen Gespiele »Saturn» und »Meteor», s461») ^^^» Hf>g> V>RU^ ""^ "'Hl Gelegenheit findel, durch ^^^,^,^^^^„,^^,^„^ ausgiebiges Spazierengehen oder Lpvlldetrieb die TiitigleU der Untclle!bsorgc>ne gehor.g aufrecht^ zucrhallen, dcm ist in dem altbewährten Rohilicher der hnsüi, unerläßliche Ersah geboten. «Tempclquelle» mit Nein, «Etyriaquell?» ledig. Appetit, Verdauung u,'d Stoffwechsel söidl'Nibe Wirlung. (4' Musil iu dir ganze W^lt getragen, aus daß sie überall die Fcoide der Glücklichen erhöhe, die Unglück» lichen tröste und allen Fernweilenbln durch ihre Mrlobi?n Vriihe auS der Heimat srnbe In Hotel», Vlestaura» tionen u. s, w ersrhcn sie ein Orchester und er>oe,slN sich als b'v»lb w»s. V»» Prlor. Obllgatlone». «ttsabsthbahn «00 u. 3000 M. 4"/. ab «0°/n...... <«»N n»»N ltlilabethbah», 400 u. 2000 Vl. 4°/,......... ll« b0 n» bn lfranz Josef.»., «<>«' dlu. dtll. per Ulümo . . , . ,«l» i« «ü<1 >" 4"/. dlu. Rente , dto, bto, p,l Ultimo . 9? 70 v? 9« Un«. <3l..<>ll «>0- liN» - dto. bto. o. /^>f>. ^10<»X >«a—XOli-ll,,«5'«ea..«°fe 4»/, . . , .,,7-tl.»»« 4«/u ungai. Glmidentl.. vbll«. V? 7^ »« <> Ander» öss»nll. Hnl»h»n. o"/n Donau Reg, Nnleihs 1878 . l07'—l<18 — ?!nl'hfn der Stab» Hbrz . . 89— l0<» - «nlelien d'l Slnbt wlen . . . ll>b »» IU« ö5 dto. dto. lEllbtl od, Vold) <»« «l»«» »" dto. dtll. z^.^ Oesi. un«. Vanl 4«>/Ml. V«I. 4«/„.......- - w0«5lN, lü d!° dto. «>jühr. veil. 4"/« 1lX» »5 ,0, 8b kpnlfafse, 1,«fl.,eoI,verl.4°/° iahn»prioriläl»' Gbligallon»». yeldil,a»b».«orbbahn .>> Oeflsrr, «ordwestbayn . - . 10«-».'» io9'2l-, Staa«bahn.....> <41 50 —-. büdba!,!, l» 3«/overz.Iünn,'IuIl »«9 iu »«, ,, dtl,. i» b"/o......l»l'1!»!il!U n> Ung.'gali», V»hn.....108 in 10U n> 4«/, U»lertra«ner »ahnen . . 99 l»<> ,^> - Divers, «as» (p,l Ktück). »er«»n»l«che «os«. »°/„ Vo°enl«dlt.L°lc »« l«" ,8, - zn« _ »«/, .. - «« "«9 »u,.^ ,^.. 4°/o Do„au Dampljch- ltw fl, , _._ ^.. k»°/o T>°na».«eg«l, iil»!» . . »8b— «88 - Un»erzt»«ll«t ü°se. »ubap.'«!asil>ca (Dombll'l) b fl. 18 «o 19 9« KrrbÜlo!' lW fl...... 435-- 4»U - «llary Lo!e 40 fl. »Vl. - - «»ü — ^W - lülencr Lule 40 sl..... 190 — «>><,- PMY L°!c 40 ,l, llM. . . . >««-. i»?^ Roten «reu,,, vest. »ff. v lll fl. «_ ^.^ ,. ung. „ „ bfl. ll«75 «7 ?n »«»udlilf llofe >« , I, >«<< l^g — 48» — Gewinst'ch, d .1"/, Pr, ^ Schulbv. b. »'"bmli^ttanst, En,l««9 «»». 7,., Laionckcl üo!e..... ?«'" 7?^ »eld ««e «ltien. llan»porl»Ant»r' NthMUNgtN. »uN»«Tepl. «lenb. «w fl. . . »b8b- »»00-«au» u. Uetrleb» «e«, für ««bt. Ltiahenb u. Men l!l. ^ . 300 — 3U» - bto, dio, dto, !!l, li . »00 —»0» — V0hm Noldbah» Ib« fl, . . »8? — »90 — «ulchtü'hradel ltil, 500 fl, «>«». »4«- !<4,!a dto dlo Mt, ll ^Xi fl. 975 »74 — Dmw,' / a!ni,!lchiffabnl - Vejell. " sl, KVl, , , , »8? — 890 — '. ,r <«,« 400 « 5„- n,l' ^v...........^ ..l!rdb,1»>00ll,«Vl. '.eoo b«i« Urüll, < C^ernow, Iasiy- Eilend.» ^NIllchllf! «00 fl, L . . . 581- ii«4 - Uloyd.Oe»., Iriest. k»»<» sl,KN. ?«<'- 7»« - vefterr, Norbwestbahn l«>l) fl, L. 447 — 44s .. bto, bto. (lit, «)»(>« fl 3. 45Y-—45,-5«. Praa Duzer — —-— Danlun. Tlnglo Oest, Van! l»0 fl, , .«»—»70 — Äanlvcirin, Wiener, «00 «. . 447 00 44» l»l) «odll.-Nnft . Oefl., »00 fl.V. . Sl»— 9l« — «lbl..»nst f Hand. u.», 1«v ft. — — —- dto, blo per Ultimo . , 86« — S»7 — Klst^l^nf Ms,s,, ,mg., »«X! sl, , ?<»1>— ?<», — D V ^llss,, ÜW fl, . 418— 4lz» - V^> .,.,«,,,„,>, Wiener»«)ft. 420 —44» — Hypotvell,.. Oefl., »vvfl,»«"/,,» ,»4'— ll» — »»It, »a>, UHnberbanl. Oest,, «X) fl. . . 385. — »»^ ,<» 0..Ls!Iž«,,«trfte, 1l»0fl. «« ^« ,. Liffwger vrauerei 100 fl, . . 3»? < , Mvulan O»elelllch., 0,N'»lpin, «« b» »',<>>» Plngei «tilen-Inb..«»! »00 4<» valaolarj, Gteinloblen 1lI,!", Vapili-! liuo fl, ^>><> - ^>»- - „Vtsylerm.", Papieil, «, V >». »4» bl> »4«, b0 Irilailtl »ohlenw "O^lell 70 fl. »«» - »»,» i^» waffen1.^l!,,«Qel!, — «8i - Wien« Vauo'Iellscha'i 100 fl, . <^> - iü4-- WenerberanZiezel.Mllen^»»!. »70 — »«^ — D»«is»n. Kur», Gichte». »mfterboln....... l<»7 »n «l»? !«» Deutsche Vlütz«...... 117 0« Ii7 «» Uonbon........ ,»9 50 »3» >>« Paii«...... . » »^ « »z St. V"er«l!Ui»...... —'— ß«l«t»n. Dulalen ...... ,, 3» 1< ,« ^.,>n.«clT.üa>..... .!?".??!« Deu,!ll», «sich«banll>°«e>, . '«' ^ '«' «" I^ ^^^^^Waa__>T^^ Log»Vemiohermm. «I. €>• lMEamy€*>M» B«.2xlc- und "^7"«<=la.«l«x-C3.ÄsCiLfipft Privat-DepdtH (Safe-Deposit«) VtrilnioRf rn Bir-Elilafsi !¦ Dioti-Oirriit- isl igf BltiCiitt, ?m5aclier Z»"'tu"q Nr. 295 2276 29. November 1902. Meicuiologijche Beobachtungen in ^aibach. Seetldti'' 3«« 2 in. Mut» Luftdruck 736 0 n,m. «„ -63j W. schwach j Nebel > 0 0 ? - Tall ^miltel der gestrigen trmpeiatur —2 3", Nor> male: 0 ii ". Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Kasino - Restauration. Sonntag, den 30. November grosses Militär-Konzert. Beginn 8 Uhr. Eintritt 60 Heller. Zu zahlreichem Besuche ladet höflichst ein .A.ug'iiBt Eder Heinrich Kenda, Laibacb grttistea Lager and Sortiment aller Kravatten-Spezialitäten. 729 11 FortwKhrnnd Kraxrft.ttnn W«ub«lt«n_ Orientreisen fiber Ungarn. Das Fahrkartenbureau in Budapest arraugiert W Jahre 1903 mehrere Gesellschaftsreisen nach dem Orient, auf welche wir unsere Leser besonders aufmerksam machen. Programme Bind dort gratis zu haben. (4734) fl*1