187 Amtsblatt Mr Laibacher Ieitnng Nr. 25. Montag deu 1. Februar 1869. Erkenntnisse. , Mit den Urtheilen des k. f. Landes- als Prcßgc- Wcsin Brmm vom 23. October! 868 Z. 4243 und ^ dortige,'. ObcrlandcsgcriclitcS vom 9. Dcciinlicr 1^8 ^ ^436 ist die WeiteN'crlncituna dcr )tr. 85 der ''l'lnnwm'I«'. „oviin" von, 23. Octolicr 1867 wegcn ^ ArNlcl ,.ll!ii5>' ^-'.^»i'i^^oki" und ,/.üI«>l, I'!,»/' ^'ln Ii^^,^ ^„ Thatbestand des Verbrechens nach ^ ''" St. G. niid dee Vcisschei's nach § 300 St. G. ^liindcl, mrbottn worden. .,. Vtit den Urtheilen des k. k. Landes - als Prcßac- Mcs in Vrnn» vom 24. October 1808 Z, 5225 '"° bes dortigen k. k. Obcrlandcsgrrichtcs vom 9, De-?bcr 1868 Z. 14637 ist die Weiterverbreitmia. der ^-^ der ^)I>n»!)uclu! >>,lNcn Verbrechens begründet, verboten worden. ßO^Z) Nr. 230. Kundmachung. , Seine k. und k. Apostolische Majestät hadcn ^ Allerhöchster Entschließung vom 28. December ls.j" .^eschlnsse des Krainer Landtages libev die m,^)Ung ^^. e^canierirten St. Peter-Dorncggcr ^ ^stla^ in die Kategorie der Concurrenzstraßen ^llerhuchstc Gcnchnngllng zu ertheilen geruht. ^,, . ^as mit Bezug auf das Gesetz vom 2ten ^l 1866 kundgemacht wird. Lcnbach, am 15. Jänner 1869. ^'nmund Oourad Edler v. Gybesfeld, (sö-y Kundmachung. '^""- Im ^anfc des Jahres 1869 kommen sechs Plätze der Carl Freiherr von Flödnig'schen Blin-dcnstiftung ilu Blindenerziehungsinstitute in Linz zur Besetzimg. Auf diese Stiftung haben Anspruch arme, hilflose, in Kram gekorene, insbesondere verwaiste blinde, jedoch sonst gesunde und bildungsfähige Kinder beiderlei Geschlechtes, welche das siebente Jahr vollendet nnd das zwölfte nicht überschritten haben. Die mit Stislungsplätzen bctheiltcn Kinder sind mit einer Werktags- und einer Sonntags-kleidung, ferner mit drei Hemdcn, zwei Paar Strümpfen, zwei Paar Schuhen und einigen Sacktüchern versehen, von ihren Eltern oder Aor^ Mündern bis nach Laibach zu stellen, von wo aus sie anf Kosten des Stiftungsfondes nach Linz begleitet werden. Eltern und Vormünder, welche sich für ihre Kinder und Pflegebefohlenen um diese Stiftuugs-plä'tze bewerben wollen, haben ihre mit dem Taufscheine, dem Impflings und Armuthszeugnisse, dann mit dem ärztlichen Zeugnisse über die Gesundheit und Lehrfähigkeit des Kindes documeu-tirten Gesuche durch die betreffende k. k. Bezirks-hauptmannschaft und in der Stadt Laibach durch den Stadtmagistrat bis Ende März l. I. anher zu überreichen. Laibach, am 16. Jänner 1869. A. k. Landesregierung für Krain. (36—1) Nr. 1940. ConcursAusschreibung. Zur Wiederbesetzung einer im Bereiche deS Baudienstes für das Herzogthum Kram erledigten Baupraktikantcnstclle mit dem jährlichen Adjutum von vierhundert Gulden österr. Währung wird . neuerlich der Concurs eröffnet. Bewerber um diese Stelle haben ihre mit dem Nachweis der erworbenen technischen Kenntnisse und der Kenntniß der slovenischen oder doch einer andern slavischen Sprache beleaten Gesuche bis 15. März d. I. bei dem Präsidium der k. k. Landesregierung für Kram einzubringen. Laibach, am 26. Jänner 1869. Vom Präsidium der k. k. Landesregierung für Krain. (136—3) Nr.MM.^ Edict. Das k. k. Landesgericht Laibach gibt bekannt, daß bei dem wegen Verbrechens des Diebstahles in Untersuchung gestandenen Alex. Hocevar aus Moste bei Maunsburg 7 Stück Häute aus Schafleder und ein Stück grauer Satinclot als verdächtiges Gut betrcteu wurden. Jene, welche hierauf Ansprüche zu haben vermeinen, werden aufgefordert, dieselben in Jahresfrist unter den Folgen der §§356 und 358 St. P. O. Hiergerichts geltend zu machen. Laibach, am 2. Jänner 1869.