s VoZkaia» pisüu» V z^tvvivl. SS)?lM«ltung, VE?W»N^ß vuchdruike?«!, Jurticeva ul^a 4. Vezug spreize:" i^bhoien. monatlich Zustellen . ... 21-^ vurch Post . ... 20--. Ausland, monatlich . . . 30»-» einzelnummer vin 1 vi» 2'^ ö«i vtltellung d«r Zeitung ist de? ««meniidetroA lük Slovenl«« t0r mind» sten« einencNonat.auherDald lU? mindest«»« ö»«< Monat« «I»zi>!«i»den.Zu deantWort««^ vrl«l« os,neMaske««rl>«n nicht desück^ltchtl« lns«?at«nannal»>n» >n Moridor d«! d« ttdminiltrotiv« d«s Zeitung; 1ur6IS«i»H «Nea », l<» ct«d<.ikalen die Zersplitterung der Partei und ein eventi'.elle W<:hlblamage erspart wovden. Split, ?. Analst. (Diestern nachlnittasi? ist lans Triest nnttels Tainpser eine grössere iGrnppe von .?>örern der Triester ^i'pert-akademie eingetroffen. Die Ctndenten unir-'den von t»en jugoslawischen Vebl^rden feierlich empfangen und in Antomolbilen heriiin-qefli^hrt, damit sie die EchenSwi'U-di^sskeiten l^er Stadt besichtigen. Die 5)andels- nn^d l^'e-werbekammer gab den .dan^elöakadeinikerit ^u Ehren einen Inlibiß. Da die jngoslawi-schen Tlasi-isten bewerkten, ^asi einige von diesen Studenten in Cchwarzihemden auf dalmatinischem Vvden umhergehen, protestier^ ten sie in ansfälligster Weise gegen ^iese Ko-Wniierilnq. Die Stildenten Nnirden, nin Zn-saimneilstösze zn vermekoen, in ein Mnsellin geführt, wo sie so lange Ansentw'lt neh>i»en mußten, bis die Strasse gesäubert worden war. .^'ieranf wurden sie mitels eines sngo- Moribor, Mittwoch den 4 August 1926. Rr. t7Z — üü. sahrg. Die WiMrherrfchast der Radikalen Neue Gewalttc ei B e 0 r a b, 3. Augllst. Tie demokratische Fraktion erhielt aus Brza Palanka eine Depesche, in der mitgeteilt wird, das; der dortige Bezirkshauptmann 3ll angesehene TUrger, durchwegs Anhänger der demokratischen Partei, wegen Aergernls erregender llnreinigkei tin ihren Häusern verhasten liest. Im Polizeiarrest eröffnete ihnen dieser Beamte, das; er sie nur unter der Bedingung sre^gebe, wenn sie s!lr die radikale Partei stimmen würden. Der Agrarbevollmächtigte Sime 8 iljak tn Plevlje nahm eine Bodenenteignung bei jenen Kolonisten vor, die sich ntcht verpslickiten wollten, siir die Radikalen zu stimmen. B e 0 g r a d, 3. Angnst. In einem heute vormittags zur Ausgabe gelangten Lkommu- niquee des demokratischen Klitbs wird das nachstehende, von mehreren Biirgern aus KruSevac untersertigte Telegramm veriissent-licht: „Ter Bezirkshauptmann von Iaseniea dnrchstreist in Begleitung des Ministers sÜr Sozialpolitik 5lrsta S im 0 n 0 v i 6 die bena.'hbartcn Dörser und fordert die oppositionelle» slaudidaten aus, ihre Listen sür die Geineiudewahl zuriilkzuziehen. Um deu Druck auf die eingeschitchterten Leute zn erhöhen, gehen Minister und Bezirkshauptmann in Begleituug von zwei heimischen Gendarmen von Hans zn Haus. So respektiert ein Minister die Bestilnlnungen des Wahlgesetzes, in denen volle Freiheit des Gewissens und der lleberzeugung gewährleistet sind." Vor Tische las man'S anders.. B e 0 g r a d, 3. Rngnst. Die aus der Herabsetzung der Teuerungszulagen der Ztaatsangestellten sich ergebenden Summen sollen, wie aus sil^rer Quelle verlautet, uicht siir die von der NeberschlvemmungSka» 'tastrophe Betroffenen verwendet werden, also nicht ihren, vorgedachten ,^weck zugehen, vielmehr plant die Regierung die Er- richtung eines Staatssonds nach dem Muster des el)emaligen serbischen Fonds. Die Negierungskrcise geben der Meinung Ausdruck, das; mau damit eine alte serbische Tradition bewahre. Dieser Fond habe im einstigen Serbien 27 Millionen Dinar betragen und die Beendigung des Balkankrieges ermöglicht. Daviboviö winkt ab! Beograd, 3. ?lilgnst. Atn gestrigen Tt. Elias-Feiertag fand hier eine grosze demokratische Wählcrversammltinq statr. in wel. cher der Chef der Partei LZnl'nmtr D a v i-d 0 v i eine Reibe von interessantk?» un) wichtigen Erkiäruugeu a^og.'gcdcn hnt. D a-v i d 0 v i erklärle li. a., das Negime betreibe den Massenmord demokratischer Wt'l.l-kandidaten als Spor». Tos bkiro^ralische Ge-sckiweisj arbeite jetzt skrupellos im Atts^rage des Polizeinttnlstefs. Ma:i werde mlf dicü' Weise an die Fcbxx,Zahlen erinnert, in deren Kairo, l. Angnst. Das Blatt „L'Mvoir" veröffentlicht eine M<'Idnng ans Veirnt vom 28. Juli, lvonach Mann frnnzlisischer Trilppen seit 18. Ilili in ei^n'r bereits zehn Tage währenden Schlacht ui der Un'gebung von DainaSklls stehen solleii. Tie fvranzosen sollen verschiedene Dl^rser, die di'n Anfständischen Unterknnst gelvähr-ten, vollkommen zerstört, jedoch noch keilten enlscht'Idenden Sieg davongetragen haben. Das Linrden-Viertel in Taillaskils nnd ein anderer Tei der Siadt, Nw sim die Aufstän-dischen verschanzt liätten, seien beschossen nnd eingeäschert lvorden. Di? ^.'lnfstnndischeit hätten eineil von Bernt nach DainaSkuS fahren-. ^den Zug angegriffen nnd gepliindert, wobei slawischen Torpedobootes altf den italieni- ein französischer Osfizlier, zwei Soldaten und jchen Daul^fec idret Aullenier gelötet worden jeirn. Berlans die Rad'.ka'.cn insgesamt ill.l't li an-sta"'''i,^c Staatsdii^i'.tr in oie Polizei,irrrste gcworsen haben. scj .>l»cc tlNim gltindirür» dl^l; die Rad?' ^""» nach alledem nech den sein! ansbring'n ,viirk>en. die Teuukrli^en znln vitttritt in eine Koalitionsregierung anf^usoidern. Die werde ab?r Avrrbieten an di'. T?nt «traten schon »i. tiu» zlsier ,^/it stellen, n n damit zu beiretscn. wie tuiserabel es um ihre Positionen steht. Die d^inokratijche Partei iuc,.de ilirl jedes Slngc« l:ot der Radikalen mi! '.?ni'rustunq ahle!/.e,r. Börsen Berichte Ziirich s?lvala), 3. Angilst. (?chlns;surse). Beograd 9.NÜ, Paris London Newl)ork 5>ls>.7i'), Mailand 11,.??!',, Prag Wien 73.1.'^!'-^, Bndapest l>.M7?3, Perlin Briissel Madrid 7l..';l1, AmstevdatM 207.l'>75>, Bukarest 2.33, Sofia l?.?'). ^iagreb (Mala), 3. Ailgnst. Devisen: Alnsterdaln 2279-22^'^), Wien 7.W>^ bis Verlin l3s9.2.'>-l3.^)3.2^ Mailond l8s..s^8, London 27.'').0.'^-27l^.2.->, ?tenn)ork Paris Prag 1s;7.S6^1v8.38, Zürich bis Wesl^olb Englands Boden sich zu Nevolu-tionen nicht eignet Der britische gesunde Menschenverstand. Psychologie des Revolutionärs. — Patriotismus und Sportsgeist. Von Lord ASquith, ehemaligem britischen Minister. Lopvriklit bv I^ul-opektsi-prell. (Nachdruck verboten.) Das Mißlingen des Generalstreiks hat deutlich bewiesen, das; der gesnnde Menschenverstand den Engländer davor bewahrt, sich in heftige Revolutionen einzulassen. Zweifellos n'erden anch hier Lehren verbreitet, welche man unmöglich auszer Acht lassen kann m,d die vielleicht grosse (^^efahreit heranfbe-schn'ören könnten. Tie Anstrengungen zahlreicher l^öesellschaflen nnd Bereine jedoch zielen dahin, das Volk entspreckiend mifznklä-ren, deni solche Lehren geiährlich sind. Im gr>os;en und ganzen sieht das englische Volk ein, das; jene Länder, welche die ihnen vor-gefi'lhrten B>andeln ansbringt. Mitunter mag der Mnt ihkn sinken, mitunter auch entkernt ihn die Polizei, die N'eit mehr von solch unterirdischen Vewegnngen weis;, als im allgemcit-en angenoinnien wird. Tie Wiederbolilng gewisser Aktil^en wt»r niiihrend des jirieges, als Mangel an Arbeitern herrschte, eine große ^nelle von (Gefahr. Da lies; sich z. B. ein Mann als Eisenbahnarbeiter einstellen, arbeitete einige Tage, maclüe sich tlnangeliehm bemerkbar lnid als er den Dienst mit dem bemerken lverließ, dies jei keine ihm zusagende Arbeits- »»«Ii»»«,» z Ik»»,» Nuinlne? vl)ln 4. August I relk ocZer nicl^t? Oie ^ntvort lautet Kur?: t>Iejn? I^iemariä vird clasan zweifeln können. (jzlZ ä25 AÜLemeine VValilreclit In Skilclien NÄriöen- sick kerau^nimmt wie eine kt?!t!ene I^Iir im ?Lkür?ent^?icIiclicn elkies viesjäliri-xren Knoden . . . ^an brauckt nickU keracle ein I?eaktlc)nZ5 7u sein, um c!ie ^uiliekuns: van::lL, die Walilliusel el-I ne!? lcla58enl>evu!Zten, belezenen !m ^rl)clt5lilttel alier minclestenz für iüni stimmen (leltun? erlislten. liemokratie kann nur mit l^ualitativem j^aterisl sukkel^sut vverclcn. /^uk c!Ie Quantität lv'un6ert. lm ^isenkalin^sirxon elno clurclilöclierte fakrl<2rte Lekun^en ?u Kaden. Ourclildclierte ttirne un6 Lcl^Z^el aber 5lnck eine ?ell?stver5tanclliclil?en bereits, sich gegen ihre kriegerisch.'n Anführer aufzulehnen. Gemäßigte gewinnen imnicr größeren Einfluß. Soll der ordnungsgemäße Fortschritt fried licher Entwicklung gesichert wer'')en, so muß err sschrte. Nicht umsonst lebte er ganze Wochen l>ei uns hier, ohne sich nm das zu kümment, was in der Stadt vorging. Mnin er mit seiner Gattin gut auszukoinuten suchte — vorwieg<'nd in den letzten Jahren sei-tier Ehe —, so tat er es nur seines einzigen Zt'indes — 5'^einrlchs — n>egen. Sie paßten doch ilberhaupt nicht zusainmen: er ein g-'r.'ch ter, im Grunde guter und kluger Mann, d.'m die häusliche Ruf>e über alles ging — sie eilte Frau, die an Gefallsucht litt. Da5 waren z^wei 'Steine, die so manchesmal Feuer gaben!" „Aber Mann ^ wie kannst du nur ——" Lagte die Försterin verweisend mit einein Eeitenl^lick auf Elly. die sich auf einem Nebentischchen zu schassen gemacht hatte. „Nann, ich spreche doch nichts Schlechtes, And die Wahreit ist es auch!" „Wie du glaubst, 's ist aber auf keinen Fall vornehm, von Toten Uebles zu redeit. Der Wunsch nach dem Wohle der Allge-I meinheit müßte erstehen, geweckt durch menschliche und persönliche Sympathie und durch die Gemeinschast materieller Interessen, vereint mit dem Ideale gemeinsamer Arbeit. Der Geist allein ist es, nicht papierene Stisteme, welcher Kriege zu verhindern und die Gründe der Arbeiterkämpfe und Revolutionen zu vermindern vermag. In beiden Lagern muß dieser Geist vorhanden sein. Es kann dem Arbeitgeber nicht frommen, die Freundeshand auszustrecken, während seine Arbeiter den erstbesten Einflüsterungen der Aufwiegler Gehör schenken. Ich hätte hinzufügen können, das! alle Engländer Sportsleute sind und daß solcherart gemeinsame Vorliebe für Sport sie an-einanderkettet. Auf der Rennbahn sind alt und jung, reich und arm ein und demselben Interesse hingegeben: Zeugen des besten Rennens zu sein, das beste Pferd zu erraten; falls der König gewinnt, ist sein Sieg der populärste von allen. Wenn dieser Geist auch nur zum geringsten Teile in die gewöhnliche Clique, ^welche der Meinung ist, daß die Völker anderer Länder (von denen sie in den meisten Fällen nichts wisien) immer im Recht und die Regierungen unseres Landes gcm'öhnlich im Unrecht sind, mit dem richtigen Sinn für Proportion beurteilt werden könnte, so würden wir weder von Revolutionen mehr hören, noch von Gerüchten über solche. Sie würden vollständig in Nichts zerfließen. — lVl u 8 o l l n ! bat (las bekannte >Vort von 6er »verdreclieriscken Demokratie« xepräxt. I^s kommt mir Immer in 6en ?inn. wenn icl: lese, >vie In Serbien oppositionelle Scliäclel cZurckIöcliert >ver6en. !^an spriclit bei uns so viel von »Lauern-Demokratie«, deren >Viek?e 8icli anxekllcb In 8erl)ien befinden soll, t'^un kann lcli aber eine »Vemokratie« niclit verstellen, äle die tIemeindevalUen ?u einer nurpolitisclien Sacke stempelt: bei vollkommener ^ussckal-tunx^ aller soxioloeiseken und nationalükono-miscken ^reumente. ^s vZre, anxesickts der serblscken nationalen Mentalität, ver-standNck. venn die serblscken bür^erlicken bexvv. axrariscken Parteien vor den (le-meinde>vaklen slck ?u einer b e k r« kellen irgend eine »rote O e k a k r« ?u-sammensckllelZen vürden. Ick kann es aber bei bestem >ViIIen nickt versteken, dalZ die ^nkanLer ?^'eler v esentllck reckts orientierten I^artelen mit xrundsätxllck äkn-lickem proxiramm sick xekenseitis? die Xöpte einsclilaxien. tlier 8eken wir den xrolZen O e-sekt dieser Demokratie. VVakre Demokratie Ist bedi^nxit durck staatsbiirxer-licke ^r?Iekun?. Solange aber die ^nkänxer einer I^exierunkrspartei dem ^mmenmärcken tjlauken sckenken, dal! die oppcisitionell (le-sinnten als ^ineure des Staates ?u betrack-ten seien, ist jede Diskussion über Demokra-tie und »Demokratie« unmöklick. ^s erkebt sick also die k'raxe: lst ein xro-Ler l'eil der kevölkerune In StlS politisck zumal wenn sie einem nie was getan haben!" „Nun ja, es ist eben s6)on so auf der bösen Welt. Man spricht gar über Vieles, ohne daß es einen kümmert. Deshalb muß es aber nicht schlecht gemeint sein.--Aber nun fällt mir eben ein, daß ich drmlßen noch eine Besorgung habe. Also Käthe — daß du mir dann ein freundlirl^es Gesicht zeigst ... du scheinst heute wieder einmal einen „kritischen" Tag zu haben, weil du mir so oft wi-derspnchst! .s'^ahaha!" Er drehte sich auf den Absätzen und ging. „Ich Hab' ein Kreuz mit meinem Mann," klagte die Försterin, als die Schritte ihres Mannes im Vorflur v<'rhallt waren. „Warum denn, Frau Wildring?" fragte Nly Kohlhauser, froh, auch einmal etwas sagen zu können. „Etwa wegen dem, was er bier vo^i Frau Gollmann sagte? Ich fürchte, Sie nel>men ernst, was er im Spaß vermeinte." „Spaß oder nicht, mein liebes Kind — es gehött sich nun einmal nicht, daß man vcn Toten üb<'l spricht, denen soll man die Rulie int Grabe gönnen. Allerdings meinte mein Mann das wirklich nicht so schl.' ht. Er h.it eben seinen Herrn über alles lieb — und da manchnlnl tatsächlich ein bißchen was vor--kam. ein kleiner Zwist, ^'ine samiliäre Mr»- nungsverschiedenheit--na, mein Mann sieln in seinem 5)errn das unbedingte So arg war es ja wohl nicht. Ich wies il)n auch nur deshalb ein wenig zurecht, dam't Nachrichten Mexiko lm Banne des Nellglonskrieges Gewehrsalven auf Katholiken! — Ein Schreiben der Bischöfe an die Regierung. — Zuversicht und Ruhe im Vatikan. — Intervention der Vereinigten Staaten? London, 3. August. „Sunday Times" berichten aus Mexiko: In der Rasaelkirche, wo sich die Gemeinde im religiösen Eifer geweigert hatte, au^inanderzugehen, wurden durch das Feuer der herbeigerufenen Truppen 10 Perfonen, darunter meist Frauen, ver mundet. Auch bei der Santa-Katharina-Kir-che hat das Feuer der Truppen Opfer gefordert. Die Frauen nehmen überall hervorragenden Anteil an den Kämpfen. 4V junge Frauen aus wohlhabenden Familien sind unter der Beschuldigung, Propaganda gegen die Politik der Regierung getrieben zu habn, ver haftet worden. Mexiko, 2. August. Die katholischen Bischöfe regen in ihrem an die Regierung gerichteten Schreiben, worin sie eine Volksabstimmung über den Kirchenftreit befürworten, an, daß die antireligiösen Verfügungen und Versolglungen bis auf weiteres ausgesetzt wer den. Rom, 3. August. In vatikanischen Kreisen verlautet, daß der Papst sich an die Bereinigten Staaten gewendet !^t, um sie zur freundschaftlichen Intervention bei der mexikanischen Regierung zu hewegen, damit die Härte der Regierungsmahnahmen gegen die katholische Kirche eine Minderung erfahre. Gleichwohl verfolgt man in vatikanifchen Kreisen die Entwicklung der Ereignifse in Mexiko mit großer Ruhe> Die mexikanische Regierung, sagt man, werde letzten Endes doch aius ihre Beschlüsse zurückkommen und sie abändern müssen, wozu sie durch die Haltung der Katholiken gezwungen sein werde. Mexiko, 2. August. Die Mitglieder der Arbeiterverbände und die Regierungsangestell- Sie sich von der seligen Frau Gollmann nicht vielleicht ein weiß Gott was sür schlecht.'? Bild machen sollen — schon deshalb nicht, weil Sie sie ja dock) persönlich nicht mehr kennet! lernen können." „Herr Wildring schätzt seinen Herrn über alles, dlis lncrkte mau an den ersten Paar Worten, die er von ihm sprach — und übersieht infolgedesien jedeufalls auch seine Fehler. Wen^ heutzutage von einer nnglückli-ck)en Ehe die Rede ist, wird innuer der Fran die größere Schuld aufgcivälzt. Ist das nicht so?" „Ja, Ellchen, Sie haben das Nichtige getroffen! Die Männer sind der stärkere Teil; sie wissen es schon imn?>" so einzurichten, daß der Frau das .^'>aar in der Suppe bleibt." „Verzeihen Sie nur eiue Frage, Frau Wildring: Ist Frau Gollmanu schon lange tot?" Frau Wildring war in ihrem ^ahnvasser. 'Eie war durchaus nicht zu einem bösen Tratsch aufgelgt; aber sie ging dem jungen Mädchen zuliebe auf die Veantnwrtuug dieser Frage sofort ausführlich ein. „Es werden nun schon bald zehn Jahre her sein, dasi sie ihren letzten Seufzer tat. Ein bißchen Reckit hat mein Mann unt seinen Worten von srüher; aber man darf ihm das I»eileibe nicht zugestehen. Vs gab im Hause (Möllmann immer etivas Nufrieden. Die Frau hielt fehr viel auf grosse Gesellschaften. was eine Folge ihrer Erziehung vom Tage ten veranstalteten gestern in der Stadt Me-xiko und in verschiedenen bedeutenden StLd« ten des Landes große Straßenkundgebunge« für die Politik der Regierung. In den verschiedenen Städten follm sSmt-liche Katholiken Trauerkleidung tragen und die Häufer mit schwarzem Eröpe be!^nge» sein. In Pachuea sind SamStag abends beim letzten Gottesdienst sechs Frauen und sechs Kinder inmitten der ungeheuren Mensen-menge, die sich in der Kirche drängten, er. drückt worden. t. Aus der Diplomatie. Der deutsche Ge« sandte Dr. v. O l s h a u s e n ist zum Sommeraufenthalt nach Bled abgereist und wird sich in Kürze an die Plitvicer Seeen begeben. t. Der Vesuv in Tätigkeit. Neapel,?. August. Der Vesuv ist schon seit mehr als einer Woche wieder in Tätigkeit, ^rch den vor einigen Monaten erfolgten Einsturz deS obersten Kraterkegels hat sich die Krateröff-nung stark erweitert, die nunmehr in der Nacht hellglühend und feurig erscheint. Im Innern des Vulkans gehen Explosionen vor sich. Vergangene Nacht konnte man auch wiederholtes, starkes unterirdisches Dröhnen veruehmen. während eine rotgefärbte Rauchsäule sich eindrucksvoll vom ttaren Himmel abhob. t. Der Streik in der dalmatinischen Zementindustrie. Wie aus Split berichtet wird, sind nun 14 Tage vergangen, seitdem in der großen Zementfabrik „Dalmazia" der Ausstand von insgesamt 815 Arbeitern ausge^ brachen ist. Zwischen Unternehmern und Arbeitern ist der Kontakt überhaupt unterbrochen. Indessen liegt der Streit des Unterw nehmens mit der Gemeinde Kastel SuLure wegen nicht erlegter Gemeindeumlagen noch 'tnfNrer in Schwebe. Der Streik wird sosort liquidiert werden, sobald zwischen der Fabrik und der Dorfgemeinde ein Mkommen zustande gebracht wird. In letzter Stunde soll die Gemeinde sich bereit erklärt haben, dem sein mochte, denn sie war eine Baronesse Stettenberg. Es kam nicht selten vor, daß sie sogar zweimal in der Woche eine auserlesene Gesellschaft um sich versammelet. Es versteht sich wohl, daß dies große Geldsummen verschlang. Obwohl Herr Gollmann niemals geizig war und es auch heute noch nicht ist, verstand er doch zu rechnen. Diese unnützen Geldausgaben Paßten ihm nicht und er gab es seiner Gemahlin öfter unzweideutig zu verstehen; überdies mochte er diese ausgelassenen Gesellschaststumulte niemals leiden. Sie aber gab nicht nach und beharrte auf ihrem Willen, und so kam es vor, daß die meisten dieser rauschenden Empfänge ohne den Herrn abgehalten wurden: er räumte das Feld. So waren kleinere Zerwürfnisse an der Tagesordnung. Herr Gollmann verreiste nach solchen Zerwürfnissen oft agelang. — Wäre es nach seinem Willen gegangen, so hätte er nicht so bald geheiratet, insbesondere aber die Baronesse Stetetnberg nicht, ^eine Eltern jedoch wünschten absolut diese Verbindung, zwangen ihn sörmlich dazu — wie dann solche Ehen aussehen, kann man sich denken. Er viel Geld — sie nicht minder — und noch dazu der hochtrabende Familien nanie, der seinem .Haus- eine großartige Re-präsentantiu nach aussen geben sollte — beiden aber fehlte das, was zu einer richtigen Heirat unbedingt gehört: ein bißchen Liebe. (Fortsedung folgt.) k-'. I »^r Z i ss?» ^ Mm! ^le ^roFt« >4es»« äer ^elt: 11.l)0<1 A».u»»teIIer »u« 211^»u^era 160.000 L»aic»uL«r »US 44l^»»«^ra I^er^s^ 1926: 29. August 4. Zeptemizar ^uc)^ /ü^ A,'- ^o^nt -»e^ «/-»-A-suc^/ testiere ^uslcun^t ^»!,t Iliv-i« iiker k'aKvisum, 8ov6ef:lüxe. Vl^oknunxsvei'Mltilunx, ?usenc>rei .Äinder, eines lwnvde schwer ver^ letzt. Währer-ld des (Gewitters war der Verkehr in der Stadt eingestellt; ans der Umgebung 'kommen N>achr!chien, daß die Ernte Vvllkonmien vernichtet ist. t. „HrvatsN NadiKa." Der bekannte kroatische ^^erein für Förderung der Arbeit, Erziehung von Lehrlingen auf dem Gebiete des Gewerbes,Handels und der Industrie hat in Eelie r^^-^e Filiale errichtet, mit deren Leitung Herr Fran/» I. v. B a ch o. PreZ^ernov« uliea K/?, betrmu wo^'^ en ist. Tieje Filiale erstreckt ihre Tätigkeit auf die Städte Eelie, Maribor nud Lsublsana. Das ^«^icl des Vereines „Hr-vatski N^disa" isl: inoraliiche nnd materielle Unterstützung arnier, brnver Lebrlinge, denen, ihrer Tüchtigkeit entsprechend, gee!s,ni;te Lehrplätze einzurä'nnen sind. Iltteress^'nten können sich demnach an die gcn-^nn:? ?l>lekse wtndcn. t. SzesollschaftSreise noch Frankreich, Ilta-lien nnd der Schweiz. Der Berein „Pittl?ik". Zagreb, veranstaltet anl 11. September «''ne Gcsellschge treiben Belvohner der Iiavaischen Inseln mit einer Kanone, >die vor 4M Iahr^m von den Portugiesen zn» rückgelassen wor^oen ist. Eine archäologische Expedition, die jetzt nach Amster'd'mn zurückgekehrt ist, war Zeuge, wie inan dieses sonst unbrauchbar geirwrdene Stück Metall als eine Art Heilgnken gegen allerlei Frauen-mlüssen heilige Tänze um diese Kanone aus-frankbeiten anlbetet. Kin'derlose Einheimische Püihren, aus dak sie mit Nach^kominenschast .gesegnet werden. Mert^vürdiqer Weise kehren die Tänzerinnen in ihre Heimat zurück, um von nun an mit reichlichem Kindersegen bedacht zu werden. Nachrichten aus Maribor m. Personalnachrlcht. Ihren alljährlichen Urbauh hcZtben arrgetreten: der Groß^upan Herr Dr. P i r k m a y e r, Herr Hofrat Dr. S t a r e, der Kreisgerichtspräsident Herr Dr. i h e r, Herr Oberlandesgerichts-mt S te r g a r, Herr Staatsanwalt Dr. G r a s e l l i, Herr Stiaati-^anwalt Dr. Ianöiö und der Direktor der Männer-strafanistalt Herr V r a b l. IN. Bon der BezirkSoertretung. Der Groß- Suivan hat den bisherigen Konlm'.ssär der Bezinksvertretun^ Maribor, .Herrn Dr. Josef L e j k o v a r, seines Amtes enthoben und betraute mit der Leitung der Bezirks-'vertretung >den hiesigen Gastwirt Herrn L i-p o v K e k. Der neue Kommissär wird sein geineinsam mit den: neu ernannten Beirat am nächsten Mittwoch übernehmen. Dieser Wechsel ist auf politische Motive zu-rückzu-Wren. Der neue Kommissär ist ein Anhänger der kroatischen Bauernpartei. m. Zum Jurtstenkonqreß. Gestern erschien beim Bürgermeister und beini GroszZupan ?ine aus dem Unvversitätsprofessor Dr. Me-thod Dolenc «lnd den Richterir Dr. S a-jovic (LjMiarra) un>c> Zlatanovi«^ (Beograd) lbestehewde Deputation m'.t der ?)!itteilung, daß gelegentlich ides vom ü. bis 11. September in Ljublsana stattfindendi'n Neichsjuristenkongresses a'" . cuoa 700 Teilnehmer in Maribor eintreffen werden. Der Bi'irgermelster i^ersprach der Deputation, alles zn tun, dainit die Juristen ans allen Teilen deS Staates in Maribor einige angenehme Stunden verbringen werden. m. Mochenausweis der epidemischen Krankheiten. In der Zeit vo-m Juli bis 31. Juli d. I. war in einem Falle von Dyphteritis Heilung erzielt worden. Dieser Krankheit wird ein Sterbefall zugeschrieben. An S ch a r l a ch verblieben 7 Fälle, Heilung 1 Fclll, gestorben^ 5 Pers'onen, verbleiben somit 3. IN. Mufik und Politik. Das Musikleben unserer Stadt wacht in der letzten Zeit schöne Fortschritte. Und dieser Fortschritt ist vor allem der uneigennützigen, Pr'^vaten Initiative zu verdanken. So schlos-lsen sich vor nicht langer Zeit musikliebende, tdeale Arbeiter und Angestellte >c>er Staatsbahn zusanlmen, um einenr neuen Musikverein, genannt „l^^lasbenv dru^tvo xeke^-niSkih nasta/ti^Ijenec'v in delavcev v Mari-boru" ins Leben zu rufen. Dank der uiuster-gilt'.gen und opferwilligen Leitung des hiesigen bekannten MB^ers urrd .^sapellmeisters Herrn Max S ch ö n >5 e r r nahm der junge Berein eine derart rascl^e Entwick-lnng, das; die ^dapell? bereits «bei i'hren ersten öffentlichen Austritten und Konzerten begründete Bewlinderuug erntete. Umso trauriger erscheint a>ber 'oab-^l die Tatsarlx', das^ man in g e w i s s e n ii^reisen die Entwicklung des junigen Bereines mit scheelen Augen betrackM und scden AugeMick benützt, um ihm Sbei nn DeniMizicrtionen »mannigfaltigster Natur nicht fehlt, braucht wo?)! nicht besiin-ders hervorgehoben zu werden. Zum Glück M a r i b o r, 3. August. sind die Neider und Nörgler mitsaimmen doch in der Minderheit und es ist ein besriedigen-der Gedanke, daß die Oefsentlichkeit Mnsik-vereine doch nicht nach gewissen Politischen Maßstäben zu messen gesonnen ist. Wir glauben, dasi Michk und Politik so wenig BeriHrungspunkte besitzen, daß nun auch die l ä ch e r l i ch e Diskussiou über den genannten Verein und seinen „Anstrich" beendigt werden ki^nnte. m. lkansleuteversammlung. Das Handelz-grenrium macht seine Mitglieder auf die heute um 20 (8) Uhr im Hotel „Kosovo" stattfindende Versammlung der Kaufleute aufmerksam. Tagesordnung: Wahlen in die Handels- und Gewerbekammer Ljubljana. m. Die Hypothekarbank jugoslawischer Sparkassen (Ljubljana) hat dieser Tage ihre Filiale in der Aleksandrotia cesta Nr. 15 (inl Hause des.Herrn Zostariö) eröffnet. DaS Institut wurde am 3. d. dem Parteienverkehr übergeben. m. Ein hervorragendes Rat?,rhcilmittel gegen Zahnschmerzen entdeckte Herr I. K o-k o t, wohnhaft in Raefe Nr. 22. Das Mittel wurde scl)on von zahlreich'nden Leidenden mit grossem (Erfolge angewendet, wovon wir uns selbst ai^ der Hand verschiedener Dankschreiben überzeugen konnten. Erwähnenswert wäre noch, daß das betreffende Heilmittel auch ans den Magen einen wohltuenden und die Verdauung fördernden Einfluß ausübt. m. Irrsinnig oder betrunken? Bon mehreren Augenzeugen wird uns berichtet: Heute nacht nach 1 Uhr wnrden dse Bewohner der Joxe Bo!^njakova ulica durch einen furchtbaren Lärm aus dem Schlafe gestreckt. Zwei Frauen schrien Plötzlich mörderisch um Hilfe. War ein Bebrechen geschehen? Der in einem dortigen Hause wohnhafte gewesene siaufmann Rudolf ß. kam, anscheinend betrunken, nach Hause und inszenierte vor der Wohnung der beiden Frauen einen derartigen Tumult, daß fast die ganze Nachbarschaft zusclmenlief. Er schlug wie wüteud an die Türe nnd bedrohte die beiden Frauen mit dem Erschlagen. Da das .Haustor versperrt war, konnten die alminierten Naäzbarn nicht eindringen. dem Hausbesorger gelang es, den Störcnfrieo zur Ruhe zu bringen. Es wäre sehr notwendig, wenn der Betreffende sür seine nächtliche „Tat" zur Verantwortung gezogen werden würde. m. Wetterbertch/'. Maribor, am 3. August um 8 Uhr fr.^h: Luftdruck 7^, Ba> ouieter-stand 7-^ Thermohtigwskop -<-5, MaiMal-temperat»^ "I'17.5, MinimaUemperatnr -s-17 Windrichtnng ON, Bewölkung zwei Drittel, Niederschlag —. * Grajska klet. Täglich Künstlerkonzert u. jeden Mittinoch und Samstag Familieuabend nl'it Tanz. 7887 ^ Mrajska klet lB''rrgkeller). Heute und jeden Mittwoch und Samstag Familienabend ?nit Tanz. Täglich erstklassige^^ Aiinstlerken-äl-'rt, 7888 ^ Waldfest des „Edelweiß". Alle diejenigen, die anläßlich des Waldfestes Rechnuns gen sowie Forderungen zu legen haben, mögen diese bis Donnerstag den 5. August an den Festobmann Herrn Hans Sachs jun, 10. oktobra uliea 4, vorlegen, da später eintreffende Rechunngen keine Berücksichtigung mehr finden können. 7875 " Gambrtnus-Garten. Mittwoch den 4. d. bei schöner Witterung findet da? Konzert der Kapelle „Glasb. 1»?. !^el. del. in usluib.*' unter persönlicher Leitung des Herrn Kapell-ulcisters Max Schönherr statt. Anfang 20 Uhr, Eintritt frei. 7881 * Klub Bar. Austreten des kleinen Erne» sta, Tylophon»Birtuosen und der berühmten Kunstlräste: Elly Dahnar, Anny Merey, Olly Edler sowie tzlly Arsenicwitz. 7854 * Velika kavarna. Mittwoch Elitekonzert mit Kabaretteinlagen. 7855 * Cafü Europa. Ab I. August Künstler-Tanzduo de Real mit komischen Possen. Nach Schlus; der Vorstellung Gesellschaftstanz. Prima Bonvier-Weine und Pfirsichbowle. 7689 Do« Derbrechen an der A»ur»«ke —tz— Juan-les-Pius, Ende Iull, Wie auf der?llm leine Sünd', so schein eß auch an der Azurküste keine Verbrechen zu gebeu. Die Natur selbst sich in 'l/rer lächelnden Ueppigkeit jedem Begriffs von Menschenhaß nnd Tücke zu widersetzen»^ und es gibt keinen Besucher dieses gesegneten Landstriches, der nicht das Bedürfnis verspürte, über jegliche Häßlichkeit den Schlei er des Schweigens uud des Vergessens zu werfen. Diese Eigenart wird nirgens deutlicher als in M o u t e . (5 a r l o. wo abseits von unerhörtem Glanz und Lurus sich die täglichen, stummen Tragödien abspielen — ein rasch verhallter Schus^. ein blitzende? Dolch, eine anonyme Leiche, den Tribut deZ überschäumenden Lebensgenusses an das ausgleichende Schicksal. . . Im Herrli6)en Juan-des-PinZ flüstert man denn auch nur leise von einem furchtbaren Verbrechen, das sich in einer Prunkvolleu Villa des Boulevard Saramartel zugetragen hat. Das Haus gehört als Eigen-tuul einer reichen Witwe qtamens Gordon, die dort sehr zurückgezogen lebt und keiner lei Besuche weder abstattet uoch empsängt. In diesem gastfreundlichen Lande bei Seßhaften eine immerhin seltene Eigenart. Um« somehr waren die Nachbarn erstaunt, als gegen Ende der vorigen Woche die Gastzimmer der Villa gereinigt und sü'lüftet wurden nnd ein Besuch einzog, den mnn nie an der Aznrkilste gesehen Halle: ein Nüsse namens Touinaschin, der dort z»vei Nachte wohnen blieb und dann in die nahe Pension W i n-t e r fel d umsiedelte. Als Grund gab er an, es sei in der Villa Gor'c^on nicht gan; geheuer: Mitten in der ersten Nacht habe er inl Halbschlaf eine große männli6)e (^^italt be merkt, die sich, als er eine Bewegung machte, mit einem leisen Ausruf zurückzog. In der zweiten Nacht erhielt er sich wach, um ^.en Spuk genau-er beobachten zu können, und hörte um die gleiche Zeit ein Ä ratzen an der Tür, das etwa 'uns Minillen andauerte; eine Glatze konnte es nicht gewes.'n iem, da die !DnelIe des Geränsches viel zu hoch war. Eine dritte Nacht wollte Toumaschin oa? nicht mehr in der Villa verbrinaen, se'.nenr Glücke, denn gerc^de in dieser Nacht trug sich das Schreckliche zu, dessen furchtbare Einzelheiten man sich heute in Iuan-les-Pins zuraunt. Als die Läden der Villa am nächsten Morgen geschlossen blieben, wunderten sich die Nachbarn sehr: Frau G o r d o n 'st als Engländerin Früh aussteherin und veirsännlt es nie, gegen sechs Uhr bereits cm kleines Luft- und Sonnenbad zu nehmen. Die Erzähluug des Rüsten hatte überdies einige Ansreguug verinlacht, und es bildete sich' bald eiue kleine Menschenansammlung, die voller Nengierde das verschlossene „Spuk-I>aus" betrachtete. Die Polizei in A n t i b e s tdas glückliche Inan-les-Pins hat keinerlei Militär oder bewaffnete Macht), wurde benachrichtigt. nnd der Divisionskommissär der nwbilen Brigade, Eastaing, dvang sosort in die Villa ein. Alles besand sich in bester Drdnung, die Witwe Gor^on schlief ruhäg in i'hrem Bette, über drrs s^esicht 't>ie unwer-meidliche Schntznvaske c^c^en Schnieißfliegen, neben sich ans den, Zossen die HornbMe, auf der Decke daS aufgeschlagene Buch. Da «e mis i>rn Timif l«? SvimnilfttrZ stumm I heute noch nicht resüos aufgedeckt. In Be- blieb, ^g khr 5ieser leise d^e Mas?e weg und bemerkte ewen dünnen Streifen fferonnenen B l u t e s, der sich aus 'oem Mundwinikel Ibis Mn Hvtse hinj^: die Witwe Gl»rdon war tot, und M>ar, wie es zunächst den Anschem hatte, ahne daß von irgendwelchem Verbrechen die Nc'de- sein Vonnte. Der nisch hinzuge.v>gene ?lrzt vermutete an^qlich Herzschlog, drmn bemerkte er deutliche An-zeicht eines Erstickungstodes. Ratlelhoft blieb nur der kleine Blntstreifen wl Mundwinkel; endlich, ?:as Geheimis dieser Bluttat auch gleitung des Russen Toumaschin befand sich ein junger P»oile na^mens Schlachiopf, der vorher eine Zeitlang gerade in der Pen-Ision Winterfeld als Spüljunge beschäftigt war, oibwvhl sein Alter und seine Erziehung mit dieser untergeor>lmeten Stellung nicht recht übereinstimmen wollten. Am Bahnhof von Inan-les-Pins hatte er sich erboten, dem ankonnnenden Toumaschin die Koffer zu tragen; vie Villa Gordon schien er gut zu kennen. Zunächst wurde neben dem inzwischen verschwundenen Schlachkopf alich der Rltsse verdächtiigt, doch tonnte er ein ein-wandlsreies Alibi erbringen.Schlachkvpf hat vor seinem Verschwinden in einem ga lanten Hause bei der Lysbrucke lustig gezecht uttd daibei ein Armband aus Vrillianl ten vorgezeigt, das wahrscheinlich !oer Er nwvdeten ge^rte. Mer es fehilen alle son stigen Anhaltspunkte fiir einen Raubmord, und es kann auch nicht einwandfrei nachge wiesen werden, auf welichom Wege der Verbrecher ins Haus gelangte. Der Nätsel sind also gerade genug, um den blasierten Gästen des paradiesischen Juan-les-Pins einen pi kanten Gesellschaftsklatsch zu liefern. Volkswirtschaft Die mMeleurvVäische Wirtschaftskrise Bon Anton Birgmayer jun., Mitglied der Mitteleuropäischen Wirtschaftstagung. Daß wir in einer W i r t f 6) a f t s-kri se lachen, ist nichts Neues und ist dies sozusagen schon ein geflügeltes Wort gewor->den. Dieser Kran'kheitszustand ist jedoch nicht nur bei uns allein fühlbar, sondern ina-cht sich in gan.i i t t e l e u r o p a beinevk-ldar. Um aber 'oiefer Krise entgegenzutreten, NM Mittel und Wege zu finden, diesem Zustande ein Enide zu bereite:^, anderseits nm den i»irisiserregeer zu suchen, li'at sich eine Institntion gegriln>det, welche über gan^!^ Mitteleuropa verteilt ist und ihre Tagungen in allen .^>nl,ptstädten Mitteleuropas albhält; sie nennt sich „M i t t e l e u r o p ä i s ch e M i r t s ch a f t s t a g u n g". Dieser Institution gehören die prominen-'testcn ^Persönlichkeiten, Wirtsch-iftMolitiker, viele Minister, fühven'de Bciuk-, Industrie-nn^c» Handels^kopazitaten von zwölf verschiedenen Staaten an. Das Arbeit'.'komitee setzt sich aus folgenden Persönlichkeiten znsam-inen: Banfpräsident B a !d i o r, Warsch-au; Vizepräsident der italienischen 5^an'delokalin-nier Dr. Carlo (5 o r t i; Dozent Richard Dolberg, Wien; Minister a. D. Dr. Georg G n t h e i n, Perlin; Ei^zellenz Minister a. D. Dr. A. van G y n, Hossand; Staatssekretär a. D. Dr. Eleiner .H a n t o s, Budapest; Minister a. D. Dr. .H. H o t o-w e tz, Prag; Mr. e ni P f, Präsident der ^'nrifer .Handel?5aiinner, Paris; Dir^'^tor Ljubvmir St. K o f i e r, FinanW^^iitiker, Za^^reb; M^nmiernalrat Inliiis M e i n l; Sir Georg P a i s h, Lon^^ni; Prä!sideltt Dr. R. R e i s ch, Wien; Dr. Mi^r Smole n-s k ti, Zürich u. a. Mehr als I'-« I-udustrie-Nkch Ha,sdelMnm,<'rn, faufinännische nnid Indust-rieorq^nisatwnen Europas sind in kür-' zoster Zeit dieser Institution beigetreten. Zuleitt Birgte diese Institution in W i e n ain 8. nnd 9. Septeniber IW und fo'lgen ^ann breitere Tagungen in Paris, Warschnti, ^^rrlikl. Pr.7.g. Budapest, Nnsarest und B e o-g r a Diese Taanrmen haben vorderhand den Zweck, eine Blücke zu schaffen, nni das inittelei'wpäische Wirtschafts-, Verkehrs-, -H'nndel'?-, ?Mrlings-, Indtlslrie«, ZM- und ^-asin'esen .vvischeil den einzelnen europäi-svesens nsw. ist es ^ weit a^^l^mmen. das^ binn'.che alle mittel-enropäilche Staaten einer l^'erartigen Wirt-sckM^srisc anbeimge^^Men stsch, deren gen hente noch nicht zn Mersehen sind'. Die früheren grös>ten mitteleuropäischen 5^ndu-j striezentren leiden an eiiler gewaltigen Absatzkrise, weil die Gebiete, welche früher von diesen beliefert wurden, heute bilrch hohe Schutzzölle ihre eigene nationale Industrie schützen, welche je'oach nicht lebensfähig ist, weil sie nicht imstande sein kann, die langjährigen Erfa'hrungen einer alten I,vdustrie in vollem Älöasze als junges Unterneh'men zu venverten, daher viel teurer arbeitet und zu viel höheren Preisen ihre Produkte verkaufen musz, während die billig arbeitenden früher deu Platz beherrs6)enden Industrien durch oen Schutzzoll vom Wettbeiverb ausgeschlossen erscheinen. Desgleichen kann der Kaufmann weder feine Fähigkeiten noch seine alten Verbin^dungen zltm Ausgleich der Preise venverten, wei'l ihm doch Ein- unb Ausf^'hrverbote .heinmnisse in den Weg legen, welche teils unüberbrückbar erscheinen, teils ein derartiges Risi>ko auferlegen, welches eine Verteuerung inl verhältnismäßig hohem Maße hervorruft. Zu den Leidtragenden dieser heutigen Wirtschaftskrise gehört aber in gleichem Ma-f;e Ik^er Staats- oder Privat^beamte, wie auch der Avbeiter. Durch die verminderten Ein-nchnien, en/derseits ciber durch die verhält-nisttläszig großen Ausgaben siir Militär und Rüstungen nckssen alle mitteleuropäischen Staaten, soweit sie durch Verträge nicht an einen gewissen Stand gebunden sind, riesige Defizite ihre? Haushaltes a,lf irgend eine Art decken, was zu Svarn^aßnahmen Veran» lassung gi^tt, wie auch eine nnveichältnis-mäßig hohe Steigerung >c;er Steuern be'dingt. Bei den Spariniißnaüimten gelanaeti zuerst die Ansga^'en zur Eii,schrän!kung nnd dabei wird nleistens auf die Gehälter der Staats« angestellten gogriffen. Dnrch die hoben Steuen' leiden die Ilnternehmungen, die Ltaw'leute, welche dadurch in ihrer Pro'c^ukti-vitnt gehindert sind, sich einfchrän'ken nliiiisfen, ihre Angestellten und Arbeiter reduzieren, wodurch Arbeitslosigkeit entfteht. Die ftttatliche Wirtschast ist ein endloses Rad, welches jeden Verstoß gegen die alten, durch ^al^rtausende gesammelten Ersahrnn« gen des WirtsckMsansbanes und des lstüter» m'stansches ieder kleinsten Wir^schfistseinbeit, d. lj. bis zttm lej^ten, kleinsten, ärmsten Fa-milienhanslM fiihlen lAht. ??ur ein »oinM kleiner Brnchteil sann vollBergehend einen, ak'er nnr scheinbaren Nntzen davontragen. Während die Amerikaner die Vereinfachung und Zusa^nmenlegung der Betriebe prediaeu, schafft pi-an in «den Nachfolgestaaten mit geu>altigen ^n»lvitalien neue Inidn-strieu, inelche n?eist nicht besdlmdfähig sin^o. Das investierte Bank^ipital ka,m nicliit ein-iilal verzinst, viel !veniger amortisiert werden, es soin'ntt friiher oder f;>äter zn einer Stillegung des Unternehmens. Geht aber das Nnternebmen, so leidet es an der K^anf-kraft des Publikimts ,mld eS nlus, Mecks Absatzes der Vorräte die neuere Prodniktion da-lk'-urch verringern, ittdein das Unternehmen nnr drei oder i^r Tage in der Woche ar-lx'itet. Dadurch ist der Arbeiter nm seine VelÄicnstnlölzlichkeit sür d^'n täglichen Le- bensbe>dauf gekommen, er darbt un»i hungert. Andere Arbeitsstätten aufsuchen ist nicht möglich, weil sich die Staaten kaum der eigenen Arbeitslosen envehren unlo dalher ihren Arbeitsmar^t sperren. Amerika hat die Ein/fuhr von Arbeitslosen kontingentiert uni) mur wenigen Sterblichen gelingt es, jenseits des großen Ozeans Arbeit zu finden. Stellen wir uns die Einnahmen jener qualifizierten Arbeiter in Amerika vor und jener bei uns! Ieider Daglvhner in Amerika kann seinen Le-bens- und KulturbMrsnissen mit seinem Verdienste voll und ganz Rechnung tragen, ja sogar in Deutschland ist dies schon annä-hernio möglich. In den südeuropäischen Staaten muß sich der Arbeiter mittags mit Wasser und Schwarzibrot begnügen, ißt eventuell nur einmal am Tage wavm. Man könnte doch meinen, ldaß.im fruchtbaren Südeuropa >die primitwfte Kost aus etwas anderem stände! Ist nn^er Beainlte und Arbeiter weniger wertivoll als jener in Amerika? Sin gedeihliches Leben aller Untertanen der mitteleuropäischen Staaten wird erst dann möglich sein, wenn die gegenseitigen Absperrungen und «irtschastlichen Hemmnisse aus allen, die Rationen verbindenden Gebieten beseitigt werden, und dies zu erreichen, tst Ziel und Aufgabe der „Mitteleuropäischen WtrtschastStagung". Stand der National-ban? Die Nationalbank wies am 2?. Juli d. I. folgeilden Stand aus: Aktiva: Metalldeckung in gemmiztem Gold und Silber, in fremden Geldern und in Auslandsdepotls in verschiedenen Währungen 4W,048.2«1.39 Din. (4,803.836.63 Diu. weniger als im Borberichte), Darlehen auf Wechsel u. Wertpapiere 1,313.154.832.26 Dinar (1,977.222.67 Mn. weniger als im Vorberichte), Saldo verschiedener Rechnungen 400,296.945.76 Din. (67,145.803.71 we-Niger als im Borberichte). Andere Aktivposten blieben unverändert. Aktiva zusan^men: 8,7W. 105.95 Dinar. P a s s i v a : in gemünztem Gold eingezahltes Aktienkapital 36 Millionen Di^lar. Rotenumlaus Dinar 8,4aS.8V3.S60 (Dinar 137,249.816 weniger als im Borberichte). Gutschriften des Staates auf verschiedenen Rechnungen 150,488.170.15 Din. (53 Millionen .334.1.^.65 Dinar mehr als im Vorberichte). Verschiedene Verbindlichkeiten der Bank auf Giro- und anderen Rechnungen Dinar 560,644.442.92 (Dinar 3,983.820.34 mehr als im Vorberichte). Andere Pafsivpo-sten blieben unverändert. Passiva zusammen: 8,726.103.382.95 Dinar. Lum Kapitel „Staat-iiche Llnternel^mungen M a r i b o r, 29. Juli. Der F i n a n z a n s s ch u ß des Parlaments hat seine Arbeiten unterbrochen und begM sich auf eine Studienreise zur Inspizierung aller staatlichen Unternehmungen. Man verrät damit kein Geheimnis, wenn uwn behauptet, daß st a a t l i ch e Unter-nchmnngen sehr selten prosperieren. Entweder silt'd sie nur Dekorationsstücke oder Versorgungsanstalten, l)auptsächlich für die an der Regienlng teilnehinen'den Parteien. Es ist kein Geheiinnis, daß nnser Staat in loiefer Beziehung keine Ansnalhme macht, aber trotzdem !den Ehrgeiz zeigt, sich als Un-ternebnler vielifach zu betätigen. Von bud-getären Gesichtspunkten ist das eigentlich ein Lurns, den wir nns bei der Höchstspannung, unter wM)er unsere Einnaihinsgliellen leiden, nicht gestatten dürften. Die infolge der Uberscs)^velnmungsschäden noNvendlg gewordenen Reparationen geben den ?snlaß, in erhöhtem Maße Mttel nnto Woge zu suchen, mn Ersparnisse zil erzielen. Die staatlichen Unternehniungen l^'irften für diefe Absicht zstveisellos ein sehr reiches Feld zur Betätigung bieten und dechalb liegt die Verulutllng sehr nahe, idaß die Rnndreise des Finauzausschusses init dieser Absicht in engen Zusammenhange stchen dlürfte. So anerkennenswert auch >der Entfchluß ist, so verwunderlich muß einen die Delegierung des ^Finanzausschusses Mr DurchfÄH-rnng der Anfgaibe anMiten, lBwokjll bei uns die Vorliebe für Kommissionsarbeiten un-verLennwr ist. Die Arbeit der Äommisliollen^ 'N' vlSNme?' ^ nz?v»d und Wert anf Zitlsen und Dividenden legen. Viel wahrscheinlicher ist es, daß eine solche Gesellschaft in jedes der verschiedenen Unternehmen einen vertrauenswürdigen Fachmann senden würde, dessen Bericht für weitere Entschlüsse maßgebenidi wäre. Und wenn die Unternchmer schon mißtrauisch sein sollten, so würiven sie doch keine Kommission, sondern vielleicht noch einen zlveiten Fachmann mit dersevben Aufgabe betrauen, um aus Mei, von verschiedenen Perföns'chkseiten vorliegenden Berichten ewe vergleick»enlde Beurteilung und Kontrolle zu ermAg^ichen. Viele Köche verderben die Suppe! ToH «davon abgesehen. Die Runidreise des Finanzausschusses ist kein billiges Arrangement und' läßt sich mit >der damit verbundenen Erspa-rungstelldenz nicht leicht in Einklang bringen. Ganz gewiß hätte es eine Aktiengesellschaft nicht so gemacht, weil sie nur von wirtschaftlichen Gesichtspunkten geleitet wird, während beim Staate auch Politische Moi nlente nlitspielen. Das ist auch die Ursache, baß staatliche Unternehmungen nicht prosperieren können. A. L. Splelwaren und Svortbebarf ol« Leipziger Mefiebraachm Zur kommenden Leipziger Herbstmesse 192S. Um eine bestimmte neue Industrie zu schnel ler Entwicklung zu bringen, bedient man sich heute in vielen Ländern des Systems protek» tionistlscher Zölle. Ueber den Erfolg ist mair geteilter Ansicht. Der Protektionismus wilK die Entwicklung dadurch schützen, daß er die Konkurrenz fernhält. Es kann aber auch^ fein, daß gerade eine entgegengesetzte Maß-' nähme das Richtig« ist, also die konsccsuente? Einschaltung in den internationalen Wett^ bewerb. Der große Erfolg der Leipzigeo Messe als Zentrale des internationalen Wa-reichandels beruht im wesentlichen auf dieser Grundlage. Vor mehreren Jahrzehnten noch war die deutsche Spielwarenindustrie in unzähligen Kleinbetrieben zersplittert und say sich deshalb beim Export in einer schwierigen Situation. Die Leipziger Messe gpiff hier organisatorisch ein; sie schuf die glänzende Mufterfchau der deutschen Spielwarenindustrie und errang hierdurch für deutsche Spiel waren die führende Stellung im Weltgeschäft, die auch durch das Jahrzehnt des Krieges und der Inflation nicht erschüttert werden konnte. Im Jahre 1913 exportierte Deutschland Kin'derspielzeug für 103.3 Millioneit Mark, im Jahre 1925 für 111,7 Millionen Mark. Der Wetbewerb der Produzenten auf der Leipziger Mefse war auch im Spielwarenfach feit jeher international; deutsche und ausländische ^brikanten l)aben einander angespornt und angeregt, zum beiderseitigen Vorteil. Die diesjährige Leipziger Frühjahrs uiesse zählte unter insgesamt 10.667 Ausstellern im Speziellen 1l>50 Aussteller von Spielwaren, Sportartikeln und N^sikinstru-luenten. Zu den Spielwaren ist zu b-'merken, daß dieser Artikel sehr vielseitig ist, da er neben Puppen insbesondere mich die Spezial-gruppen v. mechatnschen Spielwaren, Blech-spiellwaren, Holzspielwaren, Filzspielwareir umfaßt. Die Leipziger Mefse sucht d<'n Fortschritt dieser Spezialisierung nach Gesichts-Punkten der Qualität zu fördern. Insbesondere dienen mechanische Spielwaren heute dazu, bei der Jnge,ld das Verständnis für die moderne Technik zu entwickeln. Eine noch sehr junge, al'er übei-rafchend schnell aufgeblühte Leipziger Messebranche ist die Sport-artikelindll^!rie, die seit der letzte:! Lepzigev ^Frühjahrsmesse das Pvachtvolle nene Ring« Messehnns für ihre Ausftellung benutzt. Auch hier hat der Wettbewerbsgedanke der Leipziger Messe günstige Ersoge für Inlandgeschäft und Export gebracht. Als kürzlich in ganz Deutschland die „ReichsgesundheitÄvoche" stattfand, wurde in der Presse mit Recht der große Avlteil der Leipziger Messe an der Entwicklung brauchbarer Sportgeräte imd Sport beklcidung ^rvorgejoben. In Sportb/sarf l'iij vonl 4. August 19?^ MV « r » » e G e t » I t v > Seu« ^ Für die Frauenwelt Moderne KrSgen züglich Ordnung zu schaffen, um allfällige Unglücke zu verl)üien. c. Jägerfest. Am Sonntag den 8. d. ver-anstaltet die Zweigstelle des Slowenischen Iaqdvereines in Celje ein arostes Jägerfest, verbunden mi! einem Preisschießen. Klno Burg. Kino „Der Liebling von Paris" ist nicht eingetroffen; statt dessen wird bis einschliesslich Mittwoch den 4. August vorgeführt: „Tie SNaventitnigin", ein Filmwerk erster Güte, mit hervoragender Handlung, mit einem biblischen Hintergrunde. Maria jtor-da in der Hauptrolle. Avollo » Kino. Vom 3. bis 5. August: „Bufafo Bill", 2. Teil und das großartige Laktige Lustspiel „Das Baby Peggy als Schnelläufer". Lachsalven! tttno „Dtana" ta Studenei. Von Samstag den 3!. Juli bis einschließlick) Dienstag de?uer traten diesem Kartell au6) die jugoslawischen Fa-bri'ten bei unl<> Mar „Tannin" A.-G., die eine Gruppe von Tan-ninfabrkken unter «der Fi'chrun<^ der NaSicer Tanninfa^brik- un>d Sägowerk-^l.-^G. vertritt, ferner die Gerbstoffa'brik in Maj^perg und Iugotannin in Zagreb, die eine Fabrik in Sgvmca besitzt. X Die Seifenfabrik „Merima" in Kru» Levac wieder in vollem Betxtebe. Einige Blätter l?aben berichtet, >c»aß diases Unternehmen infolge Ueiberschweimnung vernichtet worden sei. Inzwischen wurd<' sestge-stellt, t»aß diese Nachricht unrichtig ist. Das Un-terneihmen gibt uns folgendes bekannt: Infolge WolVenbruches in der Unigebuni von KnlNevac am Juli l. I. ist das Wasser plötzlich in nns^n'e ^ttbr:7 eingedrungen nnd hat zwei Umzännungsnrauern nieder« lielegt. Uol^r^chweinsint ivurde 'der Fabrik?-hos mit Souterrain, in welchem Ach Ro>h- mciterial und ein kleiner Teil unverarbeiteter Waschseife befand. Der Gesamischaloen dieser Elementarkatastrophe beträgt Dinar 126.760—, der durch behördliche Kommission seitens des Mayistratsamtes Rasina unter Nr. 14.490 festgestellt wurde. Die Fabrik wurde in kurzer Zeit wieder in vuller Ordnung in Betrieb gesetzt und es wird normal gearbeitet, so daß unsere Geschäftsfreunde nicht einen T-ag verspätet mit unseren Erzeugnissen beliefert wur'oen. X Neue Pläne Z^ords in Europa. Nachdem F o r d die Konzession zur Errichtung einer Automobilfabrik in Jugoslawien erhalten hat. begannen die Verhandlungen über den Bau einer Fabrik im Gebiet der freien Stadt Danzig. — In diesen Tagen kommen Vertreter der Ford-Werke auch nach Grodno. Wie mitgeteilt wird, steht dies im Zusameneuhang mit den Plänen, in den größeren Städten Polens VerkausSfilialen der Ford-Fabriken zu errichten. Ford ist es gelungen, nach längeren Verhandlungen von der bulgarischen Regierung eine Konzession für eine Autc^mobilfabrik bei Sofia zu bekommen, in der Ford-Wagen aus aus Amerika gelieferten Teilen zusammengestellt werdj?n follen. Mit dem Bau der Fabrik soll sofort begonnen werden, damit die in Bulgarien zusammengesetzten Ford-Wagen im kommenden Frühjahr auf den Markt gebracht werden können. Gleichzeitig hat die Ford-Gesell-schaft der bulgarischen Negierung einen Kredit von 5 Millionen Dollar für Straßenbciu-ten angeboten. Rachrichten aus Selie c. Aus dem Handelsregister. Die offene Handelsgesellschaft O. u. M. I o s e k in Celje wurde aus dem ^Handelsregister gestrichen, da sie in zwei Firmen, u. zw. Maria Josek. Galanterie- und Spielwarenhandlung, und Otto Josek, Möl'elhandlung, umgeMndelt wurde. c. Die Autorascrei in der Umgebung von Celse bat in der letzten Zeit geradezu lebensgefährliche Formen angenommen. Die Passanten, besonders aber die Kinder, sind täglich der Gefahr ausgesetzt, von Autos ül^er-fahren zu werden. Sache der Sicherlieitöbe-hördcn ist es, in dieser Angelegenheit u;^er- : An die Mariborer Klubs. Laut einer Zuschrift des L. L. A. P. werden die heimi schen Klubs mit Leichtathletik-Sektionen auf gefordert, ein leichtatk?letisches Meeting dessen Neinerrägnis zur Finanzierung der nach Göteborg abgehenden Leichtatbletin nen bestimmt ist, zu veranstalten. Aus diesem Anlasse findet am 4. d. M. um 2l U.hr im Hotel „Pri .^morcu" eine Zusammenkunft der Klubvertreter statt. Einberufer Vokoslav C i z e l. : S. K. Ilirija spielt kommenden Sonn tag in Maribor! S o n t a g, den 7. d. M wird voraussichtlich der slowenische Meister in Maribor gegen T. S. K. Merkur ein Wettspiel austragen. Die Unterbandlungen ^ scheinen bereits en'dgiltig albgeschlossen zu ! 'sein. : Der Trainer des l. S. S. K. Maribor ist b-rei^s hier eingetroffen. Der ekiemalige G. A. K.- und zuletzt „Stur'm"-5türmer .^rr W e n i n a, welcber 'die Trainerstelle beim 1. S. S. K. Maribor übernommen hat, Hot seinen neuen Posten bereits ange treten. Wie w!r erfahren, wird Herr We nin^ in Maribor ständigen Anfent'halt neh men, also nicbt nur ml^ Trainer sondern auch als au^üibenides Mitalie'd fi'ir „Mari bor" tätig sein. Die Gramer T^ablätter wid meten dem in Graz beliebten Sportler wür digen Nachruf. : S^enee, der amerikanische Schwimmer stellte im 440 Parlds-Brustschwrmmen mit 6 : 16,8 einen neuen amerik^nis.'sien Rekord auf, wo-mit er die frühere Bestleistung um 13.6 Sekunden verbesserte. : Der F. C. Bologna erbaut einen neuen Sportplatz, der der größte und modernste des ganzen Kontinents zu werdm verspricht. Die neue Anlage soll 40.sX)t) Sitzplätze aufweisen : Kanalfchwimmer. Der Nonveger Polizist F a r st a d ist der dritte Schwimmer in diesom Jahre, welcher bei den: Versuch, den Aermeskanal zu durchalieren, aufgeben mns^ te. Er kain inselne des bohen Seeganae i'lber^aupt nur l1 Kilometer weit. Den nach sten Versuch will die Weltrekordschwimmerin Gertrnd Ederle unternebinen. Zwei an-'k>ere Amerikanerinnen Miß C a n o n aus Baltimore urrd Mis; Barett aus Brour trainieren ebenfalls zu diesem Zweck. : Ein Monstre-Automob lklnb. Der große englische Auto-inobilistenverband. die An!0M0-bilic-Association, sonnte am 7. Juli die Aufnahme seines Mitaliede? feiern. JlM Ja^hre 190!) von acht englischen Automobilisten zwecks ?chafnmg einer Straßenwacht gegen die ^blreichen P-oli^eibnßen ac^grün^det, sann die A. A., wie sie kurzersi<:nd aenannt wird, heute auf einen glänzenden Entinick-lungsgang zuriickschauen. Bereits am 6. Juli l9M zählte sie?.^0s»M Mitglieder und sann nun in den letzten 12 Monaten die Relordui-nallime voii nicht weniaer als Mit- gliedern registrieren. Die von ihr als erste geschaffene Straßenwacht ist im Lame der Jahre enorm ausgedehnt woroen und ertreckt sich heute ans über 20.00 englische Mei-en. Die von ihr angestellten Straszenpa-trouillen, die den Automobilisten mit jeder Auskunft dienen und auch bei Pannen nnd lnfällen vorzügliche Diemte leisten, legten etztes Jahr auf ihren Fahrten nicht weniger als 18,000.000 englische Meilen zurück. Fragmente Von Roda-Roda. Einer politischen Entwicklung um viele Jahre vorausgehen, heißt Hochverrat. » Die Länge der auf Hochverrat gesetzten Kerkerstrafe richtet sich nach der Zeitlichen Entfernung des vorausgesehenen Ereignisses. Siftorifche Räume -ap- Parts, Ende JlUi. Das Hans in der „Rue de Lille", das die Nummer 78 trägt, ist einer der vornehmsten und stilreinsten 'i^trizierpaläste von Paris. Ueber der Tormauer zwei Adler — das Volk von Paris hielt sie für die napoleonischen und stÄrmte während der Revolution im Jahre 1848 wütend drauf los, so daß sie zeitweilig heruntergeholt werden mußten; in '^irklich^keit sind es die p r e u ß i s ch e n, un'o der Palast ist das Botschaftsgebände de!^ deutschen Reiches. Man 'durchschreitet da? große Tor und befindet sich in einem ziemlich weiten, gepfla-^ttirten Hose nach Art Pariser Adels-Wohnungen. Der Blick wird sofort gefesselt durch den wundervollen Treppenvl'rbau, reines Empire mit ägyptischen Mustern und Verzierungen, eine künstlerische Folge des Feldzugs Bonapartes. Das monunien-tale, mit einem Kolossalgemälde von H u« bert Robert geschmückte Treppenhaus im Innern führt in die Prun/kräume des ersten Stockes, die heute ausschließlich ider Repräsentation dienen. Rechts der frühere „Thronsaal" worin stch bis 1913 eine kleine Bühne mit Himmel und dem von Max-.K! r o n e r genmlten „Thronbilde" .Kaiser Wilhelms befand. Daran schließt sich der Speisesaal, der nur l>ei großen Empfängen benützt wii-^, und links >oer berühmte „Saal der vier Jahreszeiten", ein Wunderwerk an Stilreinheit und prunkvoller Harmonie. Vier Wandgemälde von P r u d h o n, Bronzen Ziselierarbeiten von unschätzbarem Werte. Der Saal hat auch in Malmaison nicht seinesgleichen. Durch den roten Salon" gelangen wir in das Schlaiszimmer der Königin Horten s e, der Mutter Napoleons 3., mit eineui hi''torischen inter-ressanten Hiimnelbet und den berühmten „Schwanenstühlen"; das Geuiach ist seit 1^14 vollständig unverändert geblieben, und selbst das Loch im Spiegel, dl^is eine verirrte 'lu-gel während 't'er Komniune I>^71 geschlagen, ist heute noch zu seben. Bemerkenswert sin'd serner noch: Der Muntsaal nnt den vier — bloß vier — Musen von P r u d h o n, das türkische Ruhezimmer mit entsprechen-'ven .Harenisszenen unld fein gemalten! Fries, ebenfalls eine orientalische Konzession des ersten Kaiserreichs; das Badezimmer de^ Königin .H^ortense nach den^ Muster von Malmaison eingerichtet. Alle diese A^'parte-ments sind seinerzeit von dem Stiefsohn Napoleons, dem späteren Vizekönig von Jra-lien, unter so gewaltigem KoitenauNvands eingerichtet worden, daß 'c>er Kaiser, der sich bekanntlich um Alles kümmerte, an den Prinzen Engen von Beauharnais ein ge-i^arnischtes Schreiben richtete, worin er ihin mikündigte, er habe auf den ganzen Pala-ff sein „Eml>argo" gelegt un>d die Bau-nleister zum Teufel gesacft. Der Palast ist von dem Arbilekten B o f f r a n d, einem Schiller M a n s a r t s, als Pr!« vatwohnnng 1713 erbaut worden. Es besaßen es nacheinander der Marguis von T o r c y, der Her.^g von V i ll e r o v, und Napoleons Stiefsobn. K'önigin o r-t e n s e bewobnte es bis 1-^14, dann zog auf furze Zeit König F r i e 'd r ich W i l h e l m 3. ein, deur das empire-Klein-od lso gut gefiel, daß er es für sein Land nnetete und vier Jahre später fäuflich erwarb. Es diente nnn als preußisches G e^ sandschafts Palais bis 1870, wo es Eigentum des Reiches tmd Sitz der deutschen Botschaft wurde. Wenige Jahre zirvor war es 'der Schauplatz von Festlichkeiten gewesen, die sdgar das prnnksüchtiae Paris geradezu verblüfften: als König Wilbelni die W e l t a n ?-st e ll u n g voll 13»»> Dummer l7Z?om August l!l?S liapole»» mli seiner lAeimchNn z» Misten AÜHl'te. Bismarck hatte sich alZ Gesandter hier ntcht wohl gefühlt: er war der UiHcht, von der «Seine stegen die übelsten Vevüche herauf. Noch 1871 wurde t>er Ge-s^tstrüger Graf d. Waldersee rasch durch den Botschafter v. A r n i m vbAöft, der seinerseits den schwierigen Posten bereits 1873 späteren Statthalter von Elsaß-Lothringen Fürst Hohenlohe fcherließ. Ihm folgte l88b M ü n-st e r, 1901 Fürst v. R a d o l i n, bis endlich von 1910 ab Freiherr v. S ch o e n die Reihe der laiserlichen Botschafter beschloß. Zstn Januar 1919 zog der stille Herr Mayer ein; daS PalaiS, einem ein-z^en Diener betreut, hatte besonders zu Kriegs^fang manddeutschen Heimat zurück, und Herr v. H o e sch führte die Geschäfte. Die diplo-matisckie un>d gesellschaftliche Stellung war auch nachher schwierig genug, und es brauchte all den vorneh'Men Takt, die kluge Zurückhaltung, die gewinnende Licoie stets noch Karte Brücke: Zum erstenmale seit elf Iahren betraten bei Gelegenheit eines Diners zu Ehren der deutschen Dramatiker hohe Persönlichkeiten der Pariser Gesellschaft, Dichter, Diplonia-ten, Minister, das gastliche Palais in der rue de Lille, das nunmehr seinen alten, ehreswollen Ruf wiedererlangt hat. Eine Reihe von Empfängen und den Zeitumständen angepaßte Festlichkeiten vollendeten 'das Werk, und heute gilt die deutsche Botschaft in Paris als einer der „gemütli.slsten" Treffpunkte der internationalen Diplomatie, die keine Gelegenheit versäunrt, dem Vertreter des deutschen Reiches ihre Aufwartung zu machen. Im höchsten Mas;e genies'.t sie aber auch das Vertrauen der noch immer nicht sehr starken deutschen Kolonie in Paris _ ausser den Journalisten, rund 40 an der Zahl, wenige Kanslenke und etwa Hundert Studenten — die sich in den herrlichen Räumen besonders zum großen Weinachts-empfn'ng vollzählig versammelt, im frohen Gefühle besserer Zeiten, die nach langem seelischen Drucke auch auf diesem Gebiete endlich angebrochen ^ind. Kleiner Anzeiger. MUrfl^LUVN»^ MSbel kauft man am billigsten vel E. kelenka, M octobra ulica b. L7l7 vbftkljte« in jeder Größe liefert prompt und billigst „Drava-d. d., Maribor, Meljska cesta VI. 773» Achtung, Kanfleute! Gebe SO« b. MlX» Din. Darlehen gegen Ab tretung einer 2- bis 3zimmeri-gen leeren Wohnung. Anträge unter „K. S. an die Verw. 7gvk volftennvb« Malrotzen. Ottomanen. 5)iwc»n<, Lederaarmluren. Vorhänge, Schlafzimmer billigst im Möbelhaus E. Zelenka, 19. oktobra ulica k._2718 GtiWptßtt«« S. Petan. 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