3 it f ertion«-Pteis». •infaettige Petit-Aeile k 4 ft., tei Wiebirholungkn a 3 ft. — Anzeigen bi« 5 Aeilen 20 It, !R eb action, 21 bminLfttation n. •rvetltion Echuftitgaffk Sir. 3, 1. Slock. S„,zjL»tig: 80 HalbjLht'g: aBittttH46tig: . 8utZuftellung Organ bet verfassungspartei in firain. 5lbonnementl-*»bingni(fe: gOt iaite* A. 4,— Slit Post (I. 5.— . » - . . . 2 50 '■ ■ e » 1,— w • « 1,25 in’I Halt«: LirrteljLhtig 10 ft. Samstag den 2. Juli Das neueste Heldenstuck unseres Gemeinderathes. Seit tier Herrschaft deS slovenischen Gemeinbe* toibeS find die Deutschen in Laibach zroar gewvhnt, datz ihre Wunsche und Jnteresien von der Stadtver-tr«tung nicht nur nicht berticksichtigt rocrbcn, vielmehr bie Beschltiffe deSselben systematisch darauf gerichtet ftnb, bie altbegrllnbete Stellung berselben innerhalb unseres hauvtstadlischen Gemeinivesens immer mehr zu unter-Sraben und die entschiebenste Abneigung gegen ihre ^vrache und Bilbung, gegen ihre auch noch so Wtitiaten Forberungen zum Ausbruck zu brmgen; trotzdem haben bie in der letzten Gemeinberaths-Lna gefahten Beschltisse betreffs der N-ubezeich-der Gassen und Platze unserer Stadt in ben Wfcfien Kreisen peinlicheS Aufsehen unb tiefe tzrreaunq hervorgerufen, we.l sich d.eselben alS em ^(Britt unverantwortlicher Provocation unb offener ^Mffigkeit barstellen, wie ein solcher der obersten Wttetuna der Stadt, der pflichtgematz die unpat-Ume unb gleiche Rucksichtsnahme auf die Bedurf-Diffg unb Wiinsche a I let Bewohner obliegt, ,-lbst >,ach aSen schlimmen Erfahrungen der vergangenen SVrtlire nicfit >u erwarten war. ©Aon im Jahre 1889 war im Gemcinderathe AuSfluh der dort mahgebenben fanatischen ^trLmung die Frage einer .heilweisen Neubenennung mrfiite und Gassen tm deutschfeindl.chen Smne -ufg-worsen worden; mehr alS dm Jahre ruhte xeuillrton. Gerettet! ^Nach bem Jtalienis^n be Roberto.) -In bem Uebermahe ihrer Erregung zerrte fie Wi an ihrem Hanbschuh, biS er zerrih, und auS Ecke ibrcs WagenS wars fie thte zorntgen CI.de Z bie gehahte Mensch-nmenge. Alle hahte sie: \£m Gatten mehr alS Farace. unb Farace mehr <5 ikren Gatten; bie Marignano m.t bm ganjen leichtsmnig-r Fteunbinnen, ant.path.scher Be-^nntschaften, lastiger Galane unb boShafter Beob-CL l . . Unb dennoch wutbe ,hr plotzltch klar, Vfc ein Auaenblick fommen muhte, wo sie nicht V,L Herrin ihreS eigenen WillenS fem, em Augen-^ick wo ihr Untergang zur Thatsache werben wtitbe! %‘i biefem Gedanken bemachtigte sich .hrer ein so l?merzvolle» Gefllhl der Trauer, bah sie beinahe ^ ThrSnen auSgebrochen wcire . • - Unb warunt biefe AlleS? Die Schuld traf ihten Gatten, jenen ^enfchen, ber weder Herz, noch Verstanb b-sah. Re zu verstehen, bet wohl emst bm ©louden '*1 ihr etweckt hatte, bah er sir liebe, um sie in ^tinbes Vertrauen einjuluBen, aber bnnn auch nicht ^eitet gezSgert hatte, iht seine wahre Natur zu ^ffenbaren. bie Angelegenheit, inbem man fruher offenbar sogar innerhalb bes jetzigen Gemeinderathes ein Gefuhl dafiir hatte, bah eine solche alles Recht unb alle Billigkeit nethohnenbe Mahnahme vielleicht boch besser unterlnssen werbe unb es benn boch nicht angehe, bie beutfchen Mitbiirger in so brutaler Weise vor ben Kopf zu stohen. Mittler-weile aber gewann bie extreme Richtung im Gemeinberathe immer mehr bie Dberhanb, es kamen einige Personalveranberungen unter ben Mitgliebern nach ber rabitnlen ©eite hin vor unb nun hielten bie Terroristen bes Ge-meinberathes ben Augenblick fiir gekommen, um ihre Absichten zu verwirklichen. In bet letzten Sitzung bet Stabtvertretung wurbe auch thatsachlich, wie es scheint, einstimmig ober nahezu einstimmig beschlofsen, eine ganze Reihe von Strahen unb Platzen urnzu-taufen, bie neuen Bezeichnungen auSschliehlich nur in slovenischer Sprache anzubtingen unb bet kiinstig sich etgebenben Veranderungen ebenfallS feme beutfchen Aufschriften mehr zu bulben. Was zuncichsi bie neuen ©ttnhenbenennungen anbelangt, sallt es unS nicht bei, hieriiber eine weit-wenbige Polemik zu stihren. Difficile est satyram non scribere — bet Spruch paht wohl hier im vollflen Mahe. Im ubrigen ist es in erster Reihe nut fiir ben slovenischen Gemeinberath recht traurig, roenn er anbere Grohen nicht aufzutreiben oermochte, unb bie 33erantroortung fallt nut auf ihn, roenn — roahrenb anbcrSwo auSnahmslos nur um bie Stabt Welche Gcbankcn brangten sich ihr nun auf, alS bet Wagen sich bem Haufe naherte, geraufchvoll in bie Halle rollte, alS sie benfelben vcrlieh unb bann an ber sich verbeugenben Dienerfchaft vorbei, bie Tteppe cmporflieg ? Was ftanb ihr nun bevot? Eine Reihe ironifcher Anfpielungen unb zubtinglichet Bernerkungen, unhofliche Uebethebung ober veracht-liche Gleichgiltigkeit, unb zuletzt bie Verlassenheit, bie Einsamkeit, mit ihrem Gefolge bofer SSeifuchun* gen. In roelchen ©ebanlen, zu roelchen Jllusionen konnte sie nun Zuflucht ober Schutz fuchen ? AlS bie ©tunbe beS DinerS nahte, roar eS ihre Absicht, sich krank melben zu lafsen. Dennoch ermannte sie sich; er solite nicht glauben, bah sie seinetroegen leibe! Alberto bcfanb sich bei ihrem Eintretm bereitS im ©peifezimmer. Nachbcm sie sich zu Tifche gefetzt hatten, frctgte er: »Hast Du viele Besuche ge- macht?" „Nur roenige —" antroorlete sie kurz. Dhne roeiter zu fragen, sagte er bann: „Jch blieb ben ganjen Tag tiber zu Hause. Jch habe einige meiner alten Biicher burchgeblattert. In ben Schranken herrscht ein foIcheB Durcheinanber, bah e6 nicht schaben konnte, sie einmal roieber zu otbnen. Ware ei wohl moglich, in btm anstohenben Zimmer eine neue Bibliothek einzurichten?" hochverbienten ober sonst als groh unb bebeutenb allgemein unb unzioeifelhaft anerkannten Mcinnetn bie Ehre zuerkonnt roirb, Platze unb Gassen nach ihncn zu benennen — in Laibach Perfonen biefer Auszeichnung theilhaftig roerben, beziiglich beret an einem anberen Otte ober bei einem anberen Volke es Riemanbem einfallen roilrbe ihnen mehr, als tm besten Falle bas Mittelrnah zuzuerkennen. ©inigermahen anbetS verhalt sich bie ©ache mit bent Beschlusse, die Aufschriften ktinftiz auS-fchtiehlich nur in slovenischer Sprache anzubtingen. Hier fontnten nicht nut bie begrttnbeten Ansprlich« der beutfchen Bevolkerung, fonbetn auch Verkchrs-interesen, rechttiche Fragen, offentliche Momente aller Art mit ins Spiel. Geroohnheit, Billigkeit, Recht, kurz Alles fpricht bafiir, in einer Stabt roie Laibach biefe Aufschriften zroeifprachig zu machen. Der Gemeinberath abet setzt sich tiber Alles hinroeg, er will nut nationalen Sport tteiben, mill nun in Laibach jebe Spur bes DeutschthumS austUgen unb in mahlofem Grohenroahn bet Stabt ein grohslo-venisches AuSsehen geben, entgegcn aller geschicht-lichen Entroicklung, entgegen ber zroingenbften Be-dtirfnisse. Wit reden nicht von ber unletigbaren Be« beutung bes Deutschen als factifche StaatS- unb Verkehrsfprache, roir reben nicht bavon, bah bie Deutschen schon bet Zahl nach einen namhosten, ihrer ©teuerkraft unb sonsiigen Seiftungen nach einen entfcheibenben Factor in ber ©tabtbecblkerung auS-machen, roir reben nicht bavon, boh bie beutfche ES roar fchon etroaS AuhetgeroohnlicheS, bah er ben Tag tiber zu Haufe geblieben roar, aber noch befrembenbet klang bie Bitte um ihren Rath, nachbem er biSher immer nur nach eigenem Ernussen gehanbelt hatte. Sie antroortete: „O ja, ba8 konnte roohl gefchehen". Darauf begonn eine langere AuSeinanberfetzung tiber geroisse SSeranberungen, bie nach feinem Doftit-halten im Haufe votzunehmen feien, unb roie sich einige unberoohnte Raunte im oberen Stock noch besser oerroenben liehen. Sie gob bie nothigen Ant* roorten, inbem sie ihn fluchtig von bet Seite be* obachtete; biefefi ungeroohnte Benehmen sing an, sie zu beunruhigen. Wahrenb beS Desserts ktinbigte et ihr an: „Heut' Abend roirb »Carmen« gegeben, ich habe unS eine Loge bestellt." „Carmen" roar eine ihrer LieblingSopern; feit longer Zeit hatte er ihr nicht eine gleiche Aufmerk-famfeit erroiefen. Wie bei ber Tofel, so ftihrte Alberto auch im Theater bie Unterhaltung in ontegenber Weife roeiter, unb inbem er tiber bas Eine ober Anbere ihte Meinung erfragte, peranlahte er auch sie, zu sprechen; eine heitere unb ungezroungene Unterhaltung wurbe baburch herbeigeftihtt. Sie rouhte nicht, sie bacon benken follte, unb ftirchtete sich, Bevolkerung schon seit Jahrhunderten hier heimisch ist, boh sie sich um das Gedeihen unb ben Auf-schwung ber Stabt Verbienste erworben hat, bie in ihrer Geschichte mit unausloschlichen Lettern vet-zeichnet sinb — aber wo bleibt auf einmal bie Gleichberechtigung, roelche bie slovenische Partei sonst bet jebem Anlafse im Munbe ftihrt, bie sie oft unb feierlich als bie Grun'vlage alles offentlichen Lebens erklart hat unb bie sie nun plotzlich im vot-liegenben Falls in einet bie beutfdje Bevolkerung aufs tieffte verletzenden SEBeife groblich hintansetzt. Es war, als ob ber Gemeinberath bei bieser Ge-legenheit bet Unbilligteit unb bent Unmuthe auch noch ben Hohn hinjufiigen unb seine Gehasiigkeit gegen bie beutfche Bevolkerung in moglichst nach-driicklicher Form lunb thun wollte, als ein auf bie Beibehaltung zweisprachiger Aufschriften abzielender Antrag gerabezu mit Ostentation abgelehnt unb un* urnwunben eingestanben rourbe, bah es sich hiebet in erster Reihe auch um einen Act ber Rache hanble, bie an ber hieftgen beutschen Bevolkerung bafiir genommen roerben solle, roeil in anberen Stadten ben Forberungen ber slovenischen Einwohner angeblich nicht in gebuhrendern Mahe Rechnung getragen roerbe. Unb roenn es noch eines Mehreren bebiirfte, um bie Erbitterung ber Deutschen unferer Stadt fiber biefen neueften com ©cmeinberathe roibet sie gefiihrten Schlag zu fteigern, so rotirbe bieh die Er-innerung an bie Art unb SEBeife bilben, roie vor nicht zu longer Zeit von einem beutfchliberolen Gemeinberath e bie Neu • Benennungen unb Be-jetchttttttgen ber Strahen unb Platze burchgeffihtt rourbe. Derselbe ubte bamas bie objectivste Haltung, beflih sich einer gerabezu angftlichen Rticksicht-nahme auf alle Wiinsche unb Empfinbungen ber slovenischen Bevolkerung. Nicht nur, bah bie Aufschriften ausnahmsloS zweisprachig gemacht rourben, sonbern et legte sich in ber AuSzeichnung bebeutenber deutscher Personlichkeiten die grohte Reserve auf unb berticksichtigte alle slovenischen, soweit sie nur irgenb als wirklich oerbient unb hervorragenb an* gesehen roerben lonnten. Unb in welcher SEBeife roirb heute baS rticksichtsvolle, streng fachliche Vorgehen von bamals ber beutschen Bevolkerung heimgezahlt? Doch roir schliehen! Was helsen auch gegen« fiber ber nackten Brutalitat unb bem nationalen FanotiSmuS bie tristigsten ©itinbe, ber Appell an Geschichte unb Thatsache, an Recht unb Billigkeit! frohen Gebanken Naum zu geben. Es fchien ihr unroahtfcheinltch, bah bieses Benehmen aufiichtig fei. Aber plotzlich rout be ihte Unruhe auf daS hochste erregt. Fatace befanb sich im Theater, seine Slide roaren unausgesetzt auf sie gerichtet, unb eine heimliche Furcht lain bei bem Gebanken fiber sie, bah er ihr einen Besuch in ber Loge machen rotirbe. ©efdhrbete er both dadurch den von ihtem Gatten geroahrten, roenn auch vielleicht nicht ganz ehrlich gemeinten Waffenstillstanb. Seine Gegenwart lonnte sie heute nut in eine peinliche Lage versetzen. Jhre Besorgnih fchien sich auch bestatigeii zu sollen, benn am Schluh bes ziveiten Actes verlieh Farace feinen Sitz, um kurz barauf in ihter Loge zu erfcheinen. Alberto erhob sich, unb ihm feinen Stuhl tiber-laffenb, begann er sich auf bns hoflichfte unb an-gelegenbfte mit ihm zu unterhalten. Sie aber, fobalb sich Fatace zu tir roanbte, lieh ihn ohne Antwort, benn seine Gegenwart empikte sie, im Gebanken an bets, was et ihr vor roenigen ©tunben zugemuthet hatte. Ihr Stillschweigen sollte ihm ihte Verachtung ausbttiden. Umso bcreitmilliger ging sie auf bie Bemeckungen ihres Gatten ein, inbent sie bns etnfte Wefen, das sie bisher zur Schau getragen, fallen lieh. Fatace, bent biefe seltene Berttaulichkeit zwischen ben beiden Gatten nicht behagle, »erab« fchiebete sich, unb schlich roie ein ertappter Bet-ftihrer bavon. Set slovenische Gemeinberath ist in seinem feinb* feligen Vorgehen gegen die Deutschen ber Stadt so verblenbet, bah et auch gar nicht berfiisichtigt, roie er mit feinen jtingsten unb so vielen ahnlichen Be-fchliifsen nicht nur biefe, sonbern auch bie Stabt felbst ausS hochste schcibigt, sie in ben Ruf ber Ungastlichkeit, ber Feindseligkeit gegen alles Fremde bringt, so ben Auffchroung berfelben muthwillig hintanhalt unb roeiteten Kreifen, deutschen unb slovenischen, inSbefonbere bem Handels- unb ©eroerbe-stand schroere materielle Nachtheile zuftigt. Aber Alles bas gilt nichts beim jetzigen stabttfchen Regiment. Feindfchaft unb Rampf gegen die Deutschen ist die einzige Parole: ber roirb Alles geopfert, auch bie Wohlfahrt unb bas Gebeihen ber Stadt, felbst roenn nur Hah unb Leibenschaft babei ihte Ttiumphe feiern- Wiener Grief. 29. Juni. (Da? vetnetoertc Oesterreich.) J. N. - Das alte Oesterreich ist noch nicht ganzlich von ber Sanbkarte verschrounben; aber Leute gibt es genug, bie mit Farbtopsen herum-Iaufen, ihm einen neuen Anstrich zu geben. Die 6000 Deutsche in Laibach verschroinben zroar nicht, roenn es bort nur mehr slovenische ©trahentafeln geben roirb. Aber ein ©eftihl bes SSetlaffenfeinS muh sie uberkommen, roenn es von bem Einfalle eines SBerficherungSagenten abhangen barf, ob ihre Sprache, bie beutfche ©toatsfprache sich noch offent-lich in Laibach fehen lassen barf eber nicht. Unb roenn solch ein Borgang bie Deutschen, roelche bie Stabt zu bem gemacht haben, was sie ist, verstimmen unb erbittern muh, so kann eS nicht fehlen, bah er ben Uebermuth ber Slovenen fleigert. Die Halbe Million Slovenen in Stain macht auf eigene Faust Politik, unb ob es bem ©efammtflaate recht ist ober nicht - die Halbe Million setzt ihren Willen butch. Die Strahen in Laibach roerben umgetaust, unb alle bie slovenischen Liliputanet-Gtohen kotnnten baton, unt bie Strahen unb Platze zu beneniten: ber bertihrnte Pogačer, Bleiroeis , JutSiS, Erjavec, Metelko unb roie sie Alle heihen, bie Helben, Ge-lehrte unb Dichter bes slovenischen Ruhntesternpels. Ist bas nicht eine lustige Komobie, roelche einen slovenischen Aristophanes begeiftern mtihte, roenn es einen folchen gabe? Aber fteilich, in Ptag haben sie Ohne roeiter jenes Mcnfchen zu etroahnen, nahnt GiSmondi feinen alien Platz an ihrer Seite roieber ein. Er fuhr fort, sie ebenfo fteiinttthig roie »other, ehet mit erhohter LiebenSrofirbigkeit zu unter* halten. Am Schlusie ber Borstellung reichte er ihr feinen Arm, unt sie zum Wagen zu geleiten. Aehn-liches roar fcit bem oergangenen Winter nicht »or* gekommen. — — — Seit jenetn Abenb blieb ihr Gatte fast immet zu Haufe ober ging mit ihr zufantmen auS. Zur Tasel etfchien er stets ptinktlich, auch fetzte er sich nicht eher, beoot sie nicht platzgenomnten hatte. Wenn er zu ihr sprach, so roaren es nicht mehr Anfpielungen ober troiene Fragen : sonbern er unterhielt sie in einem Tone »oiler Achtung unb Liebensrotirbigfeit. Ob dieses Entgegenkornmen, biefe Gtite unb Aufmetksamkeit nun aufrichtig obet ge« heuchelt roaren, immethin ubten sie einen roohl-thatigen Einfluh auf ihr (Semtith aus. Sie rourbe geiftig tuhiger, unb in ihtem Herzen hatte sie bie begltickeube Entpfinbung einer aufkeimenben Hoffnung. Sie »etntieb Farace, sie gebachte seiner kauin. Aber eine gtohe Unruhe ergtijs fie bei bem Gebanken, bah er feiu begonnenes Werk nicht oufgeben, viel-mehr ttachten rotirbe, sie roeiter zu uerfolgen. (Sines Morgens rourbe an bie Thtire geklopft, DaS Mavchen giitg, um zu offiten, unb kehrte mit einem fiorbe voll hettlicher ©.trbenien zurtick. es ebenfo gemacht unb in Pilfen sinb sie auch baran. Unb bas Alles vollzog sich unter bem Seifolle unb ber Mithilfe jener Partei, roelche in Oesterreich auf ©runb bes hiftorifchen RechteS gegen ben Liberatismui ankampfte unb biefent oorroarf, et zerstore bas Be-fiehenbe unb brings AlleS burcheinanber. Diefe Ber-anberung in ©tabten roie Laibach, Pilsen, Prag in ben letzten Jahrzehnten bebeuten jeboch gegen ben srtiheren hiftorifchen ©tonb bet Dinge bafelbst nichti Anbetes als eine Revolution - nicht bloh ben Sturz ber bisherigen Verwaltungen in biefen ©enteinroefen, sonbern auch bie Austilgung ihrer Anhcinger baselbst mit alien Mitteln, zu benen auch gehort, bah man die deutschen Mitbewohner in ber ciuheren Erscheinung bieser ©tabte verschroinben laht. Die ©emeinbe-Autonomie — abetmalS eine bet Freiheiten r roelche bie vetlaflerten liberalen Deutschen bem offentlichen Leben in Oesterreich ge» schafft haben — sie roirb nun gegen bie Deutschen geroenbet, unb Hanblangerin eines »erneroerttn Oesterreich, in roelchem die Deutschen gar nicht mehr zu fehen sinb, roeil auherlich alles slavisch angestrichen roirb.. Eine folche falfch ausgelegte Gemeinde-Autonomie gestattet auch den Prager Machthabern zu verlangen, dah eine von ber Stabt neugebaute Lanbwehtkafeme eine qechifche Auffchrift erhalte, unb das 2anbeS» »ertheibigungSminifterium begreift roohl bie Unflatt-haftigkeit einer folchen Jnfchrist — bas Deutsche ist boch HeereSfptache unb HeereS-Dicnstfprache in Oesterreich — sie laht sich abet doch in Unter* handlungen mit ben Prager Stadtvatern • ein unb will eine lateinifche Jnfchrift auf die Lanbroehtloferne fetzen, als ob bas Lateinifche HeereSfptache wire. Unb die Prager ©tabtvater berothen nun, ob sie die Kaferne fiberhaupt ber Landesvsrtheidigung uber« geben fallen. Uebrigens sinb biefe Vorgange in Laibach unb Prag fchon an unb ftir sich hiichst merkrotirdig, roenn man bebenkt, bah es bie Re« gierung felbst roar, roelche butch zehn Jahte fo etftig baton gearbeitet hat, sich folche Serlegcnheiten }“ fchoffen. Wann roirb in folchen SDingen roieber eine $<• roisse (Sntfchiebenheit in ber Wahrung ber Einheit bil Reiches, ber Heereseinrichtungen unb ber beutM ©prache eintreten. Aehnliche Aiimohlichkeiten mii die ber Prager unb Laibacher ©tabtvater HLttrn roohl in jebem anberen ©taate als Antwort eine 2luflofung biefer Gemeindevertretungen unb @i't‘ setzung »on Regterungskontntisiaren zur Verwaltung „Diese Blumen rourben ftir bie Signora gebracht." Eine flatnmenbe Rothe malte sich auf ihrem Antlitz. Ihr Gatte roar bort; roie follte sie ihm biefe Hulbigung, zu welcher sich unzroeifelhoft ihr Verftihrer erktihnte, uerbergen ? Wie follte sie ihm beroeifen, bah sie ihm eine ©tlaubnih bazu niihi gegeben hatte ? ,,‘Dlon roirb sich geirrt haben", fagte sie bet Dienerin, „gib bie Blumen zurtick, benn sie M nicht ftir mich beftiinmt ..." Alberto, bet in feiner Mappe blatterte, hatte bie Attgen nicht erhoben. Dem Mcibchen, welchei bie fchonenBlumen noch einenAugntblick beroundttk, erschien es beinohe eine ©Unde, sie roieber zurils’ tragen mtissen. Jtopffchtittclnb vetlieh sie bann bff Zimmer. Da nahcrte sich Alberto plotzlich bem Armfefi< seiner Frau, legte seine zufamnungesalteten Han{ auf die Lehne, unb, ein ivenig zu ihr nicbetgebeug^ fagte er in fanftem Tone: „Willst Du jcne BIu« nicht zu unferent Festtage annehnten ? . • • v< sinb eS gerabe sieben Jahte ..." „ Bestfirzt blidfte sie ihm in die Augen: „De>" Blumen? . . . Die Deinigen roaren «8 “ I® Unb in bemselben Aiontent rief sie entschlossen mit louter Stimme: „Ersilio>" dieser Stable zur Folge gehabt. Oder will man eS wirklich noch zum „vernewerten" Oesterreich im Sinne bet Slaven lommen lasien? politische Wochemlberficht. Det Kaiser beantwortete gelcgenheitlich bes EmpfangeS geistlicher unb weltlicher Wurbentrager ia Briinn die Ansprache beg Brtinner BischvfS, Dr. Bauer, wie folgt: „Moge eS bem roohl-tBuenben Einflufse bes CleruS nach wie vor beschieden sein, in ben Herzen bet Gliiubigen y,ahren christlichen ©inn, b ie Gefuhl e bet Siebe unb Vetsohnlichkeit zu erwccken unb su flatten zu ijjtem eigenen Heile, zu deS LanbeS Und deS Reiches Wohle." Nach bem betanntcn Auftteten beS BischofS Sauer in Eibenschitz fann btr ©inn biefer faiferlichen Wotte wohl nicht »weifelhaft sein. Das libetale Deutsch-Oesterreich betrauert ben Job eineS seiner ausgezeichnetsten Sohne! Ebuarb tzerbst ift am 25. Juni b. I. in Wien infolge kinqetretenet Lungenlahmung im 72. LebenSjahte gestor ben. Hetbst war tin geborener Wiener; tt erlangte zunachst einen grotzen Ruf als ein geleht-Ut Criminalist unb UniversilatSprofesior in Lemberg Unb SBtag, roibmete sich aber bann fast ausschliehlich bet politischen Thcitigkeit, war eineS ber hervor-taaenbilen Mitglieber bes BtirgerministeriumS unb feiihet einer bet resolute sten unb ausgezeichnetsten Stibret bet beutschliberalen Partei. Det Verstorbene 8enoh Jahte hinbutch al« Vertreter eines beutsch-btzbmischen Lanbwahlbezirkes eine auherotbentlidje fcmulatitat unb Autoritat in Bohmen, muhte abet Ster ben Unban! erleben, bah er in seinem Wahl. Cirfc einet beutschnationalen Locolgtohe geopfett ^rbe Seithet vetttat et seine Vatetstabt Wien W Msratbe, ben er, schon im hochsten Grabe leibenb bis vot wenigen Tagen besuchte. Herbst Uafe ein seltenes W'ss-n, namentlich aus juribischem Unb finanziellem ©ebiete unb war ein vorzitglicher tzarlarnentarier unb Debatter. Neben auhetotbent-lichen Vorziigen hatte et, wie meht obet weniget alle grohen Manner, auch Fehler an sich. tz mat biaroeilen von einer gtohen Schroffheit unb tzjgenwilligkeit, insbefonbere wurbe ihm bet Vorwurf Semadjt, bah et bie jetz.ge Sage bet Deutschen ihfofetne mitverschulbet Habe, als er semerzeit baS iU gemartigenbe Ministerium Pret.S nicht nochbrtick- ^ DasMLbchen, baS schon ein entfernteieS Zimmer Weten hatte, kehtte fofort zurttd. „Gib fte mit!" Sie nahm ben Kotb unb stellte ihn auf bie Jlttiee unb mit bet Spitze ihtet rosigen ginger, bi« W wohlriechenben »lumen an Zartheit glichen, Wofie fte bie schneeroeihen Blatter ber buftenben ^ tbenien. Mit einem AuSbtuck ber Bewunberung ne;ate sich Alberto zu iht, et stihlte in seinem Caen bie entschlummerte Liebe rotcber erwachen: Wisienschast hatte recht: bie Mimik, bie %prache bet Leibenschast. erweckt Lei. ^.nschaft. Da, Gesetz bet Mckronkung fanb Bier seine nolle Beflatigung. Jnbem er sich tb^tenb ber letztvergangenen Toge em Benehmen iU eigen gemacht hatte, wie er es in ber 3«it bet ebe gezeigt, war auch unberouht bie Lie be wteber »d ihte Herzen eingezogen. ,@6 sinb heute sieben Jahre", begonn er von ttyem, sich immet tiefer zu ihrem gefenlten schonen tzaupte neigenb, ve6 sinb heute sieben Jahte, bah »bit unS lennen. Ctinnerst Du Dich nicht? . . . root bet 24. April? Abet Du hast wohl ein ^echt, Dich beflen nicht zu erinnetn ... Die ^rjden letztenmale haben wit ja biefen Tag nicht ^xhr gefeiert . . . burch meine Schulb ... i ch We Untecht! ..." Iich gcnug untersttitzte. Was baton Wohtes, witb mit ber Zeit wohl authentifch conftatirt werben. Der Wohtungs-AuSfchuh bee Abgeotb-netenhaufcS hat nach Reassumitung ber Verhanblung bie Aufnahme ber Nickelmiinzen in bie neue Wcihrung mit 25 gegen 10 ©timmen angenommen, bie Ptogung con Fiinfzighelletstiicken aus ©ilber mit 30 gegen 5 ©timmen vetworfen, mit 29 gegen 6 ©timmen beschlosien, Zwanzighellerstucke aus Nickel zur Ptagung zu bringen unb bie Zehnhellerstiicke nicht auS Bronze, fonbtrn auS Nickel herzustellen; bie AuSptagung von Zwei- unb Einhelletsttickrn aus Bronze wurbe genehmigt. In M ahr en wirb neueftens roieber eine Art ©chreckenLhetschast gegen solche beutsche GeschcistSleute ausgeiibt, bie sich bem czechifchen Gommanbo nicht fiigen. Diese beutschseinbliche Agitation wirb com Sriinner Bischof unb seinem Dioceson-CletuS kraftigst unterstiitzt. Det preuhische Sanbtag wurbe am 23. Juni geschlosien. Die ftanzosische Kammet nahm ben ©esetz-entroutf an, burch welchen bie Die nstzeit in bet Nesetoe bes slehenben Heeres um btei Jahte erhiiht wirb, um bie ©leichartigfeit bet gemischten Regimenter zu forbern. Der „Pol. Cort." wirb aus Rom mitgetheilt, bah bie Cl etikalen gelegenheitlich ber Ge-meinbewahlen in Rom sich ber vollsten ©iegeshoffnung hingegeben hatten. Die Faben ihtet Agitation, bie mit gtohern Cifer betrieben wurbe, sollen com Vatican aus geleitet worbcn sein. So groh roar bie SiegeSzuvetsicht ber Clerikalen, batz fte berettS bie bevorstehenbe Wieberherstel-lung ber roe It lichen Papstherrschaft oerlUnbeten. Das riittelte enblich bie Liberalen auf. Was bem ©iege bet liberalen Partei befonbere politische Wichtigkcit verleiht, ist bet Um-stand, bah bet friihete Minifterprasibent Ctispi, wohl einer bet enlfchiebenften Gegner der Clerikalen in gang Jtalien, mit crbrtickenber Majoritdt in ben ©emeinberath geroahlt rourbe. Die gegen-roattige politische ©tellung CtiSpi'S hat infolgebeffeti unleugbar vie! geroonnen unb feme Petsonlichkeit neuerbingS roieber fehr in ben Vordetgtund getiickt. Am 23. v- M. hielten in Jassy ©tubenten eine Vetfammlung ab, in roelcher sie uber bie Vot-Me in Betteff ber Runtanen in Ungarn oerhnnbelten. Nach bet Vetfammlung wollten einige Jhr Haupt fenlte sich noch tiefer tiber bie Blumen, gleichfam angezogen von bem balfamifchen Duft, bet ihnen entftromte. Auf einmal lam et bicht on sie heran , unb cr prehte fte ungefttim an sein Her, unb briickte einen innigen Kuh auf ihte teine ©tirn. „Julia! . . . Julietta I Jch liebe Dich ja so innig, fiihlst Du eS nicht? ... Jch fann mich nicht longer zuttidhalten. . . ©laube mit, efi fommt mit vor, als ob ich auS einem bofen Ttaum er-roache! ... O roie roehe Habe ich Dir gethan ... . unb roie roehe mit felbft! . . . Abet Du witst gut sein unb lieb, unb mit vetzeihen!" Jetzt erroiberte auch sie seine Lieblofungen, wahrenb bie atmen ©lumen unbeachtet zu Boben fielen. „Ist eS benn roaht ? Bist Du es, ber biefe 2Borte fpricht ? . . ist eg roitflich mein ©atte, mein Alberto?" »Ja, ich bin eS, immet bin ich es, roenn ich fo fpteche. Det Bofe roar ein Slnbcrer. nicht bet Bofe, fagen wit lieber ber Thor, ber Narr." Unb inbein er ben Strom seiner Cmpfinbungen von Liebe, Freude unb Reue nicht longer zmtickhielt, Ilagte et sich felbft an unb stellte sich noch schlechter bar, ale er in Wirklichkeit geroefen. Da aber legte fte ihte roeiche Hanb auf feme Lippen unb ties: „Halt ein! . . . Halt ein! . . . rocnige Stubirenben, roeiche oufgeteizt rootben roaren, vot bem bfletreichifch'Ungarifchen Sonfulat eine Manifestation toeranftalten, routben abet von bet Polizei baton gehinbert. WochenLhromk. Kaifet Ftanz Josef rourbe am 26. v. M. in bet LanbeShauptstabt MdhtenS mit Jubel unb begeiftertet Ovation empfangen. Det Monarch roohnte viet Tage bem bortigen ©chutzenfeste bei, kehtte am 30. v. M. nach Wien zutiick, teist am 2. b. Dina ch Mtinchen ob, rotrb in Tegernsee einer Familien-trauung beiroohnen unb sich von bort zum ©ommev aufenthalt nach Jschl begeben. flonigin Victoria von Cnglanb feierte am 20. v. M. iht funfunbftinfzigjahtiges Re-gietungS-Jubilourn. Dos Konigspaat von Jtalien rourbe in Berlin soroohl von ©eite bes koniglichen HofeS, als auch seitens bet Bevolkerung mit ouherorbent-licher Freunblichkeit begruht. Det Gerneinbe-toth von Rom bonlte ber ©tabt Berlin im telegraphischen 2Bege „fiir ben feierlichen unb IiebenS* rofirbigen ©mpfang, roelcher bem Konig unb bet Konigin von Jtalien zutheil rourbe. Det ©tuh moge gleichzeitig eine Hulbigung fiir gonz Deutsch-lanb, unferen treuen unb tuhmvollen Fteunb, sein." DetjungeKonig Alexander von Serbien soll bemnachst in Baben bei Wien zu Idngetem Aufentholte eintreffen. Die „Kteuzzeitung" will wissen, bet Cot Habe sich in England einen Korb flit ben T h t o n-f o I g e r geholt, weil bie auserfehene Prinzessin unb beren Mutter von einem Gloubensroechsel nicht« wifsen wollen. Das Ktiegsminiflerium hat bie Anbtingung einer czechchifchen In schtift an bet von bet Praget ©emeinbe neuetbauten Lanbroe ht-kasetne nicht geflattet. Im Falle bet Anbtingung einer folchen Auffchrift rourbe erklart, bah bie Kriegsverroaltung bie Kasetne nicht (ibernehmen roerbe. Gleichzeitig verlangte bas Militoraror bit Anbringung deS koiferlichen Wohlfpruches: „Viribus unitis.“ Wir roiiibigen das Hinfcheiden Dr. Eduard Herbst' mit kurzen Worten an anbeter ©telle. Der Kaiser belohnte bie grohen Verdienste Herbst'S dutch Vetleihung ber ©eheimrathsrotitbe unb meht als hunbett ©emeinben oerliehen ihm baS ouch ich roar ja fchulbig . . . auch ich roar be« taubt ... fast glaubte ich, bes Leben« Quell fei auch far mich ocrsiegt." »Jch weih es, ©eliebte,... ich weih AlleS.. . abet mein allein roar die ©chulb ... ich allein roar bie Urfache unfereS Leibens . . . Abet glaube mit. ich bin genug bofur geftraft! Wenn Du roiihtest, roeiche Angst ich ousgestanben Habe!" «Du? . . . ach, unb ich erft ? ! . . ." Leife sttich sie mit ber Hanb tiber bie ©titn unb legte ihte geloften Flechten zutiick, gleicfcfam alS roollte sie sich von einem fchroeren Dtucke befreien. »Welch« Angst! . . . Welche ©otgen! . . ." sagte sie, inbem sie roie auS einem Xtaume erroachte unb erfchrtckt um sich blidfte. »Abet jetzt ist joAllcS vottibetI? . . . nicht roaht?" fmgte sie unb blidfte ties in seine Augen. „Ja, AllcS, AlleS!" „D, mein Alberto! Du. Du bist bet Meine? ... roieber unb fiir immet ?" »Flit immet! Ftit eroig V' ©in heftigeS ©chluchzen etstickte ihte ©timme. Unb inbem sie ihte Atrne um feinen Hols legte unb ihn an iht Hetz bttickte, ftommelte sie, bie Wangen von Thtanen benetzt: V2Bie banke ich Dit, mein Alberto, unb Dit, o ©ott!" Ehrenburgerrecht. Der bis in die Sterbestunde rast-los thatige Mann hatte noch wenige Stunben vox feinem Tode selbst sein Urlaubsgesuch geschrieben, in welchem er das Prasidium des Abgeordneten-hauses urn cinen zweimonatlichen Urlaub bat, ben er auf seiner Besitzung Kundratitz zuzubringen ge-bachte. Herbft hinterlaht eine trauernde Witwe unb vier Kinber, namlich zwei Sohne, ben Oberlanbes-gerichtsrath Dr. Eduarb Herbst in Prag, unb Ernst Herbst, bet die Besitzung Kunbratitz in Bohrnen ver-waltet, ferner zwei Tochter, bie verwitwete Frau Dr. Gunz unb Frau Hlitter, bie Gattin bež Abge-orbneten HLitter- Die Witwe unb Familienmitglieber des Dr. Herbst empfingen vom Kaiser unb bem kaiserlichen Hose, von alien Militar- unb Civil-Autoritaten OesterreichS in fiir ben Verstorbenen ehrenbster Weise abgefatzte Conbolenzschreiben. Dr. Herbst vermachte bem Deutschen Schul» v ereine ben Betrag von 1000 fl. Vor einigen Tagen erschien eine Deputation der Gastwirthe a us Triest beim Sectionschef im Ministerium bež Jnnern, Freihetrn v. E r b, um bemselben cin mit 18.000 Unterschriften bebeck-teS Memoranbum von Gastwirthen, Probucenten unb Consumenten bet Stabt Triest unb be8 Ktistenlanbes um Regelung bet Vetzeh-tungSsteuet f tit © ett ante zu tibetteichen. Frau Marie Smuk, AbvocatenS-Witwe in Wien, testirte zut Errichtung einet Stiftung fiir ou 8 Wien ge b ti r tige RechtShLter deulschet Nationalitat ben namhaften Bettag von 120.000 fl. In Wien statb am 24. v. M. bet betannte Gtiinbet be« bortigen gtohten VetgntigungS-EtablisiementS, Anton Ronacher, im Alter von 51 Jahten an LebettrebS. Det RegierungSrath Professor Wilhelm Heyne routbe zum Rector der Technischen Hochschule in Graz gewahlt. Die »Wiener Zeitung" veroffentlichte bie Urtunbe der bem steiermarkischen LanbeSauSschusse verliehenen Concession stir die Localbahnen Poltschach-Gonobitz unb Wieselsb orf-6 tainj. In Oesterreich finb noch fut 381 Katastra!-gemeinbett neue Grunbbticher aufzulegen. Zur Theilnahme am beutschvstetteichischen Rreietumfefte haben sich biS jetzt 80 SBertine unb 40 Mustetriegen angemeibct. Dir vom Deutschen unb Oesterreichischen Alpenvereine im Gebiete bet beutschen unb bstet-reichischen Alpenlcinber errichteten © t u b e n t e n-herbe rgen. 419 an ber Zahl, welche bet studitenden Jugenb ivesentliche PreiSennahigung dieten, routben am 1. Juli witbet eroffnet. In Klagenfutt routbe ber biSherige Vice-Btirgetmeistet Dr. Ftiebtich Posch zum Btirget-meistet gewahlt. In Czernowitz finb au8 Petersburg einge-schmuggelte au fr ti h r e r i s ch e Druckschriften confiScirl wotben. Die croatische Negierung hat ftir A gram die Wahl eineS neuen OemeinberatheS angeorbnet. Der bettcffenbe Regicrung8erlah betont, dah bie&bejttglidh genau nach der Vorschrift be8 GesetzeS vorgegangen wetde. Demzufolge btitftm die Neuwahlen in ben letztcn Tagen bes Juli ftattfinbcn. In Brtissel hat sich ber Weihbischos D e r o u st aus Tunis vergiftet unb in ber Kirche zu Nieber-rasen im Pusterthale ein Stubent erschosftn. Am 26. v. M. excebitten in Brtissel gelegenheitlich eines AuSflugeS bit Socialiste«; die Polizei muhte mit ber Ioffe einschrriten. Dec betannte franzosische Anarchist R a v a ch ol ,vurbe roegcn Morb zum Tobe veiuttheilt. Die in Paris bestehenbe Gesellschaft zur Erzeugung von Dynamit hat burch Ver-untreuungen zweier Abministratoren einen Verlust von mehreren Millivnen erlitten. Der Schweizer Bunbesrath bewilligte fur Ertichiung eines neuen WilhelmTell-Denk-males ben Bettag von 125.000 Francs. In zwei Sanbergebieten, in Abessyni en unb in Klein afien unb © ilbru jjlanb, namentlich auch im Kaukasus herrscht bie Cholera in erschreckenber Weise. focal- tntit proviln-Uachrichten. — (K a i s e rliche Spend e.) Der Kaiser Hat der ©chulgemeinbe K a i er im Krainburger Bezirke zum SchulhauSbaue einen Seitrag von 200 fl. gespendet. — (Slovenif che8.) Wirhaben jtingsteinige Bemerkungen uber bie jetzt roieber stark in Schwung gekommene kunstliche Fabrikation slovenischet Bucher gebracht. Auch bie letzte Generalvetsammlung bet »Matica Slov." lieferte einen Beittag hiezu. Es wurbe hiebei conflatirt, bah selbe namentlich mit ben verlegten Schulbtichetn kein Gluck Habe unb mehr a!8 eines berselben bent Schicksale entgegensehe, Maculatur zu roerben. Bei der Art, wie solche Bucher ohne Bedtirfnih abet mit grohen Kosten fabricirt roerben, Iiegt batin nichts uberraschenbeS, unb man muh sich nut bartiber rounbern, dah trotz bet gemachten fchlechten (Srfahrungen both immer roieber offentliche ©elder zu so nutzlosen Zwecken unnbthig geopfert roerben. BemcrlenSroerth aus ber erroahntcn Generalvetsammlung ist ouch ber Umftanb, bah hiebei, roie so oft schon mitgetheilt wurbe, trotz auSgefchtiebener Pteise ftir literarische Aus-gaben hiefur kein brauchbate8 Werk einlief, unge-achtet man sich denlen kann, roie niebrig bie An-sprtiche gestellt wurden. Schliehlich sei bei bieser ©clegenheit noch erivahnt, dah die ©eneralver-sammlung Baton Winkler zum Ehrenmitgliede de« „Matica Slov." ernannte, unb zwar um seiner Bet-bicnsle willen ftir bie Herstellung eineS correcten floveni-schen Textes bei ben Irainifchen Lanbe8gesetzen.. - Seit b?n jtingsten Concessionen an die Slovenen roerben immer neue Ansprtiche, insbesonbete betreffs ber Bearntenetnennungen ethoben. Es gentigt durchauS nicht, dah ber Beamle be« Slovenischen vollkommen machtig sei, er muh auch aufeerhalb de8 Amte8 „ein Fbtderer det slovenischen Wtinsche", d. h. ein nationaler Agitator unb Fanatiker sein. — In MontpreiS in Steiermar! fand vor Tutzem infol'ge einer BesitzstorungSklage eine getichtliche commiffioiteUe Bethanbtung statt. Al« Bertrcter be8 Klaget« er« schien tin junger slovenischet Advocat aus Cilli, welcher (ein Sprechetgewicht im reinsten Neuslovenisch zum AuSbruck brachte. Schon roShrenb seiner Reben konnte man bemetfen, dah diese Sprache auf bie anwesenben Bauern einen ganz besonberen Einbruck machte. Das Ergebnih roar, bah ffimmtliche angt-klagten achtjehn slovenischen Bauern vor Schluh des Bersahren« verlangten, dah jedem Einzelnen eine Abschrift bes Prowkolle8 in d e u t s ch er Sprache ausgefertigt werbe, »veil ihnen bie Sprache bc6 Sillier Avvocaten ganj Unb gat unvetstanb- l i ch sei I Aehnliche F«lle eteigncn sich ja in bet einen ober anbeten Form fast taglich. — Die neue slovenisch-juribische Terminologi«, beren roir bereitS gebachten, unb burch welche sich bie Mbglichkeit einet halbivegs entsprechenben slovenischen Amtirung ge-schasfen roerben will — welche Amtirung abet trotz Mangels allet nothroenbigen Berrnesiungen boch seit Jahten bcreitfl zum Nachtheile bet Bevblketung unb der Justizpflege getibt wirb — soll angeblich im Verlage der Hof- unb ©taatsbruckerei etscheinen. Damit roerben wohl auch die couragirtesten ©to-venen zusrieben sein, denn mat kbnnen fir mehr vetlangen, als dah biese ktinstlich probucitten flue- drlicke sogar eine halbofficielle Wcihe erhaltm. — Wie mehrfach verlautet, broht bem Hohenwart-Clui, bem bekanntlich fast alle slovenischen Abgeotbnetei (ingehoren unb ber schon langere Zeit nut mehr mtihsam jusammengehalten wirb, eine neue Gesahr: eine ber biSparaten Fractionen, aus benen er besteht, bie beutfchconfervative, soll namlich erklart habto, auszutreten, falls ihr in bet SSalutafrage nicht freii Abstimmung gewahrt wirb. — (Erfter slovenischet Katholikeii' tag.) Ftir ben Enbe August in Laibach stattsindendkn slovenischen Katholikentag wirb von clerikalet ©cite mit auherorbentlichem Eifer agitirt. EinerseitS 6e» faht sich ber hiesige vorbeteitenbe AuSfchuh mit bet 9lusarbeitung fehr umfangieicher alle mogliche Ge» biete ftreifcnber Resolutionen, anbtterfeits sinb tibetaE auf dernSanbe, auch auherhaib KrainS Subcomit^S ge» bilbet roorben, um bie Bevblkerung ftir ben Besuch des Katholikentages zu bearbeiten. Da bekanntlich trotz vet angeblich feften Disciplin bet cletikalen Fraction die Rabikalen viele Anhcinger untet bet Geistlichkeit zahlen, gelang es beren Organ taunt allzuschroer von ben vorbereiteien Resolutionen stih Kenntnih zu vetschaffen unb selbe jtingst zu vet-offentlichen. Hienach roirb untet anbeten bie Section „<5chule" beanttagen: »Oeffentliche tatholische Volk-« schulen mit slovenischet Unterrichtssprache unb kath»> lische LehtetbilbungSanstalten im Sinne be8 Beschlusset ber ofterreichifchen Bischofe, bet in bet Hertetihaus-sitzung am 12. Marz 1890 oeroffentlicht roorben ist. In biesem Sinne seien bie Reichsschulgesetzr vom 14. Mai 1869 unb vom 2. Mai 1883, so« roie bie einschlagigen LanbeSschulgesetzgebungen ftir jene Lanbertheile abjuanbern, die von Slovenen beroohnt sinb. So lange biefe Wtinsche bet tatho* lischen Slovenen nicht etfullt sein roerben, finb ka-tholische Ptivat-VolkSschulen, eine tatholische Sehter vorbereitungsschule obet boch ein Lehrerseminat mit Htlfe bed slovenischen ©chuloereines „CyriII unb Methub" zu errichten. Den slovenischen Lehtwi unb Katecheten roirb empfohlen, einen „KatholifchiN Lehrerverein" zu grtinben. „Da nicht zu erroarW ist" — heiht es in ber vvtgeschlagenen Resolution writer — „bah bie Staatsmittelschulen im ver-langten Sinne umgebilbet roerben, bah namlich nichtt gelehrt roerbe, was ben katholischen Glaubenifibef jeugungen ber Slovenen entgegensteht, so roirb bai Bebtirsnih nach cinem katholischen Privatgymnasium auSgesptochen , roelcheS mit slovenischer Unterricht*« sprache michtet roerben soll. Da auch nicht zu er» ronrten ist, bah bie Hochschulen fchon bnlb in teli* giofem Sinne umgestaltet roerben, empsiehlt bet Katholikentag, bah bie Slovenen bie Ettichtun? bet katholischen Universitat in Salzburg fotbetn mbgen, ba man von ihr auch erroartet, bah an iht einige slovenische Lehrtanzeln michtet roerben. Der UntetsttitzungSvetein ftir slovenische Hochschuler tn Wien roitb empfohlen unb an ben AuSfchuh in Bitte gestellt, so schnell als mbglich fiir bit slo- venische ftubitenbe Jugenb in Wien ein Hetm j» grtinben, in roelchem bie tatholische Ueber^eugimj zu trroecken unb zu beforbern wSte." 5Die ©tcttun ftir AgtarfrAgen einpsiehlt Bauernvetbanbe, ba Hbferecht u. s. w. Die Section ftir Prehsache» empsiehlt: ..Da bie heilige Kitche untet ben femb' lichen Druckschriften am meiften ltibet, so e unbebingt nothwenbig, bah mit berselben JJaff«. mit katholischen Druckschriften. entgegengeatbeilet werbe. D.iS einzige conservative Tagblatt«Slovenec ist als (Jenttalorgan allet tatholische" proclamiten. Det HetrnagotaSverein unb >« » 1 ©..»»I«- fine tschen Veteine gcniigcn ntcht. Det « V lenlt bie Aufmerksamkeit bahet auch auf 9 lischen ©uchhnnbel, unb beshalb nmb b« „ sche Ptehvetein" roann empfohlen. ® Čitalnica-Vereine sinb nut bort zu unit«", fie fur wahre religiose Bildung sorgen. Bot allen jenen Vereinen ist jedoch zu women, welche glaubenSfeindlichen Zeitungen und Btichem die Thore offnen." „Slovenski Narod" ist tiber diese vorbereiteten Resolutionen vorlaufig sehr unzufrieden. Er tadelt, bah von bet slovenischen Nationalitat nirgenbs die Rede ist, und sagt dann u. a.; , Davon, bah wir slovenische Katholiken mit dent Glauben auch unsere Nationalitat schutzen mtissen, baoon stcht nirgends cine Zeile. - . . Die Resolution tzberliie ..Schule" hat unS inSbesondere unangenehm bertihrt. da dort nicht mit einem Wortchen gegen die Schulzustande in Karnten und Triest protestirt wird." Das radical- Blatt ist auch bartiber yufgebracht, bah der Cyrill und Methub Berein Nicht auch empfohlen roitd, sondern datz von diesem nur die Rede ist, M es etwaS zum Zahlen gibt". Sogar ein deutscher Verem in Salzburg wird Legen empfohlen." »Was die Resolution tiber bit Vrefse anbelangt, so ist die Proclamirung des Slovenec" dieallerunglticklichsteIdee." „Slov.Nar." rerwabrt sich schlie^lich bagegen, bah der slovenische jtrit&olifentag fttr den „ Slovene«" Abonnenten trbettelt und fur die Laibacher katholische Buch. druckcrei Reclame macht. Gegen die Resolution bervalich der Čitalnica« roenbet sich „Sl. Nat." eneraisch unb protestirt dagegen, dah man in diese Mercine Zwietracht trage. Auch vcroffentlicht das radicals Organ einen Protest aus dem Sannthale «eaen den Katholikentag, worin insbesondere verlangt Mrh baft ieber nationale Abgeorbnete, bet benselben Befutčen will, fruher seine Wahler einberufe unb Wen Zustimmung emhole, nicht abet auf eigene ftaust und gegen ben Willen ber Bevolkerung an L Bersammlung theilnehme. DaS clerikale Blatt talari in einer gegen „Sl. Nar." gerichteten Crwiderung, dah die vcroffcntl.chten Resolutionen „och mehrfach vcrcindert werden wtirdcn dah aber Ickon ietzt darin namentlich be, ber Schulfrage auf nationale Moment daS grShte Gewicht gelcgt t • ber Schluhrebaction werbe b.eh noch starker Jseien unb auf die Berhaltnisie in ben Nachbar-tdnbern eingchenb Bebacht genommen werben Tckliehlich fotdert daSsolbe nochmals zum allgemeinen ^esuche deS Katholikcntages auf. wo die Eintracht her Slovenen auf christlicher Grunblage wieder keraestellt werben soll. Soweit unsere eigenen Lformationen reichen. dtirste ber Katholikentag besucht sein, was angesichts der ungeheuern Sion ber gesammten Geistlichkeit unb ihre« fc&fr.ifles auch kaum ffiunbet nehmen kann. tzor'auSsichtlich roitb sogar bie tiberwicgenbe Zahl bet rabicalen" Grohen baran thetlnehmen, bn Wfen" fjerren trotz gewisser in lctzter Zeit gehabten tzrfolae und trotz allcr Grohsprechere.en doch vor der clerikalen Macht etwaS bange ist. S.e wagen ” nicht sich dem Vorwurf« etner anticlenkalen "»d smd -uch Wr„»0*|l,n teoblm kili« b-> .«<[*.« lie, n»chd.m Ilr imw'schen mit dem Liberal,smu« kokett.rt. wieder in Pfarrhpfen urn Stimmen werben wollen. — (A » « dem G e m e, n b e r a t h e.) In der Uten ©enieinberathsfitzung wutben uach einem toLrate de« Gemeinberathe« Hribar folgende Slb-cjnderungen in bet Bennung bet Gassen unb Plahe bet etabt beschlossen: ber Valvasor. Platz soll tUnfti0hin Vobnik-Platz heihen, der Deutsche Platz: ^alvasore-Platz. der Doniplatz: BleiweiS-Platz; ber von ber FranziSkanerbrticke langS be« Laibach, ftufie« biS zum Seminar: PogaLer-Platz. Prescheren-• JurčiS.Platz. die Strahe vom Ballhause bi« r»r Triesterstrahe: Erjavc^ Grahe, die Bodnik- wasse- Kopitar-Gasie, die Elephantengasse: Prescheren-<9ofie, bie Dampfmiihlgasse: SlomSek-Gche bie Wiesengaffe: Metelko-Gasse, bie Thcatcrgasse: Wolf. Basse, bie Triesterstrahe (von ber Franz-Josef-Strahe bis zum Souvan'schen Garten): Theatergasse, roahrenb die Benennung ber Triesterstrahe auf die neue Triester Lastenstrahe ubertragen wird; ferner soll Htihnerdorf kunftighin Unterkrainerbahn-Strahe heihen und das Kuhthal die Benennung Radetzky-Strahe erhalten. Die neue Strahe bet den Arbeiter-hausern wurde Sparcasiestrahe benannt, die Strahe von der neuen Landwehrkaserne bis zur Polana-strahe in Landivehrstrahe umgetauft. Die Burgstall-gasse soll ktinftig nur die slovenische Benennung GrabisSe fuhren. Die neuen Strahen- unb Hauser-tafeln sollen biS Enbe September 1892 bereits an-gebracht sein. Die neuen Tafeln sollen nut slovenische Aufschriften erhalten. Ein Antrag be« GemeinberatheS Senekovič, ben neuen Strahentafeln slovenische unb beutsche Auf-schristen zu geben, wurde mit alien Stimmen gegen die des Antragstellers abgelehnt, nachdem fruher noch einige Gemeinderathe erklart hatten, mit Begeisterung gegen benselben zu stimmen, verschiebene anbere Herren abet, bie es im Verkehre mit Deutschen Iieben, ihre versvhnliche ©estnnung hervorzuheben, roie gewohnlich gefchwiegen hatten unb bann ebenfallS ftir Herrn Hribar votirten. Wir wiirdigen ben Ur-sprung unb bie Tragweite biefer GemeinberathS-beschlLfle an teitenber ©telle. Dieselben haben 6e= gteiflicherweise in ben Kreisen ber deutschen Be« vSlkerung unserer Stadt die hochste Mihstimmung unb Erbitterung hervotgetufen, bie in zahlreichen an uns gerichteten Zuschriften zum Ausbtuck kommt. Wahrend nach all' ben Enttauschungen unb Schabi-gungen, welche bie Deutschen im Lande im Laufe der verflossenen Jahre erlebt haben, leider cine gewisse Apathie mancher Kreise sich bewaltigt hat, scheint die Erregung uber dieses riicksichtslosc und eine bitecte Vcrhohnung ber beutschen Einwohner be« beutenben Vorgehen bes GemeinberatheS eine all-gemeine zu sein. Sogar vom Lanbe unb aus auS-wcittigen Orten sinb uns Schreiben zugekommen, bie sich in bittersten Worten tiber diesei, neuesten gegen bie Deutsche,, in Ktain gesuhrten Schlag auhetn. — (PerfonaI = Nachrichten.) LanbeS-hauptmann Otto Detela hat sich zu vierzehn-tagigem (Surgebrauche nach Bad Villach begeben. — Dem pensionirtcn Dberlehrer J o s ef' R akt e lj in Reifnitz wurde das gvldene Vetdicnstktcuz vetliehen. — Dct ObefJnspectot der hiesigen Tabak' und Cigatten-Hauptfabtik, Hett Peyet, begeht heute sein vierzigjahriges Dienstjubilaum. — Die Gym-nasial-Professoren Franz G e tbinič in Laibach, Peter Wolfcgget unb Anton Riebel in GotV schee, rociter ber Realschul-Professor Emanuel Rit. v. Staubet in Laibach wutben in bie nchte Rangs-clnfle rangirt. — Heinrich H 0 hn, ftirstlich AuerS-perg'scher Forstingenieur in Gottschee, wurbe zum staatlichen Geometer im Vermessungsbezirke Littai ernannt. — Johanna Jereb aus Jdria wurde zur Leiterin und Lchrerin der Fachschule ftir Spitzen-kliippelei in Flitsch ernannt. — (Evangelischet Gustav Adolf* Ber ein.) In der hiesigen evangelischen Kirche sand am Petrie* und Paultage cine Bersammlung deS stidosterrcichischen ZweigveteineS des evangelischen Gustav Adolf-BcteineS statt. An derselben nahmcn Bertrctcr ber OrtSgruppcn von Cilli, Marburg, Laibach, Gotz, Triest, Pola s. w. theil. Die ben Berhanblungcn vvrangehenbe Festprebigt hielt Herr Pfarrer Gurniak aus Pola. Die Bersammlung seldst leiletc Hctr Pfarrer Schalaudcck aus Triest, welchet mittheilte, dah bet Gentrnlvercin in, Botjahte iiber eine Einnahmc von 1,154.867 Reichsmark vcrstigte unb bah desien Einnahmcn von Jahr zu Jahr sich bebeuteub ftvigerten. Auf Oesterreich miren von biesen Einnahmcn 211.624 fl., unb zwat ftir 379 Gemcinbcn vettheilt. Die HauptliebcSgabe mit 18.806 Matk fei an bie wiirttembergische Gemeinbe Wangcn im Allgau gekommen. Der ofterreichische Hanptverein zahle 61.954 Mitglieber unb Habe seine 18.022 fl. betragenden Einnahmcn unter 373 Ge» meinben, woruntet namentlich die Boklabrucker @e» meinde vettheilt. Den Rechenschastsberidjt bes stid-ofterreichischen Zweigoeteines trug ber Curator ber evangelischen Gemeinbe in Triest, Herr Schlcpfcr, vor. Bon ben Einnahmcn dieses Bcreines erhicltcn Liebesgaben die evangelischen Gemcinden in Jablonka in Mahren, verschiebene bohmischc unb galizische, sowie bie Gemeinben von Marburg, Cilli, Bleiberg in Karnten, Pola unb Laibach. -k. —'(Der Laibacher Deutsche Turn« 0 ere in) veranstaltct heute Abend im Garten ber CasinovcrcinS * Reflauration unter Mitwirkung ber RcgimentS-Musikcapclle ein groheS S o m m e rfest. Die ©angcrtunbe diese« Bcreines bringt zum Bor« trag: in ber ersten Abtheilung: „Das Lied", Gc-bicht von Heinrich Schtitz, Chor von Lubwig Spohr; „Absch>eb hat bet Tag genommen", Gebicht von Abolf Kleber, Chor von B- E. Nehler, unb .©turn« beschworung", Gebicht von I. Falk, Chor von Joh. Dtirrner; in ber zweiten Abtheilung: ,Eine Maien-nacht", Gebicht von I. Luncke, Chor mit Tenor-Einzelgesang von Franz Abt; „Mabel, bos bist Du!", Gebicht aus ben neuen Fliegenden Slattern, Shot von Theobor Elze, unb „Jagers Lust", Gebicht von St. Naumann, Chor von F. Astholz; in der britten Abtheilung: Klirntner Bolkslieder fur Einzcl« viergcsang, Karntner Bolkslieder ftir Chor, unb „Am Worther See", Walzcridyllc ftir Chor mit Clavicrbcglcitung, sammtlich von Thomas Koschat. Be, ungtinstiger Wittcrung sinbet bas Fest in ber Glashallc statt. — (Ste tbef a lie.) Am 20. v. M. starb in Gorz im hohen Alter von 82 Jahrcn ber pensionirte Baurath Potočnik, scincrzcit Mitglied bes hiesigen GemeinberatheS. — Am 27. v. M. siatb in Bischoflack bie ehemalige Dbetin beS Ursulincn-ConventcS, M. Bcncbicta von Renaldi, im hohen Alter von 86 Jahren. — Bor einigen Tagen starb hier bet Stabtzimmetmeister G wa iz. Er fungirte in ben letzten Jahren nur als Schcitzmann verschiebcner Asiecurranz-Gescllschaftcn, war abet gleichzeitig ein passionirter Sammlet von Alter« thtimern. — (Unglticksfallc.) In letzter Zeit sinb mchtcrc AuSioanberer auS Ktain in Amerika ver-ungltickt: Det Bergmann Veit Grahek au« PeterS-borf, Bezirk Tschcrncmbl, wurbc in Tower, Provinz Minnesota, von einem obrutfchenben Felsen crbrtickt; Lukas Bcligaj aus Rakitnik unb Anton M a« rinCič wutben auf bent Eiscnbahngelcisc tiber* fahren unb getobtet. — (Neue Bohnprojecte.) Dem LanbeS-ausschusic in Gorz wurbe bie Bewilligung zur Botnahme technischer Borarbeit'N ftir cine normal-spurige Localbahn von ber Station Giirz ber Stibbahn-Gcsellschaft butch baS Wi p p a ch t h al bis nach Haibenschaft auf bie Dauer von sechS Monatcn crthcilt. — Bon ber Stibbahnstation Ma ttugli c bis Abbazia roitb eine Zahnrab-bahn hcrgcstcllt werben. — (Brieffammellaften.) Zur Erzielung einer ben hiesigen localen Bebtirfnissen entsprechenben Berthcilung ber Btiessammclkasten wirb ber an ber Ecke beS Anton KtiSpet'schen GcschaftSlocaleS aufge« stellte Sammrlkasten zum Tabakhauptverlag im Hanse be« Franz Schantel am RathhauSplatz tibcrtragcn unb werben auS biefent Kasten zur grohercn Bcquem-lichkeit beS Publikum« bie Bricfc noch urn 9 Uhr Abenb« audgehoben werben. Der unter bet Trantfche be, Franz Dettcr besinblichc Briefkastcn roitb al8 entbchrlich abgenommen unb zur Aufstellung auf einem gecigneten Platze ber ©tabtperipherie in Re* serve gehalten. — (Ttuppen-Manovet) sinben im heutigen H^rbste, roie nun seit mehreten Jahren, so auch in AbclSbetg unb Umgebung statt. — (SE) ic Kirchen-Visitation unb Firmung) findet an nachstehenden Tagen bes MonatS Juli statt: am 1. in Stopitsch; am 2. in Pre6na und Wallendorf; am 3. in Podgrad; am 4. in Suchor; am 5. in Radoviča; am 6. in AdleSiS; am 7. in Preloka; am 8. in Verh; am 9. in Stockendorf; am 10. in Tschermoschnitz unb Pollandl; am 1L in Toplitz unb Ainob und am 12. in Seisenberg. — (U n f e r e Oberkrainer Sommer-frischen) be^etBergen roie alljahrlich um diese gegenwartige Zeit verhaltnihmahig noch roenig Fremde; die Saison entwickelt sich eben immer erst nach Mitte Juli unb stir diefen Termin sind auch bie An- meldungen von (Soften an verschiedenen Orten recht zahlreich. Einstweilen erfreuen sich nut Veldes unb Politsch eir.es elwas regeren Besuches; am letzteren Orte sind eS meist Familien auS Triest und Fiume, bie bout eingetroffen sinb, indetz in VeldeS neben per« fchiebenen Glisten aus roeiterer Feme heuer mehr Laibacher als eS in ben vergangenen Jahren der Fall roar, Sommeraufenthalt gcnommen haben. Der Verkehr zu blohen Landpartien roar dagegen auf unferen Oberkrainer Linien schon mehrfach ein hiichst lebhafter. So verkehrten auf ben Strecken Laibach-TarviS unb Laibach-Stein am 26. unb 29. Juni mehr alS 3000 Personen. — (Das diehjahrige Schauturnen beg Laibacher beutfchen TurnvereineS) fand am vergangenen Sonntag Nachmittogs l/24 Uhr im Garten des GafinogebaudeS bet schonstem Wetter statt. In detn reichgefchntiicften Garten, der von einem zahlreichen Publikum, darunter viele deutsche Frauen und Madchen, gefullt roar, vollzog sich unter ben Klangen bet Musikcapelle deS heimischen In-fanteriS'NegimenteS Freiherr v. Kuhn Nr. 17 bet Auf-matfch bet Turner, roelche,70 an bet Zahl, gelcitet vom Turnroarte Herrn Fr. Meifetz (Vorturner bie Herren Petz unb Stark), zu ben ©tabtibungen Ausstellung nahmen. Die Uebungen zeigten eine grohe AuSroahl aus verfchiebenen Drbnungen ber ©tabtibungen) bie fchroterigeren rooren zuerst gestellt, ein Umstanb, ber bie Fortsetzung unb ben Schluh bet Auffuhrung giinstig beeinflutzte, so daft a lie Uebungen bis zur letzten sttamnt unb sicher ausgefuhrt routden. Von ben Uebungen bet Mitglieberriege (Pferb unb Tisch, Vorturner Starck) haben insbefondere die ersteren angesprochen; fie zeigten auch in ber That eine befonbere LeiflungSfahigkeit bet auStibenden Turner, ba bie Uebungen trotz ihtet Schwietigkeit (erfte bis oierte Stufe) abgetundet etfchienen. Wenn roit uns recht etinnern, roaren biefe Uebungen im Vorjahre Aufgaben bet Musterriege. Die Muster-riege turnte am Reck unb am SDoppelbatren; erftere zeigte eine ©tufenfolge von Schroung aus dem Hand-hang mit Kammgriff unb folgenbent Griffroechsel. Die Uebungen auf bent hochgestellten Doppelbatren entroickelten sich aus bent Einsprunge in bie Mitte bes Barrens zum Kehrfchroung, Wendefchroung unb Kippen butch bie brei Holmgasien. Mancher von ben Zufehern btirfte sich von bet Schwietigkeit unb bet Gefahrlichkeit biefer mit fpielenber Sicherheit butchgefuhrten Uebungen, nicht bie richtige Vorftellung getnacht haben, bennoch rih der all-gemeine Einbruck bie Zufeher zu fttitmifchen Kunb-gebungen bes BeifalleS hin. Einen recht befriebigen-den Eindruck machten auf unS die ZSglingSriege; die etjle tibte am Barren (Vorturner Herr Pehani) unb Pferb unb Bock (Vorturner Herr Michelitsch) am erfteten ©erathe BeinkteiSfibungenous dem Auhen-feitsttitze, bei dem Doppelgerathe Gratfchfprung mit Ueberfchlag; die Riege zeigte schSne Haltung unb ruhige AuSftihruug. Die zroeite ZSglingSriege (Vot-turner Hert Josef Roger) Iegte einen geroinnenben Ernst on ben Tog, bie Uebungen am Pfcrbe (bis zrociter und dritter Stufe) stellten zient* lich bedeutende Anforbetungen an Anfcinger unb fonben aflgenteine Anerkennung. Statt bes Sturmhochfptunges roitnfchten roir im nachsten Jahre entroeber ben ©tabhochfprung obet ein volts-tkumlicheL Ringen. Das Kurtmnen am Batten unb Reck machte ben Schluh unb haben sich babei auger bent Turnroarte H. Meisetz unb ben oben angefllhrten Vorturnern bie Herren Czermok, Oehthofer, Droffi, bann bie Zoglinge Matter, Schroingtzhackel unb Jak-litfch butch gut geroiihlte unb schon burchgefiihtte Mttibungen auSgezeichnet. Noch Beenbigung bes Schauturnens blieben noch viele Gaste zuruck, in beren Anivesenheit ber ©prechroart bes Veteines, Herr Arthur Mahr, bent Turnroarte Herrn Franz Meisetz unter sttirmifchemBeifolle ben Donk bes VereineS fur bie mtihevoHe Vorbereitung bes Schauturnens, foivie ftir seine unterrichtenbe Thatigkeit bei bet Heranbilbung junger Turner aussprach unb gleich« jeitig eine Ehtengabe iiberreichte. In ebenfo an-erfennenber Weise routbe bet etfolgreichen Thatigkeit ber Vorturner gebocht, roelcheit tibrigenS bet Tutntoth gelegentlich bes BesucheS ber Vorturner-oetfammlung in Wien im Hetbste b- I. befonberere Segiinfiigungen in AuLsicht gestellt hot. 2Bir hoffen, botz boS Schauturnen bes nachsten JahreS beroeifen roirb, batz bet Laibacher beutfche Turnverein auf turnerifchem Gebiete riiftig fortfchreitet unb von Jahr zu Johr auf grohere Erfolge hinzuroeisen in bit Sage ist. — (©chulschluh.) Betresft bes SchulschluffeS etfahrett roir, bah bie grohen ©ontntetferien on bent Obergymnasium nrn 9. b. an bet Dberteolfchule am 15. b. unb ebenfo ant 15. an ben Uebungsfchulen ber Lehtet- unb SehrerinnenbilbungSanflalten be-ginnen jotten. — (Doppelhochzeit.) Am 27. b. M. fattb in ber hiesigen Franziskanerkirche gleichzeitig bie Trouung zroeiet ©chroeftern bet Ftciulein Abeli ne unb Jeanette Luckmann statt. Erstete vermahlte sich mit bent Brouereimitbesitzer Herrn Peter Kosler, die Zroeitgenonnte mit bent HouSbesitzer unb HanbelSmann Herrn Josef Hubo« verneg. — (Jntpfung in Krain.) Im Loufe bes JahreS 1891 routben in Krain von 33 Aexzten 11.803 fiinber geimpft unb 2126 Kinber revoc-cinirt. Die biehbeztiglichen AuSlagen beliefen sich auf 4410 fl. Der 2 on b es« ©ani t o ts r a t h ftit Strain gemhmigte in seiner letzten ©itzung folgenbe 2lntrage : 1. Einftihrung beS JmpfzroongeS; 2. Vertheilung ber Jmpfzeugnifse nut bei ber Revision ; 3. Vermehrung ber Jmpffammelplatze; 4. ftrengere amtliche Controls bet Jmpslinge am zehnten Toge; 5. Selehrung fiber Vaccination unb gtcvaccination mit animaler Lymphe in Erinnerung zu biingen; 6. Abfaffuttg ftatiftischer Tabettett tiber bie bei ben Assentirten vorgefunbenen HostungS-resultote. — (Untetlrainet Bohnen.) Wie unfi au8 Wien berichtet roirb, sinb bie Detoilkostenvor-anschlage fur bie Sttecke GrohIupp-RubolfSroerth von ben cornpetenten Behorben bereits geprfift unb genehntigt roorben, so bah bie AuBfdhteibung unb Vergebung bet Arbeiten auch auf biefer Strecke in kurzer Zeit erfolgen btirfte. Wenn, roie zu er» roarten, ein roeiterer Zroischenfoll nicht eintritt, roirb bie Jnongriffnohme beS BoueS auf bet Lime Groh» lupp°RubolfS>verth votoussichilich in ber ersteu Halfte August erfolgen konnen. Auf bet Strecke Laibach-Grohlupp Gottschee schreiten nach ben uns zugehen-ben DZitthcilungen bie Arbeiten allenthalben ttistig oorrodrts. — (Wassetheilanstalt in Stein.) Der BobeonstoltSbesitzer Alois Ptaschniket in Stein ist um Ertheilung bet Concession stir seine SBafferheilanftalt, unter Einem urn bie Beroilligung, in betfelben auch baS Kneipp'sche Heilverfahren einftihren zu btirfen, eingefchritten. Det tiber biefes Gesuch einvernornntene LanbeSsanitatSroth ftir fltain stellte biehbeziiglich nachstehenbe Antrage: 1. Hem> Alois Ptaschniket sei bie Concession ftir feint SBafferheilanftalt zu beroiUigcn. 2. Da bet Landei-sonitatsrath doS Kneipp'sche Heilverfahren nicht all ein neueS Curverfahren betrochtet, fonbetn nut alt ein laienhaft ntobiftcirteS hydrotheropeutifcheS, fo roirb bie LanbeSregietung erfucht, dem Bittstelln die Einftihrung des Kneipp'fchen Heilverfahrral unter ber Bebingung zu beroilligen, bah bie Leitunz ber Anstolt unb bie Behanblung ber Ktanken einen geroisienhosten, zut Ptoxis betechtigten Arzte fiber* geben und biefer vom BezirkSorzte fibenvacht roerbe. n — (Die E inroohnetzahk Laibach!) betrdgt berzeit nach bet von bet statistifchen Central* commission ftir Mitte 1892 betechneten Be-volketung: 31.062. Die roirkliche Einwohnetzahl btirfte sich ehet tint ein GeringereS niebetet fleHea. — (Leykom-Jofef Sthol.) Dem Director des Bettiebsbuteous bet Leykom-JofefSthol-Actie«' gesellschoft ftir Popier* unb Drudinbuftrie iy Graz, Hermann Runt, ist bie Procura ettheilt roorben, bie Firmo Leykam-Josefsthal-Actiengefellfchast fit Papier- unb Druckinbusttie mit einem Mitgliede bes VerrooltungStotheS zu zeichnen. — (DoS Touriftenhou* am Wychei-n e r See) erfreut sich bereits elites zahlreichen Besuches. Die Preise ftir Wohnungen, Speifen unb Getranke routben heuer bebeutenb ermahigt. — (S elb stm orb.) In ber neuen Jnfontetu* Kasetne hat sich ant 27. v. M. ber Corporal M. Jak litfch aus Mitterborf, Bezirk Gottschee, etfchoffen. Die Urfache bes SelbstmotbeL ist unbekannt. — (Vet Iosung.) Bei bet Prantien-Verlofung bes ©teier in drtischenjlun ft vereineS routben folgenbe Numntern gezogen: 20 29 57 160 169 203 219 227 264 278 285 330 334 345 401 472 476 490 791 530 570 609 656 671 6»? 735 750 767 774 795 811 813 841 857 8-6 883 885 914 921 984 1022 1025 1142 H&‘ 1164 1171 1235 1293 1309 1329 1359 1415 1423 1448 1495 1570 1598 1663 1740 1746 1747 1830 1862 1937 1986 2002 2063 2087 2130 2132 2159 2164 2172 2190 2206 2253 2262 2375 2463 2473 2484 2560 2638 2683 2795 2960 2981 3432 3564 3602 3840 3925 3976 4188 5893 5560 5815 5862 5899. Original - Telegramme des „$utbn» Pontafel S. 16 . . mi Briefkasten der Redaction. SpazlergBnger t 68 ift lunfir, bah die Bemaliing mit Schildern gemisscn ttofllofcii Stratzciiwiiikelii und Ecken kin freundlicherrS Ansehen gibf. Die vom Herrn Hauptmann an der Giebelwand seine« Haules, an der Ecke der Ressel-und Peterstrabc, aiigcbrachten, nett genmlitn Schilder liefen, eintn Bewci« fjiefur und e« ware ju roiinfrfjeu, bah er Nach-a inner fande. Laibach bietet noch geuufl Plcitze, die e8 ver-bienltn. in Shnlicher wirksamer Weise vcrdeckt zu roerben. Aelterer ImlbaeHer. Wie fonncn Sic ftch nut tmtnbetn, datz bar amtliche Blatt gegetiiibet den lchtcu, die ,tf*e Bevolkein.ig so lehr verlehendeii Gcmcinderatl.S-Be-fAluffcn kein Wort be« Tabel« gefiiuben l,at. Da« fteljt doch ill poller Ucbetcinftimminig mit der Haltung, loeldje daS Blatt feit Sahren einnimint. Billach S-16 - • ah Pontafel S 17 . - av Ratschach.WeihenfelS - Krona u.................. Lengenfeld - • - Jauerburg • - • Rad'iminnrdorf (§.) Podnart-Kropp . • Krainbnrg • • • Bisckoflack . ■ • Zwischenwassern. . Bismarjc . • • • Laiba-t, St.^B. . - Laibach S.-B. • - Triest ©■ 3 P.-Z. 7 10 8 21 8 36 8-49 911 9 30 9 37 10-10 06 10 24 10-43 10'57 11*10 11 21 1V31 11-84 «13 Die fettgebrncften Ziff-r" bejeichnen bie Nachtzeit. m:7iebenfiViier tniftnrt)rr nnneii Stndenten niiD Her Volhs-kflche 6ciW«iii> icllcn, Milter-Gnflnnnen unit .fc(lfirf)6eilcn, in Mn-rnenfen n. fici niiBerQoirtcii Heniiimllen. ►38 Auszcichnimgen, banmter 14 Shren-' diplome iinb 18 noldcnk Mrdaillrn. Zahl-rcidic ^ciifliiifft bet crflcii mcb. Antori-' tateu. Anf brr Land- unb forstwirth-. schaftlichrn Aiisstclluiin Wirn 1890 und i . Lw.ntinn Slusltrlliinn vom hWiriitschcn Ctandpunkte Henri Aejtle's |inbtrmt|l. »«jSlirlK«r Krfol*. »euaeborene Kinder, ivelche von iljren Mi.tt.rn gar nicht ^ nur imvollkommcii acsaiigt roerbei. rmineii ivcrbertbi.rd, 2? A fflJeftli’Mx .Nindernahruielil »I ralimicller We.se f — iBrofchi.ren, in lucid,ci. die 8er»it6ng6iueife, wie £!,XŽiewbltciiOcn Altcste der erftcn Capacitate., be# Continent« Inbelbau er unb Stinbcrfpitiikr cnlh-lt-n flub, mcrbcn m.f Slrtanaen gratis z.igefcbct, (3662) « Senri Nestle s Aiiibmiiebl »0 fv. 1 D-k! 888 condcns. Milch 50 tv. Ekutral-Nkpot fur ytsttrreich.Ungarn: D.Berlyak,Wien, Slaill, Jiaflferfl. I. ° Derkauf in alien Apolheleii nub Drogueuhanbluugeu. 3lnlerE6l den Benlfdjeii Sdjuteercin! HenBenil nimnii er ffiureSjienften cin! S.® Innsbrucker Handels-Akademie. DaSSchi.Ijal.r 1892,93 beginni am 1 «.September. Das Schnlgels betrngt fi.r bie 3 Cl-flen bet Akademie jc fl. 60.—, fiir bit ffiorbereitung«claffc fl. 40.— Sehr fleihige, mittellofc Schuler der Akabemie kSnnen in. Laufe be« Schul-jabrc« bon der Schulgeldzahl.ing Halb obet ganz beftcit merben. SRmmtllehe Slbfotoenten bet Akabemie bcsitze.i bn« Rccht zum Elnjaiirl* - 1’reiwllllgendlensSe. Her jjflnilefs4nrs fiir ZMihen roirb ebci.fttll« am 16. September croffnet. SHiulgelb fl. 4.— pro Monat. (3694) Auskuiifte ertheilt jederzeit die Direction. ■ fiu I brm mis Hnliloii S 1 A tiiglielien slcheren Verdlenst obut WUIMCH J IV Capital unb Rif.co I'iftft tin Uiftungf. fahige- BankhauS ^rbrrmann, der sich mit dem Derkaufe von gesetzlich gkstattkten Lose« unb Staats-apieren befasskn will.—AntrSgeunter ,,8ofe,# an d. VInnone. Erp. von J. Danneberg, Wien, 1., Kumpfgasse. (3658) m| JEiiiladums:. Mit 1. Juli 1893 roirb auf bo« »Faitichkl Mchkllbliltt" tin neues Vierteljahr-Abonnement croffnet. Die Preis« stub am Kopfe unfere« Blatte« ersichtlich. Etzebeiiste Administration des „Laibacher Wochenblatt", f3689) Laibach, Schustergaffe 3. John It. Blytlie, Ltabliffrmrnt furHolz-Jmpragnirung u. Holjstockel-Pflaster m Sebltfre, rrrichttt 1876. Bithcr aHfin an Elftnbihnschwellkn 32 Millionci. imprdgnirt. — Shrrn-Diplom btr lanb. u. forstw. Auiftkllung Wien 1890, Wien, I., Deutschmei terplatz 2. CaMiiem Billigster, eon jtb. Arbeiter autzusLh. rtnbtr, helltrauner Anstrich (Beize) fur Holzobjecte.Nahezu unverwilstlicher Echutz ge« gen giulniS, Echwamm-iilbung k. Niederster Pr«i» bei Prlma-Qualitat. Prode. 5 Sitogr. Poftcollo franco gegen fl. 1.50. Wegen vtelfacher Falschungrn vergleich. Bersuche drlngendst angerathen. Neu! Don bet landw. Au-stellung in Arad, Graz und Ttrafiburg wurde mlt der grotzen silbrrnen Medaille aus-grzeichnet Vauly sRcccptcnbuch, enthaltenb uber 1000 Recepte jur ttrjeug’.ing eon: Liqueuren, geistig gebrann.tn Waffern, Branntweinen, ’flrac, Sognar, Punsch, Hoffn.a».i«tro»fen, Meliffengeist, iKum, CSolntcwaffrr, Balsamen, Leben« ■ Sffenzen, Mageniropfen, Lliriren. Geheimmitteln, Esfig. Meth. 17 Sorten dieersen Weinen, Obstweinen, Beerenweinen, 6ibtr6, Gfjamyagnet, Bier, Simonaben, FcuchtsLften, Ratasta«. tin* gelegten Truch.en, Sddertien, 175 Volkearzneimitirln, Seifen. Poma. ben, Tinten. tihocolaben. 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Bro-schiiren grati« (»liter CSouerrt g'gen IOkr.-Ma.ke) burchTheo ltlermnnn§, Elektrotechniker. 2Bitn, I., enultrftragt 18. •B kir. kostet tin Hfcnp ohnt ju fdiutibru nnb ohne zu atzen in tinifltn Minuten nach Gebrauch n.tintr Thilophag-Plaltt.. z» ent-fenien. — 3* utrftnbt 12 Stuck folchtr Platten franco gegen ttin-senbung eon 35 fr. 3670 Alexander Freund, eon. hohei. M.niNerium befngter Huhiieraugen-Operateur in B Wiener acker- unb Conditor - Zeitung. WSchentliches Organ der Wiener B#cker- Genossenschaft,so.vieber Backer-Genoffriischaf-ten unv Bereine All-OesterreichS. Erschcint srlt 1876 jcden Sonntag. Herauigegeben eon Otto laiKi unter Mitwirkung tuchtiger gachmdimer unb sollte eon jebnii flrtbfamtn Bdcktr gelesen werben. Diese Aach.Zeitnng vertritt •mb vertheldigt die Interest"« der Backer u. Condl-toren, roit bit btr vmeaiibltu Gewerbe unb unterrichtet bit-ftlbtn eon aUhi Fortschrlt-ten, Derbesserungen unb t^rfindungen auf bem Fach-gevicte, wie auch eon Allem, waS in der Fachwelt vorgeht, Pre.« pro Jahr <( ft., Halb-iibtig 3 fl. 3»serate 10 Br. fur bit kteine m Pfti.jfilf. (3619) Vroetnummtrn find gratis unb. franco ju beziehei. eon Otto Mubkn * Solm, Wien, Wallfischgaffe 10. 9ol«lene JVIedallle Weltauwetellum Parla 1 SS». Meuheiten! ToHrlsicii-llcmilen gtieirH, au« btfltm 3)ialttlal, alattfdrbig obtr geftreift, mit breitem Umfchlagfragni unb 2 Brusttoschen, complete tiitoff, eor-jdglich gearbeilel. awe- i Stuck ft. 1.20. -a»a Sehlcn-Giirlel 1 SBftttr long, 6 Cm. brut, mit Btr-filberttt Dopptl-Gchlangtnschnallt IK-1 Stuck so fr. -aaa ! - m Alle Maschmen str FMmrUlhaft, Mein-Wmm-Priditltj««. „THE GRESHAM66 Lebensvcrsichcrimgs-Gescllschaft in London. Filiale fur Oesterreich: | Filiale far Ungarn: lf: l e II, I., Giselastrasse 1, Budapest, Franz Josefsplatz 5 u,t im Hanse der Gesellschaft. ) im Hanse der Gesellschaft. Activa der Gesellschaft am 30. Juni 1891 .... Francs 117,550.797'— Jahres-Einnahme an Pramien und Zinsen am 30. Juni 1891 . . . 20,725.259'-' Auszahlungen fUr Versichehings- und Rentenvertragc und fUr Riick- kaufe etc. seit Bestehen aer Gesellschaft (1848) . . . . 249,311.449'- In der letzten zwolfmonatlichen Gescliaftsperiode wurden bei der Gesellschaft filr . . . . . • . . . . . 61,37>.000'- neue Antr&ge eingereicht, wodurch der Gesammtbetrag der seit Bestehen der Gesellschaft eingereichten Antrage sicn auf 1.728,184.555,— stellt. — Prospecte und Tarife, auf Grund welcher die Gesellschaft Polizzen ausstellt, v sowie Antrags- For mul are werden unentgeltlich ausgefolgt durch die (3610) tlttu general - iljciilur in Laibach, Trieflerllmtze $ (3631) Dreschmaschiiien, Getreide - Putz tnublen, Tricure, Futterschneid Maschinen. Obstmahl > Muhlen. Obstpressen,Weinprrssen,Traub»n. muhlen, sowie alle (lnbtrtit Maschinen unb Vlpparat« fur Saitbtoirtftfdjaft, Strau-ten- unb Obstiveinvrobuction ic. ic lieferl in allernenester, »or-aglichster Lonstruc ti on tmigft Heller, licn, 2 2 Praterstratze Nr. 78. Jllustrirte Kataloze, sowieAnerkennu»g« schreiben in eroatiicher. bentscher, italien, scher imb slovenischer Eprache auf Per Ian gen fofort gratis unt> franco. Probe jeit. ©arantie. Gunstige Bcbingungen. Dermal« erfolglk Pret-ermafitgung. Vor|i(f)t ličim (fiiihnfc »on Zaeherlin. 'ST flCfltu jederlei Jnsecten, Knnde: .............34 will kcin offence 'Jnsecteripulver, bentt id) Habe Zacherlin ver- Imifll I Man rili,nit diese Specialitat mit Recht ol« bo« weitau» befte Mitlel und danim neljnie id) iiur e in e vrrstegelte Flasche mil dem Namen Zaeherl an 1" Guido Keschko. $v$ayfarth & Co. Fabriken landwirthschastl. Maschinen, \X7IerL,U_, Taloorstrassa7S, preiSgekront mit beit erstkn Preiscn Etablirt 1873. 600 Slrbeiter. 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Perban, 3eg(li * Ve«fo#lc, 9lbeC#6«tg Blschoflaik tes;:1 GroV-Laschitz Gurkfeld S! brio ratnburg {«•< 3. Jtlnuer, Johann Fabian, Onrl Laringer, Kb. Mahr, Ferbinanb PIau{, 91. Kcharabon, Victor Lchiser, Anton Dittrich. Lanbsirasj 8tan) »ogei. 8lt«ai fedwia Fabiani. NaffrnfuA ran} 'littbii. Oberlaibach Franz Krenn. Obrrlottsch Franz Sot). Radmanntdorf Johann Justin. vtatschach Rupert chnqel«berger. », tint. 3ugo»ih. Rudolf««,rth Franz »o«. Stein Franz Dolenz. @«gor APotheke „zur heiligen ,» Dreifaitigkeit". Wild Killer. Lschernembl ISnrl Fabiani. ,, > Jtoeai. ©chupnifl & Weber. Josef letbina, Josef Jtorbin, Tito i« Stnfef, M. S. ©upali, 3. Irann. Aloi« fflalfch. Lebinger I Bergman,,. 31,it. Maicen. M. Brilej. Peter Hlabnik. A. Roblek, Apotheler. iyavorin Pobte«nit. Franz Treuschnigg. Abols Pauser. Ibmunb flangget Bruberlabe tionsuni-iverein. Johann MLller »««. R d MiitietiiL. Anbrea« Satfner. 8ubw. Per«. Druckerei „2e»tom' in Gra». Franz Muller’s Zeitungs - Agentur imd " (85G7) Annoncen - Bureau in Laibach, Schustergasse 3, brsorgt Abanelement* auf imb Annoncen in nllc in Oestcrreich imb ttngarii trfdjtiiicnbtn Zeitnngen, briiiflt Ankundlcunccii ubtr Rkalitatkn- imb Maaienverkanfe. Mohnungl-Vermiethungeti, iibtr jh besehenbes lllenetetellen (Hanblnng«.Buchhalter, Wirthsdiaft«-imb rtotftbeomlc, Lommir, Marqneure. Bediente. Kutfdjcr mib Haueknechle, Wirthschafleriiien, #6d)inen, tnffteniien, , Slubtiv, Dirnfl- imb jtiiibBniSbdjen n. s. iu.) nftb ttibtilil l)ietfiber gegeu billigsteS Honorar sdimllstc Au-knnst. Verleger unb verantwortlicher 9tebacteur: Franz Mllll«r , Officielles Organ be, com Ssterr. JtaufniannlMi eing'sehien ftanbigf« *«“'{*; sowie bet faufmdunischtB ®^ mien, Pereine unb »JJ«* tionin Oesterreich«- d's«nb«» b,.Vkrein-«d«rSp--.r.i. 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