Nr. 172. Dienstag, 30. Juli l««l». 108. Jahrgang. Mibacher Leitung. lt.!« ^."' yalbläh.ig »l.6.,0, Yü» bl» Zufiellun« in« Hau, 8°n,l«h,i, fl. 1. - I«,e»t»,«»„»»rl y»» "" ^ulnat« bi« ,» 4 .><«il«n «lr.. «,»«»»» verheil« « l».< l»el «sl»«n wi«l.«rholnn,,«n v». » l». Vl« .,««<»»ch« ^eltn»«" »rschelnt l««ln»u«bm« d» Gönn» und F,i«t»ze. »l« >b»i««ftr»«l„ brstnbtt sich Longleslplatz », die «riolt»«» Vahnhosgasst K. Gpltchftunben b« «tbactlon tänltch von 10 bl» 1» Uhr vormittag«.— Nnf?»nli«l«Vlt«fl »«den nicht «ng»uom»>»n nnd Man»lc»lpt»»lcht,n»ß«ge1lellt. UmtNcher Weil. M ^- ^ Ul'b l. Apostolische Majestät haben mit ,,WMer Entschließung vom 23. Inli d. I. aller-^ z Z" z» gestatten geruht, dass dem Ministerialrathe ^ Ruhestandes Mathias Ritter Waniel von Do-?. V.l v w filr seine ersprießlichen Leistungen als Ober-"Meiler der Narenta-Regulierung die Allerhöchste An Kennung ausgesprochen werde. ..^ Se. k. und f. Apostolische Majestät haben mit «uechöchster Entschließung vom 22. Juli d. I. den peinlichen Professor an der Universität in Innsbruck 5,'Heinrich Lammasch zum ordentlichen Professor ^. Aufrechtes und ws Völkerrechtes an der Wiener "lwersltät allerguädigst zu ernennen geruht. Vacquehem »n. p. An- l^' ^ ""b k. Apostolische Majestät haben mit «uerl)öchstrr Entschließling vom 22. Juli d, I. den «lmil m^" Pwfessor der Universität in Halle Dr. z^''Brunnen meist er zum ordentlichen Professor « vtrafrechtes an der Wiener Universität allcrgnädigst '" ernennen geruht. Bacquche m m. p. l>?« s?." Ackerbauminister hat auf Grund des § 2 «Gesetzes vom 9. März 1885 (R. G. Bl. Nr. 12), den die Karstaufforstung im Hcrzogthlime Kram, zum «, ^""ptmann von Kram Dr. Jos. Poklular ^" -plasidente« der Karstaufforstungs-Commission er- Nichtamtlicher Mil. Amerika gegen Europa. und,w " ^^ Schlagworte, dass Amerika geeinigt, del, u,"?/ ^uptsächlich'gegenüber Europa geeinigt wer« sämnm'^ ^^ -^ Negicrung der Vereinigten Staaten Ken dustrieu haben. Porzellan, Glas, Papier, Galanterie-waren, Schuhe und manche andere Artikel werden reichlich dahin ausgeführt. Wenn uns dieser Markt durch Zölle vou der Höhe der nordamerikanischen versperrt würde, wäre eine stattliche Anzahl von Arbeitern bei uns, eine noch ungleich größere in Deutschland, voll« ends aber in Frankreich und England in Gefahr, ihren Verdienst zu verlieren. Man hat also allen Grund, sich mit der Sache zu beschäftigen uud sie nicht, weil als fernlicgind. auch als uninteressant für uns zu be> trachten. Es wäre für Europa ein schwerer Schlag, wenn es den Washingtoner Politikern gelänge, ganz Amerika nicht etwa in ein einziges freies, sondern in ein einziges, von fast unübersteiglichen Zöllen eingehegtes Haudelsgebiet zu vereinigen. Zum Glücke liegt es keineswegs im Interesse der übrigen amerkianischen Reiche, sich den Wünschen der Industrie-Millionäre in der Union unterzuordnen. Die spanisch-amerikanischen Republiken so gut wie Brasilien besitzen nahezu gar keiue Industrie, wie dies schon das Klima dieser Länder, aber auch das Temperament ihrer Bewohner mit sich bringt; sie beschäftign» sich fast ausschließlich mit Urproduction, und ihre Wolle, ihre Farbhölzer, ihr Kaffee, ihre Felle und andere Massenartikel, welche allenthalben besten Absah finden, bilden ihr Nationaleinkommen. Gewerbliche Producte müssen sie beziehen. Welchen Grund hätten sie nun, sich dieselben vertheueru zu lassen, namentlich auch die zum Brtriebe ihrer Landwirtschaft nöthigen Geräthe sich ver-theuern zu lassen und damit an Concurrenzfähigkcit gegenüber den anderen tropischen Ländern, gegenüber Indien uud den neuen afrikanischen Colonien einzubüßen. In diesen neuen Colouicn entsteht Europa ein mächtiger Bundesgenosse, den die Amerikaner nicht ver» achten dürfen und der die Völker des amerikanischen Südens doppelt vorsichtig machen sollte gegen alle Lockungen des Nordens. Genau besehen, wäre der Schlag, den die amerikanischen Tropenländer dnrch den Eintritt in einen protectiouistischen amerikanischen Zollverein erleiden wür« den, ein weit schwererer und folgenreicherer als der. den Europa erleiden würde. Wir fangen ja sozusagen erst an. die übrigen Gebiete der alten Welt Handels» politisch auszunützen, und obwohl der Verlust der süd-amerikanischen Märkte für uns ein sehr empfindlicher wäre und starke vorübergehende Verlegenheiten hervorbringen würde, so ließe er sich doch mit der Zeit hereinbringen durch einen intensiveren Verkehr mit dem Orient, der sich jetzt erst langsam erschließt. Der geschlossenen neueu Welt würde allmählich die geschlossene alte Welt gegenüberstehen, und es kann wohl nicht zweifelhaft sein, welche von beiden Parteien auf die Dauer die stärkere wäre und welche mehr Grund hätte, den Kampf einzustellen. Wir können nicht annehmen, dass den nordamerikanischen Weizengrund-bcsitzern die Herrschaft ihrer fabrizierenden Landsleute über den Süden ein Trost wäre für ihre eigenen Ver« luste. die etwa aus einem europäischm Kampfzolle gegen ihr Getreide entstehen würden. Die beklagens- Jeuilleton. H. Salong cplaud cr. ^nischl. Ä^n Freundinnen hatten sich nach ncapo-^allna »>' ^ h"zlich °"f beide Wangen geküsst. Mer äl» ?"heiratete, schwieg uud athmete ein wenig Mte. ^ . °b das Ersteigen der Treppen sie ermüdet ""b fluster. <-. Jungfrau, hielt eine ihrer Hände fest 'W l ."chelnd: z»t von ^" "°" dir. dass du a/kommen bist; wie , "a unk ! ^ ^ «Gewiss, liebe Kleine.» sagte Io« ,? ihr ,H v°° N'lt einem Finger das Kinn Maria's. " vom Lank "^ die Augen zu sehen, «ich bin eben ^ schloss ^ hereingefahren. Ich bin da auf meinem 2)!> la„a7^"!? 'ch beinahe geprahlt - geblic-""choli? «l I "llzulange; 'H habe mich von der . überfallen lassen.. ^?°. 3U" Dn sieh'st nicht danach aus, Io-d> Lurchs" ^''^ das Ebenbild der Heiterkeit: Das d.^ allck?,^bm'e Wangen, Feuer deine Augen. Ttirn ^. M Me böse dunkle Schatteulinic unter h.. '9n d °c!5 Verrätherin der Nachtwachen, «"'t einem !'-^ bin heiter!, erwiderte Io-es? Men , ^^" Liftpenkräuseln, welches als Fre ^. senden. l' 'Aber nicht um mich handelt du ?M. I. "um dich, meine lächelnde, gelassene Ne? <^uli ae!^ "!"' "'" «l'ch i« erkundigen, was "gt. gedacht? Eine lange, lange Ge- schichte, sowie sie die Kinder verlangen! Ich höre dir zu, meine schöne Scheherezade.» «Meine Liebe, vom Juli bis August bin ich in Castellamare, vom August bis September in Surrcut gewesen.» — «Und vom 1. October bis jetzt?» — «In Neapel!» — «In Neapel?» — «Ja, in Neapel!» Die drei Worte tönten klar und bestimmt, sowohl die Frage wie die Antwort. Eine Minute der Stille. «Und dann?» fragte Johanna weiter, sich behaglich in ihrem Pelzwerl auswerk ausstreckend. «Uud dann? Wie meinst du?» — «Nun. was hast du gethan, mein Herz. an allen diesen Plätzen?» — «Ah ... ja... Also ... In Castellamare habe ich Bäder genommen, ich bin geschwommen, habe viel getanzt. In Sorrent bin ich spazieren grgaugen, gerit-ttn, gefahren; ich habe viel gelefcn und Musik gemacht, viele Sonnenuntergänge und sternenhelle Nächte gesehen; dann habe ich wieder getanzt. ..» — «Und hier?» — «Hier. .. alles im alten Geleise!» — «Nichts Nems, theures Ocschöpfchen?. — «Nichts Neues, meine liebe Iohanua.» Johanna unterdrückte eine lebhafte Bewegung des Unwillens. Das Mädchen wollte sein Geheimnis nicht preisgeben. «Sage mir. was du grthan hast, Johanna!» fragte Maria mit voller Guimüthigkeit. «Weißt du uichts Außergewöhnliches, auch dies Jahr nicht. In Liuorno, die Bäder...» — ,(is ist schön. Lioorno?» — «Außcrordcutlich, Maria.» — «... und dann?. . .» — «Und dann, und dann . .. muss ich dir sagen, dass es zu schön dort ist, und dass es alle anderen Orte unerträglich macht! Hier das poesievolle, wild auf geregte Meer. das ebenso wunderbar, und noch wunderbarer in seinen Stunden der Ruhe ist! Wie oft stand ich gedankenverloren davor.» — «Mit deinem Mann?» — «Mit Luigi? Nicht einmal im Traum. Er hasst das Meer. Denn, wifse, die Männer begehen immer den großen Fehler, das zu hassen, was ihre Frauen lieben. Ach, Maria, wie oft haben wir mit Luigi über die Musik Veethoveus gestritten, über die Farbe unseres Salons, über die theure Marchesa Ful-via, die er nicht ausstehen kann. Lange, harte Kämpfe — er ist phlegmatisch, ich bin nervös. ..» «Du scheinst nicht glücklich!» — «Glücklich, glücklich ! Frage nicht um gewisse Dinge. Sie verheiraten uns gut. uns junge Mädchcu.. .» — «Du liebtest Luigi?» — «Ich liebte ihn ... liebte ihn ... er gefiel mir — das ist alles. Er hatte einen tadellosen Schnei-der. er tauzte den Walzer besser, als irgendwer, er führte rim'u Cotillun, wie wenige es können. Und wie er mir den Hof machte! Tollheiten allerorten, halsbrecherische Fahrten, Scenen, fürchterliche Eifersucht, Thränen, G.schlllchze — ein Wahnsinn! Weißt du, das macht Eindruck auf Mädchen...» «Und dann?» — «Dann haben wir uns geheiratet. Das ist alles.» — «Das will besagen?» — «Das will besagen, dass er mir heute gleichgiltig ist, wie er seinen Frack oder Gehrock trägt, da ich ihn immer im - Neglige sehe. Mit mir tanzt er nicht mehr, Er hat mich geheiratet, nun weint er nicht mehr. bebt nicht mehr, wird nicht mehr verrückt, glaubt an meine Tugend, an meine Liebe, an seine eigene Allmacht.... ' l'olbuchcr Fcttlllltj Ni. N^. 147s, 31. Juli 1» wertesten Opfer des Kampfes abcr würden die Staaten des südlichen und des mittleren Amerika sein. Sie wären die Auibeutungsstätten für die Yankees, denen sie, als Käufer wie als Verläufer, auf Gnade und Ungnade ausgeliefert wären. Amerika den Amerikanern, lautet die Doctrin, die Monroe aufstellte. Amerika den Nordamerikanern ist die Doctrin Maine's. Wir können nicht glauben, dass man sich zu dieser Doctrin in Mexiko, in Brasilien, in den La Plata-Staaten und im übrigen romanischen Amerika bekennen wolle. Insoweit sich die Einigung auf Erleichterungen des Verkehrs beziehen soll, werden die Folgen ja sicherlich wohlthätige sein, obwohl wir nicht nntersuchen wallen, ob nicht auch die Bestrebungen zur Herstellung einer gleichen Währung gewisse praktische Hintergedanken der nordamerikanischen Silberkönige, welche das Parlament beherrschen, verbergen. Die Einführung von gleichem Maß und gleichem Gewicht ist immer ein Fortschritt. Die Einführung eines häufigeren Dampfschiffverkehres zwischen den einzelnen amerikanischen Häfen wird man gleichfalls nicht anders als einen Fortschritt nennen können, wobei niemandem entgehen wird, dass gerade die Nothwendigkeit, für eine bessere Verbindung erst wirken zu müssen, beweist, wie wenig bisher die südlichen Reiche aus den nördlichen zu holen hatten. Ebenso seltsam abcr wie die Zumuthung, sich wirtschaftlich vom Norden unterjochen zu lassen, klingt das Ansinnen, sich politisch unter seine übermächtige Führung zu stellen «zum Widerstände gegen alle seitens europäischer Staaten beabsichtigten Uebergriffe in amerikanische Angelegenheiten». Keinem einzigen enro-päischen Staate ist es bisher eingefallen, gegen irgend einen amerikanischen Staat Uebergriffe zu üben, und wenn der Aau des Panama - Canals durch die Frau-zosen von den Jankees als Uebergriff bezeichnet wird, so kann doch die Republik Columbia selbst, welche aus diesem Bau schon bis jetzt großen Nutzen gezogen hat, unmöglich derselben Ansicht sein. Die europäischen Staaten haben wahrhaftig hinreichend in der alten Welt zu thun, und selbst die ehrgeizigsten unter ihnen finden hier Raum genug zur Bethätigung ihrer Kraft. Die mittet« und südamerikanischen Staaten aber haben das größte Interesse daran, dass Amerika nicht ein geschlossenes Feld werde, in dem naturgemäß der Stärkste auch der Herrschende wäre. Das werden sie auch, wenn sie es nicht schon ohnehin wissen, was sehr verwunderlich wäre, in den ersten Sitznngen des großen Congresses deutlich merken müssen, trotz aller Redensarten von Fortschritt und Größe, die dort vermuthlich vorgebracht werden. Der neuerfundene gesammt«amerikanische Patriotismus wird schwerlich ihren klaren Blick umnebeln, und sie werden sich auch darüber klar werden, dass der angebliche Fortschritt nur eiu Rückschritt ist, dessen Vortheile ganz auf Seite des iudustriellen Nordens und dessen Nachtheile hauptsächlich auf Seite des Südens wären. In den Vereinigten Staaten spricht man von Europa zuweilen, als wenn es politisch noch im vollsten Mittelalter stünde. Wir müssen sagen, der große Congressplan verräth eine, allerdings in modernen Formen und mit modernen finanziellen Zielen anftretende Expansionslnst, welche irgend einem Eroberer des Mittelalters oder des Alterthums alle Ehre machen würde. __________ Politische Uebersicht. (Der neue Statthalter von Ober-österrei ch.) Der neuernannte Statthalter von Ober> österreich Graf Mcrveldt nahm Samstag die Vorstcl-lung der Beamten der Statthalterci eutgegeu. Der Hofrath Heyß begrüßte den Statthalter namens der Beamten, bat um sein WohlwollVn und Vertraueu, welches die Beamten durch pünktliche Pflichterfüllung zu verdienn, bestrebt sein werden. Der Statthalter dankte für die Begrüßung, erklärte, dass er sich geehrt fühle, zum Nachfolger eines ausgezeichneten Mannes berufen worden zu seiu, welcher zum allseitigen Bedauern aus dem Staatsdienste geschieden und gab seiner Frende darüber Ausdruck, dass er an die Spitze eines Bcamteukörpcrs gestellt wurde, dessen Leistungen er habe anerkennen hören. Der Statthalter besprach hierauf die Aufgaben der politischen Beamten in der Gegenwart und ersuchte die Beamten um ihre thatkräftige Unterstützung. Sodann empfieng Graf Mer-ueldt den Bischof, die Mitglieder des Landesausschusses und des Landesschulrathes. den Bürgermeister, die Vertretung der Handelskammer, die Spitzen verschiedener Behörden u. s. w. (Von der czechischen Universität.) Wegen mangelhafter Kenntnis der deutschen Sprache wurden bei der diesjährigen judicicllen Staatsprüfung von 152 Candidate» der czechischen Universität acht reprobiert. Außerdem machten ncun Candidate», welche früher wegen mangelhafter Kenntnis der deutschen Sprache reprobiert worden sind, die Wiederholungs» Prüfung. Von diesen wurden zwei abermals rcftrobiert. Im ersteren Falle ist der Procentsatz der Durchgefallenen durchaus N'cht bedeuteud; dieselben betragen nur 5 Procent sämmtlicher Examinanden, und es ist eine ganz ansehnliche Besserung gegen früher erfolgt. (Aenderung der Vorname n.) Aus Aulass eines speciellen Falles hat die niederösterreichische Statt-halterei entschieden, dass es keine gesetzliche Vorschrift gibl, welche die Aenderung des in der Geburtsmatrikel eingetragenen und bei dieser Eintragung dein betreffenden Kinde beigelegten Vornamens gestattet, daher die allgemeine und selbstverständliche Regel gilt, dass sich jeder Mensch nur jenes Vornamens bedienen darf, welcher in der Geburtsmatrilel eingetragen ist. Aus dem Umstände, dass sich selbst jemand einen auderen Vornamen ungesetzlicherweise beigelegt hat, oder dass ihm ein solcher von einer dritten Person uugesetzlicher-weise beigelegt wurde, köuue für ihu kein Recht auf Aenderung des Vornamens abgeleitet werden. (Conferenz der polnischen Liberalen.) Für den Anfang des Monates August ist eine Zusammenkunft sämmtlicher liberalen Abgeordneten des galizischen Landtages geplant. Die Zusammenkunft hat den Zweck, ein Parteiprogramm aufzustellen und zn erwägen, inwicferne und in welchen Fragen ein Zusammengehen mit den rulhenischm Abgeordneten erwünscht wäre. (Abgewiesene Re curse.) Die nicdöröster-reichische Statthaltern wies die Recurse wegen der Auflösung des Arbeitervereines «Wahrheit» und wegen der Sistierung des socialdemokratischen Wochenblattes «Gleichheit» zurück. (Telephonverkehr.) Nachdem in nächster Zeit nicht nur zwischen Wien nnd Budapest, soudern auch zwischen anderen Städten der b wiederholt die M-sicherunq, dass die in der europäischen Presse siefiihn Polemik über die Frage, betreffend die Abreise del Papstes, absolut nur theoretischen Wert habe. da w Papst auch nicht eutfernt daran denkr, Rom zu .V^ lassen. Nur iu dem Falle, dass Italien sich in eM" europäisch u Krieg verwickeln ließe, würde im V".^!? die Abreise ernstlich erörtert werden müssen. NlM dl'stow^mgcr verfolge man im Vatica» aufmerksam t" bezüglichen Pressstimmcu, weil man in denselben ocn Beweis dafür erblickt, wie sehr die abnorme Lage ". Papstthums die öffentliche Meinung Enropa's beM tiqt. Der Papst lässt sich täglich die auf die rönM Frage bezüglichen Artikel der verschiedensten Vlow vorlegen. (Frankreich.) Aus Paris wird uns uB^ Gestrigen telegraphisch gemeldet: Gestern abends Ni»^ bei dem boulangistischen Journale «La Presse» e» Hausdurchsuchung vorgenommen, wobei an Voulang adressierte Briefe saisiert wnrden; auch in der Drucl^ ' in welcher die boulangistischen Ionrnale gedruckt we" ' fand eine Haussuchuug statt. Vor der Redaction ^ «Presse, hatte sich eine ziemlich bedeutende M"!^ menge angesammelt. 300 Sicherheitsagentcn hielte" Ordnung aufrecht. Eine von der Rue MontA" kommende Gruppe wurde durch die republikanisches« zerstreut. Es fanden einige Verhaftungen statt, doch l im allgemeinen die Bevölkerung ruhig, und werden ^ ernstliche Ruhestörungen befürchtet. ' Bisher sind ° h Wahlresultate der Generalraths-Wahlen bekannt "' wurden 468 Republikaner und 245 Conservatiue 9^ wählt. General Voulanger wnrde elfmal gewählt' kommt in 89 Stichwahlen. Die Republikaner vc"^ bisher sechs Mandate an die Conservativen. ^,e (In Kopenhagen) verlautet, dass von ^ der dänischen Regierung auf die volle DurchM'^ drs Kopenhagener Befestigungsplanes verzichtet we ^ solle, falls das Folkething sich nach wie vor del^ widersetze. Es werde versichert, dass nur die '" «^ griff genommeue äußere Umwalluug der Ha""^ fertiggestellt werden soll, weitere Festnngsanlaae>l der Landseite aber nicht zur Ausführuuq g"<"'^ Nur nach der Seeseite soll Kopenhagen noch einige' Forts erhalten und die vorhandenen verstärkt nie» (Die englischen Apanagen.) Das F tische Unterhaus verwarf nach zweitägiger Deba^ ^ N)8 gegen 116 Stimmen den Unterantrag LaboN^ gegen die Gewährung der Apauagen für den U'H, Albert Victor und die Prinzessin Louise von ^i Morley kündigt einen Antrag an, dahingehen^' ^„ Haus sei nicht geneigt, die Volkslasten durch Ap""Hl zu vermehren, ohne entsprechende Versicherung, keine weiteren Avanaaen würden aefordert weld^ «Nun, und das alles genügt dir nicht? Ist das nicht Liebe?» — «Nein! es kommt ein Tag, wo das nicht genügt. Gegenüber der kühlen Eleichgiltigkeit, der königlichen Eroberermiene des Gatten empfindet die Frau ein Gefühl der Gereiztheit. . .» — «Die Ehe ist der Friede, Johanna.» — «Nein. Die Gereiztheit wächst, wenn dieser Mann nach und nach alle kleinen Kriegslisten versäumt, um seine Frau zu verführen, zu erobern, ihr zu gefallen, für sie der schönste, der edelste, der geistvollste, für sie der verliebteste unter den Menschen zu sein.» — «Das Weib ist nicht die Geliebte, Johanna.» — «Was weißt du davon. Kind, mit der heiteren, unaufgeklärten Seele?» — «Ich weiß, dass Luigi mich vor der Ehe liebte und danach rang, meine Liebe zu gewinnen. Heute liebt er mich nicht mehr, weil er sicher ist, geliebt zu werden.» — «Du bist nicht »achsichtig mit ihm, Johanna. Liebe ist Nachsicht.» — «Nein, sie ist Gerechtigkeit. Biu ich vielleicht weuiger schön heute? Bin ich weniger elegant, weniger anmuthig, liebenswürdig? Seit Mai habe ich eine Ab' nähme seiner Neigung bemerkt. Jetzt ist er gleich-giltig.» «Du kannst dich täuschen, meine Johanna. Bist du der Unbefangenheit deines Urtheils sicher?» — «Sicher? Sieh, ich bete das Meer an. Da ich im Hochsommer nicht in Neapel bleiben kann, so beschließe ich, nach Livorno zu gehen. Er folgt mir widerwillig, verstimmt; er findet das Salzwasser überflüssig uud Pancaldi langweilig. Die Umgebung rührt ihu nicht im mindesten. Kannst du dir Schlimmeres denken?» — «Abcr warum wechseltet ihr nicht den Ort?» — «Ich sollte mich besiegt erklären?» — «Das Opfer ist der Liebe leicht.» — «Also soll ich alle Opfer bringen? Wir Frauen werden stets nur das Vorbild der Entsagung sein. An uns ist's zu liebeu, an uns, die Mühsal zu ertragen, an uns, die Lächerlichkeiten und Unthaten des Gatten zu entschuldige», an uns, uns einzureden, dass er uns noch liebe, an uns, ihm Vorschüsse auf seine Gleichgiltigkeit anzubieten. Es ist zu viel, zu viel. Das Maß ist übervoll.» Johanna hatte sich nach und nach ereifert, als ob ihr niemand zuhöre, als ob sie nur für sich selbst rede. Wohl aber hörte ihr das Mädchen aufmerksam zu, und sah sie dabei mit ihren gütigen, großen Augen an. «Es ist ernst, sehr ernst.» führ Johanna fort, «dieses Sichvermählen mit einer Person, mit welcher man keine vorhergehende, genaue Bekanntschaft gemacht hat. Mein Gott! frühstücken, spazierengehen. zu Mittag, zu Nacht essen, leben, wohnen, das ganze lange Leben hindurch mit einem Manne, mit dem man eben einmal gewalzt hat! Es ist komisch und tieftraurig. Und eines dummen Tages, weißt du. was wir da entdecken? Kennst du die fürchterliche Gewissheit, die uns wird? Wir werden gewahr, dass wir nicht mehr lieben!» Das Mäd< chen verbarg ihr Gesicht zwischen beiden Händen. «Wir lieben mcht mehr. Es ist nichts mehr in uns, kein Widerhall mehr in unserem Herzen. Einsam und stille ist es in uns geworden; vergebens suchen wir diese Starrheit von uns abzuschütteln, umsonst bäume» wir uns auf gegen jene Gleichgiltigkeit. Die Liebe ist todt, lind wenn diese ihre Form und Erscheinung falsch war, so werden wir dieses Irrthums inne. Dann zeigen sich uns alle Fehler jenes Mannes, un-seres Gatten, nackt, brutal, hässlich, hassenswert; alles ----------^---—-—?^^ in ihm stößt uns zurück. Dann suchen wir "^ traurig, verzweifelt uud noch jung, mit eineM "^ maß an Gefühl, dass sich elend verliert -^ die — anderswo» ... « ^ «Anderswo?» — «In einem anderen, "^A stehenden Herzen. Der andere ist immer verel l^ poetisch, ritterlich, unheilbringend, mit dessen W>^ ^ des Mannes vergleichbar. Der andere hat n"" d^ unangetastete Gloriole der Poesie; er kann l'ev^F Kopf verlieren, er kennt die Leidenschaft ""^ p, als Leidenschaft. Die Frau liebt diesen aude/ ^ zwingender Nothwendigkeit, weil sie nicht nM ^ weil sie eine neue Liebe braucht, haben ""' ?' ^ jener andere der Auserwählte ihres Heczeus '.'AM begreifst du. Mädche». mit welch verzweifelt" M das Weib sich an jenen andern festklammert »W dir doch ein, stelle dir doch vor, mit welcher tt^ z-die Frau an jenen heftet, der für sie Liebe ss Schuld darstellt, der Schmerz und das Glüsl '' M greife doch, dass jenes Weib, welches in e""^/ sein ganzes Leben weggeworfen, jenen ander»' einer anderen lasfen kann!» ... stA. Ul,d das Wort blieb ihr in der Kch" ',,d'' vor Zorn, vor Liebe, vor Eifersucht. Da>" '^l< auf in ihrer ganzen Größe. «Heiratest d" ^ Montefiore. Maria?» fragte sie kurz. «Ich ^l^ Johanna!» sagte diese, auch aufrecht, ernst, vo" .s «Und warnm?. — «Weil ich ihn liebe.» ., g>c ! Die beiden Blicke, gleich voll uon ^. ^'' verzweifelt, trafen sich wie zwei feindliche ""^5 Hl. ^ Malbücher Zeitung Nt. N2. 1477 30. Juli lww. t, (3 n Jerusalem) wird ein deutsch - evangels ?5 ^"l" errichtet. Zmn katholischen Patriarchen ^ Jerusalem wnrdc Bischof Fava von Grenoble cr- Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das "Wüsche Amtsblatt meldet, der römisch - katholischen l lcuousgemeinde zn Zsdjar fiir Schlllzwecke einen ^ellrag von 150 fl. zn spenden geruht. ,m ^' Majestät der Kaiser haben, wie die ,.W"ner Zeitung» meldet, der Gemeinde Rnnarz an-2< l 'c? "littenen Wetterschadens eine Unterstützung von "" 'l- zu spenden geruht. bclm..^^^nc Majestät der Kaiser) trifft ; MUlch am l<). September, von Kralowiec kommend, sick,! ''^^ ö» den Manövern ein, Von dort begibt der 3 M°"°lch am 15. September nach Kisber. Wie mit^ ^» mittheilt, werden die Schlussmanöver ^ Mm Komorn und Budapest bis zum 21. September ""Ml. Un hj^ln Tage begibt sich der Kaiser zu wird? ^MHalte nach Gödöllü. Am 23. September wan< Monarch den großen Honvcdcavallerie-Schluss- """vern zwischen Uellü und Monor beiwohnen. T "" (Der mysteriöse Lottogewinn.) Aus mesvar wird Folgendes gemeldet: Die Untersuchung llusa! ^^" '" Stockung gerathen, denn trotz des ^'»"auchten Materials ist es noch immer nicht gelungen, den ^^'^n Veweise mit dem angenommenen objccti-brin ^^"^ "nes Betruges in Zusammenhang zu obies?' ^'^ weniger gelang es der Untersuchung, einen l^."^" Schuldbeweis zu liefern. Farkas legt in lnanll "^ beispiellose Ruhe und tadellos gcntle-^llia - ^"khmen an den Tag, was den Gerichtshof Wer '" ^°lmen versetzt. Er hat bisher noch leinen der anae?^?"^" Beamten und Wachleute des Gerichtshofes "fabr "" vielleicht von diesen etwas Neues zu, so oft ' "bdem er sich an sein Fenster begeben lann, dem (/^ ^^^ ^ er es doch nie, wahrscheinlich aus liest ^""°e, um seine Ueberwachung zu erleichtern. Er ^n ganzen Tag über schöngeistige Werle. l«n (^egen das Schimmeln der Schin-Teller bürste.) Man übergießt Kochsalz in einem l"na ^? "^ ^ viel Wasser, dass eine breiartige Lö-LaiV/!"^' Wenn mau schimmlige Würste mit diesem sort " dünn anstreicht, verschwindet der Schimmel so-Rt «r "°ch einigen Tagen überziehen sich die Würste berhl?"us feinen Krystallen, die jede Schimmelbildung ben N^"' ^lescs Verfahren ist auch zu empfehlen, um Cchin,7""'"el, der zeitweife in den Gelenken bei den Ü" Htritt, zu befeitigen. "°Nlen^ s nächtlichen Himmel.) Die Astro- sichtern? ' ^ "nigen ^"6en mit verdrießlichen Ge-^ Vora'^"'' ^^ Saturnus hat es ihnen angethan, denn zeige,, 3,?' '"^^^ ^ ^"t einiger geit auf demselben Von der m"- ^^" b'N'lnelslundigen nicht recht gefallen, sich ^ ^">er Sternwarte aus hat man bemerkt, dass ^"n Ursack f.'^ Saturnus große Blähungen zeigen, ^. He h^ ^ stunde niemand zu beulen vermag, ^bin bat ^^""h°'l-) Die Gerichtstafcl in Wa-!"zem sei,/,? Schuhmacher Georg Iedvaj, der vor °en S^' "^ Großmutter ermordet hat, zum Tode durch — (Gegen die Theesälschungen) plant das russische Ministerium eine neue Maßnahme. Dieselbe soll darin bestehen, dass der Thee auf den Zollämtern oder wo folche nicht vorhanden sind, in den Renteien pfundweife zu wiegen und zu verpacken ist. Ungeachtet zahlreicher Gcfuche der Thechändler um Verwerfung dieser Mahregel foll die Frage doch grundsätzlich im bejahenden Sinne entschieden sein. Nach Ansicht des Ministeriums ist es die einzige durchführbare Art, um Thee» fälschungen und «Sortierungen» vorzubeugen. Die infolge dieser Neuerung von den Theehändlern zu erhebende Zollabgabc wird nur unbedeutend größer als die jetzige, die Güte des Thees aber, wie man hofft, bedeutend bessere sein. — (Ein früher Herbst) steht in Aussicht — wenn man den Imkern glauben darf. Die Biene prophezeit durch ihre Thätigkeit ein baldiges Ende der Honigtracht, also die Nähe des Herbstes. In gewöhnlichen Jahren werden die männlichen Bienen (Drohnen) erst im Monate August zum Stock hinausgetrieben, damit sie dann dem Hungertode verfallen; in diesem Jahre hat die Drohnenschlacht schon vor einigen Tagen den Anfang genommen, ja, fclbst die Drohncnbrut, die noch hier und dort in den Stöcken sich vorfindet, wird erbarmungslos aus dcu Zellen gerissen und zu den Stöcken hinausgeworfen. — (Doftpclfelbstmord.) Im Walde von Taasing bei Svcndborg auf Füucn sind dicsertagc die Leichen des Grafen Sparrc, Lieutenants im Schonen-schcn Dragoner°Regimentc, und der Circusreitcrin Elvira Madigau gefunden worden. Beide haben sich durch Nevolverschüsse gelobtet. — (Ein Spiel des Zufalls.) In einem ungarischen Blatte lesen wir folgende Verlobungsanzcige: «liutwelii!!! Uai-j8k.i, ^vinnUl 8»m1al-, ^7«8ok.» — Hoffentlich thut es einer glücklichen Ehe leinen Eintrag, wenn aus einem Fräulein Rothschild eine Frau Armuth wird. — (Folgen des Genusses von verdorbenem Fleisch.) In Braunschweig starb am 25sten d. M. der bekannte Schriftsteller und Professor der Literaturgeschichte Otto Siewers im Alter von vierzig Jahren. Der Tod soll infolge Genusses von verdorbenem Fleische herbeigeführt worden sein. Auch das Dienstmädchen der Familie starb. — (Epidemie in Oberst eier.) Wie aus Fohnsdorf geschrieben wird, grassieren dort seit einer Woche Scharlach und Diphtheritis, so dass die Schule bis auf weiteres amtlich geschlossen wurde. — (Skeptisch.) In einer Gesellschaft erzählte jemand von einer jungen Witwe, die seit einem Jahre jeden Tag das Grab ihres Mannes mit Blumen schmückte. Da sragte eine Dame: «Und wann verheiratet sie sich wieder?» Local- und Provinzinl-Nachrichten. i — (Vom Deutschen Ritterorden.) DerRaths-gcbietger und Comthur des Deutschen Ritterordens, Gaston Graf Pettenegg, welcher auch die Stelle eines päpstlichen Protonotarius bekleidet, wird sich dem Priesterstande weihen. Graf Peltcnegg hat bereits die theologischen Studien abfolvicrt. Die Weihe sollte vorgestern durch den Weihbischof Dr. Eduard Angerer in der Hauslapelle des Domherrenhofes in Wien an dem Grasen vollzogen werden, doch wurde dieselbe, wie es heißt, auf zwei Monate verfchobcn. Der Graf hat sich gestern nach Rom begeben, woselbst er zwei Monate zuzubringen beabsichtigt. Nach seiner Rücklehr wird er die höhere Priesterweihe empfangen. — (Aus dem Landessanitiitsrathe.) Der t. k. Landessanitätsrath für Krain trat diesertage zu einer Berathung über einen generellen Programmenlwurf für den Bau, beziehungsweise die Projectsvcrfafsung des neuen Lanbes-Civilspitales inLaibach zusammen. Das sehr eingehend und mit fachmännischer Gediegenheit vom Sanitätsrathe kais. Rath Dr. Adolf Eifl verfasste Referat wurde Punkt für Punkt in die eingehendste Debatte gezogen und fchließlich der Antrag angenommen, dass der Landes« ausschuss ersucht werde, die vom Referenten des Landes-fanitätsrathes bei den einzelnen Punkten des Entwurfes gemachten Einwürfe und Verbesserungsanträge, welche vom Landessanilätsrathe sämmtlich gutgeheißen wurden, bei der Versassung des definitiven Bauplanes möglichst zu berücksichtigen. — (Auslosung der Geschwornen.) Für die am 2. September beginnende dritte Schwurgcrichts-periode in Laibach wurden ausgelost, und zwar als Hauptgeschworne die Herren: Franz Falcschini, Maurermeister und Hausbesitzer in Laibach; Joses Gerber, Hausbesitzer und Buchbinder in Laibach; Adolf Milusch, Handelsmann in Laibach; Dr. Valentin Atempihar, Ad-vocat in Krainburg; Friedrich Tomec, Realitätenbesiher und Maler in St. Veit; Dr. Josef Voinjal, Hausbesitzer und Privatarzt in Laibach; Franz Mayer, Hausbesitzer und Goldschläger in Laibach; Adolf Mulley, Besitzer und Postmeister in Unterloitsch; Franz Senicar, Hausbesitzer in Stein; Albert Schäffer, Handschuhmacher in Laibach; Andreas Milavc, Besitzer und Müller in Planina; Georg Skific, Besitzer in St. Veit; Johann Pecnil, Besitzer und Wirt in Stosce; Gustav Pirc, Secrctär der l. k. Landwirtschasts - Gesellschaft in Laibach; Adolf Pollal, Handelsmann in Laibach; Albert Samassa, Hausbesitzer und Fabrikant in Laibach; Johann Gams, Nealitätenbesiher in Igglack; Anton Spatel, Procurist in Laibach; Heinrich Kenda, Handelsmann und Hausbesitzer in Laibach; Franz Omerza, Handelsmann in Krainburg; Mauritius Mayer, Arauereibesitzer in Krainburg; Baron Leopold Lichtenberg, Hausbesitzer in Laibach; Eduard Mahr, Handelsmann in Laibach; Johann Kovac, Buch-druckereigesellschaster in Laibach; Anton Merschol, Schneider in Laibach; Paul Iese, Realitätenbesiher in Stra-sisch; Karl Sirnik, Hausbesitzer in Laibach; Karl Korsila, Gärtner und Hausbesitzer in Laibach; Johann Gogola, l. l. Notar in Laibach; Franz Dekleva, Greisler in Slavina ; Josef Pol, Hausbesitzer in Laibach; Johann Knez, Hausbesitzer und Handelsmann in Laibach; Johann Petric, Hausbesitzer in Glogowih; Anton Ditrich, Besitzer in Adelsberg; Friedrich Vicic, Besitzer in Laibach, und Raimund Krisper, Handelsmann in Laibach. Als Ergänzungsgeschworne die Herren: Franz Fajdiga, Mehl« Händler; Johann Sollic, Schneider; Ialob Zalaznik, Bäckermeister; Franz Rastohar, Greisler; Stefan Klun, Wirt; Karl Krimer, Tischler; Heinrich Sadnikar, Gürtler; Primus Lampert, Hausbesitzer, und Karl Lipovsel, Zimmermaler — sämmtliche in Laibach. — (Großer Brand) In Ergänzung unserer gestrigen Mittheilung berichtet man uns au« Adels» berg unterm 28. Juli: Vorgestern gegen 12 Uhr mit-tags brach in dem von Adelsberg 1'/, Stunden entfernten Orle Gorice in der Wagenfchupse des Grund-besitzers Mathias Turl, durch unbeaufsichtigt gelassene <^^ Nachdruck Verbote». "« Englischen v°„ Hermine Frankenstein. Was d' 0 ^3°"schunss.) ^ '" diesem AÜ!""!.^""^« ^e. davon ließ er l^ Unterdche^^bllcke nichts träumen. ^GeH" ^ slch Adrienne in das kleine, MMa Äm^n, das eigentlich nicht mehr als ?'" würd" >"« ^ ^nster und begann über ^lrn. r- das s,e eben erlebt hatte, nachzu- an dem Umstände war. dara^ einen AuH^"!' gleitet hatte, das fiel °lz" «He. sie °uch garnicht hotte "5 Witte und ^s"^""'" ""^"n Grunde, MM b'sher in f^Velt a"han habe. Sie Kelt ""d wuss s« 1! . klösterlicher Abgeschiedenheit H. . 2 '"" "'6M von der Anßen. "u^^ gesagt hatte, war es ihr "ich ??' aaltet worden, alleil, >va ^ SchF." «7 «us dem Grunde, weil sie 'perches Ve^en' 1^"" ?". kurzem Lehrerin b'hand lt)" si" m?'der /'"? ""gen Manne zn !>r G '"'° "r Hochachtnng U'en e^ 'e'var ibr ^l ^ s6M w°r. wie ein "'""s ganz Neues nnd ""imgm Lebens einzuleiten. Sie rief sich alles ins Gedächtnis, was er gesprochen und zu ihr gesagt hatte, nnd sie verglich ihn im Geiste mit den ritterlichen Helden, von denen sie ,in den Werken ihrer Lieblingsdichter gelesen hatte. Glich er doch so ganz dem Bilde, das sie sich von diesen immer entworfen hatte. Ihre Träumerei wurde durch den Eintritt einer Dienerin unterbrochen, welche ihr meldete, dass ein Herr nnten sei nnd sie zu sprechen wünsche. «Ein Herr wünscht mich zu sprechen!» wieberholte Adrienne überrascht, und holde Nöthe überflutete ihr Gesicht bei dem Gedanken, dass Egerton vielleicht dennoch zurückgekehrt sein könne. Sie verwarf diesen Gedanken jedoch augenblicklich wieder und gieng in das Sprechzimmer hinab, wo sie einen ältlichen Gentleman fand, der aufstand, als sie eintrat, und sie mit nnver» hohlenem Erstaunen betrachtete. «Ich glanbc, es muss ein Irrthum obwalten,» stammelte er, als sie sich tief vor ihm verneigte nnd wartete, dass er zu sprechen anfange. «Ich verlangte, ein kleines Mädchen zu sehen, das, wie ich glaube, hier Zögling ist.» «Ah.» versetzte Adricnne lächelnd, «anch ich dachte sogleich, dass es ein Irrthum sein müsse, denn ich bekomme niemals Besuch. Vielleicht kann ich Ihnen mdes behilflich fein, mein Herr. Wen wünfchcn Sie zn sehen?» «Eine Miss Adrienne Marchmont.» Das junge Mädchen wiederholte voll Ueberraschnng den Namen. «Dann bin doch ich es, die Sie suchen. Ich bin Adricnn«' Marchmont!» «Sie?» Sir Ralph Lynwood — denn natürlich war es der Baronet — setzte sein Augenglas ans und starrte sie ganz verwirrt an. Er war so verblüfft, dass er einen Augenblick lang gar leine Worte fand. Er hatte sich ein zartes Kind von höchstens dreizehn Jahren vorgestellt, und nun sah er sich einer vollständig erwachsenen jungen Dame gegenüber. Ihre Schönheit verwirrte ihn vollends; er glaubte, etwas Aehnliches nie zuvor gesehen zu haben, und er verglich sie in ihrer unbeschreiblichen Zartheit und Anmuth unwillkürlich mit einer halb erschlossenen, weißen Rose. «Sie haben mich gar sehr überrascht, meine Liebe,, sagte er. sich ermannend und ihr herzlich die Hände schüttelnd. «Ich stellte Sie mir viel jünger vor, weil Ihr armer Vater, der mein theuerster Jugendfreund war, von Ihnen nur als von einem Kinde, als von seinem kleinen Mädchen sprach. Ich bin einzig von England hierher gereist, um Sie zu sehen!» «Wie edel, wie gut von Ihnen l» rief Adrienne. «Ich hatte keine Ahnuug. dass jemand so viel Interesse an mir nehmen könne,» setzte sie in fast traurigem Tone hinzn. «Dann müssen Sie Ihre Ansicht ändern. Ihr Vater hat Sie anf feinem Sterbebett meiner Obhut und Sorgfalt anvertraut, nnd in Zulnnft soll es meine Lebensaufgabe sein. für Ihr Glück zu sorgen. Ich bin Sir Ralph Lynwood. Vielleicht haben Sie schon meinen Namen gehört?> Sie schüttelte den Kopf. (Fortsetzung solgl.) Xllidachei Feitunss Nr. 17^. 1478 30. Juli liW. Kinder gelegt, Feuer aus, Welches, durch den heftigen Südwind begünstigt, so rapid um sich griff, dass binnen einer Stunde 17 Wohn- und 20 Wirtschaftsgebäude vom Feuer ergriffen und in Asche gelegt wurden. Der Ge-sammtschaden beläuft sich, nachdem auch die seither ziemlich bedeutenden eingebrachten Heuvorräthe mitverbranntcn, gegen 20,000 st., wogegen sämmtliche Abbrändler mit einem Gesammtbetrage von 7150 st. versichert sind. Menschenleben ist keines zu beklagen, aber an Thieren giengrn fünf Stück Schweine, eine Ziege und mehreres Federvieh zugrunde. Nach dem Ausbruche des Feuers begaben sich sofort die freiwilligen Feuerwehren von Adelsbcrg und Großotok mit je einer Feuerspritze sowie auch die Nntery/meinde Präwald mit einer Spritze auf die Brandstätte, allwo sie mit vereinten Kräften zur Dämpfung des Brandes wesentlich beitrugen. — (Todesfall.) An der Klinik des Prof. Dräsche in Wien ist am vergangenen Samstag der Contrabass-Virtuose Herr Vlasius Fischer im Alter von 29 Jahren einem Lungenleiden erlegen. Herr Fischer, einer bäuerlichen Familie in der Umgebung Peltau's entsprossen, nahm als Contrabass-Virtuose einen der ersten Plätze ein und steht bei dem hiesigen Publicum von seinem vorjährigen Concerte her noch in bester Erinnerung. Ehre seinem Andenken! — (Lohnbewegung in Steiermark.) In Hrastnigg wurden gestern 4 Uhr früh 6 Bergknappen in aller Stille verhaftet; einer derselben sprach Drohungen gegen die Beamten aus, während die übrigen jene Knappen bedrohten, welche arbeiten wollen. Die Verhafteten wurden nach Eilli escortiert. Den Gastwirten wurde verboten, den Streikenden zu creditieren. Heute follen, wenn der Streik fortdauert, Abschiebungen beginnen. In Tri-fail wurden bisher 78 Verhaftungen vorgenommen. Es wurde dafelbst die Sperrung des Nruderlade-Magazins verfügt und den Gastwirten untersagt, an Streikende Getränke abzugeben. In Trifail trafen 40 Sagorer Knappen ein, um unter militärischer Bedeckung für die Sagorer Glashütte Kohle zu fördern. In Huda'Iama, Vrezno und Buchberg wird der Ausbruch von Streiks befürchtet. — (Personalnachricht.) Der hochw. Herr Franz Perpar wurde zum Pfarrer in Sagraz ernannt. — (Volksschule in Tschernembl.) Die vierclassige Volksschule in Tschernembl zählte am Schlüsse des abgelaufenen Schuljahres 348 Schüler, und zwar 176 Knaben und 172 Mädchen. Als Lehrer fungierten an dieser Anstalt die Herren: Anton Iersinovic (Schulleiter), Jakob Potorn und Michael Klcmen-cic (Katecheten), Franz Oetina, Johann Rupnik, Franz Kopitar und Fräulein Augusta Matanovic. Das neue Schuljahr beginnt am 2. September mit der Anrufung des heil. Geistes. — (Wallfahrt nach Mariazell.) Die bereits angekündigte Wallfahrt von Laibach nach Mariazell findet am 5. August l. I. statt, und geht der Zug um 11 Uhr 40 Minuten von hier ab. Die diesbezüglichen Legitimationskarten können noch bis zum 4. August beim Herrn Pavlin am Marienplatz Nr. 1 gelöst werden. — (Sängerfest in Cilli.) Das Programm des am 4. August in Cilli abzuhaltenden Sängerfestes des «81avon8ko povzko äru«t,vo» ist folgendermaßen zusammengesetzt: Um 11 Uhr vormittags im Citalnica-Saale Generalversammlung; um halb 12 Uhr Gesangsprobe in der Citalnica; um halb 2 Uhr nachmittags im Gartensalon des Hotels «zum weißen Ochsen» Bankett; um halb 5 Uhr nachmittags im Garten des genannten Hotels großes Concert unter Mitwirkung der Negimentskapelle des 17. Infanterieregiments Baron Kühn. Der Eintritt für Nichtmitglieder 1 st., für unterstützende Mitglieder 50 kr., Landleute und Studenten 30 kr.; Sänger und Sängerinnen haben freien Eintritt. Nach dem officiellen Concerte freie Unterhaltung mit Gesang und Militär-musik. — (Gemeindewahl.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Neul im politischen Bezirke Stein wurden gewählt, und zwar zum Gemeindevorsteher neuerlich der Grundbesitzer Johann Grabnar aus Neul, zu Gemeinderäthen die Grundbesitzer Barlhelmä Klemenc aus Hrib und Jakob Virjent aus Usevk. — (Lehrerconferenz in Gurtfeld.) Die diesjährige Nezirks-Lehrerconferenz für den Schulbezirt Gurkfeld findet am 3. August um halb 9 Uhr vormittags im Schulgebäude zu Gurkfeld statt. Außer den gewöhnlichen Verhandlungs - Gegenständen kommen noch folgende Themata zur Besprechung: 1.) Die Wichtigkeit des erretten Sprechens in der Volksschule in erziehlicher und unterrichtlicher Bedeutung; 2.) der physikalische Unterricht in der Volksschule, eventuell die Behandlung des schriftlichen Dividierens in der Volksschule; 3) Auswahl und Ver« theilung des Unterrichtsstoffes aus den Realien auf die einzelnen Classen und Abtheilungen der verschiedenen Kategorien der Volksschulen im Schulbezirke Gurkfcld. — (Blitzschlag) Aus Loitsch schreibt uns unser Correspondent: Während dcs Samstag nachts über die OrchlM Godovic niedergegangenen Gewitters schlug der Älitz in das dem Johann Rudolf vulgo Cestnil gehörige Haus ein, zündete und verzehrte das mit rasender Geschwindigkeit ausgebrochene Feuer den mit Stroh gedeckten Dachstuhl sammt allen darunter aufbewahrt gewesenen Fährnissen, darunter sieben vollgefüllte Kleidcr-truhen. Den rasch zuhilfc eilenden Ortsbewohnern, wie auch dem strömenden Regen ist es zu verdanken, dass das Feuer auf dieses Object beschränkt blieb. Rudolf erleidet einen Schaden von angeblich 1400 Gulden, welcher aber durch die Versicherung größtentheils gedeckt ist. — (Evangelische Gemeinde.) Wegen Beurlaubung des Herrn Pfarrers August Knieszner müssen im Monate August die Gottesdienste in der hie» sigen evangelischen Kirche ausfallen. Die nächste gottesdienstliche Andacht findet daher erst am 1. September statt. Von etwaigen Sterbefällen und unaufschiebbaren geistlichen Amtshandlungen wolle der Pfarrer nach Cilli, wofelbst er sich in dieser Zeit aufhält, verständigt werden. — (Aus Iosefsthal) berichtet man uns: Am 24. d. M. wurde die Gemeinde Dobruine von einem heftigen Gewitter heimgesucht, wobei auch die am Reka-Vache befindliche ärarische Pulverfabrik zu St. Leonhard (Unternehmer Herr Ritter von Schepfel) vom selben stark betroffen wurde, indem nach Angabe des Werkmeisters das ganze in der Staubstampfe befindliche Pulver vom Wasser weggeschwemmt würd?. Auch wurden die Straßen meistentheils unfahrbar gemacht und sechs kleine hölzerne Brücken weggetragen. — (Schadenfeuer.) Am 24. d. M. um 4 Uhr früh schlug der Blitz in die Schupfe des Besitzers Anton Dremelj von Pusti Iavor in der Gemeinde Temenitz ein und zündete. Die Schupfe wurde in kürzester Zeit ein Raub der Flammen. Der hiedurch entstandene Schade belauft sich auf circa 500 st, doch war das abgebrannte Object auf 330 st. versichert. — (Neue Brauerei in Pilsen.) Aus Prag wird telegraphiert: Eine englische Gesellschaft hat in Pilsen einen Grundcomplex von bedeutenden Dimensionen angekauft, um dafelbst ein neues Brauhaus im großen Stile zu errichten. — (Die hiefige Spodiumfabrik) sah sich genöthigt, wegen Mangels an Kohle den Betrieb einzustellen. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 29. Juli. Drr Fürst von Montenegro, der Erbprinz sowie die Prinzessinnen Milica und Stana sind heute vormittags hier eingetroffen und im «Hotel Continental» abgestiegen. — Graf Bombclles. gewesener Obersthofmeister des Kronprinzen Rudolf, ist heute infolge eines Schlaganfalles gestorben. Graz, 29. Juli. Der «Südsteierischen Post. zu« folge sendet die Central-Leitung des Katholischen Schul« Vereines soeben Agenten nach Steiermark. Die Vereinsleitung wird die in Untersteier von Slooenen gesam« melten Gelder dem Slovenischen Schulvereine in Laibach übersenden, zugleich aber denselben ersuchen, als Filiale in Verbindung mit dem Katholischen Schulvereine zu treten. Trifail. 29. Juli. Die Nacht verlief ruhig. Ein Bataillon Infanterie und die gefammte Gendarmerie sind consigniert. um bei Störungen der Ruhe sofort einzuschreiten. Die Arbeit wurde nicht aufgenommen. Bloß 35 Mann Feuerwache sind angefahren. Gestern abends wurde ein Aauerssohn. der sich der Verhaftung widerfetzte, von Gendarmen durch einen Bajonnettstich verletzt. Die von den streikenden Arbeitern aus Trifail und Hrastnigg verlangte Auftheilung des Vermögens der Bruderlade wurde vom Ausfchusse derselben ab» gelehnt. Prag, 29. Juli. Eine von beinahe tausend Tischlergehilfen besuchte Versammlung beschloss die Einhaltung einer achttägigen Kündigungsfrist von morgen ab. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt der Streik. Paris, 29. Juli. Von 1344 bisher bekannten Wahlresultaten wurden 764 Republikaner und 419 Conservative gewählt; 149 Stichwahlen sind noch vorzunehmen. London, 29. Illli. Im Oberhause erklärte Salis-bury, eine Anfrage über Bulgarien beantwortend, dass dasselbe gut regiert werde und fortschreite. Es ist kein Grund zur Befürchtung baldiger Ruhestörungen vorhanden, ja es zeigen sich sogar ermuthigende Symptome erhöhter Stabilität. Verschiedene große und kleine Po« tentaten sind weniger denn je geneigt, auf Ruhestörungen in der Türkei zu specul'ieren. Russland beobachte die correcteste Haltung. Athen, 29. Juli. Die französische Escadre ist im Pyräus eingetroffen. Constmitiuopcl. 29. Juli. In officiellen Kreisen werden die Gerüchte betreffs Veitrittes der Türkei zum Dreibunde als unbegründet erklärt; der Sultan lieab sichtige keineswegs, die bisher eingehaltene Linie stricter Neutralität zu verlassen. —— Allgelolllmcne Fremde. Am 27. Juli. Hotel Stadt Wicu. Wohlsarth, l. l, Lieutenant d. R., Leowl.-" Kurz, l. k. Lieutenant d. R,, Graz. - Stallmau, l-,lwf. Friedl, Mcdiciucr, Wien. — Uranitfct). ''" vocatnrsbellllltrr, s, Frau, Vreitcusce. — Wachtel, M""'"«' — Hudcrs, s. Frau, Trieft. — Franle, Reisender, Tnuitcna»' Am 28. Juli. Hotel Stlldt Wien. Ianlo, Laxenburg. — Preyer, WiPpaA " Maria Polla. Vrasso. — Weinberger, Schwarz, OresaM' Hausler und Ha»gg, Reisende, Wien. ,« Hotel Man!. Grochowsli. L.hrer. Glciwih. — Hudoucr^ Krainburg. - - ssabiaui und Covil, Fabrilant, Wie«. -" ^.. earic, Selze. — Hedwig Mime, Vricg. — Margarelha-" pilli, Gleiwch. — Oberländler, Kfm., Wien. ^ Haydn, ^ poneut, Graz. — Weimersheimcr, Kaufm., Ichenhalch'«' Braun, Reis., und Brauer, Kfm., Wien. ,» Oasthof Kaiser von Oesterreich. Johann uud Joses Leviöar, G"'"' Sterle. Gurlfeld. Hotel Zairischer Hof. Grasel, Stein. Holrl Siidliahuhof. Drmiar, l. l. Aiceconsul, AleMdrie». «oilci, Graz. ' Wlkswirtschastliches. Llttbach, 27. Juli. Auf dem heutigen Markte sind "sä!"' nen: 4 Wageil mit Holz. Durchschnitts-Preise. _____^ N, ,lr, ss, ,ll, ^!^!>- Weizen pr. Heltolit. 6 litt 7 25 Vutter pr. Kilo . . - «5 ^ Korn » 4 66 5 b Eier pr. Stück . . — 2 - ^ Gerste . 4 — 5 — Milch pr. Liter . . — ? "^ Hafer » 3 _ :^ 5 Rindfleisch pr. Kilo — 56 -^ Halbfrucht .-------615 Kalbfleisch .^48-^ Heiden » 5 16 6 .W Schweinefleisch » —50"^ Hirse . 5— 51« Schöpsenfleisch » — ?2^ Kukuruz » 4 8A b 15 Händel pr. Stück . — -^"" ^. Erdäpfel 100 Kilo 3----------- Tauben » — lö ^ Linsen pr. Hcltolit. 12----------- Heu pr. M.Mr. . 8 1^ ^ Erbsen » 1A----------- Stroh » . . 2 '^"" Fisolen » 11----------- Holz, hartes, pr. ^ Rindsschmalz Kilo — 82------- Klafter 6 ^ ^, Schweineschmalz» — 70------- — weiches, » 4^7^ Speck, frisch, » — 54------- Wein, roth., 100M. ^ ^ 3^ — geräuchert» —68------- —weißer. » ^,—^" Meteorologische Beobachtungen in Laibach^ !__ " »^3 ! " ^!_________!__^----^ "^U.Mg 734^1 11^». schwach bewöllt^^F 2!), 2 . N. ?N!-6 2.^1 NW. schwach theilw. bew. " 9 » Ab. 7A5-6 1i> 4 NO. schwach heiter ^ Wechselnde Vewültuua,. nachmittags 3 Uhr Gewitt"" ^ m N., nm 5 Uhr in W. entfernter Donner, ciuzcl»e ^ ^ tropfen, abends heiter. Das Tagesmittel der Wärme 16'" ' 2-8" unter dem Normale. ^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naglil. Mrl'ige Seidenstoffe von ll0 Kr. bis fi-^» pr. Meter — glatt und gemustert (cirea 2500 versch.^^b und Dessins) — versendet robcn. und stückweise P"w -,gf-zollfrei das liefernnl), Xül'll-U. Muster umgehend. Vrie e losten ^7 Porto. ' u , '(5884) !^> ! Danksagung. I Ich spreche hiemit in meinem und im ^"."'s„ 'der tranerndrn Hinterbliebenen allen, welche me"' ! theuren Gatten, Herrn l Antou Mehlo Handelsmann, Haus« und Rcali!ätcnbesil?er > während der Kranlhcit besuchten, ihm auf be" 7^> l prachtvolle Kränze legten und ihn znr lchlcn >" Z, statte begleiteten, den wärmsten Dank aus- ^^ besondere sage ich meinen Dank den löblichen ^„ einen, dcm Laibacher Turnvereine " c„ gespendeten schönen Kränze uud die dcm Verbüß erwiesrue lchte Ehre. hühncrdorf am 20. Juli IN89. Ma.it 31!^ 1479 Course an der Wiener Börse vom 2!>. Ilnli 1889. N°« ^ oMellen L°ursbla«e ^ Wei» War, Staats.A«lcheu. T^H"llche Rente in Noten 83-55 83 7b lÜMer^, °°'"°^' 25Nfi, 132 25,33- >W»tr ' b""^ 500 st. 13« 8« 140 40 l^ei ^..,' /sünstcl 100 st. 1«: - 14« 75 . " S»aat«l°,e . . ,,X) st. ,?g 40 l?3 5.0 ^»nn, n>>.^ ' - bust, 173 40 !?.'! 5<> H,?^/°^""ts. steuerfrei . ,O!»80i,o- >«rr,^lcl>re,ttf, steuersrei . 9» 45 ö« «5 Al!a"N "">"' <>' Silber »02 W lOu'I.» det u L 7«^'"'" st, CM, . . 24i> - ?4i - -------------- 3i°n.^,""^aN4'V«, . . ,20 70,2,50 ""»" Vahn «miss. ,884 95.«5 _._ W'°N/"'.^° ' - - - l00I..,00-50 u»8 H?""">> e 5«/. . . . »4-85 n.s.s. >>l" 't,'"'b'«"l, 1^'fi, »U.S. „ 2l. ^l>Kw° l», ^ «»st,«, W, l40»s. l4l-.. Gcld Wars Grundcntl.-Ollligationcn (sill 1!»u fl, LM.), b°/<, »alizlichf..... 1U4 — «4'8N 5"/« mährische...... ,10 25 111) 7b .V/u tlrai» und Nusteiilaud . , — — —'— 5«/„ niederüsterreichischs . . . 10!» 5l, I K> 5« 5"/,, sieirischc...... — — —-— 5"/„ lrualilchs xiid slavouischs . ll»ü - It's,— b"/„ siebeubUraische .... 1N4«» 105-20 5"/,, Trmcser iuaiial .... 1048«l«ä2» 5'Vn »»nllrlsche...... in« »l, l<'!,-20 Andere öffentl. Anlehen. Doxnu Nea Luse/>"/„ l<>0 st. . 122-50 128 5« d»°, «Illeihs 1«7« . . I07-Ü0 10« ÜN «»leben der Vladt Gllrz . . li>>— —-- «nlshsi, b, Ltadlgfmeiüde Wien <«« - 10N ^. Piäm,VI»l, b, Ewd!,,!'!!!. Wien 143 75 14435 Vürleuliau «»lehrn vrrlo«, 5"/^ «5-75 W 50 Pfandbriefe (siir 100 st,). Nobeucr. all«,, üs». 4"/„ V, . . 11950 lL0:>» bto. » 4'/,"/«, . . KW»'» 101- bt°. » 4°/„ . . . NN-80 8N »0 b!o. Piäiu. Echulkverschr. »o/n »<>!> 25 10!» '/5 Ocst. H»)pl)tl!l'ls»l>ll»l 10j, 50"/„ 101 — 102 — Ocst,.«»<,, Vnltt verl. 4'/,"/» . loi 80 102-50 betto » 4«/n . . ION 50 10» - bett» bNMr. » 4°/« . . ,00 50 10,- Prioritiits'Obllliationcn (für 100 st.). sserbiünnb« Nordbahu «0l — '»« — tiaibacher Präni, «„leh, 20 st, «4^5 24 75 Ofexer Lufe 40 st..... g<,,^<, ^z^z Palsfy Lose 40 st...... «,.^. ^ .^ Rothe» Kreuz. öst. Ves, v,, ,0 st. 13 70 ,8 ,,' >«»bolph Lose 10 st..... 2,,.— »»5!» Saln, Lose 40 st...... 52 95 63-. - St, Oenoil Lo, Anst, s, Hand, u, G, inost, »05' - 305-50 Cred«Iill»l, «Us,, »na., 200 st. . »,7 50 «l8 - DepoNteubanl. «»«. 200 st, . ,«4 — ,«5 — Eseompte Gc<,,Ndrbst. 5<>o st, . 550 — 5«»-— Giro- u. Lasse»«., Wiener 200 fl. l!>l> — 1»» — hypothrlrnb,, bst. 200st. 25»/ E. «?-— —-— V,lb War» Länderbllnl. üst. 200 st, «. . . 232 — 232-40 0esterr,'U»8 2515 »al, Carl Lndw, Ä, 200 fi, CM. 192W li»8 4» Lemb, llzernow. - Iassy - Eijcu- bahnVeselllch. 200 st, V, . . 2S5- - »35 50 L>oud,öst.'UN8,,Iriest50Ofi.CM. 4N0- 408 - Oesterr, Norbwestb. 20« fl, Eilb, 185 50 18N-50 dto. (!,«,, U.) 200 st, L, , . 21» 25 2lü 75 Praa.Diil.er Eisenb. 150 fi, Vllb. «??5 l»3 25 Rudolph Bahn 200 fl, Silber .----------------- Ltaat«eiss«bah» 200 st, Silber 22i — 111-50 Süddahn 200 st, Silber , . . l,7 50 l,l>-.- Süd «ordd.Nerb, Ä.200st.LW, >s>7 25 IN» 25 Tramway Oes,.Wr..17»fi,«,W, 22« 50 230--. » neue Ur., Priorität«. Aetie» 100 st...... »9 50 ,<><» 50 Unn-galiz. bo LirsiiMr Vraurrei 100 fl. . . ,W — IW-l.U Montan GeseN,, oslrlr,'alpine 7ü'70 73 8u Prager Eilen ^lnd,-Gel, 200 fl, 8Ui-50 8U»bu Ealao Tarj, Slrinlohlen «0 ft, »50 — 35« — 'Bchl»almühl'. Papierf, 200 fl. »c»8-.. ll,<. — «3,.0es! in Wien 10<»fl, 4« -Waggon Leihanst,, Nil«, in Pest 80 fl......... 71— 73 — Wr. Bauneselllchast 100 fl, . . 7« - 7« — Wienerberger Ziegel Nctien V,I. ,«5 5i> ,NL — Devisen. Deutfche Plähe..... b»-- üft 30 London........ ,20Ul»,»l - Pari«......... 480b « ,«. Valuten. Ducaten........ b 7, ti-?3 20-ssranc« Stücke..... »-»» »-«« Deiitlch, Nelchöbanlnoten . . 59'IU bl» 2<» Papier Nubel...... l »87^ l'»4 Ilalieinlchr Vaulnote» (100 «.) 47 45 47 55