poZtn?nl, V TT. ^et»«io» »»S«d«»»li«k 6«r ?»i«N»Ge). LokriktleitiioG (?«t. dir. 2S7l>). V«?W»I,vi»I o. KaoI,^r»«It«»«i fk«!. kk». 2V241 /aiAi«»» «lio» ^ ^»„»»Irrip«« «,«r«Iev aieti» — ^i»s?>Aev I^ilelrpotto ksilvEso. »«? . 7« loieritell u. ^oov«iil»«i»^»^oii»kmo iv ^Orida?« JukLii^v» iil. 4 (V^rvaltunss). ösiuAipre»««, Xd^olvi» iavo»t^ 23 I^in, ru»teli«ii 24 Diu, llurcti l^oi» mons untl 2 s)in. prs«, 0in 7 so HlNers Antwort in London llberrelcht MÄchzettige Beröffentlichung des Dokuments in London und m Berlm / Gerüchtweise Darstellung des Inhaltes durch die Agenzia Stefani L o n d o tt, 1. April. Der deutsche So» derbotschlifter Freiherr von R i b b e n-t r » p hat he«te dem britischen «nßenmi. aifter Lord Anthony E d e n in Di^nwg Gtreet die dentschen «egenvorschltige als Antwort auf das Memorandn« der Loear-no-Staaten itberreicht. Da» Dokument «ird gleichzeitig in Lonlivn und in Berlin v«r-öfsentlicht «erden. Au» der Umgednng der deutschen Delegation ersährt man. daß Ribbenttop bei der geftrigm Ankunft der Flug. Maschine aus dem Flughasen in Eroydon Eden austelesonierte und ihn ersm^e, die Antmort der deutschen Regierung heute überreichen zu dürsen, da sich die deutsche Flugmaschine t»ersMet hatte. Berlin, l. April. Die Agenzia Vtrsan» berich« der wichtigste Teil der deutschen GegenvorschlLge sei derjenige, der iiber den moralischen Wassenstillpand spreche. In die. ser Aeit würde ^utschLand sich verpsliS)ten, in der entmilitarisierten Rheinlandzone kei- ne weitere Bewaffnung und Truppenverstär. kung vorzunehmen. Hitler soll angeblich — eine Bestätigung liegt, wie gesagt, nicht vor — zugestimmt haben, datz eine Dreierkom-miffian, bestehend aus Vertretern neutraler Gtaattn. die Kontrolle bezüglich der Einhaltung der deutschen sreiwilligen Verpflichtungen übernehme. Nach diefer eb-nsalls unkontrollierten Version soll die deutsche Regierung auch einer neutralen LV-Kilometer-Zone zugestimmt haben, die sowohl auf sraa. zSsisch-belgischer als auch auf deutscher Seite in Geltung treten würde und nur drei Ba. taillone Militär enthalten sollte. Die deutschen Gegenvorschläge enthalt«» sobcinn Dir legungen der bilateralrn Bertröge, die Deutschland vorher schon abgeschlossen hat. Hitler lehnt jedoch der Aftenzia Stesani »ach den Gedanken an kollektive Sicherheitsgaran tien ab. Neaieningsrat Dr. b c. Olkmar lZtetser Vt a r i b o r, 1. April. Auf seinem Gut in Hrastje bei Pekre ist der ehemalige Kustos des Landesmuseums ln Sarajevo und Eihrendoltor Grazcr Karl Franzcns-Univcrfitüt Herr Negierungs rat Jng. Othmar Reiser im Alter von 74 Jahren verschieden. Mit tx'm Verblichenen ist eine der hervorrcigendsten Kapazitäten insb'csondcre auf dem Gebiete der Ornithologie ins Grab versunken. Als Ornitho« löge stand Reg. Rat Ing. Reiser m Weltruf und nahm er zcitlcbetis wievcrlit.ilt Weltkongressen der Vogelkunde lc.l. seine grosten Bert>ienste auf dieseul und au' deren wissensÄiaftlichen (^^elnet.'n cl)r!e ihn vor Iahren die Grazer Universität durch die Promovierung zum Ehrendoktor. Die Promotion vollzogen der Rektor und der Tckan der vhilosophischen Fakultii» daml'ls auf s'.'inem Landsitz in L>rastic b?« Pekre, eine Ehrung, die nur in seltensten Fällen zUteil wird. Große Verdienste erwarb sich der Verstorbene zeit seiner mn bosnisch-herzego-winischen Lande^^nluseum. das er in den Jahren vor dem Enege in allen Abteilungen zu ein<'m der sohenswür-digsten Museen Europas — besoni>ers :n der arMologischen un^ pnlSontolog,scheu Abteilung — ciuSzugeitalten wustte. Reg. Rat Di', h. c. Otlimar Reiser wurke in Wien geboren, besuchte !>as Gnni- nwsiunl zu Wien und Wiener-Neustadt und bezog sodann die Wiener ^akultiKt stir Bodenkultur. Er kam sod«nn als junger Ingenieur nach Sarajevo und fand als Volontär am Landesmuseum ein neues Schaffensfeld. Von dort aus studierte er persönlich auf Reisen die Vogelwelt BlUgartens, Serbiens, ^vuniäniens. Montenegros uno Griechenlands und gab drei Bände eines nionunientalen ornithologlschen Werkes unter denl Titel »t) r n i 8 ti a l c a n i e s« aus. Davon sind der zweite, dritte und vierte Band bereits erschiene», wälirend er nlit der Fertigstellung des erste,, Bandes soeben beschäftigt war und darin durch - den Tod unterbrochen wurde. Der Verblichene ivar Mitglied der Deutschen Ornithologif^ien Gesellschaft in Berlin und der !I>rnithologi'' scheu Gesellschcift in Londott. 'Vor vielon Iahren btteiligte er sich auch an der iister-^xlichischen Brasilien-(srpedition des Dr. Steinbacher, indem er die ?^orschungsergeb» nisse von: ornithologischen (^sichtspunk.te ausbeutete. Mit dem bulgarischen Zaren Ferdinand, der selbst ein grosser Ornitholo-ge ist. lierband ihn die gemeinsame freund-^schastliche Znsammenarbeit auf diesen: Wissensgebiete. Rcg.'Rat In^^. Dr. Reiser wnr selbstverständlich auch sonst pnblizilstisck) tätig nnd sind seine zahlreichen kleineren Abhandlungen in vielen einschlägigen Fachzeitschriften erschienen. Ehre seinen, Angedenken! Allgemeine Wehrpflicht in Oesterreich! Wien, 1. April. (12 llhr nlitiags). Wie uns vor Redaktionsschllch aus Wien mitgeteilt wird, hat der Bundrsrat als d'e g seh-gebende Körperschaft Oesterreichs l^ute v?r. mittags den Beschluß gesoht. in Oche rekch die allgemeine Wehrpflicht cjnzuUthr?,,. ?>is Haus nahm den Beschluh mit stiirmisä? m Beisall entgegen und faßte gleichzeitig den Beschluß, von einer weiteren Tafle?orduung In der heutigen Sitzung abzusehen. Hauptmanns Hinrichtung neuerlich verschoben. Washington, l. Anril. Die .ichtung Hauptmanns ist lun weitere Stunden aufgeschoben word<'n, und zw^r über Verlangen der Geschworenen, die si?l beschäftigen, der bekanntlich erklärte, das Lindbergh-^Vaby izeraubt ^^,n haben. Die ^^^nrichtuug n>llrde .'inig" M:n" ten vor der Vollstreckung ankgeschoben. Ein Schwestsrnschiff der „Oneen Mary"? London, l. April. Wi.' dcr ,.D a il v T e l e r a p h" n^elde'. iind zurzeit Per--handlun^?n iiber di<' Kiellegung e>nes Schwciterschifs'e.Z der „Qneen Marl," im Gange. Tals neue Schiff )verde voranÄicht' lick> im August auf Kiel g<'leqt und in ru'id drei Iahren vollendet werde». Die Vril t:' Tonnage nierd^ nahezu 5X).0W Tot?n!'n umfassen. Die Vrutto-Tonnaqe der „Queen Marv" beträgt 80.7<>l) Toune^i. Mahlkradscha verschenkt RMdfnnf ppara'e. Der Nizam vo,, .^aiderabad, dc'r rei's,'te M-ann der Welt feiert au^ienl'licklicsi ^ein ?5fähriger Reaierunasii'biläum. Der '.nd'ssi des Regentelt wurden c>m Ta^e de? Jubiläum? Rl'ndfunkavv^rat' an die Ve^völkeruna>iderabad leisten kann. Sein Verinö.ien be'räat nach auaenblicklick^^'r Sck'ä'^nn? clwa IM Millionen Psnnd Sterlis,^. Uedrigrnö fichrt der indisch? .?ier?il'l'?r ein ^^iemli6> bescheidene«? ^'eben. b zebn berrl'.s^!' Paläste, d'e er iedech nur '^'lten ?e^'.ich!'. ''''lucb seine fi^nsVl-g pra6)tvelsen ?sntl^m'o'le 'n-d eigentlich nur zu dekorativen ^^n'^ecke-? da. Denn seine stille ?ielx' aebört einrm der nun schon neun ^alire al' ist in deni der Fürst aber immer noch seine Au>?sa''/ en unternimmt. V»e Vorbedingungen goknlipft, die die albanische Regierung nicht erfüllen konnte. . Die Lafl<' Achuied Zogus niar aus dies.' Weise von Monat zu Monat schwieriger ge-worden. Der K^i^nig und seiner Regieruuq 'landen politisch vollkounnen isoliert und dazu kam. dafl sich in den Staatskassen ke'N Geld m^Hr befand uud den Beamten uni" Offizieren längst nicht mehr ihr Gehalt aus gezahlt werden konnte.. Die Unzufriedenheit im Volke wurde immer großer, ad^^r all«» Versuck!^. den Wnig davon zu iiber^eugen. das; seine Politik des Schwankens ^an-de ^.ur Schaden bringen mliszte. bllcben ani Ende vergeblich. Ein Bruch mit Italien hätte bei einem P<'rsiegen der bisherigen finanziellen HisfA^inelleii eine Minderung d>'l StaatSeinna'hmen und damit einen starten Abbau der Arnw.' uud eine notwendige Ver einfachung der ganzen staatlichen Verwal-^ tung zur Folge haben müssen, was immer^ hin eine Gefahr für das Regime in sich barg, der man sich nicht aussetzen wollte. Aber das Wichtigste war, doch, daß bei einer Aenderung des italienfreundlichen ^sur' ses auch die von Italien übernommem Verpflichtung einer Bürgschaft si'ir den Bestand des Regimes und der Dynastie in Albanien in Wessiall gekommen wäre. Diese Bürgschaft war von Italien nl>r unter de'' Voraussetzung zugesagt 'worden, dag die von ihni verlaugten Bedingungen ersltllt werden, uud es war nicht anzuitehmen, dasz sich an Slelle Italiens die verschiedenen Valkan« staaten zu ähnlichen Garantien herbeilassen würden. Ein erst^'S Symptom der wachsenden Unzufriedenheit in der BeviUkeruilg ist der AktsstaudSi'ersuch des Adjutanten des Königs, M n h a r e n, B aj raltar ini Herbst 1!>i>t gewesen. Muhavvm Bajraktar zog sich in seine Heimat nach Ljunm zllriick, wo er seine Anhänger uni nch sammelte, aber dann dc>ch einen lveiter Unschliisslgieit des Kmligs haben di<.' außenpolitischen Borgän' qe eine groke Rolle gespielt. Kalien tr»ar ?n den abessinischen Konflikt verwickelt, dessen Ausgang damals noch völlig ungewifs schien, und man hätte in Tirana geme das i5nd^' des Krieges abgewartet, el>e man sich zu einer eindeutigen Stellungnahme ent schließen wollte. Dazu fehlte aber wleder die Zeit, denn das Reginie konnte bei den ?ee-reil Staatskassen nicht limger zuwarten. nmßte die Erklärung des albanischen Delegierten in (^>enf, Albanien sei aus wirtschaftlichen nnt» politischen Erwägungen gegen die Sanktionen, in Rv-m eine freundli^ sslichkeit von Ver^-Handlungen zwisöien den Generalslä?:e?l stehenden Verhandlungen und gelangt zi' der Keststelluirg, daß sich Italien entschlossen habe, die Of'ensitX' in Abessinieil rhne Untcr brechunig fortzusetzen und den Tana-Se? zu besc^n, wobei es direkt mit den britischen Interessent yusammeni'toßen würde. Das „Scho de Paris" stellt ferner f«st, daß Mussolini in mehr oder minder offizieller Form den Locarno-Mächten bereits die Rachri6)l habe zuko-mulen lasten, daß »ich Italien an den Lccamo-Mächten nich! bs^ teiligen werde. <5hess der albanischen Militärtanzlei stehen, lder in WirtlWeit der C^ albainschen l^cneralstabs sein wird. Von besondöi-er Wlchitgkeit scheint die den Albanerli ausize--iragene Besestil^unq des Berget .«»wra Burma im <^olf von Bawna, die die italienische Insel ^aseno beherrschen und sie vor euiein eventuellen Angriff der englischen Mittel-nteerslotte schüiM wird. Der .dafen von 'Tu razzo erhalt eine autonome Direktion, die vollständil^ in italienischen 5^nden ist und die zu dein not^vendigen Ausbau der .Hafen anlagen — notwendil^ iin Siiine der strategische Borkehrungen Italiens in Albanien — eine Anleihe bekommt; die Vereinbarung wurde durch ein dieser Tage voin albanischen Parlament beschlossenes Gesetz bereits raiifi'^iert. Die ausgelassenen italienischen konfessionellen und Privaten schulen werden wieder eröffnet. Italien darf ferner in verschiedenen Stadi'.'n Albanien.^ eigene Kindergärten und Waisenhänser errichten. Den sogenannten Uniaten. die eine Persiih-nuni^ zwischen der katholischen und der or-tlzbdoten .^iren im ganzen Land starken (Eindruck ge-mal5>t ttnd eine tiefe Mißstinmlnng hervor^' gerufen. Die Bevsichernngen de^'! Ministerpräsident I r a Kh e r i, i^aß eS sich dabei gar incht Ilm neue politische oder niili-tärischc Abmachungen handle, sondern nur tt>m die Durchsli'hrttng des Vertrages von Tirana vmn Iabre ls>Z7, werden von Nie-manldem geglaubt, denn gegen diese Versi6)e rungen spricht vor allenl die nicht wea^n--leugnende Tatsache, das; eine Rci5he der neu b<'rufenen italienischen Militär, und Zivil-instrnkteure ihre Tätigkeit bereits anmenoin-nien haben und das^ Italien mit auffälliger Eile daran geht, seine Posilinnen in Al-va. nien lWerall auszubaiten Vor der Sründuna eines Opvofltionsblocks? Die Beograder Verhandlungen der außerparlamentarischen Opposition mit den Altradikalen / Fünf Parteien wollen sich zu gemeinsamer Aktion entschließen Bcograd, März. In Beo^^rad wurden die vor einigen Tagen blgonnenen Beratungen zur Bildung eines Ovpositions-blccks fortgesetzt. Der Delegierte der Dr. Maeet-GruP^'e, Dr. Iuraj u t a j. ist h-utc zlvecks Berichterstattung nach Zagreb abge- reist. Die Vertreter der librigen (Gruppen _ es handelt sich uni die ehemaligen Demokraten, um die einstigen ,serbis6)en Landwirte und unl die selbständigen Deniokraten — hatten jedoch Beratungen unlcr siä) s.>''..ie mit den Repräsentanten der Altradikalen, die sich bekannlick) der von D». StojadinoviS. Dr. KoroSec und Dr. Spaho geführten „Iu-gosla-wischen radikali^n Unirn" nicht angeschlossen haben und sich in der Oppositioil befinden. Von 10 bi'5 Uhr verhandcllen die .'Zerren V i l d e r. V l a j l 6 und Dr. a v 1 i l l> v l (- nüt D>^. i^aza Markovie, gleichzeitig aber fand eine Beratung des Altradikalenführers Ml«a T r i f n n o v i mit seinen Partci'reun-den statt. Mittags fand eine halbstündige ge-nlöins>^nne Konferenz in der Wehnung des Mi!ia T r i f n n o v i >' statt. An di-ler Beratung nahin neben Vi l de r. Vlasie nnd a v r i l c v i ^ auch Dr. ^^aza M a r k o v i teil. Die Teilnehmer gab?n sicherung, das; t'i.! Vcrs)audlungen güwtig verlaufen, so das; in Balde ein befriedigendes Ergebnis zu erwarten sei. Sie e-rklärten ferner, dah eine gluildsätjliche (5'inigttng ^eziig.-lich der Bildung eines einheitliäien Oppo-silionsbl-ocko nnter (Einschluß von filinf- eiNl" stigen politischen Parteien geluni;en sei. Diese (Z?inigung werd<' jetzt den Parteileituit-gLll zur (^enehttligung unterbreitet Wiarden. Samstag bezw. Zonntii-g werden die Delegierten neuerdings ^Zusammentreten, um diL Details siir die OLründunx; des einheitlickieu Oppositionsblecks festzulegen. MiSa T r i s u II o v i einere der führenden .'»löpfe der Altraditalen, empfing die Vertreter der Presse in seiirer Wohnung und gab ihnen die na5)stehende l5rllärung ab: Unsere Verhandlungen nebmen einen gi'msti-gen unt» erfolgreickien Verlauf. Wir si^ auf besteni Wege. Wenn die.(Einigung voit den (5hefe! der Parteien genehnngt ist, werde ick ihnen darilber mehr verraten können. Ich bin ilberzengt, das; die? dem Volke nnd dem Staa'e nützen wird." Der Zagreber Delogierte Vilder ist heute nachnnttag.? nach Zagreb abgereist, um der ^-ührlulg der ehemalix^'n Bäuerlich-' denwtratisclien .'^lealition über die Berhand schreckliche Brandwunde. Hunderte von Gas vergisteten röcheln im schwersten Todes-kampse und es fehlt der die Krast, die Ezenen der GistgaSbombardementS, liegen die sich unser Bolk nicht zu schlitzen vermag, zu schildern." Die Verlesung di/eses Schreibens ntachte auf das Oberhaus tiessteil Eindruck. Me iveiteren Redner sarÄerten von der Regierung Mastnahmen zur Kontrollierung dieser Berichte. Sollte si6> die Anu^endung von <^iftgasen durch die Italiener bewahrheiten, dann müsse (England ein solches Borgehen auf das scl^rfste Vorurteilen. Die Abesfinicn-Debatte wurde au6) i»i Unterhalts geführt. Uußemninister Eden erklärte aufklärungShalber, die Regierung habe v0u einigen Seiten diesbezügliche B?» schwerden erhalten, die fie dem Genser Drei zehnerausschuß unterbreitet habe mit dem Tauchen, Italien aus die Bestimmungen der internationalen Konvention von 1925 ausmerksam machen zu woAen. Räch Jnsor, Motionen der englifihen Regierung hat der Dreizehnerausschus^ bereits die erforderlichen Schritte in Roy, unternommen. de,, «sie bestürmenden Ionlnulistcn die ^^u-jlungen zu berichten. Oberhausdebatte über die abefsinifche Tragödie „Eine Schande des Christentums und der Menschheit des XX^ Jahrhunderts", konstatiert der Erzbischof von Canterbnry London, !!l. März. Das Oberl)auS beschäftigte sich abends iin Rahmen einer großen Debatte mit dem ^drieg in Ostafrila, und zwar inl Zusannnenhange nlit den eingelangten Nachrichten, denen zufolge die Italiener in der letzten Zeit mit (Giftgas onerieren. Der (5- rzb isch of v o n Cante rbu r t, betonte in seiner Rede, der Krieg in Ostafrika sei eine Tchande der gesamtell Christenheit und der Menschheit des Jahrhunderts. (5r könne e«.' sast nicht glauben, das; sich die Italiener in Ver solgung ihres Zieles derart unmenschlicher Mittel bt'dienen. Den Ziveisel des (5rzbischofts verslüchtii^-te sofort Lord (5 e e i l, der ein Schreiben der T o ch t e r deö Negns zur Verlesung brachte. In ihren: Briefe helszt es u. a.: „Sieben Tage schon bombardieren die Italiener unsere Streitträste, unsere unge. schützten Siedlungen mit Frauen, Kindern und Greisen ausschließlich nrit den modern-sten Giftgasen. Die surij^baren Schmerzen und Leiden, die diese Gase hervorrusen, sind unbeschreiblich. Viele meiner Landsleute sind nicht zu erkennen. Ihre Stesichter, Hän« de und Mhe sind sozt^en eine einzige Äwei neue Todesurteile in Sofia Der ehemalige Innenminister Oberst Mum Kolev und Oberst Kalendarov zum Tod^ verurteilt. Sofia, März. .<>eute lvurde vo'. den? hiesigen Militärgerichtshof das Urteil inl .'c>ochverratsvrozesj gegen den el)enlaligen I.yn<'lnninister OI»crst Ä' r u in - K o l e v nnd den Oberst Kalendarov gefällt. Die beiden Offiziere ivaren angeklagt, lnit .'^^ilfe der ?^rmoc Vorbereitungen zum Sturze des Kabilietts Toschew getroffen zu haben. Di<' beiden Angeklagten wurden zum Tode verurteilt. Das (bricht beschloß gleichzeitig, denl Zaren die Begnadigung auf lebenslänglichen Kerker vorzuschlagen. Das llrteit hat in allen Kreisen ungeheure (Erregung ausgelöst, da die beiden Verurteilten als große Patrioten bekannt wareli. Es handelt sich angeblich um einen Racheakt T-" schen's. Erfolgreiche Herzoperation L o n d o li. Ä1. März. Eine kühne Herzoperation wurde vor einigen Tagen in o'NÄn Tpital in Ashton von einem jungen (Chirurgen durchgeführt. WährelH eirier Blinddarn? opcration setzte Pli^tzlich die.Herz'ätigke't des Patienten l^ainens Er,lest Hinslel) aus. sodass Lebensgefahr bestand. Kurz entschlossen legte der (5hirurg das .^x'rz frei, mafsierte e? nnd unterlstützte seine Massagen dur6> h<'-zstär-kende Iirjektilznen. Taitsächlich setzte wieder die Hsl^tigkeit ein und der (!hirur.g lomtte z „Morvooer Ackw»g" Zwmmer «. seine vperatirm fortsetzen. Der Ptttient lag nach der schnüren Operation zwei Ta^ tn Narkose, halt« sich aber im Verlaufe einer Woch^ soweit erholt, da» er d<»s ^ital verlassen tonnte ulü» in Ürz«ester Zeit w'edcr seiner Arbeit nachgehen kann. Me „Dttrtne" Nagt auf Scheidung Wenn ein Ehenmnn seiner Fra»l im Verlaufe der Ehejochve Schmuck geschenkt hat, so k^ehört selbstverständlich dieser Schmuck im Falles einer Scheidung ihr. Wie aber l'iegt die Sache bei der Gattin eines Juweliers? Ju« weliersfrauen tragen meist besonders schönen uni> reichen Schmuck. Weil sie sozusageil an der Quelle sitzen. GrShte .Heiterkeit erregte jetzt in Paris der ScheidungSP-roj^ß eines bekannten Pariser Juweliers. Er wollte nämlich seiner Frau, obwohl er sonst, borzlich gern in die Scheidung willigte, den Schmuck nicht zugestehen. Die Frau Gemahlin aber legte verständlicherweise ganz Veson deren Wert darauf. Und brachte verschieden« Photos b<'i, auf denen sie, mit kostbaren Schmuckstücken bchangen, zu sehen war. Also sei auch der Schmuck ihr Eigentum. Nein, sagte der Mann, t»ie Sache' Äge anvers. Denn als Juwelier habe er seine Frau nur sozusagen als wandelnde Vitrine betrachtet, sie mußte mit den Schmucksache:! gewissermaßen Reklam' lausen. In Gesellschaften, iin Theater usw. hätten ihre herrlichen Schmuckstiicke die Kauflust und die Schent-lust anderer Frauen bsW. ibrer Männer an r<'gen sollen. Das G<'richt aber stellte sich auf die Seite der Frau. Der Richter betont(! dak diese Auffassung abwegig sei, denn nionn man die Argumente des Mannes gelten lasse, so würden die. Iuweliersfrauen i'iberhaupt kein persiinliches. Eigentum an Schmuck mehr besitzen, sondern in die Rolle von einer ?lrt Vorzugsmannequins hine'.n-qedriingt. Der Gattin des !^welierS wurden alle Schmnckstiicke, die von ihr getragen wurden als Vigentum ^Wgesprochen. ve! Vsrösuunlrsdesedvsrckeii. vi« VIi»I>un t)c> min. «oe. pol. nai'. rckr. S. dr. 15—lS» otl 25 V. l'.>?5. An Wlirftchen tvtgegtflm Es gibt viele Leute, die eine Leidenschaft für Würstchen haben und eine stattliche Anzahl davon vertilgen können. Der Portier cines Pilsner Nachtlokals hatte sich vorgenommen, einen Weltrekord iur Würstchen-essen aufzustellen, hatte nur nicht bedacht, daß es auch dafiir eines gewissen Trainings bedarf. Dieses Training aber fehlte ihin. Tnotzidem schloß er mit einigen Stammgästen des Lokals die Wette ab, daß er ein „Non stop-EssM" von 70 Würstchen und ebensoviel Semmeln durchführen wolle. Das große Würstchenessen ging auch wirklich vor sich. Hinterher wurde dem Manne dann recht übel, und er mußte sich ins Kranken^ Haus begeben. Nach wenigen Tag^n: wurde er entlassen. Doch daS Würstchenesjen nahn noch ein tragisches Ende. Zwei ^ge nach der Entlassung auS dem Kranken?hause starb der Würstchenesser ganz überras<^nd. Der Arzt stellte fest, daß der Tod infolge unvermuteter Üeberladung des Magens eingetreten war, der die ungeheure ^isenaufnah-me nicht bewältigt hatte. SomiNtngiack durch «Sr«ta Garbo Bei der riesigen Entwicklung des Films und seines Einsatzes für die Tagesbericht-erstattung ist es heut« keine Besonderheit mehr, dasi man selbst sich irgendwann einmal auf der Leinwand sehen kann. Manchmal machi das Slpaß, manchmal kann eS freilich auch unangenehm sein, namentlich dann, wenn man Gründe hat. nicht gerade von dem alles sehenden Auge der Tonfilmkam ern erhascht zu lverden. Daß es daneben aber auch Fälle gibt, in denen der Filnk unbewußt und ungewollt Bande wieder herstellt, die seit Iahren zerrissen waren, zeigt ein Fall auS der Ausführungsserie des bokanirlen Garbo'Filmes „Anna Mrenina" M>au wild sich bestiinmt des T.icintgstayes der Osisizier«, gleich AU Ali» ß«»g des Nt«s erinnern, bei t»em einer nach dem andern un^ den Tisch sinkt. Nun besuchte dieser Tage in-Riga ^ine Emigran-tettfamilie den Film. Zv th^r gvi^ßten Vber-ra^chmlg entdeckte sie »nt«r dtepn Offizle. ren den Gcktm und vdty. Er hatte unter der alten Zarenarmee gedient und n>ar während des NÄtkriegeG PVWch verschwunden. Da alle Nachforschungen vergeblich »varen, hatte man ihn für tot gehalten. Durch t»as plötzlich« Wiedersehen im Filiu war nun die Möglichkeit des Sich-ivioder-findens gegeben. Die Familie in Riga schrieb sofort an die Filmgesell^aft in .Voll!,wo»d mit der Bitte, den auf so eigenartige Mise entdeckten Vater d«von zu verständigen, daß die Geinen stch in Riga befänden. So hat disser Film wenigstens in dieser Arl noch ein happy end zustande gebracht. b. Chapman und Cole wird ausgerottet. Kriminalroman von Edmund Finke. Verlag PaM Zolnay. Wien. Finkes Roman ist reich an Spannungen und Verwicklungen. Des Verfassers Erzählweise ist eine lebensnahe und bei aller psychologischen Vertiefung durchaus dinghafte Art von gesunder, herzenSfrischer Siprache. Die wandelnden Personen sin^d meisterhaft dvi-ssestellt, die Handlung wird mit einer unerhörten ^t und Steigerung entwickelt. Dieser Kriminalroman, der wie wum ein zweiter. Fülle und Kraft vereinigt, ist ungeheuer spannend geschrieben und fas>z.iniert durch den wirbeln-dm W«chftl schicksalsentsch^nder Momente. Vim dvi (^lc!8 boson«^ss5 isuckt smpfmcllickv Ovgon5tc>ncte spivgei!>!«nl«! Eine dritte Front in Sftafrika Die Italiener in die Provinz Auffa eingedrungen / Der Snltan von Anssa hat kapituliert / Weiteres Vordringen auf der Nordfront ^ Die Italiener nur noch .Eilometer vor dein Tana-See Rom, 31. März. Nach dem neuesten Kriegsbericht Rr. ISS ist ein neuer Schlag der Italiener von einer Seite erfolgt, von der er nicht erwartet wurde. Die italieni- schen Truppe« sind von Assad am Roten Meer ans in einer Tiefe von 3KV Kilometer durch die Daimkil-WÜste auf total weglosem Wüfienterrain unter furchtlbarsten Wassermangel. und Berproviantiernngsschwierig. reiten bis zur «e^nz des Sultans von Aussa vorgestoßen, wo sie feierlich empfangen wurden. Aus dem Palast des TultanS weht neben der Fahne des Gultans auch die italienische Trikolore. Die Italiener sind aus diese Weise bis zum Hawasch-Fluß vorgedrungen und nähern sich nunmehr auch von der nordöstlichen Seite der Eisenbahn Dji-buti Addis Abeba. Aus der Rordsront setzen die Italiener ihre planmäßigen Vorstöße im Sektor von l^bareh fort. Sie stehen im Sek'or von Sa-kota nur mehr 1VV Kilometer in der Lustlinie von dem Tana-See. GroßluMMff „yindenbura" (LA 129) über dem Ozean Frankreich wurde nicht überflogen / An Bord des Luftschiffes alles wohl Fri^drichShafen, 31. März. Das neue deuls<^ Großluftschiff „H i n-d e n b u r g" (LZ 129) ist heute unl 5.2!) unter dem Kommando des .Eapitäus Lehmann mit 36 Passagieren und einer großell Postsendung nach Pernambuco in Südamerika gestartet. D«s Luftchiff hat Brennstoff für 120 Flngstunden mitgeilonlmen. Die Postsendung beträgt 500 Kilogramm. An Bord des Luftschiffs befinden sich auch ^^ei-tungSvertreter. Die Fahrgäste setzen sich aus Franzosen, 'Amerikanern, .Holländern, Oesterreichern und Brasilianern zusammen. Da die französische Bewilligung zur Ileber- fliegung franzi^schen Gebietes nicht rechtzeitig eintraf, nahnl „.Hindenburg" irber .ldolland und den Aernielkanal .Eurs. Um 1V.45 befand sich das Luftschiff über Eindhoven in .Polland. (Die in unserem Blatte giistern gebrachte Nachricht, daß LZ 129 Maribor überfliegen wird, n^re demnach richtigzustellen. Kapi-tan L e h m a n n hat sich aus meteorologischen Gründen fiir unsere 1. April-Route nicht entscheiden können, deshalb wurde der .^inrs über .Holland eingenommen. Anmerk. der Red.) i. Rücktritt des Rektors der Zagreber Uni versität. Der Rektor der Zagreber Universität, Prof. Dr. Stanislau H o n d l, hat sei!: Amt und seine Würde abgelegt. i. Aus dem lkonsulardienste. Der Präsident der Republik Suomi (Finland) hat den bisherigen finnischen Konsul in Zagreb, Ge neraldirektor Paul B e r k e s, in den Ranz eines Generalkonsuls erhoben. i. Bulgarische »rastwagensahrer in Au-goflawien. Am 7. d. trifft eine größere Anzahl von bulgarischen AntomoÄlisten aus Sofia an der jugoslawischen Riviera ein. i. 5kirchlicheS. Der Erzbischof von Sarajevo hat dcnl Dechant von Bröko Dr. Jlija V li o l o n i mitgeteilt, daß er vom P^t zuln apostolischen Protonotar und infulier-ten Propst ernannt wurde. Die feierliche Jnthronisierung wird am 2. d. in der Kathedrale in Sarajevo erfolgen. i. Errichtung einer neuen Moschee in Ga» rajevo. In Sarai'evo soll aus den Resten der kürzlich' eingestürzten Skender Pascha-Moschee eine neue Moschee errichtet ioer-dLn, benannt nach dem genannten berühmte., Feldherren aus dem l5. Jahrhundert. i. Errichung ewes neuen K»llgebäudes in Sibenik. In Äbenik wurde der vor einigen Monaten unterbrochene Bau des neuen Zoll gebändes wieder aufgenolnmen, und zwar auf Grund der vom Ministerium teilweise abgeänderten Pläne. i. Deutsche «öuser für bosnische Wein, bergschnocken. In der Bosanska Krajina sind ulehrere .^anflente nuS Deutschland cinge-troffen, um größer<^ Muse vo-n Weinberg- schnecken zu tätigen. Die Bauern samnieln jetzt eifrig die in großen Mengen vorhandenen Schnecken, insbesondere. in Bos. Z^ru-Pa, Sanski Most und Kljui^. i. Tod eines verdienstvollen Buchhändlers. In Sarajevo ist der dortige BuÄ)händ-ler Jaromir S tu d n i ö ka gestorben. Er machte sich durch den Verlag von bosnischen historischen Werkeil zahlreiche kulturelle Verdienste. i. Ein dalmatinischer Tonsilm. In split sind Tino Pattiera und S v e t i-slav Petro vi«^ eing^trosfen, um die Landschaften für einen zu kurbcll-ldeli Tonfilm auszusuchen, in dcui u. a. Magda S 6) n e i d e r eine große Rolle zugewieseil erhält. lu. Promotion. Donnerstag wird an der Rechtsfakultät der Universität in Ljubljana die Hörerin Frl. Donata C a p u d e r zmn Doktor der Rechte promoviert. ' ' lu. Todesfälle. In ökosja Loka ist der Bc--sitzer und Sodalvassererzeuger Gregor R e-2 e n nach langem schweren Leiden gestorben. — In Prelole bei Vinica verschied der svühere Sodawassererzeuger Franz I e-r i ö. lu. Am Krankenhaus in Ljubljana wurde mit I. April im Sinne einer seinerzeitigen Ankündigung des Ministers für Sozialpolitik ulld Bol'ksgesundheit die zweite Verpflegsklasse abgeschafft. Das Spital fiihrt iortan nur eine einzige Klasse. lu. Eine große GemerbeauSstellung wird lin konimenden Sommer in Z k o f j a L o-k a ori^fnet werden. ln. Sonntagsruhe im k^leischergeweröe. Auf Ansuchen der Fleischermeister verfügt? die Banatsverwaltung, daß die Fleischer-und Selcherläden sowie die Fleischstände an Solnl- und Feiertagen geschlossen bleiben, ausgenommen in den Monaten Juni, Juli und August; in diesen Monaten bleiben die erwähnten B'triebe all Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr geöffnet. lu. Wieder Beben ln Oberkrain. Montag unl K.45 Uhr früh wurde in ^erklje bei Kranj und Umgebung wieder ein Erdstoß »lerspiirt, der jedoch keinell Schaden anrichtete. Der Bevölkerung bemächtigte sich Panikstimmung, da es sich in wenigen Monaten bereits nm das zweit-? Beben hmldelt. lu. Wer ist der Dieb? Vor zwei Monaten wurde in' die Wohnung des Eisenbahners Franz V e r b i L in StoZii'c bei Ljnbljana ein Einbruch veriibt. wobei 15.100 Dinar entwendet n>urden. Znnäckist wurden die Gattin des .^uSbesitzers G olob und ih-re Mutter verhaftet, sie wlirden aber nach einigen Tagen wieder ill Freiheit geseht, da die UntersuciMkg ergobnistos verlief. Daml Zewm< «m»»sr TS. DvlM«M»s, den 2. April ISSb ^ Mitt ttMae^Kos Die MarVorer Derlehrs- tonserenz Morgen Beginn der Schlußverhandlungen w der Frage des Grenzbahnhofes / Am 13. Mai Aufnahme der gemeinsamen jugoslawisch-österreichischen Reisendenabfertigung / Verlegung der österreichischen Grenzkontrolle von Spielfeld nach Maribor treffen die Bertreter der österrei-chlscheil und ingoslatvischcll Zentralstellen in Tiraustadt ein, um die letzten Borberei-tunIen für die Einführung des Dienstes ain n^'uen Gr, >Tpielfl'ld oder Leibnitz für die jugoslawischen ^^^er>ret«'r kauni möglich wii-re. Denn die Abwicklung des gemeinsamen (^renzdieniteS e rfordert einen größeren Ap-0l,rak un!-' ni'lirrre Dutzend Organe, mit anderen 'iZ^torten, die österrtiichis^ien Grenz-dchörde» werden in Maribor amtieren. Das; anch daS wirlsä^aftliche Moment hier eine groste spielt, ist nicht ooil der .Mnd zn weiü'n. Deshalb ist auch das Interesse verständlich, das den E'gelnrissen der ntvrgen beginnenden Vertchrskonserenz allenthalben entgegengebracht wird. Die Vorteile, die die geineinsame Rei^en-di'iurlisciligung iin (''irenzverkehr mit si6> firingt. sind einleuchtend. Der Reisende wird sich nnr einmal der C^renzlontrolle zn im-l<'rziehen I?aben. und zwtn- in Maribor, mo^ siei die beiderseitigen Organe zugegen sein werden. Der Pas^ wird non den jugoslawi-scheil nnc> den öste'-reichischett Äe,^mten in einenl Arbeitsgang kontrolliert, die Zollre-nision wird linr einmal vorgenoulnien. wo« bei N)ieder die '^^ertreter beider Behörden initn'l'ten. Die ,Zng'^ werden von den beiden Bahnocrwaltttngen abgefertigt und lanseii. noin ver5ehrStech»ischen t^esichtZ. Punkt aus betrachtet, schon von Maribor auH gegen Norden auf österreichischen! Ge« biet. In den durch!«nfenden ^^iügen wi.d die lourd<' der Bruder der .'»Hausbesitzerin, der i^tiiecht Johattn S <» n i e a, festgenonnben. 7^t wurde die Untersu6)nng iir einer an-dcreil Richtung anfgenonimen und deim bwstnnrt Z a l e t e l j eine >>ansdurchsu-chnng borgenonlmen. wobei Dinar vorgefunden wurden. Der (Gastwirt war in sinanziellen Schwierigkeiten, loeshalb der ?.erhei' rateten Michael Pe ta u e i e, auf den er nicht gut zu sprechen war, in Streit, vlötz« liä'. zog er ein Messer uird stieß e.^ seinem l^ner in den Oali. Tödlich getroffen, sank Petau?i<": zu Poden Utld erlag in wenigen Mlnnien P"'l-'! ilng. Der Täter n>uvde joson festgenommen. Kontrolle der Kahrgästc von beiderseitigen Organen gleichzeitig durchgeführt, weshalb die österreichi.sn»zlert mitwirkte wie Frau Gslob. Er 'st Heuer Mitglied der Zagreber Oper und verstand es. sich ntit seinen: prachtvollen Stintm Material ui^ seiner hohen Mtrsrkalität beim dortigen Publikum allgemeine Tytnpathien zu erringen. Diese vier hervorragenden San ger werden dem diesjährigett Koitzert der „Mütica" sicherlich ein besonderes Gepräge aufdrücken, weshalb das große Interesse, für diese große Karivochenaussührung allent. halben herrsck)!, nur allzu verstmtdUcki ist. Derdl« Oratorium „Itequiem" Zur jiarwochiN'Aujsührung in Maribor. Der Äingerchor der „l^l,isbena M.'.tlfa'' Hot sich bei der Znsantinenset^nn-g seines ^on-^^rtrepertoire. für einc^^ der l^randioleste,, Werke der Minif^^Weltlitcratur. Berdis Ora« toriunt „R e q u i e m", entlckiiede«. Der Chor widlncl sich der Aufführung dieses Werkes mit grösjter (^eltnssenhaftigkcit nnd Eifer, die eilt dernrtigc.^ 5tück ''rl>eis6)t. Ora-loriunt erfordert für die stilgerechte Ansfüh' Mtlsi einen gros^ea (.^hor, iueShalli zur Mit-wirkultg dor (5hor de-^ (^'sultgtx'reines „M a ri b o r" einlieladcn ivuide. der seine Mit« wirtung gertie zusaote. Auf diese Weise wird ttilscr konzcrtliel^end'^c Publiknui le^^'n-heit haben, in der ^tarmo.1)e die bcid'U Nrtsten (!>l>lire von Maribor, gegen llV Zänj^er und Zängerinnen, vereinigt zn l)ö-reit. !» gett. für die Mitivirkultg unsere hervorragendsten länger ^'N gewinnen. Den Sopran pan übernahnt die in» gail'^en ?tuat überaus beliebt^.' 'l>rimadonna der ^'jublsanaer Oper Frau ZIata j it n g j e n a e - Gave l-l a. die unscrenl Publikum von ihren Gaist-spielen im Theater bereit.) i^nt besannt ist^ Auch?^rcin B e r n o t - G o l o b, die die Alt Partie übernommen hat, ist Mitglied der Lljubljanaer Oper und gastierte ber^'itS in der Draustadt. U. a. hatten lvir im Vorstrhr (Gelegenheit, ihre prachtvolle StiiNine beiin z^ivitzert dec> l>iesaugv»!rein''c^ „Maribor" in Dvoraks „Tedeuin" zn beionndern. Die feierte oängerin ist auch ans^'rt^^tlb der (Grenzen unserer Heiutat hinreichend kannt, da sie aui in ernatienalen Festival in Florenz Ostere' Lieder iillerprttierte und bald darauf Mich i it Ronl uiit grossem (!xrfolg ,iasti>rtls erste Stadt Sloweniens ein Ast?r für Tuberknlcsekr^inse erhält. Dies sei insbesondere unserer Tertis« Industrie ivarm ans Herz gelegt! Mvlfond Dt'r Antiluberkulos?ndinar zur Errichtuiig eines ?livls für ^nb<'rtulosenkrankc in Maribor «r, eichte Ende März bereits d'e an-sehnliche >>ösie von Dinar. Teit hochherzigei, 5p"iidern wird aui diesem Ä^ge di'l.- lierzlichstc Dank für 'hre Opser-neudisileit angesprochen. Aui Grund der Nnniniern und IN Bürgermeister Dr. Juoan ist in koni ntunalen Angelegenheiten nach Veograd abgereist, um vor allem »vegen der Bestätigung des städtischen Boranichlages zu iitter-venieren. Während seiner Abwesen'lieit ve^ ' tritt il)n Bizebürgermeister e b o t. iti Die rumänische 5königin durch Mari« bor. Moittag Nacht hat, auS Wien kommend, die rumänische Ä^öttigiir-Mutter unsere Ztadt passiert. Die iiköttigiit reiste in ihrem Hofwagen, an dem in Maribor noch z^wei N'eitero angekoppelt wurden. IN. Die neuen Autobusse eingetroffen. Die beideit in Nüritberg angekauften Dieselmotor chassis stitd Moittag in Maribor eingetros-felt. Die .^iarosserien werden von hiesigen werbetreibeitden angefertigt »Verden. nt. Am 7. und 8. April sindet die erste Ziehung der Runde der Staatlichen Klas senlotterie statt. Es empfiehlt sich daher, sich zur Teilnahme ehebaldigst zu entschließen. Die Mariborer .Hauptkollektur der Staatli-cheit ^tlafsenlottyrie, Z^nkgeschäst B s z j a k, Gosposka ulica 25, ersucht ihre Kul'den, unverzüglich mitteilen zu wollen, ob sie die ihnelt zuizesandten bziv. von ihnen reservierten Lose behalten »vollen. Die Lose tnö-gen ansonsten sobald als möglich retourniert n'erden. > ni. Ofterfahrten de« „Putnik". Zu deli OsterseiertaM! veranstallet der „Putnik" einen zweitägigeil Autocar-Ausflug na6) Blod. Abfahrt Sonntag, den !2. d. um Uhr, Nilckkehr anl l3. d. um 24 U'hr. Pauschalpreis sFahrl, Verpflegung und Nächtigung) Diit 2W.—. Am 12. und 13. April ivird auch ein zweitägiger Ausflug mit dein Autocar itach l^)raz unternoiittneii. Abfahrt i^ür ciie un.'i snIÄljiicli äe.'» Nin.^t.iieiäenZ ineines innjx.^ljxeliedten. unver^'eliliciien (istten unci Vuter.^;. cls8 Nerrn /^nton vsuerle ^rxvit^.'^eiie ^nteünaiime unci lZeteili >;unt; »tNi l^eieitvnbsLänLni^ .^nvvie für (lie Krün? niicl I^Iumeil^l^ciiclen .^u^eit wir allen Verxvunäteli. k^reun-«^eii nii(l tZeIten nn^erLN aiier tierz^lietisten Dunli. Inslzesonäeil.' >vir iieicken Nerreii NomLeistUeiien tinci cler IV^usticicapoile lniter ^er l^eitnnk äcL Nerrn Kup^'Uniei^ter.», iVlux 8eitönltvrr 5ttvvie äcn tsurren ögnxern voiii (Ze.'inn^rverein '^I^ieäertufel«, welciie teuren Vt.'r';tnri?enen uliter er^reifencleii XVeisen letiite (ueleite ?aben. iVl tt r i t) l) r. i. >^pril 1930. DoimeMvy, den S. AM W«. Nmnme^ 7K. Äomttag, den Z2. d. um 8.30 in» RüÄchr am MontQg, den 13. t>. um W Uhr. Jahr- preis Dm M— Alle näheren Jnsornvitio-neil in den Bmos des „Putni?" in Mari-lwr und Celje. ln. Märchenerzählen in den Lheaterpau^ sril ini Burgkeller. 3Z9S Nl. Wetterbericht vmn 1. April, 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser —w, Barometerstand 739, Temperatur 15, Windrichtung NS, Bei^lkung teilweise, Niederschlag V. ««vtnket der Antttuberkulosen - Liga! «»»«»» ksln ^ <0. Umillll?! ^ ?rslme von » Diaar smt dei uvs xel^au^e I^ose Die Schwester erschlagen Erschütternde ländliche Familietltragödie vor den Richtem Eine erschütternde Faniilientragödie kand heute »vormittags vor dem klause lebte auch der Man?? der Therese Kasne, Frailz a j ?? e, der es aber lvegen des elvigen 1I??friedeils vorzvg, das Hauß zu verlassen und zu seillen? Bru^'r i?acki Spod. Jabla??e zu übersiedeln, lv«hre?'d die Kinder bei der Awtter in Moste,"nv zurnäblieben. Der Fried?? Aug>icke über sei-?le Schlvester liev ?l>?d versetzte ihr cil?ell fürchterlil^i? .i)ieb auf de?: Kopf. Blutiiber-ströl??t brach die Frai? zufa?nmel? und erlag trotz aufopferu??gsvoller Pflege wenige Tage darauf im Lnalllenhause der erlittenen Berletzungei?. .Colar,^ der sei?»e verll>erf-liche Tat eingesteht, verautlvortete sich auch i?? der heutigen Perha,ldlu?rg daulit, daß er il? höchster Erreguilg gehandelt habe. ?luch ltiill er vol? d<'r .'(lacke i?ichts lvisse??, so>?dern versickierte, daß er de?? .^)ieb lnit einen? Kilüttel ausgeführt liabe. Borsitzender des 5el?ats ist ^Vtreisgerich'tsrichter Lenart. ?oäh-re>?d die ..^treisgerichtsrichter Dr. Kot?lik uild Kol^k als Beisitzer silligicren. Die A?t-klng<' vertritt LtaatsniNlmlt Dr. Dev. Der Sellat 'erkailllte j»wlar für schuldig n??d verllrteilte ihn z?? sieben Iahren schweren .Kerker und zur (^alilill?g ciner Entschii-d'ignng n?l de,? Mtten sej?ler tote,, !Z''!>am>trolten. p. Bannerweihe der Iugendgruppe der „Jadranska straZa" in Hajdina. In .^^aidiila lourde vergangelle?? Sonntag i?? s^ierlich.'r Weise das Bailner der dortige?! Jugel?>dgr?lp-Pe ^r „Jadra?lsfa stra/a" eingeweiht. Die Weihe ??ah?i? Pfarrer S k n h a Ia vor, lvährend als ^^^tin die Lehrerin Frl. V 0 r » le fungierte. Bei dieser Gelegenheit hielten Oberlehrer P e t j e ll??d J??spektor S terk sinnvolle Ansprachen. Für die m>l' stergültige Organisation hat sich vor allen? die Lehreri?? Frl. Elilse e g a verdient ge macht. Rationakdealer in Marwor Repertoire: Mittwoch, l. April: Geschlossen. Donnerstag, 2. April ui?? 20 Uhr: „Ball im Savoy". Ab. A. Gastspiel Zlata Gjungje-nae. Donnerstag, 2. 'April >?»? 2<) Uyr: ,^all im Savoy". A. (Gastspiel l a i ? G j u n g j e n a f. Freitag, ^Avril: Geschlossen. Saftwlrtetavung Die Gastwirtevereinigul?g von Ptuj hielt dieser Tage unter den? Vorsitz ihres Ob inallnes Frailz M a Ii 0 r i e ihre Jahrec-haupwersanlmlung at?. Der Bo'.sitze?lde gedachte nach der Begrüßung der Anlvesen^ den, unter de?le?l sich auch V.'r?reter Fremdeitverkehrsverbandez u>?d des Äast^ lrirteverballdes aus Ljubljana b^sandei?, zul?ächft der iin Borjah^' verstorbe?len Mitglieder, derell Aildenkell durch eilien hrei-sacheil Tlava-Ruf geehrt lvurde. Deln B.'richt des Schristfichrers ist zu e:tt ilehlnen, daß die Orga?lisntioil «icgeilivärliii 178 Mitglieder zählt. Wie schlve.r sick> die Wiltschaftskrise all6) i?l diese», (''bewerbe-zn'eig anÄvirkt» ist darans ersichtlich, iil'. Vorjahr i?ur eil?e Gasthauskoi?//.'ssion erteilt lvurde, ?oähre?id Mitglieder das '.''e werbe zurücklegten. Cinen vollen hatte der Servierknrs anfznlveise??, a?? den? Personen teilnähme?!, '^r .kassier berich tete, daß die Ei.nnahmen ??n vergange?,en Bessere Bahnverbindungen Ein neues Zugspaar auf der Strecke Zagreb-Zidani niost Den wiederholten Borstelluligen der interessierten Kreise Rechnung tragelrd, har sick, die Bahnverwaltnng jetzt entschlossen, zlvischen Z i d a?l i nl 0 st lind Z a-greb 15. Mai ein weiteres Personenzugspaar laufen zu lassen, das i?« erster Linie der Verbesserung der Zugsvezbindull-gell lnit Mar i b vr dienen »vird. Der neue Zug fährt un, 2:;.20 Uhr nachts voll Zagreb ab und trifft lln? Uhr in Zidani most eil?, wo der Anschlilß an dei? ?inl 3.25 llhr in Maribor eintreffenden Triester S6)??ellzllg hergestellt wird. In umgekehrter Nichtung l>erläßt der l?euc Zug Zidani most um IS.02, iln Anschluß an dell von Maribor uln s>.44 Uhr abfahrellden Personenzug, und langt in Zagreb um I4.l)4 Uhr an. Wie bereits berichtet, vevkchrt ab 15. Mtrz zivischei? Mari b 0 r und 6 ak 0 vee das vor einigen Jahren eingestellte Perso--nenzugspaar wieder, das bald ?lach 8 Uhr vormittags die DraiMdt verläßt ul?d gegen 14.30 Uhr hier eintrifft. Die Züge si?ld g?'t frequentiert und beweisen, l?)ie !ehr der^'u Wiedereinführung notivendig l?>ar. Das P.i blikunl wird jedoch daralif aufmerksan? macht^ daß das Zllgspaar nur versll'5wei!e verkehrt, um seine Notwendigkeit sestzlistel len. Sollten die beiden Züge nicht geklü-gend frequentiert lverde??, iverden dieselibe?? schon in kürzester Zeit wieder eingestellt, so-daß sie nach der neuen Faibrordnnng i??cht mehr geführt werden würde?,. Dasselbe gilt auch für das neue Zugspaar Zidani nl?>i't — Zagreb, das ebenfalls eingestellt ???elden soll, wenn dasselbe nicht ge??'i'»gend beliiztzt lvird. Jahr 1<).?^!Xi uitd die Ausgaben 10 289 Di-llar ausll,achte??. Das Bi'relnsoerinög''n wuchs auf ^^2.t;i2 Dinar a??. Der Mitglieds betrag il^tlrde ?nit 45) Dinar festgesetzt. Für den (ijastivirteverband beri^itete D?-rektor P e t e l ?> ausführlich üb<'r die Lage inl Gastgelverbe u?ld die Tätigkeit des Verlialtdes. Redner besprach die verschieo.'->?en Abgaben ul?d stellte die Revision der ?ck'a?llktaz>' iil Aussicht. Auch teilte er mit. das; den Gastlvirten, die eigene Wei?igärten besitzen, ei»?e geiviss.' Meilge Weii? vhne '.5llt-ri6)tul,g der Perzel)eru!ll^sfteller zur Ber-sügu??g gestellt ?r>erden soll. Der V'^treler des Freindenverkehrsverbandes P r e t-u e r sprach eillget>eud über die Tätigkeit des Pers6ii^nerungsvereines, der >>ai?d in .^'^and init der Gast?virteorga??i'atiou siehe. Bei der e u iv a h l der Leitung ?vnr-de der bisherige Obnla?!?? Fra?iz M a h 0-r i in seiner bisherige,? Fnllttivn beüä tigt. Bizeobinann ist Abgeordlleter Michael B r e u e i llxihrend «sich der i'ibr'.ge A n s l rl- u ß folgcllder,naßei? zilsamn?e?lset?t: ^'.oief Berlik, Joses Da?nisch, Ferdinand V'rnst, Fral?z Zfravi?la, Lorenz .^frajnir, An ton ^lore sSv. Barbara), Eduard Marillie 5v. Urban), Josef Jlov^ek (So. Vi'), Frled r.ch Vreg (Sv. AndraZ^.), Anton Bilönil lMe^govci) und Thomas ToS ('Sv. ?rndraLi; Eriatznlänller: Zvonto MeSieek, -tefan (V,ro gov^ian und Felix K^os; Ans sichrsaus s ch u ß: Julius Wasira?ldl, Mar Wcißell-steil? >n,d Martin Poroi^nik, Ersatzmänner Alr-iS Bretels und Matthias Türk; Schi edsge ri rl- t: Franz Mahorik^. Mar Weißensteill und Jnliils Topolovee. iveitere?? Verlans der Tagung ?vnrde>^ die ?ahu?lge?l i?? den? Sinne ei?,er At?n-derilug unterzogen, das; sich der Wirk?lngs-lrels der Vel-eiilignl?si küllstighin auf >>.' Stadt und de?, Bezirk Ptuj erstreckt. p. PromoUon. An der ^razer liniversitä! wllrde dieser Tage Herr Josef P 0 P 0 vi der Sohn einer l>ekannten Fainilie ans Ptllj, zun, Doktor der gesamte!, Heilkunde promoviert. Ul,ser herzlichster l^^lncknnimch! p. Blitzschachturnier. Sanistag, dei? !. d. tlu 21.15 Uhr beginnt im Cafe „Europa" '.n j.M wird?" llnion-TontN»o. Ta.^ große C?eigll'.-Z. der grösjte Filn? all'.'r Zeile,,: „Michael Strogoss, der Kurier des ^^ren" in de^ltscher Sprache. Dieser gigantis6>e Filin 'l'urde soeben fertiggestellt und l)at die Pceniiere ?n ^Zagreb eine?? Rekordbesuch erreicht. Mal, nesinnt, Mutterliebe ui,d Freundschaft, .''talnpf und .'(leldeututti, ^>;iebesleid und Lie besgti'lrt sind Motive des Filuls. ^'^n dei! Hanptrollen Adolf Wohlbrücl, Maria An dergasr, Tl>^'o ^^inc^en lind noch t) mit den beri'lhnlten '»ioinis.'rn Vlas»a Burjai, nnd Theo Lingen in den Hauptr>^l len. Blasta Burjaii, der unv-.'rgei'.liche sv-l-s6)e Feldlnarschall und Theo Lini^en, der unvergeßliche ^artast unterhalten das Lu-blikilin von Anfang 1>is zun, Ende. C'ne äußerst kviiuisch-spannende .Handlung von Heldentuin und Geistern. In Vorbereitunl^ der große Usa-.^kriniiualsilin „Einer zuviel an Bord" nlit i^^ida Baarova, Willi Birgel Ulld Albrecht Schoelrhals in den H?up!rollen. Zu deu Osterseiertagen gelangt in :'.u-seren, .^tilio der populärste deutsche Roiua», „Schloß Hubertus" nad, l^^anghoser zn' Vorfil'hrung. Apothekennachtdienst M i t tw 0 ch: 5t. Antonius-Apotheke (Mag. Albane/e) und 5v. Areih sMag. V!d-mar). Donnerstag: Schutzengel-Apotiheke (Maenüge aus ztvei Red^si ersichtlich, die in der dieser Tag« abgehaltenen Jahreshauptversammlung ver Kanfleu-tevereinigunq fl'ir P tu j—Stadt flel>alten wurden. ' Der Vorsitzende Obmann Le n a r t erstattete einen ausfürlichen Bericht übe? die Wirtschaftslage am D r a u feld und den (MgrenMden Gebieten und erwähnte, dah die Depression nach wie vor anhält, wiewohl hie und da Anzeic!^n einer kleinen Wendung zum Besseren unverkennbar sind. Im Ge-s6)äftslebcn lvar im Vorjahr gegenüber den fril^ren Jahren eine l^^bhafte Mtivitiit zu l>er.^eichnen, dies aber infolge der besseren O b st e r n t e und der wenn anch geringfügigen (i^holung der Preise für die hauptsächlichsten Bodenprodutte. Die Kauleute anl Drause^d und mehx oder weniger auch in den übrigen Gebieten Nordsloweniens, aber auch ganz Jugoslawien, sind zum größten Teil von der Kaufkraft der Landbevöskerung abhängig. Ist eine schlechte lernte zu verzeichnen, so ist nicht nur der Bauer, sondern auch der K'nufnlanii davou betroffen. Diese Ab^ngigkeit ist umso empfindlicher, als uns eine genügend aufnahmMhige Industrie fehlt. Tin großes Unglück für den Kaufmann ist d<'r G e l d m a n g e l, der eine Folge der Illiquidität der Geldinst'itute ist. Wäre dieser Umstand nicht da, dann könnte sich auch die Krise nicht in so erschreckenden AuAnm-s;en auswirken. Zur Milderung der Ikrlse des Geldmarktes wurden schon zahlrei«^ Vorschlai^c unterbreitet, jedoch keiner konnte bisher die inaßgebenden Kreise davon überzeugen, das^ gerade hieritl die Ursachen für die.^rse zu suchen sind. Als der Ba ue rn-s ch ntz in Kraft trat, brachte er auch dem Landwirt nicht den erhoffte» Nutzen; im Gegenteil. er brachte ihn nur Schaden, da der Bauer dadurch seinen bisher uneing<^schrünk-ten Kredit verlor. del nicht recht entwickeln, eben da eS an Geldmitteln mangelt. Der Biehhandel stagniert ebenfalls; es mu^ festgestellt werden, daß stch dieser Zweig der Landwirt» schaft, ehemals der blühendste, gegenwärtig nicht mehr rentiert. Infolge der gegen Jta-lien verhängten Sanktionen stockt dle Ausfuhr vo-n Bodenprodukten dorthin vollends, »vas für den Kaufmann einen unermeßlichen Schaden bedeutet, besonders da für den Ausfall des Italien. Marktes kein Ersatz gefunden werden konnte. Der einzige Lichtpunkt in der trostlosen Lage ist die gute O'^sternte. Die geringere Konjunktur verstanden es die Hausierer auszunützen, indem sie die Obstgegenden überschwemmten und den Bauern verschiedene, teilweise sogar unnütze Waren, aufdrängten. Dagegen wurden zwar Schritte unterinommen, doch ohne Erfolg. Tinen schweren Schlag für das GeschSftS-leben bedeutet ferner die Mrzung der Bezüge der öffentlichen A n g e st e l l t e n, die in den letzten Jahren bereits drei,nal angeordnet worden ist. Durch dies« Maßnahme müssen sich die ohnehin bescheidenen Einnahmen der Kaufleute um einen starken Prozentsatz verringern. In Ptuj allein ist «dadurch ein Ausfall von Zü.vlX) b>is Zg.vlX) Dinar monatlich festzustellen. Aus den angeführten Gründen sieht die .Handelswelt der Entwicklung der Dinge mit kritischem Auge zu. Der Prälsident der Handels-, Gewerbe-und Jndustriekammer IelaLin beleuchtete in einstündigen Ausführungen die allgemeine Wirtschaftslage und erkISrte, der Handel befinde sich gegenwärtig in der Deszn sive. Die Geschäftsleute seien von der Erhebung von Protesten abgekommen, da sie nicht gebührend gewürdigt werden. Den 5wufle>l' ten bleibe nichts anderes übrig, als ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Durch die gegen Italien verhängten Tank tionen ist, wie Redner iveiter ausführte, der Holzhandel am meisten betroffen, und zwar nicht nur der Kaufmann am Lande, soi^rn Trotz der misgezeichneten Qualität des, auch in der Stadt. ES wurden uns von den voriährigen Weines kann sich der Han-! Weststaateil zwar einige Konzessionen einge- räumt, doch wiegen diese den unS auferleg, ten Schaden beiweitem nicht auf. Der Grund die JlliqMität der G e l d i n st i t u t e ist zum großen Teil im Mangel an Vertrauen bei der Bevölkerung zu erblicken. Die Po. litik der Nationalbank läßt viel zu wünsr^n übrig; in den letzten Jahren wur. den dm Kaufleuten ^edite in der Höhe von rund 800 Millionen Dinar angekündigt. Der FiSkuS verursacht durch seine Äter. triebene Steuerpolitik die Abmeldung der Handelsbetriebe, worunter auch die Staatseinnahmen leiden. Die Steuerlasten müssen unbedingt der Zahlungsfähigkeit der Erwerbskreise angepaßt werden. Es ist notwendig, daß die G^chästsleute in den Steuer- und ReNamationSauSschüssen eine ent-scheidende Rolle zu spielen haben. Die einzige Konjunktur, die deutlich zutage tritt, ist die lebhafte Tätigkeit dop T e x t i l i n d u-st r t e, was am deutlichsten in Marivor und Kranj in Erscheinung tritt. Bvttenberlchte Ljubljan a, 31. März. Devisen. Berlin 1749.20-17W.0g, Zürich i424.2S— I4SI.29, London 216.34—218.39, Newy^rk Scheck 4343.94— 4S80.W, Paris iK6.S1— 290.0b, Prag 181.12—182.22; österr. Schil-ling (Privatelearing) 9.22—9.32, engl. Pfund Sb0, deutsche Clearingschecks 13.85— 14.05. Zagreb, 31. März. Staatswerte: ÄltiLysslhaden SVV.Sb-ZSo.SV, 7^ JWesti-tionsanleihe 80.09—0. 4?S Agrar 46.25—0, Bogluk 6S—67. 6?6 dalmatinische Agrar y1.S0__0, 756 Blair 7S.ö0-73.Ü0. 8?6 Blair 3I.M—82.50, Naticnalban« S«X>-0, A^rar bank 246—^0. Eine wichtige Meffevemnstalmno Ebenso wie im Borjahr findet auch in diesem Jahr, u. zw. vom 7. bis 10. Mai, in Breslau die Südost-Messe in Verbindung mit dem traditionellen ft^schen Landma-schinemnarkt statt. Die besor^r« Aufgabe dieser SpeKialmesse dieser Art ist es. den Han delsverk^r ziwis«!^n Deutschland und den südosteuvopäischen Staaten durch den Austausch deuts:!^ Fertigwaren, insbesondere lan^irtschafMcher Bedarfsartikel, gegen Agrarpvoldukte und Rohstoffs zu fördern. Im Hinblick auf den grohen Erfolg der BreSlauer Veranstaltung im Borjcchre liat auch in diesem Jahre ivl^der oas 'Itallonat-komitee der Jugoslmvisch'deutschen Handelskammer in Beograd die Organlsation ?er Beteiligung der jugoslird. Das Nationi^lkonutec tiat sich zwecks Erleichterung de? Beteilig tug der jugoslawischen Exporteure an ^er lauer Messe bereit erklärt, die Warenvri'i^'en derjenigen jugoslawischen Exporteure, dle derartige Muster.^r Werbung für ihr' ren auf der Breslauer Messe ailsnellen -ncl, len. zu sammeln und diese von sich aus na ^> Breslau zu schicken. Die betreffenden 'Utio-slawischen Firmen ki^nnten derartig« Mieter nebst ihrer Geschäftskarte an das l^atiincil-komitee in Beograd. Kralsev trg 1.'^, landen, welches den Exporteuren auch sonst zu allen Auskünften ^züglich der Messe jederzeit gern zur Verfügung steht. Di« Generaldirektion der jugoslawis^en Eisenbahnen hat den Besuchern der Br's-lauer Messe eine Fahrpreisermäßigung von ö0?8 für die Rückfahrt bewilligt; ähnu-he Ermäßiguugen haben auch die tch?chosl5^^a-kischen Eisenbahnen gewährt ivährend die deutschen Eisenbahnen eine Ermäßigung von 60für die Hin- und Rückfahrt gewähren. Die Messeausweise zur Erlangung der ermäßigten ssahrkarten kann umn b'^tm Deutschen Berkehrsbüro in B?ograd. iev spomenik 5, sowie bei allen Vertretungen de« „Putnilk" im Lande erhalten. X Mariborer Viehmarkt vom 31. März. Der Auftrieb belief sich auf 8 Stiere. 108 Ochsen. 360 Kühe, 14 Kälber und 9 Pferde, zufamlnen 399 Stück, wovon SI3 verkauft wurden. Es notierten: Mastochson 3S0—4, Halbmastochsen 3—3M, Zuchtoch'en 3.20— 3.60. Schlachtstiere 3.S5-3.S0, Schlachtmast kühe 3—3.7S. Zuchtkühe 2.ü0__3. Beinlvish 1.80-2. Melkkühe 3.25—3.80. trächtige he 3.25—4. Jungvieh 3.25—4, Kölber 4.50 —5.50 Dinar pro Mlo Lebendgewicht. X Di« .Priv. vewerbeban? wird von ihreni Reingewinn fiir das Borjahr eine Dividende von 8 Din pro Aktie ausschütten. X Bor einer Martabwertung? In izen letzten Tagen treffen auS Berlin wieÄ^r Mel düngen ein, wonach Deutschland den Mark, wert um 40?s senken will, wi« dies in meisten anderen Ländem der Fall war. dadurch soll die Preislage in Deutschland der des Auslandes angepaßt iverden. Jugoila-Wien wäre durch diese Markentwertung swrk betrosfen, da es sich beim gegenwärtigen Clearingstand von ntehr als 470 Millionen Dinar um einen Verlust von M 200 Millionen l>andelt. Uebrigens 'väre der vlL deci vsr VoMGkMG ?kG»mSG nallni itiejl (Iö8tisib den fremden ctvvu!; nüiier ins ^uee unä sak, äsL ei ein von etva 40 .laliren Lein mocii te. k:r Iiatte sclivv^lr^e. l!urci»6rinxen6e ^ULLN. eine bloieiie <2e8ieitt8karbe. eine Rtark markierte dlase unci einen 8ed>var-z^en. >vvi^!?eflflei;ten ^ciinurbart. tru!;-l^ili velIt^I^en!iIuuL5 Wunii, nl»c! !edtv über und rasenä rtof er tilnlldvr: »tte ds! I^aüt d0c)tl mal küren, vorüber ilir Iac:kt. Vielloiviit I^ön-non >vir zlusammvn lacken!« »lcii laelie nielit okt.« enteeLnete der ^Vvmdv. »ador ied dokitltv mir «tooa ci0c:li vor 2U laekvn. >venn ic:Ii 1.u8t 6a?u iiabea 5oUtv.« »Vobvr meinen Klepper iaetit 'lir; aber ieii mSelite suck nietu raten, über semen Nerrn laekenl« set^rie v'^r-taenan. indem er den Oexen xoe und iiicli drokend "ioikiem ^iderk;aclier nü-borte. ^ ^ .M ^'WWHWMffWW Dm»««t»s. den 2. April IMg. .MvriHorer Nunlmsung der Frage der Eiilfnhrkontrolle schon in den nächsten Tagen erfolgen, da die Besprechungen, mit der deutschen D<'Iegation viosfncki davon abliängeu. X Zur Stützung des Franc iverden von der Bank von Frankreich umfassenide Maß. nahmen getroffen. Als erster Schritt erfolgte, wie bereits er^vähnt, die Erliöhung des DiSkontzinSiusse.) vo,l 3)^ auf 5^. die ein Äk-flicheil des Goldes verhinderil scll. Die neuerli^ie .Ai^se^ ist qri^ktenteils auf Pst?cho-l^'gis.chc V^om<>nte zurückzuführen, die von der Spekulation sofort aufgegriffen worden sind. Der Angriff gegen den Franc ziehl a-uch d<:n schweizerischen Franken und dc,t holländischen l^nldcn in Mitleidenschaft. Aiaße dazu beitrogen, dtvz Interesse ani olympischen (bedanken zu fördern. Daher sind Gäste und Freunde mißlichst zahlreich mit.iubringen. c. Berkhrsimsall. Jil Brezje bei Mozirje im Sanntal wuvde daS achtjährige Töchter-chen einer Taglöhnerin von einem aus Mo« zirje kommenden Kraftwagen angefahren und zu Boden gestoßen. Das Mädchen erlitt schwere innere Verletzultgen und wurde iil das Krankenhaus Celje eingeliefert. c. UnsaR. Bei dem solnltägigen Spiel >^r Reservemannjschaften „Athletiks" und des Sportklubs Celje auf dem hiesigen tÄlac's stürzte der „Athletiker" Staukv Gori^ek sus f; er mit cin.!r Verrenkung d<'s Schli'lssl'llieln.) und de.^ rechten Armes in das !»krlinkenhnus eingelie^evt werden mußte. ^ Zisteiea e. Die Kunftausstelluug im Kleinen Saale des Hotels „llinon" in Celje enreut sich eines inlmer lM>afteren Besuches. Ein Bild des Altmeisters Grohar, das etn>a achtzig Jahre alt sein dürfte, erweckt besonderes Interesse. Stark vertreten sind vor alle-n Jakopie. Sternen, Kl^emeneiv uud I'akac. Bon den Plastikern lenkl Iajc das Augenmerk auf sich. Wir empfehlen mlseren 'i.'eicrn sehr den Besuch dieser KuMck>au. e. Bom Sokolgau Celje. Kürzlich hielt ide« Sokolgau Celje seine Hauptversamm lung ab. Es lvaren rund »0 Borsitzende und Borsteherinnen anwesend. — (^uobmann Mstko Poljöak. aus LaSko begrüßte die Er schienen«», insbesondere den BerkandSob maml Dr. Pichler aus Beograd uud den Aauältesten .'i^errn Smrtnik. Die Neuwahl des Gaurates hatte folgendes Ergebnis: Muobmann NasKo Poljkiak, 1. Stellvertre-ter Grobelnik (Celje), 2. Stellvertreter Berk (Sevnica), Z. Stellvertreter Klun (Za gorje), Gauobmännin Gruden (Celje) 1. Stellvertreter!,r Klun (Zagorje), 2. Stellver lreterin Juvan (Sevnica), Stellvertreterin KriLmaniK (Gornji grad). Der Gan Ce !fe wurde in zehn Kreise aufgeteilt. e. Bom Radfahrerklub. Der Klub der Slowenlsck)ett Radfahrer in Celje hielt dieser Tage sein« ovdenüiche Iahresversamni lmlg ab. Me Neuwahl des Klubrates hatte folgendes Ergebnis: Obmann Mirko ?^jZ Obmainistellvertreter Jo?«k.o Anlan, Sch^^ift sichrer Oskar Leskov^iek. Stellvertreter Io sef (!epin, Kassenwart August Kuiner, Stell vertre^r Anton ^Pes, technischer Refcreu A. Bremec: Klubräte: (^^anis. Kramar Oblak, Lampret, öeligo und Barlec. Rech nungsprüfer Ianko Wagner und Blado Bu ,"ek. Das erste Fruhjä^srennen wird ain April durchgeführt. e. Jahreshauptversammlung. Die Berei nigung der Hausbesitzer in Celje hat ihre diesjährige Hauiptversanuillung a,n Sauis-iag, den 4. April im Saale des Hotels „Europa". Beginn UNI halb 8 Uhr abends. c. Schadenfeuer. Am Samstag sta>:d lick) das Wirtschaftsgebäude des Besitzers ^anz Ajdic in Podgora bei gnmrtno an der Pak in helle« Flanimen. Das gesanüe Wirtschaftsgebäude brannte nieder. Bei den Löscharbeiten verunglückte der ^euevwehr-ntotels S?oberne stvttfindenden Olympia-Wend des SkttlubS Celse aufmerksam ge,nacht, w'i deul neben einer Filmvorführung zwei Teilnehmer an oen Olympischen Winterspielen in ß^rmisch-Partenkir:^n sprechen werden. Der ^ilni ist «ausgezeichnet gelungen. Mnn wird auf der Leinwand auch eine Reihe „belkannter isichter" ans Celje und Lsublsana zu sehen bekommen. Die Veranstaltung iin v'jeichml des großen Wintcrolylnpi nigg-HauS. Dieser Tnge haben die hiesigen! Schulsch^vestern das an das Kloster angrenzende .^>aus des bekanten ssallfmanne? nud NealitäteltbcsitzerS ^liichard ^^'öschnigg unl IVO.OlX) Dinar käuflich cru>orben. W'e u'an erfährt, tragen sich die Schntschwestern mit dem Gedanken, ini ^^anse ein Bersorgungs-lx'ini einzurichten, -^n dieseni >M'rk lc>sl e^? 'NN ein Stockwel'k ersiiihl w.!rdeii. slb Die «rtljährlichen religiösen Uebuugen der hiesigen Bereinigung der Banernbur-s'chen werden in der Z<'i' noin 5». bis d. nnter Leitung des Iesuitenpaters Bogomil R em ec aus Lsublsaua stattfinden. ,.Die Flaiiune-, Op^r^ — Hamburg, Tchallplatten. 2s).l0 Tanzmusik. — ^lpzig. 18 Unterhaitungskon^zert. N.lv MoHart Ä'onzert. — München, 17 NnterhaltungA' nnHk. Leipzig. — Prag, 1l> Nachnri^-taMonzert. lk.lft Tanzmllsik. l7.4ü Deutsche Sendung. Jugendfunk mit Musik. 20.1^ Un^-^echaltungskonzert. — Wien, 7.25 Schall-platten. Beliebte Op-r^üennlclodien. 13.10 ','iU'^ Op<'rn (Sch.t 15).i>0 Kinderfulik. Nuterhaltung^onzert. l7.W Biolin-cellokouzert. !8.R> zu den Almasck)er L»izhlen (nlii Schallplatten). Diama. 22.20 Nnterl)!nltnngsfonzert. Taii> mnlsik. Eine freundliche Ostergabe legt der ^)ia-diol-Berlag in Ljubljana mystisch veranlagten Lesern auf den Tisch: das Büchlein „Dein Schicksal" über die Schicksalsbestiui- NttlNg. Das Bi'lchlein ninunt die Erp^'riinental-crgebniffe und die Erfahruugen lluferes bekannten heimisch^'n Telepathen, Hypnotl-scurs und'>>yromanten Svenga 1 i zun: Bovwu^f. Die gesck)äftsti"ichtige Französin Mme. Lantel e nl e hat es guschriebeu. Ueber die Probleniatik des Biichleins wollen wir weder rechieii noch richten: deini wir wissen, daß uns vor kurzeiu Dr. Kla-ges die pstichologischeu Gruudlageu der einst wissenschaftlich so verpönten Graphologie, die er in langjähriger Forschungsarbeit gewonnen hatte, zur Diskussion vorlegte und daß kein geringerer als Nnrv.-Prof. Doito^-Beinlssi, ein bekanlUer Er^vrimenlalpsticho-loge uud Leiter des ersten El-perinienial-psychologischen Institutes in Graz, Prof. Meiuong begriindete, .'^>andlini<'nllinde c'ls Ausdruckswissenschaft studierte und bed'ii' tende Ergebnisse zu Tage fördern konnte. Das umstrittene Gebiet des NatiSmus, die Bestinunung unsere Charakters und seiner Schicksalihaftigkeit aus der Konstellation de? Gestirne zurzeit der Geburt, ist :vissenscsxlft-lich'noch umstritten, dock) auch an diese Gebiet diirftc die zeitgenläße Wissenschaft eines Tages, ihrer Verneinung miide, .'^>and anlegen zii klärender Arbeit am alten, ehr würdigen Erbgut der Alten aus längst vergangenen (!^ock)en der Zeitgeschichte. Die Sandlinivndentnng -nld die Bostinnnuug des Charakters durch die sinnfälligen Sternbilder znr 8eit der Ge burt. Hast Du Dir. liebe Leserin, Deinen Wunsch tramn aus dein BÄchlein zni^echtge-deutet. dann sei es in: Gewußtsein, daß es nach Shakespeare, so ulanches gibt zwiscljen Himmel und Erde, von deni sich unsere Schuliveisheit nichts ti'äutnen läßt. Dein Schwachen aber diene diese kleine Schrlst zur Selbstbefinnnng nnd Stärblng, dem Starken zur Am^guug und Erheiterung! INchtigftellung Leider »vird uns soeben nntgeerlt, daß uu sere gestrige Meldung ilber den Gasmenschen einer Erweiterung bedarf. Bei dem ersten öffenltlichen Experiment ani April zer^ platten soivo'hl Erfinder wie ^rnsch^ine n. „Der brave Soldat Schwej?". der kürzlich iul Soselsaal in Puzeilica zur Aufführung gelangte, entfesselte iil beiden V>.nst>^l-lnngeu einen ^Vahren Beifallssturm. Der Saal war.',unl Beizten voll und nian überschüttete die wackeren Darsteller förnilich niit denl verdienten Beifall. Die braven D'-lettanten haben aber anch mehr gelelst''t, als nlan von ihnen erwarten durste. Lehrer B o l Nl a s e r besorgte eine fl^aic^lose Ne-gie uud inustergirltige Inszenierung, in de' ren Rahmen der Träger der Titelrolle D r a ll s ch b a che r, eine in Spiel und Gehttrde kaum zu übertreffend'.' '.Aanzlei-stung bot. Sein fanwser Schimsk riß schon vom Anbeginn an da? Pnbli?ttni derart r.nt^ daß es 'ast nicht aus dem Lachen herans-konlmen konnte. Wnrdig standen Ilnn zur Seile die Damen Lisenc, Viher nnd Fabian sowie die .?^erren <'ebular, Drauschbacher Kri(!^e. Pot0l"nik, Aldrian. Grbiii, .'^ibek. ?^rsch. Pso?!uik und Kavre, die alle nach ili-reu K räften zu in schönen Ei'solg der Aiisfnli rnng beitrugen. Das Pu^liknn? amüsierte sich köstlich l'nd rief wiederholt die Darsteller vor die E'5 ist zn hoffen das', diesen beiden All'fiihrungen no.h iveilere elgen ^lx'rden. M. F. g. Todesfälle. 7^n Kozji vrh ist der Grundbesitzers ?!ndreas G r o ß inl Alter von 7I Iahren gestorben. In Marnhos starb ferner !>er Besißerssohn Rudolf K 0 rbus unii in Dravograd die Gemeindearme-Marie K 0 l-e r. i. P.! g. Aus dem Schuldienste. Da sich der Leiter der hiesigen Volksschule schon durch längere Zeit hindurch iui Krankenliaus befindet, N'urde der Lehrer Naberg 0 j zum Provisorischeu Schulleiter ernannt. Feriier wurde der Schule die Ährerin Marie Ternik ans Mareuberg zugeteilt. g. Aus der Geschäftswelt. Der Friseur-nieister I. L e S n i k hat dieser Tage in Dravograd einen ileueu Herreu- nud Da-nienfrisiersalon eröffnet. Spilog zum Vlantta-Springen Das große Skispringen ans der Mamut-schanze in Planica hat im Jugoslawischen Wintcrsportverband eine Krise hervorgern"-fen. Ju der dieser Tage stattgesuu^uen Plenarsitznn des Verbandes nnirde eine .Zuschrift zur Diskussio,t gestellt, in der die FJS anfragt, ob anr März k^'im Springen in Planica tatsächlich 101 Meter erreicht worden wären. Mch lebhafter Debatte entschloß man sich, gleichzeitig nnt der Antwort an die FIS die Ansrag<. zu ri6i-ten, ob man am selben Tage in Nor»veg^n Meter gesprungen sei. Die daraufhin folgeitde Debatte nahm einen derart erregten Verlauf, das; sich einige Ansschußnnt-glieder veranlaßt salien. ihr^ Deurission be-i^nntzllgeben. Dies entfesselte einen neuerlichen Sturm, sodaß der Borsitzende gezwungen u>ar, die Sitzuug zu uirterbrechen. Iodensalls diirftc dies nicht das letzte Nach' spiel der lMvrigen Planica-Beranstaltnng sein. Die Jahreshauptversammlung des Ma riborer-Unterverbandes sindet Sonntag, den 2si. April nm 8 Uhr im Iagdsalon des 5.'>otels „Orel" nnt der iiblichen Tagesordnung statt. : Erstes Finale in Cannes. Das site Tenuisturnier brachte das erste Finale ini .Herrendoppel, das Perrn—Matejka ge^ gell Ellmer—Myers nlit s; : 2, 7 : -1 : eschlos^. daß in der Tschechoslolvakei ^sämtliche Fußdatt lnaimschasteu vor Spielbegiiln deili Publi killn ihren Sportgruß zu entbieten habe»». Die Art des l'4rus;es wird vi^nl eiiler St»i-dienkolnmission bestilnnlt. : 51 Staaten bei den Olympischen Spielen. Nul^ haben auch Panania niid Eostari' ca, die jüngsten Milglieder des Internationalen Oldinpischeli Komitees, il^re Zusage für die Teilnahine an den Olyinpischen Spielen in Berlili gegeben. Die Liste der teilnehmenden lil Staaten set^t sich jetzt wie folgt zusainulen: Aegypten. Afghallistali, Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien. Bulgarien, Chile. Chilla. Columbien, Co-starica, Milemark. Deutschlaild, Estlail-d, T^ilmland, Frankreich, Grieck>euland, Großbritannien. .Haiti, .Holland. .Honduras, Indien, Irischer Freistaat, Island, Italien, Japan, I u g 0 s l a u» i e u. Kanada, Ättilaird, Lieck^tensteiik, LllZ^inburg, Mxiko, Monako, Neitseeland. Noru^egeli. Oester, reich, Panama, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Rulnänieil, Schwe^'n, Scknveiz, Spanien, Südafrika, Tsckiechoslouxlkei, Türkei, Ungarn, Uruguav. ?i<'reinigte Sta'aten von Nordamerika. : Wasserbau für grauen. In Eiiglalid gibt es eine 'i^i^terpolo Moeiation siir F-rau en, die anl Schwintmel? allein nichi genug haben. Ans d<'r Suche nach t^gnerinneil haben sie nnlnuehr die holländischen Schwi^'' merinnen zu einein Wettspiel eingeladei^ : Weltrekord in der .Halle. Beiul Hallen sportfest in ))ieichen'berg siegte Zavala über 10 Kilonleler init der neneil .Hallenweltbestleistung von .'ilJim Kugelstoi'ien blieb Donnerstag, 2. April. LjMjana, !S Schalliplatten. 12.45 Nachr. 13.15> Tschechische leichlte Mchk (Sck,.) I« Radioovchester. 18.40 Richtig slowenisch. Nachr. ly.ZD Nationale Stunde. 29 Ans Beograd: Konzert des Chores der „Iadran-sfa stva?!a". 22 Üwchr. 88.15 Rabtlwrcheit?r. — Beograd. 16 S^llfunk. 1^ Slmvenisrl,e Lieder. 16.3O Cniglischer Sprachkurs. 19,30 Stunde der Nation. LV Kviyzert._ Berlin, 17 Tchallplatten. 18 Klavierkonzert. Knrzsveil am Menv. — Breslau, 18 Unter-MtungÄonzert. ZO.lO Dcmzmusik. Budapest, 12.05, Mittagskouzert. 17.80 ^^irckien michk von 16.ö>0 Tanzmtlsik. > Wählte mit 1ti.l<7 ?.iieter siegr^eiä-. DomverMiA, tim L. WDA. SI0 oeLv»io«kii mit l-lilse cl«,-k«!el>6ell Lio«o»ck»ftei> cier ?klon2en 6ur«:ti Lekrsuek vor» ^ e oe l^isckuvjs von kesouclers kvillcrsftljf«» ?kl»oUeo n»ek ke-ept von Vi-. K. V/. ?ear,on. e!>«s»i--t io kei,x»l«o Ii»ct,>lnc!ien> I^ack iavxjälinxer ki'prokaaz^ i»t ^er ^ea ..« k « § » H . ? k k" cluke^ un^esiritteven ^rkol^ envl«»vii tiei ^rlcr»olruo^ell voo ^rteri«vverlr»lleuvx. »et»!«ekt«m vlutlrkeisl»uk. ?r»uelilcr»olr: keiten, Lckmerreo l>vi ^«»«tniatioa» ^^igräae, Klieumstiswu», I^ieiensc^mer^ren» »^e^er^ranlctivit. ^sxeot>«el»»vo?vv. is m »Il«k ^potkelreo vrjiAtliel». t^etik^keielie öroietiüro ul»6 Muster ,I^Äi<»vklk, jcz. Z^3Z6 Kolno «lsnrvnäsn ttosen uvU I^oellärillvl mokr! LntLläii/LN uncl ^ufneuern von tterrötton-xlixen. Mänteln, i8tllmen etc. putenllek'tom Ver- islireii. I. ^»l-id. parnu pr-il-nica k^clikuli, !^1^rikc>r. Xre'iio- V.1 12.__.^.^2 I ortleruujZLn in Spsrduekurn aller Leitinstitute, >Verto»-Piere lKrlossseksävnrente) Kauk und Verksnl I'ttiirt ver^cliioclene Kompensationen sowie Leliulclontil-«Uli« tivi UeltlinZtituten mit d^parküciiern u. lZarLelc! 6urc>i. I^ealisiort ulie Ll?llrlii!elil:r uavereii?tleki in dar un^ SpardiiLker Lesben ^iclierc tilntraLUNL. keinen Mdnatliclie >^l)!e:lllIul>Lcn in s^llr^ei^ im vollen vstr:»« unä i,ej entZsn-eclienäcr Sleker-stettun«. Llttleser unU Sekuirwvr >venc!et l^uLli in cliesen ^n-j^Iexeniieiten an clie unlvn-sneekülirte ^clrLsse: VerlLi!. liclie I?at5c!iIäLe in clor l'ra-LL ^I^Ik^Sl^K sjankxe^cliiiktzhiil'o. n^. k^eetliovnovÄ uli2s I-i-Ii. I'^lepiwn 35-10. 27Z9 Pensionist leommt «eLsn Klei» lies klonorar mit Lelireilzma-sclline In8 Naus erlelli«en (ioutscli-slc^veniseke tian-(tels- unä Privatkorrcspon-clen? 2U jetler 8tun6e. l^m werte öestellunxen bittet: l^eon Xo8mae, I^seäs'enska ulica 71. V96 k^rllliLomüsopilaiiz^vii. i/»sl-König örssilianer. K^rtlol» Kraut. Kvlil. Koklrabi U8xv. verlülZIiclie Lorten, /u Iiaben in W«. 2)4 .»»iire alt, Mir«« »«lee»» L. SSV» Verleaukv kleino VIll». erov. (Z»rt«a. A^itsäLlevs» ^5.llV0. ^usedritten unter »k^sul»»»« »« «Lo Verv. Z»S Lclii^ner V«vdeii»ds«lt:l» ViU». mlt >Veja«»ten. öa kelt. Xomtvrt. dtliie. liaplä-btlroT» (Zo«l»<»Ir I« K»r»t»oI«I «tklv p«k Qr»nm> Vln. ZS.^. ISrlU»atDl», Oolä» uod Sllbermao»«». NVeiistproise. N«eriev »la. 6079 Lt»I«L»dtrla>x um Zvvv 0ln verkäuklled. (Zlsvni trzx 18»l. reckt». AZl3 l^IiolarlosliaU vom >Veinkör« »lVteljski kril>« von 8 I^it. «uk» wArt» per lütter 7 vln. ti'bere Uedlnäv kisMr nimmt entxe-«e«en Vr. Selierbaum. i(re-liovÄ 1^ I. 2333 Koi»trullti«i für 5;Lk»uken.«;tor> SonnensclZut?, eut «rl^alten. bllUx ziu verlcaufeii. ^neulrs-«en im lZesekÄlt k'sZ» ribor, 8Ioven8ka ul. 4. 3277 Kompasteräv iür äas vmtop-ien «I«r Ximmerblumen so-vle ?ur QartenverlieLSsrunL. jeäe lV^enxo liaben in äer (Zärtnerei Iv. Jemee, l^re-Sernvva nl. RV1 i^nltvrm. unä 8l)ortlli»o?Sll sowie LSmtllclies ke-lcommt man nn konkurrenzlos 8en preisen del p. ^einko. Kttrsetiner, siosposk» ul. Z7. 2383 Ilivmor, vvomüsllck stren? «spar.. lZaVotinuni in e»It« «xior nücli-zter Umeebune »vekt kleilio lZeamtensksmilie. pünkt' iclie/ Maliter. ?u8eliriitvn an ^6u Alakarovie. Leljc. kllllKSllX suL ttol?» je6er ^ eneeuxt in kester ^ustukninx 1. Iviilli. IWl« I,ei»v» «aä liollvsux «vi, I«lou«iva ZU xüastixsn 2^»l>Iua>s»-tzväinxunxvn. Vertreter: Mit llitl». Ißnillar /^I«li>»nilrev» v»»t» tT. 3Z27 / / ?. LeiOi»6<>rk ^ 0.. 6. g o. j., ßltOribor. luaier suolit Stelle. ZLusokrllten unter »>. W« SN Äe Vorv. 3114 Klein« ^oiiNun» nur sn evel psrgonon »u vermieten. Xär. Verv. . «S7 Sueko iun»e KSoiiiii. ^niu-traien 'j'rl>ind»»ar. Vvt?inl»k«t ul. IS. 3306 S«intTv Tveltlwmervalin«»« an s^iÄe, Itlelnv l'kmlllo «d IS. ^pril vermieten. Xn/u. krsLen !>^e>j8ks ee5ts 79. 3R4 XvsiTlmmvrvoiinimi. Vor-Limmer und Xusel^ttr 2U ver-mieten ab I. i^al. Lmoletova ul. 10.11. _3310 Vermiete ab ^al eine »vvi» -immrlDv ^oiinun«. ^r. Verv. ^2^8 Qroövs. sVoIl nun« genommen. ^6r. 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I^advaniska ^s-ita 30. __^Z324 __ Vreizimmrise Vlibenvolivuii« mit Kabinett und Kaclerimmer in der KoroitLev» ulic» ru ver mieten.' /hne .erfurths Antwoi:! abzulvartm, und qoß sich zur Berus)igun!g ein Glas von dem schlverehi'tt-e!t'e. Haha-ha . . >» ?^röstelud richte?« sich DieAinid empor, ^augsmn kam ihr das Erinnern wieder, und sie schilttellc siä^. Mit einer beinahe heftisien ?^^veguuq imschte sie sich inlmer wieder ihre Lippen. Trostlosi^^kei-t. VerftN>eifl,Mfl u»lm:n in ihr. Sie siUilte sich dnr.^i die BelMrnnq Hcrrmanns unsäglich erniedrigt. Oh. noch mutzte sie nicht, daß bos Schicksal lll^Mchen so erbarmungslos in ihr Legen eingegriffeil hatte, wie es selbst ihre traurig, sie VermMlUng nicht ahnen mochte, Mhrend sie noch schluchzend und händLringend n«ch einem Ausweg suchte. „Ich kann diesen Wsg nicht ge'hsn, Atut-telchen. Nein, ich kann "S nicht . . Ach, »var-um nahm ich die Last nur auf mich, die >ch nicht tragen kann? Und nttn — soll ich jetzt heimkehren zu dir, Mutter, chne den erli^en-^n Trost für dich?. Ach, was sür ein grausamer Frieden ist eS, den ich dir mit meinem Opfer bringen soll . .." Mit todn'under Seele se^te Dietl'nd ihren Weg fort, bis sie zu ftner ^hen, alten Bvchc kam. in deren Nähe sie den einzig, geliel'ten Mtnn zum letzten Male gesehen und ihm selber den Weg in die Etnsanikc t gewiesen hatte. Wie mochte ex es ertragen? Dietlind faltete die Hänb? und versuchte zu beten. Ueber ihre Lippen kamen nur wirre Worte. zu^amnieichangloseS Aammellt. Da jetzte sie mit letzter Kraft ihren Ae^ fl>rt. Kixmlk. todkrank ivar das Mädchen und .wußte «s selber nicht. Mühend branirtü das j^ieber auf ihrem versa. rer Schrei durch daS Haus, der allen !ns Herz s io SI«r1I>or.