PrLu-mkriliions-prrisc: Für Laibach . . , 8 fl. 4v r,, . . z . io «°»»!li» . . - I 70 I , Kit der Pvst: tzs- ^ -°-- ^-.^Eung Hau» viertel. ^ iS k.. Monatlich S kr. kiüL:mcrii s kr. aibacher Nr. iss. Anonyme Mittbeilungen werden nicht berücksichtigt; Manuscriple nicht zurückgesendet. Mittwoch?10. Juli >872. — Morgen: Pius I. P. Rrdaklion: Sabnhcsgaffe Nr. rz„ Lkpeditiüii und Znseratku Llircau: ^otigreßplatz Nr. 81 (Aucdh^nbli.rg von I. V.Kleinmayr L F. Bamberg). Zascrlionsvrrisr: FLr die einspaltige Petitzeüe s kl Vei zweimaliger Einschaltung L Lkr dreimal L 7 Ir. Znsertionsstempel jedesmal SV kr. Bei größeren Inseraten und öftere, Einschaltung entsprechender Rabatt. S. Jahrgang. Das BalMprojict Laibach-Karlstadt. (Schluß.) ... Im weitern Zuge, nachdem sie die Fruchtge-ande des Rudolfswerther Bezirks verlassen, läuft A projectirte Bahn, nachdem sie die Höhe der Wasserscheide bei Vercic erreicht, mitten zwischen t." ausgedehnten schlagbaren Holzbeständen, einer-ie»s der Ausläufer des Gorianz-Gebirges, andereres der fürstlich Auersperg'schen Waldungen. Von ^ Wasserscheide ab zieht sie sich in müßigem ^algange zwischen Rebenhügeln und mehreren Meren Ortschaften hindurch gegen die Stadt Ettling. Auf diesem Zuge bietet sie dem ^ "^.ausgedehnten, bis an die Kulpa hiuabreichenden, ünL - feurigen Weine ausgezeichneten Gelände jo sehnlichst gewünschte Verkehrsmittel. Die ^adt Äiöttling selbst, der Hauptort der Lsla, hat lebhaften Verkehr mit Wein, gedörrtem Dbst, Weinstein, Leder, frischen Häuten und lebhaften Handel mit Groß- und Kleinvieh. Nahe bei Möttling befindet sich auch die Ritter von Friedau'fche Eisenhütte, mit dem durch seine unübertroffenen Ge-schützprojectile bekannten Gußwerke, zu welchem weitausgedehnte Waldungen im Uskoken-Gebirge gehören,' aus denen vorzügliche Kohlen bis in die obersteirischen Eisenwerke verführt werden. Endlich wären zu gunsten der Rudolfswerther Strecke noch anzuführen die vielen Jahrmärkte, welche in den anliegenden Ortschaften alljährlich ab-öchalten werden und eine lebhafte Frequenz d ermahn in sichere Aussicht stellen, und die namhafte Ähl der Großgrundbesitzer (38), der größten Steuer-?äger des Landes, deren Güter und Besitzungen dem Bereiche dieser Bahn liegen, ein Umstand, der sowohl in national-ökonomischer, wie in politischer Beziehung alle Berücksichtigung verdient. Zum Schlüsse unterzieht der Verfasser auch die Verhältnisse des Gurkthalergebietes, durch welches die andere projectirte Linie, die sogenannte Seifender Strecke, laufen soll, seiner, wie zu erwarten, nicht ganz unparteiischen Betrachtung. Der Bezirk Seisenberg ist ihm in Beziehung auf Cul-turveryältnisse der schwächste, da er zur guten Hälfte dem nnter dem Namen Dürrenkrain bekannten Landestheile angehön und in keinen Vergleich mit dem Gebiete der Rudolfswerther Strecke zu stellen ist. Allerdings finden sich dort im Verlaufe der Gurk an drei Stellen natürliche Wassergefälle mit großer Wasserkraft, und zwar bei Sagratz, in Seisenberg und in Hof. .Darunter hat die letztgenannte auch für den Verfasser der Broschüre für industrielle Unternehmungen Werth, da die Ufer genügenden Raum zur Anlage von Fabriksgebäuden bieten, während die zwei obern Gefälle zwischen senkrechten, viele Klafter hohen Felswänden niederstürzen, an denen die schmalen Gebäude gleich Schwalbennestern angebaut erscheinen. Das Wassergefälle in Hof wird von den fürstlich Auersperg'schen Eisenwerken eingenommen, während an den obern Gefällen Mühl- und Sägewerke, endlich in Seisenberg eine Papierfabrik im Betrieb stehen, die aber nur zeitweise arbeitet und dann ausschließlich Löschpapier erzeugt, sonst aber ohne alle Bedeutung für die Papier-Industrie ist. Die Errichtung größerer Jndustriewerke an den obern Gurkgesällen würde ein enormes und jedenfalls unverhältnismäßig höheres Anlagekapital erfordern, als an den zahlreichen, günstig gelegenen Stellen längs der Rudolfswerther Strecke. Denn im Gnrkthale müßte das nöthige Terrain der dort gigantisch austretenden Natur erst durch schwierige Arbeiten abgerungen werden, deren Kosten allein die der vollständigen Errichtung eines, selbst des größten, Jndustriewerkes überschreiten würde». Auch müßten erst Zugangswege im F-lsenlager eingehauen und hergestellt werden, um größere Lasten dem Betriebswerke zu- und absühren zu können. Die Wasserkräfte des obern Gnrkthales also halten keinen Vergleich aus mit den reichen Wasseradern der Temenitz, Neuring, Radula, Precna, des Schwereubaches und der untern Gurk, die alle der Rudolfswerther Strecke zugute kämen und die Bedingungen zur Entwicklung einer manigsachen und ausgedehnten Großindustrie in sich enthalten. Außer dem Eisenwerke in Hof und der Papierfabrik in Seisenberg sind im Gurk-gebiete des Seisenberger Projectes keine ändern industriellen Unternehmungen vorzusindeu außer einigen Waldmühlen für den örtlichen Bedarf und Sägewerken von untergeordneter Bedeutung. Letztere aber können an und für sich uud weg-» der durch die Verarbeitung des vorhandenen Rohmaterials bald eintretenden Erschöpfung als ein Zukunfts-Gegenstand für eine Eisenbahn wol nicht angesehen werden. Eine Bahn über Seisenberg führt außerdem meilenweit durch unwirthbares, jeder Hilfsstraße entbehrendes und volksarmes Gebiet, erfordert dabei einen weitaus kostspieligerenBau und bietet bei enormen, nur durch halbe Last oder doppelte Kraft zu überwindenden Steigungen Betriebsschwierigkeiten, die auf der anderen Linie vollkommen vermieden werden. Denn anfänglich über hügeliges Terrain verlaufend, gelaugt die Gurkthalbahn bald auf steinigen Boden, erfordert zahllose Einschnitte in Kalkfelsen, Aus- Feuilleton. Unfehlbarkeit der alttestamentlichLN Bücher?) ei Nachdem zu Rom für die buchstäbliche Geltung wi^. Ichmenschen Bibelstelle die größte Strenge übt^ astronomischen Schriftsteller Galilei ge-war, muß es uns Wunder nehmen, daß 8esi demselben Jahrhunderte ein ebenso kirchlich gelehrter katholischer Geistlicher Be-»iikt , ^ theologischen Bibelkritik wurde und sich ljsch "bhalten ließ, über die Materialien der bib-njn" sicher ""d deren Zusammenstellung Ergeb-welchx "°"schaftlicher Forschung zu veröffentlichen, in wdem, was zeither bei den Kirchenlehrern ^ahrb ^ Gegenstandes als ausgemachte Und de " ""genommen worden war, weit abwichen Fuße,, ^ Inspirationsglauben den Boden unter den M°!?^Mogen. Im Jahre 1678 ließ nämlich Simon, ein Priester des wissenschaftlichen Und die "F^'g'vn und Staatsidee in der vorchristlichen Zeit 'N krder Unfehlbarkeit der biblischen Bücher D!k„. ,,^'stl,»e>i Zeit." Aus dem Nachlasse Karl Adolf Klben htransstegeben mit einer Lebensbeschreibung des-°en von Hcinn» Wullke (Leipzig, Ernst Fleischer) " Mönchsordens vom Oratorium in Paris, eine von ihm verfaßte kritische Geschichte des alten Testamentes im Druck erscheinen und später eine Geschichte des neuen Testamentes folgen. In diesen Werken wurde dasjenige, was zeither über den Text des Kanon und die Verfasser der biblischen Bücher als unzweifelhafte Gewißheit angenommen worden war, zum Gegenstnnde kritischer Untersuchungen gemacht, ans denen sich ergab, daß der Text große Veränderungen erlitten haben mußte, da schon die Kirchenväter Augnstin und Hieronymus über dessen Verderbnis geklagt hatten; daß ferner manche der biblischen Bücher den Verfassern, deren Namen sie an der Stirn trugen, nicht angehören könnten; daß ferner ihre Aufnahme in den Kanon kein gewisses Zeichen ihres Werthes und ihrer Echtheit in sich schließe, da es ungewiß sei, von wem und nach welchem Bestimmungsgruude der Kanon aufgestellt, die Sammlung der nach ihm benannten Bücher angelegt und geschlossen worden sei. Nach Richard Simons Ansicht wurde zwar den Materialien der alttestamentlichen Bücher ihr Ursprung aus göttlicher Eingebung nicht unbedingt entzogen ; dennoch stieß dieselbe den Jnspirationsbegriff, wie ihn die römischen Theologen des letzten Jahrhunderts in Übereinstimmung mit dem Protestantismus und zum Theil unter den Einflüssen des- selben geltend gemacht hatten, seinem Wesen nach über den Hause». Für den katholischen Standpunkt war dies weniger gefährlich als für den protestantischen, weil die Unsicherheit oder Unrichtigkeit, welche aus den angegebenen Verhältnissen des Schrist-wesens auf den Inhalt der Schrift und die daraus abgeleitete Lehre selbst übergehen konnte, durch die Autorität der Kirche ergänzt oder berichtigt wurde; daher traten wider Simon zuerst protestantische Theologen, Ezechiel Spanheim und Clericus, mit Widerlegungen hervor. Von de» Oberen seiner Kirche wurde Simon nicht beunruhigt, auch als er seine Untersuchungen auf das neue Testament erstreckte und eine ausführliche Geschichte des Textes, der Ueber-setzuugen und der vernehmsten Commentatoren desselben veröffentlichte; die Aufmerksamkeit des römischen Stuhles wurde vermuthlich durch dessen damalige Händel mit dem gallicanischen Frankreich von diesen kritischen Arbeiten abgelenkt, welche weit mehr als die astronomischen Gespräche Galilei'S die Kirchenlehre berührten. Zwar erging zuletzt eine kirchliche Censur aus Anlaß derselben, aber nicht von Rom, sondern von der bischöflichen Behörde in Paris, und sonderbarerweise nicht wider Simon, sondern wider einen Gegner desselben, obwohl außer Beziehung auf die den Hauptgegenstand betreffende Streitfrage. (Fortsetzung folgt.) füllung tiefer Mulden, hohe und kostspielige Uu-terstützungsbauteu vor Einöd, einen kolossalen Via-duct und Durchstich in der engen Neuberger Schlucht, um dann mit einer Steigung von 1:40 nach Vercic zu gelangen. Rechnet inan dazu schlechtes Trinkwasser auf der ganze» Strecke, dann den sehr-schwierigen Uebergang über den zwischen hohen Felsusern eingebetteten Fluß Latiua bei Tschernembl, so wird man zugeben, daß die Gurkthaler Bahn an Kunstbauten und allen sonstigen Bau- und Be-tricbsschwicrigkeiten reicher als die Rudolfswerther Strecke, mithin mehr ein für Vcrgnüguugszügler interessant Luxusobjcct, als eiue praktikable Ver-kehrsbahu abgeben würde. Dagegen hat die allerdings weniger romantische Rudolfswerther Strecke auch weniger Brücken-und keine solche Kunstbauten wie die Gurkthalbahn aufzuweisen, erfordert an Terrainarbeiten meist nur Erdbewegungen, da sie mehr in ebenen Thälern und an geradlinigen Bergrändern verläuft — auch sind ihre Steigungsverhältnisse durchaus solche, welche auf der ganzen Strecke den regelmäßigen Betrieb ermöglichen; die Kosten dieses Bahnbaues würden sich also niedriger stellen als die der Gurk-thalstrecke, mit welcher dem Lande Krain nur ein Schmerzenskind la Lupkow in Galizien beschert würde. Politische Rundschau. Laibach, 10. Jul>. Inland. Bekanntlich hatten Graf Potocki auf Andringen des Grafen Grünne den Posten eines Generalstallmeisters beim Ackerbauministerium geschaffen, infolge dessen jahraus, jahrein bedeutende Summen für die Miswirthschast verschleudert wurden, damit ein persönlicher Freund der beiden Grafen, die personificirte Unfähigkeit, Graf Rozwadow-ki'S versorgt werde. Jahrelang bemühte sich die unabhängige Presse vergebens, auf die argen Mis-bräuche und die Schädigung der österreichischen Pferdezucht durch das Gebühren des genannten Grasen aufmerksam zu machen. Die „Wiener Zeitung" vom Samstag bringt endlich die Meldung, daß der Kaiser mit Entschließung vom 29. Juni d. I. die Auflassung des Postens des Generalstallmeisters beim Ackerbauministerium und die Ueber-traguug der vou demselben geübten Fuuctionen au Len Militäriuspector der k. k. Staatsheugsteudepots genehmigt hat. Dem Ministerium soll die Anerkennung nicht versagt werden, daß es gewagt hat, mit einem Reste des alten Protectionswesens aufzuräumen. Im Laufe der verflossenen Woche haben wiederholte Minister-Conserenzen über das gemeinsame Budget, speciell das Kriegsbudget ftattgefunden, denen außer deu gemeinsamen Ministern auch die beiderseitigen Minister-Präsidenten und Finanzminister beiwohnten. Es verlautet, daß die Feststellung des gemeinsamen Kriegsbudgets Heuer ganz besondere Schwierigkeiten bieten soll, daß die Ansprüche, welche die Kriegsverwaltung stellt, eine ganz unver-hältnismäßige Steigerung des gemeinsamen Budgets im Gefolge haben würden. Im Ministerrathe selbst fanden diese Forderungen jedoch nicht nur keine Unterstützung, sondern eine ganz entschiedene Bekämpfung. Es soll bereits gelungen sein, die Ansprüche des Kriegsministerö so weit herabzudrückeu, daß der verbleibende Rest den ursprünglichen Ansätzen gegenüber geradezn minimal erscheinen muß. Die Verhandlungen sind noch nicht ganz abgeschlossen. Erst gegen Mitte dieser Woche wird ein unter dem Vorsitze des Kaisers zusammentretender Ministerrath die Angelegenheit zur definitiven Entscheidung bringen. In Bezug auf die von einem Blatte bereits genannte Ziffer von zehn Millionen, als der Gesammtsumme der Mehransprüche, erfährt die „N. Fr. Pr.", daß dieselbe schon im Hinblicke auf den momentanen Stand der Verhandlungen nicht richtig ist, übrigens auch jedenfalls zu hoch gegriffen fein dürfte. Baron Conrad, bekannt wegen seiner un- gemein dehnbaren politischen Gesinnung, hat bereits einen graziösen Sprung in das Lager der Verfassungstreuen gemacht und beim hundertjährigen Jubiläum des Bürgercorps in Wels ein Feuerwerk von liberalen Phrasen abgebrannt, das geradezu komisch wirken mußte. Natürlich wußte cs der elastische Mann bei diesem Feste bereits, daß er die Treppe hinausgeworsen werde und zum Statthalter von Niederösterreich bestimmt sei. Deshalb betheuerte er, daß ihm nichts über die „Verfassung" und „deutsche Treue" gehe, daß er die „Freiheit" zu oberst stelle, dieselbe Freiheit, die er unter Hohenwart meucheln wollte, — daß er den Werth des unabhängigen „BürgerthumS" unendlich zu schätzen wisse, er, der rohe, sromme Bauern in den Landtag geschmuggelt hat. — Daß sich im Ministerium Männer finden, welche mit einem solchen Organe der verfassungstreuen Regierung nicht einverstanden sind, gereicht ihnen nur zur Ehre. Ucber die Karlsburger Confereuz der sieben bür gischen Rumänen wird nachträglich gemeldet, daß die in der griechisch-orientalischen Kirche abgehaUene Versammlung nach Absingung eines Gebetes die österreichische Volkshymne into-nirte, worauf das Conferenzmitglied Elia Macel-larin (geb. Fleischer) mit lauter Stimme rief: „Hoch lebe Se. Majestät unser hochherziger-Kaiser und Großfürst Franz Joseph der Erste!" Ausland. Der Schleier, welcher bisher die in der Angelegenheit des Bischofs von Ermelaud in Aussicht genommenen Maßregeln der preußischen Regierung deckte, lüstet sich. In dem Ministerrathe, welcher vor drei Tagen abgehalten wurde, einigte man sich, nach der „Deutschen Reichscorrespondenz," einstimmig und definitiv zu dem Beschlüsse, über den Bischof, so lange er in der Stellung verharrt, welche er der Regierung gegenüber eingenommen hat, die Amts- und Temporaliensperre zu verhängen. In eingeweihten Kreisen glaubt mau die Zustimmung des Kaisers zu diesem Beschlüsse des Staatsministeriums nicht iin geringsten in Zweifel ziehen zu müssen. Der von den Jesuiten ausgeheckte Plan, die nächste P a p st wa h l außerhalbRoms, nämlich in Frankreich vollziehen zu lassen, beschäftigt die Blätter des deutschen Reiches sehr lebhaft. Die „National-Zeituug" legt dar, daß nach dem Wahldecret Nikolaus II. und den Beschlüsse» des Con-eils zu Lyon eine Papstwahl außerhalb Roms zulässig ist, erinnert aber daran, daß ein dem jetzt projectirten ähnlicher Staatsstreich Gregors XI. das Kirchenschisma provocirt hat. Wenn die Magdeburger und die „Weser-Zeitung" das für ähnliche Fälle schon oft genannte Pan als designirteu Wahlort bezeichnen, so ist das wohl so gut ein Ergebnis der Combination, wie es die in österreichischen Blättern aufgetauchte Namhaftmachung von Trient war. In der Frage der Pap st wähl scheint auch die italienische Regierung endlich Stellung zu nehmen. Nach den „Jtalieuischen Nachrichten" hat dieselbe einen ihrer berühmtesten Staatörechtslehrer mit der Untersuchung über die Veto-Frage beauftragt, da sie als Rechtsnachfolgern der neapolitanischen Regierung dem Vatican gegenüber besondere alte Vorrechte und Privilegien besitzt. Für die Papstwahl selbst bildet trotz aller später ergangenen Bestimmungen noch immer das Wahldecret Nikolaus II. von 1059 die Norm. Dieses Wahldecret ist in drei Formen überliefert, die wahrscheinlich alle drei gefälscht sind. Die Stelle aber, auf welche cs ankommt, ist in der Hauptsache wenigstens unbestritten und zweifellos. Es heißt nämlich in dem Wahl-decrete: Wenn aber die Verkehrtheit der schlechten, ungerechten Menschen so die Oberhand erlangt, daß eine reine, ungefälfchte und uubestochene Wahl in Rom selbst nicht statthaben kann, so sollen, wenn es auch nur wenige (Wähler) sind, sie das Recht und die Macht habe», einen Inhaber des apostolischen Stuhles zu wählen, wo sie es am passendsten erachten." Dies bestätigend und ergänzend hat, das Concil von Lyon 1274 im wesentlichen bestimmt: „Ist aber die Stadt (wo die Curie ihren Sitz hat) mit dem Jnterdict belegt oder in offener Empörung gegen die römische Kirche, so muß ein nahe gelegener Ort gewählt werden, in Betreff dessen diese Hindernisse nicht obwalten", und unter Clemens V. (1305—1314) ist dies noch dahin ergänzt worden, daß der Wahlort ein bischöslicher Sitz sein soll. Zur Tagesgcschichte. — Gras Rozwadowski tritt mit einer Abfertigung von 12 000 fl. in den Ruhestand. Die ganze leidige Geschichte mit diesem Grafen liefert so recht ein Bild gewisser österreichiscber Zustände. Gras Rozwadowski, einer der besten Freunde Potocki's, erhielt von diesem gleichsam als Sinecure den Posten eines Generalstallmeisters. Seine gänzliche Unfähigkeit, seine Lässigkeit bei Verrechnung von Geldern, seine Unbrauch-barkeit wurde nur zu bald erkannt — die Minister, unter denen er diente, bekannten dies offen, die Land-wirthschcistSgesellschast, die Pserdezüchier constatntcn öffentlich den durch den Grasen herbeigeführten Rai" der österreichischen Pferdezucht — es kam zu den ernstesten Lonslic.ni — die Journale griffen ihn unerbittlich an uni. beschuldigten ihn geradezu der unreellen Gebahrung niu Staatsgeldern — und trotz alledem blieb Graf R. ouf seinem Posten. Jeder einzelne Fali hätte in einem anderen Lande zu der strengsten Untersuchung geführt, in Oesterreich blieb Graf RozwadowSkt Generalstallmeister, trvtzvem man die ehrenrührigste» Anschuldigungen gegen ihn erhob. Jetzt ist er endlich entlassen, der Generalstailmeister, und alle Welt freut sich der Thaisache. Selbst ein die Ausdrücke sorgfältig erwägendes Blatt, die „Wehrzeitung" verkündet die Entlassung Rozwadowski'S mit folgenden derben Worten : Der Generalstallmeister Graf RozwadowSki ist also endlich expedirt worden. Unter den empfindliche» Schlägen, welche Rozwadowski unserer Pferdezucht versetzt hat, wird diese noch viele Jahre zu leiden haben, wenn sie sich überhaupt jemals davon wieder erholen kann. Wir haben redlich dazu beigetragen, diesen > schädlichen Ignoranten zu beseitigen, der auch nur i» Oesterreich eine Carridre machen konnte, und dem man iu einem anderen Staate nicht ein üal die Aussicht über eine Koppel Hunde anvertrauen würde. Der Nachfol' ger Rozwadowski'S soll Generalmajor v. Mengen sein, durch und durch ein Ehrenmann, tüchtiger Pferde-züchter und wisienschastllch gebildet, praktisch erprobt und vom redlichsten Eifer beseelt. Er wird aus den Trümmern der RozwadowSki'fchen Wirtschaft retten, was überhaupt noch zu reiten möglich ist. — Man weiß, daß Vater Palacky und Schwie-gersohn Rieger je sünszig Gulden für die UeberschweuiM' ten in Böhmen gespendet haben, man weiß auch, daß die Augen der ganzen Nation auf diese beiden Herren gerichtet sind, und man weiß auch, daß der größte Theil des UberschwemmungSrayons von czechischer Bevölkerung bewohnt ist. Das weiß man alles. Aber da- weiß man nicht, daß das Reinerträgnis der Vorstellung zum Besten der Ueberschwemmten im czech'' scheu Naiionalcheater sechsunddreißig Kreuzer betragen Hai. Im deutschen Theater belief sich dieselbe auf 2500 fl. Da sprechen wieder einmal Ziffern aM deutlichsten. Local- und Proviuzial-Augelegenhcittn. Local-Chronik. — (Spende für da- E l is a be th-K derspital.) Die hochwohlgeborne Frau Pürcker Edle von Pürckhain, Feldmarschallieutenan Gemalin, hat dem Elisabeth-Kinderspitale in U" den GründungSbeitrag von 25 fl. ö. W. gütigst S spendet. — (Schulpsennig.) Die erfreulichen ^ folge, welche durch die Aufstellung von einigen melbüchsen für den Schulpsennig, bestimmt schaffung von Lehr- und Lernmitteln für len und arme Schulkinder in Krain, erzielt ^ liefern abermals den Beweis von dem i E, -hgchs währten WohlthätigkeitSflnne der Bewohner und berechtigen zu der Hoffnung, daß durch eine Der wehrung von derartigen Sammelbüchsen und das Ins lkbrntreten des seine Wirksamkeit auf ganz Krain aus-Inenden Schulpfennig-VereinS in Laibach die giin- ^ ^Oen Resultate zur Unterstützung armer Volksschulen ^ kommenden Schuljahre an den Tag treten dürsten. — (EineselteneFeier.) Heute in frühe- ^ Morgenstunde wurde die Trauung des Verlegers! uchres Blattes und für dessen Redact'ion verantwort-! "chen Herrn Otto mar Bamberg mit der ver-! »iliveten Frau Eugenie Marlintschitsch voll-! i°gen. Aus Anlaß dieser Dermälung fand ge^ Mn ^ine wahrhaft erhebende, sinnige! veier statt, die, ursprünglich nur im engsten Kreise l beabsichtigt, sich schließlich zu einer Huldigung gestal-! ^kn Gefeierten seitens eines bedeutenden 'NuchtheileS der Bevölkerung dargebracht wurde und ^ somit rechtfertigt, daß wir ihrer an dieser Stelle ^ inkey. Die Mitglieder der Kleinmayr L Bambergen Bschdrnckerei und der gleichnamigen Buchhand-^ halten sich vereinigt, um dem jungen Chef am ^^abende feiner Bermälung eine Serenade zu brin-E"- aber auf die Kunde hievon wünschten auch die Feuerwehr und der Laibacher Turnverein, deren hoch-! geachtetes Mitglied Herr Bamberg ist, sich zu bethei-?3en. Zahlreiche Deputationen beider Vereine und A gesammte Geschäftsperfonal, Fackeln in den Panden, füllten de» Kleinmayr'schen Garten, der ^ Fahnen und Transparente mit den NamenS-Mn der Brautleute, den Wahlsprüchen der "eine und der Jünger Gutenbergs in überraschen-! sinniger Weise geschmückt und durch bengalische ^wen erhellt war. Die Musik exccutirte einige und vier Herren vom Männerchor der philh. > kje^schg^ trugen in den Zwischenräumen zwei herrje Quartette vor. Herr Bamberg eilte mit seiner Mden Braut in den Garte», wo ihrer die beiden ^ Hauptleute der Feuerwehr und einige Mitglieder des Tiirnraihcs harrten um namens der beiden Vereine die Glückwünsche darzubringen. Vor Beginn der Serenade waren den Gefeierten bereits durch eine Deputation der Buchdruckerei die innigsten Glückwünsche des Arbeiterpersonals auSgedrückt und ihnen ein präch-t>ges Angebinde desselben überreicht worden. Herr Bamberg, durch die Beweise wahrhafter Zuneigung und hoher Werthfchätzung sichtlich aufs freudigste überrascht und lief ergriffen, sprach wiederholt zu den Versammelten herzliche, warm empfundene Worte des Dankes und versprach namentlich den Vertretern der beiden Vereine, auch fernerhin ein tätiges Mitglied der letzteren bleiben zu wollen, welches Versprechen mit jubelnden Gut Heil! und H°chs auf das Brautpaar ausgenommen wurde. So endete ein Fest, wie wir es in dieser Art schöner ^ erhebender noch nicht erlebt haben, und das, wir Überzeugt, allen Betheiligten stets in angenehmster r^rnnerung bleiben wird. Es galt vor allem, dem T^nne, dxr ^ ^^r Hinsicht sich als ein echter und °?*er ganzer Mann erwiesen, dem wohlwollenden, ^ seinen Arbeitern im besten Einvernehmen lebenden . hef. GW auf! ihm und seiner Lebensgefährtin auf ferneren Wege! (Justizbehörden in Krain im " hre 18 7 1) Krain hat ein Landesgericht in Angekommeue Fremde. Am ?. Juli. Graf Barbo, Kroifenbach. — Pavani, Triest. — Giatussi, Triest. — Bcott, Jnspector, mit Familie, Triest. — Lhopelle, Priat, Triest. — Lhopelle, Kfm., Tricst. — Sachs, Kfm, Wien. — Weber, Görz. — Karafiat, Tricst. — Bertel, Geschäftsmann, Wie». — Riegler, Jnspector der Geiieralinspeetion der k. k. österr. Eisenbahnen, Wien, — Baronin Vranhzani, mit Dienerschaft, Kroatien. Lichtenstein, Frankfurt. — Schwentner, Wien. — Engel, Kfm, Wien. Ilnlvl Lui-«;«»». Francois Snel, Amsterdam. — Ehr. Snel, Moordrecht. — Jde Koß, Drogte. — Krauß, Kfm., Kiofof. — Kaiser, Kfm., Oberlaibach. — Anbelang, Geschäftsmann, Wien. — Rofener, Brauer, Görz. — ?6paj»e, Ingenieur, mit Familie, Kroatien. — Neumann, Karlstadt. — Samon, k. k. Landrath, Zara. Wiener Börse vom S. Juli. werc.Rente. öst.Pap. dto. dto. öst.inGilb. rose von 1851 . . . 's,2 von 1860, gan;r 104 80 105 so z>ie von 1860. Küasr. 1L7 -IcL-uieusch. v. 1864 ^ Geld ^ Ware 64.50 64.69 71.75' 71.85 144.52 iZrLuLsQtl.-Ss-. ^ .crrrmar! zurpCr. -raentün. Kram 2. Küstenland 5 luzarL. r zu 5 Lcoar.u. Slav. 5 tzieüeubürg. ^ 5 Ltcttsrr. H.rtiovLlbatik -ÜUon.Bank . Lcedttanstalr 91.- 85.75 82.- 84.- 79.- 849. -276.- 145.- 92.— 86.— 82.ä0 85.- 79.52 851- 276-40 jGeld Ware Oest. Hyporh.-BanL. 94.75 95.2 Südv.-O«j. zn500Fr. 115.50 116.— dto. «onS6vEL. —.—> — 'rdb. (100 ft. LM.) 103.80 104.-SLeb.-L.tMOft.ö.LV.) 93.40 93.60 Staatsbahn pr. Stück 131.— 131.50 Staatsb. pr. St. 1867 126.25 127.— ÜtllvslfSb.(30vst.ö.W.) 95.80 96.— Tr. Johann Zindler, k. k Gymnasial-Director, gibt in seinem und im Namen seines nmnnndigen Sohnes Tonrad Nachricht von dem Hinscheiden seiner innigstgeliebten, unvergeßlichen Gattin, beziehungsweise Mutter, der Fran Ichtiilna Zindlcr, ^ Luschrr, welche ack 9. d. M. nach kurzer Krankheit um 9 llhr abends im 37 Lebensjahre an der Herzlähmung plötzlich verschieden ist. Das Leichenbegängnis wird am ll. d. M. nm 5 Uhr nachmittags stattfinden. Die heil. Seelenmessen werden am 13. d. bei den hochwnrd. k. I>. Franziskanern und am 16. Juli in der Stadtpfarr- nnd Capitelkirche abgehalten werden. Rudolfswerth, 10. Jnli 1872. ___________ 327.5« SS7.10 K. ö. EScsmPle-ELi. IE 1035 «sglo-österr. 8an! - zrü.Sü 3n.-Scst-BodeucreL.-A- . «W.— 27».— Oest. HyPsrd--B»-!i . W.—1102, Stei-r. 262. Ws. - franko - Airftria . . iLr.5a 1^2 -ra-I. S-rd.-Norl-b. 20SV S»S5 öäovL-u-Sss-ll!!». . 207.80 LV8.— iais. 2S0.- 25,1.25 sarr-Ülldw-g-BL^L 243 S« 244.-Lirsrnd. EiseuS^o» . 183.— I8t.-r-ra->ksbava. . . . »37,- 338.-g-!i!>;-S°s-!SS.. 219.75 220.2 k'Sll-rdrtvL's. ö.W.-erloSV.! 92.50 92.71 s BoS--C»d,°tst.Bod.--Lredi;. I0z.r5>r04.« Z't°. I» L-rl.E,. .> 88.75^ 89.- L.0SS. Tredtt 100 K. ö. LL. . 191.50 191.75 Dou.-Dampssch.-rAt:;. zu 10V fl. EM. . . 99.- 99.50 Lvirster 11)0 ft. TDi. . 120.50 121.50 sco. 50 st. -.W. . 58.- 59.- Ofener . 4U 5. ö.LL. 31.50 33— Saim . „ 40 „ 40.— 41.— . LO . 28.50 29.— -Lr-i . ^ 40 - 36.— 38.— Sc.iAeuorS„ L3 ^ 29.— 30.— 80 > 24.— 25.— VLidft-rL . 30 , 22 50 23 — ^egieöiH - IO ^ 16. - 17.- Nrr.^lfssu?:. ivc.Ä;. 14.50 15 50 lOOsi.süvd.W. 93.30 93.50 IVO st. „ ^ 93.30 93.50 10 P>. S.e^. 111.30 111.40 PcriS 100 F-LNc- . 43 60 43.65 -rail.DUlirz-LllcaL-'.:. 'LO-HrLa^LHü«! . . . 5.33 5.35 8.88 8.89 165.— 165.50 >108.75 109.— Telegrafischer Cursbericht der Filiaje -er Striermärk. Escomptebank in Laibach, von der k. k. öffentlichen Börse in Wien am 10. Jnli. Schlüsse der Mittagsbörse, üperz. Metalliqnes mit Mai- und November-Zinsen 64.55. — öperz. Natioual-Anlehen 7l 70. — 1860er Staats-Anlehen 104.40. — Bankaktien 850. — Credit 327.50. — Analobank 308.—. — Francobank 128.—. Hypothekarbank 219.50. — llnionbank 276.50. — Wechslerbank 322.—. — Baubank 125.40. — Anglobaubank 3 l!.50. — Vereinsbank 157.50. — London IN 20. — Silber 108.50. — K. k. Münz-Dncaten 5.33. — 20-Franc-Stücke 8.88. Gedenktafel über die am 13. Juli 1872 starrstndenden Lici-tationen. 1. Feilb., Debelak'sche Real., Hosdorf, BG. Radmannsdors. — 3. Feilb., Stibil'sche Real., Ustja,BG.Wippach. — 2.M., Perto'sche Real., Brnhanavas, BG. Großlafchitz. — 3. Feilb., Okorn'scbe Real., Rosenback', BG. Laibach. — 2. Feilb., Bergant'scbe Real., Schischka, BG. Laibach. — 3 Feilb., Praznik'sche Aieal, Rasica, BG. Großlafchitz mit dem JahreSgehalte von 3, von 500 fl. bis 1000 fl ein KreiSaericht in Rudolfswerth und 28 Lynchte. Beamtin ^00 fl. gab es , Tvld ^000 fl. bis 2000 fl. 43 und Uber 2000 an q*! ^ ""t dem JahreSbeznge pr. 168.766 fl. und tzen ? 3e« mit 932 fl. Die 13 Auscultanten bczo-Diurn" ^luten 4.312 fl. und die 91 Diurnisten an sich g 23.760 fl. Die Zahl der Amtödiener belief ^Ulde» ^0, und bezogen dieselben im ganzen 23.328 «ine», Diener, Aufseher und Wächter mit ^rssf/in von 2450 fl. In vorgekommeuen Be- lixs s!. wurden 7 Arbeiter ausgenommen, und be- bk>jss„. diessällige Kostenbetrag auf 1600 fl. ES Di«!», st !onach der Gefammtbezug der in activer '"den! ' ^ulde ^ befindlichen Individuen mit 225.148 Ein tüchtiger AMim wird von einer soliden renom-mirten VersichernngS - Gesell-schast gegen vortheilhafte Bedingungen ansgenonimen. Offerte unter Angabe der Referenzen an die Expedition dieses Blattes. 1) Aufforderung. Jene beiden Herren, welche am Faschingsdienstag Mas-kenklcider bei mir ausborgten und »ach fünfmaligem höflichen Erinnern noch bis heute nicht bezahlt haben, fordere ich auf, mir binnen acht Tage» den Betrag zu senden, widrigens ich ihre Namen im „Tagblatt" veröffentlichen werde. (403) Dis der N Vvvksvlswbv !' XollIlUüllvt 4, emittirt auf nachstehend verzeichnete Losgrnppen, und sind diese Zusammenstellungen schon ans dem Grunde zu den vortheilbasteste» zu zahlen, da jedem Inhaber eines solchen Bezugsscheines die Möglichkeit geboten wird, sämmtliche Haupt- und Nebentreffer allein zn machen und außerdem ein Zinsenerträgnis von 30 Franken in Gold und 10 fl. in Banknoten zu genießen. likL'NPPV V. (Jährlich 16 Ziehungen.) Monatliche Raten L fl. 10. — Nach Erlaa der letzten Rate erhält jeder Theilnchmer fotnendc 4 Lose: I N. Haupttreffer fl. 30V.vüv, mit Mckkanfsprämie der gezogenen Serie ö. W. fl. 4VV. L Haupttreffer <>0V »«<», 30» <>»» Frkö. effectiv Gold, t I»SrL«xI. TO L Haupttreffer 8U.U0N LHaler ohne jeden Abzug. 1 Haupttreffer fl. 3V.0VV. Kruppe ö. (Jährlich 13 Ziehungen.) Monatliche Raten ü fl. «. - «ach trrlag der letzte» Rate erhält jeder Theilnehiner folgende 8 Lose : I . St. »««» L ,» Haupttreffer <>«>,>.(>«»», 3I>» <>«>0 Fraiikr» effectiv Gold. I - ^ Haupttreffer 80.1WÜ Tkalcr ohne reden Abzng. L Haupttreffer fl. 4Z.»t>0, 13.00» siidd. W. Lmzche MP LL/SS Ziehuna franco - aratis der,endet. (400-1) Soeben ist erschienen und durch Ixv. v. Lleiiliusxr ä» keck. L»md«rx'8 Buchhandlung in Laibach zu be-»lehen: Slovenisches Sprach- mid Neimnasbuch für Anfänger zum Schul- und Privatunterricht von 7s.ns2iL. VIII. verbesserte Auslage. Preis fl. I.SO. (397) Z KSiiMkr MMs D ^ wegen Auflösung des Geschäftes H> U 20 pCt.unter dem Einkaufspreis 8 ^ sämmtlicher 8«»»- ^ M II»! I»«t-und HH W ^ I»08«n- und «ooIt8«»irv, M E ud HV«II-8«»»i»t, 8ei^«»»-, 8vl»«k- ^ ^ und und ^ Von heule an werde ich wie bisher jeden KT Auftrag zum Unfertigen der Kleider zu oben ge-nannten herabgesetzten Preisen entgegennehmen EF und prompt ausführen. (381—4) A A U U N Witterung. Laibach, 10. Juli. Nachts sternenhell, vormittags halbheiter, schwüle, gegen Mittag schwaches Gewitter aus Nord mit etwas Regen. Wärme: Morqens 6 Uhr -j- 15.0 ', nachmittags 2 Ubr -t-22.N6. <187129.3»; 1870-4-30.4".) Barometer 732.95 Millimeter. Das gestrige Tagesmittel der Wärme 18.7°, um 0.1" über dem Normale. Der gestrige Niederschlag 0.65 Millimeter. B ILttr SnKv» bestes Pergamentpapier zum Obsteindunsten per Elle (342-6) 24 kr. Lenfpapier, 1 Packet....................75 „ englisches Gichtpapier, 1 Bogen ... 12 „ „ Aliegenpapier, 1 Bogen.....................4 „ Mottenpapier, 1 Blatt...................10 „ (390—2) Gseompte-Ansktze der Maie kier Sleielmälsüscheil Escomiike-ZZallk. ^iien unlj Iniest. !,) Platzwechsel. Giltig vom 5. Juli 1872 bis auf weiteres Laibachs Hrazund Klagensurt? Auswärtige Plätze ») Platzwechsel. Bis 92 Tage.............................7 "/„ ..120.................................8 °/o .. 150 ............................9 °/o d) Domicile. Bis 92 Tage.....................' - > 7'/, "/, .. 120 8'/, 150................................9V. °/^ LlLria. öexsv. 8 92 Tage . ... . . . . . 7 "/« 120 ' 6 °/, 150 „ S °/o l») Domicile. 92 Tage.................................?'/-7° 120 8'/,^ 150..........................................9'/-°'° 8on8iige inlänllisolik ?!äirö in Kärnten oder in Krain protokollirte Firma erscheint, wird (wofern sich daselbst eine Bank oder Bank-Filiale be< bis ,92 Tage V, "/« Provision findet). Uber 92 - ; Platzwechsel. zBls 92 Tage . ,................................7'/,°/ 120......................................8'/, 7 . s-/,7 ^____________________________________________________________ 9-/2 * Anmerkung. Bei denjenigen Platzwechseln und Domicilen, aus welchen nicht wenigstens eine in Steiermark, ,, », berechnet. Für Wechsel, welche bei der Stamnianstalt oder einer Filiale doinicilirt werden, ist eine Gebühr von „ zu) ,, entrichten. „ 150 vis §rossö L0Q0EH2 sovoiil voll äon moistoil Lrmlcoii, rll8 lludi von krivat-^Voeii8ol8tub6n, voloiio 80it kuriror 2oit lluk dom Oobioto äo8 R^ton-6s8eiiükt68 6nt8tkinä6n, 6i'i'6§t6 in mir äio Loxioräo, oillon Noäii8 /.u üliäoil, ^voäureii clll8 x. t. ?ul)iieum, >voieil68 sioll 1,086 ri-uk Rrit6nrir>.Iiiun§6n rni8eIisN, in koinoin HIIo 6tv-i8 v6rIi6ron 6-lrf, 80§ar von äom ^'eveili^ oinxo-Älilton Lotr»^ Ltziilo ^686t2lio1i6n 2in80n 61'ilält und 86p:lr!lt 86II1 6Iüei( äureil ^ii80>llltiunF von 0ri§inrü-I^080n V0l'8lietl0n K.TNN. Ü8 >v»r 2^v!lr tcoino loielits ^.utzabo, äi080n 8eiüü88o1 XU ünäon, ä-l doicrinntlieil äkl8 8xio1 in clor kioinon I/ottorio, in wolelitzr äis 66^vinn8t-6tl-liie6n boi voitoin kioinor 8inä, ^18 in äor §ro886n I,08-1ottori6, d:i886lbo boi nooli 80 §nter unä vor8ie1iti§6i- Notkoös iininsr 6slä Icostot. Nir ^'oäooli ist 68 äured r6iüictl08 Medävnlron un^en, ä.i8 p. t. ?iil)lion:u änroll 6in6 M8eliiekt6 2u8.iinin«n-8t6l1nn§ von ü>V6i (lor 1)68t6n vsrxinLkiiron 1,080 unä äureii oino Olirantio, ^'6leli6 ieii c>6in86lboil diottz, vor Moni Vorlusto 2u sodüixen, äo88on tzintz'o-ÄliIt.68 Oolä äoxxolt 2U vor8in86n unä ki-elltinal iiu ,liilli'6 :>n den Zrö88t6n 2i6liun§6u tlieilnoilinon 2U 1L886N. Icll v6r1AU8t. ! 2Mbr»r iv »<»<».«<»<». «<» <»««» N. LI,» Sprr«. W r««k8 <«rlLl8eI»«;8 L)l8ei»I»i»I»i»-L «8 n»It II r i 1i 6 Ä6iiun x6n, 1. ^uni, ^u§u8t, Ootolior, v606Ni1)6r, k'oliruiir, ^pril. «««.«»««, L','»i»v8 Ii» ««1,1. Mn do/lllllt äor Liiukor sür äio86 boiäon 1o8« 300 6. vii^6§6n vsrpüiokto ieii »liell, 6ÜI8 äri.8 186061- 1o8 ^vilkronä äor Liniratilnn^äiiuor mit ä6r 8orio §6L0§0ii ^virä, . äoiu Rat6n1)riokb68itx6r «I,» 14VEV II. 1 i nnä «I« Vi,ilLti»-I «»8 §6§6n R.üeI(8toIIun§ ä68 R-itonkri6fo8 6in ^lon-lt naoli äor Lorion-Aiolilinx §r:iti8 LN8xu1oI§6ii unä itim 86piir.it auoli ä6N di8 ärüiin 6in§o/.iilIton L6trrig' 8cinnnt 6p6re. ÄN86N /.urüo1V6ltor unä vorpttioiitg Nlieil, friil8 äii8 1860or 1^08 Villironä äor Lin/llii1un§8-äriusr niolit §oxo§6n >virä, ävorä6n. ^.U886räom tril§t äa8 1860or 1^8 5> ?ore. in Lrinknoton unä äri8 1üri(6n-I^o8 12 k'r.i.nes in Oolä ^Üirlieii, 68 i8t äas 8omit 6in moilr rii8 lOpore. ^rtr:^ni88. Oio 2in86n-0ouxon8 >vio riueii äor Orira-ntioseiwin boslnäon 8ioii r»n Iivoräon unt6r Ic6in6r LeäillAUNF rüei<§iinFj§ x6maetit. — Äoliun§8ii8t6n >V6rä6n Arktis 2UF686nä6t. — Loi Ü68toIIun§en §0§6N ^kieimaiinm INÜ886N ^v6lli§8t6U8 5 6. por Ratondriok .1,18 ^n§»!)6 d6i§6lo§t >v6rä6ll. ». I.. NSMM, »nick v», z„. ». »l,t»«,yr » ged. «»»der, iu Laibach. «erleg« mid f»r die «edaction verant»»rtlich: Ottowar va«berg. a il. 10.