Nr. 372. Pr!lnumeiationsp»cis: Im Lomptoir ^anzi. sill, halbj. fl. 5,l,<». ss'!r dic^ustcNunss ,n« >.->«'«< h«Idi, 5,0lr. Mil di,-r Post ssaü,i. si. 15, fall's, st. ?.,^!-. Franz Rnftp an dcr stelle dc« vcr« storvencn Karl von Zalliugcr znm Stellvertreter oe« LandeöhauptmauneS für Tirol allcrgniidigst zu ernennen geruht. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller-höchster Entschließung vom 18. November d. I. auf Vorschlag des GemciudcrathcS uud der Zentrallongrc-gation den Anton Eaccianiga zum Dcputirteu der Stadt Trcviso bci dcr lombardisch.vcnetiauischcn Zcnlral-longregation allergnädigst zu ernennen geruht. Zugleich habcu Sc. Majestät dem von dieser Stelle abtretenden Eavalicrc Barea To scan für dcsfeu in verschiedenen Zweigen der öffentlichen Verwaltung geleistete oicljähiige und eifrige Dienste die Allerhöchste Zufriedenheit auszudrucken geruht. Sc. k. k. Apostolische Majestät haben «lit Aller-höchster Entschließung vom 12. November d. I. die von dem Lehrkörper dcr Akademie der bildenden Künste in Wien vorgenommene Wahl dcr Architekten: Ober-baurath Eduard Van dcr Null und Heinrich Fer< stel, dcr Maler Fritz l'All cman d nnd Franz D o< by aschowskl), dcr Bildhauer Joseph Gasser uud Vinzenz Pilz uud der Kunstfreunde Philipp Drüxlcr ""-ilm'r von Car in und Kustos Eduard Freiherr von Sacken ui wirklichen Mitgliedern uud akademischen Räthen dicscs Kuusunsütutcö allcrgnüdigst zu bestätigen geruht. Dcr Iustizministcr hat eine bci dem Laudcßgcnchtc in Vrimu erledigte Rathsstellc dem disponiblen Rathe des vormaligen Obcrlandcsgcrichlcs in Prcßburg Io« haun Scholz unter Belastung seines DicnstcharaltcrS und Ranges vcrlichcn. Am 25 November 1865 mnde in dcr k. k. Hof-und Staatödruckem m Wien das XXXIII Stück des Ncichsgesctzdlattcs ausgegeben und versendet. Dasfclbc enthält unter Nr. 1895 betreffend daS für alle Länder des österreichischen Kal,cr,taatcs wlchamc Ucbcrcinkommen mit der gloßhcrzoglich mccklenburg.schwcrin'schcn Rcaicrunq bezüglich der Lcgalisirung von Urkunden lauSgc'-wuscht gegen eine cutsprcchcudc Erklärung der groß-herzoglich mccklcuburg.schwcrin'schcn Ncaicruna ddo. Schwerin den 24. Oktober 1865); " Nr. 118 die Kundmachung dcs Finanzministeriums vom 9. November 1805 über die Aufstellung des l. l. Ncbeuzollamtcs I. Klasse in Voitcrsreuth im Bahn-Hofe daselbst, einer Exposilur des k. k. Hauptzoll-amtes N. Klasse in Asch im dortigen Bahnhofe uud Begiun dcr Funktionen des für den Verkehr auf dcr Zollstraße von BoiterSrcuth nach Schönberg errichteten Ncbenzollamtes II. Klasse; Nr. 119 die Kundmachung dcS Finanzministeriums vom 13. November 1865 über die Ermächtigung dcr zollamtlichen Exposilur im Bahnhöfe Eger zur Vor-nähme dcs Ansageschcinverfahrcns im Eisenbahnverkehre und zur Anwendung desselben auf Strecken-zugsgütcr; Nr. 120 die Kuudmachung dcS Finanzministeriums vom 19. November 1865 über die Ermächtigung der auf den Bahnhöfen zu Egcr uud Asch aufgestellten Abtheilungen dcr dortigen Hauptzollämtcr und dcs l. l. Nebenzollamtcs 1. Klasse in VoitcrSrculh zur Anwcuduug des AnsageverfahrcnS; Nr. 121 dcr Erlaß dcr Ministerien dcr Finanzen und des Handels vom 19. November 1865, betreffend die Aufhebung deS VerzollungSstcmpcls; giltig für die Länder dcs allgemeinen Zollgebietes; Nr. 122 die Kundmachung dcs Finanzministeriums vom 19. November 1865 über die Aufstellung eines l. bairifchcn NcbcnzollamteS I. Klasse im Bahn-Hofe zu Asch; Nr. 123 das Gesetz vom 23. November 1865, betreffend die Beschaffung dcr zur Erfüllung der Verpflichtungen deö Staates in dcn Jahren 1805 uud 1866 nothwendigen Geldmittel; wirksam für das ganze Reich. Vom t. k. Redaktion«-Bureau beS Rcichsgefetzblattes. Heute wird in deutschem uud zugleich slovenischcm Tcxtc ausgegeben und versendet: Gesetz- und Verordnungs-Blatt für daS Herzog-thum Krain. I „ h a l t S - U e b e r s i ch t.- Kundmachuug dcS l. l. Statthalters Eduard Freiherrn v. Bach ddo. 19. November 1805, über die Uebernahme der politischen Verwaltung in Krain. 20. Erlaß dcr l. k. LandcSbehorde für Krain vom 19. November 1805, Nr. 12995, womit zur MilitärbefrciungStaxe für daS Jahr 1806 eine Erläuterung kundgemacht wird. Vom l. k. RcdattionS - Bureau des Gesetz- uud VcrorduuugS - Blattes für itraiu. Laibach, dcn 27. November 1805. Richtallülicher CM. Laibach, 27. November. Heute werden an dcn wichtigsten euroftäischeu Geld-markten in Paris, Brüssel. London, Wien, Frankfurt und Hamburg, die Subskriptionen auf das neue Au-' lchcn eröffnet. Die „Wr. Abdpst." hebt mit Recht ^ hervor, daß alle Vorzüge dieser Anleihe schließlich wir-^. kungSlos bleiben würden, wenn die europäische Gcld-, welt nicht zu dcr Ueberzeugung gelangt wäre, daß die ^ kaiserliche Regierung endlich einmal eine geregelte Fi-nanzwirthschast durchführen will und darum auch kcin Opfer zu hoch findet, um mit Hcrbcizichung auswärtiger Kapitalskrüfte dicscs so schwierige Ziel zu er-rcicheu. Tendenziöse Ausstreuungen suchten das Ver-trauen zu untergraben und dcr Negierung jede Finanzoperation zu erschweren. Die Fiuauzvcrwaltung licß sich dadurch aber nich« bcirrcu, sondern traf die geciguelstcu Maßregeln, um die heimischen Gcldlräftc uicht wieder in Anspruch ueh« men und dcr Industrie und dem Handel ihre letzter Ressourcen entziehen zu müssen. Der Erfolg dcS letzter SlcucraulchcnS war wohl allerdings sehr verlockend und schien Vielen als der geeignetste Modus dcr Geldbe« schaffuug, nmsomehr da die großen Geldmärkte durct die großen Verluste, die sie an österreichischen Werthei erlitten, für eine neue österreichische Anleihe wenig dis, ponirt schienen und überdies auch noch ein großer Thci der letzten Silbcranleihe nicht realisirt worden war. Di Finauzvcrwaltuug abcr< welche die Steuern nicht aber mats auf Jahre hinauS vcrvfäudcu wollte, licß sich dur^ alle diese Schwicrigkcitcu nicht zu ciuem Appell au da heimische Kapital bewegen, sondern bestand darauf, sic diesmal nur an das ausländische Kapital zu wenden Die Urtheile der Wiener Blätter über das Nnlehen lauten im Wesentlichen günstig. Der „Wanderer" sieht einen Vortheil desselben darin, daß unsere Staatöpa-Piere einen neuen Markt gewinnen und dadurch die Werthe früherer Anlehen nicht zu fehr gedrückt werden können. Auf diesen Punkt legt auch die „N. Fr. Pr." Werth; sie sieht einen nicht ganz gering zu schätzenden Gewinn darin, daß die Presse Frankreichs, indem sie dem Anlehcn Vorschub zu leisten sich bemüht, auch überhaupt eine Oesterreich freundliche Haltung anzunehmen beginnt. Auch daS „Frcuiocnblatt" sagt, daß die Opfer, welche nunmehr gebracht werden müssen, nicht zu theuer bezahlt seien, wenn die Handelsbeziehungen und die politische Verbindung mit Frankreich und den Westmächtcn überhaupt dadurch freundlicher und fester sich gestalten. Die „Morgenpost" hebt hervor, daß der Ertrag dcS Anlehens zum größten Theile dcr Rückzahlung der Schuld an die Bank gewidmet sein werde. Zu diesem Zwecke, sollte nicht eine Sistirung der Bank-Alte eintreten, mußten allerdings die größten Anstrengungen gemacht werden. Die „K. Vorst. Z," schreibt: Es werde sich zeigen, daß dcr Staatslredit Oesterreichs nicht fo fehr erschüttert sei, wie Schwarzseher glauben machen wollen. ES liegen reale Gründe vor, welche die Bevölkerung WienS und dcr Monarchie veranlassen müßten, der Subskription auf dieses Anlehen die vollste Aufmerksamkeit zuzuwenden. Das Anlehcn diene zur Deckung der nöthigen Staatsbcdürfnisse und vorzugsweise werde es zu Zahlungen an die Nationalbank verwendet werden, damit diese kraft dcr Bankatte ihre Barzahlungen beginne und daS für die Solidität der Geschäfte so unheilvolle Agio endlich aushöre, damit unser Vaterland wieder in die Reihe der Staaten trete, wo Gold und Silber al« Münze lursirt und als eigentlicher Werthmesser wieder zu Ehren kommt. Der Staalskredit sei eigentlich der Kredit unser Aller; ist er gesichert und blühend, so par-lizipire au eincin derartigen glücklichen Zustande auch der Plivallredit. Ucliligcns werden die Wirluttgen der im Staatshaushalte so konsequent durchgeführten Ersparungen im 3ahre 1800 sich nachhaltig äußern und die glückliche Losung der VerfassnngSfrage wird dazu beitragen, unsere inanzvcrhältnisse auf eine dauerhafte Grundlaae zu stellen. ' Duz neue Ünlehen. Wien, 24. November. -l> DaS Anlehen ist abgeschlossen, und zwar unter annehmbaren und vorthcilhaftcn Bcbingnngen abge-schlössen! Morgen schon wird unsere „Wiener Ztg " diese erfreuliche Thatsache offiziell lcnstaliren, denn sie wird das für daS ganze Reich wirksame und vom 23. d. dalirlc Gesetz über die Beschaffung der zur Erfüllung dcr Verpflichtungen des Staates in dm Jahren 1865 und 1800 nothwendigen Geldmittel, so wie auch die auf dieses Gesetz basirle Kundmachung, enthaltend die näheren Bestimmungen und Modalitäten, zur Veröffentlichung bringen. WaS wird nun gegenüber diesem be-redten Faktum jene stets schlagfertige u-Wut-MX-Opposition hier uud anderwärts wohl sagen, welche unbekümmert um die gründliche Nichtbeachtung, die ihr Graf Larisch fort uud fort augcdciheu ließ, dennoch leinen Augenblick unterließ, durch die verschiedentlichsten Insinuationen und Denunziationen, Pressionen und Machinationen, lurz durch alle nur erdenklichen Kunst-griffe uufcrer Regierung die größtmöglichen Schwierig, lcitcn in dcn Weg zu legen? Sollte sie etwa in ihrcr bethätigten Ohnmacht zu dem Vorwürfe ihre Zuflucht nun nehmen, daß die Regierung ja bci einem neuen Stcucranlehen einen bequemeren und viel verlockenderen Erfolg in Aussicht gehabt haben würde, so antworten wir daraus ganz lurz, daß sie eben das inländische Kapital schonen wollte, und statt dasselbe durch einen Modus wieder empfindlich anzugreifen, der in Wirklichkeit doch nur eine dann schwer auszugleichende VorauS-verpfänoung der Steuern auf Jahre hinaus gewesen wäre, eS absichtlich lieber vorzog, den fremden Markt, wenn auch unter theilweife größeren Schwierigkeiten, in Anspruch zu nehmen. Am besten spricht zu Gunsten dieser neuen Finanzoperation die Thatsache für sich, daß, wie wir von allen Seiten hören, die Bcreilwilligkcit zur Betheiligung an derselben eine sehr rege und lebhafte ist, und daß man beispielsweise in Paris bereits jctzt selbst au eine wahrscheinliche Uebcrzeichnung glaubt. DieS beweist gewiß am deutlichsten, daß der fo vielfach und so böswillig untergrabene Kredit Oesterreichs sich 1088 nicht nur sieghaft durchgekämpft hat, sondern auch, daß die Modalitäten dieses neuen Anlehens, sowohl was die Höhe dcö Zinsfußes, als was die mit dem Anlehen verbundenen Lotterien betrifft, vielversprechend und verlockend sind. 2. Sihung des kraimschcn Landtages am 25. November. Die Sitzung beginnt um 10'/, Uhr. Gegenwärtig von Seite dcr Regierung: Se. Ef-zellenz dcr k. k. Herr Statthalter Freiherr v. B a ch. Das Protokoll dcr letzten Sitzung wird genehmigt. Das Gesuch der Gemeinde Äudainc um einen Vorschuf; aus dem Landesfonde für ihren Schulbau und ein Gcsnch um ein Stipcndinm für einen Taudstnm-men werden dem Pctiliousausschusse zugetheilt. Der crsle Gegeustaud der Tagesordnung: der Rechenschaftsbericht des Landeöansschusscs, wird vor« läufig einem Komitee zur Prüfung zugewiesen, in wel» ches die Abgeordneten: Svetcc, Baron Abfaltreru, Dr. v. Nurzbach, Dr. Toman und v. Langer berufen werden. Abg. Dr. Tom an nimmt von dcr Mittheilung deö Präsidenten, der vom Abg. Dr. Blciwcis in der letzten Sitzung eingebrachte Antrag werde auf die nächste Tagesordnung kommen, — zu formellen Bemerkungen Anlaß. Der zweite BerathungSgegcnstand: das Gesnch dcr Witwe v. Gariboldi um Bclassnng einer Gnadcngabe aus dem Laudcsfondc für ihre Tochter, — erhält eine gewährende Erledigung. Den dritten Sitznngsgcgcnstand bildet der Antrag dcs LandesauSschusseS um Erhöhung dcr Gehalte der ständischen BuchhaltlmgSbcamteii und Nangirung der beiden Offizialc und Ingrossisten in dic höhere Diä' tenklasse. Dcr Abgeordnete Kromcr bekämpft jenen Antrag. Abg. Brolich stimmt für eine durchgrcifcude! Regulirung dcr bezüglichen Gehalte. Die Abgeordneten Gutmann, Dr. Glciwcis, Baron Abfaltrcrn unterstützen dagegen dcn Antrag des Landesausschusses. Dr. Tomau will denselben dem Finanzansschusse zur Berichterstattung zugefertigt haben. Nachdem sämmtliche Anträge dcr Abgeordneten ab. gelehnt wurden, bringt Präsident dcn Antrag dcs Lan> deöansschusscS selbst zur Abstimmung und wird derfclbc angenommen. Hierauf wird dcr Dringlichkcitsantrag des Abg. Svetec, daß das Schriftführeramt im Landtage dem landschaftlichen Sekretär gegen eine Remuneration übcr, tragen werde, vom Präsidenten eröffnet, jedoch vom Hause als DringlichkcilSantrag nicht angenommen. Schließlich wird dcr Antrag dcs Abg. Allton Grafen v. AuerSpcrg eröffnet, welcher dahin geht, das Haus wolle ein Komitee zusammensetzen, welches die Rückwirkung dcS September-StaalsakteS auf die Inter« essen des Landes zu prüfen und hierüber zu bcrich« ten hätte. Schluß der Sitzung 1 Uhr Nachmittag. Nächste Sitzung Montag 10 Uhr. Tagesordnung: Antrag des Dr. Blciwcis; Grund« entlastungs »Präliminarc; Rechnungsabschluß desselben pro 1864; Komitccwahlcn. Gesuch dcr Gemeinden LaaS uud Scnosetsch um Unterstützung ans dem Bandes» fondc und dcr Antrag dcs Grafen AucrSperg. Oesterreich. Wien, 23. November. Nenn verschiedene Blätter von der Lockerung dcr östclreichisch'preußischcn Entente zu erzählen wissen, sa versichert man dem „Frd. Bl." daß hierzu wenigstens Oesterreich nicht die Veranlassung biete, und, fest auf dem Boden der Gastciücr Konvention stch,cud, seinerseits keine Veranlassung habe, die Allianz zu lockern. Wenn dieselbe Preußen anfange un» bequem zu werden, so läge dies vielleicht in der Er« kenntmß, daß sich Oesterreich doch nicht ganz so leicht ins Schlepptau nchmcn licßc. Auch die Gegner dcr neuern österreichischen Politik dürften jetzt mehr und mehr er» kennen, daß die Gasteincr Konvention nicht nnr kcine Nachgiebigkeit Oesterreichs dolumcntirc, sondern geradezu als eine Errungenschaft zu betrachten sei. — 24. November. (G..E.) Einige Wiener Blätter erwähnten dieser Tage einer auf dcn Abzug der kaiscrl. französischen Truppen aus Rom bezüglichen Depesche, die dcr päpstliche Nuntius hier mitgetheilt habcn sollte. Wir vernehmen, daß die betreffende Nachricht aller that. sächlichen Begründung entbehrt. Prag, 23. November. Als eines der bedeutend, stcn Momente der heute statlgcfundcucn Sitzung unseres Landtages dürfte der vom Grafen Albert Nostitz gc» stellte Antrag zu bezeichne.'! sein: „Die Vorlage des Scpwnbcr-PatcntcS mit einer allcrunterthänigsten Adresse zu beantworten." — Dieser Antrag ward in einer Soiree, welche gestern in den Salons dcs genannte:! Grafen stattfand, formulirt und dürfte sich dcr Unterstützung dcs gcsammtcn Großgrundbesitzes zu erfreuen haben. Auch dem Zentrum (Czechen) dürfte cS willkommen sein, ihren Ansichten der Vorlage drs September-Manifestes ge- genüber Ausdruck zu geben; vielleicht werde man von dicscr Seite die Gelegenheit benutzen, nm Sr, Majestät die so oft formulirlcn Forderungen der czcchischcn Nation zu unterbreiten. In Betreff dcr Haltung dcr deutschen Partei diesem Antrage gegenüber läßt sich heute noch nichts Gestimmtes mittheilen; nach Allem, was man vernimmt, dürfte die Erlasfung dcr Adresse auf dieser Seite lebhafte Opposition hervorrufen. Eines aber steht fest, daß wir bei der Dcbatlc übcr dic Er-lassuug der Adresse cincn lebhaften Meinungsaustausch dcr ucrschiedcucu in unserem Landtage repräscntirlcn Fraktionen zn gewärtigen habcn. Es wärc nur zu wün-schcn, daß dcrfclbe wesentlich zur Klärung dcr Verhält» nisse — und zur Verständigung beitrage. Lemberg, 21. November. Ueber dcn Amncstiealt äußert sich daS Lcmbcrgcr „Haslo" : Dcr Alt hoher lai-serlichcr Gnade, durch wclchcn unsere gefangenen Mitbürger nnd unter ihncn die populärsten im Lande, in Freiheit gesetzt wurden, war für dic Stadt Lembcrg ein Tag lebhafter Freude. Am deutlichsten drückte sich die» scS Gefühl durch die gestrige Illumination auS, welche ohne alle Agilatiou, ohne vorgängigc Verständigung nn-tcr den Bürgern, sondern durch den Hcrzcnsdraug jedcS Einzelnen zu Stande kam. Icdcr w"ollte dem Monarchen den Danl für dic Befreiung dcr lhrcu Familien Zurückgegebenen bezeugen. Mit diesem Gnadcnatt hat !sich cinc dcr schmerzlichsten Wunden uuscrcs Landes go schlössen und die Bande zwischen demselben und dein Throne sind fester geknüpft. Von nun an muß jedes Mißtrauen weichen. Aufrichtig, ohne jeden Hiutcrgcdan-ken, wünschen wir die Entwicklung auf legalem Wcgc und unsere Traditionen, Bedürfnisse und Gcfühlc mit den Interessen dcS Reiches in Einklang zu bringen. ES können wohl manchmal noch Meinungsverschiedenheiten eintreten, doch uichts wird im Stande sein, uuscrc Uu-terthanötrene zu erschüttern, uud wir hoffen, daß auch der Monarch Seine Gcfühlc gegen uns nicht ändern werde. Seit dem letzten polnische Aufstünde ist ein Um-schwung in dcr öffentlichen Meinung ciugctrelcn; dcr jetzige kaiserliche Gnadcuakt wird im Neubau uuscrcr Zukunft cincn festen Kitt bilden. Wir habcn den festen Glauben, daß für dic Zukunft das gegenseitige Vcr-trauen durch nichts mehr zum Schwaulcn gebracht wer« dcn wird und daß die Regierung cs nicht bedauern wird, diesen Wcg eingeschlagen zu habcn. Bei dicseiu fcierli-chcu Anlasse erklären wir noch einmal, daß nnser Land für immer mit dcr Revolution gebrochen hat. Nur dic Feinde uuscrcs LandcS uud dcr hohen Regicruug werden, von egoistischen Motiven getrieben, uus in dcr Folge feindseliger Gesinnungen zcihcu können. Zunächst wird der kaiserliche Gnadcuatt auf dic Thätigkeit des ^and« tagcö einen Einfluß üben. Obgleich die systematische Opposition von Niemandem im Lande gebilligt wcrdcn könnte, so konnte doch daS Looö der Gefangenen der Vertretung nicht aleichgiltig bleiben. Deshalb hätten gleich anfangs Mißverständnisse eintreten können — die» sen aber habcn die Räthe dcr Krone >nm weislich vor-gcbengt. Für die gedeihlichen Verhandlungen dcs Land« taget! ist jetzt der Wcg geebnet. Derselbe wird mit Vcr-mcidnng der hohcn Politik sich ganz der Lösung jener Aufgaben zuwenden können, wclchc die Lagc dcö Lan-dcs so dringend erheischt. Dic Journalistik wird ihm hicbci sicher kcine Schwierigkeiten bereiten. Mit Rücksicht auf alle Umstände kann man daher sagen: daß noch lein Landtag untcr so günstigen Anspizicn cröffnct wurde. Ausland. Verlin, 23. November. Die „Berliner Börsen-zcitung" theilt als positiv mit, dic Verhandlungen wc» gcn eines Handelsvertrages zwischen Preußen uud Italien seien ununterbrochen im Gauge, so daß die Fest« stclluug der Grundlagen etwa in 14 Tagen zu erwar» tcn sei. Altona, 24. November. (Pr.) Laut dem „Alto» nacr Merkur" vclständigtcn sich dic bcidcu Großmächte dahin, demnächst cincn gemeinschaftlichen Antrag am Bunde einzubringen, daß dcr Frankfurter Senat aufgefordert wcrdc, im Interesse dcr Würdc dcö BundcS solche Maßregeln zu treffen, wodurch ähnliche Vorfälle, wic dic Abgcorduetcntagc, nicht wieder vorkämen, widri-gcufallS dcr Bund genöthigt wäre, felbst Gcgenmaß-rcgcln zu trcffcu. ^ AuS Florenz wird bestimmt versichert, daß Garibaldi auf persönliche Einladung dcS Königs nach Florenz komme. Garibaldi erklärte in einem an cincn Freund gerichteten Schreiben, daß er mit dem Köniac in allcn Fragen volltommcn übereinstimme. Paris, 21. November. Dcr „Monitcur dc l'Armce" veröffentlicht heute an der Spitze seines Blattes die Note dcs „Monitcnr Uniucrsel" vom 19. November, uud die kräftige Befürwortung, welche er derselben wie-dcrfahrcn läßt, beweist hinlänglich, daß man sich im KricgSministcrium von derselben die beste Einwirkung auf dic Armcc verspricht, läßt aber immerhin das Be« dürfuiß noch durchblicken, das verhällnißmäßig geringe Maß dcr vorgenommenen Reduktion dcn Offizieren und Unteroffizieren gegenüber zu entschuldigen. Im Ganzen, schließt der „Monitcur de l'Armec," glauben wir, daß, wenn dic erste sehr natürliche Aufregung sich gelegt haben wird, Jedermann sich durch eine ähnliche Prüfung, wie die von uns hier angestellte ist, überzeugen wird, daß scinc Interessen nicht so schwer bedroht sind, wie cr cS Anfangs befürchten mußte, und daß die ganzc Armee vertrauensvoll cS dem Kaiser anheimstellt, die Folgen cincr Maßrcgcl, welche durch die Umstände ge> boten war, möglichst zu mildern. — Dcr Konflikt, dcr zwischen Spanien nnd Ehili auSznbrcchcn drohte, wird als beinahe völlig beseitigt angeschen. Die öffentliche Meinung in Spanien selbst ist mit dcm Auftreten dcö Admirals Pareja keineswegs einverstanden, und von Seiten des KabinctS von Madrid ist leine Einwendung zu bcsorgcn, wenn die Großmächte uns dcm Wcgc dcr Vermittlung dic Sache gütlich beilegen würden. — Ein französisches Kriegsschiff geht vun Toulon nach Marokko ab, um dic schon längst angesagte marotkanischc Gesandtschaft nach Fraulrcich zu bringe». Dic Eholcra war bis jetzt Schuld dm au, daß dic Vertreter dcr maroltamschcn Majestät noch nicht gttoimücn sind. — Man mcldct dcr „Palric" aus Tmilou, daß dic Dampf, frcgatle „Panama" Befehl erhallen hat, in jenem Hafen zur Verfügung deS Maischalls Mac Mahon zu bleiben. Der Marschall wird dis zur Versammlniia dcr Mar-schalle, die am 4. Dezember stattfindet, in Frankreich dlcibcn und dann sofort wicdcr nach Algier zurück-kchrcu. Mau glaubt, daß jcinc Familie den Winter in Paris zubringen wird. — Die cgyplischc Dampf. frcgatte „Ibrahimic" isl am 1K. Oktober in Djeddah angekommen. Sic hatte zwei hohe Beamte dcr Pfortc Giaffar Pascha und Sulcyman Bey, an Äord, die vom Sultan in eincr außerordentlichen Mission betreffs dcr Sanitätökonfcrciiz nach Mctka gesandt wcrdcn. Da dic Landstraßen dcs Hedjas sehr von Brigantcn hcimgc-!sucht wcrdcn, so wcrdcn dic Gesandten von einem Ba< taillon cgyptischcr Schützen hin nnd zurück cslorlirt, — Dcr „Pharc dc la Loire" ist wcgcn Aufrcizuug zum Haß und zur Verachtung gegcu daS Kaiserreich nnd wegen Verhöhnung dcr katholischen Kirche verurlheilt worden, und zwar wurdc über dcn bekannten Pariser Korrespondenten dcS Blattes, Lanrent Pichat, eine Ge> fängnißstrafc von 3 Monaten und 1000 Franks Geld' bußc, gegen dcn Ehcfrcdattcur Mangiu 1 Monat Ot' fäugniß und 500 Franks Geldbuße verhängt. Konstautillopel. Zuverlässige Nachrichten auS Konslantinopcl melden, daß der Sultan, um für cinc geregelte Finanzwirthschaft eine weitere Garantie z>» schaffen, nntcr dcm Namcn O)n«0i1 <^> tl'^0!' cine l>» sondcrc Konlrols-Kommission niedergesetzt hat, wclchc die gcfammtc Finanzgcbahrung zu überwachen, Vorschläge zu Reformen in der Administration zu formu-lircn nnd auf die Erschließung neuer EimmhmöqneUcn hinzuwirken licrufeu ist. Die ttoinmission licstchl, unlcr dcm Borsitz dcS cgyplischc» Prinzen Mustapha Vasil Pascha (dcS frühcrcn Fiiill»zministcrS), dcr als cin Mann von Intelligenz und Energie gerühmt wird, anS fünf Mitgliedern, dcrcn eincö (Aristidi Acy) ein christlicher Unterthan dcr Pforte ist. stew'Hork, 11. November. Vom Jänner bis hellte betrugen dic Zollcinnahmcn 1'10 Mill. Dollars. — 4. November. Ans St. Thomas ist die Nachricht eingetroffen, daß dcr Aufstand anf Hayti zn Ende ist. Dic Kapitulation dcr Stadt Eapc Haytien, die bekanntlich während dcr letzten Momcütc dcn einzigen Stützpunkt der Insnrgcnlcn bildclc, ist durch dic Vermittelung dcö Vercin. Staaten Konsulel Folsom zu Stande gctmumcn. — Die von dcm Obersten Bulllcy gclcitctc Expedition zur Konstruktion dcr russisch - amerikanischen Telegraphen ist bcrcits bis zur BchriuaS . Straße vorgedrungen; dcr Oberst hat Soudiruugcn uoracnummcn nnd die Strecke für dciö untcrsccischc Kabcl Einstig befunden. Aäumc warcu ill dcr ganzen Gegend nicht zu cntdcckcn. Von Seiten der Russen war alles gclhau worden, um dcr Durchführung dcs großen UntcrnchmcuS cntgcgcuzntoinmcn. Hagesneuigkeiten. Dic -Itordbahn nnd die StaatSbahn haben bc« schlössen, am Tage dcr Rcisc Sr. Majestät dcs Kaisers nach Ofen sämmtliche Eisenbahnstationen, namentlich aber dic Bahnhöfe in Wien und in Pcst, festlich zu schmücken. In den größcrcu Slatione,'. wird der Zug von Mnsillapcllcn mit dcr Voltöhymnc bcgriißt wcrdcn. Am Schlosse zu Prcßburg wird cinc ricsigc Fahuc auf-gczogcn und dort so lange verbleiben, als Sc. Majestät in Ungarn wcilt. Das Vclretcn dcs nngarischcn Bo« dciis durch dcn König wird dnrch Gcschützsalvcn verkündigt wcrdcn. ^- Dcm Vernehmen nach wnrde Generalmajor Baron Schneider von Arno zum Fcldmarschall »Lieutenant befördert und zum Lotal'Trnvpcnlummandauicu in Vcucdig cruanilt. Fcldmarschall-Licutcuaut u, Haber-mann kommt an die Stelle deS Fcldmarschalt'LicutcliantS Baron Kusscvic nach Udinc. Dcr Oberst des ^',. In-fantcricrcgimcntö Graf Rothtirch-Panthcn wurdc zum Generalmajor bcfürdcrt. .- Dic n. ö. Stalthallerci erlaßt folgende Kundmachung: „Da zur Bereitung dcr in dcr jüngsten Zeit in Handel gcsctzlcu und untcr dcm Namcn „Pharao'S Salonschlaugc" bclaunlcn pyrotcchnifchcn Spielerei cin sehr heftiges Gift verwendet wird und daher während dcS Vcrbrcnncns derselben sich gesundheitsschädliche Dämpfe entwickeln und selbst dcr nach dcr Vcrbrenmmg zurückbleibende Rückstand giftig wirkt, so findet sich die 108li k. k. n. o. Statthaltcrci aus öffentlichen OcsundheitS, rücksichtcn bestimmt, den Bezug, die Erzeugung und den Verkauf der sogenannten Pharao'S Salonschlangen zn Verbieten." — Die Fiicdhosskommission des Wiener Gemeinde-^ rathes hat sich in Betreff der Bewilligung deS nöthigen, Kapitals zuln Aulanf um, (Ärnudstückcn für einen ncncn! Fricdhof der <^>tadt Wien an die Finanz ° Programm» Konnuiffion gewendet und der Referent Dr. Glickh bc-mcrtt in seinem dicsfälligcn E;pos<>, „daß die Todten neuerdings den bebenden das Terrain" streitig machen, daß die Dünste dcr Vcrwchmg die Luft verpesten imd der Prozeß dcr Fälllniß die Qncllcu vergifte, daß daher die Acquirirmig eines großen Glundtomplczcc« von 250 Joch, der für mehr als hnndcrt Jahre Ranm znr Be» crdiguug gibt — nachdcin man dem blinden Vorurthcil noch ilnmcr nicht seine Macht entreißen und die Leichen verbrennen darf — sich als dringende Nothwendigkeit erweise." — In der Ukraine starb vor einigen Tagen im vorgerückten Alter dcr Jude Kchlmanu, von dessen Reich« thümcrn fabelhafte Dinge erzählt werden. Er hinter« ließ ein Vermögen von 18 Millionen polnischer Gnl-den (4^2 Millionen Gnldcn östcrr. Währung) und 2400 Pfund (Äold nnd Silber in Gcräthschaftcn. — In dcr ssompagnicstation Oljovac (Gradista» ner Grcnzrcgimcnt) wnrde vor einiger Zeit ein Haus sammt Grund in der Absicht angekauft, damit dort dic barmherzigen Schwestern eine Schnlc für die weibliche Jugend gründen können. Da traft dcr gegenwärtig in dcr Militärgrcnzc bestehenden Vorschriften dic barmher« zigcn Schwestern dort leine Realitäten zn besitzen be« rcchtigt sind, so hat sich Se. Eminenz der Kardinal« Erzbischof HanUl nn Sc. Majcslät mit dcr Bitte gewendet, Se. Majestät möge durch a. h. Gnade gewähren lassen, was daS Gesetz nicht znläßt. Wie „Kat. list" meldet, hat Sc. Majestät ausnahmsweise bewilligt, daß daS genannte Haus ncbst dem Grundstücke im Gruud-linchc dcr liarmherzigeu Schwestern eingetragen wer« den könne. — Scit dem 20. d. M. sind weder in dcr Stadt Trieft noch im Tcrritorinm nnd in Mnggia neue Cho< lerafüllc vorgekommen. Die Zcnlralsanitätskommission bezeichnet in ihrcm hcntigcn Änlletin dcn öffentlichen GcfnndhcitsznNand als „feit acht Tagen vollkommen befriedigend." Malbericht und Korrespondenzen. Wie alliNhrlich, so cn:ch heuer fcicrtc die philharmu ' uischc Gesellschaft das Fcst der heil. Cäcilia Astern durch Ällffilhrinig ciücr ^ros^'ii Mssc in dcr Domtirchr. Dicijuial war cö H a y d u ü gvoßs ^tcssc in !«-,!>,!-, wrlchc dir Hu^rn dcr zcchl^'ich Annics^ideil uiil dru (^csühiril drr Andnchl cifiNltc. Die Aiisfiihrliiiss ll'ar «-ine so ^rliüiss!»!-, wir wir solche «on drr >,'l)U!M'mmiischc!l Wfsl-llschnft bcrl'i«« ssswohlil sind. Dn> Soli N'arnl in dcn Händen dcr Dnnu'il Frl. ^i d >.' r I) n r t u»d Eulcsliiu' P ü ch l r r und dcr H^rcu ^ c d r n i >; und ^andc^rcitl) Dr. SchöPPl. Dic Einlaacil bcstcmdcn ciuö rincui „Ave Äiaria" Uoii ^ltdved für Serail-Solo mit Orgcllxgll-itliiig, vorgclragcn von Fran ^'. Vcoplildioc Grcgori^, und riucm vicrstimmigm acnm'chtl'u Ehor von Ncd».X'd: „/.m'.i pils^üi!." Es tauchte in nuö währcüd dcr M>'ssr, all« dic hcrrlichüi Klängc nnd Mclodicu Haydnö au iniscr Ohr drmigcn, du alte Fragc wicdcr auf: Warum hat 5!ailiach nicht inunor cinc solche Kirchmmnsil? — Vurgcstcru faud dcr zwcite dicc^jährissc jincipadriid der Säugcr, Tm'inr und Schützcu statt, wclchcr außcrst dcslicht uud ilbclau<< mmimirt >var. Lröffnct wurdc dcrsclln' mil ciiicin cbcüso üilcrcssaiits!!, al^ bcifMig anfgliwnnuciiln wisscüschafllichcn T>or-Ira^c dct< Hcrru Prc>ftsso'r Heinrich iidcr C'iitstchima. mid Ar-dcntung dcr „!,u'!,n>n,!!,!!! 1>',5>. ^ci',».; hirrau rcihl?» sich in lmntcr ssolssü ttustr nnd hcitcrc Gcsaüa^st'lcs,,' dci< nüiil'nlrcfslichc» Froh-fi!ii^Q!iarlc»ti<, dnriinlcr dic löstlichc Parodie drö ^rllüni^ , cin lonnschcr nnd nm-ndlichwirlsnmcrVorlrmi Hrn. ^' a i l) lci nö.mchrcrc Uor;i!cilichc Dcllaniatioucii Hrn. Prrisiiil^, N'clchc ^inniuicrn säinntt-lich mit tangrnl lind vcrdiculcin Bcisallc, anögczcichncl »vurdcu. Dic Anwcscndcii hattcu dicömal auch Gclrsscnhcit, niit ihrcui V«'ra,nii-aen ci« wahrhaft gulcö Wcrk zn »rrdindc,,, indcm über Antrag Dr. u. EtUcil'^ für mic iü bcllagmöwcrlhcstcr Nolh dcfiudlich'c Familie cinc Ilciuc Sainmliuig ciugclcitct wurdc, wclchc cinci, rrcht namhastcu lvvfolss hallc. Dl'n Schluß dci< Mcndö liildrlc cin cdcu so witziger, aw zrit^'ünisicr Nclrolog dcö cwtrrlcüdcu iiountc>:'i<(Schlaffcr/Schisch-. tcr, Schulz, Snchy), wclchcni hiciaus uuch dic vcrdilnlc Ancrtcu-Nlü,g fiir dic so gclungciic Inszciicsctziina dcr bcidcn crstcn itucip-Abciidc antisscsprochcu nuirdr, »vorauf sich die Gcfcllschaft erst iu spätcr Cliin'dc r>cht ^icrguilgt und hcilcr auf den Hciniwcss machte. — Dm bisher immer ücwffcutliäM ^ailiachcr Wochm-Marlt-bericht loiiütrn wir schon Dmmcrötan. und anch hmtc wieder uicht bringen, da wir dcusclden uicht rcchtzcitig crhaltcu touutcu. — Bci dcr am ^cr^ nnirdc dcr Grn»ducsil.'er Joses H öniss >» a n n von Wiudischdorf :um Viirgcrmeistcr gcU'iihlt nnd al>? sulchcr vom Aezirttamtc 0>ottschcc bestätigt. — Zum Gcmmidcuorslaudc von Vigaun wnrdc Orcaor Sturm von Poli^ gcwählt, ^ — Anö Adclöbcrg, 25. November, wird uuS gcschricbcu: Dcr hicrortige Kasinoucrciu hat i» diesem Jahre scmcil f!iu!imdzwauz>c,,ahrigcn Äcstand erricht, nachdcm sciuc Statuten aui^i. April t^0 dchördlich gcuchungt wordcn, Sein ^wcck ',t ^örderuuss dcr ^olliirc pcriodischcr nnd audcrcr Schrislcis, wie auch gesellig Vcr^iiiigcu, dai^ sich uach Zcil- nnd Orl?uerhält-MM» gcsialtcl, ohnc nach dicscr odcr jcncr Srile autil!cl>icht auf dic be- ^ ,'tchcuden Äierhältnifse riugelcilct wird. ! Diei? möge zugleich als Berichtigung einer im gestrigen^ Matte dcr Zeitschrist „Triglav" cnthalieüeii Nachricht anö Adele, ucrg dienen, welche sich ihrrm Inhalte nach eher auf die (^itau-,iiccl einrö oder dec« andern Ortel< in ^nnerlrain wenden läßt, ils auf den hirrortigen Kasinuvcrein. Wenn ülirigcnö in Adels-; bcrg elieu uud antirlhschaflcr darnach beschaffen sind, Wenn cö sich iedoch nnr um den ^iameu de? Veieinl« handelt, so ist, derfeluc fnr dic Zmcifc nnd Wirtuugcn dcsftlbcu uicht immer cut« scheidend; wie unter audcrn im Vandc dcr Üzechcn man6)rr Bcrcin fehr gilt nationale Zwecke «erfolgt, wenn cr auch iueder^itavuica, loch Besedn noch Htasmo, sondern selbst mit französischer Bezeichnung Rekourcc. heißt. , (Theater.) Die am Samstag gegebene ,;weiall!gc Operette! „Das Pensionat" von Supp.'> gil,t für unser Nevrrtoir eine ganz nette Bereicherung ab. Die Mlsit ist äußerst niedlich uud enthält viele reizend ausgearbeitete Nummem, durch die wir recht angenehm überrascht werden, weuualeich wir darin zuweilen An< tlänge an belcumte ^Ilclodieu zn hören vmneincu. Icdcufallt< — dicö muß zugegeben werden — stcht SuPP'' mit sciuru Operetten auf einem höher» Müsilalischen Slandpnntte, als Offenbach in dcn meisten seiner Arbrilcn, nnd damit dürste er reichlich ersetzen, waö ihm au Piqnautcric maugelt. Die Aufführung dcr Operette war eine ganz gute, namentlich das Dnelt im ersten Akte (Frl. S ä u g e r nnd Herr Friedenhcrn) und da? Damenquartett waren fehr znsricdeustclleud, w,c denn auch dic Chöre rccht^rfalt gesungen wurden. Allen Sängern, illöbefonderc den mit Soli'S betrauten, gebührt die Aucrteuuiiug eiucö fleißigen Sindiume«, wodurch es möglich ward, die Operette mit jener Präzisiou zu gebcu, U'clchc deren Aufführung zu dcr besten in dieser Saison macht. Anch das lioran5gegll!igci,f Lustspiel van Roger: „Dir wie mir," oder: „Ciu Olaö Wasser," crsnittc sich durch die gulcu Eiuzelleistnugeu uud ein gclunacucS ^usammluspicl enicr recht giiustigcu Aufnahme. Aus dcn Lanitagcn. Klagenfurt, 24. November. Der LandcSchtj legt eiuc neue Bauordnung für ttärnten mit Ausschluß von Klagenfurt vor. Dcr LandesauSschuß bringt daö Praliminarc für 1800 und den Rechnungsabschluß von 1804 zur Vorlage. Linz, 23. November. Der ^andeShanftlmann er> öffnet um halb I I Uhr BormittagS den Landtag mi einer Ansprache, woranf dcr Statthalter das laifcrlich, Manifest vom 20. September uud das dicbfallS crflos fene a. h. Handschreiben vom 7. November ucbst zwe Regierungsvorlagen dem Randlage übergibt. Dcr Land tag möge — sagt der Statthalter — dcn Absichle, Sr. Niajsstat des Kaisers entsprechend, nicht nur da Vcstc dcö cngercu Balcrlandes im ^lliae behalten, son del,, auch z>«r Wahi-li,,» der Machlstcllulig und Ei,n nung dcr Völker des Kc,iscllcichcs dic als nöthig im! angcmcsscll crlaiintcn Bcrsügungen liäfliast fürdcrn. — 33 Abgeordnete bringen dcn Antrag cin: Dcr Landtag beschließe, einen Ausschuß zu wahlcu, dcr dic besondere Nüclwiriuna, des l^cptcmbcrpatentcS anf daS Wohl des Bandes zu crwägcn, hicrüdcr dcm Landtage Vcricht zu erstatten uud Anträge zu stelln habe. Der Bcrtrttcr dcr Ncgicrung behält sich vor, dcr Molwirung dicscö Antrags gcgcnübcr feinerzeit dcn Standpunkt dcr Negic-inug geltend zu machen. Er glaubt anfmcrtsam machen zu mnsscn, daß das ^cplcmbcriuauifcst und Palcnt nicht als Vorlage, sondern als taiscrlichc Botschaft vor das Hauö gebracht wordcu sei. Dic Abgcordnctcu Pflügl und Haydn stellen Gegenanträge auf Ucbcrgaug zur Tagcsorduuug. Bifchof Rudigicr und Abt NcSlhubcr sprcchcn cntschicdcn gcgcn die Motivirung dcö 33gcr» Antrages. Schließlich wird dcr Antrag vifer's: „dcn 33cr.Antrag einem Komitee von 7 Mitgliedern zuzu-weisen," angenommen. Vriinn, 24. ^covember. Mit Bezug auf den Umstand, daß gestern dic Mitglieder dcr Linien bei dcm Antrage des Lizbischofö auf Erlassung cincr Danl. ! adrcisc.iu dic Hoch« uud Slavarufc dcr Rechten nicht eingestimmt hatten, cltärt heute Dr. Gislra im ^iamcu der libcralcu Partei zur Befcilignng clwaig«r Mißvcr» Näudulssc, daß seine Partei dcr »cchtc» Seilc dcS Hauscö darum au Loyalität uicht nachstehe, wenn sie anch siaalörechtlichc Fragen nicht alö ciuc Sache dcr Gefühls auswallung, fondern dcr ernsten Erwägung betrachte. — Dic Wahl dcS d:ntschcn Abgeordneten Zajcccl von Proß-uitz wird fnr ungillig crllärt. <3zernowitz, 24. Novembtr. In der heutigen Sihuug begründet Baron Wasilko seinen Adrcßanlrag durch die Wichtigkeit des ScplcmbermamfcstcS und Pa< tenlcs. Es findet hierauf die Wahl cincS Ausschusses fiir die Adresse, dann W2l)w, dcö Petitions- und Finanz. Ausschusses statt. Troppau, 24. Nov. In dcr heutigen Sitzung beantragt Abg. Dr. Heinz, einen Ausschuß zu wählen, welcher zu berichten hat, in welcher Art das Patent vom 20. September mit dcn zu Recht bestehenden StaalS-arundgcsctzcn in Einklang gebracht und formell als Ausgangspunkt berützt werden könne, um die angestrebte Vcrstäudigung mit den Vertretern dcr Länder dcr unga« rischcn Krone anzubahnen, uud Anträge zu stellen hat, wclchc besondere Schrille vom Landtage zu beschließen feien. Dicscr Antrag wurde mit alleu gegen eine Stimme angenommen. ____ Assram, 25. November. Dcr Banns und Kardinal Hllulit werden bci ihrcm Erscheinen im Sitzungssaale mit Zivios begrüßt. Die Fusionistcnvarlc! ist im LandtagSsaalc gar uicht vertrctm. Uclicr emcn einstimmig angenommenen Antrag dcS ObcrgcfpanS Kukuljevic wird die heutige Sitzung in eine gchrimc verwandelt. Bifchof Stroßmayer uud fämmtlichc oicr Notare sind im SitzungSsaalc nicht anwesend. Agram, 24. November. (Dcb.) Die hculigc Land-tagösitzung war sehr stürmisch, blieb abcr unentschieden. Beinahe die Hälfte dcr Grcnzwahlen wnrde beanständet. Dic Mehrzahl dcr Dcpulirten sprach sich gegen die Znlassuug dcr uicht vcrifiziltcn Mitglieder bei dcr Wahl dcr bcidcn Vizepräsidcntcn und dcr Schriftführer auS, Bischof Slroßmaycr ebenfalls. Morgen findet die Fortsetzung der Debatte statt uud dürfte sich dicse noch lebhafter gestalten. Neueste Nachrichten nnd Telegramme. Verlin, 25. November. sN. Fr. Pr.) Die Zcid-lcr'schc Koncspoudeuz schreibt: Preußen beabsichtige durch die Befestigung von Kiel dic Vct-stürlnng seiner Position iu Holstein. Allerdings rege dic Gastcincr Konvention die Verwandlung von Kiel in cincu Bnndcshafen an, auch bleibe es dcm Vundc mibenommc», Opfer fiir die Kiclcr Station zu bringcu. Bezüglich dcS Landtags erklärt die „Z. C." : Die Regierung werde keinerlei Kundgebungen des Hasses dulden. Eine Rede gleich dcrjeni-gcu, womit Grabow die vorige Scsfion eröffnet hat, wäre cin genügendes Motiv zur Entlasfung dcr Kammer. Dresden, 25. November. Das heutige „DrcSdn. Iourn." veröffentlicht die Depeschen Bcusts an den sächsischen Gesandten in Berlin und an dcn Gesandten beim Bundestage bezüglich des Handelsvertrages mit Italien. Die Depesche an dcn Bundcötagsgcsandtcn kom21sten November erörtert, wcöhalb Sachsen dic Fragc nicht an dcn Vuud gebracht habc. Ani Buudc war dic Ver-wcisung an dcn AnSschuß, folglich Anffchub und Zeitverlust zu gewärtigen, waS dic Ncgicrnng Sachsens vor ihrcm Lande nicht verantworten zu lönncn glaubte. Kiel, 25. Novcmbcr. Dic „Kiclcr Zlg." rcprodu-zirt daS Gerücht von dcr Verlobung dcö Priuzcn Ehri-stian mit dcr englischen Priuzcsfin Hcleue, ohne die Verantwortlichkeit bezüglich der Richtigkeit dicscr Nachricht zu übernehmen, und fügt hinzu, dcr Prinz werde allerdings im Monate Dczcmbcr nach London rciscn. Paris, 24. November. Der „Eonstilulionnel" erblickt in dcr Thatsache dcr Ausgabe cincS österreichischen Aulchcns in Paris ein wahrhaftes finanzielles Etcigniß, welches dic von Frankreich als Markt dcS europäischen Kapitals erlangte Suprematie und die Tendenz dcs Wicncr Kabmels beweise, den östcrr. ssaiser-slllllt l,„ dcm ai'oken mlei nationalen Tauschverlenre theilneylnen zn lassen. Paris, 25. November. Dcr heutige „Monitenr" veröffentlicht cin k. Dekret, welches dic Vereinigung dcr Fnntlioncn dcr Gcncralcinnehmer und Zahlmeister cm-ordnet. Die Aufhebung dicscr Stellcn'wird im B'cae dcö Erlöschens erfolgen, fo daß fic im Jänner 1807 bccndct scin wird. — Finanzminister Fonld schützt die hlcdurch erzielte Ersparuiß auf 2 V, Millioucn. Paris, 25. Novcmbcr. (N. Fr. Pr.) Ein Nuud« schreiben von Drouyn de Lhuys bespricht die Armee-Rcdnltion nud bezeichnet dieselbe als cin Symptom dcr friedlichen Absichten Frankreichs; am Schlusfc diescS Schriftstückes spricht cr die Hoffnung ans, daß diese Maßregel bald allgemeine Nachahmung finden möge. — Zwischen Baicrn und Italien wurden kcinc Noten über die Anerkennung gewechselt; dieselbe wird lcdiglich durch dic gegenseitige Beglaubigung von Gesandten vollzogen. — Garibaldi soll sich nun doch in Florenz befinden nnd beabsichtigen, den Deputirtcneid zn verweigern. Vntaresl, 23. Novcmbcr. Dcr „Mouitorul" veröffentlicht rin Schrcibcn dcs Fürsten Eouza an Fuad Pascha als Antwort auf dic Ermahnungcu vom 2. Sep. tcmbcr, worin dcr Fürst jede Einmischung der Pforte iu dic inneren Angelegenheiten dcr Donllu.Fülstcnthümcr schroff zurückweist. Theater. Hculc Montan den 27. November: ^. .^.'^ ^''!<° """^ die Andere lockt. «chausplcl in 4 Aiiiziigcn vml Tumanoir und Kcranion. Molcoroloyischo Veoliachlullgm ill Laibach. « ^ -ll .? ,? ^ ^ ^ ^ ^, ^ . 3 , ., EW. maßia ttMc ^ 25. 2 „ N. 327.0.1 l j-N.5 SW. ^. starl 'ocwöllt "'" 10.. Nb. 3ii«.<-.l» !-1' !<.« ,SW. mäßig, tnibc "«egeu "««.Mg. ,3^.n4 -l^!>l BW, m«s;>g ' Nrgm '" ! 2«. 2 „ N. 325.»? ^-10.« SW. z. starsl trUbe ^-22 , 10,. Ab.. 326.li -j. 0,» SW. z. slürl, lrübe ^cgc» Neaciiwollcn au« SW. Trmprratur schr mild. Dr» 25 Nachmittag iu dt» odcrm kliftschichten liu schwache nordöftllchcr Wollmzua.____________ Bcrantwortlichcr Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Klcinmayr st Fedor Vamberg in Laibach. 1030 Fremden-Anzeige vom 24. Novbr. TtadtWien. Die Herren: Poluft<':i<:, GeschäftSfilhrer, von Pest. — Watsch, Gcschäftöagent, von Wien. — Tr. Slarja, von Krainburg. — Pictcnhahn, Hüttenmeister, und Schützcichel, Schmelzer, uon^ Toplicc. Die Fraum: Dietlein und Scheiner, Restau-rateursgattinnen, von Steinbrilcl. — Scharf, Private, von Rcichcnburg. Elephant. Die Herren: Graf Orßich, l. k. 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