29! Amtsblatt Mr Lailmcher Zeitung Nr. 40. Samstag den aßigen Gehalte jährlicher 500 st. und dem Bor-tückuugsrcchte in die Gehaltsstufe jährlicher 600 fl. !u Erledigung gekommen. Die Bewerber um diese Stelle haben ihre gehörig belegten Gesuche bis 1. März 1^7 1 im vorgeschriebenen Wege bei dem Präsidium des k. t. Landesgerichtes Graz einzubringen. Graz,'am 14. Februar 187i'. (65^) Edict. ^'^- Bei dem k. k. Bezirksgerichte in Leibnitz ist die Stelle des Bezirksrichters mit dem Gehalte jähr-Ucher 1300 fl. ö. W. und dem Vorrückungsrechte w die höhere Gehaltsstufe in Erledigung gekommen. Die Bewerber um diese Stelle haben ihre gehörig belegten Gesuche im vorgeschriebenen Wege bis 10. März 1871 bei dem Präsidium des k. k. Landesgerichtes Graz ""Wringen. . ^ Graz, am 7. Februar 1871. (57—2) 'Nr. 1379. Kundmachung. Bei dem Magistrate Laibach kommt für ,."6 Jahr 1871 die vom verstorbenen k. k. Ober-^utenant Josef Sühnl errichtete Militär-Waisen->"stung mit 37 fl. 80 kr. zur Verleihung. Auf diese Stiftung hat ein vom Militär ^stammendes, vaterloses, armes Kind, es mag ehelich oder unehelick sein, Anspruch. Bewerber um diese Stiftung haben ihre ge-^Ng instruirten Gesuche . . bis 6. März l. I. °" diesem Magistrate zu überreichen. Stadtmagistrat Laibach, am 3. Februar 1871. Der Bürgermeister: Dr. Josef Suppan. (7^2) Nr. 485. ConcursÄusschreibung. . Bei dem k. k. Bezirksgerichte Landstraß ist ^" 1. März l. I. eine Diurnistenstelle mit "nem monatlichen Pauschale pr. 24 fl. zu vergeben. Bewerber darum haben sich mit einer schönen leserlichen und schnellen Handschrift in der slove-nifchen und deutschen Sprache, über makelloses bisheriges Verhalten und vollkommene Kenntniß im Manipulationsfache, insbesondere aber im Waisenwesen auszuweisen. .«. k. Bezirksgericht Landstraß, am 12. Fe> bruar 1871. (72—3) Nr. 183. Zur Besetzung einer Gefangen-Aufsehers-Stclk II. Classe in der k. k. Mäunerstrafanstalt in Laibach, mit der jährlichen Löhnung von 260 st. ö. W. dem Genusse der cascrnmä's;igcn Unterkunft nebst Service, dem Bezüge einer täglichen Brotportion von 1 '/^ Pfund und der Montur nach Maßgabe der bestehenden Uniformirungs-Borschrift, wird der Concurs bis 24. Februar 1871 ausgeschrieben. Die Bewerber um diese Stelle haben ihre gehörig belegten Gesuche unmittelbar, und bereits in öffentlichen Diensten stehende Bewerber im Dienstwege bei der gefertigten Strafhausverwaltung zu überreichen. Als Gefangenaufseher werden nur solche Bewerber angestellt, welche des Lesens und Schreibens und der beiden Landessprachen kundig sind, auch wird darauf gefehen, daß jeder anzustellende Anf-seher wo möglich in einer gewerblichen Beschäftigung geübt oder doch erfahren sei. Jeder aufgenommcue Auffeher hat übrigens eine einjährige probeweise Dienstleistung als provisorischer Aufseher mit gleicher Löhnung und Bezügen zurückzulegen, wornach erst bei erprobter Befähigung dcfsen definitive Ernennung erfolgt. Bewerber lcdigen Standes, welche eine längere Militärdienstleistung nachweisen, und insbesondere vorgemerkte Militär-Aspiranten für das Justiz-Ressort werden vorzugsweise berücksichtiget. Laibach, am 13. Februar 1871. M. k. S'trafhauo-Verwaltung. (75—1) Nr. 482. Zur Sicherstellung des Montursbedarfes der k. k. Marine-Truppen für das Jahr 1871 wird am 15. März 1871 bei der Marine-Section des Reichs-Kriegs-Mini-steriums in Wien eine Offerwerhandluug abgehalten werden. Die zn liefernden Gegenstände find: 1. Gruppe: Wäsche, andere Leinwand und Baumwolle Artikel. 2. „ Kopfbedeckung Artikel. >. „ H>osamentirwaaren, Bord Kappeubäuder, Halsfiöre und .Halsschleifen. Diejenigen, welche sich an dieser Lieferung zu betheiligen wünfchen, werden hiemit eingeladen, ihre schriftlichen, gestempelten und gehörig versiegelten Offerte längstens am 15. März 1871 bis N Uhr Vormittags bei der Marine-Section des Reichs-Kriegs-Ministeriums in Wien (Schen-kcnstraße Nr. 14), zu überreichen, wobei bemerkt wird, daß dem Kleingewerbe die thunlichste Berücksichtigung zugewendet werden wird und blos das an der Bemontirung und Ausrüstung des k. k. Heeres betheiligte Consortium von der Montur-Lieferung für die Kriegs-Marine fortan ausgeschlossen bleibt. Die Offerte müssen mit dem fünfpercentigen Neugelde in einem besonderen Umschlage entweder in baren: Gelde oder in Werthpapieren, die zur Cautionsbildung als geeignet erklärt sind, derge statt belegt sein, daß das Reugeld gezählt und übernommen werden kann, ohne die Offerte selbst öffnen zu müssen. Mit den Offerten ist auch der glaubwürdige Nachweis beizubringen, daß der Offerent zur Erfüllung der in Aussicht genommenen Lieferungen die Befähigung und die Mittel besitze. Auf dem besonderen Umschlage des Rengeldes sind die Münz- und Papiersorten des letztereu genau zn bezeichnen. Die Anbote können entweder auf einzelne Artikel, auf eine, mehrere oder alle Gruppen lau ten, doch müssen die Preise für jeden einzelnen Artikel in Bank- oder Staatsnoten österreichischer Währung genau und bestimmt mit Ziffern und Worten angegeben sein; die Lieferung wird jedoch nur denjenigen Concurreutcn und für diejenigen Artikel übertragen werden, bezüglich welcher dein Aerar nach dem commissionellen Befunde der größte Bortheil geboten ist. Im telegraphischen Wege oder nach dem festgefetzten Termine eingelangte Offerte, fowie diejenigen Anbote, welche ohne genaue Angabe der Lieferungsgcgenstände und der Preise blos im All gemeinen einen Percenten-Nachlaß auf die Preife anderer Concurrenten zugestehen, werden, wie auch die Bedingung, nur die Lieferung der gesammten offerirten Artikel übernehmen zu wollen, nicht be rücksichtigt. Die Bezahlung der eingelieferten Artikel wird in Staats oder Banknoten geleistet, eine Agio Vergütung aber unter keiner Bedingung zugestanden. Die Einlicferuug der Monturssorten und der übrigen Artikel wird bis 15. Mai und 30. Juni 1871 stattfinden und bis 31. Juli 1871 beendet fein müssen. Die übrigen Bedingnisse dicscr Lieferung, sowic die nähere Angabe der Gattung und Menge dcr einzn liefernden, zu jeder der Eingangs genannten Gruppen gehörenden einzelneu Artikel können bei dem k. t. Militär-Hafeu-Commando in Pola, Scebezirks' Commando in Trieft nnd bei der Marine-Section des Neichs-Kriegs-Ministerimus in Wien, ferner bei den Handels- nnd Gewcrbekammern in Wien, Prag, Pest, Graz, Laibach, Trieft, Fiume, Zara, Rovigno uud Brunn, die betreffenden Muster aber bei den drei erstgenannten Marine-Behörden ein gefehen werden. Offert-Formulare. Ich Endcsgefertigtcr erkläre hiemit, die von der Marine Section des Reichs-Kriegs-Ministe-riums bezüglich der Monturs Lieferuug für das Jahr 1871 aufgestellten allgemeinen und besonderen Bedingnissc eingesehen zn haben, und erbiete mich, nachfolgend benannte Monturssorten nach diesen Bedinguissen uud in der darin bezeichneten Menge zu den nachstehenden Preisen luco Wien (loco Pola) liefern zu wollen, und zwar: (Hier sind die zn liefernden Artikel namentlich und die begehrten Preise in Buchstaben und Ziffern aufzuführen). Für dieje Offerte hafte ich mit dem abge sondert beigeschlossenen Neugelde von . . ft. . . kr. Dalum. Unterschrift: Tauf- und Zuname, Gewerbe lind genmic Adresse dcs Offe,entcn. Ans dem Umschlage: Offert.' des N. N-, wohnhaft in N., anf die Mcnme Mouturs - Lieferung pro 187!. An die t. l. Marine-Section des Ncichs-KricaS-Ministcrilims. Wien, Schenlenstraßc Nr. 14. Veilicncnd im besonderen Umschlag das Padinm per.....fl . . tr. Von der Marine-Section des Reichs-Krieg5>Minitte,iu,no.