.^I s«V. Hamftag am «» November «8H« Die „yalbachcr Zcilimq" erscheint, mit Ausnahme der Smin- mid Feiertage taglich, »no ko'^t sammt den V.'ilaqen in« (5<,»> » toir q a n , jä ftri q ll ,!.. halbjährig 5 il ZN sr mit .ssreuitiant, i», (zonn'toir qa»,,ähr!a l2 st. . !>al^,a!,rl^ . jl ,5ur dle Zustelluilg iu's Ha»s ssud halbjäliri^ 30 lr. »,el>r ^n „»tnchten. Mit b,r Post l'orto-frei aanlias.ri^ »„ter Kieuzl'a'iP Mlt. gedruckter Ndls,,. w N. ha!l',ahrig 7 ,1. 30 sr. — In serationsqebub r fur eine Sl'alt.nle ober b,n Nail», ders.lbrn sf,r ,i»' maliqe (iinschallunq 3 sr., s»r zweimalige 4 ^^ > !>>r dreona ,ge ^, lr (5 M I,„>rate biz 12 Zeilen sossen < il. fnr 3 Mi!. )ift kr, sin i Mal ,,nd 40 fr. fi,r < Mal ,,,,,'>,sch<,lt,n' 3» diesen ^el'sihren ist »ach dcni ,.proV!sm>,chs,! Gcsche vom l,. '.'irveml'er ^5>() ,„r ^»intimisftainpll" «och IN kr. fi,r cm, jedcSmasig, llliujchaltiiug hiu^i z,i, rechns» Amtlicher Theiß. H^eute wird das l>1X. Stuck, lV. Jahrgang 18!»2, des Landesgel)- und Regieruugsblattes für das Herzogthum Kraiu ausgegeben und versendet. Dasselbe enthalt mttcr Nr. :!litt. Kaiserliches Patent vom I.'i. August 18.'i2. wodurch a» die Stelle des früheren Gesches vom ' 31. März 18:j2 über Privilegien zum Schuye neuer Entdeckungen, Erfindungen und Verbesserungen im Gebiete der Industrie ciu neues Privilegieu-GeseN erlassen wird. Nr. lilili. Verordnung des k. k. Miuisteviums für Cnltns und Unterricht vom 11. September 18;i2, womit angeordnet wird, daß das gcsammte österreichische allgemeine Strafrecht emen Gegenstand der Prüfung bei dem ersten Nlgorosum zur Er-langung der juridischen Doctorswürde zu bilden habe. Nr. W7. Verordnung des k. k. Chef der Obersten Polizeibehörde vom 17. September 18!>2. Verbot der „Berlinischen Nachrichten von StaatS- und gelehrten Sachen" (Hande-Spenncr'schen Zeitung.) Nr. !t(>8. Erlaß des k. k. FiuanzunuisteriumS voin 18. September 18!l2. Bekanntgabe deS Zeitpunctes, mit welchcin die Ausgabe der nei:en zu zehn Percent legirten Silbermünzen zu beginnen hat. Laibach, am 20. November 18!>2. Vom k. k. Nedactionsbnreau des Landesgeseyblattes für Kram. Vcrandernnssen in der k. k. 2ll»«ee. Beförderungen. Oberstlieutenant Friedrich v. Duras, Comman-dant des 1. Festnngs-Artillerie-Bataillons, zum Obersten uud Commandanten des 1. Artillerie-Negi' ments; Play-Oberstlieutenant Cosmus Bohn, des Wiener Play-Commando's, znm Obersten dasclbst; Major Joseph Ritter v. Eschenbacher, des 3. Artillerie-Regiments, zum Oberstlieutenant uud Commandanten des 1. Festllngs>Artillerie-Bataillons; Play-Major Ferdinand Böhnlich, des Wiener Plaß-Commando's, zum Oberstlieutenant daselbst, uud Hanptmann Adalbert Freiß, des 1., zum Major im 4. Artillerie-Regiment?. E r u e u u uuge u. Oberst August v. Fligely, des Geueral-Quartier-Meisterstabes, zum Referenten im Militar-Devarte-ment des allerhöchsten Armee-Ober-Commando's, mit dessen gleichzeitiger Ueberseyung zu dein den allerhöchsten Namen führendeu Iäger-Rrgimonte; Oberst Alois Pichler, Commaudant dcS 1. Artillcrie-Regi-ments, zum Festungs-Artillene-Director in der deutscheu Bundesfestung Mainz; der penstonirte Oberstlieutenant Stephau v. Pyerker, zum Pla!)-Oberstlieuteuant, und der ebenfalls peusionirte Major Anton v. Haendl, zum Play-Major, Beide in der Festung Komorn. Ueberse <) u n g. Major Johann v. Pfeiffersberg, des Itt. Gens-^'"nnerie-Regiments, in gllicher Eigenschaft znm Vrooder 7. Gr^nz^Infanterie-Regimente. P e n si o n i r u n g e n. ^" Play-Oberst in Komorn. Nicolaus v, Bostts, und der Play-Oberstlieutenant ebendaselbst. Joseph v- Bulatooic, als Oberst. K ll n d ,n a ch u n g. Die am 1. December d. I. im Allelande fälligen Coupons des lombardisch-venetianischen Anleihens vom Jahre !l8il0 werden zu Frankfurt am Main durch das Bankhaus M. A. v. Rothschild; zu Amsterdam dnrch den k. t. Generalconsnl Philipp Krieger und das Wechftlhans Gebrüder Sichel; zu Paris durch das Bankhans Gebrüder v. R o t h-schild; zu Augsburg dnrch das Wechselhaus Paul v. Stetten für Rechuuug des k. k. Monte in Mailand eingelöst werdeu. Uebrigens ist auch die k. k. Monte-Casse zu Mailand ermächtigt, die, am 1. December M>2 auf auswärtigen Pläyen fälligen Coupons zu realisircu. Vom k. k. Finanzministerium. Wieu, am 1ü. ?tovember 1852. Nichtamtlicher Theil. Die englische Thronrede. » ,D>e lcyte ,„^,s,h^ Thronrede ist, wie derlei Atte..st„ck<. nl,e.l)a..pt. in einc.n sehr gemessene,, 3o„c abgefaßt und lastt auf die Verhältnisse, wie sie thatsächlich sind, nnd auf die Eoentualttätel,. die sich mit einiger Wahrscheinlichkeit berechnen lassen, nur wenig bezeichnende Streiflichter fallen. So wie der Stand der auswärtigen Angelegenheiten nur vorübergehend, man könnte beinahe sagen, oberflächlich berührt w»rd, so bleibt es auch dem Ermessen eines Jeden überlassen, die wahre Bedeutung nnd Tragweite derjenigen Stelle, welche sich auf die Activirung der Milizblll und den hiebei wahrgenom-meueu Eifer der Jugend des Landes bezieht, auszu-mittclu. Offener, blanker, zugleich nach keiner Seite hin vorgreifend oder verleyeud. ist die parlamentarische Kernfrage, die Frage des Protcctiouismus dargelegt. Von der Art, wie dieselbe aufgegriffen nnd gelöst wrrden wird, hängt iu jedem Falle die Znkunft des gegenwärtigen Cabinets und außerdem ein guter Thril der nächsten Geschicke des Königreiches ab. Aber auch für Europa ist der Ausgaug der diesi. fälligen Controverse den Parteien von Bedeutuug, wenigcr um des Gegenstandes selbst willen, als hanpt-sächlich deßhalb, weil das Torycabinet durch dle Mästung seiner Ansichten uud durch sein loyales Verhalte,, gegeu fremde Regierungen allgemeine Vertrauen geniesit, welches seine Nachfolger wohl erst erwerben müßten, da sie die erforderlichen Prämissen vor der Hand nicht ausweisen können, um eS sofort in Anspruch uchmen zu können. Wir wünschen daher aufrichtig, die von dem Cabiuete iu so verträglicher uud au das Billigkeits-gefühl der Nation appellircnder Weise gestellte Lebensfrage möge gemasi den wohlmeinenden Intentionen desselben nlediget werden. Handelt cS sich dießfalls vor der Hand doch unr um leidenschaftslose durchaus freie Erwägung. Mehr wünscht uud beantragt das Cabinet nicht. Das; das in jeder Staatsgesellschaft so hochwichtige Agriculturiuteresse derzeit in England eines Schutzes bedarf, ist eine Thatsache, bie so wie die Wahrheit, daß es diesen Schul, verdient, kaum einem Zweifel unterliegen sollte. Es handelt sich nunmehr darnm, zu erfahren, ob die gerühmte Elasticität der parlamentarischen Verfassungsformen Englands gros: geimg ist, zwei sich widerstreitenden Interessen glexl'-mäsi.ge u»d gerechte Würdigung und Berücksichtignng zu verschaffen, oder ob dle Agricultmpanei dem gewöhnlichen Lose der Minoritäten verfallen und untere drückt bleiben soll, weil sie vielleicht nicht in der Lage war, einige Dupeud Stimmen mehr als die Gegner aufzubringen. V e e Original-ma,>uscripte der Memoiren Possoschkoo's und Stehe-liu's, der Briefwechsel Peter's deö Großen mit Le-fort, Menschikov, Dolgorukji. Golovkiu nnd Golowiu, Katharina's ll. mit Rumjanzov, Potenikin, Snwo-rov nnd Orloo, mehrere Schtiften von Simeon vu» Polozk, Kantemir, Lomonossov. Snmarokov, die Denkwürdigkeiten deö Fürsten Jury Dolgornkji (1740 — 1830) und die Reisebriefe des (trafen Rastoptschiu ans Prenßen zu Anfang der Regierung Friedrich Wildelm's lll. nennenewerth. Diese Sammlung ist die Frucht fünfuudzwanzigjahriger Mühen uud nicht geringer Kosten, welche der als rnsslscher Geschichtsforscher Pogoddin anf sle verwendet hatte. ÄNien, 18. November. Da vielfältigen Nachfragen um die Erinnernngsmedaille an die Feier deö 14. August einige Zeit hindnrch nicht genügt werden konnte, so wurde neuerdings eine größere Anzahl dieser Medaillen nachgeprägt und es sind Eremplare der-selben in Silber um den Preis von lll fi., in Bronze nm 2 fl., von nun an wieder im Prasidialbnreau des Magistrats zu haben. — Die mittelst allerh. Entschließung Sr. Ma' jestät, lll!«,. Fiume 12. October, genehmigte Ermäßi-gung dcr Moldau.Zolle ist am 16. November in Wirksanikeit getreten. — Für Laudwirche wird es nicht ohne Interesse sein, zu lesen, daß in der am 10. und ll. d. iu Huy, Provinz Lüttich, stattgefundenen Anssttllnng von Nunkell üben eiu Prachteremplar 3l'/, Zoll an Umfang hatte, nnd ein axderes 26 Pfnud schwer war. Eine gewöhüliche Rübe haite 3 F»st a» Umfang, nnd riesenhafte schwarze Rettiche waren mehrere vorhanden, wie auch Blumenkohl nnd sogenannter Brüsseler Kohl von der Dicke gewöhnlichen Weißkohls. — Am 4. d. M. arretirten 2 Ge»sd'armen im Weingebirge unweit Kaposoar in Ungarn die Räli, ber Johann Laszo, Nicolaus Osisar nnd Georg Cöism', welche nach einem beim Förster Czupi zu Buk, am selbe» Tage verübten Raube im Preßhause des Fis-cals Varga, nnrer Drohnngen Wein uno Kaffeh erpreßt hatten. Dieftlbeü wurden dem Standgerichte Überliefert. — Eine Geusb'armerie - Patrouille traf am 3. d. M. zwischen S^oUoo-Gyorok und Toch-Gyugy iu Ungarn, im (>. Gensd'armerie-Regimencsbezirke, auf den bewaffneten Räuber Benedict Szences, welcher bei Axuäherung del Gensd'arme» flüchtete, und hie-bei seiu Doppelgewehr drei Mal auf die Patrouille anlegie, ohne kaß ^s losgiog. Er wurde verfolgt, durch emeu Schuß des Geusd'armen Vlasz i,n Scheu-fel verwnxdes, uno hierauf festgenommen und dem Gerichte überliefert- — Sa arb r ü ck e u war am 7. November der Schauplap eineS schaudervolleu Verbrechens. Ein Speisewirlb, seit längerer Zeit kräukelud, kam deö Abends etwas spat »ach Hause; er war in offenbar ungewöhnlicher Stimmung, und antwortete seiner Frau auf die Bemerkung, daß sein Nachtessen auf dem Ofen bereit stebe. durch spöttisches Kachel,,; er ging wieder aus der Stube, verschloß die Vorder-nud Hinterthür deS Hauses, »vorauf er in die Küche ging. Als ihm die Frau — besorgt wegen seines ungewöhnlichen Treibens — nachging, kam er dieser mit einem Beil drohend entgegen. Sie entwand ihm dasselbe nuter Hilferuf, und brachte eo in den Keller. Als sie wieder heraufkam, empfing sie ihr Mann, bewehrt mit einen, schweren Hammer, warf sie zur Erde und oersepte ihr mehrere heftige Schlage mit dem Hammer a»f den Kopf, zerschlug ihr mehrere Knochen der Hände, welche sie zum Schufte gegen die heftigen Silage über den Kopf gehalten hatte, nnd wurde nur durch Dazwischeukuuft mehre« rer Uhlanen, welche anf den anhaltenden Hilferuf die Tbür gesprengt hatteu, gerettet. Der Thater ist ver, haftet, nnd soll einen Wahusiun simulirell, welcher nach Aussage der Aerzte früher nicht an ihm bemerkt worden sein soll. Die Frau befindet sich iu arztlicher Pflege, so« aber außer Gefahr sein. — In Hamburg lief kürzlich daS eiserne englische Schrauben - Dampfschiff „Archimedes", von uuteu auf im Raum breuueud, in den Hafen. Es war Sonntags aus HuÜ in See gegangen, und schon Montags darauf gegen Mittag hatte man gefunden, daf; Feuer im Raume set. Da man dasselbe nicht loschen konnte, indem es unter Baumwollen-Ballen :c. forcfraß, schloß man alle ducken, und segelte aus gnt Gluck weiter. Die Hiye iu der Eajüce ward wahreud der Reise so furchtbar, daß sie geräumt werden mußte; auch die Leute in den Ma-schiueuraumeu litten eutschlich von dem immer mehr um sich greifeudeu Brande. Denuoch kam das Schiff glücklich iu Hamburg an, wo man einen vollen Tag brauchte, um die »n Raume wüthende Gluth zu dampfen. Wie das Feuer in deu Raum gekommeu ist, ob durch eiuen unglücklichen Zufall oder vielleicht durch zu festes Aufstauen leicht eutzündllcher Gegenstande, ist noch nicht ermittelt. — Der „Globe" meldet, daß im Gedränge im Chelsea-Hospital im Saale des Welliugton-Parade-bettes sechs Menschen umgekommen sind. " Wie«. 1« November. Mit allerhöchster Eutschließuug vom 17. October 1862 habeu Se. k. k. apostolische Majestät zur Deckung der erhöhten Staats-bedürfuisse im loulbardisch-venetianischen Königreiche zu dem mit Finanz-Ministerial-Erlasse vom ll». Juli 1861 für das weiße Seesalz festgesencen Preisen einen Zuschlag, nnd zwar: für die Lombardie mit 10 Liren, nud für die venetiamschen Provinzen mit 8 L. vom metrischen Rentner anzuorduen geruht, welcher Zuschlag sich auch auf das raffmirce Salz zu erstrecken hat. Aus Anlaß der Preiserhöhung wird zur Ausgleichung des PreisverhältuisseS schon derzeit au der Tiroler Gränze be« der Ausfuhr des hierlaudo verkauften Salzes bestehende Impost von 1 fl. 30 kr. auf den Benag vo» 4 Gulden pr. Wr- Ccr. erhdhc. Dieser erhohce Impost hat am 1-'!. November 1862 ,n Wirksamkeit z» treteu. Dieser Tage langte der Ingenieur der Nordbahn, Hr. Stemroser, in Troppau an, um an Ort unc> Slelle die Plane und Profile sür die Troppauer Fll"lgelr!sel!bal)!l au^uarbeitt'li. Iu dem chemischen Laboratorium der k. k. geologischen Relchsanstalc wurden vom Hrn. Rudolph Ritter v. Hauer die fruchtbarsten Erden aus dem Vanaee einer analytische!» Untersuchung unterzogen; es ergab sich, daß dieselben zwar sehr reich an organischen Substanzen (Hlimuosäure n. s. w.) sind, dagegen nnr wenig Pyoopho» säure nud in Saureu lösliche Alcalien enthalten. Der vorzüglichste Gruud ihrer Fruchtb.nl'eit liegt demnach iu den physischen Eigenschaften des Bodens, uud nlcht so sehr in seiner chemischen Ziisammenseftnng. ' Im September 1862 haben 71 leere und 12!» beladene Schiffe, dann 12 beladene Flosse (gegen li8 leere, 144 beladene Schiffe und ll) beladene Flosse im gleichen Monate des vorigen Jahres) den Fran-zenscaual passllt, wofür ein reiner Pergebetrag von 19.087 st. 1!» kr. (gegen 26.782 fl. 63 kr.) einge-stossen ist. Die von diesen Fahrzeugen beförderten Frachten hatten eiu Gesammtgewlcht von 390.646 Centner (gegen 487.610 Ctr.) " Das bisher ermittelte Entschädlgungscapital im Königreiche Böhmen hat mit Ende Oct. d. I. die Smmne vo» 34,076.047 st. 2^ kr. erreicht, wovon die Hälfte dem Landesfonde, die andere Hälfte 2i0 170 Verpflichteten zur Last fallt. Das Eut-schädiguugscapilal betrug 11,007.229 st. lll)''/; kr., und siud hierbei 1- Post reisenden Personen eigene Postblauquctten ausgefolgt, uud dafür gleichzeitig, außel der bis »nm besteheudeu Relaisgebühr, ein Aufschlag mit 6 Para pr. Stunde und jedeS einzelne Pferd von den betreffenden Reisenden eingehoben werde. Da dieser neue Anfschlag in die Vcstiariecasse stießen soll, und die Postpachtung ihn entweder von den Reisenden einbringen, oder selbst berichtigen muß, so hat der Postdirector zu Jassy gemeint, denselben anch voll der österr. Posterpedition fnr Beistellung der benö-thigteu Pferde fordern zn sollen. DaS k. k. (5ousulat hat jedoch nicht gesäumt, iu geeigneter Vorstellung an den regierenden Herrn Fürsten namentlich darauf hinzuweisen, daß die österr. Post nicht in die (5ate-gorie der gewöhnlichen Postreisenden gehöre, nnd anch ein bezüglich der Beförderung der österr. Staffelten mit der dortigen Postpachtung bestehendes Ueberein« kommen durch jene neue Verfügung umgestoßen würde. In Würdignng der dicßfalls vorgebrachten Motive hat nun der Hospodar einen Befehl erlassen, wonach die österr. Post- und Staffettensendungen von der Entrichtung des nenen Aufschlages befreit sind. lieber den Eisenbahnban in Pimwnt theilt die „Tr. Ztg." folgende Notizen mit. Die Strecke nach Snsa dürfte noch vor der bestimmten Zeit eröffnet werden. In Savoyeu werden die Vorarbeiten fortgeseyt; jene auf der Novara-Bahn sind beinahe vollendet. Die kleine Strecke von Mortara nach Vigevano wird ebenfalls binnen Kurzem fahrbar sein. Die Vankosten der Staatsbahnen während der lenten sechs Jahre (bis Ende 18l»2) betrngen W,382.0«N Lire, uud zwar im I. 1847: 28.813.700; im Jahre 1858: 1!».0<;0.200; i. I. 1849: 1.^814.800;"i. I. 18.^0: 9.43l!.200; i. I. 1861: 1^,012.100 nud im I. 18.')2: 13.340,000 Lire. Aaram, 16. November. Zur Erinnerung an den 4. October, an welchem Se. Majestät iu IurjaoeS dem Volksfeste b^ Anwohnen geruhten, hat Se. Ercel-le.,z der Hcrr Er^bischof jedem der 30 Madchen, die ' bei dieser Gelegenheit alZ Dalmatinerinnen. Schweizerinnen m,d Blumenmädchen fignrirten. ein Gebet« buch nebst einem Ducaten in Gold als Andenken gegeben. Assram, 16. Nooember. Noch siud die Mdr-der deS Pavek uicht ermittelt worden; obschon gegen die bis nun Verhafteten mehrere gravirende Inzich-ten vorkommen, so können sie doch als Thäcer mit Bestimmtheit »och nicht bezeichnet werden. Die Dienst« magd, gegen welche der Umstand spricht, daß sie erst nm 8 Früh deu in der Nacht verübten Raubmord anzeigte, ist ebenfalls verhaftet wotdeu. ' Mailand. Der ungemein empfindliche Mangel au Brennstoff in der Lombardie nnd die großen, mannigfaltigen Nachtheile, welche durch daS übermä» ßige Eutwaldeu der Hochgebirge daselbst herbeigeführt worden siud, haben das k. k. lombardische Institut für Wissenschaft, Literatnr und Kunst zn emer Pre isanSsch re i bn n g von 1600 L i r e für das beste, in italienischer Sprache geschriebene, populäre Handbuch über Waldcultur in ihrer An-wendnng sowohl anf das ebene Land als die Gebirgsgegenden der Lombardie veranlaßt. Die Einsendung der bezüglichen Mannscripte an daS oben genannte Institnt muß ultter Veobachtuug der gewöhnlichen Formalitäten im Laufe des Monats Juli 1864 Statt finden. Deut s ch l a ll d. Verlin, 16. November. Die Kammern sind anf den 20. d. M. einberufen. Die „Neue Pr. Ztg." äußert sich folgendermaßen über das Ergebniß deS Communisten-ProzesseS in Köln: Das ergangene Urtheil mnß jeden wahren F»'"l"b von Recht nnd Gesel) mit Genngthnm'g "füllen, iiiach so manchen Erfahrungen, welche in politischen Prozessen am Rhein gemacht wurde", "wartete nicht Jeder ein Schuldig. Die ausa/zeichuete Replik des Staatsprocurators Saedt auf die vielen und immer-hiu scharfsinnige.» Emwurfe der Vertheidiger gegen die Anklage wird "icht """g zu diesem Resnltale beigetragen haben. Die Jury hat ihre Pflicht gethan ; eiue höchst gravirende Veweisfnhrnng hatte der Nl'klaa'e so sicheres Material geboten, daß eine Freisprechung sämmtlicher Angeklagten dem unbefangenen Auge der Bevölkerung als eine Legalisirnng der handgreiflichen Couspiration hätte erscheinen müssen. Der tl4I Staat, die Gesellschaft können in ihrer Mitte die Urheber meuterischer Umstnrzpläne sich nicht frei bewegen lassen. Sie besipen die Pflicht der Vertheidigung und das Recht der Strafe. Wohl dem Staate, wo die Gerichte in der Ausübung beider an ihrem Theil ihre Schuldigkeit thun. Das Urtheil gegen Becker hat. wie dasselbe Blatt bemerkt, ungeheure Sensation erregt, um so mehr, als Daniels vom Assiseuhofe freigesprochen wurde. Alle Straßen, welche zu dem das Iustizgebande umgebenden Plape führen, waren übrigens durch Infanterie- und Cavallerieablheilungen abgesperrt, anch sind mehrere Verhaftungen vorgenommen worden. In der vorgestngen SilMlg des Staatsministe-riums, welche ^ Stunden dauerte, wnrden, wie „Cons. Ztg. f. Schlesien wissen will, die vom Minister des Innern auf Gruud des bekannten Commissiousgut-achten, eutworftneu Vorschlage zur Verfassungsrevi-sion erörtert. Sämmtliche Collegen des Hru. von Westphalen hätten es für uicht geeignet gehalten, mit denselben in der propouirteu Weise vor die Kammern zu gehen. Stuttgart, 10. 'November. Der „N. Münchner Z." wird von hier geschrieben: „Uusere im Wohlthu» uuermüdliche Kronprinzessin Olga, kaiserl. Hoheit, hat sich das Armen- und Erziehungswesen zu ihrer besondern Aufgabe gestellt. Nicht leicht ist eine Armen- oder ^lrme».Erziehungsanstalt im Lande, wel-che nicht schon Beweise chrer huldvollen Fürsorge erhalten hätte, ja mehrere verdanken ihr ihre Gründung uud ihre Unterhaltsmittel zum Fortbestehen fast ausschließlich. Aber uicht alle die Wohlthaten dieser rd-len Fürstin gelangeu znr allgemeineu Kenntniß und findeu den Weg in die Oeffenllichkeit. Zahllose Wohlthaten geschehen im stillen Kreise dcs Familienlebens, Und in dieser Richtung sind von ihr schon viele Zähreu getrocknet worden. Um indeß mit voller, klarer Kenntniß der Sachlage il)r hohes Werk des Wohl' thunö erfüllen zu können, hat die Kronprinzessin schon vor einiger Zeit einem hiesigen Priv.ngelehrten (der früher als Freiwilliger in griechischen Militärdiensten stand), den Änftrag ertheilt, ihr ri»e mnf.iss.mt'».' Armenstatistik r>on Wül'tteml'erg zu entwerfen — riiie Arbeit, womit derselbe schou seit einigen Monaten beschäftigt ist. Der Kronprinz stcht in dieset ^>>nsicht seiner edlen G»>malin würdig zur Seite, uud hat sich mn'S Armenweseu schou viele Verdienste erworben, wohnt anch, wenn er hier ist, den meisten Simmgen der k. Centralleuung der Wohlthätigkeitovereine des Landes persönlich an, und führt dabei den Vorsip." F r a n k r e i ch. Paris, l!t. November. Hr. Troplong hat in seinem Berichte anseiüandergescyt, daß das Senatö-Consult die Familie des Kaisers in zwei Theile spalte, und zwar erstens: die eigentliche kaiserliche Familie, welche aus den znr Thronfolge eventuell berufenen Personen nnd ans ihrer Nachkommenschaft beiderlei Geschlechts besteht, nnd zweitens -. die übrigen Glieder der Familie Vonaparte. Es wird daher uicht ohne Interesse sein, diejenigen Personen kennen zu lernen, auf welche die Verfügungen des Art. 6 des SenatsconsultS Anwendung finden können. Da Joseph, der älteste Bruder Napoleons, keine männliche» Erben hinterließ, so beschränkt sich nach dem Art. !t des SenatSconsultö die Befähigung znr Adoption bloß auf die Söhue und Enkel von Lncian «no Jerome Bonaparte. Da jedoch die ersten Ehen dieser Beiden nicht die Genehmigung deS Kaisers Napoleon erhalten haben, so können die Kinder aus diesen Ehen wedcr adoptirt, noch zur kaiserlichen Familie gezahlt werden. Es sind also hiervon ansge-schlossen: Charlotte Bonaparte, Tochter LucianS, Witwe des römischen Fürsten Gabrielli, dem sie einen Sohn und drei Töchter gebar; die erste Gema-l" des Marschalls Jerome, welche noch in Baltimore lebt, deren Sohn und Enkel befähigt zur Adop-t'°" sind: die Söhne Lnciaus auo dessen zweiter Ehe und zwar: Carl Lucian VouaMte, Prinz von (5anmo, Er-Prasioent der revolutionären römischen Constimänte. 49 I<^ ,lt; Louis Lucian Bonapatte. 39 Jahre alt; Peter Bonaparte, ^7 nud Anton Vo-«aparte, 3U Jahre alt. Der Sohn aus der zweiten Ehe des Malschalls Jerome mit einer Prinzessin von Württemberg: Na» poleon Joseph Bonaparte, 30 Jahre all. Ferner die Söhne Carl Luciau Bonaparte's, Prinzen von Ca-nino, Joseph Lncian Vonaparte, Prinz von Musig-nano, 28, Lucian Louis Vonaparte 24, nnd Napoleon Jakob Bonaparte, 13 Jahre alt. Anßer diesen neuu Prinzeu uud dercn männlicher Nachkommenschaft, welche eventuell znr Thronfolge berechtigt siud, gehöre» nach der ersten Categoric des sechsten Artikels des SeuatscousnltS noch ferner zur neuen kaiserlichen Familie: die Prinzessin Zenaide Charlotte Bonaparte, älteste Tochter Josephs, des Bruders des Kaisers Napoleou, vermalt an den Prinzen von Ca-nino; die drei Töchter Luciaus; die Prinzessin Lä-titia Vonaparte, vermalt mit Thomas Wyse, katholisches Mitglied des englischen Parlaments; die Prinzessin Aleraudrine Vonaparte, vermalt mit dem Grafen Vinceuz von Canino; Prinzessin Constantia Bonaparte, 'Nonne des Ordens zum heiligen Herzen in Rom; die Prinzessin Johanna Bonaparte, vermalt mit dem Marquis Honorale; die Prinzessin Mathilde Bonaparte, Tochter des Marschalls Jerome, velMält mit dem russische», Fürsten Auatole Demi-doff. Hiezu gehöreu ferner noch die fünf Töchter Carl Lucian Bonaparte's, Fürsten von Canino. Wenn daher nicht inzwischen Todesfälle nnter der zahlreichen jüngereu Nachkommenschaft der Familie Bonaparte ! Statt gefunden haben, so besteht die neue kaiserliche ! Familie mit Inbegriff des Marschalls Jerome aus 21 Personen , deren künftige Stellung dnrch einen ! Sniatscoilsillc bestimmt wird, und von denen die Unverehelichten ohne Genehmigung Louis Napoleons sin nicht verheiraten dürfen. Die übrigeu Mitglieder der Familie Bonaparte, welche nach Hrn. Troplong's Definition bloß die bür-j gerliche Familie bilden, sind die Prinzessin Napoleon Bacc>ochi, Tochter der Prinzessin Ellse, einer Schwe^ ster Napoleons, verheirathet mit dem Grafen Came-rata, dann die Kinder Carolmeus, zweiter Schwester Napoleons, ans der Ehe mit Mmat, und zwar: del Prinz i'»cia>, Mnrat, die Prinzessin Lätilia Mnrat, vermut mit d.'m Grafe.l Pepoli; die Prinzess,,, LoNls« Caroline Mnrat. reonalt mit dem Grafen Mt,spol,i. und mehrere Kindel des Prinzen Mnrat, taimiter Madame de Charisson und ihr< Söhne, welche dienen. Erst der Kaiser wird durch ein Stcnnt die Titel nnd die Stellung aller Mitglieder seiner Familie, die nicht znr Thronfolge berechtigt sind, bestimmen. Man ersieht aus den Provinzialblättern, daß im ganzen Lande die Behörden sofort nach dem Bekanntwerden des Senatnsconsultum und des Einberufungs. decretS für die Wähler deu lebhaftesten Eifer entfaltet haben. Der „Coustitutionuel" faßt ihren Charakter in folgenden Worten zusammen: „Damit die neue Regierungsgewalt, die Frankreich fordert, die ganze Kraft habe, die sie im Iulande zum Bollwerk der Ordnuug, im Auslande zu dem der Nationalwürde machen soll, muß sie bei der großen Abstimmung vom 2l. und 22. November eine sehr große Anzahl Stimmen vereinigen, wie die zehnjährige Re-giernngsgewalt, an deren Stelle sie treten soll. Hier heißt eS weder Lauheit uoch Gleichgilligkeit ..." Wenn auf diesen verschiedenen Wegen dafür gesorgt wird, eine möglichst massenhafte Zahl von Wählern zu den Urnen zu fi'chreu,' so' wird auf der auderen Seite anch die Anfertigung der Listen zum Feststel. leu der Wahlberechtigung mit besouderer Umsicht nnd Strenge betrieben. Die Präfecten haben, wie es scheint, Befehl, ihr Angenmerk auf zwei Puncte zu richteu: 1) daß möglichst Alle, die mitstimmen kön-urn, eingetragen werden; 2) aber, daß diejenigen Namen, die wegen Todesfall, Wohnortsvcrändrrnng, oder aus audereu Ursachen uicht auf deu Liste« ste: hcn sollen, ansgestrichen werden. Dieß hat z. V. der Präfect von Poitiers in einem Rundschreiben an die Maireö seines Departements sehr klar ansgedlückt, indem er sagt: „Man muß keine Namen in die Listen einschreiben lassen, die nicht darauf stehen dürfen, uud die um cben so viel die Zahl der Nichlmit-ssimmenden vermehren, worin der Parteigeist nie verfehlt, eine der Regiernng feindliche Gesiunnng zu suchen. Sie werden ohne Mühe begreifen, daß Sie sich bestreben müssen, derartigen Deutungen jeden Verwand zn ranben." Großbritannien und Irland London, 12. November. In deu Schnngen beider ParlamentShänser wurde nachstehende k. Botschaft mitgetheilt: „Victoria Ii." Ihre Majestät hat iu dem Wunsche, in der so. lennsten Weise Ihre Würdigung der ungemein aus, gezeichneten (Pi'« <'mi»<>,il) Dienste des verstorbenen Feldmal schalls Herzogs von Wellington auszudrücken, und Ihren Unterthanen Gelegenheit zu geben, ihre Verehrung seines Andenkens und ihren Schmerz über deu Verlust, den sie durch seine» Tod erlitten, zu be-urkuuden, angeordnet, daß Anstalten getroffen werden sollen, um die sterblichen Ueberreste Sr. Gnaden binnen kürzester Frist öffentlich in der Et. Panlpkirche zn bestatte!'. Ihre Majestät die Königin hält sich für überzeugt, mit diesem Schritte deu allgemeinen Wünschen des Parlaments und des Landes zuvor gekommen zu sein, uud «st Ihrer herzlichen Mitwirkung und Hilfe sicher, nm der Trauerceremouie den Grad vou Feierlichkeit und Bedeutung zu geben, wie er des Landes und der Veranlassnng würdig ist. Ihre Majestät erwartet, daß Sie bereitwilligst z« jeder angemessenen Vorkehrung mitwirken werden, welche das UnterhanS bezüglich der gebührenden Al^ tragung dieser Schuld öffentlicher Dankbarkeit und des Tributs des Nationalschmerzes anordnen wird." (Im Uuterhause lautete der Schlußsatz: „Ihre Majestät vertraut der Liberalität Ihrer getrenen Mitglieder des Unterhauses, daß ee> ange. messene Vorkehrungen bezüglicl, der gebührenden Abtragimg dieser Schuld öffentlicher Dankbarkeit uno des Tributs des Nationalschmerzee anordnen wi>d."^ In beiden Hänse, n wurde die l',zi,gl,che Beru thuug für die nächste Sitzung anberaumt- P e r s i e n. Trapezunt, 30. October. Die türkische Damps-schlsts^hlt-Gesellschaft ließ im Eommer aus den Ctei,^ > kol>leuwerten am schwarzen Meerr, zwischen Amasera >,nd Etvkli. eine solche Menge Kohlen hierher bringe.», d.iß dieOll'en ans Mangel hinlänglicher Magazine u'tter f,eie„, Himmel au mehreren Stellen «icht weit vom Meel-esufer <,uf>,eschichl>t wu.de,,. H,, eiuem solchrn, unter de, Onarantam, befindlich,,, Plape ei,,, zündeten sich vor Knrzem die Kohlen mit» troß all^r Anstrengung dem Feuer Einhalt zn ch„„. velbrailiu.',! 400 Tonnen Steinkohlen. — Padre Filippo Mazzrm a»S Bologna, Prasect der hiesigen, unter französisch, m Schufte stehenden Capnziner - Mission , hat während seiner Anwesenheit in Erzerum eine kleine Capelle errichtet und mehrere der armenisch-katholischen Gemeinde gehörige Grundstücke um 40.000 Piaster q^ kauft; er beabsichtigt auf deuselbeu ein Wohnhaus für Missionäre und ein Kloster für Nonnen zu ba»c"; zwei Capuziner der hiesigen Mission bleibtn nun in Erzernm, um dort deu römisch-kathollschen Gottesdienst auszuüben. » s»s)I.wl,>,« »l^imone,« »8l"-ff«,« ,>il sw:»„< !»<»,« „lll'Iil, ll popoll»" und »Monitor«' Der democratische Candidat, General Pier«, ist zum Präsidenten, RufuS King zum Vtceprasideuteu der Vereiulgten Staaten gewühlt. RIA2 Aus den Hohlen des Karst. Von Dr. Adolph Schmidt. VIII. Aie Piuka Jama (Poik-Höhle) bei Adels-berg hatte ich schon im Jahr l850 besucht und mit angenehmer Ueberraschung in derselben den Poikftuß wirklich vorgefunden, von welchem sie ihren Namen hat. Seinen, Lause zu folgen, war damals unlhun-lich. aber hcuer war dieß ein um so wesentlicherer Theil unseres Programmes. Nicht ohne Anstrengung wurde ein Kahn bei der Magdalena - Grotte vorbei über Stock und Stein z» jenem merkwürdige» Ab. g,unde geführt und dann an einem Seile in den :l6 Klafter li.fen Schlund hinabgelassen Unsere Strickleiter reichte nicht bis hinab, an ihrem Ende angekommen, mußte man sich noch ein Pa.n Klafter an einem Strick hinadhelttn, der bei dcr durä, den täglichen Regen aufgeweichten dünnen Erdschichte, welche die Felsen hie und da bedeckte, unerläßlich war. Die Piuka Iama ist höchst eigenthümlich Es kömmt im Karst oft vor, daß ein Bach in eine Höhle hinein, oder aus einer solchen herausfließt, aber am Grunde der Piuka "is Fahr. zeug hätte zcrschellcn muffen, a»ch wußten wir, d^ß es nur etwa 50 Klafter weit geht lind die Decke sich sodann senkt. Aufwärts aber gclang es, im Kc.hn da5 ienscitiqe Uf'ufe dcs Flusses hier wicdcr aufgefunden haben, jedenfalls die Eisten, denn nie ist hier ein Kahn noch hinab, gebracht worden und überhaupt nur ein einziger Fall bekannt, daß ein Bursche an einem Seile sich hinabließ, als vor «twa 20 Jahren ein angeschossener Hirsch hinabstürzte Uedrigens hätten wir noch weiter vordringen können; ein Fllscnthor war aber der hejtigen Stiö'mnng wlgcn nicht zu P^ssiren. Ich hege gegründete Hoffnunq, dliß ich nächstes Jahr die Verbindung der Piuka Icima mit der Adelsber-g,r Grotte, an der höchst.ns 500 Kl. noch fehlen können, ausfl"den werde. Der Grottenfübrer Tschitsch in Adelsbcrg behauptet nämlich, daß dort, wo wir in der Adelsoerger Poik nicht weiter konnten, weil die Decke sich zu tief senkt, seitwärts eine schlicfbare Oess'lung sich b>findet, durch welche er einmal hinter jene Wand und in tioen weiten, lang hin sich erstreckenden Raum gekommen sei, wo ungehindertes Fahrwasser sich finde, — Den Kahn versenkten wir in der Piuka Iama im Flusse, mit Steinen beschwert, damit er nichl verfaule u:,d wir ihn nächstes Jahr wieder finden, denn ihn hinaufzuziehen w>,r unmög-l cd. Viell.icht treffe ich nächstes Jahr recht keines Wasser Uül' finde auch strom<.l'wärts einen Ausweg W'üigstens sind also von lein unterirdiftben Lauf der Poik zwischen Adelsberg und Planina jetzt schon über 2000 Kl. aufgefunden, jedenfalls eine respectable Strecke, die zu weitern Hoffnungen berechtigt. Planina! Nur einen Tag konnte ich heuer in dem uns so licb gewordenen Orte zubringen, ^her der erste Schritt aus dem Wagen, war auch der erste zur dortigen Grotte. Die furchtbare Ueberschwem. nning des vorjährigen N Usiubers traf auch Pl'-l 'i',,a, wo die Brücke nach Haavl'crg 2 5.^onale unter Wasser stand, und einer der größten Rcize der Gegend qing dadurch zu («runde Vor dcr Planina - Höhle (Unz höhle) bildete die Poik nämlich einen reizenden tlei ncn Sce. durch die gewaltige Wehre an der Obresa- Feuilleton. Mühle aufgestaut; dicse Wehre riß damals ab, und an der Stelle dcs schönen Sees brauset durch wüsten Schutt und Felsentlliinmer jetzt der Fluß herab. Be-quemcr ist freilich seitdem der Zugang geworden, denn statt über den See zu fahren, geht man über Bretter, welche längs deS ncu geleiteten Mühlbcichcs ge-legt sind. Unbedingt erkläre ich die Höhle von Planina für die am meisten poetische unter ihren Schwestern, und hätte nicht geglaubt, von derselben nach 2 Jahren mich neuerdings so angezogen zu fühlen. Sie ist die einzige, welche gleich von der Mündung weg zu einem so iinposanttn hohen Dome sich erweitert, noch dazu ein so regelmäßiges schönes Gewölbe, in welchem oaö volle Tageslicht nur allmälig in Däm merung übergeht, und zum Uebcrflusse enthält dieser Dom einen so schonen, ruhigen, seearligen Wasserspiegel, wie gleichfalls keine andere Höhle. Einer der Kähne war noch in gutem Zustande vorhanden, wir wollten den Fluß mit ihm übersetzen und denselben rann übcr den Trümmcrberg im Ehorinsky - Dom tragen laffen, um jenseits weiter fahren zu können, da dcr zweite K>>hn im Innern zertrümmert war. Aber dcr gute Wille der Mühlknechte blieb hinter der Möglichkeit zurück — der Kahn war zu fchwer und dcr Transport über die Felsen geradezu gefähr-lich. Die Leute hatten aber im Innersten der Höhle, vor dcr ersten Felsenpforte, wo unser Steg war, ein helles Feucr angezündet, und ich staunte über den wunderbaren Effect. Der Uebergang von der Tagcbhcllc durch die Dämmerung in die rothe Licht' parthic dcs Feuers, daneben das dunkle Thor dcs Ehorinsky-Domes — es war ein über alle Beschreibung reizendes Bild, und zum Ueberfiusse lag eine doppelte Schicht von Wafsernebel auf dem Flusse, wie an Haancn vor dieses Bild führen zu können '. Mit diesem unmuthigen eindrucke endete meine dießjährige Höhleniahrt, in deren letzten 20 Tagen fort. während Regenweller herrschte, für jene Gegenden ganz abnorm, wo erst im October, selbst erst im November dieser Wechsel eintritt. In Anbetracht dessen sind die Resultate, die ich gewonnen habe, immer befriedigend: 400 Klafter des weitcrn Laufes der Poik; genaue Untersuchung der Lucgcr Höhlen und Ent« dcckung von 2 neuen Etagen in denselben; die Gewißheit, die unterirdische Nekka weiter verfolgen zu tonnen und Beendigung der Vorardci' ten am vierten Wasserfalle; genaue Untersuchung der Adelsberger Grotte; Necognoszirung der süolichcn Umgebung des Zirk-nitzer Sees. Der Zirknitzcr See und die Nekka sind die Haupt ' Objecte meiner nächsten Untersuchung , zwei felsohne der wichtigsten aus allen, welche zunächst auch practische Resultate haben kann, aber jedenfalls mehr Zeit und Hilfsmittel erfordert als die bisherigen. Die Unterstützung, welche mir bisher von den Hoden Behörden geneigtest zu Thcil wurde, läßt mich hoffen, auch die nächste Erpedition so ausgerüstet drinnen zu können, wie es zu dcm Gelingen derselben unerläßlich ist. Bei dcr dußjährigen Expedition fanden auch die Fau,!a und Flora, sv wie die gcognostischc Beschaffenheit der Höhlen die verdiente Berücksichtigung, indem die HH. Prof. Alois Pokorny und Wilh-Zippe sich an mich anschlössen. Dieselben werden zweifelsohne die Resultate ihrer interessanten Bcob. achlmigen in den Sitzungen der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften mittheilen, und diesen !? lät. tern seiner Z^it cincn Auszug aus ihren» Vortrage zukommen. Ich schließe diese Mittheilungen mit dcr An. zeige, daß in kürzester Frist die erste Lieferung mei-nes Werkes übcr »die Höhlen des Karst« und ein „Wegwtiscr fur Reisende" erscheinen wird. Ausruf an die Freunde vaterländischer Geschichte. Meine mehrjährigen Sammlungen von Mate. rialicn für eine »La n d es g e sch i ch te des Her. zog thums Kra in" setzten mich nun in die L.'ge, die Herausgabe dcs »Archives« zu beginnen, von welchem das erste Heft bereits erschienen ist. Bevor ich zur Herausgabe der folgenden, von mir im Manuscriptc großen theils bereits beendeten Hefte schreite, richte ich im Namen des historischen Vereines für .Nrain und dcr Ehre unseres Valerian, des die Bitte an alle Freunde heimathlicher G^ schichte, mich durch Vcitrage in meiner schönen, aber höchst schwierigen Aufgabe zu unterstützen. Eine schwere, herbe, wenig lohnende Arbcit ist das Sammeln und Forschen auf dem kaum übersehbaren Felde dcr Ge, schichte; nur das in ma^,^ volni««« «nl, «5t hebet und kräftiget zu rüstigem unerschrockenen Fortschreiten durch die Labyrinthe der Jahrhunderte, und das viril)!,« nuili» ist auf dem Gebiete der Wissenschaft der einzige Factor, der Grußes und Würdiges zu erzeugen vermag. Ich weiß, daß mein »Archiv« noch nicht jene Vollständigkeil besitzt, die man bei cincm derartigen Werke als höchst wünschenswerth, ja als nolhwen» dig erachtet; doch wenn ich dabei die gütige Nach' sicht der Leser ansprcche, so liegt in eben diesem Ansuchen der Aufruf um wissenschaftliche Untcrstuz» zung, und die Liebe zum Vatcrlande zcigt sich sicher» lich auch in der Liebe für vaterländische Geschichte, die jedoch werk thatig ihr Dasein bekunden muß. Viele vermögen Vieles, und dem Historiker ist kein Gegenwand, kein Beitrag z», geringe; ist ja doch je-der derselben ein Stein zum Aufbaue des heimathlichen Ruhmcstcmpels. Da eines der nächsten Hefte dcs genannten Archives die „Annalen vom Jahre ,800 bis ,«53.« lind ein anderes »d i e Ge schich t e des Ci. sterzienserstlftes Sittich« (welche von mir im Manuscript«: beendet sind) enthalten wird- so ersuche ich alle Freunde vaterländischer Geschichte'um gefällige Mittheilung von Daten, welche in die genannten Bearbeitungen gehören, doch stets mit Angabe dcr Quelle, aus der sie herrühren. Auf Grundlage der einlangenden Mittheilungen werde ich sodann meine Ausarbeitungen noch vor Druckle-gung vervollständigen und nöthigenfalls berichtigen. Hinsichtlich der »Annalen" wären Daten ans der Periode der französischen Occupation des Landes vor Allem höchst erwünscht, da diese Zeit noch immer viele interessante Einzelheiten bietet, die mit dem Aussterbcn der noch lebenden Augenzeugen für den künftigen Historiker gänzlich verloren gehen. Bezüglich der »Geschichte Sittich's" wären mir Urkunden über Schenkungen, die dcm Kloster in so zahlreichem Maße gemacht wurden, vorzüglich anze. nehm. Diese beiden hier erwähnten Puncte schließen jedoch anderweitige gefällige Mittheilungen nicht aus. Zuschriften wollen unter meiner Adresse eingesendet werden. Möge dieser Aufruf recht zahlreiche Einscndun. gen zur Folge haben, für welche ich im Vertrauen auf die bekannte Vaterlandsliebe dcr Krainer schon im Voraus meinen aufrichtigen Dank darbringe. Hl-. V. F. K l u n. An die »». v. verehrlichen Mitglieder des historischen Vereines für Rrnin. Eingetretene Umstände haben die Ucbertragung der dießjährigen allgemeinen Versammlung auf den Pauli-Markt, am 25>. Jänner »853, wünschens, werth gemuht, wovon die l'. l Herren Mitglieder mit dem Beisätze in Kenntniß gesetzt werden, daß bei dcr genannten Jahresversammlung die Necd-nungsabschlüffe für die Jahre l85,1 und 1852 ""< den vorgelegt werden. Das Proglamm der z"? Berathung gelangenden Gegenstände w»'ro semerzeit bekannt gegeben werden. Die rückständigen und lauf"'"" Jahresbeiträge der I'. '!'. Herren Mitglieder werden täglich Nachmittag zwischen 5-7 "l)r im Vereinslocalc (Schul-gebä'uoe, ebener Erde, lmkb vom Haupteingange) angenommen l.nd qniltirt. Von der Direction dcs historischen Vereines für Krain. Laibach am ,6. November ,852. Dvuct und Verlag von I. v. Klcinmayr imd F. Vamber« in Laibach. Verantwortliche HeranSgeber und Redacteure: I. v. Kleinmayr und F. Bamberg. Inl)anq zur ImöaHerSeitnnH« der Staalöpapicr? vom 19. November 1852 Staa«sscb,,ldv,rscl)rel!',m^„ ,»5 ,'Ct. lu,!i>ig,v.I. IMÜ. für .^«0 il, 22? l/2 f»r <<»!» fl. dctto detio 18.'ll», „ 25)0 „ ^36 II/» fl>r « ^..... 9^ 3/l- Ü'X> i»52......'.......943/16 Ä^il-Äclit», l'i. Stiick l333 si. >» «. M. N'tm! dcr ,st^iftr ^rvdiuands-vlordba!,» ,,! 1N0N ,1. <«. M....... . ?30l) «.!,<>«. M. Attinl dcr Mini M^Miikcr-Oisc,!- ^ , .. .«, bah« ^» 500 si. (5. M. ... ?W fi- " ^-M. ylclim dcr Ocdc'„l',nq-Wr.-Ncustädter , ^iftnbah., zu20«ft. C. M. . . . l29 st.»,C.M. zu 5tt« N. <«. M.....- 720 N. >»(5.^i. Wechsel - ^l>u>s vom l9. Novem er l"52 «!>,»«l'»rg, sür lW (^»ld.» <5»r.. («»ld. «l« l/8 llft'. i5,a»s,»ll ^.M,, (sül !2<» st. jildd. V»l ) .!„s-Währ, i>»2^ !/i ss. F„s!. O>«'»a». Geona, sür 300 »nie Pi.'»»«»!. i!irr, Gillb. 13« i Moucit. Huml'n,^ jiu N«» Thuln Ba,«l>, Rlhl. 172 3/8 i M»»a'. Livi'Nw, fil», :>^' Mail.i»b. filr:t«U O.st.rr.ich. l'ir,, Golo, l l5 7/8 2 M^'» t, il'aris sm U<»<» Frans.,> . . 2. Äri.f. Geld. Kais. M»>z-D,!cat.»'.'lg!» .... " i!f >/6 dctto Nand- dto „....- ^« (;<,!<» «I mnrco „ . . . . — 21 l/2 Napvl.lMsdV'r's „ . . . . — l>.ll Souvcraillsd'or'»; „ . . . . — 168 Nuß. Inwnial ., .... — U.29 Fritdrich^dVn'6 „ . . . . — 9.A2 E»gl. Sov.raiül^s „ . . . . — ll.32 Sill'craliio ....... — 151/2 Verleichniß der hier Verftarbenen. Den «2 Novembe» l852. Valeiui» Wißia,,, Inwohner, alt 62 Jahre, — und Michael Dol!i»schet, Iiü^ohiiei, a!t 50 Jahre, l)eide i»l Civil-Spital Nr. I , a» dc> Lu»ge<>sl!cht.— Johanna Pal,«^!^, Magd, alt 30 Jahre, im Civil-Spiial Nr. l, am Brösel, Schlagfwsi. - Dei» Mi.-chai! Kulalt, Zlicke, fabrilsai bsiler, sei» Kiod ?lgl,cs, alt z Jahr, m der Hi ad^zf») - Vorstadt Nr. 29, a» der Kehiiülahnmüg. Den ,:;. Elisal'etha Te,1ln, M-'gd, all »5 Iahse, im Civil - Spital Nr. l, an der Herzentzündung. __ Dem Michael Velkaoerch, Zuckerfabritsarbeiter, seine Gattin Margaretha, alt 32 Jahre, in der Polana. Vorstadt Nr. 49, ai, der Lm'gentllberculose» -- Dem Herrn Hemrich Spahl, Schiefeldecksrmeister^ sei» Kind männlichen Geschlechtes, alt -^ ScUnd, noth getauft, in der Capuciner. Vorstadt Nr. 82, an Schwäche. — Dem Hrn. Ios.p!) Strohmayr, Teiler-Meister, seine Gattin Helena, alt 36 Jahre, in der Stadt Nr. 74, an der allgemeinen Lähmung (in Folge vom Starrkrampf.) Den 14. Dem Johann Krall, Zuckerfabriksarbeiter, sein Kind Carl, alt 7 Tage, in der St. Pe--ters« Vorstadt Nr. »49, an der Mundsperre. Den 15. Johann Kusi, Taqlöhner, alt 58 Jahre, im Clvil-Spital Nr. 1, am Nervenschlag, — Io-hann Selan, Vlclllalienhalidkr und Hausbesitzer, alt 38 Jahre, in d.r Krakau-Volstadt Nr. I4 , an der Lungen schwl'ndslicht. Den l6. Franz Koviöiö, I> stitutsarniel , alt 79 Iahle, im Versorgiingshalise Nr. 5, am Ge» därmbrand. Dcn 18. ?luton Sraker, Taglöhner, alt 54 Jahre, im Civil-Spital Nr. l, am Zehrfieber. — Dem Herr» Joseph Klisch, bnrgl. Knpferschmidnn'i-Ner, sei» Kind Fraiizisca, alt 3 Jahre, in der Statt Nr. 39, an der Gchirnentznndllng. Z. 1625 (2) " Beachtenswerth. Gefertigter empfiehlt sich einem 1'. ^. Publikum mit seinen als vortrefflich bekannten Conservations - Brillen zur Erhaltung und Stä'lkung der Augen, ferner mit vortrefflichen Theaterperspectiveu und sonstigen in dieses Fach einschlagenden Artikeln. 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B. die Speisen wegen Mangel an guten Zahnen nicht gehörig kauen, so bekommt der Magen schwer zu verdauende Nahrung. u»d wird mit der Zeit verdauungsunfähia, von welchem dann auch die meisten Krankheiten hervorgehen, u"d leider achten die Menschen nur zn wenig auf diesen wichtigen Bestandtheil ihres Köipers »die Zähne.« Um die Zähne vor j,dem Angriff zu wahren, ist rS hanptsachlich nothwendig, das Zahnfleisch un gesunden Zustande zu erhalten, daher ich das an mir selbst erpi obte, vom Herrn Zahnarzt »U. Cm. Z»Npl> in Wien neu e>fundene t. k p'iv. ^K«»N»t->'l«-W>,,,,««Hv»k» 8«5»>^ mit gutem Gewissen Jedermann (besonders mit klanrem ZahnfieiZch behafteten^, auf's Wärmst, lmpfehleu kann, und biu fest übeizeugt, dasi Icdrr, der diese) Wasser einmal gebraucht, s,ch i,n Wieder holunstssalle »nr desselben wieder bedienen wird. Allen Aellei», ^ehiern und Erziehern kann ich nur auf's Drinaendst.» rathen, »Kren Kindern und Schülern möglich viel das Neinhalten ihr,r Zahne vor allen ande,,, Dinge» scho>, in d^i' I,lqe»d einzuschärfen, wodurch sie dann als E wachsene vielen Schmerz und mancher .Kl-aiikhcit sicher eittgehen melden! ^> i> ^ , ^ «V, ^"" ^»«enl ««Parteischen Menschenfreund. Dte Nuderlage weseö Mundwassers befindet sich in ^aibach bei Herrn Alois AaiseU In Klagenfürt bei Herrn Anton Morre. " Ein Flacon sammt (H.biauchs - Amveisnng rostet > fi HED s,-. E V^ Bei U^n. v. >tl«-l,k,«»),' «ßl? W'«^l««' Wtft«»»^«'!,'^ ist erschienen und zu kaben^ Razlaganje keršanskiga katoljškiga nauka, s p i s a 1 AiulrcJ AlBircIit. 2IUe 3 SBanbe in__llmscblaQ geastet ^tetö 5 f[. Duhövna Voj6ska. tS p i s a 1 u' lall) kirn jesiku ))ogabo j e/ lii o/In» liaiiren% NküimiIi. näkdaj minili reda sv<'li^a Kajeluna. I» rest a v i I v u ö v i /> li •i. m. Ferner ist bei Ol»ig«n zu haben : Klun, MD,'. V H, Neise auf dem weißen Nil. Aus den Original-Manuscrip-ten des General-Vicarö von Central-Afrita l),-. Franz .^noblecher bearbeitet. Gc-.falzt »5 kr. liluii. »r. V. F.. l*«MovaiiJc pol»«- lir«'ki Po i/.viriiim rokopiau \clikjo;» vikarja srodnj«* Al'rike, lira. Ij^naro Knoble !i «> r j a /d»'lal in poNiovf niti. Kl kr. Sackkalender fnr das Jahr >^H:l. Gefalzt 7 kr. , in Sckudey U) kr. Äufcachltt l2 kr. 1,44 3. i5i6. (4) Die neueröffnete Tuch-und Schnittwaren-, zugleich Schreibmaterialien - Handlung des am Hauptplatze Haus-Nr. 336. empfiehlt ihr wohlassortirtes Lager in allen, in dieses Fach einschlägigen Artikeln, und sichert nebst solider und prompter Bedienung die möglichst billigen Preise den verehrten Abnehmern zu. Insbesondere gibt sie sich die Ehre, die hohen k. k. Mvil- u. Militär-Behörden, die hochwürdige Geistlichkeit sowie das verehrungswürdige Publikum auf ihr Lager von Papier und sämmtlichen Schreibmaterialien zu den billigsten Habrikspreisen aufmerksam zu machen. Größere ^estelluugen werden schleunigst cssectuirt. ^ Z. »565. (») ^—^ Zur Ai'ossnn I^ottOriS für die Gründung des Militär-Hospitales M Carlsbad, spielen in der zu Gunsten der Kosebesitzer, die als Gewinne bestimmten 1000 Stück siirstlich Windischgräh'Lose oder dafür in barem Gcldc Gulden I0.000 in Eonventwns-Münze, und zwar: 4 Treffer 5 «G« Stück fürstl. Wittdisckgrätz ^ose oder fl. A H,«- 83,440, ,ust.mnm'«°» Gulden 2^0/^300 ^" ^^' ^""^ erworben. Preise der Lose: «. und ll«. Abtheilung fl. il, — "«. Abtheilung ft. «,', — IV. Abtheilung fl. « 2. ' Wien -m November I.V. D. D""^ s^ EvMP. Lose dieser Lotterie sind zu haben bei Teeger s? t^r»U Ul Lmbach.