2101 Amtsblatt zur »aibacher Zeitung Nr. 289. Freitag den 18. Dezember 1874. (613-2) Nr. 9551. Kundmachung. Von der mit hierortiger Kundmachung vom 24.November 1874, Z. »168, erfolgten Concurs-außschreibung zur Wiederbesehuna. des zweiten Platzes der Anton Alois Wols'schenStudentenstistung jährte cher 70 ft. 86 kr. hat es abzukommen. Laibach, am 12. Dezember 1874. K. k. Landesregierung. (595—3) " Nr.'808ö. Concurs-Ausschreibung Dienstpostcn für ausgediente Unteroffiziere Im Benvaltungsgebiete dieser l. k. Landes-tegierung ist eine Stromausschersstelle zu besetzen. Mit diesem Dienstposten ist die Pensionsberechtigung, ein Iahresgehalt von 350 st., das Vor-rückungsrecht in die höhere Gehaltskategorie mit 400 fl. und 450 fl., dann eine 25 Perzent des Gehaltes betragende Äctivitätszulage und ein an» gemessenes Bcgehungspauschale für die zur Beaufsichtigung zugewiesene Flußstrecke verbunden. Bewerber um diesen Dienstesposten haben ihre eigenhändig geschriebenen Gesuche bei dieser k. k. Landesregierung längstens bis Ende Dezember 1874, wenn sie bereits im Staatsdienste stehen durch ihre vorgesetzte BeHürde, die gesetzlich anspruchs' berechtigten Unteroffiziere aber unter Anschluß des nnt dem Gesetze vom 1!). April 1872 vorgeschriebenen Certificates einzubringen, lind durch amtliche Oualificationstabcllm oder durch Urkunden thr Alter, ihre körperliche Beschaffenheit, ihr bisheriges Wohlverhalten, die Kenntnis der deutschen und slovenischen Sprache, die Fertigkeit im Lesen, Schreiben und Rechnen, so wie ihre allfälligen Kenntnisse im Zeichnen und in der Schiffahrt nachzuweisen. Laibach, am 27. November 1874. K. k. Landesregierung sür Kram. Ms-1)" " Nr. 15317." Kundmachung. Laut hohen Ministerial-Erlasses vom 16ten November d. I., Z. 36094, sind die von den k. l. Postkassen bisher gezahlten, den allgemeinen Pensions'Etat treffenden Versorgungsgenüsse vom I- Jänner 1875 angefangen an die betreffenden !- k. Finanzkassen überwiesen worden. Dies wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Laibach, den 15. Dezember 1874. K. k. Postamt. (018—1) Nr. 15162. Postexpedientenstelle. Bei dem l. k. Postamte in St. Kanzian (Be-Ark Gurkfeld) ist die Postc;pedientcnstclle gegen ^enstvertrag und Caution von 200 si.zu besetzen. . Die Bezüge des Postefpedienten bestehen in A Iahrcsbestallung von 150 fl., dem Amtöpau-^ale jährlicher 40 st. und in dem Botenpauschale ^ jährlichen 130 st. sür die Besorgung der wö, ^chentlich dreimaligen Fuscholenpost von St. .«»ian-'^n nach Nassenfuß und retour. Die Bewerber haben in ihren längstens binnen drei Wochen ^ bie Gefertigte einzusenden Gesuchen ihr Alter, .^ genossene Schulbildung, ihr sittliches Verhalten, kt^ ?""o'gcnsverhältnisse sowie auch nachzuwei-b«5 l^ !" " ber Lage sind, ein zur Ausübung M ss°^^"stes vollkommen geeignetes Locale bei« hg. üblich haben dieselben noch anzugeben, bei ^" k. k. Postamte sie die erforderliche Post "pulatlonspra;is zu nehmen wünschen, "'eft, am 10. Dezember 1874. (592—3) Nr. 16373. Fräulein-Stiftung. Insolge Beschlusses des Gemeinderathes der Landeshauptstadt Laibach vom 21. November 1874 wird der zweite Platz der von der verstorbenen Frau Eleonore Freiin v. Schweiger errichteten Stiftung für! arme Fräulein mit vorläufig 300 st. und mit dem ! Bezüge derselben mit 1. November 1874 zur Be-' isctzung hiemit ausgeschrieben. ! , Nach dem Inhalte des bezüglichen Stistbriefes ist zur Erlangung dieser Stiftung vor allem eine arme Angehörige der freiherrlich Schweiger Lerchen feld'schen Familie und in deren Ermanglung ein armes Fräulein der Stadt Laibach überhaupt be rufen. Es werden demnach aus diesen Slistungs-platz Reflectierende eingeladen, ihre «lit dem Tauf-, Sitten- und Dürftigleilözeugnisse versehenen besuche binnen vier Wochen vom Tagc der ersten Kundmachung an den gefertigten Magistrat gelangen zu lassen. Stadtmagistrat Laibach, am 27. Novem-ber^1874. ______ ^616—1) Nr. 7013^ Licitatil)MVerlautbaruug. Die hohe k. k. Landesregierung hat mit dem Erlasse vom 10. Dezember 1874, Zahl 7942, die Herstellung eines neuen Straßen-Einräumer^ Hauses auf der Kanlcr. Reichsstraße z. D. ^. 11/4-5 mit den Kostenbeträge per 3372 fl. 6 fr. qeneh! miget, wovon auf die 1. Maurer- und Handlangerar- beiten . . . 1!)84fl. W kr. 2. Steinmetzarbeiten . . 24 „ — „ ! 3. Zilnmermannsarbeitcn . 849 „ — „ ! 4. Tischlerarbeiten . . 137 „ 20 „ ! 5. Schlosser- u.Schmidarbeiten 243 „ 71 „ 6. Spenglerarbeiten . . 30 „ 40 „ 7. Glaserarbeiten . . 82 „ 81 „ 8. Anstreicherarbeiten . . 45 „ 30 „ l). Hasnerarbeit . . 24 „ — „ entfallen. Die diesbezügliche Licitations - Verhandlung wird am 28. Dezember 1874 Hieramts von 9 bis 12 Uhr vormittags abgehal« ten, wozu die Unternehmungslustigen mit dem Beisatze eingeladen werden, daß jeder, der für sich oder als Bevollmächtigter für einen andern tirilieren will, das 5perz. Badium des Fiscalpreiseö vor dem Beginne der Verhandlung zu Handen der Bersteigerungscommission zu erlegen, oder sich iibcr den Erlag desselben bei irgend einer öffentlichen Kasse mit dem Legscheine auszuweisen hat. Schriftliche, nach Borschrift des tz 3 der allgemeinen Bedingnissen verfaßte, mit dem 5perz. Neugeldc belegten Offerte werden jedoch nur vor Beginne der mündlichen Versteigerung auch angenommen. Die allgemeinen und speciellen Baubedingnisse, sowie auch dcn Plan und die sonstigen Bau« acten können täglich in den gewöhnlichen Amts-stunden Hieramts eingesehen werden. K. k. Bezirkshauptmannschast Krainbmg, am 14. Dezember 1874. (612—3) Nr. 1732. Daz-Verpachtnngs Edict zu Warasdiu. Am 23. Dezember 1874, um 10 Uhr vormittags, findet im Rathhaussaale der kön. Freistadt Warasdin die licitationsweise Verpachtung des Ncchtes zur Einhebung der Daz vom Wem, , Bier, Branntwein und den spirituosen Getränken, vom Spiritus und Petroleum, von der Fleisch ! ausschrottung, dann der Cinfuhrdaz vom Bier, 'endlich der Platz« und Pflastermauthgebühren im ^Bereiche der Stadt Warasdin und des Waras-, diner Gebirges für das Jahr 1875 mittelst schriftlicher Offerte statt, und zwar sür jeden Bereich und jeden Gegenstand separat. ! Es diene zur Darnachachtung der Pachtluftigen, daß im Bereiche der Stadt Warasdin gezahlt wird: 1. von einem ausgcschä'nlten Eimer in oder ausländischen Wein oder Most 2 st.; 2. von einem ausgeschänlten Eimer Bier 3 fl. und außerdem an Einfuhrdaz Pr. Eimer 80 Neu-lreuzer, wobei bemerkt wird, daß in Warasdin gar kein Bier qebrauet, sondern das ganze Erfordernis nnt dem eingeführten Biere ge-- ^ deckt wird; 3. von einem Eimer Branntwein und den spiri tuosen Getränken, wozu Mm, Aral, Rosoglio und alle Arten Liqueme gehören, 4 fl.; 4. von einem Eimer hier verbrauchten Spiritus 2 st.; 5. von einem Zentner hier verbrauchten Petro leum 1 st.; 6. von jedem Stück des zum Verkaufe geschlage nen Schlachtviehes, als : Ochsen, Kuh und Stier 4 si. 20 kr., von cincm Kalbe 1 st., von einem Schweine I si., von einem Schafe und einer Ziege 50 kr. 7. Im warasdiner Gebirge aber wird gezahlt: > von einem Eimer Wein oder Most 70 kr., «von einem Eimer Bier 35 kr., von einem Eimer Branntwein und den spirituofen Getränken 2 ft. ! 10 kr., von jedem Schlachtviehe 1 ft. 5 kr., von 'einem Kalbe 35 kr., von einem Schweine 52'/, kr., !von einem Schafe und cincr ^,iege 17'/^ kr. Die Platz- und Pslastcrmauthgebühr wird nach einem besonderen Tarife eingehoben. Die Pachtlustigcn haben ihren Offerten ein 5"/g Badium im Betrage von 3500 ft. in Barem oder in Staatspapieren nach dem wiener Course beizulegen und der Licitativnscommission zu über reichen. Das Vadium hat der Ersteher nach ge^ schlossener Limitation aus eine 10"/., Eaution vom Pachtschillingc zu erhöhen. Die mit dein festgesetzten Vadium belegten, gehörig gestempelten Offerte werden bis 10 Uhr vormittags angenommen, wogegen auf die später einlangenden oder mit dem Vadium nicht versehe, nen Offerte keine Mcksicht genommen wird. Schließlich gebührt jenem Offerenten, welcher für sämmtliche Pachtgegenstänbe auf Grund der einzelnen Mcistbote den höchsten Anbot stellt, vor den andern einzelnen der Vorzug. Die Tarife über die Platz und Pftastermauth-gebührcn, welche neu ausgearbeitet sind, sowie die diessälligen Pachtbedingnisse können täglich in den Nmtsstunden am Rathhause eingesehen werden. Gegeben aus der im Äathhaussaale der tö niglichen Freistadt Warasdin am 11. Dezember 1874 abgehaltenen Gemeinderathssitzung. Küster, Ober,«olilr. (615-3) Nr. 1352. Hadern-^citation. Montag, den 21. Dezember d. I. um 2 Uhr nachmittags werden HHi» wiener Pfund ^cil.eu: und RVH „ „ Hwilch Hadern im Licitationswege an den Meistbietenden gegen gleich bare Bezahlung im l. k. Strashause am Schlotzberge veräußert werden, wozu hiemit die Einladung ergeht. Laibach, am 14. Dezember 1874. A. k. Slrafhau5»Verwallung.