^ 27. DmllmMg am 4. Felwmr 1864. Di« „kaibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme de? Sonn- imd Feiertage, täglich, ,nid lostrt sammt dcn Veilagen im Comptoir ganzjährlss ^ fl., halb-jiihrig 5 fl. 50 lr., »nit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 fl., halbj. « fl. Fiir die Zustellung in's Hans sind halbj. 5N lr. mrhr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., untn Kreuzband und gedruckter Mvrsse 15. fi., hnll'j. 7 fl. 50 lr. Insertisnsgellühr silr eine «^miiiond-Spalteuzelle oder den Raum derselben, ist filr ^maligc Einschaltung 6 lr., fllr 2maligc8tr., fiir Amalige 10 lr. u, s. w. In diesen Gemlhrcn ist uoch ber Insertions-Stempel per 30 lr. filr ciue jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen kosten 1 fl. 90 lr. fiir 3 Mal, 1 fi. 40 lr. für 2 Mal und 90 lr. fill l Mal (mit Inbegriff des Infertionsstempels). Amtlicher Theil. 3c. k, k. Apostolische Majestät haben mil Allei-höchster Entschließung vom 25). Jänner d. I. an die Stelle des durch Vcrzichlleistung auf sein Mandat als Landtagsabgcordncter aus de»n vorarlbcrgischc» Landtage ausacschicdeucn David F u s s eneggc r tc» ^andtagsabgeordnctcn Wilhelm Rbombcrg zliin i,'andcshanptmaun-Stcllvertretrr in Vorarlberg aller» gnädigst zu ernennen geruht. Das Finauznnnistcrium l>at eine im Gremium der kroatisch'slavonischcn Fiuanz^'andesdirektion eric» digtc Fiuanzralhsstcllc dem dortigcll Sekretär Auto» K o fr a n e k verliehen. Das Iustizministcrillm l'at die brini Wiener 3an> deögcrichtc crledi^tc RalhZNclle dem di^poiilblen 3an-orogcrichlsr.-lthc- Ic^h^üti Wissiak vcrlichc», Mchtmllichtt Theil. Vor dem Daunewerke. ^taibach, .'). Februar. Der Kricg Hal begonnen. Nasch dic günstige Willcrung. dcn wiedergekchrtcu Frosl sich zu Nuncn gemacht — das fcheint das Moliu für das uncr-wartet schnelle Vorgehen des Koinmandirenden der „Armee, für Schlröwig-Holstein" gewesen zu sei». In der Aktion selbst schen wir dic l,estcn Aussichten für die Herzogthümcr. für ganz Deutschland; wir betrachten sie daher nicht mit Zaghaftigkeit, mit Furcht und Mißtrauen, gcbcu vielmehr rcm Gc^anleil Raum, daß der Erste Februar vielleicht ein Tag der Er< weckung. der Wiederbelebung wcrdcu kaun für die deutsche Nation. Nicht uur die Macht der Ereignisse wir» über das Schicksal dieses Krieges entscheiden, sondern vor Allem die Haltling des deutschen Volles. Nun muß cs sich zcigcu. ob die Vcwcgung. die Deutschland durchbrauste, einen reellen Grund yat, ob dic Gelöbnisse erfüllt werden, dic mau so freigebig leistete: zeigen muß es sich. ob das deutsche Voll ciu Acwußlscin hatte von der Tragweite der von ihm gefaßten Beschlüsse, ob es zu Opfern bereit ist und llttch dem schwersten, dem Opfer des llriüstaatlichcu Sinnes. l^s gewinnt dcn Anschciu, als solle die Position der Dänen zngleich an drciPnnltcn angegriffen werden: auf dcr äußcrstcu ^iutcu bci Ätissnndc, wo 1^4>! die Frcischaarcn untcr von dcr Tann dcn llcl'crgang cr-zwangcn, bci der Stadt Schleswig von Osten her und weiter westlich dci Neide. Dabci ist vorausgesetzt, das; bci Misfundc nnd Schleswig das Cis den prcußischcn Truppm uitter dein Priuzcn Friedrich Uarl und dcn Gcucralcu u. Manustciu uuo Niuzingcrodc dcu Weg übcr dic Schlei bahnt. Daß dic Prcußeu nuf bedeutende Schwicriglcitell sich gefaßt machcu, ergibt sich daraus, daß ihre Artillerie'durch Nachscu-dung von 48 Geschützen vcrstärtt werdeu sott. Dcn Ocstcrrcichcru unter F^l^. v. Gablenz. welche den linkcn Flügel dcr Angriffsarmcc bildcu, ist dcr Stnrm auf dic Front dcr Dancwcrklinic, uuscr^r Ausicht nach das schwerste Stück Arbeit, zugedacht. Zwei preußische Offiziere, welch? verkleidet dic Dancwcrtöschanzcn rcko-gnoszirten, solleil dieselben als so furchtbar und schwer zu uchnlcn geschildert habcn, daß das raschc Vorgehen der Armee für Schleswig-Holstein vielleicht gcradc deßhalb beschlossen wurde, um dcn Dänen nicht Zeit zu lassen, ihrc Fortiflkatiüucn und Armiruugcn zu vollenden. Der dänische Obcrlommandant dc Mcza soll hoch uud theuer g-cschworcu habcu, daß cr das Daucwcrt bis anf's Acnslcrstc vertheidigen wcrdc. Dic Tinlcs ist denn auch so freundlich, zu hoffen, daß die deutsche Ucbcrmacht am Danewcrl cinc ^liedcrlagc erleiden würdc. Wir hoffen das Gegentheil, sagt dic dic ,.O.^D.-P." , uinsomchr, als die Dcntschcu cinc gcnanc ^iartc vom Dancwcrt besitzen und dessen schwache Stellen tcnnen sollen. 77. I'itznng des AbgemdnrtculilNllVo am l, Februar. I» der Hoflogc: Ihrc k. Hoheiten die Erzherzoge Albrecht uud Rainer. Se. lönigl. Hoheit Prinz Wasa. Ans dcr Ministcrbank: Ihrc Exzellenzen die Herren Minister Graf Rechbrrg. v. Schmerling. Frcih, v. Mecsöry. u. Wasser, v. Plener. Frcih. v. Vurger. Dr. Hcin. ferner H^fratl) ». Vicgelcbcn. FM^. ^'. Merlens. Eine Interpellation an das Finanzministerium wird linocrsländlich verlesen, Minister v. Plcucr verspricht dic Veantworlluig in einer dcr nächsten Situmgen. Ncber Art. l. des GcsencS übcr dcn Nachlrags» krcdit nimmt das Wort der Fiuanzm in ist c r. Es war der Ncgic« rung nicht möglich, sich bei ihrer Forderung aus den Vctrag der Matriknlarumlagc zu beschränken. da die cffcklwcn Koslcn dcr Trnppenmifstellung jcuc bedeu» lend nl'crsticgen. die Eventualität ciucr ucrstä'rklen Vlindcsaklion ins Augc gefaßt und auf die bevor« stebcndc Finauzopelation Nücksicht genommen werden müßte. Durch die Akliou in Schleswig wird rie Verpfiichtnug Oesterreichs gegen dcn ^uno nicht b»-rühr,. In dem Ausschnßautmge kann kcinc Ableh' »ling, soudcri: nnr Nestrillion erkannt ircrden^ die Regierung muh aber iu Anbetracht der Uebelstänre. dir ocrmicden werden sollen, auf ibrem ursprünglichen Antrag von 10 Millionen bcharren. Dcr Vcri chterstat l cr rclapitulirl die Motive für dcn Ziffcransay des Ausschusses. Art. l mit dcm Zusaßc uou Grocholöli (Vorbc. halt hinsichtlich der Reparation der Kosten auf die verschiedenen Kronländcr) wird abgelehnt, dcr Artikel hierauf in der Auöschnßfassung angenommen i ebenso Art. ll und lll (Verwlurnng. Vollzng dcs Gescpe^,) Es wird zur Debatte übcr die Resolution ge- schritten. Graf E. Kinöky ist für dic Resolution, da er dcr Teilung der auswärtigen Angelegenheiten, die ihre eigenen Ziclc nicht einmal erreicht. sein Vertrauen uicht schenken kann nnd da die <.'agc der Finanzen sich fortwährend verschlimmert. Schon die 40 Millionen werden nur mit den größten Opfern aufgebrach!. wohcr sollten die 1(D Millionen kommen? Hiezn kommen die Kostcn der Erpcoition. da werde man zu einer Art Vcrglcichöuerfabrcu kommen. Der Zusahanttaa. Berget's zur Resolution wird unterstützt. (!!u pr. Nach den Grundsätzen, welche in die. sem Hause vorgetragen wurden. köuuc man ganz Oesterreich anscinanderlegcn. Dic Slaven hätten wenig Interesse darau. ob in Schleswig.Holstein ein Augiistcnbnrger oder ein Glücksbnrgcr regiere, sie wünschen, daü Oesterreich in jede Aktion als Gcsammt. macht uud nicht als Bundesglicd eintrete. ^ riuz. I'l dcm^Tmti'fchcu Antrage selbst lasse sich nur cinc einfache Tagesordnung crkcnllc-u. Falls al'cr dic vorausgeschickten Erwägungen mit zur Ab-stiminuug lomlneu sollten, wollc cr zu dem einen Punkte sich daö Wl?rt vorbehalte». Tinli. Dc> Ai'l'.ag ist allerdings eine einfache Tagesordnung, die Unterzcichuer habcn sich nur zu einer gemeinsamen Motiviruug ihrer Ansicht geeinigt, Herbst protcstirl gegen die Antizipirung der Molivl'. gegeu dic Abstimmung cußcrhaw des Hau- cs, welche durch dic Unterzeichnung des Antrages vorgenommen ivnrde. (Zustimmung.) Der Präsident. Vou einer ssrklä'rling dcs Hauses ist keine Rede. sondern uur vou einer Er« klaruilg ciuzrlncr Mitglieder und einem Aulrage der« selben. - Graf Dcsfours erklärt sich mit dcm Inhalte der Resolution vollkommen einverstanden. Da abcr das Gcsamnltministerium die Verantwortung für die Politik übernommen hat uud cr die unausbleiblichen Folgen dcr Annahme dcr Resolution. Abtreten des Gcsammtministcriums odcrAufiösnng des Hauses, uicht hcrbeizuführeu wünsche, halte cr die Resolution nicht für opportun uud wcrde gcgcu dieselbe stimmcu. Stummer prottstirt gegenüber Herbst gegen die Verkümmerung der freien Meinun^änLerung, Tinti m demselben Sinne. Er stellt namcnt-lich iu Abrede, daß er den Rcchtsstaudpunkt einen untergeordneten genannt habc. V crgc r hält dem Vorredner den Wortlaut dcs stenographischen Protokolls entgegen. Daö Ungewöhnliche in dcm Vorgange sei jedenfalls, daß man cilicm Antrage Motive vorausschicke, übcr dieselben abcr nicht abslimmcu lassru wolle. Er sucht aus der Geschäftsordnung nachznwciicu. daß dcr Antrag gar nicht zur Abstimmung kommen könne, uud ersucht dcn Präsidcuteu. daS Hans sich darüber mlssprcchcn zu lassen. Präsident erinnert, daß dcr Uebergang zur Tagesordnung allerdings in dcr Ocschäflsorvuniig vorgesehen sc>. Rcsolulioucu seien im Finaiizgeseh wicdcrholt Ml iu dcr Dcbaitc cingebrachl worden. Die Majorität erklärt sich für die Abstimmung über dcu Tinti'schri, Alttrag. Graf Nechbcrg. Eine Reibe von Anklagen fcicn erhobm worden. Mau werde es nicht verargen, wenn er nach diescr crmüdruden Dcbaltc nur auf die Hauptpunkte eingehe und wenn er Persönlichkeiten unberücksichtigt lasse, dic zur Aufklärung nichts bei» tragen. Dcr Ausdruck „Vormächte" ist von Seiten dcr Vertreter vrr Regierung uicht gebraucht wordrn mW konutc uicht gebraucht wcrdeu, da er uicht im Einklänge mit dcm Vuudcörccht steht, das die Olcich-hcit der Rechte als Prinzip aufstellt. Dic kmscrÜchc Regierung achtet uud ehrt allc Gcseyc des Vunocs. lcgt einen großcu Werlh auf dcsseu Aufrcchthallnncf. sie begehrt nur die Rücksicht auf Nothwendigkeiten, welche die besondere ^agc ciuciu oder dem anderen Gliede dcö Bundes auferleg!, Ei» Außerachtlasscii dcr gegenseitigen Rücksicht, cin Versuch, wcitgehcudc Auträgc rinzllbriugcn. ohue sich gefragt zu l>lil>en, ob es dcn Mitucrbündele» möglich, den Antragen beizustimmen, müsse zur Lockerung l,n0 endlich znr Aufiösliug des Pllüdcs füftre», znmal wenn enropäi« schc Vcrwickluugl'n dabci i»s Spiel komme». Oesterreich uud Preußen haben in» Falle eines Krieges die ganze Gefahr, dic ganzen Kosten fast ansschlicblich zu tragen und cs ist cin unnatürliches Verhältniß, wenn vielleicht 80 Pcrzent dcr Vcvölke» rung durch eine Minorität von 20 Perzent in einem Krieg hineingezogen werde» sollen. Diefc Verhältnisse enthalten dcn Schlüssel znr gegcuwärtigln Lage. Auf die Frage dcs Berichterstatters. od die West« mächte gegen das Einschrcitcu iu Schleswig Protest erhobcu. antwortet der Minister: Dic bekannten Mon« rad'schcn Vorschläge siud von den Münnlcrzeichncrii dcö Londoner Vertrages iu Wien und Verliu befürwortet worden, dcu Abschluß dirsrr Verhandlungen hoffe er bald dem Hause mittheilen zu kö'imcn. Das Gcrücht vom Nachrücken des ?. und 5 ArnieckorpK entbehre alles Grundes. Die Vorwürfe, dic dcr Reaicrnng gcmachl werde», lciden au eiucm durchgcl'cude» inneren Wider-spruchc. Die eine Seite klagt, daß dlt Regierung nicht weiter, uicht unbedingt mil dcn Mitieülaaten gegangen, zteiuc Macht, anch das gcsammle Deutsch. A 06 land, s.inn die Karte Europa'S verändern. Nicht 10 Millionen, sondern einen illimitirtcn Kredit müß'c dam, die Regierung vcrlangcn. lino daoei dürflc sic wohl nicht auf die Unterstützung des Hauses rechnen. Von anderer Seile beißt es, dle Regierung habe zn viel gclhan. Die Regierung konnte den Verhandlungen am Bmwe nicht fern bleiben, Erste Richlschnnr mnßlcn ihr die Bcdürfnissc des eigenen Landes, dic Fricdcusbcdürftigkeit der Monarchie sei». Sie erkannte ihre 'Mcht. einzustehen für die Rechte eines deutschen LandcS. nno wird dieser Pflicht genügen, sie l'at aber die Einhaltung des friedlichen Weges gewünscht. Den Vereinbarungen mit Dänemark, wel-chcn auch der Bund beigctrctcn ist, kam Dänemark nicht „ach. suchte hinzuhalten, neuesten-? hat es seine Versprechungen offenbar verletzt. Dcr Minister gibt einen Ucberblick der Unter« l'andlungcn mit Dänemark. Nach den wiederholten Mahnungen war eine längere als 48stüudigc Frist nicht mehr zulässig. Schon im Oktober kam der Elekulionsantrag an den Vund. leider verzögerten sich aber damals die Vcrbandlungcn und nach dem Tode des Königs von Dänemark lanchle die Ansicht anf. daß nun von der Erclulion zur Okkupation übcrgc-gangen werden müsse. Die k. Regierung so wenig wie die preußische erkannte die Berechtigung zu einer einfachen Okkupation und sah außerdem ernste Verwicklungen voraus. Das Recht der Erckution ist allgemein anerkannt. Wenn die Komplikationen ernstester Art vermieden weiden sollten, konnte die k. Regierung keinen anderen Weg einschlagen. als den sic gegangen ist. Der prophezeite Vrudcrkrieg ist glücklicher Weise „icht eingetroffen. Die Resolution crkemn aber die Mächte zu dem Vorgehen als nicht berechtigt an. Darüber stehe daS Urlheil dem Bunde zu. und die von u. d. Pfordtcn abgefaßte Weisung an die Vnn-deskommissärc erkennt dieß Recht ausdrücklich an. Die internationale SeUc dcr Frage in Schlcs» wig ist stets und von alien Seiten anerkannt worden, da Schleswig kein Bundesland ist. also trifft die Regierung dcr Vorwurf. sie habe cinc rein deutsche Frage zu ciner internationalen gemacht, nicht. Der Vorwurf deS Zusammcngebcns mit Preußen sei dem Redner nicht klar, größere Fragen können nur im Einvernehmen mit Preußen durchgeführt werden, Kein äußerer Feind hat Aussicht auf Sieg in Dculsch» land. so lange Oesterreich und Preußen treu zusam. menstchen. Welchen Eindruck würde die Aiuiahmc dcr Re-solution machen in einem Augenblicke, wo die Rcgie« rung der ganzen moralischen Kraft bedarf? Däne-mark würdc in seinem Widerstände bestärkt werden. Dem in Bezug auf innere Fragen geäußerten Mißtrauen entgegenzutreten, müsse dcr Redner dem Staalsmiuistcr überlassen, aber wie im äußeren, so sei das Ministerium auch einig in scincm Vcbarrcn auf dem Voden der Verfassung. (Bravo im Zentrum.) GiSlra vermißt die Widerlegung der Gründe dcr Resolution. Es sei nur wiederholt wordcu, was in der Scklion. im Ansschussc und endlich durch den Herrn NcgicrnngSvcttrctrr noch ausführlicher im Hause selbst gesagt wurde. Er habe also nnr einigen irrigen Auslegungen entgegenzutreten. Nie sci die Intention, die Karte von Eurcpa zu ändern, zu erkennen gcge» bcn worden, sie ändere sich von selbst und werde sich ändern ohne das Haus; die Regierung sci nirgends zum Kricgc aufgefordert worden, auch dcr hessische Antrag wollte uur cine Besetzung Schleswigs. Dic Anscinandersctzuugcu Kuranda'ö seien ignorirt, nicht widerlegt worden. Dadurch, daß die Regierung die Frage mii Beseitigung des deutschen Bundes in An« griff genommen, brachte sic dieselbe allerdings auf ein andcrcs Terrain. Nicht sowohl gcgcn die Allianz mit Preußen als gegcu die Natnr dcr Allianz haben sich die Einwendungen erhoben. Er glaube bei der Mel'rzal)! dcr Minister nicht an reaktionäre Anwandlungen, abcr cs lägen doch widersprechende Thatsachen vor, Giskra ferner: Die Resolution wollc nicht die Zurückrufung dcr österreichischen Truppen vcran« lassen, sondern m>r erklären, daß Oesterreich obnc Noll) in linen europäischen Krieg gestürzt worden sci Staatsministcr v. Schmerling beruft sich dar> auf, daß er nicht das Wort ergreife, wenn eine innere Nothwendigkeit dazu fehlt. Man möge ihm daher cine längere Auseinandersetzung zu Gute halten. Der Rcgiciling sci es nicht darum zu thun, einc Majo. lilät gcgcu die Resolution zu erlangen, sondern darum, dieses Haus und ganz Europa zn überzeilgen. daß die Herren, welche in dieser Frage auf Seile dcr Regierung stehe", lein Fehlvotum abgeben. Redner erinnert nun an ftinc Stellung zur schlcöwig'holstci. Nischen Fragc a!ö Reichömimsttr im Iabrc 1^48, wo das Ncichilministcrium anfänglich eine Niederlage und später einen Sicg errang. I» Folge dcS WaffensliU« standcs von Malmöc sci das Rcichsministerium in dcr Minorität geblieben, und habe ganz nach parlamcn-tarischcr Sitte scilic Demission eingereicht und dcr Erzhcrzog.Ncichsvcrivcser habe die Geg'icr des Mini. sterinms nnd vor Allem den Mann. welchen man den Erfinder der sch!eswig«holstcinischc!i Frage nennen könne, zur Bildung eincs nrucn Ministeriums aufgefordert. Dieser Manu sei aber über solchen Auftrag auffallender Weise höchst betroffen gewesen und habe gesagt, er hätte nicht gedacht, daß er für sein Votum in die Aktion eintreten solle. Nach 14lägigem fruchtlosen Unterhandeln habe das Parlament die Sache selbst ill dic Hand genommen uno cinc ruhige Prüfung dcr Sache vorgenommen, welche einen Sicg dcs Mini» steriums im Gefolge batt,. Die heutige Lage ist cine ähnliche. Wenn die Resolution angenommen und das Ministerium dann seine Demission einreichen woUte. wenn dann dcr Kaiser aus der Majorilät für die Rcsolnlion ein ncucS Ministerium bilden wollte, was dann? Aus dcr Resolution sei daS positive Ziel der-selben nicht zu ersehen, wohl abcr habe er es aus der Debatte erkannt, allein dieses Ziel sei bei dcn verschiedenen Anbängcrn derselben cm verschiedenes, so stimme z. V. der Abgeordnete Kuranda für die Resolution, weil er sich nicht auskeime. Man werfe der Regierung vor, sie habe einen unheilbaren Riß mit Dculschlaiid hervorgerufen. Gcwiß babe Nie-mauo mehr Sympathien für Deutschland als er. sei er ja doch deutscher Ncichsmiinster gewesen, momentan sci allerdings ci»c Heilung des Risses schivcr. allein große politische Fragen werden mit Begeisterung und warmem Gefühl nie daucrno gelöst, hier müsse man anch dem klaren Verstand und der rnhigeu Ueber« legnng ihrc Rechte lassen. Man müsse doch einen Begriff liabcn von dem. was man erreichen kann, einc bleibende Lösung sei uur mit Würdigung der besonderen Verhältnisse uno dcr Verträge möglich, auf welche die Karte von Europa gegründet ist. Wenn man sich dcr Eiusicht uichl verschließe, daß man nicht Sympathien für eine Nc« gierung hat. auf deren Truppen man »nil Kanonen schießt, dann wird man anch bald einsehen, daß daS. was Oesterreich und Preußen jeht in Schleswig thut. im deutschen Interesse ist. und daß wir nicht so weil anseinanderstchcn. als es den Anschein hat. Die Regierung legt dcn größten Werth auf die Wiederherstellung des bundcsfrtundlichcn Einver« nehmens mit dcn Mittelstaatcn und wird alles thun, dasselbe wieder herbeizuführen. Sie hält fest an unserem Vcrfassungslebcn und sieht in demselben deu Ausgangspunkt zur Wiederherstellung dcs bundcs' freundlichen Einvernehmens mit dcu Mittclstaatcn. Mail hat in tier lcytcn Zcit mid inslicsoiiders bei Gelegenheit dcr softenaunten Ministcrkrlsis uicl von Reaktion gesprochen, ich kann Sie versichern, daß ich in dcr jüngsten Zcit aus dem Munde des Kaisers die Versicherung erhalten habe. cs sei sein Wunsch, daß ich mit allen Kräften für die Befestigung deö konstitutionellen Lebens und für dic Ausdehnung des« sclbcn über die ganze Monarchie eintrete. Man habe cs dcr Regiernng zum Vorwurf gemacht, daß sie gewissen Rednern im andern Hause nicht entgegengc» treten sci, allein cs handelt sich hier um reiue Mei» mmgsäußernngcn im Parlamcntc. wclchcn innerhalb des Parlaments selbst entgegengetreten werden könne, auch im Hcrrcnhausc entgegengetreten worden ist. ohne daß die Ncgiernng Anlaß hätte, sich cinznmischcn. Man hat ans der Allianz mil Preußen die Be. sorgniß geschöpft, daß unser Vcrfassungslcbcn darunter lcidcu könnte, aber Bismarck hat mit seinen eigenen inneren Angelegenheiten genug zu thun, als daß cs ihm einfallen könnte, sich in unsere inneren Angele» gcnheilen zn mischen, jolltc es ihm abcr doch einmal einfallen, so würdc mein Herr Kollege vom auSwär-tigcn Amte um die Antwort gcwiß nicht verlegen sein. Redner führt nun aus, daß die deutsche Bewegung nothwendig zur Entscheidung mit den Waffen führen müßte, denn es sci offenbar klüger, dcn Krieg, wenn eS dazu kommen müßte, so rasch als möglich zu füh. rc». Vom polilischen und militärischen Standpunkte geleitet babc die Regierung sich zn einer möglichst raschen Herbeiführung dcr Entschcidung entschlossen. Ucbcr dic Ziclc ihrer Operationen sci sich die Regie« rnng wohl klar. obwohl cS keinem Sterblichen ucr-gönnl sci. das Endziel eines Krieges mit aller Bc-stimmlhcil voranözuschcn. abcr daS nächste Ziel sci oic Gcltcnomachung dcr stipulirten Rechte dcr Hcr« zogthümcr. wclche geeignet sind. denselben cinc staatsrechtlich autonomere Stellung zn gewähren. Damit sci die Hoffnung verbunden, daß Schleswig durch die Okkupation der östcrrcichisa>plcnsiischen Truppen gcgen dänische Vclatiouen geschützt sci. Wcuu die Negierung nicht zuvor die Mittel zn der von ihr begonnenen Operation vom Rcichsraihc verlange. so liegen dafür gcwiß gewichtige Gründe vor. England habe läügsl reu Brauch eingeführt, daß man nicht iu cincm Momente, wo man cincn Krieg beginnt, vor das Parlament hintritt uub dic MiKcl da;u verlangt. Wcnn wir heute mit cincr solchen Krcditfordcrung vor das Haus getreten wärcn. so hättcu wir dic Höhe dcr verlangten Summe rechtfertigen und Daten geben müssen, dic wir unmöglich gcbcu konnten, ohnc die Details unserer Operationen cincr öffentlichen Verhandlung Preis zn gcbcn. Das ist dcr Grund, warum die Ncgicrnng bisher mit dcr Forderung eines Kredits für diese Operation nicht vorgetreten ist. Redner nimmt schließlich den Antrag Tinti's gegen dcn Vorwurf in Schutz, als trete derselbe dcr Würdc des Hauses zu nahe. Dcr Antrag enthalte nichts als dcn AnSspruch, daß dcr gegen die Regie-rung beantragte Tadel nicht ausgesprochen werden soll. Was würdc man in England sagen, wcnn man cincr Majorität im Parlament, welche den Mann unterstützt, den man Lord Feuerbrand nennt, und welcher mitnntcr etwas kühne Griffe in die Geschicke seines Landes und Europa'S wagt, znrnfen würde: „Ihr uullifizirt das Parlament, weil Ihr den Lord Palmerston uulcrstützt." Redner schließt mit dcr Erklärung, er sehe nach seinen heutigen AuSeiuander-sctzungcu dem Rcsultatc dcr Abstimmung mit Veruhi. gung cntgcgen. (Lebhaftes Bravo.) Berichterstatter Dr. Giskra versichert, daß eS den Anhängern dcr Resolution nicht einfiel, die Frage auf dic persönliche Seite eines Wechsels des Gcsammt-Ministeriums hinüber zu spieleu. sondern daß sie nur dic Nichtigkeit der Sache im Auge hatten (Bravo liuks). Er spricht seine persönliche Ueberzenguna. dahin aus, die Frage werde nicht aus der Welt geschasst werden, solange die Herzogthümcr uicht von Dänemark getrennt sind, und wenn das vorübergehende Interesse an der Integrität Dänemarks ihnen jetzt nicht zum Rechte hilft, so wird Gott und das Recht selbst seiner Zeit ihnen dazu helfen. Urbcr Antrag Skcnc'S wird zur uamcntlichcn Abstimmung über dcn Anirag des Baron Ti»ti (Ueber-ssang zur TageSordnnng) gcfchritten. Für dcnsclbcn stimmen 103. gcgcn denselben 5)9, und erscheint derselbe somit als angenommen. Ucbcr Antrag dcs Berichterstatters wird sodann das Gesetz über dcn Nachtragskredit anch in dritter Lesung zum Beschlusse erhoben und hieraus die Sizzling geschlossen. Oesterreich. V3ie«. Sc. Majestät der Kaiser haben an den k. preußischen Gcncral'Feldmarschall v. Wrangcl, Obcrkommandirendcn dcr österrcichischcn und preußi« sehen Truppen in Holstein und Schleswig, unterm 23. Jänner das folgende Handschreiben zu erlassen gencht: «Licbcr Gcncral-Fcldmarschall Freiherr v. Wrangcl. Es gereicht Mir zur wabrcn Befriedigung. Mcine 1'raocn Truppen unter dcn, Kommando emcs so bewährten, kriegserfahrenen und mir persönlich bekannten Feldherrn zn wissen. Dieselben werden, eingedenk Meiner Abschicdöworte, mit den preußischen Waffenbrüdern in Tapferkeit. Hingebung und AuSdaucr wctteiferud in edler Kameradschaft und mit vereinten Kräften dcr bcfrcundctcn Kriegsherren Zufriedenheit und Ancrkcunnng würdig sein und bleiben. Ihnen im Vorhinein für die fürsorgliche Führung dankend, Ibr wohlgcwogencr Franz Joseph." — Se. Majestät dcr Kaiser haben der durch Fcucr verunglückten Gemeinde Folknsova im Thu-roczer Komitatc, cine Unterstützung von 300 fi. im Wege dcr königlich ungarischen Hofkanzlci allergnä-digst übergeben zu lassen geruht. — Ihre Majestäten dcr Kaiser und die Kaiserin baben dem Untcrstüpungsvercinc für Juristen einen Beitrag von 400 fi. und dem Sludentenkrankenvcr« eine von 200 fi. allcrgnäoist zu bestimmen gernht. — Ihre Majestät die Kaiserin Karo lina Augusta haben dem katholischen Gescllcnvcrcinc zu Wien zweihundert Gulden allergnädigst zn spenden geruht. Agram, M. Jänner. Mau hofft die baldige Einberufung des Landtages nnd Aklivirung eincö gc> dcihlichcu Verfassungslcbens, trotz dcr Umtriebe, die von Prag aus angezettelt werden. Venedia. 1 Uhr (Nachts) Die Frau Herzogin von Parma ist heute um 4 Uhr Nachmittags nach kurzem Krankenlager verschiede». Prag, 1. Februar. Il, bcm Prozesse gcgen die «Hum. list- ward hente das Urtheil verkündet. Es lautete gegen dcn Redakteur Strauch wegen Majtstatö. beleidiguug. Aufreizung auf fünf Monate Kerker, 360 Gulden Kautionsverlust - H-^- Schcdiwy wurde wegen Mangel an Beweisen freigesprochen. Zugleich wurde auf Vernichtung der betreffenden Nummer und Ersaß dcr Kosten erkannt. Auslaut». Berlin. .11. Jänner. Man erwartet cine Proklamation dcs Eommandanlcn dcr verbündeten Armee ln SchlcSwig-Holstcin, worin den Einwohnern der Hcrzogtbümcr dcr Zwcck dcr Okkupation Schleswig« ausclnandcrgcsctzt wird. Die Nachrichten über eine Mobilifirnng englischer Bnndtstrnppen entbehrt nach übereinstimmenden Nachrichten allen Grundes. RQ7 Vondon, 2. Februar. Dic blutige ^Morning-post" schreibt: Dic Großmächte crklär'cn. Schleswig l'los als Garantie für die Erfnllnng berechtigter Forderungen zu oklnvircn. — Hcrr v. Bisnunck bleibe; der König bvü'c cingcnnlligt. den londoner Traktat nc>ch als bindend anzuerkennen, allerdings unter gc» wissen Bcdingnngcn. Alles das sei Komöoic. (!) Eng» land werde dies als ungerechte Aggression ansehen. Mexiko. 6. Jänner. N'cgrctc versuchte San Luis wicderznnchmen. wurde aber vollständig gcschlagln. Juarez verweilt in Zakatckas. wo Doblado zum Widerstände qcgcn Frankreich eine Armee vereinigt. New-Aork. 2!',. Jänner, Die militärische Lage bestand cillö einem Saale und drei Nebenzimmern; ersterer, nicht eben sehr groß. war recht geschmackvoll dckorlrt, Nm 8 Nyr waren bereits alle Näumc gefüllt; ja, das Concert war eine General-Neune der Schönen Ncumarktl's — besonders waren viele hübsche Frauen erschienen. Das Concert ward mit dem Wahlsprüchc des hiesigen SängcrocrcinS. der unter der Lcitung brö »nermüdcteil (ihoroircktors dcr Gesellschaft Herrn I. Pogatschnig crckutirt wnrde. eröffnrt. Das Pro» gramm bestand in zwölf Pieccn: 1. Hl)mnc. Cl'or mit Pianoforte-Bkglcitung von E. H. Z. S.; 2. Waffentanz. Chor von Krentzer; 3. Mein Ncichlhum. Tenor-Lolo mit Pianoforle.Veglcilnng von Schmölzcr-4. Jägcrlnst, Solo.Quartett uon Bcckcr; 5. Die wcißc Dame. Chor mit Solo Qnartett von 'Volcloicu; 6. Heil dir mein Vaterland, Clior von Schmölzcr^ 7. Das deutsche Banner. Chor von Schmölzer; 8. Gruß an die Ferne, Tenor-Solo mit Begleitung des Piano-forlc uou Grünbanm; !>. i^itzow's wilde Jagd. Cbol uon Weber; 10. ^icbesbolcn. Solo. Quartett von Storch; N. Brül>rr wacht, Chor mit Banlon-Solo und Pianoforle « Begleitung anS «Templer und Iüdiil" von Marschncr. und 12. Groß. Oesterreich. Chor von Meindl. Die erste Nummer „Hymne". Chor mit Piano« sortc - Begleitung von O. H. Z. S. ward mit Fencr und Ausdruck gesnngen. Besonders aber grfirl die drille Nummer „Mein Neichllmm". Tenor«Solo mit Pianoforte« Veglrilnng von Schmölzcr. welches mit großer Präzisen. Reinheit nnd GcfühlsanSdruck vor< getragen, und dafür auch mit vicl Beifall ansgc-zeichnet wnrde. Nicht minder gefielen anch wieder die Solo.Quartette: «Iägcrö ^ust" von Becker. .Gruß in die Fcrnc" von Grünbaum (nur Schade, daß es bei diesem sonst wohlgclungenen Stücke, dein Tenoristen etwas an Kraft der Slimme gebrach) und »Liebcsdotcn" von Slorch. welches vorzüglich ging nnd bei welchem die Sänger mit Beifall überschüttet wurden. Unter den angeführten Picccn ist vor Allem «Die weiße Damc". Chor mit Solo«Quartett von Voicldien. nnl» «Das deutsche Banner", Chor von Schmölzrr heransznh^bcit. bci luelchcn dic Sänger deutlich bewiesen, daß sie auch die schwierigsten Stellen wohl anszufübren im Stande sind. WaS Schniöl-zcr's Kompositionen anbelangt. so sinv Gediegenheit uno Durchdrungcnhrit ihre hervorragendsten Ciacn-schaftcn. und fcrne uon aller Charlantcric wciß cr auch auf das Gehör dcs i?aicn zauberisch zu wirken. «Achow's wilde Jagd". Chor vonWcbcr, und »Brüder wachl-, Chor nut Bariton-Solo aus „Tcmvlcr und Jüdin" mit Pianoforte. Begleitung von Marschncr bc. geistettcn uno cnlhüsiasmirtcn die ganzc Versamm-lung im y^chslcn Gradc. Auch die übrigen Nnmmcrn wurden „ichl minder beifällig aufgenommen und würdig gegeben. Den Schluß des Concertes bildete »Groß-Oesterreich", Chor von Meindl. welches recht lobens-werth ci?ckulirt wurde. Nach beschlossenem Concerte hat sich die juugc Welt, nachdem man Einen dcr Gäste für daS Spielen auf dem Fortepiano, welches für die Begleitung dcr Lieder bereitet war. ersuchte, bis zum aubrccheudcn Tage in Walzern nnd Polka's hcrnm bewegt. An büschcn Tälizerinuen fehlte es nicht, und anch dcr stille Beobachter fand seine ausreichende Unterhaltung. Zum Schlusjc noch die Bemerkung, daß sich der hiesige Sängcrvcrcin vorgcnommcn hat, dergleichen Concerte öfter zn geben und ich hoffe, daß cr durch ausdauernden Fleiß dcö Beifalls würoig bcsunrcn wird, den cr biS jetzt zu erwerben das Glück halle. — AuS ^iaas, 2'^. Jänner, wird uns geschlichen : Eine Korrespondenz aus Laas in Nr. 15 dicscr Zeitung nimmt den dortigen Gemcindevorstand znm Gegenstände einer öffentlichen herben Kritik. Wir erklären von vornherein, daß wir hier weder über dic bcsoudcrc Fähigkeit, noch Unbrauchbarkcit dcs dcrzcitigcn Bürgermeisters von ?aus Worte ver» licren lvollcn, — sondern Zweck gcgcnwärtigrr Zci-lln ist nur dcr. denjenigen Lcscrn dicscr Zeitung, welche mit den hiesigen Verhältnissen unbekannt und dcncn die in Nr. 15) enthaltene Korrespondenz leicht äußerst unrichtige Bcgriffc über ^aas nno dessen Gc-mcindcwcsen beibringen könnte — in lurzcu Andeutungen zn sagen, daß die gedachte Korrespondenz von einer Seite herrühre, der endlich allc anderen Waffen maugclu, und die nun zum letzten Mittel — der Cnt« stellnug - greift. Cs ist richtig, daß die Stadt Laas eine schöne werthvolle Tanuenwalpuna. besitzt, nnd daß daraus — bei richtiger Nntzuug — jährlich ein großer Gc-win» gezogen werden kann, aber es ist unwahr, daß dicse Waldung dcr Willkühr dcr Insassen von Laas gänzlich preisgegeben wärc. — Dieß dürfte übrigens das löbliche k. k. Bezirksamt wohl gar nicht zugeben! Wenn die Stadlvcrlrctung für jetzt aus oicscr Waldung nicht den gehörigen Nutzen bezicht, so ist dicß wohl wcnigcr unkluge Sparsamleil. als vielmehr unnölhigc Furcht und Bcsorgniß, daß d>c Erträge dieser Nutzung durch dritte Personen — dic sich hicrbri einmischen möchten — der Stadllassc cnlzogcn und andern Zwecken zugeführt werden könnten. — Es ist dieß, wie gesagt, eine schr unnölhigc, cinfälligc Furcht, abcr hier nn Bezirke ^!aaö Und die Gcmculdcvorständc — Bürgermeister — änßcN't einfache, schlichte Leute, denen wohl daher dergleichen Aeugstlichlciten nachgo schen werden dürfen. Wclchcr Art können abcr die bclrcffcndcn behördlichen Verfügungen sein. dcncn sich der Gcmcuwc» vorstand ungestraft widersetzen darf? — Ans Cilli, 1. Februar, schreibt man den, ,C. f. U." : Dic zur Konstituirung des plojcltirlcn Gabclsbcrger'schcn Stcnographcnvcreins in Cilli nö-thigcn Schritte sind in ciner gestern stallgcfnndcncn Vorbcralhnng dcr küuftigrn Mitglieder dicscs Vcrcinö vcrciubart wordcn. Dcr von dem provisorischen Co-mile vorgclcglc Stalutcn°Entwurf. dcr im Wcscnt» Il'chcn mit dcn Bcstllnmnugcn ähnlicher Vereine über« einstimmt, wurdc von dcr Versammlung gcprüft uno angcnomincn. nnd wird dcrsclbc demnächst znr bchörd. lichen Genehmigung vorgelegt werden. (UilldN'pest.) Laut Mittlicilung aus Zivilkroatirn wnrdcn in dcu lctztcn 14 Tagen im ganzcn Vcrwal-tungsgtbictc 79 »cue Orkrankungen an Rinderpest ansgcwiescn. wovon 18 im Agramer Komilatc, 24 im Krcnzcr Komitatc, 37 im Vcrositikcr Komitale und 2 im Finmaner Komilate zn ^on'n^l, l<,i^i^ vorgekommen sind. Anßcrdcm ist im Bnccarancr Magistralsgrbielc zn ll<'lmju lvn^ic,^ dicse Seuche wicdcr ansgebrochcn. Dcr Gcsammlvcrlust an Groß-hornmch bcträgt scit Ausbruch ocr Scuchc l>2^8 Slückc. Nachrichtcn aus dcr Militärgreuzc und aus Bosnien lauten günstig. Untcr dcr bosnischen Bevölkc-rung sollen Typhns. bei Kindern besonders Ruhr nud Blattern herrschen. _______ Wiener Nachrichten. Wien, 2. Februar. Der k. k. Fcldzeugmeistcr und Negimelitsinhaber Graf Kinsky ist m" 3l. Jänner früh hier ver-schicdcn. __ Vei der am 1. Fcbr. stattgefundenen Serien- ?.lebuna dcs I860cr Anlcbcns wurden folgende 50 Serien gelost: 142, 1289, 1435. 1973. 2053. 2311. 2687 2952. 3959. 432b. 4470. 4510, 5489. 6704. 7"84 7361 7475, 7840. 7958. 8911, 9W. 9909. l100? 11108. N,276, 11.767. 11.770. 11.987, 12.139. 12336. 12.826. 13.085, 13.273. 13.311. 13 449. 14 446. 14.956. 15.211. 15.413. 15.963. 16 118 16144. 16.839, 17.036, 17.486. 18 624, 18.761. 19.183. 19.400. 19.928. — Vci der Vcr' losung dcr alten Staatsschuld wurden die Serien Nr. 458 und Nr. 395 gezogen, — Vci drr Verlosung dcr Graf St. Gcnois-Losc wnrdcn folgende größere Treffer gezogen: Nr. 68.999 gewinnt 20.000 ft., Nr. 'sckcn, als dic Folgcrichtigtcit dcö beigefügten Dolumcntcs uach fciucm Inhalte auzucrtcnucn. Er hat anch von scincr Rc^ gicrnng cinc dicscr Zninuthuug ganz cntgcgcngcschtc Instrnttion und stcht bcrcit, jcdcr Gewaltthat mit dcn Waffen zn bcgcgncn." Dcr „Ttaatöanzcigcr" veröffentlicht ferner cinc Proklamation Wrangcl'ö an die Schlcswigcr, worin cs nntcr Andcrm heißt: „Wir kommen, cncrc blechte zu schntzcu; dic Pcrwaltnng dcs Hcrzogthums wcrdcn (5iviltommissärc Oesterreichs nnd Preußens nbcrnchmcu, dcrcn Anordiulngcn Gehorsam zn lcistcn ist." Dic Protlamation räth schließlich von Partciagitationcn ab, die dcr Oberbefehlshaber im Interesse dcr Schlcö« wigcr nicht onldcn dürfc. Altona, 2. Februar. Dic Preußen warfen Nachts bei (3ckcrnfördc Strandbattcricn auf; nmn crwartet Angriffe und Beschießungen dnrch Kanoncn-boote. Die Dänen verstärken dcn Ärilckcnlopf bci Missunde. Dcr Frost andauernd. Kiel. 1, Februar Abends. Dic Preußen bcsch-ten die Hö'hcn hinter Eckcrnfördc. Herzog Fücc'rlch wnrdc in^ Ockcrnfördc cnlhusiastisch vom Volke pro-klamirt. Dic Gesandten von Ocsttrrcich uno Prcußcn siiw vl'n Kopenhagen übcr Eckcrnfördc in Kic! cin» getroffen und weiter gcrcist. Kiel, 2. Februar. Dic Plcniicn nahmcn dcn Dänen 100 in Dänisch - Wohld znsammcngctoppcltc Wagcu ab. Es wurden 10 dänische Dragoner, dar> untcr 5 Verwundete, gefangen. R«>H Kiel, i.'. Fcdruar (Hiittagö.) Nachdem dcr Aür^ gcrincistcr Vcisncr sich auö (5ckcrnförde eutfcrutc, nnirdc Herzog Friedrich durch dcn Bürgermeister Stcgclinnnn prollainirt. Dcr Hcrzog cinpfing hcntc in Kiel eine Deputation dcr Südschleöwigcr. Kiel, 3. Fcbrnar (Al'cnd^.) Heute Naclnnillags fand zwischen Coscl nnd Missnndc ein dreistündiges heftiges Gefecht aller Waffengattungen, besonders der Artillerie, statt. Dic Dänen wnrden uon den Preußen mit größter Vravonr in den Brückeickopf zurückgeworfen. Nendsbura, 2, Fel'rnar. .". Uhr ^Minuten Nachmittags. Eden treffen die Gefangenen ein. Nendsburg. 2. Felmiar. Nachträglichen Vc. richten zufolge sind gestern die östcrr. Truppen l'ei ihrem Vormarsch bis an die Sorgc vorgerückt. Die Dänen haben bcim Rückzug die Vn'icken gesprengt. Brüssel, 2. Fcbrnar. Inl gestrigen Miuiftcr tonseil wurdc dcschlosscn, dcr Bittc des Königs nach-zugeben und iin Amtc zn verbleiben, sowie dic Kammer in dcr zwcitcn Hälfte dieses ^ionatö cinznbcrnfcn und derselben daii Bndgct und Administrationsgesetz uor« zulegen. Markt- un> Veschastsberichtc. itaibach, ^, Februar. Auf dem heutigen Markte sind erschienen: 40 Wagen und 2 Schiffe mit Holz. nnd I.'j Mehrn Erdäpfel. (W oäi e n m arkt - Prc i s r.) Weizen pr. Metren si. —,— (Magazins«Preis fi. l',70)^ ^oru fi. - ".'— (Mgz. Pr. ft. :!.«<»); Gerste fi, -.- (Mgz. Pr. st,:; 0); Hafer fi. -.— (Mgz.Pr. fi. 2M; Halbfrncht fi. -.-(Mgz,Pr.ft.4—)j Heiden ft.—.-(Mgz. Pr. ft. 2.02)-Hilfe fi. —.— (Mgz. Pr. fi. ü.2); Knlurup ft. —.— (Mgz. Pr. ft. ."'.'^); Erdäpfel fl. 1,<.() (Mgz. Pr. fi. -.—); ^iuscn ft. 4.20 (Mgz. Pr. ft. —,—); Erbsen ft. 4.50 (Mgz. Pr. fi. —.—); Fisolen ft. 4.00 (Mgz. Pr. ft. —.—); Nindsschmalz pr. Pfund kr. 55, Schweineschmalz kr. 37- Speck, frisch kr. 25. dctto geräuchert kr. ^.»; Butter kr. —; Eier pr. Stück kr. 2.'.; Milch (ordinär) pr. MaL kr. 10; Nindftcisch pr. Pfund kr. l>5—22, Kalbfleisch kr. 20—22. Schweine-fleisch kr. 2l, Schöpsenfleisch kr. —; Hähndcl pr Stück kr. :::;, Tauben kr. 18' Hen pr. Ztr. fi. 1,10 bis ft. I 40, Stroh kr. 70—l>0; Holz, harics 30", pr. Klafter ft. 8, dclto weiches fi, 0; Wein (Mgz. Pr.) rother nno weißer, pr. Eimer ft 10 bis l5. Krainburss, 1. Febrnar. Auf dem heutigen Markte sind erschienen: 50 Wagen mit Getreide, uud 2.^ Wagen Speck, bcr Zentner zu 21 bis 2!'. fl. (W och en mar kt«Prcis e,) Weizen pr. Mehon fi. 5.52; Korn ft. 3.40; Gerste ft. —.—; Hafer ft. 2.00; Halbfrnchl ft. —.—; Heiden fi. 2,W; Hirse ft. 2,00; Kukulnt) fi. 3,20; Erdäpfel fi. 1.25; Linsen ft, _._ - (z^'sc,! fi. —.—; Fisolen fi. 4 20; Rinds, schmalz pr. Pfund kr. 50, Schweineschmalz kr. 40; Speck, frisch kr, 25, dttto geräuchert kr. 40; Vnlter kr. 4,0; Eier pr. Stück kr. 3; Milch pr. Maß kr. 10; Nindfieisel, pr. Pfund tr. 18, Kalbfleisch kr. 23, Schweinefleisch kr. 20, Schö'psrnftcisch kr. —; Halm» del pr. Stück kr. —. Taubcu kr. 15; Heu pr. Pr. fi. 1,60, Stroh ft. 1.— ; Holz hartes, pr. Klafter fi. 5.10. detto weiches, fi, 3 50; Nein. weißer, pr. Eimer fi. 7. Neustadtl, 1. Februar, (Wc> ei) cnmarkt - Preis e.) Weizen pr. Mehen fi, 4,90; Kor», fi. 2.00; Gerste fi. —.—; Hafer ft, 1.80; Halbfrncht ft. 3,10; Heiden fi. 200; Hirse fi. 3.10; Kukuruh ss. 2.00; Erdäpfel ft. 2.— ; Linsen ft. 0.40; Erbsen ft. 0,40; Fisolen fi. 4.00; Rindsschmalz pv. Pfund kr. 45, Schweineschmalz kr. 40; Speck, frisch kr. 30, detto geräuchert kr. 40; Butter kr. 40; Eier pr. Stück kr. l>; Milch pr. Maß kr. 10; Rindfleisch pr. Pfnnd kr. K». Kalbfleisch kr. 20. Schweinefleisch kr. 22, Schöpsenfleisch kr. —; Hälni-dcl pr. Stück kr. 33, Tauben kr. 25;. Heu pr. Ztr. fi. 3.— , Stroh fl. 1.40; Holz, hartes, pr. Klafter ft. 6,30. dctto weiches ft.—.— ; Weiu. rother, pr. Eimer fi. 5, detlo weißer fi. 4. Theater. Heule Donnerstag: Vcnefice des Herrn Lippe rti IValleustein'o Lager. Die Perlenschnur. verantwortlicher Rednttcur: Issnaz v. Klcinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr st Fedor Bamberg in Laibach. Telegraphische Effekten- und Wechsel - Kurse an der l. t. öffentlichen Börse in Wien den 3. Hcl'Ninr 1«'/. ''iat. Aillch. 7l».?0 Silber . .. 1st,25» Banlatticn . 772.— London . . . 121.25 ttreditallirn . 176.— K. t Dukaten 5 W Fremden - Anzeige. Dm 2. Fel'nia'., Stadt Wien. Die Herren: v. Santa, Ocschäsl^lliscndcr, Haiszly, Hant>lm>f<6rcis>'ndcr »nid Ollimblatt v»«^ Wicn. — Tpischi^h, Hrnschaflöl>csi.s, Handelsüninn, vl'» Paric«. — Viszhcin aus Kro^tisi». — .fflnchicr, l. l. Ar;irs«volstchcr, vl?n Glirlfeld. — Waslt^,'. Gntsb»silier, ^ui< Nütlrlr.nii. — Blag'ie, Bcl' Walter, vml Orl'isenl^ich. Vaierischcr Hof Hrrr Heller vim Älba. (232) Der Wieluende Dank wild hiemit höflichst abgestattet für die freundliche Betheiligung an dem, am I. d. M. stattgcfundcnsn Ar-menballe, im Namen dcr Armen dieser Stadt VOBH (oiiiilr. Auffordcrullg. Herr Josef Hudernmnu, hiesiger Pripntl'eamt!'. licit am ^l, vorigen Mo^ imtes im G.isl^inse ^^unl zk.iiser von OeNlrrcich" ,»ich luitter meinc» Nl'ctVn durch falsche. lügenhciflcn Aussagen gegen mehrere Gäste, so wie auch spaler i» mehreren Prwlilkrciscn ocllenmdet. Ich fordeve lnerinit ol'^clnnnüen Hcrrn allf, feine fnlscheu, lli^enblifie» Au^sagrn dinncn ^i Tassen vom unlcu »m^ssetztsu Datlim u> widerrufen, widrigenfalls ich ihn gerichtlich belangen welke, da ich uon Niemanden Infamien anzuncymcn gesonnen I'in. i'liil),ich an, .",l. Jänner l»(''i. Eduard Pour, snifter techniichev Csiemilev, Die dritte Abthcilnnli U0Ü Sattler's R o ^> »l o r li ln l' n schüept am 9. Februar. Eiotlil: ^<» lr. (2l4-^) Aviso fnr Hausbällc )c. j Gefertigte siupfehlei, slch alö Zither-, !chromatische Hlnmo»!üi< und Glütarrc' ^Spieler gegen dilli.^ Vcdingnngsl?. ! Ausklmft im Gasll'lNlsc „;nr neuen Welt". Götz N (Christ Lose ä OU kr«? ! Ziehung am 9. Februar, Treffer «O«>O Dukaten in Gold. ^ .'< Htttt Dliüiten. '.' :'l «<>«l» Dnüilci,. Sildergcld. GolDschmu^. lunsloollc Gc- genstänre von Porzellan, Vrooee?c. Joh. C. Sothen in Wicn. Dlllei Lose sind zu lmben bei alle,, k. k. Steuerämlern. Poliämteri^ so^ir bei ren bekmmtcn ^oo^crschlei^lli. In ^ibcich l'lsonderö bei (142-.U) J°1U Ev- ffutsc/ier. I Gin größeres Gut in Kram > wird sogleich zu kaufen gesucht. » Gefällige Ililträgc und dttaillitte Beschreibungen > wollen dem Comptoir des G. A. Aichmayr am Post- > Platze Nr. t^^i in Graz eingesendet werden. Sonntag nm 7. Februar 1804 in den oberen Lokalitäten des bürgert. Schützenvereines, wozu die ?. ^. Hcrrcn Mitglieder dcs Schützen und Lasmo-Vcrcines, sowic dcr fthilharmouischcn Gesellschaft höflichst cingcladcu werden. Dic Mitglieder der gcnauutcu Vereine tönncn Freunde uul» Bekannte einführen, welche jedoch cincm Direltionö^Alitgliedc dcö bürgert. Schill^cn°PcrciucS vorgestellt werden nuisseu. Ma»l erscheint in Masken, im <3ost,ime und Ealon-An;ua.e. Eintritt^lmtcn sind in dcr Handlung des Herrn Ios. Karinger ani Hanpt' platze zn crhcbcn: Familicntartcn zu 3 fl., Pcrsoncnkartcn zu « fl. .^tt tr. ö. W. Laib ach, am 4. Februar 1864. Das Comite. MOLL'S MD Scidlitz Pulver. Central-Vcrl'endungo-Dc;wt: Apochcke „zum S'torch" in Wien. iur Veachtlln,i. ,,"»ede Hchacktcl der von mir erzeugten 2eidlitz- Teidlitz-Pnlvcr" »n Wa„erdruck ersichtlich gemacht." Prei«' eiiur versiegeüen criginal'chachtel 1 fl. -^'» U- öst. W. - Gebranchi<-Änwel,n"ss "! allen sprachen. Diese Piilvcr bchaupttu durch tt,n> aiis;nordl'ill1iche, lii dr» maiüii^faltissstl'U fällen nprodtc ^>rt,amtnt n„tcr sämmtlichen lnichcr dMmllci, Haui'arzciicini un^siriUcn dm n'slm Nau^: w,^ drnn viclc Taxsmdc ciu^ altm Thcllm d^ c,w,;cn .^aisttreichrt! unö vor-lil-ssmdl' ^milsaqim^schrciw, das; dlcstibm w haditurllrr Vrrsiopfnuss, Unvcr- dlni lichlci! und Hndln^ilicu. ftrncr wi Kriimpsrn. Nirrrnlrailthcltcli, vlcrvrull'ldl'l!, Her';tlo p frn/ uer^^sen «upsichmrr^u, Vlulcc'u^'stiourn, aichtaNigru G l,rd l>i-As scctlonc», endlich dci ,'lulM ;nr Hystrrie. Hypochon-dl'lr. nndaucl ndrm Brrchrri; u. s. w. mit dem besten Erfolg nussrweudct werden mid die nachlililtigstcn Hcilresnllale lieferten. Ntl'dcl'llM in «faibach bei Horn: HVilll«.»«»' I»l»>^»', Apotheker „zum ssoldeum Hirschen." Görz: ^<»,T<„,'. (Yurkfcld: /^',/'<'.v. ^,,,,,. ^custadtl: /1«?«. tt,2T,,>// und ./,).v,-/'.v. Dnrch odiqe Firma ist auch -u I,r,;icl)en daö G6)te Dorsch Leberthran Oel. Tie niüste nud N'irtsan'.stc Sorte Miediciualthran anß Verleit in ^lorn'rqen. ^ede B^uleillc ist ;mn Unlerichied uon andern VelierllMnslN'ten n>it meiner 3chn!?,nllrlc versehen. Preiö riner ssan;cn Bouleille nebst OclirauclMnweisnua. l fl. >W lr. , einer Halden l st. öst. Äg. 2^ü echte Dorsch - Leberthran - vcl wird mit dem besten Erfolg angewendet bei Brnst- und ^niigenlrnnlheiten, << crophcln nnd ^>l a chiti 5. C'5 heilt die veraltetsten Olcht - und r hc um atis ch e n beiden , so nnc chronische H anta n o schlä ge. Diese reinste nnd wirlsamste aller ^ederthran-Sorten wird dnrch die sorgfältigste Einsainmlung nnd Anöscheioung r»on Dorsch-fischrn gewonnen, jedoch dnrchans leiner chenülchen Behandlling unterzogen, indem die in den Ori ginal slnscheu cuthal-tenc Flüfsigleit sich ganz in demsellic» nngei'chwächten Primitiven Zustande befindet, wie sie ant, der Viand der Natur unmittelbar hervorging. ^67_.j, Apotheker und chemischer Prodnctcn^Fabrilaut in Wien. Hiczu cin halbcr Bogcn Amts- llttd Illtclligcllzblatt.