.^ 277. Montass ail» 2. Dezemlier »Ml Di, „V.iibachcr Z,l<,i,!g" ,l,ch,l. »lit ?l,l«,!,,I»!„t der Sonn» und Feiertage, l»ni>ich. u»!' lüstlt s>i»,mt den Neil«z,sn im lfomrtoir ga« jj.il> ri^ ll st., halbjäl, rigäil, 3Nlr.. »,,t Kroizl'a » o i», (5o„»' tuir^au,,. 12 si.. balbj. tt il, ,n>r dir Z«,^!!»!^ »»'« Ha,l< sind b.'ll'j. 5l» fr. «iclir ^ii entrichte». Mil der Poil portofrei g^njj.. uiller .»r„!^>.,ns unt stt»>!l^t,r «dr,ffe lä il.. bald». 7 il. ä<» ll Iu fer tio»< h r fur »!!!,-2valt,n» ^eile oder es» Raum derselben, ist jür 1>ualig» l«g tt lr., jur Hmalige l< kr., fnr Hmaliqe l(> lr. u. f. >v. Zu diese« Gebühren i»i »och der Ioilltlrns» !le>»l'el lcr 3U lr. ,ur ,l»< >el»lSm«l!ge Eiosch^llung ymj»» zu recyneu. In>erale li< lU Ze>I,n losle» l >I. VU lr. ,ur 3 »2»ial, l ll. e< ^!!!>r«>v>!»!'sl«.l Mbacher SeitunH. Amtlicher Theil. sV,. k. k. Apostolische Majestät daben mil der Allerhöchsten Oiitschließung vom 2tl. November d. I. die KreiögerichiSläibc in Z^ra. Friedrich u. Pailoui llüb Dr. Massimo Nicolich. zu glätde,, des dalma-linische» OberlandtOgtlichtes. n»d ^war den Elsten definitiv, den Zllitiltll provisorisch allerguäoigst zn er« UtMltll geruht. Se. k.k. Apostolische Majestät haben mit der Allerhöchste» Eutschließuug vom 24. November d. I de» geheime» sialh und Äämmsler. üeldiliarschali'^itule» ,,a»t ^'»ldwig Grafeu goll lot de (5 r e n n e v i! I e, gegenlvärlig »lgarn. mil dein Präsidium d,s siebenbür^ische» iiandes-Guberniums provisorisch allerguädigst zu be-llaulll geruht. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 2«. Dezember. Der Kousiikl zwischeu El,^!a,id uub Amerika scheint crusllichcr »veroel, zu wolle,,, als ma>, lm llNti, Ä!>^l»l»üt uerinl!ll)tle. Die 5lro»iuristeu habc» ble gewl'llslnne Verliastliug dcr beiden südalllerilaui« sche» Äouimissäre au Vor? reS «TrclN" alö tiueu Vruch de« Vollerrcchlcs u»d ti»e VlschlmpflMg E»g-lii,lo< ,rt!l'rt. W'lches 5ie »achsle» Schlillc rer tli,p lischtl, öieglerill!^ sli» luerlxi,. ill schon aus o,l„ hllllige» illltilel oer «Mos»>l,g»Posl" al>zilsel)eu; mn„ wird eine ft^lle Delnoüstralion >»» d,u amelillimsch,,, Giwässel» machen nud der Uuion uoreist die Ueber« ltsseicheil mil grobkörniger Droyuu^ fühlen l^sser Regierung vo» Najhiugto» sich dcu Äi'sorberlinütn Lore Palmerfto»'« l'cugt orer od dl> beurlbelle» . wirc> rs noch eün^er Tage liedlllfe». Der Adlirnch der diplomatischell Vszi,l)u»ge!> zwischen Turin ll»d Madrid uud dic Al)r,is< ecs ita« lienischei, Geschaftslragers. Varv» Tccco. ili »mmillll' bar onrch die Ueigenma. dcr spa>nschlu Ncgiernng hcr> vosgeillfe», rie uapolüanischen Archive allSznIicfll'n, luelcke der Vertreier Spaniens in Neapel znr Vll» Wahrung in der Zlit üliernaym. alS t^ranz il. seine Staalen verlicö. Die Türmer Regierung uerla»^l uou, spalilscheu Kalmule im Namen Italiens die Rücka.al>e dieslr Ploll'soUe, wllche Spauil» vcrireigerl. ra eS das Kölligrcich Italien nicht aüerlannt yat. Im Griluvs al'er kommt zwischcu Turin nnd Marr!d nur ein aller ZwiN z»lm offenen AuSl'ruch. Die Anncki^nen P.N' ma's lino NcapllS durch Piemont wareu ein l)a,lcr Schlag für dcu den Dy»a»lien deidtr Slaateu so naht uerwandle» spanischen Hof und cine Vcilürzuug ge> wisser Sl'kzsssiouSrechte, Uedcrsish wlt'ersircl't oaS Verfahre,, Pienwntö gsgen Viom dcn katholischen Gc. fülilt» dcS spanischln Höfts und Volkes. U»>cr dc» iehlgen Verhällnisssu hat jedoch der cingelrelnt Bruch llnr tlue untcrglordurlc Vedeulnug. Epauico uur Ilalleu werden nnd löunen eiuaorcr deßhall» nicht lr wiro wan dicscu Zwiespalt ggeoidnelcl!hauS gezogen. Eine Irakiion desselben. die man gewöhnlich als dte ,d,lnsche„ AutonomiNen' l'ezeiHnsl. h.'l nachssehenden Anlrag q,druckt uerll'silen lassen u»d zur UnlerNnßung des» sellien eingsll'den: Ol'gleich nach dem allelh. Diplome vom 20. Oklol'tl v. I. und nach eem Olundgeseße uom 26. ssll»ll,al d. I, ill'er die NilchSoerlretmig i»,, Prüfung und FeNsilllung der Vorschläge deö Slaatöyaush.,1. leS. soll)ic die Prüfung ve? Slaalsllchuungeladschlusje »ill» der Nesultale der jährliche» stiuanlgebalnn^ durch dln ReichSralh zu erfolgen hat, so haben doch Hin» delüisse. wtlcke von der N-gitrung nichl lieselli^l werren koonleu und an dere» Veleitignng noch für ^eranme ^eit nichl z«, tenken ist. es noldwsnoig gc> macllt. daß ohne volhercie^angene solche Prüfnng »»o ^eNsllllung der Voranschläge millelsl kaiser. Patent,S rom l2, ,), M. die Sieuern für das deieils begou« n,ne Vcrwallungsjahr l8l»2 im ganzen Umfange der Monarchie auögeschnelien weiden mußlen. Wie sehr nun auch dilß Verfahren durch r,n Drang I'll Verhällnisse und durch deu Wortlaut des Olundgeslpeö nder dl, Rcichsvetlrelung gerechlfelligl ltscheim. so löuuen sich die Glfrlllgleil doch uichl vlrl'shlsu. daß das Vellraue» der Völker aUer im gca/nwärtig lagcnden Neichölalhe vcrlrclenln König» lliche und Zander von blejen, die Anöübung des lvich' tigNcn lonsli!ul,onslle» NechlcS eiueö Volkes ^ jtUls NlchirS dcr olifassllngölnab'gen Koüliolle l>e« Slaals-hauöhalies nämlich — erwarte; ras dl,sc!l)eu zu dl,scr lHlwallliüg solvohl llllch lIl l),r liel rer Eröffnung des NcichöralpeS glhalleueu Lhronlede sich dellchligl hallen konnten u»d inußle». uud daß sie iuslilsoi'dere auf Grundlage des erwähu, >en Patentes d,e Gefertigte!, mit dem auch sür die reichsrmyllche Peh^ildlung der Ne,chöfi»anzen aus« relchenden Mandate vlrsehen zu haben glaublen. Es dülfle aber den im a/a/nwärligei, Nelchöralhe verlre» ltlien Völkern schwer werden zu begleifen: wie Hin« dernisse. welche außerhalb lhees P,rschn!denö liegen, u»? wie inSbesoodcre dcr Uldlsst^lid. welche tie Grunrsaße des Nciches in ei»lgen Theilen derselben gefmldtl! haben, sie scllisl iu der Allsübung eer onrch oiese Grul'dgescßc «lwoibeuen und vor AUem solcher Nechlc zil behüldtlN veimö^u, oo» irelchem der WolMaut» der O,l>z,lnen, die Macht, ja selbst de, Bestand d,S Ganzen in llligreifeuocr Weise berühlt werden. Müsle die gegeuwarlige Slssion des ReichS« ralheS geschlossen werben. ol)ue daß derselbe o^e Nlcht bcr Plüfllüg und FllisteUuug deS Audgelö gestt'l häill; fänoe» Negieruug n»l> H^nlS lti» MillcI. oder flylle eS beiden an der „ölhigei, lHi»irachl. um dic formelle» Hinc-eruisse z>l besciligru. ivlche sich den unzweifllhafleu Wüüscheu der Rcgierlen und de» ollalstll, Iulelessll! del Monaichle entgegen stslle». so wäre oas Vertraue» (^mopa's i» die Glschickc Oesterreichs, der Glaube der Völker m deu Ntiche» lall) u»o i» die Vcifassung auf daö Unheilvollste ei-schüllerl und >v!e sehr auch die Negielung in aucr» r,l!ne»öwtllher Weise bemüht sei» möge. >hl nbsolules (jingrlifen auf das »olhwsUdi^Ne Maß zu beschläuk,',. es winde sich dennoch zu dem Zweifel: ob die Ne» gierung den EchwiellgteülN. welche sich lhrem Werke übelhaupl entgegeusteUeu. gswachseu sei? auch „och daS M'dtlaneu i» dic lonNllutioueUe Vesiunuug der« sclbeu zilgeslllen In Erwägung nun des euidenl volliegenden Falles ,in,r S!aal6l:olhwll!0i,jteil. ^or welcher fol. lneUe Vldeokc» »» den Hlutcrglllud litten müssen; ln Eiwägnng. daß eine effcliioe Kontrolle der gina». zeu euich dcil 3ieichl3l^lh alirn Thlilen des 3ieicheS durch ihre Wilkunge» uud Gifolge zn gute komme, und daß ln jedem ti^Ue der unterlassene» Ausübung seines NechieS möglicher Weise ein bcdeulllches Plä» zcdenS liegen löiule; i» Olwägung, daß es zumal in einem noch neuen Verfassungeleben bmchanS nicht willischenSwerlh erschsine, o«e Regierung selbst gegen ivren Willen zum Gebrauche von Nechlen z» rrau. ge». welche — indem si, rie Verfassung momentan aufheben — nur auSuahmSwelse. i,: gallcn dringendster Arl. geübt werden sollten; ,»> (iiwä^lloz endlich, daß eine Horm zu fioden se»» dürfte. durch welche der oben gedachten Noihwendigkeil, eben so wie den siechn» t>er >m geg,nwällig tage,>dlll Neichsralhe »och nichl verlretenen Köüigltiche l,nd Bänder Nech-nn»g getragen nnd roch jedes Präjudiz für lüiifligt zälle und für dir Inlegliläl der Verfassung vermieden wurde — si»d die Gefertigt,» nicht „ur bereit, sondern sie halle» es auch süc chre patriotische Aufgabe, dafür zu stimmen, daß. we»» die Regieiung im Verfolge der uou ihr i» l»,r Sitzung vom 4. November d. I. durch Se. (5lj,llenz t>,n H,llen güianz« lliinistrr abgegebenen Erklärung be» StaalSooral,-Ichlag für das Verwalluugejahl i8U2 u»d die Staats» rechunugilal'ichlüsse de« Velwalluugsjahre« Itttti t>,m Hanse ü, Voil.lge gebracht haben wird. dies,« l<« smill gegenwaillgeu Zusammenseßung i» die Prüfung besagter Vorlage» u«o iu Beschlußfassung ül>,i t>le-sclbeil eingehe. Indem die Gefertigten demnach im Allgemeinen ihre GereilwiUiglelt elklären. beeilen st« sich auch über die Grenzen der von dem Hause. resp. l)cm gsgenwärtlgru Neicheralye zu iidslnehme»»,» iUe» rechliguug in ven nachfolgenden Säßen jene Olwar-lllüglu auszasplechen. an deren lHss'üUu,,g sie dte obe» iin Al^ellieine« zu,,ssich5rle Zostlmmung lillioen den jli müsftl, glaul),» : Dle Vvlaiischlage d,s Slants» Haushaltes für l8(i2 u»b eie SlaalSiechnungsalischlüsse des abgelaufenen VeovcillluigsjabttS IWl wäien mllleln lais'rl. Vollchafl in daS Hau« einzubrioge». I» der vo'schafl wäre der Neichsralh aufzufordern , in die 'veraihun^ uno tjefchlußfassung über den Voranschlag de« Slaalshauehalles für vas V>r» wallnngüjal)l l8()2 u»o >n lie Prüfung der Staats« rechnungsabschlüsse dee abgelaufenen Verwallungszah-res iu feiner gegenwärtigen Zusammensepimg ex,zugehen. und die Legierung, welche im Interesse „no <»o für aUc Zulunsl sci». Durch die Beschlüsse t>r« ReichS-ralhls sollen dr» Slsuerpftichllge» leine Nluen, noch erböble Sleueru. uul) dem Staate seine neuen V»r« Pachtungen allfgslegl werde», es wäll denn, daß oamil bestchenss Veipflichlungel, getilgt wüiden. In der voin Reichsralbe ausnahmsweise geübten Uelech-ligiiüg soU kc,»e Aue^ehnuilg o,l Komplloiz desselben über die znr z die de>. Staatshaushalt beiilffenoe» Velsü^ui'gen lleff.n i5»sl,ch hätte in der allerh. Vol,chcifl r,r G.uul,. saß: daß tie Minister für lhie Ves Hauses >er Abgeordneten am 27. November. Vorsitzender: Präsident Dr. F. He in. Alls der Miniü.rl'ank die H.rrcn: v. Schmerling Freiderr von Mccsöly. von Lasser l<»d Graf Wil- lkllburg. I>: lm Ans-schaß uorgenolnmene Abändernngen des Geseßentwur-fcs >n!t. l,ut den,n sich das Hans einverstanden er< klärt. Eel erfolgt bieranf die drille Lesung dcö Gesey-Entwurfes, In der Debatte üb^r das Oesel) zlin, Schu^ des Hansrechtcs wird der i» dcr jüngsten 2!hu»g gestellte Antrag Ryger (Bestlülll'ungen gegen unbefugtes «Hindrilige» in line Wohnllng nnd gcgcn Bc» schi,npfuug des Inliabcrs derselben) vom Ausschuß abgelebltt. Nach wiederholten 5isp!>k,u des Antrag-stellers nnd dcs Blrichtsrstaücrs Dr. Grünwald blribl der Antrag in der Minoriiäl. Im Hinblick anf die von Helcel eingcbrach« ten Amendemenis beaolragt der Anöschnß. eaß dic banödnrchsuchungen behnfs der poliicilichcil Aufsicht so wie bebnfs der Slr.,f^.crichlspftege nach dt» beste» henre» Normen des Glfäll»?strafgn Ha»se um behördliche Hilfe gernfen wird, oder endlich cin anf sl>sch,r Tl).tt Bilroffcner sich in das Hallo stücktet. Der Antrag bleibt in der Minorität. der Ausschußanlrag wird angenommen; in Folge dcs« sen sind die in der jüngst,» Sißnng angenommenen, vo» Taschek b,a»tlaglc» Zusähe wieder aufgehoben. Ein Ansschnßa»lrag. daß. f^lls bei einer Haus« Durchsuchung nichts Verdächtiges vorgefunden wird, tcm Betreffende» hierüber auf slin Vcil.nigcn eiu Zeugniß ausgestellt ».'erden soll, wird ebenfalls an« genommen llnd sofort zur drittel» Lesung des Gesehen geschritten. Rech baner staltet Veiicht ad über die von den» Herrenhaus« am Gcmeindcgcjly vorgenommene» Abänderungen; ihre An»ahme wird anempföhle,!! mil Ausnahme der Abänderungen des Art. l, Alinea 4 (dem ails bcm Gcmcindcvcrband geschiedenen Grundbesitz soll nach dem jchigcn Dafürbaltcn. des Aus« schusses keine andere als die zur Erfüllung der Psilch' ten und Leistungen einer OrtSgemcinde noihwcndige Amlöwirksamlcit zuerkannt werden) uild jener dcs Arl. 16 (Aufsichlsrccht dcr Staatsverwaltung übcr die Gemeinden. Auflösung der Gemcindeverlrelxng durch die politische Landesstclk); es sprechiii Ober« leitn er. Brinz. Kaiser gegen die neue Fas« sung der Alinea 4 im Att. l, die vo» dcr Majorität angenommen wird. Berichterstatter Dr. 3l c ch l> a u e r fährt nun lu der Vlvichlcrstaltnng fort. In dem Art. XVI. habe der Ausschuß mit allen gegen Eine Stimme bischlos' sen, den früheren Beschluß des Hauses aufrecht zu erhalten, indem derselbe der Ansicht war. dab durch rie Gestaltung eines Bcschwerdczngcö au die Slaals» Vehördc, wie solchen eaö Hcrrruhans im Auge hat. also auch gegen Verfügungen dea Gemein^cvolstande,; innerhalb des scll'slständlgcn Wirknng^klciscs dcr Genehmigung der Staatsbehörde abhangig gemacht wlndc. Al'g. Dr. Alois Fischer spricht sich gegen, Abg. Varon In grain sür denselben aus. Abg. Minister u. Wasser sucht in längerer 3lcde den Standpunkt darzulegen, den die Regierung in dieser Frage eingenommen habe. Dai) es nicht An« sicht der Regierung gewesen sei, Gemeinden zn schaf-feu. uud disse durch die axgckämpfle Bestimmung verküwmcru zn lassen; vielmehr wäre dle Regierung ilv Hellenhause der Aufnahme dieser Bestimmung enl-gengelreten. wenn sie darin ric Gefahr erblickt hätte, mellbe der Ansschuß darin sehen will. Ieooch h.ibe der Vcr>cht der Commission des Herrenhauses und dic Debatten über doiselben den Vcweis geliefelt. daß solche Intentionen auch de», andern Hause fern gele-qen sint». — Gz Iianrle sich bloß dcnnm. daß bei äußerst wichtigen Alten der Beschluß einer Gemeinde nicht allein entschlide. sondern von der Geuehmignng einer höheren Vlbörde abhängig gemacht werde. Die Negierung werde dnrchans nicht eine EiN' fiußnahme dcr Vehöreen auf Bcschli^nngeil der Ge» meinde. welche keine Oesehesnbertretungen involvircn. defürivorten. Eine solche Bevormundung beschränke nicht aliein die Autonomie der Gemeinden, sondern sei auch für die Behörden mit großen Schwieligkeitrn verbnnoen. Gan; verschieden davon sei aber da« Anf< sichtörecht d,S Slaate«, welches die Regierung als unveräußerlich wahren mnü. Der Anöschnü h.u allch die Nothwendigkeit eines vom Staate auszuübenden Anfslchtsrechteö anerkannt »uo dadurch gezeigt, daß er in sl'mcm Alltrngc nicht die Absicht gehabt, die Anönl'ung oieses Rechils in llgcni> liner Weise zu hemmen. Redner oiliest die betreffe»!'»' Hlellc des 'llnöschn^Blrichks. lind erklärt ^. daft die Ile^iirnüg gigcn die Annahlue dcs Art. XVl i» d«r nrsplnngllchcu vom Abgeoldneltühanse beschlossenen Fassung lcme Oinwendung.» zn machen habe (Uia'.'l)) Berichlerslctler Dr. Rechbau er replizlsl a», die Eil'wclil'üügcn gegen o.» AllSschnininliag, Fur tie vom Herrenhanse vorgeschlagene Fassung erhebt sich Ricm,nl0. Den vom Ausschüsse in de» Al!,ktl» V, (lil-g!iss^blst,ll!mung dcS scll'slsländigcn WirküNgalr'is.s c>cr Oemeü'l'!'). Vll, (Zusammenlegnng tcr Geüiei»-rei,). lX. (Ansschl'cszlmg von« W.'yllech:). lin Eü»-klänge ».it d^n Äcs>blnsscll deS Hcrrenbauscö l^.,», lll'gten Abäüderailgc« sllmmt das H»nis ohne vor« hergehende Dedatmung l»ei. Bei Art. XVIll., in welchen, der Ausschuß gl.ich-fallö iu Uebereinstimmung mit de,n Hcrrenhanse ein Abgehen vom frnhrrcn Beschluß des Hauses angelra» gen hal.'e. erh.bl sich Abg. Szabcl. Er lö»ne nicht zugeben, laö dem ^alidesallöjchnß. welcher ver° fassilngsmälilg nur Ekeculivorgau rcs i!anltageö ist. anch dcr Macht eingeräumt weroe zn beschließen. Er beaulrage dcöh^Ib. daß eS dem Landtag ubcrL'sscu werdell solle, wo leiue Htreis-, Ga„' uuo Bezlll^.ic« mciudcu bestehen, an Stelle derselben eine ander« weilige Behörde zur Besorgung der Geschäfte ocr höycru Gemeinden zu besllmmcu. Der Antrag wird vou der Rechten unter st ühl. Abg. Piof'ssor Herbst hält reu Antrag Sza< bels für die Folge eines Mißverständnisses. Er »nacht raralif aufmerksam, daß allch die Kreis». Gau- uu? BcziilögcmeindtN nicht nothwendig mit allcn Aufga< beil belrallt werden müssen, welche ras Gesel) auf. zählt. Diesen Bemelkuugcn fügt der Berichterst^ll,l einige Worte hiuzu. S^abel zieht seiuen Aulrag zurück. Die beaulragle Abänderung in Art. XX'lV. (Ein» ftnü der Landtage auf die Gemeinden), statt «Landtags" zu sehen: „Landesverlrelung" ruft eiue Bemerkung von Seile deS Dr. Stieger heroor. Sie w!rc> wie die bei Art. XVIll. genehnllgt. Schlnß der Slt)l>ng 2 Uhr l!> Minuten. Nächste Sißuug Montag. O e st e rrei ch. itaibach, 2. Dezember. Vorgestern. Samstag Abends, sind Se. Majestät der Kaiser miilelst des Sch'.icllzngcs von Wien hier cingelroff>'n. und y.iben »ach kurzem Aufenthalle die Reise nach Vcncrig fort« gcs.yt. Wien, 28. November. Se. Majestät dcr Kaiser hat dem vom Dr. Biszanik gegründeten Verein zur Unterstützung miltcllos.r Mcd. Dolt «Wilwen nno W^ussn für die Effekten « Lollerie ein Kaffe - Service von Porzellan in einer Kassette nud eine Marmoruase gespendet. — In der Ministcrloufcrenz vom 26. d. kam der Ban eines neuen Universilätgebäudes zur Spricht, wclchcs in großartigem Maßstabe ansgeführt und boll in Angriff genommen werden wird. Sämmlliche Minister waren der Ansicht, daß dieser Ball eine Nothwendigkeit geworden sei. — Freiherr v. Pratodevera gedenkt, wie die «Tribüne" meldet, anch seil» Mandat als Rcichs« ralhsabgcordnetlr niederzulegen, da ihm sein Gcsnnd-heils;nsta»d gänzliche Ruhe auferlegt. In diesem Falle würde Freiherr u. Sommarnga, der znm Ersatzmann für dic erste Slädlegruppc gewählt wurde, au dessen Nlclle in den Rcichörath eintreten. Trieft, 28. Nov. (Leuanlmische Post.) Kon< stanlinopel 23. d. M. Die Ziiknlatioli der Kaimeö soll auf die Hauptstadt beschrankt nnd von den Pro« uinzen übernommen als besonderes Anlekcn beirachlct werden, welches in gegebener Zeit rückzahlbar ist. Die Grundlage d,er syrischen E"!schädigl!»glu ist zwischen Fuad Pascha nno dcil enropälschen Koinmissären definitiv geregelt. Die Pforte bewilligt die U»ion der Donaufürstenlhümer für Lebenszeit (5usa's u»ter au» nchmbaren Bcdinguugen. Der neue s>rb,sche Agent Rlstich ist hier angekommen. Es isl der Bau mehscrer Kriegi>schiffc in England beschlossen nnd Adiniial Mc-hemel Pascha wir» deßhalb nach London geschickt. D>e ausgewanderten Tataren nnd Nogals werden anf den großherrlichen Gütern nächst KolistlNitinopel nngcsie. dclt. Das Fort Oagvi soll von den Tscherkcssen genommen sein. Abdul Kerim Pascha ist znm Polizli-minister ernannt. Die Wiedereröfflinng der Unterhandlungen zwischen Omer Pascka und dem Fürsten Nikolans vou Montenegro bestätigt sich. Riza Bei ist statt Franco Essendi znm General»Direktor des Telegr.ipl>enwesens ernannt. Trieft, 29. Novsmbss. Nachricht.» ans Athen melden: Die Söhne des Prinzen Luitpolo von Baiein werde» in Athen erwartet, und es geht die Vermu» lhung dahu,. daß ihre Reise sich auf die Frag, der Thronfolge bezieht. Agram, 2l>. November. Die Äirovilicer Ge-neralkongregalion hat die Rekrutirung ,nil großer Stin>< menmehrbcit angenommen. Der erlle und zweite Vice-gespan. dlr Obernotär lind Obstfiskal sind abgetreten. Pest, 28, November. Das Rundschreiben der Hoslan^lci an sämnMichc Ol'trgsspa» > Stellvertreter, köüiglich/» Koniinissäre nnl' Vo>stände oer B.bördln lall!»!: ,,I» väterlichcr Sorgfaü für den ausgedien» l»n. vsldicnte» n»d dnrch gutes Betragen ausgezeich> inten Soldaten dabcn Se. kals. nod apost. königl. Majestät mittelst aller!'. Verordnung vom 1!>. De-^cmbcr 1tt/»3 a»geold»sl nno befohlen, daß zn dc» Dienclst'lllN bei Staats . Landes» nnd Gl-meindeänl' lein nur alis.isdisüts Soldaten. und zwar anf Grnnd !'ii!,s ^'om Kliegsn'inisleiilün angeselligten Namens» vcr^ichnisseo a'igsstellt iverden sollen. Da dieser alicrh. Befebl den königliche» Aemtern als nnabweieliche iicichlschnul nnd Ncgel dient, so fordere ich... auf. dabiu z>l wirken. d>iL die den ansgedieoten Soldalen ohne Ausnahme vorbebaltc»e» SleUen. deren Besez« zung mit Ibrem Elnfinß geschiebl. nach der angcoid' nslen. lixd dnrch die gewessne» k, k. Acniier mit be« sonderer Rücksicht auf jene Mililälkandidalen, die auch gegcuwärlig i» aklllellcm Dienst steh,n. ausschließlich a<> Mililärkandidalc» vergeben, und die pnokllichc Elfü!Inn,i der berübrten k. k Verordnung in allen Theilen angestrebt wcrde. In vorkommenden Fällen ist der königlich ungarische Slalthal!ere,rall> znr Mit' tbcilung der betreffenden Namensverzeichuisse anfznfor» dern. Wicn. am W. November !86l. Graf Anton zorgach." Italienische Staaten. Turin, 26. Nov. Wie die beulige «Opinion," meldet, präsenlille dcr Abgeordnete Prolo Earafa Pa-lavicini. Herzog von Maddaloui. der Wahlkammer cine» Antrag zur parlamenlarischsn Untersnchling der neapolitanische»! Znstände. In demselben werde» die diltersttn Beschuloigungen gegen die ilalicnischc Ne> glernng. Sehnsucht »ach den früheren Znständen nnd die Erllärnng ausgesprochen, daß an jenem T.'ge, an welchen! die piemontlsische Regierling abziedt. das neapolllanische Volk znfricden sein ivelde, sei», Na-lionaliiäl wieder lllangt zn habcn. Die Piemontesen walln niigeladen nach Neapel gegangen, hätten Alles v'idorbcn nnd verschlungen, bourbonische Soldaten hallen ihren legitimen Herischer verrathen, die Stall-hallerfcl'aft des Pri»;e» von Earigna» ,värc als einc Pcriodc bäßlicher Vclschwendlliig des Staalsschaycs, uud jcne (5,ialdini's durch ncronischeS Gcmehcl berühmt geworden. Die «Opinione« hofft, daß der Vllfasser seine Motion zurückziehen werde. da8 aber in keinen, FaUt in dcr Kamlner Dlskussionen für dic angebliche» Rlchtc Franz ll. eingeleitet werden. Sollte der Verfasser anf sllliein Aiiltngc bcstehl», so müsse rr sci» Mandat als Abgcordncter niedcllegen; sein Play wäre nicht «ml'r im italienischen Parlanicnt. sondern in Nom an der S, den Eingängen Polizei. Agenten auf» gcstcllt. lvclche Jedem, der eine Muße oder Blouse trug. den Eintritt verwehrten ; nicht minder den Franc», uno anch den Hunden war der Eingang untersagt. Doch gelang eS sowohl cini^en der leptrren, so wie auch einign Mitgliedern dcS schönen Geschlechtes, ill d^s Innere d,r Börse sich einzuschmnglln, wo alö< I'ald aber die Sladlsoldalen Jagd anf die Hunde machten, cagsgen die Damen mit militärlscher Höflichkeit er» suchten, das Feld zu räumen. Und die Sladlsoldaten blieben zuleht Sieger! Es w.,r aber gewiß kein leichter Sieg. Die n,cht behüteten Bonrsiailer wußten sich zn I'elfcn: sie strckicn ihre Müßen in die Taschen nnd irate» bloßköpfig ein, denn die Nacktheit des Schädels verwlhrl dort den Einttiet nicht. Im Innern des Ha.'IcS ging es sehr lebhaft ;»,. Es war eine solche Mtnschenmasse dort. wie an den schönsten Tagen des I.'hres 186.':. wenn ans der Krim irgend ein Sieg gemeldet. od,r die Börse andlrcr U>>achen halber ei-ncn Purzelbanm schlug. Schlag 12 Uhr eröffnete die Börse, und als die Wechsel - Agenten !l»re Arme ill die Höhe streckten, nm ihre Anerbietungen zn machen, da erklangen dnrch den ganzen Saal die tausendfach widerholten Rnfe: Viv»>zeuoeS Fesl gefeiert — heule war z>ln, erhell Male wieder freier Eintritt in die Börse uilo Jeder kaun nun wieder nach Belieben schachcrn. Sie baben keinen Begriff von dem G>> wüt)! auf allen Zugängcn. Der Fincinznmuster F^ulp und der Polizeipräsell Voüellc warrn ansorückllli, von Compicgne gekomiuen. um den» Iul)ll beizuwohnen Als das Signal zur Frciglbung des offiziellen Scha« chers qcgcben wnrde. ertönte ein uiellansfnc'stlmn'iqeö «vive l'vmjX'l-ens". Das Pnblitnm, Männer und Weider, fiel sich in die Arme, «viv»-!" „viv<> l« mnrol,« III)»-«!«, Das Iudelgeschrei wollte qnr kein Ende nehmen. i.'ouis Napoleon war nie so popular, wie j,ht anf der Börse, und die Wechsel-Agenten daben sofort eine gewallte Summe uolllt, un» den« Kaiser eine Marmor»Statue in dcr Börsengallerie zu errichten. Großbritannien. London, 26. November. Der englische D>im» pfer „Trent begegnete im Bahamalanal dem Verein. St. Kriegsdampfcr «San Oiaciolo" nnd hißie die Flagge auf. iiehlerer feuerte auf deu ^Trent" mit gleichzeitiger Anfhissnng der Unionöfiagge. Der englisch Kapitän veilangte Erklä'lllngen. Der amerilani-sche erwiederte, indem er 2 Offiziere und 10 Mann au Bord deS «Trent" schickte und die Passagierliste zu sehen verlangte, >uaS verweigert wurc^e. Dl)c>l!l>cr. Gcrüchllveise ver> lautet, daß die BundcSlruppeu nicht Beaufort, son» dcru nur die Insel Hilton beseht haben. Ol'erst Co< chraue hat in einer in Washington gehaltenen Nede die Bewaffnung der Sklaven gegen ihre Herren vl» langt. Wie verlanlc, soll der Kriegsmiuister deisel-den Ansicht sein. Der Steamer „Iacmlo" ist mit den gefangen genommenen Kommissären der lollföderirlen Staaten. Mason und Seidtll, ln Monroe angekommen. Einladung zu der nächsten ^emeintlerals)zsis;llnu am lt. Dezember 1681. Nachmittags um 4 Uhr. Tagesordnung. 1. Lesung des lehten S>l)nngprolokollö vom 2li. Oktober 18«l. 2. Antrag wegen Erweiterung der Ursuliner Mädchen-Schule. I. Vorlrag über die Einführung der Gasbeleuchtung. 4. Vmlräge oer Sektionen. ä. Referat eineS gemeinderälbliche,'. Comites über ein Gesuch um Abschreibung eines Ersaß - Anspruches der Gemeinde per 327 fi. 42'/, kr. 6. Separataulräge der Herren G3i. Hcimann und Horak. i!aibach am 28. November 186l. Vt a ch t r a g. Wien, 30. Nov, Die «O. D. P.« schreibt: Die Ernennnng deS Pläsioenlel, Dr. Hein zun, In. Ni^minister ist auLer allen» Z,u,!fel. Dr. Hein wird jedoch bis zn seiner Eipesablegung, welche erst nach Nückkunfl Sr Maj. des Kaisers stattfinden kann. deu Vorsjp im Abg,old»eleuhause weiter führen, ÄNien, 30. Nov. Ans Loxdo» w>rd gemeldet, bag Ma^in! schw,r krank ist und man an seiner Wieecrdtislllinna. zweifelt. Trieft, 2!). Nov. Ibre lais. Hoheit die Frau 6lzl,er;oqin Ehallollc hat vorgestern von Miramar ans zn Fuße d^m Dorfe Proslcco eine» miliwarle» ten Besuch abgestattet, ^as^st die Ki.che u»o Sll,»le blslchligl. dir ^lmtn ii, ihren Nl'l'nnnge» aufgssncht. sich lim derrn Bedürfniss, ^tll.ui erknndigt und daooi: besooderc Vormeilniig genommen. ^iume, 30. Nov. In der gestiigen General-V'lia'iünlung dcü Filnnaner KomilalS wmvc beselilos« sen. den enibobene,' Vlze^spcin Vonc,ua wieder ein-znschci,. Ucucjlc Nachrichten und Tclrglamme. Karlsruhe, 30. November. Der Großberzog llöffiiele henle den Mondtag. Die Thronrede l»tt0l»t u. A. auch die enüliche Erlcdigüug dlö KircheustrelleS, külidigl verschiedene Gesepe ail und ellvarlet die st仫 dischc Unlerstüßung der Nlgierui'g in ihren Vestre» bnngln in der Deutschen Frage. Verlin, 30. November. Von der polmsch,» Grenze unterm heutigen wird berichtet: Geueral Luders "erläßt nächstens Warschau. Alö Kaubidaleu fül den Statlhaltlrposten wird in gut unlerrichleleu Krel-sen Genera! Pezak genannt. Wielopolski befindet sich unter Weges nach Berlin. Von der polnischen Grenze, 2!) Nov. Wegen des McklrllltS Wielopolsll'ö herrscht große >lnl) allgemeine Pestürzung. In dem betreffenden Erlasse heißt es. daß er bis anf weiteres aller sei-ren Aemter enthoben sei. General i?üders. der auch seine Entlassung angeboten. erhielt von Petersburg Veslbl. ans seinen, Posten zu bleiben. Braunschweig, 29. November. Der SlaatS» minister Geyso ist gestern gestoiben. Paris, 27. November. «Pays" versichert, daß man in der Dappenlhalfrage einer unmittelbaren Lö> sung entgegensieht, die sowohl dem Nalioualilätsge. fühle der Schweiz alS deu Interessen Frankreichs ent-sprechen werde. Man erfährt aus Ueddo. daß eine japanesische Gesandtschaft, dle nicht weniger als dreihundert Per-sonen zählen wird, im Lanfe diese« Winters „ach Europa kommen und den vornehmsten Mächten Ge» schenke überbringen wird. PariS, 30. November. Der »Monileur-sagt: Die Einfuhr von Getreide befriedigt den Vedarf. London, 28. November. Die heutige «Morning,Post" schreibt offiziel: Die Kroni.uristen haben entschieden: Die Verhaftung der Kommissäre ist eine Vcrlehnng des VölkerrechleS und eine Beschimpfung Englands. Die Regierung wird Genugthuung und öffent» liche Mißbilligung vcS Altes, Frelgcbung der Ver> hafteten. Ehrenrettung ^lwln5><') und Entschädigung für dieselben verlangen. W>r haben — fährt der Artikel fort — in den amclilanischln Gewässern eine Seemacht, wclchc 1000 Kanonen zählt, wir lönnlcn die amerikanischen Schiffe vom Meere verschwinden machen, die Vlok^de der nördlichen Häsm herstellen und den gegenwärtigen Krieg beenden. Southampton, 29. November. (Abends.) Die Salptterauöfnhr ist von der Negieinng verdoicn. Gcrnchlweise verlautet, daß ein mit Salpeter bela» lenes Schiff an der Abreise nach Amerika gehindert wurde. Handels- und Veschastsberichtc. ^usMortienlliche ^enernl-versa,nmlullg der Mlioimre der Aredil ^ilstall. Wien, 27. November. Zn Beginn dcr Verhandlung verlas Direktor Hornbostel den vom Comil« stylisirten. vo» der Ver-sammlling im Piinzipe angenommenen Zusah zu §.21. Hierauf begixnt dcr Berichterstatter Warrens die Verlesnug der auf den Verwallu»l,Srath bezüglichen Paragraphe und begründet zunächst Den § 3^. wobei er die Beschränkung des VcrwalmngsralbeS von 2l auf 1l! Mitglieder durch die raschere Geschaflsführung und das regelmäßige Beiwohueu bei Oln Sißungeu molivirl. Hcrr Szabel meint, da der Verwaltungsralh der wichtigste Pnnll der Statuten sei. so müsse man sich zunächst an der Debatte über die Zwecke des Ver-wallungSralheS klar bewußt werben; er sei nicht prinzipiell gegen das Institut des VerwallungsratheS; i» Oesterreich sci in dieser Beziehung der Ptlivallungs-ratb der Kaiser Ferdinands-Nordbahn eine Mnst«ran-slalt für Europa. Die Verwallungsrätbi derselben können nicht vermöge ihrer Privatstellnng in Kolilsion mit ihren Pfiichlen als Verwaltungsräthe gerathen. Anders bei der Kreditanstalt, bei welcher Mitglieder der lu>u>0 linlnx.« alS Verwaltunqsrälhc einflußreiche Kolerieu bilden könnte». Es sei ferner verlockend für die PerwoltnngSra'tVe. sich auf Kosten der Gesellschaft durch patriotische Gaben Verdienste zn erwerben. (Bravo und Unrnhe) Die Teilung einer Anstalt. wie die Kreditanstalt, sei nur emer neutralen Hand anzu- vertrauen, die lein fremdes Interesse hat. (Bruvo! Bravo!) Hl,rauf schlägt t»,r Redner ein Direktorium von fünf Mitgliedern vor. den» die V^raittworllichkeil eines Direktoriums sei ei»e ganz andere c>lS die eineS V,r-w^ltnnqeralbes, welcher, znsammenn/seßl aus den ciu-finiiieichstc» Männern, sich der Veraulwortlichkell e»u-^iebe» könne, (vravo!j Dann würde elneb die Leitung aus einem Gusse einlrelen. Der Redner faßt eine biSlirrige AuSeintlndersepung zu folgendem Antrage zusammen: Die General-Pelsammlung beschließt und nimmt im Prinzip an: u) Dei Nerwaltunsssratl) ist da« überwachende Organ der gesammlen Interessen l>er Anstalt. t>) Zar Administration und Leitung der Geschäfte wird ein Direllorinm von 5 Mitgliedern mit möglichst ausgedehnten Vollmachten gewählt. <-) DieseS Direktorium saßt ihre Beschlüsse ,„ch !,icr auf die ^örse cinen ungnüsti^,» ssindr^ick. Staat^l'a^'iere mit wluiqe» Ausnahmen um ein viertel Perz»nt. ^ndnstril'VffelllN durchschnittlich u>» ein hall'.^ Prrz,l,t billi^-r, Frcnide Valutru mw Metalle u»> cin hall',,^ Pcrzeilt theurer. Geld sehr flüssig. Schluß in Spesulationspapiereu matt, u»d nach dcr Aörsc ^irldit ÄftilN nut l8> auSgcl'otc». Vesseutliche Tchuld. ^. dr» St»««,, (sür Kl« st.) Weift Ware In österr. Währung . zn 5'/« «2 5« «2 00 ö'/. Änlch. iwn 18«l mit »iückz. 8780 8?.7s vi^tional - ^»Icheu u>it Iäüner-Eoup. . . .. 5 „ «l 70 5! i»ü National , Nnlehen niit April-(5oup.....^ 5 .. «,,4<» 8l 5 dstto mit Mai ^ Coup. „ .'i „ ,<> l8..-U. » llngaiu .... „ 5 , »l^ lill <;8 7» kem, Äau., Kro. u. Slav. „ 5 „ »'.«l .^>> «7, — Haüjilii......, 5 „ 66 40 ,l,l 7l> Zicbliib. u. Aukow.....ü . <>5. Ni>.i»t) VlN»tian!sches Aul. 18.',!) „ 5 ., l^l .^U l»^ .^.0 Aktien (pr. Stück). Nationalbaol...... ?^H,— 7.i3 — >Nlcdit:?lust. f. Handel >,. lÄ.w. zu 2^U fi. l>. W. (ohneDiv) , l«2 ll, l3^2l, >^l. d. <5scc"n.'Gss. z. 5<1» ft, ü. W. ü!)l,— ä!»3 ,ss. Ferd -Nordb, z, ll!0<) ft. (§M. 20U«, 2<)»!j — ^ta.Us-liis-Ocs. z» 2UU si. li.M. °d«r i)U<) ssr...... 276—27? — Kais. Mis.-Aah» zu 2N0 st. (5. M. <^« — ^ü!» ü>, S!ld!,oidd,Vlrb,-!U.20<)„ „ l2^».?ä >2l.^i> Hudl. Staat«..lo»,b.-ven n. Cent. ital. (5is. 20«» sl, ö. W. H )l) Ft. >». «40 il, (?'^/«1 <.«il!,al,0 - ft!a!i<, ,ssal!'l!udw.'Äas,» zu 2Nl> st. 6.M. »,.»40 6.(70°/«) Muz, !«ss.— ll-.N.'il) O'st Dou,'D.,»!pssch,'Wcs. "^ 42i. - 424,-Ocsicrreich V>i,'yd in Tries! 3^ — — <'.».>— Wi.». Dampjm.-Mt.-Ocs, '^ ?«', - .'ZU0,— Pesllicr .Ncttsübriist.n . . . ?U7 — "l>U — B^hm. Weslbah» z,l Ä<>0 fl. . N»4.- ltt.i.-. Theißl'ahll ^ Ält. 20 st (5, M. m. i40 1 (<«,"/..) <Ü"z. l^7. - 147.- «pfaudbviefe („ir ll»<> fl,, Natl!,'»al, <»!äh. ?.I, l807 z..'»"/. ><>2 - lN2.i«» l'anl aus !0„ d.ttu „ n „ <1ä. «>»,-C, M. vcrlosbarc ., 5 „ 8X,?ä 8l».2.> 'ui u«, ( °'"°"a« "'" """ "" «ose (per Stuck ) ssrld,«Anstalt für Handel u. Gcw, zu,00sl.c'st.W.....»2l.?> l'il.UO Do!!,-Da„,pfs.-W z. !0<>il.ssM, i>5 .iL 95 7.) Ttadtgem. Ofln zu4'» fl, ü. W. . 3.',-- Il5 50 linechazy ., 40 „ (l^i. . «00— l"l,^ Zalin .. <>0 .. ^_______: Gelb War Palffy zu 40^.(5'^. 3^.25 .16 5« «lary j>l«Ufl.llM. . 3^50 .1».?^ 2t. Äenui« „ 40 „ ^ . 3«,25 3«.H0 Wi'ibischgräh ^2,^., ^ . 22. 2i..^,levich ., «0 ... . l4.7.'» lH.^5 Wechsel. 3 M >,' nate W,l». Vrife '.Ixgsbura.. sl,r >0Nfl.s»dd. W. . cttn . ! »8.- <>8 — yaüibnlg. für »00 Niars Vanlo . l(»3 7<» l»>4 — iilmdr». ftlr 10 Pf. Stnlmg . l^" 20 >3U 4« Paris, für 100 Fr.iüls . . , /»4 U» Ü5.— (sours der Geldsorte». « 40 ^ Versll er,?lt,it> »2>i ,. 2.'. ^ «28 ÜU Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlich^»» Vürse in TÜien. Dcn !t0. November ll^ttl. Effertcu. Wechsel. ü'/. Malalliqilts <,?,.4l» ^n?l'» . . >IU 3« Ä.i»s>>ftien . . 7^2,— .N.l. D»s.,<.„ -. K^bes, Aspirant, vo» Hradek. — Hr. Eiche»ml'llllli, Laibach, Trieft, Kanischa, Stuhlweißendurg, Ofen (Pcsth) in Wirksamkeit treten wird. Die näheren Bestimmungen dieseS Tarifs sino aus einem in Druck gelegten Heftchcn zu ersehen, welches bei der VerkchrS-Dlrcktion m Wien l^Buddahnhof), beim Stadt-Bureau in Wien (Iakooergasse Nr. Kll?) und endlich bei allen Stations'6l)efs gratis zl, haben ist, Wien, am 20. November lttttl. Die Gesellschaft. Z. 2036. "(8) gepelzte, pstanzcnartige Maulbeerbäume, von im Blatte ausgesuchter Qualität, wovon die eine Hälfte in großen Stengeln und die andere Halste in Stämmen mit Wurzeln für Hecken und Lustwä'lochen besteht, sind zum Verkaufe vorra'thig, und befinden sich theilweise in ^njsNAnn (8 Meilen von ^clitic) und theil-weise ln Nlivig-t) l^i der National.-GaSanstalt. Kauflustige: Private, Gemcinde.Admiuistra-tionen, Genossenschaften, Bau - Direktionen, Institute u. s. w. belieben sich zu wenden an den Gefertigten oder an seme Agenten in: Ve«K«.»«li^. 8un (^nciimo, <_'.ullu ^lussssic»,i, ^»tl«Vi». k»li,lio, ?j«i,ni, sivil'l-n 8l>n lic- l>>» W>c» (alle Wildc» , Haupiftrajic Nr. 3!!!)) durch sni! >'s» erfundenes Hliariuuchsuullcl, die sogeoaiiütc Mcdilrina. Hl^lwucho-Nlaflpomcioe u»!' t>.is ^rieülaüsche Hcinr- >ml> ParllVlichswasssr, thatsächlich dar^lthun. Wirk« lich nil» bat Herr M.ili^ durch dnö Ze»^iliü mehrer solcher durch deu Gll'rauch dilscr Mille! zu üppigem Haar- uuo VlNlivuchs qclan^llu Herren dll, Vlweis qslisfclt, daß er eü ucrstehl. die Well u»d die MtN» scheu zu uerjüll^er». Mö^e t»tr Ersiuder dieser l>e-n'äbriru Miltcl uur hieiliel die gsbührelide Axelleununa fiudlu. rie er als Ne^euerator im l>obt» Grade ver« die»!. (Disslll'en siild !u ilaibach «>ul !n der Halid» lun^ brs Herru ^l>l«»«z» I<»Hvit«, echt V0!lä!l)iq) Z. 2egcn jtde'Äcr^i!sch»»q tülch Mlistrr- ,!»!' Marfs»sch»h <,lsetzlich gesichert. Dcr beliebte, angenehm zn nehmende echte Schllttli tlg'Z Kliluter-Allop 'i!!.5?7l3^""^ °"""°"' In Laib ach bei ^Villx'l», !?e»^<'>'. Apotheker .,z»lm qoldenkn Hirschen" am Marienplnh. ^» vi.l!Nadtl: Dom. Hll'uoli, Ap^thcscl. !i I" wl'lz: G. V. Poutoni, Nprlhese'r. „ ("minib: ^l)l)c"»u Marocutti. ! „ O»rf,e!d: Fried. NömcheH, , Wivvach: ^jvs. V. Dollen;. !> „ Warasdi»: I. Halter, „Villach: Audr^aö Ierlach. ! „ Aqr.im: I. Horaczrf, ^>eis pr. Flasche sammt Gebrauchs.AmveislMss fi. «. Htt kr. iift. 3lV. l^HT" Zugleich kaun durch die Herren Depositairc bezogen werden: ^V.N.llt>NllHi,^ll. » ^Ol/ ,'sir Äiust-' imd ?!i,!gcnlcid.'N „i,d Schwindsucht llline Echacht.'! 2 fi. 5st. W. ^Vim^llliuiil1"ll<>1x-I!()nl)t)n!>; al«, ?lufrlcht,l!!gzm!l»! beiden ^0 ,r. ü. W,' 1^i'l^H„,»,"-»II N'^1, l^l«»^-^/»-,' ^'' l'lwäbrt,!,. v.>l! (low l^, I<. 0!>t-li>l/le >j«>>»«»l«><. ^l^ltZI^I t^ll^^II > _R. Iltt^^I P^z ^ Schachtel 2ll fl. 5st. W. 1^1'. I5O6r'8 ^6I'VON6X^I'll^ Zur Stärkung der Nelven und Kräftigung des Körpers. 70 lr. öft. U. ^1'ION^» VVcl.^801' Dr. WaÜcr'6 in L.ndo». jür Gichtleidende. 1 Nasche l sl. 5 lr. 5st. W. I^r. >ViIIi(;1in'8 li! O^un(Ui^it^ > ^ptdi^^in. 50 sr pr Flaw, 1 Vr°sch»re .„er ^^^I^OIN VON III'. IIic^Oi. s.a lr pr Nasch. 1)?. ^IlOI'lMI'd^ ^Ii.1'0101801^) bei Dtüsenanschwtllnngm, vcralllt.n Hanlausschlügs». 42 sr. 1)1'. 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