Donnerstag am 4. Marz R83s D» «>,il,»w, d« 3m,,,. ,,»» ssn!>, I,,,,«,, »,,° l°, hiavenna. Nr. 67. Kaiserliche Verordnung vom 31. Jänner 18l>2. Neg.'lung des Instanzenznges in bürgerlichen Nechtsangelegenheiten in jenl?n Kronländern, in welchen di>: provisorische Gerichtsverfassnng vom 14. Juni 1849 und die Iurisdictionsnorm vom 18. Juni I860 in Wirksamkeit sind. Nr. 68. Circular-Verorduuug der k. k. steierisch-illyrischen Fiuanz-Landesdirectiou vom 24. Jänner 1tt.'i2. Erläuterung über die Waggebühr und den Lagerzins mit Rücksicht auf deu Zolltarif vom li. November 18!>1. ^aibach, am 4. März 1832. Vom k. k. Nedactionsbureau des Landesgesetzblattes für Kram. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließling vom 4li. FV'bruar d. I., znin Director der Prager Sternwarte und ordentlichen Professor der theoretischen und practischen Astronomie an der Prager Universität, den Professor der Mathematik an der Universität in Innsbruck, Joseph Georg Vöhm; zum ordentlichen Professor der Mathematik au der Uuiver-sttät in Innsbruck den Adjnncten der Prager Sternwarte, Dr. Carl Iellinek, und zum Adjuncten an der Pragcr Sternwarte den Assistenten der Wiener Sternwarte, Dr. Albert Kuues, zu ernennen geruht- Se. k. k-apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 13. Februar l. I., zu Präfectur-räthen bei den k. k. lombardisch-vcnetianischen Finanz-präfectnren, und zwar für Mailand den vormaligen Kammcrprocurator, Glibernial.ath Dr. Sebastian Steiner, und den Gnbernialrath Dr. Ignaz Vi a n-giagalli, dann für Venedig den Finanzrath Dr. Ludwig Holz gethan, und den Gubernialrath Conte Anton Revediu allergnädigst zu ernennen geruht. Das k. k. Finanzministerium hat zu Finanzräthen bei den lombardisch - venetianischen Finanzpräfecturen, und zwar fnr Mailand den provisorischen Referenten der Präfectur, Franz Edlen Del Mayno, und den Gnberuialsecretär Dr. Marimilian Gen»'', den provisorischen Finanz-Intendanten Johann Vrusa, und den provisorischen Secretär der besagten Präfectur, Dr. Arminio Capelli; für Venedig den Gu-beruialsecretar Anton Del Sen no, und den provisorischen Referenten der Vcnedigcr Finanzpräfectur, Inlinö Venetti ernannt. Das k. k. Finanzministerium hat zu Finanz-secretären bei den k. k. lombardisch-venetianischen Finanzpräfecturen, und zwar für Mailand den Gnbernialfecretär Heinrich Khuen v. Khuenburg, den provisorischen Secretär der Lottodirection, F.lice Cattaneo, den provisorischen Prafectnrssecretär Fortunat Edlen v. Couturbia, den Finanz-Inten-denzsecretar Lndwig Arpegiaui, und den Finanz-Intendenzadjuncten Anton Parravicini; für Venedig die Finanz-Intendenzsecretäre Franz Paresi nnd August Ritter v. Quest iaur, dann den Ca-meralsecretär Friedrich Tombolani, und den Fi-nanz-Intendenzsecretär Franz Grassi ernannt. Das k. k. Finanzministerinm hat zum Hilfsämter-l Director bei der Mailänder Finanzpräfectur, den bisherigen provisorischen Director daselbst, Richard Edlen v. Vertoglio, dann zu Adjuncten der besagten Hilfs-ämter den provisorischen Adjnncten Joseph Ceri n i, und den Registrants Lndwig Annoni ernannt. Nichtamtlicher Theil. Oesterreich Gratz, 28. Februar. Die Theilnahme an deu jüngsten Ergänznngswahlen der Gratzer Handels- und Gewerbekammer war rine sehr lebhafte. Von 2.^60 ausgewiesenen Wahlberechtigten wurden 11'i4 ausgefertigte Stimmzettel eingesendet. Wegen Forms, hler mußten hiervon 8!^ Stimmzettel beseitigt werden, so daß 1069 in das Scrntiuium gelangen konnten Davon einfielen anf die Handelsfection 196, anf die Gewerbestction 873 Stimmen, und zwar auf den Bergbau und Fabrikstand «2, auf die übrigen Gewerbe 821. Wir«, 1. März. Wie man vernimmt, sind zwischen der kaiserl. österreichischen und der ko'nigl. baier'schen Negierung Verhandlungen eröffnet, wegen Erweiterung des am 7. Februar 185)0 abgeschlossenen Vertrages zur Erleichternng des Gränzverkehrs. — Nach den neuesten Berichten ans St. Pe-tersbnrg werden die russischen Großfürsten, Söhne Sr. Majestät des Kaisers, am 10. März in Wien eintreffen, bis zn welcher Zeit auch Se. Majestät der Kaiser von seiner Reise nach Tricst zurückgekehrt seyn wird. — Dem Uhrmachcrgewcrbe scheint durch die Errichtung electro-magnetischer Uhren eine Beeinträchtigung bevor zn stehen. In einem hiesigen fürstlichen Hütel sind derlei Uhren bereits anfgestellt; dieselben werden nie aufgezogen und benkhigen keiner Reparatur. In einem Salon hängt eine genane astrono-nn,che Uhr, nnt dem Minutenrade derselben steht die clectro-magnetische Drahtleituug in Verbindung, welche zn den Uhren iu deu verschiedenen Gemächern geleitet 'st. Durch deu clectrischeu Schlag springen die feiger aller Uhren nach jeder Bewegung des Minutenradeo und zeigen die Zeit von Minute zu Minnte mit größter Genauigkeit und vollkommen gleichmäßig. — Aus Ungarn schreibt man, daß sich an den Ufern der Save uud der Donau heuer Biber in großer Zahl zeigeu. Die Einwohner, welche auf selbe Jagd machen, nennen das Fleisch sehr schmackhaft. — In der Nähe vou Eperies fuhr vor wenigen Tagen ein Pfarrer anf einer Seitenstraße seinem Dorfe zu. Plötzlich ward ein großer Wolf sichtbar; der Geistliche zog sein Gewehr hervor, spannte den Hammer des .Doppellaufes, schlug an, und der ungebetene Gast wälzte sich in seinem Blute. Der Kntscher erhielt nun den Auftrag, das erlegte Naub-thier auf den Wagen zu laden; diesi sogleich versuchend, sah er sich aber zu der Erklärung genöthigt, daß das todte Thier für seine Kraft zn schwer sey; somit stieg anch der Pfarrer vom Wagen, um hilfreiche Hand zu bieten; in dem Angeublicke aber, als der Veuanute den Wagen verließ, wnrden die Pferde, ve>mnthlich ihren Feind witternd, scheu und rissen aus; der Kutscher eilte seinem Gespanne nach, und der Geistliche stand uebeu seiner Beute allein anf der Straße; — nicht lange, so kamen 2 große Wölfe in: vollcn Laufe auf ihn zu, und zerrissen den Pfarrer in Stücke. — Schon vor vielen Jahren haben sich im süd-licheu Uugarn Colonien durch eingewauderte frauzösische Unterthaneu gebildet. Wie mau jetzt aus einer dieser Colonien vernimmt, steht die Gründung einer neuen Franzosen-Colonie in Ungarn in Aussicht. Die Eiu-wanderuuMistigen sollen aus den industriellen Gegenden bei Vayonne kommen. — Nachdem es sich ergeben, daß im v. I. mittellose Personen nach Amerika auswanderten und kurze Zeit uach ihrer Ankunft von den k. k- Consulate,, uuterstützt werden mußten, um die Rückreise unternehmen zu können, wnrden die betreffenden Behörden dnrch die k. k. Statthaltereien augewiesen, daranf zu sehen, daß Auswanderern, welche mit Pässen versehen werden, die nöthigen Reisemittel nicht fehlen. — Das preußische Fiuanzministerium hat aus Anlaß vorgekommener Anfragen entschieden, daß bet preußische.! Uuterthauen wcgen ihres Einkommens, wenn solches in Oesterreich bereits der Einkommensteuer umerzogen worden ist, und hierüber der Beweis vorliegt, eine Vesteueruug nach der classificirten Ein-kommenstener nicht mehr Statt zu ftuden habe. Vriinn. In Bezug auf die Colonisations-Plänc der Regierung erfährt ein Correspondent der „Vl'ünner Zeitnng", daß diese durchans nicht aufgegeben sind, uud sie solleu, sobald die politische Organisation der Monarchie vollkommen beendet ist, mit Energie und zwar von Staatswegen in Ausführung gebracht werden. Mau kann dieß sowohl im Interesse des speciellen Kronlandes, als auch in dem der Monarchie überhanpt nur angelegentlichst wünschen. Das Banat mit seinem reichen Boden zählt verhältnißmäßig eine um ^0 Procent geringere Population als Böhmen; auf Tausenden von Jochen des üppigsten Bodens weidet nur Hornvieh, uud allein in diesem Theile Ungarns fänden .'i00.000 Meu> schen im Äckcrbane reiche, unversiegbare Quellen. Die herrlichen Ebenen Slavoniens, vorzüglich Syrmiens mit seinem italienischen Clima, ruhen ungeheuere Strecken entlang noch in einem Urzustände, während die große, an 900 Quadratmeilen fassende, ungarische Fläche, von den Tokayer Bergen bis hinab an die Donau^nur raseuförmig angebaut ist, iu welcher dazu Graf Szech«'ny allein in der Theißregulirung dem Laube zwei Millionen österreich. Joch des schönsten Ackerlandes zu gewinnen, in geometrisch erwiesene Aussicht stellte. Nicht minder bietet Siebenbürgen mit seiner um 7i> Proceut geringeren Bevölkerung, als das gleich große Böhmen, und seiner fabelhaften Fruchtbarkeit, - - endlich das schöne Wellenland der Bukowina, der Colonisation die weitesten, nicht durch viele Menschenalter besetzbaren Nänme, während Ungarn iu einer zahlreichen Bevölkerung jene Hände 22l sich erziehen würde, deren Mangel ein Haupthinderniß dcs Emporkommens der Fabrik-Industrie bisher gewesen ist, welche bei einem höheren Aufschwünge der Agricultur Bedürfniß werden wird und werden muß. Venedig, 28. Februar. Die Errichtung der projectirten Discontobank hangt nnn bloß von der höheren Bewilligung ab, indem die erforderlichen Fonds, im Betrage von 3,000.000 Zwanzigern bereits, wie der 'Präsident der Handeskammer in der leltten Siftung versicherte, bei einigen hiesigen Kapitalisten bereit liegen, so daß man sich zn diesem Zwecke nicht anderswohin zu wenden braucht. — Marschall Marmout, der hier seinen Wohnsitz aufgeschlagen hat, und sich gestern noch wohl befand, wurde heute Vormittag von einem Schlaganfall getroffen, und noch keineswegs außer Gefahr. Er zahlt gegenwärtig 78 Jahre. D e u l j ch l a n 5. Nach einem Berichte aus Frankfnrt soll die englische Regierung beabsichtigen, eine britisch-deutsche Legion von 16.000 Mann zu errichten. Werbe-Bureanr für dieselbe sollen an verschiedenen Puncten Deutschlands, namentlich zn Frankfurt nnd in der Umgegend in der Organisation begriffen, auch bereits eigene Auftrage an deutsche Unternehmer ausgefertigt seyn. Italien. Neapel, 19. Februar. Die hiesige Gerichtszeitung (G. dei Tribunali) veröffentlicht eine Entscheidung des obersten Gerichtshofes, in Folge welcher 12 verhaftete Individuen unter der Anklage, eine geheime Gesellschaft unter der Benennung „Militärische Car-bonarigesellschaft" (5<'tt<; ^i,n.> ver-seyt zn seyn glaubt. Zn dem leyten Ball wurden 30.000 Karten abverlangt, doch nnr 8000 konnten ausgegeben werden. Auch an einem kleinen Scandal fehlte es dabei nicht. Ein französischer und ein spanischer Ofsicier geriechen wegen eine Tan rzerm in streit, der in eine förmliche Balgerei ansartete. Die Ionrnale hatten wieder Scoff, damit die Spalten zu füllen. Der Handel, wurde durch ein Duell geschlichtet, wobei Beide leicht verleyt wurden. Auf den Mairien werden die Wahlzettel bereits ausgetheilt. Der Präfect des Seinedepartements macht die Liste der Regieruugscandtdateu bekannt uud fügt hinzn, daß die Ernennung jedes anderen Cau-didaten, so ehrenhaft auch seine Vergangenheit sey, so einen guten Klang anch sein Name haben möge, eine Widerrufung der am 20. December dargelegten Gesinnung sey. Die Enthaltung würde aber zn einem nicht minder mißlichen Resultate führen; das geringste Uebel wäre die Vertagung, ja vielleicht gänzliche Compromittirung' der Wahlen, oder doch gewiß die Gefährdung derselben. Der Opposition entschlüpfen die (Kandidaten unter der Hand; Vavin, Casimir Perrier nnd Grevy lehnen ab. Ein Gleiches erzählt man von Eugen Sue. Die Wahlzettel für Carnot haben denn doch das Visum im Censurburean erhalten. Mortimer Ternaur ist gegen den Stämpel auf seine Wahlzettel beim Ministerium eingeschritten; er wnrde ihm erlassen. Es scheint überhanpt, als ob die untern Behörden des Gnten zn viel thäten. So hat ein Präfect die „Gazzette de midi" gezwungen, die Ne-gieruugscandidaten anzukündigen. Für Lamoriciere uud andere Verbannte dürfen keine Wahlzettel gedruckt werden. Der Sieg der Negierung ist mit wenigen Ausnahmen gewiß. — Die Censur für alle Druckschriften, mit Ausnahme der Zeitungen, besteht in Folge dessen, daß unter den vorliegenden Schriften, welche zur Ceusur unterbreitet wurden uud zurück hatteu gesendet werden sollen, auch die Protestation gegen die Coufiöcationsmaßregeln bezüglich des Hauses Orleans waren. Man machte Persigny Anzeige, uud orduete die Fortdauer der Censur an. Die Chancen für die Fusion der beiden bombo-Nischen Linien haben sich sehr gemehrt. Graf Pissy, der von Fcohsdorf ankam, soll große Geneigtheit deS Grafen Ehambord hiezn an den Tag gelegt haben. Anch die Majorität der Legitimisten uud deren Häupter, wie Verryer, Vatismesnil u. s. w. sind dafür, nur die Fraction der „Gazzette de France" ist dagegen. Diese geht so weit, den Orleans im Falle eines Ablebens des Grafen Chambord das Anrecht an den Thron streitig zu machen und die spanische Linie für succ.ssionöfähig zn erklären. Die „Presse" meldet, daß der Velagerungszu-stand von Paris, nach dem Znsammentritt des Senats und legislativen Körpers aufgehobeu wcrden soll. Der Tag hlefür ist noch nicht bestimmt, man bezeichnet den 20. März und den >'!. Mai. Die Regierung scheint jedenfalls entschlossen, den legislativen Körper nnd den Senat nicht eher einzuberufen, als bis alle organischen Decrete veröffentlicht waren. Der „Siecle" will wissen, daß im Jahre 18:l3 in Paris eine allgemeine Industrieausstellung veran-staltet werden soll, gleich jener vom vorigen Jahre in London. Die Bedingnngen derselben sollen bis zum uächsteu Sommer veröffentlicht werden. Das „Journal des Debats" meldet, daß der Varou Vurignot, ehemaliger Gesandter in Portugal, zum Gesandten in Berlin ernannt worden ist, da der bisherige Gesandte Armand Lefebre zum Staats-rath ernannt ist. S p a n i e n. Madrid, 20. Februar. Als die Köuigin vorgestern die Kirche verließ, gab sie den Befehl, nichts an deren Ausschmückung und Beleuchtung zu ändern, bis sie nicht jene Gabe übersendet haben werde, durch welche sie ihre dankbare Verehrung der h. Inngfran sichtlich darzulegen beabsichtige. Um 7 Uhr Abends erschien auch ein prachtvoller Hofwagen von Hellebar-dieren umgeben, mit dem Obersthofmeister und der Obersthofmeisterin der Königin, welche einen, mit einem reichen, durch das köuigl. Wappeu gezierten Tuche verdeckten Korb trugen. Von der Geistlichkeit in Procession zum Altar geleitet, legten sie alldort den Korb nieder, welcher sowohl das vollständige, reiche Costüme der Königin vom 2, nnd 18. Februar, als auch den gesammten Brillantenschmuck euthielt, welcheu die Köuigin an jenen Tagen getragen; die Krone war nicht nuter den Geschenken, da erst einige Aenden»'-a/n vorgenommen werden mußten, um sie dem Ma« donnenbild anzupassen, wird aber seiuerzeit gle>n)' falls nachfolgen. VrM'riwnmrn und Irland London, 2l). Februar. Der Herzog von Northumberland , erster Lord der Admiralität in dem Derby-Cabinet, trat im I. 180.'! als Schiffs"^ in die Marine ein, und diente bis 1810 auf der Höhe von Rochefort, dann in den Gewässern "0" Cadir und des Mittelmeers. Im I. 1811 co>n-wandirte er ein Kanonenbvot an der Küste von An» d,,lnsien, kam als Lientenant an Bord des LilU^ st.)iffes „Christian VIl.", und machte an der Schel' d mündung, vor Toulon und Genua einige tM Cefechce mit den Franzosen mit. Auch command er an der Küste von Nordamerika einige Mo»" lung den „Cossak" von 22 Kanonen. Der He^ hleß damals Lord Algernon Percy , und wurde >"' I. 181« als Lord Prndhoe Pair des Reiches. , D'Israeli, der als Schaykanzler die neue >^ usterielle Partei im Unterhause leiten wird, ist ^ dr berühmtesten Romanschriftsteller England's^ d.r Sohn des bekannten Herausgebers der „(5»l>^ ties of literature". Er ist 46 Jahre alt, """" n icheinander Maidstone und Shrewsbury , und ^ 1547 die Grafschaft Buckingham im Parlay Vor der Spalluug, welche im Jahre 184li dur^ Rcformfrage in die conservative Partei g^ wnrde, galten D'Israeli, Lord Manners n^ v-rstorbene Lord George Ventinck als die H^,^ d'ö „Jungen Enalandö", dessen Mitglieder sich " Unterhause namentlich dnrch ihre stets elegante lette auszeichneten. Sir Edward Sugden, der neue Lordka"^ ^ Hort dem Nichterstande an nnd bekleidet b"" mehrere hohe richterliche Posten, z. B. den eines K^ lcrs für Irland. Der Lordkanzler ist, der Präsidw d.'s Oberhauses und deS Kanzlergerichtshofes (""" s)l' <:l>lm<:<>,'v.) Mr. Spencer Horace Walpole, Deputirter ^ Midhnrst, und unnmehr Staatssecretär für das -1 nere, ist Ad^ocat der Konigin. Er ist 44 I^ alt, und bekleidet jeyt, wenn wir nicht irren, s" ersten Male ein Staatsamt. Graf Hardwicke, der neue Gcneralpostw^ führt in der Marine den Rang eines Capitals» ist im I. 1?W geboren, nnd war Mitglied des ^ seilS dcs Herzogthums Lancaster nnd Lord Liellt^ der Grafschaft Cambridge. ^> Der neue Colonialmiuister, Lord George ^ ners, ist der jüngere Sohn des Herzogs von .^ land. Er ist eines der jüngsten Mitglieder ^ M terhauses, und zählt nicht mehr als 32 Iah«^ ^ seinem Eintritt in's Parlament war er Cap^" ^ kön. Leibgarde, und zeichnete sich dnrch seine "^>l tion gegen die Bill znr Dotation des katl^.^„ Clerus uud durch deu Eifer seiner protection! Ansichten aus. ^ Graf Lonsdale (William Lowther), ^H tenant und Viceadmiral von Cumberland ""d ,<^ moreland, war bereits Obercommissär der ^.^>,t und Forste, Schaymeister der Marine, V^^, I. des Handelsamtes nnd Generalpostmeister. ^ . ,^ 1841 wurde er noch bei Lebzeiten seines V^lfe"' dem Titel eines Baron Lowther in das Oberha» ^^^s, Der nene Präsident des indischen ^"^es, ^ der sehr ehreuwerthe M. John Charles ^, ^ftcret^ Deputirter für Stamfort uud war ^"^ Mll Perceval's, so lauge dieser Cabiuetscb/l ^ioi'e" war. Er bekleidete nach und nach die ^^M"' eines ObercommissärS nnd Auditors der ^7), des Sccretärs des Schaftes (von ^^^mn'ist^ des Kanzlers der Schatzkammer, des ^ ^ ^,^ ^o" des Präsidenten des Handelsamtes und 1834 bis 1835 des Kriegsecretärs. ^^r '" Die Herren Veresford, ehe"allg^^^^.^zal^ der Armee, nnnmehr KriegSsecretär ^"t ^ Meister), Joseph Warner Hcnley, °" / ^, Irla" ' Handeloamtes, nud der neue Se"" ^, ^Y, Lord Naas, ältester Sohn des G" < ^ä'"^ beeiden zum ersteu Male U" ^ ^ H-Lord Naas ist im Jahre 1«" ü' 223 William Forbes Mackenzie, der Lordcommissär des Schaftes und Deputirter fur d e Grafschaft Peeble, war vom Jahre 183^ bis 184l> Lord des Schaftes. Mr. Hamilton, Obercommissär drr Wälder und Forste (Arbeitsmiuist.'r) vertritt die Universität Dublin im Parlamente. London, 27. Februar. Das Interesse für Sir John F'anklin wird in Amerika durch den berühmten arctischen Seefahrer, Cipitän Charles Wil-kes, von Nenem angeregt. Er h,tt beim Kongreß um die Summe von 600.000 Dol ars zur Ausrüstung einer neuen Erudition angesuclt, äußert sich aber zugleich über die Erpeditionen, wie selbe bisher von England aus in's Werk geseftt worden sind: „Es war ein fataler Irrthum," schabt er, „John Franklin zu Schiff aufzusuchen, denn der einfachste Menjch wird leicht emsehen, daß, wenn man Sir John mil Schiffen aufspüren konnte, er mit den Seinigen längst einen Ausweg gefunden hätte. Der einzige zweckmäßige Weg ist eine Durchforschung des Bandes vermittelst Schli'ten oder Schleifen, namentlich gegen den Westen tes Wellington-Canals zu, wo die leftte Erpedition ste)en geblieben ist." — Wir bemerken bei dieser Ge egenheit, daß der oftgenannte Lieutenant Pim si l) der eben in Ausrüstung begriffenen englischen Erpedition anschließen wird. ' Uu ßl a n d. Von dor russischen Gränze, 21. Februar. Die russische Regierung sucht sowohl im Interesse der Vervollkommnung der gangbarsten Landesfabrikate, indem sie den Fabrikanten der Hauptstädte ihr bisheriges Monopol zu nehmen wünscht, als auch im Interesse des Verkehrs in den Gouvernements, diese zur Errichtung von Fabriken anfznmnntern, und soll zu diesem Zwecke den Unternehmern besondere Be-günstignngeils als Steuerfreiheit für eine bestimmte Zeit, Befreiung vom Militärdienste für alle in den Fabriken beschäftigte Arbeiter, und bedeutende Vor-Ichüsse aus den Handelsbanken, und sogar ans den kaiserlichen Cassen gegen geringe Interessen in Aussicht stellen. Es uuterliegt keinem Zweifel, daß viele Gruiidherren, von solchen Begünstigungen augelockt, sich zur Errichtung von Fabriken auf ihren Gütern herbeilassen werden, um so mehr, als sie ihre Leibeigenen zur Fabriksarbeit verwenden und also sehr wohlfeil erzeugen können. Bosnien. Aus Bosnien, 24. Februar. Endlich ist der Schleier einigermaßen gelüftet, der sich über die zahlreichen Verhaftnngen, welche so große Bestürzung erregten, gebreitet hatte. Dic Negierung soll, wie von gut unterrichteten Personen behauptet wird, einem „weit verzweigten Komplotte" anf die Spur gekommen seyn. Nicht Katholiken allein, sondern mich Veken-ner des griechischen Ritus waren schwer compromit-tirt; Geistliche, Mönche, reiche Einwohner uud viele Ortsvorsteher sind eingezogen worden nnd darf man dein glauben, wovon in ganz Bosnien bei den Muselmännern gesprochen wird, so hätten diese Unglücklichen nichts Geringeres beabsichtigt, als eine — pan-slavische Erhebnng/ welche dem türkischen Regime in den Slaoenprcwmzen, dein, als sosche betrachtet sie allerdings der russische und serbische Panslavismus, cin Elide machen sollte. Nun ist allerdings der Pan-slaviümus etwas, von dem sich die Wenigsteil in Bosnien einen Begriff machen können, obschon es Viele gibt, die das Volk unaufhörlich bearbeiten, und leider muß man es gestehen, befinden sich selbst die Professoren mancher Klöster darunter. Es ist wahr, der Rajah hat es in Bosnien schlecht, uud in der Herzegowina nicht besser, nur in Bulgarien erfreut er sich eines besseren Wohlstandes, aber der Vnlgare ist anch industriell, thätig, verständig, während der bosnische Christ, Dank den Bestrebnngen der fanatischen Pascha's, gänzlich zurückgeblieben ist. Es ist kein Geheimniß, und die türki'che Regierung weiß das sehr gnt, daß sowohl von e^gliscker als russischer Seite viel in Bosnien in den slavischen Provinzen gethan wird, um Zwietracht zu säen. Die russische Regierung mag diesen Umtrieben wohl fern stehen, es genügt jedoch, daß es eine Partei gibt, welche Rußland durch ihre zähe Ausdauer und ein halb be-wnßtloses, instinctmäßiges Wirken vorarbeitet, ja ihm die Sitnation der nächsten Zukunft in die Hand spielt. Oesterreich bleibt diesen Agitationen gegenüber fremd und neutral. Dann ist es auch sehr die Frage, ob die Najah am Eude viel glücklicher wäre, wenn sie unter rnssischem Einflnß stünde. Sey dem Allen wie ihm wolle, so wäre der Zeitpunkt zu einer Conspiration sehr schlecht gewählt. Die türkischen Behörden haben indessen eine allgemeine Entwaffnung der Christen anbefohlen, welche auch mit äußerster Strenge durchgeführt wird. Nach alleu Richtungen durchziehen einzelne Detachements das Land, uud die meisten Gränzstädte sind bereits beseftt. In Casin sind 10.000 Mann mit vier Kanonen angekommen. Novi, Vihac und alle größeren Ortschaften sind durch starke Truppendetachements beseftt. Die Entwaffnnng der Bihacer Kajmakamie wird eben vorgenommen, im Banjalnker Bezirke hat sie bereits Statt gefnnden. Es läßt sich denken, welche Vestürzuug unter den Christen herrscht, seit ihre Vorsteher und Priester verhaftet sind. Kommen dazu uoch die geradezu unerschwingliche», Abgaben, so kann man sich leicht einen Begriff von der gegenwärtigen Mißstimmung machen; auch sind bereits Fälle vorgekommen, daß sich Christen anf jenseitiges Gebiet geflüchtet haben, was jedoch die türkischen Behörden mit aller Macht zu verhindern suchen. An der Gränze haben ebenfalls Mißhelligkeiten zwischen Grä'uzern und zwei Türken Statt gefnnden. Man sieht mit Erwartung der weiteren Entwickelung dieser Znstände entgegen. Die Verhaftung des als Schriftsteller bekannten Iudic aus dem Frauziscanerkloster Fojnica bei Varcar soll sich bestätigen. In Sarajevo vor den Seraskier beschieden, wurde er freigelassen, soll jedoch zwei Stunden von der Hauptstadt wieder eingeholt und festgenommen worden seyn. (Triest. Ztg.) A m e r i k a. Die Revolution in Chili ist unterdrückt. Der Kampf zwischen den Regiernngstruppen und den Insurgenten dauerte vom 8. bis 12. December. Dic Iusurgeuteu wurden auf's Haupt geschlagen. Auf beiden Seiten gab cs 1700 Todte nnd 2^00 Verwundete. Die Eittscheidimgsschlacht fand bei Locyo-inillar, einem kleinen Orte südlich vom Montestrome Statt. In Conception, dem Hanptsifte der Revolution, ist die legale Behörde wieder eingesetzt worden. Neues uud Neuestes. Telegraphische Depe sch e n. — Venedig, 1. März, 7 Uhr Abends. Znr heutigen kaiserlichen Tafel waren Se. k. Hoh. der Erzherzog Carl Ferdinand, Herzog von Modena, Ihre kaiscrl. Hoheiten der Großfürst nnd die Großfürstin von Nußland, der kaiserl. russische Gesandte Freiherr von Meyendorff nnd dessen Gemahlin, ferner der Militär-Gouvernenr v. Gorzkowsky, der FZM. Graf Gyulai, der FML. und Marine-Obercommandant Graf Wimpffen, der Statthalter, der Podeste und mehrere höhere Functionäre und Notabilitäten der Stadt gezogen. Um 7 Uhr Abends begaben sich Se k. k. apostolische Majestät, begleitet von uuzähligen Gondeln und uuter den lebhaftesten Acclamations zur Ei,eubahnstation uud ftchren mit einem Separattram nach Verona. Se. Ercellenz der FM. Graf Nadeftky war um 1 Uhr Nachmittag mit einem Separattrain dahin vorausgeeilt. - Verona, 1. März. 12 Uhr Nachts. Se. k. k, Apostolische Majestät sind heute Abends halb " Uhr im besten Wohlseyn hier eingetroffen und wurden von dem Herrn FM. Grafen Radeftky, an der Spifte der Generalität und sämmtlicher Civil- und Militärautoritäten, feierlich empfangen. Der Bahnhof nnd die Straßen der Stadt bis zum Allerhöchsten Absteigquartier waren festlich beleuchtet und ungeachtet der späten Stunde mit Menschen dicht gefüllt, welche den Allergnädlgsten Monarchen mit wiederholten stürmischen Lchehochrufen begrüßten. Eben so feierlich und herzlich war der Empfang Allerhöchst Sr. Majestät in den Zwischenstationen Padua und Vicenza. — Verlin, 2. März. Der Finanzminister zeigt der Kammer an, daß die Zollvereinsstaalen beschlossen haben, die Eingangszölle auf Getreide, Mehl und Hülsenfrüchte bis 31. August nicht zu erheben. — Turin, 27. Februar. Die Session der Kammern ist für einige Zeit geschlossen worden. Der Senat hat den Iubllationsgeseftentwnrf in Betreff disponibler Offiziere angenommen. — Paris, 29. Februar. Im Seine-Departement ist die Wahltheiluahme flau, in anderen Departements hingegen drängt sich das Landvolk zur Wahlurne. In der deutschen Complotsache wurden drei Individuen freigesprochen, zwei zu 8jährige,n Zucht-Hause, die. übrigen drei zu 6monatlichem Gefängnisse, Alle jedoch zu 100 Franken Geldstrafe nebst Prozeßkosten verurtheilt. ^- «undo»,, 1. März. Lord Derby's Erklärung, bezüglich der Parlamentsreform lautete richtig: die gegenwärtige Regieruug werde mit der kürzlich vorgeschlagenen Parlamentsreform nicht vorgehen. Locales. Laiback, 4. März. Es gibt keinen schöneren, edleren, der Menschheit würdigeren Zweck der Knust, als wenn sie mit Veredlung des Gemüthes auch die Linderung des Unglückes der leidenden Mitmen sch e n als iln-en practischen Zweck verbindet. Wir haben schon mehrfache Beweise in diesem Jahre gehabt, wie die Kunst sich bemühet, die Thränen der durch Ele< mentar - Ereignisse hartbedrängten Bewohner Krams nach Kräften zu trocknen; uud abermals bietet sich der bekannten Mildthätigkeit eine Gelegenheit dar, eine Gabe auf den Altar der Nächstenliebe zu legen, nnd dafür einen genußreichen Abend entgegen zu nehmen. Morgen, am li. d., veranstaltet der hiesige sloven i sch eVerein, unter gefälliger Mitwirkung der philharmonische!, Gesellschaft, zur Uuterstüftung der im vorigen Jahre dnrch Elemeittar-Ereignisse Verunglückten in Kram, ein sluvenisches Concert im Saale des D. R. O. Hanfes. Die Wahl des Vürger'schen Gedichtes „Das Lied vom braven Manne", welches unser slovenische Meistersänger Koseskt in seiner »^«n ml v<>,-Ii>l, m«/^« so trefflich wiedergegeben, und welches die Iammerscene einer Ueber-schwemmuug mit so lebendiger Wahrheit schildert, muß als Prolog wirklich als eine ganz passende bezeichnet werden. Die Gesangsstücke werden durchgehends neue, in Laibach noch nicht gehörte Piepen seyn, deren Ausführung von den bekanntesten Sänger-Notabilitäten Laibachs übernommen wurde. Auch der Hofcapellmeister Hr. Titel hat 2 Stücke zur Production eingesendet, worunter die in der Wiener-Be-ftda berühmte Onverture nach slavischen Melodien. — Dem Vernehmen nach wird auch von alleu Gesangsstücken der Tert gedruckt, uud jedem Concert-Besucher als Erinnerung an diese Beseda verabreicht werden. In dieser Weise wird nun Alles aufgeboten, um einen wahrhaft genußreichen Abend zu gestalten, und möge der Wohlthätigkeitssinn der Bewohner Laibach's, der jedesmal so glänzend hervortritt, auch dießmal die Noth und das Elend der armen Brüder lindern helfen. — Nachdem schon über 100 Actien für die Gründung einer Filiale des österreichischen Kunstvereines in Laibach gezeichnet sind, versammelten sich leftten Sonntag die ,'. I. H^ren Actionäre zur Wahl eines leitenden Comity's im hiesigen Casino-Saale. Durch Stimmenmehrheit wurden ins Comite erwählt : Hr. Andr. Graf Hochenwart. Hr. Anton Baron Co belli, Hr. Hr. Rudolf, Hr. Maler ^ angus, Hr. Major Ritter von Gold, Hr. Hauptmann Ritter. Das Comite wählte sonach unter sich den Hochgeboruen Hrn. Grafen Hocheuwart zum Director. Die so schleunige Constitummg dieses Vereines ist cin erfreulicher Beweis für den Kunstsinn der hiesigen Bewohner. v>'. l<. Verleger: Ign. 5. Kleinmayr und Fcdor Vamberg. Verantwortlicher Herausgeber: Ign. v. Kleinmayr. Telegraphischer Sours «Vericht der Staatspapiere vom 3. März 1852. StaatSschuldverschreitnlngen zu 5 pGl. (in lkM.) l)5 de„C. M. Actien de,- Wicu-Gl^ggllitzcr-Eiseiibahu zu 5N0 fl. G. M........ «8.'» fl. in C. M. slcticn dcr Vudweis - Linz-Gmundncr Bahn zu 2äN st. C. M........ 282 ff. in C. M. Actle» der österr. Donau-Dampfschifssahrt zn 500 ff. O. M.......624 l/i st. Fusi, O,i!d.) 1231/2 2 Monat Hamburg für l<»0 TH.Uer Aanco, Rtbl. I8.'l1/2Vf. «Monat, ziivorno, für :i00 ToScauischl Lir,, Gnld. 121 5/8 i Monat, kondun, fur l Pf»»d Sterling Gül^ü 12-25 3 Monat Mailand, für 300 Oesterreich. Lire, Gnld. 124 3/8 Vf. 2 Monat. Marseille, für 300 Fransen, . Oi,ld. 147 3/8 2 Monat ^aris, für 3«0Fra>!km . . O„ld. 147 3/8 2 Mmial. Gold- :md Silber^Conrse vom 2. März 1852. Vrief. s'eld. Kais. Müil^-Dinaten A.;io .... — 305/8 dctto Rand- dto „ . . . . — 30 3/8 Napolconsd'or's „ . . . . __. g.50 SouvcrainSd'or's „ . . . . __ 17.17 Fricdrichsd'or'S „ . . . . - Hft18 Ruß. Iülperial „ . . . . — 10.8 Engl. Soveraings „ . . . . — 12.2N Silberagio ....... __ 23 3/T Z. 287. (l) ^ ^ Warnung. Ich ersuche Iederman», Niemanden auf meinen Namen etwas zu leihen oder zu borge,, sey es unter was immer für einem Titel, auch selbst wenn eine Ulttrlschrift meines Namens vorkommen sollte, indem ich künftighin nur fur jenes Zahler seyn j weide, welches ich seldst bestelle oder mir salbst' anvertraut wird. Johann Hbaudek. Z. 275. ?2^ Warnn ll g. Durch Verhältnisse genöthigel, erkläre ich hiemit gegen Jedermann, daß ich keine V er bin dlich kei t, i)ie nicht un-mittelbar aus meinem Munde vernommen, oder mittelst meiner eigenen >, andschrijt mit nur eingegangen wird, nicht an c r-kennen, noch weniger vollziehen werde. Lawach am ,.Marz i852. Johann Nep. Freih v Kuschland. Z, 28.',. (!) Realitäten-Verkauf In Ödn » Skopitz in Unterkam, auf der Post-strc'ße zwischen Munkendorf und Gurkfeld, ist eine Halde Hlil'e, bestehend aus Aeckern ohne Wohn- und Wirlhfch'ift^qcdäuden, aus freier Hano täglich zu verkaufen. Die Verkaufsbedingnisse ertheilt der Oigcn» lhümer Michael l^n«««'i «I, auf allfällige mündliche oder schriftlich frankirie Anfragen im Hause Nr. ,2 zu Ober.Skopitz. Z. 267. 2) Anzeige. In Ober-Sckischka, im Gute Gru-benbrunn, sind Sommerwohnungen mit oder ohne Einrichtung zu vergeben. Dann eme zweimähdlge, 5 Joch große Wiese, in der Nähe ve, Rosen dach , ist auf 2 oder mehrere Jahre m Packt zu qeben Das Nähere lm ^ettungs. Comptoir. Kundmachung. Von igelte des Tlrnauer und Krakauer Gemeinde-Vorstandes wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß oie, den delden Vorstädten Krakau und Tirnau gehörige Wiese p<'' !^:lv,.l' ^, lj..li!:,,l/.ii und dann die alte Stadtwaldstraße p<>, /(«un/llli, den 6 März Vormittags um 9 Uhr in der T'rnau-Vorstadt im Hause Nr. iä öffentlich verkauft wird. Die Faujlustlgen werden zu dieser licitatlon zu erscheinen hiemit eingeladen. Z, 281. (!) Dampfschifffahrts - Anzeige. // ^v^R' ^ /^x Dic untt'lzeichnete Agentie hat die Ehre anzuzeigen, daß ?.-7^ vom 28. Februar angefangen, folgende reguläre Fah^ I^^^^M^', ? auf dcr Save Statt finden werden: 1* n * N ft &* i c r N v h i sse. Von Siss^k nach Semlin jcdcn M,ttwoch tt Ul)r Frü'y. Von Semlin nach ^ iedcn Samstag 0 ft. wird benö-thlget. Vorzüglich geeignet hiezu waren Handlungs- und Apotheker-Individuen. Auskunft ertheilt über portofreie ?u schriften I'. 8. Zinsendorfgasse Nr. 752, ebener Erde links, in Gratz. Z. 2ttli. (!) Weinverkaufs Ankündigung. Ft! deil Schloßkellern zu Pischatz bei Rann in Steiermark, werden mehrere Hundert' Oestelreicher Eimer Wein, und zwar lO0 Ei mer vom Jahre 18^ü, 6UEimer vom Jahre 18^5 und 300 Elmer vom Jahre 18^6, bester Quali tät, m Commission des dortigen Herrn Pfarrers aus freier Hand verkauft. Pischatz am 2. März 1852.^ Z. 27h. (2) Zm 2. Stocke des Postge-bäudes hier sind Einrichtungsstücks wie auch ein Stadt und Reisewagen mit allem Zugehör aus freicr Hand zu verlaufen. Anzufragen daselbst bls 8. März I. I. täglich von 9 Uhr Früh bw 1, dann von 3 bis 6 Uhr Abends. Laibach den 1. Mär, 18Z2. Z 254. (3) Anzeige. Auf einem Gut, 2 Stunden von Laibach, wird ein Gärtner gesucht. Nähere Auskunft im Zeitungs-Comptoir. Z. 2UU. (2)' M> ^ Edict. ,,h Von dc,n gescttiqte» k, k. Bezirksgerichte " hiemit bekenn geneckt: D^,ß über Einschr«'"" Hrn. Dr. Bl.,sius Ovjiiiö, Curate»s der '"'"? M^li<, und Ioscpha .Il>avi«, «Iclo. 24. I. ^ ,^, 2270, die zu dem Sard.ira ron Wiedeithe^^ 3'erlasse qelwlige Necilit.n, als: dos zu lldi^ , ^ H. Nr. 22 qelcqene, im Gru„dbuche der vo"^" Psarrgült Et. Peter außer if.,ih^ch «oli ^ ^' ^ 37 vorkommende Haus, bestehend zu edencr ^s 4 qewölb'cn Zimmern, einem ßewöll's«'" . h iuse, einer qewülbten Küche, eii,em gervl»^^" ^ gizine und Getreideülsten, einer St<'"""s " ^ Pferde, einem großen gemauerten Mag"^"'^. ^ ß'n ,qe>völbten Kelier, l Dreschsenne, ' Melt^ ss^l^sl-ehäililisse und « Harple vo., ,« Fenstern, 5. März l. .V, Vormittag v0l, 9 llhr auf^ /ah , d. i. von Wcolgi l^,',2 biöhin l85ll, ^ lich velpachtl'l norden wi'd. ^ Sämmtliche P>,chslustiqe werden hiezu "'". ^ ^^cisa!)c etn^sl^den, d.iß die P^chibedingliisse ^" Taqsahung in loco werden bekannt gemM "^ ^ K. k. ,'Zc^isksgericht Umgebung ^'aiback °" Z. 253. (3) ec, ?luf ein Gut in Unterkrain wird ein ^ ^, des Lesens und Schreibens kündiger 2>^d welcher im Weinbau, in der Landwirthscl)^ ^t, Viehzucht hinlänglich practische Kenntnis ^ und sich mit guten Zeugnissen auszuwcis^ mag, gesucht Zei' Näheres ertheilt aus Gefälligkeit d^ tungs-Comptoir. ^^" Z. 277. (l) ^ So eben ist erschienen und in allen Buchha"" Lai dach's zu haben: D i e Giuwei h lt n g der neu erbauten . ^ cvangclischeu ChristttsW" Mit ein.r ?l!'sicht dcr evangelische" , ,-^,des Zum Vesten des evansseliscben ^"^ in Laibach Laibach »852, 24 kr-^^^"^ Das goldc« Buck, oder der öconomische Haussä)^' ^^,^l)sä)^ fur die gesammte Haus- u"^.,,sqegebe" " g fur Künste und Gewerbe :c. H « ^s Ht Heinrich ^auer 3 Band^ ^ ^ Bandes , si. 52 kr. ^. M- ^ ^ ,jge. die der heutigen Zeitung belllegende