ektÄislilt w t^>s!dos vScksntNeli «I«d«»«»t «kn»e?lN«VNek» ^oniRgO-Z^mgUb«^ vekMsNung. V»o^iMmg va6 Vuel,6niek»ssl: ^Orldvf. >«o» 4. rsjßpko» lntOkvd»» Ur. 24» vtl«fllskoa ^ng«, I»t «wt, d«kÄchg»». s7s Äonl«^ 6«n IS /^uguet l.4 (VOsH^situimK. S«ug»pf«l-: Xdd«!«^ mon-a.» 0k. z< vln. 6m?k fo»t V Kk äUG kdtig« ^u»l»n6 KZ Ol» ^l»«lnumm«k H diH z vl» Montags-Ausgabe Me ÄnfptNlonsrelfe dts Mlnifterprafldenlen LM. Beograd, 13. August. Die halbamtliche Nachrichtenagentur „Ava !a" berichtet: Der Ministerpräsident General Peter 2 ivkovi 6 inspizierte heute die Bezirkshauptmannschaftcn in Duzoselo und Ogulin, worauf er sich zu den Plitwitzer Seen begab. Aus dem Haag LM. P a r i S, 13. August. Tie Agence HavaS meldet aus dcm Haag, der englische Schatzkanzler Snowden hätte s^ine Zustimmung dazu gegeben, dafi sich die Delegierten Englands noch weiter an den Verhandlungen der übrigen vier Staaten betreffend die im bekannten Memorandum gemachtm Vorschläge beteiligen. ^ Kurze RachrlOten «Ach keine 5l«he in der Mandschurei. LM. P ar i S, 13. August. Tie russische Agentur TaS meldet auZ Möttau, daß weißgardistische Abteilungen un>d chinesische Truppen einige sowjetrussische Blockhäuser an der mandschurischen Grenze aneggriffen HSttm, aber wieder zurückgeworfen worden seien. » ............. Der Optantenpeeit vor dem Völkerbund. LM. Vu? arest, 13. August. Die rumänische Regierung erklärt, eine Kote Ungarns zur Kenntnis zu nehmen, wonach der rumänisch-ungarische Optanten-streit vor den Völkerbund geschleppt wird, da die direkten Berhandlu«lgen zwischen beiden Staaten gescheitert sind. / Dementi« ...... LM. B e r l t n, 18. August. Amtlich wird, die Nachricht i>ementiert, ZZr. S t r e s ein S n n hätte die Zustimmung dazu gegeben, daß die Räumung der dritten Rheinlandzone erst im Juli kommenden Jahres durchgeführt werde. ' . .. . . i p ......... LM. Be o g r ad', 13. August. Außenminister Dr. M a r? n k o v i 6 tvird sich aus dem Haag gleich nach Äenf begeben, wo er der Septembi'rkagung des Völkerbundes beiwohnen wird'. v«Ät Schi, Kl »Sltt fchl.>v«n. 0»«ised »«iW> Ue se»! so /adren »ui tdrsmLedlit««!»» d«»t«VIatt iv Äk Mit! Regelrechtes Gefecht in Oberfteiermark St. Lorenzen als Schauplatz einer blMIgen Abrechnung »wischen Heimwedr-leuten und Schutzbtlnblern z Tote und loo Verwundete TU. W i e n, 18. August. In St. Lorenzen, einem Jndustrieort der Obersteiermark, kam es heute zu blutigen Kämpfen zwischen den He!mwebren und dem Republikanischen Sck»ujn einigen Augenblicken entstand dann eine beispiellose Keilerei, in deren V-rlause die ersten Re-volversckiüsie sielen. VS wurden fchlies^lich ganze Salven abaegcben. Gleich darauf fchickte die im Gasthaus befindliche Aeim-Wehrleitung alle verfügbaren Hundertfchas. ten nach dem Kirchenplatz, mo unlerdesien bereits aus Mannlichergewehren geschossen wurde. Es gelang den Heimwehrleuten nach hartem Kampfe ^n Kirchenplatz zu stürmen und die Schutzbundformationen abzudrängen, doch verschanzten sich letztere hinter den umliegenden Scheunen und Häusern. Die letzten Meldungen berichten: drei Tote und rund Iva Verwundete. Nach dem Brncker Spital wurden nicht weniger als KV Schwer verletzte geschafft, von denen einige mit dem Tode ringen. Augenblicklich finden zwischen beiden La. gern Verhandlungen statt, deren Zweck in der Ahilegunst der Kämpfe kulminiert. SSmt liche Heimwehr- sowie Schutzbundsormatlv, nen der Steiermark sind seit Beginn der Kämpfe in St. Lorenzen in ihren Alarm» ubikationen konzentriert. Die oftaflatlfche Miste erreicht Fvr he«»e abends «trt.»Graf Zeppelin" über Japan erwarlek LM. Berlin, 13. August. Letzten Meldungen zufolge hat „Graf Zeppelin" bereits die oftsibirischen Höhenzüge überflogen und fliegt nun der oftasiatischen Küste zu. Das Lnstschiss überflog die Lena nördlich von ihrem Zusluh Witima und nahm sodann Kurs auf JrkutSk und das Tal des unteren Amur. Das Lustschiss sliegt mit höchster Geschwindigkeit, da es herrlichstes Flugwetter und ununterbro«henen Nük-kenwind hat. „Graf Zeppelin" ist seit Sams-tag abends ununterbrochen mit japanischen Funkstationen in Verbindung. Sämtliche japanischen Geschwader sind vom Marinemi-nifterium in Tokio beauftragt worden, dem Luftschifs im Notfälle beizuspringen. Das Wetter an der Küste ist ideal, da sich die Taifungefahr gelegt hat. LM. B e r l i n, 13. August. „Gras Zeppelin" besand sich gestern um 17 llhr mitteleuropäischer Zeit auf S3 Grad nördlicher Breite und 115 Grad östlicher Länge. Das Luftschiff erreichte die Küste bei UchotSk nach 74 Stunden FlugeS über Europa und Asien. Die Fahrgäste sind von den Herrlichkeiten der gesehenen Länder begeistert. Als sie das Meer erblickten, wurde die Mehrzahl „weinselig" gestimmt ... Ter Kurs des „Graf Zeppelin" geht auf die In-fel Sachalin zu. LM. Tokio, 18. August. „Graf Zeppelin" wird für morgen abends über Japan erwartet. , Ende des amerlkaniscften Verbrecherkönigs Ins bkrierliche Lebe« znrllckgekehrt — Bon einem Kollegen erschossen Die Liebhaber der internationalen Kriminalromane kennen alle den Namen des Gentlemaneinbrechers Raffles, . einer Figur, die vom englischen Schriftsteller Hör-nung geschafsen wurde. Der englische Roman cier hat dem berühmten amerikanischen Ein« brecherkönig Artur Koll in in der Figur des Raffles ein Denkmal gesetzt. Kollin, ei. ner der berüchtigsten Ein- unZ „Privatleben" zurückgezogen ljatte. Fast jeden Monat wurde auf .ssollin ein ?IItentat 'oer« übt. Zu seinen Gli'ick es dem Atten^ täte? aber kn keinem Falle, Kollin zu tres» fen. In den letzten Jahren nlußte der ehemalige Verbrecher sein HauS mit einer ganzen Garde von Defektiven umgeben, um sich gegen die Angriffe seiner früheren Freunde zu schützen. In der vergangenen Woche entdeckte ein Polizist in einer stillen Seitenstraße den Leichnam eines Mannes, der nicht weniger c^ls sechs Nevolversckn'lsse aufzuweisen hatte. In seinen Taschen fand' man Papiere auf den Namen ?trtnr Kollin. Trotz der Verstümmelung der Leiche konnte man mit Sicherheit feststellen, daß es sich um den be-rnckitigton Vcrbreckier bändelte. Am folgenden Taae kam an die Poli-^ei-direktion ncimlicki ein Brief in dem der Mörder des Kollins feierlich seine Tat eingestand und' sie als Nc^eakt gegen seinen früheren Ehef bezeichnete. dec Maribor, JuröiLeva ulica 4 empfiehlt sich zur Herstellung von Geschäftsbüchern: Salda-KontiS, Jounialen, StrazzaS, in sol der uud billigst'!? ?luSsührung Ausführung sämtlicher Duckblnderarbeiten Bei Erkältung, Schnupfen, Halsschmsr, Schuldenabkomnt'n uu Amerika vorgehen. lich ein lialbe^. Gl:? .^atürlilszeS ..Herkules" Bitterivajser .:nd Tarmtä- Ut'l'erall en'iUilich. Lokales M a r l b or, !9. August. Gemeinderat Julius Pfrimer 6V Jahre alt. Der Goleinberat der Stadt Maribor und der in weiten streifen bekannte Wetngroh-Händler Herr Julius Pfrimer beging vergangenen Freitag im Kreise seiner Familie sein 6t). Wiegenfest, auS welchem An» lasse cr vom Männergesangverein besonders geehrt wurde. Dem wegen seines rechtschaffenen und liebenswürdigen Wesens nicht nur in deutschen, sondern auch in slowenische^^ Kreisen hochgeachteten Jubilar gelten auch unsere aufrichtigsten (^lückwiinsche! Neuerliche Mktthlung. Nachdem schon in der vorigen Woche ein wolkenbruchartiger Regengus; über unsere Stadt und die nächste Umgcbung niederge« gangen war, solgte vergangenen Sonntag abends ein zweites ähnliches Unwetter, das stellenweise wieder derartige Wajsermassen zusammenlaufen lies;, das; tiefergelegene Lokale überschwemmt wurden. Gegen Mitternacht li«ß der Negen wieder vollends nach. Vermählung. Dieser Tage k^t sich der hiesige Rechtsanwalt Herr Dr. Anton Pernat mit Frl. Gianca Schräm vermählt. Unsere herzlichsten '« In Burffdorf im Kanton Bern treten dieser Tage die Geschworenen des Schweizer Volksgerichtes neuerlich zu einem sensationellen Giftmordprvzeß zusammen, in dessen Mittelpunkt der Arzt Dr. Riedel und seine GeliMe, Antonia Guala stehen. Bei der ersten Durchführung deS Prozesses vor zwei !^?en waren die beiden Angeklagten ttotz ihrer Unschuldsbeteuerungen zu je zwanzig ?^ren JuchthauS verurteilt worden. Das katastr«»phale Shebeele«k. Max Riedl lernt« als juirger Gtuednt Ida Schnowlin, ein Mädchen aus gutem Hause kennen; er heiratete sie und schlug seinen Wohnsitz mit Ihr im Jchre 1920 in Ober, bürg auf. Schon nach vier Jahren ging die Ehegemeinschaft in Brüche. Whvend daS ßchetdungSverfahren im Gange war, verliebte sich Dr. Riedel in seine Assistentin Antonio Guala un>d versprach ihr die Ehe. Im November 1924 wurde die Scheidung auSges»prochen, aber mit einer Wartezeit von einem Jahr, vor dessen Ablauf eine Wiederverehelichung nicht erlaubt ^var. Wühvend Dr. Riedel sich auf feine Eheschließung mit seiner Assistentin vorbereitete, kannte er es sich aber nicht versagen, sinn Kind, an dem er mit großer Liebe hing, welö^ bei seiner geschiedenen Gattin am Vierwall>stättersee weil^, aufzusuchen. Bei dieser Gelegenheit kam eS zu einer neuerlichen Annäherung zwischen Dr. Riedel u«d seiner Frau, die damit endete, daß Dr. Riedel auch seiner geschiedenen Fvau ein Ehe-versprec^n gaib. ÄeS hinderte ihn jedoch nicht, auch s^ner Geliebten emsute Zugeständnisse zu machen, nur bat er sie um Be-denfAsit und veranlaßte sie, auf einige Tage zu verreisen. Die Ab^^nheit des Md-r!^ns benützte Dr. Riedel zur Wiederverehe-lichung mit seiner ersten Gattin. Riedel versäumte es, seine Geliebte rechtzeitig davon zu verstündigen und so konnte eS geschehen, daß Antonia Guala im Hause threS Bräutigams eintraf, <64 Frau bereits wieder dessen rechtmässige Gattin war. Ein Nervenzusammenibruch verhinderte ihre Ent sernung aus dem Hause und so gesc^ das Merkw^ige, daß beide Frauen unter ei-mm Dach zu^menblieben, sich anscheinend gut vertrugen und soyar gemeinsam HauS-haltVngSar^iien verrichteten. Bis eines Tages Fvau Riedel eines plötzlichen DodeS starb, dem eine ikervenverstimmung vorausgegangen war. Es tauchten sofort Gerilchte über ^nen Giftmord auf und, als bei der Obduktion der Toten im Körper der Leiche reichliche Mengen von Arsen nachgewiesm werden konnten, wurden Dr. Riedel und Antonia Guala unter dem Verdacht deS Giftmordes vor Gericht gestellt. Obwohl ihre Schuld nicht restlos bewiesen werden konnte, waren die Geschworenen mit einem Schukdlspruch vorgegangen. Ein Juftizirrtmn? Die Verteidigung arbeitete nun fieber-l)aft an der Echringung neuer Tatsachen und Beweismittel, die dem Gesuch mn Biederaufnahme des Verfahrens unterlegt wurden. Der Verteidiger der Verurteilten, Rechtsanwalt Dr. Fritz Roth, brachte in Erfahrung, daß Frau Riedel ^ufig Arsen genommen und wiederholt Selbstmordabsich-ten geäußert habe, als ihr das Zusammenleben mit der Geliebten ihres ManneS zur Qual wurde. Im Beweisverfohren des ersten Prozesses ^tte daS Tagebuch der Vergifteten eine gi^ Rolle gespielt. In ihren Tagebuchaufzeichnungen hatte sie ihren ^t-ten als elnen haltlosen, zum Trünke neigenden Men^schen dargestellt, der nicht davor zurückgeschreckt sei, sie gelegentlich eines Wutausbruches zu pr^ln. :?^r Gatte sei tagelang vom Hause fori^sebliel>en und habe seine Praxis als Arzt vernachlässigt. berklknststücke. — 21.35: Klaviernlui^k. — Budapest. 17.15: Unterhaltungsmusik. — 22.1": Ia^z. — Warschau, 18: Orchesterkon-zert. — 20.30: Internanolmles Konzern. 2?.4?i: Tanzu'usik. Poris, eym- vhoniekonäert. Ganz neu ist die Tatsache, daß Fmu Nie- del wahrend der Zeit, als sie bereits von ihrem Gatten geschieden war, einer geheimen Gesellschaft angehörte, die sich die Förderung des Äeburten^ckgangeS zur Aufgabe inachte. Zur Verhütung ^r Empfängnis vevsendete ^r Verein Pillen an seine Mt-glieder. Nun fällt besonders ins Gewicht, daß Fvau Riedel nach ihrem Eintritt in den Berein zweimal von den AbtreibungS-zwecken dienenden BereinSpillen bezogen hat. Dies läßt darauf fchliießen, daß sie in dieser Zeit Beziehungen zu Männern unterhalten hat, was zu dem Charakterbild der Frau Riedel, das man von ihr im er. sten Verfahren gewonnen hat, durchaus nicht passen will. Mehemed Dazq, der gcheimniSvolle Türke. Besonders eigenartig sind die Zusammenhänge, die sich um die ^rson eines Türken gruppieren und die auch erst nach dem Urteil bekannt geworden sind. Einige Zeit nach dem Urteil traf bei der Redaktion der »Ber. ner Tagwacht" in Bern ein mit Mehemed Fa^ unterzeilhneteer maschingeschri^bener Brief ein. In diesem Schreibt heißt eS, der Autor dieses Briefes sei ein früherer Bekannter des Fräulein Ida Gchnewlin, der späteren Frau Dr. Riedel. Er sei in der Lage über den ominösen Tatbestand Aussagen zu machen, die daS ganze Gebäude der Indizienbeweise über den ^fen werfen. ^ wolle mir feststellen, was die Verhandlung nicht erAllb und doch Tatsache war, nämlich, daß das vermeintliche Opfer sehr oft sebstmSvderische Absichten an gelegt und dem Genüsse imrkottscher Mittel z. B. Morphium, Kokain und später auch Arsenik gefröM habe. Einmal habe Frau Riedel ihn (den Briefschreiber) geibeten, ihr sogenannte Fowler'sche Tropfen, angeblich zur Auffrischung ihres zerrütteten vr^S-MUS zu geben. Sie bindete ihre Bitte damit, daß sie unglücklich verheiratet gewesen sei, weil sie ihren Mann m sexueller Beziehung nicht ha^ befriedigen können. Nun s^tehe «^r e'me baldige Wiedervereinigung bevor, und sie wolle mit Hilfe dies^ medi-zinis,^ Giftes die Mppe «mgchen, an der die Ehe gescheitert sei. Schon aus dem Inhalte dieses Briefes des Türken konnte man von vorneherein erkennen, daß erst der Schreiber selbst in mi-stifizietter persönlicher Aufmachung vorzu-stellt wünsche, um vor allem nicht persönlich in die neu« gerichMthen Verhandlungen hineingezogm zu werd^ Die Nachforschungen in l^ser Richtung ergaben die in» tereff^e Feststellung, daß in der Zeit vom Jahre lSSV biS ZSSb ein junger Tiirke namens Albert Coenca in Zikich studierte und das Frau Kiedel mit der HauSsrau des Türken seh? eng befreundet war und gerade im Jahre 19S5 vor ihrer Medervecheira-tung selbst auch einige Zeit mit dem Türken zusammen bei dieser Fl^ gewohnt hat. Die Hellscheri« Giwther-Vesfer« Ster die EhetragSdie. Im Herbst 1923 veranstaltete die Vertei-dlgmlg einen interessanten krinvinaltelepa-thischm Versuch, um Licht in diese» mysteriösen Fall zu bringen. Die Auswahl des Mediums (Hellseherin) fiel insoferne nicht besonders schwer, als gei^ in der kriti-schen Zeit durch den in Jnsterburg in Ost-Preußen oberinstanzlich durr^ührten tzell-seherprozeß die allgemeine Aufmerksamkeit auf die Per^ gerichtet war, um die sich damals dieier Prozesj gedreht hat, 7«mlich um die in Königsberg ansäsiige und seit ei« nigen '.^abren als kriminalteleparhischeS Me. diüm tät^/x?» Hellseherin, Fvau Else Günther-Gefsers Die Darstellung der Riedel'sch?n Eheträgödie durch die völlig uninteresiierte Versuchsperson s^ hier auszugsweise wie. dergeget>en: Die El)e des Dr. Riedel ist eine äußerst unglückliche. Die Hauptur-mbc der Disharmome in der Ehe ist in den Unstimmigkeiten im ehelichen SexuaNe!^. zu suckien. Das ZusamnienleHen ist ^?eit? vernichtet, als Fväalein <^ala der Bildfläche erscheint. Diese ist in erotischer Hinsicht das ausgesprochene Komplement zu Dr. Riedel. So vollzieht sich die Bereinigung mit der Wucht eines elementaren Naturvor« ganges. Das Frau Riedel mit starkem Haß und Eifersuchtsaffekten reagiert, ist natür« lich. Frau Riet^l sucht nun eine Auf^ri. schung ihrer weiblichen Reize durch eine Ar, senkur. Dr. Max A^del selbst befindet sich in einem äußerst schweren Zwiespalt. Er liebt sein Kind über alles und ist bereit, für dieses das schwerste Op^er zu bringen, nän^« lich auf die geliebte Fvau zu verzichten. Auf der anderen Geite ist sein Gewissen seiner Geliebten gegenüber genau so belastet. In diesem Konflikt taumelt er hin und her und das führt zum tragischen Verhängnis. Gelbstmord aus Rache? Indessen keimt in Frau Riedel der Plail, sich durch ihren Tod fürchterlich zu rächen und die Vereinigung der beiden Liebenden zu hintertreiben. Sie nimmt nun die tö'^li« che Dosis Gift und ihre Msicht gelingt. Der arglose Dr. Riedel tappt in die furchibace Falle hinein, die ihm gestellt ist. Frau Rie« del stirbt und nimmt ihr schreckliches Ge. heimnis mit ins Grab. Die Angelegenheii nimmt daraufhin den Verlauf, den die Tote gewollt hat: Dr. Riedel und Fräulein Gualz werden in Anklogezustand gesetzt. Der neuerlichen Aufrollung des Prozesses wird mit großer Gparmnng entgegengesehen. Der Safen der Verkommenen Die vjtekieh-Hvlle. — Besuch im „Le Quar- ^ tier reserve" von Marseille. — M^sserftcche- .V rei für 20 EouS. — Sin Mittagessen skr 5 Psennige. — Sankt Pauli. Von Paul Diaer-DeneS. Die großen Hafenplätze mit internationa» lem Verkehr bergen allerlei dunkle Geheim^ nifle. In den engen Gäßchen, in kleincri schmutzigen Kneipen treiben sich Mc'lsch?'n aus Äler Herren Länder herum. Matrosr.i aus allen fünf Weltteilen, die ihr gonzeZ Leben in harter Arbeit auf dem Meere verbringen, versuchen in der kurzen Zeit ihres Landausenthaltes all. des Vergnügens teil» haftig zu werden, das ihnen auf dem Schif'e voreÄ^lten bleibt. Und in dieser Atnio^. phäre gedeiht das Verbreche«, geschehen ge, die selbst die Einheimischen nur vom Hö' renfayen kennen, von denen auch sie nur mit heimlichen Grauen sprechen. Kommt ^r Fremde in solch eine Hasenstadt, so erwartet er, allerlei wüste Sensa« tiouen zu erleben. Am Ende seines Besui^s ist er aber zumeist arg enttäuscht; t -nn daS, was er zu sehen bekam, war zwar inreres-sant, doch nichts Ungewi^hnliches, nicht? Sensationelles. Die Erklärung für diese Enttäuschung ist nun durchaus einfach. Ter Fremde ist eb^ nicht bis in das verrufene "vierte!, wo das wirlliche Laster, daS wahre Verbre» chtn haust, Vorgebrungen. Uad er kann ^ch von Glück sprechen, daß er die !:asch?m-men, die er suchte, nicht finden konnte; den? diese Lokale sind für jeden Fremden lebensgefährlicher Boden. Das Lebm in diesen verrufenen Vierteln ist allerdings hochin-terefsant. Ein kleiner ungefährlicher Spaziergang durch einige solch gefährliche (-Eckenden verlohnt wirklich der Mühe. Kairo ist zweifellos eine schöne Stadt. Echarenw^se skri^en die Fremden, haupr-sächlich Amerikaner, herbei, um dann rr-zählen zu können, daß sie unter den Pvr»' imden gefrühstückt haben. Kairo besitzt uürr auch eine Hölle, die V^zbekieh-Hölle, die natürlich den i!ook^ouristen nicht gezcizl wird. Die Straßen dieses verruslinen viertele bilde,! ein farbenprÜchtiqeS Bild. Die schen, die diese G^nd beleben, machen sie zu einer wahren Farbensymphonie. schwarze Nubier auS Zentralafrika, nesen nlit mächtigen großen Ohrringen. T?« nesi.er, Algerier. Syrier m. weiße? ?aut. P?? ser, Kurden, Beduinen und zwischend: ?:^ Matrosen, wilde, verwegen? Gesellen kern die Straßen n»»» die vielen Verynü^ gu^qSlokf.le AileH sckmp? hier kür ein Vv?« gnügen xcu'Mer Art ,u sein^ jedem Hmise eine Bar oder ein Taf»^ anspn'chSl-ose Matrose nrn^k ! tene mit Frendv' )md ohne viel Kri."^ Hier ta::zen alte häßliche ^rai'.en ' nve«-«! schleiert. Di< von EzbeNeh »^iell?ich< einzig dastehend in der ganzen Welt. dient nur ttem »^ster !n seiner häßlichst»^ abstoßendsten Fonn. Marmlle hat dreiviertel St / wohucr. Eine Mertelmillion vo» diesen hat weder Beschä'^tigunfl, uoch Wohmmg, luich Nahrung. Uttd die ^ G^olche, gv^nz besonders der schwrrrMi, wächst ftkndiZ. Sie kommen aus den Kolonien und wollen i»as gelobte „Mutterland" erreichen. In Marseille angelangt, bleiben sie stecken. In dm ersten Tagen verwufev sie ihr wenig Hvb ». 0)ut, und dann leben sie wie sie können. Diebstxrhl und Raub ist ihre ^aupt« besitMignnfl. Sie Wehnen im „Qmirtivr re-serve". Der Nmue 'rb^hrt vikAeikt dicher, dak das flllnße Viertel für licht^chrues Gesindel svMsacien reserviert ist. Mndgang i« dieser iblev Gegend ein gefährliches Uvteraehmen. Nur mit ^^llfe der Polis^ei fann man wayen, hier ein-<^udrinssen. Tie Ströhen sind ho«jhsteus bis 2 Meter breit. Nmn<.nloseS (ü^knd, Ver-koiittnenheit, Berderktheit und Laster haust hivr. Verfaiütes Stroh, verdorbene Gemüse, 'Schlempe fülle« die Straßenrwueit, k«-^ecteu das Pflaster. Auf Schritt und Tritt stolpert man über klemere UNd größere Misthaufen. Herrenlose Hunde nnd halb« llackle Kinder versuchen, aus diese? Misthausen ihre Nahrung herauszufinden. Äuf der Ctrage wird überall Würfel ge-Zipielt. Ein Chinese, der das «^glaubliche Halle, dreisziq SouS zu flewr^neu, eilt, da? gewonnene Geld änMich in seiner Hand balteiid, ^u dsrsler gelangt, wird man gewahr, ohin man gevaten ist. In regelrechte Spiel« und Polizei kann ober v"" in den seltensten Möllen solch eine Spielhölle nuc'hcbk'n. Ein Pfiff genügt, der «aheiü>e Fremkic wird angekündigt, und mit BNtzeS» schnelle versckiwindet al!e?. Selbst die im Opiun^ronsck Li^'steuden werden fortgeschafft. Nniveit der ?7>ichaelskirche findet man viele Hundtrte Hauler, die derart schmal find, das; in jedem Stockwerk nur ein Zimmer ist. Die Häuser stehen m kleinen, wlnkli« gen (Bossen, „Gänge" genannt. Natürlich auch Kneipen, ja sogar l^aststätten sind in dieittl Häusern untergebracht. Die Gaststätten bestehen aber nur aus einem einzigen, kleinen R-aum, in welchem als einzige Einrichtung zwei Tische stehen, einer für den Ausschank und einer fiir die Gäste. Die Speisen kosten nur wenige Pfennige. Trotzdem lvird aber nur wenig verzehrt. Tie ^'äuser liegen selbst nin hellichten Tage im Halb-dnnk^ermes",Tpie-ler S v e t i c, dessen Mitwirken für den hohen Sieg von ganz besr^nderer ^tschei» dung war. Maribor nahm den j^ncps mit groher Wucht auf, mus^te jedoch in der lk. Minute den ersten Treffer der Gegner e»^gegenneh-men. In der 21. Mnuk folgte hieraus ein Autogval durch V a r l o v i L. welcher am heranslirufenden Koren vorbei ins Tor Pla-eierte. Ljubljana erzielte dami durch D o« berlet und (! a m e ? n i k, welch?? ^ der zweiten Si?ielhklfte e^sprang, noch vier weitere Trecker und fühi'te hi^it be« reit? mit k:?). Aber trotzdem kämmten die !?ertreter Mnribor? mit Aufopferung wei» ter und erMte« durch B ertonrelj in der W. Minute ihren Ehrentreffer. Der Mitropa hen Warte 'n Men vzr sich ging, brachte Ken Wienenr einen zwar knap Pen, aber doch überzeugenden 3:2 ^'2'N-Sieg. Trotz de? knappen Ausganges hatten die Wiener bedeutend mehr vom Spiel. Tie Prager spielten des öfteren sehr hatt, was auf das PMikum zunvilen sehr beunruhigend wirkte. Auch war der ungarische Schiedsrichter K l u g den Wienern nicht besont^rs gewogen. In der zweiten Spiel-hallte u>ar auch ein ^dalterlicher ZusaTn-menvrall zwisS?eg „Maribors". Slftießwefen Dom Schießen m« dem Klein-kollberoewedr Was an ein^lnen Kleinkalibergewehren zu bemängeln wäre, ist ein schlechter Ab-zugsmechauismus. Entweder geht der Abzug zu schlver, oder er hat vom Druckpunkt bis zum Auslösen der Schalbolzenfetxr zuviel toten Gang. Das ist ein großer Nachteil, und ein Schütze, der seinen Abzug mit aller Aufmerksamkeit bedient, empfindet dies unangenehm. ES mackit ihn unsicher und nervös, und er wird stetS beim Losgehen seiner Schüsse überrumpelt. Tin Abzug, der zu schlver geht, bsrgt die Gefahr in sich, daß der Schütze mehr »der weniger alle Schüsse verreißt. Von ewem guten Abzug hängt mehr ab, als man im allgemeinen glaubt. Srhiidung der Schußleifluno Die „Bayerische CchützenverbandSzeitung" schreibt: Alle Schützen erreiche« einmal eine Grenze, über die sie nicht hinwegkommen; sie langen bei einem toten Punkt an, was manchen Schützeil veranlassen könnte, sich zur Ruhe zu setzen. Der echte Sportsmann wird dennoch alles daran setzen, seine Leistungen auch nur um wenige Kreise zu steigern. Erst jetzt beginnt für ihn die eigentliche Arbeit, und er kann zeigen, ob er ein wirklich gu« ter oder nur ein DurchschnittSschütze ist. Leider fehlt es oft an der nötigen UuÄ>auer, wenn der Erfolg etwas auf sich warten läßt. Der Schittze verliert dann die Geduld und das Vertrauen zu seinem Gewehr. Er zweifelt an der ^chu^präzision. Meistens ist das ^"berechtigt, denn nur selten liegt es am Gewehr, fast immer am Schützen selbst. Außerdem ist es gewagt, über die Schus^leistilng eines Geivchres zn urteilen, das sollte man den Fachleuten Lberlaslen. Der Schüpe soll dein, Ankauf einer Waf'e nicht sparen, lics^ mit 'lir gründlich vertriiut machen, jlcis;tg üben, stzslematisch und obn» nervös ,n wer- de« ß« pUbgen; dan« wird da^ Gemehlr «« setzen, ^ Illr dte Frauenwelt Der wörtliche Ailzdut slir den Herbst hat nicht tminer die ganz glatte, unkom-^izierte Kor», sondern bringt viÄfisch ^rch aparte Zusammensetzungen des Materwles, d«ch StyPMiche und Blenden höchst interes-slmte Baria«ten, wobei aber riach wt« vor jede fremde Oarnierung <>sr>^erne es sich nicht um eine schlichte Schnalle oder dergte'ichen handelt) iwgstlich vermieden wird. Der Sporthut soll AU der Üblichen Aufmachung in der Farbe abgestimmt, ihr aber nicht an« geglichen werden, da eine vollkommene Harmonie fiir den Herbst als geradezu unelegant gilt und sich der Geschmack der Trägerin gerade in der reizvollen Mtönuna der Farben dokumentiert. In unserem Nil-de zeigen wir drei interessante Typen: oe erster Stelle den halbbreiten Kil^ut wit eingeschnittenen Bahnen, deren fe^t« geknöpft erscheinen; in der Mitte eine ^orm, deren Kopk in der Art einer Jockeys kappe geteilt erscheint und deren Hutband unter schmalen Spangen hindurchgeführt wird. Rechts: ein eigenartig zerschnittener unk mit Steppnähten zusammengesetzter Hut, den seitlich eine metallische ^lies;e ziert. W. ll. Ledermaatel sehen für kurze Reisen, Autotouren und Beekendfahrten immer sehr gut auS und find ^ da sie fast unverwüstlich sind auch außerordentlich empfehlenswert. Man bringt für den Herbst fast keine Hü-mischmüntel mehr, sondern nur die Modelle aus glattem Lcder, jedoch nicht immer in dem üblichen braun, sondern vielfach in jehr schönen gÄn- mid rot-Schattierungen. Die-se Umhüllen haben in der Regel die gerade Grundform und werden am Kragen und an den Manschetten mit langhaarigem Pelz lverk verbrämt, das im^er sehr vorteilhaft kleidet. (Skizze). D. U Zoologische». Eine reiche Bauerntochter heiratete „aus Liebe" einen armen Knecht. Der „Prinzgemahl" hatte nicht die liel^vollste Gattin, ja es wurde ihm sogar nicht einmal erlaubt, Geschäfte selbständig abzuschließen. Da kam nun endlich ein Händler aus der Stadt, der ihm eine sehr günstige Sumine für tinen j^sen bot, und zwar gerade dann kam er, als die Frau abivezVnd war. Der Mann sagte nun dem Händler, er «'»erde ibn dvrch Kilrte verständigen, wenn s«ine Frau etnver-standen sein sollte. Der Händler emv7tchl sich. l>?rgaß aber Namen und Adresi? d«: zu llissk'N. Da konnte man denn ande??. in der ,^itttttg leken- ?>:;t V' SNN et «verstände« ? Der Ochs IMN ahge-dolt werden.^ /H Die Tochter des Zigemiers .> '^^'' >ks»R« vck» Duft« A.V,Margaret«l" Weiter nichts. Aber ein Ton war eS, daß si? aufstand, ihn umfaßte, mütterlich umfaßte. „Nun?. Liebling, sag' doch, was dich drückt!" Und eine unbestimmte Angst vor etwas Fürchterlichem ließ sie verstuminen,. licß Tränen in ihre Augen steigen. Er sagte wieder: Margarete!" ' Und dann:. „Komm, setz dich; ich muß dir etwas er-zählen!" Und bann nahm er ihre Hand in d?e seine, und evMlte: „Ich habe geträumt heute nacht. Von dir. Wir waren , Und plötzlich_kam tiaS Gräßliche - " Er hielt inne, drückte beide Hände vor sein Gesicht, und fuhr dann mit Hebender Stimme fort: „Du standest. zwanzig Tchritte vor :nir —^ ich streckte meine Hänhe auS, und konnte doch nicht zu dir —^ ein unergründlicher Abgrund klafste zwischen unS. Du 'aber wurdest — von ernenn Fürchterlichen in die Arme gerissen und fortgetragen — und ich stand und konnte dir Ächt helfen und da riefst du — und Hann wachte ich auf." Er schwieg. » SS ! Erst ein^ scharfer Luftzug ließ ihn zusam-Menfahven. . . > ? . .:,GrsaHauf. Und daß er schon daheim war. Und sah, daß oben auf dem Balkon Mcir« Mlrete stand, die ihm entgegenwinkte. ' Freundlich erwiderte er ihren Gruß. ^ Abex es war nicht olles so, wie eS sein sollte. . ES war, als ob auf beiden etwas lastete.' ' Etwas, das stärker war, als sie. . Wortlos übergab Arnim dem Reitkniicht tien Gaul. Dann stieg er langsam die Treppe hoch. , Wie ein wter. Und doch war er erst eiminddreißig Jahre alt. Liebenswürdig, wie immer, reichte sr Margarete die ^nd, küßte sie, und fragte, wie sie geschlafen h<^, wie er cS in den vierzehn Z^gen, seit sie auf ArnimShof warn:, immer getan hatte. Und doch war es nicht so wie immer. l^klemmendeS Schwan lag zwischen ihnen beim gemeinsamen Frühstück. Ms das Mädchen «rbgerl^mt hatte, sah er seine Frau seltsam-traurig an, und sagte: „lJch möchte dir etwdS erzählen." Ätroffen sah sie ihn an. „Was hast du nur? Du bist so seltsam heute — Hast du Aerger gehabt?" Da sprang er auf.. ' Ging um den Tisch. ' Faßte ihre Hand. ' Preßt« sie, als ob er sie zerdröckeT wollte. Margarete sah, daß zwischen seinen Fingern Tränen perlten. Und beklonnnen sagte sie sich: „Bon dem Traum kann er nicht so erschüt tert sein . Dann tröstete sie ihn. ' ' Und als er abwehrend den Kopf schüttel« te, bat sie: „Arnim! Dummerchen! Wer wird sich wohl von einem Traum so ängstigen lassen!'' ^nn nahm er sein« Hände vom Gesicht. „Arnim — um Gottes willen! Wie siehst du aus!?" Er stand' wortlos auf, sah ihr in die Augen, und sagte: ,Lch lege mich ein wenig nieder bitte, sorg' dafür, daß ich nicht gestört werde!" Erschüttert führte sie ihn, da er taumelte wie ein Trunkener, in das Schlafzimmer und legte ihn aufs Bett. Dann setzte sie sich auf einen Stuhl, und hielt seine Hand, bis er einschlief. War es Erschürfung? Margarete konnte sich diese Frage nicht beantworten. Sie küßte ihn leise auf die Stirn und schlich dann hinaus. > Draußen s^e sie zu dem Mädchzn: „Mein Mailn ist nicht wohl, er schläft. Seien Sie bitte recht vorsichtig ^ Langsam ging sie hinaus in den Park. Hier war sie am liebsten. Hauptsächlich hinten, wo der kleine Weiher war, auf dem ein altcs, morsches Boot lag. St« setzte sich auf eine Bank, die sie erst vor ein Paar Tagen dort hatte aufstellen lassen. Die warme Aprilsonne hatte hier und da schon einige vorwitzige Gänseblümchen her-ausgeloat. Ein leichter grüner Schein lag über den Sträuchern, und mit einem leisen Seufzer stützte Margarete den Kopf in die Hand. Sie konnte sich Arnims Ben-^hmen mcht erklären. . Und sein Traum? Das kannte doch^ mir die Folge von s^.:?» kem, aufgeregten Grübeln sein. Aber was hätte ihn so aufgeregt? " WaS war der Grund seiner Grübeleien? Irgend etwas mußte seinem verändzri^n Wesen doch zugrunde liegen! Sie bemerkte in ihren Grübeleien nlcht« daß drüben durch das Tor ein altes, ver« mummtes Weib getreten war, daS sich jetzt lanysam am Schloß hinschlich und durch den Park direkt auf sie zukam. Das Weib — wie eS schien, ein Aigeunsrln — bllieb vor ihr stehen und räusperte sich. Erschrocken sprang Margarete beim Anblick, des häßlichen Wesens auf. „Hihihi — ^ lachte die Alte, .Hai die schöne Dame Angst vor der alten Taw dor? Hihihi--Die alte Sandor war auch einmal jung uild schön--l- Aber die schöne Dame braucht sich nicht zu ängstigen — die alte Sandor tut niemanden eiwoS ^ — sie will nur helfen--" Das Weib sah Margarete so durcharin-gend an, daß sie ihre Augen niedersch?-,?^:, mußte. „Hihihi — hat die schöne Daine mer? Hihihi — die alte Sandor weiß alles »» sie weiß auch, wanlm der liiibsche, stolze Mann solch großen Zdummer hs? --Hihihi ^ er braucht sich nicht zu Träume sind Schämne!" „Woher wizt Ihr?", entfuhr e? ^^'arzt^s rete, die nicht Wichte, ivaZ k- «.m». sollte. (Fortsetzung folgt.) ldeiner /^nieiqer Mrlchtedem» Verttmienssache» finL Vhowartikelt ?rrische. trok-ken gelagerte, schleierfreie Ware kauft man beim Fachmann VhotoNetzer, größte« Phetasve-zialhauS Sloweniens. lIHso Vlektromitori „Skoda" für Ge« »erb« und Landwirtschaft ständig auf Lager bei Iliü St Tl-chy. Maribor. Klovenska ul. lS. Äirchführung von Montagen t. Villen, Wohnungen u. FabrikS-aebäuden^ Große Auswahl in öeucktkörpern. elektrotechnischen Artikeln zu Konkurrenzpreisen. 10^8« ZttolMen SitkS»st dber ««»»achtet wird Einfamilienhaus in der Bet« navska cesta Nr. 3ü. Die Wch» mlng besteht aus Wche. vier .<^lmmee und Badezimmer. Bei Kauf des Hauses gänstige Z^ah-lunqSbebinqunqen. 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