Nr. 5. Freitag, 8. Jänner 1886. 105. Jahrgang." Mbacher Zeitung. Pos'Versendung- naming sl, l5. halbjährig fl. 7.5.0. Im läomptoir^ i >! Fns?rat 'bs« .^ ?'"' di. Z.'steN».,ss in« H.i'w'n»n,'j«yriss ss" ,.' - Insert!o,.i<<,cl.iir.- stir Dic „^'aidachcr Zeit»»«'' «rschcint täglich mit Nusnahm« bei Conn- nnb ffcicNage. Dic Administration bcsinbct sich Vnhnbofstrasie >5>, dic Nldnrtlon Wicnclfisasic 15. — Unfranlirrle Vlies« werden nicht angcnommc» und Maüiiscriplc nichl zurüclssrstcllt. Amtlicher Weil. Der Minister und Leiter des Justizministeriums yat ernannt: zum Staatsanwalts-Substituten in Cilli den Bezirksnchtcr in Mottling Franz Trenz und znm Director der Hilfsämter bei dem Obcrlandcsgerichte in Graz den Director der Hilfsämtcr bei dem Landes-gerlchte daselbst Franz Appelmann. druckp^"^' N'.Z!!" INN wurden in der l. k. Hof. und Staats. «"""I des ReichHiMattes, vor-'"„fin blos, m deutscher Ausgabe, ausgeacben und versendet. Das I. Stück enthält unter ^' ^ ,.3 Verordnung des Ackerbanministeriums i,n Einuerneh-i««^""s ?"« Ministerium des Innern vom 18. Dezember i««5 betreffend die Instruierung der technischen Pwjecte ,,.3?^^'"""^"' '"lchc aus dei>, staatlichen Meliora t.ons-Fondc nuterstüdt werdeu sollen; l' ^ .,°'^ ^crorduunss des Acterbaummisteriums im Einverneh-i«ur"'r . «" Ministerium des Innern uom 1». Dezember i»«^ betreffend die Einrichtung und Vorlage der General-proiecte fur Untcruehlnen zur uuschädlichen Ableitung uou Gebirgswässern (Wildbachverbauungcn). Das II. Stück enthält unter Nr. 3 das Gesch vom 27. Juni 1885, womit das Gcsch vom ". April 1875 (N. G. Bl. Nr. 6l), betreffend die Maßregeln gegen die Verbreitung der Reblaus (pl^Ilaxora v»,»l^rix) tl)e,l»ueise abgeändert und ergänzt wird; ^ f/.n^"°^nung des ssiuauzministerimuö wm 20. Dezeniber de^p^^s^^^^ des Merbauminister'iums vom 20. De° te en u«. ^kKlfmd d,e an Seite der politischen Landes-n 3b/^ « Aclcrbaunlnustcriulns als sachliche Beirüthe Nn ..'"..'"^°"sMngelcgenl)elten fungierenden Eom.nissioncn; z^nb«?'««?°?'!''"^?^'"""'""''sterimns vom 18. De-Nr'zVVel^ "' ""'lassnng der Zolla.nts.E,po- Das III. Stück enthält unter / ^^^^,7" ''Im'". 1««« für die ^' ^ ^^ub^^^^^b^^elsministeriums von. 4. Jänner 1««'^cr das Erlösche» der Concession von. ,4. Jänner MchrM ' ^ l'lr die Eisenbahn Vistrih Wallachisch- Vichtamtlicher Hheil. Kraiu und die Eijcnbahntarisc. lSchlnss.) Es ist bereits öfters in Petitionen hervorgehoben worden, dass der Getrcidehandel und die Mühlen« iudustrie in Kraiu in eine überaus missliche Lage gerathen sind. Dies ist nach Ansicht der bethc'iligten Kreise vorzüglich dem zuzuschreiben, weil für den directen Getreide- uud Mehlvcrkehr von Budapest uach Trieft und Fiume begünstigte Tarife gewährt und deren analoge Anwendung kraiuischcn Stationen und von diesen namentlich der Station Laibach nicht zugestanden wird. Diese für Kram misslichen Verhältnisse bilden fortwährend Aulass zu Beschwerden, welche von den betheiligten Kreisen wiederholt zur Keuntuis der k. k. priv. Südbahu und auch der Eisenbahntarif-Enquötc gebracht wurden. Allein dies hat eine Abhilfe nicht geschaffen, im Gegentheile, es wnrdc mitgetheilt, dass neue Er-mäßiguugen im Jahre 1884 von' Sissck. Bares nnd den ungarischen Stationen bis Budapest nach Görz, Cor-mous, ferner von Bares nach Tirol gewährt wurden, wohin die kraiuischcu Mühlen in früherer Zeit nicht unbedeutend gearbeitet haben. Es ist eine wesentliche Er-mäßignng auf Getreidebezüge von den ungarische» Stationen nach Leibniz gewährt worden, die Laibach nicht zugestanden werden wulltc. Dies ist um so unerklärlicher, weil nach dem Differentialtarif-System bei größerer Entfernung der Einfallsfatz per Centner nnd Kilometer stets abnimmt, die Stadt Laibach demnach einen billigeren Frachtsatz per Centner und Kilometer beim Getrcidc-bczugc aus Ungarn genießen sollte, als die Station Leibniz. Weiters werden dem Getreide-Lagcrhanse in Marburg bedeutende Tarifbcgünstiguugcn, namentlich alle directeu Tarife im Reexpeditiousverfahren eingeräumt. Der crgcbeust uutcrzeichuete Laudesausschuss ist weit davon entfernt, anderen Orten nud Etablissements die Begünstigungen zu missgö'nncn; allein man kann sich nicht verhehlen, dass im Falle, als andere Handelsplätze und Mühlenctablissements mehr oder weniger bedeutende Ermäßiguugeu der Tarife erreichen und Laibach fowie die andern krainifchcn Stationen der Südbahn dazu auserfehen fein sollen, die höheren Tarife zu bezahlen, der Getreidehandel und die Mühlenindustrie gauz unmöglich sein und dadurch Kram seinen sehr alten, früher sehr bedeutenden Getreidehandel und seine alte, bedeutende Mühlenindustrie verlieren wird. Diesem Uebclstande würde jedoch abgeholfen werden, wenn wenigstens Laibach in den süb-nord-öster-rcichisch-ungarischcn Verbandverkehr aufgenommen nnd auch in Tarifen verhältnismäßig so behandelt werden würde, wie die im besagten Vcrbandverkehre befind' lichen Stationen. Aehnliche Klagen werden bezüglich der Tarife für Schnittholz, Rnndholz, Zündholzdrähte und dergleichen laut, uud dass es deu hicrländigen Holzhändlern trotz der wirklich sehr ungleichmäßigen Behandlung in Tarifen, trotzdem, dass die Tarife der Kramer Sta« tionen höher sind, als die in Kroatien, Steiermart, Kärnten :c., möglich ist, Holz in den Verkehr zu bringen, ist zumeist nur dem zuzuschreiben, dass sie Re-factien erhalten nnd dass der Waldbesitzer in den meisten Fälleu gezwungen ist, das Holz um einen Preis zu vcrkaufeu, mit dem nicht das Holz. sondern nur der Arbeitslohn und die Zufuhr zur nächsten Bahnstation bezahlt werden. Dafs dies zur Unzufriedenheit führen muss, dass mau bei solchen Tarifen nicht beweisen kann, dass die neuen besseren Cummnnicationsmittel den Wert des Waldbesitzes erhöht haben, ist wohl einleuchtend. Der ergcbenst unterzeichnete Landesausschuss sieht zwar vollkommen ein, dass die Bahnverwaltungen durch Eiuführung billiger Tarife es ermöglichen, dass der Salzburgcr, dass der galizische Waldbesiker und andere ihre Productc mit Erfolg auf den Markt in Trieft bringen können, dass diese den Welthandel beleben ; allein es kann uach der festen Ueberzeugung des Unterzeichneten dies geschehen, ohne dass der Trieft so nahe gestellte Kraiuer Waldbesitzer, Kramer Geschäftsmann lcideu würde, der doch zumeist einen Theil, ja den größten Theil des Nutzcus dem Triester Handels» manne lassen muss. Das hohe k. k. Handelsministerinm wird gewiss nur Dank ernten, wenn in dieser Sache eine billige, gerechte Aenderung eingeführt wird. Beschwerden wurden writers laut wegen der Tarife für Holzstoff, Holzdcckeln. Mauufaetur-, Thon-uud Glaswaren, Porzellan, Zucker, Petroleum, Knochen- Feuilleton. Nach den Festtagen. n-'"^ ^^ ö" den angenehmsten Selbstmordartcn U"U '^ ^ womöglich in einem lauen Bade — U"b"n zn "ffnen uud laugsam zu verbluten. Eine !.,«. ^ U°^' eu" wollüstige Ermattnnq über- ommt den Menschen, uud halb unbewusst. vou freuud-,N. ^'""" umgaukelt, fchlummert er ins Jenseits . n^ ?'s unleugbaren Vorzüge dieser Selbstveruich-besonders unter den geschmack» Ev rä n k"ustlerlsch augehauchten Lebens- u.ch Todesgesichert Alterthums, eme große Verbreitung sz -^ "Ä'r "A'. welche Gedankenverbindung mir als ich d.e Ueberschrift dieser Zeilen aufs Papier warf ein langsames Verbluten vor das geistige Auge brachte Wahrscheinlich war es der anämische Zustaud meiner Brieftasche, alls der währeud der verflossenen Festwoche tropfenweise Gulden nm Gulden sickerte nnd die jetzt infolge davon an lebensgefährlicher Erschöpfnng leidet, welcher diese VmMung heraufbeschwor. Und sie ist so schüu und so neu. diese Brieftasche, die eleganteste/ antz dem hcüdm Dutzend, welches mich am WechuachH-' abend in BerzweifllMli brachte. Sonne, Mond nnd Sterne sind m Golddruck ans das schwarze Lcder gepresst. Aber was nützt der Mantel, wenn er nicht gerollt, und die schönste Brieftasche, wenn sie nicht gefüllt 'lt.'' Die astronomischen Figuren auf derselbe» sse-wmnen ihrem trostlosen inneren Znstand gegenüber "»e ironische Bedeutung für mich: die MoltdM'ttcl ,.?""ern mich, wie weit es noch bis zum ersehuten "«Men Eist^l jst. hj.. Lcier mahnt mich schmerzlich "" ou schlechten Honorare sür lyrische Gedichte in unserer poesielosen Zeit, der große uud klciuc Bär an die großen und kleinen Bären, die man mir mit den lauten, aufrichtigen und herzlichen Glückwüufchcn, hinter denen sich ein leise gemurmeltes «Hol' dich der Teufel!» birgt, aufgebunden, sowie an jene. welche aufzubinden ich mich genöthigt seheu dürfte; der Hund scheint mir derjenige zu seiu, auf welcheu ich iufolge der fiuauzicllen Verblutuug zu kommen alle Aussicht habe. uud was die Jungfrau betrifft, so fällt mir dabei die gestickte Atlas-Bonbonniere ein, welche derselben als 6!,l-onn6» zu Füßcu zu legeu ich mich verpflichtet fühlte, uud welche bald, ihres süßeu Inhaltes beraubt, mit zahllosen Geuossiuucu unbeachtet verstauben wird. Ocsfue ich aber die Brieftasche, so starrt mir aus der grausen Leere höhnisch der Kalcudcr entgegen, mit dem ihr Inneres montiert ist. Dreihundcrtfünfundsechzig Tage uud iuuerhalb derselben noch einmal Weihuachtcu uud uoch einmal Neujahr! Ich kaun nicht leugnen, dass das finanzielle Verbluten weniger Reize uud Au-nehmlichkeiten besitzt, als dem physischen zugeschrieben werden. Die Symptome der Ermattuug uud der Schwäche sind allerdings dieselben, aber die Beiwörter «köstlich» und «ll'Mistig, sind in dicfcnl Falle entschieden nicht anwendbar. Auch die Träume, welche uns dabei un^ YMMn, hlchcn einen wemgcr srenndUchm Ehcncv^n^ sle zeilM nns im Ocnmchcil' in den drohmöm Oe-/ stalten vun nnqmttiertcu Rechnungen, Zahlungsaufträgen nnd Exeeutiunscrlässen die möglichen Folgen dieser pecumärcn Adcröffnuug. Ich weiß wohl, dass ciucr — allerdings von der Wissenschaft nicht wWändig uegl.anma.ten — Bchcmvwna. znsolgc sich der Pelikan die Brust öffnet, um feine Jungen' zn atzen; aber er thut dies eben für sriuc Iuugeu! Dagegen habe ich noch me von einem Pelikan 'gehört, der Hausmeister, Kellner. Marqncnrc, Vricsträacr. Zimmcrputzcr nnd ähnliche Kategorien gewiss höchst achtbarer Staatsbürger mit seinem Hcrzblute uährte. Der Wcihnachtsaderlass mag noch hingehen. Das Herz, der Geist, die Phantasie spielen bei demselben eine Rolle. Ein seliges Kinderlächeln, ein dankbarer Blick aus schönem Auge, der warme Druck einer kleinen weißen Hand, wer könnte dem gegenüber prosaisch und engherzig genug sein. um an den schnöden Mammon zu dcuken, mit dem wir uns diesen süßen Lohn erkaufen. Gibt es überhaupt Zahlcu und Ziffern, welche solchem Genusse gegeuüber ins Gewicht fallen können? Auch kann dabei unsere Eitelkeit kleine Triumphe feiern. Wenn es uns gelungen ist, eine neue sinnige Ucberraschung zu fiudcu, wenn unfere Phautasie die uuscrcr Nebcubuhlcr um die Gnnst eines reizenden Kindes oder eigentlich um die ihrer reizenderen Mutter überflügelt und einen glänzenden Sieg davongetragen hat, wenn uuscr Gcschcuk ciuen Ausruf des Staunens und Entzückens von rothen, blühenden Lippen lockt, dauu versinkt das mahnende Gefpenst der unsaldierten Rechnung in das ewige Nichts, in die unendliche Leere; freilich mir, um sich. wie der Phöuix aus der Asche, bald genug wieder drohend zn erheben. Aber das Nen/aHr mit seinm nnch/erncn Tm?l-yeldern, nn< ^vn^ nncMMich evng^riebcnen Steuer»: M/m ich dttn Hai/smMer den Obolus in die plumpe, rothe Hand drücke, dann erwachen keine anderen .^"^ ncrungeu in meiner Seele, uls die an die Vlerm-stuudcn, die er mich in Kälte, Schnee oder Regen an der O/ocke zerren ließ, che es ihm beliebte, M) oen Umarmungen des Traumgottcs zu entreißen, ooer an die verspätete Ueberqabe von Telegrammen "nd Vneftn. Der Marqueur, der del, Trinkgeld am Neujahrstaae auf die Kaffeetasse legt lächelt spöttisch, als wollte er sagen- «Mißt tm noch, wle ich dich Laibacher Zeitung Nr. 5 36 8. Jänner IMl. mehl, Pflaumen (Zwetschken), Kleesamen, Feigen, Can-diten, Eisen, Eisendraht, Drathstiften n. s. w. Um nachzuweisen, dass der Handel in Laibach bei den bestehenden Tarifen thatsächlich leiden und immer mehr sich verringern muss, will der ergebenst Unterzeichnete Folgendes anführen: Bei directer Waggonladung von 10000 kg Zucker beträgt die Specialbahnfracht nach: Tricst, Görz. Pola: von den mährischen Stationen: Lundenburg 1,48; 1,518; 1,78 Rohrbach . 1,568; 1,606; 1,868 Während die Bahnfracht bei directer Waggonladung nach Laibach von den Stationen Lundenlmrg fl. 1,833 pr. 100 kß Rohrbach . » 1,969 . 100 » beträgt. Eine Waggonladung Zucker von Rohrbach nach Görz spediert legt um 167 kni mehr Weges als nach Laibach zurück und kostet an Fracht 36 fl. per Waggon weniger, als nach Laibach. Ein Görzer Kaufmann ist somit in der Lage, den Rohrbacher Zucker franco Station Adelsberg um 22 kr. per 100 KZ billiger zu lieferu, trotzdem der Zncker von Laibach 269 km zurücklegt, weil die Fracht bei Waggonladungen nach Görz 1,606 st. und von Gürz nach Adelsberg 0,46 fl., somit zusammen nur 2,066 fl. beträgt, während der Laibacher Kaufmauu, der von Adelsberg nur 65 km entfernt ist, für die Waggonladung nach Laibach 1-969 fl. und die Fracht nach Adelsberg 0,32 ft., zusammen 2,289 fl. zu bezahlen hat. In gleich ungünstigem Verhältnisse steht die Geschäftsverbindung Laibach < Pola. Laibach ist vermöge der Lage berufen, nachdem die Zollschranken in Istrien gefallen sind, das Geschäft in diesem Lande zu culti-vieren; allein auch hier tritt dem Laibacher Geschäftsmanne der Frachtsatz hemmend entgegen. Wenn derselbe nicht direct die Zuckerladungen nach Pola dirigiert, was für ihn jedenfalls kostspielig und umständlich ist, so beträgt die Fracht uach Pola, wenn der Waggon auf der Station Laibach auch nicht umgeladen wird, und zwar von Rohrbach bis Laibach 196,9 fl. uud von Laibach bis Pola 71 st., zusammen 267,9 fl., gegen directe Verladung 186,6 fl., somit 81 fl. mehr, welcher Betrag bei dem Artikel Zucker den hiesigen Kaufmann absolut concurrenzunfähig macht. Aehnlich verhält es sich mit dem Artikel Petroleum. Der Specialtarif für Waggouladungen beträgt von Trieft nach: Laibach 30 fl. per Waggon, Oraz 70 fl. per Waggon, Wien 114 fl. per Waggon, während für einen in Laibach aufgegebenen Waggon nach Graz 92 fl. gezahlt werden muss.' Zählt man dazu die Fracht von Trieft nach Laibach mit 30 fl., so beträgt die Fracht von Trieft nach Graz, wenn ein Laibacher Kaufmann Petroleum uach Graz verkaufen wollte, 122 ft. Nach Wien hätte ein Laibachcr Kaufmann für eine Waggonladung Petroleum 152 fl. zu zahlen, uud wenn er die Fracht von Trieft bis Laibach mit 30 fl. dazu-zählt, so würde ihm dic Fracht für eine Waggonladung Petroleum 182 fl. zu stehen kommen. Aus dem sieht man, dass der Laibacher Kaufmann, trotzdem der Platz auch für den Petroleumhandcl unstreitig fehr günstig gelegen ist, mit Petroleum nach Graz oder Wien unmöglich handeln kann, da ja die Differenz bei der Fracht nach Graz 52 fl. und nach Wien 68 fl. per Waggon ausmacht. In Laibach entstand vor einigen Jahren eine Knochenproducteu- und Leimfabrik, die infolge der dnrch das Entstehen dieser Fabrik eingetretenen Erhöhung der Kuocheupreise auch den Handel mit Knochen gehoben uud sehr vieleu Leuten Verdienst bringt. Da die Lcimpreise sehr gefallen sind, so ist es für die Fabrik eine Lebensbedingung, dass sie das Knochenmehl verwerte. Dies kann jedoch nur in Deutschland mit Erfolg geschehen, weil in Oesterreich eine Concurrenz mit den Wiener und Grazer Fabriken nicht möglich ist, strain aber wenig Knochenmehl consumiert. Nach Dcutschlaud kann aber Knochenmehl uur dann verkauft werdcu, wcuu die Firma durch ciucu güustigcn Tan! nicht allein von der Südbahn, sondern auch von dci> übrigen betheiligten Bahnen unterstützt wird. Aetreffeud Mauufacturwareu verweist der tt' gebcust unterzcichuete Landcsausschuss auf die fulgciide Tabelle: Fracht für Manufacturwaren per 100 kg in Kreuzern österr. Währ. von Viclitz Vrünn Iägcrndorf Prag Ncichmbcrg Warnsdorf Wien Zwittau nach '"l"! II > I I Ü^s"l I "l7^ l's II s I > II s"l 1 !I Laibach . . . 498,2 394 379,8 292 479.3 386,8 412,4 324,7^447 1364,?1486 384,7 268 ^ 204 430,9 32i;,3 Trieft .... 317.8 316,6 255,8 255,4 465,3 397.3 298,6 298,6 328,4 328.4 326 326 264 ,96 281.1 278,5 Fiumc .... 329,7 328,5» 255,8! 255.4 465.3 397.3 308,6 308.6 338,4 338.4 336 336 264 1!)l> 2<.»0,8 2«7,!> Oürz .... 323.5 322,3 261,5 261.1 587.8 407,3 304.3 304,3 334,1 334,1 331.7 331,7 386 206 286,8 284,2 Marburg . . 401 303 307 209 405,3 307,3 420 322 461 363 492 394 204 106 357 259 Betreffend Pflaumen (Zwetschken) uud Klcesamen wird auf folgende Angaben verwiesen: Frachtsätze rednciert auf Guldeu in Gold per Tonne (1000 k^.) bei Aufgabe von vollen Waggons. Pflaumen (Zwetschken): nach von Laibach von Trieft Augsburg.......fl. 19.45........fl. 20.92 München.......' 17.60......... 16.68 Stuttgart.......» 24,85........» 20.92 Negensburg......»19.85........»21,58 Ulm.........» 22,—......... 20,38 Mainz........»29,15........»21.58 Straßburg......' 30,05......... 24,36 Basel........» 29,55......... 19,36 Kleesaat: Augsburg (uon Laibach existieren dafür st. 17,88 München keine direeten Tarife, und die » 13,04 Stuttgart Tarife uun Vahu zu Vahn ' 17,04 Magdeburg sind weit höher als die neben » 29,48 Hambnrg angegebenen directen Sähe) » 34.68 Stettin , 28,32 Der ergebenst unterzeichnete Landesansschnss glaubt im Vorangehenden nachgewiesen zu habeu, dass die Beschwerden der betheiligten Kreise gerechtfertigt sind uud eiue Abhilfe dringend nothwendig ist. Indem ml» derselbe crgebenst ersucht, dass das hohe k. k. Handels-Ministerium zur hochgeucigten Kenntnis nehmen wolle, dass hochdemselben der krainische Landtag für die Erniedrigung der Personen- nnd Frachtentarife anf dci' Staatsbahnen und für das bisher wcgeu der Eisctt' bahntarife bei der k. k. priv. Südbahu Veranlasste dc» Dank ausgesprochen hat, stellt er das weitere ergebenste Ersuchen: Das hohe k. k. Handelsministerium geruhe fich bc-wogen zu finden, seinen hohen Einfluss dahin geltend zu machen, dass die k. k. priv. Südbahn den Persom'»-tarif erniedrigen und für die Statioueu iu Kram nicht uugüustigere Frachtentarife feststellen möchte als fill die Stationen in anderen Ländern, dass writers die k. k. priv. Südbahn nnd die übrigen betheiligteu NalM vcrwaltuugen, uud nntcr diesen insbesondere die t. k> Gcucraldircctiou der österreichische,! Staatsbahueu, die Landeshauptstadt Laibach in den süd-nord-österreichisch" ungarischen Verbandvcrkehr aufnehmen möchten. Politische Uebersicht. Inland. (Die Ausgleichsverhandlungen) sind in Wien wieder aufgenommen worden. Tisza. Szapary uud Szcchenyi sind in Wien. Die Verhaudluugeu betreffe» iu erster Linie die Zoll- und die Vaukfrage. Die Verhandlungen der Zollconferenz, welche jüngst in Bndapest stattfanden, haben nicht zu der angestrebten Einigung in der Zollconferenz geführt. Nunmehr werden die Minister jene Fragen iu Berathung ziehcu, über welche ihre Delegierten zu keiuer Verständiguug gelaugeu konnten. (Gebürenpflicht für Arbeitsbücher.) Das k. k. Fiuauzmiuisterium hat entschieden, dass bei Arbeitsbüchern für gewerbliche Hilfsarbeiter, welche bekanntlich nur dann, wenn sie zugleich als Reise-Urkunden dienen, der Gebür von 15 kr. unterliegen, auch in. Falle, wenn sie ursprünglich die Rciselegitimation nicht enthalten, sondern die bezügliche Clausel erst später bci' gesetzt wird, für die Eintragung derselben die GebA von 15 kr. zn entrichten ist nnd dass die Eintragung» weiterer Legitimationsclausclu, wcuu dicselbeu uur ^ Verlängerungen der eingetragenen Reisebewillicumgeo anzusehen sind, ohne Rücksicht auf dic Dauer der Verlängerung teiuer Gebür unterlicgeu, weil sic den i" den Wanderbüchern eingetragenen NcisebcwillignmPl gleichzuhalten sind. (Zur Sprachcnfrage in Galizien.) Die eindrucksvolle Rede des Bischofs Pelcsz im galizischc» Landtage hat einen vollständigen Umschwung in tn'l Stimmung der polnischen Abgeordneten herbeigeführt. Die Rückleituug des Antrages Rumauczuks an dc» Schnlausschuss mit der Weisuug, uoch iu der laufende» Session neue Auträge vorzulegen, wird allgemrin da< hin gedeutet, dass uunmehr die Aunahme des Antrags immer auf die verlangte Zeitung warten ließ, wie ich dir deine Melange stets in einer anderen Farben-Nuance brachte, als diejenige, an welche du gewohut bist, wie ich das Ecktischcheu, an welchem du zu lesen, zu tränmcn oder zu spielen liebtest, gleichgiltig von Zufallsgästen in Beschlag nehmen ließ? Weißt du das alles noch? Aber ob du es noch weißt oder nicht, ist mir ganz gleichgiltig. Zahlen musst du doch!» Der Barbier, der uns am Neujahrstage rasiert, nimmt sich vielleicht ausnahmsweise ein wenig inacht; aber wir können die zahllosen Wundenmale nicht vergessen, durch welche er das Jahr hindurch bemüht war, uns jenem Märtyrer, welcher lebendig geschunden wurde, zuzugesellen. Keine der Gestalten aus dem wilden Heere, das uns mit ausgestreckten offenen Händen und mit dem Indianer-Kriegsgeheul der Neujahrswüusche iu schauerlichem Reigcu umtanzt, weckt andere als unangenehme Reminiscenzen in uns. Die Nachlässigkeiten, unter denen wir das Jahr hindurch gelitten haben, müssen jetzt in Barem anerkannt werden. Es ist ein fürchterliches Stellen wir im Hauptbuche der Weihuachts- und Neujahrsrechuung dem Soll das Haben gegenüber, so gestaltet sich die Sache noch schlimmer. Wenn man nur Geschenke zn machen und keine zu emftfaugen hätte, so ließe sich das noch ertragen. Aber auf ein Geschenk, welches einem wirkliche Freude bereitet, sei es durch seine Schönheit, Zweckmäßigkeit uud Siuuigkeit. oder durch die Hand, die es geboten, die freundliche Absicht, die es inspiriert hat, kommen Dutzende von solchen, dercn Banalität uns erbittert, die unsere Wohnung und unsere Möbel mit lästigem Kram überfluten, die sich alljährlich nlit schauerlicher Natnrnothwcndigkcit, mit der Unerbittlichkeit des Verhältnisses wicderhulen. Mir graut, wenn ich an all die Brieftaschen, Kalender, Cigarren- taschen und Cigarreuspitzeu, Feuerzeuge und Aschenbecher, Schreibmappen und Leseleuchter denke, welche alljährlich wehrlose Junggesellen wie in einer Sündflut zu ertränken drohen. Zum größten Glücke sind die eigenhändigen Handarbeiten aus der Mode gekommen, und man hat auf die Productc der Leder-Industrie uicht jeue zarte Rücksicht zu nehmcu. jeue äugstliche Sorgfalt zu verwenden, welche die Polster, Schlummerrollen, Hausschuhe uud Portefeuilles einer alten reichen Erbtante in unserem eigensten Interesse beanspruchten. Und doch -^ wir sind ungerecht uud undankbar! Hand aufs Herz, möchteu wir sie missen die schöne, fröhliche Festzeit, trotz aller uothgcdruugcnen Budget-Ueberschreituugen, trotz aller gleichgiltigen oder heuchlerischen Glückwünsche, trotz aller Uebcrflutuug mit Leder« und Bronze-Artikeln, trotz aller unvermeidlichen Bonbonniüren-Spenden, ja selbst trotz des Katzenjammers, den uns nur zu oft der Sylvester-Punsch als Neujahrs-Augebinde zurücklässt? Wir möchten es nicht, denn die Erinnerung an die selige Zeit der Kindheit erhellt und verklärt sie. Es zieht doch wie ein Hauch von dem Harzdufte der Weihnachtstanne durch unser erkältetes, ernüchtertes Gemüth, es duftet doch von wohlriecheuden bunten Kerzen durch unsere Seele, und linser Herz schlägt doch schneller, wenn das Bild des Momentes vor unser geistiges Auge tritt, in dem die Muttcr die strenge gehütete Thür des Gemaches öffnete, in dem der glänzende, gabenreiche Ehristbaum praugte. fl., ebensoviel die Bedeckung. Aus dem Rechnungsabschlüsse pro 1884 ist ersichtlich, dass für Jagdkarten die Summe von 2342 fl. zu Gunsten dieses Fondcs eingegangen ist, 648 fl. aber noch rückständig bleiben. Abg. Kersnik berichtet namens des Finanzausschusses über den Rechenschaftsbericht des Landesausschusses, betreffend die Landesnnterstützungen, und beantragt, denselben zur Kenntnis zu nehmen. Abg. Pfeifer weist bei dieser Gelegenheit auf die großen Elemcntarunglücksfälle in Unterkrain dnrch Hagcl. in Overtrain durch Wasserschäden hin. die mehrere hunderttauscud Guldeu betrageu. Die Unter-stütznng Sr. Majestät ocs Kaisers nnd des Landes seien leider nicht genügend, insbesondere für jene Orte, wo der Wein die einzige Frucht für die Steuerzahlung ist. Redner beantragt schließlich: «Die hohe k. l. Regierung wird ersncht. auf Grundlage gepflogener Er. Hebungen dcn durch Elemcntarschäden des verflossenen Jahres geschädigten Landbewohnern eine Staatsunter-stützung und Erleichterung bei der Steuerentrichtung zu erwirke».» (Angenommen.) Abg. Dr. Samec berichtet namens des volkswirtschaftlichen Ausschusses über dcn Rechenschaftsbericht des Landesausschusses. betreffend die Mittel gegen den Brantweingcnuss. Dcr Berichterstatter sagt, er müsse die sciuem umfangreichcu Berichte angeschlossenen Anträge im ersten Punkte abändern, da inzwischen einc Zuschrift des hohen Landespräsidiums. betreffend den in der vorigen Session des Landtages der hohen Regierung übermittelten Gesetzentwurf gegen den Brant« wciugcnuss. eingetroffen sei. Der Berichterstatter bringt dieselbe zur Verlesung, uud beziehen sich die Haupt« Pointen gcgcn dic Acccptierung des in Rede stehenden Gcsctzcntwurfes seitens der k. k. Regierung darauf, dass derselbe mit der Gewcrbc-Gcsetzgebung nnd der Gewerbe-Ordnung. welche in den Wirkungskreis des Neichsrathcs gehören, nicht in Einklang steht. Redner erklärt, er stelle somit folgende Anträge: 1.) Die hohe Regierung wird dringlich ersucht, dem Reichsrathe einen Gesetzentwurf, giltig für das Land Krain. gegen den Brantweingcnuss und gcgen die Trunksucht vorzulegen. 2.) Die hohe Rcgicrung wird dringendst gebeten, es möge die Bestimmung im tz 7 ihrer Ausführungs-Vcrordnung vom 12. Jänner 1885, betreffend die Ein-hcbnng dcr Landcsnmlage von 3 fl. pr. Hektoliter auf gebrannte Flüssigkeiten, dahin abgeändert werden, dass kein Quantum zum Gcuussc verwendeter geistiger Flüssigkeiten (außer in Apotheken) dcr Versteuerung mit der Landesauflage entzogen werden darf. 3.) Der Landes-ausschuss wird beauftragt, die Frage zu erwägen, ob es für den Landesfond nicht von Vortheil wäre. wenn die Landesumlage auf gebrannte Flüssigkeiten nach ihrer Stärke, nämlich dcr Menge des Alkohols, welchen sie enthalten, berechnet werden würde. 4.) Die hohe Regierung wird ersucht, es möge im verfassungsmäßigen Wege das Gesetz vom 23. Juni 1881 vor allem bezüglich dcr gerechten Vertheilung der Stener vom Verkaufe und Äüsschanke gebrannter Flüssigkeiten abgeändert werden. Zum ersten Plinkte der Anträge meldet sich Abgeordneter Klnn zum Worte und empfiehlt in längerer Rede der Rcgicrung die Bekämpfung des stets sortschreitcnden Brantwcingennsses in Krain, welcher immer weitere Kreise zieht uud das Volk moralisch und physisch zn ruinieren droht. Ein ganz gleiches Gesetz, wie es dcr Landtag im Gesetzentwürfe im vorigen Jahre empfahl, bewährt sich ausgezeichnet in Kroatien, ohne die Spiritusfabrication zu schädigen. Redner sagt, die Vrantweinpest sei schädlicher als die Phylloxera, die Cholera und die Rinderpest, gegen welche Epidemien die hohe Regierung mit Recht unter allgemeiner Zustimmung energisch auftrete. Der Vrantwein Hanse viel ärger als ein K'ricg. er morde das Volk langsam aber sicher. Schon mit Rücksicht auf die Wehrfähigkeit der Bevölkerung Kiains, welche infolge des Schn^.ps-genusses von Jahr zu Jahr sinke, solle die Regieruna dagcgcn energisch anftreten. (Beifall.) Bei dcr Abstimmung werde» sämmtliche Anträge des volkswirtschaftlichen Ausschusses angenommen. Die Petition des Schulausschussrs der gewerblichen Fortbildungsschule iu Laibach wird dem Landes-ausschusse zur Berücksichtigung zwecks entsprcchcllder Subvention in dem Falle abgetreten, als die Rechnung über die Verwendung der Gelder vorgelegt wird; desgleichen wird auch das Gcsuch des Karl K" tan, Werkmeisters im k. k. Zwangsarbcitshause. um Unterstützung an dcn Landcsausschuss gewiesen. Dem M-losophcn-Untcrstiltzun.asvcrcin an der Wiener UnwcrMt wird cine Subvcutiou vou 20 fl. bewilligt. Aba Dctcla begründet scmeu selbständigen An< trag auf'Entwurf eines'neuen Straßengesches sür Krain, Laibacher Zeitung Nr. 5 38 8. Jänner 1886. Abg. Dr. Poklukar seinen Antrag auf Bildung einer Wasserschutz-Commission. Da beide Anträge in den Berichten des volkswirtschaftlichen und des Verwaltungsausschusses noch im Plenum des Hanfes eingehend berathen werden, wird sich noch Gelegenheit bieten, auf dieselben zurückzukommen. Abg. Dr. Ritter von Gutmannst Hal berichtet namens des volkswirtschaftlichen Ausschusses über die Eisenbahntarife. Den Bericht und die daran geknüpften Anträge haben wir bereits reproduciert. Die Anträge wurden mit dem vom Abg. Dr. Dolenec beantragten Zusätze: «Der Landesausschuss habe sich bezüglich des Ausbaues der Rudolfsbahn bis zum Adriatischen Meere mit den übrigen sich um diesen Bau iuteressierenden Landesausschüsseu und Corporations ins Einvernehmen zn setzen», angenommen. Der Antrag des Landesausschusses, über welcheu namens des volkswirtschaftlichen Ausschusses Abg. Dr. Ritter von Gutmannsthal berichtet, betreffend eine Petition auf Erlassnng eines Gesetzes über das bäuerliche Erbrecht und die bäuerlichen Heimstätten, entfällt, da in der Allerhöchsten Thronrede vom 28sten September 1885 bereits die Vorlage dieser Gesetzentwürfe im Reichsrathe angekündigt wurde. Hierauf wird die Sitzung um halb 2 Uhr nachmittags geschlossen. — (Veteranen-Verein in Stein.) Seine k. und t. Hoheit der durchlauchtigste Kronprinz Erzherzog Rudolfhat das Protectorat über den Militär-Veleranen-Verein zu Stein übernommen. — (Personalnachricht.) Se. k. k. Hoheit Erzherzog Carl Ludwig hat in semer Eigenschaft als Protector des orientalischen Museums den Grafen Franz Coronini zum Präsidenten des orientalischen Museums ernannt. — (Aus dem Landtage.) In der gestrigen Sitzung des trainischen Landtages wurden eine Reihe von Petitionen erledigt und Abtheilungen des Rechenschaftsberichtes des Landesausschusses verhandelt. Der Herr Landeshauptmann Graf Thurn theilte mit, dass laut einem an das hohe k. k. Landespräsidium herabgelangten Telegramme des k. k. Ministeriums des Innern Se. Majestät der Kaiser geruht haben, dem Beschlusse des Landtages über die provisorische Forterhebung der Landesumlagen für das Jahr 1886 die Allerhöchste Sanction zu ertheilen. Unter den Petitionen, welche erledigt wurden, befand sich auch die der Gemeinde Eisneru um Abhilfe wegen Mangel an Aerzten am Lande. Als Berichterstatter fungierte Abg. Bürgermeister Grasselli, welcher in einem längeren Referate über diese Angelegenheit Bericht erstattete. An der Debatte betheiligten sich auch die Herren Üandespräsideut Barou Wintler und Abg. Dr. Ritter von Vleiweis-Trstenisti. Die Sitzung wurde um halb 1 Uhr nachmittags geschlossen. Nächste Sitzung Montag. — (Christbaumfeier.) Am 6. d. M. fand im hiesigen Elisabeth-Kinderspitale wie alljährlich eiue Christ-baumfeier statt. An derselben betheiligten sich die Stellvertreterin der obersten Schutzfrau, Frau Emilie Freiin von Winkler, mehrere Mitglieder des Verwaltuugs-rathes und eine größere Anzahl vou Wohlthätern und Gönnern dieser Anstalt. Auch wurde das Fest diesmal, wie im Vorjahre, durch das Erscheinen des hochwürdigsten Herrn Fürstbischofs Dr. Jakob Missia ausgezeichnet, welcher sich in sehr anerkennender Weise über dieses echt humanitäre Institut aussprach, das mit so Neinen Mitteln ein so großes Werk der Nächstenliebe ausübe. Anlässlich der Christbaumfeier sind dem Kinder-spitale namhafte Spenden zugekommen, und zwar in Geld, Victualien, Kleidungsstücken und Spielsachen. Letztere wurden vom Herrn Fürstbischöfe und von der Frau Baronin Winkler eigenhändig an die kleinen Kranken vertheilt, und war es wahrlich rührend, die freudigen, dankerfüllten Miencu der so liebevoll Bethcilten zu sehen. Um 5 Uhr endete die erhebende Feier. Möge diese Anstalt auch ferner den edlen Wohlthätern uud Gönuern empfohlen sein, damit sie wachse uud gedeihe zum Wohle der leidenden Kleinen. — (Ausbau der Rudolfsbahn.)Die vom Klagen-furter Gemeinderathe v. Hinterhuber verfasste Petition betreffs Ausbaues der Rudolfsbahn über Loibl-Lack wurde angenommen und der Kärntner Landtag um dcrcu Erledigung ersucht. — (Laibacher freiwillige Feuerwehr.) Als Reinertrag der Christbaumfcier lonute dem Kranteufonde der Laibacher freiwilligen Feuerwehr der namhafte Betrag von 215 Gulden zugeführt werden. Dieses günstige Ergebnis ist in erster Linie dem Wohlthätigkeitssinne nnscrer geehrten Mitbürger und sodann der unverdrossenen Mühewaltung der mit der Veranstaltung des Festes betrauten Mitglieder der Feuerwehr zu danken. Wir entsprechen gern den: au uns gerichteten Ersuchen, Dank und Anerkennung den gütigen Spendern sonne den betreffenden Herren des Festausschusses hiemit auszudrücken. — (Der Laibacher Turnverein «Sokol») hielt vorgestern seine Generalversammlung ab. Wie wir dem Berichte des Vcreiuscassiers Herrn Geb a cntneh-nien. zählte der Verein im verflossenen Jahre 200 Mit glieder. Die Ausgaben beliefen sich auf 1496 st. 69 kr., die Einkünfte auf 1925 fl. 39 kr. Das Vereinsvermögen beträgt 2451 fl. 72 kr. Die für das Jahr 1886 vorgenommenen Wahlen ergaben folgendes Resultat: zum Präsidenten wurde Herr Ignaz Valentincic, zum Vicepräsidenten Herr Felix Nolli, zum Cassier Herr P. Skale^ gewählt; in den Ausschuss wurden gewählt die Herren: I. Paternoster, M. Armic, Ielocnik, Fink, Magolic und Schweiger. — (Vorstellung im Mari a num.) Gestern fand eine Aufführnug des «Hoch Oesterreich!» im Collegium Marianum zu Ehren der Herren Lcmdtagsmitglieder statt. Zn derselben waren mehrere von den eingeladenen Herren mit deut Herrn Landeshauptmann Grafen Thurn an der Spitze erschienen. Der Vorstellung wohnte auch das Clerical-Seminar und das Collegium Alliysianum sammt seiner hochw. Direction bei. Die Aufführung, in welcher beide Landessprachen zur Anwcndnng kamen, befriedigte sichtlich die Zuschauer. Die vielen Arbeiten des Landtages verhinderten die freudig bcwillkommteu Herren an einer genauen Besichtigung des Hauses, zu welcher die Direction dieselben eingeladen hatte. — Das letzte Weih-nachtsoratorium findet daselbst am Sonntag den 10. d. M. um 5 Uhr abends statt. — (Der Verein zur Unterstützung dürftiger Realschüler in Laibach) hielt vorgestern seine 19. Generalversammlung ab. Von den zu Nechmmgs-revisoren gewählten Herren Anton Raic und Karl Pirc wurden die Rechnungen und der Besitzstand pro 1885 geprüft und richtig befunden. In den Ausschuss wurden gewählt die Herren: Dr. Johann Mrhal (Obmann), Friedrich Kriznar (Obmann-Stellvertreter), Franz Kre-minger (Cassier), Franz Levec (Secretär), Franz Eder, Franz Globocnik nnd Emanuel Ritter v. Staub er. Die Einnahmen pro 1885 betrugen 454 fl. 9 kr., die Gesammtausgabeu 320 fl. 93 kr. — (Theaterkrisis in Graz.) Im Grazer Gemeinderathe referierte T>r. Michelitsch über die Theaterfrage und stellte namens der Nechtssection den Antrag: Der Gcmeindcrath erklärt sich bereit, wegen Uebernahme des Landestheaters mit der Landschaft in Unterhandlung zu treten, ersucht aber den Landesausschuss, dass das Landestheater von Ostern 1886 ab im Einvernehmen mit der Gemeinde an einen geeigneten Unternehmer uuter den bisherigen Bedingungen überlassen werde. Der Antrag wurde angenommen. — (Selbstmord.) In der Nacht vom 31sten Dezember hat sich der 72 Jahre alte Knecht Mathias Mikse in Mottling wegen einer unheilbaren Krankheit erhängt. — (Gegen Rheumatismus.) Man nehme 200 Gramm Lorbeerblätter, stoße sie fein, gieße 1 Pfund Provenceröl darüber, koche dies 15 Minuten zusammen uud reibe damit (lauwarm) die schmerzhafte» Stellen ein. Artnst und Aiteratur. — (Landschaftliches Theater.) Zum Benefiz des Regisseurs und Schauspielers Herrn Alexander Saalborn wurde gestern «Graf Essex» von Laube vor ausverkauftem Hause mit einem sehr bedeutenden Erfolge gegeben. Der Benefiziant erhielt einen schönen Kranz mit blaugelben Schleifen. Dass durch die Bemühungen des Herrn Saalborn die Titelrolle mit allen den erforderlichen Einzelnhciteu mit feinem und seltenem Geschmacke ausgestattet wurde, ist selbstverständlich. Nach der großen Scene mit Elisabeth (Frl. Hannau), welche sowohl in Maske als Spiel königlich entsprechend war, sowie nach der Scene mit seiner Frau Lady Nutland (Frl. La-nius), welcher bis auf die Wahnsinnsscene alles glänzend gelang, wurde der Genannte mit den Mitwirkenden zusammen dreimal stürmisch gerufen. Herr Jarno, Jugendfreund Essex' (Graf Southampton) hat uns schon lange nicht so befriedigt, wie in seiner gestrigen Partie; da konnte er sich so recht ins Zeug legen. Lewinsky's schwierige Rolle lag in deu Händen des Herrn Sprinz; derselbe hat nur aus der Erzählung der Towerschlacht etwas zu machen gewusst. Nach bedeutenden Vorbildern hat Herr Weißmüller den Cecil sehr glücklich, Herr Prüller den Nottingham sehr fleißig gespielt, Trotz des angewandten Strebens hat Frl. Lehn er (die Nottingham) nicht ganz durchdriila.cn können; es fehlen begreiflicher Weise noch manche Erfordernisse. Die Herren Gilzinger und Ralowitsch (Jonathan und Ralph) waren richtig placiert. Herr Ditrichstein endlich hat sowohl in Maske als Spiel den Secretär Cuph etwas zu jung genommen. ^- Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wicu, 7. Jänner. Zum Nachfolger Glasers in der Stelle eines Generalprocurators ist der bisherige Geueraladvocat der Geueralproalratur Leopold Ritter v. Cra m e r ernannt worden. Innsbruck. 7. Jänner. Minister v. Gantsch ist mit dem Präsidialsecretä'r Grafen Auersperg abends hier eingetroffen. Prag, 7. Jänner. In der Budgetdebatte des Landtages wurde dem ersten Redner Knotz nach wiederholten Erinnerungen seitens des Obcrstlandmarschalls das Wort entzogen. Der Statthalter widerlegt unter stürmischem Beifall des Hauses die Angriffe Knoh'. Agram, 7. Jänner. In Bauija wurde der Candida! der Nationalpartei, Pavlekuvic', zum Abgeordneten gewählt. Paris, 7. Jänner. Das nene Cabinet ist gebildet, Freycinct Präsident desselben uud Minister für Aeußeres. Die Protecturatsländer wurden den» Amte für alls' wärtige Angelegenheiten unterstellt. Wegen der Arbeiterfragen erhält das Handelsministerium den Name» «Ministerium für Handel uud Industrie». Paris, 7. Iäuuer. Nach einer Depesche des Generals Courcy wurden Ende Dezember in Annam von einer Nebelleubaude eiu französischer Missiouär und gegen 500 Christen getödtet. Paris, 7. Jänner. Der Agence Havas zufolge stoßen die Unterhandlungen bezüglich der bulgarisch-rumelischcn Union auf große Schwierigkeiten, welche jedoch nicht als unübersteigbar betrachtet werden. Sofia, 7. Jänner. Der Fürst ordnete die E>> führung der bnlgarischcn Instizgesetze in Rnmelien cm. Landschaftliches Theater. Heute (ungerader Tag): Dorf und Stadt. Schauspiel in 2 Abtheilungen und 5 Acten von Charlotte Virch-Pfeiffer. Verstorbene. Den 4. Jänner. Francisca Mozina, Bückersgattin, 50 I., Maria« Theresienstraße Nr. 6, Auszehrung. — Anton Semrajc, Kaischler, 50 I., Castellgasse Nr. 12, Auszehrung. Dcn 5. Jänner. Marianua Terlnil, Schneibersgaltin, W I., Franciscanergasse Nr. IN, Lungentuberculose. — Ludmilla Binter, Goldschmicdswitwe, 6!1I., Kralauerdamm Nr. 10, LmMil lähmung. Den 6. Jänner. Stefan Mislevic, Knecht, 7N I., Kul> thal Nr. N, Altersschwäche. , Im Spitale: 1 Den !. Iänner. Maria Princ, Beschers.Lochter, 51 I., allgemeine Wassersucht. Den 2. Jänner. Ialob Stojc, Inwohner, 75, I., ^l»,rn,«mu« 8«nili8. Lottozichung vom 5. Jänner: Prag: 14 28 20 17 11. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. « ZL T» " 3Z Wind Ansicht 17"Z « "'s k-Z? N de« Himmel« Zkß ^ ^§___Z^______ ^Zs 7 Ü. Mg? 731,32' ^U" 'W^schwaU bewiM 1 ?W' 7. 2 » N. 730,88 7,0 SW. schwach halb heiter Schnee 9 » Ab. 732,01 3,8 windstill Regen Negeu Morgens bewölkt, dann zeitweise Aufheiterung, nach 5 Uhl Regen und Nebel; Schneedecke in der Ebene verschwunden. Das Tagcsmittel der Wärme -»- 4,3«, um 6,9" über dem Normale _________Verantwortlicher Redacteur: I. Naglii. ^8c»i>v2l-7 8atin morvoilloux (ganz Seide)^ n 11^» 1»!'»' TNl'j«'»' bib sl, «,45, sin Iß verschiedenen Qua. D sl. 1,1.1 jlll. und ssnnzcn Stiisen »ollfrei in« Hau» da« Eeibcnfabl!l>DeM von > >»> i, -1 > In unserem Verlage erschien: Geschichte Krams mit besonderer Rücksicht auf Cultur-Entwicklung von August Dimitz. 10 Vogen «", Preis broschiert 80 lr,. elegant mit lHoloschm" gebunden I fl. 50 lr. Der geschätzte Herr Verfasser ha« uns mit v"> liege,idem Weite mit einer übersichtliche», zusammenfassr,,^». „ichls Wich» tlges übergebenden und die Cultur-Entwillluna surqsnltiq berück' sichtigcnden, objectiven Darslclluna. der Geschichte unseres engere» Heimatlandes beschert. welche jedem Vaterlandöfreunde eilie gewiss willlommtuc. hochclfrculichc Urctürc seiu wird, Jg. u. MmmlM ck M. Kamlma.. V naSera zalozniätvu je iziöol na svitlu drugi, poinnoženi natis: Poezije S. Greiorffieve. Elegantno vezane In z zlatim obrezkom sta-nejo 2 gold., nevezane I gld. 20 kr. lg. v. Kleinmayr 8 Fed. Bamberg knjigotržnlca v Ljubljani. 39 Course an der Wiener Dorse vom 7. Jänner 1886. N°ch dem 0^^ Comsbl°tte Geld Ware Staats Anlehen. Notcnrente .......83-8« 84' — ^ilbcrrcnte.......«405 84 20 i«54er 4"/,, Slaatslose 25.0 ft, 128 — — — I«UO« 5"/„ ganze 500 „ 13U50I40 — it>8«^er Staatslosr . . iuo „ i70 — l?o 5« l«L4er „ . . 50 „ 108 —l«9-— «ioi'io^Nentenscheine . . per Vt. — — —'— 40 110 !!0 „ PramieN'Anl. k lNo fl. o. W. H7 5NI18- TheihMcg'Vose 4"/,, ion sl, . . I24 2s.i2l 50 Grundentl.. Obligationen (fllr ,<»a si l! -M) 05 »5 — — N'7n »icderuslerrcichische . . . l07-5o!in«-l5 k>"/„ oberösterreichisch« .... iO5>L5!i0<",., sicbenbilrgischc..... i«!!^o,04-!U Geld ware 5"/<, Temcser Vanat .... 103«owsc 5"/„ ><>« sl. . N?'L5117-75 bto. «nlcihe l«?», steuerfrei . l05 —1U5«» Anleben b. Stablgemcindc Wien i0LL0i«3zi5> Anlchen d, Stadtaenicindc Wien (Silber und Gold) .... —'— — — Praniicn-Unl, b. Stadlgem. Wien l2<-20124 «u Pfandbriefe (siir I0U si,> «odcncr. allg. ijslcrr. 4>/,'V«Gl'lb. >2«'25 — — dlo. in 5,0 „ „ 4'/» "/» "" ^ ^" ^ dlo, in 50 « „ 4«/„ . n«'^ !'«.''« dto. Prämien.Schuldverschr.»«/« M 25. !,u 75 L)est. Hypothcfcnbanl i»j. 5>/,"/« 1NU-—I«1'— Oest,.u»l,. »anl vcrl. 5"/„ . . lNL4»i02!)0 dto, „ 4'/»"/» - '«2—IU!<5» dto. „ 4"// . . W'70 W!»0 Una, «Na, Bodcncrcdit«Acticnacf, in Pcft in I. i«ü!» vcrl, 5'/,«/« I03ü5i«4 «5. Prioritätö Obligationen (für luo fl) «Llisabclh - wcstbahn l. Emission il5 7a>!U iU sterdinands-Nordl'ahn in silbcr io5>uoiu«^0 ssrauz-Ioses.Vahn..... !»3 75 !»!>'25 Oolizischc Karl' Vudwin » Vah» V,N. !U«I ZU0 fl. S. 4V«"/„ - 10N^51U!>'75 Oestcrr. Norb»vcstl»ah» . , .108 85X14 1« Siel'enbllraer....... 99 L0 <»!»'7N Geld Ware StaatVbahn 1. Emission . . L0l-—202 — Sübbahn l^ 3»/<,..... ,57----------— „ 5 5«/n..... I8>»^5 —-— Ung,.galiz, Nahn..... 100—100U0 Diverse Lofe (per Stück). kreditlose 100 fl...... l7«-«5l?»75 lliarY'Losc 4N fl...... 41 50 42— 4"/„ Dona»°Dampssch. icwfl. . I14-—!i!4 5s» raibachcr PrämicU'»lnleh. 20st. —— — — Ofcncr ^sc 4<» sl..... « — <5-— Palsfy.i'ose 40 ss..... 3«-z5 38-75 Nolhcn Kreuz. öst. Ges. v. Il»fl. 14— >4 3N N»dols-Vose 10 f>..... i!, <0 i9 «U Salm^'ofr 4« sl...... 5,7 25 5.7 ?k> St,'Ocnoii!-z,'oje 40 fl. , . . 5ü «5 53-5« Waldstcin'?ose 20 fl. ... L!»-«s> ^-75 Windischar«h'l.'ose LO fl . . 38.5 3^75 Vanl-Actien spcr Eliick). Änglo'Ocstcrr. Äanl 200 fl, , 10350l04— Vanlverci», Wicxcr, n>0 fl. , 105-50 we-— Bdncr.-?I»st,.Oest,L00fI.S.<«"/n 2L?-5"l!2» 5" (5rd!.'Ans!,f, Hand,u.G, >»l«sl, z!!!9-30i!»'.»-!!« «ircdiil'anl, ?lllg, Unss. 80Nfl. . 305—305-50 Deftosilenbanl, Nlla.200 fl , 1«3-50I!»4 — EecomvlcGcs.Nlcdr,öst,50Usl, 557— 5«3 — Hvpolhelcnb.. öst. xnno — ^'anbcib.. bst. i»00sl. G.50"/„ ..... 7^>— 7» 30 PerlchrSbanl. Allg. 140 fl. . 148 50 14950 Oclb Ware Nctien von Transport» Unternehmungen. (per Stück), Albrecht.Vahn 2«0 fl. Silber . —'--------— Nliöld'ssium.Vahn i!0<» fl. Silb, 185 »518«- — «lussin-Tüpl, «lisenb. wofl.LM.---------------- Vbhm. Vtordbah» i«o fl, . . l?U—IU0-— Wcstbahn 20« fl. , , , 270—»7Ü— Vuschtirhrader «tifb, 500 fl. L44-— Nnz-Nudwci« ^0« sl, . 215—l,5-50 ,, Sljd.-Tir, III, L. ^«73 2<»0 sl,S. 2«5-252<»5'5u Fcidmands.Nordb, 1000 fl, ÜM. i!»"5 23,0 ftianz-Ioscs.Oahn 200 sl, Silber 211—»,2 — ssünflirchen ^arcserldw!a.V.«0!>f>. llVl, le20'«5 2zl0?5 Grazttöslachcrä,<^,200sl, o,W. —— —'— KahlcnberaLiscnl'ah» lOo fl. . ^ ^ - '— Kaschau Oderb. Eiscnb, 200 sl, S. 14975150-«5 ^c!»bcia°(älcn!0wih-Ias»4— Vild.3loldb,.Verb,.5.2!Hfl.«Vl 1»0'—1L0-50 Iheiß.Bahn l<'0 fl, ö, W. . .»50-50 «51'»0 Tramway-Gcf,, Wr, i?ofl. ö, W, 1»« «01»7 — « Nr,, neu 100 fl, '05 5010« — IransPort'Gesell chaft 100 fl, , 55 — «<»— Ung.«aali,, «lisenb, 2«0 fl, Silber l745,u 175— Ung, Nordostbahn »00 fl, Silber>74 50175 — Ung,Wcftb,(Ra<>b.Gl»,)»oofl.V. I«l»—l«»ü« InduftrleActieu (pcr Stück), Eavdi und ifindberg, Lisen» und Stahl.Ind. in Wien loo fl. . ^'--------— liilenb<,bnw,.i!ciha. I, 8<» fl,40"/< 'oz-s,0iO4-f>o „«ilbemübl". Papiers, u, V..O «5-75 n« 5<» Vil'Ntan.Ocscllsch.. öftcrr..»lpi»e s2?0 »4 «0 Präger EiseN'I«r>,- »o Petersburg .......—— — — Valute«. Ducalc»........ 5 «4 5 «l 20-ssr»ncS-Slü«lc..... !<»«> ,s.-o» Silber......... —— —— Deutsche McichObanlnoten . . «» 05 «l» »5