«M»»«. MMlW 70.1.»,ro.ng »I,. 17S IIont«g, c>«n 7. ^ull 1930 v«n-»ttui»« >. 0Whck»«»«Wl <7«t. W»Wb.»».S0Sy! .WASW«»!.^ IM, ». »«MWilill-KmiÄM« I» »H«?!»«'? >k,i^sivv, >1.4 v«ug»ps«t»«: mon»tl. ZS VIn. »u»? ck» Idtio« ^u»tO«ä «omtt. »S 0t» —'lim«» k ^ t », »WMWWMM »»V»U W > " >D^> l l I W »- »-Mtz NM »W »M«» »» ««,«11»«» H »» » vi Mribom KntMg Montags Ausgabe Schweres Schisssunglück in der Adria Der iugoslavische Salondampfer „Karaglorgle" von einem italienischen Schiff gerammt vftder U«ft«rD«rs«chß w Psrt»ß«l. «.Lissabon,«. Juli, 'te Behörden kamen wieder einmal ei-Verschwörung auf die Spur, die den Zturz des gegenwärtigen Regimes und die Einsetzung einer neuen Regierung zum Aie« hatte. Vro^e» Aufsehen rief der Umstand irvor, daß Oberst «lmeida verhaftet wur« ?; ergalt als da» Haupt der revo-lutionören Bewegung. Auch zahlreiche Zivilpersonen irden unter Verdacht, an der llmsturzbe« ?MNg beteiliqt zu sein, festgenonrmen. ? mmunWchi Dem»nftratt«nen gegen Psle«. SM. L ille, S. Juli, dem polnischen Konsulat in Lille ver ^Maltete eine starke Gruppe von Ai^mmu-)istkn Demonstrationen, wobei alle Fenster-jtikien eingeworfen wurden. Hiebei erlitt ?r Konsul nicht unerl^bliche verletzunqen. ln dnS li^nsulatßaebüud? wurden Plakat? ntnden Inhalte» geNebt. NnwetterkatastrsPlhe. RO. San Sebastian, 6. I tli. luß goria M wkolge der anljnlten« Z.^'ften^ise der letzten ^ge au» den U-ern getreten und Vberfchwemmte breite Sandsti^che fruchtbaren Boden». Die Ernte jilt al» verloren. Ein schwerer Sturm ver-lcht« in der Stadt goria ungeheuren »den, wobei ld Personen mehr oder we-r schn»er verletzt wurden. Nu» den Ge-ötSlern bracht der Fluß zahlreiche Men ichen und verend^ Tiere mit. Vom etin wurd«« etwa 40 Dörfer heimge- Vwt»«>glii«I w ^ EltemiinbunG. M. H a m b u r g, 6. Juli. In ewem Teil de» Hamburger Hafen», if der Elbemündung, ereignete sich gestern schwere» Unglück. Ein Hamburger Dam ser rannte ein Boot de» tschechoslowaki-Dampfer» über den .^ufen. Da» sot ging sofort unter. Hiebei sind fünf INN erttunken. Unsal bei es«Er ye«er»chrilb«»s. M. LjublIana,«. IuN. ilnlüßlich der ^ier de» bOjührigen Veldes der Feuerwehr in DoinKal« wurde lch eine liÄhrübung veranstaltet. Hiebei »nd der Vehrmann Franz V r L a r aus lter verschiekvaren Leite? etwa 1ö Meter Plötzlich brach die Leiter mittm ent-und SrSar stürzte in die Tiese. Er er-so schwere innere Versetzungen, dah er 'et in» lkaiikenhau» noch Ljubljana ü-rführt werden mußte. Sein Zustand ist -,ung»lo». LM. T u » a k, S. Jilli. In der vergangenen «acht ereignete sich in der Nähe von 5>ra ein schwere» Schiff»-ungliiS, daß leider auch Menschenleben for-derte. Es ist die» eine» der sckiwersten Un-glückssiille. die sich in den letzten Jahren an der »stliit^n Adr!akaste ereignet haben. Der Dampfer „Z^raneeSeo Morosini", Ei-gentu« der Gesellschaft „San Marco^^ aus Venedig fuhr ans der regelmiiß gen Linie Triest — Kotor durch den engen Kanal von Pasman. Etwa sechs ZlNeilen von gara ent-s^nt. stiet, er von der Seite gegen den Ta. londampfer der „Iabranfta plovidba", „ka-ras,j»pie", der auf der Rückfahrt von Aotor «ach SuSak begriffen war. Der Stotz de« Italieners kam v-n der lniken Seite, was zur tRenü«« beweist, datz das Schiff entge-Den den internationalen Vorschriften auf der «rich^gen Seite auswich Die „Francesco Morosini" fuhr im Augenblick des Zusamenpralls mit einer Stundengeschwindigkeit von IS Seemeilen (fast 28 Kilom.). Die „karagjorgje" hatte gegen 3lk) Reifende an Bord, darunter za^reiche tschechoslowakische und polnische Gokolen, die den Beograder Gokolkongreh zu einem Abstecher nach der Adria benützt hatten. Der Stoh war so furchtbar, dah ^r jugoflawische Dam pser mittschisss ein gähnendes Loch erhielt, in das sich das Wasser ftur.,backar^ff erioh und sofort das Innere des Schisfes anfüllte. Die Paffagiere, die grösstenteils im Schlafe lagen, wurden aus ^n Betten geschleudert. Ales, was nicht niet- und nagelsest war. stürzte zn Boden. Beim «^usammenprall wnrden fünf Verlonen. zwei Jugoslawen u. drei TschechosiMvaken. getötet und 17 mehr oder weniger schwer verletzt. Die „Karag- jorgje" verließ, soweit ihre Maschine es zv lieh, rasch die UnglücksstStte und suhr gegen das User, wo eS aus eine Untiese aus-lies. Der Sl^en beträgt mehrere Millio. nen. Man rechnet damit, daß die Reparaturen mindesten; ein halbes ^hr dauern werden, ehe der Dampser wieder seetüchtig sein wird. Die „Francesco Morostni" beteiligte sich am Rettungswerk nnd naljm die meisten Reisenden der „Aaragjorgse" an Bord. Die Schiffbrüchigen wurden nach Zara gebracht, wohin auch die Toten übersührt wurden. Der Dampser ,.Karaaior<'ie" verdrängte 18i)4 Tonnen und war das drittgrößte Schiss der „Iadranska plovidba". Er gilt als eines der bequemsten und elegantesten Schisse der snaoslamvschen .Handelsmarine und war deshalb stets stark srequentiert. Sloweniens Bahnverbindung mit dem Meer Wichitge Selchlkfi« der SuSaker Ä»«sere»z RO. SuIaJuli. Auf Initiative des Bürgermeisters von SuSak Ät. N « t i e wurde heute hier eine Konferenz von Vertretern der Virtschafts-kre'se, vornehmlich aus dem Drau- und Sa. vebanat, abß«halte«, «m zur Frage der Bak^nverbinduna Sloweniens mit dem Meer Stellung zu nehmen Vezw. Anregungen ^ur Beschl-nn^ann« des B-ul^^inn^s zu geb-n. Der Konserenz wohnten Delegierte der interessierten Ministerien Vertreter des Drau-. Eave- «nd Küstenbanats bei. Das .«^auptreferat erstattet« der Melnlfe bks vinblii'naer Rahndiref^ors ?lna. K l o-b i ö, der über die Entwicklung dieses Pro- blems Vs M Erlasfung des Gesetzes Über de« Bau der Linie Koöevje — Vrboosko ausführlich berichtete. Nach allseitiger Behandlung der Frage «vmde eine Entschließung angenommen, worin die Regierung ausgesordert w'rd, die sestae'etzte Rate der Blairanleihe im Betrage von 2 Millionen Dollar sür den Beginn der Bauerbetten slüßlg zum a«k^n. wurde die Forderung aufgestellt, sür die rechtzeit'ge Bereitstellung der nötigen Kapi^nNen im Betrage von Millionen D^nor Sorae zn traaen, NM das Projekt sobald als möglich der Ver-w rklichung entgegensühren zu können. Rom—Anaora—Moskau? Der llmstdwuna im Nahen Orient Im Laufe der nächsten Zeit begabt flch der tilrkische Austen minister Dr. Tewfik Rl»d^chi Bei nach MvSkau, um, wie osfiztell verlautet, einen HöflichkeitSakt zu vollziehen: im vorlasen Jahr weilbe der stellver-betende BolfskommiNnr Aeußeren .Va- rachan in Angora als Gast d<'? StaatZprä-siebenten der türkl^schen Regierung und nnn gilt es. diesen hoh^n Besuch zn ern»idern. Gleichzeitig jedoch gibt die türkische Presse zu, daß der Reise des ti^rkischen ?lußenmi-nisterS nacb Sow^otr^^'s-ind eine besondere Bedeutung beizumessen 'ei. Bekanni'lich besteht zwischen der Türkei und der So^v^etunion seit geraumer Zeit ein FreundschaftSvertrag. Die ssuten Beziehungen zwischen den beiden Stciaten dtitie-ren Nl)ch von den Tagen, wc' Mustapha Ke-mal um die Befreiung der Türkei von dem Joch des Friedens-diktate? und uin die Gri^ndunq eines nöllic^ selbständigen nnd modernen türkiscken Staates kämpfte. Damals bestand zwischen Kemal imd Moskau eine Art c^istiger Wcr^nbrüderscbaft ldie vielleicht nicht nur eine >steistige warl. Später, als die intenrationale Position der neuen Tl^rkei bekestisit wurde. glmBte man, eine gewisse Abkühlung in den Beziehungen ^wssc!^n Angora und Moskau bemerken zu k^nn^. Die Nnterschreibung des türkisch-russischen Freundscwftövertrafte? mußte seinerzeit als ein Beweis da^^'ir gelten, dast die beiden Swaten nach wie vor in enlger llmg miteinander bleiben. Die set^!^ Reise des türkischen Außenministers n<^ M'cSkeidenden Wendung, die sich im nahen Orient vorbereitet. Die Türkei ist seit <'iniger Zeit inm,er deutlicher von Frankreich abgenlckt und hat sich Italien genähert. ES besteht Anlaß, an-zunehuen. daß dieser j^nrSwechsel der Türsei neuerdings mit besonderer Verschärfung in Erscheinung treten wird. ES sind zwei Jahre )er. seit der P«k^ Mischen Italien und der Türkei unterschrie ben wurde. Die Tragweite dieses PakreS wurde dadurch erhS^ht, daß noch eine dritte Macht an ihm indirekt beteiM war. nämlich Griechenland, und daß auch die Interessen Enflltmds und Frankreich? durch diesen Vertrag berührt wurden. Zwischen der Türkei und Gr'iechenland einerseits, zwi schen Italien und der Türkei andererseits bestant^n seit jeher weitigebende, ftoschicht« lich begründete GegensÄpe. Diese (^^ogensähe si'chrten 'bereits im Jahre l9Il zu mnem itiilienisch-türkischen nnd 1^^?? zu dem tür» ki'ch-grll'chiien Zsrieg. Diese beiden Kriege )aben keineswegs dZixiWWA0W>AM>WM»>>W»»>»I^^>W>^ ^ ......u, ferenzen zwischen den Gegnern ausMglei-^ chen. Im GegmtSliXdie Feindschaft vsr-Mrtte sich der Zert mehr^^ mchr.-Änter wohlwollender Duldung "Englands^ iwuchs allmMich der Einfluß Italiens w Griechenland in beänNstigettdem Maße. !Gleich^'tt.j!g aber^bereitete sich Mussclini auf eine gro^ tiiplomatische MÄon vor, deren Mel cs war, die Türksi vlm der Freundlschaft mit Frankreich abzubringen u. in daS 'Fahrwasser Italiens zu lenken. Der italie-^inisch-türkische Patt war der erste Schritt A'^r Erreichung dieses JieleZ. In den zwei lIahven, idie seit der Unterschrnbung dieses lPattes rergangen sind, nahm die Abkühlung zwischen der Türkei und Frankreich ^ständ^ zu. Den letzten großen Schlag gegen ^die alte Frcunds6)ast mit der Türkei hat der ^frcmzHsche Außenminiister mit seiirem Eu-j-ropamemoran-dum versetzt. Bekanntlich wur-^'de die Türkei da unMNAen; sie wurde zur ^Paneuropa-Konftrenz nicht eingeladen, ison-iÄern bloß von dem Konserenzplan informiert. Indessen betrachtet sich die Türkei Flimmer noch als eimn Staat, der in Eurspa ^mitzureden hat. Der Ausschuß der Türkei von den Beratungen über das Eurl>pa-Me-^inorandum hat in der türkischen Oesfentlich-kei große Vevärgerung hervorgerufen. Da auch Soivjetrußland von einer Beteibigung an der Paneurolpa-Konferenz ausgeschlossen ^wurde, und da andererseits Italien immer deutli^r in „Opposition zu Frankreich 'rü^te, entstand zwischen der Türkei und der 'Sowjetunion einerseits, der Türkei und Italien andererseits eine moralische Ver-?!bun>denheit. So paradoxÄ dies auch klingen mag — die Türkei bildet heute eine Art Brücke zwischen Italien und der Sowjetuniion. Alle drei Staaten haben im nalhen Osten eine wichtige Mission zu erfüllen, wobei sie anscheinend gemeinsame Woge zu gehen gedenken. Im übrigen muß festgestellt werden, l daß von ollen euroMschen Großmächten Italien es ist, dessen Beziehungen zu Sow« jetruHland hÄte zu keinen gegenseitigen Be schwerden Anlaß geben. Noch Wrzlich wurde der italienisch-russische Handelsvertrag per-M, der in Moskau «die beste Ausnahme ge-fimdxn' ha.t. 3^m-^Angora—Moskau, das D die neue „Arbeitsgemeinschaft", deren ^mmen durchaus nicht zum Kebiet politi-'scher Phantastereien g^ört. So darf es lnicht wundernchmm, wenn die Moskaureise A türtischeir Außennnnistcrs Tewsik Rud-»i Bei -in Rom le^bhaiftes, dabei durchaus wohlinVllendes Echo findet. N. F. Dlqs ef Huber gestorben ^' ' Martbo r, 6. Juli. 5 Wie eÄnnerlich, ereignete sich dieser Ta« ^ auf der TriaSka cesta ein schwerer Zu-^menftoß zwischen einem Auto und ei-xem Mvtorrad, bei dem der Motorradfah-'rer, Herr Josef H u b e r, Beamter der ^^ma IeZek in Maribor, schwer verletzt wurde. Nachdem demselben gleich darauf das?inke Bein an der Hüfte amputiert worden war, um keinen Rettungsversuch un-'versucht zu lassen, konnte die bereits eingetretene Sepsis nicht mehr lokalisiert werden. Der bedauernswerte ^unge Mann, der sich Bekanntenkreisen wegen seines sympathischen Wesens allseitiger Wertschätzung er-srslUe, gab Samstag nachmittags seinen Geist auf. Das Begräbnis findet Montag, den 7. d. um 16 Uhr von der Leichenhalle d. »stö^tischen Friedhofes in PobreZje aus statt. ! «Ehre seinem Aegedenken! >u« ösa (Zebieten v!e Intern»t!o»ea. ^ottveien. 8oel«I-polM, Verslodtlvnxivesen und »o velter erlM cl« ÄRÄ INl!» R WIIIlliFIMM Lancken» 17» lelesilion Swßfmer am Draufelve gfS»f Obtetk» w 0r«h»»« »«« »iedertebr«»«! ^ Zwei »lek«« Lrlnde Im Laufe der letzten beiden Tage waren in der n^ächsten Ugebung nicht weniger «üs dre! große Bründe zu verzeichnen, die sich wegen der herrschenden Dürre rasch auSbrei tetm. Samstag gegen M Uhr nachts Krach Plötzlich am Anwesen des Besitzers Peter LeSkovar unweit von Fala ein ^uer aus, welchem das Wirtschaftsgebäude sowie die Stallungen zum Opfer fielen. Außer den Feuerwehren aus den benachbarten Gemein den war auch die Freiwillige Feuerwehr aus Maribor am Brandorte erschienen, doch wurden die Löscharbeiten wegen des großen Wassermangels sehr beeinträchtigt. Noch größere Dimensionen nah-m heute vormittags ein Großfeuer in Orehova vaS an. Gegen halb 11 Uhr vormittags schlug in das GastihauS Josef Band u r ein Blitz ein, der wegen der herrschenden Dürre das Gebäude in Brand setzte. Noch bevor Hilfe gebracht werden konnte, fing auch das Wirtschaftsgebäude des ehemaligen SkuP« schtinaabgeordneten Stefan F a l e L zu brennen an. Das Feuer griff wegen des Sturmes sor asch um sich, daß fast j^de Lo- kolisierungsimöHlichkeit ausgeschlossen er-schim. Außerdem konnte daS Wasser nur schwer und mittels zirka IlVV Meter langer SchlauchliUien au< Hotinjavas herbei-geschasft werden. Das Gvoßfeuer äfchitte insgesamt füns Gebäude Vollend» ein. Der Schaden ist nur teilweise durch Versicherung gedeckt. Am Brandplatz hatten sich zchlreiche .Umgebungsfeuerwehren und zwar auS Ho-tinja vaS, Rai^e, Razvanje, Pobreije, HoLe, Brezje, Gwdencl, Sv. MiklavZ, Fram, Jerkovci und Ruke (1.) eingefunden. Bei den Löscharbeiten erlitten mehrere Wehrmänner und Zivilisten Verletzungen. Wehrmann LobajnSekauS Razvanje mußte ins Krankenhaus gebracht werden. - Am Nachmittag schlug ein Blitz i» den Kirchenturm von Sv. JanZ ober Selniea ein. Dem entstandenen Feuer fiel der Dachstuhl des Gotteshauses zum Opfer. Der am Brandplatze erschienen Freiwilligen Feuerwehr von Maribor gelang es nach mühevoller gefährlicher Arbeit die Glocken auS dem Turm zu holen und so vor deck Zerschmelzen zu bewahren. Hundstage... Der veibeste Tag des Sadres — Nelordbesuch tm neuen Drauvab - SewMerschwalle Am frühen Morgen des heutigen Sonntags kündigte sich der schönste Sommertag an. Doch schon am Bormittag begannen sich dunkle Gewitterwolken zusammenzuballen. Die von der starken Hitze geplagten Leute atmeten schon auf, in t^r Hoffnung, daß nun doch endlich die ersehnte Abkühlung kommen werde. Doch man wartete ver geblich. Wenigstens in Maribor und dessen nächster Umgebung. Denn, wie man erfährt, hat es nachmittags an mehreren Stellen der ferneren Nachbarschaft Maribors recht stark geregnet. In Maribor herrschte hingegen eine Hitze und eine Schwüle, daß einem fast die Lust zilm Ausgehen verging. Trotzdem hatte das Draubad auf der Mariborer Insel einen Rekordbesuch zu verzeichnen. Mm sagt daß der heutige Sonntag den stärksten bis- M a r t b o r, 6. Juli. herigen Besuch des DraubadeS mit sich ge bracht hat. Daß auch die Autobusse und das Motorboot voll bes einen Artikel schreiben: Mr. Un-tvwnet Europa im eigenen Lic!^! Zi-Mderuf c^d- unjd VijenbaHnstmß^ er ist Ges<^ftsmann, Hat tei« ZM «ad muß. te in 6 Tqgen sein« Fa«lli« Euttpa zei. gen. Hurra! Wlr haben Europa entdeckt! Die N»«»rets« »o« « Taie« — Wahre» velchichlchea »»« der Suropareise eines A«erl»««er» Am Freltag, den 27. Juni 1930, landet Mr. Und^wnet in Eherbourg. 'Er erscheint mit seiner ganzen Familie, die alles in allem aus sieben Köpfen besteht. Des serneren hat er die Absicht, in kürzester s^ist — Europa zu entdecken, kennen und lieb^ zu lernen und auf kürzestem Weye wieder zu verlassen. Das ist iinmechin ein Programm. Fünf Kinder besitzt Mr. Undownet, und seit frühefter Jugend haben sie ihm entgvgenge« kräht: »Halloeo. >vdat'8 tke matter vvjtl: Lurope?« Und nun hat der Amerikaner und vorsorgliche Familienvater endlich einlnal zwischen Dollarjagd und Kinobesuch ein Paar T^ge Freizeit erübrigt, um seiner wissenSdurstigen und geograpHieunkundigen Nachkommenschaft dieses sagenhafte Europa mit einem einzigen Angriff Au zeigen. — Also, am besagten Tage strampelt alles iln Gänsemarsch — von der Reling des Amerikadampifers in Cherbourg an Land. ?^ch, marsch, zum Flugplatz! Auf mch Äris! Uird kaum setzt der ?Kpparat in Le Bourget auf, so stürmt man in die Betten des ersten b«^ten Hotels. Man verzichtet auf Dr^romsphe und Madeiloine^. auf Eiffelt"rm und Boulevard de Elichy. Das kann man später in den Reisebüros von New York oder Palm-Bi^ch auf PHotograplhien nachstudieren. Jetzt heißt eS sck^fen, um am n5ck>sten Tage für die kommende Luftreife frisch zu sein. Man will sa Europa sehn. Nichl die langweiligen Straßen der gassischen Hauptstadt. Hpsinahfnd, 23. Juni: Paris, Aöln. Hqm- buvg, Aopeichagen. Sieben neugierige Van-keehälse hab. Verilwer UebertAqmrg. — 22.ld Nationalweisen. — Wie« 1üL0: Nacs> mittagÄonzert. — 20: Lielderstunbe. ^ 2V.30: Berliner Usbertragung. — Anschl' hend: Abendkonzert. — Mäh r.-Ostrau 19: Pwmenadekonzerr. — 20: Pvazer U? bertragung. — 22.20: Schollplattenmustk. Breslau 19.05: A^i^dmusik. ^ 20 3^) TolS Lied »:on der Erde. — Brünn I8.'6l) Deutsche Sendung. - 7: Prager Ueb:vl tragung. — 20.W: Operette auS dem lier. — 22.30: Schallplattenmusik. Stuttgart 21: ^antfurier Nebertv» yung. --Frankfurt l9.0S: Gnglljj — 19.30: UnterhalwngSmuU. — 21: T Donizettis Oper ,»Suoia von Lammermoo: In Mailänder Besetzung. Schallplatten. B « r l t n 20: Gustav Mo^er. — 21.A UnterhaltungSmuistk. -- Danach: Tanzini»! fik. — L a n H e n v e r q 17 30: vej^ konzert. — I9.1v: Spani'che Unterhaltun — 20: Abendkonzevt. —. Intermezzo.. Anschließend: ZdonzertÜbcrtragunig. 22.30: Schallplatten-Tanzmusit — M a l and 19.30: Buntes jtonzert. — Rossin's Oper „Der Graf von Ory". -München 17.2!>: BsSperkcnzert. — Iv i Konzert. — 2l.30: Kammermusik. — B dapest 19: SchallplattenkMzert. — 20. Berliner Uebertragung Anschließen Jazz. — W a r s ch a u 2(» 1ü: MOWill Plauderei. — 20.30: Internatilnale Ko? zertübertrasun^. — 28: Tanzmusik. — ris 20.20: Radio-Avnzert. Fedor Nezmtder: Besuch bei Henr« Fori Anfangs glaubte ich, die Lage de? AvI ter in «mertta sei unvergleichlich Vesser in Europa, ihr Etniommen bedeutend her. Bald sah ich die Rückseite rrty". dem lkiege war Amerika große Sieger. Gr eroberte die Miatzgeb-i Europas. Darum konnte eS sei« Prvduk: WS Mchlose steigern. E« gb so gltt wie keine ArbeitSlsft^, die Löhne waren he Jeder hoffte, in ein paar Jahren so viel besitzen, um, auf AbzMmg, sich ein eigcl HauS, ein eigenes Auto, «in eigenes Gruü? stück zu qufen. Das Aort -Lverv lwm a ekaace«. richtig übersetzt: M kann reich werden'' b^ttrschte d!»e>.Zt> schen. Alles spekulierte, Schuhputzer, ^ jungen, Arbeiter, Frisöre, Künstler Der wichtigste Teil d« Mtung war sei Börsenteil. Ob ein Papier einige Punkte wann oder verlor., war interessanter alS Eu ropas PolM. Der irächste Tag tonnte dil Ersparnisse verdoppelnd' Tlves schien möglij in diesem Lande, in dem die Dinge in gis tischen Dßmenfionen stch entwickelten, veränderten, wechsÄten. Nichts wurde ^att*. Hüufep, fünfz zwanzig Stockwerke Hoch, riß man nach Jahren nieder und vierzig, fülöz Stock hohe Woikventratzer. Vine neue A straße entstand, gleich wurden Siwstliche che. Wiesen dazu g^t. Me Unternehmer, Mger als ihre Ko gen in Europa, unterstützte» die allgei:' SpokulationSwut, bot^ ihren ArVe Wertaktieik an zu itiedrigeui AmS. Ver den es, große Schichten der-ÄLbeiter a. rom Profitsystem zu i«Id»essieM. Schill die Illusion von „Arbeits- und ? meinschaft". ES gab Werke, dem bestand zu 2b Prozent Häinden der Nß beiter war. Heute beyinnen tte Dinge zu ändern, eine Industl^ekrise scheint vorzubereiten. D« Börsenkrach war Gymlptom. Ja, man kann in etl^nen duktionSzweigen, wie zum Betsiptel in Automobilindustrie, K^s^ beobachten. Im Gegensatz zu Europa ist die nung im StMd^p^ «kW ^euung" 178. LpoiG vom Zonntss Beginn der Fußball- Staatsmeisterschaften oIl«Vija" und „Uirtja" »efleit In Ljubljana, Zagreb und Subotlea ka-men heute die ersten AuSscheidungSkämpfe um die jugoslawische Fußballmeisterschaft zur Austragung. In Ljubljana standen sich „I l i r i j a" und die Zagreber ,»E o n-c o r d i a" gegenüber. Die Aagreber waren den Heimischen w allen Belangen weit über legen und blielben mit 6:1 verdiente Sieger. „Concordia" konnte fast die ganze Spielzeit hindurch überlegen sei. Als Spielleiter sungierte der Wiener H ö f e r. In Zagreb trafen sich hingegen «Ha»!" und „S l a v i j a" aus Ofijek, deren Spiel nach einem recht matten Spielverlauf 3:3 (2:2) unentschieden endete. Noch überraschender kam die Niederlage der Beograder „I u g o s l a v i j a" in Subotica, die der dortigen „B a ö k a" mit 1:2 (1:0) unterlag. ^ugoslavija" und ^Uirija" scheiden somit von der weiteren Konkurrenz auS. zo IMe Radfakrerilub „Edelweiß t900' Die JubilämySfeierlichkeiten des Mari-borer RadfaihrertlubS „Ebelweiß 190(1" «ahmen EamStag abends mit einem F e st-« ommerS, der im Hotel „tzalbwidl" stattfand, ihren Anfang. Nebe» zahlreichen Delegierten vieler VruderklubS war auch der GeueralisÄretär des Jugoslawischen Rad fahrerverbandeS Herr Go 8 koviL aus lgagreb anwesend, der dem jubilierenden Klub nach einer mtt großem Beifall aufgenommenen Rede ein prächtiges Ehrengeschenk überreichte. Den Gestkommers eröffnete der Bizeob-mann des Klubs, Herr L e S n i k, der eingangs eine Huldigungsdepesche an die Adres le Geiner Majestät des Königs zur Verlegung brachte, die von iden Anwesenden ste-Kmd angehört und einstimmig angenommen ^vde. Nachdem der Vorsitzende die einzelnen ^jtgäD namentlich begrüßt hatte, er-Mffen zoihlrelch« Redner das Wort, die die MUwickkmg »nd die Verdienste des jublie- M a r l b o r, S. Juli. renden Klubs näher beleuchteten und ihn zu seinen schönen Erfolgen beglückwünschten. Besondere Beachtung sanden die Reden der Herren Baumeister, der die Äück-wünsche des Männergesangvereines überbrachte, Moritz Dadieu und Andreas tz a l b w i d l. Nach Schluß des offiziellen Teiles entwickelte sich eine recht animierte Stimmung, die die FestgSste schier nicht lvß lassen wollte. ^ul- Lpostmaszsxe « I K o v 5 a ^ destenZ eeeixnet o I V Z a le Sonntags vormittag gelangte mit dem Start und Ziel in der TriaLka cesta daS große Jubiläumsrennen über 50 Kilometer zur Durchführung. Am Start versammelte sich die Elite des jugoslawischen Radsports mit den lnternationalm Kapazi-täten aus Zagreb und Ljubljana an der Spitze. Insgesamt waren 49 Wettbewerber zugegen. Leider hatten nicht weniger als 20 Fahrer Defekte bezw. Stürze zu verzeichnen, d^e jedoch fast alle glimpflich verliefen. Die noch aussmndigen Resultate veröffentlichen wir abends. Das gWße S o m m e r f e st, das im Gasthausle „Zur Linde^ in Radvanje veranstaltet wurde, hatte, wie auch anders nicht zu erwarten war, einen außerordentlich star ken Besuch zu verzeichnen. Die Besucher kamen voll und ganz auf chre Rechnung. Die heitere Stimmung währte bis in die fväts Nacht hinein. ^ Schöner Sieg „Maribors" über den Srazer „Swrm" St» StZ >Sieg »er Wetkich«arz««» — Schatzpech verhindert ei«e« «»ch ausgiebigere» Sieg M a r t b o r, 6. Juli. Erst in den letzten Minuten raffte sich die Mannschaft zusammen und konnte in diesem Zeitabschnitt das heimische Gehäse stark bedrohen. Doch war es schon zu spät, um den Prachtsieg der Heimischen zu beeinträchtig gen. Als Spielleiter amtierte nach langer Zeit wieder Schiedsrichter M o h o r k o. Nach langem Stillstand erschien nun heute auch einmal Kreismeister „Maribor" mit seiner Mannschaft am grünen Rasen. Außer den bekannten Kämpen taten diesmal einige Ersatzspieler mit, die sich trotz >s RenomeeS des Gegners recht gut durchset-M konnten. Dies gilt in erster Linie von K o n ! L, der wieder einmal eine große Form an den Tag legen konnte. Nichtsdestoweniger gefielen die übrigen Neulinge. Bertoneelj2. tauchte ganz überraschend in der Verteidigung auf und zeigte auch am Trockenen seine hohen sportlichen Mchigjkeiten. Ansonsten gab die beste Ge-samtleijstung das Angriffsterzett ab, das es diesmal ausgezeichnet verstand, die gegnerischen Positionen in Schach zu halten. Hätte die einzelnen Stürmer nicht ein unglaubliches Schußpech verfolgt, so wäre der Sieg noch viel ausgiebiger ausgefallen. Als der beste Schütze stellte sich wiet^r einmal der flinke Naj ! ar ein, dessen rasante Durchschlagskraft diesmal voll zur Geltung kam. NajZar konnte allein vier von den fünf Tref fern auf sein Konto buchen, während einen Bertonceljl. erzielte. Die Gäste, die mit ihrer besten Mannschaft erschienen waren, spielten bis auf die letzte Biertelstunde keine besondere Rolle. Ihr bester Mann ist nach wie vor der Wie. ner K l i m a, der auch der Träger der meisten Offensiv- und Desensivaktionen war. kür l'ennlZ unä l'ourktllc !n bs8ter ^uskllliruns unä j?ijn8tiL8ter preisla^ ?e nur del Äugendwlele Maribor, S. Juli. Heute vormitags trugen die JugendteamS „Zelezniöars" und „Rapids" ein Freund-schaftsspiel aus, das nach einem recht hüb. schen S'pielverlauf 1:0 (0:0) endete. Als Borspiel zum Gastspiel „Sturms" standen sich die Jugendmannschaften „MariborS-und „2elezniöar." in einem Treffen gegen«, über, das „Maribor" einen 2:1 (0:1)«Gieg brachte. ailer !n xiolZter ^U8^a1il Spsrt-ItssKle e. M Arbeiter, d-ie 30, S8. 40 Cents Gtmide echaven,'andere 1 Dollar S0. besten stellen sich Bauarbeiter, Werkzeug «ch Bvch^cker. Ich ^e einige bei Arbeitern gewohnt. Sie besaßen die man in (^opa zweifellos BUlen nennen würde, gut eingerichte-SchkH' vnd WohnAmmer, Küche mit Fri-ive Mtd Vlch. Die MöbÄ uniform, aber VeylGen „bürgerlich". tzedes Hlm'S ^e große Stadioapparate, ^rmimopHan, e^ sogar ein elektrisches lvier. Me Arbetter atzen besser als ihre eradGn in Europa, man merkte, sie yat« sich an ^4hvmfor^ gewöhnt, sie bean-Mmchoet". Sie desahen Autcs, nur gebrauchte Wagen, nicht nur Ford KSarß, «eiu» tMte Standardma,^n. In ei-Dostete das Auto 1900 Dollars, anderen 1200 Dollars. Eine Fa- milie in Rochester, bei der auch die Töchter arbeiten, besaß zwei Autcs, eines gehörte dem Bater, eines der ältesten Tochter. Die Steuer betvibgt einige Dollars. Gasolin ist halb so billig wie^in Europa. Aber nun die Aehvsei-te. Wenn ein Arbeiter krnak wird oder arbeitslos, so hat er se gut n»ie keinen Schutz. Er muß seine Er- D K«, Lomm»r»i»rott«n »»«t eiini k^kktlUi^t ' «073 > sparnisse aufzehren, er -ist schließlich auf private Wohltätix^eit angewi^en. Es geht nicht allen Arbeitern so wie denen, die mich als Gast aufnahmen. Ich war in Stadtteilen mit elenden Wohnungen, ich sah die Gegend um Pittsbuvg, in der Hunderttauisende in den mächtigen Bechlehenv-Sl ahlwerken beschäftigt sind, „slums" ohne „Komfort" und elbenso dreckig wie viele Wohnungen in unserem Kohlengediet. Bezeichnend ist, daß die Arbeiter, die in Stahl- und ^rgwerken schwerste Arbeit leisten, den geringsten Lohn erhalten. Eine Frau in Pittsburg, private Wo)l-fahrtSpflegevin, führte mich herum und zeigte mir „Fälle". Da war ein Mann, der viele Jahre in einem Werk gearbeitet und regelmäßige Beiträge für die private Versicherung der Fabrik gezahlt hatte. Als er sich ktzvnk meldete, erhielt er kurze Zeit Unterstützung. Dann tüftelten der Fabriksanwalt und der FobrikSarzt heraus, daß die Krankheit mit seiner Arbeit in keinem Zu-sammenl^nge stünde, die Unterstützung wurde gestrichen. Nun sitzt der Mann mit I seiner Frau und sechs kleinen Kindern da und könnte buchstäblich verhungern, würde er nicht das Glück haben, für die t^täti-gen Damen der Stadt ein „Fall" zu sein. Aber wie viele sind eine „Fälle"! Die Hö«^ der Kriminaliität, der Einbrüche und Diebstähle ist nur durch solches Elend zu erklären! 125.000 Arbeiter bei Ford! Die Gewerkschaften sind zahmer als jene z. B. in Deutschland. Trotzdem gibt eS diele Fabriken, die keine gewerkschaftlich organisierten Arbeiter anstellen, z. B. Ford. Ich war bei Ford. Zwei Arbeiter, die jahrelang bei ihm geschafft hatten, begleiteten mich. Wir kamen ins EmlpfangSgcibäude. Tin besonderer Führer wur^ unS mitgegeben, ein früherer amerikanischer Offizier, der im Kriege den Arm verloren hat. (Schluß folgt.) «s /^nTsiqei' M» H«rr bwet mn Ii« Adresie zi^es d!Pl. Pfarrer-Knsipp-Lok äorS. Antwort erbeten un„ter «m die verw. VLgS «k in allen Photr-antieleq^n ^Helten. 1. Kpez^alhäuS Photo-Aletzer. 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Liegt a« Seia auf Stt 5ttahe? ><«M« »O« vtftiiö ». Ha«»ei». ! »O« vtstM ». ÖVWiIltl »» »«»«» >»«» -Der jun^ Mann macht« ein gelmigweit' tzeS Gesicht. ^Ich lveiß nicht recht/ ^Tue eS. Man soll solche Verbindungen nicht vernachlässig. — Wie stehst du ei-Vntlich mit He^ Vugenheim?" „Ach, Papa!" „Ich verstehe d^ch nicht. — Du Attest das Mäbel immer gern. Vugonheim lM mich deutlich verstshen lassen, dah er eurer Verbindung kein Hl^rniS in den Weg legen würi>e. Ne liebt dich, daran ist kein Ziveifel; und nun, wo d-u vor dem Atel« siehst, um das dich jeder beneidet, da hälst bu t^ch zurück, machst dich selten im Hause des ^mmerzienratS und zSyerst. Ich weib, du bist deiner Sache ficher, oiber — Helene Gugenheim braucht nicht aus dich M warten, irnd dar ibm ohnehin ein eifersüchtiger Stachel, daß sie noch im Kabarett auftrat. Er wollte doch gleich bellte abend zu ihr. Ach so, da war ja Gesellschaft bei Gugen-heims. Wie langweilig i>bm das plsti^lich erschien. Die ernste Helene, die ihn immer in kunst-geschschtkiche Gest>räche verwicke-lene, die i^ren mageren Zfi^rper — früher hatte er ihn zart akfnnden — in fast - nmo-dern einfache ?Mnch<'n biillte, i^bgleicki fie es am ersten vermocht hätte, fich modisch zu kleiden. Nein — er paßte nicht mehr in diesen Kreis, seit ihn Herr von Olehky in die L?« bewelt eingeMrt hatte — feit er Jlla Sen' den kannte. Was brauchte er Gugenheim und die „fromme Helene", wie er das Mädchen, das einst seine ?^ugendliebe geiyesen ist, jetzt nannte. Mochte sie einen Professor i^raten; er war übev^pt nicht zum (i^mann geboren! Tr kam in das Geschäft, wo beritS alle Federn eifrig arbeiteten, und ging in das Privatbureau, in dem er sich eingerichtet hatte, seilt der Vater krank war. Otto Krüger, der erste Buchhalter, erhob fich und folgte dem jungen Auch er ^te stch in, der letzten Zeit auffallend verändert, trug elegante Kleider und spieite den Lebemann. „Nun. Krüger?" „Noch keine Nachricht." „verflucht!" „Will nichts sagen. Ts kann jeden Augen blick ein Telegramm kommen." „Mein Alter will nitb»^ „Um ^ b-fser! Dann machen wir eS allein." „Diesmal ja, wir müssen sehen, daß w^r auf alle Fälle morgen verkaufen. Ich muß das Geld zum Ultimo haben. Ist übrigens die Anzahlung gebucht?" „Noch nicht. Sie wünschten ja erst mit Ihrem Herrn Papa z« sprechen." „Ist auch gut so. Wir wickln morgen ab, selbst wenn wir weniger verdienen, unS legen das Geld in die Kasse zurück." „Natttrliich — vielleicht findet stch öfter _ Fortsetzung folgt.) DI« k. in ÜOarldo^ Sffoiit cjiv Mlt^utsilsn. (js«s ikr stfedVAMSf unä pfliekldsv^uvstsi' ^Rgsiir^suf. l^skv losek ttudsr LsmstSA, (tsn 6. .lull lisekmlttag» unsk^silot veiBekisc^vn ist. O«» övgi^bni» fmctst ^ontsx, (tvn ?. »luti um i6 vvk^ cj»!' l.sieksn^sil« c^s» vtAcit. ^rlvc^kofss «n podfstjs »uv statt. Ckra ssinvm l SM 6.»)ul! WSV. Mezander »«h Adslf Hster geben im eigenen soime im Namen aller verwandten, Freunde und Bekannten, die ttaurige Nachricht,, daß ihr Bv»»der, Neffe, Vetter und und Onkel, Herr Zllsts Kkber Vtlmu« der Mr»» Ietek den beim Auto-Motorradm4all am l. Juli l. g. erhaltenen schweren Verletzungen am a. Juli um halb 1v. Uhr erl^ ist. Der im blühenden Atter von LS IaZven allzufüh Abberufene, welcher mit einem heldenhaften Hereismu» die qualvollflen SchmerM ertrug, wird am 7. Juli l. I. um 1« Uhr von der Leichenhalle des städtischen Friedhofes in Pobretje, der Erde abevAs-den werden. MMing-Maribor, am 7. IM 1VV0. VI« k. .Isisk In lXIsrldor dnneon kivmit tii» irtunz» ^»vkriokt, ll»», ikf Kollows, t-tss«' Josek ^udsr LamstMA nsokmittazs nsok kut'zevm, sok^orsn »n cj«n ^ol- oinos tfSK'seksn ^nzioeksfsüss vntsoti!»fvn ist. Wlf vvollon unssrsm vonbilc^lieksn l<()tlogsn sin <^auomclo« skfvnctvs ^nt^Gnkon bvxvskfGN. am 6. »luii lS2O Lchmerzerfüllt geben die Unterziichmten allen verwandten. Freunden und Bekannten die traurige Ncharicht, daß ihr innigstgeUeb-ter Sohn, Bater. Bruder und Onkil Franz Krtianc am d. Juli nach langem, schweren Leiden im Alter von S4 Jahren sanft entschlafen ist. Das Leichenbegängnis des teuren verblichenen findet am Montag, den 7. Juli um !8 Uhr (ö Uhr) von der städtischen Leichenhalle in Pobreije auf den evang. Friedas statt. Maribor, Grqz, Villach, Rosenbach, am ». Juli ^30. Franz und Urschvla Krisanc, Eltern. ;ra«z «riitam, Villi, L»d»ig, Mdaltert, Ferdinand, Veett, Kimer. «sle ichets»» aeschwifter «. «eemmdten. uaä tük <1t> vikivtvorttick: — Orueii