^^__________ Dienstag, 2«. Ftbimr 1901. Jahrgang 120. kaibacher Mum. A,^, linlbllbl?«' <^ Postvtrjeiidung: a»»lzi»hr<8 8» «, halbMrig 15 X. Im C ° mpt ° < r: aan«' ^ Dle «La!bach?r Ieitung» erscheint tägllch, mit «usnahme b«r V,,M' unb Fe!»c,!t bl« ,„ /u^' ^"^ ^le Zustellung in« Hau« ganzjährig » li, - InserNonSgebttrl Für tlein« » fich Vongrtllplah sir. i>, die «ebattwn DlllmattN'Vass« »tr. S. OprechNunben ^»« «edactton von 8 VU »0 Uhr » «ellen z« b, größere per Zelle i>i k; bei öfteren Wiederholungen per Zeile S l». 's vormittag». Unfranlierte «riefe wtrden nicht angenommen, Mauuscrlpte nicht zniückgefttM. ^. Amtlicher Theil. ?"^G^^.und , Apostolische Majestät haben mit »^'^ ^ltschlleßmlg vom 11. Februar d. I. dem ^useulns f-^ Kunstgewerbeschule des österreichischen l. ldtle ^"l^"nst "nb Industrie Hermann ^bunq ^ '^ ^er von demselben nachgesuchten ^'Aichon m"^ l Function eines Inspectors des '^ft gelei ... ^"6swesens f"r die in dieser Eigen- Dienste taxfrei den Titel '"Ngsrathes allergnädigst zu verleihen geruht. ^"hH/F Ulld k Apostolische Majestät haben mit 3>m?^ 7"schlleßung vom 12. Februar d. I. den »'Whllnn w"' °" Lavanter Kathedralcapitel ^llllr^-^"^ sum Domdechanten dieses «Uergnädlgst zu ernennen geruht. Hartel m. p. ^Z^er'E^M^'^lische Majestät haben mit si, ^tiiflil.,^"^^^ung vom 22. Februar d. I. vtthängZ." der Strafanstalten den Rest der über »ttuht. «'en Freiheitsstrafen allergnüdigst nachzusehen ^' °uf°^"Ven °uf die Männerstrafanstalt Suben ^^"straf ns^^'W^fanstalt Graz drei, auf die ^urg Ulw ten Garsten, Gradisca, Lemberg, 3i^"strafa„s3 ^" ^ i"ei Sträflinge und auf die » jeT^^rthaus, Prag, Stanislau und Klten «iaaun ^!"^ Wer auf die Weiberstraf-«'^ un?" "ad Wallachisch-Meseritsch je zwei "Mng. Mf dle Welberstrafanstalt Schwaz ein ^l>"?^ und Unterricht hat den R.^ ^ f"r°l°rgan Mr V7""'' Druckschrift: «Faschings- ^^^^chweinsli'" A"ren ""d Närrinnen aller Art» ^^ ^"" ^Februar 1901, XII. Jahrgang. Der «Katholische «oltslalender» für 1901, Bregenz. Druck und Commissionsverlag von I. N. Teutsch, Vuch>, Kunst« und Musikalienhandlung, Nr. 14 «Egerer» Nachrichten» vom 16. Hornungs 1901. Nr. 14 «Falkenau'Kdnigsberger Vollszeitung» von, 16ten Hornungs 1901. Nr. 14 «Neudeler Nachrichten» vom 16. Hornungs 1901. Nr. 7 «Der Hammer» vom 16. Hornungs 1l)01. Nr. 4 «Laeilll»». Nr. 14 «waroäni I.i8t» vom 16. Februar 1901. Nr. 523 «Volksstimme» vom 16. Februar 1901. Nr. 8 «Noltstribiine» vom 21. Februar 1901. Serie von acht Ansichtskarten mit der Vezeichnung: 1.) vulllux. I^ll toiletts; 2.) 6«r»r6, ^lon tnuä«Ie «t mon ckion; 3.) LzißneuLe», pklr I^oui» l^rier-LvIIsuze; 4.) l^tl».»»«-re8»s, par H. ^. l^liautrou; 5.) l^e matin, pa,r ^ä. 1^ l^vre? 6) Likii». pllr vllniel fixier i 7.) Ln,ißneu88e »cl 1—7, ver< sehen mit den Nummern 900, 329 und 6 die Nixe, ohne Angabe des Druckortes und Verlegers. Nr. 15 «Vudweiser geituna» vom 19. Februar 1901. Veilage I zu Nr. 15 ««IzäokoleslHvskö Li8tv» vom 20. Februar 1901. Nr. 14 «Freigeist» vom 15. ssrbruar 1901. Die in der Druckerei des W. Kübler erschienene Druck« schnft: «wieck iyjs Hcr^rn». Vsi«r82 iv/ßta8lon^ v 38. roexnice po^»t»l,i» »t^crnio^vszo u» wzpölnsj wiec^srxis, oäbytej >vs I^owi« ^v li»Ii K»8^n» miejzl^isz» äni» 22. stvornill 1901. r.» Nr. 6 «Ueqteptars^» vom 2./15. Februar 1901. Nichtamtlicher Theil. Zur Lage auf der Ballanhalbinsel. Eine der «Pol. Corr.» von russischer Seite zugehende Mittheilung bezeichnet die in der bulgarischen Presse aufgetauchte Behauptung, dass die jetzige Action des Petersburger Cabinettes gegen die macedonischen Wühlereien einen Bruch in der Ballanpolitik Russlands bedeute, als einen Beweis, dass man in Bulgarien diese Politik nicht begriffen hat oder nicht verstehen wollte. Jeder Unbefangene werde in dem Vorgehen Russlands nur eine folgerichtige Fortsetzung der insbesondere seit dem Bestände des Einvernehmens mit Ocsterreich'UiMrn eingehaltenen Richtung erblicken, und es sei nicht die Schuld der russischen Regierung, dass man in Bulgarien an den Ernst des Entschlusses der Mächte zur Verhütung aufrührerischer Anschläge am Balkan, welche in ihren weiteren Wirlungen das ganze europäische Friedenssystem durchkreuzen könnten, nicht glauben wollte. Aus der traditionellen Inschutz-nahme der Interessen der slavischen Völker am Balkan eitens Russlands, auf welche sich bulgarische Blätter berufen, kann sich für die russische Regierung durchaus nicht die Pflicht ergeben, den Grundsatz der Erhaltung des allgemeinen Friedens, der ein Weltinteresse bildet, den revolutionären Gelüsten der macedonischen Comite's zu opfern. Gerade im Hinblicke darauf, dass man sich in Bulgarien, wie die erwähnten Kundgebungen verrathen, mit der Hoffnung auf eine gewisse Nachsicht Russlands schmeichelte, erschien es als das sicherste Mittel zur Zerstreuung aller Illusionen, dass das Petersburger Cabinet sich an die Spitze der gegen die macedonischen Umtriebe einschreitenden Regierungen stellte. Wmn man dieses Vorgehen in Bulgarien als eine Rauheit empfindet, so hat dieselbe jedenfalls den hoch zu schätzenden Vortheil, dass nun an der Ehrlich» keit der Friedenspolitik des Petersburger Cabinettcs und an den Ernst seines Willens, friedengefährdenden Wühlereien aufs kräftigste entgegenzuwirken, nirgends der leiseste Zweifel aufkommen kann. Mit Bezug auf die Meldung eines Berliner Blattes, wonach kürzlich der serbische Pfarrer von Ueslüb auf der Straße von einem Mitgliede des bulgarischen-macedonischen Comite's durch einen Dolch- , stich schwer verwundet worden wäre, erhält die «Pol. Corr.» aus der genannten türkischen Stadt folgende Darstellung: Es handelt sich hiebei um ein ganz unbedeutendes Vorkommnis. Der Ueberfallene, Iovanovic, der nicht Pfarrer von Uesküb, sondern ein früherer serbischer Lehrer ist, der 1899 zum Popen geweiht wurde, ist von einem bulgarischen Schusterlehrling durch einen Messerstich ungefährlich verletzt worden. Das Motiv der Handlung war kein nationales oder politisches, sondern Eifersucht des jungen Aulgaren wegen einer Frau, um deren Liebe sich beide bewarben. Eine weitere Mittheilung bezeichnet die Nachricht, dass in der letzten Zeit im Vilajet Kosovo 21 Serben von Bulgaren getüdtet und an 50 verwundet worden seien, als sehr übertrieben. Es kamen wohl manche Gewaltthätigkeiten dieser Art vor, aber nicht annähernd in solcher Anzahl. In der Nähe der Station der Orientalischen Bahnen Kara Suli ist es zwischen Gendarmen und bulgarischen Bauern zu einem Zusammenstoße gekommen, infolge dessen aus Salonichi rasch eine größere Polizei« und Truppenabtheilung nach dem bezeichneten Punkte entsendet wurde. Feuilleton. ^ A?° der Türlen in Krain. beuten«" «itter von Amon. V. >ch h' ^ diesß N'», (Schluss.) ^XÜ ^hre mi!°^ ä" "chen, rückte Sinan Pascha ansehnlichen Heere über die i deutet "pst wu^?"«I "n. wo dann mit wechselndem > ? be" u" «l« ^ Jahre 1596 ein sehr >""" ""brach "6"°n Pasch« zum drittenmale ^"lA in Hr "d °uch für die deutschen Grenz-d N Befehl ""Hen war, erließ Kaiser Rudolf II. ? ^z^"isch'er «. . c " von Gottes genaden, in allen zeiten mehrer Hungern und Behaimb ° ""d U N°'lndt n Österreich, Herhog zu Bur-d! Und n?" SckN A"n und Wiertenberg, in T ^3:>N"' Marggraf zu Märhern^ in 3>G^ '" »em "' ^"""' Geistlichen, An° °Uen und jeden unseren H"""' bittern, Knechten, l »5^" h.?^ufferen Lesern, «'tzdomben Pfandt-l Widerkhauff. Pflegeren, ! ^^^ R°H, Bur- l ^ My 1"b ilLeltli^n' °^" anderen Unterthanen, l '"^ ' dle allemX' -" "" Würden. Standt l ^"d HUn " unseren Landen gesehen ^ """ »„et«. Nach dem der Türlisch Khayser mit großer Macht gegen unserem Khünigreich Hungern zeucht und man sich seiner und der Thateren lißt und geschwindigkeit noch eines Einfals, Straiffs, Raub und Prandts zu besorgen, Sunderlich weil unser Christliches Heer der zeit mit Belegerung Hathvan zu thun, und etwas weit von den Gränitz ist, So haben Wir uns mit denen Verordneten Einer Ersamen Landt-schafft dahin berathen und verglichen, das zur ab-wendung solcher Gefahr, den Landtagsschluß nach, alß-baldt der Zwaintzigste Mann im gantzen Landt aufgeboten, Gemustert, bewöhrt und hinab an die Grainitz geführt werden sol, da nicht allein den Feindt auff-zuhalten und das Land zu versichern, Sondern auch mit Gottes hülst ihme auch einen Ernstlichen Abbruch zuthun. Hierauff Euch die Obrigkeiten und Undter-thanen in gemein und fonderß genedig und Ernstlich vermohnt und befelhent, das ihr aufs unsere Erste Warnung und Erinderung Euch zu folchem Zuzug und Aufsbot des Zwainzigsten Mannes, alßbaldt gefast machet, aufs das beste bewühret, mit Kraut und Lott vsrsehet, Daneben Euer Getraid außtreschet, an sichere Ort in die Stadt und Schlößer führet, auff die bösen Leuth und Feuerleger, Tag und Nacht wachtet, leine Zigainer in Euerm gebiet paßieren, sondern aller Orten einziehet und Arbeiten läßet und also bey dieser Feindsgefahr in gueter Ordnung seyedt, wann zum Nothfall von Uns das Auffbot solches zwainhigsten, oder auff den mchrer Nothfall hernach des Zehenden und Fünfften Mannß entweder durch general, oder aber durch Kreydenschuß oder Kreydenfeuer ergehen würde, das alsbaldt solcher Zwantzigste Mann bewührt an die geordneten Musterplatz, zu den Viertlhaubt» leuthen bey Tag und Nacht erscheint und Vnch hierum als Liebhaber des Vatterlands und die Underthanen als Redliche Piderleuth erzeiget. Ihr aber die ihr gegen die Hungerischen Gränitz ligt, sollet auff den Fall des general auffbots Euer Weib und Kinder zur fürsorg in die negsten Stadt und Schlößer mit den besten Sachen versichern, die Euch dann ohne allen Entgeld hernach wider erfolgen sollen und sollet Euch des Feindes halber gar lein zagheit oder schreken einbilden, wann man nur zeitlich an die Gränitz lömbt, dann wir durch unsern Freundlichen geliebten Brüdern den Obristen Feldt general und sein Kriegsherr Euch nicht verlahen, sondern auff das beste mit allerley Hülff zu Roß uud Fuß bcyspringen wollen. Wie wir dann schon selbst alle Notturfft, Geschütz, Khugl, Pulver, Artolerey, Roß und Wagen zu diesem Auffbot darzugeben verordnet haben, darnach ihr Euch also zu richten und ihr thuet h erinn was Euer und des Vatterlands eigne Wolfart ist. auch unsern Kaiserlichen und Landts-Fürstlichen Ernstlichen willen und mainung. Geben in unser Stadt Wienn. den letzten Nugusti Anno Tausend fünfhundert im Sechs und Nemchigsten, Unserer Reiche des Römischen im Ainund^waintz'gisten. des Hungerischen im Vierlmdzwainhiglsten und des Behaimbischen auch im Ninundzwaintzigisten. Rudolfs m.p. Vom 23. bis 26. October 1596 wurde bei Ke-reztes, unweit Erlau, eine der blutigsten und denkwürdigsten Schlachten, die je in den Tültenkriegen ge» liefert wurden, geschlagen. An allen diesen Schlacht» tagen waren die Kaiserlichen Sieger, als aber am letzten Schlachttage die Türken geschlagen unb über hundert türkische Geschütze erbeutet wurden, drangen die Giegsr, ungeachtet d?t strengen VerboW de4 Erz- Laibacher Zeitung Nr. 47. 380 _____ 26. FebrmrM^ Politische Ueberficht. Laibach, 25. Februar. Ueber die am 23. d. M. abgehaltene Sitzung des Abgeordnetenhauses wird gemeldet: Präsident Graf Vetter eröffnet die Sitzung um 11'/. Uhr und theilt mit, dass Abg. Eifentolb und Genossen eine von ihm eingebrachte Interpellation, welche Anstoß erregte, in loyaler Weise zurückgezogen und erklärt hätten, dass diese Interpellation nichts anderes als eine authentische Uebersetzung der Moraltheologie des Alfonso Liguori enthält. (Abg. Wolf: »Eine authentische Uebersetzung der Moraltheologie des Alfonso Liguori! Los von Rom!» Großer Lärm auf Seite der Alldeutschen. Heftige Zwischenrufe im Centrum.) Abgeordneter Dr. Kathrein ruft inmitten des Lärmes mit erhobener Stimme: «Ich protestiere namens meines ganzen Clubs gegen diese abscheuliche Verdächtigung. Es ist in leiner Weise richtig, dass diese Interpellation eine genaue oder nur annähernde Uebersetzung der Moraltheologie deL Alfonso Liguori enthält!» (Abgeordneter Wolf: «Los von Rom!») Abg. Kathrein: «Ich muss namens der katholischen Kirche entschieden dagegen protestieren!» (Stürmischer Beifall und Hände-klatschen.) Abg. Wolf mit lauter Stimme: «Los von Rom! Los von Rom!» (Großer anhaltender Lärm. Laute Zurufe.) Mehrere Abgeordnete melden sich zum Worte. Der Präfident ordnet zwecks Verlesung der zweiten vom Abgeordneten Schönerer eingebrachten Interpellation die Abhaltung einer geheimen Sitzung an. Die geheime Sitzung dauert bis '/^3 Uhr. Sodann wurde die öffentliche Sitzung wieder aufgenommen. Nach Verlesung des Einlaufes beruft der Präsident die nächste Sitzung für Dienstag vormittags 11 Uhr ein. — Einer Blättermeldung zu-folge bildete den Gegenstand der geheimen Verhandlung die Eisenlolb'sche Interpellation, be» treffend die Moraltheologie des Alfons von Liguori. Während der geheimen Verhandlung soll es zu scharfen Auseinandersetzungen zwischen den Polen und den Alldeutschen gekommen sein. Die Polen und Clericalen sollen den Saal verlassen haben. Schließlich soll ein» stimmig der Beschluss gefasst worden sein, dass die Eisenlolb'sche Interpellation nicht dem stenographischen Protokolle beigedruckt werden soll. In Wien trat am 23. d. M. der öfter« reichische Städtetag zusammen, dessen Be« rathungen vornehmlich der Frage der Entlastung der Gemeinden von den Agenden des übertragenen Wirkungskreises und der Schaffung neuer Einnahmsqurllen für die Communalfinanzen galten. Auf dem Congresse waren außer der Reichshauptstadt 27 Landeshauptstädte und Städte mit eigenem Statut vertreten j die Verhandlungen nahmen zwei Tage in Anspruch. Präsident Loubet wird bei seiner bevorstehenden Reise nach Nizza und Toulon vom Ministerpräsidenten Waldeck-Rousseau, den Ministern der Marine und des Ackerbaues, vielleicht auch vom Minister des Aeußern begleitet sein. Das italienische Geschwader, welches den Präsidenten am 7. April in Toulon begrüßen soll, wird aus acht Panzerschiffen und drei Torpedobooten bestehen. Die nordamerilanische Regierung scheint infolge des entschiedenen Vorgehens Russlands in den strittigen Zollfragen wieder einlenken zu wollen. Wie die Londoner Blätter aus Washington melden, Herzogs Maximilian, in das türtische Lager ein, um zu plündern, sielen hier in einen Hinterhalt und erlitten, da panischer Schrecken die aufgelösten Truppen ergriffen hatte, eine entsetzliche Niederlage. Mehr als 50.000 Menschen verloren das Leben und fast hundert Ka» nonen fielen in die Hände der Türken. Gleich darauf lehrte Sultan Mohamed mit seinem Heere über Szolnol, Szegedin, Peterwardein und Belgrad zurück, und so blieb Kram von der Türtennoth verschont. Bis zum Jahre 1605 wurde der Krieg mit Wechselndem Glücke in Ungarn fortgeführt. Das Land Krain hatte darunter nicht zu leiden, es musste jedoch stets sem Contingent zu den Truppen des Kaisers stellen. Nach gänzlicher Erschöpfung beider Staaten durch die endlosen Kriege, insbesondere der Türkei durch die Aufstände in Asien, kamen endlich die Bevollmächtigten beider Theile in der zweiten Hälfte October 1606 an dem Flüsschen Sitva unterhalb Komorn zusammen. Dle Verhandlungen, bei denen sich die Türken gefügig zeigten, währten drei Wochen und führten am 1 l. November 1606 zur Unterzeichnung des zwanzigjährige Friedens von Sitvarok, in siebzehn Artikeln. Derselbe wurde am 9. December ratificiert und vom 15. Juli 1615 ab auf die folgenden zwanzig Jahre erneuert. — Diese Mittheilungen über dle Einfälle der Türken in Krain können leinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, da hiezu die vorhaudenen wenigen Acten nicht ausreichten. Als Quellen dienten die Acten der Archive und die GeschichtKwerke über das Osmanische Reich von Hammer und Hinlegen. entwirft das Staatsdepartement auf Verlangen des Schatzsecretärs Gage eine in verbindlichem Tone gehaltene Note an Russland, in der erklärt wird, der Ausgleichszoll auf Zucker sei lediglich eine zeitweilige Maßregel und die russische Regierung ersucht wird, Repressivmahl egeln zu unterlassen, bis die Gerichtshöfe die Interpretation drs Gesetzes vorgenommen haben. Das Gerücht von einer aufständischen Bewegung in Ziemen erhält sich beharrlich. Gerücht-weise verlautet auch, dass der dortige Vali abberufen und Verstärkungen entsendet worden seien. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben von fast allen betheiligten Mächten die Versicherung erhalten, dass sie den Vereinigten Staaten darin völlig zustimmen, dass eine Wiederaufnahme militärischer Operationen in China während der Friedensunterhandlungen nicht angebracht sei. — Der Gesandte Conger tritt auf seinen Wunsch sofort einen Urlaub von 60 Tagen an. Er wünschte schon seit längerer Zeit nach Java zu reisen, doch bot sich bis» her keine paffende Gelegenheit. Commifsär Rockhill wurde bevollmächtigt, die Verhandlungen während der Abwesenheit des Gesandten fortzusetzen. Tagesneuigkiten. — (Die Volkszählung «karten des italienischen Königs Paares.) Bei der allge« meinen Volkszählung in der Nacht vom 9. zum 10ten Februar hat das Königevaar seine Zählkarten wie folgt ausgefüllt: «Victor Emanuel von Savoyen, Sohn des verstorbenen Humbert, geboren im November 1869 zu Neapel, katholisch, besitzt Häuser und Güter, ist im Hauptberuf König von Italien und des Lesens kundig. Elena, Tochter vo» Nikolaus Petrovic' Njegus, geboren im Jänner 1873 zu Cetinje, Gattin des Hausvorstandes, katholisch, Königin und des Lesens kundig.» — (Tödlicher Wettlauf mit dem Eisenbahnzuge.) Der 36jührige Manipulant der Südbahn, Josef Spannbauer in Wien, der Donnerstag nachts dienstlich mit einem Lastzuge vom Matzleinsdorfer Bahnhofe nach Wiener-Neustadt fahren sollte, verlieh zwischen Atzgersdorf und Hehendorf den Train. Man Wattete eine Zeitlang auf ihn, doch als der Bedienstete nicht kam, fuhr der Zug davon. Kurze Zeit darauf lief keuchend Spannbauer hinter dem Zuge. Ein Bahn-Wächter hielt ihn an, doch in diesem Augenblicke stürzte der Manipulant tobt zusammen. Der Nahnarzt consta-tilrte, dass der Arme einem Herzschlage erlegen war. — (Eine grässliche Unthat.) Aus Rozmital wird der «Politik» geschrieben: Eine schreckliche That begieng am 18. d. M., am Faschingsmontag morgens, der fast achtzigjährige Josef Arda, gewesener Orts« Vorsteher und Gastwirt in Alt-Rozmital, ein streitsüchtiger Trunkenbold, der seine Wirtschaft durchgebracht hatte und sich feit langen Jahren von seinen fleißigen Kindern er« nähren ließ. Er wohnte bei einem seiner Söhne, Franz Blda. Niemals zufrieden mit dem Gelde, das ihm der genannte Sohn gab, drohte er demfelben stetig mit dem Ermorden, bis er seine teuflische Drohung auch vollbrachte. Franz Blda und seine Gattin betheiligten sich am Faschingsonntag an dem von der All-Nozmitaler Feuerwehr arrangierten Balle und als die Genannten morgens zurückkamen und sich niederlegten, wartete der entmenschte Vater, bis sie fest eingeschlafen waren, dann holte er Ans fretnöern Stamme. Roman von vrmanos «Landor. (43. Fortsetzung.) «Die Jahre vermengen, und ich hatte mich längst an den Gedanken, einsam zu bleiben, gewöhnt», fuhr Michael Dombrosti weiter. «Da führte mir der Zufall — ich wage nicht zu sagen: das Schicksal — vor Jahr und Tag eine Frau vor Augen, in der ich auf den ersten Blick die Verkörperung meines Ideals erkannte. Mit dem Uebermuth' des Glückes begann ich schon Lustschlösser zu bauen — die oder leine musste mein werden! Auf meinen Armen wollte ich sie durchz Leben tragen, ihr alles zu Füßen legen, was mein ist; was die Welt an Glück, Freude und Angenehmem zu bieten nur imstande ist, sollte ihr gehören. Ich war außer mir vor Seligkeit, endlich mein Ideal und damit mein Glück gefunden zu haben. Kein Gedanke an die Vermesscnheit meiner Voraussetzungen störte meine Herzensfreude. Da kam das Schicksal und machte mir einen Querstrich durch meine Rechnung. Die Frau, die ich schon im Geiste als meine angebetete Gattin, als die Herrin meines Hauses gesehen, hatte sich einem anderen verlobt — ich kam zu spät!» Michael Dombroski schwieg und auch Lotta wusste lein Wort der Erwiderung. Eine dunkle Purpurglut schlug über ihre feinen Züge zusammen. Jäh kam ihv jetzt die Erinnerung an Andriquettes Erzählung und !mit einem Schlage wurde es ihr klar, wer jener Fremde jyewesen war, aus den sie im ersten Momente ohne ihr eine kurze, breite, zu dem Zwecke eigens M ^ Hacke und spaltete der Schwiegertochter den lkopi, .^ Sohne das Gesicht quer unter den Augen «" ,^ auf die Wehrlosen wie besessen ein, lvora"! ^ einen naheliegenden Brunnen sprang und ert" .^ Leiche des greisen Mörders wurde in die Leiche"" ^, geschafft. Das Ehepaar, das Ms Töchter hat, ""» dem Tode. ^F» — (Das Weib an der Kette.) MZ ^ wird berichtet: Dem Strafgerichte wurde der ^ Neferoff eingeliefert, welcher sein Weib seit °"t,^^ wie einen Haushund an der Kette hielt und ^, Knute züchtigte, in deren Riemen eiserne 2"AgB' gesponnen waren. Nicht genug an dem, brachte ^ same Bauer seinem Opfer mit glühenden O'sen Brandwunden bei. a>«mt^ -(Die britische Flagge °ls D° F gürtet.) Eine für sich felbst sprechende Aneldole^. der «Globe»: Das britische Kanonenboot ^"^del constatiette bei seinem Kreuzen zwischen den A ° ^ ^ tle den Träger, beziehungsweise die Trägerin. ^, AB"/ Frau des Häuptlings, die sich den Union Iaa w ^ hie gelung eines andern Bekleidungsstückes malenM Hüften gewunden hatte. ^.,,,.. stl" — (Ein neuer Stern.) Aus E""/^ berichtet: Die Entdeckung eines neuen ^"" M Glöße im Sternbilde des Perseus durch And"!"" ^ ^ burgh ist gleichzeitig durch den Studiosus G"M ^ ^ der Sternwarte Erlangen eisolgt. Der Ster" F sonders grün, hat mehrere helle und dunkle vloletlhelle Bänder. — (Audienz.) Seine Majestät d"^v»" hat gestern den Generalmajor Rudolf Edl Chavanne in Audienz empfangen. «,ii^^ — (Einlöfung von Silberw », alter Währung.) Anlässlich des Vorlog ^ Fällen, dafs Zweiguldenstücke ö. W, welche ° F' Gesetz vom 24. März 1893, R. G. Vl. M- ' M gesetzlichen Umlauf gesetzt sind, an Stelle v hM tronenstücken bei den k. l. Cassen und Aemtern i« ^ b^ erlegt werden, hat das k. k. Finanzministeri«'" ^' Erlasse vom 28. Jänner d. I, I. 476/S- ^' ?^I dass solche Münzen als außer Cours gesetzt zur">" ,eb" an die Parteien aber erst dann zurückzustellen!' „F" dieselben auf die in den §§ 60 und 79 d" ?^>> Cassavorschrift vom 16. November 1899, V. ^' ^ s" angegebene Weise, d. i. durch Einschneiden, ^ dem gesetzlichen Umlaufe ausgeschlossen .6.«^^ wurden. Zugleich hat aber das Finanzm'" ^ ^ auf weiteres gestattet, dass diese MünzM^ gM', t. k. Hauptmünzamte und von den als El"' he« ^, fungierenden Punzierungsämtern sowie v"" ^ »< Verwechslungscassen fungierenden k. l. Easse" zgl"^ langen der Parteien zur Einlösung nach ^ pel^ gewichte und zum Einheitspreise voni^^s^I Zuthun einen so gewaltigen und — wie .^: schien — unauslöschlichen Eindruck gema^ . Michael Dombrosli. ^.lM^l Eine Secunde lang setzte ihr vor einem seltsamen, aus Bangigkeit, SH>" ^ »H und Zorn zusammengesetzten Empfinden ^n ^ vor einer unbestimmten, ihr nahen ^^FriiM ßl oie Tücke des Schick ales, das ih'er , ^ e^ besseres Los hätte bereiten können, ""w ^cle diesen Mann nur wenige Tage vor lyr . Verlobung entgegengeführt hätte. .<.^„ ^ Leise stahl sich ein Seufzer von '^ sicy^. Zum erstenmale in ihrem Leben fühl" ^nuk F, allen Regungen ihrer Seele zu einem ^B^e gezogen, zu einem Manne, der sie leiden^^sse<<,Fii der sie als sein Ideal betrachtete und «n " F^ sie menschlicher Berechnung uach ",,elgM/ geworden wäre. Alles, was sie ehemals" ^chl^ ihrer Zukunft im Hause ihrer wohlhaben^ D ^ eltern ersehnt hatte, wäre ihr als der " ^"F Mam.es in verschwenderischer Weise z« U^M l" Aber es nützte nichts, etwas unnnede^ ^i" lorenem nachzutrauern. Zu spät! Aitt" ^ Schicksals! . ,me kines ne».n w ^"^""^' ""«e auch die Er-^ ^! m n " ^?1"s in sich schließe, noch nicht l Kationen b,^. - . ^ "ur auf die Herausgabe der N. ^"n Deck?^""' "" Dem Berichte des Secretärs, M der X"" ?'bl°r, zufolge beträgt die dermalen 191; im verflossenen ^ wurde ! '"^" Mitglieder gestorben. Der .ss> n^t 80^ Ministerium mit 400 X> vom «l . "" 500 ^" c . ""d von der krainischen Spar-hi>«°nen un»,'^""oniert. Er stand mit 114 ^ < ^ Publics """" in Verbindung und er-3 >hre w rd "'?.'". Tauschwege. Im laufenden ^7 «ur ,E^ ^ der Herausgabe des Rever. ^^ Ueber Klnl ^^"^ums ^raln. begonnen zlil"^ung d,! Ladung des Obmannes ehrte die chn . ^rch Erbebt ."" ^" dahingeschiedenen Mit-i h->lt /"'" Iactoren w?!!' ? ^tzen und sprach weiters ^. ihren D"', "^ die Vereinsthätigleit gefördert ^ ?' Herrn N°^' ^ Zufolge Berichtes des ^l, . "gg beli.l ^ Dr. Gratzy Edlen von ^ >^ Äuz'ga3len sich die Einnahmt auf 3454 « ^ '^ "° zu w "^ ^' " " '' der Voranschlag »«"« m " »kprü te ss bm gleichen Zahlen. - Der von den Hl". ^ El« Gericht wurde ohne Widerrede ^ ' betreffet .^"^age des Herrn Directors ^° > dHn , ^' Klimatographie, wurde vom <'^H S?°""' bas« diise Schrift vom ^tw^re« f' .7"d zuversichtlich noch im Laufe ^d9"»sprüf«n2^^Nt werden wird. - Zu ^ b"«n Pfarrer Vrhovnil ^e^Aussch?" Geifer wiedergewählt; die <« 'us drei ^.'"fiel, da derselbe im vorigen ""ble^ der .^^" gewählt worden war. Die b°bl ' "°lh wie vn? - '. ""d der «Mittheilungen» Aotl. und N°ftt" ^"bänden der Herren Dechant ^b >«- --V^ ^- Gratzy Edlen von ^« u«^" Ausschlüsse beantragte Herr Director ^flalt ^uss we? ^ ^lh nochmals an den ^in zeiche sich ?""' damit von der geologischen ^ r.n ^"°g sche ^" "it ^Erforschung des Landes >e^^n V' binstcht befasse, j? ein Exemplar ^^it 3">>trag ael««"^'" Landesmuseum zugewendet ! ><^nd die Veri«° ^ "nhellig zur Annahme, und Abschluss. l^i^ brache ^^,—__________—— 7"ti du ?'. saate ,?bnen kein Versteck zu spielen, d> M^ unsere.," -^- «Wenn Sie es nicht ,^H' l° mÄ7,7lame Freundin, Frau Voll« ^ '"> i^'n verrathen Z,""" -^"^s Verhalten und 3k hl^!' verehre ^°b'n, "« leidenschaftlich und ,^ 5'ch hing ehD'e Nlfte meines Lebens und ?"' und ^ kennen 3' """ ich Sie damit mir > "w^ musz '"nts?^ ^nug - es sollte nicht >^i>n, bleiben ^n- I« werde bis an mein . V »ni/".^ssen. 'l ""b nm das Bewusstsein, Sie > ^kn.^ über' die A "?". mich nicht trösten, so b> ^3 ^ nicht w^ ^" der Entsagung hinweg. . >ch 9 Ttin?me K ^ Sie sind doch glücklich?. ! ^n, ^ Lotta verm^"Z - ^meichelnd und ein-, ttk, /^ian s unwahre Antwort zu ' ^'ü^ ^usweich^ ^" UN's Glilckes Schmied., > N,,Hndg,i^ eichend «Mir fehlen wchl die , li< " l'ch uher"uwdem sind die Gelehrten und lHe. ^'e b^°"^re den« ^> ?"t und Wefen des ""> '^n ^,^1 ^ aliwenden, weil sie nicht die r. die ,hr Nützlich in die Augen ^ ^vrtsehun« solgt.) * (Ortsgruppe Laibach des österreichischen Eisenbahnbeamten-Vereines.) Am 23. d. abends fand im Clublocale des «Hotel Elefant» die II. ordentliche Ortsgruppen-Versammlung der Ortsgruppe Laibach des österreichischen Elsenbahnbeamten-Vereines unter reger Betheiligung unter dem Vorsitze des Obmannes Herrn Ritter v. Ohm-Ianuschowsky statt. Aus der Darlegung desselben und dem Berichte des Schriftführers, Herrn Ieglit, ist zu entnehmen, dass die Ortsgruppe ihrer Hauptaufgabe, der Wahrung, Förderung und Vertretung der Standesinteressen auch im vergangenen Jahre mit schönem Erfolge gerecht geworden. Das zielbewusste, colleglale Zusammenwirken der Ortsgruppen-Mitglieder, die den l. l. österreichischen Staats« bahnen und der Südbahn-Gesellschaft angehören, trat neuerlich in der regen Antheilnahme, die den Bestrebungen der Beamtenschaft beider Bahnen entgegengebracht wurde, zutage. Nach der Durchführung der Gehaltsregulierung bei den k. l. Staatsbahnen musste gerechterweise das Schwergewicht der Vereinsthätigkeit auf die Erfüllung der unabweisbaren Forderungen der Südbahnbeamten gelegt werden, und die Ortsgruppe Laibach betheiligte sich demgemäß fowohl durch Einberufung von Versammlungen, sowie durch Entsendung von Bevollmächtigten zu den Delegiertentagen in Marburg und Graz an allen Actionen in dieser Richtung. Die Pflege der Geselligkeit wurde durch collegiate Zusammenkünfte und Veranstaltung von Unterhaltungsabenden gefördert. Der Ortsgruppe sind im Verlaufe des Vereins» jahres 25 Mitglieder neu beigetreten; sie zählt dermalen 112 Mitglieder. Der Obmann widmet den verstorbenen Mitgliedern, den Herren: A. v. Socher, F. Wochinz, F. Smola und F. Iapelj, einen warmen Nachruf, und die Verfammlung ehrt deren Angedenken durch Erheben von den Sitzen. Dankbar wirb sodann der Zuvorkommenheit der Vereinsleitung, die bereitwilligst an Hinterbliebene von Mitgliedern Unterstützungen gewährte, gedacht. Der Obmann rühmt die opferwillige Thätigkeit der Ausschussmitglieder, insbesondere des Eassiers Herrn Kos math und Schriftführers Ieglic. Die Verfammlung bringt sodann dem Restaurateur Herrn Fröhlich sowie dem Neamten-Tonsumvereine den Dank für die Ueberlassung der Üocalitäten zum Ausdrucke. — Nach dem von Herrn Kos math vorgetragenen Cassaberichte betragen die Einnahmen 1443 k 33 l>, die Ausgaben 1347 k 21 l,. Mehrere Anträge des Herrn Kejzar, betreffend die Einführung von Wanderversammlungen, Vermehrung der Zahl der Vertrauensmänner. Gründung einer Uniformierungsanstalt, ferner die Anträge des Ausschuffes über die bei der Hauptverfammlung einzubringenden Anträge wurden angenommen und als Vertreter für die-felben der Obmann Ritter v. Ohm-Ianuschowsly und Stationschef Karl Schmidt gewählt. — Die Wahl des Ausschusses ergab folgendes Ergebnis: Obmann Herr Julius Ritter v. Ohm-Ianuschowsky, I. Obmann-Stellvertreter Herr August Kobler, II. Obmann-Stell-Vertreter Herr Johann Svetek; in den Ausschuss wurden gewählt die Herren: Josef Holeiek, Victor Hrasooec, Max Ieglic, Josef Kosmath, Alois Pregelj, Julius Sanderly, Victor Tfchretnil, Franz Unger und Johann Verstoviel. Zu Rechnungsprüfern wurden mit Acclamation die Herren Johann Tejkal und Johann Branilik gewühlt. — (Der Verein der Buchdrucker Krains) hielt am 23. d. M. im «Narodni Dom» seine ordentliche Generalversammlung ab. Aus dem Berichte des Ausschusses entnehmen wir, dass der Verein im Berichtsjahre an Einnahmen 9457 « 73 k und an Ausgaben 9317 k 76 1, zu verzeichnen hatte. Das Vereinsvermögen hat sich demnach um den Betrag von 139 k 97 b vermehrt und beziffert sich am Schlüsse des Jahres auf 35.109 k 83 ll. — Zur Annahme gelangte ein Antrag des Ver-einsausschusfes, betreffend die Reorganisierung der Witwenunterstützung, wonach den Witwen eine periodische Unterstützung zusteht. In den Ausschuss wurden nahezu einstimmig gewählt die Mitglieder: I. Pavliilet, Obmann; Fr. Tavkar, Obmann-Stellvertreter; O. Planinc, Rechnungsführer; I. Klovar. Cafsier; R. Pirlovtt, Cassier - Stell« Vertreter; K. ^t, I. Mlinar, Schriftführer; A.Mancini, O. Trglav, Bibliothekare; M. Rozanec, I. Vehar, Bei« sitzer; M. Fadljevic, K. Mohär, A. Strlelar, Revisoren; O. Planinc, Reisecassenverwalter. — Der Verein zählt 105 Mitglieder. — (Der Marienbruderschafts-Verein) hielt am 17. d. M. unter zahlreicher Betheiligung im «Mestni Dom» seine ordentliche Generalversammlung ab. Unter anderem wurde der Beschluss gefasst, dass die neu beigetretenen Mitglieder schon nach einem Jahre die Begünstigung der Beerdigung aus Vereinsmitteln erhalten und dass bei der Aufbahrung der Leiche auch die Austapezierung des Zimmers aus der Vereinscasse zu erfolgen habe. — Es wäre wünschenswert, wenn die materielle Lage dieses humanitären Vereines durch zahl. reichen Beitritt von neuen Mitgliedern eine ausgiebige Stärkung fände. — (Vereinsunterhaltung.) Der Turnverein «Solol» in Sagor veranstaltete am 24. d. M. abends im Gasthaus? d'r Frml Maria Mdvtd in Eagor ein? ehr gut besuchte Vereinsunterhaltung. Das Lustspiel «Lmit« Xovic«» fand verdienten Beifall; ebenso wurden die Musikvorträge des Streichorchesters unter Leitung des Herrn Lehrers Milan Adamik beifällig aufgenommen und mufsten der Mehrheit nach wiederholt werden, ik. — (Generalversammlung.) Der Spar-und Vorschufsvereln in Treffen hält Sonntag, den 3. März, um 4 Uhr nachmittags seine ordentliche Generalversammlung in der Vereinskanzlei mit der üblichen Tagesordnung ab. 8. — (Weingenossenschaft.) Die Versammlung der Interessenten für die Gründung einer Weingenossenschaft in Rudolfswert wird Donnerstag, den 28. d. M., um 2 Uhr nachmittags im Gasthause des Herrn Wtndischer in Kandla bei Rudolfswert stattfinden. 8. — (Im städtifchenVollsbade) wurden vom 10. bis 16. d. M. insgesammt 404 Bäder abgegeben, und zwar: für Männer 362 (davon 270 Douche- und 92 Wannenbäder), für Frauen 42 (davon 11 Douche- und 31 Wannenbäder). — (Heils er um erfolge.) In der Stadt Laibach wurden im abgelaufenen Jahre zehn leicht, 30 mittelschwer und 28 schwer an DiPhtheritiS erkrankte Kinder mit Heilserum behandelt. Dieses Mittel bewährte sich in 5? Fällen gut und sührte zur Genesung, in elf Fällen blieb es wirkungslos; in diesen Fällen kam die Behandlung zweimal am dritten Erkranlungstage und achtmal im späteren Kranlheitsverlaufe zur Aufnahme, -o. — (Sanitäres.) Ueber den Verlauf der in der Wochein ausgebreitet herrschenden Scharlachepidemie wirb uns berichtet, dass dieselbe in Abnahme begriffen sei und sich derzeit der gesummte Krankenstand auf zwei Erwachsene und 31 Kinder belaufe. Von den bisher erkrankten vier Männern, fünf Frauen und 140 Kindern sind ein Mann, eine Frau und 13 Kinder gestorben. Die Tydesfälle ergaben sich zumeist an >loldu» lirixktil, da die Kranken nur im »tllclio eruptions im Bette zu halten sind und sich sodann gleich der Schädlichkeit der kalten Luft aussehen. Die Tchulsperre in den Gemeinden Feiftrlh und Mitterdorf wurde um einige Tage ausgedehnt. —o. — (Todesfall.) Am 24. d M. verschied in Littal der Gasthausbefitzer und Fleifchhauer Johann Vatis im Alter von 49 Jahren. Der Verstorbene hatte jahrelang die Stelle eines Gemeinderathes in der üittaier Gemeindevertretung bekleidet und war Hauptmann-Stellve« treter der freiw. Feuerwehr seit deren Bestehen. Er hinterlässt fünf unversorgte Kinder. —ik. — (Vollsmission) Laut einer Mittheilung des Pfarramte« in St. Veit bei Sittich wird vom 3. bis 10. März bortfelbst unter Leitung von drei Patres aus St. Andrä in Kiirnten und eines Missionärs aus Laibach eine Volksmission abgehalten werben. —ik. — (Veruntreuung.) Die Eheleute Josef und Francisca Trdina hielten sich ln der Zeit vom 25. bis 29. v. M. bei ihrem Schwiegervater Iofef Mahlovec, Sübbahnstreckenarbeiter in Laase bei Kressnitz, auf, find aber seit dieser Zeit verschwunden und haben sich angeblich nach Deutschland begeben, um in einem dortigen Bergwerke Arbeit zu suchen. Dieselben hatten vor ihrem Abgänge eine ihnen anvertraute Kuh im Werte von 115 K eigenmächtig verlauft, um wahrscheinlich den Erlös als Reisegeld zu verwenden. Gegen das Ehepaar wurde wegen Veruntreuung die Invigilierung eingeleitet. —ill. — (Ein rabiater Häftling.) Am 23.H.M. vormittags wurde der wegen Diebstahles currentierte Gewohnheitsdieb Josef Voriiel aus Mamol, Ortsgemelnde Billichberg, durch eine Gendarmerie-Patrouille verhaftet und dem Bezirksgerichte in Littai eingeliefert. Borisek trug anfangs ein ruhiges Benehmen zur Schau; nach Verlauf von drei Stunden aber begann er, einen Tob-suchtsanfall simulierend, in seiner Zelle zu toben, zerschlug die Fenster und andere Arrestutensillen und konnte erst, nachdem man die Gendarmerle in Anspruch nahm, gebändigt werden. Da sich der Vorfall um die Mittags-stunde ereignete, lockte das Toben des Vorlsek eine große Anzahl von Marktbewohnern vor das Bezirksgerichts« gebäube. —ilc. — (Wuthausvruch bei einem Schafe.) Ein dem Besitzer Franz Oinkovec in Schaufel, Gemeinde Seisenberg, gehuriges Schaf, welches im November v. I. von einem wüthenden Hunde gebissen worden war, stand am 19. d. M. an Wuth um. Die dem Thiere in den Schwanz beigebrachte Wunde war zwar nach kurzer Zeit verheilt, allein seit dem 16. d. M. verhielt sich das Thier unruhig, hatte einen stieren Blick, nahm leine Nahrung auf, blökte eigenthümlich, knirfchte mit den Zähnen und blss in verschiedene Holzgegenstände. Die Incubation hatte 79 Tage gedauert. — o— — (Volkszählung.) Das vorläufige Resultat der Volkszählung im Küsten lande (Stand am 31. December 1900) weist nachfolgende giffern auf: Trieft fammt Gebiet: Einwohnerzahl 176.456 (gegen 157.466 im Jahre 1890). Kronland Görz und Gra« diska: 230.762 (gegen 220,308 im Jahre 1890). Krön« land Istrlen: 336.484 (gegen 31? 610 im Jahre 1890). Das active Militär ist in den BevülterungsMern für das Jahr 1900 nicht mitgerechnet, in den für das Jahr 189(. aber vmWchllgt. Laibacher Zeitung Nr. 47. 382 . 26. Februar^^ — (Aenderungen im Postanweisungsverlehre.) Vom 1. März an find sämmtliche Post» iimter mit Telegraphenbetrieb, sowie jene Postämter ohne Telegniphenbetrieb, in deren Standort fich ein Staats-telegraphenamt befindet, zur Annahme und sämmtliche Postämter mit Bestelldienst zur Auszahlung von telegra« phischen Postanweisungen lm in» und ausländischen Ver-lehre ermächtigt. Telegraphische Postanweisungen, die von Postämtern an Orten, wo sich lein Staatstelegraph be» findet, auszuzahlen sind, werden vom Auslunstslelcgraphen-amte im Postwege an das Bestimmungspostamt weiter-befördert. Hinsichtlich der Zustellung und Auszahlung gelten die allgemeinen Vorschriften für telegraphische Postanweisungen. —ik. — (Eine Katze als Brandstifterin.) Am 17. d. M. lam in dem mit Stroh gedeckten, ifoliert stehenden Wohnhaufe des Franz Knez in Zapota, Ortsgemeinde Mariathal, ein Feuer zum Ausbruche, welches in kurzer Zeit das Haus und den anstoßenden Schweine» stall sammt den am Dachboden aufbewahrten Lebensmitteln und Kleidungsstücken einäscherte und dem Besitzer einen Schaden von 1209 k zufügte. Das Feuer wurde durch eine Hauskatze, welche im Ofen neben der Feuer« statte gelegen war und, vom Feuer ergriffen, brennend auf den Dachboden und in den Schweinestall lief, verursacht. Knez war nicht versichert. —ik. — (Milch-und Käsegen ossenschaften in Krain.) Nußer den in der gestrigen Zeitung angeführten Käse- und Milchgenossenschaften find noch jene in Nova-vas, Gereuth, Petlovec, Alter Markt bei Laas, St. Georgen, Woch.-Feistrih und Unterloitsch zu erwähnen. Die Leitung derselben befindet fich insgesammt in den Händen geschulter Fachpersonen, l. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutsche Bühne.) Dafs sich starke Schauspieler mit Vorliebe schwache Stücke wählen, in denen sie die unumschränkte Herrschaft führen, ist eine bekannte Thatsache, neu hingegen, dass ausgezeichnete Kapellmeister ihre Kunst an musikalischen Machwerken verschleudern, die aus der wohlverdienten Archlvruhe aufzustöbern, eigentlich vermessen ist. Herr Kapellmeister Julius Gottlieb hatte sich nämlich zu seinem gestrigen Benefiz Taunds Operette «Der Wunberlnabe» gewählt, die heute höchstens als lehrreiche« Spiel dienen kann, wie stark die leichte Kunstgattung im Niedergange begriffen war. Der gänzliche Mangel an Erfindungsgabe, die oberflächliche, dilettantenhafte musikalische Mache, die brutale Orchestrierung verbinden sich mit einem Libretto, das allerdings noch immer besser als die Musik ist, was aber in diesem Falle blutwenig besagen will. Man kann vielleicht ein« wenden, dass felnerzeit die Operette mehrere erfolgreiche Aufführungen erlebte. Nun, sie hat lein Verdienst hieran, da einerseits das Werk mit vielen zündenden Einlagen aufgefrischt wurde, anderseits die niedliche, herzige Darstellerin des Wunberknaben der Aufführung einen befonderen Reiz verlieh. Herr Kapellmeister Gottlieb wurde durch einen herzlichen Empfang, wiederholten Beifall, Widmung eines prächtigen Lorbeerlranzes und mehrerer Ehrengaben ausgezeichnet. Ungetheilter Anerkennung erfreuten sich die interessanten Einlagen ; eine stimmungsvolle, charakteristisch instrumentierte Romanze von Herrn Gottlieb, die Herr Roche ll sehr wirkungsvoll sang, ein von demselben Meister geschmackvoll und pikant instrumentiertes Walzer-Rondo, von Fräulein Eckerth graciös vorgetragen, und Griegs bekanntes Ltebeslied, das Herr Gottlieb ebenfalls feinfühlig instrumentiert hatte und das Frau Wolf mit aller Innigkeit zur Geltung brachte. Die Darfteller bemühten sich durch lustiges, flottes Spiel und munteren Gefang der Vorstellung, fo weit es eben möglich war, Leben einzuflößen, und es verdienen deshalb die Leistungen der Damen Wolf, Burg, Eckerth und die der Herren Rochell, Pistol und Schiller warmes Lob. Das Theater war gut besucht. ^ — (Aus der deutschen Theaterlanzlei.) «Rosenmontag» von Otto Erich Hartleben, welches Werk morgen erstmalig gegeben wird, hatte bei seinen Erstaufführungen in Prag und Wien (Hofburgtheater) sowie am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, am Deutschen Theater in Hannover, am Stadtlheater in Leipzig usw. glänzende Erfolge zu verzeichnen. In Berlin wurde das meisterhaft aufgebaute Stück seit dem 3. October dreiund-neunzigmal aufgeführt. — (VomAgramer Landestheater.) Mit Frau Irma Polal und Herrn Orjelski wurden Contracte abgeschlossen, so dass dieselben als Mitglieder in den Verband des Agramer Landestheaters eingetreten find. — (Eine Wiener Volksoper.) Eine große Zahl von Musikfreunden aus allen Gesellschaftsclassen hat an die Wiener Bevölkerung einen Aufruf gerichtet, in welchem sie zur Theilnahme an der Gründung einer Wiener Volls-oper aufgefordert wird. — («Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild.») Inhalt der 366. Lieferung (Ungarn): 1.) Baudenkmäler seit der Ve-yrundun g des Königreich«» Ungarn, von Julius Pasleiner. 2.) Die Rolle Siebenbürgens in der Geschichte Ungarns, von Arpäd Karolyi. 3.) Der verfassungsmäßige Organismus des alten Siebenbürgen, von Ludwig Szädecly. 4.) Das Szilagyer Eomitat, von Julius Kin es. — Illustrationen von Julius Harn und Karl Cserna. — («Bilderbogen für Schule und Haus».) Ein gediegenes, dabei billiges Gefchenl für die Jugend sind die «Bilderbogen für Schule und Haus» (herausgegeben von der Gesellschaft für vervielfältigende ^lnst in Wien), von denen kürzlich die dritte Serie (Preis 3 k) erfchienen ist. Diefe «Bilderbogen» enthalten anregende und unterhaltende Darstellungen aus der biblischen und vaterländischen Geschichte, der Geographie, dem Leben des Volles, Sagen und Legenden, Märchen ?c. und können allen fürsorglichen Eltern wärmftenS empfohlen werden. — (Die in Oesterreich geltenden vier-undzwanzigDienftboten-Ordnungen) sammt dem Entwürfe der neuen Wiener DienstboteN'Ordnung und einigen allgemeinen, das Gesinde betreffenden Gesetzen und Verordnungen, redigiert nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung von Dr. Hugo Morgenstern, gelangten kürzlich im Verlage der Manz'schen l. u. l. Hof-Verlags- und Universitäts-Buchhandlung in Wien, I., Kohlmarlt 20. zur Ausgabe. Seitdem von der Wiener Gefindeordnung aus dem Jahre 1810, welche durch die nachgefolgte Gesetzgebung zu mehr als einem Drittel gänzlich abgeändert oder aufgehoben wurde, die im gleichen Verlage in den 80er Jahren erschienene Commentarausgabe vergriffen war, gab es von dieser Gesinbeoronung nicht eine zuverlässige, heute brauchbare Ausgabe. Nicht anders verhält es sich mit den übrigen Dienstbotenordnungen, welche in vielen wichtigen Punkten durch eine spätere Novellargesetzgebung zum Theile völlig geändert wurden. Auch die Rechtstheorie und die Social-wissenschaft werden bei dem großen Interesse, welches man der Arbeiterfrage allüberall entgegenbringt, die in leicht vergleichbarer, übersichtlicher Gruppierung angeordnete Sammlung aller in Oesterreich geltenden Dienstboten-ordnungen gewiss mit Freuden begrüßen. Preis broschiert 2 k 40 l,, gebunden 3 X. Alle in dieser Rubrik besprochenen literarischen Erscheinungen find durch die Buchhandlung Ig. v. Kleiu -mayr ck Feb. Vamberg in Laibach zu beziehen. Geschäftszeitung. — (VI. Weinmarkt in Vozen.) Der von Seite des Verbandes der landwirtfchaftlichen Bezirls-genossenschaften zur Veranstaltung gelangende Frühjahrs-Weinmarlt findet heuer in der Zeit vom 10. bis 25. März in den Localen der Vilpianer Bierquelle statt. Nach dem letztjährigen Weinernte-Ergebnisse des deutschen Südtirols, welches bekanntlich sowohl in Bezug auf Reichlichkcit als auch der qualitativen Beschaffenheit des Productes ein ganz vorzügliches genannt werden muss, erscheint eine zahlreiche Beschickung dieses Marktes bereits gesichert. Es werden auf demfelben aus allen Weinbaugebleten Deutsch« tirols Weine von den mannigfachsten, den einzelnen Lagen eigenen Typen vertreten fein. Das Unternehmen gibt ein klares Bild von der gefammten Weinftrobuction Deutsch-Südtirols, dessen Sortenreichthum hier den Interessenten, übersichtlich gruppiert, in tadellofer Reinheit, zur Vorführung gebracht wird. Mit 1. Mälz beginnt ein neues Abonnement auf die Dailmcher Zeitung. Die Pränumeratione-Vedingungen bleiben unverändert und betragen: «il Vofivtlftndung! fsr zaibach: ganzjährig . . »0 X — d ganzjährig . . 2» k — k halbjährig . . Ill » — . halbjährig . . ii » — » vierteljährig . 7 » »« » vierteljährig . N » »0 » monatlich... » » ao » monatlich... » » »» « Für die Zustellung insHauS fUr hiesige Abonnenten per Jahr 2 Kronen. MM" Die Pränumeratwns - Neträgr wollen portofrei zugesendet werden. Jg. u. Klemmayr se Fed. ßamberg. Telegramme des k. k. Telegraphen-Eorresp.-Bureaus. König Eduard in Deutschand. Cronberg, 25. Februar. Kaiser Wilhelm und König Eduard sind um V»10 Uhr vormittags hier eingetroffen und wurden von der Kronprinzessin Sofie von Griechenland und dem Prinzen Friedrich Karl von Hessen empfangen. Nach herzlicher Begrüßung erfolgte unter begeisterten Hochrufen der am Bahnhöfe und in den Straßen angesammelten Einwohnerschaft die Schlittenfahrt nach Schloss Fried« nchshof. __________ Kchneeftiirme. ^, Odessa, 24. Februar. In der "2^ Nacht herrschte hier ein fürchterlicher Sch"'^^ sechs Grad Kälte. Der Verkehr in der Staol" ^ , allen hier einmündenden Eisenbahnlinien >^ , Schneeverwehung gestört. Der von der KriM ' ^, ^ Dampfer «Sineus» wurde durch den StuM " ^ , Felsen geworfen und gieng im Hafen "" h'.^ ' Dampfer wurden zur Rettung des «Swells' ° ^ > Von Odessa bis Zatifchin liegen ungeheu« ^ ^ massen. Vor dem 28. d. M. ist die Auf^^ ^ Eisenbahnverkehres ausgeschlossen. Ueber tau>e^ ^ > stiere sind infolge der Schneeverwehungen " ° kehre abgefchnitten und bitten um Proviant. ^ . ----------------- ^ Aus Südafrika. ,^ '' London, 25. Februar. Lord KiM^ ^ graphiert aus Middelburg vom gest"9^'^ « Plumer berichtet, Oberst Owen erbeutete qeM" ^ ^ Fünfzehnpfünder und ein Pompomgeschiitz <^ P » Wagen und machte 50 Buren zu Gesang ^F ^ Engländer erlitten leine Verluste. Der Fe^M » in vollem Rückzüge sich befindet, wird "sM ^ »l Der Einfall Dewets in die Capcolonie ist aM''" ^ vollständig fehlgeschlagen. ^e s^ 5 London, 25. Februar. Das Reuter M ^F ^ meldet aus Capstadt vom gestrigen: ObM .^F ^ zwang gestern Dewet bei Disselfontein "^ '^M 2 Ufer des Oranje-Flusses zu einem Gefechte. " sF ^ er 50 Gefangene machte und zwei MU^U ^ mehrere Wagen erbeutete. Die Buren 3"!^.^ 5 '^ Oberst Plumer seht die Verfolgung fort. ^ ^ H mit einer Handvoll Leute auf einem Bo"" ^ ! Fluss entkommen fein. ^s-alaph'^ ^ i London, 25. Februar. «Daily Teleu^ ^ fährt au« De Aar: Präsident Stejn hat a" ^^i p « an die Buren eine Ansprache gehalten, w M l ^ sagte, alle, auch die Unberittenen und dieM's^ ^ " , ihr Schuhzeug eingebüßt haben, müssten '"^«l sorgen so gut sie könnten und nach ^Mii^ Freistaate zurücklehren. Stejn und Dewel ^ M ^, der besten Pferde genommen, um mit dM^« ^ A 5, ! Der Feind sei nunmehr in kleine Abthell"'"^F ^ , splittert, und die Colonne Dewets, welche" ^. ! 1500 Mann zählte, betrage jetzt nur noch ^ Die Vorgänge in China. ^ < Berlin, 25. Februar. (Meldung des ^ ^M Bureaus.) Graf Waldersee telegraphiert ""sH H Die Colonne Hofmeisters hat den R"Ue ^ Kuangtschang nach Paotingfu der Chinesen, welche die Colonne bei K"I.^ guter Ordnung angegriffen hatten, sind ery ftll« ^ als ursprünglich gemeldet worden war u ^ mehr als 300 Todte. . ^ ---------------- HeiH H Wien, 26. Februar. Die «M"" O« publiciert ein kaiserliche« Handschreiben "'^M ^ Franz Ferdinand, womit diesem die . !"^ ^ erlennung und der wärmste Dank des ""/M', , i Uebernahme des Protectorates für d,e ^Hiis^ / > österreichifchen Länder an der Pariser ^tb^ / , sowie für die Förderung des patriotischen "" ,F^. >> der einheimischen Production ausgesp"^ M> >^ In einem weiteren Handschreiben an ^^lM 3l 'Präsidenten drückt der Kaiser der ^ he" > « ! österreichischen Ausstellungs-Abtheilung, ^M l^ reichischen Centralcommissionen nebst dere ^ - der Landescommission, dem Landesconule, . ^ ^ ^ Subcomite', dem Localcomite' in Pal" "^ ^ ^ ' rathe der Localcommission vollstes ,°,,li,l>^,/ ^ erlennung aus. Desgleichen dem H"'? ^n> '^ ,si^ ^ und dessen Vorgänger, namentlich a"?,^n^' 5>^ ^ ^ Präsidenten v.Koerber, schließlich sämn«' de" ^ Ausstellung. ^-^ H --^.........-.....-------..........'—^^17i!'«' < __.. ". ^ °^ " . —--^/ f ^sZ U.N. /30 ?, -0 6 M37lchwäch 3^1^ ^ ^ '_^lb^ 733-2 ^3^4 NW.^chwach^^bel ^,^ ^ 26 l 7 Ü. Mg.'j 736 - 2 ,.12 - bs SW. schwäch ^l ^ > ^ Das Lagesmittel der gestrigen Tempe" >^ male: 0 8°. ^^-<^^ Vevnntwor!l!chw Redaeten»' Nnto" ' » ^^!12iil_____________________________383 _________ 26. ^tuar 190t. ^KsimttfdjaftUdjes- 5 ^ % m>* Mutual. («?•) * ft%ÄQl- ShSeleUen>ljre »«tfen b(e enormen 3ifian d teWI? Ilna«ff]ÖrItA vetfen ^ Q« Butten mib nod) immer I ^ C? &fre Mir 8t ?ie «^Hasten fflefd>äft«Ätff«n im * '»«tij5hnente mit sSienntnt* ber «fffcuronftwelt, tpelfte auf * B>b ft!01*- Set «Ä ,®taunen bie SHieienerfotae ber I HÄ? »«ÄVS*0*« iugenommen, jo baj« biefe * ^«erfi**11 ben?clb x ^lfrern lommt »"« e^ sum SScroujSt' Hn l7run9öoe{emA^leni9en ber ^roorraflenbften europäi- ^» 7.?LS?«8 flelangen, n»aä einem ¦ *K?m«y ,fcctl? an' b«nn ergibt fä, bass bie P ^«^."Wi* 5 eK" ^' al8 feie ©ummen ber Sin= " "'"BQt«iS? «Sebei»*öeriiAper ^"^r^crunqSprämien - bei r- :3e»itiS .bet in utiS mtaüi me^r beträ8t, ol« sammt- y "''iwS^^wftQUeti ?«c JPiona^ie t^ötiqen eintjeimiföen •¦^Ä Unb biS ff" *tnn*e«- Sni 3a^re 1900 mürben sis. :* l>et B^*n fei f, em ea^itate öl>n 2rrc?. 911,948.000. L r,>r TlCe^^-unaJHem^nt' bais b« ©efammtprobuc- ^J h 3kl°™> 5n^Ett.f^ben3Derft^erer im 3a^re 1899 r, «7?n »tonen\9»emij*ten *«r«*etun9 jujammen K fiüMiAal)Ie« aeböff "56" verblüffen unž, bie wir on B SJ^ «erfi^^1^ ' beurt auf na^eju \Oft SRiBtarben "?ftl Wn^I^tiaen M L ^ine bebeutenbe Summe er* L ^^g^^i""8 oer besten ^rojperität ecftettt. < '"*;,"• St. 8; gramer u„d Zugehör, Ut i» der v^ssST*1 ""ott oder mit(")" fejw^"^-*—._____ Hausmeister dortselbst. | ^. Bock ' K« Verreist ^||||'^|'''ilJlilllj)||l|^i||||||l|||||i||iill|||Ullllll ^ jl, <^d ^ a? 3"'" zackteren l «!z<^^'^^<^^X^>^^^ "°" Vlechwaren, Bronze.Imitation, hochfein, auf Gipsftguren, ^^H^?V/^'/^^^ «^^^^"^^ Z« Bronzieren von Stiegengittern lc. empfehlen sich »rüder ^^^^____________^^_^_______" Vberl, Tchriftenmaler, Lackierer, Vau» und «vbel» ^MWW>WWW>M>W>>W>W>W>>^»»»»^^M»»^ AnNreicker. Lalback. Hriluelseauera^Ne ^« 11—11 ^^^2V^ickrM FNeuer letin-Masli.«««.^ ^^^^^^^M?^^^^^^^^^ kunäert iiartenlelten « __ W >» tect>n!ick vollkommenes Nuztlllllung D '^ ""^1^^^ lX«llVN5»>»»l>l «^^^^-"' I^ M untattun« lum prelle von nur > ____^-^^-"^^ Z^ M^^^-^———^^« 7etln Mark » ''^'IIII^^^I^^^^^ UIHM»«<» ^^^^33^3^^^3^>^Ä bal t>!5 lehl NOÄ NlemllNl^. in keinem W '^^---'^^^^^^^^^>R^Us»»^^^^^>^^ llonäe unö ^u keiner 7««. neb,t«n. > ^^^^^^^MMNMMV^ ^jm Llll^im Selck^in-Lus^ V ^,^>^>>V/^//^s«^^^ «U3><^i,!l «odenliel, l,!laz be^,en n>Ock>. « /^< >^>/^M^^ .'/ ) -, ^^«^ >?^^<^ >>/^Ä "lil!"!1 diskel »«llicktll! Mlch>3N, !).'! M ^^//>^ H' ^n/ / ^ )^^«H3^^>!< V X >^N ^^'^'^ ^'"^ VVll.lül'.IÜa« lü'.l! K^MIIÜcl!« !>H //^ " /^/^»^ ^«^,«3Ä»^^ ^ V >. « I^ünclei-, ii> eioer c1u5^luulatlo»«n». «Ksabethbahn S00 n. »»ON M. 4°/« llb »U°/»...... N8 8« !14'4l «tlllabethbllhn, 400 u. ll0O0 Vl. 4°/,......... 11? 8« tl? « yrllnz Iosls.U., E». 1854. (bw. Gt,) Gilb., 4°/> , . . »7 »0 8» 2l «lll - bto.Vläm.-«. tl im fl.—AX)»r. 168 »o 170 - bto. dto. k öoft. —1NU5rr. lS« nN 170 - ll,t!tz-Reg..Uo!c 4°/» .... 1« - K» - 4°/„ ungar. tl..0bl<«. 0»U» »U »« 4°/, lroat. und flavou. dettn »» U0rIebau.«nlehen. verlolü. 5'/, 9» 75 100 3l 4°/, krawet Uandet'Ulilehn! . 101 — —-- »«N> Ware Psandbrl«s» »lt. Voocr. alla.ost, p..«nst.4«/, »a»» 8?-»<) Otft.»ung. Vanl 4H»/»jähr. Verl. 4°/«......... »8 - 100 — blo. bto. üojihr. oerl. 4"/, . 88 — ino-— «p«lcllsie.l.»ft..K0I.,v«l.4»/, 98«b »s«5 'Nordbahn Vm, 188« 97 8(/ 88 so Oefterr. Norbweftbahn . . . 13? 8c 10» 6o Ttaatlbahn.......4»s bli ------ Güdbahn l»»°/»verz. Iänn.»Iul< l»4»'80 84» 90 dto. ^ »°/»...... 1«»'75 1»4?5 Nng.««al!z, Vahn..... 105 75 1«!l b« 4°/, Unterlr»iner Vahnen . . 99 zy 1«) ^ zio»lft l»s« (p Ösen« Uose 40 sl..... 1l>» —154 — P«lNy.L«le 40 ft. «M. . . . I« - 145 - «othen Kreuz, O-ft.Ges,,!,. 10fl. 4750 4« 50 ,, ,, un«, „ „ 5sl. »4 75 »b'7b «u°olPh°Lose 10 fl..... 59 — S3 - Oalm-üose «0 «!tNol»«Losr 40 fl. . . . »10 — 2»0 — Walbftein.Lose »0 >l..... 581— 3V3-— «Atwlnftsch. d. »"/» Pr.^chuldv. d. V»°en«td«»anft., »m. l«89 51'— 5» — »»tbachn ü»sl...... »,-— 5» — «eld Ware «etien. ZlllN»porl'Pnt»l» n«hmunz»n. «usstg.Iepl. ltisenb. 500 sl. . 3135' 3145-»au. u. V«rrieb»'«es. f. ft«dl. Vrrahenb. in Wien M. ^ . »?S — »78 - it°. dto. bto. U». U . . «74 —»7« — Vühm. Norbbahn «50 fl. . . 430 — 434 — Vuschtiehraber Ges. Oeflerr., KON sl, Ellbbahn »00 fl. H..... 105 »5 10« »5 Tübnorbb. Nerh..«. »00 sl. «M. ,75 — 37? — Tram»atz<«es., Neue Nr., Prio. ri«t»°«cti«n 100 sl. . . . 184— 196 — Una.^allz. «lse»b.»O0fl. Silber 4»< — 4»3 - Un,.l»«stb.<«a»b.«ra«)»00fl.V. 4»» - 4»4 - Wiener 2oc»lb»hnen'«ct.-««l. — — — — ßlU»K»N. «lnglo^oeft. «a»l 1»0 fl. . . »7b-— »7« - «anlverein, Wiener, »00 fl. . 488 — 470 — Vobcr..«nft., Oeft., »00 sl. V. »»? — 881— «rbt.Hnft. f. Hand, u. . IS» fi. —-- — — bto. dto, P,r Ultimo . . . «74 «5 «75 »l, ««bltbanl, «Ng, »n,,, «00fl. . 6»»'b0 «84-50 »epnftleubanl, «ll«„ »00 fl, . 4l4 —4>b'- «»comM'Kc!,, Ädrttft., 500 ll. ,400' 140»' »ll°Lt!l,8.,Vrstt. l00fl. 341 — »4« — ..«llbtmllhl", Papierf, u, «..«. 157'sU 158'l« Ulestilgrr Ärauerei »00 fl. . . 3»» — !l»s'— Vloi,ta»°Velellsch., vest,»alpine 44» »5 444 »5 Planer «illcn^nb.^ts, »00 l. 15X5' 1600- sal»» larj. Steinlohlen 100 l. 630 — »34-— „«Lchlaglmühl", Papiers. »00 '. —-— «o-— „Ltemcrm/', Papiers, u. ».»<». 350 — »5«'- Trlsalllr Kohlenw.'Ves. 70 sl. «1>—<«8'— W»fft!ls..H.,lltfi.inw<«n,I00!l. »?? — «,1— Wagaon ^ihanft., «ll«., «n Pest, 400 »r........ 1030' 1060- Wr. «auaesellschaft 100 fl. . . 154 — »5? — Menelberzer Hie<,el.»ctier!««el. «73 — «77 — D»«lftn. »urzt sichten. »mftelba«....... l8s0ll,l»9»5 Veutsche Pliche...... »74U »7« V«nd°U........ »40 4? «40 «ü «,n«......... « »u «>'« «t. Pttn»bui«...... — » ^'— Dl»l«l»n. Ducaten........ »l« »»« A>.Fr»nc«.btü>'54,. i ^fiS^S*^ iLTr^****'**'"'«»**-"^.....r—____"afcirn----->*»ftr.ft......^^^^^^**^^*^................A».ft»*»ii>.........ü....................^^^^.iiiu^i....................> ..^..w 1# Saifiadfjer Seitung Mr, 47,____________________________________384_________________________________________26j^S^ (674) Z. 3283. Kundmachung. Auf Grund dr6 letzten officiellen Thier-buchen«Ausweises der Landesregierung in Va» lajevosindet die Landesregierung zufolge ltrlasses des t. l. Ministeriums des Innern vom 21. Fe» bruar 1Ä01. Z. 6402, wegen des Bestandes der 1.) «chweinepest dic »infuhr von Schweinen aus den Bezirken Vradaüac, No». Vtovi, Prjedor und Prnjavor; 2.) Vchaspockenseuche die Oinsuhr von Gchasen aus den Be^irlen Petrovac und Gav<»limoft bis aus weiteres zu ver« bieten. Die Vestimnlungen über die Einfuhr von geschlachteten Schweinen im unzertheilten Zu-stände bleiben auch fernerhin in Kraft. Diese neuen Verfügungen treten mit dem 28. Februar 1301 in Kraft und werden an Stelle jener vom 22. Jänner 1U01, Z. 1408, welche hicmit außer Wirksamkeit gefetzt werden, mit dem Beisätze verlautbart, dafs Uebcrtretungen des aegen die obgenannten Bezirke kundgemachten Einfuhrverbotes für Schweine uach dem Reichs» gefehe vom 24. Mai 1882, Nr. 51, grahndct und Transporte,, unter welchen auch nur ein an der genannten Seuche krankes Stück einlangen sollte, an die Aufgadsstation zurückgewiesen werden würden, K. l. Landesregierung für Kraiu. Laibach am 23. Februar 1901. Razglas. Na podstavi zadnjega uradnega izkaza deželne vlade v Sarajevo, deželna vlada na podstavi razpisa c. kr. ministrstva za no-tranje stvari z dne 21. februarja 1901, it. 6402, dotlej, dokler se ne nkaže drugaoe, prepoveduje 1.) zaradi svinjske kuge uvažatl na Kranjsko prasiöe iz okrajev Qrada-öao, Bos. Novl, Prjedor in Pmjavor; 2.) zaradi kužnlh ovöjlh kozä uva-žati ovoe iz okrajev Petrovao in Savakl moat, Doloèila o uv&žanju zjiklanih praaièev v nerixsekanem stanju tudi nadalje ostajajo T reljavnosti. Te nove odredbe stopijo v veljavnost dne 28. februarja 1901 in se namesto onih z dne 22. januarja 1901, fit. 1408, ki se a tern razveljavljajo, razglaäajo z dodatkom, da se bodo prestopki zoper zgoraj navedene okraje razglaSene uvozne prepovedi za prašièe kaznovali po državnein zakonu z due 24. maja 1882, gt. 51, in da se bodo transporti, med kate-rimi bi se naäla tudi samo ena z zgoraj navedeno boleznijo okužena živina, zavrnili na oddajno postajo. C. kr. deüelna vlada za Kranjsko. V Ljubljani, dne 23. februarja 1901. Wohnung mit zwei Zimmern, Vorzimmer, Küche und Zugehör, wird zum Mai-Termin für ein junges Ehepaar geauoht. (67si) 2—1 Anträge an Ingenieur B., Ing,-Seotlon Lalbaob, erbeten. zum Nacken und Kochen H» mit Zucker fertig verrieben. Wstliche >D Würze der Speisen. 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Jj MlenbergbauSt.Ste/an imsavanH^ soll die unterirdische ^A ^ Pferdeförclerung *• eingeführt und an einen Unternehmer vergeben ^er $ Darauf Rpfleclierende wollen wegen der näheren Bediügu grast. Bergverwaltung St. Stefan anfragen. . pM$ i (651) 2-2 Die gräfl. Berg^J^yj Bester Ersatz fur Powidl ist Melange-Marmelade Kilo 50 Kreuzer; ferner empfehle ich mein Lager in feinster Aprlkoaen-Mar-meladu, Melange - Dunatobat, Aprlkoaen, Birnen, Ffirslohen, Aepfeln, Prelaclboer- Marmelade, Prelselboer-Oompot, Qarken, Mixed Ploles, Paradoissauoe, eingelöste Pliolea, Erbsen, Kalbs- und Rlodsgulasoh, nach französischer Arl bereitet, zu den solidesten Preisen bei (879) 10—8 Karl Planinsek, Wienersfrasse. Jhe jVIutual ^ Lebensversicherungs - Gesellschaft von NeWj]^ Gegründet 1842. Rein wecb36 ä Qesammtvermögen am 1. Jänner 1900: K 1-tNO" ,„ MillioMCii; Reingewinn zugunsten der Versionerten im Ja3are Das volle Deckungscapital für die in Oe^^fi' geschlossenen Versicherungen erliegt beim k. k. W'"1 ^V Zahlamte in Wien« General-Direction für Oesterreich: ,^ r* ^Wioia M.9 Eiobkonritzpl^1 General-Agentur für Kinin: t Brüder Pollak in Laibach- Jt/ Druck «nd ««rlftg von Ig, v, Klein«ayr KF^d. Namberg.