Priinuinerationr - prrisc: Fiir Laibach: Ganzjahrig . . , ti fl. — Halbjiihrig . . . 3 „ — Vierteljahrig. , . l „ 50 Monatlich . . . — „50 Laibacher Mit der Post: Ganzjiihrig . . . 9 fl- Halbjahrig . . . 4 „ Vierteljahrig. . . 2 „ — kr. 50 - 25 Fitr Zustellung ins Haus vierteljahrig 25 !r., monatlich 9 kr. Einzelne Nummern 5» kr. Tagblatt. Anonyme MitthcUungen werden nicht beriicksichtigt; Manuskripte nicht znriickgescndet. tUlitlUion: Bahnhosgasse Nr. 182. SrpkLilion unit Juseraicn- Surcau: /C MA Koiigrebplatz Nr 81 cBuchhaEch^^H $cn I.». KIcinmayr » F.Bam^trt). ;'D>Ss Snfttlionsprrift: Fur die einspaltige Petitzeile 3 kr. bei zweimaliger Einschaltuug L 5kr., dreimal a 7 kr. InsertionSftempel jedesmal 30 kr. Bei grotzeren Inseraten itnb ofterer Cinschaltung entsprechendcr Rabatt Nr. 33. Mittwoch, 23. September. — Morgen: Rupertus. 1868. Freie Wahl der Unterrichtssprache. Der bcstc Priifstcin fiir das angeblich ticfgc-siihltc Bcdiirsnih des Dr. BlriweiS'schcn Gcsctzes bc-treffcnd die Durchsiihrung der Glcichbercchtigung der slovenischcn Sprache in der Schule ware deffen An-lieimftellmig der freicn unbeeinfluhten Wahl des Volkes. Niemand wird sich dem Zmeifel hingeben, doh der praktische Krainer in alien jenrn Fallen, wo die Ausbildung seines Sohnes in der Mittel-schnle nnd schlirhlich die Wahl tines Bernfsstndiums das Hanptziel des Schulbesuches ist, die dentschc Sprackie als Unterrichtssprache vor der slovenischcn bevorzngen werde. Svll das freie SclbstbesliinmungSrecht des Biirgers im fveien Staate bent Absolutismus cini« ger wenigen preiSgegeben werden? Wenn die An-fchaunngen biefcr iibcr die Bcburfniffe des Volkes bic richtigcn find, warum schencn sic sich so sehr vor jenem AusknnftSmittcl? Sie wissen es sehr wohl, wohin die Stromvng des Volkes gerichtet feu Nach ihrer Anschauung ist dicsclbe verderblich, fie mu6 daher «ingedammt werden. Doch fruchtlos ist ihr Beginncn. Mogen isie was immer fiir Be-schlLsse fasten. das NaturHemahe wirb sich stets Bahn brechen. Zur Belehrnng unserer Lanbsleute theilen wir hier einen Fall mit, der in dem gcpriesencn Czechien sich ercigrictc, wo nach ben Anschauungen mancher Slovenen die Dnrchfiihrnnq der Sprachcngleichbe-rechtigung nicht« mchr zn wiinschen fibrig lLtzt. Wir geben denselbcn mit jenen Bemerknngen wieder, die tins von achtbarer Seite zugekommen find. „Jn nnserer Zeit, wo die Schnlsrage im lang-ersehnten, freiheitlichen, reformatorischen Sinne zur Enlscheidung kommcn folk und dieselbe in meh-rcren Landern OesterreichS, so ouch in Krain, im angeblich nationalcn Jnteresse in kunstlicher Weise mit Damps und lcibtr sogar mit uberhitztern Dainpse in Angriff genommen wurde, ist es von einiger Wicbtigkeit, daS Resnltat eines Falles in die Oes-fcntlichfeit zn bringen, bet welchem ber nicht beutschcn Lanbessprache die weitgehendsten Konzessionen ge-macht worden find. An der Bergschnlc in Pribram in Biihmen ist cs Norm, dah der Itnterricht cntweder in dcut-scher oder bohmischer Sprachc, ober sogar in bcidcn Sprachen ertheilt wcrdc, jc nach Wnnsch der Schtiler. Es steht jedem fret, dett Unterricht in ciner dieser Lanbessprachcn anzusprechen und in derselbeit die Priisungen abzulegen. Nur fiir den Fall, wenn die Zahl der nur ciner Laiibessprache Kundigen ober sich fiir cine Entscheidenden ein Drittheil ber Schuler nicht erreicht , wirb nur in ber Sprache ber Mehrheit vorgetragen. Man geht sogar so weit, dah man sich auch nich, an bas Drittel biitbct, sonbem miter dassclbe anf die Zahl 5 hcrubgcht und fiir diese gcringc Zahl die Vortrage in der zweiten Landessprache abhalten laht. Nun ist cs cine natiirlichc Folge des natio-naleu Charakters dieser Bergstadt, ciner ganz czcchi-schen Bevolkeruug mit ganz czechischer Umgcbung, bah diese Lehraustalt in iiberwiegenber Zahl von Czcchen besucht wirb. Man solltc demnach glauben, wenn alleS bas, was bie czechischen ffltftiter von ber Einstimmigkeit ber Bcviilkerung in Hinsicht aus ben Unterricht in nationaler Sprache schrciben, wahr ware, dah bei ber zugcstandcnen Freiheit ber Wahl bie beiitsche Sprache sehr bulb aus bicscr Schule hinansballotirt wcrbeit ober im giinstigften Satie nur stir bie getingste Minoritat beftehcn blei-ben wiirbe. In ber That ober besteht gerabc bas Gegentheil; ben it — man hore! — feit 4 Jahren ist nach freicr Wahl ber Schiilcr bie Unterrichtssprache ausnahmslos bie beutsche! Es hat hier, roie iiberoti, trotz a tier bekannten Agitationen, die Einsicht in das praktische Bediirfnih entschiedcn. — Erwerb, Kunst unb Wissenschast streben nach einer weltlausigcn Sprache, unb biefe ist fiir Oesterrciclt unb Mitieleuropa bie beutsche. ©agen wir cs nur gerabc herons, cs ist fiir Oester-reich bie „Staats"-Sprache; sic war cS, sie ist es unb wirb cs bleiben. Sic vermittclt ja sogar, wie bekannt, ben Verkehr ber einzelnen slavischen Stamme unter eitianber! Sie ist so vollkommcn „historisch-politisch" mit bem osterreichischen StaatSleben ver-wachsen, bah selbst die aus ihre Nalionalitat so eifersiichtigen Ungarn sich bieser Wahrhcit nicht cntschlagcn fonnen, batz selbst bicse bic Nothwenbig-kcit erfennen, durch diese Sprachc in stctcr Fiihlmig mit der onbertt Hcilste Oesterreichs und mit ber Kulturwelt zu vcrbleibcn unb diese Sprache als obligatcit llnterrichtsgcgcnftnnb einfiihren. Solche grcisbarc Thatsachcn ignoriren zn wollcn, kann nur com Ucbcl scin. — Will man mit ber AnSmcrzung ober filinracrlichen Schulbehandluug der dcntschcn ber „@tont«fprachc" — bent Bc-wohncr Krain's bic Moglichfcit, sich im „@taate" cmporzuschwingcn, erschweren?! — Man schaffc nichts Unhaltbarcs, wovon die Generation, bie es traf, bie nachthciligsten Folgen empfinben miihtc!" Untersteierischer Protest. Man protcstirt im slovenischcn Untcrlanbc gegen bie Trenmmg von Dbersteicrinarf unb gegen bic neu zu errichtenbe politische Jndivibnalitat: Slo-vcitien. Keiit Zweifel, bah bem nachstehenden inann-haften Protest der gesinnungstiichtigen Gcmeinbcvcr-trctung von Windisch-Feistriz bald ahnliche Verwah-rimgett der Genteiitdc- und Bezirksvertretnngen des Uiiterlandes folgen werden. Der aus Windisch-Feistriz an den Landtag gelangende Protest lautet: Hoher fteierm. Landtag! In ber Sitzung des fteierm. LanbtageS vom 9ten b. M. witrbe von eiitem berjeittgcn Abgeordneten, melchc fiir sich attein bas Rccht in Ansprnch nehmcn, bie Ieuillelon. Briese aus Wien. Lon ciner Laibacherin. I. Sic werben gewih unb mit Jhncn hochst wahr-scheinlich auch Ihre Leser unb Lcserinnen etwas nn-glciubig ben Kops schiittetn unb sich beim Anblickc Meines Brieses zweifelnb fragen: von eincr Fran? Qla wohl, von ciner Frau, von ciner oeritablen, echten, leibhaftigen Frau, unb nicht etroa von einer fotchen, trie bercn zeitweise nur unb in befonbers ftoffarmen Tagcn aus rebattioncllem Tintcnfaffe allmachtig in die Welt gcklext zu werden pflegen, — unb obetibrcin von einer Fran aus Laibach! Dies lctztere, das geb' ich zu, mag Sie billig ®under nehmcn, denn bah cine Laibacherin statt die althergebrachtcn, zartlich gcpflegten Wcgc in die Stem- ober Lattermannsallec, statt nach Tivoli ober Rosenbach, auch einmol „unter die Jour-tiaUften" geht, das freilich diirfte fiir meine gute Vatcrstadt immerhin einigett Aufpruch auf Neuheit erheben uitb {chon aus biesent Grunbe, zumal beim „schwachere» Geschlechte" •— von > einem „schonercn" bars ich boch selbst nicht sprechen — nur mit bebachtiger Reserve aufgenommen werben. Jnbesfen als ein Milbcrungsgrunb sci cs fiir mich allcransangs in Geltuug gebracht, dah diese meine journalistischc Passion allcrdings nur cine dilctantenhaste, so mchr eri passant bctriebene ist, unb barum hoffe ich auch, dah jene fo zahlreichen sonverainen unb unerbittlichen Richtcrinnen, die mit befoitberer Vorlicbe ihr „forum profanum11 unter dem Schattcn der — Kastanien einer viclbefuchten Promenade aufschlagen und ba nach „mobcrnen Prinzipicn" im ..bffentlichen Vcrfahrcn" auf „brci-teftcr Basis" Rccht uud Unrccht sprechen, dah diese surchtbaren Amazonen ber Saisvn meine „geiftige Toilette" einer milbcren Seurthcilung itnterziehen werben, als bics zweifclsohne meiner leiblichen Ge-wanbuitg gegeniiber gcfchchcn biirftc. Ein andcrcs Bcdcnken freilich tritt mir aus bem Rahmen Jhrcs Blattes selbst entgegen. Ucbcr ber Pforte beSselben finbe ich namlich, gleich bem vielzitirtcn unb vielmihbranchten Dante'schen „las-ciate ogni speranza11 bie drakonische Bemerkung angcsetzt: »Anonyme Mittheilungcn werden nicht beriicksichtigt!" Allen Ernstes mnh ich mir da die Frage stel-len: Werben Sie mich wohl, ohne inbiskret die Luftung incincS Schleiers zu vcrlangen, passircn laffcn? Denn Sic begrcifcn boch, wenn man als Frau sich aus vcrsanglichc Gebiete wagt, — unb bah cs, ob nun ober- ober unterhnlb be« ..Strichcs" immerhin vcrsanglich ist, werden Sic wohl zugeben, — hat man so seine cigcncn fleinen Acngstlich- feiten unb Vebenfen................Doch, wie fast jedes Gcsctz scin HinterpsSrtchcn hat, — ich branche Sie nicht an jcncS zu crinncrn, burch welches man erst kiirzlich Hcrnt v. Lasscr schliipsen zu laffcn vcrsncht hat, — so hoffe ich, wirb auch bas Ihre feine un-riihmltchc Ausnahmc machcn, so hoffe ich , werben Sic mir gewih, bon grč, mal grč, beistimmen, wenn ich, mit iibrigens unbezwinglicher Logik also solgcre: ein Fcuillcton ist ein Fcuilleton unb feine Mitthcilung, ergo kann es auch anonym fein, jebenfalls ober broncht es nicht zurttckgewiefen Wiinsche ber slovenischcu Bevolkerung Untersteiermarks zu kemreu uiid ben sloveuischeu Theil der Steiermark in Wahrheit zu vertreteu, die Behauptung ansgestellt: „bie ^ovenen feieit eudlich zur Erkenntnitz geflihrt, datz nur ihre Bereiuigung in ein eigene^ Berwaltzmgs-gebiet mit nationaler Administration dex Meg sei, ihre Rationalitat zu erhalten mtb zu eutwickM und zugleich deir-internationalen Frieden wieder herzpstellen." In unserer Stadtgemeinde brancht dex Internationale Friede nicht wieder hergestellt zu warden, indein derselbc mentals gestort wurde. Die Bewohner unserer Stadi, Slovene« und Deutsche, erblicken in jcuem kunstiicheu und gewaltsamen Heranfbeschworeu des GegensatzeS der 'Jiatioimlitateit nur das Bestreben, im ganzlichen Berkennen der wah-reit prakkischen Jnteresseu der Bevolkerung von Unter-steiermark Znstande herbeizusuhren, die mit bent Wohle des Landes sich nicht vertragen. Jnsbesonbere suhlcu wir uus gedrungttt, vffeutlich zu erklaren nnd zur Kenntnitz des hohen Landtages zu bmtgeit, datz der Gedanke einer Trennuug der unte-ren Steiermark von den iibrigen Theilen des Kron-landes mit unsereu Wiinschen mtb Jnteresseu im schrcienbsten Widerspruche steht. Vertretnng der Stadtgemeinde Windisch - Feistriz in Uitterfteiermart, am 18. September 1868. Die polnischen Forderungen. Der landtag bees KonigreichcS Galizien und Lotiouterien mit bem Grohherzogthume Krakau till arc: 1. batz die mittelst der Staatsgrundgesetze ge schassene Organisation dcr Monarchic metier ben Wiinschcn, nod) den Hossnungcn, noch ben Bebin-gutigeti dcr nationaleit Entroicklnng, noch auch den ivirklichcn Bebiirsnisscn des LandeS entspricht; 2. bay biesclbe aUgemeinc Unzusriedcnheit mtb fast Berzweifliing hervorgernsen hat; 3. datz cine laugcre Daner dieses Zustandes pcrbtrbenbritigenb pus bie Wohlsahtt des Guides und bes ganjen Reiches roirten mutz. Urn bicfer tiage roenigstens theiltoeife abznhelfen, foil bem Sbttigreiche Galizien u. f. w. cine, befsen Stcliung cutjprechcitbc nadotiale Selbftrcgierung Derlichcn unb also die Staatsgrundgesetze und allc anberen betrcffenben .Gesetze abgeaitbm roe.i'ben: Jnsbesonbere: 1. Die Wahl dcr MchsratWnWieder roirb barch bie LgutzeSgesetzgebung soroohl in Bezug beg Wahlwobus, alS auch ber MandatSdauer bjestimmt. llnmittelbare ReichSrath-roahleii werben niemals angcvrdnel roerben. 2. Die Delegation beS Vaubtages roijcb an pen Arbeiten des ReichsrathcS..nur in Belreff her mit ben andcren Lanbern gemeinsarnen Angelegen hcitcn theilnehmen. 3. Folgenbe Gcgciislanbc wcrbcn aits dew Wir kungskreisc bcs Rcichsralhcs auSgcschieden unb iiber gehen in ben Wirkungskreis des Sanbtages: Die HanbelSangxlegenhcitxtt inj Vanbe, Krcbit- unb Assekuranzanstalteiil, SBankett unb Sparkasscn, Ge-toerbe; Sanitat, Schutz gegcn Epibeuiien unb Bieh-euche; ZustSn^gkeit unb Frembenpolizei; Schutz des gcistigcn Eiaenihums; Gnmbziigc des Lchr-nes in ben Iolksschulen und Gymnasien mtb die Gesetzgebrnig iiber die Unioersitaten; Strasrecht unb Sttaspolizci, Zivil- und Bergrecht; Grunb-ziigc ber Organisation ber GerichtS- unb Abmini-trativbehvrben; Ansfuhrung ber Staatsgrundgesetze, von ben allgemeiueit Staatsbiirgerrechten, von ber richltrlichen (Seroalt unb von ber Rcgicrungs- unb BollzugSgewalt, welche in biesen Gcsetzen beruscn ind; Gegenstandc. welche sich aus die Berpflichtun-gen und Bczichnngen einjcltter Vanber untcr ein-anber deziehen. 4. Zvr Bedcckung her Lanbesausgaben roirb aus -em SlaatSschatze cine Suuuue zur Bersiigung bcs LanhtagS ansgeschieben, welche bem wirklichcn Bcbarfe entspricht; unb biefe Sum me roirb ber Be-stitnsnung bes ReichSrathes entzogen. 5. Die Vanbcsgiiter, bie sogenannten $tamera(= giiter, rocrden zuin Vattbtsfoubc geschlagett. 0. Die Solinctt konncn ohtte Bewilligung des Lanbtages roeher tiertauft, noch ocrtauscht, noch be laftet roerben. 7. Das Kottigreich roirb scinctt eigcncn obcr ftcit Gerichts- unb Kassationshos im Lande habett 8. Fiir die obett bezeichiictcu Angclcgenheiten erhalt baS Kvnigreich cine besonbere Berwalluug untcr cittett Hofkanzler obcr eittent eigcncn Minister, welchcr bctn fianbtage ticrantwortlich bteibt. Politische Rundschau. Laibach, ‘23. September. Der Zns aminetttritt be r Dclcga tiottcn ist, wie bie „N. Fr. Pr." crsahrl, nun besinitiv aus ben 13. 'November in Pest bestimmt. Im galizischen Lanvtagc hat bie Dcbattc iiber bie bciben Elaborate begonncn, zu bcnett der be-tountc iflntrag Ziblikicroiz die betrefsenbe Kommission angeregt, iiber citten ildretzcntrourf unb iiber cine Resolution namlich, welche bie polnischen Forbernn-geit enthaltcn. Pawlikpw ertlart im Ramen ber ruthcuischen Partci, batz biesclbe sich, nachbcnt bie von ihr bccmtragtc Abrcssc in erster testing vcr worsen tmirbe, roegcn prinzipieller Mcinungsver schie,benhcit von ber Diskussion mtb Abstitmuung cnthaUen roerbe, moraus die Ruthcncn beit Lanbtags-saal vcrlassen. Manchertei iltizeicheu bercchtigcn inbetz zu ber Annahme, batz bie Sttppe nicht allzn heitz gegessen roerben roirb. Der Abrctzentwnrs unb bie Resolution rourben im polnischen Klub eittcr lebhastcn unb ciugehenbeti Kritik mttcrzogcn. Dcr KUtb, ber cigetitlich die iibetwicgcnde Majoritat des Vflubtages in sich schlictzt, nahm an ber Abresse viclc, unb zroar rocsentliche AenbcrunAcn vor, welche toohl ben hauptsachlichen Jnhalt bcrselben nur wenig alteriren, bem ganjen Aktenstiick jeboch eincn diet geiniitzigtcren unb tnilbcrett Charakter anspragen. Die Abrcssc Mrb jfeent Kaiser wahrenb seiner An wcscnhcit in Lemberg ubcrreicht wcrbeti. Auch bie Resolution wurfce in videti Bcziehungen abgcschwacht. Die Partci Zixmialkowski macht allc Anstrengungcn, um bie Sachett nicht aus bie Spitzc zu treiben unb Konflikte zu vcrmeiben. In Fvlge bessen benfen auch bie Mitgliebcr biescr Partci bie Resolution ganz fallen zu lassen ober berfclbcn wenigstens einen allgemeiticrcn Charakter zu verlcihcii. Deni Geriichte, datz die Reise des Kaisers durch die Haltung des galizischen Landtages in ber Adretz-"rage zroeiselhast roerben konnte, roirb roibersprochett. Ebenso bemcntirt die offizivse „Abenbpost" bie Gc-riichte, welche iiber cine MinisterkrisiS aus Anlah ber polnischen Frage austauchtcn. Ucbcrhanpt er-klaren bie offizivsen Blatter jebe Bcunruhigung, welche von ncrfasfutigčUreuer Seite an die Kaiser-reise gekniipst wordcn, als grmtblos mid vcrsichent im Gcgentheil, ber Kaiser roerbe bie Polen nach-briicklich aus ben verfassnngSmatzigen Wcg verweisen. Ucber eine zweite Rebe bcS KSni.gS von Prcntzeit berichtet ber Telegraf aus Hamburg. Bei bent Besuchc ber bortigen Borse sagte der Kvnig, glcichfajn in Erganzung seiner viel kom-mentirten Kielcr Rebe: Was Sic dranchen, brauchen wir allc, den Frieden, ich habc bie sicherstc Hofs-nuitg, batz biefer nicht gcstSrt wirb. Unerklarlich ist mir, wie bie entgegengesetzte Aiifsassung ttteiiiet Worte in Kiel, welche biefer Fricbcnsznversicht ben frastigstcn Ansdruck gebctt sollten, nur eincn An gcnbtict platzgrcisen konnte. Die Rachrichten aus Spanicn tauten crnst, so crust, datz bie so forgsam eingelcitete Znsammen-tunft ber Konigin mit bem Kaiser Napoleon noch im letzten Angenblicke untcrblicb unb erslere sich schlennigst zur Riickkehr anschickte. Die Jnsurrck-tion, bie imnicr mchr an AuSbehnung geroiiuit, hat tcin gcringcrcs Ziel, als bie Bescitignng ber Dynastic unb batz bann bie Ration selbst ihre Rcgierung bestimuie. Es getoinnt also alien An-schciii, als feicti die Tagc des bonrbonisch-psasfischen Regiments geziihlt unb Isabella non Spanicn, die noch nicht ttach Mabrib riickgckehrt sein soll, weil bie Reise bahin „nicht ohtie Gesahr" ware, biirftc viellcicht zu einent bauernben unfrcirotlligen Anfent-haltc in Frankrcich genothigt scin; benn ob ber etwaS wen iger reaktionare Marschall Concha, ber an ©telle Gonzalez Bravo zmn Ministerprafibenteu crnatint rourbc unb das Armecobcrkontmanbo iiber-nahm, ben Sturm bcschworen roirb, ist fehr zu bezweiscln. Der Ausstand hat bamit begontten, datz sich im Hasen non Cabix bie untcr bem Abmiisl Tor-pete stehende Flotte empiirtc unb bie Stadt bom- zu roerben. Datz cs nebcnbei vou weidlicher Hand mtb von einer Jhrem Blattc fehr ergebenni Freunbin hcr-rilhrt, fann mtb roirb Sie sicherlich nicht strenger machcii. Unb in ber That, eine Freundiu habcu Sic an mir, toic an alien jenett, die noch nicht ganz mtb gar von jeuer itcneit, kiinstlich crzcugten LanbeS-epibemic, jentm in’s Rationale ubersetzten dolirium tremens, ber „Slvvenomanie," ergrisfeu stub, ge-fttnben; eine Freunbin, bie mit ganzcr Scclc Ihr frisches, muthigcs Unterneljmen bcgrutzt, bic ihm aus roarmcnt Herzen „Gliick aus!" unb abermals aus!" zujubclt. Jcner cnggeschlossenen Phalanx, bcren Fithrer mit gewattiger Kraflanstrcngung daL phgmanctihajte Banner s)ieu=@loocnictis hoch in ben Litfleu schlvin-gcit und babei so gar ergotzliche unb auch nicht crgotzliche Figurcn mochcit; jenc Herrcn, bic ba — Gott sei's flcflagt! — im Rcboutenfaale zu Laibach Pascha - Rollcn spiklcu, als hcrrsche saschingliches Maskentreibcn nod) wic einft in biesen, jetzt so crnstcm Zweckc geroeihten Rciumen, jenett alien, roic sie da im grotzcn Chorus junt Bartc three Pro-fetcn — ein schtiner Bart daS ubrigens, fUrroahr! — schroomt, tnutz Ihr Matt wohl hochlich un-willkommen sein! MSgc cs uncrmiibtid) klor unb off at unb — roic bisher — so king mid srci von jebcr enghcrzigen Ritcksicht sein vorgeskecktes Ziel versolgen; moge es ein Dorn nicht nur in bereu Altgcti sein, fonberu auch zmn Pfcile in ihreu Herzen rocrbeti! Doch ich bin warm, ja mehr, schier mordsiichtig bin ich geroorben, unb boch lag's nicht in nteiner Absicht, mich mehr als einer harntlofen Fenillcto-nistin zntraglich ist, mit hoher Phrafcu Politik uttb mit bem Treiben lanbespriveligirter Volksbegliicker zn befaffen; bic« Kapitel roiirbig unb mit Grazie auszumalen, iiberlasse ich gem btrufencreit, in bic Mysterien ber Čitalnica beffer eingeroeihten Febern. Dcntt roahrlich, um gcroissc Zustanbc unb geroissc Pcrfonlichkeiteu naturgctrcu zu zeichnen, miitzte man ben Griffel Hogarth's habcu, und cs mag viel, cut-setzlich viel gukcr Humor dazugehoreu, inmitten solcher Zustanbe noch mit ungetrubter Galle einhcrzugchen. Beinahe droht sic auch mir schon uberzulaufen, obgleich ich nur eine cutfcrnte Zusehcrin biefer seltsamen Tragikomodic bin, zu bercn Schauplatz bic Goiter in ihrem Zornc mein foust so ruhigeS Laibad) oeruvtheilt habcn.— Unb gebenke ich vollends erst der AktenrS, vom larmschlagenben, gar gcroaltig brullcnbcu Batz-Bnsfo uijb komischen Baler, vom Sharaftcrbarsteller — doch nein! 'Charakter ist keiner im Spicle — bis hcrab zmn letzten — dummcn Jungcn, es ist znm crbartncn! 0 »:uieli< „>lovunska idi-ja,u beiite Erfindcr mtb Beardci-ter find, bei Gott, noch um ein gut Theil ergotzlicher unb triibseligcr zugleich, als bu selbst! Cin roahrcr Trost fiir -bcitt Dascin »wider Willen." Allein. da bin ich nun ait eincm Puitftc an-gelangt, iiber Ivclchen es, selbst fiir cine Frau, 'schwer ist. kcine Satyrc zu schreiben; ich glaube baher auch beffer zu thmi, roctin ich fiir hcute bic Feder beifcite lege, um Sic nicht ctroa zu bem Halb galanten, Halb beitzendcn Aussprnche zn veranlasscn: 11 u’appartient qu’aux belles D’eterniser 1 cs bagatelles! Unb so nehrne ich benn Abschieb, um, wenn Sie es mir crlaitbeu, cin ndchstcs mal Sie unb Ihre licbett Lcser mit heiteicm Atitlitze roicber begriitzcn zu fottnen. Arnica. barbirte. Sin Theil der Garyispn hat dieStadt ver-lassen unb sich «uit der Armee vereinigt. Wenige Augenblicke, nachdem bic Jnsurgenten sich an ber MeereSkiiste festgesetzt hatten, pflanzte ber anbere Theil ber Garnison bit weihe Fahne auf. Kaum war dieses Faktum dekannt geroorben, so erschienen die nach ben kanarischen Jnseln verbannten Generale (Dnlce, Serrano, Cabalero, Serrano Beboya, de RodaS k.) auf einem jedenfalls schon bereit ge-haltenen Kausfahrtteifchiffe unb zogen in Cabix cin, auf welches sich bie Revolution bereitS ansgedehul hatte. Dah ber Schlag uberhaupt vorbcreitet war, geht baraus hervor, bah fast gleichzeitige Prouun-ciamentos aus verschiedeneu anderen Orten ge-mclbet werden. Den neuesten Telegrammen zufolge inarschiren Prim unb Roba anf Liabrid. Die Oberste Balbrich unb Langunero komman-birctt bie Banden von Cartagena in Anbalusien. Zur Tagesgeschichte. — Se. Majestat hat die Anflqssuug der ©endarmerie-Generalinspektion unb die Kreirnug der Stelle eines ©endarrnerieinspektors aiigeordnet. Die von der k. k. ©endgrmerie-Geueral-inspektivn bisher besorgten Geschastc find bezliglich der Gendarmerie der tin Reichsrathe vertretenen Konig-reiche unb Sander vom k. k. Ministerium fiir Landes-vertheidiguug unb ossentliche Sicherheit unb in mili-tcirischer Beziehimg von dent Gendarmerieiuspektor iibernommeu worden. Wie man Redaktenr wird! Aus Prag schreibt man der „Pr." vom 18. d.: »Die publizistischen Berh-iltnifse unferer nationalen Gegner haben durch die vermehrte Energie der hicsigcn Richter sichcrlich alle Aunchmlichkeitcu verloren, unb da die Jonrualistik mit ben Behorden nach wie vor in hitzigem Kampse lebt, so nehmen jeue Berhaltnisse immer unsympathischere Formm an. Ist es doch so weit gckommeu, dah die Besitzer der grohen czechischen Blatter heute vollstiindig vermogenslos find, b. h. auf dem Papier. Gregr unb Skrej^orosky haben namlich Ccheukuugs- unb Berkanfsvertrage ausgestellt, denen zufolge nichts ihr Eigenthum ist, als — Horen Sie die Jronie! — ihrc Leibwasche, wenige Kleiduugs-stiicke mid je eiu Exemplar der verneverten Landes-ordmmg Ferdinand's II., der pragntatifchcn Sanktion, des Oktoberdiploms unb des Sistirungspatents. Als nun jiingst die Finanz-Lanbesdireftion bei einem Journal riickstciudige Jusertgebllhreu einzukassiren unb kurz nach Scheiteru bieser Absicht etite Pfandung versuchte, jeicjte es sich, bafj alles, was im Hause des Exeqnir-teu Wohlstaud verrieth, Eigenthum anderer, meist lunger Journalisten set. Noch eigenthiimlicher find die publizistischen Schicksale der czechischen Redakteure, eiue Beschaftigung, zu der bald kein Prligelknabe aus-zubringeu sein wird. Eine solche Katastrofe stand diesev Tage einem bekamiten Prager feudal-klerikalen Organe bevor. Allein eiu erfinderischer ©cist fant a,tf die Idee, den Redaktionsdiener zum Rebakteur QVaitzircit zu lasseu. Ungliicklicherroeise hat aber das ^tt, das es nobel gibt, weil es adelige Jutcresscn ' ; Vertritt, zwei Dieuer, beide treu, beide vcrlahltch, dcibe von czechischester Gesimiung. Wem von ihnen den Bvrzng gebeu, wen zuriicksetzcn? Die Idee eines ^izeuden Scribe'schcn Proverbes filhrte zum Ziele. v5>t diefeut schwankt cin jnitger Mann zwischen zwei aUetliebsten Blondincu. Er bittet eiue Frcnudin, ihit ^ der Berlegeuheit zn retten — was ihr nicht schwer Tatteu fanu. Sic hat namlich uichts zu thun, als euieu Hut — zn haltcit, in den der Schwankcudc zwei Zettel legt, auf denen er die Namen ber blouden ^chOiteit uerzeichnct. Er zicht, vcrficht sich aber in S4ugcit seines vis-a-vis unb heiratet die — Drittc. ■£«« Leser wird's nicht schwer, deit Lorgang im cze-Hlchcu Redaktionsbiircau zu errathen. Der Journal jWtoit schricb die als Lose geltenden Zcttcl, eitt Answer des ©lattes — die Rebafteurfanbibaten roarett n^cht bei ber Hanb — hielt ben Hut — sein Name fain aus Gnadc mit in die „Kombination" unb ber bliube Zusall lietz ihu siegen. Seit vorgesteru vertritt er nun bic ossentliche Meinmig ber fonforbatstreuen Czcchcn-Fraktion unb ist ber natUrliche fah- unb greif-bare Rcprasentant ber Jbectt Sr. Exccllcnz bes Grafen Elam unb Sr. Eminenz des KardinalS. Ueber ben schrecklichen Unglncksfall in Metz wird noch unterm 18. d. berichtet: Gestern unt 2 Uhr flog dort die im Hofe des Arsenals gelegene Karton-chenfabrik in die Lust. Eine Arbeiterin soll, indent sie einer anderen cine Schecre zuwars, mit der Spitze berfelben mtglticklichcr Weisc bie Kapsel einer Kartouche getrossen unb so bie Explosion veraulaht haben. (Sin surchtbarer Snail unb das Gebiilk bes Gebanbes sprang in StUcke, bas Dach stiirzte cin unb richtetc entsetzliche Verheernngen uuter bent in ber Fabrik beschastigten Personal an, welches aus 85 Frauen, 10 Jagern, 10 Fenerwerkern, 3 Uuter- unb 1 Ober-Feuerwerker bestaud. Der Hos des Arsenals war von i'eichctt, Sterbenden unb Berwimdeten bebecft; man zog aus ben Triirnmertt sechzchu verbrauute unb ganz mtfenntlich geworbeue Leichen hervor, unb 59 surchbar Verstilmmelte lagen auf bent Boben. Der Braub luurbc rasch geloscht ititb es gclang, uuter betu Schntte noch eine Anzahl Pulversasscr unb Kartouchcu hcrvorzuzieheu, ohtte das fie von dem Brenustofs berilhrt worbcu. • Spatcre Be-richtc gebeu bie Zahl ber Bermunbcten auf 82 an. Der Minister bes Jmtern hat sofort eine Summe von 10.000 Frcs. zur Bertheilung an bie betroffeitett Familien angeroiesen unb ber Kaiser hat, wie bie „France" vcrnimmt, soglcich itach Metz tetegrafirt, bah er unb bie Kaiscrin bereit seieit, ben Familien, welche ihnen bezcichnet roerbeit toiirben, ihrc Untcr-ftiltzung angebeihen zn lasscu. Dcr Kaiser hat fiir die Opser der Mctzer Katastrophc 20.000 Frcs. beftimmt. Das Begrabuth ber 22 Getobtctcu sand uuter einer auherordeutlichen Theilnahnte der Bevolkernng von Metz statt. Im Lattse bes Tagcs ist auch ber Marschall Bazaiue in ber Festung cingetrossen unb hat bas Hospital besncht. Lokal- unb Provinzial-Angelegenheiten. Lokal-Chronik. — (In ber heutigeu Landtagssitzuyg) tvurdc Dr. Suppan's Wahl ammttirt unb bic Einbe-rusitng bes nationalen ©egenfanbibatcit Lubw i g Ravnikar als bes geroahtten Abgeorbneteit fiir Rudolfs-werth beschlofseu. Die Debate wurbe von ben Jieb-item ber Miitoritat in fachgemcihiger, die Grenzen des parlamentarischcn Anstandes stets einhalteuder Weisc gesiihrt. Bou bat Rebncrn ber Majoritat crgingen sich Dr. Tomau nub Svctec meist in personlichen Aus-fallen, bie fchlichlich ben Landtagssaal zn einem Ttim-melplatze ber leibenfchaftlichsten Jnvektiven hcrabzuwiir-bigen brohett. Zum Schlnffc wurbe cine Mittheilung des Ministers des Juucru an 'den Laudespr8sidenten vorgeleseu, worin dieser erflarte, das vont Landtagc beschlossene Gesctz iibcr die Hutweidcnverthciltlng Sr. Majestat znr Sanftion nicht vorlegen zn fiinnen, indent trotz bes tut i'aitbtagc geftelltcu Antragcs, bah cs auch in bcutscher Sprachc bcschlosscn wcrben tttoge, von letztercr Untgaitg gettomntcn wnrbe, bahcr ber Lanbtag ansgesorbert tvirb, bas Gesctz auch in bcutfcher Sprache zn beschliehen. Darob grohe Anfreguug auf ber liitfcit Seite. Deu ausfiihrlichen Bcricht ber stiinnischen Sizzling bringett wir morgen. Nachste Sitzuug Freitag bcit 25. September. — (Lanblich — fittlich.) Als in ber vor-gestrigeu Lanbtagssitzung ber Borsitzcnbc Mclbimg machte, es set ihnt eiue Petition bes foustitutiiutctteu Bereines in Betresf bes' Bleiweis'schen Sprachenge-setzes iibergeben worbcn, unb itachbctit er bic Aitfrage eiites schwerhorigen Abgeorbneteit, von went bic Petition hcrrithte, beantivortct hatte, wnrbe anf ber nationalen ?infen eiue allgetneine ironischc Heiterfcit roahrnehittbar, in wclchcr sich aujjer bent, in Borahnuug himmlischer Freuben stets selig schmunzelnben ©rasen Borbo nameutlich Herr Dr. Toman uitb Gospob Kramarič bemerkbar machten. Ueber die Heiterfcit Dr. Toman's, wclchcr belamttlich mit ben Hu-moristett bes „Figaro" in ttahen Bezichungcu steht, wollen wir tuts nicht rnehr »unbent. Was jedoch den Gospod Kramarič znr Heiterfcit bewogen hat, ware tins mtoersttinbUch, menu nicht hler zn Laub be-tannt ware, dah unsere Bancrn in alien Fallen, wo es sich unt eine ihreitt Verstanbnisse entritcfte Sache hanbett, ein vcrlegcncs Lacheln attzitbringcn psiegen. — (Znr G erichts org a nis ation.) Nach der „Wiener Zeitnng" ist die allerhochste ©enehmigung erflossen, dah jeitc friihereit bcfiitititien Bczirfsamts-Aftnarc, welche tut netten Organismns feine Anstcllnng erhielten, itber Bcwcrbnng auf Aitsknltatttenftcllen unter Belassnng ihrer bisherigen Beziige untergebracht roerben blirfeu. — (Sclbstmorbvcrsuch.) Heute Nacht gegen 12 Uhr hat sich ber gctvcseite Brauntwcinschauker C. P. in sclbstmorbcrischcr Absicht mittclst eines Spagates auf ber Querstangc eines Hausthorcs aufgchangt, er wnrbe jcbvch noch rcchtzcitig von einem voritbergeheuben Manne bemertt unb abgefchuitten. Der ©erettcte begab sich sonach in bas namlichc WirthShanS, das er ebctt fnrz vorhcr verlassen, unb zechtc roeiter. — Volf swirthschastliches.) Die Vat-bctcher ©etoerbebaitf hat in ihrer achtm on ct tlichcn Thcitigkcit bereits sehr ersreutiche ©eschastsresul-tatc erzielt. Die Zahl der eingelaufeiten ©efuche urn Anfnahme als Krcbitinhabcr betragt 157 mit einem: angefuchten Krebite vvn znsammen 87.450 fl. Die Zahl ber Krcbitinhabcr 96, mit einem ©esammtfrcbit vvn 58.000 fl. Wcchscl rourben 312 Stiick int ©c-famrnt&ctrage von 182.246 fl. 70 fr. estomptirt. Die Brnttocrtragnisse betaufext sich auf 2095 fl. 87 fr. Bvnt 1. Oktober b. I. ait luirb, wie wir schon er-wahnten, bie ©emerbebattf auch ben Hanbel- unb ©e-werbetteibenben in Neumarftl unb Untgcbuitg Kredite gewahreu, zn welchem Zwecke bort eiue Agentur er-vichtet worbcn ist. — (Personen- unb Frachtenbcrfchr am Laibacher Bahuhof.) Bom 14. bis 20. b. sinb 1100 Reisenbe aitgefommeit unb 1365 abgegatt-gen. An Fracht sinb 27.600 Zollzentner angefontnteit unb 20.002 Zollzentner abgesenbet worbcn. — (Dic Abvofatcustelle in Krain-b it r g) wurbe bern Abvokatnrs-Konzipienten Dr. Joh. Sajovic in Eilli, mtb jcite von St. Seonharbt (Steier mark) bent Abvokatcn von Tschernembl Dr. Karl Bresnig int Wege ber angesuchtcit llcbersetzung vcr lichen. — (Gemeinnlltzigcs 3351rfcit.) Der Bnrger-meister von Jbria, Herr Karl Hochtl, dem jeite Bergstadt den erst vor knrzem nett hergestellten 5karls-brnnnen verdankt, hat sich neuerbings bttrch ben An-fauf eines Armeuhauses ein grvhes Berbiettst urn das bortige ©enteinbemesen erworben. Das vont Bitrger-meister ber ©ettieiitbc zum ©efchcttfc gemachte gaitz ncttc Haus hat fiittf hiibschc Quartiere, worm eine ziemltche Anzahl von nnversorgten Armen untergebracht roerben fattn. —• (Der ncichste sloveuischc Tabor) finbet bctt 29. September (Michaetistag) in Feistriz nttchst Bleibcrg in Karitten statt. Dcr Aitfruf hiczn erging von farntncrifcheu Slovcnctt, meist ©emeinbet'crtretern. Darin ist bic Rebe von beit alien Zeiten, in bciten uitfere Borfahrcit sich selbst bic Herzoge roahtten unb mtter schattigeii Viitbcit iibcr bie wichtigstcn Attgelegeu-hctteit zn Rathe sahen. Jeboch bie ©eroalt frembcv Hcrrfchcr unb initcre Zroietracht habc mit bent Her-zogthnrne auch bicscs Rccht vernichtet. Unter beit Un-tcrzeichitertt bes Anfrnfes finben sich auch Namen wie Kraut (breitnal), Grill, Rohbacher (Kanftnann in Kla-genfurt), Scherzer, i'cigeb, Hutter, Zechiter, Schlubcr-ntamt, Oblahcr, Haller. — (Wir lescn int Figaro:) „J>u steier-marfifchen L'anbtag behauptete ber Abgeorbnete Herman, bah sclbst feine beutfchen Herreit Kollcgen von Slv-veiteit abstanttiien. Die Dentschen erflareu dies fiir emeu perfibeit Angriff auf bie Ehre ihrer M litter 1" — (Ein bedcnklicher Einwurf gegen die sprachliche Gleichberechtignng.) „Slo-venski Narod" vervssentlicht folgende Erledigung eineS Gesuches mehrerer nntersteirischer Gemeinden. Das Aktenstiick wurde seinerzeit an ciueit krainischen Reichs-rathsabgeordneten (ctwa Svetec?) zur Stellung einer Interpellation nach Wien gesendet, dieser jedoch fand es fiir gut, dasselbe mil deni Bemerken znrltckznsenden, die Biirgermeister mijgen sich selbst ihr Recht snchen und diesfalls Klage fiihren. Die bezirksamtliche Er- ledigung lantet also: „An die Gemeindevorstehnng St. Anton. In Erledigung der Einlage ddo. 3. Mai 18G8 wegcn der amtlichen Korrespondenz und Erledigungen in slovenischer Sprache wird der Gemeindevorstehnng bcbcutct, dah eS nicht erst einer Bewillignng bedarf, datz Slaven in slovenischer Sprache Einlagen ver- sassen nnd dent Amte vorlegen foitucit, da die Gleich-bercchtignng der slovenischen Sprache. mit den anderen in Stmt, Schnle und Kirche gesetzlich ausgesprochen ist, nur wurde noch nicht bestimmt, nach welcher Sprach-form die Einlagen nnd hiernach die amtlichen Erle-digungen zn ersolgen haben, niimlich ob in kroatisch-krainerischer oder siidslavischer Terininologie, nachdem insbesondere die slovenische sich zn einer allgemeinen Schriftsprache noch nicht anSgebildet hat nnd dem Amte, der Schnle nicht zngemnthet werden frntn, die Worterfindungen und Begriffsbezeichnnngen jedeS ein-zelnen Slaven zn kennen; iibrigens liegen mehrfache Bitten nnd Aenhernngen von sainnltlichen Gemeinden dieses Bezirkes vor, worm dieselben ansdriicklich er- klarten, dah die Gesetzesblatter ihnen nicht in slove nischer sondern in deutscher Sprache zngcsendet werden sollen. Was llbrigens die Behauptnng in der genannten Einlage betrisst, das; in jedem Hanse dieser Gemeinden jemand slovenisch, nicht aber deutsch lesen iamt, so widerspricht dem schon der Umstand, dah von den nnterzeichneten Gemeindevertretern rnehr als die Halfte nicht lesen und schreiben kann nnd zwei Un-terschriften sogar augensallig nicht von der bezeichneten Person herriihren. K. k. Bezirksamt Aiahrenberg, am 10. Mai 1808. Nord m. p." Berstorbene. Den 23. September Franz Birk, Backerlehrjunge, alt 19 Jahre, ist heutc frith »m 3 Uhr in der Aapiizincr-vorstadt yir. 4 a in Bette liegend tutot gefunden worden. Marlrtliericht. Laibach, 23. September. Alls dem beutigen Markte sind erfchieuen: 3 Wagen mit Getreide und 5 Wageu mit Holz. Lurchschuitts-prcisc. Wt.r Mgz.- 'Hitt. M^z.- fl. tv. ft. i tv. fl. | ft: s'- kr. 4;60 5 i 15 Butter, Pfund —(42 — — 3 25 3 26 Eier pr. Stuck — 2 — — 2 40 3: — Milch pr. iUiafi -]10 — — 1 70 2 — Rindfleifch, Pfd. — 21 — — — — 3 80 Kalbsleisch „ -24 — 2 80 3 10 Schweiuefleifch „ 24 — 2 40 2:77 Schvpseufleifch „ -14 — — — — 3 15 Habudel pr. St. —]30 — -T- 1 40 Tauben „ —i 15 — 3 — — — Hen pr. Zentuer —; 90 — — 310 — 1 Stroh „ — iGO — 4 60 — | — Holz, har, Klftr. — j — 7 50 — 50 17 — weich „ 28ein, rather, pr. 5 50 J V — 38 — i — Eimer I 9 — 40 — — — lvcificr, „ 11 Weizeu pr. Mtz. Korn „ Gerste „ Hafer Halbfrucht „ Heiden Hirse Kukurutz „ Erdapfel „ Linsen „ Erbseit Fisolen „ Rindschmalz,Pfd. Schweineschm. „ Speck, frisch „ — gerauch. „ Rudolfswerth, 21. September. Die Durchfchnitts Preise aitf dem heutigcn Markt stellten sich, wie folgt: Wiener Borse vom 22. September. Wcizen pr. Metzen Korn „ Gerste „ Hafer Halbfrucht Heiden „ Hirse Kukurutz „ Erdapfel „ Linfen „ Erbseu „ Aifolen Rindsschmalz pr. Pfd. Schweinefchmalz „ Speck, frisch, Speck, gerciuchert, „ Origiiral-Korrcspoudenz. Mannsburg, 21. September. (Ein erzlirnter Prediger.) In der sonntagigen Predigt ereiserte sich nnser Herr Pfarradministrator gar sehr gegen die schlechten Zeitungen, in denen sogar der geistliche Stand nicht verschont wiirde, wobei der Prediger mit der Faust auf die Kanzel schlng. Dieser Zornaus-bruch des hochwiirdigen Redners sand jedoch weder an der geeigneten Stelle noch vor dem rechten Publikum stcitt. Die Landlente wnhten sich die grotze Anfregnng des geistlichen Herrn nicht zn erkliiren; als fie ans der Kirche gingen, rneinten fie, wie bctutciuc „Ciijtenga“ jemanden so in Harnisch bringen fomtc. Erst un Wirthshanse wnrdcn fie von jemandem ansgeklart, datz die Predigt eigentlich dem „Laibacher Tagblatt" gegolten Habe, welches so srei war, eiiten keineswegs empsehlenden Zng ans dent psarranttlichen Wirken des Herrn Administrators den Resent im Blatte Nr. 14 zn bringen. Witterung. Laibach, 23. September. Nackts lebhaste Blitze und Regengiisse. Sciroccalstriimung anhaltend. Bormittag theilweise Aufbeiterung. Mittags: Warme: +15.5" (1807 + 19.4°. 1866 +16.6°). Barometer - 323.97 Par. Linien. Das gcstrige Tagesmittel der Warme: + 15.1, urn 4.1" ilber dem Normale. HSHe des Niederschlages in der Siacht 9.46 Linien. A«zeko«MLe Fremde. Am 22. September. llAtel Starti Wie**. Alois Samazzi, Triest. -Rutilio Tognoli, Brescia. — Albine Bals, Wieit. — Maria Pecher, Tabor. — Sajovitz, Kaufmanu, Krain burg. — Po<;atschuik, Werksverwalter, Toplice. — Krenn, Kaufmanu, Gottfchee. HAtel Elefant. Novy, Reis., Wien. — Mayrhofer, Kdufm., Bregeuz. — Neumann, Kaufm., Sarfo. — Matier mit Fran, Koblenz. — Dolliner mit Frau, Divaia. — Toruguist, Kaufm., Hamburg. — Gerfchak, Privatier, Kilti. — aiiaria Dolliner, Divaca. — Pfeifter, Kanfmanns-gattin, Wien. — DreHler, Kaufm, Dessau. fl. kr. fl. kr. 5 Butter pr. Pfund . — 50 3 40 Eier pr. StUck — M 2 60 Milch pr. Mah — 10 1 50 Niildsteijch pr. Pfd. — 22 4 10 Kalbsleisch „ — 26 — — Schweinefleisch „ — 22 2 56 Schopseufleisch „ Hahlldel pr. Stttck . — 16 3 — — 20 1 50 Tauben „ — 18 4 80 Heu pr. Centner . 1 20 4 80 Stroh „ 1 — 4 80 Holz, hartes, pr. Klft. 6 — — 45 — weicheS, „ — — — 45 We in, rother, pr. — — Eimer .... 5 .— — 36 — weitzer . . . 4 — 5perc. osterr. Wahr. . dto. v. I. i860 . . dto. National-Anl. . dto. Metalliqucs Lose von 1854 . . . Lose von 1860, ganze Lose von i860, Fiinft. Pramiensch. v. 1864 . Karnten, Krarn it. Kiistenland 5 Ungarn. . zu6 Kroat. u. Slav. 5 Siebcnbiirg. „ 5 Aotien. Nationalbank . Creditanstalt . N. o. Eocompte-Ges. j Anglo-osterr. Bank Oest. Bodencred.-A. .!: Oest. Hypoth.-Bank .1 Steier. EScompt.-Bk. ' Kais. Ferd.-Nordb. SudbahN'Gesellsch. Kais. Elisabeth-Bahn.^ Carl Ludwiy Bahn Siebenb. Elsenbahn. Kais. Franz-Josefsb., Fiinsk. Barcser E. B.! Alfold-Fium. Bahn Pfandbriefe. Nation. o.W. verloSb. Una. Bod.'Creditanst. Aug.ost.Bod.-Credit, dto. tit 33 J. riickz. Geld Ware Gctd Ware 53.90 5-1.10 Oest. Hypoth.-Bank . 96.- 96.50- 57.50 61.25 57.60 61.40 Prlorlttlts-Oblig:. 5(5.70 56.80 Siidb.-Gcl. zu 500 ffr. 97.— 97.50 76.50 77.— dto. SBoni) ti elit. 212.— 212.50 80.10 80.30 Novdb. (loo fl. CM.) 89.25 89.75 90.25 90.75 ©ic6.=».(200fl.o.2M.) 80.75 81.— 90.70 90.90 Rudotfar.(S<>0sl.S.W.) 81.80 82.30 Frauz>J°s. (200 ft.©.) 86.25 86.75 86.- 86.50 Lose. 84.— 72.50 Cvedit 100 fl. o. W. . 136.— 136.50 90.— 73.— Don.-Dainpfsch.-Gcs. zu 100 fl. CM. . . 92.— 73.— 74.— 71.— Tricstcr 100 fl. CM. . 118.— 70.— dto. 50 fl. o.W. . 53.— 55.- Ofencv . 40 ft. o.W. 30.50 31.— 706.— 707.— Ehterhazy ft. 40 CM. 160.— 163.— 204.40 204 60 ©atm . „ 40 „ 37.- 38.— 618.— 622.— Palssy . „ 40 „ 28.— 28.50 156.50 Clavv . „ 40 „ 31.50 32.— 195.— St. @cnoit) „ 40 „ 30.- WindifchgvLU so „ 20.- 21.— 2*^0 — Waldstetn . 20 „ 20.50 21.50 1825 182.80 1830 183.- Kegtcvich . 10 „ Rudotststift. loif.ffi. 14.50 13.50 15.50 14.— 158.— 158.50 Weohael (3 3J!on.) 204.25 204.75 AugSb. lOOfl.fiidd.W. 96.35 96.65 96.75 Fvantf. 100 ft London 10 Ps. Stcvl. Pavi« 100 Fvanc« . Mtinzen. 96.55 153.— 142.25 154.- 142.75 116.— 46.— 116.15 46.10 97.30 97.50 Kais. Mlin^Diic-itcn. 5.53 5.53 s 90.25 90.75 SO-FvancSstiick. . . 9.27 9.28 102.25 102.75 Bcveinsthalcr . . . 1.70 1.71 84.— 84.20 Sitbcr 113.50 114.— Telegraphischcr WcchsclcourS vom 23 September. 5perc. MctalliqncS 56.70. — 5perc. Metalliques mit Mai- uud November-Zinfen 57.30. — 5perc. diational-Anlehen 61.40.— 1860er Staatsanlehen 81.80. — Bankaktien 708. — Kreditaktien 206.—. — London 115.70. — Silver 113.75. .ft. k. Dukaten 5.51. Erste Sendllug. Wichtig fiir Dnmcn! Jacken in Plttscli, Flocone, Velour, Javken in Hoy, Katin, Angora, Paletots in feln Pel*, Donbl & Palmerston Gedenktafel ubcr die am 25. September 1868 stattfindendcn Lizitationen. 3. Feilb., Sajn'sche Real., Grasenbruun, BG. Feistriz. 3. Feilb., Kuslan'sche Real., Laafe, 2529 fl. 62'/, kr., BG. Planina. — 1. Feilb., Zvokel^che Real., Dolejne, BG. Wip-pach. — 3. Feilb., AnZin'fche Real,, Sagurje, BG. Feistriz. 2. Feilb., Frank'fche Real., Lele, BG. Feistriz. - 3. Feilb., Sparoviz'sche Real., Sadraga, BG. Neumarktl. — 1. Feilb., 5loroZec'fcke Real., Oberotave, 878 fl., BG. Laas. — 1. Feilb., Bekaj'fche Real., Becaje, 540 fl., BG. Laas. — 1. Feilb., Jakopin'fche Real., Krajnce, 1053 fl., BG. Laas. Erledigungen: Offizialstelle beim Rechn. Dep. des Oberlandesqer. Graz 800 fl. Bis 10. October beim Ober-landesger. Prtif. Graz. — Amtsdienersstelle 262 fl. 50 kr. (315 fl.); Gefangenaussehersstelle 262 fl. 50 fl. Amtskleidung; DienerSgehilfenstelle 226 fl. 80 kr., beim Landesger. Laibach. Binnen 14 Tagen beim Landesger.-Praf. Laibach.________________ Theater. Heute: Der Gall jit Ellerbrunn. Lustspiel in 4 Akten von Karl Blum. Perfoneu: Jakob von Ellerbrunn, Hr. Bergmanu. Hebroifl, seine Fran, Frl. v. Stefany. — Kommissionsrath Zucker, Hr. Moser. — Henriette, seine Frau, Fr. Schmidts. — Nina, seine Techier, kl. Nagel. — Doktor Platauus, Hr. Stefan. — Eduard von Doinek, Hr. Parth. SDiotgett: „Der Gevatter von der Strahe;" »Salon Pitzelberger." (40-3) A. Fischer, !nndschaftsplatz Nr. 2 2 2. Am KongreHplatz. Nur bis Sonntag, 27. d. M., ist Willardts anatomische Museum bei herabgefetztem Preis die Perfon 15 kr., aitilitar vom Feldwebel ab-warts 10 kr, laglich fiir Erwachfene von Morgens 8 bis Abends 6 Uhr zn sehen. 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