Ar. 53. Donnerstag am 3. Juti 1879. IV. Jahrgang. Cillier Zeitung. Pränumerations-Bedingungen. Für Eilli t Mit Post- «.luiadi ...-.M Versendungi . . IM . . ,.«> ... I- Holbsilt««, . . . J.io Ga«ziahr,g. . ♦ Ganzjähriß . . • i Um ml A»»el»»« r>« »Idol«« J»s«r• 1 itattam'. Jo<. R.tn-nich in vStoj. 4. CupcUt mit Wottt, k 8»mp. >» Sien, i). «alle., jcituaa« • Iicniuc in Vii %b a<%. Wähler! Morgen schreitet Ihr zur Urne, morgen liegt die Entscheidung in Eurer Hand, ob Kirchthurm Politik und nationale Gehässig-keit die Oberhand besitzen, oder Freisinn und Verfassungstreue, ob die stet? liberale Stadt Eilli und die mit ihr in gleicher Gesinnung innig verbundeueu Heimstätte« der Intelligenz das Feld räumen müssen dem Bunde der Nationalen uud Clericaleu, der Versassnngsfeinde und Reactionäre. Morgen entscheidet sich Sieg oder schmähliche Niederlage. Wähler bedenket! Hohenwart und Genossen sind in Anzug. Unter dem Scheine nationaler Versöhnung wollen sie deutscher Kultur und Sitte den Krieg auf Leben und Tod erklären; die feudalen Grasen ziehen in das Hans, um dort die Rechte des Volkes zu zertrümmern und die alte Herrschaft des Adels wieder aufzurichten. Zeder Abgeordnete, der sich den National-Clericalen verschrieben hat, ist ihr Schildknappe. Die Verfassung ist in Gefahr! Wähler! Erwartet Ihr von diesen Herren, daß Enre materielle Rothlage ihnen zu Herzen gehen wird? Oder glaubt Ihr nicht vielmehr, daß ein LandeSkind für feine Heimatgenoffen am wärmsten fühlt? Treffet die Wahl, ob Ihr einem Manne Enre heiligsten Interessen, Euer Wohl und Wehe anvertraut, von dem wir nicht« wissen, als daß er binnen Jahresfrist dreimal feine Gesinnung gewechselt, daß er sich jetzt unseren trotzigsten politischen Gegnern in die Arme geworfen hat, oder ob Ihr auch ferner unserem Eandidaten vertraut, dem Dr. Aicharb Aoregger, der durch lauge Jahre wie ein Fels dagestanden ist, in allen schwierigen Lagen, der festgehalten hat an seiner Gesinnung und seinen Ver-sprechungen, der sich als eifriger Vertreter seiner Wähler, als treuer Sohn der Heimat bewährt hat, auf welche» wir alle mit Stolz und Freude blicken. Wählet Dr. Wchard Aoregger! Aber schreitet Alle zur Urne! Die Gegner, sie werden alle kommen. Laßt Euch nicht in Sicherheit wiegen, denket des Hohnes und der Schmach, die unser Nachbarland Krain schon jetzt zu fühlen hat, die auch uns bevorsteht, wenn uns ein gleiches Schicksal träfe. Zeiget Euch werth des Rechtes, durch Eure Vertreter mitznreden im Rathe des Reiches, gedenket Eurer Pflicht, die Stimme abzugeben. Keiner bleibe zu Hanfe, wählet Alle und wäklet einig! Eitli, am 3. Juli 1879. Das Veurks-Wahlttgitatinns-Climite. Zur Wakwcrvegnng. Herr Redakteur! Der § 19 der ReichSrathSwahlordnung ist mir längst bekannt und war ich wie Sie unten sehen werden langst bestrebt Alles zu erfüllen, was er vorschreibt; da ich mm weit entfernt bin den g 19 der ReichsraihswMor5u»ng umgehen ju wollen, so bin i-ti fest liberjeugt. daß auch Sie Herr Redakteur in der Gesetzerfütlung desselben Paraasafen l9de»Preßgesetzes na t stehen, der thatsächlicher Berichtigung in der Donuerstags-nunimer Ihre« Blattes Raum geben werden. Ueber die juridische Auslegung des § 19 mag gestritten werden, doch die A n s s ch I i e-ß u n g S f ä l l e von der Wählbarkeit sind nicht im 8 19 sondern im K 20 enthalten. Die Prüfung der Legalität einer Wahl geschieht nach § f>5 durch da« HauS der Abgeordneten selbst. „Dieß al« Entgegnung betreff der Gerüchte wegen einer Di«penS von den Bestimmungen des 8 1».* > Gerade durch den § 1!» begründe ich meine Wählbarkeit, nur mit dem Unterschiede, »aß ich den B.-veis nicht auf Grund de« in dem Amt» archive der k. t. Bezirkshauptmannschaft Eilli er-liegenden mit Datum und Zahl stauncnswerth richtig citirten AmtSakte« führe, sondern den aller-ding» umständlicheren aktenmaßigen Beweis bereit» erbracht habe, daß meine Familie seit 122 Jahren da« österreichische Staal«vürgerrecht besitzt; ich als» am 3. Jänner 1878 etwa« erwarb, wa« ich bereit» damals und längst besessen habe. Es wäre mir sehr angenehm, weuu Sie auch von diesem Ämtsalte sich ehesten« Einsicht ver-schaffen könnten. Reifenstci", 1. Juli 1879. H. R. v. Berk«. Wir hätten diese sein sollende Berichtigung unserer Behauptu'g, daß Herr Ritter von Berk>> kein dreijährige» österreichische« Bürgerrecht be-sitze, nach § 19 de» Preßgefetzes auch u> unserer Sonntag«nummer erst bringen können. Wir be-eilten un« jedoch mit der Veröffentlichung vc« Eingesendet, damit in erster Linie, ver „Slovenski Narod" sammt den übrigen Anhängern Ritter von Berk« nicht wieder Zeter und Mordio schreie» über da» Wahimanöver der Forischrittler, — so wie auch um ,n zweiter Linie einige Glossen zu obigem Eingesendet zu machen. Wir bezweifeln nicht, sondern glauben e« sehr gerne auch ohne acteninäßiqen Bewei«, daß die P, T. Familie de« Herrn Ritter v. Berk» seit 122 Iahren ca« österreichische Staatsbürger-recht besitze. Sticht wie lange es die Familie beftye, sonder» ob Herr Ritter v. Bert» dasselbe immer besessen, daß ist die Fra^e und die» wäre von ihm zu erweisen gewesen. Nur ungern ziehen wir Familienverhültiiisse in da» Bereich unserer Besprechung. Ader nun einmal dazu provozirt, müssen wir ritcksitUilv« unsere Ansicht aussprechen. Herr Ritter von Brk» hat eine in EiSleilhanien ungesetzliche Ehe geschlossei'. Um dieselbe eingehen zu können trat er au« seiner Eonsessionslosigkeit zur griechisch nicht unirten Kirche über. Mit dem Uebertritte zu gedatter Religion mußte auch die ungarische Staatsbürger-slbast, behuf» Schließung de: Ehe erworben und damit aus da» diesseitige Bürgerrecht Verzicht ge-leistet werden. Die« dürfte auch geschehen sein und darum suchte Herr Ritter v. Berk« im vorigen Jahre wieder um die österreichische Stoat»bürger« schaft nach. E» klingt wirklich wunterbar. wenn ein in den betreffenden Gesetzen so verftrter Herr wie Ritler v. Berk» plötzlich nicht wissen sollte, ob er österreichischer Staatsbürger sei und nur zu seiner Beruhigung im vorigen Jahre ein solche» Bürger-recht nachgesucht hätte. * Da« früher besesseue Bürgerrecht kommt nicht in Anrechnung, sondern nur jene Zeit, seit der Herr Ritter v. Berk« wieder österreichischer Staatsbürger ist, daher wir auch die Behauptung aufstellten, daß der Genannte kein drei-jähriges Bürgerrecht besitzt, daher nach tz I« der Wahlordnung nicht wähl* bar ist. Die Redaction. Herr Redakteur! Ich ersuche um gefällige Aufnahme meiner nachstehenden Erklärung. Morgen den 4. Juli findet die Wahl eine» ReichSrathSabgeordneten für die Städte und Märkte unseres Wahlkreises statt. — Jedermann weiß, wie nothwendig e« sei, daß die Wähler jenen Mann kennen, dem sie ihre Stimme gelten. A s Eandidat für die Reichsrathsstelle ist auch Herr Hugo Ritter von Berk« auf-gctrettn unv hat soeben sein Programm allerseil« versendet. Er hat allerdings viel Schönes darin versprochen; allein wo« haben wir von einem Manne zu erwarten, der durch unwahre Angaben seine Wähler schon in vor-aus zu täuschen bemüht ist. Herr von Berks hat sich bei der k. k. Bezirkshauptmannschaft in Eilli im Jahre 1875 eonfefsionSloS erklärt; seinen Wählern in Rann spiegelte er vor. Daß ec Katholik sei. an andern Orten wieder, daß er griechisch nicht uuirt sei! Thatsache aber ist. daß Herr v. Berk« consessionSloS ist. Al« Abt und Stadtpsarrer erachte ich e« al« meine Pflicht, die« zur allgemeinen Kenntniß zu bringen, hoffend, daß wer immer einen positiven Glauben noch besitze, dem genannten Herrn seine Stimme wohl nicht geben wird. Feuilleton. Die Kinsiedterin von ßaumont. Historisch« Novelle von «5eorg Äöberte. (». Fortsetzung.) Der alte E«car« aber hatte die Sorge für Ueberwachung des Pärchens der Mathilde von Tremoville überlassen und befolgte al« echter Fran-zose da« horäzische „diern carpe.* Er frischte vergnügt seine früheren Bekanntschaften auf, und ließ sich durch die Traurigkeit feine» Sohne« um so weniger stören, al« er dieselbe für eine Art von Heimweh nach dem ländlichen Stilleben, also für ein ihm sehr erwünschte« Vorzeichen hielt. So gab es denn nur eine Person, welche den Schmerz de« Jüngling« schon im Entstehen mit Theilnahme beobachtete. E« war die« die ohnehin schon ängst-tichc Mathilde von Tremoville. Drei Tage lang hatte Mathilde geschwiegen, obwohl sie die Ursache der stet« wachsenden Traurigkeit ihres Pflegebefohlenen ahnte. Am vierten Tage jedoch erschien ihr die GemüthSum-Wandlung des jungen Mannes so bedenklich, daß sie um schlimmen Utberreizungen vorzubeugen, sich rasch zur Vertrauten seiner Gefühle machen zu müssen glaubte. Elaudius war nämlich, nachdem er den General Biron einen Blick des tiefsten HasieS zugeworfen plötzlich aus den Salon« ver» schwunden, und zwar in einem Momente, der seine Entfernung schon deßhalb al« höchst auffällig erscheinen lies, weil ein heitere« Gesellschaftsspiel beginnen sollte, in welchem er eine Hauptrolle übernommen hatte. Mathilde folgte dem Flücht-ling nach, und fand ihn nach längerem Suchen endlich in einer einsamen Gartenlaube der aus-gedehnten Momaq'fchen Parkanlagen. Er war so sehr in sich selbst vertieft, oder so geistesabwesend, daß er ihre Ankunft garnicht wahrzunehmen schien. „Claudius! redete sie ihn mit bewegter Stimme an. Er fuhr auf, wie Jemand, der durch eine plötzliche Erscheinung heftig erschreckt wird. „flh. Sie sind e»!" sagte er tonlos, und versank dann wieder in sein vorige» Hinftierei'. „Woher diese seltsame Umwandlung, die ich schon seit drei Tagen an Dir bemerke? Bist Du krank oder drückt dicy sonst ein Kummer ?« „Ich weiß es nicht." „Du weichst meiner Frage au« l Verdiene ich Dein Vertrauen nicht? Bin ich Dir nicht seit dem Tode Deiner Mutter — seit vierzehn Jahren eine zweite Mutter gewesen?" „O gewiß! Ich fühle mich Ihnen so ver-pflichtet baß ich meine Schuld nie ganz abtragen kann. Mit Stolz werbe ich stetS Gebrauch machen von ihrer gütigen Erlaubniß, in Ihnen meine Zonberbar genug, daß die Partei de» „sloo. Raroc" ihn a'S Eandidaten empfiehlt. «illi, am it. g»ti 1879. Anton W-r e t (et k o, Abi, StoMvtiirrtt. Wähler! Die Zudringlichkeit be« Herrn Ritter v, Bert» übersteigt bereit« das auberne Maaß. Nicht genug, bad er die Wähler von Cilli mit einem inhaltslosen gedruckten Programme molestirt, anstatt sich persönlich seinen Wählern vorzustellen, will er durch einen Separatschmierzeitel denselben iveip machen, daß er wählbar sei, «eil seine Familie bereits seit 122 Jahren das österreichische Staatsbürgerrecht besitze. Herr Bert« hat hiebei vergessen, daß e« sich nicht um die Wählbarkeit seiner Familie handelt, sondern lediglich um seine höchstwerche Persönlichkeit. Der Reichstag» candibat Ritter v. Berks ist aber nicht wühlbar, weil er bebus« Adschließung einer in Ciöleithanien un-gittigen Ehe das ungarisch« Staatsbürgerrecht erworben und erst im Jahre 1873 das österreichische Staatsbürgerrecht wieder erlangt hat. Also geehrt« Wähler (atzt Euch nicht dadurch irr« führen, daß die Familie Berks ivählbar ist, denn der Canbibat Berks i st nicht wählbar. St. tlunigunb, am 2- Juli 1871». Ein Wühler. (Iustizminister Glaser») der in Wien mit D>. Hoffer vor die engere kahl kam, erklärte telegrafiich. baß er bei einer solchen Eonstellation auf die Wahl verzichte. Demnach wurde Hoffer gewählt. >Die Wahlen in Krain.) Wie in den Landgemeinden so haben auch in den Städte» unv Mäikten die Rational-Klerikalen gesiegt. Bei den Städtewahlen wurden gewählt: von Schneid, Dr. Poklukar und Graf Margheri. Offene« Schreiben an Herrn Grasen.Heinrich von ÄttrmS) betitelt sich eine Brochüre, die heule Dr. Foregger an die Wühler versendet. In derselben werden die Aus-führungen, welche Graf AttemS in seiner durch Ritter v. Berk» an die hiesigen Wähler gelangten Flugschrift „Inleressen-Verlretung. zum Besten gibt, mit feiner aber vernichtender Ironie ad UDSurauin geführt. Wir können die Lectüre dieser sehr anre-genden Brochüre nicht warm genug empfehen. (Die Feier des klerikal nationalen Wahlsieges in Krain) wurde in der Lanses-Hauptstadt durch Aushängen ver nationalen Fahne in der Eitalnlca eingeleitet, zur Seile derselben befand sich, wahrscheinlich im Gefühle der Ver-pflichtung al» neue Regierungspartei, jedoch erst eine halbe Stunde später, auch dir schwarz-gelbe Fahne. Beim Lnbruche der Nacht verkündeten Böllerschüsse vom nahe» Schischkaberge, daß in der St. Petersoorstadt unter Anführung eine» Lehr» huben de» wackeren Tischlermeister« und Gemeinde- zweite Mutter ehren, Sie mit tem theuern Namen Mutter anreden zu dürfen." „Beweise da«! Sei aufrichtig gegen mich! Sieh, wa» Dich drückt, weiß ich. Du fürchtest Deine Anna zu verlieren." „Und habe ich zu solcher Furcht keinen Grund ? Benimmt sich G.'neral Biron nicht ganz so, al» ob er bereit« Anna'S Bräutigam wäre?* Allerdings. Biron hofft Deine Braut zn besitzen." „Er hielt w?hl schon förmlich um ihre Hand an?" „Noch nicht, jedoch dürfte e« demnächst ge> schehe». Bereit« hat er die Gräfin von Mornaq in'« Geheimniß gezogen. Dieselbe scheint seinen Wünschen sehr geneigt zu sein, und e« steht zu fürchten, daß sie ihren ganze» Einfluß aufbieten wirb, um die Manage zu ermöglichen." „Auch da» noch: Hat denn diese prunk« süchtige Dame gar kein Gefühl für ihre Ver-wandten, daß sie zwei Herzen trennen will, die durch Neigung und Schwur so innig an einander gekettet sind?" „Mein lieber Elaudiu«, in den Augen der Mornav bist Du nur ein schlichter Landmann, nnd kannst mit dem tapfersten General der Armee nicht rivalisiren." „Sie sprechen in einem Tone, al« ob auch Sie diese Ansicht billigten!" rathe« Regali kor der Wohnung des durchgefallenen Kandidaten »er liberalen Partei unter Voraatra-gung eine« Rechens (proklete grablje) eine Pro> cession der Gaffenjungen der St. PeterSvorstadt stattfinde. Die Herren Lehrbuben fühlten sich durch die Ehrensalven bei ihrem Umzug? in hohem Grade gehoben. In den nationalen Gasthäuser« ging e« sehr lebhast zu. man schwamm in einem Meere von Wonne über die neue für Oesterreich angebrochene Sera. Nacht» erscholl in den Straßen und «Nassen wilde« Gejohle, e» fehlte nicht an Pereat Rufen auf den durchgefallcnen verfassungstreuen Kandi-daten, auch das von der Ianlfchderg-Affaire be-kannte Schimpflied der Soko iften: w Hali. bald, Zeloda voc ne b6!" wurde intonirt. In der Quergasse, in der sich da« Haus des Gemeinde-rathe« Deschmann befindet, ging e« nach jener Procefsivn noch ziemlich ruhig zu. Erst um 1 Uhr nach Mitternacht fand sich »vermal« eine Rotte ein, die dort eine förmliche Katzenmusik inszenierte. E« flogen Steine gegen die Fensterbaiken, sogar ein beim nächtlich'» Bacchanal aus einem Wirthshause mitgenommener Porzellanteller wurde al« Projectil benützt. Räch dem letz'en Brandbriefe des „Slov. Naro»" gegen Her.n Deschmann. worin dieser ihn in den tiefste» Pfühl der Danie'schen Hölle verdammt und da« slovenische Volk aufgefordert wird, diese« Urtheil zn exequiren, hatte man erwarten sollen, daß die Katzenmusikantcn, welche vormittags al« Einpeitscher der Wähler für Hofsekretär Schneid fungiert hatten, in der Nacht an dem gegnerischen Kandidaten Lynchjustiz üben würden. Allein e« herrscht in diesen Kreisen, we figura zeigt, noch wenig Verständnis für Dante, bet solcher Application der Verse de« italienischen Dichter« laufen nur die Wirthe Gefahr, um ihr ganze« Porcellanservice zu kommen. AnerkennenSwerth war da« sofortige Einschreiten »er städtischen Polizei, welche die frechen Ruhestörer auf frischer That attrapirne uud dem nächtlichen Skandal «in Ende machte. E« wurden der gewesene Hau«l'csitzer Lenz, ein Sohn de« Tand« UrS Ko»j Am 9. Inni d. I. fand im Walde de« Grafen Hermann Wurmbrand in Dobrw, Gemeinde Heilenstein. Bezirk Franz. ein großartiger Brand statt, wobei auf einer Fläche von circa 4 Joch da» gesammte theil« liegende theil» stehende Waldholz niederbrannte. Der Schaden beträgt circa stOO ff. und werden als Thäter diese» Waldbrande» die beiden Grundbesitzer Bla» Rojnik und Anton Terqla« von Heilenstein bezeichnet. (Blutiger yrceß.) Am 29. d. tranken die Bauernburschen Michael LokoZek und Martin Gun^ek und die Knechte I. Rathei, Johann Grosej und der Inwohner Valentin Knes au« der Gemeinde St. Ruverti beim Gastwirlh Anton Videtz in Kainutz. Hiebet gerietben sie nnter einander in einen Streit, welchen der Wirth dadurch zu schlichten suchte, daß er die Excedente» in» Freie schaffte un> die Thüre absperrte. Nun aber drang'n die Burschen mit Gewalt, in die Wohn-ung und zertrümmerten und zerschlugen diverse Einr!chtung»gegenständt. Der Grundbesitzer Ratbei aus Swttina ging um diese Zeit bei erwähntem Gasthause vorüber und wurde sofort von den Excedenten mit Holzscheiten und Knitteln so lange geschlagen bi» er todt liegen blieb. Außer diesem wurden der Schneidergeselle Michael Lapornik au« Ruperti, der KrundbefitzerSsobn Georg Rathei aus Schein geben, al» bemerktest Du Biron» Huldi-gungen nickt." „Das ist mir unmöglich." „Wenn ich Dir aber saae, daß e« da» einzige Mittel ist. Dir Deine Braut zu erhalten!" „Da« einzige Mittel?" „Gewiß. Sobald Biron einsehen lernt, daß er Anna'» Liebe nicht gewinnen kann, wird er selbst von seinen Bewerbungen abstehen, weil ein gewalt-same» Vorgeben gegen Damen sich mit der Ca-valier-Ehre nicht vertrßa». Dein Dazwischentreten aber würde seinen Ehrgeiz in die Schranken for« dern, und dann könnte er nicht zurückweichen, ohne sich bei seinen Standetgcnossen mit dem Scheine der Feigheit zu belasten. Ueberdie» hast Du wohl zu bedenken, daß Biron und die Gräsin Mornay gewaltige Freunde besitzen, und daß schon seit 5V Jahren in Frankreich nickt da« Recht herrscht, sondern die Macht de« Stärkeren." „O. wären wir nie nach Pari« gekommen!" »Diese Klage kommt zu spät. Jetzt gilt e«. sich so bald al« möglich und ohne Aussehen wieder au« der Hauptstadt zurück zu ziehen. Ich werde mit Deinem Bater darüber sprechen. Sei Du in-zwischen klug! Bezähme die Auswallungen Deine« Herzen», und spiele die Rolle de» vergnügten Bräutigam»! Namentlich benimm Dick artig gegen Biro», und laß Dir ja nicht anmerken, daß seine Huldigungen Dich verletzen. Kannst Du mir hierin Swttina, die Wirthin Ewa Videtz der Keuschle? Kainutz und der InwohncrSfobn Iurkoscheg aus Swttina schwer verwundet. — Martin GanSel. Johann Rathei und I. Grosej wurden arretirt und dem k. k. Krei»gerichte eingeliefert. Valentin Kne» ist flüchtig. -?er;eickniß der im Monate Juni in Cilli getauften Kinder. Kra^ovic Antonia, Srligo Antonia Elisabeth. Euri t»uline, Bengust Heinrich. Geiger Johann, Resnit Anton, amse Friedrich, Einsiedler AloiS, Pirr Alois, Planin->ek Johann, Fa;arinc Alois, Plausteiner Amalia. Perko Anton, Koprivc Jobanna, Kren Anna, Tobovnnik Pau-lina, Pesan Paula, Pesan Anna. Verstorbene im Monate Juni. Pfeiffer Helena, Qausbesiyerstochter, 23 I., Wasse»-sucht! Hridar Franz, Schuhmacher. 25 I., Tuberkulose: Bremer Ursula, Taqlöhnerin, 20 I, Tuberkulose: Ko-petzk? Johann. I t Obergeometer i. P.. 62 I, Leber Entartung; Ram>al Anna Winzerslind, 2 I., Wasser-sucht: Turk Michael, .yauSmeisterstind. 5 I., AuSzeb rung: Wutte Johann, Pstasiererskind, 18 M-, Fraisen l Zurxin Michael, Müller. 52 J„ Wassersucht: Bizovis«: Jalob, Echmiedgelelle, 20 I., Bcvnchiallatarrh: Su-^a Alol», BahnardeiterSkind, 4 I., Diphteritis: Revas Lorenz, Glasmacher, 32 I., Gedürmekatarrh: Pallos Anton, «2 I.. Wassersucht: Apner Martin, Taalöhner. 46 I., Wassersucht: Element Aloi», .Handlung» Commi», 2<' I., Tuberkulose: Autischer Mar. Gefangen-Äussehers kind, 9 M , Auszehrung: Rolli Josesine, Spenalermei-sterStochter, l? I., Tuberkulose: Gattereder Ursula. Ho teliersgaitin, 32 I.. Blutzersetzuiig: Boeder Antonia, Maschinistenslind, 3 I. »> M., Ltropdulose: Kolar Mar-g »reib, Taglühnerln, 4L I,, MutterkrebS; Flis Theresia. Äurscherstochter, 8 I., Schwäche: Hölzl Maria, Taglöh nerin, 33 I., Tuberkulose- Freniden - Berzeichniß. Bom 2S. Juni bis 2. Juli. Hotel Erzherzog Johann Adoli Löwy, Reisender, Karl Hei«, k. t. Post Controlor, Wien. — R. Filooerro, Privat, Sauerbninn. — Baron Polunger. Privat, Pettau. — Friedrich Wagner, Realiiatendesitzer s. Frau, Apollonia Gaul hofer, Auausta Gaulhoser, Private.GleiKdors. ^ H Friederich, Ingenieur, Graz. — Franz Jonke, Post. Meister, Lvlotnch. Hotel Elephant. Joses flolknj, k k Notar und Gutsbesitzer s. Familie aus De>>nic. — Christian Heft. Kaufmann s. Familie, Alerandrien. — B Haupt, k. t. Rittmeister, Strausienegg. — Joses Nowak, t. k. Lieutenant, Agram — Dr Ko«iet, Advokat, Graz. Hotel Ochsen. Caroline Wagenlnecht, Privat. Alezandrine Eladler. Privat, Hermann Stadier, .Kaufmann, Eibin Dernja«. Kaufmann, W. Hradez, Reisender. Wien. — Adolf Pollal, Kausmann, i. Familie, Laibach. — Franz Ortner. Mechaniker, Stesan Civc, Reisender, Graz. Leopold Schlestnger, Kausmann, Marburg. Hotel goldenen Löwen. M. Engelhard, Hausbesitzer. Graz. — Jgna; Rauler, Bergverwalter, Stranitzen. pünktlichen Gehorsam geloben, so werde ich Dick und Deine Braut der drohenden Gefahr glücklich entrrißen." Elaudiu». zwischen Furcht und Hoffnung um-hergeschaukelt, versprach seiner mütterlichen Freundin in Alle», ob er noch Herr seiner Gefühle bleibe»! könne. Jedoch verbrachte er diesen und dem nächst-folgenden Tag. ohne sich weiter auffällig zu zeigen. Da indeß Mathilde von dem Vorgefallenen auck den alten Armand unterrichtet hatte, und man du gemeinschaftliche Abreise schon auf den dritten iog in Aussicht gestellt hatte, so schien Alle« na-i' Wunsch zu enden. Bald aber zeigte e» sich, da'? der Eintritt in den Mornay'schen Gesellschaft« krei» viel leichter gewesen war, al» jetzt der plötzliche Au«iritt au« demselben gemacht werde» sollte. Gräfin Sabina von Mornay gerieth, al*< sie von der beabsichtigten «breise ihrer Verwandte:« hörte, außer sich vor Bestürzung. Sie hatte schon vorher für die nächsten «cht Tage eine Reihe von Festlichkeiten zu Ehren der neuen „Königin der Salon»" angeordnet; die feine Welt von Pari?» war bereit« zu diesen Festlichkeiten einzelaren worden und die prunksüchtige Gastgeberin versichert^ jetzt, daß solch' eine fluchtähnliche Abreise vor der Zeit für sie selbst in hohem Grade kränkend wäre, und von ihr nie mehr verziehen werden könnte. (Fortsetzung folgt.) Für Gesunde und Kranke! Im Früh-sahr« «fit sich in jedem Organismus neues Leben und Eüste circuliren rascher. Auch beim Menschen ist dies der Fall, der Puls schlügt rascher, der ganze Oizanis-nms ist erregt. Dabei treten ost allerlei lranlhaste Zu-stände aus, wie B l u t w a l l u n g e n. Schwinde, 0 h r e n s a u s e n. BI ä l, u n g e a. B e r st o p s u n g e n. Hämorrdoidtn. Ltber-undMilzanschwel- 1 un aen, Gell, su ch t, böSartigeAus schlage, Flechten, gichttsche und rheumatische Leiden:c Was ist die Ursache hievon? — Das Mut, — es ist nicht rein, nicht gesund, es ist oft zu dick, saserig, oder es enthält scharfe lranlhaste Stosse, die sich nun einen Ausweg suchen, Schleim und Galle haben sich mit anderen krankbaste» Ausscheidungen im Innern angehäuft. und schlummern als Keim schwerer Manlheiten im Körper. Es thut daher sehr noth, daß sowohl Kranle als Gesunde im Frühjahre der Natur zu Htlse kommen und durch eine rationelle B l u t r e i n i-g u n ß S - C u r die schlechten Stoffe und verdorbenen Säfte aus dem Organismus «ntsernen. Das kräftigste und bewährteste Mittel hiezu bleibt die von allen Aerzten der Welt als daS beste ÄlutreinigungSmittel an-erkannte „Sarsaparilla," und die bequemste und wirk-samste Form, dieselbe ju nehmen, der „verstärkte zusammengesetzte Sarsaparilla-Syrup von I. Herbabny. Apoil^ler „zu r Ba r m h e r z ig-l e i t in Wien, VII., Kaiserftrade 90." Dieser Syrup enthalt alle wirksamen Bestandtheile der Sarsavarilla und vieler gleich vorzüglicher Mittel in concenttirtem Zustande, und wirkt dabei erstaunlich rasch, auslösend, mild und schmerzlos. Die mit der Sarsavarilla er-zielten Erfolge sind weltbekannt, daher können wir auch I. Herbabny'S verstärkten Sarsaparilla-Syiup, da er zugleich auch billig ist (I Flac «5 tr), nur wärmstens empfehlen. 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In der letzten zwölfmonatlichen Geschäftperiode wurden bei der Gesellschaft^ so- . . neue Anträge eingereicht, wodurch der Gcsammtbetrag der in den let«t"u 25 Jahren eingereichten Anträge sich auf mehr als................... 899,000.000 * — Die Geaellschatt übernimmt zu 'e«U-n Prämien Versicherungen auf den Todesfall mit 80 Percent Gewinnantheil oder auch ohne Antheil am Gewinn, ferner gemischte und auf verbundene Leben; schliesst Renten- und Ausstattung»-Verträge ab? gewährt nach dreijährigem Bestehen der Polizen den Rückkauf für Polizen auf Todesfall oder gemischt, welche hiezu berechtigt sind, oder stellt für Polizen auf Todesfall nach dreijährig.» und für Auseteoer-Versicherungen nach fünfjährigem Bestehen reduzirte Polizen aus. für welche d»un keine weiteren Zahlungen zu leisten sind. Prospekte und alle weiteren Aufschlüsse werden ertheilt durch die Herren Agenten und von dem G t'iiernl - Ajri'iiteu l'str Krnin i»i«4 Slit-a«se Xr 3 in Liikifch Sirsckund Vtrl.g von Johann ltakuech in Cilli. Verant* rt-icher R daetcur Max IteKoui. Extra-Wummer. Areitag ant 4. Zuti 1879. IV. Jahrgang. Pranunierations-B«)dinyungen. Für Willi: Moilollich . . . —.SS 'A0. . . lt.— <»m«I £nlttOuitg (>iii(fliif Nummer» 7 kr Mit -vost-verseiidung: Halbjthnq . . . S.zeo l^«,ßadrta . . . Erscheint leden Donnerstag nni» Lonntag Morgens. Inserate werden angenommen >» »« SjTrtition »-t ..Cillikr H«. rtaä«f(t St. « » W-k», R MNlle .Hctun.)» • !l)