Nr. 300. Dun«crstag^31. Deccmbtl 189ß. Jahrgang 115. „ ^ . ..^. „„„.«illirla N !,^ m° ^. u ^^« Wiederholungen per Mle 3 lr, ^ UnfranNerte ^r.ese n«rl»n tilcht »n,en«««en. ««nu,crchte nlcht zurückgestellt. Nelnt Inserat, I,i» zu ^ Z^len 25 lr,, «röftcre per ^ellt " > " __________________>________________________________________ "" ° _____________ M^ Des H. Feiertages wegen erscheint die nächste Nummer am Samstag den 2. Jänner 1897. Pränumerlltwnz-Glnlallung. Mit 1. Jänner beginnt ein neues Abonnement auf die Laibacher Zeitung. T>ie «Laibllcher Zeitung», die in ihren N6. Jahrgang tritt, hat in den verflossenen Monaten eine bedeutende Erweiterung des redaclionellen Theiles erfahren. Ts ist das Bestreben der «Laibacher Zeitung», bei der Auswahl des Stoffes, bei Veröffentlichung der Draht- und Poftnachrichten nur auf das thatsächlich Interessante Bedacht zu nehmen und den verschiedenen Geschmacksrichtungen ihrer Leser, deren Sympathien sie zu erhalten eifrig bestrebt ist, gerecht zu werden. In der Rubrik «Locales» findet jeder Leser kurzgefasste Nachrichten von localem Interesse. Diese Abtheilung bildet, da sie die leinen und großen Geschehnisse aus der engeren Heimat in genauen Aufzeichnungen bringt, das engste Bindeglied zwischen der Schriftleitung und den Lesern. Dem Volkswirt« schaft lichen wird die größte Aufmerksamkeit zugewendet, und keine Zeitung legt ihren Lesern die Ver« Handlungen in den Vertretungskörpern, die Berichte über Sitzungen des Gemeinderaths, Landtags, der Handelskammer u. dgl. m. schneller und übersichtlicher vor, als die «Laibacher Zeitung». Im localen Theile finden ferner die Leser ein umfassend, s Bild aller Vorgänge, die sich in der Stadt und ihrer Umgebung täglich abspielen und die fur die Bevölkerung von Interesse sind. Eingehende Berichte werden insbesondere in den kommenden Jahren inbetreff der mit der Stadtregulierung zusammenhängenden Arbeiten veröffentlicht werden. l Theater. Musik und alle Vorkommnisse auf dem Gebiete der Kunst werden wie bisher die gebürende Würdigung finden, ebenso wird dem Vereinsleben ein-gehende Beachtung geschenkt werden. < Die fesselnden Original-Feuilletons der «Laibacher Zeitung» erfreuen sich bekanntlich allgemeiner Beliebtheit; im Roman-Feuilleton erscheint eine fortlaufende Erzählung, die besonders als Lcctüre für die Familie ausgewählt wird. Da ausnahmsweise der Roman «Unerbittlich Gericht» mit einigen Fortsetzungen ins neue Jahr läuft, wird für neu eintretende Abonnenten mit 1. Jänner ein größerer, ungemeln fesselnder Roman aus dem Englischen beginnen. Die Pränumerations'Nebingungen blelben unverändert und betragen: mit Postyersendung: für ßnibach: ganzjährig . . I» fl. — tr. ganzjährig ..»1st. — kr. halbjährig . . 7 » Stt » halbjährig . . » » »» » vierteljährig . » » 7» » vierteljährig . 2.7»» monatlich... I » »5 » monatlich... — » V» » Für die Zustellung ins Haus für hiesige Abonnenten per Iahri Gulden. gG- Die PramtmeraNon« - Vetrage wollen portofrei l«gefendet werden. Jg. v. Kleinmayr K Fed. Hamberg. Amtlicher Theil. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchstem Handschreiben vom 19. December d. I. den Obersthofmeister Sr. k. und l. Hoheit des durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Josef, Alexander Freiherrn von Vecsey, über dessen Ansuchen und unter Anerkennung seiner treuen und ersprießlichen Dienste von diefer Stelle allergnädigst zu entheben geruht. Se. k. und l. Apostolifche Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 19. December d. I. über einen vom Minister des kaiserlichen und königlichen Hauses und des Aeußern erstatteten allerunter-thänigsten Vortrag den Vorstand des Rechnungs-Departements im Ministerium des kaiserlichen und königlichen Hauses und des Aeußern Sectionsrath Karl Wolf zum Hof- und Ministerialrathe allergnädigst zu ernennen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25. December d. I. dem Vorstande der l. und k. Privat- und Familien« fonds Cassa, kaiserlichen Rath Heinrich Winter, in Anerkennung seiner vieljährigen und pflichtgetreuen Dienstleistung taxfrei den Titel und Charakter eines Regierungsraths allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 22. December d. I. dem Handelsbeisiher bei dem Landesgerichte in Troppau Ferdinand Quittner für die Dauer dieser Function taxfrei den Titel eines kaiserlichen Rathes allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 15. December d. I. dem pensionierten Zoll - Oberamtsverwalter Gregor Neuber in Bregenz das goldene Verdienstlreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. December d. I. dem Gemeinderathe Franz Ledwina in Sternberg in Anerkennung seines vieljährigen und ersprießlichen, gemeinnützigen Wirkens das goldene Verdienstkreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Der Finanzminister hat die Minifterial-Eoncipisten Dr. Josef Ritter Kundrat von Lüftenfeld. Dr. Karl Hunka, LukaS Tastelli. Dr. Ladislau« Michael Pec, Dr. Otto Gottlieb. Dr. Martin August Szarsli, Dr. Josef Querner und Dr. Robert Iwierzina zu Minifterial-Vicesecretären im Finanzministerium ernannt. Der Finanzminister hat die Ministerial-Conciviften Dr. Gustav Lippe rt und Zdislaus Barto-szewskizu Finanz-Obercommissären, und zwar ersteren für den Bereich der Finanz»Direction in Trieft, letzteren ür den Bereich der Finanz»Landesdirection in Lemberg ernannt. __________ Der Minister für Cultus und Unterricht hat den Bezirkscommissär der Statthalterei für Dalmatien Victor Grafen Attems-Heiligenkreuz, den Bezirlscommissär der Statthalterei für Böhmen Rudolf Freiherrn von Kraus, den Bezirlsgerichts.Adjuncten für den Oberlandesgerichts'Sprengel in Wien Dr. Leo Schedlbauer und den Landesregierungs-Concipisteu der Landesregierung für Kärnten Rudolf Freiherr« von Klimburg zu Ministerial-Concipisten im Ministerium für Cultus und Unterricht ernannt. Der Handelsminister hat die Ingenieure im hydrotechnischen Bureau deS Handelsministeriums Franz Schuck und Richard Kühn zu Oberingenieuren ernannt. __________ Den 29. December 1696 wurde in der l. l. Hof- und Staatsdruckerei das Titelblatt, das chronologische und alphabetische Repertorium der ruthenischen Ausgabe des Reichsgeseh. blatts vom Jahre 1895, das I.XXV1II. Stück der rumänischen das I.XXX. Stück der slovenischen, das I^XXXVI. Stück der rumänischen, das I^XXXVIl. Stück der polnischen, slovenischen ! und kroatischen, das I^XXXVIII. Stück der polnischen, rutheni» ! schen, slovcnischen und kroatischen und das XC. Stück der ! ruthenischen Ausgabe des Reichsgesehblatts vom Jahre 189« ausgegeben und versendet. Feuilleton. Nenjahrsbetrachtungeil. «Das Jahr ist hingeschwunden Wie Schaum im wilden Bach: ^ Denkt seiner heiter'n Stunden, ' Denkt seiner trüben nach. . . .» In jedem Jahre liest man neue Gedichte, Wünsche und Verse, die den sich vollziehenden Jahreswechsel zum Gegenstande haben; es sind oft gute, oft mittel-AWge, nie aber ist es der einen oder der anderen Kategorie gelungen, ein schlichtes Neujahrsgedicht, das w unserem Schullesebuche stand, aus dem Gedächtnis oder Herzen zu verdrängen. War es die Einfachheit desselben, oder nur der Mangel an «Concurrenz», der A so zum Ideale des Kinderherzen« machte, dem es b's ins Alter hinein treu blieb? — genug, es stellt >«h auch jetzt wieder ein und mahnt uns zur Betrachtung der Punkte, die die einzelnen Verse Bregen. «Denkt seiner heiteren Stunden, denkt seiner «Üben nach!» Dieses Nachdenken über die Erlebnisse oes verflossenen Jahres ist eine ebenso heilsame wie angenehme Beschäftigung. Angenehm deshalb, weil wir ?'e Freuden der angenehmen Stunden in der Er-mnerung nochmals durchleben, während wir Befriedigung und Dankbarkeit empfinden dafür, dass die lruben vorüber sind. heilsam sind derartige Be« Uachtungen, oder vielmehr sie können und sollen es sein, wenn wir aus den Erfahrungen der Vergangenheit Nutzen ziehen für die Zukunft. I Auch der vernünftigste Mensch begeht Fehler, denn es ist mit den Vorkommnissen und Anforderungen des menschlichen Lebens ähnlich wie mit einem Gemälde: in unmittelbarster Nähe ist man des sicheren Blickes und Urtheils oft unfähig. Erst in gebürender Entfernung sehen wir seine Schönheiten und Mängel klar und mit untrüglicher Sicherheit. So klärt sich auch unser Blick auf Situationen, denen wir im verflossenen Jahre gegenüber gestellt wurden, und wir lernen einsehen, wo wir ihnen gegenüber das Rechte aelhan und wo wir gefehlt hatten. Jeder begangene Irrthum und Fehler kann in der Zukunft für uns heilsam werden, wenn wir nur nicht in den allgemein menschlichen Fehler verfallen, das Schicksal, die Verhältnisse und andere Menschen für unser Thun ver» antwortlich zu machen, sondern wenn wir die Ursache drs Misserfolgs in uns felbst suchen und in Zukunft Gleiches vermeiden. «In stetem Wechsel kreiset des Menschen kurz-Zeit, er blühet, altert, greifet und geht zur Ewigkeit.. — Darin ist freilich das Menschenleben in kurzen Strichen gezeichnet, aber es ist lediglich das Dasein eines Bestandtheils der Natur, der Thiere wie der 'erschaffenen leblosen Dinge. Dem Menschen aber, der 'Krone der Schöpfung, ist eine höhere Aufgabe gestellt, als nur die. zu erscheinen, das Leben in seinen ver^ schiedenen Perioden zu absolvieren und wieder zu verschwinden. Am Neujahrstage sollten wir uns und unser Leben in den hinter uns liegenden zwölf Monaten prüfen, ob wir der Welt auch etwas genützt, ob wir unsere Bestimmung als ein vernunftbegabtes Wesen treulich erfüllt haben, ober ob wir, wenn wir heute ! abberufen werden, nicht die kleinste Lücke hinterlassen. ^Wir selbst sollten besser und der Welt wertvoller l geworden sein, als dies vor einem Jahre der Fall ! war. So wie der Wechsel der Jahreszeiten die Natur immer wieder erneuert, so sollten auch wir Herz und Geist davor bewahren, stille zu stehen und an Stagnation unterzugehen, denn Stillstand ist Rücl schritt bei den Menschen. Haben Herz und Geist in dem Zeitabschnitte des letzten Jahres nicht gewannen, so haben sie eben verloren. Und haben wir das im letzten Jahre nicht beherzigt, so sollten wir es umso sicherer im neuen Jahre thun. «Sind wir noch alle lebend, wer heute vor dem Jahr, in Lebensfülle strebend, mit Freunden fröhlich war?» — So manche Familie hat im Laufe drs letzten Jahres einen unersetzlichen Verlust erlitten, und am Tische fehlt ein Glied, ist ein Platz leer, und Trauer und Schmerz erfüllt die Gemüther, wenn sie des letzten Neujahrsfestes gedenken. Aber wozu klagen und jammern? Damit bringt man Verlorenes nicht zurück, und wenn wir pietätvoll unferer Todten a/. denken und in unserem ganzen Thun ihr Vermächtnis ehren, so bleiben wir ihnen geistig immer nahe. Wn müssen stet« daran denken, das« die Dahingeschiedenen Laibacher Zeitung Nr. 300. 2586 31. December 1896. Nichtamtlicher Theil. Iahresrückschau. Laibach am 31. December. Im folgenden veröffentlichen wir eine orientierende Rückschau auf die innerpolitychen Ereignisse ws Jahres 1896, wobei wir uns auf die objective Zusammen» fassung der belangreichsten Vorfälle beschränken wollen. Die Zeil vor dem Zusammentritte des Reichsraths (15. Februar) war vorwiegend durch die Ereignisse in den Landtagen in Anspruch genommen. Besonders die Vorgänge im böhmischen Landtage, wo es zu großen Auseinandersetzungen zwischen den Parteien lam und wichtige Ant,äge (Curienanlrag der Deutschen, Adress' antrag der Iunaczechen) verhandelt wurden, erweckten lebhaftes Interesse, welches durch das alsbaldige Bekanntwerden der Demission des Statthalters Grafen Franz Thun gesteigert wurde. In der That wurde Mitte Februar die Enthebung des Grafen Thun und die Ernennung des Grafen Coudenhooe zum Statthalter von Böhmen publiciert; ersterer wurde kurz darauf zum Obersthofmeister des Herrn Erzherzogs Franz Ferdinand ernannt, in welchem Amte er kürzlich durch den Grafen Nbensperg - Traun abgelöst wurde. Auch sonst brachte die Landtagssession manche be-» merkenswerte Ereignisse. Erwähnung verdient insbesondere die Einführung directer Wahlen in der Landgemeindencurie seitens der Landlage von Niederöfterreich und Kärnten. Ein sehr erfreuliches Moment der Lavdtagssession bildeten die wiederholten begeisterten Loyalitätskundgebungen anlässlich der Beschlussfassung Über Wohlthätigleitsacte zum Regierungs - Jubiläum Sr. Majestät des Kaisers. Als der Reichsrath am 15. Februar zusammentrat, fand er die pi«ee äs r63>8t»noe der Saifon vor: Die Wahlreformvorlage. Und nun begann eine schier unermüdliche parlamentarische Arbeit, welche die reichsten ^ legislativen Ergebnisse zutage förderte. Das Cabinet hatte sich noch vor dem Zusammentritte des Reiche raths (Jänner) durch zwei Mitglieder verstärkt: Eisenbahnminister FML Ritter von Guttenberg und Minister Dr. Rittner. welch letzterer sich neben dein Ministerpräsidenten lebhaft an der parlamentarischen Vertretung der Wahlreformvorlage betheiligte. Mit verblüffender Schnelligkeit kam das Gesetz zustande: Am 21. März war die Berathung im Ausschusse beendet, am 7. Mai erfolgte mit der kolossalen Majorität von 243 gegen 19 Stimmen die Annahme in der dritten Lesung, und am 28. desselben Monats war die dritte Lesung im Herrenhause beendet. Außer der Wahlreform. die am 27. September publiciert wurde, kam, wie bemerkt, eine Reihe tiefeinschneidender und wertvoller Gesetzgebungsacte zustande. Es seien inkürze nur folgende genannt: Beamtenpensionsgesetz (April), Ratengeseh, Wiener Verkehrsanlagen, Reform der di« recten Personalsten«» (vom Nbgeordnetenhause erledigt im Mai, vom Herrenhause am 10. October), Herabsehung des Wahlcensus von 5 auf 4 st., Execulionsnovelle (Mai), Revision des Grundsteuercatasters, Patentgesetz, Localbahngesetz, Iuckerfteuergesetz. Als der Reichsrath Ende Juni vertagt wurde, konnte er somit auf eine Fülle ernster und gediegener Arbeitsleistung zurück« blicken. Die Herbstsession stand in dieser Richtung keines. Wegs nach. Als das Abgeordnetenhaus am 1. October sich versammelte, brachte der Finanzminister das 1897er Budget ein, welches durch eine Reihe einschneidender, Reformen insbesondere durch die Neueinrichtung des! Investitionsbudgets und der Inoeftitionsanleihe gelenn- ^ zeichnet war. Es gelang bis zu den Weihnachtsferien einen großen Theil des Staatsvoranschlags zu erledigen ! und nebstbei eine überaus fruchtbare und segensreiche^ legislative Wirkfamkeit zu entfalten, als deren Ergebnis hier nur das Heimatsgesetz, die Gerichts-^ Organisation, die Gewerbenovelle, die Regulierung der' Veamtengrhalte und die Börsensteurr genannt seien. Auch das eigentlich politische und Parteileben des Jahres 1896 weist eine Reihe markanter Ereignisse auf. Im Februar löste sich der selbständige Verband! der mährisch-czechischen Abglordneten auf, von denen^ dann späterhin ein Theil dem Iungczechenclub beitrat. -Im Juni erfolgte die Gründung der deutschen Volks-! Partei in Wien. Die einschneidendsten Veränderungen vollzogen sich im Schoße der deutsch-liberalen Partei. Im Juni, am Peter- und Paulstage. fand in Prag jene Versammlung der deutsch'böhmischen Vertrauensmänner statt, welche als der konstituierende Act der neuen deutschen Fortschrittspartei betrachtet werden kann: zu Anfang November traten dann die der neuen Partei angehörenden deutsch'böhmischen Abgeordneten aus dem Club der Vereinigten deutschen Linken aus, nachdem bereits vorher die Wiener liberalen Abgeordneten Sueß und Wrabeh den Verband der Linken verlassen hatten. Auch die Ende October vollzogenen Land« tagswahlen in Niederösterreich brachten den Liberalen erhebliche Verluste, während sie in Mähren den früheren Besitzstand zu behaupten vermochten. Die neue Fort» schrittspartei stellte im November ihr Programm auf, welches das nationale Moment besonders kräftig betonte. Allein trotz dieses und des weiteren Umstands, dass im Laufe des Sommers die national?» Gegen« sätze in Böhmen wieder stärker hervorgetreten waren, machte sich gleichwohl in den letzten Verhandlungen des Abgeordnetenhauses wiederholt eine mildere und versöhnlichere Stimmung bemerkbar, welche die Hoff« nung offen lässt, dass in der nächsten Zukunft vielleicht doch eine wenigstens partielle Verständigung auf dem Boden concreter Fragen erzielt werden kann. — Die lebhaftere Bewegung im katholischen Lager gab sich auf dem Salzburger Katholikentage (Ende August) und dem Trientiner AntifreimaurerCongreffe (September) kund. Auch die socialdemokratische Partei hat ein wich» tiges Ereignis in diesem Jahre zu verzeichnen: Es ist der Prager Parteicongress (April), welcher besonders deswegen Erwähnung verdient, weil er, wenn auch unter gewissen Verclausulierungen, dennoch die Wahl» reform acceptierte. Der 1. Mai nahm in Wien einen unerfreulichen Verlauf, unerfreulich auch für die social« demokratische Partei, weil die Ruhestörungen dieses Tages ein bedenkliches Licht warfen auf den Mangel an Disciplin in ihren Reihen und auf die schwache Autorität ihrer Führer. Einen breiten Raum in der innerpolitischen Geschichte des Jahres 1896 nahmen die Wiener com-munalen Ereignisse ein. Nachdem der Gemeinderath im November 1895 aufgelöst worden war, fanden im Februar und März d. I, die Neuwahlen statt, welche einen neuerlichen Sieg der antiliberalen Parteien mit sich brachten. Dieselben errangen im dritten Wahlkörper alle 46 Mandate, im zweiten 32, im ersten 18 Man> date, so dass sie in den neuen Gemeinderath 96 Mann stark einzogen; die liberale Minorität war auf 42 Stimmen gesunken. Die Mehrheit wählte zunächst Dr. Lueger zum Bürgermeister (18. April), der jedoch am 27. April auf die Wahl verzichtete. Im Ml erfolgte dann die Wahl Strobachs zum Bürgermelster, Dr. Luegers und Dr. Neumayers zu Bürgermeister« Stellvertretern, womit das antiliberale Gemeinderegnne constituiert war. Es kam in drr Folge zu zahlreichen, heftigen Zusammenstößen zwischen beiden Parteien, aber auch zu Misshelligkeiten im Schoße der antiliberalen Partei selbst, welche schließlich zur selbständigen Con-stituierung der radical ^ deutsch - nationalen Gruppe führten. , In Ungarn war das Jahr 1896 durch dtt Millenniumsfeier beherrscht. Als am 2. Mai d,e Millenniumsfestlichkeiten mit der feierlichen Eröffnung ,der Ausstellung begannen, fanden sie das ganze Lanv ! geeint in stolzer, patriotischer Erhebung, in den be» ! geisterten Huldigungen für den Monarchen und o»e Allerhöchste Dynastie. Wir brauchen die einzelnen Phasen der denkwürdigen Feier nicht vorzuführen, denn i sie sind noch in aller Erinnerung. Es genügt, hervorzuheben, dass die Festlichkeiten' mit den großartige" Veranstaltungen des 8. Juni (Huldigungsfestzug, Fe!" sitzung des Parlaments, Huldigung in der Ofner Burg, Rede' des Präsidenten des Abgeordnetenhauses uno Thronrede Seiner Majestät) ihren Höhepunkt erreichten. Aus den festlichen Ereignissen des Millenniums-jahrs muss noch die zu Ende September erfolgte fcler-i liche Eröffnung des Eisernen Thor.Canals hervor' ! gehoben werden. Am 3. November wurde die Aus« stellung geschlossen. Das Jahr der großen historischen Erinnerung brachte auch die Erneuerung des Parlaments. Nachdem der Reichstag am 5. October mittelst Allerhöchster Thronrede geschlossen worden, entwickelte sich alsbalo im ganzen Lande eine lebhafte Wahlbewegung, die nm einem Siege der liberalen Regierungspartei endete-Am 26. November wurde der neue Reichstag M" einer vorwiegend unpolitischen, sachlichen Thronrede eröffnet. Im Zusammenhange mit den ungarischen Ereignissen wollen wir die wichtigsten Stadien der Aus-gleichsaction erwähnen. Gleich zu Beginn des Jahre», am 3. Jänner, wurden die Verhandlungen zwischen den beiden Regierungen aufgenommen. Während diefelben fortgeführt wurden, wuchs in Oesterreich eine ste« lebhafter werdende Strömung heran, wrlche dahlN zielte, das« in den neuen Ausgleichsoereinbarungen ll«e wirtschaftlichen Interessen Oesterreichs eine weitergehende Berücksichtigung finden sollten als bisher der Fall gewesen. Aus dieser mächtigen Stimmung heraus entstanden die Beschlüsse mehrerer Landtage und de» Abgeordnetenhauses (15. Februar), betreffend die rechtzeitige Kündigung des Zoll- und Handelsbündmsse», um dessen unveränderter Fortsetzung vorzubeugen. Dle Verhandlungen der Quotendeputationen, welche lM März und April ihre Nuntien wechselten, führten zu keinem positiven Ergebnisse, da österreichischerseits die Quotenschlüssel 58 : 43, hingegen von den Ungarn d'e Beibehaltung des bisherigen Verhältnisses verlang' wurde. Hingegen wurde durch die Regierungsverhanv-lungen die Ausgleichsfrage hinsichtlich des Zoll- «no Handelsbündnisses einer gedeihlichen Lösung wesentlicy näher gebracht, da diese Verhandlungen in allen belangreichen Punktet, zur Einigung führten. Der lM November erneute Beschluss des österreichischen «v-geordnetenhauses, betreffend die Kündigung des Zou-und handelsbündmsses, sowie die bald darauf selten» der ungarischen Regierung thatsächlich erfolgte Kunvl-gung. haben insoferne lediglich formale Bedeutung, "» es sich hiebei nur darum Handel», die unveranverle Fortführung der bisherigen Verhältnisse zu verymoern und die Bahn frei zu machen für den Abschluß orr neuen Vereinbarungen. Die Delegationen tagten von Ende Mal bls zmu 20. Juni. Die Thronrede, mit welcher ihre Scwon eröffnet wurde, trug einen erfreulich beruhigenden ^Y" rakter. Als das markanteste Ereignis der Delegation» Session darf wohl das Aufsehen erregende Expose oe" Ministers des Aeuhern Grafen Goluchowski beM"" werden. .. Das Allerhöchste Kaiserhaus wurde in dle,em Jahre von einem überaus schweren Verluste betroNen. Am 19. Mai verschied Erzherzog Karl Ludwlg, der erlauchte Beschützer heimischen Kunst- und Gewerve-fleißes. Sein Tod riß eine breite Lücke im öffentlichen Üebrn, und die zahllosen Trauerkundgebungen gaben beredtes Zeugnis von der hohen Verehrung, die dem edlen Prinzen allenthalben entgegengebracht wurde. Nicht lange vorher (27. Februar) war ein anderes, jüngeres Mitglied der Allerhöchsten Dynastie. Erzherzog Albrecht Salvator, dahingegangen. Auch sonst brachte das Jahr leider manche herbe Verluste. W^ gedenken hier nur des Obcrsthosmeisters Seiner Majestät. Fürsten Hohenlohe, des FZM. F«" Herrn von Kühn. sowie d^s Präsidenten und des Vicepräsidenten des Herrenhauses, Grafen Trautt-mansdorsf und Fürsten Schön bürg. aller irdischen Sorgen und Plagen ledig sind, und dass wir niemals Gottes unerforschlichen Rathschluss ergründen können. Was immer Schweres uns von der Hand des Schicksals beschieden ist, soweit wir selbst nichts daran ändern können, trägt es sich am leichtesten, wenn wir in Demuth das Haupt beugen: «Herr, Dein Wille geschehe!» «Wer M'iß, wie mancher modert ums Jahr, gesenkt ins Grab. ...» Eine ernste Mahnung! So mancher, der sich heute des Lebens freut, dürfte heute über ein Jahr nicht mehr unter uns weilen, deshalb sollten wir stets des Wortes eingedenk sein: «Ich muss Wirten, so lange es Tag ist, denn bald kommt die Nacht, da niemand wirken kann.» Lasset uns thätig sein, aber auch uns des Lebens freuen, so lange es noch Zeit ist. Kass.t uns gut gegeneinander sein, damit wir nicht umrwalttt vor einem Grabe stehen nnd jimmern nmssm, dass wir so ganz anders handeln würden, wenn wir das theure Todte nur noch einmal hier Hütten. Es ist unsere Pflicht, so zu lebm und zu han deln, dass wir unserem eigenen und dem Ende anderer rmt Ruhe ins Auge schle auch stndet. Mehr wie je ist heute das Leben der-art. dass man seiner ungetrübten Geistes» und unge-schwächt,« Körperkräfte bedarf, um ihm erfolgreich die Hllrn bieten zu können. Und so schließe ich diese kleine ^euzahrsbetrachtung mit den Schlusszeilen des obiaen alten Gedichtes: ) über die Unfallversicherung der städt. Polizeiwache; c)über die Benennung einiger Straßen und Gassen; ä) über die Verufung de« August Weber gegen die magiftratliche Entscheidung, be« treffend das Versehen seine« Hunde» «it einem Maul« korbe; «) über die Form der neuen Gassen« und Straßen« tafeln und Häusertäfelchen. 6.) Vericht der Schulsection über die Rechnungslegung der Leitung der zweiten städtischen Knabenvollzschule, betreffend die Verwendung der jährlichen Dotation per 80 fl. zur Erhaltung der Schulwerlftätte im Jahre 1895/96. 9.) Selbständiger Antrag de« GR. Dr. Majaron Über da« an da« hohe l. l. Eisenbahnminifteriu« und die Generaldirectlon der Südbahn zu überreichende Memorandum, enthaltend da» Ansuchen um die Errichtung und Erbauung eines in Laibach bringend nothwendigen Tentralbahnhos«. — (Zur Vaulhätigleit in Laibach i« Jahre 1896. — Ein Ueberbllck.) Neu erbaut wurden heuer in folgenden Straßen und Stadtlheilen Gebäude: Karlftäoterstraße 3, Unterlrainerftrahe 1, am Karollnengrund 2, Froschplah 2, »lten Markt 2 (2 theilweise neu), Illlobsplah 1, Ialobsquai 1, Schneidergasse 1, Schlossergasse 1. Spitalgasse 3 (1 lheilweise neu), Polana« dämm 1, Polanaftrahe 5 (1 demoliertes noch nicht i« Vaue und 1 Kapelle); Ubmat nach de« Erbbeben 22, Petersdamm 2, Petersstrahe 5, Dampsmühlgasse 2, Vahnhosgasse 1, Vpinnergasse 1. Resselstraße 1, Wols-gasse 1, Vongressplah 2 und der rechte Ursulinenarcaden-theil, PreZerngasse 2, 1 «lugmentationsmagazin, Maria-Therefienstrahe 1, Burgftallgasse 1, Einöbgasse 2. Herren-gasse 4, Iudenfteig 1, Vegagasse 3. Kralauerdam« 3, Tirnaugasse 2, Tirnauerlände 2, giegelftraße 5. «lußer« dem wurden erbaut 5 Thürme und 3 EisenbahN'Wechsel>-thürme, endlich 5 Kirchen lheilweise renoviert, Die Mehrzahl der genannten Gebäude befindet fich im Rohbaue erlig; jedoch sind alle unter Dach gebracht. Im nächsten Frühjahre beginnen die Verpuhungen und neue Vau« arbeiten, die Demolierung aller Gebäude findet im Lause des heurigen Winter« statt. x. — (Sani tät«-Woche «bericht.) In der gett vom 20. bis 2«. December kamen in Laibach zur Wett 29 Kinder, dagegen starben 16 Personen, und zwar an Scharlach 3, Diphtheiili« 1. Tuberculose 5, infolge Schlagflusse« 1 und an sonstigen Krankheiten 6 Personen. Unter den Verstorbenen befanden fich 3 Ortssrembe und 6 Personen aus Anstalten. Von Insectionslranlhelten wurden gemeldet: Masern 1, Scharlach 6. Typhu» 3 Diphlherili« 7. Mheln 1 und Schafblattern , N°ll Laibacher Zeitung Nr. 300 2588 31 December 1696. — (Unzulässige Schneeballen-Samm-lung.) Gin gewisser Karl Barolin in Wien hat eine Nrt Tchneeballen-Sammlung zur Stiftung von 50 Kinder-fpitälern mit je 50 Netten in den größ-ren Städten der im Reichsralh? vertretenen Königreiche und Länder eingeleitet, und sollen nach dem versendeten Aufrufe die SchlussbSgen den Lanbeschefs des betreffenden Ver-waltungsgebiets eingesendet werden. Cine solche Sammlung stellt sich wegen ihrer Uncontrolierbarleit als unzulässig dar und ift gegen Varolln seitens des l. l. Ministeriums des Innern bereits die Strafamtshandlung Mgen un» befugter Veranstaltung einer öffentlichen Sammlung eingeleitet worden. Wir machen daher unsere geehrten Leser auf das Unzulässige einer derartigen Sammlung mit dem Beifügen aufmerksam, das« die Staatsverwaltung leine Garantie für die ordnungsgemäße Verwendung der be« züglichen Spenden übernehmen lann und daher etwa dennoch einlaufende Sammlungsbeträge sür Klnderspilals« zwecke überhaupt verwandet werden würden, vorausgesetzt, dass die Spender der einzelnen Veträge dieselben nicht innerhalb Jahresfrist zurückverlangen, gu letzterem Zweck hätten sich die Spender jedoch entfprechend zu legiti« «leren. — (Kirchliches.) Morgen u« halb 8 Uhr früh wird 5 eine Excellenz der hochwürdige Herr Fürst« bischof Dr. Jakob Missia den Alumnen des ersten Jahrgangs des hiesigen Prlesterseminars die Tonsur, denen des zweiten Jahrgangs aber die vier niederen Weihen in seiner Hauskapelle erlheilen. — Ueber mannigfach geäußerten Wunsch wird die deutsche Sylvester« Predigt in der hiesigen Pomlirche nicht »ehr wie bisher um 4 Uhr nachmittags, sondern u« 6 Uhr abends abgehalten werden. Diesmal wird k. Emil Volbert, Priester der Gesellschaft Jesu, predigen. — (Prof. Josef Vorghi f.) Gestern, den 30. d. M. mittag«, ist hier Herr Josef Vorghi, l. k. Professor der italienischen Sprache an der Staats Oberrealschule in Laibach, nach langem Leiden gestorben. Geboren im Jahre 1846 zu Montona in Iftrien, hat der nun Verewigte da« Gymnasium im Jahre 1867 zu Gürz vollendet, die philosophischen Studien an der Universität Vraz zurückgelegt und ist sodann, nachdem er seiner Militärpflicht Genüge geleistet halte und zu« l. un> l. Lieutenant in der Reserve befördert worden war, zuerst am l. l. Gymnasium in Oörz, seit 1874 an der StaalsOberrealschule in Laibach in Ver« Wendung gestanden. Wegen seines biedern Charalters, ge« funden Humor«, seiner urbanen Umgangsformen und seiner Sprachlenntnisse — denn der Verstorbene beherrschte, die deutsch?, slovenlsche und italienisch? Sprache in gleicher' Weise — erfreute sich Herr Professor Vorghi bei seinen^ Eollegm und Schülern wie in der hiesigen Gesellschaft' einer großen Veliebtheit. Leider wurde er vor längerer^ Zeit von einem tückischen Leiden heimgesucht, von dem ihm auch ein zweijähriger Urlaub und der Aufenthalt im ^ Süden leine Befreiung bringen sollte, so dass er seine heuer wieder aufgenommene Lehrthätigleil nach zwei Monaten unterbrechen musste. Nur allzu srüh sollte er feinen Ungehörigen und seinen Freunden entrissen werden! — (Thristbaumfeier im Collegium! Marianum.) Wie bereits gemeldet, fand am ver» gangenen Sonntag im Marianum eine erhebende Ehrist« baumseier statt, die den schönsten Verlauf nahm. Es wird uns hierüber des näheren Folgende« berichtet: Zu dieser Feier, die alljährlich den Wohlthätern de« Knaben« Waisenhauses zu Ehren in den Weihnachtstagen ver« anftaltet wirb, hatte sich vorigen Sonntag abend« ein zahlreiches distinguierte« Publlcum eingefunben. Außer dem Herrn Landespräsidenten bemerlten wir einige Landtagsabgeordnete, unter ihnen Herrn Dr. A. Schasser, ferner den hochwurdigsten Herrn Domvropft Dr. L. Klo° futar und Herrn Propst Dr. Ant. Iarc mil mehreren Herren Geistlichen, ferner Damen aus allen Kreisen, was uns vom lebhaften Interesse Zeugnis gibt, welches man dieser Anstalt entgegenbringt. Das Programm bot Weihnachtslieder, Declamation,, in beiden Landessprachen, ein nohlgelungene« Tableau: «Des Waisenkindes Trau«> und als Hauptftück das 'Weihnachtsoralorium» von H. F. Müller dar. Sämmtliche Nummern wurden gewandt, klappend und in rascher Reihensolge ausgeführt. Lauten Applaus erwarb sich ein lleiner, mit gruß-r Sicherheit auftretender (deutscher) Deklamator; desgleichen wurde auch den lebenden Vilbern ungethellter Veisall gezollt. Der Präsident des Vincenz.Verl ins, Herr Dr. Iarc, hielt an die Versammelten eine angemessene Ansprache, in welcher er allen Wohlthätern den Dank und die Versicherung ausdrückte, dass die Zöglinge denselben immer ein dankbares Herz bewahren werben. Nachdem die Ansprache mit einem «Hoch» auf Se. Majestät den Kaiser geschlossen worden war., fiel der Gesangschor mit der Volls-hymne ein. Der Christbaum selbst, in einem nahen Saale ausgestellt, machte durch seine Otöße, durch die vielen strahlenden Kerzlein sowie durch die reichlich aufgehängten Gaben einen höchst erfreulichen Eindruck. Um den Saal herum lagen auf Tischen Weihnachtsgaben, dem Vernehmen nach von den hiesigen Kaustruten gespendet. Die Verkeilung der Gaben an dle Wnsenlnaben nahmen einige der an-wchnd«n h««n und Damen vor. Diese hatten sichtliche Freude an dem blühenden Aussehen der Kinder, wie nicht minder die letzteren durch die Ga5?n in die heiterste Stimmung verseht wurden. Der Gesang wurde vom Herrn Lehrer Johann Ianezlk aufs beste geleitet, vom' hochwürdigen Herrn l^. Angelicus Hribar auf dem Clavier und vom hochwürdigen Herrn Fr. Ferjanlik auf dem Harmonium kunstvoll begleitet. Nur durch ausdauernde? vorbereitende Arbeit und durch vielseitiges Zusammen-! wklm können solche Aufführungen, in welchen die Kunst ^ mit der Nächstenliebe wetteifert, zum Wohle der Jugend gelingen. i — (Der Chor der «Glasbena Malica.) veranstaltet unter Mitwirkung von Vocal» und In» ftrumenlal'Soliften und der Militärkapelle des l. und l.' Infanterie«Regiments Nr. 27 unter Leitung des Vereins-Concertdirectors Josef Eerin im Lause der heurigen Saison drei Abonnements-»Concerte, deren' erstis am 7. Jänner 189? im beschlossen, die Jahresbeiträge auf 12 fl., beziehungsweise 18 fl. zu erhöhen. Dem Schrijtsührer Herrn Lc>h wurde der Dank für seine dreizehnjährige, ersprießliche, Thätigkeit im Verein ausgesprochen. In den Ausschuss wurden gewählt: Herr Dr. R. v. Vleiweis zum Obmann, dle Herren Plantan. Dr. M. Pirc, Prosenec, Dliman. Velhunrc, Kusar. Dr. Teladöic, Skaliern», Regally und Toporii zu Ausschüssen. ! * (Deutsches Theater.) Wir haben wieberholt gegen den Spielplan des deutschen Theaters, das in den letzten Wochen Schwank nach Schwank ausjühlt, um dann wieder einige sattsam genossene Operetten in ullmitlelbarer Reihenfolge zu geben, Einwendung erhoben. Das einzlge Werk, das höheren Kunstwert beanspruchen sonnte, die Oper «Das Heimchen aül Herd», hat aller« dillgs seine Schuldigkeit erfüllt, es oäre aber nunmehr an der Zeit, durch Aufführung ernsterer, gesprochener Nühnenwerle in der zweiten Hälfte der Saison nachzuholen, was im letzten Monate versäumt ward. Wenn ! wir auch schweren Herzens auf Llafsiler-Volsttllungen aus ' bekannten Gründen bereits Verzicht geleistet haben, auch an ^ Gastspiele hervorragender Künstler vorderhand nicht denken, müssen wir doch zum mindesten die Forderung stellen, dass der engbegrenzte Sftielplan sich über die Obetfläche des Abgedroschenen erhebt. Einige ernstere Vühnenwerle und — da Opern nicht gegeben werden können — Operettennovltäten werden sicherlich der Bühne sehr von Nutzen sein und dankbar ausgenommen werden, denn an federleichter Kost wurde in der jüngsten Zeit genug geboten, die Pflicht der Presse ist eS aber, von Zeit zu Züt daran zu erinnern, dass das Theater doch auch höhere Zwecke zu erfüllen hat. Die gestrige Auf« führung der Operette «Waldmeister» war gut besucht und e« wurde der köstliche Trank, den der Altmeister schenkt, vom Publicum mit dem gewohnten Behagen ge« schlürft. Wenn auch dle Wiedergabe des schönen Werkt« nicht aus der Höhe der früheren Vorstellungen stand und einige verspätete Austritte des Chors recht unangenehm aulfielen, war der Gesammteindruck doch ein günstiger und die Glanznummern, insbesondere jene, wo Fräulein Seydl hervortrat, welche die ganze Operette durch ihren reizenden Gesang und ihr unmuthiges Spiel belebte, wurdcn mit rauschendem Beifall ausgenommen. Der Decolletierungswalzer (Fräulein Scydl), das Walzerduett im zweiten Acte (Fräulein Regan und Herr Lerchen-seld) mussten wiederholt werden. Dle braven Leistungen von Herrn Felix und Ramharter. Fräulein Re ner und Perlinger haben wir bei den früheren Aufführungen nach Verdienst gewürdigt. ^. — (Gemeindevorstands-Wahl.) Vci der am 15. December b. I. ftattgefundenen Neuwahl des Gemeindevorftands in der Gemeinde Altlack wmden gewählt: als Gemeindevorsteher: Georg Karlln, Tischler« Meister und Hausbesitzer in Suha; als Grmeinderäthe: Jakob Ielovcan, Gastwirt und Realitälenbesitzer in «lt-lack, dann die Grundbesitzer Georg Triller in Altlack, Jakob Hartmann in Suha und Josef Logonber in Safnitz. "(Aus dem Pol lzei rapp orte.) Vom 29,auf den 30. d. M. wurden drel Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Trunkenheit und Excesses und eine wegen Vacierens. — De« Knechte Anton Stoflanc im Hotel «Stadt Wien» wurde aus dem Stalle eine silberne Anleruhr sammt K^tte im Werte von 33 st durch einen unbekannten Thäter entwendet. —»-. — (Oottscheer Steinkohle.) Wie verlautet, wurden in letzterer git bei und um Oottschee (Treffen u. a. O.) größere Flächen von stelnlohlenhälligem Boden durch verschiedene Partelen käuflich erworben, welche sich durch spätere Veräußerung des genannlen Terrains großen O.'winn versprechen. ^- — (Frühling im Winter.) Herr Doctor Ahazhlzh hat uns aufgeblühte Primeln übermittelt, die er auf dem Kcim gepflückt. Freitag den 1. Jänner 1897 Neujahr (Veschneidung de« Herrn) Pon t i ficalamt in der Domlirche um 10 Uhr: IusttUwen' talmesse in Koncii-aiu 8t. I^uoilw von Franz Witt; Graduale von Anton Foerster; Offerlorium von Karl Greith. In der Stabtpfarrlirche St. Ialob °m1.I«nnerHochamtum9Uhr: Msse von Karl Kempter; Graduale von P. Rampl«; Offertorium von G. C. Stehle. ^ Neueste ^lachrichten. Landtage. svriglnal-Teltnillmm!',) .., Wien, 30. December. Der niederöfterreichlM Landtag nahm nach längerer Debatte das dreimonamcye Vudgetprovisorium und fodann das Gesetz an, wonm die Stadt Wien zur Aufnahme einer fchwebenden SA"» von fünf Millionen Gulden filr den Bau der stadtW", Gaswerke ermächtigt wird. ^ ! Nach Vornahme der Ausschusswahlen in °el Abendsitzung wurden mehrere Anträge eingebracyr. darunter ein Antrag des Abgeordneten Kolisko betreN» Erlassung eines Lündesgeseh-s. wodurch die deutM , Sprache als alleinige Unterrichtssprache für die Volls-! und Bürgerschulen erklärt wird, ferner ein Antrag oes Abgeordneten Vergani auf Verchristlichung des lano< fchaftlichen Stenographen.Bureaus. Der LandmarMu erklärt, durch das Entgegenkommen der Regierung!" eine andauernde Tagung des Landtags ermöglicht. ^ werde die nächste Sitzung fchriftlich bekanntgeben. > Brünn, 29. December. Unter Zustimmung °es > Referenten wurde der Antrag auf Abänderung der Wahlreform in folgender Fassung einstimmig angenommen: «Der Landtag erklärt es für drwgen wünschenswert, dass er in die Lage komme, rechtzewU das Gesetz, betreffend die Aenderung der Landtag» Wahlordnung, zu beschließen, bevor die Neuwahlen "' da« Abgeordnetenhaus des Reichsraths ausgesch"^ werden.» — Der Landeshauptmann wünschte ?e" Abg ordneten ein glückliches neues Jahr und tyelli mit, dass er die nächste Sitzung schriftlich bekanm geben werd?. Lemberg, 30. December. Der Landtag lehn" mit überwiegender Majorität den Antrag des polmjcye' Abg. Bernadzikowski. eine Adresse an den Monarchen ^ nchten, ab u:.d nahm ein dreimonatliches Vudg?t- ^" visorillm an. Von den Polen und Ruthenen wuroe, getrennte Anträge anf Einführung direcler und A heimer Lcmdtagswahlen und der Erweiterung ^ Wahlrechts eingebracht. Der Landtag wurde jooa» vertagt. Telegramme. Wien, 30. December. (Orig.-Tel.) 3« W s", abgehaltenen Plenar - Versammlung der ^"gl'^ des Eisencarlells wurde eine vollständige EiMgung " z'elt, und zwar wurden die neuen Verträge sur . einzelnen Cartellsverbä'nde für die Dauer von I" ' Jahren abschlössen. „ ^ Prag, 30. Jänner. (Orig.-Tel.) Der «1^ Srb lehnte die Wahl zum Bürgermeister ab, ""H dem zwischen den M. und Jungczechen "N "". Compromiss geschlossen wurde, wonach der Iungcze" Dr. Podlipny als gemeinsamer BiirgermeistercandM aufgestellt wurde, während die beiden Vicebürgerme " stellen den Mczechen zufallen sollen. In der heu»»' Sitzung wnrde Srb nahezu einstimmig als erster ^ bürgermeister gewählt. Die Bürgermeisterlvahl ni» Samstag, den 2. Jänner, statt. _.H- Sofia, 30. December. (Orig-Tel.) Heute "«" mittags schöpfte der Gerichtshof das Urtheil »"H< crsse Stambulow. Bone Gcorgiew, welcher der "!>. nähme am Morde angellagt war. wurde nicht >^". " befunden. Dagegen würde Tufektschiew schuldig erllai' die Waffen geliefert, und Azow durch Beistellung e'N' Wagens dem Verbrechen Vorschub geleistet zu hav"' Bone Georgiew wurde freigesprochen. Tufektschiew »>" Azow wurden zu drei Jahren Gefängnis mit 6'" rechnung der Präventivhaft verurtheilt. Laibacher Zeitung Nr. 300. 2589 _______ 31. December 1896. Meteorologische BeoliachtuuM in Laibach. ff ' ^«-3 ! Z" ! ! 3ÄZ 3N ^U.1>l " ?44'7 1'9 NO. schwach ! heiter 9 . O', 746-4 -1-6 NO.^chwach ! Hnter________ ^l^U.'Mg7s7'46>8f-3'2s SO. mäßig ! bewölkt > 0-0 , Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur .10°. um ' '6« über dem Normale. _______________.......___ ^^^M^c'7Nck:c<^r"'Julius Ohm - Ianu, chowsify Mittür Nl»> i!'k!i>l>r«d, > I VZädchen, de^cn jamown $a?a %&wn Sc4ön4o4n, deine«. feocW Widtofafaw* Bidcnie- oowU dzm flotten Wown von §ati$ ein fo&t&ticncs (B536) von des Hc,rn Josef Worghi f l Ne5lschul>Proscssors welcher ,est.ru mittaas «m l^r nach langem schwerem Lcidcn plötzlich "» Alter von 5l) ^ayren «,!« di^em Leben abberufen wurde. . Me Irdische Hülle des Dahingeschn'deneu w.rd ^ .«^m 1 Männer um 3 Uhr nachmttlags im s7ü«>.°v«ch' und »ul dem d»rtMN Fr.edh°ft °''°V,^'°<°m«!st» «°rd«n in mchre« Kirch» gelesen wcrdci'.. Laibach am 31. December 18W. verger, v^ ^ ^^ ^^__________ Fanösstheater in Acribach. 57. Vorstellung. Im Abonnement. Ungerader Tag. Freitag den 1. Jänner Orpheus in der Unterwelt. Komische Operette in vier Acten von Jacques Offenbach. Anfang halb 8 Uhr. Ende gegen 10 Uhr. Tanz-Bi!dunasschu!e. i Jakobsplatz Nr. 2, I. Stock. j Mit Neujahr beginnen neue Unterrichtscurse r für Kinder und erwaohsene Anfänger sowie r Uebungßourae mit Musikbegleitung für Vor- L geschrittene. \ Der Unterricht dauert bis 9 Uhr abends. Es i I werden keine Getränke verabreicht und fremde Per- l ! sonen gegen Entr6e haben keinen Zutritt. Die Er- [ 1 theilung des Tanzunterrichts ist am«.*^ einem autori- [ ' gierten und wirklichen Tanzlehrer gestattet, während [ ! alles andere eine Tanzunterhaltung und hiefür [ im voraus die nöihigen Gebüren pro Abend zu ent- r richten sind. — Unfug flößt jedermann einen schlechten r Begriff ein. (5516) 2—2 J Distinguierte, besser denkende Familien, welche *¦ auf einen gründlichen, oorreoten und gewissen- i haften Unterricht an die Jugend Bedacht nehmen, [ seien liiemit aufmerksam gemacht. I Friedrich Wilhelm Lang ! Professor der Choreographie, Tanzkünstler und autor. } Lehrer der gesammten ästhetischen Tanzkunst. J Sprechstunden täglich von 11 bis 12 Uhr vorm. f und von 1 bis 2 Uhr nachm. in meiner Wohnung: } «Hotel Lloyd», Zimmer Nr. 13. i Grazer Pressgerm von Brüder Reininghaus. Graz. Wir erlauben uns hiemit, höflichst anzuzeigen, dass < wir den ! Verkauf unserer Pressgerm mit 1. Jänner 1897 Herrn (5522) 3 — 2 j Anton Stacul Spezerei- und Oelicatessengeschäft in Laibach übertragen haben und bitten wir, geehrte Bestellungen vom obigen Datum1 ab an die genannte Firma richten zu wollen. Solide und rasche Versendung zugesichert. j Hochachtungsvollst • Bruder Reininahaus, Graz. Ferner sind am Lager: Echter FranzbrailtwcJn iu Orig.-Iflacons zu oo kr. und 40 kr., med. Cognac, Mied. Malaga au den billigsten i'reiBBn, von bester Qualitiit, Chinaeitieil-Malaga, bluttjtiirkend, SaRradawein, abführend, etc. etc., überhaupt allo in- und ausliiud. Medicumcnte. Die Adler-Apotheke dos Mardetschlaeger, Laibach bei der eisernen Brücke (4015) empfiehlt ihren eigens 10—10 präparierten. ,--- IWEedicinal-Lebertliran von angenehmem Geschmack und. vorzüglicher Wirkung. 1 Flacon kostet 1 Krone, 6 Flacons 2 fl. 50 kr. Dieaer Leborthran wird nur In Orig.-Flaschen mit Vorschluss-Stroifon verkauft und ist mit dem ge- wOhulichen IJoberthran uicht zu verwochselu. Versandt per PoBt und Bahn. Geffentlicher Dank ^023) 12-6 ! dcm Hcrru Franz Wilhelm, Apotheker in Neltnlirchcn, Nicdei-! Oesterreich. Erfinder des antirhcumlltischcn und antiarthiitischeu ! Vlnttcinigungsthecs. Vlutrcinigcnd fiir Gicht und Rheumatismus. Wenn ich hier in die Oeffentlichleit trete, so ist es deshalb, ^ weil ich es zuerst als Pflicht ansehe, dem Herrn Wilhelm, Apo» 5 theker in Neunlirchen. meinen innigsten Dank cmszusprechen für ^ die Dienste, die mir dessen BlutreinigunMhec in meinen schmerz-! lichen rheumatischen Leiden leistete, und sodann, um auch andere, ^ die diesem grässlichen Uebel anheimfallen, auf diesen trefflichen i Thee aufmerksam zu machen. Ich bin nicht imstande, die inar» Eiernden Schmerzen, die ich durch volle drei Jahre bei jedcr ! Wilterungsänderung in meinen Gliedern litt, zu schildern, und ! von denen mich weder Heilmittel, noch der Gebrauch der Schwefel-" bäder in Baden bei Wien befreien lonnten. Schlaflos wälzte ich mich Nächte durch im Bette herum, mein Appetit schmälerte sich zusehends, mein Aussehen trübte sich und meine ganze Körperkraft nahm ab. Nach vier Wochen langem Gebrauch obgenannten Thees , wurde ich von meinen Schmerzen nicht nur ganz befreit und bin es noch jetzt, nachdem ich schon sechs Wochen leinen Thee mehr trinke, auch meiu ganzer körperlicher Iustaud hat sich gebessert. Ich bin fest überzeugt, dass jeder, der in ähnlichen Leiden seine Zuflucht zu diesem Thee nehmen, auch den Erfinder dessen, Herrn Franz Wilhelm, so wie ich segnen wird. In vorzüglicher Hochachtung Gräsin Nudschnt-Etreitfeld, Oberstlieut.«Gattin. _____________^-^.-^^^^i-jMcacacacacaeacaAL i Smarie-Sesana, 14. Sept. 1896. rü Geehrter Herr Piccoü! | Wollen mir 12 FJäschchen Magen- ä i tinctur mittelst Nachnahme, Post Sesana, b zum zweitenmale senden, da Ihre be- 2 rühmte Tinctur wirklich sehr gut ist 5 und meiner Frau gutgethan hat. jjj Mit Achtung jQ (5352) 10-3 Anton Miohelli. jjj t'Stih dobrolnikov, kaleri so se v korist ka^nigkih revežev odkupili od novoletnih in drugih voSßil. ">¦ Brgant Luka. posestnik v Kamniku. 4 Dr.Barlc Job.. not.konc.v Kamniku. k l Bahovcc, posestnik v Kamniku. * Dr.binter Anton, c. kr. viSji okrajn. ; CerarnAlojzij. trßovec v Kamniku Dr. Dereani 'Julij, okroini zdravnik. : Dornik Jane., posestnik v Kammku. JJornik Franc posestnik v Kammk. . Öehovc Makso, notarski koiicpijen • ^lor Franc, posestnik v Kamniku. » Meirich Gottfried, c. kr. okr.glavar » s Soprogo v Kamniku. p»chergFranc, posestnik v Kamn.k . , J'lerin Franc, poBestnik v Kamaik . , Perlinz Ivan, posestnik v Kamniku. > prasek Jcrnej, posestnik v Kamniku. , praäek Janko, posestnik v Kamniku. Haas Vilhclm. c. kr. okr. komisar v , famniku. .. , IIaJek Franc, posestnik v Kamniku. L«•¦ Kladva Ivan, c. kr. sod. pristav v » Kamniku. » ^°ßej .)., not. konc. v Kamniku. Kalan Janez, kaplan v Kamniku. l Kfinda Jožef, posestnik v Kamniku. ^le>n A., c. kr. okrajni komisar vj k Kamniku. j (J0ST, Joscnier J., poseslnik v Kamniku. j GosS r cel Marija, poseslnica v Kamniku. ; *P- Levjßnik Janez, posestnik v Kamniku., Moönik Josip, lekar v Kmnniku. i Marlinsiisi Franc, c. kr. okr. feldvebelj : ä v Kamniku. i t MuIiovok Hlaž, kaplan vp.v Kamniku. ., «Jožina Jožes, poseslnik v Kamniku. ; Murnik Ivan, poseslnik v K;uiir Novak Martin, c. kr. pošlar v Kamniku. > Oblak Jane?:, kanonik v Kamniku. » Orel .ložef, posestnik v Kamniku. » Polec Julij, c. kr. dež. sodnije svetnik v Kamniku. > Podboj Alojzij, c, kr. davè. kontrolor v Kamniku. » Potokar Jožes, c. kr. naddavkar v p. v Kamniku. » Pollak Jožef, posestnik v Kamniku. » Praschniker Franz, posestaik v Kamniku. » Rotter Rudolf, c. kr. davkar v Kamniku. » Rogl Viljem, c. kr. sod. kancelist v Kamniku. > Rode Jožef, posestnik v Kamniku. » Rode Franc, posestnik v Kamniku. » Dr. Schmidinger Karol, c. kr. notar v Kamniku. » Stele Jo/.es, posestnik v Kamniku. » Stele Ivan, posestnik v Kamniku. > Sadnikar Jo;j., c. kr. živinozdravnik v Kamniku. » Slabajna Ivan. posestnik v Kamniku. > Skala Kaiol, trgovec v Kamniku. » Svetec Anton, poseslnik v "Kamniku. > Stare Mihael, grašèak in inženir v Mengšu s soprogo. » Stare Julij, tovarnar v Mengšu. > Tauzher Gustav, c. kr, višji davèni nadzornik v Kamniku. > Dr. Temnikar Valentin. advokat v Kamniku. » Troha Ivan , c. kr. okrajni tajnik v Kamniku. > Vremäak Alojzij, obè. tajnik v Kam niku. I > Wieltschnigg Malija, oskrbnik graäcine Križ. , Zorman Anton, vpokojeni župnik v Kamniku. > Äargi Ivan, poseslnik v Kamniku. , 5. Verzeichnis derjenigen Wohlthäter, welche sich zugunsten > des Laidacher Armeufonds von den üblichen Besuchen am Neujahrstage losgekauft habcu. >Die mit einem Stern Bezeichneten haben sich ! auchvonNlnnens. nnd Geburtstags^Gratulationen I losgekauft. ^ 1 * Johann Koslcr juu. , * Raimnud Nauzinger, Spediteur, s. Familie ^ * Marie Galle, Private, j * Franz Galle, Herrschaftsbesitzer. " Anton Galle, Notariats.Candidat. * Hubert Galle. * Carl Galle, ! ^ Odo Pammer. ^ Alois Bayr, l. k. Rechnungsrath, s. Familie. * Familie Franz Schautet. ! " Dr. Franz Aul, t. k. Notar, s. Familie. , * Dr. Pfeffercr s. Familie. !"° Anton Lnckmann s. Frau. ' ^ Gcrichtsadjuuct Vcrderber f. Frau. > ^ Stefan Nagy s. Frau. ! * Valentin Konschegg, k. l. Professor i. R "° Karl Weber. * Familie Carl Plcsko. , ^ Marie Paglianicci Edle von Kieselstein. l ^ Dr. IVl. ?iro « 80proZo. ^ ^ Josef de Nedange, k. l. Landtafel»Director i. P. >"° Franz Pirker, Spediteur, s. Frau. l * Dr. Jos. Nejedli. * Frau Mina Svoboda. ^ Karl in OIz;», ?!eiwei88. ^ * Moriz Kraupft, Privatier, s. Familie. ! * Dr. von Schöppl s, Frau. , ^ Rosa Fux. Primararzteus-Witwe. ^ A. Hirschal, Rcchnungsrevident. * Finanz-Secrctär Fcrd. Avian s, Fran. * Dr. Inlins von !toblitz. .t„......._.i..i..iiiiii;;!:::::=i-aaa::::::!:::::!!!!!!!!!!!!I!!!!!!!!!!!!!!!!!!ISL'!!Ü!!!!!!B!H!!!!l (| Glückliches |(mm' Neues Jahr i wünscht allen I Verwandten, Frennden ni Betaonten j) I auf diesem Wege |[ I Familie Franz Schantel !i Miiiiiiii;«iiiriiiiiiiiii"iiiin«Miiiiiii:i;s;iil«s::i»:~'«n""~»"-..................~.....'" j Allen Freunden und Bekannten Š ij ein recht herzliches (n534) L j Neues Jahr !| I Stefan Šcrbaèic § ^ Friseur ^ \ Šiška bei Laibaoh. .^ (5454) ~WVm*W 5-2 täglich zwei bis drei Stunden Zeit; list* und diese zur Verbesserung seines S3ixml°/<, «inheitlichr Rente in Noten «rz. MaiNovember . . . 101 «0 101 80 !n Noten verz. Yebruar-Nugust ioi 45 101 «Ü „ Glider «rz, Ianner-Iuli iui 8u!i02 — „ „ „ «pril-vctobcr 101 5!» 101 75 l8ü4« 4°/„ VtaaMose. 25» st. 1437514,7!, l8«ver °/, Oeft, Notenrente, steuerfrei — > —'-»°/n bU>. Rente in «rontnwähr., fteurrfret für 200 Kronen Nom. 10085 101 05 dt». dto. ver Ultimo . . 100-85 101 05 <«1t«»»h». Sta«t«l«l»«l»v«. schrelbn»«««. tllfabethbahn in «., steuerfrei (div. St.'», für 100 st. V. 4°/„ 119 ?l» 180 75 ,jr>lnz-Joseph-Bahn in Gilber (div. Et.)f 100 st. Nom. 5»/<° « 127 30 128 30 ^'/.'/, «udolph-N. l. E, (blv, St.) für 1300 fl, «om.....— — — — l°/„ dt^>. i. Kronenw. fteuerf. (dlv. Et. , für 200 Kr. Nom. . . SS — 99'90 »°/„ Vorarlberg« Vahn in Lilb., 200 u. 1000 st. f. 100 st. N°M. — — — — <"/„dto, in Kronenw. stcuerf.,400 u. 2000 Kr. f. »00 Kr, Nom. . SS 20 1U0 »0 lj» Vtoat«schnldversrt«°. salzb.°lii.200fi,«. W.5"/„ 232'- ---^»Ii,.»arl'Lub«.'V.2»X> tt.2M. >217 20 21« 20 »eld Wa« Umn Staate zur Zahl««« vbllgatto»«». El.sabethbahn «00 u. »000 Vl. !ür 200 M. 4°/»..... Ile-z« 11? 30 Elisauethbllhn, 400 ».2000 V. 200 M, 4°/,...... 12« ?5 121 75 ssranz-Iosevh-D., «m. 1»84,4°/„ 99 80 100 40 «alizische Karl-Ludwig» »ahn, «M. 1881, 800 st. «2. 4°/„ . 99 b0 99 90 «orarlberger Nahn, »m. 1»84, . 4°/» (bin. Lt.) H.. f. 100 fl. 3l. 99 SU 100 20 Ung «oldrente 4°/„ p« «äffe ILL 40 122 «0 dto dt«. per Ultimo .... 122 55 122'?!, dto. Rente in Kronenwühr., 4°/„, steuerfrei für 200 Kronen «om. 99 30 895« 4"/» dto. bto, per Ultimo . . 98 35 89 55 bto,Et.V.Nl.«old 100fl.,4'/,"/,, 12275 123 k<1 dto. dto. O'lb« 10« st., 4>/,"/„ 101-40 102-4« dlo. Etaatl-Qblig. /,''/<,2chllnlrl!gaI.»bl.<0bl. 100-30 101 80 dto. Pri>M.'«nl. i^ 100 fl. ».W. 151 — 152— dlo. dto. K 5U fi. ö. W. 151'—152 — Xheih'Me«.°L°st 4°/, 100 fl. . 18725 18775 Glu»d»ntl.' Obligation»« (für 100 st. 50 — — Prämien°Nnl, d, Etabtgm. Wien 163— 184- Viirsebm! Anlchen. «erloln, 5" „ 10125 102 2d 4" „ ftrain,- 2and««'«lnlehen . »885 9« 85 »elb War, Psandbli«s» MrlONfi.). Nndcr. all«. öft.l»«I.vl,4«/„«. 99 40 100 40 bto. „ „ ln50 „ 4°/» 11550 11650 dto. Pram.-Echlov. »<>/„, l. 3. 5'/,»/„vl, 101-50 —-— ßrioritLts»Fbligatlsn»« (für 100 st.), sserbinanK^Norbbahn Em, »»»« inn »N 101 90 Oesterr. Norbwestbah,, . . , ii<<65,n-65 Etaat«babn....... 22l>— —-— SÜdbllhN ii 8°/„..... 174 »5 175-85 dto. «» 5°/,..... 12»'—ii28" Ung.-gllliz. Nahn . . , 10? !>0 108 50 4°/« Unterlralner Vahne» . 99 50 100 — Dlu«rs» z„s» (per Vtu«l), Vudapeft'VaNlica (Dombnu) . «-80 710 Creoltwse 100 st...... 200 50 202 — lllary-Lose 40 fl. «M. . . . 5?-— b8 — 4"/„T>on»u-Hampfsch.1N<>st, 158 25 Vanlverein, Wiener, 100 st. . 259 25 259 75 «odcr.°»nft,,Oeft.,20Nfl.E.40<>/, 462 — 464 - Irdt.««nft. f. Hand.u. V, 160fl. —'- --'— dto. bto. per Ultimo Eeptbr. 87? 75 378-25 Erebitbanl, Mg. ung., 200fi. . 415 — 415 50 Depositenbank, Nllg., 200 ff. . 23650 23? - fl . 17? — 178— Actim von ^ranlport. Knt«lluhmn»g»n (per Ttü «usfig-Xepl. «ifenb, 300 st.. . 1650 1660 VUHm. Norbbahn 150 fi. . . 272- 273- «uschtiehrad« «lis. 500 fl. TM. 1494 1504 bto. dtll. (lit. V) »00 st. . 546—547 50 Donau < Dampfschiffahrt«' Grs,, Oefterr., !^«n ff, «M. . . . 497- 499 - Dul-V°denbacherE.'V.20Nst.L. Kb— 6L — ffeidlnandlal!,19 — „Glbcmuhl", Paplerf. u. Ü3. «. 56'- t»?'-' Ultftn«« Brauerei 100 ft. . . 122-25 122 6« Montan.Veselllch., 0«ft..alpine 86 KN 87- Präger Vlsen»Ind.«Ves. 200 fi. 660— 662 — SalgoxTarj. Eteinlohlen «n st. 608 — 612 — ,,OchlKglmül>:",Papierf., 2»o si. 207- 21«— „Eteyrerm.^, Papierf. u. ».-«. 16» — 1?«— Irifaller Kohlen».'«es. 70 st. 180" 162— Waffenf..«.,t)ch.r Zl«g«IMct!«n.<»tl. 810— »l! ^ D«»ls»n. Amsterdam....... 9915 »»'40 Deutsche Plllhe...... 58'??, 58 87, Uondoil........ liS'UO'20-10 Pari«......... 47 5!iz <-?'«« Et. Petersburg . . , . . —-— —'" Dalut»n. Ducaten....... 568 5?« 20°Franc»'Vtü«le..... 9 <>2, s'55 Deutsche Reich«oanln°t,>n . . 5880 58«d Italimische Äanlünt,'!, . . . 45 45 45'^ Vavier.Nub«!..... l'2?,? l'2?^