»l. 287. Freitag, 13. December 1895. Jahrgang 114. Laibacher ^' T3"attonsprei«: Mtt PostVersendung: ganzjährig fl, 15, halbjährig fl, 7 bo. Im Comptoir: M» st, n. halbjHhrig fl, 5 b0, ssür die Zustellung 1n« Hllü« «ailzjähri« ft. l. — InsertionSgebür: Für . «,Ne Inseiale bl« zu 4 Zellen 25 tr,, »rüfirre per Zelle « lr,.- bet osten'i, Wiederholungen per Zelle 3 lr. Die «Laib. Zelt,» erscheint täglich, mit «lu«nahme der Vonn- und Feiertag«. Die Administration befindet sich Vongreslplatz 9tr. 2, die Nebactio» Vahnhofgasie 3tr. 15, Sprechstunden der Redaction von » bi« li Ubr vormittag». Unfranlierte Vriefe weiden nicht angenommen, Manuscripts nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. ». Se. k. und t. Apostolische Majestät haben mit ^"höchster Entschließung vom 4. December d. I. vom außerordentlichen Gesandten und bevoll-jZlgten Minister in Dresden Aohuslav Grafen .'^tek erbetene Enthebung von seinem Posten unter ^zeitiger Versetzung in den bleibenden Ruhestand 'gnädigst zu genehmigen und zugleich zu gestatten Mt, dass demselben bei diesem Anlasse die Aller-M Anerkennung für seine vieljährige eifrige und ,, Legations - Secretären Hugo Freiherrn Rhemen ^ Wahrensfeld und Paul Grafen Esterhäzy ^, Ml eines Legationsrathes taxfrei allergnädigst zu ""hen geruht. __________ ^ Ee. k. und k. Apostolische Majestät haben mit I, Mchster Entschließung vom 2. December d. I. dem ^ k, Sectionschef im Reichs-Finanzministerium h^'lllilian Iansekowitsch anlässlich seiner Ent-^g vom Staatsdienste den Charakter eine« k. und k. yHonschefs zu belassen und in Anerkennung seiner Ihrigen ausgezeichneten Verwendung im Staats« zHe das Grohkreuz des Franz-Iosef-Ordens aller-"3st zu verleihen geruht. h Ee. k. und k. Apostolische Majestät haben mit höchster Entschließung vom 30. November d. I. Zj. ^ttriebsdirectoren der österreichischen Staatsbahnen h/Mlngsrathe Victor von Kolosväry in Krakau iz. Theodor vonScala in Villach taxfrei den Orden ^ fernen Krone dritter Classe und dem Vorstande >^erkstätte der österreichischen Staatsbahnen in Stryj, Inspector Stanislaus Majewsli das Ritterkreuz des Franz-Iosef.Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 30. November d. I. dem General'Directions Rathe der österreichischen Staatsbahnen. Regierungsrathe Anton Kühnelt taxfrei den Titel eines Hofrathes allergnädigst zu verleihen geruht. _______^_ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 9. December d. I. dem Vorstande des Rechnungs-Devartements im Ministerium für Cultus und Unterricht, Rechnungs-Director Josef Satzinger aus Anlass der von ihm erbetenen Versetzung in den bleibenden Ruhestand den Titel und Charakter eines Regierungsrathes taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Gautsch m. p. Se. t. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 5. December d. I. dem im Eisenwerke «Hermanns-Hütte» der Prager Eisen - Industrie - Gesellschaft bediensteten Puddelwaag-meister Johann Strömet in Anerkennung seiner vieljährigen, einem und demselben industriellen Unter« nehmen zugewendeten treuen und belobten Berufsthätigkeit das silberne Verdienstlreuz allergnädigst zu verleihen geruht. __________ Der Minister für Cultus und Unterricht hat den Rechnungsrath Adolf Tschann zum Oberrechnungs» rathe und den mit dem Titel und Charakter eines Rechnungsrathes bekleideten Rechnungsrevidenten Karl Holzknecht zum Rechnungsrathe im Rechnung«. Departement des Ministeriums für Cultus und Unterricht ernannt. __________ Heute wird das XXII. Stück des Landesgesehblattes für Krain ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 33 die Kundmachung der t. l. Finanzdirection fiir Krain vom 16. September 1895, g. 14.597, betreffend die Aenderung des Tarifes bei der Mautstatiun Kreutzoorf bei Möttling; Nr. 34 die Kundmachung der k. k. Landesregierung für Krain vom 26. November 1895, Z. 10.802/?r., betreffend die der Stabtgemeinde Laibach ertheilte Bewilligung zur Aufnahme des ihr mit dem Gesetze vom 6. Juli 18i)b, R. G. N. Nr. 94, aus Staatsmitteln gewährten un» verzinslichen Darlehens i,n Gesammtbetrage von 150.000 Gulden; Nr. 35 die Verordnung der k. k. Finanzdirection in Laibach vom 17. November 1895, Z. 19.520, wegen Regelung des Verfahrens bei der mit dem Ansprüche auf Gebilren« rlickoergütung stattfindenden Ausfuhr von Bier aus dem Laibacher Linienverzehrungssteuergebiete. Von der Redaction des Landesgesetzblattes für Krain. Laib ach am 13. December 1695. Nichtamtlicher Weil. ^ Die Erklärungen des Herrn Ministerpräsidenten. Wien, 10. December 1895. Graf Vadeni hat nunmehr genügend oft zum Parlamente gesprochen, um ein reiferes Urtheil über ihn als Politiker und Parlamentarier zu ermöglichen. Wir verzeichnen eine Thatfache, deren Anerkennung von keinem Mitgliede des Abgeordmtenhauses verweigert wird, wenn wir feststellen, dafs die Reden des Ministerpräsidenten regelmäßig ein eigenartiges Interesse erwecken, dem sich selbst die ausgesprochenen Gegner der Regierung nicht entziehen. Geht man den Psychologischen Ursachen dieser Erscheinung nach, so wird man sie hauptsächlich in dem Umstände finden, dass Graf Badeni Freimuth und Unumwundenheit zur Maxime seines parlamentarischen Auftretens gemacht hat. Er setzt keinen Ehrgeiz darein, das zu üben, was die Franzosen 1'art 66 ä^uistzr nennen, die Kunst der trüben nebelhaften Diction, die Fertigkeit, in zweideutigen Worten zweideutige Gedanken hinzuwerfen und ein oratorisches Helldunkel um sich zu verbreiten. Graf Badeni will, dass man wisse, woran man mit ihm ist, und so wie Bismaick das diplomatische Handwerk von den alten Talleyrand'schen Künsten geläutert hat, will Graf Badeni auf seinem Gebiete von der Kunst des Versteckenspielens nichts wissen, und mit unverkennbarer Absicht leuchtet jede seiner Reden gerade in die scheinbar dunkelsten Partien des innerpolitischen und parlamentarischen Getriebes hinein. Noch niemals hat sich diese Eigenart des Grafen Badeni so voll enthüllt, wie in der Rede, womit er heute in die Budgetdebatte eingegriffen hat. Der Ministerpräsident hat heute die Frage berührt, die in der nächsten Zeit den Angelpunkt der Situation bilden wird: Die Wahlreform. Graf Badeni erklärte, der Entwurf sei bereits seit geraumer Znt fertiggestellt, die Allerhöchste Ermächtigung zur Einbringung liege vor, die Regierung könnte deshalb, wenn es ihr um Nefrie» digung der Urgenzen zu thun wäre, jeden Augenblick die Wahlreform im Parlamente einbringen. Allein heute, wo das Haus knapp vor den Weihnachtsferien Iieuileton. Ein lrainilcher Geschichtsforscher, ^iegmund Graf Gallenberg (1749). Von P. V. «adieS. III. h, zNun wollen wir aus diesem Werke die zu Krain Aehung stehenden Briefe cursorisch beleuchten, h, In dem ersten derartigen Schreiben fordert Papst Henz vlll. ddto. Rom 23. Juni 1595 den Bischof hi»? "s auf, seinen nach Krain gesandten Nuntius ^ ""ymus Portia in wichtigen kirchlichen Angelegen Kl,." zu unterstützen, und es hebt der hl. Vater die ^zeichneten Eigenschaften des Portia, dessen vor-^"Hen Lebenswandel, dessen Treue und hohen Fleiß ^.An hm krainischen Cavalier Johann Jakob von V. 6. Hofmeister der Söhne Erzherzog Karl II., M 3^ "on Innerösterreich, der Erzherzoge Leopold z^arl, wendet sich Alschof Stoböus mit didaktischen dh Vlijgen und er ermahnt den Lamberger speciell, tilzMerzog Leopold in seiner Vorbereitung für die iHMche Würde möglichst zu fördern; Leopold wurde ^Bischof von Straßburg und Passau, welchen ü^Umern er bekanntlich wieder entsagte, um mit päpst-N Erlaubnis in den weltlichen Stand zurückzukehren ^M mit Claudia, des Großherzogs von Florenz ^ zu vermählen. Die Kriegsereignisse in Ungarn in den Jahren 1600—1602 spiegeln sich in den Briefen des Bischofs Stoböus an Portia, an Cardinal Paravicini und an der Röm. Kais. Maj. Rath Hans Khisl von Kalten-brunn; in dem Schreiben an Cardinal Paravicini wird der Gesandte des Erzherzogs Ferdinand, des Regenten von Innerösterreich, Sigismund Graf Thurn, ein Mann von besonderer Güte des Herzens und Weisheit genannt. Unserem heimischen Cavalier Johann Jakob von Edling gegenüber betrauert Stobüus den Tod dessen Stiefbruders, des ihm so theuer gewesenen und vom Erzherzog Ferdinand so sehr geliebten Vicedoms von Krain, Josef Rabatta, den die kaif. und die i. ü. Re« gierung als Commissar zur Untersuchung eines Aufruhres nach Zengg abgeordnet und den die Zengger am Neujahrstage 1602 grausam ums Leben gebracht. Die Details dieser entsetzlichen Mordthat berichtet dann der Bischof an den Erzherzog selbst in bewegten Worten unterm 13. Jänner 1602. Ueber die Haltung der Freih. von Windisch-Grätz in Angelegenheit der Reformation auf ihrem Schlofft Waldstein in Steiermark, wo Hippolyta Freiin von Windisch'Grätz dem Paulus Odontius eine Zufluchtsstätte eingeräumt, berichtet ein Brief des Stoböus an den Nuntius Portia unterm 15. Mai 1602, in welchem er constatiert, dafs der Ausgang der Affaire, durch die Odontius zum Verlassen der Steiermark gebracht worden, die Katholischen besonders gekräftigt habe. Aus einem an Martin von Palmburg gerichteten Schreiben lernen wir des Bischofs Kammerdiener Mar- cus Cocalius (Kokail) kennen — einen Kramer, der sich im Geschmacke der Zeit seinen Namen latinisiert hatte —; Stoböus hatte den Kokail nach der bayerischen Universität Ingolstadt abgesendet, um den Martin von Palmburg von dort heimzubringen, was er diesem notificiert. Wie wir einem Berichte des Stoböus an Erzherzog Ferdinand entnehmen, war 1606 in Graz auf offenem Platz der Med. Dr. Prielmayer von der Hand eines Kramers, Chrisay (Krizaj), der den Doctor mit gezücktem Degen herausgefordert, ums Leben gekommen. An den erzherzogtichen Secretär Peter Casal in Graz schreibt (1607) der Lavanter Bischof ausführlich über die Nothwendigkeit der Wiederherstellung des Gebrauches der deutschen Sprache in Görz, und im selben Jahre meldet er dem Rector der Jesuiten in Graz und Beichtvater des Erzherzogs Ferdinand Bartholomews Villerius u. a. Neuigkeiten auch von Tumulten in Trieft und Fiume. Eine Reihe von Briefen behandelt die Verlobung und spätere Vermählung des obenerwähnten Martin von Palmburg mit der Klara von Rabat ta. Sehr lebhaft ist die Schilderung, die Martin von Palmburg dem Bischöfe in dem Schreiben aus Reifnitz 13. August 1607 von dem daselbst gefeierten Verlobungsfeste entwirft, bei dem über Einladung des Präsidenten Johann Jakob von Edling eine Menge Gäste zufammengekommen und bei dem es hoch hergegangen; die Festrede hielt der hochedle Herr Adam von Moscon. Einen Monat später, 13. September, sendet Stoböus, den man so Laibacher Zeitung Nr. 287. 2490 13. December 1895^. steht und bis dahin sich fast ausschließlich dem Budget widmen wird, wäre die Einbringung zwecklos oder geradezu schädlich, denn die der Oeffentlichkeit preisgegebene Wahlreform würde sofort die ganze weitere Budgetverhandlung beeinflussen, während gerade im Interesse der baldigen concreten Inangriffnahme des Wahlreformentwurfes eine rafche Erledigung des Budgets zu wünschen ist. Aus diesem Grunde wird die Regierung ihr Elaborat in der ersten Sitzung des Abgeordnetenhauses nach den Weihnachtsferien, also im Laufe des Februar vorlegen. Das ist der verständige Gesichtspunkt einer Oekonomie der Arbeitstheilung, dem gerade die wärmsten Verfechter der Wahlreform ihre Billigung nicht werden versagen können. Die nationale Frage nimmt einen breiten Raum ein in der heutigen Rede des Ministerpräsidenten, der sich über die nationalen Angelegenheiten Böhmens und der südslavischen Völker sowie über die Trentiner Frage verbreitet. Der Ministerpräsident erklärt, dass die Regierung eine Annäherung der Nationalitäten, besonders in Böhmen, mit offenen und legalen Mitteln anstreben wird, und wir glauben nicht fehlzugehen, wenn wir diese Erklärung vor allem in dem Sinne deuten, dass eine Verständigung nur unter voller Wahrung der berechtigten Ansprüche beider Nationalitäten erzielt und dabei jede Beeinträchtigung einer derselben hintangehalten werden soll. In d?r Angelegenheit der Wälsch-tiroler Frage hat der Ministerpräsident einen Standpunkt entwickelt, der ebenso von gerechter und vor-urtheilsloser Einsicht in die speciellen Tiroler Landes-verhältnisse Zeugnis gibt, wie von der strengsten Bedachtnahme auf die unwandelbaren Erfordernisse des Reichsinteresses. Die Regierung will durch zweckdienliche gesetzliche Maßregeln den besonderen Verhältnissen des italienischen Theiles von Tirol sowie den nationalen, wirtschaftlichen und culturellen Differenzen zwi° schen Deutsch- und Welschtirol Rechnung tragen. Er hält aber unbedingt daran fest, dass dadurch weder die Einheit des Landes, noch die legislative Competenz des Landtages berührt werde. Dieses Programm, welches organisch aus einer österreichischen Auffassung der Welschtiroler Frage hervorwächst, appelliert an die Einsicht der befonnenen Elemente des Trentino, welche ohne illegale Hintergedanken lediglich jene organisato-rischen Neuerungen anstreben, die durch die Wohlfahrtsinteressen des Landes geboten sind, sie lehnt aber rundweg jenes Dordi'sche Programm ab, welches den Innsbrucker Landtag so gut wie beseitigen wollte, um an dessen Stelle die legislative Zweitheilung Tirols zu setzen. Trotz der trüben Erfahrungen, welche die Geschichte der Trentinofrage aufweist, darf die Hoffnung nicht aufgegeben werden, dass bei einer so sachlichen, wohlwollenden und echt österreichischen Auffassung des Ministeriums eine Verständigung erzielt und die unfruchtbare Abstinenzpolitik ihr Ende nehmen werde. Die positiven Ankündigungen des Ministerpräsidenten über die Maßnahmen zur Besserung der materiellen Lage des Beamtenstandes sprechen hinlänglich für das werlthätige Wohlwollen, welches die Regierung den Staatsdienern entgegenbringt und werden gewiss unter allen Angehörigen der Beamtenschaft hossuungs-freudige Stimmung wecken. Eben darum ist auch zu erwarten, dass die Bemeikungen des Ministerpräsidenten über das Verhältnis zwischen Regierung und Be« amtenschaft richtig werden erfasst werden. So sehr es der Regienmg ferne liegt, die legale Bethätigung der Ueberzeugung dem Beamten verwehren zu wollen, ebenso wird man den Ministerpräsidenten beipflichten, wenn er sagt, es liege im Interesse des Staates, dass die Be- ziehungen zwischen Regierung und Beamten nicht getrübt, dass nicht die Subalternen gegen die Vorgesetzten i und umgekehlt ausgespielt werden. Ein gesunder Sinn für Klarheit, Offenheit und Loyalität im politischen Leben, eine auf das Concrete und Nützliche gerichtete Denkart, praktisches staats' männisches Können und klares Wollen treten in der heutigen Rede des Ministerpräsidenten hervor. Aber es fehlt darin auch nicht der warme Gemüthston. Vraf Nadeni hat den Kranz dankbarer und verehrungsvoller Erinnerung auf das frifche Grab des Grafen Taaffe qelegt und damit im Sinne aller Oesterreicher gehandelt, welche in Wehmuth der Verdienste und Tugenden des verblichenen Staatsmannes gedenken. Dem Grafen Vadeni gebürt Dank für diese That des Herzens, mit der er sich selbst nicht minder geehrt hat, wie das Andenken des Dahingeschiedenen. * Politische Ueberficht. Laib ach, 12. December. Die Rede Sr. Excellenz des Herrn Ministorpräsidenten Grafen Badeni in der Sitzung des Abgeordnetenhauses am 10. d. M. hat allenthalben einen bedeutenden Eindruck hervorgerufen. Die Mehrzahl der Blätter äußert sich mit anerkennender Zustimmung über die Grundsätze, welche Graf Badeni entwickelt hat, und über die Offenheit und Klarheit, die seine Kundgebung auszeichnet, herrscht nur eine Stimme-l Die angekündigte Conferenz der katholisch-conservativen Partei in Steiermark hat am 10. d. M. unter dem Vorsitze des Fürsten Alfred Liechtenstein stattgefunden und sich in ganz unzweideutiger Weise gegen den Austritt der conservativen steierischen Reichsrathsabgeordneten aus dem Hohenwart-Club ausgesprochen. Das ungarische Amtsblatt meldet die Ernennung neuer Magnatenhausmitglieder. Die erbliche Baronie mit der Würde eines Magnatenhausmitgliedes erhielt Josef Inkey v. Pallin, ferner wurde die erbliche Würde eines Magnatenhausmitgliedes dem Baron Milos Vaizh v. Varadia, welche zugleich auf seine Neffen Ivan und Milan übertragen wird, verliehen. In der gestrigen Sitzung des deutschen Reichstages hielt Bebel eine mehr als zweieinhalb-stündige Rede, in der er äußerst heftig gegen die Regierung und das ganze Regierungssystem vorgieng. Er kritisierte in allerschärfster Weise die schwebenden politischen Processe und die Art der Rechtsprechung in denselben. Ferner verbreitete er sich über die Auflösung der socialdemokratischen Vereine, die er für vollständig ungesetzlich erklärte. Hierauf sprach er über die Armee. Bebel macht verschiedenemale den Versuch, den Kaiser in die Debatte zu ziehen, was aber vom Präsidenten jedesmal verhindert wird. Der Kriegsminister versicherte, dass das Verhalten der Socialdemokraten gelegentlich der Erinnerungsfeierlichteiten an das Jahr 1U70/71 einen Sturm der Entrüstung in der Armee hervorrief und erklärte, dass die Berathungen über die Militär-Strafprocefsordnung im preußischen Ministerium nahezu ihren Abschluss gefunden haben. .Der Entwurf werde bald dem Bundesrathe zugehen. Nach den Aeußerungen der commandierenden Generale haben sich die vierten Bataillone nicht bewährt. Deren Stärke und Zusammensetzung wird einstimmig bemängelt. Eine Reform sei daher nothwendig. Im Rahmen der gegenwärtigen Präsenzstärke sei dieselbe ohne Erhöhung der laufenden Ausgaben nicht durchführbar. Die * Saale Zeitung» berichtet über eine aM -liche Unterredung ihres Korrespondenten mit ^ früheren Minister v. Koller, der zufolge Kollers gedeutet hätte, dass die positiven Gründe seines ^ trittsaesuches Reibungen mit den Ministern MG und Marschall gewesen seien. Koller habe sich z« ,^ ! sönlichen Angriffen hinreißen lassen, die der 3M kanzler übelnahm und die ein Zusammenwirken " , möglich machten. Dieser Meldung gegenüber ist ,^ > Reichsanzeiger zur Erklärung ermächtigt, dass . > Angaben über die Ursachen des Rücktrittes M" ' ihrem ganzen Inhalte nach nicht zutreffen. ^ In der gestrigen Vormittags - Sitzung französischen Kammer gelangte bei BeratW des Kriegsbudgets der Antrag zur Annahme, dass, ^ außergewöhnlichen Umständen abgesehen, die WA Conserve« für die Armee vom 1. Jänner 1^ ,^ , gefangen nur durch Conserve«, welche in den F^,, ' vgn Frankreich und den französischen Colonien eO' sind, erneuert werden dürfen. — B" ^ tragen werden. ^ ^ Die in einem Frankfurter Vlatte ° °« getauchte Behauptung, die Reise des Prinzen P^ . von Coburg nach Sofia stehe in unmitteldo. « Zusammenhange mit der Umtaufung des Prinzen ^ ^ entbehrt, wie in competenten Kreisen versichert ^ « ebenso wie die weitere Meldung des gleichen M<^. « dass der Papst den Prinzen Ferdinand mit del ^ « communication für den Fall der UmtaufM . 3 Prinzen von Tirnowo bedroht habe, jedtr Begrüß. ^ Wie man aus Petersburg meldet, hat ^ ,° Programm für die nächstjährigen Krönungsfestlich'^. ^ in Moskau bereits die Genehmigung des Zalt^ ^ halten. Der Zeitpunkt der Krönung sei jedoch 2 ^ nicht endgiltig festgestellt. Als wahrscheinlich geltes ^ diese Ceremonie an einem der drei ersten Sonntag ^ ^ Mai nächsten Jahres stattfinden werde. — M^ beraten Moskauer Blatte «Ruskije Vjedomosti' l!' ^ ^ Recht des Einzelverkaufes entzogen worden, "K^ , ^ heißt, wegen eines von diesem Blatte publiciertell ^ ,^ liner Briefes, der die socialistische Bewegung in M" land zum Gegenstande hatte. .,! ^ Die «Times» meldet aus ConstantiM ^ vom 10. d. M.: Der armenische Patriarch verstä^i ^ den italienischen Botschafter, er schätze die Zah^ ^ obdachlosen Armenier in den sechs nordöstliche!! lajets nahe gegen eine halbe Million. ^ d, Wenn die «Opinione» gut unterrichtet ist, ^ ^ haben die italienischen Truppen der ^,j ^ thräischen Colonie die Stadt Adua geräumt A^ ji in Adigrat concentriert, wo sie die Schoa'schen Hl^ h erwarten wollen. Die letzteren sollen zwischen ^W ^ bis 40.000 Mann stark sein. Man beurtheilt iü / ^ die Lage der erythräischen Colonie mit ruhigem ^ tz und die Deputiertenkammer hat dem Wunsche b^!-gierung zugestimmt, dass die wegen der Lage »^ ^ H, gestellten Interpellationen erst am Samstag very" ^ werden sollen. ^^ !>l gerne bei jenem Feste zugegen gehabt hätte, der Braut ein herzliches Gratulationsschreiben mit mehreren kleinen Geschenken. Unterm 14. Mai 1608 kann aber der Bischof den Martin von Palmburg zu der bereits vollzogenen Vermählung beglückwünschen, welche Hochzeitsfeier in Reifnitz drei Tage gewährt und durch die Anwesenheit eines eigenen erzherzoglichen Abgesandten ein höheres Lustre erhalten hatte. Welch ausgezeichnete Meinung Stoböus von den innerösterreichischen, beziehungsweise krainischen Cava-lieren aus den Häusern Attems, Breuner, Coraducci, Formentini, Panizol, Portia, Straßoldo, Thurn und andern gehegt, geht aus mehreren seiner Schreiben an den Erzherzog-Regenten und den i. ö. Hofkanzler hervor. Vom «Ufer des Cirknitzer See's» datiert Martin von Palmburg seine Epistel an den Bischof Stoböus vom 5). September 1612, in welcher er demselben die Sendung von Oel und Wein anzeigt und eine Beschreibung des Zirknitzer See's beilegt. «Ich würde» — sagt der Schreiber des Briefes — «nicht mit Un> recht einen Tadel befürchten, dass ich in Sendung der Weine und des Oels säumiger war, als es meine Pflicht gewesen wäre, aber der Himmel selbst entschuldigt mich. Es hatte sich nämlich ereignet, dass durch ein hartes Geschick eine seuchenartige Dissenterie das ganze Land ergriffen und mein Haus ward fo davon getroffen, dass nicht eine Person darin von dem Leiden frei geblieben und mein kleines Tüchtrrchen dabei den Tod gefunden. In dieser Bedrängnis konnte weder ich vom Hause ferne sein, noch hatte ich jemanden zur Verfügung, der die Sache bestellt hätte. Daher ich des Mitleids mehr als eines Tadels würdig bin. Ich sende nun aber zwei Gattungen Weine, wie ich sie zu dieser Jahreszeit auftreiben konnte, welche beide, wie ich gewiss hoffe, Euer Herrlichkeit Gaumen zusagen werden.» Auch von der jüngsten Lese würde er beigeben oder gar selbst davon dem Bischöfe bringen, wenn es die häuslichen Geschäfte zulassen würden. Dem öfters ausgesprochenen Wunsche des Bischofes nach einer Beschreibung des Sees, an dem er (Palmburg) wohne, und der der Zirknitzer See genannt werde, könne er nun nach vielen fruchtlosen Bemühungen entsprechen; er habe eine solche von einem gewissen Georg Wernher bei feinem Verwalter aufgefunden. Daraus sendet Palmburg nun einen ganz kurzen Auszug an den Bijchof in diesem Briefe, worin er den von den Anwohnern betriebenen Fischfang besonders hervorhebt, der nicht allein sehr erlustigend sondern auch sehr ergiebig sei, "denn» — schreibt er — «die hier gefangenen Fische werden eingesalzen in großen Mengen nach aufwärts verkauft.» Am Schlüsse dieses einen der interessantesten Punkte unserer Heimat betreffenden Briefes, womit auch wir unsere Auslese aus des Stodöus vielfach merkwürdigem Briefwechsel schließen wollen, spncht Herr Martin von Palmburg in seinem und seiner Familie Namen den lebhaften Wlmsch aus, den Lavanter Fürstbischof an den Ufern des Zirlnitzer Sees begrüßen zu können! Tagesneuigleiten. . — (SPinnertaq.) Der Verband der Aa"°M Industriellen Oesterreichs stimmte dem Antrage de^j comics silr Spinnerei zu, einen allgemeinen Sp>" einzuberufen. g^ — (Schiffs unfall.) Die norwegische „,» «Karnak» aus Tarsunt», die von Nordfunderla" / Buenos-Ayres abgehen sollte, ist in der Nom^ Dampfer «Minna» sinkend angetroffen worden- ^ Mann der Bemannung wurden gerettet. Das ^il des Capitäns und der übrigen Mannschaft, die > ein Boot begeben hatten, ist unbekannt. .<,< — (Der Lorbmayor und die ^ Regierungsvertreter Landesregierungsrath Iofef ^lllla. Anwesend 23 Gemeinderäthe. 5 Nach Vorstellung des Regierungsvertreter« theilt der Atzende mit, dafs er anläfslich des Ablebens des ge-7llNen Ministerpräsidenten und Ehrenbürgers der Stadt "'°ach, Seiner Excellenz des Grafen Eduard Taaffe. .««n« her Gemeinde der gräflichen Witwe das tiefste ^eid ausgedrückt und letztere hiefür fchrijtlich ihren ^"l kundgegeben habe. ^ Vicebllrgermeister Dr. R. v. Bleiweis übernimmt "" Ersitz. z, .Bürgermeister Grasselli berichtet namens des ,Mratsgremiums betreffs der Incorporierung des ^ Landesfpitales und dessen Umgebung zur Stadt-Mnde Laibach. Redner erörtert eingehend die umfassenden jungen, welche ergaben, dafs durch die Incorporie« ^ der Gemeinde Laibach zwar lein Vortheil, im Gegen-^ eine Mehrbelastung erwachsen würde, oemungeachtet ^°lbe im Interesse der Allgemeinheit aus sanitären, , Alichen und Verlehrsrückfichten geboten sei und be-^W, der Gemeinderalh habe an die Landesregierung z,"itte zu richten, dieselbe wolle dem Landtage einen ^Hentwurf unterbreiten, dafs alle jene Parcellen der ^linde Udmat zur Gemeinde Laibach incorporiert ?btn, selche zwischen dem Laibachflusse, der Martin-^ße und dem Unterlrainer Vahngeleife li gen. h. Landesregierunllsralh Dralla unterstützt unter ^Keig auf die Voilheile, welche der Gemeinde Laibach ^° der betreffenden Ortsgemetnde durch die Incorpo« ^"2 erwachfen, wärmftens den Antrag. ^ Nachdem noch Vicebürgermeister Ritter von Blei« ^ für den Antrag eingetreten war und der Bürger-^r in feinem Echlufsworte dem Regierungsvertreter ^anl für sein Entgegenkommen ausgesprochen halte, der Antrag einstimmig angenommen. ^Bürgermeister Grasselli bringt eine Zuschrift Xu, ^Ndesgerichtspräsidiums zur Kenntnis, mit welcher Aeußerung ersucht wird, ob in Hinblick auf die Be-l^lle des Gemeinderathes eventuell auch die Baugruppe h Mb V der Iefchlo'fchen Gründe in der Barmherziger-^ zum Baue des Iustizgebiiuoes in Betracht gezogen ^ 'N lönne und welche Project« hinsichtlich der Ver-tz "tung der Barmherziger.Gasse und Eröffnung neuer "kn bestehen. ^..^er Bürgermeister beantragt, dem Landesgerichts-Mlllm bekanntzugeben, dafs sich der Gemeinderalh rück-^'"ch Verbauung der genannten Parcellen nicht ablehnend Iz^lle, die Straße zwischen o« Parcelle 1 und II ver-^^t. die Varmherziger«Gasse theilweise bis zum nächsten ^Mhre verbreitert würde, eine bestimmte gusicherung ^ Verlängerung der Franciscaner-Gasse zum Süd-li^°le mit Rücksicht auf die erforderlichen Gründlingen dermalen nicht gegeben und wegen Aenderung ^ >°r«llierung im Stadtregulierungsplane erst nach "efchlufs der Enquete berichtet werden könne. Aie Unträge werden genehmigt. i<5 GN. Petricic berichtet namens der Finanzsection »»l> ?" Rechnungsabschlufs des städtischen Schlachthauses "s städtischen Lotterie-Anlehens für das Jahr 1894. H.,"« Reingewinn des Schlachthauses beziffert sich ^.'653 si. 58 lr. Hinsichtlich des Lotterie«Anlehens 85" die Activa aus: Annuitäten sür das Jahr 1894 ^ ^' halbjährige Interessen der gezogenen und nicht ^oenen Treffer 1514 fl. 20 kr., Gewinn au« dem ,^1894 7971 fl. 54 tr.; die Passiva: Interessen lttt» " I°hre 1894 67.832 fl. 16 lr., das Rein« lih M des Schlachthauses 6653 ft. 56 lr. Es erstellt li^'s Debet: Uebertrag des Verlustes aus dem Jahre hg 65.353 fl. 39 lr., Abschreibungen und Diverse 1^/' 55 lr.; der Credit: Gewinn aus dem Jahre 5?^ 7971 fl. 54 lr., Verlust zu Ende des Jahres 1894 ' <^ fl. 39 lr. ^l?l" Referent stellt den Antrag, die Rechnung«->X N 'se zu genehmigen, weiter u. a. die Finanzsectlvn bh« einfchaft mit der Buchhaltung mit der Revision »^"nziellen Gebarung im Schlachthaufe zu betrauen /° ««behobenen Gewinste fruchtbringend anzulegen, ^t r die Anträge entfpinnt sich eine langwierige ^h^- Senelovic bedauert, dass ungeachtet der üh^Mlichen Vorschriften die Drucklegung der Rechnung«. ^ufse nicht veranlasst wurde, da man der umfang- reichen mündlichen Berichterstattung des Referenten unmöglich folgen lönne. Redner bemängelt die Höhe einzelner Ausgabsftosten in der Schlachthausrechnung und weist darauf hin, dass lein Voranschlag für das Jahr 1895 erstellt wurde und auch das Jahr 1896 ohne Voranschlag beginne. Redner stellt schließlich den Antrag, die Rechnungsabschlüsse seien lünftighin rechtzeitig in Druck zu legen. GR. Hribar bemängelt, dass leine Hauptbilanz des Lotterie-Anlehens, sondern nur Unwesentliches belannt gegeben wurde, die unbehobenen Gewinste nicht fruchtbringend angelegt wurden und das Geld ohne Genehmigung des Gemeinderathes verwendet wurde. GR. Dr. Gregoric äußert sich in abfälliger Weise über die Geschäftsgebarung und fordert dringende Abhilfe. Der Bericht des Referenten habe leinen Wert. da man hiezu nicht Stellung nehmen lönne und ein Eingehen in die Specialdebatte unmöglich erfcheine. Redner bespricht sodann verschiedene Uebelftä'noe im Schlacht« hause, dessen Ueberwachung dem Schlachthaus-Directorium obliege, das aber nicht zu existieren scheine. GR. Svetel entgegnet auf die Einwendungen der Vorredner, GR. Hribar tritt einzelnen Vemerlungen des GR. Gregoric entgegen. GR. Aubic beantragt die Rechnungsabschlüsse an die Finanzseclion behufs Veranlassung der Drucklegung zurückzuleiten. Es ergriffen noch die Gemeinderäthe Petricic, Gregoric, Hribar und Vicebürgermeister Dr. Ritter v. Blei we is theils zu persönlichen Bemerkungen, theils zu Aufklärungen das Wort, wobei conftatiert wurde, dafs die Wahl des Schlachthaus-Directorium« für das Jahr 1695 noch nicht vorgenommen worden war. Die Anträge der Finanzsection, des GR. Senelovic und des GR. Gregoric, der beantragt, die Revision des Schlachthauses sei vom Schlachthaus-Directorium im Vinoernch« men mit der Flnanzfrttion vorzunehmen, wurden schließlich angenommen. Der vorgerückten Stunde halber wurde die Verhandlung abgebrochen und die Fortfetzung derfelben auf den kommenden Montag anberaumt. — (Effect «««Tombola.) Im Einvernehmen mit dem l. l. Ministerium des Innern hat das l. l. Finanzministerium der freiwilligen Feuerwehr in Ober« Görjach bei Beldes zur Veranstaltung einer Effecten« Tombola bei Ausfchluss von Gewinsten in Gelb oder Geldeffecten mit 600 Karten im Lause des Jahres 1896 die Bewilligung ertheilt. Der Reinertrag dieses Unternehmens wird zur Anfchaffung von Feuerlöfch« requisite« verwendet werden. —a. — (Aus Oberlrain) wird uns gemeldet, dass die von der l. l. Landesregierung angeregte Idee zur Errichtung von Sanitätsdistricts-Spitälern in allen vier Districtsvertretungen des politischen Vezlrles Radmannsdorf beifällige Aufnahme fand und diesbezüglich Beschlüsse gefafst wurden, in jedem SanitätSdiftricte ein Spital zu errichten. Zu diefem Zwecke werben theils die vorhandenen Barmittel verwendet, theils aber Mittel durch Umlagen gefchaffen werden. —0. — (Postalifches.) Aus Anlafs vorgekommener Fälle, dafs von den Postämtern Fahrpostfendungen aufgenommen wurden, deren Inhalt auf der Adresse ent-weder gar nicht oder mit der Collectivbezeichnung «Diverse» angegeben war, wurde den l. l. Postämtern seitens der l. k. Poftdirection bedeutet, bei der Ausnahme von Fahrpoftfenoungen nach der diesbezüglichen Gestimmung der Fahrpoftordnung darauf zu fehen, dafs jede Sendung nicht nur mit der Adresse des Empfängers, sondern auch mit der Bezeichnung des Inhaltes und eventuell mit der Wertangabe versehen werde. Im Interesse des Publicums sowohl, wie im Interesse des PostdiensteS wird es daher sein, sich stets nach dieser Vorschrift zu richten, da die Folgen der Außerachtlassung derfelben immerhin mit unangenehmen Verzögerungen derartiger Postsendungen begleitet sein müssten. — I« St. Marein - Sap trat am 1. b. M. am dortigen Bahnhöfe ein l. l. Postamt in Wirl-famleit, welches sich mit dem Brief- und Fahrpoftdienste zu befassen und als Sammelstelle des l. l. Postfparcassen-amtes zu fungieren hat und seine Verbindung mittelst der Züge der Eisenbahnlinie Üaibach.Rudolsswert, bezw. Gottfchee. erhält. Den Äestellungsbezirl dieses neuen Postamtes bilden die Ortschaften: Dule, Ganitfch, Groß- und Kleingupf, Hudapolica, Groh-Lipnoglov, Paradeis, Pace, Plesa, Klein. Podgorica, Razdertu, Reber, Repse, Ober-schleinitz, St. Marein, Sap und Tlale. — Am 2. d. M. trat in Äuluje bei Adelsberg eine mit dem Postwertzeichen« Verfchleiße verbundene Vriesablage in Wlrljamleit, welche mittelst eines wöchentlich dreimaligen Fußbotenganges mit dem Poftamte in Adelsberg in Verbindung steht. Aus diefem Anlasse wurde auch die feinerzeit zum Poftbezirle von Hrafche gehörige Ortfchaft Luegg aus diefem Be« zirle ausgefchteden und jenem des l. l. Postamtes in Adelsberg einverleibt. —0. — (PhilharmonifchesConcert.) Die Phil« harmonifche Gesellschaft veranstaltet am Sonntag den 15. December 1895 ein außerordentliches Concert unter der Leitung ihres Musildirectors Herrn Josef göhrer und sollftlscher Mitwirkung der Fräulein Tony SeWrdt Sopran), Vertha Wiebermann, Concertsängerin aus Wien (Alt), ferner der Herren: Victor Schwach, Mitglied des Olmützer Männer-Gesangvereines (Tenor), Professor Georges Schütte-Harmsen, lais. russischer Hofopernsänger (Bariton), sowie unter Betheiligung des Damen- und Männerchores der philharmonischen Gesellschaft, letzterer verstärkt durch Mitglieder der Sängerrunde deS Laibacher deutschen Turnvereines. Der Reinertrag wird dem Lehrer« Pensionsfonde der philharmonischen Gesellschaft zugewendet. Zur Aufführung gelangt: < Eli as», Oratorium nach Worten des alten Testaments für Soli, gemifchten Chor und Orchester. Mufil von Fel. Mendelssohn - Bartholdy. Beginn des Concertes präcise halb 5 Uhr nachmittags, Ende 7 Uhr abends. Der Saal wird um halb 4 Uhr nachmittags geöffnet. Preise der Plätze: Parterrefitze: I. bis inclusive V. Reihe ä 2 fl.; VI. bis inclusive XII. Reihe ä 1 fi. 50 kr.; XIII. bis inclusive XX. Reihe u 1 st. — Galleriesihe I. Reihe 5 1 fl. 50 lr.; II. Reihe 5 1 fl. — Entree u 60 lr.; Studenten-larten u 30 lr. Vormerkungen für Sitze nimmt der Nereinscassier Herr Karl Karinger (Rathhausplah) entgegen. Eine erklärende Einleitung und Wortlaut des Oratoriums find abends an der Cassa zu haben. Preis eines Exemplares 10 lr. — (Witterungsberichte.) Schneefrei lautet der erste Wochenbericht über die Schneebeobachtungen des l. l. hydrographischen Centralbureaus in Wien — aber schneefrei nur für einige Stromgebiete Oesterreich«, wo runter sich auch das Savegebiet befindet. Zwar erreichte in der gelt vom 1. bis 5. December (der Bericht ist vom 7. December datiert) die Schneehöhe in Iirlnih 6 cm, in Maschun in Innerlrain 4 cm, in Schneeberg 1 cm, in der Kanter 1 «li, in Weixelburg 1 ein, in Polana bei Landstraß 2 cmi und in Gottschee 2-5 «iu, doch verfchwand der Schnee bis zum 7. d. M. gänzlich. In der ersten Berichtswoche vom 1. bis 7. December ist starler Schneefall im Donau- und Marchgebiete zu verzeichnen und herrschte besonders vom 1. bis 3. December heftiges Schneewetter (die Station Altaussee verzeichnete am 2. eine Schneehöhe von 36 cni). Am 4. trat plöh° ich ein vielfach von heftigem Regen begleitetes Thau-lwetter ein, am 5. begann der Sübweststurm, welcher am 6. und 7. noch fortdauerte und die noch vorhandene Schneedecke in den Niederungen zum größten Theile schwinden machte. Das Gebiet des höchsten Schnees be-sindet sich gegenwärtig an der March-Oder«Wasserscheide bei Kleppel, sonst lagert über den größten Theil Oefter« «ichs nur eine geringe Schneedecke. 8. — (Aus Stein) geht uns die Nachricht zu, das« der Bau der dortigen Brücke über die Feistritz nun vollendet und die Collaudierung besfelben auf den 18ten d. M. anberaumt wurde. —0. — (Ist ein Local feucht?) Die Beantwortung diefer Frage, die oft genug an den Arzt herantritt, ist nicht leicht. Denn ein Raum lann auch feucht fein, wenn nicht gerade der Salpeter auf den Wänden blüht oder die Pilze in den Ecken fprossen. Hier eine leicht auszuführende Probe: Man gibt in den verdächtigm Raum genau 1 Kilogramm frifch gelöschten Kall, schließt dann hermetisch Fenster und Thüren. Nach 24 Stunden wiegt man den Kalk von neuem. Wenn die Gewichtszunahme mehr als 10 Gramm, d. h. mehr als 1 pEt. beträgt, bann ist der Raum als feucht und gesundheitsschädlich zu erklären. * (Deutsche« Theater.) Die Aufnahme, welche gestern Herr Arthur Straßer bei seinem Wiederauftreten nach einem Zeitraume von drei Jahren fand, erhärtet wie stark das Bedürfnis nach einer frifchen belebenden Kraft im Operettenenfemble war. Künstler, die einst in überfchwenglicher Weise gefeiert wurden, müssen sich erfahrungsgemäß darauf gefasst machen, dass einmal an Stelle des Enthusiasmus Gleichgiltigleit eintritt; das trifft bei Herrn Straßer nicht zu, ein Beweis, dass er nicht überschwenglich sondern verdienterweise gefeiert wurde und wir können ihn auch ohne Uebertreibung als den besten seiner uns bis jetzt bekannten College» aus dem Fache der Tenorbuffo bezeichnen. Er prägt feinen Rollen eine gewisse Eigenart auf und bringt mit seinem frifchen Humor und ausdrucksvollen Spiel und Gefang Leben in die Operette. Die lange Paufe von mehreren Jahren hat feiner Beliebtheit keinen Eintrag gethan, denn das zahlreich erschienene Publicum bereitete dem Künstler einen stürmischen Empfang und nahm feine bekannte vortreffliche Leistung als Vogelhändler mit schier unerschöpflichem Neisall aus. Zum freundlichen Willkommen ward Herrn Straßer außerdem ein schöner Lorbeerlranz gespendet. Bei dem begreiflichen Interesse, das sich auf den Künstler concentrierte, traten die Leistungen der übrigen Mitglieder zwar diesmal in den Hintergrund, doch lam ihnen die animierte Stimmung des Publicums zugute, da im ganzen und großen die Vorstellung doch von einer gewissen Sorglosigkeit zeugte und nicht an die seinerzeitigen Aufführungen der melodienreichen, lustigen Operette heranreichte. Fräulein Lindner war stimmlich indisponiert, weshalb auch das hübsche Pollalied im zweiten Acte entfiel. Herr und Frau Felix, Fräulein Alt, Herr Winter sowie die zwei Professoren (Ramharter und Barrett) gaben ihre Rollen annehmbar, ohne die Vorbilder der Vorstellungen im ersten Laibacher Zeitung Nr. 287. 2492 13. December 1695^. Theaterjahre zu erreichen. Das Theater war nahezu ausverkauft. Hält der gute Vesuch an, wird es auch der Direction — wie wir schon neulich erwähnten — er» möglicht werden, durch das Engagement weiterer Kräfte die Operette auf die richtige Höhe zu bringen. 1. — (Vtand der öfterr.-ungar. Bank vom ?. October.) Banknotenumlauf 584.929.000 Gulden (— 8,470.000), Metallschatz 369.882.000 Gulden (— 555.000), Portefeuille 204.709.000 Gulden (— 5,336.000). Lombard 36,497.000 Gulden (— 457.000). Vom Vanlnotenumlaufe find steuerpflichtig 3,537.000 Gulden (— 7.068.000). — (Deutsche« Theater.) Für das Gastspiel der l. l. Hofschausplelerln Fräulein Hruby, welche Montag in Paul Lindaus Schauspiel «Maria und Magdalena » als Maria Verina und Dienstag in einer Lustspiel-Novität, «Der Unterstaats-Secretär» von Adolf Wilbrandt, auftritt, gibt sich ein bedeutendes Interesse lund, was bei der Bedeutung der Künstlerin als eines der hervorragendsten und beliebtesten Mitglieder des Hofburgtheaters nicht in Erstaunen seht, da die «Maria Verina» in Lindaus Schauspiel und die Rolle im «Unterstaatssecretär» zu den ausgezeichnetsten Leistungen der Künstlerin gehören. Neueste Nachrichten. Sitzung des Abgeordnetenhauses am 12. December. (Original'Telegramm.) Das Abgeordnetenhaus setzte heute die Generaldebatte über den Staatsvoranschlag für 1896 fort. Als erster Redner ergriff der Herr Finanzminister Dr. Ritter von Bilinsli das Wort, um in längerer, wiederholt von lebhaftem Beifalle unterbrochener Rede auf einzelne in der bisherigen Debatte vorgebrachte Aeußerungen zu erwidern sowie das finanzielle Programm der Regierung darzulegen.* Der Herr Minister wurde von den Ministern und vielen Abgeordneten beglückwünscht. Es sprachen noch die Abg. Menger, Ciani und Ruß pro, die Abg. Bianchini, Bareuther und Scheicher contr». Abg. Menger sagte betreffs der Ausgleichsverhandlungen mit Ungarn, die gegenwärtige Quote entspreche nicht den thatsächlichen Verhältnissen. Abg. Russ bemerkt gegenüber dem Abg. Pacak, auch die deutsche Linle wünsche den nationalen Frieden auf einer realen Basis. Ein befriedigender Zustand in Böhmen lönne nur durch das Einvernehmen mit den beiden großen Parteien des Landtages zustandekommen. Betreffs der Haltung der Linken erklärt Redner: Wir haben unsere volle Unabhängigkeit gewahrt und werden dem ungarischen Ausgleich sowie allen wichtigen Regierungsvorlagen, ebenso der Wahlreform mit derselben Unabhängigkeit und gleicher Offenheit gegenüberstehen, womit wir bisher alle Schritte der Regierung beurtheilten. Abg. Ciani wünscht der Regierung Glück zu dem Pacificationswerl in Südtirol. Er erklärt, die italienischen Abgeordneten Südtirols wünschen keinesfalls eine Zerreißung des Landes. Abg. Bianchini klagt über die Unterdrückung der Kroaten. Abg. Bareuther erklärt, die nationale Auseinandersetzung in Böhmen werde sich durch die Schaffung nationaler Curien im böhmischen Landtage herbeiführen lassen. Abg. Scheich er verlangt sociale Reformen. — Nächste Sitzung morgen. Die Vorgänge in der Türkei. sOriginal Telegramme.) Constantinopel, 12. December. Das englische und italienische zweite Stationsschiss passierten dle Dardanellen. London, 12. December. «Standard» meldet aus Constantinopel vom 10. d. M., dass die Pforte gänzlich verlassen stehe, da die Minister Tag und Nacht in dem Palaste zubringen, wo angeblich die größte Verwirrung herrscht. Gelegrannne. Wien, 12. December. (Orig.-Tel.) Se. Majestät der Kaiser besuchte heute die Ausstellung im Künstlerhause. Wien, 12. December. (Orig.-Tel.) Dem heutigen Hofdiner waren zugezogen die geheimen Räthe Graf Wurmbiand, Graf Kuenburg. Graf Deym, Ritter von Maoeysti, die Herrenhausmitglieder Hofrath Wider-hofer, Hofrath Hyrtl, Abt Kostersitz, die Reichsraths, abgeordneten Prinz Schwarzenberg, Hofrath Exner, Chrzanowiki, Ferjancit, Adümek, ltim, Kramäk, Ra» dimski, Steinwender, GrafPotocli und Wachnianin. Rom, 12. December. (Orig.-Tel.) Der Kriegs minister u»d der Schatzminister verlangten in der Budgctcommisjion die Bewilligung eines Credites von sieben Millionen, welche Summe allen Anforderungen * Wir werden morgen hierüber ausführlich berichten. Aaratieris entsprechen würde. Die Commission genehmigte einstimmig diese Summe und wird heute noch den diesbezüglichen Bericht der Kammer unterbreiten. Brüssel, 12. December. (Orig.°Tel.) Wie «Soir» meldet, stehe eine Cabinetskrise in Aussicht, da zwischen den Ministern Meinungsverschiedenheit darüber herrscht, ob es räthlich sei, die Vorlage betreffs der Militär-Reorganisation einzubringen. Aiterarifches. „Lehre der Nearbeitung sämmtlicher Herren- tleidungsftücke". Ein technisches Hilfsbuch für Principale, Gehilfen und Lehrlinge zur allseitigen Orientierung. Vierte voll^ ständig umgearbeitete und bedeutend vermehrte Auslage. Heraus« gegeben von der Expedition der «Europäischen Modezeitung» (Klemm 6. Weiß), Dresden. Dies der Titel des mit vielen in-structiven Abbildungen versehenen Fachwerles, dessen neue Be« arbeitung von der bekannten Verlagssirma, unserem heimischen Schneidermeister Herrn M. Kunc, Inhaber einer Fachschule in Laibach, übertragen wurde, welcher diese Aufgabe trotz der schwierigsten Thematas in einer vorzüglichen Weise ge« löst hat. Besonders wertvoll und anziehend sind das Vorwort sowie die Capitel: «Ueber Beruf und Erziehung, über Fach» Wissenschaften, Handnäherei, Maschinnäherei, Technil der Behandlung und das Zuschneiden.» War dieses Werk schon bisher in taufenden von Exemplaren unter den deutschen Fachangehörigen verbreitet, sv wird es in der neuen Bearbeitung ein noch viel willkommeneres Nachschlagebuch in den wichtigsten Fachfragen so» wohl für die Jugend als für den Meister sein. — Der Preis beträgt 75 Pfennig, Alles in dieser Rubrik Besprochene kann durch die hiesige Buchhandlung Jg. v. Kleinmayrk Fed. Bamberg bezogen werden. Neuigkeiten vom Büchermarkte. Verne Jules, Die Propeller Insel, 2 Bände, geb. fl. 1-30. — Ger stackers ausgewählte Werle, I.Lieferung, 18 kr. — Guglia, Friedrich Mitterwurzer, fl. 1-50. — Berg, Zwischen zwei Jahrhunderten, geb. fi. 5 40. — Scherer, Karl Müllen« hoff, fi. 2-40. — Schweiger-Lcrchenfeld, Die Donau, complett, geb.fi. 10 50. — Granichstädten, Das Bcrufungsverfahren in Ueberttetungsfallen, st. 3. — Pesch, Christliche Lebens. Philosophie, fi. 2 10. — Mittheilungen des f. u. k. Kriegsarchivs (Neue Folge), 9. Band, fl. 3-50. — Rösler und Eck. hardt, Christbaumschmuck, 90 kr. — Nor. Edelweiß uud Lorbeer, si. 1 80. — Jakob, Unsere Erde, fl. 4-80. — Schütz« Holzhausen, Der Amazonas, fi. 4 20. — Spillmann, In der neuen Welt, ll.: Mittel» und Nordamerika, 4«, fi. 5 40. — Gemming er, Marien«Blumen, 72 kr. — Disquö, Natur« gemäße Behandlung der Krankheiten, geb. fi. 1-80. — Stetten-heim, Heitere Erinnerungen, fi. 2 10. — Erhard, Aus For-tunios Erinnerungen, fl. 1 - 80. — Leiter, Katechismus der gewerblichen Sonntagsruhe, 60 kr. — Nosenbergcr, Isaac Newton und seine physikalischen Principien, fl. 8-10. — Nina!» dini, Die Schadenersatzpflicht der Eisenbahnen nach österr. Frachtrechte, 90 kr. — Czä ly, Die ungarische Clvilehe, 1 si. — Berühmte Gemälde der Welt, 1. Heft, 30 kr. — Ientsch, Volkswirtschaftslehre, geb. fl. 1 50. — Spi llma nn. Die Wunderblume von Woxindon, 2 Bde., geb. fl. 3 90. — Vorräthig in der Buchhandlung von Jg. v. Kleinmayr ck Fed. Bam berg in Laibach. Ausweis über den Stand der Thiersenchen in Krain für die geit vom 3. bis 10. December 1695. Es ist herrschend: dle Notzkranlheit bei Pferden in» Bezirke Gottschee in der Gemeinde Kompolje bei Reifnitz. Erloschen: der Nothlauf bei Gchweinen im Bezirke Radmannsdorf in der Gemeinde Veldes.____________________________ Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Am 11. December. Straßer. Schauspieler, Puschenyagg, Iellnick, Brauchbar, Brauner, Kflte., Wien. — Engl, Kfm., Kaposvar. — Iwaner, Kfm., W.«Vcllach. — Komposch, Berg, Verwalter, Gotischer. — Klementz, Beamter, Graz. — Lewinöly, Kfm., Brüun. — Thomann, Commissär, Budapest. — Venuzzi, Weingroßhändler, Trient. Am 12. December. Vajda, Inspector; Wesel; Dauhauser, Wellemin, Falk u. Handl, Kfltc., Wien. — Geil, Juwelier, Budapest. — Minas, 8wä. msä., Trieft. — Benuzzi, Wein« großhändler, Trient. — Golopp, Hotelier, Krainburg. — Pacchiaffo, Kfm., Cilli. — Tonkal, Kfm., Iägerndorf. — ganger, Kfni., Weipert. Hotel Elefant. Am 11. December. Graf Karl Thun'Hohensteiu, Salzburg. — Kammel von Hardegger, s. Frau, Sagrado. — Ritter von Roth, l. l. Bczilts'llommissär, Gottschee. — Krauß, Directors» Gattin, s. Tochter, und Frl. Terpotitz. Private, Trifail. — Leder, Assccnranz»Oberinspector, Graz. — Iltis, Ksm,, Trautenau. — Fattinger und Mandl, Kfite., Wien. — Orlic und Kurelic, Kfite., Tinjan (Istrien). — Martinic, Kfm., Gradisce (Istrien). Kurelit. Kfm., Pedena (Istrien). — Helfferich, Wiener und Eisenzapf, Kfite., Trieft. — Dolenc, Kaufmanns'Gattin, Kram« bürg. — Presl und Fröhlich. Besitzer, Zarz. - Zagar, Besitzer. Prezid. — Gnezda, Besitzer, Idria. — Gavrilovic, Kfm., Pe-trinja. — Mayer, Bcamtens-Gattin, s. Sohn, Ogulin. — De« beljak, Pfarrer, Höflein. Am 12. December. Ramors, Stelzel, Inspectoren der l. t. Staatsbahn. und Raunacl)er, Kaufmanns'Gattin, Villach. — Dermni, Ksm., s. Frau, Seisenberg. — Walonig, Kfm., ^sammt Frau, Littai. — Mayer und Lipovitz, Kfltc., München. — Iorni, Kfm., Genua. — Debeljak, Pfarrer, Höflcin. — Muck, Ärunner, Tatzcl, Kflte., und Freiherr Brrtrand, Wien. — Wlitscher, Ksm, s. Frau, St. Barthelmä. — Schmidinger, Notars« Gattin, Stein. — Perto, Besitzer. St. Peter. — Herzog. Kfm.. Agram. — Avbell, Ing., und Alboni, Kfm., Tricst. — Tursiö uud Saist, Mr.. Nalel. — Pryibislanosly, Kfm.. Vnbcnc. Verstorbene. Am 11. December. Henriette Landau, Schülerin, 15 I., Prescherenplah 3, Tuberculose. — Johanna Iunc, Post» assistentenstochter, 1 I., Herrcngasse 12, Masern. — Julia Snoj, Arbeiterstochter, 2 I., Hühnerdorf 16, Uorbilli Zcroplluluui». — Pauline Zagar, Amtsdienerstochter, 2 Tage, Kaiser - Josefs» Platz 1, allgem. Lebensschwiiche. Volkswirtschaftliches. Lllibach, 11. December. Auf dem heutigen Markte lA^ schienen: 3 Wagen mit Getreide, 2 Wagen mit Heu um " 7 Wagen mit Holz. Durchschnitts-Preise. ^ ----------------------^ ^!-------------------""^A fi. , ll" flVslr,! ^^ Weizen pr.Meterctr. 8—6— Butter pr.Kilo. . ^"U,^ Korn . ? 20 7,50 Eier pr. Stück . . ^ ,^^ Gerste » 6,50 6 50 Milch pr. Liter . . ^" . Hafer . 7 - 7! - Rindfleisch pr. Kilo - A! , Halbfrucht .-----------!— Kalbfleisch » ^A^ Heiden » 7 50 7 50 Schweinefleisch » ^A^ Hirse . 6 50 6 50 Schöpsenfleisch » ^A^> Kukuruz » 5 50 5 50 Hähnbel pr. Stück -^"> Erbäpfel 100 Kilo 2 80—!—! Tauben » !^^ Linsen pr.Hektolit. 12-------^— Heu pr. M.«Ctr. . 2,4"^> Erbsen » 10-----------Stroh » . . 2 o" ^ Fisolen » 12-----------Holz, hartes pr. ! ^ Rindsschmalz Kilo —92 -i— Klafter ?^^ Schweineschmalz» — !68-------—weiches, » b-"^> Speck, frisch . -158-------Wein,roth.,i00Lit. ^^^ — geräuchert» -j66-------—weißer. » ^^, Meteorologische Beobachtungen in Laiba§> , 9 2 ü. 3l."^736 8 .^5 5 N. schwach halb benM l _ 9 »Nb. ?35 5 4-2 2 NW. schwach^___bewölktes«, 131? U.Mg., ?28 1 j-l-1'4 ! N. schwach ! Regen ^ Das Tagesmittel der gestrigen Teinperatur ^ . 4 5" über dem Normale. ^l! ______________________________________________________^—-^,^ l > Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianusch"^ ,, Ritter von Wissehrad. ^ ' Der Schlussstein ^ eines hundertjährigen Prachtbaues, eines Denkmals b^, Geistes und deutscher Thatkraft ist der letzte, l«. Band d"^ lilums'Ausgabe von Vrockhaus' Koiwersations'Lexilon, I"', j^ ^, 1796 erschien der erste unscheinbare erste Band der eM" ^ läge, dem nun noch vor Ende 1895 der letzte Band der H? läge — aber in wie großartig veränderter Gestalt! - gefo^, ? h IM Jahren 6 schmale Bündchen ohne Illustrationen, ^ Brockhaus sich zu einem 16bänbigen Kunst- und P,^ c ersten Ranges ausgewachsen, alle Concurrents, die l«"^ si jedem guten Gedanken erwuchsen, durch klare Systeniat^ ^ll!,, verständlichen Stil, großen schöneu Druck. unverössentlM H lerische Abbildungen, wissenschaftliche Karten, vor a^H durch den Absatz der neuesten 14. Auflage schlagend. llK^H 14. Auflage doch über 126.000 Artikel und nahezu 1"AA 3c bildungen auf 980 Tafeln und im Text! Uutcr drn ' >,' glänzen vor allem die 130 Chromotafeln; außerdem ent<^ Werk noch 300 Karten und Pläne. Mit einen, Griffe,^.. " der Besitzer des Konversations-Lexilons eine ganze ^^ gleich einem Zauberer ist ihm kund, was vergangen^ Hunderten ein Geheimnis war. Der 16. Band ist ein ' ,,> ^ Abschluss des großartigen Werts, dessen Vorzüge in' >. H vorzuführen wohl nicht mehr nöthig sein dürste. Wir b^,? lins darauf, hervorzuheben, dafs er außer seinem vor^ textlichen Inhalte ?:; Tafeln umfasst, zu denen 12 <„' , Chromotafeln und 22 Karten und Pläne gehören ^ l Kaiserstadt au der Donau gewidmete Artikel ist bF-^ l 5 Karten und Tafeln (Wiener Bauten). Ueberall ist ^!,' wie sehr Brockhaus' Conversations'Lexilou nicht N«r.^^ Deutsche Reich, sondern auch auf Oesterreich' ^, und die Schweiz besondere Rücksicht nimmt, wie ein^i«) H auch die gesammte übrige Welt behandelt wird. ^ ,/H « Weihnachtsgeschenk! Kostbar dnrch die künstlerische U^,, ^ ^ phische Ausstattung, kostbar durch den bleibenden 2^1 l) Textes, kostbar in schönem Regal als Zimmerschmucl!" F^ ^-zugleich, wenn der Preis von 10 Mark für den Band ^!,'I wird mit dem. was deutscher Fleiß, deutsche Wisl^,»^ deutsche Kunst bieten: Dem Volte das Beste. — ^ss'i Jg. v. Kleinmayr K Fed, Vambergs Buchhandlung '!^ Wtll8sll.ll.!l.L8i,llM°l,8'll^3 Maßstab 1: 75 000. Preis per Blatt 50 kr., in TM l ^ auf Leinwand gespannt 80 kr. ^ . Jg. u.Kleinmayr^K Fed. Zambergs Huchh"" ^ in caibach. ^ ^ » DantsaglUlg. ^ ^ «M Für die vielen Beweise herzlicher TheilnalM ^ H » rend der Krankheit wie beim Ableben "nse" ^ ^ ^ nigstgcliebten, unvcrgesslichcn Tochter, bezley ^ l> weise Schwester ' ? D Henriette Landau ^ M fowie für die zahlreiche Begleitung der theulA l" V M blichenen zu ihrer letzten Ruhestätte und > ^^ ^ >> schönen Kranzspenden sprechen wir hiemit vc ^l, > >^ M lichsten und wärmsten Dank aus. InsbesoM ,„^ > ^^ M danken wir aufs innigste den Fräulein LeY^ ^ « ^ ^ der deutschen Schule und den Mitschülerin'" » l,^> ^ Heimgegangenen für ihre herzliche TheilnaYl" I , l> W Laibach am 12. December 1895. ^. > ^k W Die trauernde Family ^^ Laibacher Zeitung Nr. 287. 2493 13. December 1395. Course an der Wiener Kurse vom 12. December 1893. «««de« «Meüen Co«««««« z. 3l»llt».Anl Mn veiz, FebruarMussust l00 »0^0« 50 " «Über v«rz, Iälmer-Ilill ilX) Zo!l0O'l»o »l<«.'^ " AMl'October 100 4«!tv" U0 ij^ ^/« Vla»t»lose . 25U fi. 147 50 148 bO l««^ ?> ., ganze 500 l. 148 75 14« 2b >Ä3 3^° „ Fünftel 1W l. I!>7 1.0 15Ul>U ^ «taatslost . . 100 l. 198 —19i — ' "««'Vfbbr, l^ I«o ft, . . I« - 10S-5U i>,'«H Goldrente, steuerfrei 1« ?k ,21 95 0/ 5?'l. Utvtenrente, steuerfrei —-— —-— «°«,Nmteln»ronenn>ichr., »/ ^"i für li °"> d»o, p« Ultim« . . 100 0b 100 8-, ^l«ah». Gtaatsschnlbver. lchreibnnge». Uethoahn ln G,, fteuerfrel n«u' ^)' kür ioo fi. «. 4°/» «1- l»l-t»0 ^«-Joseph-Vahn in Silber "/.° D ') '- ^00 fi. Nom. 5'/,°/» 1«b - 1«ö - !>,^'«ft« f, Nom.....---------------- tz, ? ^t^ronenw. steuerf.(div. l»/j/'Mi 200 »«, Nom. . . »»-— s»'»0 °«l>n>ilberaerVahnlnSilb., x,'? u, iooa ft. f. 10« fi. «om. --- --- u «nX " ttT°nenw. steuerf.,400 '"«> ttr, f. »ou Kr. Mm. . 99— 30 90 ° ^»«isschnlbverschreibn». "»eftcmp.E/»z'Äubwel« 200 fi. o. W. ' >,........ 244— 845-ö0 "l«b,-3lr.200fi.ö, W,b°/« i!3i - »3» — ^"l-ljudn,..«.20U fl.llM. 219 40 L2U 1l) V°« Gtaat« zur ^nblnn» übrr«««»«lt Gifeni.'Prior.» Obligationen. ltlllabtthblchn «00 U.800« M. sur »00 M. 4°/o..... 117 —117-80 Elilabethblchn, 400 u. 2000 M. 200M. 4°/«..... 121-60 12» KN F»lliU'Iosevh'B., Em. 1884.4°/„ 99'?5 ll)0 ?b Gallische «arl -Ludwig< Vahn, Em. 1881, 300 fi, S, 4°/^ . 98 »d 9»'3b Vorarlberger Bahn, Vm. 1884, , 4°/» (bio. <3t,) E.< f. 100 st. N. 99-— l00 — Ung, Goldrente 4°/„ per «asse ui-sl» 1»l»b bto dtll. per Ultimo . . . . 12: 75 121 »5 dto. Rente in tttonenwähr., 4°/„, steuerfteisür200»ronenN«m, »8-?z 9»'»5 4°/u dto. bto. per Ultimo . . 9« ?ll 98 9b dto. St. T. «ll. Gold 100 st., 4'/,°/° 124 5« 12t>'50 dto. bto. Silber 10a fl., 4l/,°/„ 101-^0 102 30 dt«. Ttaats-Oblig, (Ung. Ossb.) v. 1.187«, 5°/„..... 181 — 122- dto,4>/,°/„ Schanrregal'Nbl-vbl. 100- wo v<, dto. Prüm.'Nnl. i^ 10« fl, ü. W. 152 7K 1t,3 75 dto. dtll. ll 50fl. «. W. ,53 26 Il»4 2!» Thelh'Reg.'Lose 4°/„ 100 fl, . 141-^ 142 bv Grundentl.«Gbligatisnen (für 100 ft, EM.), 4»/<> lroattsche und slavonische . 9»' . 100 — 4»/„ ungarische (100 st, ö.W.) . 97- - 9«- > Andere öffentl. Anlehen. DonaU'Ueg.-Lose 5°/„. . . . 13(>-—l3I'— dto. -Nnlelhe 1878 . . 107-60 -.-— «nleben der Stadt Görz. . . 112- - —-— Nnleben d. Stabtgemclnde Wien 10430 105-30 «lnleben d, Etadtgcmolnde Wien (Silber ober Gold) .... l28'!»0 129 5U Prämien-Anl. d, Stabtgm, Wien lßb'20 1««-— Aörseba» «nlehcn, verlosb, 5",, iou 25 101-- 4"/n Kralnei Lanoe»-Unlel,en . —--- 98'ü0 »elb «a« Psandbrisft (für »00 fi.). Vodtr.all«,est.in50I.«,4«/«. 120- --> °!°' «,'l ., W50 „ 4°/, 9875 99-6K dto. Präm.-Schlbo. 3°/, l. Tm, ii6»5U?2d d«. dto. 3«/«. II. Hm. 117 75 118 bN N..0fterr.L«mbe»-Hyp.'Änst.4°/„ I00-- loobu Oest.'Mlg. «------------- dt«. dto. „ 4«/ . . ,«>-— lfto 8N bto. bt«. 50jähr. ,. 4°/„ . . 100- loo »0 Epllrcasst,l.«st,,80Z.b'/,°/,vl. I0l-b» -'-Priorität«. GbligaNsnen (für 100 fl.), sserdinanb»-Nordbllhn -— Südbahn k 3°/^..... ie«„5 in? 8s» dto. l^ b°/,..... 13<»-7b 181-75 Nng.»gllllz. Nahn..... zy?... i>»? «o 4°/, Nntertralner «ahnen . , 99-60 100-— Mverft Lose (per Stück). Vuoapest-Basilica (Hombau) . 7-40 7>8l» llreditlos« 10a fl...... 2a»-5u W4 s»0 Nlarv'Lose 40 fl, TM. . . . 51,-50 5biu 4"/„Donllu-Dllmps1ch.il)ofl,TM. I«)-... 135-.. Ofener Lose 40 ft...... U,.»» «0 50 Palffy-llose 40 fl. EW. . . . 55.75 57.7.», «othenlN-euz.Oest.Ees,v„10st. lg— ig-l^ ^othen Kre^. Ung.Ves,v. 5st. 10-75 11- «udolph-Lose 10 fl, 23-. 24>- Valm-Uose 40 fl. CM. . . , «8-50 «»-- St.-GenoiK Uosl 40 fl. CM. . ?«--- 72'— Waldstsin «ole 2a fl. CM. . . 53'— 55-— Winblschgray Kose 20 fl. EM. . 0. Vodencreoitanstlllt,!. Vm. , I?— 17-50 dto, bto. II, lim, 188» . . 27-50 3«-— Lalbacher Lose...... 94.-. ,b>— ^^^^^^^^^^^^ «eld «or» (per Stück). llnglooveft. Van! »0« fi. «O>/,». IK4»- 1»»'— Vanlverein, Wiener, 100 fi. . 145 — 14500 Bodcr,°«nft.,0eft.,200fi.3.4O>/, 4S0 —4S« — Lrdt.°«Inft, s, Hand, u.V, least. —-— --— dto, dto. per Ultimo Septbr. 370«5 »71— «lredltbanl, «lla. ung., 200 fi. . 433'--434— Deposttenbanl, Allg., 200 fi. . 243— 245 — «c«mpte-»«l., Nbröft., 500 st. «40 — 843 — Vir««>l. »afftnv., wiener, 200 fi. 289— 291 — Hypothelb.,Otst.,20a fl. 25°/^lk. 8«— 90 — Lanberbanl, Oest,, 200 fi. , . 24lil,0 245 5» Oesterr.-ungar, Äant. «00 fi, . 102b I»0 1410 bto. dto, (Ut, ll)200fl. . 5^8 —520— Donau - Dampfschiffahrt« - V«s., vesterr., 500 ft. CM. . . . 465-. 4«a— Dui'VodenbacherE.'V.200fI.E, 75 - ?«— Feroinanos'Norbb. 1000 ft. EM. «390 3404 Lemb.'Ezernow.-Iassy-Vismli,- Veselllchaft 200 fi, S. . . . 2b3—204— Lloyd, lM,, Trieft,500N. EW. 408— 472— Oesterr. Norowestb,20Nfi,S. . 2'/»i!!, 27» «5 dto. dto, Mt U) Äw st. S, 278-50 27N-50 Prag'Dultr lnsenb, l50ft,T. . 9«— 97— Ntaat»elsenbahn 200 fi. S. . . 3b8-60 3SN-5« Gübbahn 200 fi. S..... 100 25 101-25 Südnoibd. Verb.»». 200 fi. EM. 218— 220 . Tramwati-Grs.,Wr.,t70fl.ö.W. 492 — 498 — dt«. «Nl.18«?.«008. . . . >.-— ..— «eld Wirre Tiamway-Vef., Neu« Wr., Prio- ritä«.«lc«en 100 fl. . . . lue— 10«— Ung.Hallj. Vsenb. 200 fi. Silber 206-40 20L-— Ung.VtfH.(«llab'Er. 9'6 m*M Zahntropfen. j,«öiffl^H|K Zu wiederhollenmalen mit ||^lBi\0ll H sehr zufriedenstellendem Er-IL ¦§ folge von Ihrer k. u. k. Hoh. si^^1^^^ der durchlauchtigsten Frau HtQ ^Prinzessin-Witwe Erzherzogin 'i^'Mnie angewandt worden. (Secreta- P^hreiben vom 30. October 1894.) Wl k il ein'gen Tropfen getränktes Watta-'% chen in den hohlen Zahn eingeführt, \s o sen Schmerzen. Preis eines Fläsch-Vf° kr. _ Auswärtige Auftrüge werden Wl*nd effectuiert. (5427) 2 Kunclmacliiiixg. ------- +yxi----------- Die XIII. regelmässige Generalversammlung der Actionäre der Illyrischen Quecksilberwerke-Gesellschaft findet am 29. December 1895, nachmittags 3 Uhr, in der Werkskanzlei zu 8t. Anna In Oberkraln statt. . ^ , Gegenstände der Verhandlung sind: 1.) Bericht des Verwaltungsrathes über die Betriebsergebnisse des XIII. Geschäftsjahres 1894/95. 2.) Vorlage der Bilanz für das Geschäftsjahr 1894/95. 3.) Bericht der Revisoren. (5549) 4.) Wahl von zwei Verwaltungsraths-Mitgliedern, 5.) Wahl der Revisoren für das kommende Geschäftsjahr 1895/96. 6.) Bestimmung des Wertes der Anwesenheitsmarken des Verwaltungsrathes im Geschäftsjahre 1895/96. Jene Herren Actionäre, welche an dieser Generalversammlung theilzunehmen wünschen, haben gemäß § 12 der Statuten wenigstens zehn Ac tie n bis spätestens acht Tage vor der Generalversammlung, das ist bis 21. December 1. J., zu hinterlegen, und zwar bei der Oesellsohaft zu St. Anna in Oberkraln oder bei der Firma Vogel & Noot in Wien I., Ftthriohgasse Nr. 7. St. Anna in Oberkrain am 10. December 1895. Der Verwaltungsrath der Illyrischen Ouecksilkerwerke-Gesellschaft. (5479) 3—1 St. 7229. Razglas. Z odlokom dne 13. julija 1895, öt. 4437, na 16. novembra 1895 do-loèena druga izvršilna dražba [vana Sodöevega iz Rozalnic ät, 14 sodno na 2045 gld.cenjenega nepremakljivega posestva vlož. št. 16, kat. obè. Rozalnice in vlož. st. 556 kat. obè. Drašièe pre-stavi se na 1. februvarja 1896, dopoldne ob 11. uri, s poprejänjim pristavkom. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki dne 14. novembra 1895. (5349) 3—1 Nr. 5896^ Ezec. Realitäten-Versteigerung. Vom k. k. Bezirksgerichte Reifnitz wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen der Franz Erhouniz'schen Erben in Reifnitz die executive Versteigerung der dem Franz Gorse von Niederdorf gehörigen, gerichtlich auf 2297 fl. geschätzten, »ub Einl. Z. 67 der Eatastralgemeinde Niederdorf vorkommenden Realität bewilligt und hiezu zwei Feilbictungs-Tagsatzungen, und zwar die erste auf den 17. Jänner und die zweite auf den 21. Februar 1896, jedesmal vormittags um 11 Uhr, Hiergerichts mit dem Anhange angeordnet worden, dass die Pfandrealität bei der ersten Feilbietung nur um oder über dem Schätzungswerte, bei der zweiten aber auch unter demselben hintangegeben werden wird. Die Licitationsbedingnisse, wornach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein lOproc. Vadium zu Handen der Licitationscommission zu erlegen hat sowie das Schätzungsprotokoll und der Grundbuchsextract können in der dies-gerichtlichen Registratur eingesehen werden. K. l. Bezirksgericht Reifnitz am lOten November 1895. (5116) 3—1 Nr. 3254. Feilbietungs-Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Zirknitz wird zur Vornahme der öffentlichen Feilbietung der auf 1013 fl. ü. W. geschätzten Realität Einl. ZZ. 30 und 31 der Eat.-Gde. Sevscek der 14. Jänner für den ersten, der 11. Februar 1896 für den zweiten Termin mit dem Beisätze bestimmt, dass diese Realität, wenn sie bei dem ersten Termine nicht wenigstens um den Schätzungswert verkauft würde, bei dem zweiten Termine auch unter dem« selben hintangegeben wird. Kauflustige haben daher an den ob-bestimmten Tagen von 11 bis 12 Uhr vormittags zu erscheinen, und können vorläufig den Grundbuchsstand im Grundbuchsamte und die Feilbietungs-Bedingnisse in der Kanzlei des obgenannten Bezirksgerichtes einsehen. K. k. Bezirksgericht Zirknih, den 10ten November 1895. Warnung. Nachdem ich bemüssigl war, meinen Lehrjungen Johann Zajc zu entlassen, warne ich jedermann, demselben auf meinen Namen weder Arbeit noch Geld anzuvertrauen, da ich für ihn nicht mehr gutstehe. Franz Thoman (5568) Bildhauer und Vergolder. Gefunden wurde am 5. December d. J. im Galanteriewaren - Geschäfte der Firma Ant. Krisper eine (5567) Geldtasche mit Geld. Der Verlustträger wolle sich dort melden. Laibacher Bicycle-Club. Donnerstag den 19. December 1896 findet im Hotel Elefant eine aDsseroii Haufllveraiuiiiliii statt mit der Tagesordnung: 1.) Ergänzungswahl, 2.) Allfällige Anträge. (5563) Begriiwa- S TJlxr abends. Dei* Ausschuss. llsBBHlMi Ein grosser eiserner Fiillofen (5466) ist billig zu verkaufen bei 5—4 Heinrich Keinla Rathhausplatz 17. Im Verlage von lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg in XuLLiba.ch ist erschienen: Slovenska Pratika za prestopno leto 1896. Textlich erweitert und mit Illustrationen ausgestattet. Preis per Stück 13 kr. — Wiederverküufer (4450) erhallen Rabatt.