Nr. 112. Mittwoch, 18. Mai 1898. Jahrgang 117. Macher Zeitung. ^"»»»^ '—----------- ------- ^iz „ i< V.lllb: Mt Po st Versendung: ganzjährig fl. 15. halbjährig fl. 7 5U. Im Comptoir: ""e In!«-«', ^lbjährig fl. i>50. ssüi die gustellmig in« Haus aanzjählig s>. l. — InsertlonSaebUr: Für ols zu 4 Zeile» 25 tr,, «rohere per Zelle S tt.; bn östcrc» Wiedrcholungon per gelle 3 lr. Die »Laib. Ztg.» erscheint täglich, mit Aulnahme der Tonn- und Feiertage, Die «b« °ber niemals darf sie nach ihres '"es alM""ch "'" b"' Namen eines anderen U Härtet? ^ soll sie geduldig Grausamkeiten M'cht er5i'.,l 2"'' soll keusch sein und die höchste Nur ° , n. welche den Weibern vorgeschrieben ist, , "ien Gatten haben.» k angeord" ^ndhafte Frauen ist nie ein zweiter f? Weib, welches nach dem Tode ^Nlei.. " ^ständig keusch bleibt, erreicht den b!^" G^°?" sicher Führung erhält die Frau, »ten R ^"en, Worte und Handlnngen beherrscht, ^ in jen - N ^" und einen Platz bei ihrem >^ indischen Gewässern befindet, Admiral .^^v ^ sucht in richtiger Erkenntnis der quantitativen ^ ! ^ rität seiner Streitlräfte einer Begegnung "l z-amerikanischen Flotten auszuweichen und eine ^ > ^, dung zu vermeiden. Anstatt zum Entsatze ^!. ^B rico oder Cuba uach San Juan oder nach p^ ^, zu eilen, hat sich Admiral Cervera südwärts geg^ ^. südamerikanischen Continent gewendet und "^hn, den Holländern gehörigen Insel Curasao /"» ^ Die Absicht Cerveras geht offenbar dahin, la's /.„ Küste Venezuelas und Columbiens im "l"",^ Meere, westwärts steuernd, an Central-Amerlla „ durch die Yucatanstraße in weit ausholendem ^ die Nordtüste vou Cuba und die Hauptstadt P zu gewinnen. .. ^ A- Die « N 0 w 0 je Wremja » hebt m lyn ^ „ sprechung der Rede des Staatssecretärs ^hamvc -hervor, dass das einflussreichste Mitglied des .^,^ Cabinets die missliche Lage Englands infolge >^ Isoliertheit in Europa selbst festgestellt h^e- , ^ Blatt hält es jedoch für fraglich, ob die ^e" ^ Staaten das von Chamberlain empfohlene ^, mit ihm wünschen und ob es sie zu befriedig .^ möchte, wenn sie die Philippinen, wie ste ^Mü beabsichtigen sollen, nachdem sie dieselben den^^. entrissen haben würden, an England verkaufen ^ Eine derartige Absicht allein würde geullH^sseil sämmtliche Großmächte, die im fernen Osten ^ ^, ^ haben, gleichzeitig vor die Frage zu stellen, "..^ zll spanisch-amerikanischen Conflicte volle Vienna ^ beobachten hätten, falls dieser damit enden tonn ' ^,, England im Stillen Ocean einen dominieren ^-H-fluss erhalte, den Russland, Frankreich und " land übrigens bisher nicht ohne Erfolg belawp!^. Der Passus im Expose des Grafen " ^ chowski iubetreff der Haltung der Pf^^H '" über den Vorfällen in Macedonien ^/.^iz-Dsl diplomatischen Kreisen erzählt wird, im M^.^ sehr befriedigt, überdies auch einen sehr ..hjgl^ werten Eindruck inbetreff der betonten Noch"" einzuführender Reformen gemacht. liirkll^ Die Räumuug Thessaliens von den " ^r Truppen hat bereits begonnen. Die Pforte y".^ hel behufs Abtransportierung der Truppen vier^Y^- Zer Grauln vorn Oolöe. Roman von vrmanos Eandor. (17. Fortsetzung.) Beinahe zwei Stunden schrieb sie, ohne auch nur die kleinste Pause zu machen. Ihre Hände flogen und eine hektische Rothe stieg in ihre blassen Wangen. Endlich aber hielt sie tiefathmend inne und mit einer Geberde des Abscheus schleuderte sie die Feder weit von sich. Dann stand sie auf, und die schmalen, durchsichtigen Hände über das von dem gebückten Sitzen an dem unbequemen Tisch und dem angestrengten Schreiben heftig klopfende Herz kreuzend, fchritt sie zum Fenster und öffnete beide Flügel desselben. Allein sie sah nicht viel auf dieser unsauberen, nur wenige Fuß breiten Gasse. Draußen, jenseits der schmutziggrauen Mauern, blaute ein klarer, lachender Maitag über der Erde. Da grünte, blühte, duftete es. Da schwangen sich jubilierende Natursänger durch frischbelaubte Zweige. Da athmeten glückliche Menschen mit vollen Zügcu die reine, sonnenwarme Frühlingsluft. Für das bleiche Kind aber gab es keine Frühlingszeit und leine Maientage. Die enge Gaffe, auf die sie fast immer blickte, sah im Sommer uud Frühling nicht viel weniger trostlos aus, als im Herbst und Winter, und ihr Lebensinhalt war Arbeit — Arbeit, nichts als Arbeit .... Hilda Braun war erst sechzehn Jahre. Sie wäre schön gewesen, wenn ihr schmales Gesicht ein wenig voller und lhre Farbe nicht so sehr, so sehr vwch gewesen wäre. So glich sie mit ihrer müden, vornübergebeugten Haltung, dem herben Zug um die feiuen Lippen und den verschleierten Augen eiuer gebrocheueu Rosenknospe. Der alte Braun, Hildas Vater, eutstammte kleinen Verhältnissen. In seinen jungen Jahren war er in Amerika gewesen, hatte dort in den kalifornischen Goldfeldern gearbeitet und sich ein beträchtliches Vermögen erworben, mit dem er dann nach Europa zurücklehrte. Braun war ein Mammonsdiener in des Wortes voller Bedeutuug. Mit eifersüchtiger Angst hütete er seinen Schatz und sein ganzes Sinnen und Trachten war nur darauf gerichtet, seiu Vermögen zu vergrößern. Bereits in vorgerückten Jahren, heiratete er ein noch sehr junges Mädchen. Es wurde eine unglückliche Ehe. Die Ansichten und Geschmacksrichtungen der jungen, lebenslustigen Frau giengen mit denen, des alternden, verknöcherten, über alle Begriffe geizigen Mannes ganz entgegengesetzte Richtungen, und nach einigen Jahren trennten sich die beiden wieder. Ein seltsamer Unstern aber verfolgte Aranns Unternehmunge». Alle schlugen fehl und nach verhältnismäßig kurzer Zeit war das aus Amerika heimgebrachte Geld dahin und Vrann ein Bettler. Die Schuld an allem gab er — nach der Philosophie aller Feiglinge — nicht sich selber und seiner Nimmersatten Geldgier, sondern einzig und allein seiner Frau. Hilda hatte ihre Mutter nicht gekannt, uud nach des Vaters Schilderungen konnte sie sich auch lein gntes Bild von der Verscholleneu machen. Aber trotz-alledem war eine Stimme im Herzen, die zu Gunsten der Niegekannten sprach. Sie machte sich "N ^ ^n vom Glorienschein kindlicher Liebe umhülltes^^s ihrer Mntter, an das die boshaften Ausfälle oes nicht heranreichten. ^ealb^ Nur eine Wolke verdüsterte dieses.^" sie Der Gedanke, warum die Mutter sich.'"^ ^ bekümmert, nie nach ihr gefragt und sie ^M" weiters der lieblosen Willkür des Vaters u" hatte. . . sslild^ Denn den Vater, von dem sie nie m . ^l Wort gehört hatte, den sie nicht anders als " ^ verbissenen, gallbitteren Stimmung kannte, ^ sl mit grausamer Unerbittlichkeit vom sluy"' IgF bis zum späten Abend in das Joch aufrelbcnor, ^t tödtenoer Arbeit spannte, d e n Vater konnte , lieben. ^ ,, «,ze c'" Sie seufzte tief und schmerzlich; fa "„, ge' Stöhnen rang sich ein Senfzer aus der u,w ^l pressten Brust des Mädchens. O, einmal H^ hinaus und hinauf schwingen, über die yu>^ ^ grauen Mauern hinaus; einmal nur ^^.„»sp^ Herz baden in der sonnigen, wonnigen .u goldener Freiheit! . ..^„ »otv Ein leises Anklopfen störte Hilda M ly" ^,1 müthigen Reflexionen. Auf ihr «Herem» ' ^"' schlanker, junger Mann mit. edclgeschnlttcn n ^„o großen, tlarbraunen Augen und dunklem >v Schuurrbart in das ärmliche Zimmer. ^ ^ «Guten Tag, Fräulein Hilda!» sagte schüchtern umschauend. «Sind Sie allein/' (Forlsehung folgt.) Vaibacher Zeiwng Nr. 112. 903 18. Mai 1898. oVdA "'" ""b zwei Privatschifft nach Vulo be-E^ "'" ^'^ Sainstag ware» 5000 Mann auf dem und? "bgegangen. Der größte Theil der Artillerie w?^ Kavallerie wird auf dem Landwege befördert rück??' ^"ch wurde der Befehl ertheilt, dass die eilm>. « Truppen bei Tage in ihren Garnisonen sM ^^" hcwen, und wurden Verfügungen für den ?^'"ps"ug derselben getroffen, sind !' ^ """ aus Belgrad zugehenden Meldung einen < .?"l)lulännerwahlen in der Provinz, die GunssvolW"o'a. ruhigen Verlauf nehmen, zumeist zu Can^". "^' liberalen Partei ausgefalleu. Die radicalcn !l^W^sind überall unterlege,,. Tagesneuigleiten. endet ^ ^ie Königin von England) voll» Sicher"'" ^^' ^' ^' ^hr neunundsiebzigstes Lebensjahr, zu dil ^"nehmen nach wird die Kaiserin Friedrich herzn 3 ^^^ ""H England sich begeben, lind auch der alle w-^^o """ Sachsen-Koburg dort eintreffen, damit leiern m - ^" englischen Königin den Tag mit ihr Eobnp», lV^öess Heinrich von Preußen weilt mit ihren ""rn^chon auf Schloss Windsor, wird " erlegter V ä r.) Aus Schwaz in Tirol von Q .^"^indung einer Leiche.) Aus Zürich ^rschar? ^.' ^" einer Villa in Chiavenna wurde eine ^rmutb l ^^'^ "^^ gebundenen Händen gefunden. Man der dort' ^ ^ ^^ ^'^^ ^es vor 1'/. Jahren in Dlesdei 's" ^6end verschwllndenen Dr. Süßmilch aus bleibt ^"s ""^ ""^ "" Kohle übrig ^stilninen '^ zweifellos von großem Interesse, zu fetzen f obwohl dies nur in aunähertlder Weise ge-^Nlltbe ^'^'' ^^ lange unsere unterirdischen Kohlen« letter k"^ eichen werden. Ein amerikanischer Ge-»icht al,^^ "^n eine gewisse Competenz in dieser Frage dieselbe ,^" ^""' h"t sich nun die Aufgabe gestellt, Nnsch, s, '^"t und diese Lösung ist in für unsere ^hlenau^ ä"sriedenstellender Weise ausgefallen. Die iu Jahr ?^ "^'"^rt sich in jedem Lande von Jahr Krbe 4^2 ^'" Iah« 1885 betrug sie für die ganze Billion "Millionen Tonnen, im Jahre 1890 513 Toting """en. Europa allein producierte 355 Mill, ^runb 'de '"^"' ^" H"lfte aus England kam. Auf "un ^,^ I ""gestellten sorgfältigen Berechnungen kam ^Iabrp - ^ ä" dem Resultat, dass erst in circa >uie Oest^ '. "'"ge Kohlen producierende Länder Europas, krschijpfi b?' Frankreich und Belgien, ihre Vorräthe auch ^ ^den werden, in circa 800 Jahren wird dies !""den di b^ ^°" Europa der Fall sein. Hierauf !°"gere o„ .^lenlager der Vereinigten Staaten noch "e riesig,bem bedarf entsprechen, dann erst kommen alle ^ ^hlenlager Chinas und Japans, größer als l ° Man ,, wähnten, an die Reihe der Ausbeutung, f Nächtlich "n^"""ehmen kann, dass es außerdem eine ", h? ^"lge von ikohlenlagern gibt, die man nicht ^chfoig^. "'an die angenehme Sicherheit, dass es den ^lleicht s, ^nerationcn an Kohle nicht fehlen wird. M erob^.?^ >""" bie Elektricität schon ein so weites Kittel ,^' ^>ass man auf Kohle als ein veraltetes b" kam, äe"g.lmg uon Hitze und Kraft zurück- "" Tanls3^"^tu"6en.) In Belgrad wurden Erwiese, ^"" Haiducken, welchen 24 Mordthaten pichtet, (j >s^"^" sind, inittelst Pulver und Blei hin- ^ die w" Menschen wohnten der Hinrichtung bei k ^ericht,?^ '^"^^ ""lh der abgegebenen Salve auf ^ ErsHss,..' un, irgend ein Stück von den Kleidern k Soldaten !.äu bekommen. Nur mit Mühe konnten ' baidu^«." Ordnung herstellen. Montag wurden vl -^ /3" Angerichtet. steril "^.^ftril als Kriegsmonat der „ U"l im «s ^^ meisten amerikanischen Kriege ^ilanisH,5 m,^ ""' schreibt die «Tribune», ein ^ war '^ " att, und zählt die folgenden Daten anf: l^"d den . ?-5 ^"l ^^, als in Lexington und n. ler W^ ? '^" Truppen dnrch amerikanische Frei-. "e der 3' Leistet wnrde. Anl 4. April 1812 6verre gegen englische Schiffe ,"lde. Am »/'er «rieg "" England heraufbeschworen ?^n den m ^" ^^^ begannen die Feindseligkeiten ^' ^pril iu«. """2^n Staaten und Mexiko. Am V""g don er b"H ber Bürgerkrieg infolge der Be-d ^ auf k.. ? ^"'"t" aus. Am 19. April 18lli lil^en i..? Straßen von Baltinwre das erste Blut iil '' aufru ^ "c^""^struppen auf den rebcllcnfreund-^ab Ge??^" «el schassen. Am 9. April 18li-> ^""'"l Grm,? <3" bei Appomattox seinen Degen an 3,'Mss der m ^^ ^p"l 189« proklamierte der w^it und n lr""^" Staaten Cubas Recht auf 3 'ges n,,s"'"uhangigkeit. Es ist allerdings ein merk-"'" io v.s'""""^^", dass in den Vereinigten "le wlchtige geschichtliche Daten in den April fallen. Wenn man aber ein wenig darüber nachdenkt, dann findet mau, dass die Kriege nicht begonnen werden können, wenn der Winter vor der Thür steht; sie mussten vielmehr ganz natürlicherweise im Frühjahr, also nicht vor dem April, begonnen werden. Es vergehen dann doch immer noch Wochen, es wird Mai und Juni, ehe die Truppen zusammengezogen und auf den Kriegsschauplatz geführt find. — (Kriegsindustrie in den Vereinigtcn Staaten.) Aus Newyork wird berichtet: Der Krieg hat in den Vereinigten Staaten einen ganz nenen großen Handel mit Kriegsabzeichen ins Leben gerufen: Hausierer durchziehen die Straßen, beladen mit Fahnen in den amerikanischen und cubanischen Farben, mit bunten Andenken und Knöpfen, auf denen die «Streifen und Sterne» nnd die Köpfe populärer Männer zu sehen sind. Jede dritte oder vierte Person, der man auf der Straße begegnet, trägt jetzt die «Streifen und Sterne» oder am Rockkragen einen Knopf mit dem Bildnisse des Admirals Dcwey. Diese Knöpfe werden allenthalben zn 5 Cents vertauft und finden reißenden Absatz. Auch in das Inwelicrgcschäft hat das Kriegsfiebcr seine Ansteckung getragen. Die Damen tragen nach der neuesten Mode als Brochen und Schnallen zierliche Miniatur-Büchsen und »Flinten von Gold oder Fahnen in Email. Ebenso sind auch die Manschcttmtnöpfe, die Strcichholzbüchschen der Herren mit ähnlichen Abzeichen geschmückt. Bleistifte haben die Form von Schwertern angenommen, Notizbücher präsentieren sich als Tornister, Schreibzeuge als Feldflaschen, kurz die persönlichen Schmuck- und Gebrauchs» Gegenstände stehen in directer symbolischer Beziehung zum Kriege. Local- und Provinzial-Nachrichten. Bericht des k. k. Gewerbe - Inspectors über den IV. Aufsichtsbezirk. (Fortsetzung.) Dagegen kann in Bezug auf Verbesserung der Lufl-lieschaffenheit als ein besonderer Fortschritt angeführt werden, dass in einer großen Brauerei neue Pichöfen aufgestellt wurden. Diese Pichöfcn sind der Form nach den bisher verwendeten ähnlich, sie stehen jedoch in einer mit Eiscnplatten abgedeckten Vertiefung, aus welcher der sehr belästigende Pechranch und die Hitze durch einen Canal in einen hohen Schornstein abgesaugt werden. Jede Beeinträchtigung der Arbeiter entfällt und überdies amortisiert sich eine solche Anlage rasch, da durch praktische Vorrichtungen in der Luftzuführung an Brennmaterial gespart werden kann. Sehr viel leiden die Arbeiter durch feuchte Arbeitsräume, insbesondere durch Stehen und Gehen auf nassen Fußböden; Rheumatismen, Gichtlciden aller Art sind die Folgen hievon, was sich insbesondere in Färbereien, Walkereien, Wäschereien, Ledernen, Brauhäusern und Holz-schleifcreien zeigt. Die Arbeiter suchen sich zwar durch das Tragen von Holzschuhcn, hohen schweren Stiefeln zn schützen, ohne jedoch den fchädlichen Einflüssen ganz zu begegnen. In solchen Fällen erscheint es nothwendig, dem Wasser durch die Neigung des Fußbodens einen entsprechenden Abfluss zu verschaffen, und den Fußboden überdies mit Holzrosten zu belegen. Wichtig ist es, dass in solchen Localen nur die unbedingt erforderlichen Arbeiter beschäftigt werden. Sehr ungünstig erscheint diesbezüglich die Anlage in einer Pappenfabrik, in der in dem Holz< schleiflocale auch die Satiniermaschinen stehen, welche noch dazu von Frauenspersonen bedient werden. Die Heiznng, beziehungsweise Regelung der Temperatur der Werkstätten, erfolgt ebenfalls in manchen Fällen in ungenügender Weise. Leichte einfache Ziegeldächer bieten so wenig Schutz, dass alles Heizen nmsonst ist, es ist somit eine Verschalung des Daches anf der inneren Seite nöthig. Häufig sind auch die Heizvorrichtnngen nicht ent-sprechend; ein großer Ofen, mitten in einem großen Saale, erzeugt in nächster Nähe eine geradezu tropische Hitze, während die entfernter Arbeitenden vor Kälte die Finger kaum bewegen können. In einem Falle sollte die Stelle des Ofens ein 6 Meter langes Rauchrohr, von einem Siedekessel kommend, vertreten, das undicht war und infolge dessen dichte Rauchwolken ausstieß. In Kesselhäusern wird wieder häufig über den Kesseln eine Zwischendecke eingebaut, die in, Sonnner alle Hitze zurückhält und eine unerträgliche, die Heizer schädi-aende Temperatur erzeugt. Den Fabriksanlagcn in Städten mangelt häufig dircctes Tageslicht, so dass oft jahraus jahrein bei künstlichem Lichte gearbeitet werden muss. Solche dnrch Anbaue verfinsterte Locale fand ich in einer Drahtstiften fabrik während in einer Dampfmühle die eingebauten Silos die Lichtverhältnissc ungünstig beeinflussten. In der Regel finster sind auch die Antriebe für die Walzen-stuhle und Mahlgänge in den Mühlen. Für künstliche Beleuchtung ist, von dem Kostenprelse abgesehen, das elektrische Licht am empfehlenswertesten, doch sollte bei Glühlichter» nie unter 16kerzige Lampen lierabgegangen werden. Von großer Wichtigkeit sind in den Fabriksgebänden die baulichen Einrichtungen zur Vermittlung des Verkehres. In manchen Fällen sind zu wenig Stiegen, so dass es nothwendig war, diesbezüglich Wandel zu schaffen. In einer Waggonfabrik z. B. entwickelte sich der Hauptverkehr auf einer infolge eines behördlichen Auftrages neu eingerichteten Stiege, ein Beweis, dafs dieselbe ein Bedürfnis war. Wiederholt wurde die Frage aufgeworfen ob nicht bei einstöckigen Fabriksbauten, insbesondere bei den Galleriebauten, eine außerhalb des Gebäudes angebrachte freie Treppe genüge, oder ob unter allen Umständen eine Stiege in einem gemauerten Gehäuse zu fordern sei. Wir konnten uns mit Freitreppen allein nicht zufrieden geben. Mitunter waren die Stiegen sehr unpraktisch ausgeführt. In zwei Mühlen wurden Stiegen vorgefunden, die durch zwei Stockwerke in einer Flucht führten, fo dass ein Absturz von oben den Tod zur Folge haben mnss. In vielen Fällen ist die Stufenhühe zu groß. Zur Nachtzeit lässt die Beleuchtung der Stiegen viel zu wünschen übrig. Einmal fanden wir eine Stiege, die knapp hinter der Thür begann, fo dass jeder nicht Ortskundige oder daran nicht Gewöhnte hinunterfallen musste. (Fortsetzung folgt.) — (Ankunft des hochw. Herrn Fürstbischofs Dr. Ieglic.) Der hochw. Herr Fürstbischof Dr. Anton Iegliö wird am 20. d. M. um 11 Uhr 23 Minnten vormittags mit dem Eilzuge der Südbahn in Laibach eintreffen und Sonntag, den 22. d., um halb 10 Uhr vormittags durch den feierlichen Einzug in die Dom- und Kathedralkirche von dem ihm anvertrauten Bisthum Besitz ergreifen. Der hochw. Herr Fürstbischof wird bei seiner Anknnft feierlich empfangen werden; der Inthronisationsfeier werden die Spitzen der Behörden und Corporations anwohnen. — (Effecten-Tombola.) Im Einvernehmen mit dem k. k. Ministerium des Innern hat das l. k. Finanzministerium der freiwilligen Fenerwehr in Ober-Görjach die Veranstaltung einer Effecten-Tombola mit 500 Karten im Laufe des heurigen Jahres zu Vereins-zwecken bewilligt. —o. — (Export nach Spanien.) Das k. k. Handelsministerium theilt der Handels- und Gewerbe-tammer mit, dass seitens eines k. und l. Consularamtes die Wahrnehmnng gemacht worden ist, dass im Geschäfts-verkehrc mit Spanien hierländige Exportfirmen in ihren Facturen jene Bedingungen, welche sich auf die Versendung der Waren auf Rechnung und Gefahr des Bestellers, die Geltung der Preise ab Wien n. s. w. beziehen, im Gegensatze zn dem in spanischer Sprache abgefassten übrigen Inhalte der Facturen in vielen Fällen in dentscher Sprache ersichtlich machen. Da nun die spanischen Importeure der deutschen Sprache in der Regel nicht mächtig sind, hat das genannte Consularamt auf die hieraus sich ergebende Eventualität hingewiesen, dass seitens der spanischen Gerichtsbehörden die Beisetzung der fraglichen Bedingungen in deutscher Sprache — als den Empfängern der Ware unverständlich — gänzlich unberücksichtigt gelassen werden könnte. Es wird sich sohin für die ill Betracht kommenden inländischen Firmen empfehlen, die Formularien ihrer Facturen für ihren Verkehr mit spanischen Häusern vollständig in spanischer Sprache abzufassen. — (Personaluachricht.) Der Assistent an der geburtshilflichen und gynäkologifchen Abtheilung im hiesigen Landcs-Kraukenhause Herr Dr. Johann Premrov wurde zum Districtsarzte für Littai ernannt. —o. — (Von der Südbah n.) Wie uns mitgetheilt wird, hat über Ansuche» der k. k. priv. Südbahngescllschaft um Bewilligung zur Reconstruction der Howe'schen hölzernen Eisenbahnbrücke über den Laibachfluss bei km 446-222 der Linie Wien-Triest, beziehungsweise Ersetzung derselben durch eine Eisenconstructiou, am 10. d. die politische Begehung und wasserrechtliche Verhandlung stattgefunden, wobei gegen die Ausführung des Projected keinerfeits eine Einwendung erhoben und infolge dessen der Bauconsens 6x Lomniiusloiio ertheilt wurde. —o. — (PräbendeoerFranz Iosef-Eli-sabeth-Stiftungfür ehemalige erwerbsunfähig gewordene Zöglinge des l. k. Civil-Mädchen Pensionates in Wien.) Vom I.Mai 1898 an ist eine Präbcnde der Franz Josef-Elisabeth-Stiftung für im k. k. Civil-Mädchen-Pensionate in Wien ausgebildete Zöglinge im Iahrcs-ausmaße von 210 Gnlden znr Verleihung gelangt. Bewerberinnen um diese Präbende haben ihr an Seine l. u. l. Apostolische Majestät gerichtetes Gesuch zu belegen: 1.) «lit dem Taufscheine; 2.) mit dem Abgangszeugnisse dcs k. k. Civil - Mädchenpensionates in Wien; 3.) mit glaubwürdigen Zeugnissen über ihre mindestms zehnjährige Wirksamkeit in« Lehr- und Erziehungsfache; 4.) mit den Zeugnissen von zwei Aerzten (wovon der eine ein öffentlich angestellter sein muss), worin die dauernde Physische Unfähigkeit der Bewerberin znr fernereil Ausübung des Lehr- und Erziehnngsamtes nachgewiesen ist und 5.) mit dem Armuts- und Sittlich-leitszeugnisse des Gemeinde- und Pfarramtes. Die Gesuche sind bis längstens 10. Juni 1898 bei der k. und k. Gcneraldirection der Allerhöchsten Privat- und Familienfonde in Wien, k. k. Hofburg, einzureichen. Auf später einlangende oder nicht gehörig belegte Gesuche wird keine Rücksicht genommen, Laibacher Zeitung Nr. 112. 904 18. Mai 1898. .—(Sanitäts-Wochenbericht.) In der Zeit vom 8. bis 14. Mai kamen in Laibach 16 Kinder zur Welt, dagegen starben 17 Personen, und zwar an Tuberculose 7, Entzündung der Athmungsorgane 1, infolge Schlagflusses 3 und an sonstigen Krankheiten 6 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 5 Ortsfremde und 1l Personen aus Anstalten. Infections« trankheiten wurden keine gemeldet. * (Dampfschiffahrt auf der Laibach.) Gestern unternahm Herr Karl Kotnit zwischen 7 und 8 Uhr abends eine Probefahrt mit seinem Dampfboote auf der Laibach. Das Voot — von etwa acht Personen besetzt — fuhr bis zur Zwangsarbeitsanstalt und machte dann kehrt. Die Probefahrt erwies sich als ein Zugstück erster Güte, das Hunderte und aberhunderte von Zuschauern anlockte. Die Fahrt verlief günstig. — (Ein Meteor.) Gestern abends um 7 Uhr war eine hellblau aufleuchtende, längliche, faustgroß scheinende Kugel mit kurzem Funkeuschweif, welche in der Richtuug gegen Südost über das Reitschulgebäudc hinüberflog, zu fehen. Einige Secunden und sie theilte sich aufflammend und verschwand jenfcits dieses Gebändes. Das interessante Schauspiel wurde von mehreren Personell beobachtet. — (Volksschulwese u.) Im Schulbezirke Gurk-feld werden folgende directivmäßige einclassige Volksschulen errichtet werden: In Oberfeld, Obergradistc, Ostrog-Groblje uud in Nussdorf (Gemeinde St. Barthclmä-Nrnsnitz). Im Schulbezirke Littai wird in Muljava eine einclafsigc Volksschule errichtet und die einclassige Volksschule in Zalina auf zwei Classe» erweitert werde«. — («Laibacher Schulzeitung».) Die soeben ausgegebene Mainummcr der Monatsschrift des trainischen Lehrervereines zeichnet sich durch besondere Reichhaltigkeit des Inhaltes und durch Trefflichkeit der einzelnen Beiträge aus. Nach einem schönen Leitspruche von Gottfried Keller und einer Einladung des deutsch-österreichischen Lehrerbundes zum Besuche seiller siebenten, in Brunn stattfindenden Hauptversammlung seht Negieruugsrath Dr. Friedrich Keesbacher seine wertvolle Abhandlung «Zur Geschichte der Schulhygiene» fort. Der Verfasser bespricht die erste eingehende Beschreibung eines Schulhauses, die Josef Turttenbach unter den» Titel «Teutsches Schul-Gcbäw» dem Bürgermeister und Nath der Reichsstadt Mm ill Schwaben widmete, und geht dann zur Fürsorge über, welche die Gothaischc Schulordnung aus dem Jahre 1642 dem Körper der deutschen Schuljugend angedcihen ließ. — Ein weiterer, längerer Aufsatz, aus der Feder des Schriftleiters Prof. Florian Hintner stammend, ist dem Gedächtnisse des kürzlich verstorbenen Uebungsschullehrers Johann Sima gewidmet. In warm empfundenen Worten wird der Lebensgang des rührigen und strebsamen heimatlichen Schulmannes vor-geführt und die Summe feines Wesens als Lehrer, Ve-zirksschnlinspector, Leiter der «Schulzeituug», als Führer und Berather der deutschen Lehrerschaft Krams, wie als pädagogischer und alpin-touristischer Schriftsteller gezogen. Dem Nekrologschreiber haben Liebe und Pietät die Hand geführt; dass neben dem Lichte auch die Schattenseite in der Lebensarbeit Simas nicht ganz fehlt, die im Temperamente des Verstorbeilen lag, und das Lebensbild bei aller Wärme der Empfindung doch überall den Stempel der Objectivität und historischen Treue trägt, muss besonders hervorgehoben werden. — Nachrichten und Zuschriften aus dem Schulleben in Stadt und Land, eine umsichtig gearbeitete Rundschau über die zeitgeschichtlichen schulpolitifchen Geschehnisse, Mannigfaltiges, eine Bücher-, Lehrmittel- und Zeitungsschau, ein Verzeichnis der Einlaufe, Lehrstellenausschreibungen, Brieftastennotizcn und sonstige Mittheilungen vervollständigen den Inhalt der empfehlenswerten Fachzeitschrift, die sich ihren besten Schwestern auf dein Gebiete der pädagogischen Zeitungsliteratur würdig aureiht. Es wäre uur zu wünschen, dass die heimatliche Monatsschrift eine Verbreitung fände, die ihrem Werte uud ihren Bestrebungen entspräche. Auch in schulfreundlichen Familien könnte das Blatt Nutzen stiften. — (Zur Volksbewegung in Kr a in.) Im ersten Quartale des heurigen Jahres wurden in, politischen Bezirke Nudolfswcrt (48.346 Einwohner) 124 Ehen geschlossen und 502 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen belief sich auf 293, welche sich nach dem Alter folgendermaßen vertheilen: Im ersten Monate 32, im ersten Jahre 57, bis zu 5 Jahren 107, von 5 bis zu 15 Jahren 16, von 1b bis zu 30 Jahren 15, von 30 bis zu 50 Jahren 20, von 50 bis zu 70 Jahren 53, über 70 Jahre 80. Todesursachen waren: bei 21 angeborene Lebensschwäche, bei 33 Tuberculose. bei 28 Lungenentzündung, bei 33 Diphtheritis, bei 7 Kenchhnsten, bei 2 Scharlach, bei 3 Masern, bei 12 Gehiruschlagfluss, bei 3 organischer Herzfehler, bei 2 bösartige Neubildungen, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind 3 Personen (2 durch Sturz, 1 verbrannt). Ein Selbstmord oder Mord ereignete sich nicht, dagegen ein Todtschlag. —o. — (Aus dem Vereinsleben.) Wie uns mitgetheilt wird, ist in Travnik bei Laserbach die Grimdmlg eines Lesevereines im Zuge, welcher seine Thätigkeit auch auf die Veranstaltnng verschiedener Unterhaltungen auszudehnen beabsichtigt. Das betreffende Comiti hat die Statuten zur behördlichen Genehmigung bereits überreicht. —o. — (Concert.) Die Opernsängerin Fräulein Fanni Verhunc veranstaltet Samstag, den 21. d. M,, im großen Concertsaale des «Narodni Dom» unter Mitwirkung der Herren Hoffmeister und Iunek ein Concert mit einem reichhaltigen Programme. Frln. Verhunc hat nach vorliegenden Berichten als dramatische Sängerin große Erfolge errungen und sieht einer fchönen Zukunft entgegen, es wird daher ihr Concert allgemeiner Antheil-uahme begegnen. Das Concert beginnt um 8 Uhr abeuds. — (EisenbahnWöllan - Unte rdrauburg.) Laut einer in der «Grazer»- und «Klagenfurter Zeitung» enthaltenen Kundmachung gelangt die Ausführung des Unterbaues, dann aller Ober- und Hochbauten für die Eisenbahnlinie Wöllan-Unterdrauburg zur Ausschreibung. Offerte werden bis längstens 11. Juni 1898 mittags bei dem Einreichungsprotokolle des l. k. Eisenbahnministeriums in Wien entgegengenommeu. Bedingnisse und sonstige Behelfe können bei dem Departement 18 des genannten Ministeriums und bei der k. k. Eisenbahn-Bauleitung in Windischgraz eingesehen werden. — (Brandlegung.) Am 10. d. M. um 3 Uhr früh brach iu der mit Stroh gedeckten Kaische des Josef Iaksetic in Kutezevo, Gcrichtsbezirt Ill.-Feistritz, Feuer aus und äscherte den Dachstuhl, die Küche sammt dem dariil aufbewahrten, der Maria Lican gehörigen Küchellgeschirr, Kcllergeräthe, 17 Trambäume nnd 200 Bretter ein. Das Feuer wurde vermuthlich durch Josef Iatsetic a»» seiuer Kaifche selbst gelegt. Der Verdacht gcgeu denselben wird aus folgenden Gründen abgeleitet: Die Kaische des Iaksetic war derart baufällig, dass dieselbe kaum mehr bewohnbar erschien uud hatte Iatsetic bereits Anstalten getroffen, sie abzntragen. Iaksetic ist mit 600 st. versichert, wogegen der Wert der Kaische, respective der durch den Brand verursachte Schaden, sich auf höchstens 150 st. beläuft. Nachdem Iaksetic schon vor längerer Zeit diese That auszuführen plante, wurde er wegeil begrüudeteu Verdachtes der Brandlegung an das k. k. Bezirksgericht Ill.-Feistritz eingeliefert. —1. "(Aus dem Polizeirapporte.) Vom 16. aus den 17. d. M. wurdeu acht Verhaftungen vorgenommen, nnd zwar fünf wegen Verbrechens des Diebstahls, be-ziehullgsweije Dicbstahlstheiluahme, eine wegen Reversion, eine wegen Vacierens und eine wegen Trunkenheit. — Wegen Diebstahls wurden verhaftet die Arbeiter Anton Hribar, Johann Nemc, Anton Pogacar und Johann Actiua, die beschuldigt wurden, dem CafeAer uud Gastwirt Josef Kramar Liqueure gestohlen zu haben. Kramar soll einen Schaden von 80 bis 100 st. haben. Gestern früh wurde Agnes Orehek aus derselbeu Ursache verhaftet. Orehck gesteht deu Dicbstahl eiu und gibt auch an, Üicmeure dcu Arbeitern gegeben zu haben. Weiters wurde wcgeu Diebstahls der gewcseuc Salesianerzögling Altgustill Iakopic verhaftet, welcher dem Katecheten Johann Smrckar zwei Röcke und eine Hose im Werte von 38 st. gestohlen hat. * (Dieb stahl in einer Kirche.) Als am 6. Mai um 6 Uhr früh der hochw. Pfarrer von Lees Friedrich Hudovernit in die dortige Kirche kam und das Tabernakel öffnete, bemerkte er den Abgang der Monstranze und des Ciboriums. Es stellte sich alsbald heraus, dass ein Diebstahl vorlag. Da- von dem Thäter keine Spuren vorhanden waren, dürfte der Einbrnch vermittelst eines Nachschlüssels verübt worden sein. Der Schade beträgt 40 fl. —r. * (Ertruukcu.) Am 14. d. M. stürzte, wie man uns aus Ndelsberg mittheilt, der vierjährige Sohn der Kaifchlerin Margarethe Hervatin von Trptane, Franz Hervatin, von dem über den Nekabach führenden Stege in den Bach und ertrank. Gegen die Mutter, die den Knaben ohne Aufsicht gelassen hatte, wurde die strafgerichtliche Anzeige erstattet. —r. * (Gelehrte Hunde.) Das von Herrn Hermann Prechtl auf der Wiese neben der in die Schischka führenden Lattermann - Allee aufgestellte Theater, in dem Vorstellungen von gelehrten Huuden veranstaltet werden, erfreut sich eines ganz guten Befuches. Die Darbietungen der vicrfühigen Künstler sind so nett, dass man sie mit Vergnügen ansehen kann. — (Telegraphen verkehr nach Italic u.) Privattelegramme nach Italien können nunmehr wieder iu geheimer Sprache abgefasst sein. Illi«»o» »».or». In der Stadtpfarrkirche zu St. Jakob am 19. Mai Hochamt um !1 Uhr: Ni8»H Immu-culaw, von Gotthard Roth; Graduate und Offertorium von Allton Foerster. Neueste Nachrichten. Die Lage im Orient. (Original-Telegramm.1 Constantino pel, 17. Mai. Die fremden Delegierten für die Räumung Thessaliens verlangten die Beistellung einer größeren Anzahl von Transportschiffen, da fönst die Räumung innerhalb eines Monates undnrchfi'chrbar wäre. Infolgedessen beschloss be> gestrige Ministerrath die Entsendung weiterer Tran»" portschiffe fowie den Abmarfch eines Theiles o Infanterie auf dem Landwege. Morgen werden o ersten drei Militärzüge mit 2294 Mann in Adrians nnd Mustafa Pascha eintreffen. Der spanisch-amerikanische Krieg. Wliguilll-Ielegiamme,) Ncwyork, 17. Mai. General Merritt ertM gestern in einer Unterredung, da die für die Ph^lipp^ bestimmte Streitmacht von 15.000 Mann nur ^ Reguläre enthalte und keine Zeit für das ltw exercieren von Freiwilligen übrig fei, habe er nM 4000 Mann Reguläre verlangt. Die Verwaltung y« beschlossen, mehr Reguläre zu fenden. ^ New York, 17. Mai. Die «Tribuna» ""^ aus Wafhington, Sampson habe gestern die MW Verwaltung benachrichtigt, dass er nach Süden i gehen nnd daselbst die Kriegsschiffe so aufzustellen ^ schloss, dafs die Zugänge nach San Iago und 6" fungos gedeckt, die Zufuhr von Vorräthen fur , Garnisonen von Havanna verhindert und g^M « das schwache südliche Blockaden-Geschwader verst^ würde. < . Madrid. 17. Mai. Die Lage ist unveränA Sagasta setzt die Berathungen mit einflnssleichen ^ sönlichkeiten der liberalen Partei fort. Visher. ' keine Ministerliste den Anspruch auf Richtigkeit heben. ^ Madrid, 17. Mai. Einige Blätter gla^' dass die heutige Conferenz zwischen Sagasta Gamaro über die wirtschaftlichen Fragen zu k.,z Verständigung führen werden, so dass die Bildung neuen Cabinets wahrscheinlich sein würde. „,>l Madrid, 17. Mai. Die Kabelvcrbindung' Manilla ist neuerdings unterbrochen. Die enW^ Compagnie, der dieselbe gehört, hat infolge ^ Reclamation Spaniens das Kabel an der Küste .^ Hongkong anßer Betrieb gefetzt, konnte jedoch "^ verhindern, dafs dasselbe vom Admiral Dewey " gefangen und mit einem amerikanifchen Schiffe lN ^ bindung gesetzt wurde, hat aber das Ende des "" in Hongkong in dem Augenblicke nnbenützbal , macht, wo Dewcy seiner Regierung Depeschen mitteln wollte. ^j Madrid, 17. Mai. Nach Meldungen ^ Havanna ist dort die Meinung allgemein, bai» ^., amerikanische Schiff «Triton» den Austausch "^ hie fangenen nur als Vorwand benützt habe, um l^ ^ Zugänge i,l den Hafen von Havanna und da>n .^< Ueberzeugung darüber zn verschaffen, ob sich ^ ^l nische Flotte dort befinde. Der «Triton», weM ^ zur Feststellung dieser Meldungen bestimmt lvorde" ^ habe sein Ziel nicht erreicht, weil die Amerikane '^ mit General Blanco als Parlamentäre verhäng in einem spanischen Kanonenboote derart unterge ^ waren, dass sie nichts sehen konnten. — Bei ^^e» hat durch unvorsichtiges Hantieren auf einer t-^ Kriegsbarke eine Torpedo-Explosion stattgefunden, ^d cher die Barke und die ganze Bemannungs ^ aus 17 Mann, zum Opfer fielen. :, i» Madrid, 17. Mai. Die französische Colony Valadolid veranstaltete eine Theatervorstellung, A Ergebnis der nationalen Subscription zust^^ waren die Ortsbehöroen und der französische ^ erschienen. Hochrufe auf Frankreich und ^".^ wurden ausgebracht. Das letzte Bild des Stückes «^ die mit Lorbeerkränzcn geschmückte «OalUa' «Hispania». Hlelegranrnre. Wien, 18. Mai. (Orig.-Tel.) ^.Wiener H' Se. Majestät derKaiser geruhte den gewese^H nister Grafen Gleispach' zum Ober-LandeM Präsidenten in Graz allergnä'digst zu ernennet /' Budapest, 17. Mai. (Orig.-Tel.) Der F""W schuss der ungarischen Delegation ^trat heute n" F. tags zu einer Sitzung zusammen, ln welcher ^ richt des Referenten authentificiert wurde. »M Budapest, 17. Mai. (Orig.-Tel.) Im sU ^ für auswärtige Angelegenheiten der nngarls^^» legation erklärte Minister Graf Golucho w f . ^ eine Anfrage Falts bezüglich der Mitthe""'^ «Frankfurter Zeitung» über einen angebliches^ relchisch - ungarisch - russischen Vertrag diese M" ^ B, des Blattes für eine lächerlich plumpe Erftnduw' ^ Ausschnss genehmigte den Bericht Falls "^ Budget für auswärtige Angelegenheiten. .^i!" Budapest, 17. Mai. (Orig.-Tel.) Die «W F Quotenoeputation entsprach dem Wunsche ^ ^ reichischen Quotendeputation nach mündliche^! Handlungen, überließ dem Präsidenten die ^ ^M rung des Zeitpunktes und des Ortes UN". ^ für den Beginn einen beliebigen Tag " 10. Juni vor. Laibacher Zeitung Nr. 112. 905 18. Mai 1898. Neuigkeiten vom Büchermarkte. 2 y. s?eun,ann, Das Verfahren nach der Civilprocessordnung, st 1 «^ ^' ^'^' "" Spiegel, Die heimatliche Ersitzung, ^ n, ^.^' Vrbber. Die Wettervorhersage, 2, Aufl., fl, 3 —. > i"°^rage zu Aschbachs Geschichte der Wiener Universität, l^m.,',. tt^'' H^ler u»d Mitaset. Physiologische oder oina m <"e Psychologie am Gymnasium? st. —-30. — Sten. ^ g?' ^Handlung der deutschen National.Litteratur, si. — 4«. fl 1 1^" i. Die europäischen Wechsel°Stempel.Gesetze, gebunden «eb z. n i^ Stocktons humoristische Schriften, 3. Bde,. Wvor n .^ ' ^ ^ranz, Der Magister Nikolaus Magni de ^tedi« '! ^'^- -- Schleininger, Die Bildung des jungen bez Ä^'l 6'U"fl, st. 2 U4. — Dit scheid, Kanzelvorträge Ael.I r^ ^°u Trier. II!.. 3. Aufl., st. 3 —. — Lehmann. Clia?,"!" ""o Zauberei, !. Lfg., fl. 1 20. — Dickens' Romam-, 1. Lfg,. fl. --24. - Luclwaldt, fl 4 «0 ""^ ^'.^ Anfänge des Befreiungskrieges von 181'^, don i«^u^ Heriticr. Geschichte der französischen Revolution delm'ck/3. ""^ ^^ zweiten Ncpublit, st, 3 —. — Blos. Die Cta?! "'"l""' st-2i)2. — Die Wirluugen der zweiten ^aistellun" ^ teruug, st. - 30. - Przibram. Versuch einer derm .s ll ber Empfindungen, fl. — «0. — Die Ardeits-tislil^. I '" Oesterreich, fl, 2'40. - Mark Twains hnmo. «ift'^^chr'ften, 1. Lsg. (illustrierte Ausgabe), fl. -24. — UN tt, n". biegbare, fl. — 60. - Schell has, Was fordert fl. 1 3' ^'^' ^ Kürschners BUchcrschatz, geb. per Band hove ^^ Vrandies, Merkwürdige Geschichten, fl. 1 80. — 3liich/ ^" Gefaugrne ^n Ineda, st. 1 80. — Boy. Ed, Die fi ^"' ^ Aufl.. fl. 3-—. __ Iunghans, Ein Kaufmann, btl^- ^ Vorräthig in Jg. v. Kleinmayr >^^°"nlatllrrh, 0em<.ntia «suili». Meteorologische Beobachtungen in Laiblich. ^' 9 ^'3^ ^^3 3 , 2l 5 S. zml. stark theilw. bew. U^^, "°^32 6^ 1^-2 SO. schwach theilw.^be,v^_____ Ta5 ^ ^^ ^ ! 13 ssSO.'schwach theilw.'hciter j 0-0 l il° j^. Tagesmittel der gestrigen Temperatur 1b'6°, um ^^_ li Vf^, Normale. "'Ulvortlicher Rebactenr: Julius Ohm«Januschlnsly °>^^^^ Ritter von Misschrad. ^Nliche Ü^ .^«tographle für «maieure. Anerkannt vor. trofft ^'"Nraphische Salon- und Reise-Apparate, neue unllber-Marfg.«/""wt. Hand.Apparate, wie alle photographischen ^chlaub""^l bei A. Moll, k. u. l. Hof.Lieferant, Wien. Wunsch " s' Photographische Manufactur gegründet 1854. Au ^»^^«e 'llustrierte Preisliste unbcrcchnet. (277) 7—1 ^i Hs,^ dachen unsere geehrten Leser auf das heutige Inserat ?I« E '" Vr. Wagner H itomp, Vereiuiate Fabrllen ^tahe ^""""bitaescllschast. Wien XVlII , Schopenhauer 3kn,„ . "'b Wien XVIll., Abt Carlg. 9. aufmerlsam. Die °Vdllra'te ^^ ""^ 'hre automatisch arbeitenden Sodawasser, stündlich' p "'"kls flüssiger Kohlensäure 200 bis 1200 Siphons !"Utde V.ökugen. uicht nur im In< und Anßlailde berühmt ^°l fi?bi^ ^^« lX. «lufiusgasse 1«. ein Verkaufs-Karate n c s ^" ^^^ "n Lager aller Größen modernster und c,,,^ ausgestellt ist. Ferner erzeugt die Firma beste Siphons l»nn j<>^_ «5 ^'"schanfapparaten mittels flüssiger Kohlensäure ^präsent«« v^'^'ae leicht seine Wahl treffen. Die Leitung und -^^^zder Firma untersteht Herrn Wilhelm Pick. (1948a) Federwage. In Bezug auf Pferdefchonung kann im Interesfe der Pferdebesiher nie zuviel gethan werden. Die allenthalben in Verwendung stehenden Pferdeschoner dienen alle diesem Zwecke. In neuester Zeit war das Achsen, und Hammerwerk von N. Diamantidi in Frciland, Niederttsterreich. ebenfalls bestrebt, eine Federwage auf den Markt zu bri'.'.gcn, welche in Bezug auf Pferde« und Gcschirrschonnng sehr gute Dienste leistet. Diese elastische Iugwage kann für jede Art Fuh> wert ohne weitc-re Umstände Anwendung finden. Die Constrnction ist eine äußerst einfache und sinnreiche. Die hinter dem Balken befindliche Spiralfeder aus bestem Stahl, welche die beidcn Stege verbindet, gleicht vor allem das ruckweise und ungleichmäßige Anziehen der Pferde aus, und es wird auch bei schlechter Straße durch die Elasticität der Feder ein ruhiges, stoßfreies Anziehen erzielt, was gewifs eine große Schonung der Pferde sowohl als auch der Geschirre bedingt. Ein weiterer großer Vortheil liegt in der Dauerhaftigkeit der äußerst solid, ganz aus steirischem Eisen angefertigten Zugwage, deren gefälliges Aussehen nichts zu wünschen übrig läs't. Die Nagen werden in vier Stärken, je nach der Belastung, mit Dritteln für jede Art Strängebefestigling erzeugt, mit hängendem, abnehmbarem oder ohne Drittel geliefert, so dass die-selben allen Bedürfnissen angcpasst sind, Nnch für ein» und zwei« spännige Luxuswagen sind diese Wagen verwendbar, da sie lackiert oder vernickelt und passend für solche Wagen geliefert werden. Wir glauben nicht fehlzugehen, wenn wir annehmen, dass in nicht zu langer Zeit unsere alten Holzwagen verschwinden und allerorts durch diese dauerhasten und die Leistungsfähigkeit der Zugthiere erhöhenden Federwagen ersetzt sein werden. (!837a) Dr R. Prossinagg verreist vom 17. bis 20. Mai. (1968) 2-2 Unterricht im Radfahren wird auf der neuerrichtetet» schattigen Fahrschule im Garten des alten Spitales (Wienerstrasse) ertheilt. Anzufragen hei Bohlneo & Majcen, Fahrrad-Niederlag-o, Wienerstraase Nr. 5. (1888) 3 Meine MessBrhandlnna pi SciiM beflndet sich am Alten Markt Nr. 2, Spenglersteig. Um zahlreichen Zuspruch bittet (1864) 3—3 hochachtungsvoll -Ä-lois T7"a,:n.in.o- Bei günstiger Witterung! Sonntag, den 22. d. M. Concert der Mannsburger Vereinskapelle im Restanrationsgarten des Herrn Johann Levec Im» Mannstourg. ZRelcHliartigres IProgxaaaiaaci- Eintritt 20 kr. — Damen ond Kinder frei. Anfang um halb 4 Uhr nachmittags. Zu zahlreichem Besuche ladet ergebenst ein (1967) 2-1 d&s Comite. veffentlicher Dank dem Herrn Franz Wilhelm, Npo« thclcr in Neunkirchen, N.»Oe. «Wenn ich hier in die Oeffentlichkeit trete, so ist es deshalb, weil ich es zuerst als Pflicht anfehe, dem Herrn Wilhelm, Apolheter in Nennlirchen, meinen innigsten Danl auszusprechen für die Dienste, die mir dessen Wilhelms Thee in münem schmerzlichen rheumatischen Leiden leistete, und sodann, um auch andere, die diesem gräßlichen Uebel anheimfallen, auf diefen trefflichen Thee aufmerksam zu machen. Ich bin nicht imstande, die marternden Schmerzen, die ich durch volle drei Jahre bei jeder Witterungsänderung in meinen Gliedern litt, zu schildern, und von denen mich weder Heilmittel, noch der Gebrauch der Schwefel-bäder in Baden bei Wien befreien konnten. Schlaflos wälzte ich mich Nächte dnrch in, Bette herum, mein Appetit fchmälerte sich zusehends, mcin Aussehen trübte sich und meine ganze Körper» traft nahn, ab. Nach vier Wochen langem Gebrauche des Wilhelms Thees wurde ich von meinen Schmerzen nicht nur ganz befreit und bin es noch jetzt, nachdem ich schon seit sechs Wochen leinen Thee mehr trinke, auch mein körperlicher Zustand hat fich gebessert. Ich bin fest überzeugt, dafs jeder, der in ähnlichen Leiden seine Zuflucht zu diesem Thee nehmen, auch den Erfinder dessen, Herrn Franz Wilhelm, so wie ich segnen wird. In vorzüglicher Hochachtung Gräfin Butschm. Streitfeld, Obcrstliculenants.Gattin. ____________________(5758) 12 Eine schöne grosse Werkstätte mit anstossender grosser Schupfe, ein Gebäude mit zwei Wohnungen und hübsohem Hofraum, für großen Geschäftsbetrieb sehr geeignet, sofort zu verkaufen. (1849) 3 Wo? sagt die Administration dieser Zeitung. Im Gasthause ,zum Krebsen' Krakauerdamm Nr. 4 sind täglich py*» Kr-ebse **^t| zu haben und werden solche in beliebigem Quantum auch nach auswärts per Postnachnahme zum Stückpreise von 12 bis 20 kr. versendet. Das beliebte Kosler Märzen-Bier als auch beste steirisohe und Unterkrainer Weine stehen daselbst den P. T. Gästen zur Auswahl. Um zahlreichen Zuspruch bittet (1880) 3—3 hochachtungsvoll •Johanna Spitzer. In der Lattermann-Allee. Vom Sonntag den 15. Mai an Neu! Gastvorstellungen! Neu; Die gelehrtesten Hände der Welt! !Ohne ConourrenE Caro, der wirklich auf der Welt einzig existierende clavierspielende Pudel, welcher im Vereine mit 20 seiner Genossen, reizende Tliierchen, seiue Künste zeigen und die Bewunderung der Besucher im höchsten Grade erregen wird. I Garo ist eine Glanznummer ersten Ranges, indem er unter I anderem auch cDie letzte Rose» aus der Oper «Martha» I und den «Choral» etc. auf seinem Ciavier spielt, was bis ! jetzt einzig auf d«r Welt dasteht. Die letzteren Hündchen, welche man nach vieler Mühe und Ausdauer dahin gebracht hat, Schreiber, Leser und Rechner zu sein, so dass sie jede vom Publicum gestellte Rechnungsausgabe zu lösen vermögen, sind Farben- und Blumenkenner, Gymnastiker, tanzen Ballet und führen zusammen ein großartiges Potpourri auf. Mit einem Worte, die Th'ere producieren sich in einer noch nie dagewesenen Weise. Zu dieser hochinteressanten Vorstellung erlaube ich mir, das geehrte Publicum, besonders Kunstkenner und Liebhaber von Hunden, ganz ergebenst einzuladen. Eintritt: Sperrsitz 60 kr. — I. Platz 40 kr. — II. Platz 30 kr. — III. Platz 16 kr. Militär ohue Chargen und Studenten zahlen auf den ersten drei Plätzen die Hälfte. Vorstellungen finden statt, die erste um 4 Uhr naohmlttags, die zweite um 6 Uhr und die dritte um 8 Uhr abends. — Eine halbe Stunde vorher Cassa-Eröffnung. (1910) 4—4 Nemlebl'lg-Snde se^^a^, >vo>88 und farbig von 45 kr. bis tl. l4' 85 p« Meter — glatt, gestreift, carriert, gemustert, Damaste lc. (ca. 240 ftersch. Qual uud 2000 vnsch. Farben, Dessins ?c.) (201) 11—b ^u MW u. LI0I1M all fzbsill! kn fsl«te llllstll- ll. llllllrei inz lill«. Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. ^Nnr echt, wenn divert ab meinen Fabriken bezogen —-—^_,.__ ________ G. Hennebergs Seidenfabriken, Zürich (t u. k. Hoflieferant). Laibachkr Zeitung Nr. 112. 906 18. Mai 1996 Course an der Wiener Börse vom 17. Mai 1898. na« dem oM^,, Course Allgemeine Staatsschuld.' 5»/„ Eiuhellliche Rente in «loten verz. Mai-November . . . 101-95 102 15. «liNuIenuerz.Febiua^zlunuss 101 80 10210 „Silber ucrz. IännerInli iui»5 102 05 ., „ „ Npril-Octuber INI »5 102 05 l»54er 4°/, Ltaatslofe 25,0 fl. 163-50 i ft. 149 25 150-25 Kroue»währ., steuerfrei fi!r2N!>tti-u!!enNom. 10170 101-80 dto. dto, per Ultimo . . 10170 101 80 >V»°/n «stcrr. I»ucstitillu8Me!,te für 200 Kroxen «om. . . 82 05 92 25 «le»»ah».«ta«teschultztze»' schreibungen. «lisabethbahn in V.< steuerfrei (div, St.), sür 100 fl, G, 4"/, i205<, 12150 yranz-Josef «Nahn in Silber (KW, St.) f. 10« fl. NvM. 5'/<°/, 128 üi> 129-65 Nubulfsbah» 4«/„ in Kconenw. steuerf. (d<0. St.), für 200 »r. Nom.........99 «k 10« 3!. Vorarlbergbahn 4"/« l. Kronen». steuerf., 400 u. «0«) lll. f. »00»r. NvM......99 70 100 70 Zn VtaatSschnlbuerschrtlbn»' ,ennl»nestcnlp.. W. 5°/, 230 50 231-50 ««l..»«ll^UbW.'Ä.»0« Wlfabethbahn, 400 u. 2000 W. 200 M. 4°/,...... l20 75 12, 75 Yranz.Iosef.U., (km. 1884, 4»/, 98 75 100 7ü ««llzische Narl» Ludwig »Bahn, diverse Stucke 4«/« .... 98 40 100 40 Vorarlbcrger Nahn, -25> 8g-4k> bto,Nt.E,Al,GuIb1»0ll,,4'/,n/, 118 U0 120-30 bto. dto. Silber 100 fl., 4>/,"/« 10010 101 — bto. Staats-Oblig, (Ung. Ostb.) V, I. 1876, b°/n..... 120-25 12125 bto. 4l/,"/oLch»nlreaal-Abl,.Obl. ,c,«-4<> iol>4N >to. Präm.'Anl. l^ 100 fl. «. W. 15? 40^58 40 bto. dto. 5 bO fl. ö, ». 157-40 156 40 IheIH>Rea,..L«s« 4°/» 100 ft. . izg __ iggzy Grundentl.»ybligatianen (für 100 fl. EW.). <»/a Uügorilche (100 fl, «, W.) . «725 98 25 <>?, lroatilche und slavoülsche . 97-75 98-?-, Ander« össenll. Anlehen. twnau-Meg, Ause 5"/« ... 129-5« 130 50 dto. '«»leihe 187« . . ,09.5« 11050 Unlehen der Sladt Gör, . . 112-50^ —^ Unlshcü d. Stadlgemeiiibe Wien inz yo 104 i>0 Nültnen d. Ntadlgcmewde Wirn (Vllber »»der Gold) .... 19«,^. 127 - PrälnieuVInl, d, Stadtym, Wien ,«9 75 170 75 Vörfebau^luleh en, venoöb. L°/, ,uo 80 101-80 «»/, »»in« Üanbtl'Änlthen . 89 — 89 90 Veld Ware ffsandbrkft (für tON st.). Vober. allg,est.lnzoI.»«rl.^/, 8«-?0 89 «0 bto. Pr«m,»NchlbV. «°/„ l. ««. 11950 120 !>0 bto, dto. »°/„ n.sm. 117-50 118-U5 N-Üsterr. Lanbes.Hyp,-Anst. 4°/, ü9 80 100«0 Oest.pung. Vanl »ert. 4°/, . . lou ^o l„i 20 bto. bto, 50Mr, ,, 4°/, . . iuo 2» 101-20 ßparcasse,i.0st., »0I. b'/»°/,vl. 101-50 —-— PrlsrilälS'Gbligalion»« (für 100 fl.). Ferdinands-Nordlmhn »«. 18« 101-10 102 10 Oesterr. Nordwestbahn . . . li!-—1.1^ Staat«bahi>3<>/„ilFrcs.5«0p,St. 21N— —- Südbahn 8"/<> il Frcs. 500 p. St. i«2-. 182 ?f> dto. b°/«K L0Ofl. p. 100fl. l2N-l27- Ung,»ga:lz. Vahn..... 108-80 108-8! 99 5« io« — Dank-Attw» »ngl^Oest. Vanf LOO fi.«»»/,». 15« —15« 50 Vaxlveieln, Wiener, 100 fl. . 2,19 7ö 27« 25 «udcr, Nns<,,Oest.,200fl,S,40<>/, 4^6-_- 4«? - ft. . 9,0 _ g^ ^ Unillllbanl «00 fl..... 69«-5o'297 5U verl«hl«b«nl, >llß., t« lt. l ,74 __^,7h ^. Veld Na« AMen von Transpo«« Unternehmungen (per Stuck). «lnffi«°Tepl. Eisenb. 500 fi. . 1«45 1«üü Göhm. Nordbahn 1b0 fl. . . 259 — 2L0 I>0 Vufchtiehrad« Lif. 500 fl. EW. i?.'>0 17N0 dto. Kto. slit. N) 200 fl. . 81»'- 615 -Donau - Dampfschiffahrt« - V«s., Oefterr,. 500 sl. CM, . . 4«9 - 471 — DuxVodenbacherE,-V,L00fl,3 74— 74 75 Feidinands'Norbb, lOONfl.CW, 3505' »520-Leml!,°!lzel»ow,-Iassy-Eistnb.» Gesellschaft 200 fl. E. . . 295 5n'2l>7-- Lloyb, Oest,, Trieft, 500 fl, CM. 43» — 434 - vesterr. Nordwestb. 200 fl, G, 2<9 50 27,0 — dto. dto. llit. L) 200 fl. V. lili! 5N 26250 Prag'Dnler Eisenb. 150 sl. S.. 94 75 95 - Ctaatseisenbahn 200 fl. G. . »58 9? 358-^>> Sübbahn 20a fl. S..... 72 -! 72 50 Subnorbd, Verb.°B. 200 fl, IM. 208 2b!209 2.', Tramway»Vef,,Wr.,170fl.0.W. — — —-— dto, Vm, 1887, 200 fl. . . 519 — 520 — tramwal)-Gef., NeueWr.,Pri<>< rität« Actien ION fl. . . . «27 — 128 - Ung'sallz, «lfenb.200fl. Sllbn >13 25 --- Ung.Weftb.(«aab-«rllz)20Ufl,S. ^1150 212 50 Wiener üacalbahnen» llct.»V«l. — — — — 3ndustrie«Hctl»n (per Stück). Vauaes., Tll«. 5st,, 100 fl. . . 114 — 114 20 Vzhbler Eisen» und Stahl'Ind. in Wien 100 fl..... «4 — »6-- Eissi,bahnw,'L«il)g,, Erste, 80 fl. 13« 5« 18150 „Vlbemühl", Papierf. u. »..«. 93 — «8 5U Lieslnger Vrauere! 100 sl. , , 14« 5a 147 _. Moutan»G«selllch,, Oest, «alpine 18^25 164 75 Präger <5 - „Lchlb«l»W", PHer». «0^. 215.— 2«? - ^e»«tzl«».", V»i»l«l. ». ».^. ,89 5« 170 50 ---------------------. ^ ^„ Irlwller K«hlenw..«>es. ?0 st. !?!'^«i5i»> Waffenf.«V.,Otst.inWien.100ss. ->l4- Waagon-Lelhanst,,Mg.,inPeft, ^^, ggz^ Vr. Vaug'estllsch'aft'100 f'l. .' .' A'A Z!?»" «ss?^ «^.z« Llary-Lose 40 fl. , Lose 40 fl. i ,g ^, Rudolph-Lose 10 fl..... ^ i: «z-^ Valm Lose 40 fl, «M, . . > «^1» ^, St,°Oenoi«-L°se 40 fl. «V. . '^" «z^ Walbsteiu-Lofe 20 sl. Devise». ^,.. «msterbau,....... "'«, A" Deutsche PlHhe...... ^Hi'l" «ondon........ l20» t?7?> Paris ........ 47«.^ St. Peteribui, . . . . , ^'^ Valuten. ^z «ucaten........ ^H«^' W-Francs-Stncke..... V^zs«»' Deutsche ReichsbanlnlttNl . » b»'^'^ß, Italie-üsche V«»t»«ten ... 44 l«. ",^ P«pler.»uzel . . . l i ^ ' V^«,