.^ 33. 1839 Matsches Vlntt. Donnerstag den G. Juni. Strom und Vach. ^^s wälzt ein Strom, in weitem Vett getragen. Sich dumpfig hin durch Verg und Thal und Land; Aus seiner Mitte starre Fellen ragen. Ihm wehrend kühn den Lauf jum McereSstr.nid. Doch eilt er fort, ihn z'eht ein mächtig Sehnen Zum fernen Ziel, dem er schon nah' sich dünkt, (3r stürzt sich wild mit freudig-bangem Dröhnen Hinab ins Meer, deß' Abgrund ihn verschlingt, (3s rinnt ein Vach gar einsam durch d:e Felder» Still, klar und mild durch's buschunttränzte Thal, Und immer tiefer fort in dunkle Wälder. Durch dichtes Laub sucht ihn der Sonnenstrahl; Da gähnt kein Abgrund, keine Woge schwellet, Die wild sich an der Felsenklippe bricht. Und wie deö Waldes Dunkel sich erhellet. Taucht sich im Vach ein feurig Sonnenlicht. Von seiner Thranenssuth befeuchtet ist die Weide. Ein duftig Wehn der Lüfte frohes Spiel; Die frische Wiese prangt im Vlumenkleide, Der Zephyr küßt die Wellen sanft und kühl. — Dem Strom nicht nach zieht ihn sein stetes Streben, Nicht hin zum Meer der Sehnsucht stille Gluth — (5in kurzeS, doch ein segenrcichcS Lcben, Es stirbt im Sand des Vacheö klare Flulh. — Adolph Vroda. Vaterländisches. Gesammelt und mitgetheilt vou I. L. XXIII. ^ Amona und ihre Erbauer. Ämona, von Nauportlls (Oberlaibach) 12000, von Hlulaliu aä nonum 12000 Schrille, von beiden ungefähr 2 deutsche Meilen entfernt, auf der Heerstraße gelegen, wo sie sich in jene nach Siscia, und in jene nach Petovium theilt, dicht an Italien, in Pananien, unter dem Noriko, im nämlichen Grade mit dem Vorgebirge Celius, ist unstreitig unser Lai- dach. Eine wahrscheinlichere Lage wird Niemand an? weisen. Die Übereinstimmung aller Itincrarien, die so vielen Denkmahle, Steinschriften, die den Namen Ämona ausdrücklich enthalten; die noch vorhandene, mit Wasen zwar schon ganz bedeckte, aber noch größ-lenlheils über die Oberflache empoistehende alle Mauer am commendischen Grunde, mit kennbarcn Spuren einst gewesener Thürme und Gräben, die eben den Terrain in einem Vierecke umschließt, wo beinahe alles, was wir an Denkmahlen haben, ausgegraben wurde; wo man römische Münzen so oft noch mit dem Pfluge hervorgrabl; wo man die Ruinen des ncplunischcn Tempels, und das Mausoläum entdeckte, ganze Gewölbe, Kanäle, Urnen von verschiedenen Gestallen, zur Haushaltung und zum Kriege gehörige Werkzeuge aliffand; wo man endlich den römischen Wassergang noch sieht, dieß alles, und die sich selbst unter dem Volke erhaltende Tradition sind wahrlich Beweise, denen wohl der unentschlossenste Zweifler beistimmen kann. Aber nun zur Geschichte der Erbauung Ämona's selbst! Es war eine Zeit, als in der griechischen Erdkunde Italien am adriali-schcn und tuskischcn Meere das alleräußerste war. WaS westlicher lag, war lerra incngnilI. Die Un: Vollkommenheit ihrer Begriffe war noch mit dem Wahne verbunden, daß das schwarze Meer mit dem adrialischcn mittels der Donau in ununterbrochenem Zusammenhange stünde. AlS Äson in Thessalien herrschte, ging in Griechenland eine malte Sage von einem berühmten Eroberer und Seefahrer, der nach den Flüssen von einem Meere ins andere fuhr. Die Sage wurde von Priestern vonThebe aus Ägypten nach Griechenland gebracht ; zu Äa iu Kolchis wurde von dieser Neise eineKarle aufbewahrt. Auf dieser Karle stand ein Fluß ausgezeichnet, der sein Wasser in den Ocean schüttet, der, nachdem er eine Strecke durchläuft, an der Gränze Thrakiens und Skl)lhicns sich in zwei Arme theilt, und theils dem ionischen Meere, theils einen» 94 andern abgesonderten Meerbusen zueilt, der sich hinter dem sikulischen Meere näher gegen Griechenland herbreitet. Der Name des Flusscs war Ister. Wenn der Ister die Donau, der Ocean, der die Donau aufnimmt, daß schwarze Meer, der abgesonderte Bu-sen hinter dem sikulischen Meere das adriatische Meer ist, so ist der Seitenarm der Donau, auf dem der Eroberer diesem Meere zufuhr, die Save, die ihn mittels der Laibach bis auf die Nordseite der Alpen heraufführen konnte, deren Südseite das adriatische Seeufer ist. Näher kommt dem abriatisch«n Meere kein Strom, der in die Donau abflösse. Man entdeckt hier ohne Mühe das Mangelhafte der Sage, ohne das, was zu Grunde liegt, zu vermissen. So erzählte man zu IasonS Zeiten die Tradition. Dieser Grieche, ein Sohn Äsons aus Thessa-lien, ehedem Amonien genannt, fuhr einst mit seinem Hcldcn nach der Ostseite des schwarzen Mee» res hinüber, und beging an Ätas, Könige in Kol: chis, einen namhaften Raub. Was dieser Raub war, ist schwer auszumachen. Es mag auch seyn, daß es Medäa, die Tochter des Königs gewesen. Er kam mit dem Naube an die paphlagonische Küste. Als cr der Flucht wegen zu Rathe ging, trat einer aus seinen Gefährten, mit Namen Argos hervor, und erzählte die Sage von dem berühmten Seefahrer. Beweggrund genug, um Iasons Flucht zu bestimmen. Er folgte dem ausgewiesenen Wege aus dem schwar< zen Meere in den Ister, aus dem Ister in die Save, und aus der Save in die Laibach, die, wie Plinius glaubt, zum Andenken dieser Schifffahrt, NauportuS, der Schiffträger, genannt wurde. Allein hier erfuhr er das Mangelhafte der Sag« mit seinem eigenen Schaden. Anstatt des gehofften adriatischen Meeres stand die rauhe Gebirgskette vor ihm. Es war später Herbst. In dieser Verlegenheit, vor ihm die Alpen, hinter ihm, nebst der Beschwerlichkeit einer langwie-rigen Schifffahrt, die Furcht vor den Kolchiern, in einem unbekannten Lande, allenthalben von einem unsanften Klima und von der Jahreszeit verfolgt, suchte er Schutz wider so mancherlei Feinde in eige.-nen Hütten und Schanzen. Diese Hütten, den Embryo einer künftigen Stadt, die ihm den Winter hindurch sein Thessalien, sein Amonien war, nannte Iason Ämona. Den kommenden Frühling ließ Iason sein Schiff liber die Alpen hin nach der adriatischen See bringen. Sozomen g!aubt, mit Hilfe der Einwohner. Es läßt sich auch eine so mühsame Unternehmung ohn« Emwohner nicht dcnken. Man nehme aber, um alle Wahrscheinlichkeit zu retten, auch diesen Zusatz hinweg, und lasse den Iason am adriatischen Meerufer ein neues Schiff bauen. Dieß war also der berühmte Argonautcnzua., ungefähr 1260 Jahre vor Christi Geburt, und dieß der Ursprung Ämona's. Thränen. Wenn der Freude milder Segen Sich in Thränenquell ergießt» Ist'S ein sanfter Saatenregen/ Der nur segnend überfließt. — Doch hat rauh der Schmerz m:d Wahn Diese Quelle aufgethan, — Dann stürzt Hagel tosend nieder, — Und manch' Haupt — hebt sich nicht wieder. Jean Laurent. Über Krankenpflege durch Barmherzige Schwestern. Armuth und Krankheit sind jene Übel. un^r deren Drucke viele unserer Milbrüder seufzen, ja, s,e sind es, die am gewöhnlichsten und unter den mannigfaltigsten Formen vorkommen. Es ist daher dc-ren Linderung dem Glücklicheren vorzugsweise zur besonderen Pflicht gemacht, weil ihm die Mittel zu deren Abhilfe mehr oder minder zu Gebothe stehen, oder sich bereits in ,seiner Gewalt befinden. Nicht zwecklos, sondern mit weiser Absicht wurde das Ge^ fühl des Mitleids gegen Unglückliche in das mensch: liche Herz gelegt, und unzählbar sind nebstbei die Scvriflstellen, in denen durch Wort und Beispiel oic Nächstenliebe anempfohlen wicd. Man kann sich da-her der Erfüllung jenes zweiten Gebothes, welches dem ersten gleich ist, ohne Verläugnung der Würde als Mensch und Christ nicht entziehen. Der Beistand und die Hilfe, die einem Kranken, und insbe.-sondere einem armen Kranken geleistet wird, ist daher jedenfalls ein pflichtmäßiges, aber auch ein verdienstliches Werk, und muß um so mehr dankbar gewürdiget werden, je edler der Beweggrund ist, welcher die so wünschenswerthe Hilfsleistung hervorruft. Weil es nun bei Ausübung der Heilkunde überhaupt als eine sattsam erprobte Wahrheit befunden wurde, daß nebst der ärztlichen Behandlung eine zweckmäßige Krankenpflege das wesentlichste Erfordcc.-niß ist, wodurch ein glücklicher Erfolg bedingt wird, und daß, je mehr hiedei Sanftmuth und Geduld, Zartgefühl, Theilnahme und Sorgfalt, Ausdauer und Hingedung vorwalten, sich auch die Leiden nicht nur des Genesenden, sondern selbst auch des hoffnungslos darnieder liegenden Kranken vermindern, oder 95 ihm wenigstens erträglicher werden; so ist die erwähnte Krankenflcge allerdings ein Gegenstand der vollen Beachtung würdig, und verdient mit Vorliebe und Herzlichkeit einer näheren Berathung und Prüfung unterzogen zu werden, zumal, da wohl Niemand behaupten wird, daß die dermal bestehenden Anstalten dem immer wachsenden Bedürfnisse genügen, oder daß man hierin keiner mlhreren Aushilfe benöthige. Was andere Staaten schon in den Vorjahren als nützlich und zweckmäßig anerkannt und eingeführt haben, und was die Nachbarprovinzen ins Leben zu rufen bemüht sind, kann wohl hierorts ohne An« waßung einer superklugen Weisheit nicht als zweckwidrig oder entbehrlich hintangewiesen werden. Mag immerhin Manches oder auch Alles gut seyn, so ist cs doch erlaubt, demselben daS Bessere beizufügen. Nach dem Ausspruche der berühmtesten Arzte, und durch Erfahrung bestätiget, ist das weibliche Geschlecht mehr als das männliche zur Krankenpflege geeignet, und unter dem ersteren ist jene die vor. züglichere, welche hiebei mehr durch Uneigennützigkeit und Gehorsam, durch Unverdrossenheit, Wohlwollen und durch Religiosität geleitet, das mühsame Geschäft fortwährend und mit eigener Aufopferung übet. Der Krankendienst ist schwer, bei längerer Dauer ermüdend, gewöhnlich widerlich, oft eckclhaft, und nicht selten durch Ansteckung lebensgefährlich. Die Anforderungen an eine gedungene Wärterinn aus der untersten Volksclasse, und ohne aller Erziehung müssen daher sehr herabgestimmt werden, weil sie sich nur dann diesem Geschäfte widmet, wenn es ihr an Aussicht auf ein besseres Unterkommen gebricht. Der bedungene Lohn ist der Maßstab ihrer Verwendung. Gehorsam wild nur so weit geübet, als die Aufsicht reicht, und Theilnahme an den Leiden des Kranken ist ihr fremd. Praktische Kenntnisse vermag sie sich nicht anzueignen, weil sie sich der Krankenpflege nicht dauernd unterzieht, und von einer moralischen Ein.-Wirkung auf die Gemüthsstimmung des Kranken, um dessen Lebensansichten zu berichtigen, oder um ihn für das Eine Nothwendige empfänglich zu machen, kann keine Rede seyn. Eine ganz andere Bcwandlniß hat es dagegen mit jenen frommen Jungfrauen, welche in der Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern als Pste« gerinnen der Armen und Kranken herangebildet werden. Diese widmen sich dem übernommenen Dienste, von jener himmlischen Liebe beseelt, die für die Un: glücklichen so wesentlich, der Religion allein möglich, und außer ihr für keinen Preis zu haben ist. Nur diese vermögen es, das Best,, nämlich sich selbst, als Opfer zu dringen, nur diese setzen das eigene Leben ein, um jeneS ihrer Ncbenmenschen zu erhallen. (FlN'ts.,'!un>g fclat.) Feuilleton. (Friedrich der Große und Dr. Gall.) Es war Hofdall in Potsdam; der ganze preußische Hof hatte sich hier versammelt, und paradirte vor Friedrich dem Großen. Aber unter allen diesen gestickten Kragen und Epauletts zog ein einziger Mann des Königs Blicke auf sich, und fesselte seine volle Aufmerksamkeit; es war ein schlanker Mann mit originellem Kopfe. Friedrich kannte ihn nicht, und ließ den Pallast. Marschall rufen. „Herr Herzog! wer ist jener Mann im schwarzen Fracke, welcher sich dort in der Fenstcrverliefung mit Unserm gelehrten Kanzler unterhält?« — ..Es ist ein berühmter Arzt, Sir, Dr. Gall." — »Gall!... So will ich selbst eine Probe machen, ob es keine Uebertreibung ist, was man von ihm rühmt. Ueberbringen Sie ihm in meinem Namen die Einladung, morgen mit an Unserer Tafel zu speisen.» — Den folgenden Tag saß der Doctor in Gesellschaft von einem Dutzend mit Orden und Ehren» zeichen geschmückter Personen, aber von verdächtigem Aussehen, an des Hönigsglänzender Tafel. »Doctor!« begann Friedrich am Schlüsse dcs Mahles, «haben Sie die Güte, lmd sagen Sie mir die Neigungen aller dieser Herren nach dem Systeme Ihrer Schädellehre." Gall erhob sich, denn die Bitte eines Königs ist ein Befehl, und sing an, seinen Nachbarn zu befühlen, einen hochgewachsenen, sonnverbrannten Krieger, den man als General litulirte. Der Doctor schien verlegen. «Sprechen Sie essen," fügte der König hinzu. „Se. Excellenz müssen ein Iugdliebhaber und Freund von geräuschvollen Vergnügungen sepn... Hauptsächlich müssen Sie ein Schlachtfeld lieben. Ihre Neigungen zeigen sich als ungemein kriegerisch an, das Tempera-ment ist sehr sanguinisch." — Der König lächelte. Der Doctor befühlte einen Andern von der Gesellschaft, einen jungen Mann mit lebhaftem Auge, und von verwegenem Aussehen. „Mein Herr," fuhr Gall ein wenig außer Fassung fort.« »Sie müssen sich in gymnastischen Uebungen auszeichnen, sie müssen ein großer Schncllläufer seyn, überhaupt verrathen Sie in allen Uebungen dcs Körpers die fertigste Gewandtheit.« — „Genug, Herr Doctor,« siel der König ein, »ich sehe, daß man die Trefflichkeit Ihres Systems nicht üb«r-lricben hat, und will nun offen sagen, was Sie aus Höflichkeit nur errathen ließen. Der Herr General ist ein zu den Kellen verurlheiller Mörder, und Ihr Nachbar zur Rechten ist der erste Gauner von ganz Preußen." Nach dieser Erklärung schlug Friedrich dreimal auf den Tisch, und auf dieses Signal drangen von allen Seiten Garden in den Saal. — „Bringt diese Herren in ihre Kerker zurück." Dann sich zu dem erstaunten Doclor wendend, sagte er: „Es war eine Probe, Sie haben in Gesellschaft der ersten Banditen meines Königreichs gespeikt ... Tuichsuchln 96 Sie Ihre Taschen!... Gall gehorcht, man halte ihm sein Taschenbuch, seine Vors? und seine Tabatiere entwendet. Am folgenden Tag erhielt er die Gegen-. stände wieder zurück, und der König hatle eine mit Diamanten gezierte Tabatiere von großem Werthe hinzugefügt. Verzeichniß der für das Jahr 1838/39 eingegangenen Museums-Beiträge. (Fortsetzung.) Nr. 85. Von ?. IV dem Hrn. Otto Grafen Barbo v. Wachsenstein zu Kroisenbach und Watzen' berg, 52 Stücke Silbermünzen und 9 Stücke in Kupfer, Zinn und Messing, als: 1 Dicklhaler pr. l, fl., Tyrol, Erzherzog Leopold, ohne Iahrzahl ^ 1652); — 2 Scudi, InnlK^ni'lus XI., 168^, — und In-. N0a«lniu5 XII., 1692; — 1 Halbscudo Pius VI. !l7i?6, von schlechtem Silber in damaliger trauriger Zeit; — 1 Thaler, Bislhum Olmütz, Wolfgang Cardinal-Priester Graf Schrattenbach, 1725; — 1 dto. Erzbisthum Salzburg , Max Gandolf Graf Küen-durg, I67U; — 1 Halbthaler, Bisthum Eichstadt, Johann Anton III. Freiherr v, Zehmann, 1785; — t dto Erzbisthum Salzburg, Sigmund Graf Schrattendach, 1766 (im Appel nicht verzeichnet); — 1 Thaler, eyungarn. Kaiser Rudolph II., 1602; — 1 dlo. dco. KaiserMalhias II., I6l2; — ldto.Tyrol, Kaiser Rudolph II., 16l0; — 1 dto. dto. Erzherzog Leopold 1622; — 1 Rubel Czar Peter des Großen, 1708; — 1 Thaler, Ehur -Bayern, Maximilian, 1627 ; — i dto. Ludwig I., König von Bayern, Denkmahl zu Oberwiltelsbach, 182'^ — 1 dto. Chur - Sachsen, Interrezjnalstück, Friedrich August. letzter Neichsvicar, 1792; — 1 dto. Sachsen-Weimar, Herzog Johann Wilhelm, 1572; — 1 Haldlhaler. Sachsen Meiningen, Herzog Bernhard, 1689; — 1 Thaler, Franz, Rcichs-fürst v. Lichtenstein, Herzog von Troppau undIagern-dorf. 1778; — 1 dto Neuß-Schlcitz, Heinrich XII., 1762; — 1 Mailander Scudo, Kaiser Joseph II., 1785; — 1 toscanische Piastra, Großherzog Ferdinand II., 1628, im Reuerse 162Ö; — 1 Sechslivrcstück der franzos. Republik vom Jahre II; vom Schweizer Canton Bern umgepräget zu einem Neuthlr pr. ^i0 Batzen; — 1 Thaler. Reichsstadt St. Gallen in der Schweiz, 1620, — und i dto. Reichsstadt Kaufbeuern unter Kaiser Carl V., 15^2.— Ferner an kleineren Silbermünzen: 1 ?apow (ülcmenä X. LaLiIn^c: I_<2toi-an. ^>c)55c55io, 1758; — 2 Halb-kauli: <Ülll-M!^>8 XII. 1729, und 8ec1« Vacant« 17^0; — 1 Silberkreuzer, Visth. Olmütz, 1705; — 1 Viertellhaler, Bistkum Passau, Raimund Ferd. Graf Na-batta, 1717; — 1 Klippe '^THIr., Salzburg 1626; — 1 Silberkreuzer, Salzburg 1667; — 1 einseitiger Silberpfennig, Salzburg, Matthäus Lange von Wellenburg, 1521; — 1 Silberkreuzer, Hungarn, Mathias Corvinus, -j- 1^90; — 1 dto. dto. Ferdinand I. 1528; — 1 Drei-Groschenstück, Königreich Preußen, 1780; — I Landmünz Groschen, Würtembera 1800 ; 1 Vracteat, Graf v. Wcsterburg; — i Vier-Marien' groschenstück des Simon August Grafen v. Lippe, 1766 j — 1 Fünfzehner, Nassau-Dillendurg. 1636; — 1 Zwanziger. Johann Fürst Schwarzenberg, 17 82; — 1 Zehner, Canton Zurch, 1752; — 1 Zwanziger. Reichsstadt Regensburg, ohne Iahrzahl. unter Kaiser Franz I.; — 1 vieci (^uaii-ini, Toscana. Groß' herzog Peter Leopold, 1778; — 2 (^,,-Iil,!, Sicilic:,, 175'^ und l79'l: — 2 türkische Miinzen neuerer Zeit; — und 2 Stücke im Zwanziger. Wcrtke. Medaillen auf die Krönung Kaiser Carl VI. zu Frankfurt, 171 l ; — auf die Vermählung des Erzherzogs , nachmaligen Kaiser Ioftph II., mit der Prinzessinn Ilabella von Parma, ,760, — und auf die des Erzherzogs, nach-herigen Kaiser Franz II., mit der Prinzessinn Elisabeth von Würiemberg, 1788; alle drei erhalten wie neu. — Dann inKupfer: 1 Halb-Vaiocco, Clemens Xl., im ^, 5. I>aulu5; — 1 hungarische poltura, hohl, zur Verwahrung eines Kremnitzers, sogenannte Marien - Theresien'Spielmark; — 1 russischer Kopck, Elisabeth, 1761; — 1 Lols. Ludwig XVI.. 1785; — 1 doppelter ^lar2vocN cl« ?lal,2 , Span., Philipp III., im ^/<^. das goldene Vließ; — 1 Venetianer Soldi, M. ^U5lil,!3lii., (1632— 1688), — und die Medaille auf den Arzt und Professor Vaglivus zu Rom, 170^. — Endlich in Zinn und Messing: die Medaille auf die Rückeroberung der Stadt Frankfurt am Main, 1792, — und 2 messingene Svielpfennige. Dcr Hr. Graf hat von scincr Münzsammlung jedcs Stück für das Muftum lxstimmt, wclchcs als ein solches befunden wcrdcn sollte, das im Museum noch nicht vorhanden wäre. Die vor» beschriebcncn Mänzen aus jencrSam m-lung sind nun, mit der einzigen Auönahme. des D'ckchalcrs, nur solche Stücke, wovon das Museum bisher noch kein Exemplar besaß. Aber gerade dieser Dickthaler erschien dclll Museum als Doublette darum s
Doch hab' ich nur den Einen; In meinem g'-oßen Kupf Verberg' ich meine Klei,,":, ; Mein Kind ist auch der Schlaf. Doch müßt ihr ja nicht meinen, > Ich sey w ihn u-rliebt: Ich selbst — ich habe keinen. Auflösung dcs Räthsels aus dem IUyr.Blatte Nr. 22-Windbeutel. Verleger: Dgnaz Alo^s Gvler v. Aleinmaur.