Mier Zeitung •sfftCt»! WöchoUich |W«lM»l: IWMlttH SB» iMBtll («81. ws?s? na atsrssiÄ^ ÄSTÄBTS Nnmmer 10 I Donnerstag, de» 2. Februar tS28. | 53. Jahrgang Si tacuisses . . . Wii bekauni, h»t da» i» Ctlli erlcheinende ■MftheiMnationalc Blatt , Nova Doba" zu den Schntfordnunze» der Wenden «ad Pole» i» Dmtschland ewm Kommentar geschrieben, der bet de, , Minder heitsföhrern^ der .Lulturw«hr" einen »ablöse» Wataosbroch au«gelöst hat. Wir find ge« recht gang, um das Verdienst, de» Herren der „Änltarwehr* einen so durchgreifende» Strich quer icher ihre Rechnung gemacht zu haben, nicht selber i» Anspruch zu nehme», sonder» e« in volle» Miß »afcter .Rova Doba" znzuschreibe», »elche «it jener wackeren, der hiesige» ltirchlnnnperspekttv« an->e»esst»ev «ückfichi«lofigkeit die tn Jugojlawien be-zßglich solcher Schulfordernnge» bestehe»k« Meinung -nf»eckle. Sie war sich ihre« Verdi erste« auch bald drwvßt nnd, »an möcht« sagen, mit stolzer Bescheidenheit ließ sie stamm die plötzliche und eiv> aalige Berühmtheit über sich ergehen, die von allen Seite» her, »a« Deutschland und Oesterreich, an« Pole» uud Böhme», l» ihr schmal««, keifende« Da-fehl eingebrochen war. Fast zwei Monate schwieg sie. Erst jetzt, wo e« an den Tag kam, wie änßerst mt,d»g«v«I uusere „Aktion" gevese» war und wie schmerzlich der tiesgesAHUe Standpunkt der „Nova Dcbi1 für die slavischen verwandte» ist, kommt ste «nieder zu Wort und beteiligt sich a» de» Watau«. buch, der sich in der „ftnlliittocht* gegen tn« richtet, die wir daran Schuld find, daß a» der H»d der slawische» Schulforderuugeu i» Deutschland von »serer «Nova Doba' wahrheit«gemüß festgestellt n»rde, wie mau tn de» slawischen Staate» solche Ziirderuogkn traktiere» würde. «ir find der «»ficht, daß es, objektiv betrachte», sehr weise gewefe» wäre, wen» unsere «ollegio ihr Sch>eigeu über diese» Punkt noch weiter bewahrt Hütte. Wahre« Verdienst waudtlt »ich« au die Sonn«, wenn e« alt« u»d neu« Butter am Kopf hat. Wir huben nnsere Meinung über deu »n«brvch der „Rultnrwehr", welche, wie da« immer so ist, die öde Schwäch« ihrer Argumente durch grobe Be. jchimpfunge» auszuwerten versuch«, bereit« am PhytVmus. Sine Betrachtung von Srna Kovai, Cilli. Ave«, wo« in meinem Leben Bedeutung hat und je hatte. m»ßte wevigstev« einen Schimmer von Rty hmuS in M b«6«n »a sein, stch treiben »u lassen. So verschieden die Menschen find, so vei schiede» And ihre B.büifiiff1, und die ganje Oial nvseie« Dasein« besteh« darin, daß e« nn« so schwer gemacht Wird, unseren RtyihwuS ,a finden und ihn »« l.ben. Viaochmal aber begegnet unS ein Menlch, der föewlich fll&t vor lnverem Glück, von welchem Strahlen der Este au?g hcn, die nutetirgt und unaufholiiam an> ziehen. Welche Wohltat aLein da« bloß: Bv'Handen'ein, die Nih« eine« solchen welen«! Ich glaube, daß diese Harmonie nur davon auegcht, daß dieser Mensch seine» «ornlaz geäußert, so daß iu einem die mcistbe-telligt« ,,Ncva Doba' unsere Stellungnahme zu dieser Sache zur Seontni« nehme» konnte. Wenn mir im Nr hang an de» Leitartikel der „Rooa Doba" vom Sa»«tag noch einmal aus diese« «iqnicklich« Thema zurückkommen, so geschuht e«, weil an« eine nochmalige vergleichuug der wichtigste» Momente der >»g»l«ge»heit ersprießlich für diese eigenartige Belivchtnvg te« MinderhettevProblem« erscheint. Iu deu solgendeu Abiitzm find die tragenden Stell«» der Sache wiederum festgelegt. In« de» Schulforderuuge» der .«ultvrwehr-: Für mindester« 24 schulpflichtige Kinder eine staatlich« Minderheit«schule. gür mindestin« 10 Kinder eine besondere M i» de r« he»t«klasse. Für 5 schulpfl'chtig« Kinder eine Minder heitt klafseua bt eilung. Für diese staatliche» Schuleinrichtungen komme» nicht bloß Seginde» in Bttrocht, wo die Miude,heit«bivölKrong antochlhoa ist, fonderu alle Orte, wo über. Haupt Miuderh»it«a»gehörig« lebe», z. B. i» Berlin, Hanurver, Hamburg, im «hein-land, i» Wistsalen, wo aber ihre Zahl z» klein ist, müsse» mehrere Schulge-meiudeu zusammengezogen werden. Die tts'tzlH ane,kannten Privat schule» solleu bezüglich staatlicher Förderung und Unterstützung nicht schlechter gestillt fei» al« die öffentliche» Schale». Die Behörde» solleu darüber hinan« dem Mi»derheit«schulw»fe» aber »och de so ädere materielle Hilfe zuteil werde» lafse». Die private» Sprachkorse stud i» jeder Htnficht vom Staat wirtschaftlich zu fördern; e« müssen ihue» die geeignete» Schulränme gebührenfrei zur ver» süguug stehen; die ftiader, welche de» Sprachkur« besnche», her i» der Zeit de« obligat«» Schul-unterricht«, vormittag«, stattzufi,de» hat. müßen in gleicher Stundenzahl vom pflchtmäßige» Schul-»nierricht befreit sein. Di« Lehrer gehör«» drr Minderheit «naiiou an. Für ihre »ul-bildung hat der Staat sofort zu sorgen. D a Maugel au Lehrern herrscht, müssen au«lä»dische au« dem Mutterland inneren Rhy hmu« mit dem der Wett in Einklang ,u bringen verstaub. Dazu gehört viel Geduld, ei» seine« Ohr nnd ein went« StUle vm ur>«, damit «tr horchen kdvnev, unseren Rtylhmn« ohoichen. Wir alle kennen da« Entzücken, da« an« durchströmt, wenn un« ein Mensch begegnet, ber gleicher Art ist, wenigste»« leilweile, der unsere Sprache spricht, ich meine naiüilich die Art der Sprache, der un« ver» steht. Unsere Freude ist groß, wenn wir denken, daß wir nun den Freund getroffen hab-n, der Schritt zu halten gewillt ist und gerne im selben Tewpv, Mit de,selben Leichtigkeit nnd Geschwindigkeit durch diese« Leben »u eilen im Stande ist wie wir. Meist täuschen wir un«. Irgendwo wt d er ficher versagen: sei eS von tu der Leichtigkeit, Geschwindigkeit, im Teupo oder iu der Slbße der Schritte, denn richt« ist so schwer, al« stch anzvpcssen. Darnm ist Lieb« so telien von larger Dauer, weil ste an einem dieser Dinge sicher scheitert, scheitern wuß. Ist ste e« aber, so tst die« ein Prodnk« langwierigen «awpft« mit stch selbst un» mit dem P iriver. Dort iro wir die gemeinwme Saike über untere eigene armselige kleine Pc,son zu h'bu»q durch an«lündisch« Lehrer Slhylhmu«, getchastm sür ,wei, für eben die beide», die darum gelitten und gekSwpst habe». II« mnß ei» neuer Stty'bmu« gefunden werdeo, » na jöxi mit« einander gehen wollen, denn keiner kann seinen »erlassen, um in den de« andern über>ugehen, ohne daß er furcht-bauu Schaden leiden wüßte. E» wird kein Gesetz der Natur — „(Bolle« Gesu Z-it gmuft: »Nehmt euch doch um Sötte« Wi en Mühe und Z-tt und lernt ench selbst kennen. Eure tiefen Wünsche ftnd stet« berechn»,! ur.d werden euch eiffiUt, wenn ihr stark genug »u uvulchen säbig seid. Z r'pliilert ench nicht! Eilanscht euren Rty'hmu«, lebt unbeirrt danach, trotz d,w der anderen. Habt doch Gdvld mit ihm, laut ist er nicht und 'chieil richt aufdringlich vm sew Recht. StiLe muß teil, um euch, dann hö>t ihr ihn schlagen, gletchmätztg, Uji.' Seite L •i deutschen L.hranstalteu iolaftcn verton, da« versteht jeder «it Au«nah«e der deutsche» verbissenen. So etwa« ka»» auch ket» Staat der Welt »»lnffe». Et ist verstä»d» lich» da« das Forderungen find, über die eine ernste Ditzku'fioa nicht einmal notwendig ist ... . »Nova Dobn", Z8. Jänner: Ualere O-fsent« lichkeit erinnert sich noch, daß die hiesige .T llier Leitung" ansang« Dezember eine» Artikel „Wir sordern' veröffentlicht ha«, in »elche« ein umsang-reiche« und skr dieZchl de« untetsteirischrn Deutsch-tum« bei weilt» übertriebene! Schulprozraw« angeführt wird ... Sie wollte da«it die slowenische Pceff? bioßZnft E « locken, ttotzdem sie wußte, da» die veröffentlichten Schnlsorderungen da« ernste Kal. turprogramm einer großen nationalen Minder» heit «präleritieren^ .... Die.Kultnrwehr^ sagt dann, daß die Deutsche« iu »loweuien allein 14 voll«schnlen, 3 Bürgerschnle» nnd verschiedene Gtzmnasialllasse» besig-n, während die Laufitzer Serbe» in Dmtschlnnd üderhanp: keine Schilen habe».-) Die „Knlturwehr^ ver» nrte.lt zoar unsere Ablehnung, weil ihr die Verhältnisse nicht bekauut sei» wer-den, objwac sie scho« selbst im gleichen Artikel un. willkürlich die reine Wahrheit gett offen hat: Un» feren Dentschen fehlt jeder moralische Ernst und gnte Wille für di« Lösung ihres Kulturprogramm«. Ihnen al« einer »ohlfituierten Handel«-. Gewerbe» n»d I,dnst e?en» schichte handelt «t sich nicht darnm. ihre Kinder dem Deutschtum zu «halten, weil sie die« ohaedie« leicht tun können, sondern darum, ihre A»g stellten zu verdeutschen und künstlich deutsche Sprachinseln auch noch weiter in unserem Linde zu errichte».^ ') Man wird nicht übersehen, daß stch «di« silr da» d t u t f 4 c Statten charakteristische Präpotenz der Auf. geblasenen" in ein „erniteS Kulturprogramm" »erwandelt bat, als die „!J?ooa Doda" draus ta«, daß et sich nicht um deutsche Schulsor»erungen in eine» > l a> wischen Staate, sondern um slawische Schul-fordernngen in eine« deutschen Staate handelt. Der Zweck uusere« .Betrugsmanöv-r«" ging ja daraus hiu< au-3, eine Ausdeckung d eser Heuchelei uns Un-aofricht igteit in der Behandlung de» Mmdnheiten Problems, die am meisten der slawischen Minselheit in Italien Schaden zu bringen geeignet ist, zu ,prooojieren". Dies noch einmal in besonder» krasser Nebeneinander-ftellung aujiujeigen. ist der Zweck unserer heutigen Wieder-holungen. 1 Wie man sieht, druckt unsere „Wooa Doba' die Behauptung der ^Kuliarwehr", dah es in Slowenien deutsche Burgerschulen und deutsch.' Gymnasien gibt, wohl-gestlliz nach, ohne zu dementieren. Bon der ..Kul'ur-wehr", welcher in der Betämpsuag unserer Minderheit O s l j e I als Hauptstadt von Slowenien dienen mufc, kann man ichließlich. be, aller Würdigung der ab,',Etlichen Tendeni ihrer Lügenstaiistiten. nicht verlangen, daß sie aus eigenem weih, wie ti mit unserem Schul vesen beschaff.-a ist. Unsere „Nova Doba" aber sollte doch wohl ro ssen, bah di« 3 deutschen Bürgerschulen und die deutschen «Gymnasi il-züge" in Slowenien blanker Unsinn sind! Wahrscheinlich ist eine solche Darstellung der „moralische Ernst-, der dies« Herrschaften so schön vereinigt! Man muß bei diesem Anspruch längere Zeit ver-weilen, um zu ersassen, welch zynische Bosheit sich in dieser Auiiassung de« Minderhkitenichulwesen« breit macht. Denn «s ist doch allgemein belannt. daß. selb't wenn unsere „wohlsuuiericn" Deutschen in der materiellen Lag« wären, in allen Orten aus eigene» Mitteln für die deutsch« Schulbildung ihrer Kinder zu sorgen, deutsche Privat-schulen, ja sogar deutsche Kindergärten nicht dcwiiligt werden. Da es ganz ausgeschlossen ist, daß überall sür je S Kinder ein eigener Lehrer gehalten werden könnte, haben einige Leute versucht, ihre Kinder bei Verwandten in Oesterreich unterzubringen, um sie dort in die Schule geden zu lassen. Sie wurden mit Gelditrasen belegt, so daß sie von ihrer Absicht naiürlih Abstand nehmen mußten Wie .leicht" es d.-n hiesige» Deutsche* gemacht wird, aus Vrund ihrer „Wohls,tuiertheit" ihre Kinder deutsch zu erziehen, geht wohl am charakteristischesten ant den diversen «erorvnungcn yervor, in welchen deut-schen Schülern und Hochschülern (z. B. in Gvttschee) die A iSreise in« Ausland zum Zweck des Besuche« deutscher Annalten verboten wurde, und zwar bezogen sich die Verordnungen ausdrücklich nur aus deutsches düler, während slawischen Lernbeflisienen bezüglich de« Besuches deuncher Anstalten jelbstoerständlich teil H-nderni« in den Weg gelegt wurde. Die Sache nun so zu drehen, al« ob nnS an der Durchführung unsere« Kulturprogramm! nicht« gelegen wäre, dazu gehört wohl jene UnoerschZmtheit. m,t der «an na« hierzulande unsere zahlreiben K Ulurbauten weggenommen hat, darunter da« „Deutsche Hau«- in CiUi, unter dem Borwand, daß hinsort slowenische vereine als „Eigentümer" die gleich« Kuli runde», besorgen würden! Wenn uns ai der Durchjührung unserrS Kulturprogramm« ohnedie« nicht« liegt, warum ist I man dann hierzulande so ungeschickt, daß man un« nicht einmal die Errich lung eine« Kindergarten« auf unsere Rosten bewilligen CiKtec Zeituug will? Ware e« nicht höchst klug, uns durch die S e -Währung unsere« Kulturprogramms die politische" Rechnung zu durchkreuzen nnd so ans billige Weise ein glänzende« Beispiel sür alle Welt zu geben, gleichzeitig aber eine «oraii'ch > Position Iiatien gegenüber z« beziehen, die unüberwindlich »See? Was alles vom Patriotismus erwartet wird. Dem Antrag de« Abgeordneten Dr. durch H-rabsktznnq der B:amtentenerung«znlagen di« znr D ckang de« Bndgeldestzit« nötigen Eriparnisst zu erziele», kau« tut gauz »»gewöhnlicher G ad von U v rsrvrenhtit »ich! abgesprochen werde«. Die S tt» iäaschnng, die er in de» direkt beteiligte» Kreisen hervorruft, wirkt wie der Rand de> Strohhalme«, an de» sich ein Ertrinkender klammert. An tnefe» Eindruck Ändert auch der »it de» Autrag verbundene App!ll an tat Pttrioli»mn« der in Ausficht g«. nommenen Opfer nich «. I» Gegenteil, der «pp ll ethöjt nur dn« Zy ttsche a» der Ztmutung. Min mnß sich an de» Kopf greifen nnd frage», wieso efl nur möglich war, daß ein solcher E uschluß zu? tt ist gelangen konnte, wo doch schon aller Welt, auch außerhalb der Grenzen de« Scaatetz, da« Elend bekannt ist, «it dem dte Beamtenschaft im Reiche der Gerben, Kroaten und Slo»«nen zu kämpfen h,t? Min muß stch fragen, ob denn da« alle« einem Abgeordnete» unbekannt sein kann und welche Vorstellungen tz von dem Begriff - Pttrio ti«»u« hat? Batrwlitmu« .ist ,wk eine Pfl ch', aber auch da« viterland hat Pflichten ganz oesouder« gegen di« Measchen, die eS otrefie in feine Dienste stell«. Wa» wiirde zum Vctspiel der Sozialmioister von e,ne» Uiternevmer sage», der, infolge leichtstan,gee Wirtschaft in «Hulden gerate», stch durch erzwangeae Versorgnng»abtüczu»g?« bei feioer Arbeiterschaft restauriere» oder schidlo« halte» würde? Einem solcheu U'ternehmea würde er seine Uitecsti?tzing oder Förderung zw!>s:llo« versage». Da« Mindeste, wo« maa vo» Staat« al« Arbeittgeder erwarten mnß, ist ein« solche Eailohnnng für seine Diener, daß ste leben fdtnen. Wo aber diese Förderung versagt, da kann e« auch keinen Pltcioti«»a« geben. ES ist nicht pitrwusch w:mn der veamte ge> »vangen wird, dnrch anrüchige Nib?n?er>ienste seineu L:benSnut«rh,lt zu sichern. D:e E war taug aber, daß der Beamte ao« Patrio'lSmn« sich zum Hanger, künstler an«b>lden sollte, wirkt geradezu gro:e«t, ginz besonder«, wen» diese Forderung von ei«er G:ite ausgeht, die dem Kal'u« dieser Ka«st kein verstäub-ut« entgegenbringt Man virgletche nnr die Au«-grben für die Zmtralverwaltung «it jenen de« J«nenmwisterlumt». 43i« ist bei nnt ü^»rhaup' Pitrio>i««aS? It der P ax « ist der veg'iff rech maanigfaliig. J^-a fall« ist seine lndioisuelle Aassassu»g viel gelaufiger alt jene ideale, alldem-ine. Auch der Abgeordaeie un» Aatragsteller ist tu dieser Beziehung ein I«di-vidnalist. Wenn «au unter Pitrwli«ma« uedft der Lieb« znr heimatliche» Scholle auch.die Liede zttm Gtaa>«, zu seinen Einrichtnage» »ad d»zt die B:-reilwilligkeit rechne*, tat I lteress: diese« Klaite« zu leben und zu sterben, da«n stio die P ttrioten bet un« sehr dü»n gesüt, zamil die Volksvertretung a>« Ganze« i» Dingen de« PztriotiSma« nicht da« beste ö-ssp>-l gibt. Bei ml ist noch alle« janz und unan«gereift, ■ach dee vegnff P itrioti«mn«. D»« beweist auch Dr. S-eerov. Während er die Knust zn Hangern sitr p ikrwlifch hält, gibt e« recht viele unter seinen Kollege», di«.»icht nur sich, sondern auch ihr« iiu kanten vor einer solche» Knr zu sch?tzen Inchea. E» wird mich« schwer fallen zu entscheiden, »as welcher G-ite der p-aktischere und erfolgversprechendere P». tcivli«mnl liegt. A. L. Politische «anisch*». Julauö. Pie Aoravsch'ä,e der slow-visSea A^Vtetsversammcaage» geurhmtgt. Der Finnnzminister hrt die viranschläg: der v >rw »U»»g«gebiete Liidach »ad Mtrbnrg gründ» iätzlich genehmigt. D>« U»lage für die an den S-aat (E fenbahneo) geli-f-r-e Kohl« »nrde gest.iche»; ferner wurde die 200%'|t G ^«amlage aus sremde W-lne (VUmauae) aus 100*/, h'.rabgeseh!, also mit den heimischen Weinen ausgeglichen. $B»mic 10 Aas Steuergesetz ta erßer Lkfaa« angeaom«eu. Ant der Sitzung de« P«ln»ent« r»»S1. Ztmmr wurde da« neu« Staiergesetz mit tS« g«Ao, 72 Stimme» grundsätzlich angeno«»en. A»c etaer Spmltaag der de«okrattsche« Uartet? Gegenmärtig fiidet in v-ograd eine Stznag deß demokratische» Kl»b« statt, auf welcher über dte »agewlsse politische Lage endgültig entschiede» werden soll. Der Führer der Demokrat-» DavidovK wird über eine Resolution abstimme» lasten, i» welcher «i»e Ko»He»trai>onAregiernng gefordert »ad der Regierung Vuki^ev i da« M ß>r«»e» an»A»-sprochen werden soll. E« ist klar, daß der ntte Mann ein gefährliche« Spiel für deu B.-stand feiner Ptrtei spielt, den» eine gr»?e Zahl der AbgeorA-neten will, wie aa« den Reden ans der Sitzung hervorgeht, von einem Anschlnß an die bäuerlich-demokratische Koilition der Herren Pribiceuir »ad Rad 6 nicht« wissen. Währen» wir die» sch eide», ist die Entscheidung Noch nicht g'salle». Wie >»»er ste au«süllt, sür die E «heil der oe»olr«tisch» Partei scheint ste v:rhäugnt«osll werden zu wollm. Spricht sich die Mehrheit der abgeordneit» für Dav!te»!< nn«, so wird wahescheinlich Außeuwivistrr Martnk». v>6, dessen Taktik die grotzeu Erfolge der P«leidet den letzen Wchlen zaznlchre'ben itnd (61 Adgeorb-nett), m't einer beträchtlichen Gefolgschaft (sogar der opposttiouelle »Iatro- spricht vo, 2l «dgeord-neten) an« dem Klab aultreteu, bleibt Daotsov't in der Minderheit, so ist er entweder erledigt oder er maß «st seinen «»Hängern auf eigene Faust z» Pcidii-dc und Rad'.t nbsch»enken. Der ganze» unmögliche» Lage will aber, »hevor «» z» ihre« Starz kommt, die Regierung «It der Ausschreibung von Neuwahlen ein Ende b ereile n. JUttfenft. Ablehnung der deutschen Schulwünsche tn Dänemark. Wie die Korrespondenz G.-av:abvrst berichtet, ist de« vo sitzenden »e« d:»tscheu Schiloerein« in Dä-»«»ark am 2Z. JZuver l. I ein adleh nend er v-lcheid de« dänischen U,terricht«miNicher« ans dte Sha!wü»sche der dortige» deutschen Minderheit zu-gegaage». 6me neue italienische Zfrovokatto«. U tter dies.-? Ansschrift schreib: der L übacher „S'ooenbki N» od-: Sie min erfährt, wurde der Odergespaa be« v:rwaltang«gebiet« Split vr. Pe-too c zum Außenminister nach öeograd berufen wege» der neuen Kszz«»stoa, welche die ttnlteaische R»gier»»> für di« Italiener in Dalmatien verlangt. Die Z alle-n«r haben nämlich voa unserer Regierung gesocdat. daß si: die E öff,ang einer gkw.sten Zahl von Schule» de« v-reine« .L ga Ritionalt' in »en v'richiesene» dalmntinijcheu O.te» b-wilige u,d da« J'siitut sür oeroaist' Kinder .Nartiniß March- iu Split ab» trete. W.geu dieser «alieutschen Fordernngen ritzt stch ualürltch die dalma'iaisch: O ff ntltchkeit «r R cht auf. Allgemein ist man der Meinung, daß I atie» versuch:, möglichst viel zu erzvingen, da e» Kocderuugeu stellt, welche die Gefühl« der dal»n-«nischen Bevölkerung direkt beleidigen. Die Forderung der italienischen Regierung nach Eröff iuag von Natte-nischen Skaten bedeutet mit Rücksicht aus dte kleine Z tht der I alieuer tu den dalmattuifcheu O .ten ei« sc«che Provokation. Ans Stadt und Land. Prm» To«t»ta» ist schon Soldeck. L»ut v-ordnnng de« Kciegümtnister« ward« Pc»»> To«i«iav nl« Iafantertst in die 5. Kompanie M II. Batnillon« de« 6. Znsanterieregimenl« „Kiaitz al-xtuder I' eingeschrieben. G'n Regt«»»« de« Petuz»« To»i«l»». Der König hat «in«n Uka« nntersch ieven, «»titst welche« »N 30. Art»llerieregi«ent den Ruwe» »Kcali'v'c To«>«lav" erhielt. Lumpenbaa de« Citttt« Mänuargo-fnngnorrcinr«. H«t« Mutwoch. den t. Kevrnar» stno« i« Kmosnnle »e« Hotel« Stoderne, wie berei» «eh fach angezeigt, die einzige gtötere T inzoeran» ftaitung de« Eillier Mäiuergeiangviritne« >« heurtq« Fasching in For« «inet Lampeuballe« statt. D« tlbend verspricht sehr ulkig un» gemütlich zu werd««. Sicherlich werden sich all« die vielen Freunde de« Nn««e, 10 ftlltet Zelluvg Cdn t öctttnrt z»sa»»n,staden, n« de» Fasching de» MiolMfle» Tribut ja entricht«». «kalken, uaicmlich nlkiger IN, sied »atürlich hock erwünscht. D eS»l>I wnrden Einladungen au»zesch'ck'. Wer au» «ersehen trh» Emladuog bekommen hat, »öge stch ao de» Vorstand M vereine«. Herrn Gottfried «cad«. »ende». Zedeosallk sind alle Freunde de« Erwine« hazlich w>llko««en. Kamme,Konzert Wir machen nenerlich aas da» K»«»erkoaze« Hermann F ifch, Fa»y B andl unb H lde Falzer a« Snn»tag, de« 4. Februar, :« Kwofaale de« Hoelß Gköderne anfwnksa». Die Veranstaltung beginnt u» halb 9 Uhr und e» wird oiel«al» gebeten, nicht zu spät za ko»««n. Da» Iatereffe für diese Veca»stalt»ug ist begreiflicherweise groß. Sind doch He.manu Feisch und Fa^y Vraadl au»gezeichane Künstler, dte »och dazu den vo-zug haben, daß sie tn unsrer engste» Heiwat leben und wirke», daher jeder Föderu»g durch unser Publiku« doppelt würdig st«d. Di«ex,elle»te E-llistin, Fräulein Hilde Folger. gehört trotz >hr«r Jagend bereit» de« vorzüglichen Stelubauer Q tariert ta Wien an. Die Vortrag»ord„u?.g wird voa Richnd Siranß u»d Auto» Dwoeak beherrscht um tst bereii» besannt» gegeben, lliser Publikum bild: diese« Äo»zerte ,«it hochgespannten Erwartungen entgegen. Mo je sich kein Kaustfinuizer die bei un» Inder so seltene Ge» iegenh ii, etwa« Schöae» za hören, entgehen laste». Der Katteovoiv^kaus findet i» der Bachhandlung der Fan Flora LigerN ««er de» Müouergeianuoveretne» a» 4. Heb. nicht frei sei« wird, eist a« 12. F:druar u« 10 Uhr twr»lttag» ftat>finden. Metdun» de? Jnniltnqe der ly'durt« jabrgänge 1908, I90S uud ISIV D.r Stad!«a^istrat (tat verlamoart: I« Slave der ANike! 13, 14 und 166 der R-kruneruna«oorschris: und der Artikel 10 de« G:fetz » über die Emrichlang de» Heere» und der Manie in V:rbiuduug «it de« bezüglichen Erlaß d»» Ko«a»da»«en de» Miliär-kreist» in C HI, Zl. 86.781 vs» 28 D ze«bn 1927, werden alle tn der Gia« C Ll« iooh*hafn» Zang-lwge der J,h^ü»g« 1S08 1909 und 1910 un» zwar ohne Rücksicht aus die Z stäodigkeit, aufge» fordert, sich p r>ö,l,ch zu« Z».ck der Emschrnbong t, da» Siellana«vn-zeichai« oei» Stadt«ag>stcat nn ä««er Nc. 14, I. S cck. vo« 3. Februar l. I. > ein'chließl'ch 18. Febiuar l. I , ausgenommen den 5. u»b 12. l. M, wührend der R»l»stundeu, d. i. von 9 di» 12 llzr vo.muta^fi. za »:l,e». Z'der Jingling de» Grdurt»^ange» 1908 ««Icher »n der »ladt S llt da» Heim»l»rech' hat, «aß nach-svlge»de Ookumcvt« »>t stch dringen: 1.) HN«aifchei», 2.) Tauf chei», 3.) Fa«'lie»dogea »es zafläadige» Psarcam», in de» alle lebenden und iv?»mell ge-storde»en F,» liev«ttglit»er eingeschrieben sei, mSsi u. 5.) alle Schaizeuguiffe und 6.) B-stitigunq de» Steuert,«IS bezüglich der jährlichen direkiea Sleuer. Die Jiigltage dl»!,lben Jahrgange» aber, die ta irgendeiner orderen, Ä mei»»e heimusznstäavig st ad u»d ständig o'^er zeitweilig in der Stadt Cilli wohuen, «iffen »achsolzende Dokowente »it stch bringe«: 1.) H"«it>che>», 2 ) Taasicheln und Fam licndo >'" Die Jlt»gli»ge der G-onitej »hrgäage 1909 u. 1910 «hie Utterichied der Zastäa?igkeU «üfse» außer v>» F-»ltieabogen dieselben Doka«ente «ildrin^a. die für die JSoglivge de» G balttfihrganzl» 1998 die nicht in der Gt«dt Lilli tzei«at»zustSn-big sind, b fti««t st»d. Laßer den ode» erivühnteo Doku«eote» «vß jeder Züngling, wenn er stch bei be« Sladt«ag>stral schoa seinerz^il bezüglich de« >nsenth,ltt» «ilitltrtsch ge« ldet hat, die bezü,Uche Mel»a»g«d«flä>igang «itbringen. >owes«»de Jlag-liligc «ttfie» zae festes tztea Z-u ihre Slter», vor »ü'ber, B üoer, Gchwefte,» ooer aa»ere verwind«« «»weiden, wa» sie nach den deftihenben bezüglichen vest«»ul»geo de» Aeietz » über die E«richm,g d.» Heere» und der Mann- za tun v > pflichtet st id. Wer stch bi» zn« seügesitz eo Ter«i» üdeiha'pl nicht «ilden soll», wird »uch den bestehende» vor» fchnften ans da» strengste bestraft w^»ea, üderdie» uotnliegt e» de» RuikeU 65 und 66 de» Ges tz?« Übet die «aiichtnng de» H e,,» n»d der Ma>,»e. Ebenso wird gegen j den, »sicher abwesend« Jlng U»ge nicht ««lde» sollie. vorgegangen werden. Un. kenntnt» diese» Erlasse» rechtseriigt »ich«. Echuleu, Gymn-fien» alle Saltarinstitnte nnd ihre ge»a«le Kau»,hü4 odie» stch die Gio-weaea vollkowaiea selber geich ff », beha pt't »ai andere hustge Blatt, tvd:« ei sich über die „U v-r. schäwtheit" aufhält, »it »»«Icher wir einen »bf«tz der slove»i?chen Literaturgeschichte von Grafeniaer zitiert haben. Wir wollen der »Rsva Doba» ihre Freude gewiß nicht verderben, obzwar wir von Gri«u» Trndar bi» zn de» Berliner goldenen • So ganz richtig tst ferner nicht bat wir „fteaitatarft" sür ein ,Self«a5e«anstvo* keinen Sia» habe». Hätten wir einen solche» Sinn nicht gehabt, wie Hütten uv» dann die Gesinvong»gevosse» der „Nova Doba" so viele Kaltnrinftitntionen i« W:rt vo. Über hnidert Millionen D-nac — «eg»eh«en fBiccj ? Flr ei» „S:lf«ide«an»tvs' (eine schöae N'oprägnug, dte in die Literatur gehört!) a Ii „C:lj«k« born" hibe» wir allerdtng« ninnil» Sinn geha bt >«. I Gin Förderer der sloru mischen Kultur. Der Laibacher »Slov. Naro»" berichtet: D e N \r tto«algalern hat von Herr» Stoiert Kollwann, G oßkaasminn i« Laibach, eine Zuschrift nachfol->ze»deil J'halt» nhtlien: »Ii eintge» Woch:» v r-fließe» 40 Jahre, feit ich i» die dekaiote Hmdel». st «a Fra,z Koll«ann in Laibach ei»qetr«ea bi». Ich begeh« also h »er die 40 Zah^seier «einer Tüitgkett in dieser Firwa. Dieie» Jadilüa« der Arbeit will ich dadurch verherrlich-», »aß ich de» F»»d der „3fabeaie der W sf'or Kirch-tarmpolUtU wird im L^>b>ch r »N^>o»ai bnevack" voa «»»«« tn Wien lebenden Eioivear» folgender» maßen «»gesprochen: I tz' aber etwa» sehr — E näc«. Wer un H »»el«o llen Hit denn die « fltsang der dentschen Bi.kerbuadliga in — Marburg verursach' ? Seid ihr v:rrück. ge norde» oder »ae ? Bon allen wahren Meascheofreunbeu in der Welt ko««en Rufe: Gründet L^en, eewtnnt die Löiker für die erhabenen Ziel« be» Bö.kerbaode« — u»d wo «ehrere Bö ker >» selben Siaat leben, soll jede Nat'ouali'ä! ihre Liga haben, alle L gen tu eine« Staat aöjen untereina»der eine» Verba id grüZdra. So ist e« aach in I alte« un» die sloveniich-kroatische Liga ist i« B.'rda«d «it be« italieaiH:» i» Ro». So «ilßie e» auch ta Jaioilawiea sein, wo in vwgrad et» verband der vö kerbandligeo 'ei» sollie. Die Marbnrger deutsche Liga hatie al» Bröst^eute» Dr. Marccatti, also eine» angesehenen liirpser für die e»»zig »ö^lich- Lös»»z der Mi»der-he«»rig», wie ste gerade für Ul>» Zlovenen ei» ««oße» Glück wäre. ll,d da geht «a» her nnd Iö4 gerade diesen verein auf, »al «»» i» ber Kaltorweli geradezu Schande bereitet und ar» »ur grüßltch schabe» ta»». Ei» M aderhette»führer hat »ich iu Wen besacht u»d «ich gefragt, ob wir in I laoslawien noch bei vernunfl feien. Uad er sagte: W ffe» Sie, wir wisse», daß dieie Auslösung kein Werk der Serden ist, sondern st« ist die Bitter slowenischer Spriogi»»feld«, die Qif kei»e» Kai anf> hören köa»en, uv» n»u»terdroch«n die L 'ge i« internationalen Sa«pf für di» nationale» M oderhetten z« verderben. Gerade die Sio»e»e» ta M abnrg haben den Faschisten geradeweg» Master geliefert, wie «an die Lade,»iatioaalen karnff-ln soll, »»d wenn e» heute i« Küstenland so ist, wie e» tst, habt ihr euch bei den Marburger S>o»»»en zu be danken, denn al» bei einer S:legenh-it di« Servrd «nagen über de» G-brauch der Spache, der >af-schrtften usw. «rwühnt würbe», hat «a» nn» die Marbnrger veikvtel« unter die Nase geriebe» ... Mi T.aner i« H rzen «ußt« ich beke»»«», daß «» w> kiich io ist. N»ch «ehr, ich «aß bekennen, daß die g öh'e» Sü»der gerade unsere Küstenländer In M >rdnrg stod, die stch absolut nicht au den xoldeae» G.uvdfatz erinnern: Wi» ihr nicht wünscht, daß euren zurück jibltebenen L»d»leaten zuhaase geschehe, die» tuet auch ihr n^chi den zurückgebliebene» Deutsche» i» Marburg. Mit der KaflSsnng der dentschen Liga hat «an unser» allgnnetne» slowe»isch'» Sache einen sehr schlechte» Dienst erwiesn, nnd ich fürchte die Folgen für nnsere größten Dulder Da» Advokatengesetz. Die bezügliche Sektion be» gesetzgebenden >n»»wasse» HU die erste» 13 Paragraphen de» nenen Gesetzentwürfe» üb« die »»vokalen avg?no««e». DI« Konz'p'enteNztit dauert da»ach 5 Jchre; Richter dürfe» ohie »ei» tere» znr Idvokatuc Übertreten. Richter n»d Staat»-a,wülte köeoea Advokaten werde» nach 3 bezw. 5 Jahren Sericht»dienst. Itatt-nlsch« Spione ta der Orjuna-Wie da» Organ der jugoslawischen Rationalisten iu Laibach mitteilt, befinden sich in den Reisen der Laibacher Orjuna zahlreiche Elemente, welche, nach den verschiedenen Streitigkeiten und Klage» unter den Ocjunaschen zu schließen, den fast gelungenen Zweck verfolgte», die „Ocjuna" zu spalte». Die» ist aber von untergeordneter Bedeutung gegenüber der -sensationellen Mitteilung, welche die .O.'juna" dieser Tage veröffentlichte. Der Laibacher »Jatro" berichtet darüber, wie folgt: Da» Organ der Orjn-naschen nennt heute (25. I inner) al» den ersten italienischen Spion den Triester Slowene« Kaufmann Egidiu« Peric und verspricht, in den folgenden Nummern noch eine ganze Reihe anfror verlauster Seelen zu entlarven. Di« Tätigkeit dieser Typen war nicht nur gegen die Ocjaua, sondern vor allem ge,«n unser« Armee ger chtet, wosür die Nitionalistea unzweifelhafte schriftlich- Beweise besitzen. Noch in einer dritten Richtung wirkten stch diese Gekauften au«: sie zeigten dem italienische» Konsulat alle kiistenlcindischen Slowenen an, die sich geschäftlich iu Laibach aufhielten, und mancher ka« in da» Bach der unoerläglichen Staatsbürger, nach ^ seiner Heimkehr erwarteten ihn aber noch andere Unannehmlichkeiten. In der Sladt hatte man besonder» in der letzt >n Zeit viel voa der Tätigkeit italienischer Spione aesprochen. G.'wisse« k nnte jedoch dte breitere Oeffentlichkeit nicht erfahren, weit die Rationalisten selbst die Tatsachen absichtlich verdeckte», um soviel al« möglich solcher Beispiele zu ertappen. Man konnte zwar bi« jetzt die Schuld von einigen Verdachtigen, deren Beginne» zeigt, daß sie t» fremdem Dienst stehen, noch nicht erweisen, aber einig« Fille sind b:reit» unstreitig bewiesen. 5« wer en die N »men aller, für deren Spionagetätigkeit bi» jetzt zweifellose Beweise vorhanden sind, ver-ösfentUcht werben. Die Enthüllungen haben natürlich ia LUbach, wo Egidiu« Peric besonder» unter den jün;eren Leuten sehr bekannt ist, allgemein« Ausmerkjankeit erreg. Bet den G:m»tnd»mahlen tn St. Loren z?n a. 0. a» 29. Jta»«e erhielt die L>ß« »er SerekiiN,» Wirischasttpartei (vmtsche nnd Klerikal») 147 S >«»e» und 12 Mandate und die L sti der So,i«listeo 63 S:t««'» uad 5 Man. date. Die Wah>beteilign»g betrug 73«/,. Die selb-stündigeu D:«okraten, der«» L Ke a»»uiert worden war, euthtelten sich »er W >hl. Drucksehlerbertchttgung. I» Bericht über da« Baiget der Slaitg'«etn»e Eilt «aß e» d-'ße«. daß die vo g-s-heaea Sicaß'naa«jaden voa 600 000 aas 40 000 Dia herabges'tz' wurden und »aß die Stu»«nie«kitche eine U ittrstutziag voa 500V (a»d »icht 500 D») zageiprochin erhalt«» HU. Dem v -rtchte über die gründende .Bersam«>ung oer Deutschen Völker» dandtiga für TÜdstawien t« .Deaischm voii»dlail" em»'h»en wir nachsolgen»««: N ich den voa der versa«« uag «it großer Begeisteruag ans» gn,o««enen Au»s>lhrang«» de« Abgeorb»eten Dr. Kraft ergriff, lebhaft begrüßt, Herr Dr. E,«ig» M»oeattt da» Wmt, n« zrnüchst für die warn» Worte der Begrüß,ag de« vocsitz'.»den wie auch der ga»ze» v«ria«»lang i« eigenen R i««n u»b in de« der denttch-n BolUgenoff» aa» Slowenien den wärwsten Dank aa«,a preche». Ec erklärte, daß er per ö liich scho» feit «ehr all fech« Jahren «it den verschiedenste« Fciedeo«o g:ntsatio»en « verbiadaeg stehe, die ale oea Wa»sch nnd da» Bestreben haben, der verftä»digu»g unter den eurnpülschen volkern zu dienen und de« in der Vergangenheit und tn«-vefoadere feit de« u»,lückseligen W litrikg« gestörte» Zrsa««e»lede» der R»»oaea neu« W>a» und Z ele za ertchließen. De ve^ständiga»g der Völker beruhe s-voch auf de« S u >»f tz» de» Rechte» und der O doung. Da» »euch? ©als in allea Zum und Ecdie'le» habe stch >«»er at» ein Volt ro» Rech» und O.daung «rwtefiil. Auch die Deutschen in «> Seit» 4 Cillicr Zeitung fionart 10 vraks hätte» seit ben ersten Tagn« de« «neu •taateS redlich nah loyal sich Müh« gegeben, zu el»«r Ler-Källdifluiq bz». zu einer Rnnähtrung »it de» slo-»«»ischen Volke zu gelangen. Wa« die Deulsche» I» Glovenieu forderu, fei »Icht unbillig oder übertriebe«. G e verlange» bloß die Sleichberech'iguug, die alle» Bürgern de« Maate» durch die Bnf-ffuug pqkfichert sei. Diese G.eichberechiigung habe jedoch die gleicht Achluug zur Vorbedingung. U» diese Meichbcrtchtiguug u»d diese Gleichachtung. di« d«a Deutschn» tu Gloweuie» leider roch immer vorent-halten werde, zu errwgeu, sei vor fast eine» Zihre die Deutsche Böl!nbu»dliqa für Slowenien vo» ih» und seiueu Freuude» iu» Leben gerufen worden. Die Deut'cheu i» Gloweuieu hätteu »it dieser Gründung sich »icht etwa vou de» übrige» deutsch?» Boikitu» i» Staate separieren wolle«, sondern ste hob-n die Grstuduug deswegen zuerst iu Angriff genommen, »eil die Verhältnisse iu Slowenien sch»ieriger sein, et» i» übrigeu Maate u»d »eil deshalb auch die R«Beutetet», Mittel uud Wege zu eiuer verdisserung der Beziehungen zwischen der deutsche» Minderheit «ud de» sloweaifche» Mehr heil Svolke zu fiiden, driugender, brennender sei als Irgendwo sonst. G-rade die Tatfache, daß deu Gatzu»ge» der Deuifcheu Böller, bvudliga tu Slawe nie» die Genehmigung versogt »arde, beweise, »eiche Schwierigkeiten in Slowenien u»ch zu überwinde» feie», u» eive Aimo phäre der Bn fettige» Achtung uud bei beiderseitige» L r> cC uud damit auch der >»näherun> zwischen Minderheit». und Mehrheit»«» zu schaffe». Dr. Mo-««catii erklärt, vo» der Deutsche» Liga für Slo »e»ieo bevollmächtigt zu sei», deu Beitritt der L'g» fftr Svweuie» an dte gesa»tdeutsche L'ga tu Süd-pawieu »»zuwelde». Er uud fetue Freunde i» Slo-»e»ieu feie« de» vorfitzeudeu für da« Entgegen-k»»»eu uud da» Vertraue», da« ihnen durch di« »ergeschlagnie Lösung dieser F »ge bewiese» werde, P, aufrichtige» Davk« verbunden und würd«» gerne »lle ihre Kräfte daransetze». u» auch ihr«u Teil zu» Geliugeu eiue« freundschaftlich«« Zusn»»euleb»u« Welche» der deutsche» Mt»d«,htit uv» de» Staats» »olle beizutragen. Er stellt dte Bitte, sobald die Gründung der Deutscheu völkerbtmdlig» für Süd-starte» au«g»lp'ocheu werde, des Ziiommcvschlub derart zu vollziehe», daß die ganz, d therige Orga-»ifatio» i» Sloweuteu, ihr Borstaud »it alle» Mit« gliedern uud Fu»kti«»Sre» »»verändert al« vorstehuug ber Seilion beibehalte» und daß diefer Vorstand vollzählig i» de» Gef«wta»»sch»ß der allgemeiue» Liga nusgerommeu werde. Dte weltb.kanvt' Firma Julia Meiv». Raste«, »ud Tee Import, Veranda!»« am Freitag dem Z. F'bruar i» ihrer Filiale E?lfe, Sralj« Pcira e. 1V et» »«fit,prob«koche«. Da» geehrte Publikum wird hifl. eingeladen, um stch über die vorzügliche, Meiui « S«fi'e»ikch»»ve» za überzeugen. N'veSe Bart»« Rodiorödren. «ich mühetolleu Ünterfuchnugeu der E»el«,talle bezüglich ihrer Emisfio-t-igeu'chafiev konnte festgestellt »erdeu, baß stch da« reiue metallische Bari«» g»u» vorzüglich zu E»rsston«zwrma .Tuugßrom', ist e« uu» gelnnge» durch fiuuretch« >u»»ützung modernster metallurgischer Methoden »icht ^ nur m tallische gezogene Bariumdrähte, so»»er» auch Material von großer Gleichmäßigkeit h«r»ustellev, so daß dies« Drähte ideale HeizsZfr» für Rrdloröhreu darstelle». Sie haben bet kleinst-» Heizstrom eiue gleichmäßige sehr hohe Emission während der govzea Z-it ihrer Berwenduvg, auch di« Vrenvdauer der Röhren ist sast unbegrenzt. Eigenlchasteu die mit vor»eleu Röhreu nicht zu erreiche» find. Die »Barium. Röhreu eignen sich sür alle Schaltung«», habe» aber bei Kuustschaltuogen besonderen Wert. Ep?»iale Type» für Audio«, Hoch und Niederste-qttuzverßärkuvg find entworie» worden, sür End-Verstärkung stehen ste zufolge ihrer hohen Emisfiou eirzig da. Die »maleure halxu selbst für Schwing, iöhre» besondere Typ!» ,ur Wahl. Wir köoueu diese nevtn Röhren j?»em Radio Amateur nur b-stenü ewpsehle» ; sie find erhältlich i» alle» bessere» RaSio. aeichäsieu oder bei „Tangiram" d. d. Zagreb und Leairad. ll Frackhemden &. Din 120 Frackbemden Hemden weiss Kragen Krawatten pnn« Qualität » weich, in den Preislagen Din 150, 130, 10&, 95, 70, 155 59 in jeilqr Faron and Halsweite *t«n lodernd Manchen, Binder in grdnter AoawnKI X. putan, Qelje Bealchtljcn Sie bttte du Scbaafenstcr I Wirtschaft und Verkehr. Hopf-nbericht ans Daaz vom 28 Ja Nvar 1928. Sett An«gabe de» ttze» Berichte« vo» 20. d. M. herrichte ständig J"terefie nach Saazer Hopfeu und t« fawtn täglich 50 bi* 100 Zentner zu» Verkauf, »ähre»d der gevrtg« Plotz umlotz allem 300 Z'Ulver betrug, «ekouft «ur»e vorwiegend für ouS äudtsche Rechnung, während vor etu kleiner Teil für tuländische Zv'cke R hmer faud. Am Lande herrschte gleichsall« rege Ei»-kauistätigkeit und beteiligte fich dortselbst auch ei»« an«ländisch« Brauerei am S«ufe. Der gesn»te Wo