EXNTTLPinüS: wocfteola^ji ft Up! «Pl ^ ^ j SamslatSomttotf 19 1] »lotliutgtr Sntung Amtliches Organ des VtrUg und Schriftleitung: AUrburg a. d, Drau, Bidgme Nr. 6, Ftmrut: 25-fl7, 25.68, 23-69. Ab 18.30 Uhr ist die bchrlfttcitung nur aut hernruf Nf. 28-ft7 erreichbar. — Unverlangte i^usrhriftcn werden nicht rückgesandt. — Bei Antragen ist das Hückporto beizulegen. — Postscheckkonto Wien Nr. 54.608. Steirischen Heimatbundes Erscheint wöchentlich sechsmal als A^orgenzeitung (mit Ausnahme der Son«- und Feiertage). Bezugapreis (im voraus zahlbar) monatlich RM 2.10 einschl. Foitgc-bühr; bei Lieferung im Streifband zuzügl. Porto; bei Abholen in der üeschättsstelle KM 2.—. Altreich durch Post monatlich RM 2.10 zuzügl. 36 Rpf. Zustellgebühr ülr. III !}Itar6ura-2>rau, S>lrn^tao, 21. Qlpril 1942 82. ^aOrgang 20 Feindschiffe mit 143000 brt versenkti N*h« daiittch« U«Beot'Erfolg«, di« tich Uber *111 Dritt«! das Erdumfangas orstracken VwtankHngan an Amailkas KUit«, Im Eis< Hnd MIttelmaar — Öllagcr auf Curaeao in Brand gaschotMn — ArtillwieUcffar Im Elaktriiltätiwerk von laffa Führerhauptquartier, 20. April Pas Obenfomtnando der Wehrmacht gibt bekannt: Die deutsche Unterseebootwaffe meldet n^uc große Erfolge von den verschiedenen Kriegsschauplätzen. An der Ostktiste Nordamerikas und im Karibischtn Meer versenkte sie 18 feind* liehe Schiffe mit zusammen 131000 brt. Ein Unterseeboot nahm die öUager von Bulienbay auf Curaeao unter Artillerie« fcuer und setzte sie In Brand. Im Ciamcer wurden aus einem Odeit* zuf heraus gemeinsam mit der Luftwaffe zwei feindliche Schiffe mit zusammen 12 000 brt, darunter ein Tanker, versenkt und drei weitere große Schiffe beschädlgi. Auf geleitenden Kriegsschiffen wurden ebenftits Treffer erzielt. Im Mittelmeer torpedierte ein deutsches Unterseeboot einen Dampfer ander Mole von Beirut. Ein anderes Unterseeboot griff das Elektrizitätswerk von Jaffa mit Artillerie an und beschädigte es schwer* An der Kaukasus-Klislc bombardiiricii deutsche Kampfflugzeuge mit guter Wirkung Hafcnanlagcn und Versorgunßs-oinrichtungen. Rin großer Snwjettanker ^\urde durch Bonibentrefffr beschädigt. Im südlichen Abschnitt der Ostfront schosscn dculsche Jäger in Luftkänipfen ohne eigene Verluste 22 fciiullichc Flugzeuge ab. Im mittleren und nördlichen Abschnitt brachen vereinzelte örtliche Angriffe des Feindes nach harten Kämpfen zusammen. Bei erfolgreichen eigenen Angriffsunternehmungen im nördlichen Frontabschnitt wurden an einer Stelle in mehrtägigen Kämpfen elf Geschütze sowie 50 Granatwerfer und Maschinengewehre vernichtet oder erbeutet. Starke Verbände der Luftwaffe griffen besonders erfolgreich in die Erdkämpfe ein und zerschlugen rückwärlige Verbindungen der Sowjets. In Kardien lügten deutsche und finnische Truppen an der Swir-Front in nielir-t/igigen Abwehrkänipfcn dein Feinde schwere Verluste zu. In Nordafrika scheiterte ein Vorstoß britischer Aufklilrungskräfte an der Cy-renaika-Front. Aus dem britischen NachschubverkeUr an der nordafrikanischen Küste versenkten deutsche Unterseeboote drei weitere Transportseglcr. Die Großangriffe der Luftwaffe gegen die militärischen Anlagen der Insel Malta wurden fortgesetzt. Bonibenvolltreffer schweren Kalibers verursachten besonders in Versorgungsanlagen umfangreiche Zerstörungen, Brände und Explosionen, und weitere schwerc Schäden entstanden in den Flugplatzanlagen der Insel. Leichte deutsche Kampfflugzeuge griffen am gestrigen Tage Fabrikanlagen und Schiffsziele an der englischen Süd-küste mit Bomben und Bordwaffen an. Hauptmann Ihlefeldt errang an der Ostfront seinen 85. bis 88. Luftsieg, Bei den Erfolgen deutscher Unterseeboote vor der USA-Küste zeichnete sich das Unterseeboot unter der Führung von Kapitänleulnant Mützclburg besonders eius. Hanpiinunilionslaaer der Sowiels flog in diu lud Berlin, 20. April Dem bolschewistischen Nachschub wurde auch gestern erneuter Schaden durch wirkungsvolle deutsche Luftangriffe zugefügt. 77 Fahrzeuge aller Art blieben zerstört unter den Boniben deutscher Kampfflugzeuge liegen. Im rückwärtigen Gebiet des mittleren Frontabschnittes wurde ein Hauptmunitionslagcr der Bolschewisten zur Explosion gebracht. Drei Betriebsstofflager gingen nath Bombentreffer in Flammen auf. Auf wichtigen Bahnlinien wurden 13 Güterzüge und außerdem drei Lokomotiven beschädigt. Dein Anorilf anl Aogsliurg «dit vier-■wlerige Bomlier abiiesdiossen Nur ein Drittel der britischen Flugzeuge kehrte heim ' Wie das Oberkommando der Wehrmacht ergänzend zu dem britischen Luftangriff auf Augsburg erführt, handelt es sich bei dem cin|{esetzten Flugzeug-mustcf um einen viermotorigen Bomber des Typs Beaufighter-Lancaster. Die in mehreren Ketten anfliegenden britischen Bomber wurden kurz nach dem Einflug in den nordfranzösischen Küstcn-rauni von deutschen Jägern gestellt, wobei von den zwölf Lancastcr vier abge- I schössen wurden. Der restliche Verliand flog in Fortsetzung dieses sinnlosen Pro-ipagandaunternehmens weiter. Bei Augs-jburg gerieten die scliweren Britenbombor jdann bei ihrem Angriff in außerordentlich^ Iheftiges Flakfeuer, durch das abermals' idrei Bombenflugzeuge zum Absturz gebracht wurden. Ferner erhiclien alle an-' deren Lancaster, wie selbst der britische Rundfunk in einer Melilimg zugeben ] mußte, Beschädigungen. Von dfn nach dem Angriff zurückkehrenden Hombrrn wurde dann das achte Flugzeug beim' Rückflug über Frankreich abge3cln«.ssen, I sodaß nur ein Drittel der eingesetzten f Britenbomber zurückkehrte. Der durch i den Angriff angerichtete wehrwirtschait-liehe Schaden, der Produktiunsstorungcn für wenige Tage in einem Betrieb verursachte, wurde mit insgesamt acht neuen viermotorigen Britenboinbern bezahlt. (Hier fünfzig iMann fliegenden brit'sclien I Personals mußten für diese kostspielige Unternehmen ihr Leben geberi. Das sinnlose Blutopfer von St. Nazaire, ! zu dem britische Soldaten gezwungen I wurden, hat in diesem Angriff eine neue [Fortsetzung gefunden. j Geliurlstag des Filirers in Hauptquartier Führerhauptquartier, 20. April Her Führer verbrachte seinen heutigen Geburtstag im Hauptquartier. Zu Beginn der militärischen Besprechungen, die wie an jedem anderen Arbeitstag stattfanden, sprachen der Chjf des Oberkommandos der Wehrmacht Generalfeldmarschall Keitel, und der Chef des Generalstabes des Heeres Generaloberst Halder dem Führer zugleich im Namen des Heeres ihre Glückwünsche aus. Gegen Mittag Uberbrachten der Reichs-marschall des Großdeutschen Reiches Hermann Göring, in dessen Begleitung sich Generalfeldmarschall A\ilch befanti, und Großadmiral Raeder dem Führer die GlUckwilnschc der Luftwaffe und der Kriegsmarine. Zur Gratulation hatten sich außerdem im Hauptquartier eingefunden der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop, der Reichsführer ff und Chef der deutschen Polizei Himmler, der Reichsorgani-sationsleiter der NSDAP Dr. Ley, der Chef der Parteikanzlei Borniann, der Reichspressechef Relchsleiter Dr. Dietrich, der Chef der Reichskanzlei Reichsminister Dr. Lammers und der Reichsminister für Bewaffnung und Munition Albert Speer. Bereits am Vormittag hatten die Angehörigen des engsten persönlichen Stabes, an der Spitze Generalmajor Schmundt und ff-Oruppenführer Schaub, dem Führer ihre Glückwünsche ausgesprochen. Illler-lugend ois erste firafulaniin Berlin, 20. April Wie in jedem Jahr wollte auch diesmal die Hitler-Jugend als erste Gratulantin dem Fijhrer ihre Glückwünsche sagen. In der mitternächtlichen Sendung traten die Jungen und Mädels des Großdeutschen Reiches vor das Mikrophon. In schlichten Worten und mit der ganzen Liebe zum Führer berichteten sie über ihre kleinen Beiträge im Kampf unseres Volkes. Ein Jungmädel aus der Heimat des Führers brachte zum Ausdruck, daß sie alle am liebsten in diesem Augenblick einen Strauß schönster Frühlingsblumen als Gruß überbringen möchen. Statt dessen wollten sie nun dem Führer in seinem Hauptquartier erzählen, wie auch sie nach ihren Kräften und an ihrem Platz helfen, den Sieg zu erringen. Ohne Patos, frisch und natürlich, schilderte dann die Jugend des Westens, der Ostmark, im deutschen Osten und Norden unseres Reiches ihre mannigfaltigen Erlebnisse bei den vielen Hilfeleistungen, die ihnen in der Heimat zu einer Selbstverständlichkeit geworden sind. Die Glocken des Straßburger Münsters und die Lieder der jungen Nation gaben dem (jruß der Jugend eine feierliche Weihe, Reichsjugendführer Arthur Axmann als Sprecher der Millionen Jungen und Mädel beendete diesen Gruß mit den Worten; . Mein Führerl ' Die deutschen Eltern haben Ihnen zum Geburtstag ihre Kinder geschenkt. Die Jüngsten Ihrer Gefolgschaft haben soeben Ihnen die ersten Glückwünsche zugerufen. Ich bringe nun die Segenswünsche der Jugendführer, die draußen im Felde ste-l hen. Es war deren Lebensglück, die Jugend in Ihrem Geiste und Ihren Ideen zu erziehen. Nun treten sie immer wieder zur großen Stunde der Bewährung an unrl sind von dem einzigen Willen beseelt, auch als Soldaten Ihrer würdi,:* zu sein j Sie haben das unsagbare und grauenvolle Elend des Bolschewismus erlebt, das den Kindern das Lachen auf den Lippen zur Kälte erstarren läßt. Wie anders ist es in Ihrem Reich l Ihre Jugend ist stark und gesund. Sie kann auch Im Knege trotz allen Ernstes fröhlich sein. Das danken wir Ihnen allein, mein Führer. Wir wollen diesen Dank durch unser Leben und durch unseren Krietrseinsatz in der Heimat sagen. Auch Ihre Jugend will fleißig die Steine zum Bau Ihres Reiches tragen und, sie hoch auftürmen zum Dom, der in die Ewigkeit ragt. An Ihrem Geburtstag sind die Herzen der Jugend in Ehrfurcht, Liebe und Bewunderung bei Ihnen. Sie vereint sich gläubig in der Bitte zum Hergntt, daß er Ihnen für den gerechten Kampf diciier Erde Kraft und Gesundheit gäbe, uml daß er tms alle segnen möge durch llir siegreiches und langes Leben. Wir grüßen in Ihnen den Führer der Jugend und den Genius unseres unsterblichen Volkes, i Von Kiipitäu zur See a. ü, Widcaniana Von ieher wurue das englische Slütz-punktsiysteni im Mittelmeer durch eine überlegene aus Schlachtschiffen und Einheiten aller Klassen bestehende Flotten-streitmacht ergänzt, der in diesem Kriege nach dem Ausfall der französischen Flotte der Schutz dieses Meeres allein zugefallen ist. Italien hatte schon im Frieden richtig erkannt, daß die engen Räume des Mittelmeers uen schnellen, leichten Mitteln des Seekrieges günstig smd und seinen Flottenbau ganz darauf eingestelli, indem das Schwcrgewicht auf Schnellig- Das Eidienlaub an General der Waiien-SS Bidie Führerhauptc|uartier, 2t.). April Der I'ührer verlieh dem (iencral der Waffcii-ff Theodor F.icke, Kommandeur einer ^f-Division, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte an ihn folgendes Telegramm: »In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 88. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler.« keit gelegt und diese dem Aktionsradius geopiert wurde. Die ungeahnte Entwicklung der Luftwaffe hat diese Entwicklung riüch unterstrichen. Die Unterlegenheit Ut-r italienischen Flotte bei Kriegsbeginn gebot, der Entscheidungsschlacht auszuweichen und sich auf die Sichcrstellung der nach Libyen gehenden Transporte durch einen starken Einsatz von Minen-, '1 oipedofahrzeugen und Flugzeugen de^ii Gegner das Pas^x-ren der Straße von Sizilien zu erschweren und Malta außer Aktion zu setzen, Dac'.urch sollte gleichzeitig eine strategische Trennung der beiden Mittelmeerbecken und dementsprechend eine Teilung der englischen See-streitkräte m eme westliche und eine ösi-liche Gruppe erzielt werden, während die italienische Flotte die innere Linie hielt. In den Seegefechten ües eitlen Kriegsjahres sind die italienischen Streitkräfte bei Punta Stilo an der Ostküste Kala-briens und bei Cap Tenlada an der Süd-spitze Sardiniens tatsächlich auch nur mit 1 eilen der englischen Flotte in Gefechtsberührung gekommen, ohne daß dieser eine Vereinigung ihrer Kräfte gelang. Dasselbe gilt für das Seegefecht in den Gewässern von Kreta im Frühjahr 1041. Durch das siegreiche Vordrmgen Deutschlands während des Krieges auf dem Balkan bis an die Küsten des ägäi-schen Meeres und durch die Besetzung von Kreta wurde eine neue strategische Situation geschaifen. Die Lanukämpfe in Libyen gingen zunächst nur um die Erhallung des italienischen Kolonialreiches in Nordafrika und gewannen erst größere Bedeutung, als die Engländer den Schwerpunkt ihrer Entlastungsoffensive für das bedrängte Sowjetrußland, unter Aufgabe ihrer ostasiatischen Stellung, an diese Front verlegten. Hinter diesem Entschluß verbargen sich andere weitgesteckte Ziele, die durch die fünf Monate dauernden Vorbereitungen zwecks Ansammlung einer Streitmacht von 750 OCX) besten, aus Australien, Neuseeland, Indien und Südafrika, aber auch aus England herangeschafften Truppen und gewaltigen aus England und USA gelieferten Panzerma-terials erreicht werden sollte. Man hoffte, nach Niederringung der schwachen deutseli-italienischen Truppen des Generals Rommel über Tunis hinaus bis an die afrikanische Westküste vorstoßen zu können und ilen inzwischen bei Casa-blanca und Dakar üclandeten USA-Truj)- Seile irfiteifrörgcr Zertuttg« 21, AprK 1042 Nummer 11! pen die Hand rcicheu zu können. Auf cer Grundlage der t>icheren Herrschaft Englands im Mittelmeer solHcn gleichzeitige Angriffe Italien zum Zusammenbruch bringen, die Türkei zur Teilnahme am Kriege gegen Deutschland zwingen und so dem Sowjetheer die Unterstützung zugeführt werden, deren es zum Siege be-curfte. England war seiner Sache so sicher, das Churchill Anfang November in bombastischer Weise erklärte, »die Herrschaft im Mittemeer ist vollständig in die Hände der englischen Flotte gelangt«. Um so erstaunlicher war es, daß Admirai Cunningham bald darauf britischen Pressevertretern in Kairo in einem Interview sagte: >^Es ist ein verhängnisvoller Fehler, die Stärke und c'en Geist des Feindes £u unterschätzen.:: Cunninghams Mittelmcerflottc hatte am 13. November im westlichen Mittelmeer den Flugzeui^träger vArk Royalc durch Jeutsuho U-ßoots-Torpedos verloren, und das 31 000 Tonnen große Schlaclitschiti )\Vlalaya<' hatte schwer beschädigt den Hafen von Gibraltar aufsuchen müssen, burch diese den englischen Mittelnieer-streitkräften zugefügten schweren Verluste war mit einem Schlage die Lage des unter General Rommel kämpfenden Nordafrikakorps geändert. Der für dieses bestimmte Nachschubverkehr war seitens des von Gibraltar aus operierenden enjg-lischen Geschwaders dauernden Angriffen ausgesetzt gewesen, während das englische Alexandria - Geschwader die englischen Landtruppen durch Heranbringen von Nachschub und durch Eingreifen in die Landkämpfe von See her unterstützt hatte, Malta galt für beide englischen (icsch wader als Zwischenstation, als f'lugbasis und als Schlupfwinkel für englische U-Boote. Die tur General Kommel geradezu gefährlich gewordene Lage wurde juii dem erfolgreichen Auftreten der deutschen U-Boote im Mittelmcer und durch die fortgesetzten Luftangriffe aut Malta völlig geändert. Dem strategischen Genie des Generals Rommel und den unvergleichlichen Lei->tungen seiner Truppe ist es zu verdanken, dafi der am 18. November begon-nenc englische Vormarsch schon am 25, November zum Stehen kam. Am gleichen Tage sank das englische 30UU0 Tonnen große Schlachtschiff >-'Barliam« mit 1000 Mann seiner Besatzung vor Sollum in die Tiefe, nachdem es von drei deutschen U-Boots-Torpedos getroffen war. Damit und mit der Ausschaltung der Schlacht->chiffe ;>Queen Elisabeth« und Waliant< üurch italienische Sturmkampfmittel horte die Tätigkeit iles Alexandria-Geschwa-dcrs überhaupt auf. Statt dessen konnte nun Genera! Rommel der so notwendige Nachschub zugeführt werden, sodaß seine Das AHslaiNi ZH des Fahrers Geburtstag Berlin, 20. April Neben den zahllosen Glückwünschen, mit denen das deutsche Volk und auch die Volksgenossen jenseits der Reichsgrenzen des Führers an seinem Geburtstage gedachten, sind auch aus dem Ausland viele Glückwunschkundgebungen eingegangen. Auch in diesem Jahre haben zahlreiche ausländische Staatsoberhäupter und Regierungschefs telegraphisch ihre Glückwünsche übermittelt, die der Führer mit Danktelegrammen erwiderte. Auch viele andere führende Persönlichkeiten des Auslands gedachten in Glückwunschschreiben und Telegrammen des Tages. Die in Berlin beglaubigten ausländischen Missionschefs brachten durch persönliche Eintragungen in das in der Präsidialkanzlei des Führers aufliegende Besuchsbuch dem Führer ihre eigenen und die Glückwünsche der von ihnen vertretenen Staatsoberhäupter, Regierungen und Völker zum Ausdruck. Die Telegramme des Königs von Italien und des Duce Seine Majest.tt der König von Italien Mnd Kaiser von Äthiopien richtete an Eine Füll« von GIUckwunschkundg«bung«n «Die frohe Wiederkehr Ihres Geburts-Ischen Volkes Ihnen, Führer, meine be-tages bietet mir die willkommene Gele-, (.Man /n Uimm f , i i'ten Wünsche zu Ihrem Gcburtstaße genheit,^ E^zellen^, mejiie herzli-[ der in inuiier festerem Sie- ..............tapfertMi deutschen Trup- chen Glückwünsche zusammen mit den wärmsten Wünschen für Ihr persönliches Wohlergehen wie für die zweifellos höhere Bestimmung der verbündeten deutschen Nation zu erneuern. Viktor Emanuel.« Der Fülircr aiitv.ortcte mit rraclistc-hcndeni Tclegrastun: »Kurcr Maijestät danke ich herzlichst für die freundlichen Glück- imd Segen-s-wünsche, die Sic mir anläl^licli meines heutii3:eti Geburtstages für die Zukunft des deutschen Volkes wie für mein persönliches Wo'hlergelien zum Ausdnick gebracht haben. Ks ist meine unerschütterliche Zuversicht, daB auch das mit uns verbündete Italien gröBer und stärker als vordem aus dem gemeinsamen Kamf>f licr\'orgehen wird! Adolf Hitler.« Der rüückwunscli des Dncc hatte folgenden Wortlaut: den Führer das nachstehende Geburt«- »Ich möchte auch im Namen der ta-tagstelegramm: ' 1 sohistischen Regierung und des italiem- pen und das gesamte deutsche Volk um ihre Person vereinigt sieht. Auch an diesem 'läge stehen Seite an Seite mit den deut-schen Kameraden — so^ wie täglich im Kampfe vereint — die Soldaten Italiens und das italienische Volk mit ihrem entschlossenen Willen zum Sieg. Mussolini.« Der Führer antwortete ihm telegraphisch wie folgt: »Ich danke Ihnen, Duce, herijlich fijr die freundschaftlichen Glückwünsche, die Sie mir im ei,ü:enen Namen und im Namen der faschistischen Rek'icrung Italiens und des italienl.sclien Volkes zu meinem heutigen GeburtstaKC ausgesprochen haben. Mit Ihnen bin ich stärker denn je überzeugt, daß Deutschland und seine Verbündeten, im gemeinsamen Willen zum Kampf verbunden, den Krieg für die Zukunft unserer Völker siegreich beenden werden. Adolf Hitler.« „Der Retter Europas Die «uropäisch« Presse griisst den Führer 11 Fast die gesamte cinopäische Presse widmet dent Geburtstag des Führers herzlich gehaltene Glück wunschartikel, In denen sie unter Beigabe von Bildern üe einzigartigen Leistungen .Adolf Hitlers als Staatsmann und Feldherrn würdigt. Auch der Aufruf des Rcichsmar.schalls und die .Ausführungen Dr. Gnebbels finden iHier-all größte Beachtung. »Verkörperung des kommenden Sieges« Die italienische Presse entbietet in großer Aufmachung «'luf cer ersten Seite den) Führer den Gruß des faschistischen Italiens. >Das italienische Volk,« so schreibt »Piccolo«, ^das heute Schulter an Schulter mit Deutscland für dieselben Ideale kämpft, nimmt mit ganzer Seele und brüderlichen Gefühlen an der Freude und Begeisterung des deutschen Volkes feil unc' vereinigt sich in seinen Wünschen für den Sieg mit den Glückwünschen der verbündeten Nation.« ,>Giornale d'ltalia^ schreibt, jeder Deutsche wis)^c heute, v^as das deutsche Vaterland Adolf Hitler schulde, »Es war Oer nicht nur die englisch™ ^]o(lmingen in I Norclairili.i ijcKraben; die deutschen l-r- "V, ' u ,, „„.tpnih-,.- Er'hat dem'diiitsohen Volk die krieg an der Sowjet-Front entscheioend beemflußt. Von einer Herrschaft Englands im AAlt-telmeer ist nicht mehr die Rede; es preist sich glücklich, wenn es gelegentlich gelingt, nach dem durch die Luftangriffe schwer bedrängten .Malta und den englischen Landtruppen bei Solltmi einzelner Dampfer mit Zufuhren durchzubringen. Waffen gegeben, die jetzt Deutschland zum Siege lehren. Er ist die Verkörperung des unerschütterlichen Glaubens und der unerschütterlichen Gewißheit des kommenden Sieges.< »Das lebende Beispiel des germanischen Heroismus« Die Budapester Presse betont, daß das Zu üieser Wendung der Dinge haben die gesamte ungarische Volk sich der Feier deutschen U-Boote im Mittel entschei-lend beigetragen. Neuer RinerkrenzIrSaer Berlin, 20, April Der Führer verlieh aut Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe Reichs-inarschall Göring das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberfeldwebel Walter Schalles, Flugzeugführer in einem Kampfgeschwader. BeMrderang langifihriger Mitarbeiter Dr. Todls Berlin, 20. April der befreundeten deutschen Nation mit Begeisterung anschließe, an der heute nicht nur die Völker aller verbündeten Länder, sondern das gesamte Europa teilnehme. »Pester Lloyd» schreibt, kein anderer Staatsmann habe die Schick'sals-vcrbundenheit der ungarischen Nation und des deutschen Volkes und ihren von der Vorsehung vorgezeichnetcn gemeinsamen Weg tiefer erkannt, als der Schöpfer des Großdeutschen Reiches. —-:>Mag\ar Orszag-'^ erklärt, Adolf Hitler sei das lebende Beispiel des f^ennanischea Heroismus. Seine Größe als Politiker iind als Heerführer entstamme der Intuition eines Genies. Das Ungartum sende mit der Liebe ties treuen Verbündeten dem ersten Soldaten des europäischen Kreuzzuges seine Glückwünsche. »Symbol der europäischen Gemeinschaft« Die rumänischen Zcitun;^oii stehen heute im Zeichen des GeburtstuKcs des Führers. Die Titelselten sind beherrscht von Bildern, Ulückwunscliariikeln iind Betraclitunjjen über das Lebenswerk de^ä Mannes, der — wie die Blätter überein-siinnuend hervorlielKii — ^ heute das Symbol der europäischen (iemeinschafl und ihres Kampfes «egen den Bolsclie-wismus ist. Der Geburtstag des Führers, schreibt *Curcntül«, wird von dem ganzen im Kampf mit dem I^lschewismus stehenden KurO'jxi Kcfeiert. Dieser deutsche Feiertag hat durch die Teilnahme des Kontinents eine besondere Bedeu-tunv:: Die eines Bekenntnisses zur Minheil und Stärke, Wenn wir heute dem Führer Adolf Hitler Glück wünschen, so wünschen wir — davon sind wir überzeugt — das Wohlergehen des verbündeten Deutschen Reiches, unseres eigenen Vaterlandes und des kommenden Europa. »Universul« betont zum Ab-schluli einer ausführlichen Darstellung des Lebenswerkes des Führers und der Geschichte seiner liewcKun;', dal> alle Erfolge imd alle SieKc, die diesen Weg kennzeichnen, imr Abschnitte des gro lien Sieges seien, der sich jetzt im Osten gegenüber der ganzen Welt sowie vor allem gegenüber den Verbündeten aufzuhalten und die erregte öffentliche Meinung im eigenen Lande wenigstens einigermaßen zu beruhigen. Man habe daher gerade in den USA sofort damit begonnen, diesen Luftangriff sensationell auszuwerten und mit allen verfügbaren Mitteln groß aufzubauschen. Doch gegenüber der realen Wirklichkeit müsse dieser ganze Versuch, den Luftangriff als einen großen Sieg hinzustellen, mit de Kampferspritze für einen sterbenden Mann verglichen werden, deren Wirkun;; nitr kurze Zeit anhalten kimne. Tatsacli Fei. daß die atnerikanischen Maschinen in verbrecherischer und unmenschlicher Weise bei dem .Angriff keinerlei Uiiter-scli'ied zwischen friedlichen und militärischen Zielen machten und so bei^spiels-weise mit Maschinengewehren Schulen und Krankenhäuser beschossen, so dal' sich unter den Opfern lediglich Kinder. Kranke und Zivilisten befinden. Anfro! Petalns zur BHdang der Maen Regierung Vichy. April Stoatsclief Marschall Pciain richtete atn Soimtag abend über den Rundfunk fallenden Aufruf ati das französische Volk: »Franzosen! Eine neue Regierung- ist gebildet. Admirai Darlan, der mein de-s.ignierter Nachfolger bleibt, wird die N'erteidigung unseres Territoriums und unseres Imperiums wahrnehmen. Pierre La\al wird unter meiner Autorität die Führung der Innen- und AuHen-politik des Landes übernehmen. Mit ihm habe ich im trasischsten Augenblick unserer Katastrophe die neue Ordnung i;e-knünder. die die Wiederaufrichtunj; f'rankrcichs ;s'ewährleisten soll. Heule, in einem ebenso entscheidenden AuKciiblick wie im .luni FMO finde ich mich mit ihm zusinnmen, um das \Verk der europäischen Orsanisation wieder aufzunehmen, für das wir Kcmein- anbahne. »Porunca Vremii« feiert Adolf: sant die (irundlaKc jielegt haben. Hitler mit großen, iiber die ganze erste Seite gehenden Überschriften als den Retter Euroipas. Japans Vormarsch in Burma Gegen das Zentrum der wertvollen Ölfelder Tokio, 20. April Die Lage in Burma wird für die Briten immer unhaltbarer. Sie versuchen vergeblich durch Einsatz ihrer den Japanern unterlegenen Luftwaffe und eilig herbeigezogener indischer Verbände, den unauf-Der Führer hat auf Vorschlag des ii^itsamen japanischen Vormarsch aufzu-Reichsministers für Bewaffnung und Mu- Raiten. nition die langjährigen Mitarbeiter Dr.- mittleren Frontabschnitt rücken die Todt's Ministerialrat Dr. Schatteninann j^,panischen Streitkräfte längs des Sittan-und Professor Dr. Schächterle zu (lusses weiter in Richtung Mandalay und sterialdirigenten ernannt. _ , , , . ' beiderseits des Irawadi gegen Yenang-Im Geschäftsbereich des Reiehsmim-^ Mittelpunkt der wertvollen stcrs Speer ernannte der Führer den Re-; i,ijr„iosischen ölfelder vor, der letzten öl-gicrunKsdirekk)r Krebs zum Ministerial- Englands in Ostindien. Die geschla rat und den Oberregierungs- und Baitrat wnrctr.mnr.n ni II Greif zum Wasserstraßendirektor. genen chinesischen Hilfstruppen mußten Fla, 80 km nördlich Toungoo, aufgeben und sich weiter nach Norden zurückziehen. Der mißglückte Luftangriff auf Tokio Kroaltsches Arbeltsdlensinesetz Agram, 20. April Der kroatische Staatsführer unterzeich nete heute das Gesetz über dir Gründung' Das kaiserliche Hauptquartier gab heute, rung heute vor der Auslandspresse fest des kroatischen Arbeitsdienstes, der nach bekannt, daß feindliche Flottenelnheiten.; stellte, zweifellos lediglich dazu dienen, deutschem Vorbild ori;ani'=iicrt wird. li'i zieren Mitteli^unkt drei Flugzeugträger 1 einen weiteren Prestij;cvcrlust der US.\ standen, am 18. April in einiger Fntfer-nung von der Ostküste Japans auftauchten, daß sie aber aus Furcht vor einem japanischen Gegenangriff ohne Annäherung an die japanische Kü'^te die l'lucht ergriffen. Am gleichen Tage erschienen annähernd zehn feindliche Flugzeuge von nordamerikanischem Baumuster über Tokio und anderen Gebieten, die einzeln oder paarweise flogen. Die feindlichen Flugzeuge entkamen, soweit es ihnen möglich war, in Richtimg China. Die angerichteten Schäden waren äußerst gering. Sprecher der japanischen Regierung zu dem USA-Scnsationsrummel Der Luftangriff am vergangenen Samstag auf die Gebiete von Tokio und Yokohama sollte, wie der Sprecher der Regie- Franzosen! Eure Klugheit. Eure Geduld. Innrer I'atriolismuis werden uns helfen, über die Prüfungen und unser Elend zu triumphieren. Kodmnt von «an' zem Herzen und schart Euch mn die Re-}>;ierunK. Sie wird Euch neuen Grund geben /A] slauben imd zu hoffen.NC Jk wekifeit ieiteu Neuer Brand auf dem Wrack der »Nor-mandlc«. Auf dem im Newyorker llafcn lic-seiiden rack der •-»Noi maiidiC'* brach Sanis-tav, citi neuer Brand aus. Liuein Bericht des USA-Marineministcriums zufolRe hcKann das Feuer inUer dem Selnitt des letzten IVandes. Schweres Ln^diick In einem SchMelelherjj-werk hl den Anden. Zehn Arbeiter sind in einem ScIuvt-felberKWerk im westlichen Teil der Anden einem scliweren l'iiKlück /um 0|)fer gefallen. Im'oi^e der schlecliten Ver-biinluiiKeii lie>:en bisher mn- spärliclie N.icli-rieliteii vnr. Anscheinend ^\■ltr^ie durch ei"e Kesselexplosion ein Stollen verschüttet und unter dessen Triinmiern wurden die Arbeiter begraben. Zehn Tote sowie eine Rröticre An-/.uhl Verlety.ter _ sind bisher )(ebort;en. Onick lind Vcrlasr- Murhurscr Vcrl.ii{S> und PriickercN (ics. III. b. H. — Vi-rlaKs'citiin^*. Ekop naumjrartnrr: H.niplstlirifllcitcr • Aiifon CuTSthack ■ alle in Marbun ____n. t1. Prnii. Zur Zeit für AiueiKca die Prel.^liste Nr I vom 1. luni 194? clllliR. Ausiill der I.lcforunc des Fil.itles tief liöherer Gewalt oder l^etricb<.s(örunß clhi keliipii Anspruch auf üUek^ahlun;; dcü Nunntier 111 ^Marhurg^r Zeltimg« 21. April 1942 3 itm^uism Ameuh-fäeHai^ Die i>erie der stolzen I-rioljjsinclUuiiKcii unserer U-Boote reißt nicljt ah, steigert sicli von Woche zu Woche inid gil)t auf die Prahlereien des anierikanisclieii Marineniiui-sters Knox über die gesteigerte U-Eioot-Abwelir der USA-Marine ein Kclio, das liör-barer ist, als die Hntsclnildigungsversuche liedrängter USA-Militärs. Funksprüche vun iioot zu Boot geben die genaue Position des gesichteten F'eindes an. Itn gemeinsamen Angriff der deutschen U-Boote wird er ver-nichtef. In den späten Nachniittagsstunden wird auf dem U-Boot des Kaptl. Krech der Inmk-spruch eines anderen Bootes aufgcnoninieu, demzufolge ein aus 16 Schiffen und einigen Zerstörern bestehender (Jeleitzug mit Kurs auf einen niittelanierikaiiischen Hufen im Uuadrat XX gesichtet vorden ist. Der Kommandant vergleicht den angegebenen Standort mit dem eigenen und stellt dabei fe<>t, dall inati das Geleit mit großer Fahrt in einigen Stunden erreichen kann. Vergessen sind die Nässe und Kälte auf der Brücke inul niemand achtet auf die schlechte Luft der dröhnenden Diesel. Vergessen sind iin Augenblick die vergangenen Tage seit dem Auslaufen mit ihrem anstrengenden Dienst. Tagelang schon hat tnan mit Kurs auf Amerika vergebens Ausschau gelullten nach einem Schiff. Leer ist der Ozean, den l-nglaiid zu beherrschen glaubt, .letzt aber ist ein (ieleit gemeldet und mit groller Fahrt geht es auf den (iegner zu. Der erste aus der Reihe der Secli/.cliii So vergeht Stunde um Stunde. Hin und wieder kommen Spritzer über die Brücke lind verwisclicn die Ciläser. Sofort werden neue hinaufgereicht. Für alles ist gesorgt. I.ängst ist die Sonne im Westen hinter der Kitnm verschwunden. Noch immer laufen wir große Fahrt. Doch jetzt kommt das Kommando zur Fahrtverminderung: der Gegner ist gesichtet. In langer Doppelkicllinic dampfen 16 Schiffe, umgeben von schnellen Zerstörern, in die dunkle Nacht hinaus. Sie ahnen wolil kaum diese unuiittelbare Nähe deutscher U-Boote, auf denen Männer bereit sind, iliren Gegner auf den Grund des Meeres zu schicken. Mit langsamer l'alirt setzen wir uns neben den Geleitzug, als der Kommandant den uns in Schußriebtnng am giin-stigstetJ liegenden Dampfer als Ziel wählte. Mit hoher Fahrt laufen wir nun auf den l>ampfer zu. Fun kautn vernehmbares Beben geht durch das Boot. Zwei Torpedos haben die Rohre verlassen und ra.sen auf den Gegner zu. In der Zentrale war beim Scinil! eine Stoppuhr gedrückt worden mid es vergehen bange Sekunden und niemand wag zu reden, um den Aufschlag der detonierenden Torpedos nicht zu überh(>ren. Die Sekunden scheinen wahrhaft wie Stunden. Ilaben die ersten beiden Torpedos getroffen? Mitten in dieses Warten hinein plötzllcii das »Knack-Knack^. Der erste Gegner ist erledigt. Detouationen künden vom Erfolg der Kameraden Mit hoher Fahrt laufen wir nun weiter, um das Geleit von neuem anzugreifen, als es im Boot innerhalb kurzer Zeitabstände genau so knackt, wie wir es noch vor wenigen Mi-tniten beim Detonieren unserer eigenen Torpedos vernommen haben. Also sind wir nicht allein am Feind! Das waren die Klänge der metallischen Aufschläge anderer Torpedos, die von fremden Booten geschossen waren. lann vo4i uns geset/.t Deutsche U-Boote geben einander Nachricht — Angriff während der ganzen Nacht 16 Felndschllfe von allen Seiten torpediert rd. Vor Amerikas Küste, hn Apr 1 j Ein starkes Gefiihl zieht in uns auf. Deutsche^ Unterseeboote stehen mitten im Atlantik im Kampf mit Fngläiidern und Amerikanern! Wie wird der Ausgang die.ses Kampfes sein? l>a die Nacht erst gerade begonnen hat. ist die Aussicht für uns, nocli sehr oft zum ScliulJ zu konnnen, sehr groll. Wir liegen wieder auf dem Kurs des Gele it/.uges. Noch hat sieb das Wetter nielit geändert. Da ist der Geleitzug wieder. Fs fehlen tnehrere Dampfer, die Fonnation ist uiircKelmäßig. Die Zerstörer umkreisen wie .Tagdliunde ihr Geleit, weiß aufgewirbeltes Kielwasser hinter sich lassend, hnmer geringer wird die Fntfernung. Die Rohre sind inzwischen nachgeladen und zum Schuß klar gemacht. Fs bedarf nur eines Kommandos, schwarzer Wimpel werden! Wir sieben mitten /wisclien Üampfern Doch jetzt war keine Zeit zur Freude überj' diesen Frfolg. Durch die Detonationen ist alles alarmiert. Taghell ist der Hlnnnel. Fin herrliches aber schreckensvolles Bild. Wir stehen mitten zwischen Dampfern. Nochmals { wird ein Zweierfächer geschossen. Diesmal warten wir jcdoch vergebens auf eine Detonation. Beim Weiterlaufen werden am Dampfer seitlich ausgebrachte Stangen beobachtet, die auf Torpedonetze schlieKen lassen. »Alarm« — schrillen i^lötzlich die Glocken. In Sekunden ist die Brückenwache im Turm und schoti werden die Fhitklappen geöffnet. WS l'K-Aufiialiiiie: Krtcibcriflilcr Kruincr U-Buot-Rrückeuwaclie hält Aiisscliau und neue Torpedos werden ihren Verderben brin;.:eiulen Lauf anlreten. Im linot herrscht die giciche Si)amiung wie v(m- eniigen Stunden. Fs kiiückt zweimal: erledigt iankur iiu f ächerschuU Wir .stehen bereits wieder mitteti im (ieleit, und das Konunando »Rohr eins und zwei fertige ist bereits gegeben, als aus dem Dunkel voraus ein Zerstörer mit brausender Fahrt auf uns zukonnnt. Sind wir gesehen worden und sollen wir geraimni werden? iMit höelister l'ahrt drehen wir ab, wobei das achtere Rohr klar gemacht wird, und mitten im Drehen kam das Konunando »Rohr eins und zwei — los!-; Doch in diesem .\u-genblick dreht auch der Zerstiirer ab. ohne aber nun ein wildes Artilleriefeuer auf uns /.n eröffnen. Wir sind also nicht gesehen worden, und nur durch das Abdrehen des Zerstörers ist eine Kollision vennieden. Unsere Toniedos haben gefehlt, doch liegen wir jetzt in äiiUerst gütistiger Position: \'or uns ein grolicr Tanker von rund 9hU0 brt. Die SchuLi-unterlagen werden von der Brücke gegeben nnd die Torpedos eingestellt, und auf das erlösende Konunando \erlassen wieder zwei .Aale das Boot. Noch während des Laufetis konnnen nene Schußimterlagen. l''in weiterer L)anii)fer ist das Ziel. Jetzt knackt es zweimal. Wieder getroffen! Fin Tanker! Fin Pfeiffeiid entweicht die Luft den Tauchzellen und das Boot sinkt schnell. Mitten im neuen Anlauf waren plöl/lich wieder Zer.storer auf-getaucfit und in allernächster Nähe Artillerie-einschläge beobachtet. Sind wir zwar den Blicken des Gegners jetzt ent/(»gen. so besteht mm doch um so mehr die (iefalir des Gcliörtwerdens. Im Boot herrscht vollkommene Ruhe, nur das Summen der A\ascliirien kann schwach vernommen werden. Mit Schieichfahrt entkommen wir auch diesmal. Mit hoher Fahrt rauschen liber uns die Zerstörer hinweg, ohne uns zu bemerken. Im Laufe der nächsten Minuten werden mehrere Detonationen veriionunen. Andere Boote haben (ielegenheii zum Schuß bekommen. I'K-Aiifnaliniü; Kriegsbcriclilcr Scliwarz (Wh.) Bei den L'nterwassermämierii Nach stundenlanger Unterwasserfahrt ein Atenizuj; frisclier Seeluft am Turniluck Drei neue Erfolge In N^enigcn Minuten Aber noch ist die Nacht nicht vorbei. Der Konnnaiidaiit ist fest entsclilossen. die noch übrig gebliebenen Schiffe des (ieleilzuges noch einmal anzugreifen. Noch einmal laufen wir dem (jeleitzug vcvrans mid gleich beim ersten Mal erscheinen auch gar bald die Schatten am Horizont. Diesmal wird es der letzte Anlauf sein, denn im Osten graut .schon der Morgen. Mit kühler Üt)crlegung hat sich der Kommandant einen neuen Plan zurechtgelegt. Fs sollen nur einzelne Torpedos geschossen werden, um möglichst oft zun» Schul! zu koimnen. Langsam verrinnt die Zeit und mit' ihr waclisen die Schatten. Fs sind nur noch wenige und die griVßten fehlen. Die Rohre sind w ieder klar gemeldet i und innerhalb der nächsten iWinnten kam i dreimal der Befehl ^Torpedo — los! Jedes-j mal herrscht die gleiche Spannung bis zur j Detonation. Diesmal haben alle Torpedos getroffen. Drei Dami»fcr \\-erden in sinkendem j Zustande beobachtet. Die T'reude ist unbe-' schreiblich. Wer denkt jetzt daran, daß man J seit Stunden auf der Brücke ist oder an der j Maschine gestanden hat. Der Gedanke an den! Frfolg verscheucht jeden Schlaf. ' Eine U-Bootsfalle? ; Wir haben uns \ <)m Geleit/ug gelöst, als i der ,\\orgen hereinbricht. Nach dem Unter-wassi;rinarsch sind wir aufgetaucht und wieder allein auf dem Ozean. Am Horizont wird gegen Mittag ein gestoi)pt hegendes Schiff lieobachtet, das bald als Tanker ausgemacht werden kami. Mit langsamer Fahrt laufen wir darauf zu. Unsere Torpedorohre sind klar zum Schuß. Auf dem Tanker rührt sich nichts, Ist es etwa eine U-Biiotsfalle. ^■on der schon oft gemeldet worden ist? '\'orsichtig nähern wir uns, doch drüben bleibt es weiter ruhig. ^Mriclit fiir die gute AWrburger Zeitung« 21. AprU 1042 Nummer U1 1}die deutsche Plastik sei stark, soldatisch imd erhebend.« Wenn die Heimat lu uns spricht Um den Dichter Hans Heinrich Ehrler ist kein Lärm, weder eigener noch fremder. Er sinnt und schafft, selbstgenü^-sam, ein wahrhaft Stiller im l,ande, »Die Briefe vom Land«, die er, fast vierzigjährig, veröffentlichte, sind Beginn und Reife zugleich. Die »schwärmende Seele« verstrickt sich tn die Heimlichkeiten der Landschaft, dazwischen bedrängt ihn Immer wieder das unerfüllte Suchen nach der Frau, die das Ideal und die Einheit seiner Gefühle und Träume ist. In den No-vellenbüchern »Der Hof des Patritier-hauses«, »Elisabeths Opferung« und »Bruder Hermanns Klause« malt Ehrler die Schicksale von Menschen, die Muße haben, in sich hlneinzulauschen und das Wunder des eigensten Wesens zu erahnen. Nicht auf Handlung, noch weniger auf deren dramatische Belebung legt Ehrler Wert; und die nur selten von außen her einfallenden herberen Töne klingen gedämpft, wie weither. Aber die sinngemäße Einordnung der Jahres- wid Tageszeiten, verhaltene Worte und abgebrochene Gebärden, das geruhsame Deuten des Unbelebten, des Verstummens und Schweigens, das Beschwören all der halben und gebrochenen Töne, die zu den dunklen, gewaltigen Strömungen gehören, die 'fortwährend aus Vergangenem ins ZukDnftljgc flutend uns durchschauern, das Ist das Starke, das Ergreifende an Ehrlers ejpi-schem Können. Wie der Dichter selbst wesenh^ft zu werden sich bemüht, so trachtet er auch das Wesenhafte in allem Sein und Wer- Hans Heinrich Ehrler ihr großer KUnder den zu erkennen. Ehrlers Gedichte sind von einer lebendigen Gläubigkeit, die uns vergessene Erde und verschollene Zeit wachruft, mit welcher der Dichter so eng verbunden ist. Wenn man in seinen Versen liest, denkt man unwillkürlich an Ei-rchendorff oder an seinen Landsmann Mö-rikc. Hier findet man keine Lautheit, kein tönendes Pathos» er will nicht vor Markt und Menge wirken, er will den Stillen und Wertvollen im Lande sagen, wie schön OHick mocA SüdosieH o. DI« AHtitmng !■ dsf Slowsktl Mkrtitct fori. Die slowakischen Behörden Rind auf bieitcr Front daran, die Arisierung der Slowakei restlos durchzuführen, liti Rahmen dieser Maßnahme wurde auf Anordnung des wirtschaftlichen Zcntralamies bei den Juden eine Sainmlunc von Pelzen für die slouaki-sche Armee durchgeführt, die ein Ergebnis von 21 89^ Stück mit einem Gesamtwert von A Millionen Kronen ergab. Die Durchführung der Aktion lag in den Händen der HHnka-gtrde und der FS o. Ruminieti erbilt «In «usterfttitlfts Straftennstz. _____________ Unter Mithilfe deutscher und und tief die einfachen Dinge sind, wie itaijenjgcher Straßenbauingenieure teltngt Dämmerung, Liebe, Trost, Wiedersehen;'das rumänische Straßennetz in vorbildlicher wie weiß er mit seltener Innigkeit den Begriff Heimat in acht Zeilen zu deuten: 0 Heimat, wir sind alle dein. Wie wc't uud fremd wir gehen! Du hast uns schon im Kinderschlaf Ins Blut hineingesehen. Kein Weg ist, den wir heimlich nicht nach einem Heimweg fragen. Wer ganz verlaufen. Wird im Traum zu dir zurückgetragen. Aus der Heimat wächst ihm alles tu, aus ihr schöpft der Dichter seinen Glauben an alles Edle, Hohe, und vor allem an eine größere Zukunft, die er »auf dem Wege zu uns« weiß. Er schaut, gleich Hölderlin, >mit einUItigen Augen, unverwandt, Ab^nd^ der Weisheit«. Er, des-sea Tetztes Duch den sein gesamtes Schaffen bezeichnenden Titel »Mit dem Herzen gedacht« trügt, ist weder Fanatiker noch Extatiker, er gehört zu den Kindern und Kündern eines in sich ruhenden Seins, das nicht Raum noch Zeit hat. das nur ist. Hans Sturm 215 Theaterunternehmen spieleti In .'<50 Gebäuden in der Spielzeit l§41/42 in Großrieutschland. Es stehen insgesamt 328 695 Plätze zur Verfügung. Die Anzahl tlcr bei den deutschen Theatern Beschäftigten beträgt in der Spielzeit 41 269 Per-.^onen. Dazu kommen noch 16 im Aufbau begriffene und die im Protektorat befindlichen Thealer mit 14 532 Plätzen und 1745 beschäftigten Personen. In der ersten Kriegsspielzeit 1939'40 waren an den ileutschen Theatern 38 330, in der zweiten Kriegsspiclzeit 1940'41 39 508 Personen beschäftigt. Seit 1932/33 ist die Zahl der an den deutschen Theatern Beschäftigten von 22 045 auf 41 269 Personen, also fast um das Doppelte, gestiegen. DAS SUiVIPFORGELWEIB Roman von Maria Berchtenbreiter Uihehef-RechtS:*chut4 (Jurch Verlas 0. Meistfr, Werlau (5. Fortsetzung) F'ia biDcheu fremd hatte das stille Gesicht ausgesehen, ein bißchen spöttisch und überlegen, mit einem versteckten und sehr merkwürdigen Lächeln in den Mundwinkeln: wenn ihr wüßtest, was ich weiß,. Vor diesem Gesicht hatten auch die Geschwister schweigen müssen das janze Haus war nichts gewesen, als eine ^tumnie Ehrenbezeigung vor dem Toten, die alten Maueni hatten in Ruhe seinen _ Sarg behütet, das Murmeln der Gebetei hatte ihm gedient, das Klickern der Ro-servkrünze und das Flackern der Kerzen. Nun war die hohe Feier zu Ende gegangen. Und kaum war der Vater aus dem Haus gewesen, kaum war der letzte Zipfel des flatternden Bahrtuches auf der Moorstraße verschwunden, waren Haß und Streit schon über die Schwelle gekrochen. soviel Böses. Hartes und Licb-'oses. worein der Mensch gcdräncrt wurde, ohne sein ei^'entlichcs Wollen und Dazutun. Seufzend jiing die Walp in die Küche hin'iu»>. wo d;is Herdfeucr erloschen und_ •:Ihs fsscii ii''f•V^rwe'Ie ka't geworden! v\;u. ::Sie /.«»i den Tot>i mil der letlen' D«r SdMer dn Mlienal-soiialisliscfini HolMitiniclifnn Maler Albert Reich gestorben In dem Münchner Vorort Harlaching, wo er seit vier Jahrzehnten lebte, verschied der weit Über Bayern hinaus bekannte Kunstmaler, Graphiker und Zeichner Albert Reich im Alter von 61 Jahren. Albert Rfeich war der Schöpfer des heule in der ganzen Welt bekannten Hoheitszeichen der NSDAP, das er nach Ideen des Führers zeichnete, ebenso hat Albert Reich seinerzeit auf besonderen Wunsch des Führers das Hoheitszeichen für den Zeltungskopf des »Völkischen Beobachters« entworsen, dessen erster Schriftleiter sein Freund Dietrich Eckart bekanntlich war. Von Albert Reich stammt auch der Entwurf zum Denkmal Dietrich Eckarts im Stadtpark seiner Vaterstadt Neuniarkt i.Opf., das am 29. Oktober 1933 in Gegenwart de» Führers enthüllt wurde. Weise zum Ausbau, um alle lebenswichtigen Punkte des Landes noch enger in das Verkehrsnetz einzubeziehen. Von den ausg^e-benen Aufträgen übernahmen deutsche rlr-men den Aushau von 3200 Kilometer Straßen in einem Zeitraum von sieben Jahrfen und einem Kostenaufwand von 14 Milliarden Let. während italienische Firmen den Ausbau von 750 Kilometer moderner Straflen zu einem Kostensatz von zwei Milliarden t-el tind einer Bauzeit von fünf Jahren übernahmen. 0. Enpfsic beim serbischen Mlilstcjm!-* sldentso. Serbiens Ministerpräsident uene-raloberst Milan Neditsch, empfing dieser Tage im großen Saal des MinisterprÄsidiums eine Abordnung von Bauern aus den drei serbischen Provinzen, deren Wünsche er entgegennahm und betonte, daß dem Bauern alle Hilfe zuteil werden wird. 0. Orgsnitatioa >Ri|iaänltc|« Jv^eod-arbelt«. Im Komitat Prahova In Rumlntcu werden noch im Laufe dieses Jahres die ersten Arbeitsdienstlager der Organisation »Rumänische Jugendarbeit« eröffnet werden. iiiiiiiiiiHiiiiiiinininnniintiniitinnininniHiniHiiiinfliiinn^ + Deutsche Albrecbt Durer - StlfttMK* Zum Todestag Albrecht Dürers am 6. April wurde 2um 14. Male die deutsche Albrecht Dürer-Stiftung ausgerichtet, gu -f- Portugiesische Kunst in Berlin. Die portugiesische Kunstausstellung, die am 18. April in der Berliner Kunsthalle eröffnet wurde, bedeutet den Auftakt zu einer großen und umfassenden Kunstschau, die einen C'bt'rM'ck ülier die portugiesische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts ver-miiteln soll. Die .Ausstellimg ist besonders dem Maler Eduardo Malta gewidmet, der — ein Vierzigjähriger — sich als Bildnismaler einen bedeutenden Namen gemacht hat und der Porträtist des Staatspräsi- denten Salazar, des KardioalRtriarchen und anderer hervorragender Persönlichkeiten geworden ist. Auf der Ausstellung i der Bewerbungen von deutschen Malern sind seine Bildnisse von J.Figueiredi, dem; u^d Graphikern aus allen Reichsteilen eln-Architekten R.Lino und dem Maler Sousaj gereicht waren. Mit Stipendien wurden Lopez zu sehen. Von Lopez ist ein großes folgende Künstler ausgezeichnet; Josef Apportin, München, zur Zeit im Felde, Hans Bacher, tochhausen bei München, Willibald Demmel, München, Hcrip^nn Rudolf, Eisenmenger. Wien, Rudolf JanV, München, zur Zeit im Felde, Wolter Mau-der, Zwiesel, zur Zeit im Felde, Wilhelm Schestak, Prag. Günter Zacharias, Regensburg. zur Zeit im Felde. + Eine nngarlsche Kammer der bilden« den Künste. Der Kulturausschuß der Regierungspartei hat eine Entschließung gefaßt über die Errichtung einer Kammer der bildenden Künste und Ober die Säuberung des stark verjudeten Budapester Buchhandels. Die Aufgabe der neu zu errichtenden Kammer wird sein, die ungarischen bildenden Künstler materiell und moralisch zu unterstützen, wozu besonders die Atters- und Krankenversorgung der bildenden Künstler gehört. Gemälde vorhanden, das Heinrich den Seefahrer, Portugals glänzendste Heldengestalt, im Kreise seiner Getreuen zei^t; das Werk ist ein Geschenk des Portugiesischen Kulturinstituts an das Ibcroame-rikanische Institut. Die junge portugiesische Plastik ist mit ausgewählten Werken vertreten. Dazu kommen noch, um einen Eindruck portugiesischer Landschaft zu vermitteln, sehr schöne Lichtbilder von Helga Glassner, die demnächst zu einem Buch über Portugal vereinigt werden sollen. + Meister an der berühmten Enpler-Orgel. Zu einem künstlerischen Ereignis ersten Ranges verspricht eine Reihe von Meister-Orgelkonzerten zu werden, die vom 29. April bis 5. Mai die führenden deutschen Organisten an der berühmten Engler-Orgel der Breslauer Ellsabet Kirche sehen wird. Es spielen u. a. Prof. Heitmann,. Berlin (Bach), Prof. Hoegner, München ^Reger), Prof. Heinrich Boell, Breslau (Romantik), Organist Gerh. Schwarz, Düsseldorf (Freie Improvisation), Organist Herbert Schulze, Berlin (moderne Orgelmusik nach Reger) und Prof. Kempfs, ein Bruder des bekannten Meisterpianisten (alte Meister). Den Abschluß bildet ein Konzerl von Oberorganist Johannes Pier-sig, Breslau, mit Werken von Bach. Deutschlands dritter Farbflltn im Atelier» In diesen Tagen ging in der Ufa-Stadt Ba-helfrberg der Ufa-Film »Münchhausenc, eine Albers-Produktlon in der llerstclliirtgsgrupps Eberhardt Schmidt, Ins Atelier. Die Spielleitung bei diesem dritten deutschen Farbfilm führt Josef V. Baky. Die Hauptrolle, den f^reiherrn von Münchhausen, spielt Haus Albers. stockigen Suppe an den Kui^ferrand des Herdes, der matt im Dimicel glänzte. Aus rohen Ziegeln gebaut, wölbte sich unter dem Bratrohr der alte Backofen, darin di« Walp wie noch zu Mutters- und Oroßmutterszeiten. das d«rbe Brot des Moorhofes buk. Ül>er dem Herd, als Überbiei-bsel aus alter Zeit, war noch das vom früheren offenen Feuer herrührende Kaminsims, auf dem rauchgeschwärzte. uralte Töpfe standen, vom vielen Gebrauch abgegriffen, teilweise mit Draht zusammengebunden. Das Rührfaß aus zweierlei Holz mit seinen blanken füsenreifeii trocknete auf der Bank, daneben ein Stoß Weidlinge. der zum Aufsetzen der Abendmilch Schorn hergerichtet war. Alles war wie <;oiist. Und doch ganz anders. Mitten in dem großen, halbdunklen Raum stand die Walp mit hängenden Armen, ihre Augen wanderten reihum: von den Messmgpfaimen und Kupfermodeln zum hlühweißen Nudeltuch, das auf einem Stricklein neben dem Fenster aufgehängt war. Lauter Gegenstände, die sie tausendmal in Händen gehabt hatte. Nun waren sie ihr auf wunderliche Weise fremd geworden, beinnhe feindsel'tr als hätten Haß und Streit der letzten Stunden dem Eranzen Haus S'egcxl und Pluch eingebrannt. Plötz.licii schrak die Wab zusammen Fün kleines, schmales Pechteck b'lnktc ;üt5 Stadt und £aHd Schinden — imr bnalll Da rwt ein Mann hinter dem Autobus her, der gerade um die Ecke biegt, und versucht, in voller fahrt aufzusprinjen. Aber er verfehlt das Trittbrett, gleitet ab und schlägt hart auf das Pflaster. Die Menschen, die es gesehen haben, schreien einen Augenblick auf, dann ein Auflauf, ein kurzes Fernge» sprich, und der Verunglückte v/ird von einem Sanitätsauto in das Krankenliaus gebracht Schwerer Schädelbruch — es kann Wochen dauern, bis der Mann wieder gesund geworden Ist. Manchnia! geht es etwas leichter ab. Ich selbst bin eimnal von einem Autobus abgesprungen. weil es mir tu lange dauerte, bis er die Haltestelle erreicht hatte — es waren immerhin noch zwanzig Meter! Und so hoffte ich, rund eine halbe Minute Zeit zu gewinnen. Ich sprang ganz >richtig4 ab, in Fahrtrichtung, wie es sein muß, aber der Schwung war doch zu jcroQ, ich schlug, ebenfalls in Palirtrichtuns, lang hin. und trui; dann drei Wochen den Arn» mit schwerer Verstauchung in der Binde. Die halbe Minute war teuer bezahlt Es gibt Menschen, die diese falsch verstandene »Zeitersparnis« sogar mit dem Leben bezahlen — man braucht nur die Ünfall-chronlk in der Zeitung zu verfolgen. Und ganz unwillkürlich sollten wir uns dabei immer wieder fragen: lohnt diese Jagd um Sekunden in unserem täglichen Leben? Lohnt es wifklich, Gesundheit und Leben aufs Spiel cn setzen, um manchmal ein paar Minuten Zeit zu sparen? Denn, geben wlr's nur zd — meistens hängt !a von dieser Minute gar nicht soviel ab. Vielleicht sind wir auf dem Helmwtfg von der Arbelt. Schlimmstenfalls kommen wir eine Viertelstunde später nach Haus, vielleicht sind wir auf dem Weg zur Arbeit und haben uns verspätet — sciilimm-stenfalls gibt es einen »Anpfiff« oder sonst eine kleine Strafe. Aber ist es nicht besser, das alles in Kauf zu nehmen, anstatt vielleicht auf Wochen ins Krankenhaus zu wandern oder ean* schwere Schäden davon zu tragen, in federn Falle aber auf längere Zeit arbeitsunfähig zu sein? Wir sollten gerade in dieser Zeit des höchsten Arbeitseinsatzes vcrantwortungsvoH mit unserer Gesundheit umgehen. Es verdient nun einmal keine Bewunderung, wenn ein Mensch aus ganz nichtigen Gründen flehen und Gesundheit aufs Spiel setzt — denn beides gehört gerade in dieser Zelt unserem Volke, unserer Arbeit die so notwendig ist Und zu einer gewissenhaften Arbeit gehOrt ebeii auch die Aufmerksamkeit und die Vorsicht um alle Unfälle zu vermelden, sowohl auf der StraOe, wie im Betrieb. Die ligenil des Uiterlandes beslenstetreut Zu Führtra Qeburtst^: Weitere 38 Dauerkindergirten in der Untertteiermark PailiwsciuluBwwwh des innwi Marlui-Sladl Am Ende der vergangenen Wochc wurde c'as Führerschulungsweric des Bannes Marburg-Stadt geschlossen. Es vermittelte den Führern des Bannes in einer Reihe von Vorträgen eine lückenlose Kenntnis der deutschen Geschichte und brachte Ihnen die Zusammenhänge zwischen dem heutigen Geschehen und den vergangenen Tagen nahe. Die Vorträge wurden von Gefolgschaftsführer Dr. Kreps unc' von Dr. Borden gehalten. Die Anteilnahme, die die Führer und Führerinnen den Vorträgen entgegenbrachten, ist der Beweis dafür, daß unsere Jugend nicht nur körperlich, sondern auch geistig etwas lernen will und mit Freude dabei ist, sich ein umfassendes weltanschauliches Wissen zu erarbeiten. IJ ....... Dank des restlosen Einsatzes aller konn ten bereits am 1. August 1041 in der Untersteiermark 42 Dauerkindergärten eröffnet werden. Trotz der kriegsbedingten Schwierigkeiten kamen in der Zwischenzeit immer neue Dauerkindergärten hinzu, die mit ftrtlichen Feiern eröffnet und laufend in Betrieb genommen wurden so daß bis zum April 1942 in der Untersteiermark 65 solcher Kindergärten vorhanden waren. Natürlicherweise konnten die Bauarbeiten im Winter nur langsam fortschreiten. Mit Eintritt des Frühlings aber war die Zeit zur Vollendung gekommen, so daß nun 38 weitere Dauerkindergärten ihrer Bestimmung zugeführt werden können. Von den neuen Dauerkindergärten entfallen auf die Kreise; Cilli II, Luttenberg 3, Marburg-Land 6, Marburg-Stadt 4, Pettau 7, Rann 5, Trifail 2. Im Unterland sind nun — neben einer stattlichen Zahl von Erntekindergärten und anderer Kindertagesstätten — seit 20. April dieses Jahres 103 Dauerkindergärten in Betrieb, von denen jecier 60— 80 Kinder zu fassen vermag. Infolge des großen Kinderreichtums im Unterland genügen jedoch auch diese Dauerkindergärten nicht zur Erfassung sämtlicher Kinder, So daß ein großer Teil der Kinder in den Erntekindergärten untergebracht werden muß, die demnächst eröffnet werden. • An die Eröffnung der Kindergärten knüpften sich in jeder Ortsgruppe Feierlichkeiten, bei denen fti^hrende Persönlichkeiten des Steirischen Heimatbundes Eröffnungsreden hielten. So wurde die In- ibetriebnahme der K-ndergärten zur wUr-idigen Feier des Führerg-cburtstages nicht nur für die Ortsgruppen selbst, sondern I auch für die Kleinen, denen die besondere Liebe und Aufmerksamkeit des Führers schon immer gegolten hat. 1061 SlHfllinoe werdm HDlersmlit Weitere Volkswohlfahrtsarbeit Im Kreis Marburg-Land Von den baulich fertigKCsteillen Hilfsstellen konnten im Berichlsmonat weitere 16 vollkommen ausgestattet werden, so daß nunmehr insgesamt 27 Hilfsstellen Im Kreisgebiet in Betrieb s'nd. Neben den laufenden Kindertagesstätten befinden sich weitere 8 in Umbau, andere sind geplant. In den Kindertagesstätten wurden auch weiterhin Ansspeisungcn vorgenommen, die sich im Monat März auf 4114 Eßpor-iionen bezifferten. Bei den abgehaltenen 31 Mütterberatungen wurden von den Ärzten des Gesundheitsamtes in den Hilfsstellen kostenlos untersucht; 1061 Säuglinge, 566 Klein-und Schulkinder und 16 werdende Mütter. Die Zahl der Hausbesuche beträgt seitens der Schwestern 145, seitens der Hilfsstel-lenlelterinnen und deren Helferinnen 867, wogegen die Zahl der in den Hilfsstellen beratenen Besucher auf 2843 angestiegen ist. von denen 1193 betreut wurden. ' Ferner wurde 554 Familien mit insgesamt 2812 Köpfen wirtschaftliche Hilfe geboten, an die sich noch 5174 Familien mit insgesamt 21 943 Köpfen als Betreute des Winterhilfswerks anschließen. Oeitoelw Mniin wiricii «nililt.. Maria Fischer in den Kreisen Cilli, Trifail, Rann und Luttenberg Wie bereits berichtet, erzielte die bekannte Märchenerzählerin Maria Fischer bei ihrem bisherigen Auftreten in Marburg und Umgebung großes Interesse und Verständnis. Ihre Kunst, den tiefen Sinn des deutschen Märchenschatzes mit weltgeschichtlichem Geschehen zu verknüpfen, erweckte die größte Aufmerksamkeit der Zuhörer. Auf Einladung des Steirischen Heimatbundes erweitert Frau Fischer ihre Vortragsreise, wie bereits bekannt, auch auf die Kreise Cilli, Trifail, Rann und Luttenberg. Mmi lir Nfenr ni Vilk Vereidigung von 100 Helfern und Helferinnen des Deutfchen Roten Kreuzes in Cilli Am Sonntag vormittag nahm Krelsfüh-rer und Landrat Dorfmeister als Kreisführer des Deutschen Roten Kreuzes In Cilli die Vereidigung von 100 neuen Helfern und Helferinnen des Deutschen Roten Kreuzes vor. Aus diesem Anlaß fand im kleinen Saal des Deutschen Hauses eine schöne Feier statt, zu der auch Vertreter von Partei, Staat und Wehrmacht erschienen waren. Kreisführer Dorfmeister wandte sich in seiner Ansprache an die Helfer und Helferinnen und sprach in anerkennenden Worten von ihrem vorbildlichen Einsatz dort, wo Hilfe am notwendigsten ist. Seine Rede klang mit aufmunternden Worten zu treuester Pflichterfüllung, besonders in den entscheidungsvollcrf tagen, die den Sieg verbürgen, auf. Es folgte die Überreichung von Abzeichen des Deutschen Roten Kreuzes an die Helferinnen, die von Frau Rakusch mit einer kurzen Ansprache eingeleitet wurde. Nach der Führerehrung und den Uedem der Nation wurde die Feier beendet. ni. Am Mittwoch Sirenenprobe in Mar. hurg. Am Mittwoch, den 22. Aprü, um 10 Uhr, findet in Marburg-Drau ein Proben betrieb der Luftschutzsirenen statt. Es* wird nur das Entwarnungssignal (gleichbleibender, hoher Dauerton) eine Minute lang gegeben. Ein luftschutzmäßiges Verhalten der Bevölkerung ist nicht notwendig. Bei dieser Gelegenheit wiro' darauf hingewiesen, daß bei Fliegeralarm das Warnungssignal bestimmungsgemäß eine Mmute lang (auf- und abschwellender' Heulton) gegeben wird, i m. Filmvorführung in Witschein. Vor, einigen Tagen stattete der Fiimwagen des Amtes Volkbildung oes Steirischen Hei-1 matbundes auch dem Ort Witschein einen • Besuch ab. Zur Vorführung kam das span-' nende Filmwerk »Frau Sixta-?, das gleich der Wochenschau, die im Beiprogramm j lief, großen Beifall fand. Der gute Besuch' der Veranstaltung, es hatten sich ca. 300 Volksgenossen eingefunden, ist wieoer ein Beweis dafür, daß die Filmabende stets freudige Aufnahme finden. > Rettong mier Rinder vor dem nmieaM Verhütung einer Brandkata«trophe Kürzlich ist durch einen schadhaitcit Sparherd im Wohnzimmer der Bedienerin hmilia Jawornik im 1. Stock des Bürgermeisteramtes in Anderburg ein Zimmer-teuer ausgebrochen. Zu dieser Zeit be-landen sich eingeschlossen im Zimmer die zwei Kinder der Frau Jawornik, im .Mter von ein unc zwei Jahren. Frau Jawornik ging um diese Zeit ihrer Arbeit nach. Der Amtsbürgermeister Allein Oiliiiö ging bei seinem gewolmten Konirollgang über die Stiege und bemerkte einen leichten Rauchgeruch, Er ging sofort der Sache nach. .Ms er die Türe zum Wohnzimmer der Frau Jawornik aufriß, schlug ihm undurchdringlicher Qualm und Flani-inen entgegen. Bürgermeister Cilniüi Vi'ußte, daß die zwei Kinder cer Frau Jawornik um diese Zeit sich noch im Beti befinden mußten. Vor dem Bett der Kinder loderten schon helle Flammen. Der Retter tastete sich durch den undurch^ dringlichen Qualm zum Bette und riü beide Kinder an sich und brachte sie ins Freie, Beide Kinder waren knapp vor dem Ersticken. Mit Umsicht ordnete er die Lüscharbeiten, wobei ihm d'e Angeslell-ten des Bürgermeisleramtes behilflich waren. Es gelang die Gefahr zu bannen. Durch das entschlossene und unerschrockene Verhalten des Bürgermeister^ wurden die beiden Kinder der Frau Jawornik vor dem Erstickungs- bzw. Flammentode gerettet, gleichzeitig großer Gcbäudeschaden verhütet, da durch den anschließenden Holzanbau das Gemeindehaus sowie die ganze Nachbarschaft auf das schwerste gefährdet waren. m. Klavierkonzert Dr. Elfe und Dr. Roman Klasinz auf Freitag vedegt. Da^ von der Musikgemeinschaft Marburg für Mittwoch, den 22. April angesetzte Klavierkonzert Dr. Elfe und Dr. Roman Kla-sinz wurde auf Freilag, den 24. April, verlegt. m. Raiffeisenkasse für Kunigunde Wi(-«chein und Oeorgenberg. Ein langersehnter Wunsch und gleirhzeitig ein Bedürfnis für oie drei Landgemeinden Kunigund, Witschein und Georgenberg, wieder eine Raifeisenkasse zu besitzen, ist nunmehr in Erfüllung gegangen, nachdem bis zum jähre 1918 eine solche bereits bestände»! hat. Diese Einrichtung dürfte nicht nur bei den Einwohnern dieser Orte den Sparsinn weiter heben, es ist durch sie auch den Landwirten uno' Handwerkern Gelegenheit gegeben, mit ihren Auftragge-bern und dem Reichsnährstand in Verrechnungsverkehr zu treten. Die Raiffeisenkasse, die übrigens auch die Spargelder eines vergangenen Systems verwaltet^ dieselben also der Bevölkerung erhalten bleiben, wird baln' als Institut aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken sein und viel Freunde und Förderer finden, Eitgeltlidw MitteHmiR Das Amt Volkbildung In Steirischen Heimatbund gibt bekannt, daß wegen Erkrankung eines Mitgliedes des Stadttheaters die Ringvorstellung »Liebe in der Lerchengasse^ entfällt. Statt dessen wird die Operette »Graf von Luxemburg« gegeben. Konsultation Kurt Ruchke »Gräßlichl« stöhnte Minchen und schüttelte die Schultern. »Du mußt!« ermahnte Fanny kategorisch in schwesterlicher Liebe. »Aber zur Untersuchung muß man sich doch entkleiden!« entrüstete sich Minchen. Und in einem Ton, bei dem unter diskan-tierter Entrüstung, wie bei einer Orgel die Oktave, leises Bedauern mitschwang: »Bei meinen Zweiunddreißig habe Ich sowas mein Lebtag noch nicht vor einem Mann gemachtl iJnd auch ein Arzt ist doch ein Mann!« »Vielleicht braucht man das nicht immer«, tröstete Fanny und biß unschuldig in das Frühstücksbrot. »Ich bin mit ein-unddreiBig nur ein Jahr jünger als du« — ein Schlückchen Kaffee, um den versteckten algebraischen Hieb wirken zu lassen — »und war schon zweimal beim Doktor, aber da hab* Ichs auch nicht brauchen.« »So?« meinte die Ältere erleichtert. Plötzlich fiel ihr ein; »Das wäre auch! Du warst ja nur beim Zahnarzt.« »Eben,« sagte Fanny schamlos. »Aber was«, entschied sie resolut. »Wegen der dummen Heftgeschichte mußt du zum Arzt und damit basta. Puhlekamp spannt den Wagen an, und du fährst zu Dr. Schirmann in die Kreisstadt.* »Der grüne Esel?« Minchen richtete sich zu voller Größe auf. »Nicht um mein Leben! Gefahren wird. Puhlekamp wird anspannen. Aber zum Ö-Uhr-Zug, und dann nehm' ich eine Konsultation bei einem Doktor in der Hauptstadt.« »Na siehste«, triumphierte die Jüngere. »Aber bei wem?« Ach«, sie stand auf und griff nach dem Schlüsselkorb, um Hof und Wirtschaft zu kontrollieren. »Irgendwo wird schon am Schild stehen: Doktor Sowieso, Sprechstunden von dann und dann.« Also trat Minchen die große Reise zum Doktor nach der Hauptstadt an. Auf der Grünen Schanze und auf dem Hauptplatz bot fast an jedem dritten Hause ein prangendes Emailleschild medizinische Dienste aller Art in der ersten, zweiten oder gar dritten Etage an. In dem eingewurzelten Mißtrauen des Landbewohners gegen aufdringliche Etikette mied die keusche Jungfrau diese allzu leicht gefundenen Lösungen ihres gordischen Knotens und ließ sich von dem Menschen-strom in eine stillere Seitenstraße spülen. Dort fand sich an einem engbrüstigen, unscheinbaren Hause ein Schild mit der schlichten Aufschrift: Dr. Imbusch, Sprechstunde von 11—1 Uhr. Der Name wirkte vertrauenerweckend, er mutete gleichsam ländlich, natürlich an, ein rechter Name für herzschwächliche Landbewohnerinnen, die einer Konsultation bedürfen. Es war wenige Minuten vor Eins. Entschlossen drückte Minchen den gelblichen Klingelknopf. Ein freundlicher Vierziger mit einer Aktentasche unter dam Arm öffnet«. »Ge- rade sollte Schluß sein,« meinte er gutmütig. »Aber bitte. Sie wollen zu mir in die Sprechstunde?« »Ich muß«, klagte sie. »Wegen so einer dummen Herzgeschichte.« Vorsichtig vergewisserte sie sich. »Sie beraten doch auch in Herzangelegenheiten?« Lächelnd lud der freundliche Herr zum Nähertreten ein. Ein büroartiges Zimmer mit mehreren Sesseln, einer Schreibmaschine und einigen riesigen Aktenschrän-ken nahm sie auf. Enttäuscht blickte sich Minchen in den Raum um. Sie hatte sich ein Arztzimmer anders vorgestellt. In-gendwo in ihrem Mißtrauen berührt, fragte sie; »Sie sind wirklich Doktor? Und geben Konsultationen?« Der Doktor lächelte abermals beruhigend. »Beides. Haben Sie nur volles Vertrauen. Ich kann wohl Ihre schamhafte Zurückhaltung in dieser peinlichen Angelegenheit verstehen, aber...« Munter nickte er ihr zu. »Ach ja«, seufzte Minchen. »Ich hab' mich noch nie so — so vor einem Fremden entblößt. Sie verstehen gewiß, Herr Doktor.« »Durchaus«, bestätigte Dr. Imbusch liebenswürdig. »Darf ich also bitten anzufangen?« Minchen seufzte abermals, legte sorgfältig Hut, Mantel und Handtasche auf einen Stuhl, nestelte schämig an irgendwelchen verzwickten Druckknöpfen, lüpfte die Bluse, löste ein Bändchen am Rock, knüpftfi oiii tittcfttdftfl Finsera ajn Miederverschluß, — da atmete der freundliche Herr ein wenig betreten auf und begann: »Verzeihung, aber---?« Minchen nahm*s verängstigt für ein Zeichen großstädtischer Ungeduld und warf rasch hin: »Gleich, Herr Doktor, gleich!« In rasender Geschwindigkeit ließ sie die Finger über noch ein halbes Dutzend Knöpfe, Schleifen und Reißverschlüsse jagen und stand in der nächsten Sekunde vor dem Herrn Doktor etwa in der gleichen Bekleidung da, wie zur Stunde ihrer Geburt das Licht der Welt erblickt hatte, »Können Sie nun etwas feststellen in meiner Herzgcschichte. Herr Doktor?.^ Da nickte der Herr Doktor, plötzlich wieder krampfhaft fröhlich geworden, und versicherte: »Ja, nämlich, daß Sie zur Konsultation zu einem Arzt wollten. Ich aber bin Rechtsanwalt.« Zticbea der ScfawäclM Als Mann in hohen Jahren wurde der wegen seiner unheimlichen Körperkräfic berühmte Reitergeneral Favret von einer Krankheit heimgesucht und fühlte sich so schwach, daß er den Arzt rufen lleD. Diesem klagt der Greis dann sein Leid: »Ach, Herr Doktor, sie ahnen gar uicht. wie meine Kräfte nachgelassen haben und wie schwach ich in den letzten Tagen geworden bin. Sehen Sie, das z. B.<, — bei diesen Worten faßte er mit einer Hand das Bein des Stuhles, auf dem der Arzt saß, und hob Stuhl und Arzt langsam In die Höbe — »dH? ^Lu-d mir xmatL* ScHe 6 »Marb'urger Zettung« 2!. April !942 Nummer III i t ' } ■ ofursoitSRiipi Dem Wirlschaftsparasiten - den Tod Gerechte Urteile der Sonderc^erichte 1:iitge^'fii allen Gesetzen, allen trmaliniin-' anderen licteiligten zu hohen üefängnisstra-},'eii und allen Bitten, dem Ernst unserer Zeit ^ fen verurteilt. Der llaiiptanKeklaKte besorgte Ueclinun}; zu tragen und in dem Armeekorps seiner niitangeklagten üelietiten eine Stellung der inneren Front ein Soldat zu sein, gibt es' auf dem Wirtschafts- und Ernähriingsamt, immer noch Wirtschaftsparasiten, die sicli' wo die A\erten große Mengen Lebensniittel-finst geglückter verräterischer Arbeit im j und Kleiderkarten unterschlug »md sie an W ..tbild 7um FilhrerKchiirtsta)! Soiidurmarken des (KMierulKonvurnunicnts Xuin (iehurtstiiv: des f-iilirers K'jih die Deut-sclie Post Osten drei SonJernuirkuM mit dem K(»pf dev f'iilirers heraus aiem« tlironih m. Theateraufliührung in Lorenzen. Die SiL'irisi hc Volk^^hiilvu' Oraz briiij^t auf 1-inlrn.luii^ des SteirisclRMi lle'jiinthuiidL'S iitti 2,1. April in l.orciiZLMi diu bäiicrlichc Koiiiüdio »Die ilrei l''isbärt.Mi; zur Auffiih-Das Stiii'k wurde iHTeits in iler oberstclL'rni.'irk aul^'cliihrt inut mit seinem iirv iiehsif;eiii Himior seitens iler Xti-MlK'uier niit viel Beif^dl ;uif;^e;iomniL'n. m. Von plötzlichem Unwohlsein befallen, braeli Somilaj^ .'ibeiuis in der A\ngda-leiieiiviH'staLlt iler .'^fi-iiiliri^^e I'ranz Borov-nik /iisamnien nnd blieb bewuliJlos lieccn. Weltkrieg bedienen und nun glauben, daß liir sie diese Zeit der Sondergewinne und der Vulksmisbeutung gekonmien ist. Heute wissen wir jedoch, daß wir im Weltkrieg eine Rechtspflege hatten, die diesen Namen nicht verdiente. Und das war mit schuld an dem Zusammenbruch. Daß sich diese Zeil nicht mehr | I wiederholt und gegen alle Volksschädlinge, die den Dolchstoß von hinten gegen die siegreiche deutsche Kriegsfront, die Front und Heimat vereint, führen wollen, rücksichtslos i eingeschritten wird, davon zeugen weitere! Urteile der Sondergerichte. 1 IXts Sondergericht Koblenz verurteilte den ' .AnitslMirgermeister von Maysclioß hei Ahr- [ Weiler im Rheinland. Hotelbesitzer Karl Saut-m.'inti, /um 'f'ode und seine Geliebte, die 4'J J;ihre alte Anna Alerten aus Altenahr, zu 15 Jahren Zuchthaus. nieirhzeitig wurden die Kolnnialwnrenhändlerin Sybille Füssenich <'IU Sautmann ablieferte, der sich mit ihnen um tangreicher Schiebungen bediente. Das Sondergericht Rostock beschättigtc sich mit einer Anzahl von Bahnarbeiter, die seit dem jähre l'J40 fortgesetzt Gepäck, das auf dem Bahnhof Rostock aufgegeben wurde, stahlen, zum Teil unter Ausnutzung der Verdunkelung. Sämtliche Angeklagten wurden vom Sondergericht als Volksschädlinge verurteilt. Gegen den Hauptangeklagten Uitt-mann wurde auf Todesstrafe erkannt, da er sich wegen des großen Unifanges der Diebereien außerhalb der Volksgemeinschaft gestellt hat. Gegen seinen Mithelfer Hallier sprach das Gericht eine Strafe von 15 Jahren Zuchthaus aus. Zwei weitere Angeklagte erhielten entsprechend ihrer geringeren Beteiligung sieben bezw, vier Jahre Zuchthaus. Auch diese Urteile sollen wieder eine Lehre Hütmingen'Ahr zu sieben Jahren und die | dafür sein, daß die verhaßten Helfer der Schläclitersfrnu Helene Wieland zu zwei jah- Feindmächte die ganze Härte der Kriegsren Zuchthaus, ferner eine große Zahl von I gesctzc trifft. karten der Kinder Kleidungs- oder Wä-seliestück'e einkaufen, sofern diese Be-klcidiin,tisstlieke für nie (irof'jniutter bzw. , . ... . , die Kinder, also für tlic rechtmäßigen Der Wann, der enieii epileplisehen Anfall j beslimmt erlitteii halte, wurde vom Deiitsehen Ro- ten Kreil/, ins A\arbiir;.fer Krankenliaiis überführt. ' jii. Bierflasche am Kopie zertrümmert. In einem (.lasiliause in Potschgau erhielt Soiintag abends der 4.'i-iährige F^artiefüli-! rer Kiidoli Schum ans I^otschgau 'A3, der! hei einem Neubau in l.eitersberg beseliäl-tigt i.^l, von einem (last mit-einer Bier llasche einen Schlag auf dcii Kopf, wobei; die l'lasehe in 'rrümmer ging. Sciuim trii/.;;' eine si/hwere KMjWunde davon. r>üs Dent-j sehe Rote Kreuz leislele dem Verletzten die erste Hilfe und überführte iiiii ins .War-' hnrger Krankenhaus, ' ni. GroBmutters Kleiderkarte nicht für tlie Enkelin. Kleioerkarten — wie i'iber-' hatipt alle Karten und Bezugscheine — sind iiiehi iihertragbitr. Teilweise wirti aber noch angeiiominen, ilie Kleiderkarte j könne im Familienkreiso übertragen werden. (iroßnuitter kitiine also ihro Kleiile;'-karte der l'inketin zur Beinitzuiig überlassen 'Hier V.'iter ktnuie seinem Jmigeri , Punkte schenken. Diese Ak'inung ist jo- i doeli nicht zutreiieiul, denn jei'.e Kleider- | karte und leder Bezugschein dürteii nur zur Deckung des l^eda'is des Karteninhabers verwendet werden. Die Fachgruppe Bekleidung. Textil und Let.er ''i- nt. Pflichtensinn im Pflichijlalir. Vor die Tiichii);i\eit hat (iott den Schweiü gesetzt. sagt ein alter Spruch, und \\x:r später zur höchsten üeltuiu': gclan.gte. vergol.{ in harten Jiigcnd'iahre.ii manchen Tmpien, Das möge unsere Jugend und nicht Zinn wenigsten das Mädel beden-'|ke:i. das sein ländliches Pflichtjahr an-"i tritt. Streben junge Menschen erwar-tutigsvoli einer neuen Leibenslage m, so ist das ihr natürliches Recht. Aber falsche Erwartungen als Rciscgepäck ziehen Fjiitäuschtwerdeii und Enttäuschen in der ersten Probe des Leistungswiilens nach sich Es ist erfreulich, daß nianclier Junge jetzt aus vaterländischem Pfliclit-gefühl das l-atid als Acker seiner Berufswünsche sucht. Audi die Pfliclitjalir-iiiädel, die sich dort praktisch bewähren sollen, mögen die ebetrso iüg.same wie stolze l^arole zum Musler nelimen: Ich dien! Wer dietien will, k<]invmt nicht mit l:igeii\vüiisciien. die er sich erst verdienen nuilj. Diensizeit auf kinderreichem i^auernliof ist kein Kinderspiel mehr. Sie stellt den Verpflichteten die unennüdli-clie Bäuerin als aufnumteriule.s Beispiel vor Augen, ihr iiacliizulrachten und auch —wenn im Anfang die Glieder einmal versagen wollen — durchzustehen, bis alles zur trauen und dessen (icwhmuiig bei der Hausmutter eine Mitgaibe fürs Leben. Stählt sich doch daniiit das Mädel für dife folgenden Aufgaiben, die es ihm stellt und die wei'terfördcrn auf dem Wege zum eigenen Herd. Beim überschreiten der Fahrbahn erst Augen links, dann Augen rechts. JMC du !hau Die liditrechnniig wird niedriger... Sobald die Tage fülilhar länger werden, nimmt auch die niotiatliciic Stromrechnunyj entsprechend ab. iManchmal brauchen wir frühmorgens schon keinerlei Beleuchtunj; mehr oder doch mir für ganz kurze Zeit, und ebenso ist es abends länger hell und viel später erst werden die Lampen eingesclial-tet. Man kann darüber hinaus gerade im Frühjahr noch vescntlich zur Stromersparnis beitragen, wenn man die Üäiiunerstundc zu einem Spaziergans benutzt, der für iic-rufstätigc Menschen nach der Arbeit so gesund nnd wichtig ist. Man konmit dann erst heim, wenn es wirklich dunkel ist und brennt auf diese Weise bestimmt noch eine Stunde weniger Licht, als wenn man zu Hanse bliebe und sich natürlich niitzlicb beschäftigen will. und Auch Stromsparen Notwendigkeit, ist eine kriegsbedingtc Wasscrtlecke auf polierten Hachen. Man bestreut die durch Wasserflecke beschädigte Politurfläche gut mit Kochsalz und betrüpfell sie mit wenig Wasser. Nach einiger Ze't trocknet man die F-läche gut mit einem Tuch ab und reibt sie mit einem guten, wcicheu Kork solange, bis der alte Politurglanz win,-dcrhergcstellt ist. EntfernunK von Flecken auf Glas. Glas und Spiegel will jede f^rau blank und rein haben, Findet eine Beschnmtzung statt, so w;arte man nicht lange, soiiderii entferne die Flck-ken folgcndennaUeti: Handelt es sich um Fliegenschmutz, so reibe man die Glasschcibc mit einer Breimiscliung aus Schlenimkrcide und Spiritus ah. Ölflecke werden mit einem Gemischt von Salmlakgeist, Natronlauge und etwas Schmierseife entfernt, fettflecke hii Mattglas können leicht mit etwas Petroleum herausgerieben ■werden. Das Nachpolieren mit einem Wollappen einpfhielt sich. Kalksprit-zcr, die ja nicht vorkommen sollten, da man beim etwaigen .Kalken der Räume das Fenster verhängt, sind durch Auftragen von etwas Schmierseife zu beseitigen. ff Wirtschaiisgruppe l-Jn/.elh:niciel hat dalur i getan ist. Denn tlie Berufung zu schon vor längerer Zeit di;.' l:'iv/^iliancllei ^ jbedeutet ein großes Vertraue ausdrücklich verplliclilet, die Waicnan-' galie dann ab/uleliiien, wenn offensichl-ücli ein Unbefugter im/iiUisSigcrweise auf line fremde Kleiderkarte oder einen frem-ilen Bc/.ugschein einkaufen will. T.s ist abtr /uliissig, t.al) die Enkelin lür ihre (jiol^mutter a'tif deren Kloiderkarte oder die Eltern iur ihre Kinder auf die Kieider- von 21'*" bis 5»" Uhr Froh zu sein bedarf es wenig..." Mädel-Latecr in Studenitz Tic alten Mauern des Schlosses in Stüde- menverwertung so^yie die Pflege der Härten z hörten Mieder einmal frohes Singen, und führte ihnen einen bihn, der dte Wicii- ............■ ' tigkeit der Gartenarbeit besonders betonte, vor. Zur Ereude der Mädelwerkbeauftragteii kam am 16. April die Beauftragte des BOM-Werks »Glaube und Schönheit« des Gebietes Steiermark nach Studenitz, die über den Aufbau der Arbeitsgemeinschaften in der Alt-Steiermark und über bäuerliche Lebensgestab tung sprach. Die Kulturreferentin der üundesjugendfüli-rung führte mit den Pührerlnnen und Mädehi einen vorbildlichen Kulturabend durch, der besonders im Ralmien eines Heimatabends mit viel "VolksHedern aus der Steiermark £u-teu Anklang fand. Den AbschiuB des Pührerinuenlagers bildete der Besuch der Butidesmädelführerin. Bunnmädelführerin Traute L o r i n s e r, die mit den Mädelwerkbeauftragten eine Arbeitsbesprechung hielt. Auch besichtigte sie den Lehrgang für die zukünftigen Leiterinnen von bäuerlichen Arbeitsgemeinschaften, wo sie mit einem fröhlichen Lied begrülJt wurde, Sic zog alle Mädel in ein Gespräch und konnte mit l'reude die sprachlichen sowie auch die arbeitsmäliigeu Fortschritte bemerken. Ende April wird im alten Schloßgarten und auf den Gängen wieder friedliche Stille herrschen, docli bald darauf vird wieder eine fröhliche Mädelscliar das kleine romantische Studenitz beleben. Die nitz Durch die Säulengänge, aus denen vor lan ger Zeit die festen Schritte geharnischter Ritter, später der eintönige Gesang der Nonnen widerhallte, ertönte jetzt der schnelle Schritt und das Lachen unserer Mädel. ^'om 8. bis 27. März fand das 3. Lager von Mädel, die dem Mädelwerk angehören, statt. Sie wurden für die Arbeitsgemeiuschatt vBäuerliche Berufsertiichtigung« geschult und sollen später Arbeitsgemeinschaften leiten. .Mit viel Ereude gingen sie an die Arbeit. Neben Kochen und Nähen, Spinnen und Werkarbeit, wurde viel gesungen und Sport getrieben. Auch Deutschkurse wurden durchgeführt und die Mädel vervollständigten sich immer mehr in der deutschen Sprache. In dieser Zeit tagten auch in Schlot) Studenitz, jedoch nur auf kurze Dauer, die Beauftragten des iMädelwerks der einzelnen Banne. Die Eührerin des Mädehverks für die Untersteiermark sprach mit ihren Mädelwerkbeauftragten über die geleistete Arbeit und gab ihnen neue Richtlinien für das zukünftige Schaffen. Die Arbeitsgemeinschaften »Kochen und Nähen« hatten nun ihr Ende gefunden und jetzt beginnt die Arbeit in den Gärten, die heuer besonders kriegswichtig^ ist. Die Wirtschaftsberaterin des Kreises Cilli, Frau F r i c k e. die einige Stunden in Studenitz weilte, besprach mit den Mädelwerkbeauf-tragten die Einteilung der Gartenarbeit, Sa- Unsere Soldaten sollen sich freuen! Ciiticr Mädel niachcii Feldpostpäckcheii zum üebiirtstag unseres Führers Mit i,'rt)l.ier lie'.iei>tcniiig gingen wir Cillier Miidel UM die Arbeit, als es liicli. l'ddpost-Piickclieii iiir imsere Soldaten zum (ieburts-t;ig imserc^ l iilirers /u pyckcn. Das war ein L berlegcii und \'()rlH'reiten, beinahe wie vor \\ eiluiachieii. All die für einen Soldaten so mit/hclien und aiigencliincn Dinge wurden /iisammeiigelriiiieii. bis es dann endlich in der Osterwoche ans l'äckchenmaclien ging. \Sas CS da alles an scliöncn und guten Din-ü;cn gab! Nelien Apfel. Nüssen und Keksen von Soldaten auf einen Lastkraftwagen ver-hidcii. zum Balmhof befördert, wo sie als Wclinnachtseilgut ihre weite Reise antraten. Ob wir wohl auch IIR.®» Antworten bekommen werden? SoldalenmOller, Euch giQssen die loagmfiden Das zweite Mal darf die befreite Untersteiermark den Gel>urtstag ihres geliebten brachten die Mädel iiiit/liciie Dinge, wie Blei- rührers feiern. .Mit noch gröüerer Liebe und stifte. Radiergummi, ein kleines Nähzeug.' tieferer f)ankbarkeit beging man gestern die-Seife nnd Zahmiasta und als Höhepunkt fand sen Festtag, denn in den einem .lahr ihrer sieh iit so manchem Päckchen eine geselchte I Befreiung haben sie erst richtig des Fuhrers Haiiernw iirst oder ein Stück Speck fein sau-j Wesen, seinen Willen, seine Kraft nnd seine berlicli eingewickelt. Uebe zu ihnen aufnehmen und begreifen Wie werden sich misere Soldaten darüber können. freuen, (icrne wiirden wir ja dabei sein, wenn j ».Die .lugend gelu'irt dem Führer« — und die Päckchen ankonnnen und ausgepackt 1 der Führer gehört ihnen. Unzählige, mit Sorg-wcrdeii. Was sie wohl zu unseren Sachen falt hergerichtete Päckchen traten schon den und zu den Briefen zu sauen haben? Und ob] Weg an die Front an, um den Soldaten am imd wohl /urückgesclirieben wird? Das sind (ielnirtstag des Führers eine kleine Freude die Fragen iedes einzelnen Mädels. ' zu bereiten. Aber nicht nur draußen stehen Oben auf das Päckchen kam dann ein Brief i Menschen, denen es an Freude nicht fehlen mit vielen (irüllen aus unserer schönen wie- darf, auch in der Heimat gibt es Menschen, der deutschen L'ntersieiermark. Wohl gab es' die mit Liebe iTnigebeu werden müssen — viele Fehler drinnen, aber alle bemühten sich | es sind die vielen FVauen, die ihr Liebstes recht und schrieben ihre Briefe ganz allein. I hinausziehen lassen mulUen und die dennoch Das war ein Werken und Fleißigsein im niit noch gröGerer Kraft und Hingabe in der Hiuis der .lugend. Päckchen über I^ickchen Heimat ihre Pflicht tun — die Mütter unserer k;imcn ieden Pag aus allen Mädel- und Jung-[ tapfereu Kämpfer! miidelgrunpeii an und mutUen weiter ver-i Am Geburtstag unseres Führers konnte Diickt werden, F.ndlicli war alles fertig. man unsere .lungmädel in den kleinen Städ Kisien stunden angefüllt mit IIS.S Päckchen bereit zum Weitertransport. Mit kräftigen Armeu wurden die Kisten ten oder l")örfern der Untersteiermark sehen, wie sie in kleinen Gruppen vor verschiedenen Häuschen, Wolmungstüren, standen und ein frisciies Lied sangen. Als sich dann erstaunt ein Frauenkopf aus dem l'enster oder Türe beugte, wurde ihm ein Sträußclien iVühlingsbiumen und ein kleines selbstange-fertigtes Kärtchen mit dem Satz: »Zum Geburtstag des Führers ein Blumengruß für Dich, Soldatenmutterl'f entgcgengereicht. F.ine verarbeitete Hand strich dann wohl liebevoll über den blonden Kinderkopf und ein frohes Lächeln umspielte das Gesicht der Frau, die zum Geburtstag des Führers von den .lungmädehi als Soldatenmutter gegrüßt wurde. Soldatemnütter! Laßt die tjrüße der kleinsten Gefolgschaft unseres Führers ganz tief in Füre Flerzen dringen und .seid stolz darauf, daß F.ure Sölme für diese junge Generation, kämpfen ktinncn. Cilli im Zeichen der Jugend VcrpIlichtuiiKsfcier Im Deutschen Haus — Jungmädel und Pimpfe dankou dein Führer größte gewesen und ist es heute und in Zukunft. Mit den Liedern der Nation und dem Gruß an den l'ülirer klang die Verpflichtungsfeier Das l-cben in der Stadt Cilli wurde am Sonntag wieder einmal von der .lugend bestimmt. Schon am frühen Morgen ertönten aus allen Straßen und Gassen die stürmischen 1-ieder, gesungen von einzelnen Fähnlein und Scharen, die zur Verpflichtungsfeier ins Deutsche Haus marschierten. Im Deutschen Haus war die Deutsche .lugend von Cilli angetreten, darunter 212 Pimpfe und .lungmädel, die den schönsten Tag ihres Leben erleben durften: in die .lugend des Führers aufgenommen zu werden, aus der Adolf Hitler die besten Kämpfer und Streiter für Deutschland erwachsen sollen. Der Fanfarenzug der Jugend gab den Auftakt -zur Feier, die vom städtischen Svnipho-nieorchester mit feierlicher Musik eingeleitet wurde. Nachdem die Musik mit zwei Liedern ausgeklungen war, sprach der Kreisführer und Oberbannführer Dorfmeister, F.r schilderte die große, einmalige Bedeutung dieses Tages für die .Tugend und ihre kommenden, großen Aufgaben als Willensträger des großen Deutschen Reiches und desse^i Stützen in alle Zeiten. Der Glaube au die Ewigkeit Deutschlands und an den Schöpfer, der diesem Reiche den Führer gab, sei werade in der Jugend von Anfang: an die Udstc uud der Jugend aus. Während die Vierzehnjährigen im Peut-schen Haus diesen denkwürdigen Tag begiu-gen, hatten sich die jüngeren Pinu^fe nnd Jungmädel etwas Wunderschönes ausgedacht und es auch durchgeführt. Auch sie fühlen sich dem Führer schon verpflichtet imd handeln so. wie es ihnen ihre Gefühle gebieten. Auch sie wollten am Sonntag Adolf^ Hitler danken und sie taten es so, daß sie Staunen und I3egeistcrung hervorriefen. Schon tagelang waren im Geheimen gewisse Vorbereitungen im Gange. Uber die Menge der Blumen, die in den Dicnsträumen auftauchten, war sich jedoch niemand klar, Sonntag früh zogen sie dafln los. Vor den Wohnungen jeder Prau und Mutter, deren Gatte oder Solin seine Pflicht vor dem Feinde erfüllt, wurde Halt gemacht, ein Lied gesungen und ein Dhrnienstraull überreicht. Die Jugend, auch d'e untfrsteir'vxhc, weiß heute schon gut, d;d.t s'p ihren Platz ganz ausfüllen muß. Sic ist sich bewußt geworden. Nummer 11! ».V\arburger Zeitung« 21. April 1942 Seite 7 Beförderangen in der SS Berl'n. 20. April Der Führer hat in der folgctulc Be-förderungeti ausgesprochen: Zum ^^-Oherst-Griippenführer; ülmi fh Ubergruppenführcr Franz Xaver Schw-ar/. Wlriacöoft Wenn ein Tanker versenkt wird Was könnte zu l ande, in der l.uft und auf See mit seinem Öl «eschafü erden? ...........AuMJchiiung des U-Uool-Kriej^cs raiiKcrs würde liciiiiiadi um die Zum f^Voberst-nruppenführer unu ^ amerikaiiisclicii (kwüsscr liubeii uii- .ioi» Piinzer für 5u dcrurtitjc Schlucliieii mit neraloberst der Polizei: den ^^-überirrüP- U-Boote dort 88 'runkcr mit 7!olJll» brt zu versorgen, liin Zerstörer ■ - o I ---------.1,. 1..............» . . _;4 .........,1— sclilieMieli liraueht für loti Seeinciloii :\\ur' • 1 .•■•u 1- // .... leinen Aii^jriff von 3 Stunden Anflug und ^11 ^"Brigadetuhjein. die f^-()bciluh-I j^tunden Rüekfluj: etwa l.suo Liier. 5i) Miller Friedrich-Knrj Deimietzel, Hain | scliinen verbrauclien also OOiMHl Liter, Der Döring, Kurt von (lottberg. Wilhelm von Inhalt eines 'l'ankers würde deinnacli ausrei-Grolmann. AAaximilian von Herl'lf, Richar:! dien, um 165 solcher jedesmal von l'luu- Jungclaus, Dr. Hans Kannnler Gottfried zei'Kcn aus};efiiiirter AiiRriffe zu speisen, tüii Klingemann, Johann Mörschel. Karl Obertr, i anderes Beispiel: Lin mittelscliwerer i'anzer Hein Reiiiffürtli, KI.ius Sclziitr Dr. Hi-ia- bei «iinstk-c-ni (.dänJc lur ciiu-n rir-h F,l,„Mn,l Pr,.ll„.r,'v,,n Th„r_ "''V fH»I Uli'f. Panzern oder IS Zerstörerfalirten iiiier iiMid Seemeilen müssen unterlileibcii. wenn ein einziger 10 iMiO-brt-Taiiker /u den Piseben se-scliiekt wird. \'ersenkt aber wurden allein in den letzten Monaten SS 'i'anker \(m durcliselinittlicb 8UO0 brt. rieh Teitge, Edmund Freiherr von Ther-inann, Dr. Hrnsf Wenzel, Otto Winkel-niann. Sport und Turnen hn Reich verschwinden 300 Zisareltensorten .■\ncli die Zi;,'aretteiiiiidustrie im lijeicli imiH Arbeitskräfte an die l\'iiNtim'.,^sw irtscliaii ali-xebeii. Das maclit eine stärkere Xiisamnien-/.erschlacht über diese W ci.^strecke etwa _ fa^smii; der Kräfte luiii'^. Ledi'.dich niii \r-.^ounoo Liter verbrauchen. Der Inhalt des hcitskräfte für kriei^swicliti.Lje Auf-^aben frei- I znniaclien, werden in den nächsten Woclieii .^iiO dieser I^inzer würden also für eine Pan- Die Spielfolge der Gauklasse Marburgs Fußballer beendeten ihren tirsten Start in der Fiühjahrsfolge der sieirischen Gauklassc mit einem recht bedeutsamen Sieg, r In rascher Abwechs-lu-ng folgen an den kommenden Sonntagen die weiteren Spiele, die sich nach nachstehenden Spielplan abwickeln werden, wobei stets am Platz des erstgenannten Vereines gespielt wird. 26. April. Reichsbahn GrazMarburg, Kapfenberg—Cilli, LSV Zeltweg— Grazer SC, Leibnit/.—-(j,\K. Rosental— L>onawit^. 3. Mal. A\arburg—Kapfenbcrg, Grazer SC—Cilli, Reichsbahn Graz—LSV Zclt-weg. G.AK—Donawitz, Rosenlal- Letb- , ' 14. Juni. Marburir—Roseiital, LSV Zell- 10, Mai. Marburg—Donawiiz, Cilli—iv\e;i—Citli, Kaplenberg—Leibnit/, Dona-Reichsbahn Oi'az, Rosental—Kaplenberg, I wilz—Grazer SC, (lAK—Gra/.er SC. für die Dauer des Krieges zwei Drittel der 0(> Zii;arettentabriken ihre Pforten sehlielien. Damit \erscliwiiiden \oii bisher fast öou Zij;areltensorten. die im Reich bisher erzeii;^t wurden, rund .3tJU. Die Produktion wird von Grazer SC—GAK, LSV Zeltweg—Leib- vcrhleibeiiden zwei Dutzend Werken fortnetuhi't. Wenn überwiegend kleine. #aber 17. Mai. Marburg—ürazer SC, Cilli- '"'"'"■'"-'''S ! i'ihnity k''inf('iihcm__l SV /pIiwcit fiAk' ^tdlckini(,sakno!i betiotfeii weideii. sn ei- L ibnitz, Kaj Icnbcrg LSV Ziltw Ci.M\ trn-,f',eren —Rosental, Donawitz -Reichsbahn Ciraz. . }-;rzeu.i;un;;skraft der meisien (irotlbetriehe. 24. und 25. Mai. (j.\K—Marburg, Ro- Zwischen den einzelnen l'abriken bestehen sental—Cilli, Reichsbahn Graz—Kaplen- erstaunliche Unterschiede in der Arbeitslei-bcrg, Leibnit/—Grazer SC, Dona\\ilz— ^Iuiik. Bei den Kleinbetrieben, in denen die I SV Zeltwc" Handarbeit, besonders beim Packen, noeli ' 31. 'Mai."'i.cibnit/--,M.irbur^, Cilli T!!?,,:,™''': J^'r-;t-,n/,cl.ie .■ I . , -i 7-. oc Aibeiler nur etwa ein hinntel soviel wie in G.\K, K;j[">lenbeig Dnn.iwitz Giazer S... durehrationalisierten üroßbetriebeii mit --Reichsbahn (jraz. LSV /ellweg -Ro- ,hru; Produktion um laufenden Band. ^ t Stillc.uim;.j wurde ein absolut ob- 7. Juni. LS\^ ZeitucLj—.Marburg, Do- iekti\'er Maflstab .^jewälilt. die Betriebe, die naw itz—Cilli, Kapfenber;;—G.\K, Grazer ! ^'''le beslimmte Mindestleistun'.; nicht errei-SC—Rosental. Leibnitz—Reichsbahn Gra/. 'nü^^en ilne 'rabakkoiiiiti^iente für die Fosshallgisle aus Obersteier Nach den beiden ersten Pflichlspielen Jer neuen Fußballspielzeit folgt am kommenden Sonntag das erste Freundschaftsspiel. Den Gegner gibt die Elf der Reichsbahn-Sportgemeinschaft Knittelfeld ab, die mit der AbL Reichsbahn der Sportge-tneinschaft Alarburg zusammentrifft. Angesichts der großen Vorbereilinigen der AAarburger Reiehsbahner ist mit einem ueehselvollen Kampf zu rechnen. Im Vorspiel treffen die Rapid- und die Reichsbahn-Elf der Deutschen Jugend aufeinander. : Bei der Fernfahrt Wien—Lisenstaüt —Wien über HO km hatte es der Wiener Straßenamateur Chylik nicht schwer, da von seinen Gegnern Valenta und Kühn nicht dabei waren, und Wölfl nur auüer 25. .Mai in Budapest um den Rom-Pokal vorgesehen sind, bereiten sich in den Tagen vom 16. bis 20. .Mai in einem offiziellen Training auf der Berliner Rol-WeiH-Anlage an der Hundekehle vor. : Die Etappenfahrt »Rund um Luxemburg« wurde mit der dritten Teilstrecke über 125 km von Luxemburg nach (jrc-venmacher lortgesetzt. Bei den .\niafeuren gewann Kalj in 3:1.3.32 und bei den Berufsfahrern Neuens in 3:11.34. In der Gesamtwertung liegen .Weyers tnul K'irchen bzw. Didier in LTihrung. : Die .Meisterschaften der Turnerinnen von Donaii-Alpcnland wurdcii ziijiicic'' Hauer des Krieges den Betrieben über)ra;:t^ Manila l^ru'«- ,!^,"V''"'" T' ««'or- ni'ii'r \i iiiiiL-if >ii 111^ tY,'» 1 Ge.iietiwa 1 ti;.j aibeiien heieits ."»iion Mo- 1 M. Ncuiiktrüicn) mit I. J.O torsäseu in deutschen Forstbetrieben. Gute Punkten knapp .ijegeii die Grazerin Helli F'abian mit 1J9 Punkten und Hedi Potscli \yettbewerb mitfuhr. In i;29.16,4 siebte! (Wien) mit 114.5 Punkten erfolgreich. Chylik im Endspurt über Tliainier undj ; Josef Bessehnann und Mario Casadel Swobodii und kam damit schon zu sei-1'Tcs^rciteti nunmehr entigültig ihren Titel- nem zweiten Erfolg in der neuen Rennzeit. Gleichzeitig h^t er damit die Führung in der nach Punkt\vertun,y: au.s.ijc-schriebenen Wie^lier Meisterschaft. : In der Berliner Deutschlandhalle gab fs am Sonnabend wieder ein internationales Radrejinen. Im Dauerrennen trus Stach den Sieg davon, während in den Fliegerkämpfen Weltmeister van Vliet von dem taktisch ausgezeichnet fahrenden Merkens besiegt wurde. : Die deutschen Tennisspieler, die für kämpf um die Europameisterschaft Kriolj^e sind mit iieiieii Eleklrosäj;cn erzielt worden. Ein neuer kleiner Raupeusclilepper mit inotorradahnlichem \'orderteil erniönlielit bei .ijroHer UescIiwindiiLckeit \leii Abtraiispiirt von Laiij^cholz auf selmialen Waldwegen und üebir^rspfaden. X nniiiduii« eines serbischen Instituts für Undertrefien mit Ungarn vom 23. bis Sc llär.irüänm r,,„ IJrnir/ttw JuieJ'jfT \A..: I ' Wll|i;> :nähruiiy: III Ragiihild Hvejjermiitornalini am i^umitai^! ^'^''-''-iL-revska Palanka ein staatliclies Institut im Kopenhagener f^Yedcriksbad den zwei- ^lolkereiwesen ,ice.t:riindet. Für den Grünten Versuch zur VerbesseruuK des 500- ij!i">«-^>'-^veck wurde ein Kredit von mehreren ^ ards-KrauI-\Veltrckords, der diesmal von Rrfols gekrönt war. Sie drückte die alte Bestleistung, die seit 31. August PJ37 auf n:57.9 .stand und ihren ältesten ,^'iilti-gen Rekord darstellte, um last fünf Sekunden auf 5:ö3.t1. Die Zahl ihrer Well- Steirischer Heiinatbuiid, Amt VolkbilUuitg Sportgemeinschaft Marburg — Abt. Rapid, Fach Handball Die IMeihm lapH kal elae FadiiruMK HA.NDBA.LL gebildet. I raucn und Männer, welche für diesen Spürtzwc'i.g Interesse uaben. mögen ihre Äntneldimg .sogicicli in der (jeschäftsstclle des Amtes \olkbildimg, T c.gettlioffstraße — ^cke Ocriciitsliofgasse nb-.geben. V^edhigungen: . 1. Krwcrb der .lahressportkarte. 2. Zalilung des Mitgliedsbeitrages. Auskünfte iii dsunt: der von ihnen aus-KC.nehetieii NiUeii durch solche der Ä'iitral-Iiunk ist allerdiiiv:s vor;,a'sehen. Die Betreu-iniK der StaatSKckler jrelu'irt nieht zu den Auf'.,Mben der neuen Zentralbank. X Mandschurei fördert Seidenraupenzucht. Per diesiähriue Seidenplan sieht die Aufzucht \'on S .Milliarden W ildseide-Kokoiis imierlialb der Siuhnandscliurei \dr. \ on iler K'e'^ierun^; wurde den Züchtern eine weilueliciide llilfe-leistiniK ?.UKesichcrt. TSfllich ivma! um die Ctde 15.000 000 Sendungen ^ anginem Tage! , o 3avm ä -ficimat - Front - V L 1 4, (SLlicrl-lJilili'rHienAul<) des l>as l'iilirrad kann in neu (ichurtsta.y; .liili 1817 war es als Kleinen M^^niiüS«. üic^cni Jahre ^ci-bc.^clicii. .\iii 1-'. der I''reilicrr \<)ii Ü'C lirst da^ Siclic:hcit^r:ul .;^i'ol.»c IvMücr und wurde mit Drais mit seiner Lallfnul^cl)inc erste Lcrnialiri Nim Alaiiiiheiiii nach ScliwclziiigJii iiiachle. lir lc.'.;tc diesen \^ c.i;'. zu dem die Posiknisclic tlaiiKiN 4 Siuiideii biauclitc. in einer Stunde zurück. Die Draisine, wie m.iii da^ Rad nannte, wurde spiUcr durch den -^Sirt-koller.; ah.i^cKKl. ein llolzraj iiili Trel-ktirbeln. Der \orliiuier des inuderiieii Lalirrau'Js war dann üjn um IS7ii ain-konnncndc liochiad. das iiian heute noch hei Kuiistfaliricn seilen kann. Da^ Auf- und AhsJei.ijeii auf dicscni IUk'Ii-rad war sehr scliwieri.i;. folgende siji^cnaiiiiie aber, das zwei ,y,Ieicli halle, set/.tc sich durch _____ _____ der Zeit /n dem licuti.Ljeii inoderiKii \'er-kelirsiiiittel, dal.i das Pahrrad darstelll. Gerade im Krie^'c liLihcn wir Anlal.: im dieses .Inbiliium /.u denken, denn da^ •Auto dcN kleinen ,V\imnes ist in unserer Zeil zu einem \ olksiahr/en;.; ,l;c-worden. das vor allem jetzt in bcNon-ders :sM'<)lier Zahl boiiiit/t wird. Denken wir einmal daran, wenn wir mit unseren Stahlrössern zur Arluni fahren, wie \'cl .sehwerer es unsere \'(irf;ihren hallen! a. Brieftauben und — BrielluTtzen. I -ist wenig bekannt, dal', man thirehaiis nicht nur 1 anben für den .\aehrichten-dieiist abrichten kann. Daiv .iikIi die Hunde dabei eine wichtige h'olle spielen, zci^it sich ^;erade im l'elde mit besonderer Deullielikeit, wenn diese klii!.;en Tiere, mit einer .Xaehrichi ans den x'orilersien Linien i|er l'ronl au^-^erüstel. ,i;esehieK! ihren Weg in das llmierlaiul smlien. Abel auch Kat/en sind tiir die .\iHj.^ab(.'n lief Post/.usiellinig ihircltaiis nieht imbe-j^abi. Alan hat sie im ver.y,an,ü;enen |ahr-'it'iiilerl in verschiedenen' t je,i;eiiden Denlsehlaiuls für diese Zwecke rei^elrec'il aus,(.gebildet. In Berlin waren noch ISTii eine stanze .Anzahl von Katzen bei der Post re,^e!recht >in Dii'iist gcslelll . und es zeiKle sich, daß sie ihre Anf.i^ahen nicht miiuler gewissenhaft erfülllen als üire kleinen .uefieilerten Konknrrcnler.. die Brieflaiibeti. Wenn man sie \un einer Poslanstalt, mit einer .Nachricht um den Leih j^eschnalK wci^schickte. ilauerte es gar nicht lange, bis sie mit der .Antwort wieder zurück waren. Denn Kat/.(.'n besii-'zeii einen hoch entwickelten Orientie-rm^}.^ssinn, der ihnen behilflich ist. auch in^ der (jrWie gefalle ich an-detviK. wanderten unter das Beil. Allein in einem^ tier Dorjiarter ZiMstorungski'Iler waren 2'A A\ensehen z\^ ei Woehen I.in^j, mit dein Zerhacken tier Bücher beschäl ligl. Setle 8 »Mtr^rgtr ZtThtrtf« 71. AprTI TMS Ifarmritr tit 'itmitiniumtii Stadttheatcr Marburg/Drau Dienstas, 21. April Ring n des Amtes für Volkbildung Der Gral von Lnxemliorg Operette In drei Akten von Franz Lehir Beginn: 20 Uhr Ende: 23 L'hr Kein Kartenverkauf Mittwoch, 22. April Geschlossene Vorstellung für die Wehrmacht RIGOLETTO Oper in A Akten von G. Verdi Kein KiirJoincrkiUif Das Amt Volkbildung des Steirischen Heimatbundes führt vom 25.April an laufend jeden zweiten Sanistag und SonntAg Deutsche Sprachkurs« für di* Gehörlosen der Untersteiermark durch. Die Einschreibungen haben bereits begonnen. Samstag, den 25. April, findet der erste l-ehr-[ang statt. Um 14 Uhr desselben Tapes werden dl« resttlchcn :ln9chrelbongen vorgenommen. Die Kurse und dlt Elnschrtl« bunpen finden in dei Hauptschule Marburg/Drau, Enill-Gugtl« Straße, Im Zeichensaal statt und werden vom Qaubundeslelter der Steiermark, Pg. Karl Altentichinger, durchgeführt. Oi« Sprachkurse selbst werden von Lehrern der Gehörlosen-8cliulc in Graz geleitet. _ aiiiiiiiHUiunmiiiiinniimnK Amtliche Bekanntmachungen DER POLIZEIDIREKTOR IN MARBURO/DRAU Sirenenprobe in Marburg/Drau Der Folizeidirektur pibt bekannt: Am Mittwoch, den 22, April 1942, findet um 10,00 Uhr in Marhiirß/lJrau ein Probebetrieb der Luftschutjsirenen statt. Ks wird nur das Si/^nnl »Untwarnungt Cgleichbleibender, hoher Dfiuerton, I Minute lang) gegeben. Hin luftschutzmäßißcs Vtrhailen der Bevölkerung ist nicht notwendig. 3542 Mrirburg/Drau, den 20. April lf)42. ücz. Dr. Walhicr. DLR POLIZEIDiREKTOR IN MARBURG/DRAU yi V 41. 25/42 Auftreten der Hühnerpest In verschiedenen Hufen der Stadt Marburg ist aniistier-.'u/thch llühnerpe.st festgestellt worden. Alle GefHigclhalter sind verpflichtet, jede Erkrankung in ihrem Hühncrbestande micr ilas Ste^^hen einzelner Tiere unverzüglich beim Veferinär-aintc in A\arlnirg, Parkgasse t, anzuzeigen. 3543 Der Poli/eidirektor: Dr. Wiltner. D«r Landrat d«s Kr«itas CIIII ZI. l4c-Pu-5 l-IWJ. Cilli, Iti. 4. Iü42. Betrifft: Polizeiliclic Sperrstunde und Aiisgehverbot, Sündermaßnalinie. Anordnung .\\il (icnehniigiing des Chefs der Zivilvcrwaltung in der rriiersteiermark und im Henchnien mit dem Komuiandcur ilcr Sicherheitspolizei und des SD. in der Untersteiermark cidne ich mit Wirksiimkeit \oni 20. 4. 1942, 21 Uhr, folgcn-lies an: 1. l ur ü.ist-, K.tHecliaus- und Beheibergungsbetriebe in »lern nachstehend naher hczelclineten Gebiet der Stadt Cilli (Stndtinnerc) setze ich die Poli/teistundc (Sperrstunde) au! ■j;] riir lest. Tnr sänilliclie übrigen Gast- und Bchcrbergungsbelriebe im Landkreis Cilli setze ich die Polizeistunde (Sperrstunde) i*itf 21 Uhr fest. 2. Hür das Gebiet des Landkreises Cilli samt den dazu-pchftrigcn Katastralgenieinden und Ortschaften bestimme ich fin allgemeines Ausgehverbot in der Zeit von 22 bis 4 Uhr. Ansgenoninicn hiervon sind die politischen Gemeinden M.irental, l!rlachstein, Ponigl bei Cilli, Rohitsch, Rohitsch Sniierbrnnn, Siilk'nheiin, Windisehlatulsbcrg und von Cilli .Stadt das tieferstehend iHveielincte Gebiet (Stadtinuerc). 3. I>tc Polizei-, Gendarmerie- und Hilfspolizeiorgane sind üngewirscn, Ptrsunen, die in der Zeit von 22 bis 4 Uhr beirrten werden, anzuhalten. Nach einmaligem Anruf »Halt!* uird sofort von der Schußwaffe Gebrauch gemacht, falls die Migehallene Person nicht soglcich stehen bleibt und die Iländc erhebt. 4. Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnung werden Kemälj Zilfer 9 der Verordnimg des Chefs der Zivilvcrwaltung in der Untersleiermaik vom 14. 4. Iü4l, Verordnungs und Amtsblatt, Stück l, bestraft. Das Stadtinnere von Cilli wird wie folgt begrenzt: Im Süden von der Mütuliu'g des Loschnitzbaches in die Sann, die Snnn abwärts Iiis znr Woglainaeinmündung. Die Wo-•;Uiina aufwärts bis zum Woglainasteg—SchloßbergstraHe bis zur Steirergasse, Steirergasse—Grüne Wiesestraße bis /ur Woglainabrücke, sodann die Wuglaina aufwärts bis zur Huchenstraße—l-riedhofstraßc—Karl Traimgasse—Sanntaler-Mraße—Heethnvenstraße zum P.ahnübergimg der Bahn-^lrecke Cilli—Wöllan. die liahnstrecke Cilli—Wöllan bis zum libergang über den Loschnitzbacli, den Loschnitzbach abwärts bis zur Linniündung in die Sann. 3511 Dorfmeister, Landrat. Kleiner Anzeiger JedM Wort fco«t«t II Rpl du fettcednickt« Wort to R»! Wortfftli cjubls t« II BDckitalMa la Wort btl ffli P|r Zswndiai Rtanvorlbrlttea «trdfi ■) Rrt Poris NftchiiM AoMlicra-AaMbinttchlal; Am Tm* »oi ersclMl*e| am 16 IJIif. •KW« A»-«elten» werden aar cetei VorvtaMod«*« de« BetratM liKh I« rt'Uf« FJrlelmarVpti) •offfenommeii tt» •!«# WM * iiiiiiiinmiiiiiiiiiiiiiiiiiuiuHiiigiiiiOT Tausche versenkbare, fast neue Singer-Nähmaschine gegen sehr guten Rundfunkapparat. Anträge unter »Vier» röhriß« an die Verw. 3519-1 0em«fndedreschma8chhien, Traktore, liefert Stanislaus Schmid, Untervogau, Post Straß, Stmk. Verlangen Sie Angebote. 3415-1 Rundfunkempfänger um 250 RM ZM verkaufen. Anzufragen: Josefstraße Nr. 4, Marburg. 3547^4 Ariernachweis, Dokugiente dazu beschafft Familienfor* schungs-lnititut. Graz, firies-kai 60, Ruf 67-05. 2287-1 Verpachtung: (iartengrund-stück in der Preglgasse, Mag-Ualcnenvorstadt, im Ausmaße von zirka 2650 m^ wird günstig verpachtet. Anzufragen in der Kanzlei der Rechtsanwälte Dr. L. Mühleisen und Dr. E. 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Mahrenberg Nr. 32. 3515i7 Sehr wichtig für alle! Soeben erschienen: Deutsches, nettes Klnderfräu-lein zu 2 Kindern (10 Monate und .1 Jahre) findet sofort Aufnahme. Anzufragen bei Petschar Hans, Drogenge- schäft, Herrengusse 11. _ Kaffeehausköchin für die Sai" son ab 1. Mal gesucht. Anzufragen in der KuraMS».ilt Öftd I'adein. 3432-8 Dfmdlatoff und Hakenkretiz-fahnt am Samstag mitta^r* beim oder im Autobu» nach Rotwein verloren. Ditte bei der Polizei Marburg abzugeben. 3530-0 Verloren am Rathausplatz schwärzt lederne Tasche mit 20 RM und Raucherkarte Nr. .563656. Abzugeben: Bohek Andreas, Pobcrscherstraße Nr. II, Marburg. 3540-0 Oute Köchln (mittleren Alters) für größeren Haushalt für sofort oder später gesucht. Angebote mit Zeugnisabschriften und wenn möglich auch Lichtbild einzusenden unter >Dauerstellung< nach Oberradkersburg, postlagernd 3349-8 Benötigen für R. B. B. 1 Bautechniker 2 Baupoliere hir beton- und Steinbrücken mit guter Praxis. Bauunternehmung Spiller & Sohn, Rann/Save. VersrUnnigs- nnd Amlslilatl des Chefs der Zivilvcrwaltung in der Untersteiermark Nr. 77 vom 10. April 1942 INHALT; Verordnuag bber ili« Gwiehmiguoftpflickt vvm Fenim«H««nU> gen uad RunilfuDkempfMagsgeritta vou April 1942; BekannltniicbuDg Uber Reiehsvrirtschaftiliilfe in der Unter- tteieriuark vom 4. April 1942; Anordnung über die Ausfuhr VQn Lebentiuitttlo tu# der UatMr* ileierinark im Reiieverkehr vom 2. April 1942; l. Anordnung des Beauftraglro lür die ZlvilrechtapnrgQ über die riuit« eilige Regelung der bUrgerliehcD Rechtspflege io der Unicrsteiermark vom 1. April 1942; Dicuslanweisuug über die einat^eiligc Regelung dei Verfahrens in bürgerlichen Hechts*acheo in der Unter»teiermiirk vom 1. April 1942t CebühreB^Qordnung io bürgerlichen Ileclitsi>achcD in der Unter* Steiermark vom L April 1942. 3290 finzelpreia 20 Rpt Crbiltlicii beim Schalter dar Marburger Vcrfavs- u. Oruclrcrel-Gaa. m. b. H. Nartouff/ Orau. 4 bei den Geschäftsstellen der »Marburger Zeitung« iN CILU, Adolf-Hitler-Plata 17. Buchhandlung der Cillier Druckerei IN i'E'ITAU, Herr Ücorg Pichler, Ungartorgasse und bei den sonstigen Verkaufsstellen. ISezttgspreli: Monatlich RM 1.25 (stets im voraus zahlbar). Bezussbestellungea werden bei den (ieschäftsstellcn der »Marburger Zeitung« und int Verlag, Mnrbnrg-Urau, bad gasse 6. angenommen. Landwirtschaftlichen Arbeiter, kräftigen Vierziger, suchen wir zur Umgestaltung von Park- und Gartenanlagen zu nutzbaren Ackerboden. Anzufragen: Firma Franz, Mellin» gerstraße 10. 3523-8 Alterer Kutacher, verläßlich und nüchtern, für sofort gesucht. Firma Franz, Mellin-gerstrafie 19. 3.521-8 Am Freitag wurden drei Bezugscheine, lautend auf C'II 309 auf 632 Eierbeatellschelne. C/II 36li auf 0.50 kg KSse und C/Il 367 auf 4.10 Quark, verloren. Die Bezugscheine lauten auf den Namen Hfrinann Polltsch, Bnmndorf, Josefstraße 17. Der ehrllchc Finder wird gebeten, dieselben bei der Polireidirektion abzugeben. 3528-D Welnmt InUttersleiermiirli Nähe Provinzstadt, 20 loch üesamtfläche, Gelegenheit zur Tierhaltung von beiläufig 10 Stück Großvieh. Herren- und Winz"*'hfuis, 200 Edel-obstbäunie, zu verpachten. Bäuerliche Fähigkeit erfo 'ich. Realitätenkanzlei Ing. Joöcf Hra-chowina, Wien VI.. Rnhl-gasse 1. A 34-o. 79. 35»17 Iii Im fmdm fmmlllm cfos llfitericfide« r Schmerzerfüllt geben die Unterzeichneten allen Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß ihre innigstgeliebte, unvergeßliche Mutter, Frau Maria Rupnilc OerlctitwilrfizialQiWitwe am Sonntag, den 10. April 1942, um halb 4 Uhr nach langem Leiden im 76. Lebensjahre verschieden ist. Das Leichenbegängnis der unvergeßlichen Da-hingebchledenen findet am Dienntag, den 21. April 1942, um 15 Uhr, von der Leichenlialle des städt. Friedhofes aus auf den Magdalenenfriedhof statu Marburg, den 20. April 1942., , 3539 liig. Karl und Anna Rupnik mi Namen sämtlicher Verwandten.