zur Laibacher Zeitung. _____ H<5 139. Samstag den 20. Movetnber ^8^5. vermischte Verlautbarunüm. Z 1699 (2) > >^f ^ In der Landfchafts-Apotheke zu Maria Hilf werden nachstehende Artlkel verkauft, als: Chemisch zubereitetes Metalls!, zur Ve. ölung der Uhren, Claviere, verschledener Mascha nen und Instrumente von Elsen, Stahl oder Mewll um sie in ihrem gehörigen Gange zu erhalten und vor der Oxydation (vor Rost mW Grünspan) zu schützen; und baß es wirk. lich diese Eigenschaften im höchsten Grade b«-siht wurde von den Herren Uhrmachermeistern auf alle mögliche Art in Lalbach durch mehrere Monatt untersucht, und unparteiisch als das beste bekannte Metallöl anerkannt. Das Fläsch-chen kostet einzeln 30 kr., bei Abnahme von Dutzenden 24 kr. C. M.; 1 Dutzend 4 fl. 43 kr. C. M. Conservations «Haarwuchspomade a 30 kr. Diese hat sich schon so vielseitig überaus wirksam bewiesen, ohne Ausnahme deS Alters, welche sie, wie folgc, anaewendet haben: man reibt im ersten Monat täglich zweimal, Mo».- ,-aens und Abends, 1 bis 2 erbsengroße Dostg ^wit dem Mittelsinger fest in den Haarbodm 'ein im zweiten Monate nur einmal des Tages, nnd so wird der junge Haarwuchs im dritten Monate schon sichtbar. Conservations-Scifenpomade 20^, und Hampher.Seife 20 kr., sind sür w WmterK. .pK-s^''n empfehlen, die Haut vor Gefror« Q3^d7u pringm zu st"^" sin' ^i.<-/s>andkleien mit Spcnnacet, das Paquet U^Är Damenpuder m Goldbeuteln wkr.; Reismehl 5 kr.z MandeMsta3 6 und 8 kr.;,Neapolitaner-Rastriene, als die vorzü^llchst'/I'^. nnne^I./zur SchFrfung d^ Nasnmesser 3 kr.; rothe Carmm-Tmte, 1 FlüM 12; Fcrnamduk- 2inte 5 kr.; sehr gule schwav-ze Tinte das Seitel » 6 kr. zu haben, ter zur Reinigung und Parfü'unru»g der ^uft, T Packel ^ kr.; französischc rothc Mauchkerz. chen mit sehr angenehmen Geruch, das Schach-terl 10 kr.; auch frische schwarzeRauchkerzchen, das Loth 4 kr., welche gut fortglimmen und gut riechen. Chemische Märktinte, in schönen Cartons, ü 36 kr.; ^au 6? (^.lo^ne audio, z 50 kr., 30, 20 und 10 kr. Das gute Köl-uerwasser dürste zu den beinahe unentbehrli-. chen Hausmitteln gehören, indem es als Parfüm für Sacktücher und Zimmer, zum Ausdringen der Fettflecke aus den Kleidern, oft als schmerzstillendes Mittel bcl heftigen Zahnschmerz zen, wie auch als Reitzmittel bei Ohnmachten sehr gute Dienste leistet. Rothbraunes Stegelwachs ftir Wcinbou-teillen tt., das Pfund ^16 kr., ist von besonderer Güte. Pariser Waschblau, für die Wäsche zum Bläuen, 6 kr. Nosezch Nit5ingsr. Z. 1662. (2) Verkauf optischer Instrumente und Augengläser. Aufgemuntert dnrch den zahlreichen Zuspruch und durch das Vertrauen, dessen sich meine optischen Instrumente und Augengläser seit so vielen Jahren hier zu erfreuen hatten, habe ich auch diesen Markt mit einem reichhal« tigen Warenlager bezogen, welches, was die mathematische Richtigkeit und Güte sowohl als die Eleganz und Schönheit meiner Vcrkaufs-artikel betrifft, gewip noch von keinem Optiker hier jemals übcrtrosscn wurde. ^ ES findet sich in meinem Verlage alllMr sine reiche Auswahl der besten mathematische^ und geometrischen Apparate, als: Nivellir-Instrumente, Klafter-Stäbe undS'ttaßenbau-In-strmnente, aus den ersten Münchner und Wiener Fabriken; ferner die elegantesten Tubtls, Fernröhre, Perfective, Lorgnetten und Augcn-aläser, sowohl einfache als auch veriscopisch geschliffene, von dem reinsten und schönsten Bergkrystall gefertigt. Bei dieser Gelcgmhm 764 erlaube ich mir meine verehrten Abnehmer noch insbesondere aufmerksam zu machen, daß ich im Besitze eines sehr genau berechneten und von allen Kunstkennern als vorzüglich anerkannten Instrumentes bin, eines sogenannten Stampfer-schen Optometers, durch welches allein es möglich ist, die für jedes ?luge nöthigen nnd paffenden Glaser mit der größten Nichtigkeit und Schärfe zu bestimmen, während alle anderen Optiker sich hiebei nur ihres Augenmaßes bedienen können, wodurch so viele Brillenbedürftige in den Fall kommen, ihr Äuge eher zu verschlimmern als zu verbessern. Ich bin auch im Stande, die vorzüglichen Leistungen meines Instrumentes durch zahlreicht Zeugnisse kunstverständiger und hochgestellter Männer zu er« weisen, und schmeichle mir deßhalb, alle meine verehrten Abnehmer besser, als irgend Jemand, zufrieden stellen zu können. Auch empfehle ich nuch zur Uebernahme von Bestellungen von Reparaturen für alle in mein Fach einschlagenden Gegenstande, indem ich das mir geschenkte Ver- trauen gewiß zur besten Zufriedenheit zu rechtfertigen stets bemüht seyn werde. A. Weiß, Optiker und Mechaniker. Meine Hütte ist mit dem Aushäng-Schild, «zur Stadt München." Anzeige. Unterzeichnete empfiehlt sich einem hohen Adel und dem verehrungswürdigen Publikum auf den kommenden Elisabethen - Markt mit verschiedenen, zum Frauenpuhe gehörigen Waren, nämlich: Wiener Hüte, Putz- und Negli« gee-Häubchen in großer Auswahl, nach dem neuesten Geschmacke und unter sehr billigen Preisen. Hat lhr Gewölbe im Cantonischen Hause neben dem Platze Nr. 12. Josephine Hotschevar, Putzmacherinn. 3 1679- (3) Joseph Grembßl, bürgerlicher N»n>elßnmnn aus Orät?, zur Cr 1 O Ck ) einer zollamtlichen Behandlung unterliegen, ohne daß die Vollziehung derselben durch beigebrachte Gefallsdocumente nachgewiesen wird; 0) Materialien oder Flüssigkeiten enthalten, die auf irgend eine Weise Schaden verursachen können, alS: Schießpulver, 767 (3- Intel!.-Blatt Nr- 139 d. 20. November 1341') 763 Zünd- uud Knallwcrk, und überhaupt alle leicht eine Entzündung veranlrGen-oc:i Gegenstände EoUte die Aufgabe solcher Gegenstande verheimlicht werden, so ist der Aufgeber für allen an fremdem Gute, und überhaupt entstehenden Schaden verantwortlich. Zur größeren Bequemlichkeit des Publk cums hat man eine Auf- und Abgabsexpedition im Innern der Stadt Wien, nämlich am hohen Markte Nr. 512, etablirt, welche an Wochentagen von 8 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 6 Uhr Abends geöffnet bleibt. Die daselbst aufgegebenen Gegenstände werden entwe« der noch an demselben, oder bei später Abgabe längstens am folgenden Tage befördert; von den angekommenen Frachten werden die Eigenthümer ohne Aufenthalt in Kenntniß gesetzt. Auch ist bereits die Einrichtung getroffen, Wagen und Pferde von Wien nach Baden/ Neustadt und Neunkirchen oder zurück transportiren zu können, wenn dieselben zeitlich genug im Bahnhofe ar»' gemeldet werden. I'ol-N?!' ^vircl ljiemn l»eli3nnt F0M2t:!ifH N2<:^ Wien iin UciiiÄlss November 2« toi-^enl^'N 8t.unclon »Folien, glz: uni IinII> I>3cIiMlNa^3 un. 200,000 oder 100,000 oder 60,000 30,000 oder 24.000 oder 20,000 11,500 — 5000 — 3000 — 2000 mehrere Treffer zu fi. 500 — 400 — 300 — 150 - 100 und so abwärts bls mindestens fi. 15 Wien. Währ. Die Hauptziehung erfolgt den nachstemmenden 7. April. Der Abnehmer von 5 gewöhnlichen Actien erhalt eine jener besonoers reich dotirten Gratis-Actien unentgeltlich. Die Actien dieser Lotterie sind im billigsten Preise bei dem gefertigten Laibacher Handelsmanne zu haben, wo man auch für die am 1. December d. I. stattfindende vierte Zlchung der k. k. österreichischen Staats-Anlchens-Lotterie vom Jahre 1839 mit 3 st. auf ein Fünftellos pränumeriren, und sich damit selbst den höchsten Gewinn von 50,000 fi. C. M. sichern kann. Ioh. Ev. Wutscher. — 769 — Z. 1671. W a in st ag den 27. dieses Monats «folat durcl» Dl. Coith's Sohn °t Comp. in Wien die Zlchung der eisvigi vul«, ^ 2MM2 der großen Herrschaft Lhotta-Genilschkowa in Böhmen, und der schönen Besitzung Meta-Hof bei Grätz in Steyermark. Diese vortheilhafte Lotterie enthalt » bedeutende VauMreffer ^ von s'oulä. 200,000 >v. ^. !i c^ulä. 100,000 n. n. ^ ' ^500 - ' 30,000 . 12500 - l - 12,000 . so wie Gulden W. W. »«4,»«» in Nebengewinnsten, ' mithin zusammen , -,,d «ne «eich dotnte gelbe Gratis - Gewinnst - Actie unentgeltlich verabfolgt. »u! °«w UN»N."°ll» ,' i „6?, » C M «>»wn>n >«°»^ «b64>- Elegant gebunden. 2 fi. lZ. M