8t. JalirgiBng | Ersrheini wiicijciitlich scclisn . i;. (mit Ausnahme der PelertoRr, 'i Schrift leidiMK, V'erwaltiins uihI | Buclulruckcrct Tel. 25-67, 15-6iS ^ 25-69. Maribor. Kopaliska ul. (i VXÄV. ■. „■ V. ,V- ■; V».**v,iv . tJU'' isi Nf* Samstag, 15. u. Sonntag, 16. Märi 1941 %ii.4U'ii lind Ahonnriiirntü-Aiinulime In der Verwultwiif? Ue2u8«[)reis: Jjholen oder durch die PosI monatlich Dln 26.—. bei Zusteltuna Din 27^. «ir das Auslund moniiillch Din 40.—. FJnzcInummer Hin 1.50 und Din 2.—. 'Itinuskripte werden nicht retourniort Bei Anfraßen RQckporto beilegen *nHfnino ninfjin« f soCovini PfCfJ Olli 2*_ ÜBiitUiortt i^tltttittt Furchtbare Explosion in Sevilla »ae »tpot ein« IS^rrtodrif in öie «uft fleflogen - so lole, 300 "Berrounfteie unö 2000 «öftotBIoft S)er TRaieriolKDaOen an seriiOrttn un& Dr|:t>döioten j^duiern iit unaeOeuer Sevilla- 15. März. (Avala — DNB.) In der gestrigen Nacht ereignete sich in einer Vorstadt von Sevilla in einer dortigen Pulverfabrik eine hirchtbare Explosion. Die Explosion war derart heftig, daß die Bevölkerung im ersten Augenblick den Eindruck eine« Erdbebens hatte. Die Wirkung der Explosion war so verheerend, daß es im Umkreis der Pulverfabrik kiin Gebäude gibt, das nicht zerstört oder zu- mindest schwer beschädigt wäre. Die teilweise zum Einsturz gebrachten Oebäudc sind derart schwer beschädigt, daß mit Ihrem totalen Einsturz zu rechnen ist. Die Wirkung der Explosion war umso größer, weil zahlreiche Arbcllerhäuser, die sich in der Bannmeile der Pulverfabrik befanden und aus leichtem Material erbaut worden waren, vollkommen zerstört wurden. Sofort nach der Explosion wurde eine ra- sche Rettungs- und Bergungsaktion eingeleitet. Die Falange und die Mitglieder der nationalen Qewerkschaften betätigten sich bis zum Morgengrauen an der Rettung der Verletzten und der Bergung der Leiciien. Nach den bisherigen Ermittlungen forderte die Katastrophe 50 Tote, 300 Verwunde te und 2000 Obdachlose. Im benachbarten Stadtteil Cormona wurden mehrere Häuser zum Einsturz gebracht. Auch die Zahl der beschädigten Häuser ist groß. Vichy, 15. März. (Avala — Havas.) Nach hier eingelangten Meldungen wurden in Sevilla hn Umkreise der Pulverfabrik 50 Häuser vollkommen zerstört, Madrid, 15. März. (Avala — Reuter.) Nach letzten, aus SeviRa eingelangten Mef düngen wurden durch die Exploskm der dortigen Pulverfabrik 300 Häuser teils zer stört, teils Schwer beschädigt. 3m 2Beften tobt Der £uftfrleg toeiter Berlin, 15. Mörz. (Avala — DNB.) Das gesamte Gebiet auf beiden Seiten des C1 y d e-Flusses stand gestern vormittags in Flammen u. die Feuerwehren aus Glas gow waren offenslchtUch nicht imstande, diese ungeheuren Brände zu löschen. Dies geht aus dem Fernaufklärungsbericht der deutschen Luftwaffe hervor, wie auch aus Meldungen, die das Oberkommando der deutschen Luftwaffe herausgab. Besonders schwer getroffen wurden die Schiffswerften und die Hafenanlagen. Dasselbe gilt für eine ganze Reihe von Magazinen, In denen Lebensmittel und Rohstoffe aufbewahrt waren. Diese Magazine standen hell in Flammen. Eine Reihe von direkten Bombentreffern erhielt ein Munitionslager \>ei Glasgow, wo ein großer Brand und zahlreiche starke Explosionen bewirkt wur den. In einem der Olasgower Docks wurde ein großer Frachter, der mit der Lö-schun'^ seiner I adung beschäftigt war, in Brand geworfen. Ebenso katastrophal wareh die Folgen der "fnnznHchtllchen deutschen Bombenan griffe auf Liverpool und Birken-h e a d. Abgesehen von den früheren Brän den, die in der Nacht vom 13. zum t4. d. wüteten, entstanden noch neue Großbrün-de, die vor allem wichtige Einrichtungen trafen, die für die Ernährung und Lebensmittelversorgung von Wichtigkeit sind. Nach Berichten der Fernaufklärer waren die Angriffe auf Hui et)enso erfolgreich. Auch dort wurden zahlreiche Industrieein-richtungeix und Versorgungsbetriebe getroffen. London, 15. Milrz. (Avala — Reuter) Im gestrigen Abendbericht des Luftfahrt-mlnlsteriums heißt es, daß eine britische Eskadrille in der Nacht zum Donnerstag über England mit einer deutschen Eskadrille zusammengestoßen sei, d'e sich aus 13 Bombern zusammensetzte. Hievon wur den vier Maschinen abgeschossen. London, 15. März. (Avala — Reuter) Wie nachträglich mitgeteilt wird, haben britische Jagdflugzeuge, d'e in den nächtlichen Luftkämpfen über England mitgewirkt hatten, in den letzten zwei Nächten 16 fe'ndliche Bomber zum Absturz gebracht. London, 15. M'lrz. (Reuter.) Bom- [ benflugzeuge der britischen Luftwaffe be legten in der gestrigen Nacht Industriebetriebe in Westdeutschland mit schwersten I Bomben. I Berlin, 15 Mllrz. (Avala — DNB.) Wie das Deutsche Nachrichtenbüro erfährt, haben starke deutsche Kampfflug-zeugverbände ganznächtliche Angriffe auf die Midlands und auf Schottland unternommen. Es wurde eine große Anzahl von Bomben mit starker Explosivwirkung abgeworfen. Nach Berichten der zurückgekehrten Fhigzeugmannschaften wurden die feindlichen Industiiezentren überaus er folgreich «äombardiert. Die nächtlichen Bombardements waren durch d'e mondhelle Nacht sehr erleichtert worden. Berlin, 15. März. (Avnla — DNB.) Im *' ' • der vergangenen Nacht wurden I einige Städte Westdeutschlands von Ein-jheiten der feindlichen Luftwaffe angegriffen. Wie das DNB erfährt, sind die Brände, die anläßlich dieses Angriffes ausgelöst wurden, raschestens gelöscht worden. Eine fe'ndliche Maschine wurde bei dieser Gelegenhrtt getroffen. 3)rr in :^i&Gnlfti Arllllerlc- und Lufitällijkeil Horn, 15. iMärz. (Avala-Stcfani) Der Bericht des Oberkommandos dei' italienischen Wehrmacht lautet: „Auf dem grierhischcii Ivriegsschau-platz Cicschütz- und Iiilanlorictäli^keit von lokaler Bciieiitim^ im Absclinilt der 11. Armee. Zahlreiche Liiftge-scliwader griffen in Wellen die feinil-lichen Slelliinfjeii an. !''crner wurde ri)ed()s abzuwerfen. Beide Flugzeuge wurden abgeschossen, die Insassen geFangengenonunen. Kin einziges Schilf wurde beschädigt." Albe n, 15. Marz. (Avala-Agence d' Alhenes"" Der offizielle Bericht des grie ! : ni Arnieeslahes Nr. 1Hl»vom 11. d. Irägl foh'en len Worllaul: Der Feind verbuchte im L;iufe des gi'slri-g.Mi Tii ;es eine Beihe von Angriffen in dem ' ''niii. jn (Nmu er schon vorher An^riffsveräuche unlerju)jn- loknlen men halle. Die die griechischen Charaklers Italiener Stelhmgen versuchten nachein- ander anzugreifen, und zwar nach .starker artilleristischer Vorbereitung sowie unter Mitwirkung der Luftwaffe. Die Italiener erlitten grosse Verluste und vermochten es nichl, l>eslimmle neue l*osilionen einzunehmen. AnlAss-lieli eines fTegenangriffes wurde eine Anzahl feindlicher Soldalen gefangengenommen. Athen, 15. März. (Avala—Reuter) Wie der Athener Rundfunk gestern abends milleilte, setzten die Italiener ihre durch starke .Xrtilleriekräfte und durch die Luftwaffe unterstützten heftigen Angriffe fort. Die griechischen Truppen halten nach wie vor ihre Positionen. Sicherheitsvorkehrungen in Budapest Budapest, 15. März. (Avala-Ha-vas). Das Honvedininisteriuni erließ gestern ein Dekret über die Anwendung der passiven Luftschulzmaßnahnien. Wie von maßgeblicher Seite erklärt wird, handelt es sich hiebei um keinen außergewöhnlichen Schritt. ftartc )ur £aae am öi'lüctxn Olliileimeer T- russlan N Meer * NMA) ENLÄNO MALTA CVPERN OCKAflla WRUT TRIPOLIS Versenkung eines norwegischen Dampfers Los Angeles, 15. März. (.Avala-DNB). Der norwegische Handelsdanipfer »Benjamin Franklin«, der in englischen r")icnsten fuhr, ist auf der Fahrt von Los Angeles nach der englischen Küste versenkt worden. An Bord des Dampfers befanden sich vier amerikanische Douglas-Bomber für England, deren Wert auf 400.000 Dollar geschätzt wird, sowie eine größere Menge von Lebensmitteln. Von der 38 Mann starken Bemannung konnten sich nur 6 Leute retten. Der Dampfer »Benjamin Franklin« verdrängte 8035 Tonnen. Von der slowakischen Staatsfeier P r e ß b u r ß, 15. März. (Avala-DNB) Als Abschluß der Zweijalirsfeier der Gründung der slowakischen Republik fand gestern in Preßburg eine große Volkskundgebung statt. Ackerbauminister Dr. M e r i c k y hielt hiebei eine Rede, in der er die Bemühungen der Staatsführung auf dem Gebiete der Verbesserung der Volkswirtschaft würdigte. Redner wies darauf hin, daß die Slowakei deni Volke in zwei Jahren die Universit.1t und eine Textilhochschulc gegeben habe. Zahlreiche Brücken und andere öffentliche Bauten hätten die Volkswirtschaft bereichert. Nach dem Ackerbauminister sprach der Oberbefehlshaber der Hünka-Garden Mach, der in seiner Rede betonte, daß die Slowakei in allem mit den Achsenmächte zusammengehe und bei der Schaffung der europäischen Neuordnung unter der Führung Adolf Hitler«? Anteil nehme. Lebensmlttoimangel in Damaskus Beirut. 15. Mürz. (.^vala-DNB). hu Zusanunenhange mit dem Lebensmittelmangel und der Preisbekämpfung wurde in Damaskus Einheitsbrot einßeführl. Ein Lnib Brot kostet für unbemittelte fi und die übrigen Kreise 10 Piaster pro Kilo. >Mariborer Zeitung« Nummer 63 Samstag, den 15. u. Sonntag, d. 16. März Zunehmende Wucht des Luftkrieges öfuHcöen «ufitooffe looren bor alUm ouf diadqoto un6 «Itoerpooi flfrlcDtrt / enö lKÖf «ufl-angriffe auf 9(init>ur0, Smnen un& (SinOtn / Simtnfanifcöt 3erl(0ie 06er Oos Qluoma^ un6 oie Solaen fttr ithttn (9ro0angriffe Berlin, 15. März. (Avala-DNB). Das Oberkommando der deutschen Wehr-jiiacht gab gestern bekannt: »Die deutsche Luftwaffe versetzte aucli in der vergangenen Nacht dem Feinde heftige Schläge. Starke Kampfflugzeugge schwader griffen das englische Schiffsbauzentrum Glasgow an. Bei hellem Mondschein richteten sich die Angriffe unserer Flugzeuge auf die Hafenanlagen, die Werften sowie die Rohstoff- und Lebensmittellager. Es brachten zahlreiche Großbrände aus, die im Lauf der Nacht immer weiter um sich griffen, so daß man den Eindruck eines gewaltigen Flammenmeeres hatte. Gleichzeitig unternahmen andere Kampfflugzeuggeschwader einen Angriff auf die Versorgungsindustrie und die Rohstofflager in Liverpool und H u 11. In Liverpool wüteten noch die Brände, die durch den Angriff in der vorvergangenen Nacht verursacht worden waren. Endlich wurden auch Angriffe auf kriegs^wichtige Ziele in Süd- und Mittel-cngland unternommen. Im Laufe des gestrigen Tages griffen zwei Aufklärungs-flugzeuge ein großes Tankschiff im Kanal von Bristol an. Durch einen Volltreffer wurde das Schiff schwer beschädigt. Im Lauf des Tages entspannen sich über der Südküste Englands Luftkämpfe, in denen der Feind sechs Jagdflugzeuge des Typs »Spitfire« verlor. Dabei tat sich ein Aufklärungsflugzeug besonders hervor. Es schoß aus einem Geschwader von fünf Jagdapparaten der Typs »Spitfire-i einen heraus und zwang die übrigen zu ihren Stützpunkten zurückzukehren. Das Aufklärungsflugzeug kehrte glücklich zurück. Im Lauf der vergangenen Nacht unternahm die feindliche Luftwaffe einen Angriff auf mehrere Orte Nordwestdeutschlands, vor allem Hamburg. An Industrie- und den Hafenanlagen wurde nur unbedeutender Schaden angerichtet. Dagegen ist der an Wohnhäusern verursachte Schaden bedeutend. Unter anderen wurden auch zwei Krankenhäuser durch Sprengbomben beschädigt oder zerstört. Unter der Zivilbevölkerung waren Tote und Verletzte zu verzeichnen. Die Zahl der Opfer war in den Krankenhäusern besonders groß. Nachtjäger, Flakbatte-rien und Marine schössen neun feindliche Flugzeuge ab.« London, 15. März. (Associated Press) In der Nacht zum 14. d. richtete sich die deutsche LuftoFfensive gegen das größte britische Industriegebiet am Clyde-Fluß in Schottland, wo die deutschen Bomber in erster Linie die dortigen Schiffswerft-zentren und den wichtigen Hafen Glasgow mit Bomben belegten. Obzwar Glas gow schon vorher einiger deutscher Angriffe teilhaftig geworden war, überstieg der Angriff in der Nacht zum Freitag hinsichtlich seiner Heftigkeit alle bisherigen Ausmaße. Mehrere Hundert Flugz'eugc bombardierten in ununterbrochenen Wellen die umfangreichen Hafcnnnlagen am Clyde die ganze Nacht hindurch mit Rrand und Sprengbomben. Die Bomben wurden auf zahlreiche Magazine, Werfto'nrichtun-gcn und auf die mit dem Schiffsbau zusammenhängenden Industrien abG:owor-fen. Ebenso heftig wie der Angriff war die Verteidigung, an der sich eine große Anzahl englischer Nachtjäger gemeinsam mit der Flugabwehnirtillerie beteiligte. Daß Clyde-Tal erlebte die ganze Nacht hindurch das ununterbrochene Donnern der Geschütze, das Rattern der Maschinen gewehre und die Detonation der Bomben. Die deutschen Bomben lösten zwar eine Reihe von Großbränden aus, doch gelang es der aufopferungsvollen Luftschutzabwehr, die Mehrzahl der Brände unter Kon trolle zu bringen. Nur einige größere Brände in den Magazinen wurden noch vormittags von den Wehren gelöscht. Noch mehr alis das Industrieviertel wurden in Glasgow die Wohnviertel und der Handelsteil der Stadt betroffen. Es wurden zahlreiche Privatgebäude beschädigt. Viel Schaden erlitten auch öffentliche Gebäude, darunter auch mehrere Schulen, Kirchen und ein Hospital. Eine beträchtliche Anzahl von Zivilpersonen fand den Tod unter den Trümmern. Der zweite Akt der nächtlichen deutschen Luftoffensive war in der /;weiten darauf folgenden Nacht auf L i y c r p o o 1 gerichtet. Obzwar der letzte Angriff nicht so heftig war als der vorletzte, mußte so wohl im Hafen als auch in den Wohnvier tcin beträchtlicher Sachschaden festgestellt werden. Diesmal wurden überwiegend Brandbomben abgeworfen, so 'daß die Feuerwehren mit den Bränden Über den Kopf beschäftigt waren. Die Zahl der Todesopfer war auch beim letzten Angriff beträchtlich. Nach den bisher gesam nielten Informationen war die Zahl der Todesopfer jedoch geringer als in der Nacht zuvor. Auch über H u 11 in Nordostenglaud er schienen in der vergangenen Nacht starke Gruppen deutscher Bomber, die der Stadt sehr ernsten Schaden zufügten. Be sonders schlimm getroffen wurde ein Stadtteil, in welchem eine große Anzahl von Wohnhäusern zerstört wurde. Unter den Häusertrümmern fand eine größere Anzahl von Zivilpersonen den Tod. Die Zahl der Todesopfer konnte noch nicht festgestellt werden, da die Rettungsarbei ten noch nicht beendet sind. Außer Glasgow, Liverpool und Hull wur le in der vergangenen Nacht auch Bi r :r 1 n g h a ni von kleineren Gruppen deutscher Flugzeuge bombardiert, doch war dieser Angriff von geringerem Umfang. London, 15. März. Reuter. Die britische Luftwaffe setzte in der Nacht zum 14. d. die am Mittwoch begonnene grosse Luftoffensive gegen Deutschland fort. Als Haupitziel wählte sie Hamburg, das in der Nacht zum Freitag den heftigsten Luftangriff in diesem Kriege erlebte. Wie der Bericht des Luftfahrtminlsteri-ums feststellt, bewarfen die britischen Flugzeuge das Schiffbauviertel mit schwe ren Bomben. Bomben wurden ferner auf Docks und Lager abgeworfen, in denen zahlreiche Brände entstanden, darunter auch solche von sehr großem Ausmaße. Weitere Ziele der englischen Luftwaffe lagen in der Nähe der E1 b e m Ü n -d u n g, wo ebenfalls heftige Brände gesichtet worden waren. Die englischen Flugzeuge unternehmen ferner einen Angriff auf die Petroleumlager in Rotterdam, wo umfangreiche Brände die Folge waren. Ein großer Angriff galt auch Bremen und Emden, während ein einzelnes Flugzeug auch zwei Flugplätze in Holland mit Bomben belegte. Vorbereitungen für den HbsdiluB eines russisdi-japanlsdien Niditangriffspaktes 3D(ittre ärtofigungen um Oen (Suropa-33etuA ßrtf faponffdien ^lußcnminifterd Ollatfuofa / 2)emonftration oder QluftaN )u neuen (Sreigniffen bon großer poli(if(Dtr Xragtoelte? Schanghai, 15. März. (Reuter.) Nach hiesigen Informationen arbeiten seit Mitte Jänner in Moskau fünf gemischte russisch-japanischc Kommissionen, deren Aufgabe darin beteht, alle offenen Fragen zwischen Japan und der Sowjetunion zu bereinigen, vor allem aber den Abschluß eines Nichtangriffspaktes zwischen den beiden Mächten vorzubereiten. Diese Nachricht ist bislang weder in Tokio noch in Moskau bestätigt worden. T 0 k iOj 15. März. In Tokio wurde gestern mitgeteilt, daß Außenminister M a t s u o k a auf seiner Reise nach Berlin auch Moskau berühren werde, doch erklärte der Sprecher der Regierung, daß hinsieht lieh des Moskauer Besuches Malsuokas noch keine definitive Disposition getroffen worden sei. Zürich, 15, März. Nach aus Berlin eingelangten Meldungen bestünden im Zusammenhang mit der Europa-Reise des .\ußcnministers Matsuoka verschiedene .Vlöglichkeiten. Auf die Frage, ob es sich bei diesem Besuch um eine Demonstration dtr Im Dreierpakt vereinigten Mächte oder um den Auftakt neuer Geschehnisse von größter politischer Tragweite handelt, werden die kommenden Wochen Antwort geben. Berlin, 15. März. In Berliner offi'-ziellen Kreisen wurde der Version zugestimmt, daß bei den bevorstehenden Verhandlungen mit dem Außenminister Japans Matsuoka vor allem ein Ziel ver folgt werde: der Welt die Haltung Japans gegenüber den Vereinigten Staaten in unmißverständlicher und klarer Weise aufzuzeigen. Nach den wiederholten Erklärungen Matsuokas daß es keinen Zwei fei mehr darüber geben, daß Japan unter allen Umständen entschlossen i^t, die aus dem Dreimächtepakt hervorgeiiciiden Ver pflichlungen einzulösen. Matsuoka begab sich ausgerechnet einen Tag nach der definitiven Annahme der Roosevelt-Bill auf die Reise nach Europa. Diese Tatsache hat nach .Auffassung der Berliner Kreise mehr als symbolische Bedeutung. London, 15. März. In englichen po-litichen und diplomatischen Kreisen wird sehr viel über den eigentlichen Hintergrund der Europa-Reise des japanischen Außenministers Matsuoka diskutiert. Die offizielle japanische Auslegung, daß es Matsuoka vor allem daran gelegen sei, Informationen über die wahre militärische Lage der betroffenen Staaten zu sam mein, wird in englischen Kreisen zwar | nicht abgelehnt, man ist jedoch anderseits überzeugt, daß die Frage einer mög liehst baldigen Annäherung zwischen Tokio und Moskau in den Verhandlungen des japanischen Außenministers mit den Vertretern der Achse Rom-Berlin den Hauptgegenstand bilden werde. In gewissen Londoner Kreisen ist man der Auffassung, daß dies das Hauptziel der deutsch-italienischen Einladung in Tokio sei. London, 15. März. (United Press). Die Europa-Reise des japanischen Aus-senministers Matsuoka wird von den Londoner politischen Kreisen mit größter I Aufmerksamkeit verfolgt. Die Erklärung der japanischen Regierung, es han^lle sich nur darum, daß die Führer der Achse Berlin - Rom - Tokio freundschaftliche Fühlungnahme erhalten, schließt nach An sieht der Londoner Kreise den eigentlichen Grund der Reise noch nicht ein. Es ist in London nicht unbemerkt geblieben, daß die japanische Regierung vor der Abreise Matsuokas vier Konferenzen mit den Chefs der Wehrmacht hatte. In London legt man sich die Frage vor, ob England nicht etwa dem Deutschen Reiche eine Gefälligkeit In der Weise erweisen wolle, daß stärkere englische Flottenstreitkräfte im Fernen Osten gebunden werden wollen. Die »Times« spricht die Ansicht aus, daß Moskau möglicherweise das Hauptziel der Reise Matsuokas darstelle. Der Filmschauspieler Ige Sym in Warschaa ermordet Warschau, 15. März. (Avala-DNH) Der polnische Filmschaußpieler u. Schriftsteller Igo Sym ist am 7. März in seiner Warschauer Wohnung von polnischen Chauvinisten ermordet worden. In diesem Zusammenhange ließ der deutsche Gouverneur von Warschau die Stra^maßnafi-men f)ublizieren, die für den Fall in Kraft treten, daß die Mörder Igo Syms innerhalb von drei Tagen nicht ausfindi^g gemacht werden sollten. Am 0. März wurde auch der polnische Richter Wnsilewski ermordet, der mit den deutschen Behörden zusammenarbeitete. tJnterstutzet die flntituberhjlosenliqal ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Generalfeldmarschall List, der ObcrhefeMshaber der deutschen Truppen in Bulgarien, besichligl hier eine Panzcidivibion aniiiÜÜcli des L.iiimaröchcs in Bulgar.cn Samstag, den 15. u. Sonntag, d. 16 März Iiaikns Presse betont die Treiin(Iscba!is= beEiebungcn ^u^iscben ßcograd und ®ie ^Icgitrungen Oer ca^fenmäctte 5a&rn 6en 6;an&pun(l auiofloto en« jur ®än*e deariffcn / «ein jur Grabung Oer »«jieftungen sttmcoen a)eattct)ianö unD oen ©aöo.iiätiOcrn Rom, 15. März. (Stefani.) Die ItaHeni-schen Zeitungen verfolgen interessiert die Verbreitung tendenziöser und alarmierender Meldungen über die Lage im Südosten Europas, wot^ei darauf hingewiesen wird, daß es sich um Nachrichten han delt, die jeglicher Grundlage entbehren u. deren einziges Ziel darin bestehe, u. a. auch die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Beograd und Berlin zu trüben. So betonen beispielsweise d!e beiden Kor respondenten des »P i c c o I o« und des »G i 0r na 1 e dl taIi a«, daß man in Beo grader politischen Kreisen nicht nur darauf hingewiesen habe, daß von einer Unterbrechung in den diplomatischen Bezieh ungen zwischen Deutschland und Jugoslawien keine Rede sei, sondern es ^eien auch die Informationen, denen zufolge Deutschland auf Jugoslawien einen Druck in der Richtung des Beitrittes zum Dreierpakt ausübe, als vollkommen unbegründet bezeichnet worden. Jugoslawien werte mit voller Anerkennung die Diskretion der Regierungen in Berlin und Rom, die den Standpunkt Jugoslawiens zur Gänze begriffen hätten. Im gleichen Sinne sclirei'bt auch die »Stamipa« (Turin) und auch die Uiiri^e Presse, indem sie betont, daß die Fc'inde Italiens und Deutschlands auf die juRO-slawische Regierung anldßlich der definitiven Bestimmung der Haltung gegenüber einen* F-Iinfluß nehmen wollen. Die Feinde der Politili des Ministerpräsidenten Cvetkovic und des Vizepräsidenten Dr. M a C* e k lassen nichts unversucht, um die OcFfentlichkeit zu alarmieren und in die Bemühungen zur Festigung der Beziehungen zwischen Jugoslawien und Deutschland sowohl auf politischem als auch auf wirtschaftlichem Gebiete möglichst große SchwierigkeUen zu bereiten. Die »Stampa« kommt zu dem Schluß, daß die Beziehungen zwischen Berlin und Beo- grad in- gleicher Weise freundschaftlich seien. Zagreb, 15. März. Der Berliner Korrespondent der »Navosti«, Eduard Calle, tek'phoniLTte seinem Blatte den nachstehenden Situationsberichl' »Offiziell wird in Berlin liervorr:ehoben, daß in Griechenland neue Kontingente britischer Truppen an Land gegangen seien und daß man darüber zahlreiche Berichte besitze, D'ese reststell'ing ist außeroidentrch Iwdcut-sam im Hii*.Hck auf die Rede Hillers, in welcher erklärt wird, man werde die Engländer verfolget!, wo immer sie sich auch zeigen mftgen. Diese Feststellung ist auch im Zusammenhange mit der politischen Lage von Bedeutung, wie sie nach dem Rinmarsch deutscher Truppen in Bulgarien entstanden ist. Noch größere Bedeutung kommt d'esen Feststellungen nach allen mögMchen Komb'nat'onen hinsichtlich der diplomatischen Aktivität zwischen C'otcfrlru^'anö &!elbt im ^Qne eine«! tdrtifcDrn (Sngagrmfnl^ neutral DIE ZUSICHERUNG DER SOVV|ETUNION IN ANKARA — DIE TÜRKEI AUF ALLE EVENTUALITÄTEN VORBEREriET Newyork, 15. März. Wi»? die Associated Press aus Ankara und aus London übere nstimmend berichtet, hat die Sowjetregierung durch ihren dipionia'tischen Vertreter in Ankara dieser Tage die türkische Regierung liahin inform.ert, daß die Sowjetun on Im Falle eines Angriffes auf die Türkei entschlossen sei sich strikt an die Bestimmungen des nt.-isi^ch-türki-Rchen Abkommens von 1936 zu halten. Die Zusicherung der Sowjets bedeutet demnach, daß ilie Sowjetunion im Falle eines türkisch-deutschen Koniliktes stren ge Neutralität bewahren würcif». Bis jetzt war man sich verschiedenersei^s nicht im klaren, welchen Standpunkt Rußland in einem solchen Falle emnehmen würde Ankara, 15. März. (UnteJ Press.) Die türkische Presse verfolgt die Lage auf dem Baikan mit aller Aulmerksamkeit und bringt dabei die Meinun>? zum Ausdruck. daß man sich auf al'-i Eventualitäten gefaßt machen müsic So schreibt der offiziöse »U 1 u s«, daß die Türkei trc^z des Umstandes daß ii; deutschen Truppen an Jer bulgarisch-türkischen Grenze stehen, voHkornrntn ruhig sei. Die %4 der Fahrt Türkei könne sich ihre Ruhe iP'sten, da sie vorbereitet sei. Polllisclios Binikelt in .Moskau .Moskau, IT). März. (Av;"la—Ilavas,' jnpniiisrhc Bol.sclKiflt^r in IMoskaii Gon(M'al Tnlckawa am 13. fl. zu Mbren eins russisclien Hegicrungs-chefs n. .\nssenknmmissärs M o l o l ow ein Bankelt, dem auch die stcllverlre-Icnden Aiissenkonmiij^säre W i s c h i n-sky uiid TjOsow.sIvv sowie zalilrei-clie andere Pcrsönlirhkeilen aus der Sowjclliicrarcliic beiwohnleii. O^om: QJmfräfaö t Rei^'e Marsuokas nach Eii-.opa o''' ci'i diplü'iniisch^r '^ehachzug ge t»en die Ang-.'lsach > • i. lapan- D.p'omatie und n'ploniatik seien in eine entseheiden-U' Phase Keuetea. .^-'s j'P"'".sche Vo'k SCI f'ieser Taisaehe .'vvui)l wer den und 'war d irr i Unters 'ilzupg vier "emühunger -deiner kegierun^ Franzö^lsvlit r Prolcsl gi'f'iü'ii aiiüTika-nischc Tillurcnnu'Iducigeii Paris. 15. M.ir/. ,Avaln-l)NB) Der ...Matin" befasst sich mit vi'i'sehie-lU'iien I :ilschnu'!(luM;'en. cn diesen pliaiilasliselien l)rili-scben ^^eldungcn. Sic glauben z. B., dass man die Champs Mlysees ohne Bewilligung der deulseheii geheimen Slaalspolizei nicbl betreten dürfe. Sic glaubeii l'erner, dass die rnterf»rnnd-Inilin für deutsche Truppen re.serviert sei und dass jeder b'ranzose, der es versuchen würde, die .Metro zu be-nfilzen, unbannherzig binler Scbloss und Uicj^el gelange. iS'ach den .^h'ldun-gen der amcrikaniscben Presse Iuih>o Frankreich jetzt sebon das 27. Mal seine F'lolte an Deulschland au.sgelie-l'erl. Die Schuld an diesen Xacliriehten müsse al)er auch den in Amerika be-finflliclien franzüsisehen Emigranten zur Last gelegt werden. »it 3tone Oer ©'o&t QDIen BindcgPed zwischen Deutschland und dem europäiscl:en Südosien Budapest, 15. März. (Avala—DNI5) ^Magyaron>zag<' veröffentlicht einen Bericht über die Wiener Messe, in dem es heißt, daß die Wiener AU'sse die praktisch demonstrierte .Abs'clit Deutschlands sei, den Südoslraum für die Zu.sammcn-arbeit nicht nur auf politischem, sondern auch auf wirt«ichal't''choni imd ku''ure!1jni Geb'ete zu gewinnen. Die Wiener .Messe sei eine neue herrliche Revue der deutschen schöpferischen Kraft. Iis erscheine unglaublich, daß im 10. .Monat des Krieges eine derartige Menge an Friedenswaren auf den Markt ccbracht werden können. Die .Aufgabe Wiens bestehe darin, die engste Bindung mit dem Südosten her zustellen, der agrarischen Charakter besitze. .Aus diesem Gru»ide propagiere uic Wiener .Messe die Intensivierung der Land Wirtschaft. Der slowakische Innenminister Ehrenpräsident der »Intcrnntionalen Kamerad-* Schaft Turistik (IKT)«. Wie aus Preßhurg gemeldet wird, lut der stellvertretcndo slowakische Minister Präsident und Innenminister Sano .Mach die ihm angetragene Ehrenpräsidentschaft der »Internaticmalen Kameradschaft Turistik (IKT)Marrborer Ze!tiinR« Nummer 63 4 Samstag, den 15. u Sonntag, d. 1Ö Mflrt Aus Stadt und llmocbiino TRanDor. Oonwiag. Mn 13. Tltär» 3\of\ Done ^a^rsel^nte erfoloreidDen ^ampfe^ gegen Die Jtu&erfulofe 3iu0 Der 20.3at)rr0()auptD(rfammlung &(r :}Iniituderfulofenliga In Oltorlbor Im Saale des Arbeiterversiclierungs-amtes wurde gestern spätnachmittags aie 20. Jahreshauptversammlung der Anti-t u b c r k u 1 0 s c n Ii R a in Maribor abgehalten. Schon volle zwei Jahrzehnte steht also unsere ag le Antituberkulosen-liga, zweifellos eine der ersten unserer menschenfreundlichen Organisationen, sozusagen im ständigen Kampfe gegen unsere furchtbarte Volksseuchc — die Tuberkulose. Daß unsere Antituberkulosen-liga im Laufe der ersten zwanzig Jahre ihres Bestehens auf dem Gebiete der Bekämpf. ng der Tuberkulose schon so manchen schönen und entscheidenden lirfolg buciien konnte, ist unserer breitesten Oef-fcntlichkeit hinreichend bekannt. Wie der Präses der Antituberkuloisen-liga, Sanitätbinsnektor Dr. J u r e (5 k o, in se ncr Eröffnungsansprache ausführte, hat sich auch das soeben abgeschloissene Geschäftsjahr trotz mancherlei Schwierigkeiten, die der europäische Krieg mit sich bringt, in der gewohnten Weise entw''k-keln können. Diese erfreuliche Tatsache sei vor allem dem alleeitigen Verständnis zu verdanken, dem die menschenfreundlichen Bestrebungen der Antituberkulosen-liga sowohl bei den staatl. u. autonomen Behörden, als auch sonst in der Oeffentlich keit begegnen. Besonderer Dank gebühre der Stadtgemeinde Maribor, der Industrie und ihrer Arbeiterschaft, den kirchlichen Behörden, den Schulen und allen jenen hochherzigen Wohltätern, die die Asyl-akt'on der Liga durch regelmäßige Beiträge jahraus, jahrein finanziell unterstützen und auf diese Weise ihren Teil dazu bc'ira.rren, dnß die hehre Idee der Errichtung eines Asyls für Tuberkulosekran^ke in nicht allzu ferner Zeit in die Wirklich- keit umgesetzt werden kann. Der Vorsitzende hieß die Versamm-lungsteilnehmer herzlich willkommen, ims-besondere den anwesenden Bezirkshauptmann Dr. S i § k a und den Leiter des städ tischen sozialpolitischen Amtes Direktor Brandner, der in Vertretung des Bürgermeisters erschienen war. Dem Tätitgke'tsbericht des Schriftführers Fachlehrer R a v t e r war u. a. fol-c;cndes zu entnehmen: Die Antituberkulo-senliga hat im letzten Geschäftsjahre einen Teil des Asvlbaufonds, un-d zwar den Betrag von 420.000 Dinar durch den Ankauf eines Zlmshauses (Frankofanova uli-ca 25) sicher und nutzbringend angelegt. D'e vorjährige Antituberkulosenwoche hat trotz der abnormalen Zeiten ein verhältnismäßig recht gutes finanzielles Ergebnis gezeitigt; 74.000 Dinar! Auch im verflossenen Geschäftsjahre hat unsere Antltu-berku'iosenii^?a zahlreiche arme Kinder ans Meer geschickt und unzählige tuher-kulosekranke Arme vdf allem durch Beistellung von Lebensmittel und Medikamenten unterstützt. Das Ambulatorium der ^ifra, das sich in der KorogCeva ul. 3 befindet, bewältigte auch im letzten Jahre eine gewaltige Arbeit. Im iranzen wurden im Laufe des Jahres 8700 Personen untersucht. Rftntgen-Aufn-ahmen wurden niicht weniger als 2106 gemacht. Pneumothorax-Fälle gab es über 500. Alles in allem eine gewaltige Arbelt, die allseitige Anerkennung verdient. Das Ambulatorium leitet der Facharzt Dr. V a r 1. Iis folgte der Rechenschaftsbericht der beiden Kasisiere, wobei insbesondere die Ausführungen des in seiner uneigennützigen Arbeit unermüdlichen Leiters der A s y 1 b a u - Aktion Ajntsleiter 8 te n o- V e c allseitige Beachtung fanden. Wie Amtsleiter Stenovec in seinem Berichte feststellen konnte, hat sich der Asylbaufond i.m abgelaufenen Geschäftsjahre um rund 95.800, also um fast 100.000 Dinar vermehrt! Im ganzen wurden bisher etwa 688.000 Dinar in den Fond ein>gezahit. Nachdem aer Antrag des «Rechnutigs-prüfers Direktor Stabe) auf Emtlastung der Vereinsleitung mit aVlen Sthnmen genehmigt worden war, schritt man zu der Wahl des Vorstandes, bei der der bisherige erprobte und agile Ausschuß mit Sanitätsinspektor Dr. JureCko an der Spitze wiedergewählt wurde. Sodann entspann sich eine recht lebhafte Wechselrede Uber verschiedene aktuelle Probleme der Tuberkulosebekämpfung, wobei vor allem Primararzt Dr. RadSel, Direktor des Gesundheitsamtes Dr. Vrtovec, Direktor Dr. TomlnSek, Amts-leitoT Stenovec, Schuldirektor Oröar und Schui'inspektor Alt wertvoHe Anregungen vollbrachten. Pritnararzt Dr. Rad Sei setzte sich in seinen auüschhißrelchen Ausführungen für eine durchgreifende, praiktische und wirksame Ausmerzung der Tuberkulose ein, die gerade in Maribor nach wie vor stark verbreitet ist. In der Diskussion wurde femer die Notwendigkeit unterstrichen, daß in Himkunft die Umgebungsgemeinden die auch für die Umgebung der Stadt so wichtige Tätigkeit der Mariborer Antituberkulosen-liga in stärkerem Maße als bisher finanziell fördern sallten. Stadt und Umgebung haben elnvernehmlioh mit gleichen Opfern zusaiinmemzuwirken, wenn der Kampf gegen die Tuberkulose in absehbarer Zeit zu dem von alten gewünschten Erfolg führen soll. Sür Onari&or OtorI)-6QO- 13er{>inDuno DIE INANGRIFFNAHME DES BAUES DER JADRANSKA CESTA TROTZ DER SCHWERE DER GEGENWART MÖGLICH Mit Anbruch des Frühjahrs wird für die zuständigen Stellen die Frage aktuell, welche Arbeiten aus der Masse des der Durchführung Harrenden als unerläßlich zuerst in Angriff genommen werden sollen. In Marilwr ist diese Frage nicht leicht zu lösen, da einerseits noch sehr viel auf dem Gebiete der öffentlichen Arbeiten zu leisten ist, andererseits aber die zur Verfügung stehenden Mittel sehr beschränkt sind. Die Wiedergutmachung des Vorfehlten insbeso'ndere soll aber, so rasch es die Mittel «estatten, in die W^ege geleitet werden. Es heißt, daß heuer die Stadtgemcinde weniger Arbeiten durchführen wird als ni den letzten Jahren, da das alte Übel, der Oeldman-gel, die rasche Durchführung dps Programms stark behindert. Die Öffentlichkeit sieht dies ohne weiteres ein, immerhin ist sie der Ansicht, daß gewissen Arbeiten der Vorrang gebührt. Die Regulierung einiger Verkehrswege imd Pflasterung einiger Straßen ist wichtig, das bestreitet niemand. Ks gibt aber Arbeiten, die nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden dürfen. In erster Linie haben hier die Ver-wirklicliimg des schon lange ausgearbeiteten Planes, durch den Ausbau der J a-dranska ccsta die unerläßlich gewordene Nord-Süd-Verbindung durch MariI>or zu schaffen. Bis zum Kra-Ija Petra trg ist der Straßenzug fertiggestellt und auch schon gepflastert, aber (.lann hört er eigentlich auf. Die TrXa^ka wird kassiert, d. h. sie hört als llauptvi'rkehrsader durch Maribor auf, da ihre Rolle die Jadranska cesta über« nehmen wird. An der Durchführung des Projektes ist nicht nur der Staat interessiert, sondern in gleicher Weise auch das Banat und die Stadtgemeinde. Den Großteil der Mittel für die Realisierung des Projekts wird der Staat beisteuern, aber auch die Bahnverwaltung, die die Unterfahrt durch die Kärntnerbahn finanzieren wird. Viel wird die Stadtgemeinde aufzubringen haben. Die Gemeinde ist hinsichtlich der Durchführung der öffentlichen Arbeiten von den drei Faktoren noch am wenigstens behindert und ist in ihren Finanz-angelegenhelten noch am beweglichsten. Ihre Pflioht Ist es nun, sich mit dem Staat tmd dem Banat his Einvernehmen zu setzen, um die Vorarbeiten fQr die Schaffung der künftigen Jadratiska cesta von der Masarykova cesta bis zum Wasserwerk in der Tr&iSka cesta, wo die Modemisie rutig der Reichsstraße beginnt, aufzunehmeti. Unerläßlich ist die Inangriffnahme der Arbeiten schon aus dem Gründe, um die Verkehrsstockung durch die Kärntnerbahn zu beseitigen. Alle paar Minuten gehen die Bahn* schranken airf dieser Linie auf imd nieder. Bis zu fünf, ja sogar bis zu zehn Minufeti muß der Passant warten, bis eine Lokomotive, hin und wieder auch ein Zug, vorüberhuscht. Das war auch der Qrund, daß vor einigen Jahrzehnten die Frankopanova uHca unter die Bahn verlegt wurde. Die hinter der Kärntnerbahn in den letzten Jahren aus dem Boden schießenden Häuserkolonien bringen es mit sich, daß der Beginn der Jadranska cesta immer belebter ist. Auch das Militär benützt immer mehr diese Virbindung, um sich den Weg zum Stadtzentrum abzukürzen. FmEF BimRWtSKII 00 3)le ilntoonenöete" Nicht von Schuberts H-MoH-Sympho-nie sei hier die Rede — jener herrlichen Schöpfung, die nur aus dem ersten und zweiten Satz, dem AHegro und dem Andante, besteht und daher die »Unvollen-';fent((taf((i-abend oer ;5Jger unO SiuDer Im großen Saal de» Hotels »Zamorc« fand gestern abends der erste gemeinsa-ine OesellRchaftsabend unserer Hubertus-und Petrijlinglr statt, der einen recht animierten Verlauf nahm und ganz im Zti-chen einer herzlichen Solidarität anjorer grünen Oilde und der Jünger des hl. Petrus stand. Man muß feststen.'n, daß dieser erste Versuch einer engeren Fühlungnahme zwiBclien unseren Jägern und Tm-schern glänzend gelungen ist. Ani gestrigen rerellschnftsabL'nd Hilten sieh dU' Vorstand:?niitglicdir des A^ariborer Jagd« Vereines sowie des Kischcreivereines in Marlhor. I\'r nätlirle, im Laufe des Monats Mal nhruhnltcnde Ge?cl'lschaftsabend soll hing./giMi auf breiter Oruiulkigc ver-.uisinltct werilen und ^llen Milgliedern cer Ii« den Vereine sowie die sonst gen Freun df von l.if'd und F schere! einige Stunden iiH"' ilhtrn und frohen kameradschaflll-chen n e bringen. l»er gestri- ge ne«ellschaf1sabcnd, der vom >bnnnn Die Banatssparkaisse in Maribor, die be kannllich eine Filiale in Celje besitzt, hielt dieser Tage ihre Bilanzsitzung ab, in der der Rechnungsabschluß für das vergangene Geschäftsjahr gutgeheißen wurde. Die Anstalt, an deren Spitze als Präisident der ehemalige Kreistagspräsident und Altbür-gcrmeister Dr. Leskovar steht und deren Leitung Direktor Dr. K o v a C e c vorsteht, hatte im vergangenen Jahre einen ausnehmend schönen Erfolg zu verzeichnen, trotz der ungünstigen Wirtschaftslage, die gegenwärtig allenthalben herrscht. Auch im Vorjahre machte der Kredit dienst weitere Fortschritte. Die Kommunalanleihen erre'chten bereits 55 Millionen 347.947, die Hypotheken 3,312.473 und der grundbücherlich sichergestellte Kontokorrent 23,465.923 Dinar. Die aktiven Zinsen stellten sich auf 6,954.204 und der Kursgewinn auf 117.060 Dinar. I>!c Liegenschaften der Sparkasse brachten 183.050 Dinar ein. Die Liegenschaften der .Anstn't repräsentieren gegenwärtig einen Wert von mehr als 2.5 Millionen Dinar, Der Reingewinn stellte sich diesmal ftuf fast 1.5 Millionen Dinar und wurde demnach gegenüber dem vorjährigen ein um ein Vielfaches besserer Erfolg erzielt. Besonders hervorzuheben ist der Umstand, daß die einzelnen Fonds der Spar kasse bereits einen Stand von 9.25 Millio nen Dinar erreicht haben, demnach mehr als ein Zehntel der der Anstalt anvertrauten Geldmittel, und dies während der 12 Jahre ihres Bestandes in Zeiten, die für die Geldinstitute besonders schwer waren und nach der Verordnung über die Bauern schulden bedeutende Abschreibungen vorgenommen werden mußten. Für die Sparkasse bürgt das Draubanat mit seinem ganzen Vermögen und der gesamten Stcu erkraft. Das Vertrauen, das in immer grösserem Maße der Anstalt entgegengebracht wird,' ist vollauf gerechtfertigt. Der gesamte Umsatz stellte sich im Vorjahre auf fast anderthalb Miliarden Dinar. Die Sparkasse hat alle Schwierigkeiten der früheren Wirtschaftskrisen mit eigener Kraft überwunden und sie bediente sich n ich' der Begünstigungen des Banken Schutzgesetzes. Der gesamte Verkehr wird restlos oh n e Einschränkung bewältigt. Der Banatssparkasse ist trotz der Unbilden der Gegenwart ein noch gün stigerer Aufstieg gesichert. SamsUg, 15. März um 20 Uhr; »Oboe den Dritten«, Außer Abonnement. Nu Ci(J-Feier.) Sonntag, 16. März um 15 Uhr: »Habakuk« — Um 20 Uhr: }>Oline den Dritten«. — Ab. A. Montag, 17. März; Geschlosseu. Dienslaf{, 18. März um 20 Uhr: Pi* Acren-Abcnd. Ausserhalb des Ab. ö a ■OHcgaioaaiDiaaDaDBDinBninii der Propagandastelle des Jagdvereines H. Gilly in mustergültiger Weise vorbereitet worden war, war für alle anwesenden Hubertus- und Petrijünger ein un/ergoß-liches Erlebnis. Den Abend eröffnete H. 0 111 y mit einer kurzen Ansprache liber Zweck und Ziel gemeinsamer ge^oilschaft licher Bande zwischen Jägern und Fischern und überbrachte gleichzeitig die Grüße des Obmannes des Mariborer Jagd Vereines Direktor Pogacnik, der krankheitshalber am Erscheinen verhindert war. Einige Schünc Worte über die Solidarität zwischen Jägern und Fischern sprachen sodann im Laufe des Abends fer.ier tier Obmann des Flscherelvereines Bezirkshauptmann i. P. Dr. S e n e k 0 v i der Vizeobmann des Jagdvereines Sparka -se;i direktor Dr. KovaCec, der Vizeobmann des Fischoreivereines Primararzt Dr. D e r-n o v 5 e k und Chefarzt Dr. S e k u 1 r. m. Trauungen. In den letzten Tagen wurden in Maribor getraut: Michael Per-diö, Finanzbeamter, mit Frl. Paula Hauptmann, Franz Pivec, Mechaniker, mit Frl. Hildegard Pernek, Josef Lopif, Schlosser der Staatsbahnen, mit Frau Therese Horvat-JanfiC, Anton I^onko, Schlosser der Stadtbetriebe, mit Frl. Juliane Kun-iJiö, Marijan Bernetiö, Textllmeister, mit Frl. Erna Smole. Wir gratulieren! m. Verstorbene der Vorwoche. In der vorigen Woche sind In Marilior gestorben: Antonie A\ilielak, 40 Jahre alt; Franz MarCinko, 68 J.; Karl Tutta, 7S J.; Josef Masten, 60 J.; Sophie Tkavc, 58 J.; Jo-sefine Sauperl, 83 J.; Andreas Pokeznik, 40 J.; Franz RoSkar, 46 J.; Dusan TrSan, 10 J.; Slavica PleJnik, 2 J.; Jakob Koc-bck, 40 J.; Aloisie Repic, 79 J.; Rosalie Bozii?, 15 J.; Hilde HIavnjak, 1 J.; August W£CKE^7UHREN ■ JSger-'ev sin HoKpoMks uilta IS Auch auf Teilzahlung Fuchs, 60 J.; Rudolf Puch, 58 J.; Ursula Muhii^, 51 J.; Karl Bezjak, 83 J.; Peter Le5, 81 J.; Therese Jugl, 72 Jahre alt. — Friede ihrer Asche! m In der Voiksiniivei-silät spriclil am Monlag, den 17. d. der Dozent der Zagreber Univerüilät Dr. Slevan Palaki über das Thenui .,Die Psychologie lies Jünglingsalters''. in Das Kontert des Ljubljaiiaer Trios, eines unserer besten Kammer-niusikveroinigungen, konzertiert am 20. d. im Mariborer Theater. m In !.jiil)lj:uia ist die Bezirkshaupl-mannswitwe Frau Maria von ('hron, geb. Prodnik. gcslorl>on. b'riede ihrer Asche! in Die Heserveoffiziersvereinigung hall Sonnlag vormittags um 10 Uhr im Xarodni flom iliiT Jahroshauplver-snnimlung ab. m Die Aulo-lJnion ehrl Leiilniinl Glebov. Dem überaus erfolgreichen Rennfahrer und Sieger in einer Belhc vorjähriger Motorradrennen Leulnanl Alexander (llebov wurde seitens der Aulo-Union, die die iH'kamilen DKW-! Motorräder erzeugt, eine Ix'sonderej I^lirung zuteil, indem ihm ein herrli-, eher h'hrenpokal überreicht wurde.' Die l'iln'rreichnng dieser werlvollen Trophäe isl eine neue internationale 1 53olf^uniöerfttöt Montag, 17, März: Univ. Doz, Dr. P a- taki spricht über die Psychologie in der Jugendzeit. Xcn-Kinc EspIanade'Tonkino. Der hochaktuelle interessante Großfilm »Alarm am Mittelmeer« mit Pierre Fresnay, Rolf Wanka u. a. Die packende Handlung dieses spannendes Films ist ein Hohelied auf dli Helden am Meere, in den Lüften und am Lande. — In Vorbereitung der beste und größ te Lachschlager der Saison ^»Sieben Jahre Pech« mit Hans Moser. Burg-Tonkino. Die Premiere von Willy Forst's »Operette«. Wie die unvergeßliche »Maskerade« ist auch Willy Forsts neues Werk »Operette« ein vielgestaltiges Zeitbild — diesmal ein Zeitbild aus dem Wien der großen Operettenkomponisten Strauß, Suppee und Millöcker. Willy Forts verkörpert den größten Theatermann djr damaligen Zeiten — Franz Jauner. In den übrigen Rollen Paul Hör-biger, Leo SIczak, Maria Holst, Dora Ko-mar und Trude Marlen. Wegen des außergewöhnlichen Interesses empfiehlt es sich, die Karten im Vorverkauf zu lösen. — Als nächster Film wird »Die Reise nach TiWt« von Hermann Sudermann gegeben. — In Vorbereitung: »Bai Pare«. Union-Tonkino, Bis einschließlich Mon tag: »Die Kinder des Richters Hardy« ist ein Film, gewidmet der berühmten Familie Hardy, deren jedes Mitglied einen SIcrn der Filmkunst bedeutet, Abenteuer, .spannende Situationen, Humor, Lachen u. alles In allem eine glänzende Unterhaltung. — Unser nächstes Programm; »Zirkus« niit den Brüdern Marx. Tonkino Pobrezje. Samstag und Sonntag der spannende Kriminalschlaßer »Mord auf der Farm«. — Am 18. und 19. März »Rotkäppchen«, ein Farbenfilm, und »Hänsclien und Mariechen«, ein tschechischer Kinderfilm. Kino SfiidoiiH. Vom 1.') bis 17. März „llplfll" mil Shtriey Templo in der flaupirolle. — Vom* 18. blü 20. März ..Razzia im lüxpress". Qlpot^efennacf^tDIrnfl Bis 21. März versieht die Stadtapotheke (Mr. Ph. Minarrik) am Hauptplatz 12, Tel. 25-85, und die St. Rochus-Apotheke (Mr. Ph. Rems) an der Ecke Aleksandrova-Meljska cesta, Tel. 25-32, den Nachtdienst. 3)a0 Sl^etter HeUervorhrrsagp für Sonnlag: Geringe Bewölkung, beständiges WcUer. Anerkennung der grossen Reunerfol-gC Leulnanl Glebovs. m „Dil« Tnilzi^c*' in Sludeiiei. Die Dilettanten der I'^reiwilligen Feuerwehr in Sludenci veranstalten am 22. und 23. d. wieder eine Thcalervorstel-lung und zwar wird die unlerhallende Komödie „Die i'rulzige" zur Aufführung gebracht. Die Regie führl JoÄe Mlakar, während die musikalisehe Bearbeitung des Slüeks von der Ka|>cllc Malovrh besorg! wird * Kaufe Gold zu höchsten Tagespreisen O. Kiffmann, Aleksandrova cesla 11. 778 m. Der Verein der Südbahn-Altpensio-nisten hält morgen, Sonntag, den 16. d. um 15 Uhr nachmittags im Gasthaus ^Zum goldenen Roß*, seine Jahreshauptversammlung ab. Wegen der Dringlich- Mariborer Zeitung« Nummer 63 keit der TagesorUnung wird um vollzähliges Erscheinen gebeten. 111. Evangelisches. Sonntag, den 16. d. um 10 L'hr v\ rd der Gjmcindcgottesdienst als Heldengcdcnkfoicr gefeiert werden. Anschließend um II Uhr sammelt sich die Schuljugend zum Kindergottesdienst. III im Thealer. Heule, Snmstag. feiert im Mnriboror Thenicr der bekannte Schauspieler, Regisseur und l^egründer des slowenischen Theaters in Maribor Hinko Nudif sein 10 jähriges KünsHerjubiiiium. Zur Aufführung gelangt aus diesem Anlass Be-govic' Bühnenwerk „Ohne den Dritte n". m. Den ärztlichen Inspektionsdienst .ersieht Sonntag, den 16. d. für Mitglieder des Kreisamtes für Arbeiterversichc-rung und in Abwesenheit des Rayonsarztes Dr. Stanko 1, a j c v e c , Klavnigk.i ul. 7. jii. Gchindenes Geldtäschchen. In der Aleksandrova cesta wurde gestern ein Geldtäschchen mit einem Geldbetrag gefunden. Der Verlusttrügcr kann das Täschchen im Geschäft Ivan Kravos m der Aleksandrova cesta abholen. m llinlor Sriiloss in geslpckl wurde ein gewisser .losef Sjiajgel, der eine Reilu' von niL'bstählcn am Gewissen hat. Insbesondere inachle er on Schachklub Celje vertreten Mirko Fajs, Josef GrnSer. Kasimir Modic, Kniil Rupar, Ing. SreCko Sajovic, Josei Schneider und Prof. Marjan Tavcar. Der Sch.?chiilub Ga berje hat vier Spieler (Fniil Cs'i-fjö. .^n-ton Golja, Franz Mimik, Franz Schneider) gestellt. Ferdo Lorbek gehört keinem Schachverein an. Das Turnier leitet Niko Latinovic'; sein Stellvertreter ist J'ikob RajSek. c Wo bleibt die Entstörung der elektrischen Apparate? Um die Kntstörung der in den verschiedenen Betrieben und Haushaltungen in Verwendung stehenden elektrischen Apparate systematiscli durchzuführen, soll l:>ehürdlicherseite angeblich alles Notwendige getan worden sein. Damit sollte man meinen, daß nun, abgesehen von den atmosphärischen Störungen, reiner Radioempfang gewährleistet se', aber die Hörer, die sich ungestört dem Genuß des Rndioh()rcns hingeben möchten, erleben nach wie vor d'e bittere Enttäuschung, daß die wohlbekannten Störgeräusche von allen inögli-chen Seiten in unverminderter Stärke immer wieder einsetzen und nicht aufhören wollen. Namentlich aus dem unteren Teile der Kralia Petra cesta und vom Trg Kralia Alcksandra gelangen immer wieder heftige Klagen an uns, die uns bald zwingen werden, hier öffentlich Namen zu nennen. Es ist damit erwiesen, daß es sich um nicht nngemeldete Anparate handelt, die rücksichtslos abends und sonntags eingeschaltet werden. Es ist höchste Zeit, daß die verantwortlichen Stellen ohne Zögern eine Snndermannschnft mit Peilgeräten zur Feststellung der »schwarz^ verwendeten Heizkissen und sonstigen Störenfriede entsenden- deren Besitzer müssen empfindlich bestraft werden. Wir werden iedenfnlls nicht ruhen, bis diese Angnlprenbei* cvrnlfrrc'ch rr(>ro"o1t jur VodQvnik • bachern auf junge und alte Personen, die ellenlange Gedichte Vodovniks auswendig un 1 mit rührendem Gefühl vortragen kön neu. Diese T r a d i t i on, die Kenntnis vom Leben und Dichten des »Bürgers der Zockelburg Skomarje« wird nun vertieft, erweitert, aufgefrischt und zu erneuter Wirkung gebracht durch das Buch des bekannten Heimatforschers ProL Dr. Fr. M f S i (5 5'Ausgew ählte Gedichte des Bachernpoeten Jur Vodovnik«, das dieser Tage im Selbstverlag des Autors und in geschmackvoller Ausstattung erschienen ist. Dieses neueste Buch unseres rührigen Mitarbeiters bietet dem Leser bedeutend mehr als der Titel verspricht. Außer den Berichten übjr das Leben und Dichten Vodovniks in den Zeitschriften »Novice« (1R54), »Drobtinice« (1862) und »Dom in Svct« (lOOO) enthält das Buch ausführliche Einleitungen zu den ab-gearucklen lf5 Gedichten Vodovniks und dem wenig bekannten Gedicht SlomSeks auf die Kartcui!=:e /5i5j, die das Verständnis der Gedichte erläulern und erleichtern. Das originelle Titelbild zeigt Vodov-nik in seinem ».\rbeitszimnicr«. Der Weber sitzt vor dem Webstuhl, daneben be- £a9nKnnr7^.-.'"v-&:«.4 p Den KO. Geburhfag In^ging dieser Tage die weil und breil gcseliälzlc (Jallin des llulniachers luul Kaufman-iies IMazolla, I''rau .lulianc Plazotta, die sich ob ihrer Liebeuswiirdigkeil u. Herzcnsgüle allsei liger Wcrtschfü-zung erlreul. Wir graluliercn! p Die grossf' kinislaiisslellung, die im Xarcxlni dorn uiUerj^ebrachl isl, wurde vorigen Sonntag eröffnet. Die L"röri'niii"!gsworle Sprach der Vorsilzen-.(XK) Dinar, worauf beide eilends verschwanden. — In der Zelcnikova uli-ca öffnete ein gewisser Franz Posel, der am selben Tag aus dem Arrest Ulli lassen worden war, niiUels Nachschlüssels die Kellertür im Hause des Herrn Dr. Schoslerilsch und Hess eine NVeinflasche mit IJO Liier Wein mit sich gehen. Beim Weggehen nahm er noch ein Paar Skier mit, doch wurde er von ticr Köchin bemerkt, die sofort die Polizei alarniierlc. Kurz darauf konnte Posel in Breg festgenommen werden. p Den ApaUiekcmuiclifdicasl versieht bis einvschliesslicli 21. d. die Apotheke „Zum goldenen Hirsclicn" (Mr. Ph. I..eo Behrbalk). p l.,ebeiisinüde. hi Pleterje trank der 32 jährige landwirlscliaftliehe Hilfsarbeiter Miroslav Klajnsek in selbst-mörflerischer Absicht Lysol. Als man ihn auffand, war er bereits tot. p Woclienbereilschaft der Freiwllli-li^en Feuerwehr. Vom 16. bis 23. d. versieht die erste Rotte des zweilen Zuges mit Brandmeister Adall>crt Hoi-ker, Roltführer F. Cernivec, sowie mil der Mannschaft Franc Hoiker, F. Ma-rolu S Brunc'ic und Kodcr die Feu-orbereitschafl, während Chauffeur F. Slross, Bottfuhrer F. Cernivec sowie I'. Hoiker und F. Maroh von der Mannschafl den Bcltungsdiensl übernehmen. Samstag, den 15. u. Sonntag, d. 16. März — reivivus findet sich ein Rückenkorb mit Manuskripten, darunter aber das Zitat »Jawohl, viel Tuch hab ich gewirkt, doch hab ich mehr Lieder ko-mponiert.« (Veli-ko platna sein natkal, §e veö sem pesmi 0"Snoval.) Eine völlig neu bearbeitete Karte des gesamten Bachemgebietes und seiner Randlandschaften, vom Kartographen M. V e r k ausgeführt, ermöglicht die geographische Orientierung bei den ausführlichen topographischen und folkloristischen Exkursen, die reichlich in das Buch eingeschaltet sind. Zwei Gedichte vom Bachornbauern und vom Sittenbild der Zeit sind mit Noten in der Harmonisierung des Komponisten Prof. V. M i r k versehen. Wer Sinn für Heimatkunde hat, der greife nach diesem interessanten Buch: es ist für jung und alt, für Schule und Heim, zur Belehrung und Unterhaltung in gleicher Weise geeignet. Nicht in letzter Linie sei dieses Buch auch wegen des wirklich niedrig gehaltenen Preises (Din 22.—) aufs Beste allseits empfohlen. Das Buch ist beim Autor Prof. Dr. Mi§ic, Maribor, Smetanova 34 und in allen Buchhandlungen erhäftlich. 7jir Untefhiilliiilll ^eute... Wie eine Uhr ging Frau Maria den ganzen Tag hin und her; sie mußte es. Die ganze Arbeit lastete auf ihr, iti der Küche, in den Stuben, im Stall und im Garten. Kaum sandte die Sonne ihre Strahlen auf die Erde, war auch sie schon auf. Jeden Tag. Es schien, als sei sie unermüdlich. Bei aller Arbeit fand sie doch noch Zeit, die Hausaufgaben ihrer beiden Jungen nachzusehen und die zwei kleineren Mädels zu betreuen. Doch die letzten Tage war sie versonn'en, blickte gedankenlos in die Ferne und schreckte oft jäh auf. Heute ist Waschtag. Obwohl sie schmächtig und zart ist, ihre Arbeit verrichtet sie wie ein kräftiges Weib, Es war schon spät nachmittags, als sie die letzten Stücke au«6chwäimmte. Da kam ihr Mann nach Hause. Er merkte, daß sie die letzte Zeit still und verschlossen war, wußte aber keinen Grund dafür. »Grüß Gott, Maria!« grüßte er bei der Waschküchentür. »Grüß Dich Gott!« erwiderte sie, drehte sich langsam um und ein schmerzliches Lächefln ging über ihr Gesicht. »Bist müde, gelt? Laß die Artieit und komm hinein, wir wollen jausnen. Nachher hilf Ich Dir, wenn was brauchst.« — Dankbar sah sie ihn an, im gleichen Augenblick wände sie sich aber auch schon von hhm. »Maria, sag', was ist mir Dir? Du bist so sonderbar und still, als drückte Dich etwas. Komm Weich heule seinen Kindern nicht ein würd gcs Dasein bieten kann. Statt das WerdcFide mit Liebe und Sehnsucht zu erwarten, ihm ein warmes Beltchen uiul Wäsche, eine sorgenlose Jufjendzeit zu geben, habe ich Angst vor' seinem Kommen und zerbreche mir den Kopf, wie se ne Geburt zu verh ndern. Ich ' schämme mich, daß ich .-o etwas denken, ja so.gar lun muß! Verurteile mich nicht, Maria, verstehe mich und steh bei mir! Wir dürfen un«er eigenes K'nd nicht zur Welt kommen lassen! UnglauibÜch! Es ist schrecklich und bitter, at^r es muß sein. Ersc'iwere mir nicht mein Vorhaben; ich weiß, daß D r noch schwerer ist als mir. Darum ist es besser, Du machst Dich bald auf den Weg: ie eher dies vorbei \ wird wohl so sein müssen! »HerrjMitt im Himmel! Hilf, g'l), daß es zum l;l7j inM:il ist!" fl'^hle sie st(")hnend. >(11) lins Allheit und Tiot. damit unsere Kinder in Glück und S'^ine leben und nicht ^ "Ihm! :iu Keime fn I'.mi müssenlv Zwei Wochen -später iiilir A\atia in die Stadt. Alles ging, wie ilir Mann vorhersagte und nach zwei Tagen kehrte sie mü(lt% mit wundem I.e b und gebrochener ^ Seele in ihr Dorf zurück. 1 dk upeiBe Insel Wenn man in den phantastischen Hafen Maltas einfährt, rechts und links die' aus dem Wasser sen.krecht aufsteigenden Felsen, die blendend weißen Städte darauf anschaut, d«inn iist es ein Stück Italien, dbm man sich nähert. Es ist die gleiche Bauweise wie dort, die Meeschen am Kai die gleichen in Haltung, Gesichtisschnitt und Kleidung Ihren Brüdern auf dem Festlande so, daß sie gleichsam ebensogut in Messina oder Neapel spazieren gehen konnten, die Aufschriften der Häuser, die Straßcnnamen sind italienisch. Von der Baracca superio-ra gelangt man durch von Italien her bekannte enge Güßchen an die F^orta Reale. Sie gibt den schönsten Eingang in die ganz regelmäßi.g gebaute Stadt, die heute den Namen ihres Gründers La Valetta trägt, eines Hochmeisters des Joh^nniter-ordens. 30() Jahre hat der Orden hier segensreich geherrscht, dann kam Malta ebensolange unter sizilianische Herrschaft, bis Napoleon I. auf seinem Zuge nach Ägypten die schon damals strategisch wichtige Insel besetzte und der erstaunten Bevülikeruiig die Segnungen der französischen Revolution brachte. Zugleich aber auch sein strenges Mililär-reglement, das den Maltesern nicht paßte. Sie baten ihre sizHianischen Herren um Hilfe, bekamen sie aber nicht und wandten sich nun an die Engländer. Sie brachten ihnen im Jahre 1800 auch diese Hilfe — aber, um nicht mehr fortzugehen. Italien, in eigenen Wirren verstrickt, mußte es geschehen lassen und der Wiener Kongreß siprach bei der Wellverteilung den Engländern die Insel zu, diese Herrscherin zwischen Ost und West. Ein Wägelchen bringt uns hinaus aus der Stadt, um das Land anzuschauen. Der Wagen iis^t köstlich in seiner verblichenen Eleganz des vorigen Jahrhunderts. Der Kutscher thront auf hohem Bock, das klapprige Pferdchen antreibend, über die Chaise selbst spannt sich ein Sonnendach, von Troddeln umrahmt, und wer will,kann auch noch verschrissene Seldi'n-gardliichen zuziehen. Die Unterhaltu.n^ mit dem Rosselenker geht in schauderhaf-teni Italienisch und eben so schlechtem Englisch vor sich, bezahlt wird in Schillingen. Das Wägelchen rattert geschwind durch die Straßen. Zuerst wird liei den Hühlentempeln von Saflieni-Tarxin gehalten. Ein Hausibesltzer entdeckte sie vor 20 Jahren, als er sich einen Keller bauen wollte und dabei eine riesige Höhle anschlug, die tiefer und tiefer ging, zu schaurigen Verließen und Gängen, die Wände primitiv bemalt. Diese Malerei und Funde von Hausgerät und Werkzeugen ließen auf steinzeitliche Siedluhg schließen. In einem kleinen Museum wird aufbewahrt, was die Gelehrten fanden, aber die Hauptarbeit an diesen schaurig kalten Höhlen mögen wohl die Wasser geleistet haben, die heute noch in unheimlicher Tiefe brausen tmd wühlen. Der Hausbesitzer hat mit seinem Keller (kis beste Geschäft seines Lebens gemacht. i Froh begrüßt man nach dieser finste-, ren Kälte die warme Sonne draußen. Nun ! geht es wirklich aufs Land. Terrassenför-1 'on Iis« Düesberg 'mig sind die Felder gegeneinander abgeteilt, Stc nwälle ziehen sich statt der Zäune oder Feldraine dazwiischen hin, lehmig schwer ist der Boden. Wasseranlageii überall, denn ohne eifrige Bewässerung würden die berühmten Malta-Kartoffeln nicht wachsen. Kein Baum, kein Strauch, soweit man auch schaut, Steinwälle, und Kartoffelkraut und wenns hoch kommt, ein paar wilde Kakteen dazwischen. Doch dahinten, da kommt endlich so etwa^s wie ein Wald, vielleicht ein Park, in dem die I versteinten Malteser sich Bäume und Blumen anschauen können? Nein, ein Polo-platz, herrlichster Rasen, edle Pferde, ein gediegenes Klubhaus davor — Anlagen nur für die Engländer! I Die Stadt La Valetta selbst ist ein einzig schöner Ausdruck italienischen Barocks. Kirchen und Paläste beherrschen die Straßen, man ist plötzlich um ein paar Jahrhunderte zurückversetzt in Zeiten, deren innere Kämpfe, längst vergessen, uns heute nicht mehr belaS'tcn. Andächtig stehen wir i.n der Kathedrale San Giovanni der Ordensmeister. Sie ist überreich an Farben und Formen, an Schönheit und Erinnerungen, an Gold und Glanz, an Marmor und edlem Gesteiji. Das riesige Tonnengewölbe trägt in großer Höhe die Gemälde Mattia Prcttis, die Säulen sind edelste Marmoreinlegearbeit. Vor der Universität geht es hinauf zur Baracca inferiore, der Spitze der langgestreckten Halbinsel, auf der La Valetta liegt. Rechts und links schneiden die natürlichen Häfen der Insel tiei ins Land hinc'n, sie sind versunkene Flußtäler, bis zu ihrem Abschluß ideal befahrbar. Die hohen Felsen der jenseitigen Ufer, auf denen rechter Hand die Stadt Vittoriosa, stark befestig-t, liegt und links Sliema mit seinem scliünen_ Badestrand, halten die widrigen Stürme ab, so daß sich in den weiten Becken große und kleine Flotten-einhc'ten versammeln können. Was für ein Leben herrscht da unten auf den Wasserllächcn! Kleine und kleinste Schiffe flitzen vorüber, Kohlenpräme werden zu ihren I adeplätzen geschlep-pt, ein eng-iischeis Torpedo'boot wirft los. Handeis-daimpler aller Nationalitäten geben sich hier ein Stelld chein, tief unter uns schwimmt auch unser schönes Schiff und die deutsche Flagge weht im Abendwind. Das N eten und Hämmern der Werften VO'H Vittoriosa schallt biis zu uns herü1)er. Hier, auf d escm Aussichtspunikt, trifft sich die Bevölkerung von La Valetta zum Bummeln. Die Frauen tragen zu ih'ren schwarzen Kleidern den Rest der elicFna-1 gen Volkstracht, die Faldetta, eine merkwürdige, umfangreiche Kopfumrah-niung aus leichtem ^cliwar/en S!off, der bis tief in den Rücken fällt und an::^chel-nend von irgend einem Drahtf^cMell schwebend über dem Kopf gehalten wird. Jedenfalls fängt sich der Wind ständ'g darin und die Frauen haben /u tun, ihren Kopfputz 7U bändigen. In den kleinen Läden der Hauptstraßen werden die Handarbe ten der fleißigen Malteserinnprnfuni]eu bei (Uern interefisante Beobachiungeii eines deut-Gchcn Ornitlioiogen-Ji* .lars — Kolkrabe« und Spatzen besonders schlaue Vögel Am 1. März beging euer der bekanntesten deuischen Oni ihologen, Dr. Oscar H e i n r o t h, seuien 70. Gcburi>tag. Sin 1 Vügel inteiiigent? Das ist eiiij Frage, d.e n cht su leicht zu beanasurlen ist. \V;r Menschen p: en besiimmte T c re als klug, andeie mS dumm zu be/.ekMu nen. Bei Hund und Pierd zuai Beispiel wird nieujan.l an ihrer KhijJicii zv.e.ieln, beim Vogel aber ist der Begriff »Klugheit.-: viel Schwerer alizugrenzen. Man spricht von der ■diimmeiuc Gans, auci» die Intelligenz der Hühner schätzen wir n cht gerade hocli em. ^»p,:.zen, unsere ganz gewöhnlichen Sperlinge erscheinen uns frech un.l dreiSt, aber s nd sie klug? Dr, Oscar licinroth, der bekannte deutsche Orn ihologe. der seinen 70. Ge-buriStag le erte, hat in se ner das ganze Loben aus.üllenden l-oschung.-^aibeit auch d ese I-rage untersucht. Er ist tlabei /u em Ergebnis gekommen, daß in der Vo-ge weit Intell :>miz und Arterhal'.ung in engSiem Zusammenhang stehen. Fast immer sind alle tl e Vogelar.en klug, die s:ch in ihrem Leben in recht verschiedene Verhältnisse sch cken müssen, »dumm« dagegen andere, die verhältnismäßig le chtere Lebensbcd ngungen haben Ein ausgez'vcline es Beispiel gerade für die Anpassungsiäh gkeit unil damit K ugheit des Vogels ist unser Sperling, tur ihn ist, genau wie für die Krähe, d e Klugheit art-erhaltend geworden. Die so viel verachteten Spatzen U rnen frühze t g das Wesentliche v(Mn Unwesentlii'hen unterscheiden und be-?'!7!'n eine aus'r 'prägte Neu. i^ier. richf^^!,er gesagt W P>beg'er, weil sie .^ich mt H Ize v\ Kälte abtindcn und zwane-släufig zu Mle'^fresscrn entwickeln müssL-n, Man hat. um dii> Intelligenz der Vögel it pri fe-i. intivess.nit-' Wrsuch'« unternommen. So wurden zum Beiäi>iel zah- -Marihorer Zeitiinq;.. Nummer 63 8 Samstag, den 15, u. Sonntag, d. 16. März nic\ aus dem Ei aufgezogene Rebhühner darauf abgerichtet, daß sie auf ein bestimmtes Klopfen mit der F.ngerspitze. das ungefähr dem Vorpicken der Eltern ihren Küken gegenüber entspricht, herbei kamen, sie flogen sogar nach einigem Zögern auf ein beklopites Fensterbrett, wenn dieses mit der darunter befindlichen Wand b nd'g abschließt. Sie haiton dann die Wand gewissermaßen für eine Verlängerung des Fußbodens nach oben und benutzen sinngemäß d e FiÜgel, um hinaufzukommen. An 'ers aber, wenn man auf einen Tisch klopft — dann rennen die jungen Vögel immer wieder unter die Klopfstclle und sind völlig ratlos — sie lernen es auch spüler nicht, auf eine Tischplatte zu fliegen. Ebenso interessant ist ein anderer Versuch. Spannt man vor die oficne Tür zv/ischen zwei Zimmern ein nur 40 cm hohes Drahtnetz,' um zu vermeiden, daß die anhänglichen Tiere In das Wohnzimmer nachkommen, so läßt sich beobachten, daß gerade die Rebhühner an diesem durchsichtigert Hindernis hin- und herlaufen, Sie kommen aber nicht auf den Gedanken, das Netz ku überfliegen, was sie mit Le cht gkeit tun könnten. Ein Fasan, ein Birk- oder elti Auerhahn dagegen treten, wenn sie in der gleichen Lage sind, bald ein paar Schritte zurück, fliegen auf das G'tter und hüpfen auf der anderen Seite wieder hinunter in den Nebenraum. Es )i;ärc jedoch falsch, aus sölchen Versuchen nun etwa auf die grenzenlose ^>Dunimheit« der einen Vogelart, in diesem Falle also des Rebhuhns, zu schlies-sen. Immer müssen in so'chem Falle die ursprünglichen Lebensgewohnheiten der Tiere berücksichtigt werden. Tiere, die ge wöhnt sind, in der freien Natur jederzeit auf Bäume zu fliegen, werden sich auch in der Gefangenschaft irgendwelchen H n dernissen gegenüber ähnlich verhalten, während andere, denen diese Gewohnheit lehlt, ihnen hdfos gegenüberstehen. Dr. Oscar Heinroth hat so'clie Intelligenz-Versuche auch an Stubenvögcln durchgeführt. Aufschlußreich ist zum Bei spiel das Verhalten e nes im Zimmer um-herfl'egenden Kanarienvogels, dessen Bauer man plötzlicli mit einer Viertel- od, halben IJrcliung gewendet hat. Immer wird der Vogel versuchen, v6n der ihm gewoiinten Stelle aus in seine Behausung einzufliegen, an der sonst die Tür war. Zu den ge stig am höchsten entwickelten Vogcliormen gehören die Kolkraben. Bei ihnen fint'et man zum Beispiel das vorbedachte Verstecken guter Futterbrok ken, mit dem sie schon als ganz junge Tiere beginnen, Sie entwickeln eine ausserordentliche Gewandtheit darin, sich von ihren Arlgenossen völlig geräuschlos /.u entfernen und in einem Augenblick, in dem die anderen nicht darauf achten, die Beute unbemerkt an einem sicheren Ort zu verstecken. Jede Vogelart hat ihre besondere Eigen art. Der Schwan ist heimtückisch und tötet mitunter kaltblütig die Jungen eines .se'ncr Artgenossen, der Erpel ist ein • Schürzenjäger« schlimmster Sorte, und die Kraniche s'nd dumm und eingebildet zugleich. .Mle die millionenfachen Eigenarten der Vogelwelt zu studieren — dazu gehört ein volles Menschenleben. Dr. Oscar Heinroth, seit 30 Jahren zugleich Leiter des Berliner Aquariums, hat der Wissenschaft ein umfassendes Forschungsma terial geschenkt. Sein Großwerk »D'e Vögel M tteleuropas-r, das in gemeinsamer Arbeit mit seiner Frau Mag 'alene entstand. gehört zu den grundlegenden Wer ken der Orinithologie. 3iir ^enrtititnfl! Die P, T. Inserenten werden höflichst ersucht, sowohl die kleinen als auch die großen Anzeigen für die kommende Sonn-tagsnummer sobald als mAnflich, spätestens jedoch Freitat; bis 18 Uhr in der Verwaltung abzugeben. Am Samstag werden nur in dringenden Fällen gröBere ^nze'gen übernommen, während kleine Anzeigen, welche am SamstaK aufgepehen werden, erst in der folgenden Woche zur Veröffentllchun^i gelangen können. An den übrigen Tagen werden die Anreigen bis Uhr für die nachmittags erscheinende Nummer aufgenommen. Die Verwaltung dei »Mariborer Zeitung«. Spocl Tladfaßrrr am orUnen DIE JÄHRESTAOUNG DES SLOWENISCHEN RADFAHRVERBANDES ABGEBROCHEN UND UM 14 TAGE VERTAGT Im Hotel »Drei« fanden sich gestern abends die Vertreter des Radfahrsportes Sloweniens zur Jahrcstagung des Slowenischen Radfahrerverbandes ein, doch ver lief auch diesmal die Versammlung trotz erschöpfender Dikussionen ergebnislos. Der Hauptstreit entfachte sich in der Frage der Verifikationen der Vollmachten, wo bei die (Vertreter der Opposition, der sich auch die Mariiborer Klubs angesch'oissen hatten, eine Mehrheit von 12:9 erzielten. Da die Statuten verschiedentlich ausgelegt, und namentlich seitens des Obmannes Vo«^pernik und des Schriftführers OtriH eine Abänderung gefordert wurde, brach der Vertreter der Behörde die Tagung knapp vor Mitternacht ab und ordnete deren Wiedereinberufung im Zeiträume von 14 Tagen an. Anschließend fand eine Aussprache der Vertreter der Obersten Verbände von Beo grad und Zagreb sowie des Kroatischen und des Serbischen Radfahrerverbandes statt, wobei in so. manchen Fragen eine Einigung erzielt werden konnte, so daß rrev/isse An/eichen für eine Konsolidierung der Verhältnisse i.m jugoslawischen Radfahrsport festgestellt wurden. Wenigstens ein erfreuliches Ergebnis der gestrigen un-. selgen Radfahrerkonferenz am grünen Tisch! Der Verbandstagung ging die Jahreshauptversammlung des Mariborer Radfah rer-Unterverbandes voraus. Der lanigjäh-rige Vorsitzende Obmann HlebS konnte unter den Anwesenden auch den Sekretär der Beograder Vcrband»leitung Ing. B u g a r s k I, den VorsItzetKlen u. Schrift führer der Slowenischen Radfahrervcrban-des Vospernik und 01 r i n sowie die Vertreter des Kärntner-Unterverbandes K a V s und C a j n k o begrüßen. Außer dem Vorsitzenden legte Sekretär J e n k o den Tätigkeitsbericht vor. Wie aus aUen Berichten hervorgeht, waren die 7 Klubs des Unterverbandeis sich selbst Uberlassen, da der Verband jegliche Initiative ver missen ließ. Insgesamt wurden 4 i^ennen durchgeführt. Bei den Wahlen wurde nachstehende neue Leitung gewählt: Ob-ban L. TrbovCa (Marathon), Obmannstellvertreter M. Fajs (Celje), Schriftführer J. Orofielj (2elezni^r)t Kassler W. Rui'ö (Edelweiß), tech. Referent F. Un-ger (Perun), Ausschußmitglieder Sibenik fPerun), GlaviC (Zelezni^ar), Smrekar (PoStein), Koren (Textil) und Ketorl^S CMarathon). kommen eme Lrhöhung.der Preise für alle kartellierten Eisensorten um nur 0.50 Dinar Je Kilo genehm gt hat. Demnach wird der Grundpreis für Elsen aller Art in Beograd Dinar 6.05.— je Kilo betragen. rnbirWfe Ljubljana, 14. d. Dcvsen: London 14.57 bis 177.77 (im freien Verkehr 215,00 bis 219.10), Newyork 4425 bis 4485 (5480 bis 5520), Zürich 1028.64 ^jis 1038.64 (1271.10 bis 1281.10), Berlin e. Auf Grund der Bestimmungen der Verordnung über die Kartelle, wurde die Beschlossene Preiserhöhung sofort durchgeführt, obwohl das mit der Aufsicht der Kartelle beauftragte Ministerium für Handel und Industrie zu dieser Frage noch nicht endgültig Stellung genommen hatte. Nunmehr erfährt der »Jugoslawische Kurier« aus gutunterrichteter Quelle, daß der Herr M'nlster nach Bt^agung des Komitees zur Revision der KartellUberein- ErttkteNlg« Im Ein- uinI Mehrfarbendruck IMcrt Marlbortka tiskama Marlbor, Kopallika ulica 6 Farnruf: 25-67. 25-68 und 25-69 Samstag, den /5. u. Sonntag, d. tö. Min 9 ♦Marlborer Zeitung« Nummef Ö3 6trnöi(f)etn bt6 ^ontinent^ in £rtpsi0 2>ie 3itel(d0melK im 3ei(dra 6 dition der Mus'kstadt Le'npzig mit, die es sich nicht nehmen läßt, ihre lebendigen, kulturellen Kräfte In den Dienst der siebenhundertjährigen Rcichsmesse zu stellen, die noch jedem Kreg zu trotzen vermocht hat, ja j^trade in Kriegszeiten Ifiren überragenden Wert als Wirtschaftsmittlerin immer von neuem unter Beweis stellte. Die beiden Kriegsniessen des Jahres 19-^0 haben In- und Auslandsaufträge im Werte von rund einer Milliarde Mark eln-jroh rächt! Gastlichkeit wie im Frieden Wie sehr Leipzig als Großstadt verwachsen ist mit der Reichsmesse, geht nicht allein hervor aus dem festlichen Bild der Plätze und Straßen. Jeder Messebesucher empfindet es, wenn er trotz des Krieges in einer von vielen Tausend Privathaushaltungen aufgenommen wird, deren Gastlichkeit ihm von früher her vertraut ist. Er empfindet es vor allem aber auch darin, daß die Lücken, die der Kriegseinsatz in die Reihen der »dienstbaren Geister« in den Gaststätten gerissen hat, durch Angehörige der Hitlerjugend und des Bundes deutscher Mädel untadelig geschlossen wurden, daß SA.-Männer und Hitlerjungen an 37 Stellen der Stadt vom Einh"itt der Dunkelheit an bereitstehen, ihn zu führen, daß der aus 35 Auskunf'sstellen gebildete Messedienst auch diesmal wieder auf jede Frage die rechte Antwort weiß. Als eine besondere Aufmerksamkeit wird von den vielen Fremden aus dem Reiche und aus'd^-n den 21 Ausstellerländern die Herstellung des Messeabzeichens m Gestalt einer Leuchtplakette empfunden; dem abendlichen Straßenhild — sofern die Verdunkelung es zuläßt, von einem »Bilde« zu sprechen — gibt der Olühpünktchenrel-gen eine eigene, reizvollt! Note. Der unbefangene Besucher der Reichsmesse ist erstaunt über den Umfang und die Vielseitigkeit der Kollektionen, die Wrihrend der dritten Kriegsmesse in Leipzig nucfzebreitet sind. Sie gel-ten dem frie-densmäß gen Angebot, ?iowelt es sich um die Jctit«:che Produktinn handelt, nich^ viel nach, und dns Ausland ist ansstel lungsfreiidiger denn je. Verblüffend vor allem auch der Neuheltettrelgen vom aus nicht gering. Es lohnt sich aber auch, den Rundgang durch die beiden langgestreckten, voll ausgenutzten Geschosse des Rirtgmeßhauses anzutreten. Da Ist Italien mtt einer ganz messetnäßigen, in 20 großräumige Sonderabteilungen mit tiber 200 beteiligten Firmen aufgeteilten Schau, die Spitzenleistungen der Technik, Kunstfasern und Textilwaren, Neuheiten aus dem Modeln^titut In Hom, Nahrungsmittel, Kunstgewerbe u. a. m. bringt! — Bulgariens SonderRchau steht im Zeichen der weiß-grün-roten luandesfar-ben mit Landesprodukten und einer naturgetreu nachgc-biidcten Wehtkaube, In der es Kostproben bester Jahrgänge gibt. Jugoslawien stellt wirkungsvoll Ar-tiikel aus, mit denen das Ausfuilrgeschäft die Überltgenheit von Kolodont beruht av' dem besonderen Zusotz von Sulforizin-Oleat, dem wissenichoAlIch anerkannten, kllnhch erprobten Mittel gegen den gefährlichen Zahnstein. Regelmäßige» Zähneputzen mit Kplodont schützt Sie vor den Folgen des Zohntfeinst Lockerwerden oder gar Ausfall selbst gesunder Zähne! Wenn Sie nicht nur weiße, sondern auch zahnsteinfreie Zähne'haben wollen, dann verwenden Sie stets Kolodont! Es gibt Ihnen die Gewißheit, daß Ihre Zähne schön und gesund bleiben! SAftO'S KALODONT Zahnstein m f f a n g in den Festräunien des Neuen Rathauses durchgeführt wurde, zu dem zahlreiche Diplomaten eingeladen waren. Auf der Exporthandelsbörse der Industrie-und Handelskammern Bremen, Hamburg und Lübeck erörterte Ministerialdirigent Dr. B e r g e m a n n dk; aktuellen Fragen der Ausfuhrwirfcschaft vor Hunderten von Fabrikanten, Ausfuhrhändlern und Ausfuhrvertretern. Hier wurde der Wille der deutschen Produzenten und Exportmittler spürbar, die wirtschaftlichen Bezie- . 1 , . j .. ihungen mit den europäischen Nationen nach MAgllchkcit gestclRer wcrdm «o I. i verliefen. Diesem Wun»ch wur- Runmnicn pninkf mit einer ungemeinOesprächen bei den Zu- repräwnlatlven E.npfan«shafc cmemausländischen Messe- X kT '"I.' T bosuclicr im Haus der Nationen Ausdruck - ( I, H Iz, Tabak, (M- und FutlerMaten er wurde fast Immer verbunden 7 prächttgen Groß- Bcwund.run« der Wirlscliafts- u" i' ,'?.V kraft Qro&dcutschlands Inwrtlen der ge- K»"*!. waltIgMi Anstrengungen eines Krlegis, c der in pen-Verzelchnis weit über 700 S|>alten aufweist. Zu Ihm hat sich ein Auslandsführer gcseIH, der in Geleitworten führender Persönlichkeiten nahezu aller an der Reichsmesse Leipzig ». V. S.u J? "'«'.befeHlglcn Nationen verliclBungsvrtle Be-M»l«l M^ch nen Hrtz«chuhe und - yanivneen für die wirtschaftliche Sniida Dachziegel. Die Nled erI a nd« haben ntgt Europas vereinigt. einen Raum mit Käse. Blumen und mun-ter gackernden Hühnern aufgebaut. D ä-n c m i r k zeigt wundervoHe künstlerische Porzetlanschöpfungen, Schweden ^'bt Proben seines Holzreichtums und seiner Kunstfertigkeil, Norwegen »teilt Fischkonserven, Sportartikel und Siibeffuchsfello aus, Finnland gibt einen Überblick seiner Holzindustrie, die Türkei zeigt Te|>plche. Es ist ein euro-^{llRches Wirtschaftskonzert, wie man es sich vlelgestnltlger. farbenfreudiger und doch im Zusammenklang des Gebotenen Harmonischer kauni vorstellen könnte. (tiiu surft» 9ltu|folfni< Rom, 14. März, (Avala.) Stefani meldet; In einer Rede vor den Vertretern des Kongresses der Studenten der orientalischen Wissenschaften erklärte Ministerpräsident Mussolini u. a.: »Ich bin glücklich, ihnen wiederholen zu können was ich schon früher gesagt habe, nämlich, daß durch HersleHung herzlicher Zusammenarbeit zwischen dem Ostsn und Westen der Friede der Welt erhatlen und der Fortschritt der Zivilisa- inen hat, aus dem Menschen ein blindes Instrument der Geschichtc gemacht habe, welches jeden Willen zerstöre, wußte der Faschismus zum Gefühl eines strengen Le bens zurückzukehren und blieb der Tradition des Humanismus treu, auf diese Art erweisend, daß der Westen sich nicht vollständig dem Materialismus verschrieben habe. Japan habe seinerseits durch seine unvergleichliche Entwicklung gezeigt, daß der Osten nicht vollständig die sen Interessen erlegen sei. Der Dreierpakt sanktionierte eine solche Auffassung und öffnete den Weg für eine interkontineu' tale Zusammenarbeit, die der Weltgeschichte ihr Siegel aufdrücken werde. Hitlers Glückwünsche für Tiso Berlin, 14. März. (Avala-DNB). Anläßlich des slowakischen Nationalfeiertages übermittelte der Führer und Reichskanzler dem Präsidenten der Slowakischen Republik Dr, Josef T 1 s o selnj herzlichsten Olückwünsctie. Bafearisctie Treae für Franco Madrid, 14, März. (Avala-Stefani), Staatschef Generalissimus Franco enm fing eine Abordnung der Insel Palma di Minorca, die ihm 11 Kiiogramm Gold, 105 Kilogramm Silber, eine größere Menge Platin und andere Werte überreichte. Generalissimus Franco ließ diese Geschenke der Staatskasse zuführen. Die Abordnung überreichte ihm gleichzeitig eine Resolution, In welcher die Treue der Ba-Icaren-BevÖlkerung dem nationalen Regime gegenüber zum Ausdruck gebrauht wird. Seit einem Vierteljahr tet Benno Hol« verheiratet. Nun erkundigt sich der Onkel Hermann, der die Verbindung etwas skeptisch angesehen hat: »Na, Benno, wie '<«^pimt ihr be'dc denn aus?« . ^^Ganz gut, Onkelf Bis zum 20. reicht mein Gehalt, und dann hift mein SchwJe-gervater aus.« »M.iri'ioror Zcitting^ Nuinnicr 63 10 Samstag, den 15. u Sonnt\g, d. 16. März Grundlagen und Enluiidilungsinöglidikeit der sudeuropflisdien Wirtsdiaft Son :9ptt(0arier 3- Ti. iliricD b. $>affel, »erlin Die Besonderheit von Südostcuropa be ruht auf ciiicin in Europa eiiiz g dastehen den Zusammentreffen dreier Umstände: 1. einer breiten, mannigfaltigen u. ausdehnungsfähigen landwirtschaftlichen Grundlage; 2. einem beträchtlichen, noch nicht in vollem Umfange festgestellten Reichtum an verschiedensten Bodenschätzen; 3. einer zwar nicht ganz gleichmäßigen, aber im ganzen «überall vorhandenen wirtschaftlichen und sozialen, mit Kapital armut verbundenen Primitivität. Hieraus ergibt sich ein in Eurof^a sonst nirgends vorliandcncs Maß der Entwick-luiigsfäh'gkeit. Durcli planmäßiges, vorsichtiges, stufenweises Umwandeln der primitiven Grundverhältnisse lassen sich Erzeugung, und Absatz in grofSem Maße steigern. Das bez^'ht sich einmal auf die I. a n d w i r t s c ii a f t, deren Erträge sehr beträchllicli durch intens'vere Wirtschaftsmethoden erhöht werden können, und zwar sowohl durch Masctiinenverwen dung wie durch gesteigerte Kunstdlin-gung, manclierorfs auch ''urch zwcckmäs sigere Bodenvertcilimg, cndlich durch die Kultivierung von Oegland, während ausserdem in weitem Umfange der Anbau auf gewisse, b'sher noch wenig gepflegte F-rzeugnissc umgelenkt werden muß. Die finlwicklungsmöglichkeit bezieht sich fer ner auf d'e I n d u s t r i e, und zwar in doppeltem Zusammenhange mit der Land Wirtschaft insofern, als einmal eine In'^u-strialis'erung in erster L'nie auf der Land Wirtschaft als Grundlage aufbauen muß und als zweitens die bevölkerungsmäßig weit übersetzten landwirtschaftlichen üe-bietc durch Ueberführung der nicht genügend oder gar n'cht ausgenützten Arbeitskräfte in die Industrie entlastet und sozial gehoben werden müssen. Was die Industrialisierung angeht, soweit sie nicht auf der landwit-tschaftl'chen Erzeugung aufbaut, so Miun als Grun 'satz feMgehal-ten werden, daß nur solche Industriebetriebe heilsam erscheinen, die entweder ilie Gewinnung der Bodenschätze intensivieren o''er eben auf den im Lande vorhandenen Bodenschätzen aufbauen oder endlich aus anderen Gründen besonders günst'ge Bedingungen aufweisen. Nur sol che Waren sollten bis auf weiteres erzeugt werden, bei denen Südosteuropa imstande ist, mit dem ihm zunächst zur Verfügung stehenden einfacheren Mittel und einer noch unentwickelten Technik den Wettbewerb im e'gjjnen Land gegenüber den großen Industrieländern auszuhalten. Voraussetzung für jede wirksame Industrialisierung wie auch für eine höhere Entwicklung der Landwirtschaft ist der Ausbau ^ ^des zurückgebliebenen Verkehrswesens, vor allem des Wasser Straßennetzes. Das Urteil über d e Bedeu tung von Südosteuropa für den gegenwär tigen und künftigen deutschen Wirtschaftsraum wird durch die bedenkliche Fülle desjenigen erschwert, was in den letzten Jahren darüber geschrieben worden Ist, Hat man im al gemeinen den Wert, vor allem den Zukunftswert^ häu-f'g genug übertrieben, so stößt man neuer dings nicht selten auf den skeptischen Ge sichtspunkt, daß ein Heben des Lebens Standards und vor aUem der industriellen Kapazität'einen die Einfuhrmöglichkeiten nach Sü osteuropa verkürzenden Wettbewerb großz'ehcn und zugleich die landwirtschafllichen Ausfuhrmengen verringern werde. Hierzu ist folgendes zu sagen: Es ist richtig, um mit dem letzten anzufangen, daß e'n gehobener Lebens-stan''ard ohne weiteres auch einen stärkeren Verzehr der im Lande erzeugten Lebensmittel bedeutet. Gerade deshalb ist es erforderlich, im Inleresse der Ausfuhr eine vermehrte und verbesserte landwirtschaftliche Erzeugung den ersten Platz im Rahmen der Gesamtentwicklung des Landes einnehmen zu lassen, dergestaH, daß diese Erzeugung nicht nur mit ('em Steegen des Lebensstandards Schritt hä't, son dem zugleich durch teilweises Umlenken auf ausfuhrwichtige Erzeugnisse den Interessen des mitteleuropäischen Wirt-schafsraunies Genüge le'stet. Was die In 'ustrial'sierung und überhaupt das Steigern des Leljensstandards ! betrifft, so muß der Standpunkt vertreten werden, daß jeder Versuch, sich einer sol jchen Entwick'ung von außen zu wide-setzen, grundsätzlich als falsch und hoffnungslos bezeichnet werden muß. D'e In- dustrialisierung kommt und sie ist nicht nur unvermeidlich, son'lern auch wirtschaftlich, so paradox es k'ingen mag, gerade zum Vorteil des Landbaus unentbehrlich. Erforderlich ist allerdings, die Entwicklung der Industrie auf natürl'che Voraussetzungen aufzubauen und vernünf tig zu lenken. Gerade dadurch kann eine bedenkliche Industrialisierung am besten verhindert werden. In diesem Sinne hat Dr. Ilgner auf der Tagung des Mitteleuropäischen Wirtschaftstages in Wien un September v. J. mit Recht betont, daß, wenn die jungen Länder gezwungen werden, ihre Entwick'ung auf eigene Faust in die Hand zu nehmen ohne die Mitarbeit und d;e Erfahrung der Industrieländer, Richlung und Tem'po einer solchen Entwicklung sich von dem wirtschaftlichen Oj>timisms leicht entfernen können. Deutscherseits wird nach alle 'em als Grundsatz vorausgestellt: Vertrauen gewinnt und Erfolg verspricht nur eine Wirt schaftspolitik, die nicht kurzsichtig den Standpunkt des fremden kapitalistischen Ausbeuters einnimmt, sondern im Fördern dei' natürl chen Entwicklung von Südost-Europa das eigene Interesse erblickt. Das bedeutet, daß Deutschland nichts ferner liegen kann, a's den Spuren des westlichen KapitaTsmus zu folgen, r'er — freilich mit höchst negativem Enderfolg — den Versuch unternahm, teils den Südosten als eine Art auszupressende Kolonie zu behandeln, teils ohne wirtschaftliche Grundlage rein politische Ziele mit finanziellen Mitteln zu verfolgen. Deutsch land tritt also an diese Dinge mit einem ganz anderen Geist «heran, einem Ge'st, der die Interessen und den Fortschritt der südöstlichen Län'er ganz genau so ins Auge faßt, wie die eigenen. Der Anschluß an das deutsche Verkehrs netz ist eine wesentliche Voraussetzung für ein Emporblühen der Südostländer u. für eine ebenso für sie wie für Deutschland vorte Ihafte Gesta'tung des Verhältnisses zwischen ihnen. Es ist wohl überflüssig zu betonen, daß ein solches Bewerten des Südostens im Rahmen der deutschen Wirtschaft nicht dafivt gleichbedeutend ist, d e zukünftigen überseeischen Möglichkeiten und Notwen digkeiten gering zu schätzen. Aufgabe einer umsichtigen Wirtschaftsführung wird es se.n, eine zweckmäßige Gewxhtsver-teilung in den wirtschaftlichen Verbindun gen Deutschlands mit Sü 'osteuropa und mit Uebersee herzustellen. Man kann die wirtschaftlichen Probleme Südosteuropas und ihre Bedeuiung für Deutschland nicht erörtern, ohnc^ un Sinne der deutsch-italienischen Achse einen B ick auf die italienischen Interessen in diesen Gebieten zu werfen: Bekanntlich ist es die wirtschaftliche Lage ItaLens, welche die auf schmalem, dichtbevölkertem Boden zusammengepreß te Nation zu einer expansiven, nach Raum und Rohstoffen strebenden Politik geradezu zwmgt. Die Armut der Apenninhalb insel an e.ner Reihe von lebenswiclit gen Rohstoffen bew rkt, daß sie auf die Ein-juhr dieser Waren angewiesen ist, eine Einfuhr, die sich unter normalen Verhältnissen ganz überwiegend zur See vollzieht, d. h. zum größten Teil durch die drei Tore des Mitielmeeres, die Straße von Gibraltar, den Suezkanal und die Dardanellen, von denen die beiden ersten England, das dritte die Türkei beherrscht. Es liegt auf der Hand, welche Bedeutung unter Umständen im Frie len wie im Kr e-gt für Italien die Sicherheit des ungestör ten Handelsverkehrs mit dem Donaubek-ken und der Balkanhalbinsel gewinnt und die Möglichkeit, das wirtschaftliche Verhältnis zu diesen Ländern auszugestalten. Zur Zeit der Sanktionen hatte England die se Tatsache sehr klar erkannt. Denn die Briten haben dieses Kriegsmittel ganz besonders auf die italienisch-balkanischen Wirtschaftsbeziehungen gemünzt. Um die fünf Südostländer von Italien zu trennen und an sich zu fesseln, bot ih»en England an, sie durch vermehrte eigene Käufe für den Verlust des Italienhandels schadlos zu halten. Das geschah vor allem bezüglich Jugoslawiens, für dessen Holz Italien stets der beste Käufer war und bei dem nun England gänzlich vorübergehend durch Riesenkäufe an die Stelle Italiens trat. Besteht demnach ein gewisser wirtschaftlicher Wettbewerb zwischen Italien und Deutschland in Südosteuropa, so Uitseu HiuoMsekubte (Tlonönaditzauber Von Draga Nilsche-HegeduSlö Er war ihr Mädchentraum gewesen, so higes Persönchen, das man die Zigeune-lange die klc nc Mena denken konnte. Als rin nannte, obwohl es ehrbarer Bürger hMarihn'cr Zoltiin^ Nummer 63 braucht er elocli kcinuswogs die horiii eines iff^eiiiwie bedenklichen Gegensatzes anzunehmen. Eine nüchterne, voraussehen de italienische Wirtschaftspolitik wird zweierlei niemals aus dem Auge lassen, einmal das natürlich deutsche Ueberge-wicht aus geographischen und in der Wirtschaft selbst liegenden Gründen, die auch heute den Güteraustausch zwischen Deutschland und Südosteuropa einen bei-weiiein größeren Umlang als dem südöst lich-!taiienischen verleihen, zweitens die Tatsache, daß auch für Italien die oben für Deutschland dargelegten Leitmotive gelten müssen, nünilich die Gesichtspunk te, die m der wirtschaftlichen und sozialen Vorwärtsentwickiung der Südostländer das eigenste Interesse der beiden Großmächte erblicken lassen. So kann bei klarer Einschätzung der Kräfteverhältnisse einerseits, der gemeinsamen Auffassung von den zu beobachtenden Grundsätzen, andcrereits nur eine verständnisvolle Zusammenarbeit die Parole sein. Es ist heute noch verfrüht, die Frage beantworten zu wollen, welche Form die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Südosteuropa nach beendetem Kriege erhalten sollen. Immerhin zeichnen sich schon gewisse Richtlinien einer künftigen G r o ß r a u m w i r t-Ä c h a 11 ab. Mit Recht hat man von verantwortlicher Seite vor phantasiereichen Spielen mit diesem Begriff gewarnt und betont, daß an die Stelle des bisherigen ungeregelten und dem europäischen Oesamtinteresse verderblichen Zustandes nur schrittweise ein auf weiteren Wirt-Kchaftsräumen aufgebautes System treten kann. Als geeigneter Wert können dazu in geeigneten Fällen Zollbündnisse, Währungsunionen und ähnliche Bindungen schon in Bälde in Frage kommen. Im allgemeinen wird aber zunächst der Weg eines fortentwickelten mehrseitigen Verrechnungssystems beschritten werden. Davon und von den begleitenden Maßnahmen hinsichtlich der Stellung der Reichsmark, des Abschlusses langfristiger Wirtschaftsabkommen usw. erwartet man sich einen allmählichen Abbau der wirtschaftlichen Reglementierungen und Zwangsmaßnahmen, dergestalt, daß eine systematisc'ie Zusammenarbeit den europäischen Gesamtwirtschaftskörper schlag kräftiger und widerstandsfähiger gestaltet. Voraussetzung ist dabei, daß in den beteiligten Ländern für die Handels- und Wirtschaftspolitik gewisse Grundsätze u. Methoden gemeinsam werden, die ein sol ches Zusammenwirken erst möglich machen. Was nun Südosteuropa im besonderen üiigelit, so besteht wohl Einigkeit darüber, daß ein sofortiges Verschwinden der Zollgrenzen zwischen' Deutschland und diesen Gebieten angesichts der großen Verschiedenheit des wirtschaftlichen Standards nicht In Frage kommt. Dagegen wird es nötig und möglich sein, ein Vertragssystem zu schaffen] das ein sich ergänzendes wirtschaftliches Zusammenarbeiten und ein ungehemmtes Sichentfalten der Kräfte Südosteuropas sicherstellt. Dabei wird der wirtschaftliche Austausch zwischen Südosteuropa u. anderen, z. B. nordischen Ländern, die ih rerseits in enger Zusammenarbeit mit Deutschland stehen, in das Vertrags- u. Verrechnungssystem eingebaut werden können. Die eben gekennzeichneten Maßnahmen werden dazu dienen, den wirtschaftlichen Austausch zwischen Südosteuropa und Deutschland bedeutend zu fördern, Dabei steht nicht so sehr die zahl-enmäs-sige Steigerung im Vordergrund. Groß-(ieutsch'and belegt heute schon, grob gerechnet, einen Anteil von 45—80 Prozent des Handels dieser Länder. Vielmehr han delt es sich vor allem darum, diesen Austausch planmäßig so zu gestalten, daß ein Höchstmaß des Nutzens für beide Beteiligten erzielt wird und vor allem diejenigen Güter erzeugt und geliefert werden, die den gegebenen Bedürfnissen entsprechen. Es liegt auf der Hand, daß dieses Ziel nicht durch den staatlichen Einfluß auf die Handelsbeziehungen allein erreicht werden kann. Dazu ist ferner eine systematische Pflege aller derjenigen Ele mente erforderlich, aus denen sich ein fruchtbarer Austausch zwischen zwei Wirtschaftsgebieten entwickelt: es kann in dieser Hinsicht auf die seit Jahren verfolgten, aber in Zukunft noch systematisch auszugestaltenden Bestrebungen verschiedener Stellen, besonders des Mitteleuropäischen Wirtschafttages, hingewiesen werden. Hier handelt es sich z. B. um das genaue Studium der Wirtschafts-verhältn'sse und daran anschließend um privatwirt^chaftliche Vereinbarungen üb. den Anbau von Erzeugnissen, die einmal für Deutschlan ! wichtig, ebenso aber geeignet sind, sozial und wirtschaftlich den Standard in. Südosteuropa zu heben. Eben so bedeutsam ist das Zusammenwirken auf den Gebieten der Landniaschincnver-wendung oder des gesteigerten Kunstdiin gerverbrauches, im Zuge der Industrialisierung das gemeinsame Vorwärtstreiben der Ausbeutung und Verwertung der Bodenschätze und des .\ufbaues geeigneter Industriezweige. Endlich gehört in diesen Rahmen ganz besonders der Ausbau des Verkehrswesens zu Lande und zu Wasser. Alles wirtschaftliche Zusammenwirken setzt aber ferner gewisse geistige Grundlagen voraus, auf denen sich das gegenseitige Verständnis und die Fähigkeit zum technischen Auswerten vorhandener Möglichkeiten aufbaut. Unter diesem Gesichtspunkt gewinnt z. B. die Arbeit der Deutschen Akademie in sprachlicher H'nsicht Bedeutung, ebenso diejenige einiger Institute an deutschen Universitäten und Hochschulen, besonders in UmfcfQU in unö ^ (RDV) Berlin, Mär/. Die erste elektromotorisch betriebene Farbspritzpistole In Deutschland wurde eine bemerkenswerte technische Neuheit entwickelt, die auf der Wiener Frühjahrsmesse vom 9. bis 16. März zu ^ehen war. Es handelt sich um die erste elektro^motorisch betriebene Farbspritzpistole der Welt. Bei ihr treiibt ein kräftiger Käfigankermotor eine kleine, rasch laufende Kolbenpumpe, die bis zu 4400 Hübe in der Minute macht. Mit ihrer Hilfe wird die Farbe noch verdichtet, und durch eine Zerstäuberdüse kann sie dann fein vorteilt aufgespritzt werden. Die Nebelbi'ldung ist bei dieser Hochfrequenzspritze geringer als bei DruckluftSipritzen. Das dürfte sich in hygienischer Hinsicht besonders vorteilhaft auswirken. Ferner ist die Ersparnis an Lack ganz erheblich, da der Farbstrahl scharf begrenzt ist. Da er ferner frei von öl und Kondenswasser ist, wird ein besonders gleichmäßiger und haltbarer Färb film erzielt. Kraftwagen mit ■ Luftförderanlage Staubförmige, grießige oder feinkörnige Maissengfiter können in wirtschaftlicher und hygienischer Weise nur durch Luftförderanlagen einwandfrei verladen werden. Im allgemeinen sind solche Luft-förderanlagen ortsfest eingebaut. Das bringt natürlich manche Nachteile mit sich. Diese werden durch erne neue fahrbare Luftförderanlage beseitigt, bei der auf einem Lastwagongestell die Saug-u. Druckluftei'nrichtungen vereinigt sind. Mit ihrer Hilfe können Getreide und ähnliche Massengüter aus Eisenbahnwagen, Wien sowie der Süuusteurüpagebellschaft ebenda, nicht zuletzt auch das Stipendien wesen, wie es besonders vom Mitteleuropäischen Wirtschaftstag sowohl für Südosteuropäer wie für Deutsche gepflegt wird. Auf geist gem wie auf wirtschaftlichem Felde zeigt sich sc, wie groß die Möglichkeiten sind, die sich für ein verständnisvolles Zusammenwirken zwischen Deutschland und Südosteuropa einerseits, von Staat und Privaten andererseits im zukunftsreichen Raum um Donau und Bai kan ergeben. (Pressedienst »Hansa«.) QBifjenlcDaft p ^ m ^ Silots, Schiffen usw. umgeschlagen werden. Zu solchen .^nlagen gehören auch leicht tragbare und bewegliche Stahlrohre, die man sowohl für den Druck- als auch für den Saugteil der Förderanlage verwenden kann. Die Leistungen betragen bei einer Förderstrecke von etwa 30 Meter 10 bis 20 Tonnen in der StundJ. Der Antrieb erfolgt durch einen Elektro-O'der Dieselmotor, und besonders der Dieselmotor macht die Anlage weitgehend unabhängig von jeder anderen Kraftquelle. Aluininiunibronze gegen Magengeschwüre Auf Grund lang andauernder Versuche wurden in Deutschland Oblaten geschaf-I fen, die Aluminiumbronze in feinster Ver-■ teilung enthalten, und die dazu dienen, die Magenschleimhaut von Magenkranken gegen den Angriff von Magensäure zu schützen. Professor Dr. Adolf Kühn berichtet in der Zeitschrift »Die Medizinische Weit« über d. Behandlungsart. Der Aluminiumstaub bildet im Magen gleichsam einen Schorf, der auch, wie durch Tierversuche bewiesen wurde, mit einem kräftigen Wasserstrahl nicht entfernt werden kann. Die Kranken berichteten stets nach der Anwendung dieses Mittels von der Verminderung oder Beseitigung der Schmerzen, und der Arzt konnte feststellen, daß günstige Vorbedingungen für die .Ausheilung der Magengeschwüre geschaffen wurden. Natürlich gehört ein solches Mittel in die Hand des /Arztes, der es versteht, die Eigenheit eines jt'den Krankheitsfalles richtig zu erkennen und dementsprechende Maßnahmen zu treffen. ten an ihren Wimpern. Dann strich sie mit der Hand über sein leuchtendes Jungenhaar und flüsterte: »Du wirst mich immer finden, sobald du mich suchst.« Während Hellmut nun in der Großstadt an die Tore der Hochschule klopfte, um möglichst gründlich in die Wissenschaft hineinzulaufen, kam etwa um Weih nachten ein Freier um Menas Hand. Aber Mena wußte sich ein anderes Glück und schüttelte den Kopf. Als ein Jahr darauf ein Zweiter erschien, sagte sie ihm offen, sie fühle sich gebunden. Einige Zeit später kam ein Brief von Hellmut, er hatte sich mit der Zigeunerin verlobt. Wer hat eine Ahnung, wie still und schwer so ein Mädchenleben fließt, dessen Weg kein Ziel hat und leni kein Licht leuchtet. Aber ganz finster wurde es in Mena doch niemals. Sie hatte die Ermnerung, die stand wie ein heller Stern ober ihrem Leben. S,e war tüchtig im Schaffen and jeder Arbeit froh. Und wenn sie von Hellmuts Vater erfuhr, daß dieser wieder eine Prüfung mit Vorzug gemacht hatte, wurde es jci'esmal eine schöne und helle Stunde' auch für sie. Nur ^!aß man von Hellmuts Braut so allerhand erzählte Sie war jetzt auch ^n der Stadt und CS iiieß, dafi de \iigen aller Männer hinter ihr herliefen und sie nicht allzu wählerisch wJire. Mena litt unter solchen Re ten. Aber kurz daraul rief das Vaterland -und T;iuseiule von iungen Menschen nah. nien die Wallen zur Hand und Millionen von Geschützen «'tan 'en in eherner Bereitschaft an allen Grenzen des Reiches I)er Kru'ü war da! Auch Hellmui vernahm den Ruf zu den Fahnen mit lieilkMii Herzen und zog aus, noch ein Knabe fast, um weit über sich hinauszuwachsen in diesen Tagen des Reifens. Er kostete das Geheimnis Krieg bis in tlie tiefsten Tiefen aus. Das dunkle Fühlen des Kampfes, Vorwärts un 1 Siegestrunkenheit und die wartende Ruhe, die doch voll Unrast war. In diesen endlosen Nächten in den Lehmbauten, wo man fast wie in einem großen tiefen Graben lag, kamen die Träume zu allen, kamen be in Dämmer, wenn alles reglos müde sich zum Schlummer streckte, und setzten sich auch an Hellmuts Seite. Er versuchte an seine Braut zu denken und las alle ihre Briefe. D'cse spielerisch heiteren, le der nur zu kurzen Briefe. Aber die Einsamkeit stand weiter über ihm. E'nmal schrieb Viola: »Wir haben E'n-quartierung und allsonntäglich Musik, da heißt es alle Hände voll Lachen und Lustigkeit nehmen, denn das Leben ist kurz. Ich habe ein neues Kostüm bekommen, weiß mit Pelzbesatz, — wenn du mich sehst, küßt du mich tot! Wann kommst du auf Urlaub?« »Gruß vom L'cbchen?« lachte ein Ka-nterad und stieß Hellmut vertraulich in die Se'te Der aber versteckte den Brief un 1 sein Herz schwoll vor Sehnsucht, er vNußte nicht, wonach. Da stand plötzlich Menas Bild vor seiner Seele. Lange war er ihr in Gedanken fern geblieben, nun sah er sie wieder, so wie in der Feierlichkeit jener Mondnacht. Er breitete die Arme. Beim Sturm am nächsten Tage holte ei s'ch das Eiserne Kreuz. Und ein halbes !ahr später hatte man ihn zum Leutnant '"lefördert. »In acht Tagen hin ich bei dir«, schrieb er an Viola. »Du darfst aber keine Pläne machen, weil ich nur zu dir allein komme und nur dich sehen will. Mein Herz isr alt geworden, t!u sollst es wieder jung machen. Ich liebe dich.« D'e Zerrissenheit seiner Seele sprach aus diesen Zeilen, aber Viola hatte nur ein verwundertes Lächeln dafür, sie wollte doch mit ihrem Leutnant Staat machen! Das konnte Hellinut treiüch nicht ahnen. Er stand zur Stunde im offenen Kampf unter Bomben- und Granatenplatz regen und helltünendeni Gewehrfeuer des Fc ndes, seinen Leuten immer voran. Am Abend wurde er in das Bauernhaus getragen, auf dessen ü'ebel die Fahne mit dem roten Kreuz wehte. Vier Kameraden trugen ihn. Der .\rzt mußte alles verbinden, Kopf. Hand und Fuß. Es gab welche, die waren noch schwerer ver vvundet. Dennoch stand der Arzt eine Weile an Hellmuts Lager und strich mit der Hand über die Knabenstirne, auf die der Ernst der Zeit seine Zeichen geschrie ben. »So jung un.l so tapfer«, sagte er. In der Nacht erwachte Hellmut aus der Bewußtlosigkeit. »Nach Hause —« flüsterte er. Nach angstvollen Tagen kam an Hellmuts Vater die Nachricht, daß sein Sohn auf der Reise in die Vaterstadt war Als ihn aber der Krankenwagen vom Bahnhof brachte, erkannte er niemanden. Auf der langen Fahrt hatte ihn neuerlich das Fieber angefallen. Er wußte n cht daß er durch den Park fuhr, der den Mondscheinzauber barg, und daß sein Bett im selben Saale stand, iin dem er einst mit Mena und Viola den ersten Wal zer getanzt Unruhig blickte er um sich, als suche er etwas, d'e Augen in Spannung und Frage weit geöffnet. Sprach man zu ihm, zitterte ein seltsames Lächeln über sein abgemagertes Gesicht, und er flüsterte etwas, das man nicht ver stehen konnte. Dann kam tler Tag, wo das Deliriuiii aufhörte. Viola war da und stand mit lachender Zuversicht an seinem Bett, Doch es schien, als sei mit aller Qual, die der Kran ke hatte erleiden müssen, sein ganzes We sen im Innersten verwandelt — er sah Vio'a wie eine Fremde an. Und so blieb es auch, so oft sie kam, Sie holte jedesmal tief Atem, wenn sie aus dem Lazarett ins Freie trat, und fühlte sich wie gerettet aus luftleerem Raum. Ihre Besuche wurden immer kürzer und seltener. Denn was bedeutete ihr noch der Mann mit dem hageren, frühgereiften Antlitz und dem tiefen Ernst in den Augen? Eine sternenweite Vergessenheit schien zwischen diesem, der das Wissen um die letzten Dinge trug, und der knabenhaften Blondheit von ernst zu liegen. Unterdessen kam langsam der Frühling. Um die zitternden Weidenkätzchen strich der Märzwind und aus den Gebüschen klang Finkenschlag Hellmut durfte zum erstenmal am Fenster sitzen, aber er sah in den Park, wie in ein fremdes Land. Da kam über den Weg ein Mädchen gegangen, einen Anemonenstrauß trug sie 11 der Hand. Und plötzlich schien es Hellmut, als wäre alles um ihn Licht — ein Licht, das alfc Dunkelheiten zerreißt und als rote Himmelsflamme jäh in das Herz fliegt. »Mena!« schrie er. Als sie still ins Zimmer trat, war das Suchen aus seinen -Augen verschwunden. Klar und in seligem Rasten lagen beider Blicke ineinander \\\ariborer Zeitung« Nummer 63 12 der n ^^onntac; d Iß Marz Kultur-tluimik □r. Roman Klasinc ZU SEINEM AM 12. MÄRZ 1941 IM SAALE DER »ZAÜRU2NA GOSPODARSKA RANKA« VERANSTALTETEN KLAVIERKONZERT bald hüpienden, bald hFnkenden, bald stolpernden und bald flüchtig dahmeilen-dcn Rhythmus wie auch in eigenwilligen Intervallen ihren Ausdruck fanden, brach- Die Klavierkonzerte, welche in den letzten Jahren von Dr. Roman Klasinc, unserem Meis-terpi^inislcn, in fast regelmäßigen Zeitabständen veranstaltet wurden, sind zu einer lieb gewordenen Einrichtung Im musikalischen Leben unserer Stadt geworden, die jedem, der gute Musik liebt, wertvoll und unentbehrlich ist und auch bleiben wird. Auch diesmal war Dr. Klasinc bemüht uns als liebenswürdiger Gastgeber vom Wertvollen das Schönste zu kredenzen und seine musikalischen Oaben zu einem Kunstgenuß erlesenster Art zu formen. Reger, Schumann, Debussy und Mu-sorgskij standen auf def Vortragsordnung. Vier Meister, die der Welt unendlich viel geschenkt haben und zu gewaltigen Stützen unserer musikalischen Kultur geworden s.ind, dessen heutiges Ant-\\\z sk niitgestalten halfen. Der Nach-klassirismiis, di« Romantik und der Impressionismus werden von ihnen verkörpert, drei Kunstrichtungen, von denen die Musik dc6 vergangenen Jahrhundcris richtunggebend beeinflußt wurde und von deren Auswirkungen noch die Schi>p-fUJigen unserer zeitgenössischen Komponisten Zeugnis geben. Die Kunst Max R c t; e r s spannt sich gleich einer Brücke von Bach über Brahnis in unsere Zeit. Seiner geradezu unheimlichen Schöpferkraft verdanken wir einen ungeheuren Schatz wertvoller Schöpfungen, die heute bereits ausnahms los das Stigma der Unsterblichkeit mit sich tragen. Keines von seinen großen Werken, mit denen er die Klavierliteratur bereicherte, hat Dr. Klasinc hervorgeholt, isondern nur eine kleine Geii?genheit«koni-po&itlon, man könnte fast sagen, einen musikalischen Scherz, wäre der Anlaß, dem sie ihr Entstehen zu verdaniken hal, nicht gerade die Traglik eines Einarmigen gewesen, ließ vr erklingen: Das Präludium und die Fuge in EshiiöI (mir für die liniie Hand). Dieee Kon^ösitipti, die mit anderen ihrem ^höpfer in den Ruf'ein^ musiikali.'^ohen Mathematikers gebracht hat, well feie die harmonischen Erfordernisse ihrer Thematik mit den Fähigkeiten einer Hand, und dazu noch der Linken, mit mathematischer Genauigkeit in Einklang zu bringen wu&te, stellt «nn die technische Oewandheit des Vortragenden außergewöhnliche Forderungen. Dr. Klasinc hat sie wirWich spielend gemcißtert, Melodie und Bögleitung, soweit letztere im Präludium ohnehin nicht mit ersterer akkordisch verbunden Ist, erstanden wie aus einem Quß. , Eine Virtuosenleistung, die technisch nicht mehr tiberboten werden könnte, war die genial ausgewogene Dynamik der Fuge, die von einer Händ vorgetragen, das ftlhrende Thema auch aus den schon Übereinander gelagerten Thematas klar hörbar werden Heß. Robert Schumanns große Phantasie in C-dur, op. 17, ist ein Kind echtester Rojnantitk, allerdiings nicht jener versonnenen, die Schumaoins Schöpfungen eigenen Reiz geben, sondern mehr jener melodischen, vorwärtsstürmenden, die einem Schuibert eigen war. Die musikalische Struktur ist kühn und zwar nicht nur im Aufbau, sondern noch mehr in der Melodik und Harmonik. Ein so recht versonnener Schumann ersteht aus Ihr wenn die Phantasie sozusagen phantasielos wird und gleichsam rastend nach neuen Aus-druoksformen sucht und tastet. Auch dieses technisch schwierige, in seinen Ausdrucksformen für phantastisch kühne Werk fand in Dr. Klasinc seinen Meister. Mit feurigem Elan trug er vor, was leidenschaftlich empfunden und promctlieusgleich zum Himmel stürmt, stilles Bescheiden wußte er in die zarten Adagios und in jene Ruhepunkte zu legen, die Schumanns eigentliche Note trugen, in doncn sanft verklingt, wis r^iu-sehend in unser Ohr schwoll und leise aufdämmert, was sich in seiner Phantasie neues vorbereitet. Claude Debussy durfte auch diesmal nicht fehlen. Sein »Hommage a Ra-meau« und »Mouvcment« sind zwei te er ebensogut zum Ausdruck, wie das Pitpsen und geschäftige Trippeln der kaum aus dem Ei gekrochenen Kücklein. Auch die Promenaden waren ihm keine reine Zwischenmusik, sondern Erinne-, , rung an Gewesenes und Ahnung des kuchtcnae Edelsteine aus seinen Werken. Ko„„„e„den. Die charakleristischen Dr. Klasinc ,st den Anforderungen. d,e s.e ' Promenadenlhemas lan- an das mus.kalisclic Empfinden und an gewissenhatten Inter- das E.ntuhlunpvcrniögen des Vortragen-1 ooldenberg und dn stellen, vollauf gerccht geworden. B.c j c;,h,niuyle konnten wir besonders die im matlen Pastellfarbe^n, deren '"einander. verschwimmcnder Ton wurd^'n von |h"'| pe,i,ionstechnik der Finger dieser Hand nrnrniurilT m iniiP rrpiriniif iinri IipKon t « t ■ bowiinclcrn. Die Katakomben erstanden prachtvoll in Töne geformt und ließen ein Bild erstehen, dem nur der, nicht vom Vortragenden zu verantwortende, sondern seiner Kunst 'oben zur Ehre gereichende. groß und unheimlich aus den kühn hingeworfenen Akkorden wie stumme Mahner an das Jenseits. Mit raffiniertem Ge- Nachteil der Einmaligkeit und ""wieder-[hr Nachklang zur Epeu- bringlichkeit anhaftete. gung jener charakteristischen Stimmung Das Hauptwerk de.« Konzertes waren | Musorgskijs Bilder aus emer Aus-' Stellung; über dieses Werk Worte zu verlieren wäre derzeit müssig, denn schönere und treffendere als sie von Frau Dr. Elfriede Klasinc in ihrem in der »Maribo-rer Zeitung« vom 9. März erschienenen durch den folgenden Akkord herausgerissen oder noch tiefer in sie verstrickt wurden. »Das große Tor von Kiew« gab Gelegenheit mit Dynamik zu zaubern. Dr. Klasinc war ein ausgezeichneter Zauberer. Auf die erdrückende und drohende ^say >BIW und Musik« Rcfunden wur-1 russischen Hymnus, die der de^, Mnnten auch WMr nicht zu Papier rhythmische Effekte 'bnngcn. Es bleibt uns daher nur die Auf I n 11 M r* I • 1 ^ M 4 ■ A n > » a «vr* « a ^ 4 a 1'nQ gäbe die Wiedergabe des Werkes einer Kritik zu unterziehen. Das Wort Kritik hat heute zwar einen etwas üblen Nachgeschmack. Im Kun^^twörterbuch der deutschen Sprache hat es seinen durch Jahrhunderte achtunggebietenden Platz 'eingebüßt, wie wir hoffen wollen, für immer. An Ihre Stelle ist die Kunstbetrachtung gekommen. Diesmal aber können wir von der Kritik noch ausgiebigsten Gebrauch machen, denn sie kann nur in einen Lobhymnus auf die prachtvolle technische und musikalische Leistung Dr. Klasincs ausklingen. Wir haben uns bemüht etwas zu finden, das anders vorgetragen vielleicht besser geklungen hätte. Die Mühe war vergeblich, f^ic Bilder der Ausstellung wurden unter den Künstler-hcinden Dr. Klasinc gleichsam lebejidlg, sie bekamen in unserem Emipfinden Fon|i und Inhalt, Fleisch und,^plut. Die grotesken Sprünge des G-nomcn, • dic'inv immer breiter auszubauen versuchte, ließ er wie aus einem fernen Orgelwerk einen sanften Choral ertönen, auf die ungebän-digt Kraft unvermittelt fromme Andacht folgen. Die Wiedergabe des Werkes versetzte die Zuhörer in atemlose Spannung, die sich erst im nicht endenwoHenden Beifall, der die Mühe des Künstlers lohnte, gelöst hat. Dr. Klasinc bewältigte auch diesmal das ganze Programm ohne Noten. Der von ihm veranstaltete Klavierabend war eine wortvolle Bereicherung unserer durch den Krieg ohnehin sehr In Mitleidenschaft gezogenen Konzertsaison. Wir wünschen, daß Dr. Klasinc in seinem schönen Idealismus nie wankend werden und daß er uns bald wieder Gelegenheit bieten möge, seine hervoragen-de,Kunst zu bewundem. Dr. E. B. Soutö — Xrägrr ;2lntöfielO-£iteralurprelf(d BEMERKENSWERTE EHRUNG DES AMERIKANISCH - SLOW. SCHRIFTSTELLERS UND REDAKTEURS DES MAGAZINS »COMMON GROUNO« Dem s'loweniscli-ainerikanischen Schriftsteller Louis Adamic wurde in seiner amerikanischen Walrlheinia-t eine große Ehrung bereitet. Es wurde ihm als sechstem Preisträger für sein Buch »F r o m Many Lands« der John A n i s f i e 1 d-Preis für Literatur im Betrage von 1000 Dollar zuerkannt. Dieser Preis, den Frau Edith Anisfleld Wolf im Jahre 1034 zu Ehren ihres Vaters gestiftet hatte, wird alljährlich unter dem Ehrenschulze der »Saturday Review of Literature« (New York) verteilt, Das Preisrichterko'llegium hat heuer gefunden, daß Louis Adamic mit seinem Buche das hervorragende Werk über die rassischen Beziehungen des amerikanischen Volkes verfaßt hat. Die zitierte literaritschc Revue schreibt über Adamic'nese Werk u. a.: »Das Buch von Louis Adamic ist eijie Serie »of case histories«, sehr gut darin begründet, was man als Drama der rassischen Konflikte in USA bezeichnen könnte. Es liegt in der Nähe des Gebietes der Fiktion und der dramatischen Komposition.« j>ugo in ^asreb Eine Voranze'ge Nachzahlreichen, Erfolgen im Auslande gibt die Konzertsängerin und Vortrags-künstlcrin Frau Maria T u 11 a (Reichenberg — Ljubljana) als Gast der Ortsgruppe Zagreb des Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes Freitag, den 21. März, um Schumanns Zeiten 20 Uhr 15 Im großen Musiksaal des »Glasbeni zavod« (Gunduliceva 5) einen Liederabend, der ausschließlich dem Schaffen Hugo Wolfs gewidmet sein wird, dem größten Sohne der ehennligen Südsteicrmark, der gerade auf dem mit dem deutschen Volksluin besonders irmig verknüpften Gebietq d.e.s Liedes Vollendetes schuf. Frau Maria Tutta die an diesem Abend zum ersten Male al'^ Kon/ert-vor dos Zi,cr>h.'r Publikum treten wird, gehört zu den aijerkanntcstoii Hugo WolT-Sänserinnen. So schrieb einmal die »Reichenberger Zeitun^v: »Frau Maria Tutta, die sich als Sängerin, Vor-tragskünstlerin und Lehrerin Wertschätzung zu erwerben verstanden hat und stets bereit ist, helfend und fördernd in das Reichenberger Musikleben einzugreifen, leitetö die Sturzflut der winterlichen Konzerte durch einen Liederabend ein, der, abgesehen von der sehr anerkennens werten Leistung als Sängerin, schon durch seine gewählte Vortragsfolge als ein ernstes, künstlerisches Unternehmen /u werten war, getragen von dem ehrlichen Bestreben, Musik und Dichtun'^ durch empfundenen Vortrag ohne jegii-rhne Zutat im Zuhörer als Eindruck zur Empfindimg zu bringen. Einen über Erwarten einheitlich künstlerischen l^in druck machten d'e Huf?:o Wolf-! iodr"* Frau Tuttas Kraftquellen, aus denen sie zu immer neuer Höherentwicklung schöpft, scheinen unvers tgüch zu sein.« Begleiter der Künstlerin am FUiijel ist Prof. Hermann Frisch aus Mnribor, eine bedeutende Musikcrpersönlichke t und selbsts^höpferischer Künstler, ein aus're-zeichneter Liedbegleiter und Klav erniei-ster, durch dessen reife und ilbc^rlegenc Kunst der Konzertabend eine erhöhte Be-deutimg gewinnt. Eine besonders reizvolle Abwechslung erhält der Abr-nl durch die Mitwirkung des Schrift'^fcllcrs Redakteur Helfried Patz aus Celie, der unter dem Titel »Musik einer Landschaft« einleitende Worte über Hrj-i^o Wolf und seine Liedkunst sprechen wird. Der Erl()s dieses Konzertabends flicßf dem Winterhilfswerk zu. Ungarische Uraufführung, Am ungarischen Nationaltheater fin.ict am 6. April d c Uraufführung von Laszlo N e-m e t h y s Drama »Cscrcsnyes« statt. Es handelt s'ch um ein soziales und psycho-ogisches Problem, das im modernen R.ih men behandelt wird, -}- Ein römisches Amphitheater bei Budapest freigelegt. Bei Ausgrabungen, die in der Nähe von Budapest durchge-ft\hrt wurden, gelang es, ein römisches Amphitheater freizulegen. Es ist eines der größten, die" bisher in Mitteleuropa aufgedeckt wurden. Auf dem Gebiete der Csepeler Insel hat man ferner Spuren eines großangelegten .Avarengrabes entdeckt. Alte Inkastädte entdeckt. Einer Meldung aus Stockholm zufolge wurden in Peru durch eine schwedische Expedition zwei in Vergessenheit geratene uralte In-kastädtc entdeckt; Phuyupata (»Stadt über den Wolken«) und Sayaq Marka (»Unzugängliche Stadt«). Die beiden Städte im Andengebirge liegen in einer Höhe von 4000 m über dem Meeresspiegel und sind durch lange Felsenpfade zu erreichen, die von den Ureinwohnern in die Felsen gehauen wurden. Zwei Monate angestrengter Ausgrabungen brachten von diesen mächtigen Bergfestungen star ke Türme aus Granit, Signalposten, Tempel, Gebäude mit Wasserleitungen u. Bä-dbrn ans Licht. Die noch sonst gemachten Funde haben großen Wert für die Er forschung des Inkavolkes und seiner Kultur. In der Umgebung wurden außerdem noch drei andere Stade entdeckt, die später untersucht bzw. ausgegraben werden sollen. « b. Geopolitlk, Das Feberheft der Zeitschrift für Geopolitik ist eigentlich als Fernostnummer anzusprechen, da es sich lediglich mit Problemen aus Ostasien beschäftigt. Die behandelnden Fragen sind besonders heute äußerst aktuell und wer den bei jedem Leser Interesse erwecken. Verlag Kurt Vowinckel, Heidelberg. I?ti Jahresbezug RM 22.—. Itfhnlk Deutsche Funktechnik In Afghanistan In Kabul-Yakatut, der Hauptstadt Afghanistans, wurde von einer deutschen Firma ein 20 Kw-F^undfunksender fertiggestellt. Der neue Sender Ist lür den Mit-telwellenbereich 'oingerichtct. Er wird eigenerregt, quarzgesteuert und arbeitet in der fünften Senderslufe mit Anodenmodulation. Für die Anteniienanlage wurden zwei Mäste von je 100 Meter Höhe errichtet, zwi-schen denen eine T-Antenne verspannt wurde. Der Bau dieses Senders zeugt von di.'r Leistungsfähigkeit der deutschen Industrie, die trotz des Krieges auch heute noch das Ausland beliefert. Neue deutsche Dampftriebwagen für die Slowakei Auf der Wiener Frühjahrsmesse wurden neue deutsche Dampftriebwagen gezeigt, die für die Slowakischen Stnatsbahnen geliefert wurden, und sicherlich im gesamten Südosten Euro'pas erfolgreich eingesetzt werden können. Die Wagen haben Stromlinienform, der geräumige Füli-rerstand liegt in der Mitte, während sich nach rückwärts ein Gepäckrnum und nach vorn ein verkleideter Kessel anschließen. Diese Dampftriebwagcn können mit drei Schnellzugwagcn im Flachland eine Geschwindigkeit bi« zu 100 Kilometer errei-L'hcn. Die Mascl.inenleislmig betr"'M rund 600 PS. (KDV) Samstapf, den 15. u. Sonntag, d. 16. März fj jsMariborer Zeitung« Nummer 63 Dcut)cb<^c 2Tiobct)cicf j^fll unO Ounlri / Sunt un5 rüiforMg Von unserer Sondermitarbelterta Otrtnid Linning (Bwtln) (RDV) Ein« Modeeinrichtung mag noch; goWgelbtn Gürtel hat. Auch zweterlcl so einfach, noch so scheinbar »uirverän- Farben \m gleichen Muster werden uns dcrt« sein — In allerkürzester Zeit tau-'häufig kn koinmenden Sommer an einem chen nach der Parole, daß wir ut» dieses Kleide erfreuen, das an sich in der Ver-Mal bestimmt auf die Verflnderung von | arbeitung geradezu primitiv in gutem, Einzelheiten beschränken, die seltsamsten j künstlerischem Slrnie i«t, I>i« vorn schHch-inodischen Dinge auf. Auch für dieses tc Blusentailie iisit z. B. fuchsiarot, wÄh-i'rühjahr kommen die Ideen schon fast ^ rend der Rock grün ist uml fuchslarote ikticrend. Dk origineMste davon Int wohl Muster zeigt. Auch drei Farbem *u einem 5 cm breit, und I m Blusenstoff, 00 cm breit. Beyer-Modell K 2206 (für 92, 100 und 112 cm Oberweite), Sehr elegant wirkt dieses Kleid sowohl für den Nachmittag, aus getupfter Seide, als auch für den Abend, in Schwarz mit langem Rock. Es hat die modischen Fleüermausärmei, der breite Miederteil wird durch eine bogig aufgesetzte Perlborte betont. Erforderlich für 100 cm Oberweite: zum kurzen Kleid 3,70 m, zum langen 4,30 m Stoff, je 9() cm Berlin zeigt die ersten Frühjatirsljüte: Ein aufgeschlagener Hnt, sehr jugendlich aus schwarzem Taft, wattiert und in Karos abgesteppt. K. G. schlössen. Es gilt zunächst, ganz beson-(iers darauf zu achten, ob nicht irgendwo sich besondere Mottenherde entwickelt haben. Das kann zum Beispiel in irgendwelchen Paketen der Fall sein, die in verborgenen Ecken des Schrankes lagen u. etwa Pelzreste, wollene Flicken, Filzstücke usw. enthalten. Auch alte Filz-liütc, die man aufbewahrt hat, um sie etwa im Frühjahr umprcssen zu lassen, sind diesem Schädlingsbefall besonders ausgesetzt. Wer der Mottenentwicklung in der Wohnung erfolgreich vorbeugen will, muß überhaupt sein Augenmerk nicht allein auf den Inhalt des Kleiderschrankes, sondern zugleich auf die ganze übrige Wohnung richten. Es ist wichtig, jetzt, vor der eigentlichen Mottenzeit, gründlich die Fugen der Polstermöbel auszubürsten, die häufig eine der besten Brutstätten für Motten find, und ebenso sollten in diesen Wochen regelmäßig die Fußbodenritzeii, ganz besonders schmale ^anln(D(n — unter 6tirftinO Viel zu wenig wird der Kaninchenzucht der richtige Wert zugeprochen. Und doch läßt sich aus der Kaninchenzucht ein sehr schöner Nebenverdienst erz elen. Man ver kauft junge Tiere zur Zucht, ältere wandern in die Küche, die Häute werden gut bezahlt und ebenso der Dünger, der bei den Gärtnern eine wichtige Rolle sp'.elt. Zur Erwerbszucht eignen sich am be-steft schwere Rassen, und zwar belgische Riesen, weiße und blaue Wiener, deutsche Riesenschecken und französische 9^1 ler-Kanins. Jedenfalls sind die deutschen die besten, weil man Fleisch und Fell ver wenden kann. (Bemerkenswert als Chin-chinchilla.) Die Zucht beginnt im Monat März. Die Ställe werden ereinigt, mit Kalk ausgestrichen, vorerst mit heißer Lauge ausgewaschen. Kaninchen wertlen im März gedeckt, Ich sah bei einem Kan nchenzüch-ter schöne Nistkästen eingebaut, was besonders der Hasenmutter beim Säugen gutkommt. Als Futter nimmt man Schrott und Kleie, ebenso Süßheu. Die Futtertrö-ge werden an der Tür des Stalles derart befestigt, daß die Hasen mühelos futtern können, ohne den Trog umzustoßen. Das Heu wird in kleinen Bündeln gereicht, die man an der Stallwand hinter einem kleinen Rauferl anbringt. Große Reinlichkeit ist bei der Zucht die Hauptsache. Jedenfalls ist eine KaninchenTarm sehr einträglich, das sah man auf der vorjährigen Kaninchenschau in Zagreb, wo wirkliche Prachtexerhplare ausgestellt waren. Herr E. Felden hat ein sehr gutes Kaninchen-Handbuch herausgegeben (Ulmer Verlag in Stuttgart), mit wirklich vollwertigen Rezepten. Kaninchentyraten. Das Kaninchen wird in schöne Stücke zerlegt, gesp'ckt und ,langsam bei fleißigem Begießen gebraten Spalten im Parket, mit dem Staubsauger behandelt werden. Erfahrungsgemäß entwickeln sich sogar In Neubauten vielfach gerade In Parketritzen die Motten. Vorbeugen ist besser als heilen. Auch der Kampf gegen die Motten muß einsetzen, ehe sie da sind. Nach dem Garwerden ordnet man die Stücke auf eine Schüssel und ^bt den he'ßen Natursaft darüber. Garniert mit Reis, Salat dazu aus roten Rüben. Kaninchen in RAhmsauce. Dieselbe Vor bereitung; die weichgebratenen Stücke nimmt man aus dem Fett, in das Fett staubt man 1 Eßlöffel Mehl und verg eßt mit Rahm und Suppe. Die Fleischstücke kommen in die Sauce und das ganze muß noch 10 M nuten langsam kochen. Paprika kommt zuletzt dazu. Garnierung: Nudeln, Nockerln, Polenta oder Heidensterz. Kaninchen-Klein als Gulasch oder Reis fleisch, auch als Eingemachte vorzüglich. Kaninchen-Ragout. Die schönen Stücke werden zerteilt und im folgen 'en Sud weichgekocht; Salzwasser mit viel Grünzeug, Lorbeerblatt, ganzer Pfeffer, Thymian, Zwiebel, Wacholderbeeren und eine Lauchstange. Dann macht man eine dunk lere Einbrenne, g'eßt ein Glas Rotwein dazu, Zitronenscheibe und Pfeffer od€r Paprika nach Belieben, mit dem ob'gen Sud aufgießen, bis zu sämiger Sauce, gut verkochen lassen, abseihen, die Fleischstücke darin gut aufkochen, Suppe aus Kaninchen-Klein, genau so kochen wie eine R'ndsuppe, zuvor einige Kalbsknochen mit Zwiebel und Wurzelwerk anrösten. Kaninchen-Pastete, in obiger Suppe werden einige bessere Stücke mitgekocht, bis ganz weich, wird alles Fleisch aus der Suppe vom Knochen gelöst und schön blätterig geschnitten, vermengt mit ebenso geschnittenen gekochten Karoffeln und einigen gebacken Sardellen oder Häring. Eine Kasserolle gut ausfetten, die Mischung hineinlegen. Saure M ich oder Rahm mit Mehl abquirln, pfeffern, salzen, darübergießen, aber nur soviel, daß die Masse be deckt Ast, dann kommt ein hartgekochtes Ei, feingehackt, darüber, viel Petersilie, Speckscheiben, dann eine Lage gekochte geschnitene Kartoffeln, die man mit Oel oder Fett beträufelt, alles zu sammen eine Stunde backen. Dazu grünen Salat. Kaninchen gebacken. Man zerlegt das Fleisch in schöne Stücke, legt es einige Stunden in Sauer- oder Buttermilch, dann gut abjropfen, salzen und knapp vor dem Backen panieren. Angela L i s a n j. sommerliche Kleider aus deutschen Werk Stoffen: Rot, braun unti weiß kl^hi karier. tes Seidenkletdchen mU eng durchgeknöpf tem Lcibchen, in der Taille in Falten gezogener Rock. K. G. 'Befler tofirmen a'0 toarm-Oaiitn! Nicht immer ist es für die Hausfrau möglich, das Mittagessen gerade zu den( Zeitpunkt fertigzustellen, zu dem auch alle Familienmitglieder versammelt sind. So kommt es, daß die Speisen häufig lange Zeit wanngehalten werden. Dies ist jedoch sowohl für ihren Wohlgeschmack wie für ihren Nährwert durchaus unzuträglich. Gerichte, die eine Stunde und länger auf der heißen Herdplatte stehen, vielleicht sogar ständig dabei leise weiterkochen, zerfallen und ihre Aufbaustoffe werden immer mehr vernichtet. Aus diesem Grunde ist es ratsam, ein Gericht lieber kaltwerden zu lassen und es später nochmals zu erhitzen, als daß man es auf unbestimmte Zeit heiß hält. Kinb, fonini fjcim! ROMAN VON J. SCHNEIDER-FOERSTL Urheber-Rcclilsschutz durch Verlag Oskar Meister» Werdau. 8 »Laß dich auf keine üewagtheiten ein, Kind«, beschwor sie Frau von Hölscher. »Es ist ja so trostlos, daß ich hier an meinen Rollstuhl gefesselt bin. Meine Bei ne wollen gar nicht mehr, Von hier aus bis zur Tür ist alles, was ich ihnen noch zumuten kann.« Klothilde kniete nieder und schob Frau von Hölscher das Fußkissen unter. Um ihren Mund lag das Lächeln, das Karl von Hölscher so sehr liebte. »Ehe ich weg fahre, besuche ich ihn noch«, sagte sie. »Er setzt sicher keinen Zweifel darein, daß ich Erholung brauche. — Es hat nur geläutet«, meinte sie, als Frau von Hölscher zusammenfuhr. »Du mußt nicht über jeden Ton erschrecken, Mutter! War um soll nicht einmal auch etwas Gutes zu uns kommen?« Aber die Nachricht, die sie erhielt, war lürchterlich. Rechtsanwalt Köster stand in dem engen Flur und zog Klothilde mit sich nach der engen Küche, deren Fenster auf einen Kinderspielplatz gingen. Das Singen und Jubeln drang bis herauf u. paßte schlecht zu den beiden ernsten Gesichtern, die sich verzweifelt ansahen. Was bringt er mir? dachte Klothilde. — Wie soll ich's ihr nur sagen? fragten die traurigen Augen des Rechtsanwalts. »Herr von Hölscher ist heute, während des Mittagsspazierganges, entflohen! — — Setzen Sic sich, Fräulein Rizius«, sagte er und drückte Klothilde auf den Hocker neben dem weißen Büfett. »Ist das hier Kognak'!'« fragte er und goß, als sie nickte, ein Glas voll, es ihr in die Finger zw'nj^end. »Trinken S:c, Fräu'eiii Klothilde. hat kuiicn Zweci^^ wvtin Sic auch noch zusammenklappen, wie die arme Frau bdort dr.nnen. Mit Tränen und Jammern ist dem Jungen Hölscher nicht gedient. Es ist strafwürdig, wenn ieh als Anwalt den Wunsch äußere, man möchte ihn nicht erwischen — aber ich spreche ja nicht als Jurist zu Ihnen. Sehen Sie, nun ist es schon besser«, meinte er, ihr das Glas abnehmend. »Was Sie seiner Mutter sagen wollen, überlasse ich Ihnen. Es tut mir leid, daß ich Ihnen diesen trau rigen Sonntag bereiten muß.« »Er war schon traurig enug«, flüsterte Klothilde und fror zusammen, als ein heller K'nderreini vom Spielplatz herauftönte, »Glauben Sie, daß er sich — entleibt hat?« Das glaubte Köster n'cht. »Weshalb sollte er dann erst noch einen Fluchtversuch unternehmen?« meinte er. »Wenn Sie irgendeine Ahnung haben, wohin er sich gewandt haben könnte, Fräulein Klo thilde?« »Mein Gott —« stöhnte sie, »wenn ich sie nur hätte! Dann wäre ich jetzt schon hinter ihm drein. »Und würden ihm zum Verhängnis!« bemerkte er tadelnd. »Man wird Sie mög licherweise unter Beobachtung stellen, Fräulein Riz us. Begehen Sie aUo keine Unvorsichtigkeit. — Ich habe m'ch mit Notar Helge verabredet und will den Fall mit ihm besprechen. — Auf Wiedersehen morgen!« »Herr Doktor--!« »Ja, Klothilde?« »Sie werfen mich n'^ch-t hinaus? — Sie behalten mich trotzdem?« »Na, das war aber e'ne Frage«, meinte er gewaltsam belusliijt. »Mit solchen Ver ' '1 .1 mutungen solHen Sie sich gar nicht befassen, und verzweifeln noch weniger — ehe er über Bord gesprungen Ist!« Frau von Hölscher hatte rote Flecken auf den Wangen und war trotz ihrer lahmen Be'ne bis zur Tür geschlurft. Wer war gekommen? — Brachte jemand die Nachricht,, daß er tot war, daß er selber Hand an sich- gelegt hatte?... Sie hörte, wie sich die Küchentür öffnete. Wollte man sie schonen? — Warum kam Rechtsanwalt Köster nicht zu ihr her ein? Sie drückte auf die Klinke und stand den beiden im Dunkel des Flures noch mite'nander Flüsternden gegenüber. »Ich habe solche Angst, Herr Doktor.« »Und gar keine Ursache dazu«, lachte Köster. »Fräulein Rizius sollte Ihnen die Freude überbringen dürfen, daß man end lieh so etwas wie eine Spur gefunden hat. Ich bin angerufen worden und wollte mir nicht entgehen lassen, persönlich heraufzukommen. — Bitte, Ihren Arm, Frau von Hölscher — allein vom Erker bis hierher ist kein Weg mehr für Sie. Hoffentlich schlafen Sie jetzt einmal eine Stunde so recht ohne jede Sorge, und wenn ich mehr höre, bekommen Sie sofort wieder Nachricht.« Zu Klothilde aber, die ihn noch ein paar Stufen h'nabbegleitete, sagte er mahnend:* »Jetzt müssen Sie noch tapferer sein als bisher. Sie sind jetzt die einzige Stütze zweier bedauernswerter Menschen, die Ihnen restlos vertrauen —!« Das Mädchen nickte entschlossen, zwar bleichen Gesichts und beklommenen Herzens, und wartete mit dem Zuklappen der Flurtür, bis sein Schritt unten auf dem Pflaster des Erdgeschosses verhallte. — Mein Gott, das Leben spielte ihr wirklich arg mit! Würde auch sie noch einmal zur Ruhe kommen?--Da — — Ehe sie den Schrei ausstoßen konnte, lag Karl von Hölschers Han l schon Uber ihrem Munde. — Die Flurtür fiel zu, die Majorin horchte und vernahm den vorsichtigen Schritt, der nach dem Sch'af-zimmer zurücksuchtc. Sollte schon Wie- der jemand gekommen sein? Es war ein Jammer, daß man ihretwegen immer Rück sieht nehden mußte. Sie wollte nicht noch einmal den Weg zur Tür machen, sie wäre gewiß nur mehr zur Hälfte hingekommen. »Um Gottes willen, sprich leiser! Karl, ich bitte dich!« Sie saßen auf dem ßett-rand und hielten einander umfaßt. Er drückte Kuß um Kuß auf ihr Gesicht. »Ich tue alles, was du willst«, flüsterte sie heiß, nahm seinen Kopf in die Arme und preßte ihn gegen sich. »Ich fliehe mit dir! Ich verstecke dich! Wenn du sterben willst--« »Ich darf ja nicht sterben!« stieß er hervor, das Gesicht an ihrer Schulter vergraben, »Dann sagen sie: Er ist es doch gewesen! Das ist doch das Bekenntnis sei ner Schuld! Dann bin ich für alle Ewigkeit ein Hochverräter! Ein Lump, der sein Vaterland verkauft hat. Wenn sie mir nur den Diebstahl von einer Million zuschreiben würden — ich würde lachen! Aber, daß ich ein Spion sein soll, Hilde--ein Spion!« »Ich bitte dich«, flehte sie und drückte seinen Kopf neuerdings an s'ch. »Das ist doch für den Augenblick alles so unwichtig. Viel wichtiger ist, wie du dich in Sicherheit bringen kannst! Bist du auch gewiß, daß d'ch niemand gesehen hat?« »Keiner, Hilde«, versicherte er leise, denn Frau von Hölscher rief soeben eine Frage aus dem Zimmer nebenan. »Ich meine, es ist besser, du weißt n'cht, wohin ich mich wende. Dann kannst du keine Auskunft geben, wenn du gefragt wer den wirst, denn das wird sicher geschehen. — Bitte, schau einmal rasch, was Mutter will — aber komm wieder, Hilde! Ich habe nicht so viel Zelt.« »Warum schläfst du nicht, Mutter«, sag te Kloth'lde mit gütigem Vorwurf und brachte der Majorin noch ein weiteres Kis sen aus dem Lehnstuhl nach dem Diwan herüber. (Fortöctzung lolgt.j ülcIttBi: Aiijggiggg Kl*ln« KüttMD K.a|iiuu, WArDuiiffMii, llnnilM and üeav^r»«« VeraniMUuDg««ii lUaliUUn QnJ &oiT»t|>ODd4iii blt to WoT%m Ufn 1K)*», fttda» Woii Dia S*- jtelia&ffetoob» DU fu Wort« Dia It*- Woii Dln 1*»«. aU* Qbri#eii kl«i a«a Anselfvn bia 90 Wom DIb Ift* j«dM mtliaf Won DI« ]*»• Für dU ZaMndaiifi ron ablffHQit«!! 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Die Familien Dr. Karl Kieser atid Josef Greger Allen. leMAt die ifiiserer lieben Toten das letzte Oelelte gaben und ihr das Grab mit Blummn »thmütkten, sagen wir innigen Dmnit. Familien Welsehernig u. SWhec im Mmmen ßiier übrigen ¥erwandten Cbclredakteur und für die Redaktion verantwörtlich: UDO KASPER. — Druck der „Mariborska tiskarna" in Maribor. — Für den HcrausBcbcr und den Uruck verantworllicb Direktor STANKü OETELA. — Beide wuliniiall in Mai-ibor.