Milmcher Nl, 37. fi ll, h«Ibj. fi. 5 50. y«l dit .^»Ntllnnq ,n« H«n« hal»>, 5« ll. Mil bn P«N ,«n,j. »I, l». h»ll>j, 7 5N, Mittwoch, 4. Februar. « Z«s,nli.z<,nt<»« S/r 9>6 vom 26 Dezember l87l) wcnen "" «^m,n«". „ach § <»5» Lt. Ä. vc'bolen A»»s v ^ ^' ^ande^qrricyt a!« Ttrafqericht in Prag hat aus »,"l»a d,i l f Staatsanwaltschaft mit den Ellenntmffen vom ^'""? " Iänlier I88u. ij >"< ifj?ü und !67b. die Weiler. Ii»t»."m ^ der nacks,el>l!,dcn geitschriflrn verboten. «D^niclco H?!. ^ ^ "°" '^^ Jänner »8»0 »egen de« Nrlikel« ^n nach den 83 ^'2 und .".05 de« l' ^"" brr 9/ummer 7 vom lft. slovcml'er l»7>) wegen N«ck ^"" Latzes dr« Nilitel« ^Socialpolilische Nundsch,>u" f,h °" D Ungarn, l? Dezember" nach K 64 ^»- vclboirn. Nichtamtlicher Theil. "ie bosnische Fräste in der österreichische» Delegation. ,j Der Nudgetausschuss der österreichischen Delega« H^°t am ?i1. v. M.. nachdem er kurz über die h/^sechnlmqcn. lieliefs^nd den gemeinsamen Halls» lib, Ü^ ^^^' ve, hand.lt hatte, in d,e Pesalhunq ^ das auherordrnlliche Hcesl>«erforde i» der unqarischen Delegation, eine ^iss ^ ""^ °lle an sie a/stelllen Fragen Antwort. Ob. "isle? ^ '" drr Natni der Sache lag. das« die Mi« !chtn «?""^ki, niab bereits von ihnen in der ungari« "klrgation g'sagt wurdl', wlrderholten, wurden ^^^ ___ . ___ doch auch mehrere neue Gesichtspunkte geltend gemacht. Was Baron Hofmann über die Verwaltung, das Steuerwesen und die Hilfsquellen dcc beide» Provinzen sagte, machte aus die öste» reichlichen Delegierten den« selben günstigen Eindruck, wie leineizeit auf die un» garischen. Die Erklärungen beider Minister lieferten uufs nrue den Beweis, dass die grmcixsame Regie» ruilg sich Über die qrohen Schwierigkeiten, welche sie im Occupationbgebiete zu übeswmden hat, leine» lei Illusionen hingibt, dass sie jedoch mit den rechten Mlt'ln auf das rechte Ziel hinalbcitet. Äuf die von dem Delegierten Sturm angeregte Frage nach der Nückderufung der noch in Bosnien und der Herzegowina b.ft'Michen Reservisten gab der Neichs'Htlegsnlmistsr die wiederHolle Versicherung, dass er dieser Angelegenheit fortwährend seine ungelheille Aufmerksamkeit zuwende; doch fü^te er hmzu, dass es von der Entwicklung der dortigen Verhältnisse abhänge, ob es im L^ufe diese« Jahres möglich sein werde, sämmtliche Reservisten zurückzurufen. Gleichzeitig zerstörte Graf Blilandt den Trugschluss. womit Dr. Sturm herausgerechnet h^tte, dass die Occupation nicht 3'/,. sondern 20 Millionen loste. Das N'silllut der Debatte war, dass die Forderung der Re^ieiung entgegen dn Änlvägrn des Refereuten Grochuljki, der verschiedene Herabminderlmgen beantragt hatte, ohne Abstrlche bewilligt wurde. Wir heben aus dem Sitzungsbellchle Folgendes hervor: Dcleg. Klaii stellt an den Minister mehrere auf die Verwaltung Bosniens bezügliche Fiugen. Er fiagt insbesondere, wie es mit den Fiuauzen der occupietten Lander st. he, welche Stene>n doil ein» g hoben wevden. wie dieselben eingehoben werden, worin die Zolleinrichtungsn bestehei», wie weil mau mit der Einjllhiung der Monopole dort qelommen sei, und wie es mit der Ernennung der Bischöfe stehe, endlich ob die agrarische Frage emer baloigen Lösung entgegengehe. Minister des Aeuhern, Freiherr v. Hay merle, bemerkt in Ae.mlwolluna. d.s politischen Theiles der von dem Delrg. Dr. Klalt inbel'sss der Verwaltung Bosniens uud der Heizeguwina gestellten Fiagen. d.ijs derselbe zunächst wohl die lilchlichen Verhältnisse be« treffe uud die Regierung üuch ihrerseits die hohe Wichtigkeit dieser F»age in ihiem vollen Maße wur« dige. Was die katholische Bevölkerung in diesen Lä». dern betriff!, so wird dieselbe noch als in plu-lidulj ilMttlium b.fiudllch erachtet und daher die Regelung der kirchlichen Veihältnisse bekanntlich von dcr P>o-paganda in Rom geleitet. Es bestehen zwei kirchliche Obeihällpler, der Bischof in Seraj'wo und dcr Vicar in Mustar, uud ist für die letztere Stelle in der neuesten Z-it im Einvernehmen mit der kaiserlichen Regierung eine aus dem Lande gebürtige Persönlichkeit bestimmt worden. Was die GriechischOllenwlen be-tiifft. so sei es allerdings richllg, dass d>e Klagen der Bevöllellmg dort hn,p>sächlich gegen die Ernennung von Viichöjen griechischer N^lionalltät gerichtet sind. Es lasse sich in dieser Beziehung eben ein gewaltsames Losreißen von den bisherigen Beziehungen der nicht unietteu Kilche zum ökumenischen Pat'iarchate nicht gut empfehlen, und se» das hauplsächliche Augenmell darauf gerichtet gewesen, gegenüber den vielseitigen Klagen lnbetreff der übertriebenen Oebüren. welche von Seite der Oberhirten der Kirche von den Gläubige» gefordert worden sind, hier Abhilfe zu schaffen, und ist dies auch lhatsächtlich qeschehen. Inbelreff der von de» Delegierten Dr. ltlai«! be,üh^ten gering-ren Vertrauens« wlirdigkeil dls muhamedanischen Elementes glaubt der Minister bemelken zu mussel,, daj5 sich die Reg>eru»g in ihler Haltung vollkommen fein vou irgend welcher Furcht oder Misstrauen gegen die eine oder die andere Klasse hallen zu müssen erachte; sie glaubt vielmehr, allen Stammeu ohilc Unterschied des Religionsbekenntnisses mit gleichem Vertrauen entgegenkommen zu müssen und allen nach Möglichkeit gerecht zu werd»». Ndnrr glaubt auch deu Vo>wurf der Huuerlässlichteit von den Mühlimedanern abwälzen zu müssen. Es sind von denselben leine Schwierigkeiten gemacht wolden, und muss man lulmeih n auch das im Auge behalten, dass die muhamedamjchell Elemente seit Iahlhuuoerten gewöhnt waren, sich als die eigentliche» Herren i» L^nde zu betrachten. Reichs'Fimmzmlnister Freiherr v. Hof mann dankt vor allem für die Art, mit welcher von Seite des InteiveUauten D>. Klaic den Schwieriglelten. mit welchen die Administration in Bosnien und der Herze-gow-na zu kämpfen hat, Rechnung getragen worden «st. Wenn in diesen Ländern nlcht auf den ersten Moment eine volle Zufriebexheit erlangt werben kann, so liegt dies eben in den Verhältnissen selbst. Wenn in-beliefs einzelner, daselbst verwendeter Individuen viel« leicht manche Klagen oder Auslande vo>komme«, ls ist dies im Anfang nicht zu vermeiden; dle Regierung ist aber bemüht, vor allem einen tauglichen und genügenden Nachschub zu schaffen, um in vorkommenden Fällen sich ergebende Lücken entsprechend ausfüllen zu löulirn, und es ist ihr auch gelungen, eine größere Anzahl begabter und befähigter Männer aus den administrativen Zweigen der beiden Reichshälflen zu gewinnen, welche diesen Nachschub sicherstellen. Auf die gestell'en emzeluen Fragen übergehend, wendet sich der Minister zunächst auf die Frage inbetrefs der Steuern und der Eiuhrbungsart bei denselben. Im Feuilleton. R,^ Was die Liebe vermag. ' , N « gner , 7. '^ c"'"" H'^ 6^'l'n sein." sagte '° l'^l vorwurfsuollem Toue. ^Utl» will-« "'"c"' ^"l"ie. .Um meiner armen "Men muss »ch alles erdulden l Sie darf »ie ahnen, was ich leide, denn sie hat schwerer noch wie ich zu dulden." Wahrend der wenigen Augenblicke, die Clifford noch blieb, fprach er voll Rührung mit Valerie von ihrer Mutter, und als er sie dann verließ, gab er ihr von neuem die Versicherung, sie am Abend rechtzeitig vor dem Hause erwarten zu wollen. Die Stunde des Alleinseins benutzte Valerie dazu. um zum letztinmale die Gallerie zu besuchen und das Bild ihres Vaters zu betrachten. Am Nachmittag kam Sir Arthur, und nur mit äußerster Willenskraft vermochte sie es. ihm ihr Vorhaben zu verbergen. Aber beim Abschiede küsste sie ihn mit solcher Innigkeit, dass er noch lange daran denken musste, und erst zu spät ward ihm klar. dass es ein schmerzliches Lebewohl gewesen sei! Der Tag schlich für Valerie langsam dahin. Sie suchte Mr«. Dulton bei ihren häuslichen Veschäfti gungen auf und benutzte eine günstige Gelegenheit, derselben, ohne dass es weiter ausfiel, für die bisher erwies»ne Fürsorge ihren aufrichtigen Dank aul« zuspischen. Pünktlich traf sie dann mit dem Grafen St. Berry im Empfangszimmer zusammen und wurde von ihm zu T'sche geführt. Der Graf unterhielt sich sehr leb« haft mit ihr. und es war bereit« neun Uhr. als er seiue Mündel in da» Wohnzimmer geleitete. ..Es thut mir sehr leid, mein Kmd." sagte er, hier angelangt, «dass ich Sie abermals für den Abend allein lassen mnss. Ich werde von meinen Parteigenossen in der Sitzung erwartet. Werden S>e sich nlcht langweilen? Sle sollen nun bald leine einsamen Stunden mebr haben, denn ich werde bald eine Ge« sellschafterin für Sie finden." Er küsste sie zälllich und war freudig überrascht, als Valerie im Uebermaß chrer Gefühle ihre Arme um seinen Hals schlang und seine Küsse erwiderte. «Du liebst mich also doch, Valerie," rief n au<. «Du weißt nicht, wie wehe du mir gethan hast, als du vom Fmtgehen sprachst. Nun aber bin ich wieder beruhigt. Meine Valerie, die m,ch so warm llebt, wird mich gewiss nicht mehr verlassen!" Er umarmte sie nochmals mnig und sagte sodann: «Da ich dich heute nicht mehr sehen werde, so wünsche ich dir gute Nach», Valerie. Morgen führe ich dir eine Gesellschaftsdame zu." Valerie lauschte. b,s sich die Thür schloss, und begab sich dann schwermüthig aus ihr Zimmer. Ger« trude erwartete sie dort bereits und hüllte sie in einen Mantel ein; dann eilten Herrin und Dienerin vor« sichtig die große Treppe hiuunter und verließen unbemerkt das Haut, da der Portier nicht an seinem Plahe war. Und so schied Valerie aus dem hause chre« Großvaters, ohne dass der Graf von St. Verry ahnte, dass das Mädchen, welche« seine Enkelin war, hilflos m die Nacht hinauszog, einem ungewissen Schicksal entgegen. 87. ««pltel. Eine neue Zufluchtsstätte. 2in wehmüthiges Vesühl der Verlassenheit über- kamen Valerie und ihre Dienerin, als sich die Thür hinler »burn schloss m>d sie auf die Straße hmau». traten. Die Nacht wm dlmk.l, ein femer viegen nejeUe «30 wesentlichen werden in diesen Ländern die aus der türkischen Zeit eingeführten und üblich gewesenen Steuern eingehoben — mit Ausnahme der Militär» Ablösungssteuer, welche mit Hinblick auf ihre von der dortigen Bevölkerung immer hervorgehobene Gehässig« keit von Seite der kaiserlichen Regierung für das verflossene Jahr nicht eingehoben worden, und mit Aus» schluss der als besonders vexatorisch bezeichneten und nach lhrer flüheren Einhebungsmodalität auch wirklich als solche erkannten sogenannten Kleinviehsteuer, welche Steuer zwar im Principe nicht verwerfbar erscheint, da sie eigentlich nichts anderes, als die auch an anderen Orten übliche Weidesteuer ist, welche jedoch mit Hin» bllck auf die vorgewalteten Missbräuche einer Rege« lung unterzogen worden ist, um mit Schonung in der Sache vorgehen zu können. Es ist die Billigkeit der durchgeführten Regelung auch von der Bevölkerung anerkannt worden. Die übrigen Stenergattungen wur« den inbetreff des Principes der Steuerleistung im allgemeinen so belassen, wie sie waren, nur die Ein» hedullgstnodalltäten wurden der wesentlichsten Aende» rung umerzogen, um die berechtigten Klagen der Be» völkerung nach Möglichkeit abzustellen. Der Minister gibt hierauf eme ausführliche Schilderung dieser Aenderung»« und wiederholt dabei im wesentlichen, was er seinerzeit über diese Fragen in der ungarischen Delegation ausgeführt hat. Nachdem er sodann noch über dle Zölle und die Zolleinigung gesplvchen, fährt er fort: Hochwichtig erscheint in diesen Ländern noch das Forst» und Montan» wesen, und dürste dasselbe bereits für die nächste Zukunft für die Tntwicklung der Länder eine hohe Bedeutung gewinnen. Der Regierung waren für das Jahr 1879 oder eigentlich für die Hälfte dieses Jahres, während welcher eine geordnete Administration im Zuge ist, sehr viele hochwichtige Aufgaben gestellt, darunter die Vorsorge für die Unterbringung der da» selbst dislocierten Truppen, die Einführung einer geregelten Administration, die nöthigen Voreinleitnngen und Vorbereitungen für die Durchführung der Zolleinigung, und nebsldem hat sich die Regierung noch eine specielle Aufgabe gestellt, nämlich die möglichst sorgfältige Durchforschung des ganzen Landes in voll« wirtschaftlicher Beziehung. D»e Montan« und Forst« werte des Landes wurden durch aus den beiden Reichs-» Hälften requirierte hervorragende Experten nach allen Richtungen einer Durchforschung unterzog/n, und die Erhebungen haben bewiesen, dass Bosnien dem ent« spreche, was diesen Landein in Bezug auf Naturhilfs« quellen zugeschrieben wurde. Es hat sich bei dieser Gelegenheit ein großer Complex von schlagbaren Forsten und Waldungen ergeben, welcher größtentheils schon jcht als Staalseigenchum bezeichnet werden kann. Dle Ve> waltung derselben konnte natürlich für die nächste Zukunft nicht in Aussicht genommen werden, well es zu dieser Ausbeutung an den nöthigen ver« jiigbaren Mitteln fehlt. Fahlerz und Quecksilber wurde ii» ve,schiedcnen Gegenden des Landes constatiert, und die Salzqnellen von Dolnl'Tuzla lassen eine ausgiebige Auöbentung erwarten. Es ist hiedurch eine relative C'edllfähigkeit des Landes außer allem Zweifel gestellt. Für jetzt ist daher die Rnhe und der Schuh sammt' llcher B(völkeru»gikll,ssen, die Sicherung der Gleich belechligung und die Förderung des Fortschrittes noth-wendig, um für die Zukunft schon die möglichste Aus' nütznng der Hilfsquellen des Landes volzubereiten. Uebergehcnd auf die vom Delegierten Dr. Klaii berührte Agrarfrage erkennt der Minister die volle Nichtigkeit derselben, da es diejenige ist, welche d«e Bevölkerung am meisten bewegt, und bestätigt, dass die Regierung dieser Frage die größte Aufmerksamkeit zuwendet. Wenn er dieselbe als nicht eminent dring« lich bezeichnet hat. so ist dies mit Hinblick auf die vorher erörterte Abstellung aller Uebelstände in der Steuererhebung begründet, und ist hiedurch die Zeit ge« wannen, um diese tief eingreifende Frage reichlich zu prüfen, ein Bild des wirklichen Znslande« derselben zu gewinnen und daraus zu sicheren Schlüssen kommen zu können. Die Regierung ihrerseits muss wünsche», in dieser Frage möglichst bald zu einer gerechten und günstigen Lösung zu gelangen, nicht nur ans poll» tischen, fondern auch aus volkswirtschaftlichen Gründen. Aber eine Uebe, stürzung in dieser Frage wnrde der Minister für fehr gefährlich halten. Der Minister geht in eine ausführliche Darlegung der politischen und nationalökonomischen Gründe ein, welche für eine möglichst sorgfältige Vo>Prüfung und schließliche Lösung dieser Frage sprechen, und der Schwieriglei! en, welche in den unbestimmlen und vollkommen verwor« renen Rechts» und Besihverhältnissen in diesen Ländern derselben entgegenstehen; es müssen daher, bevor die Regierung principielle Beschlüsse in dieser Beziehung fassen kann, vor allem die Eigenthumsverhältmsse sichergestellt werden, was annäherungsweise nur du,ch die Einführung einer Art Eataster erfolgen könne, für dessen Vorbereitung auch bereits im nächsten Lande«, budget die Mittel eingestellt sind. Nebstoem musste aber auch für die Sicherslellung von finanziellen Mit» teln vorgesorgt werden, ohne welche eine enogiltige und befriedigende Lösung der Agraroerhältnisse dort kaum denkbar ist. Del. Graf Hohenwart. Der Neichs.Finanz« minister habe bemerkt, dass die dortigen Länder der Colonisation sthr bedürftig seien. Nun habe er aus den Zeitungsnachrichten entnommen, dass bereits P>o-jecte von ausländischen Unternehmern zur Colonisation des Landes bei dem gemeinsamen Ministerium ein. gelaufen seien. Er frage, ob dies auf Nichtigkeit beruhe und wie sich die Regierung zu diesen Projecten stelle. Reichs-Finanzminister Freiherr v. Hofmann bemerkt, dass der Regierung wiederholt Colonisations-projecte für die beiden Provinzen sowohl vom Aus« lande als Inlande zugekommen sind. lehtere speciell aus Böhmen und Tirol. Es isl selbstverständlich, dass der Regierung die letzteren die erwünschteren wären. Was die auswärtigen Anbote anbelangt, muss» ten dieselben mit Hinblick auf die unfertigen Verhält» nisse im Lande vertagend beschieden werden. Del. Dr. Sturm. Die Schilderungen, welche uns der Reichs-Finanzminister gegeben, haben wohl nur mehr die Natur von Zukunftsbildern. Er erkenne an, das« die Forderung der Regierung bei dem außerordentlichen Credite eine maßvolle sei. Es befinden sich unter den in Bosnien und der Herze» gowina stehenden Truppen noch 8800 Reservisten. Er frage deshalb die Regierung, ob sie diesen Zu» stand noch weiterhin aufrecht zu erhalten gedenke. Die Truppen, welche wir in den occupierten Ländern erhalten müssen, entgehen uns in unseren Landern und tosten uns nicht bloß die 8 Millionen Gnlden, welche jetzt nachträglich gefordert werden, sondern überdies 12 Millionen, weil wir sie ja sonst nicht bauchen würden. Kann nun die Regierung in Aus« sicht stellen, den Mehraufwand in der Fulqe zu ver» mindern? Wir müssen eigentlich nicht bloß die Kosten tragen, sondern auch die Leute stellen, wenn die dortige Bevölkerung nach wie vor frei bleibt. Einen solchen Mehraufwand können wir für die Dauer nicht ertragen. hernieder und das flackernde Gaslicht vermochte den dichten Nebel kaum zu durchdringen. Noch einmal sahen die Flüchtlinge zurück nach den erleuchteten Fen« stern. Hinter diesen Spiegelscheiben und den kostbaren Seiden« und Sp tzenuorhängen wohnien Behaglichkeit und Reichthum, und diesem allem musste Valerie ent-sagen, we>l ihr ein rauher, sonnenloser Weg bestimmt worden war. Mit einem Seufzer nahm Valerie den Arm der treuen Dienerin und schritt an ihrer Seite dahin, als plötzlich aus dem Dunkel einer Vorhalle ein Mann auf sie zutrat, den Gertrude mit einem freudigen Aus' ruf als Martin Clifford erkannte. Wie mit der Berechtigung eines älteren Bruders nahm er Valeriens Hand, legte sie auf seinen Arm und sagte: „Der Wagen wartet ganz in der Nähe. Ich habe alle Vorsicht gebraucht, um den Grafen St. VStr«t, es Erachtrns — und ^ praltlschen Politiker werden dem beipflichten — lst s liess, r, etwas zu erlangen, als gar nichts. Es wäre' der That unentschuldbar gewesen, wenn der Hande^ minister die sich bietende Gelegenheit, von Ung^ gewisse Zusagen zu bekommen, unbenutzt hätte vo'ilotl «ehen lassen. Insbesondere darf es als ein glänzend^ ja geradezu unerwarteter Erfolg bezeichnet werd^ dass man die ungarische Regierung zu einer besti^ ten, geradezu unzweideutigen Verpflichtung bezilg'^ Sissek'Novi bewogen hat. Wir nehmen K«^ Anstand, diesen Punkt als den wichtigsten unter ^ zu bezeichnen. Es war am unwahrscheinlichsten, "!^ Bahn zu erwirken, und doch ist es gelungen, cin ^? genug zu würdigendes Verdienst des HandclsinilO^ Fast drollig klingt die Kritik, durch welche man ^ gegnerischen Lager aus die Bedeutsamkeit dieses ^ fvlges zu schmälern sucht. Man könne doch nicht wE — meint der gelehrte Thebaner, — ob die Arlbel» Vorlage nicht im Rcichsrathe verworfen werde; t>aN >ei a'nch Ungarn der Verpflichtung. Sissek'Novl i concessionieren. ledig. Das ist wabr. Allein die Nrlbel» vollage wird nicht fallen. Auf derselben Seite Y". man die Zusage Ungarns bezüglich des Eisernen Th^e für „nebnlos". Nun ist das Gegentheil wahrl b>^ war die Verpflichtung, insoferne sie aus dem OerM Ve« trage entsprang, nebulos; präcis ist sie "st °" durch geworden, dass Ungarn der Einsehung ew gemeinsamen Commission zur Prüfung der Gorp'^ und zur administrativen und technischen Controle i stimmte. Auch das ist ein wichtiger Erfolg, weil n" nunmehr die Sicherheit hat. dass das Project «,""'1 concipiert und durchgeführt werde, nicht aber bloß " ' dem Papiere bleibe. Dass Ungarn bezüglich der DolA regulierung von Göüyö aufwärt« nur principielle " klärungen abgab und sich znr F'xiernng eines H"^«, lungsterminks nicht herbeilassen wollte, ist allerdH wenig erfreulich. Dasselbe wird durch das Versus' fleißig zu baggern, nur in geringem Grade gklN""^ Desgleichen lann die Nichtacc.plierung unseres SlH plmltes in Angelegenheit der serbischen VahnansH! '^ ungarisch»rseits nur bedauert werden. Dies sch"M aber nicht den allgemeinen und bedeutsamen "" » in obigen Punkten und verringert nicht das Verd'c des Ha«del2ministers. der eine Reihe von b>s^ streitigen, für uns höchst wichtigen Fragen 5" friediaenden Austragung gebracht hat." ^ Ueber die „Regulierung des Eifers ThoreS" schreibt dasselbe Blatt: „Die österre'chH. uild die ungarische Negierung sind, wie aus deM ^ tiuenbericht zur Arlliergbahnvorlage bekannt ist. d"^ nbereiilqrlommen, dass alle auf die Beseitigung ^ Schiffahrtihindernisse des Eisernen Thores u"d ^.< Donaukatarakte bei Orsooa sich beziehenden s^g" ch rungs» und Schiffahrlsfragen der Behandlnna ""^ eine im gemeinsamen Ministerium des NeußelNHc sammentretende qcmcinschaflliche Conferenz techt"'^, und administrativer Organe beider Reichshälfte" « gesührt werden follen. Wie wir hören, hat d'« «" „ rische Regierung die Mittheilung hieher ael<"^ lassen, dass die von ungarischer Seite zu dieses ^ ferenz abzuordnenden Vertreter, sobald die ^U," Nonen ihre Arbeiten beendigt haben, sich '"" Ali verfügen werden. Der Zusammentritt der ""'^lBl wird daher binnen kurzem, längsten« aber bi« Ib. ^ l erfolgen." «3! Dagesneuigkeiten. -(Gefälschte 1864er Lose.) Ein« Fäl« Mng höchst seltener Art gelangte vor einigen Tagen zur Kenntnis der Wiener Polizeibehörde. Es handelt M um die Erzeugung falscher Pramicn.Staatslose vom A« l«64 mittelst Presse. Die Falsisicate sind ziem. u«Y gelungen und nach dem ersten Ueberblicke nur an °en etwas verschwommenen Unterschriften kenntlich. Bei Mauerer Besichtigung lässt sich freilich d,e Unechtheit !0sort nachweisen. Pie erwähnten Staatslose, welche "ctavgrühe haben, tragen auf der Vorderseite den wichen Text und auf der Rückseite den Spielplan. In ^n einzelnen Posten der Berechnung der Gewinste der lallchell Lose. die durchgehends halbe im Nominalwerte A. oll si. sind. kommen mehrfahe Unrichtigkeiten vor. A" Falsisicate. welche mittelst Typensntzes auf einer ll-tl)ograph,schen Presse hergestellt wurden sind. haben voll» "'«men die Form und Gestalt der echten. Der Wasser« "uck ist imitiert, und zwar mittelst einer Hochdruckp» esse "zeugt worden, so dass man denselben durch die Ge-Ulhruüg mit den Fingern genau fühlen lann. In den Atiehr wurden die falschen Staatslose in den erster. ^°>mertagen dieses Jahres von einem Individuum ge« "acht. welches die Off'ciersuniform des Infanterie' "giments Erzherzog Ernst Nr. 48 trug. sich Paul von ^leuhaft nannte und in Grohlanischa in Garnison zu !'egen vorgab. Dass alle diese Angaben fingiert sind. '''erklärlich. Man constatierte, dass ein Offlcier Paul ' Ehrenhaft im Negimente Erzherzog Ernst, wie über» ^"pt in der l. l. Armee, nicht existiere. Um leichteres Spiel «" haben, hat der Neriirecher die Uniform eine» Offieiers «^t!tgt und sich einen adeligen Namen beigelegt. Aller ^rsch^,ilichlcit nach hat der Fälscher Mitschuldige. ^ Recherchen werden eifrig fortgesetzt. N."" (Vergiftung durch Arsenik.) Vorige °Ht ereignete sich in „Seeburg", einer nahe be« Vrixen °'^Nsn Blsiynng des Herrn Strasser a>ls Innebruck. ^ llrässllches Unglück — eine Arsenituergistnna.. P,e ^°" Strasse war mittags mit Bereitung des Mittags-i^!s beschäftigt und nahm aus den im Kochen begrif-^'t» Glieelüödelchen ein klein wenig von diesen zum ."steli. Gleich darauf verspürte sie Unwohlsein, das sich «. sttigelte. dass Herr Strasser in die Stadt zum h °^r srnden lieh. Den, da bas Mittagscssen bereitet war. zu Tische. «°i>» auch zwri Zimmermaler ans Innsbruck, welche ^ Strusscr zum Ausmalen hieherloinmen ließ, sich fluten. Kaum begann man zu speisen, al» sich Ueblig-." bei sämmtliche» Liscbgenossen einstellte, die. al« der ^ 3lau herbeigerufene Arzt Dr. Liebl ankam, so über« ' ^ genommen, dass er vollauf mit den Lischgenossen ^ Hun hatte. In kurzer Ieit lagen sechs Personen anf ^ ästigste erkrankt darnieder. Gegen Abend kam schon ^ ^lllllerkunde. dass Herr Strasser und einer der bei» l ^ 9'mmermaler verschieden seien, zwei andere Personen l^ lchwer darniederlägen und zwei nicht gerade in ge-^^'chstem Instande sich befänden, darunter die Frau h ^ier. welche, wie bereits erwähnt, nur ein wenig! ^ be«, ttno^elchen gekostet hatte. Wie dieses Unglück ^ trgab. weiß man l>och n'cht bestimmt; wahrscheinlich ^^ ^"^ llilverzclhlichem Versehe» Arsenik mit Salz tz» ^"^liehälter ln der Küche in Verniengnng gebracht, hd^kl. ehemaliger Besitzer des Oasthofe» ^zur Töle» ^ ^ ln Isnbach. ist erst im letzten Sommer von Inns-^^ "ach Vr'xen übersiedelt, wo er das Anwesen «die li^urg" laufte. Der Iimmermaler Fritz hinterlässt h, .^>twe mit sieben Kindern, von welchen drei bereits h,^latet und die anderen vier auch schon theils er- lül),g. »Heils der Schule entwachsen sind. lj. "" (Die literarische G esam mtp roduc- w" Teutschlands) stellte sich im Jahre 1879 h^4.l?9 N^le lgegen 13.912 des Vorjahres), Die ^,, ölfscr» haben folgende Zweige auszuweisen : !^° 2'e (l^!04), Jurisprudenz (einschließlich der politi. ly/ slatistische» Literatur u. s. w. 1683). Pädagogik I^)> schöne Literatur (Nomane, Gedichte, Theatrr ^' Naturwisscnschaft. Heilwissenschaft u. f. w. (1573 H. Locales. ^ntsumpfung des Laibacher Moorgrundes. Vom Civilingenieur Josef «terny. » ll. ^>»s ^l wir nun daran gehen, diesen Gegenstand ^ ^^ entwickeln, wird es gut sein. den Wert der ^ Svenen älteren Pläne zu beurtheilen, was l»i>^ .kill Anspiel geschehen kann. Gestht, ein Fremder ^ein^ ^"k unb» kannte Gegend verseht, von welcher M ^ yknaue Land' und Gebirgbtarle in der Hand Asse ^ in dieser Karte die Ortschaften. Verge. !?lttt''^w "'Hl beschrieben; er wird sich nach ^ n ^^ "'^ orientieren und nie nach derselben den ^ d^ seinem Bestimmungsorte allein finden, denn ^tc ^ b»e Vergleichung des Namens auf feiner '" »d^'t dem Namen der Dorfiafel lann er wissen. , H<»NK ^^end er sich befindet. Sind nun die etwa ^ m^" °lten Aussührungspläne noch so gut, ""! dem Moorgruude nicht verlässllche, in den Plänen eingetragenen Zeichen vorhanden, welche eine! Orientierung ermöglichen, so lässt sich die Ausführung > der Albeit nach solchen Plänen ohne ein? Control» Vermessung ohnehin nicht beginnen. Sind aber etwa möglicherweise in diesen Plänen auck noch. sei es in horizontaler oder m verticaler Richtung, Fehler ent» halten, so wird jeder Arbeitsleiter auch noch etwa die eigenen Fehler dazu häufen und die Verantwortung für das Ganze ablehnen. Man fertige demnach vorerst einen neuen Plan, die sogenannte Localaufnahme, des ganzen Moorgrundes correct und genau auf folgende Att an: Aus den zu erwerbenden CMstral'Mappenabdrücken wird ein Situationiplan hinrnchend genau covert werden können; es ist dabei gleichgiltig. ob die Arbeit nach den alten Maßen, Klaftern und Jochen, oder nach den neuen Maßen, Metern und Hek'aren, geliefert wird. Dem Landwirte mögen die alten Maße gelän« figer sein und hier demnach angewendet werden. Was den Maßstab anbelangt, muss derselbe so gewählt werden, dass eineSlb/lls jede Niveaukette auf demselben deutlich gefchrieben werden kann. ande»nlheils die zur Verfügung stehenden Papierbl>gen ausreichen. I>, letztere« Beziehung lassen sich drei srll'ständige und dennoch zusammenhängende Theile dadurch ausarbeiten, dass die Flüsse Llnbach und I.sca die Theile trennen, der Fluss selbst aber mit seinen Zeichen stets in beiden Mappsn vDlkommt; aus diesen Detailplänen kann ein Uebklsichlsvlan im kleineren Maßstabe bloß auf einem Älatte angrfertigt werden. Jeder B.si^r eines Morastantheil« kennt gewiss die schöllen Stcmbriiche in Poopeisch am Rande des Moorgrundes. unlueit des Äruck^N'Lallduin^plahcs des Laibachflusses. In diesen Stclllbnichcn mit ihrer Flöh» sormatloil werden so leicht oft schon aus dcil Abjällen bei den Quaderlirfelungen Slcinstücke grwonneu, wllche bei unserem Vorhaben gut veiwerlet werden können. Die glatten Sliten der Steine kommen schon aus dem Nruche heran«, und es handslt sich nur darum, dem Sieine eine Nummer einzumeißllll. Es ist anhast leicht und billig, sich ein bis zwei tausend S'ück solcher Slline zu verschaffen. Nun versche man am Papier d D'lrchschnlttspllillte'auf düm Moraste mit einem Theodoliten oder sonstigen genauen Hm,-zol,talllels'I,'strllmente ab, grabe lu jedem Duich» schnittspünlte einen solchen numerierten Stein auf dem Moorgrunde rbcn mit dem Boden ein, schreibe genau die gleiche Nnmm-r am correspotidiereilden Durch» schnitt^puülle in die Mapps. nehme die Nioeaulelte jedcs Steines ab und seht- sie dem Plane bei. so er» hält man eine Karte, in welcher nach einer nur ge« ringen Ergänzung die horizomalcn und vnticalen Bodenverhältnisse des Moorgnmdls dargestellt sein werden. N'ld nun der Besitz jedr« Thrllhabels aus den Mappcnaborückl'N und ParclUeiiplolotollen unter Revision eines Vertrauensmannes nur seinem Um» fange nach, also ohne Parcellrnuntertheilung. allenfalls ilnlcr Säieidung der Lullurgatluny, in d>e so ent> st^ndene Karte eitlgrtragel» und der Deutlichkeit wege» allenfalls bloß colonert, so wird dnrch einen solchr" Localcrhcbungsplan eine erste Gruildlage geschaffen, ohne deren Vorhandenfein jede Arbeit auf dem Mo< raste systemlos genannt werden muss. Nach diesem im Vortrage nölhigen Vorsprnng kehren wie zu unserem Maßstab wieder zurilck. Der« selbe «st so zu wählen, dass die obige Entfernung von einem Steine zum andern mind,strns einen halben, besser einen ganzen oder mehr Zoll beträgt; das wäie also eil« Maßstab vom fünften bis z,hnlen Theil der llatastralmappe, und dürfte der gan,;e Moorgrund m diesem Maßstabe auf drei große Zeichnungsblätter gebracht werden können; im Noihsalle lst eine vierte Unterablheillll'g anzuo,dnen. Ts versteht sich von selbst, dass in diesen Situations« und NiveaU'Hauplplan nebst den Culllligrundstücken alle Wässer, Hräben, Wege. Häuser, überhaupt alles einzullagen ist, was zur Vl'Usläüdigleit der Sache gLl'calauKschüsse ver-theilt, welche ein begründeles Recht h^,ben. ihre Ideen »ll vertreten und an diesem Lucal.Erhibunatpla» zu studieren und zu e> läutern. Erst von diesem Zeüpunkle angeflNigen, nachdem so zu sagen der Hausvater den Zustand seiner Wirtschaft genau kennt, läjst sich daran denken, ernstlich Melioral>on«'Detailpläne zu verachen uud dieselben mit Eisolg dem System einzufügen. (Kchluss solgt.) — (Kinderspital.) Die im hiesigen Elisabeth. Kinberspitale alljährlich übliche, diesmal jedoch durch die schwebenden Uebergabsverhandlungen verzögerte Christ» bescherung der kleinen Patienten findet nachträglich nm nächsten Sonntag, den 8. d. M, um 5 Uhr nachmittags statt, und werden allsüllige freundliche Spenden zu diesem Vehufe von den beiden Äusschussdamen Frau Wilhclmine Christ und Frau Magdalena Günzler sowie im Spitals« gebäude selbst mit Dank entgegengenommen i — (Verschwunden.) Eme Frauensperson Na. men» Katharina W, welch, kürzlich um halb lO Uhr vormittags in der Vaibacher Domsirche ihre Nndacht verrichtete, vergaß beim Verlassen der Kirche auf dem Platze, an dem sie gesessen hatte, eine hölzerne Schachtel, in der sich eine aul größeren und kleineren Gliedern zusammengesetzte, auf bO st. bewerti-te goldene Männer» Uhrlette befand. Als sie den Verlust bemerkte und in die Kirche zurückeilte, war die Schachtel sammt der goldenen Kette bereits verschwunden und wurde auch bisher noch nicht zustande gebracht. — (Desertiert) Der 22jährige Infanterist Josef Luden des 17. Neservecommandos ist am 24ften 0. Vl. aus der Station Vaibach entwichen. Der Deserteur ist aus Dragomer im Lailacher Vezirle gebürtig und hat außer seiner vollen Vlootur auch sein Seitengewehr mitgenommen. Man vermuthet, dass er sich im heimatlichen Vezirke herumtreiben dürfte — (Verhüteter Unglücksfall.) Man schreibt uns aus Mottling. 2 d M.: „Ob Mangels an Holz wollte eine hiesige Familie ihre Stube, worin sich sechs Personen, unter diesen ein daselbst einquartierter Soldat, befanden, dadurch erwärmen, dass man um 9 Uhr vormittags in einem Geschirre glühende Kohlen in die Stube brachte; und als die Glut zu erlöschen begann, nach 10 Uhr dies wiederholte. Plötzlich fielen sämmtliche Personen nacheinander betäubt zu Boden, nur der Hausherr behielt noch so viel Besinnung, dass er Thür und Fenster ansriss. Hierauf kamen zwar alle wieder zum Vewusstiein, litten aber sehr heftig an dumpfem Kopfschmerz. Schwindel, Brechreiz und wirklichem Erbrechen lc. Di-je Folgen waren allerdings durch homiwpathisch bereitetes und eingegebenes Opium bald behoben; doch wären, falls diese Unvorsichtigkeit nicht beim Tage, soüdern abends vor dem Schlafengehen geschehen wäre, sicher alle sechs Personen ein. Opfer de» Kohlendunstes geworden." — (Unbestellbare Vriefpostsenbungen.) Seit 10. Jänner l. I, erliegen beim Laibacher Stadt» postamle nachstlheude unbestellbare Vriefvostjendungen: 1. Vl ec om ma n vierte Bliese an: Perlonig Josef in Klagenfnrt. 3l äetaril Josef in Steaertzbach, Hlerjanc Jakob in Türlisch «Vrod. Erzherzog Albrecht i» Wien und Sidoli Theodor in Virenzc,, — II Torrespon» drnz karten an: 3 Stück ohne Adresse. Irsl'nlo Magdalene in Wien, ttodrisch Therese in N,^ram. Ol»er-muller Remigin» in Oinunven, Märn Voton in Ne»»' degg. Stopca Umalia in Triest. Kieler Carl in F'ume und Wotlaiek Leopold m St. Veit; — III. gewöhnliche Vrieje an: Ierina Andreas in Graz, Köhler I. iil Graz. Suddnhnges^llichast m Wien. Zupan Josef i« Sralule. IeiodKll Franz in Graz. Kauz Ferdinand in Flilsch. PoMjchnig U in Tarvis. Verloncelj Ursula i« Pool>l,ca i^?). O^beiiick Maria in Triest. Lipeoniczky Vlspasia in Vudupest. Petrii Therese in Aoelsberg. Schütz Eomund in Venedig, Vabnil Helene in Wien. Herzman» Carl in Wie». Ior's Ernst m Mezzolonibarbo, »o^mai Lorrnz in Trieft. Nähmaschinen-Niederlage in Wien. Paulln Therese in Klem« ^2 Stück). Smole Franz ln Halovica. Karun ?lnlon ,n Franz, Slumavc Johann >u Uutergvljach Tralar Peter >n Nusjenfuh. Glanin'l Maria ln Tirol, Mencin M>tthäl»s in Vmtsberg. M^roilt Andreas in Pola (4 Slück). lliosetii Juan in Corinons. Ntler Maria in Graz. Eizherzog Sigmund «n Wien, Al.cnl Agnes in St. Georgen a. S,, llermel Peter »n Triest. v Pogam Gustau in Neuleagenbach. Ferlan Johann >n Wien. Geiger Franz in Görz. H^njchel N in Trisst. Ojslsliel Ursula m Vlömerbad, Pauli,, Thereftne in Wien, Ripla Adolf ,n Laibach, Gruber lläcilia in Nann. Pellenl Kaspar in Altgrabisla. Vlumenstrauh Frisda M, Z. in Lci>t>ach. Gatsch Johann m Landstlah. M>i Gerlrude in Laibach. Dolenz Franz ,n Marburg. Demiar Josef in Vlschoslack. Fischer Stefan in Hochsletten. Mallwerh Lorenz >n Vraz, Porret Aorle in Tl,rois, Waldburger Julius in Dresden l2 Stück). Gasse ll H. >» Philadelphia. Mari Anna m Salloch. Moüeli Do-menico «n Vordernderg. Engler Georg in Prüwali, G'ae.iz Anton in Porlole. Krainer Io«n in Ü'p^> M,lj Ioylinn in Vlud. Suhadolnil Helene in Franz» dlirf. Smule Franz in ,lov>ca. M.»i i Markus »n Mültling. Sachse C. A. in Wien. W^et in Agram. Nemanit Georg »n Mottling ^n Karlstadt. Tnrl Anna in Fiume. Weber Franz in Göttemh. sieic Francisca in Idria. Arootte Maiie in Trieft. Edelsbrunner Andreas in Windisch'Hortmanns-dolf, Haidillger Anna ,n Klagenfurt. Hieng Ernst in Trieft. Kober Max in Görz. Nachtigall Marianna in Trieft. Stopca Umalia in Trieft, Schaffer M^gvalene in Hacking. Schmilt Anna in Trieft. Schwegerle Theresia in Tl'lst. Vevc Nollja in Laitmch. Armarora Engelbert in Idr«,. Klaxiar Johann ,n Nlllel, Kollmann Joses ,n N,en. lterin Maria in Idria. Gussellwuer Marie in Ste.n. Kolii Milu in Nilinit. Legat Agnes in Ll>,bach. Maraiii Andreas in Pula (^ Stück). Mesojednil Johann ,n N^ssensuh. Sterle Maria in N,b„o. Pars F'delm» in Wien, Strulelz I„hann ,n Graz. Hasnar Johann >n Laibach, Fried Heinrilb in ssrieduu. Gemeindeamt in Drachenburg. Wontar Fanny m Budnpesl. Golomann r,ch in U^gowitz. llcimberaer Eitu« in Trlfllil. Splii,,, ^r^nz in ttrainl'lllg. Slodil Anna in Leoben. Wontll F^nliy in Vudapest. Horvatil Mar,ci in Stegersbach. Kög»r Marie >n Graz (^ Slück), Mariniel «ndrea, ,« Sl V,«,. Vlajd'i Kranz m Ia»ta. »32 Schar Simon in StegerSbach. E. T. Nr. 100 in Laibach. Kunstel Michael in Oberlaibach. Pirz Marie in Ru« dolfKwett. Posch Marie in Fürstenfeld. Schmidl Theresia in Olsnih und Stibitz Anton in Trieft. — Die Auf« geber wollen über diese Sendungen verfügen. Original«Correspondeuz. ? Kraiuburg, 2. Februar. Mit besonderem Vergnügen verzeichnen wir den vom hiesige» Gemeinderathe gtfassten Veschluss, dass die städtische, auf dem Vieh» marltplahe stehende Schlachtbank schon mit Veginn des heurigen Frühjahres an den Saveflusz verlegt werden soll. Durch die Beseitigung dieser Holzbaracke, welche von der Bahn» und Straßenseite einen sehr ungefälligen Anblick gewährt, wird einestheils der erwähnte Marktplatz beträchtlich erweitert, was im Interesse des regen und immer mehr zunehmenden Viehhandels an den Jahr« und Wochenmällten sehr erwünscht ist. andererseits aber wird durch die Abtragung der Schlachtbank zur Stadt« Verschönerung wesentlich beigetragen. Letzteres wäre frei» lich nur dann vom durchgreifenden Erfolge, wenn zur gründlichen Regulierung der ganzen städtischen Parcelle die Stadlvcrtretung mit dem Verschöncrungsocreine Hand in Hand gieugc. weil dieses ausgedehnte, zwischen den Häusern der Saucvorstadt liegende Terrain, in dessen unmittelbarer Nähe sich das Kalt« und Warmbad befindet, vermvge seiner günstigen Lage zur praktischen Geltung gebracht zu werden verdient. Dass es der Stadt Krail.burg an schattigen Plätzen mangelt, haben wir bereits letzthin hervorgehoben und müssen heute wiederholt betonen, dass unsere Stadt von Fremden z»m großen Theile aus diesem Grunde gemieden wird. Wir sind daher der Ansicht, dass der abschüssige, unter der Schlachtbank liegende und gegenwärtig um ein Ba-gatell verpachtete Theil in einen Park umzugestalten WÜre, was zweifellos von jedermann mit Freude be» grüßt werden und den Stadtbewohnern zum großen Vortheile gereichen würde Neueste Post. Origin al»Telegramme der „Laib. Zeitung." Wien, 3. Februar. Das Abgeordnetenhaus nahm das bosnliche V^wallllngsgrsrh unveiäudert an. Der Minister des Innern legte einen Ges^htütwlnf vor wegtll Trlhellung eines Vorschusses von 500,000 fl. an Halizien. Der Budaetausschuss der Neickisrathsdelegation erledigte das außerorde»lliche Heeveserfurdevnis für die Dccupatioustruppen und tne Vorlage betreffs der bosnischen Flüchtlinge und nahm bei Verathuna. der Zoll« gefalle dcn von Winterstein beantragten Abstrich von 9v0.(Xi0 si. an. Usm, 3. Februar. Der Kriegsminister Bonelli demissionierte infolge der Haltung der Generale an« läjsllch der Mahlsteuerdtbalte im Senale. Wien. 2. Februar. (Gr. Tqpst.) Nach der »Pressc" wurde der Orazer Uliwelsilälsprofsssur Adam Wolf als Director des Theresianums nach Wien be« rufen. Wien, L.Februar. (Gr. Tqpst.) Die Conferenz der deutsch - böhmischen Abgeordneten beschloss dic Ueberqabe eines Gegenmemorai'dums an den Kaiser. Ein Elimile wird die nothiqe» Schritte zur Erwirkung einer Audienz einleiten. Das Memorandum wendet sich gegen den Föderalismus, gegen die czechische Sprache im internen Alnisuerkehre, sowie gegen die Zwelcheilung der Universität und spricht die Zulässig« lclt emer besonderen czechischen Universität m Prag aus. Fürst Schönburg und Graf Mansfeld wohnten der Collferenz an. Prag, 3. Fcbruar. Kronprinz Erzherzog Rudolf reist e»st morgen früh mittelst Hof.Separatzuges der Turnauer Bahn nach Dresden ab. Berlin, 2. Februar. Die Kaiserin von Russland traf heute abends kurz nach 8 Uhr auf dem Ostbahlihofe mit der Herzogin v. Edinburgh und dem Großfürsten Sergei ein. Auf dem Bahnhofe befanden sich Fürst Dolgoruki, Staatsrath Arapoff, der Stadtkommandant und der Polizeipräsident. Der Kaiser hat den Flügel'Adjutanten Lindequist entsendet. Kai» serin Augusta traf bald nach Ankunft des Zuges auf dem Bahnhöfe ein und empfieug die Herzogin von Edinburgh sowie den Großfürsten Sergei im Em» pfangisalon. Um 9 Uhr erfolgte die Wellerreise nach Petersburg. Paris, 2. Februar. Dem „Temps" zufolge ist Ministerpräsident Freycinet an einer heftigen Leberkolik erkrankt. — Der Senat hat in erster Lesung den Entwurf betreffs des obersten UnterrichtSrathes angenom» men. — In der Kammer sprach Gambetta sein Be« dauern über das Ableben Cassagnacs (Vater) aus, den er als hervorragenden Polemiker und Schriftsteller bezeichnete. London, 3. Februar. Die Kaiserin von Oester« reich ist um 9'^ Uhr hier eingetrossm. Dichter Nebel hatte die Ankunft verzögert. Dieselbe reiit mittags nach Holyhead weiter. Newyork. 2. Februar. Lcsseps rüstet acht verschiedene Expeditionen behufs Aufnahme der Pläne und Skizzen des Panamakanals aus. — Die am Sonntage in den katholischen Kirchen vorgenommenen Sammlungen zu Gunsten der nothleidendrn Irländer ergaben 25,000 Dollars. Washington, 2. Februar. Der Kammer gieng ein Antrag zu, worin Präsident Hayes aufgefordert wird. den im Kriege befilidlicheu südamerikanischen Staaten seine guten Dienste znr Hei strung des Friedens anzubieten, ferner ein Antrag, einen Credit von ^ 100.000 Dollars zur Unterstützung der nothleidenden Irländer zu bewilligen. Rio de Janeiro, 31. Jänner. In Brasilien ist das gelbe Fieber ausqebrochen; es sind zwar noch nicht viele Ertrantuilgsfäll? vorgekommen, man befürchtet jedoch, dass sich die Krankheit ausbreiten werde. Telegraphischer WechselcurS vom 3. Icbiuar. Papier» 3tente 71.85. — Silber. Rente 7,! 10. - Gold. Rente 86 lO. - 1860er Elallts.Alllchen 1^—. - Vcmlacticn 849 — Creditacticn 3,5.»). österreichische Nent« in Papier ?l 90, Stliatsbat,,! 278 2l>, Nordbalm ?34—. 20.5rar,fenstiicfe «35 türsiscve Lose 18—, ungarische llr,<»Mttien 27? 75, Lloudactien 653-. 5s«erre. Unionbans 124'-. llom« m>,nalll!ll-bei! 12175 Eniwtische —, Voldrente 86 30. ungarische <^oldrente 102 70 Gedrückt. Kandel und Volkswirtschaftliches. Verlosung. 1860er Ttaatslsse. Vei der heute vorgenommenen Ver- ! losung der Serien der Slaatsschulduelschreibun^cn des l, l. , österreichischen fünsproccntigcil Etlllllsloltcrie-.'lttlrhstts wuroen die nachstellenden Seriei, gezogen, und zwar: Nr, 29 A25 10 !5 1062 11M 1A05 1439 15«? 18W 1^29 2l^0 ^l3» 2940 3226 3534 X638 379« 3982 4473 45^4 4582 4935 5110 5lü8 5217 554S 5629 575.8 5779 6274 6708 6780 «856 7172 75 l 5 7560 7565 7722 7760 7903 7991 8349 85«6 9279 9393 9631 9984 > 10221 10255 102!»4 10570 10574 10646 1064? IW9 ' 11114 >11162 11235 11289 N292 11528 11565 11567 11931 I t94? 12084 12179 12244 12316 12460 12881 12924 13108 13754 13895 1426? 144-!5 14573 14663 15079 15783 16103 16149 16414 16688 16706 16W9 17029 17122 17871 17921 17946 18083 18109 18231 18255 18261 18954 19019 Ulld 19738. Augekommene Fremde. Am 3. Februar. Hotel Stadt Wien. Danner, Kfm., Linz. — Lugher, Inge» nieur, Dalmazien. — Elstern. Kfm.; Acnvenisti. Reis., und Pelters. Wien. — Ihne. Vergdircclor, Hrastnig. — Gäß, Nürnberg — Smola. Cilli, - Dr. ttaviii, l. l. Gerichts« adjunct, Illnr.-Fcistriz. Hotel Elephant. Kühn. VetriebsdirectorderMudolfbahn, Stey« — Held. Buchhalter der Nudolfbc»hn. Wien. — Dr. Tavitt, Concipient, und Majdit. Krainburg. Potrz Neichcnbttg- — bumer s. Tochter, (lilli. »«ierischer Hof. Oberwalder. St. Polten, - Miron. Udlne. Verstorbene. Den 2. Februar. Johann Erzar, gwängltng, 21 3, Polanadamm Nr. 50, Lungentuberculosc. Den 3. Februar. Antonia Ialolin. Tischlergeselle«»' tuchter. 5 I. Tricsterstratze Nr. 27. Lungenlähmung. Theater. heute (ungerader Taa) bei aufgehobenem Abonnement zN» Vortheile des Gesanaslomitcrs Herrn A. Mondheim: Orpheus in der Unterwelt. Operette in 4 Abtheilungen ______ von Offenbach, Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ff 3LZ" « , ?I Ä H "s ^ Z: « 3« ^z 7UMg. 748 91 -150>N schwach Nebel 3. 2 ^ N. 748 72 — 8 0 SV. schwach heiter 0 0s 9 „ Ab. 7<9 16 —13 2, O. schwach > heiter ! Morgen« Nebel, tagsüber heiter, sternenhelle Nacht. D»» Tagesmittel der Temperatur — !2 1°, um 111' unter dei« Normale, Verantwortlichsr Redacteur: Ottomar Vambera, W Schmerzerfüllt geben die Gefertigten Nachricht > M von dem hinscheiden ihres unvergcsslichen Gatten, W « beziehungsweise Ontels, des Herrn > W l. k. Gymnasialprofessors im Ruhestände. W welcher am 27. Jänner 1880. nacht« 11'/. Uhr. ver« M sehen mit den heil. Stcrbesacramenten, im 83. Lebens- ^ jähr« selig im Herrn entschlafen ist. ^ Das Leichenliessänsiüis zum Friedhofe in St. ^ Marein bei St, Barthelmä wird am 30 Jänner M 1880 um 9 Uhr früh stattfinden, M Die heil Seelenmessen werden in mehreren ^ Kirchen gelesen werden. ^ Der theuere Verstorbene wird dem frommen Andcntcn empfohlen. M Blcsowiz bei °-t. Varthelmä. am 27.Issnner 1880, W ^o,«Üne Ure«rorl6 geb Ilr»6»m»nt«, Gattin W « Hllol„lel ttr«^<»rlö, uicalilllteiibesifter, und ?r»n« W ^ «rsssolls, l. t. Stcueramtsbeamter. Neffen. M Zer Nazc» Nr. 3 vom 1. Februar 1880 ist hier eingetroffen und wirb versendet. — Bestellungen «"' den „Vazar" übernimmt und besorgt pimltlich Jg. v. Kleinmayr k Fed. Bambergs _______________Buchhandlung. Berliner Äodlnlllntt Nr. .l v»m l. Februar l»»l) , ist hier einaetroffcn und wird versendet. — Bestellungen «" das ^Berliner Modeublatt" übernimmt und beso^ pünktlich Jg. v. Kleinmayr H^ Fed. Bawberlls __________ Buchhandlung. ^ Tie Gartenlaube 1880, Hest 1 (Ur. 1-4), lst sorbcn eingetroffen und wird versendet. - Bestellung" "" ^Dlewarlenlaube" übernimmt und besorgt pünttl«« Jg. v. Kleinmayr H F?d. Vawbergl _____^^ Bllchhandluuss. ^^ ?""' ^ ^^^.^ >"^'' ^'^ ?? "^ "-?!-^°^- ^7 ""^ ^ actionslustiq. Remanenzen aus letzter Liquidation veranlassten zahlreiche llomptantverläuse <'l.'l ll l.'^ l l^l. furchlungen anlassllch der morgen fälligen Liquldatlon hinderten die Entwicklung dec Speculation, obwohl die Auffassung der Oesammtlagc eine unverändert aünfl'gc Paplerrente........72«z ?!i 15 «rnnVentlettunGe.Vbllgatianen. Ferbinands-Nordbahn . . . .23.1.>i «2345 ^. «al llnrl-Ludwia-N I Gm 104 7^0''^ yilberrente........73- 73 10 «öhmen.........l<>3 - 104 ^ran^Ioienl,. Uabn .... 10.-»- l»55b") Vesterr. Nordwe»<-«a'hn I0,)»0 >l'l ^ Voldrente . «.......8«4N 8650 1?iederösterreich......1"4 7k leb 25 ^«lizische rl-Ludwiq «Vahn 2.".95.0 260- Ziebenbliraer «^hn ' ' 8'4 l»0 ^ - Uos«. l854........12450 lilb - »alizien . . . ^.....97— 9? ^ Kaschau-Oderberger «ahn . . 12450 12,-. Vtaalsbatm 1 — lftl - Züdbahn ^3«/. - ^ ,« . 18S0 (zu 100 ft.) , . . - - - - Temeser «anat......88/5 88-75 Lloyd. Gesellschaft.....S58 - 1167ö Nudolss.Pahn.......l5>2f» ,.^?ä tevtlen. «redit-L..........178^0 17<< - «ctieu »« V«nl,n. Ztaatsbahn........273b» 2?« . _ . , ^ .. « z?^ Mudols«.L.........187b ,9 «'s> «,l, -»dbatit'..........!,i - 92.^ «ul deutsche Pliiye.....z7„ ^p Prämienanl. der Gtadt «ien 122 2b 122 7b «nalo.österr Vanl.....1bN'?5 ,/.9 _ !heik-«ahn........21850 21^50 ^""^"' '"^ 3'^t . . . . II?-" ',7s» Do»au.Re«ulierung«.Los« . . N3 25 1>3.',u Kreditanstalt'.......3"3 80 20i . llngar-galiz Verbindungsbahn lx«.' ,^50 ^°"°°"> '""»' sicht .... 1l7'l5 ^gz Domänen»Psandbriese . . . 146- 14S50 Lepositenbank.......225 225- Ungarische 'lioroostbahn . . . 14».,) !4l - v"".........."lbv Qeslerr. Schahschem« 1881 rück' Creditunstalt unaar.....278—278 50 Wiener Iramwau-^esellschast 24i 50 244— ^zahlbar.........101- 102- Oesterreichisch.ungarische «anl 8<"i »5j- «,««>^^i... «el»»«r»e». Oe1.crr.Vchadsa>ine 1882 rück- Umonbanl ........124 «0 124?,) V,»ndbr,e,e. «,.^ »ahlbar........101- 102- Vertehrobant.......14550 14s-- «llg.öst. VobencredilanftliVd.) 11850 ,1»-. ^ ^ ' 5 fl.^., . Ungari.che Goldren»« .... 10290 ,01- ^^, «anlverein.....16^ b0 1b3 . . . m'.«"" ., u«. z? . lX> «lumulmivstucke......119 25 11975 «nn««n. - .^ .i. ' " . w . ü/ - ^ . Ungailjche Schahanw. vom I ««" n«, Vrl«ritilt».Vbli,atlsnen. v'lverguiden — ^ — , . 1«?4.......... - — - «lsöld.Vahn .......151 15150 «lisabeth-V. 1. «m.....97- 9750 ----------- ,„! «lnley«, der Stabtgemeinde Donau.Dampfschiff.-««s«llschaft «1« «21 K«rd..Nordb. in Silber .., 10575 10S2°. Krainische 'H!!l!,de.lt,,i'iu!,,<'0dl^a'""' W»en in V. V......101 10150 Elisabeth.Westbahn.....19150 IV2H0 3ra„z.Ioseph.Vcll,n . . , . 989) «9'2o <«^,o »7^ ^g^sf - -. . h!< N«chtr««: Um 1 Uhr 15 vllnuten notieren: Papierrent« 71 95 z«» 72 02 Silberrent, 75 - bi» 73 10. Golbrent« 9S40 bi« «g h.. G«^it 303 30 bi« 804 «nalo <ös^ 1»«S0 Vondon l 17—bi« li7w. siapoleon« ?3b ».,,-«b»/, ^'lbrr - bi» - -.