Wmm frsdnint wöchtiUkb secbsmaJ (nrft AmnabiDe der Feiertage). Schrift-leltuni;, VerwaltuDft und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68 und 25-69. Ifaribor. KoptUlk« ulica 0. Manuskripte werden nMrt rdooniiert. Anfrvfm Mkkporlo bcüagw. ÜRoriiior 6(Dtper 4 KAU f Nr. 100 MHtwodii dM S. Mal 191f (Snör Orr 9tei(()<|^allOoU(^ in Orr Oflmarf Der bisherige Reichsstatthalter Dr. Seyss Inquart zutn Relchsmfailster ernannt — Konrad Henlein: Relchsstatthalter in Reichenberg. Berlin, 2. Mai. Im Zuge des organisatorischen Neuaufbaues der neuen Reichs gaue der Ostmark ist das Amt des Reichsstatthalters der Ostmark mit dem Sitze in Wien erledigt. Der Führer und Reichskanzler hat den bisherigen Reichsstatthalter Dr. Seyss-lnquart vorbehaltlich der Zuweisung eines besonderen Aufgabengebietes zum Reichsminister ernannt. Adolf Hitler sprach dem bisherigen Reichsstatthalter gleichzeitig für seine dem Volke und Reiche geleisteten Dien ste den Dank aus. Mit 1. Mai trat auch das Gesetz über die Organisation des Reichsgaues Sudetenland ein, an dessen Spitze auf Grund eineg Dekretes des Führers und Reichskanzlers ein Reichsstatthalter mit dem Sitze in Relcfienberg tritt. Der Führer hat den bisherigen Reichskommissar Konrad Henlein zum Reichsstatthalter des Sudetengaues ernannt und ihm für die bisherigen Leistungen seinen Dank ausge-fiproclien. (SrlOniQ 308u in ;3|fon&ul I s t a n b u 1, 2. Mai. (Avala.) Heute nachts ist der albanische Exkönig Zogu mit seiner Gattin Geraldine und 70 Personen seines einstigen Hofstaates in Istanbul eingetroffen. Für den Exkönig und sei ne Begleitung wurden drei Stockwerke eines der modernsten Istanbuler Hotels ge mietet. Inseraten- und Abonnements-Annahme in filaribor, RopaliSka ulica | (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatlich 23 Dii^ zustellen 24 Dia, durch die Post monatlich 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Diu« Einzelnummer liO und 2 Din. Prafs 0§H f'50 Dbeben in ^apon OtteOrerr Xaufenö j|>fiuftr xrffOrt / 3>fe Oer SioOetfovfer no(D ni(Dt crtnimit / rochen. Die Zahl der Toten und Verwundeten ist noch nicht ermittelt, da die Telephon- und Telegraphenverbindungen zerstört sind. — Man nfanmt an, daß eine große Zahl von I Menschenleben dem Erdbeben zum Opfer gefallen Ist. Das Inseldorf Ejlkawa wurde infolge der ungeheuren Erschütterung der Erctoberfläche buchstäblich vom Meere verschlungen. Die Behörden hat)en Mlll-tärasslstenzen In das Katastrophen gebiet entsendet. Weitere Einzelheiten über dieses Erdt>eben sind noch ausständig. Idolen for&ert neue (Garantien für S)Qn)ia EINE MELDUNO DER AMTLICHEN NACHRICHTENAGENTUR PAT Warschau, 2. Mai. (Avala.) Die pakt, der fai sehien Bestimmungen die amtliche Nachrichtenagentur PAT meldet: sechsmonatige Kündigungsfrist vorsieht. Deutschland bringt in der letzten Zeit sei- Deutschlands Aspirationen auf Danzlg las nen Standpunkt gegenüber den interna- sen die Annahme zu» daß man versuchen ttonalen Problemen hi der Welse zum Aus werde, Polen vom Attischen Meer weg-drack, daß es zunächst Memel dnverlelbt zudrängen. Auf diese Weise ist für Polen und sodann den englisch-deutschen Plot- eine Lage entstanden,. In der es eine Er-tenvertrag kündigt, der eine Kündigungs-' welterwig der Garantien für die Wsheri-klausel gar nicht enthält. Dasselbe gilt gen polnischen Rechte in Danzig verlan-ffir den detitsch-polntochen Nlchtangriffs-j gen muß. Zürich, den 2. Mai. — Devisen Beograd 10, Paris 11.80, London 20.85,®®" ein Halb, Newyork 445 fünf Achtel, Brüssel 75.75, Mailand 23.43, Amsterdam 237.45, Berlin 178.00, Stockholm 107.45, Oslo 104.80, Kopenhagen 93.10, Sofia 5.40 Warschau 83.75, Budapest 87, Athen 3.90 Istanbul 3.60, Bukarest 3.25, Helsinki 9.20 Öuenos Aires 103, SitouifAtr (i>'nrralfla60(&ef nacD a9ar;(^u einorlaöen Kowno, 2. Mai. (Avala.) Der litauische Qeneralstabschef General Rosti-kios wird über Einladung des Marschalls Rydz-Smigly am 8. Mai der polnischen Hauptstadt einen offiziellen Be such abstatten. In polnischen Kreisen verlautet, daß dieser Besuch dazu dienen soll, den persönlichen Kontakt zwischen den beiden militärischen Führern Polens und Litauens herzustellen. Es handle sich wie weiter verlautet, lediglich um eine na türliche Phase in den angebahnten polnisch-litauischen Freundschaftsbeziehun- Englische Anleihe für Rumänien. London, 2. Mai. (Avala.) Wie der Berichterstatter der »F i n a n c i a'l T 1-ni e s« aus Bukarest berichtet, ist England bereit, Rumänien einen Kredit von 5 Millionen Pfund Sterling — vor allem für Aufrüstungszwecke — zu gewähren. Die Tilgung der Anleihe ist auf 5 Jahre bei G Prozent Verzinsung vorgesehen. Die englische Wirtschaftsdelegation un ter der Führung von Sir Frederic L e i t h-R 0 ß wird in allernächster Zeit Bukarest verlassen, um sich nach London zu begeben. Große Unterschlagungen bei der rumänischen Post Bukarest, 2, Mal. Bei der General-postdirektion wurde eine ^roße Betrugsaffäre aufgedeckt, in die eine große Anzahl höherer Beamten verwickelt sind. Zwanzig Beamten wurden wegen Unterschlagung der ihnen anvertrauten Gelder mit sofortiger Gügtigkeit entlassen, zweiundzwanzig weitere ihres Dienstes enthoben. Nähere E'nzelheiten über die Skandalaffäre wurden nicht bekanntgegeben, doch soll es sich bei den Unterschlagungen um Millionenbeträge handeln. 3Benn örr SlornaOo toatet... 'A V , r V '"'j Potemklns Besprechungen In Istanbul. I s t a n b u 1, 2. Mai. (Avala.) Von tür kischer amtlicher Seite werden über die I Besprechungen, die der sowjetrussische stellvertretende Sowjetkommissär Potem-kin mit den Vertretern der türkischen Re-j gierung h'er führt, keine Mitteilungen ge-1 macht. In Begleitung Potemkins befindet sich auch der Sofioter sowjetrussische Ge sandte P r a s a 1 o w. . _ — Eines der vom Tornado In Haynesville (USA) zerstörten Häuser. Drei Personen Wurden tot aus den Trümmern geborgen. (Welthlld-Wagenborg-M.) Flugzeugunglück in Portugal L i s s a b 0 n, 2. Mai. In der Nähe von Trancosa (Nordportugal) ist ein Passagierflugzeug infolge Motordefektes abgestürzt und in Flammen aufgegangen. Aus den Trümmern des Flugzeugs konnten nur mehr die furchtbar verkohlten Lcichen der drei Insassen geborgen werden. Eine Rede Dr. Tiso« P r e ß b u r g. 2. Mai. (Avala.) Mini-sterpräsidcnt Dr. T i s o hielt gestern in Preßburg eine Rede, in der er schärfsten? gewisse Propagandanachrichten zurückwies, denen zufolge d'e Slowakei in die Abhängigkeit eines Nachbarstaates gera- ten könnte. Dr. Tiso verwies dabei auf den Akt, der die Unterschrift des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler trägt und der der Slowakei den deutschen Schutz auf die Dauer von 25 Jahren gewährleistet A . _ Die Bilanz der palästinensischen Unruhen Jerusalem, 2. Mai. (Avala.) Im ver gangenen Monat wurden im Zusammenhange mit d. Terroristenumtrieben 5 Engländer, 14 Juden und 41 Araber getötet. In diesem Zeitraum erfolgten 26 Ueber-fäüe auf jüdische Siedlungen und vier Brandlegungen an der Naphtaröhrenlei-tung. 950 Personen wurden verhaftet, 35 hievon dem englischen Kriegsgericht über stellt. Drei Personen wurden zum Tode verurteilt. Massakre In einem Tanzlokal. Bukarest, 2. Mai. In Kronstadt (Brasso) kam es in einem Tanzlokal wegen zwei jungen Mädchen zwischen einigen Männern zu einer wüsten Rauferei, die schließl. in ein regelrechtes Massakre ausartete. Die jungen Burschen bearbeiteten sich gegenseitig mit Messern, Schlagringen und Dolchen. Als die Polizei eintraf, fand sie den 20jährigen Vasile Ghetea bereits tot auf, während sich drei weitere Burschen in ihrem Blute am Tanz Boden wälzten. Kampf mit einem tollwütigen Wolf. Bukarest, 2, Mai. In der Nähe der Meinde Zarnesti Beßarabien) wurden zwei Bauern, während sie auf ihren Feldern mit Frühjahrsarbeiten beschäftigt waren, von einem tollwütigen Wolf angefallen. Zwischen den beiden Männern und d. Raubtier entspann sich ein furchtbarer Kampf, in dessen Verlaufe die zwei Bauern mehrmals gebissen wurden. Schließ' lieh gelang es einem der Männer das Raubtier zu erwürgen. Beide Bauern wur den mit schweren Versetzungen ins Kischt newer Pasteur-Institut eingeliefert, dock wird an ihrem Aufkommen gezweifelt GtraBenunffine Unweit von HoCe stieß gestern eil Kraftwagen mit einem entgegenkommenden Motorradfahrer zusammen, wobei leti terer, der 46jährige Friseur Anton F i 1 i-p i ö aus Crna, in den Straßengraben geschleudert wurde, wo er mit einer schweren Kopfverletzung bewußtlos liege« blieb. In KoSaki stieß ein Motorradfahrer mit einem Radfahrer zusammen. Die 22jährigc Besitzerstochter Veronika K e t e 5 aus Sv. Jakob, die sich am Soziaussitz befand^ schlug hiebei derart unglücklich mit dem Schädel auf, daß sie mit einer schweren Gehirnerschütterung bewußtlos lieget blieb. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus eingebracht. (Sefrenlti Oer ^Äntituliertmofen'Stgai _2_ 3lolfreuj-a5olf(DQfl ©. R. ö(g Drinsreoenlrn VON DER 51. JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG DES JUGOSLAWISCHEN ROTKREUZES »Mariborer Zeitung« Nummer 100. ^alltiDin ift Optimift »Ich habe den Krieg nie als unausbleiblich betrachtet« N e w y 0 r k, 2. Mai. Der ehemalige englische Premierminister ist soeben von einer Studienreise durch die USA nach England zurückgekehrt. Vor seiner Abreise nach England gab B a 1 d w i n den Vertretern der Presse eine Erklärung, in der er u. a. erklärte: »Ich haben den Krieg nie als unausbleiblich betrachtet, so auch nicht in der Gegenwart. Das Schicksal der Welt befindet sich in den Händen eines einzigen Menschen, was immer er auch erklären möge«. Die Journalisten richteten die Frage an Baldwin, ob damit Adolf Hitler gemeint sei. Baldwin stimmte dieser Frage zu. Am Schlüsse belobte Baldwin Roose-velts Bot Schaft an Hitler und Mussolini. Er nannte seinen Friedensappell ein Werk des Mutes. ®afenctt in R 0 m, 2. Mai. Auf seiner westeuropäischen Informationsreise Ist der rumänische Außenminister G a f e n c u aus Paris kommend am 30. v. M. in Rom eingetroffen. Gafencu hatte mehrere Besprechungen mit dem Ministerpräsidenten M u s s o I i n i und dem Minister des Aeußern Graf C 1 a n o. Nach dem amtlichen Empfang am Bahnhof von selten Mussolinis und Cianos erklärte Gafencu den Vertretern der Presse, daß er nach seinem nunmehrigen Besuch Polens, Berlins, Londons und der französischen Hauptstadt in allen diesen Staaten Genug tuung u. Verständnis für die Lage Rumäniens gefunden habe. Es gehe Rumänien lediglich darum, seine Unabhängigkeit zu sichern und bei der Aufrechterhaltung des Friedens mitzuwirken. Seine Europa-Reise sei informativer Natur gewesen, doch sei die Klärung einer großen Angelegenheit eingeleitet worden. Der Abschluß hätte nirgends glücklicher sein können als in Rom. Die italienischen Blätter schreiben zum Besuch Gafencus,- daß der rumänische Außenminister nicht nach Rom gekommen sei, um irgendeinen Pakt zu unterzeichnen. Sein Besuch gelte lediglich Informa-iionszwecken. 3llöenir« - rin i»u(«(S»l&ranar im itanol Eine Maßnahme der engllscben Regierung London, 2. Mai. Die englische Regierung hat neue Vorsichtsmaßnahmen im Aermel-Kanal getroffen. Wie aus zuverlässiger Quelle verlautet, beschloß die englische Marineleitung vor geraumer Zelt die Befestigung d. Insel A1 d e r n e y im Aermel-Kanal. Diese Insel soll nun eine Seefestung ersten Ranges werden mit dem Zweck die britische Fotte während ihrer Bewegung zwischen dem Inselreich und dem Kontinent zu schützen. Die Befestigungsbauten auf Alderney nehmen ei nen raschen Fortgang und werden sehr bald fertig sein. Auf der Insel befindet sich ein Flugplatz, der außerordentlich erweitert wird. In den Buchten der Insel werden ständig mehrere Einheiten der Ho ne fleet vor Anker liegen. Zu diesem Zweck wurden auf Alderney riesige Behälter für flüssigen Treibstoff erbaut. Auch für die Wasserluftstreitkräfte sind Reservoirs für Benzin angelegt worden. 1.5 Milliarden Dollar für öffentliche Arbeiten in USA Washington, 2. Mai. Präsident R 0 0 s e V e 1 t fordert vom Kongreß die Genehm'gung eines Kredits von 1.47 Milliarden Dollar für öffentliche Arbeiten Im neuen Budgetjahr, welches am I. Juli beginnt, Roosevelt ist der Ansicht, daß dieser Betrag genügen werde, um 2 Millionen Arbeiter zu beschäftigen. Stapellauf eines neuen deutschen 10.000-Tonnen-Kreuzers H a ni b u r g, 2. Mai. In Hamburg wurde am 30. v. M. der neue deutsche 10.000-Tonnen-Kreuzer »A d m i r a 1 H i p p c r« in feierlicher Weise vom Stapel gelassen. B e 0 g r a d, 2. Mai. Am 30. v. M. fand hier die 51. Jahreshauptversammlung des Jugoslawischen Roten Kreuzes statt. Anwesend waren u. a. im Namen S. M. des Königs General B a r ] a k t a-r 0 V i (5, der Minister für Sozialpolitik u. Volksgesundheit R a j a k o v i ö und Kriegsminister General N e d i d Nach der Erledigung der Präsidialformalitäten brachte der erste Vizepräsdent des Roten Kreuzes T o m i c ein Schreiben des Präsidenten S. K. H. des P r i n z r e g e n-t e n P a u 1 zur Verlesung. Das Schreiben hat folgenden Inhalt: »Herr erster Vizepräsident! Ich bin verhindert und kann an der 51. ordentlichen Jahreshauptversammlung in Beograd nicht teilnehmen. Prinzessin Olga und ich bitten, daß die anwesenden Funktionäre allen Vereinsnritgliedem und der Rotkreuz Rom, 1. Mai. (Avala.) Stefani meldetj Der diplomatische Redakteur der S t e -f a n i-Agentur schreibt: »Aus der Rede Hitlers ist zu ersehen, daß die deutsche Politik auf die Herstellung des europäischen Friedens auf Grund läge der Gerechtigkeit gerichtet ist. Mussolini hat in seiner Rede auf dem Kapitol gleichfalls diese höchste Notwendigkeit hervorgehoben. Die italienische und die deutsche Politik sind hinsichtlich des Programms eines gerechten Friedens mit Gleichheit in den Rechten vollkommen einig. In dieser Ihrer Grundhaltung kann niemand der Politik der beiden Mächte der Achse den hohen moralischen Wert absprechen. Versailles hat, indem es Europa in privilegierte Völker und Völker niederen Ranges teilte die Grundlagen friedlicher Zusammenarbeit zerstört. Der Versailler Vertrag liegt allen Schwierigkeiten zugrunde, die bisher die europäische Zusammenarbeit unmöglich gemacht haben. Die Verantwortung für die gegenwärtige Lage fällt also nicht auf Deutschland und Italien, die Rechtsgleichheit verlangen, sondern auf die Mächte, die die Ungerechtigkeit aufzuzwingen versuchten. Hitler erklärte, der englisch-deutsche Marineakkord und das deutsch-polnische Ab kommen bestünden nicht mehr. Hier handelt es sich In Wirklichkeit nur um eine Feststellung, denn nach dem englischpolnischen Abkommen haben die Vereinbarungen, die Deutschland mit England und Polen getroffen hatte, jeden moralischen und politischen Sinn verloren. Hit- jugend unsere Grüße mitteilen mögen. Unser Rotkreuz war immer ein treuer und zuverlässiger Vorkämpfer der erhabe nen Idee der Freundschaft und Liebe zwischen den Einzelmenschen wie auch fan Volke. Unser Rotkreuz hat seine Pflicht in allen schweren Verhältnissen getan, insbesondere aber damals, als der Krieg unvermeidlich war, damit die Freiheit, Unab hängigkeit und Vereinigung unseres Volkes erkämpft werden konnte. Bei diesem Werke müssen alle Mitarbeiter des Rotkreuzes verharren. Ich danke Ihnen allsei tig für die Mühewaltung und wünsche nur daß Sie auch weiterhin noch mehr bereit wären, ihren edlen Aufgaben zu entsprechen.« Der Inhalt des Handschreibens wurde m't begeisterten Ovationen entgegengenommen. 1er hat aber die Tür der Möglichkeiten neuer Vereinbarungen nicht geschlossen, denn er erklärte sich bereit, neuerlich mit England und Polen einen Vertrag zu schließen. Es wurde also eine Brücke zu Verhandlungen auf Grundlage der Gleich heit und Gegenseitigkeit angeboten: hinsichtlich der Seerüstungen und ebenso hinsichtlich Danzings und des Korridors. Von diesen beiden Problemen Ist zweifellos jenes, das die deutsch-polnischen Beziehungen betrifft, von größter Dringlichkeit. Die Fragen Danzings und des Korridors sind kompliziert, doch hat sich Hitler bemüht, sie zu definieren und zu vereinfachen. Anderseits gibt es kein Problem, das sich nicht lösen ließe, wenn man es gerecht betrachtet. Polen wurde also die Möglichkeit geboten, seine Beziehungen zu Deutschland zu klären, das sich bereit erklärt hat, die polnischen Interessen und die Unabhängigkeit des polnischen Staates zu garantieren. Unter den anderen konstruktiven Elementen der Rede Hitlers kann man die Garantien für die Staaten erwähnen, die in der Botschaft Roosevelts angeführt sind, die neue Garantie für die Grenzen Frankreichs und Deutschlands sowie die Zusicherung, daß die deutschen Truppen aus Spanien zurückgezogen werden. Die Erklärungen Hitlers stellen einen mächtigen Beitrag zum Frieden dar, was auch durch den Widerhall dieser Erklärungen an der Londoner, der Pariser und der Newyorker Börse bestätigt wurde.« Mittwoch, den 3. Mal 1939. angriffspaktes auf 25 Jahre hört, kann er nicht umhin, sich zu fragen, von welchem Werte diese Frist wäre, wenn nicht einmal die Frist von 10 Jahren geachtet wur de, und was Pakte wert seien, die nur so lange in Kraft blieben, als dies einer Vertragspartei passe, jedoch plötzlich gekündigt würden, wenn sie sich als unangenehm erwiesen., Wir sind bereit, alle Probleme zur Lösung zu stellen, auch die schwersten, aber es gibt Grenzen, über die Polen nicht hinausgehen wird, unc' es gibt Methoden, die es ohne Zögern ver wirft.« Die Agentur PAT veröffentlicht weiier eine Mitteilung, welche die Nachrichten dementiert, nach denen Warschau angeblich eine Note der britischen Regierung erhalten hätte, in der es heiße, das polnisch-britische Abkommen sei nicht abgeschlossen worden, um Polen in seiner un-versönlichen Haltung gegen die deutschen Vorschläge zu ermutigen. Dazu betont die Agentur PAT: 1. Das polnisch-britische Abkommen sei in einem Augenblick abgeschlossen worden, als die Haltung Polens gegenüber gewissen deutschen Vorschlägen, Danzig und Autostraße, klar formuliert und vollkommen bekannt gewesen sei: 2. Hinsichtlich der übrigen deutschen Vorschläge: Garantiepakt für die Grenzen auf 25 Jahre und gemeinsame Garantie für die Grenzen der Slowakei, habe die polnische Regierung gar keinen formellen Vorschlag des Reiches vor der Eröffnung der Reichstagssitzung erhalten. Die politischen Kreise in Warschau meinen, diese Nachricht stelle einen Bestandteil der Einschüchterungspolitik dar, die Deutschland gegen Polen betreibe, so wie einen Versuch, die britisch-polnischen Beziehungen zu schwächen. H a V a s meldet: Im Schloß des Staatspräsidenten beraten Moscickl, Smlgly-Rydz und Beck, In zuständigen Kreisen ist man der Ansicht, daß diese Beratungen dem Studium der Rede Hitlers und der Vorbereitung der polnischen Antwort gewidmet sei. Bemerkenswerter Appell der französischen Kardinäle P a r i s, 2. Mai. Die französischen Kar dinalerzbischöfe Verdier, Baudrillart, Lie-nard und Suchard haben einen gemeinsamen Hirtenbrief über den Geburtenrückgang in Frankrc'ch erlassen. Im Hirtenbrief heißt es, daß dieser Geburtenrückgang für Frankreich noch katastrophal werden könne. Der Geburtenrückgang sei eine Folge der Entchristianisierung des Lebens, der Moralpest, des Egoismus, der behördlich erlaubten Sche'dungswelle u. der hemmungslosen Fruchtabtreibung. Wenn Frankreich vor seinen Gegnern be stehen wolle, müsse es zunächst die Erneuerung durch Verhinderung des Gebur tenrückganges anstreben. bier $ire fOr 3lufrfiftun80)tDetfe Der Italien-Aufenthalt des Generalobersten v. Brauchitsch Rom,. Mai, Die außerordentlichen Kredite, die über Beschluß der Reg'erung zwecks Vergrößerung und Vervollständigung der Militäreffektiven sowie für den AuslDau militärischer Objekte verwendet werden sollen, werden etwas mehr als 4 M'lHarden betragen. Die neueri Finanzmit tel sollen aus den liquiden Reserven der kontrollierten faschistischen Finanzen ent nomnien werden.' Die italien'sche Presse betont, daß man nunmehr einen breitangelegten Plan zur Vervollkommnung der Territorialverte'dlgung sowie der Städteverteidigung durchführen werde. Diese Maßnahmen seien als Antwort auf die Po rtik der Westmächte zu werten. R 0 m, 2. Mai. Generaloberst v. B r a u-c h 1 t s c h, der Oberbefehlshaber des deutschen Landheeres, ist anläßlich seines Eintreffens in Rom vom Chef des Italienischen Generalstabes, General P a r i a n i, und zahlreichen Generalen begrüßt und empfangen worden. Am Samstag legte v. Brauchitsch feierlxh einen Kranz auf das Denkmal des Unbekannten Soldaten nieder. Generaloberst v. Brauchitsch wurde auch von S. M. dem König und Kaiser in Audienz empfangen. An die Aud'enz schlössen sich längere Beratungen mit dem Ministerprä^'denten Mussolini. Ter Stonl)^)unft ^o!en§ Warschau lehnt die deutschen Forderungen ab, ist jedoch bereit, über DanzÜg und die Autostraße zu verhandeln. Warschau, 1. Mai. (Avala.) Ha-vas meldet: Die Agentur PAT dementiert als absolut jeder Grundlage entbehrend die Nachricht aus ausländischer Quelle, nach der die italienische Regierung angeblich Warschau mitgeteilt hätte, »daß es für Polen gefährlich wäre, wenn es Stellungen verteidigen wollte, die als unhaltbar anzusehen seien.« In polnischen politischen Kreisen gewinne man den Eindruck, daß Polen, wenngleich die schwere Lage begriffen werde, mehr als je entschlossen sei, sie nicht auf den fatalen Weg locken zu lassen, den die Tschechoslowakei gegangen sei. Die öffentliche Meinung Polens lehne einmütig die Forderungen Deutschlands ab, nicht nur deswegen, weil sie das Erbe und die Lebensrechte Polens gefährden würden, sondern auch deswegen, weil nach allgemeiner polnischer Auffassung jedes, auch das kleinste Zugeständnis im gegenwär- tigen Augenblick die Einleitung zu viel größeren Forderungen wäre. Daher bringe man die gegenwärtige Lage oft mit der Lage Im Mai v. J. in Verbindung, als die acht Karlsbader Punkte veröffentlicht wor den seien. Anderseits zweifle niemand daran, daß die polnischen Staatslenker bereit seien, mit tiefstem Verständnis zwei Probleme zu prüfen, die Hitler gestellt habe: Danzig und die Autostraße, um die Auffindung einer Lösung zu versuchen. Dazu wird betont, Beck habe nach der Rückreise aus London wiederholt versucht, mit dem Vertreter des Reiches In Warschau in Verbindung zu kommen, aber diese Versuche seien erfolglos geblieben, da Moltke noch seit Aprilbeginn in Deutschland gewesen sei. Schließ lieh gewinne man In Warschau den Eindruck, daß Polen seine Anstrengungen hinsichtlich der militärischen, wirtschaftlichen und industriellen Vorbereitung lebhaft fortsetzen werde, um allen Möglichkeiten gewachsen zu sein. Die halbamtliche Agentur »I s k r a« kommentiert die polnisch-deutschen Beziehungen nach der Rede Hitlers in nachstehender Weise: »Wenn der polnische Durchschnittsbürger einen Vorschlati betreffs eines Nicht- Tceue Scrtin&arunaen nocD fmitier möolftD ITALIENS OFFIZIELLE STELLUNGNAHME ZUR REDE ADOLF HITLERS. i I Vttwoch, den 3. Mal lOX. 3 jMarlborer Zeitung« NuniDer 100. Ssf* WM D« willst» Mkte-Kodi. whokolaile Itl wMdldi gvtl MIRIM KUHINJSKA dOKOLADACa MtOM M««!!» MMa« »»taMi«« U^)er diese Unterredung wurde keine amtliche Mitteilung erlassen. Auch wird in Rom über den Zweck dieses Besuches flicht gesprochen. Generaloberst v. Brau-chitsch wird programmäßig Lybien besu-ch«j und nach seiner Rückkchr mit Mar-scliai! B a d o g 1 i o und mit Admiral C a- V a g n a r i konferieren. Zweifelsohne betreffen diese Besprechungen ein gemeinsames Vorgehen im Mittelmeer für den etwaigen Fall eines Zusammenstoßes in die sem Räume. iBtttnDorQwfaqe Pflf Mal 1939. Das warme Wetter vom Vormonats-ende setzt sich durch die erste Maiwoche fort, worauf um den 8., 9., 10. ein Temperatursturz mit mächtigem Niederschlag folgt. Einige Tage wechselndes Wetter, dann starke Erwärmung gegen Monatsmitte. Um den 17. kühl, regnerisch. Die fetzte Dekade bringt starken Temperaturanstieg mit Gewitter- und Hagelneigung. Stärkere Niederschläge um den 25. Mai verursachen Abkühlung. Darauf Besserung, Erwärmung doch veränderlich. Jooef Schafler, Oberwöh. Olleiflerringer toird ftöirio öer ,;totenfnfer PRINZESSIN BABA WILL EIN NEUES KÖNIOREICH GRÜNDEN. Die romantische Liebesgeschichte der jungen Valery Brooke, der Tochter des in dischen Radschahs Charles Viner Brooke, mit dem jungen Meisterringer Bob Gregory, hat weit über die Grenzen ihrer Heimat hinaus Aufsehen erregt. Das bildhübsche Mädchen, das allgemein als Prin zessshi Baba bezeichnet wurde, hat nämlich Ihrer großen Liebe den Prinzessintitel geopfert. Der Radjah von Sarawak erklärte seiner Tochter, daß er zwar grundsätzlich gegen ihre Heirat mit einem Meisterringer, der noch dazu ein so sympathischer junger Mann sei, nichts einzuwenden habe — jedoch mit der Stel lung einer Prinzessin am väterlichen Hofe sei es dann vorbei, da m#n auf die Einstellung der Eingeborenen in solchen Fragen Rücksicht nehmen müsse. Prinzessin Baba jedoch besann sich kei nen Augenblick, den Prinzessinnentitel an den Nagel zu hängen und heiratete ihren Bob. »Und was den Titel betrifft«, erklärte sie ihren Eltern seelenruhig, »so wird sich schon das Geeignete finden. Ihr kOnnt ganz sicher sein: wenn ich nicht mehr Prinzessin sein darf, dann werde ich unter allen Umständen Königin — wir müssen nur nach einem geeigneten König ■reich Ausschau halten ...« Prinzessin Baba und ihr Ehemann nahmen darauf eine ganze Reihe von kleineren Inseln unter die Luppe, die sich zum Ankauf eigneten. Dutzende von Angeboten wurden* ihnen unterbreitet. Inseln, die freilich, wenn man näher zusah, entweder gar nicht verkäuflich waren oder überhaupt nicht existierten. Endlich aber scheint sich nun doch das Geeignete gefunden zu haben: die sogenannte »Toteninsel« im Mittelmeer an der dalmatinischen Küste, in der Nähe von Korfu gelegen. Das zukünftige »Königreich« des roman tischen jungen Liebespaares ist zwar, genau betrachtet, eigentlich nur ein kleines { schwarzes Feiseneiland, auf dem sich ein paar verfallene Ruinen und ein kleiner,! von hohen dunklen Cypressen umstände-j ner Kirchhof befinden. Sonst gibt es nur^ wenige Häuser. Auf dem Kirchhof ruhen, wie die Bewohner der Insel den wenigen | Touristen, die hier an Land gehen, er-^ zählen, venezianische Seefahrer, die vor Jahrhunderten über die Adria schifften, Schiffbruch erlitten und hier von den Wel len an den felsigen Strand gespült wurden. Die kleine Insel selbst hat ein wechselvolles Schicksal hinter sich, sie kam elfmal unter andere Herrschaft. in der praktischen Kleinpackung Eins jedenfalls ist sicher: die Toteninsel ist auch heute noch ein gänzlich einsames, weltfremdes Eiland, das abseits von den Schiffahrtsstraßen und dem Gang aller Ereignisse liegt. Vielleicht hat das junge Liebespaar sie sich gerade deshalb als »Königreich« ausgesucht. Wenn es auch, geologisch betrachtet, schon wie der ein dahinschwindendes Königreich ist — den Jahr für Jahr reissen die Wellen der Adria ein Stück des Felseneilands ins Meer, Jahr für Jahr versinkt die kleine Insel ein wenig mehr in den Fluten, — Aber was tut das? Für eine Reihe von Generationen wird das kleine Königreich der Dynastie Gregory-Baba schon vorhalten. Ungliitf auf der „ito&edmauer DER AKROBAT LEBENSGEFAHRLICH VERLETZT. Zagreb, 2. Mai. Auf dem Kegleviö-Platz, auf dem sich die Karrussells befinden- steht auch der bekannte Holztrichter, in welchem der 30-jährige deutsche Akrobat Harry E r n a t h mit seinem Motorrad die auf der Zentrifugalkraft beruhenden waghalsige Produktionen zeigt. Gestern nachmittags fuhr der Mann wieder seine sausenden Spiralen an der steilen Wand. Plötzlich gab es eine Detona- tion, die vom Pneudefekt des Fahrers her rührte. Ernath wurde im Bruchteil einer Sekunde in die Tiefe geschleudert und kam unter das Motorrad zu liegen. Ernath wurde infolge des jähen Sturzes so schwer verletzt, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Die Produktionen mit der »Todesniauer« wurden behördlich eingestellt. Gd^retfen^tatnen in einem ^ranlentaol Revolverschüsfie während der Mor^fen-visIte. Paris, 29. April. In dem hiesigen Spital Tenon kam es zu einzigartigen Schrek kensszenen. Die 33jährige Spitalsangestellte Yvonne T h 1 e f f i n feuerte in einem Anfall von Geistesgestörtheit während der ärztlichen Morgenvisite auf die Aerzte einige Schüsse ab, durch die der Assistenzarzt Dr. Tierre Breton und eine Krankenschwester lebensgefährlich und ein zweiter Arzt, Dr. Henry Bourgin leich ter verletzt wurden. Yvonne Thieffln ist bereits seit 12 Jahren in dem Spital Tenon angestellt und hatte bisher ihren Dienst zur vollen Zufriedenheit der Spitalsleitung durchgeführt. Vorgestern morgens kam sie, obwohl sie dienstfreien Tag hatte, bei der ärztlichen Visite in einen Krankensaal, trat ohne weitere Vorbereitung auf Dr. Breton, der eben einen Patienten untersuchte, hinzu und gab drei Schüsse auf den Arzt ab, die diesen in Schulter und Bauch trafen. Schwerverletzt stürzte der 6dDlcigmann 33fefen&aDI ''on Christoph Walter Drey. Eine Woche vor ihrer Hochzelt fand die i^egatta statt an einem stürmischen Tage. Das Boot kenterte und die vier Insassen nahmen in dem kalten Wasser ein unfreiwilliges Bad. Bald las man in den Sportzeitungen, daß der Schlagmann hochgeschätzte Ferdinand Biesendahl aus dem Klub »Möwe«, dessen Mitglied er viele Jahre gewesen, ausgeschieden sei und d^m Rudersport entsagt habe. Man führte diesen Schritt auf sein letztes Mißgeschick zurück. Der Klub »Möwe«, wie der ganze einheimische Rudersport erlitten dadurch einen schweren Verlust. Ihre Hochzeitsreise machten Biesendahl und Frau durch wasserarme Gegenden. Er mochte Flüsse und Seen, auf denen vielleicht gerudert wurde, einstweilen nicht sehen, denn sie wollte es nicht dulden, daß er iemals wieder ein Ruder in die Hand nähme. Als sie wieder daheim waren, mieden sie die Wasserseite der Stadt, denn dort standen ja am Ufer die Häuser der verschiedenen Ruderklubs, tummelten sich die Senioren und Junioren im Training u. im Wettkampf, wehte neben anderen Klubwahrzeichen die Flagge der — »Mö-ve«. »Warum Erinnerungen Hachrufen?« — dachte er. »Warum ihn in Versuchung führen«, — dachte sie, und so handelten sie in stillschweigendem Einvernehmen, in dem sie sich bei ihren Spaziergängen immer landeinwärts schlugen. Ein Jahr verging... Wie oft, wenn er im Büro nüchterne Geschäftsbriefe schrieb, ließ er plötzlich die Feder ruhen. Dann war ihm, als hörte er den gleichmäßigen Schlag der Ruder, das Geplätschel der Wellen... Dehnhardt, der ihm gegenüber saß, fragte: »Na, Biesendahl, wo sind Sie jetzt? — Wie heißt das Land Ihrer Träume? — Fahren Sie auf einem Luxusdampfer oder (Tenügt ein Vierer oder Achter?« »Gerudert wird nicht einmal mehr in Oedanken!« brummte Biesendahl. Dehnhardt war jetzt Trainer bei der »Möwe«. Er ließ eines Tages die Bemerkung fallen: »Den Wanderpreis würden wir in diesem Jahr in der Tasche haben, wenn wir einen besseren Mann am Schlagriemen hätten! Biesendahl, Sie fehlen uns!« »Ich will von der Ruder nichts mehr wissen.« »Aber als Gast könnten Sie sich doch hin und wieder sehen lassen! Soviel Anhänglichkeit soll man alten Kameraden doch bewahren! Oder erlaubt es Frau Gemahlin nicht?« »Meine Frau nicht erlauben? Das wäre lustigl« »Bei den Cheruskern startet diesmal Güßfeld, Ihr früherer Gegner. Soll großartig in Form seinl« »Der? Mit dem würde ich's heute noch .tufnehmen!« »Wenn Sie sich nur nicht täuschen!« »Kinderspiel!« In Biesendahls Augen blitzte verhaltene Kampfbegier.., In der Folgezeit kam der junge Mann abends oft spät nach Hause. Eine wichtige Sache, erzählte er, zwänge Ihn Ueber-stunden zu machen. In dieser wichtigen Sache mußte er auch an einem Sonntag geschäftlich verreisen. Als er gegangen war, betrachtete sie Ihre kleine Hand, die in der Seinen geruht hatte. Da waren wieder diese sonderbaren Druckstellen, die seine Finger jetzt regelmäßig hinterließen. Sic sagte sich: I »Entweder ist er nun im Auftrage seines Chefs Holzfäller oder Steinklopfer ge-v/orden oder... Mit einer halben Länge schoß der Vierer »Möwe« als erster durchs Ziel. Jubel begrüßte die siegreiche Mannschaft. Als die Sieger ihr Fahrzeug verlassen hatten und an den Tribünen vorüber marschierten, erneuerten sich die Beifallskundgebungen. »Dort oben saß deine Trude voriges Jahr und ängstigte sich, als du ins Wasser fielst!« erinnerte sich Biesendahl weh mutig. »Heute künnte sie sich freuen, aber heute sitzt sie zu Hause — einsam und verlassen. Rief da nicht jemand seinen Namen? »Ferdinand! Ferdinand!« Ganz vorn, auf der Tribüne sah er ein lachendes Gesicht: Trude! »Woher wußtest Du —?« fragte er sie hernach. Sie nahm seine Hände und deutete auf die schwieligen Innenflächen. »Daher! — Die haben es verraten!« »Ehrenmale!« meinte er stolz. »Sie haben sich gelohnt. Aber nun ich meine Schuldigkeit getan habe, will ich auch der Mohr sein, der geht.« »Daraus wird nichts!« bestimmte sie. »Denn du bist nicht der Mohr, sondern der Schlagmann, und der muß immer von neuem seine Schuldigkeit tun.« »Mariborer Zeitung« Nummer 100, Mittwoch, den 3. Mai 193t. Aus ilüiU Jikd # Www^ ^W^W^WW wWWWWWW S)er 1. !7Rai in Ollarl&or Ein sonniger Frühlingstag lockt ins Grüne. — Heute Bewöiltung. 2>ien0tog, Cen 2. Oltai in den Morgenstunden des 1. Mai gab es strahlenden Sonnenschein als Einleitung zum schönsten Frühlingstag. Bei massig warmer Temparatur bewölkte sich jedoch später zeitweise der Himmel, um gegen Mittag wieder die strahlende Sonne zu zeigen. Da der 1. Mai in Jugoslawien nicht gefeiert wird und deshalb als Arbeitstag* gilt, wurde in Fabriken usw. gearbeitet wie an sonstigen Werktafjcn. Nur die graphische Arbeiterschaft hielt auf Grund ihres Tarifvertrages Arbeitsruhe, weshalb die Nachmitlngsblätter nicht erschienen. Auch die Bauarbeiter glaubten, einem alten Brauche folgen zu müssen, indem sie den 1. Mai feierten. Da der 1. Mai im benachbarten Deutschen Reiche Nationalfeiertag ist, wurde am hiesigen Deutschen Konsulat die Dienst- flagge auf Ganzmast gehißt. Den 1. Mai benützten gar Viele zu einem Ausflug ins Grüne. Die reizende Umgebung der Stadt bietet ja gerade jetzt eine Fülle von Ausflugsmöglichkeiten, die gerade gestern gerne ^nützt wurden. Heute ist \viedcrura Bewölkung eingetreten, die die Gewähr zu geben scheint, daß vor den Eismännern Frostgefahr nicht mehr zu erwarten ist. Die Kulturen brauchen jetzt nur noch ausgiebigen Landregen, wenn der Mai sich segcnrcich auswirken soll. Infolge Mangels an Niederschlägen ist schon Ausfall und Zurückgebliebenheit im Wachstum bei manchcn Kulturen zu verzeichnen. Dies gilt besonders für die Wiesen, die in trok-kenen Lagen und an Hängen eine geringe Ernte versprechen. demeinDfftu&e üon 6tuörnd Die Frai^ des Marktplatzes noch nicht gelöst. — Straßenbesprcngung. — Die Zahl der Ansuchen um Aufnahme in den Heimatsverband wächst ständig. — Bautätigkeit hält an. Der Gemeinderat von Studenci befaßte sich in seiner letzten Sitzung mit einer Reihe von Fragen, darunter auch mit der Frage des Marktplatzes, die mit der Frage der Regulierung des Kirchenplatzes eng-stcns verknüpft ist. Die Gemeindeverwaltung hat alles durchgeführt, was in dieser Hinsicht erforderlich war, doch besitzt sie nicht die Geldmittel, die für die restlose Vollendung notwendig sind. Vielleicht findet sich eine Kompromißlösung, die die Pfarre und die Gemeinde zu befriedigen vermöchte. — Die Gemeinde opfert nicht wenig für die Besprengung der beiden wichtigsten Verkehrsadern, aiif denen die Autobusse der städtischen Autobusuntemehmung nicht weniger als 32 Mal täglich starken Staub entwickeln. Es wäre daher wünschens- wert, wenn die Stadt, die hievon Nutzen hat, auch für die Straßenbcspren-gung beisteuern würde. Wie verlautet, wird die Gemeinde Studenci so bald wie möglich auch die anderen Straßen allmählich ständig besprengen lassen, — Die Ansuchen um A u f-nahmein die Heimatsgemeinde häufen sich in der Gemeindestube immer mehr und wurden zahlreiche Bewerber gegen Entrichtung der vorgeschriebenen Taxen bereits aufgenommen. Die Zahl der W o h n u n g s-anmeldungen wächst rapid, woraus auch das Anwachsen von Studenci zu ersehen ist. Augenblicklich werden in Studenci zwölf Wohnhäuser gebaut, so daß auch diesbezüglich kein Stillstand zu verzeichnen ist. Saurrnrrgeln bom ^Rai Zum 1. Mai muß ich ein Rabe, zu jo-iiannis ein Knabe im Korn verstecken kön fette Weihnachten! — Der Mai ist selten so gut, er setzt dem Zaunspfahl noch auf einen Hut. — Viel Gewitter im Mai, schreit der Bauer juchhei! — Im Mai ein nen. — Georgus und Mark's bringen ^ c » t.* mals was Arg's, Philipp und Jakobe sind dann noch zwei Grobe; Pankraz, Mamerz, Servazi, das sind erst drei Lumpazi, oft Urban gar ist streng fürwahr, auch Peter und Paul sind manchmal faul. — Wenn St. Urban kein gut Wetter hält, dias Wein faß in die Pfütze fällt. — Mairegen auf die Saaten, dann regnet's Dukaten. — Bienenschwärme im Mai bringen viel Heu — Kühkle und Abendtau im Mai bringen Wein und vieles Heu. — Nasse Pflingsten Kühler Mai, ist 'ne alte Regel, bringt viel Arbeit für Keller und Flegel, — Gltot's Frioenkrankheilen: EntzuoduDgen und Be Schwerfen in den Ueber ^anjjsjahren heilt das Thermalbad LIPIK) Kornes Stiel.. — Wenn Kröten fleißig lau fen, wollen sie bald Regen saufen. 3)er jOimmel im OUai Der 31 Tage umfassende Mai bringt wieder große Fortschritte der Tagesspanne. 4 Uhr 31 Minuten ist am Monatsersten der Zeitpunkt, an dem die Sonne aufgeht; am Monatsletzten erscheint sie bereits 3 Uhr 45 Minuten. Am 22. Mai tritt unser Tagesgestirn in das Zeichen der Zwillinge — Am 3. Mai findet eine völlige Mondesfinsternis statt, die jedoch nur am Ende des östlichen Europas zu sehen sein wird. Der Mond wechselt im Mal viermal,- und zwar haben wir am 3. Vollmond, am 11. letztes Viertel. Neumond tritt am 19. Mai ein, und am 26. gibt es zunehmenden Mond. — Ueber die Sichtbarkeit der Planeten ist zu sagen; Der Merkur ist im Mo nat Mai nicht sichtbar, — Die Venus kann den ganzen Monat etwa 10 Minuten lang als Morgenstern gesehen werden. — Der Mars geht am Anfang des Monats 1 Uhr 10 Minuten, Ende des Monats kurz vor Mitternacht auf und ist bis zum Verschwinden in der Morgendämmerung zu sehen. — Der Jupiter ist am Anfang des Monats noch unsichtbar. Von Mitte Mai ab taucht er am Morgenhimmel auf und zeigt sich am Monatsende von 1 Uhr 40 Minuten ab etwa 30 Minuten lang bis zum Verschwinden in der Morgendämmerung. — Der Saturn ist nicht sichtbar. m. Deutschltandfahrt des Jugoslawischen Autoklubs. Die Sektion Marlbor des Jugoslawischen Autoklubs erhielt das Pro gramm der großen Deutschlandfahrt, die der Klub im heurigen Sommer unternimmt Die Tournee beginnt am 18. Juni und wird der Eichenblüte viel, füllt sich auch des am 28, Juni in Linz t>zw. am 29, Juni in S>ie (SuropaimifterfdDQften öer Otinoer in iXlo Arzt zusammen. Sein Kollege und eine Krankenschwester wollten der Täterin die Waffe entrelssen, doch feuerte die Täterin weitere Schüsse ab, durch die der Arzt und die Schwester verletzt wurden. »Warum Erinnerungen Hochrufen?« — Panik und selbst Schwerkranke wollten aus ihren Betten flüchten. Schließlich gelang es die Wahnsinnige zu üiberwältigen und abzuführen. Die Täterin machte bei ihrer Einvernahme äußerst verworrene Angaben. Sie erklärte, daß der Assistenzarzt Pierre Breton »einen schlechten Eindruck« aufj sie ausgeübt habe und um diesem Einfluß zu entgehen, habe sie ihn niederschießen müssen »wie ein wildes Tier«. Das Mädchen wurde zur- Untersuchung ihres Geisteszustandes einer Irrenanstalt Ein Bild von der Eröffnung der Europameisterschaften der Ringer in Oslo (Schlr- Wien beendet. Interessenten mögen ihre Anmeldungen ehebaldigst bei der rusiän-Jigen Sektion abgeben. Die Marke des Wagens sowie die Anzahl der Fahrtteilnehmer ist anzuführen, Kinder unter dem -8. Lebensjahr sind ausgeschlossen. Nähere Einzelheiten gibt das Sekretariat der Sektion Maribor des Jugoslawischen Autoklubs bekannt. m. Todeslälle. Im Alter von 70 Jahren ist am Sonntag der Unterbeamte der Staatsbahnen Michael Kanzler gestorben. — Ferner verschied gestern die 72jährige Eisenbahnersgattin Marie 2. e-le. Friede ihrer Asche! Den schwer getroffenen Familien unser innigstes Beileid! m, :»Sommerzelt« in den Banken. In der Zeit vom I. Mai bis 15. September, finden die Amtsstunden in den Mari/borer Bankinstituten von 8—14 (Kassadienst von 8 —12.30) Uhr statt. m. Verlegung der Stadtratssitzung. Die für Donnerstag, den 4. d. einberufene Sitzung des Mariborer Stadtrates wird auf Freitag, den 5. d. 18 Uhr verlegt. m. Bergsteigertreffen in Sv. Pankracij. Am Sonntag, den 7. d. findet in Sv. Pankracij, dem bekannten Ausflugsort des Kozjak, ein großes Treffen der Mariborer Bergsteigergemeinde statt. Abfahrt um 5.40 Uhr vom Hauptbahnhof bis zur Station Brezno-Ribnica, von wo die Hütte in einem gemütlichen Fußmarsch erreicht ^ird. m. Lehramtskandidaten aus Sabac in Studenci und in Tezno. 39 Zöglinge der Lehrerbildungsanstalt aus Sabac besuchten dieser Tage unter der Führung von Prof. MomCilo MI h a j 1 o v i d zahlreiche Städte und Ausflugsziele Sloweniens, darunter auch Maribor, Studenci und Tezno. Die Lehramtskandidaten aus Sabac hospitierten am Freitag in der Knabenvolksschule in Studenci, worauf ihnen ein Imbiß gereicht wurde, den die Kleinen mit Tamburitza- Hpd Gesangsvorträgen verschönten. Begrüßungsworte sprachen Oberlehrer. K o n 11 e r, Beztrksschulin-spektor S e n i c a u. Fachlehrer V r a n e. Am Samstag wohnten die Lehramtskandidaten in Tezno modernen Unterrichtsstunden bei. m. Erziehungsberatungsstelle in Studenci Der Qemeinderat in Studenci hat über Vorschlag des GR Fachlehrer V r a n c einstimmig beschlossen, eine Erziehungsberatungsstelle zu errichten, die für die vorwiegend von Arbeitern bewohnte Gemeinde von größter Bedeutung sein wird. Ubergeben. ner-Wagenborg-M.) * Ooldarmbanduhren Din 230,— bei M, Ilgerjev sin, Juwelier, Gosposka 15. Verkauf auch auf Teilzahlung ohne Preiszuschlag. 390 m. Fahrpreisermäßigung. Eine 50pro-zentige Fahrpreisermäßigung wurde ge* währt: für die Teilnehmer der Distriktskonferenz der Rotary-Clubs vom vom 5. bis 7. Mai in Bled, für die Delegierten der Tagung des Genossenschaftsverbandes in Ljubijana am 8. Mai und für die Vertrauensmänner der Kriegsfreiwilligen anläßlich der Jahrestagung in Beograd am 21. Mai. m. Der Verband der Vereinigungen der Oaststättenbesitzer des Draubanats hält am Donnerstag, den 11. d, um 9 Uhr vormittags in Logatec die 6. Jahreshauptversammlung ab. Die Gaststätteninhaberln-nung von Logatec veranstaltet zu Ehren der Teilnehmer am Vorabend einen Begrüßungsabend mit anschließender Tanzunterhaltung. Die Teilnehmer werden am 11. Mai nach der Versammlung und nach dem Mittagessen Autobusausflüge nach Adelsberg, Triest und Görz unternehmen. m. Der Flieder blüht! Wenn Flieder, Goldregen und Schneeball blühen, dann ist die schönste Zeit des Jahres gekommen! Die Amseln singen im Garten. Die Alpenrosen verschwenden ihre Pracht, Die Kastanien haben ihre Prukkerzen auf gesteckt. Alles ist Schönheit und Lust, alles Erfüllung! Auch das junge Herz füllt die vielartige Bedeutung des Wonnemonds und erglüht in Feuern der Liebe. Der blaue Flieder, der fälschlich auch Holunder genannt wird, stammt aus Perslen. Seine üppigen und von balsamischem Wohlgeruch geschwängerten Blütentrauben machen ihn zur Lieblinn;sblume vieler Menschen, besonders der Frauen. In der Mittwoch, den 3. Mai 1939. >Maribortr Zttfitg« Tfummtr 100. InddnthrM Modishe Anrefiunsen für Ihre Frühjahrs- und Sommerkleider bieten Ihnen die Schaufenster des Textil-Einzelhan-dels während der Indanthren-Werbewoche. Sie finden eine Fülle entzückend cemusterter farbenfreudiger Stoffe. Und die Hauptsache: Indanthrenfarbige Stoffe sind unflbertroffen wasch-, licht-, wetterecht, die Schönheit der Farben ist also von Dauer. Entscheiden Sie sich zu Ihrem Vorteil für Indanthren und achten Sie auf die bekannte Indanthren-Marke. Blumensprache drückt er Leidenschaft u. und stilles Schwärmen für einen Gegenstand der Liebe aus. Nächst dem Goldregen, der jedoch stark giftig ist, ist der Flieder ein beliebter Schmuck der Parks und Gärten, um so mehr, als er wenig Pflege beansprucht. Einen Strauß Flieder im Zimmer stehen zu haben ist jetzt ein reizender Schmuck unserer Häuslichkeit. m. Gründung efaier Zentralwarengenos-senschaft in Marlbor. Am 9. d. um 10 ühr vormittags findet im großen Saale der Zadruzna gospodarska banka die gründende Versammlung einer Zentralwaren-genossenschaft in Maribor statt. m. Agnoszierte Leiche. In dem Toteti, der vor ednigen Tagen im WaWe nächst Sveöina hart an der Staatsgrenze aufgefunden wuirde, erloannte man auf Omitd der vorgefundeinen Kleidungsstücke den öljährigen Auszügler Franz Muster, der zuietzt bei seiflem Schwiegersohn Stefan Kingermann in UntergraU bei Leib nitz wohnhaft war. Muster, der sich zum Besuch seiner Tochter nach Ehrenhau-sen begeben wofllte, durfte in der Dunkelheit verirrt und so über die Grenze gekommen sein. Das JAMiribortr Zcttungc Nummer 100. Mlttwodi, den 3. Mil 1036. (Sebefferte ^rfr Orr 6taatö- papierr WOCHENBERICHT DER BEOORADER BÖRSE. — Effekten: In den ersten Tagen der letzten Woche wurde eine flaue Tendenz an der Börse verzeichnet. Große Warenmengen wurden angeboten .Am Mittwoch verbesserte sich jedoch die Lage u. zwar im Zusammenhang mit der Besserung der inneren politischen Lage. Seit diesem Ta-' ge haben sich die Kurse der Effekten ständig verbessert. Es gibt jedoch noch keine Aussichten, daß die Staatspapiere ihre früheren Positionen einnehmen wer-l den. 1 Der Umsatz an der Effektenbörse t war ziemlich stark. Am stärksten wurden' die Kriegsschadenrenten getätigt, ferner! große Stücke von Beglukobligationen u. dalmatinischen Agrarobligationen. | Alle Staatspapiere haben Ende der letzten Woche bessere Kurse verzeichnen können als Ende der vergangenen Woche. Dies gilt insbesondere für die Kriegsschadenrente, die ihren Kurs um 16 Punkte im Vergleich zur Vorwoche verbessern konnte. Die Aktien der Nationalbank sind im Kurse um 150 Dinar gestlegen, die Aktien der Privilegierten Agrarbank um 9 Punl(te. | Die Kurse der Staatspapiere vom Ende der letzten Woche im Vergleich zui den Kursen, die Ende der Vorwoche ver-^ zeichnet wurden, geben das folgende! Bild: ' 21 ./IV. 28./IV. 436,— 452.— 97.50 99.50 57.50 60.— 86.— 87.75 ftS.-. 87.— 90.25 96.25 99.— 99.— 99.50 97.— 99.—1 Devisen: Das englische Pfund Sterling verzeichnete einen ständigen Kurs zu 238, was mit der Prämie von 8,40% 258 Dinar darstellt. Der Umsatz betrug 67.000 Pfund Sterling. — Die deutsche Clearingmark wurde ständig zu 1380 Dinar getätigt. Der Umsatz betrug 1,100.000 Dinar. Die griechischen Bons blieben unverändert, bei 32.—. Kriegsschadenrente 7% 4% 6% 6% 7% S% 7% 7% Investitionsanleihe Agrarobligationen Beglukobligationen dalm. Agrarobligat. Blairanleihe Blairanleihe Seligmananleihe Stabilisationsanleihe 3(roo(M al0 (Snrrofe in fttr ^nbuKrir Das Oasfach auf der Breslauer IMesse 1939. Der Aufschwung des deutschen Wirtschaftslebens findet beredten Ausdruck auch in der Entwicklung der Energiewirtschaft. So ist z. B. der Gasverbrauch des Altreiches in den letzten 5 Jahren von 5,3 auf 14 Milliarden cbm jährlich angestiegen. Bezeichnend ist dabei, daß die von der Industrie und Gewerbe aufgenom mene Gasmenge ständig zugenommen hat und im Jahre 1939 allein etwa 10 Milliarden erreichte. Diese Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen, sie wird namentlich in Schlesien durch den Ausbau der Ferngasversorgung einen weiteren starken Auftrieb erhalten. Es ist deshalb von aktuellem Interesse, daß die industrielle Gasverwendung im Rahmen der Breslauer Messe (10.—14. Mai) einmal deutlich herausgestellt wird. Ihr ist eine bemerkenswert ausgestaltete große Abteilung der Gemeinschaftsschau des deutschen Gasfaches In der Donauhalle ausschließlich gewidmet. Gasbeheizte Oefen der verschiedensten Fabrikate zum Glühen, Härten, Trocknen, Lackieren und Löten von Metall sowie Maschinen zum Schmieden und Oberflächenhärten werden zur Schau gestellt werden. Lebhafte Beachtung wird ferner ein erstmalig in Schlesien vorgefahrter gasbeheizter Unterwasserbrenner finden wie auch eK ne gasbeheizte Kerntrockenanlage fOr Qie ßereien stark interessieren dürfte. Schließlich sei hingewiesen auf die in der Donauhalle gezeigten Gasmotoren der verschiedensten Art und Leistung. — Bekanntlich spielen der ortsfeste wie der ortsbewegliche gasbetriebene Motor heute eine zusehends wachsende Rolle. <9flii|liar «SnltDitflung (er &rinDirtf(Oafi Berlin, 29. April. Die Aussichten für die Entwicklung der Weltwirtschaft seien trotz der ungeklärten außenpolitischen Lage als gebessert zu bezeichnen, erklärte Dr. Rudolf Eicke, Direktor bei der Reichsbank. In vielen Ländern seien Anzeichen für einen neuen Aufschwung der Wirtschaft vorhanden, der zu einer stärkeren Aufnahmefähigkeit für ausländische Waren führen dürfte. Die Rohstoffpreise, die 1938 stark gesunken seien, beginnen wieder anzuziehen. Gegenwärtig seien gu te Absatzmöglichkelten für Investitionsgüter, wie die Erzeugnisse Eisen- und Stahlindustrie, insbesondere Maschinen, elektrische Anlagen, Motoren, Automobile, daneben auch für die Ausfuhrwaren der chemischen Industrie vorhanden. Der Anteil der Investitionsgüter an der deutschen Ausfuhr sei bereits von 31 Prozent im Jahre 1937 auf 43 Prozent im Jahre 1938 gestiegen. X Vier Jahre Wariezeft Im türkisch-französischen Clearing. Für Warenlieferungen aus verschiedenen Ländern ergeben sich gegenwärtig vom Tage der Einzahlung des Gegenwertes ihrer Lieferungen nach der Türkei bei der türkischen Zentralbank bis zur Auszahlung der ausländischen Verrechnungsstellen folgende Wartezeiten: Deutschland Posttage, Polen Posttage, Italien 2H Monate, Belgien 3 Monate, Rumänien 0 Monate, Ungarn 8 Monate, Schweiz 10 Monate, Holland l Jahr, England 2% Jahre, Frankreich (Wa-renciearing) 4 Jahre, Prankreich (neues Clearing) I Jahr. Diese Wartezeiten im Clearing der Türkei zeigen die Schwierigkeiten im Wirtschaftsverkehr der Tür kei mit England und Frankreich auf. 2BoH)e! Am schönsten ist der Wald wohl im Mai und Juni. Das dunkle Nadeigrün belebt das heitere Oelbgrün der Birken, die sich als die Allerweltsfreude unter den Bäumen da und dort seßhaft gemacht haben und nun schelmisch fürwitzig zwischen dem schwarzgrünen Nadelgehölz hervorgucken. Das ist um Mitte Mai der Fall. Wenn dann der Kuckuck seinen Namen in die Stille des Waldes hineinruft, flammt es überall an den Zweigen der Tannen und Fichten wundersam auf. — Malwuchsl s' ist eine eigene Poesie um einen so jungfrischen, jungfräulichen Nadelwald. Besonders am frühen Morgen. Der feine blaue Duft, der über den Bäumen lag, verflüchtet sich, und wo ein Strahl der Sonne bis zu den taufrischen Gräsern der Waldwege und Waldwiesen vordringt, schimmert's buntfarbig auf. — Des Spechtes Klopfen wird hörbar. Tausend SingvÖgeieien erwachen. Und aus dem kühlen Duft wird gegen Mittag ein süßes, wohliges Aroma, das der Spaziergänger mit Behagen einatmet. Wie mit Kerzen sind die Zweige besteckt, oder wie hellgrüne Flämmchen leuchtet's von ihren Enden. Da webt Frau Spinne im Hin tergrunde ihr Märchennetz, und Libellen und Falter, Käfer und Mücken beginnen ihren täglichen Tanz, der »Freude am Leben« heißt. Aber nicht nur der ernstere Nadelwald, auch der milde Laubwald ist jetzt schön. Man denke an einen Buchenwald! Gleich' Säulen stehen die glatten runden Stämme da, oben in ein hochgewölbtes hellgrünes Blätterdach auslaufend. Wie in einem Dom wandelt man dahin, und manche Sorgen fallen ab vom Menschenherzen wie bröckeliger Mörtel, der nie recht haften wollte. Unser Land ist so reich an schönen Waldungen, in denen nicht nur Birken und Buchen, sondern auch Rüstern, Eichen, Ahorn usw. die Freude eines jeden Naturfreundes bilden müssen. Eil iiizes Liliei ohK lidi? ROMAN VON HANS JOCHEN VON PLEHWE Copyright 1937 bv Aufwärts-Verla«, Berlin SW 68 35 Auf dem breiten Bürgersteig schie-.ycn sich die Menschen hastig aneinander vorbei, wie in einer zu schnell gedrehten Wochenschau. Ueber dem Gedränge steht ein bewegtes Dach von Regenschirmen. Doktor Birk verschwindet nach kurz ge brummter Entschuldigung in einer Hotelhalle. Quitt sieht durch die Glasscheiben der Flügeltür, wie er dem Portier seine Tasche übergibt und einen Schein ausfüllt. Die stummen Gesten der zwei im Licht, ihre tonlosen Mundbewegungen erscheinen von draußen gespenstisch und grotesk. Ja, gespenstisch und unwirklich ist dieser ganze Abend. Quitt weiß nicht, wie er enden soll, alles ist fremd und unvertraut, selbst dieser Mann, dem lange, lan ge Zeit jeder Gedanke ihres Herzens gehörte. Die gegen den Regen vermummten Gestallen, die an ihr vorüberstreichen, sind nicht von Fleisch und Blut, ihr Sprechen und Lachen klingt leer wie das Echo einer längst erstorbenen Wirklichkeit. Auf dem sp egelnden Asphalt gleiten Autos, bösartig bellen ihre Hupen aufeinander ein. Ein Mann im schwarzen Lederolmantel, die triefende Melone schief auf dem Kopfe, hat Quitt bemerkt, wie sie da wartend steht, und sucht ihren Blick auf sich zu ziehen. Er tritt zu ihr unter das gläserne Vordach, gleich wird er sie ansprechen. Doch da ist schon Doktor Birk wieder neben ihr, und der blasse Gent taucht enttäuscht in das Getriebe der Straße zurück »Ich gehe jetzt Abendbrot essen. — Und Sie?« fragt Doktor Birk kurz. Quitt lächelt. »Ich gehe auch Abendbrot essen.« Also gehen sie zusammen. Doktor Birk hat die Hände tief in den Taschen seines eleganten Ueberziehers und stapft drauflos. Er gibt sich den Anschein völliger Achtk)sigkeit gegenüber seiner Begleiterin — aber Quitt merkt doch sehr wohl, wie er zusieht, daß sie bequem gehen kann, wie er Ihr Raum zu schaffen sucht und immer und immer wieder aus der Rolle des teilnahmslosen Menschenleindes herausfällt. Schließlich landen sie an einem Tisch in einem lauten, heißen und rauchigen Bierrestaurant. »Es ist Ihnen doch klar, daß die Situation hier für Sie kompromittierend ist? Mit einem verheirateten Manne zusammen in einem solchen Lokal in Berlin Nk »Es ist mir klar und es ist mir jetzt ganz gleichgültig!« sagt Quitt. Ringsumher wimmelt es von Mensche«, lachend, schwatzend, trinkend — meist junge Paare, die so ihren Sonntagabend verbringen bei Musik und Biergenuß. Die Luft ist bläulich verhangen von Rauch, sie atmet sich schwer, aber die Lungen gewöhnen sich schließlich. Quitt »itzt da und sieht um sich. Sie hat ihr Gegenüber noch mit keinem Blick gestreift; es ist wie eine Angst in ihr, ihn anzusehen. Die Kapelle in operettenhaft übertriebener Husarenuniform spielt das Wolgalied mit unerträglichem Tremolo der Geigen. Die roten Jacken leuchten grell zu den blassen, abgespannten Mienen. Quitt sitzt nrt dem Gesicht zum Podium, der Primgeiger schmachtet zu ihr herüber, bi« sie seinen Blick bemerkt und ihn angewidert abschüttelt. »Schön ist es hier — n^cht wahr?« fragt Doktor Birk ironisch über den Tisch. »Ja . . .!« sagt Quiitt. »Gräßlich schön! Fast unerträglich schönt« Der müde Kellner legt die Karte vor, beide bestellen sich eine Kleinigkeit, uninteressiert und ohne Appetit. Während Doktor Birk noch zerstreut in der Karte blättert, wagt Quitt es zum ersten Male, ihn anzusehen. Er ist alt geworden in den letzten Monaten. Das Grau der Schläfen hat um sich gegriffen, rechts und links vom Scheitel schimmern schon silbeme Fflden. Die Strim ist unvorstellbar hart und kantig, wie von innen heraus modelliert, die Augen liegen zurück, die Backen sind schmal. Quitt weiß genau, daß Doktor Birk fUnfunddreißlg Jah re alt ist; doch der Mann, der ihr hier gegenüber sitzt, könnte schon vierzig sein, müde und angegriffen wie er heute erscheint. Es ist nicht mehr der blendend aussehende, fabelhaft frische, elegante Arzt, den Quitt von früher her kennt. Die Krawatte ist achtlos gebunden, der Kragen sitzt nicht ganz einwandfrei, ein Knopf an der Weste fehlt. Die Haut des Gesichts ist so grau geworden. Es Ist ein fremder, gealterter Mann. Doktor Birk sieht auf und ihre Blicke begegnen sich . •. Es ist kein Fremder — er ist nicht gealtert — er ist Ihr nicht fem gerückt! — Nein, es ist Petmchio, den sie liebt, den sie immer Neben wird, auch wenn sie gestern einem andern ihr Ja-Wort gab..Cr gleicht dem Bild des Mannes, das ihr Gott ins Herz gesetzt hat, als er sie schuf, nach dem sie immer Sehnsucht haben soll ihr Leben lang. Ihre Züge müssen sich verändert haben, während sie so sein Gesieht neu entdeckt. Ihr Schicksal, dem sie entgehen zu können glaubte, ist jetzt unentrinnbar groß und fordernd vor ihr aufgewacbsen — das prägt sich wohl in ihren Zügen aus und gibt Ihr den verstärkten Blick eines Menschen, dem sich eine Offenbarung schenkt Doktor Birk sieht in dieses schmale, eksta tische Gesicht vor sich erst erstaunt, dann gerührt, dann ergriffen. Von diesen klaren, blauen Augen geht eine Macht aus, die er fast körperlich auf sich zufluten fühlt — eine Macht, die ihn löst' und bindet, die ihn befreit und In Fesseln schlägt, die ihn verwandelt und doch wieder ganz er selbst sein läßt. Und ein Wunder der Liebe geschieht: heutigenatgs im Zeitalter der Technik, der Maschine unrj d^r unbeseelten Geschäftig keit, im Hasten und Treiben der Großstadt. Ein Wunder geschieht im Trubel eines Bierrestaurants im nördlichen Berlin: zwischen zwei Menschen wächst durch einen Bl ck von Auge zu A'.ig3 e'ne unlösbare Gemeinschaft! Ein Herz voll Liebe und voll Opferwillen weiß ein anderes, das bisher kalt und gleichgültig neben ihm schlug, zu entflammen, ohne daß Worte die Brücke formten. Eine läutende Glocke schickt die Wellen ihres Schalls in den Aether — und eine andere, vom Gießer auf den gleichen Ton abgestimmt, begmnt mitzuklingen, sieb ci-izu-schwingen in den Jubel der Schwester. Doktor Birk sieht Quitt Petersen an, nicht lange, vielleicht nur einen Augenblick — aber von diesem Augenblick an beginnt er sie zu lieben. Man kann es nicht erklären, man kann es nicht verständlich machen, es ist ein Wunder — aber es geschah. Zwei Sterne müssen sich in diesem Augenblick auf ihrer himmlischen Bahn begegnet sein — und zwe iMenschen finden sich in einem Blick voll Liebe. Um sie hemm schwatzt es, lacht es, kreischen Dienstmädchen hellauf über die Scherze ihrer Begleiter, um sie herum wogt das Getriebe eines »Pracht-Gala-Abends der Bierstuben Klinkermann, unter M.twir-kung der Kiu>aUe: \ Mittwoch, den 3. Mal ;>Mariborer Zeitung« Nummer IOC. Aus der Sportwelt „OWori&or" und—„»ralfttw" im Sinale BRAVOURSTÜCK DER WEISS-SCHWARZEN IN KRANJ. — VARL SCHIBSST DREI GOALS. — »BRATSTVO« VERDRÄNGT »CAKOVEC«.. Auch die beiden Rückspiele des Halbfinale der LNP-Melsterschaft standen im Zeichen aufregender Geschehnisse. Eine Nervenprobe von ganz besonderer Spannung stellte die Begegnung zwischen »M a r i b 0 r« und »Kran j« in Kranj dar, die die Entscheidung erst nach dramatischen Ereignissen brachte. Die helmische Elf, die mit 0:2 im Rückstand war, erzielte alsbald ein Tor, doch gelang es »Maribor« wieder auszugleichen, obwohl dann »Kranj« mit 2:1 führend in die Pause ging. Nach Seitenwechsel kam dann der dramatische Höhepunkt des Kampfes. T i öa r, der gefährliche Flügelmann »Maribors« wurde vom Schiedsrichter ausgeschlossen, sodaß »Maribor« nahezu die ganze zweite Spielhälfte nur 10 Mann zur Stelle hatte. Wenige Minuten darauf erhöhte »Kranj« seinen Vorsprung auf 3:1 und stellte damit das Score ein, sodaß die Entscheidung wiederum auf des Messers Schneide war. Trotz alldem setzte die Maschinerie des s>Maribors«-Stur-mes erst jetzt mit ganzer Intenzivität ein. und erreichte nicht nur den Einstand, sont dem verwandelte das 1:3 sogar zu einem famosen 4:3-Sieg. Der Held dieser drama tischen Schlacht war Varl, der allein In rascher Folge dreimal den Ball ins gegnerische Netz drückte. Das einzigartige Bravourstück »Maribors« versetzte selbst die Anhänger des SK. Kranj in helle Begeisterung für Maribors Fußballsport. — »Maribor« zieht nun in das Finale der LNP-Melsterschaft ein, wo der SK. »Brat-stvo« aus Jesenice den Gegner abgeben wird. Nicht minder aufregend verlief der zwei te Semifinalekampf in Jesenice zwischen dem dortigen SK. B r a t s t v o und dem LNP-Melster »Cakovec«. Die Gäste, die ersatzgeschwächt antraten, hatten einen Vorsprung von 3:0 mitgebracht, den sie nicht nur vergaben, sondern sie wurden noch um einen weiteren Treffer übertrumpft, sodaß »Bratstvo« ins Finale vorrückt. Mit 4:0 (2:0) behielten diesmal die tüchtigen Fußballer von Jesenice die Ober hand, und bestätigten damit ganz eindeutig ihre berechtigte Berufung in die Endrunde der LNP-Meisterschaft. £(i(ntal5letitfleo in trieft DIE AUSWAHL bES DRAUBANATS SIEGT GEGEN JUUSCH-VENETIEN 116 : 103 MIT Sloweniens Leichathleten haben in Bratovz (Jug.) 175, 3. Paolone (It.) 175, Triest einen bedeutsamen Sieg errungen.' 4. Polak (Jug.) 160. Schon am Samstag ging die Mannschaft | Hammer: 1. Ing. StepiSnik (Jug.) 48.65, mit 47:30 Punkten in Führung und be- 2. Orettl (It.) 42.12, 3. Gujznik (Jug.) schloß die Begegnung mit den Vertretern 38.99, 4. Lazarovich (It.) 33.69, von Julisch-Venetien tagsdarauf mit 116j 4X400 Meter; 1. Draubanat (Sku§ek, gegen 103 Punkten. I>en Kämpfen wohn- GaberSek, Nabernik, GorSek) 3:29.9, 2. ten am Sonntag nahezu 10.000 Zuschauer bei. D'e Ergebnisse waren: 110 Meter Hürden: 1. Oberweger (Italien) 15.8, 2. Pleter§ek (Jugoslawien) 16.1 3. Pellarini (Ital.) 17.1, 4. LonCariö (Jug) 18.3. Dreisprung: 1. Vuöeviö (Jug) 14.04, 2. Pellarini (It.) 13.60, 3. Smolej (jug.) 13.01, 4. Colautti (Ita.) 13. Speer; 1. Mauzer (Jug.) 47.40. 2. Lant'eri (Ita.) 45.07, 3. Parini (It.) 42.19, 4. Gujznik (Jug.) 41.34. 10.000 Meter: 1, Bruäan (Jug.) 35:04.1, 2. Furlani (It.) 35:15.4, 3. Kvas (Jug.) 35:38.6, 4. Makovec (Ita.) 37:16.1. 100 Meter; 1. Kling (Jug.) 11,3, 2. Ra-öif (Jug.) 11.4, 3. Furlani (It.) 11.5, 4. Rugo (It.) 11.6. 1500 Meter: 1. Gorsek (Jug.) 4:14.3, 2. Ko§ir (Jug.) 4:14.3, 3. Poli (It.) 4:23.4, 4. Donaggio (It.) 4:27.3. 400 Meter Hürden: 1. Slu§ek (Jug.) 59.3, 2. C lautti (lt.) 59.8, 3. UrbanClö (Jug.) 61.1, 4. Frluga (It.) 66.2. Weitsprung: 1. Pellarini (It.) 6.78, 2. Vuöev'ö (Jug.) 6.47, 3. Vallon (It,) 6.34, 3. Lonöarie (Jug.) 6.10. Stabliochsprung: 1. Sarovich (It.) 350, 2. Vottari (It.) 340, 3. Smerdel (Jug.) 340, 4. Kosec (Jug.) 330. Kugel: 1. Bononcini (It.) -«.73, 2. Vu-eevi(5 (Jug.) 13.53, 3. Hlade (Jug.) 12.99, 4. Paolone (It.) 12.82. 5000 Meter: 1. Kol'r (Jug.) 15:50. 2. Burlo (It.) 15:59.3, 3. Polli (It.) 16:10, 4. Kvsa (Jug.) 16:39.4. 400 Meter: 1. Missioni (It.) 50.1, 2. Klinar (Jug.) 52.3, 3. Lenardon (It.) 52.3, 4. Urbanfiö (Jug.) 58.3. 4X100 Meter; 1. Julisch-Venetien (Fur-lan, Giachelli, Rugo, Pellarini) 44.2, 2. Draubanat (Raöiö, Polak, Skuäek, Kling). 800 Meter: 1. Gor§ek (Jug.) 1:57.2, 2. Nabernik (Jug.) 1:58.9, 3. Olivieri (It.) 2:02.2, 4. Markuzzi (It.) 2:09.6. 200 Meter: 1. Rafiö (Jug.) 23,7, 2. Kling (jug.) 23.8, 3. Giachelli (It.) 23.8, 4. Furlan (lt.) 24.2. Hochsprung: 1. Pellarini (It.) 175, 2. Julisch-Venetien (Olivieri, Markuzzi, Lenardon, Mission). Dislcus: 1. Oberweger (It.) 47.30, 2. Vu-Cevi6 (Jug.) 43.09, 3. Bononzoni (It.) 41.27, 4. Ing. Steplinilc (Jug.) 39.75. dnnffmoimm am Gtort Der SK, ZelezniSar brachte am Sonntag ein leichtathletisches Juniorenmeeting zur Durchführung, das folgende Sieger brachte: 200 Meter (C) Hrovatin (2el.) 27.1, 60 Meter (A) VoduSek (Marathon) 9.1, 100 Meter (C) MurJak {!.) 13, Hochsprung (B) KlanCnik (M.) 155, Hochsprung (C) Stumberger (M.) 150, Diskus (C) MIakar (2.) 37.69, Kugel (B) Gala (2.) 13.33, 1000 Meter (C) Karlin (2.) 2:52.2, Weitsprung (C) Hrovatin (2.) 5.52, Weiterung (A) MarCiC (M.) 375, Kugel (C) MIakar (2.) 13J58, 4X100 Meter: 1. 2eleznl5ar 52,3. onvrtunotffaTiil llutoffluM In Siudliona Die Sektion Ljubljana des Autoklubs veranstaltete am Sonntag auf der Strecke Ljubljana—Kranj—Tri'ö—Begunje—Jese nice—Kranj—Skofja Loka — Medvode — Ljubljana (142 Kilometer) eine Wertungs fahrt für Automobile und Motorräder, an der sich 31 Wettbewerber beteiligten, und zwar 13 Automobilisten, 11 Motorradfahrer und 2 Beiwagenfahrer. Die Ergebnisse: Motore bis 250 ccm Duian Med ved auf DKW, Motore bis 350 ccm Viktor Haßl auf Puch, Motore über 500 ccm Alois PoljSak auf BSA, Beiwagenmaschinen Ivo Mklav6'i5 auf Zündapp, Automobile b's 1500 ccm Franz Piccoli auf Adler, Automobile über 2000 ccm Boris Kristan auf Opel. Die jugoSlftw'flche Hockeymeütersehaft gewann wiederum die Zagreber »Concor-dia«, die im Schlußspiel den SK. Marathon mit 1:0 schlug. in ($ra) unO jlnlKrlfelf) DER KNITTELPELDER SPORTKLUB 4:1 GESCHLAGEN. TES 3:3-UNENTSCHIEDEN GEGEN GAK. — ZWEI SCHWARZBLAUEN. — BEACHTENSWER-0LANZ8PIELE DER »Rapide« Fußballelf absolvierte I Sonntag und Montag zwei Gastspiele im 'Deutschen Reiche. Am Sonntag traten die Schwarzblauen in Knittelfeld gegen , den dortigen bekannten Sportklub an und 'schlugen diesen nach einem technisch u. taktisch ausgereiften Spiel mit 4:1 (2:0) glattweg. Sämtliche Formationen befan-I den .sich in großer Form und zeigten sich zeitweise recht stark überlegen. I Einen umso nachhaltigeren Eindruck [hinterließ das gestrige zweite Spiel, daß die »R a p i d l e r« in Graz gegen den 'hochfavorisierten Meisterklub GAK zur Durchführung brachten. »Rapids« Stürmer legten gleich von allem Anfang an los und erreichten noch vor der Pause eine Führung von 3:1. Trotz des heftigen Druckes der Gegner vermochte »Rapid« das Resultat mit 3:3 zu halten und damit vielleicht seit Jahren den schönsten ausländischen Erfolg zu buchen. Die Schützen waren Kreiner, Hery und Bäumel, aber auch die übrigen taten durchwegs ihre Pflicht. — Auch dieses Spiel stand auf einer beachtenswerten Höhe, sodaß Maribors Fußballsport in würdiger Weise vertreten wurde. Sigatämpfe 193S-1939 bren&et BSK WIEDERUM JUGOSLAWISCHER FUSSBALLMEISTER. — »LJUBLJANA« AN NEUNTER STELLE. — »SLAVIJA« (VARA2DIN) SCHEIDET AUS. — DIE LETZTE RUNDE. Die Nationalliga wurde am Sonntag mit der 22. Stielrunde zu Ende geführt. Endsieger der Staatsmeisterschaftskämpfe 1938-1939 wurde der BSK, der somit zum fünften Mal als jugoslawischer Fußballmeister hervorging. Seit der Gründung der jugoslawischen Staats-Meisterschaften fiel der stolze Meistertitel folgenden Vereinen zu: 1920 »Gradjanski«, Zagreb. 1924 »Jugoslavija«, Beograd.^ 1925 »Jugoslavija«, Beograd. 192n »Gradjanski«, Zagrei>. 1927 »Hajduk«, Split. 1928 »Gradjanski«, Zagreb. 192G »Hajduk«, Split. 1930 »Concordia«, Zagreb. 1931 BSK, Beograd. 1932 »Concordia«, Zagreb. ^933 BSK, Beograd. 1934 nicht beendet. 1935 BSK, Beograd. 1936 BSK, Beograd. ?937 »Gradjanski«, Zagreb. 193S HASK, Zagreb. 1939 BSK, Beograd, »Ljubljana«, der Vertreter Sloweniens, landete unter den 12 Vereinen an neunter Stelle. »S 1 a v i j a« (Varaidin) scheidet aus, während der an der vorletz- ten Stelle postierte SK. Zemun den Propo-sit'onen gemäß die Qualifikationsspiele gegen die Unterverbandsmeister zu bestreiten hat BSK 22 17 3 2 67:14 37 (7) GradJan»ki(Z)22 14 4 4 53:17 32 (12) Jugoslavija 22 12 4 6 37:24 28 (lö) Hajduk 22 11 5 6 51:30 27 (17) HASK 22 10 5 7 31:27 25 (19) Jedinstvo 22 8 4 10 35:40 20 (24) Slavija (S) 22 7 5 -0 34:43 19 (25) BASK 22 6 7 9 27:36 19 (25) Ljubljana 22 7 4 11 23:41 18 (26) Gradjanski- i „ k' TI Wmrnmmmrn^^ £s Sehend ^ungbntblkh .VERSUCHEN SIE,_^_ ES SELBST r (.'r'". vj^ IN einer einzigen kurzen Wochet Tousende von entzückten Frauen haben sich in ihrem Äu££ehen um Jahre verjüngt. Ihre Falten und Linien sind vollkommmi verschwimdenl WiEienschaftler haben fcstgeetellt, dasfi Falten mit zunehmendem Alter dadurch entctehen, da« die Haut gewisse ]eben£wlchtige Stoffe verliert. Führen Sie Ihr diese wertvollen Aufbaiwtoffe wieder zu und sie wird wieder friech und hing. Da« ist die erstaunliche Entdeckung dee Wiener ünlverßltSt«pr0fe«60M Dr. Stejskal. Sein Exti*ekt aue tiefgelegenea Hautzellen. »Biocelc genannt, ist nun in der roe«farbl