^ Samstag, 8. April 1899. Jahrgang 118. kMllM Mmg. Ml^plt«,. '^ ^ , , „ , , , . . , , „ /^ i>!>!^'. ^lljHi^^..^ ° stversenbuilg: ganzjzhrla fl. 15, hlllbj«hr ^^^^^/ «eilen »b ti., größere per Zeile S k.; bel öfteren Wiedeiholungen per gelle 3 lr. ? mittag«. Unfrankierte Vriefe werden nicht anaenommen, Manuscrlpte nicht zurückgestellt. 0' w^""^" ^"^ ? l, u^, ^^ Anordnung wird für weiland UElnes/'Meit ^ durchlauchtigsten Erz- sM t> '^ die Hoftrauer von Sonntag den tz'^i^angefangen durch sechzehn Tage s.voin 9 .^chslung getragen: die ersten acht l, 7 weiteren Einschließlich 16. April, die tiefe «R h '" acht Tage, vom 17. bis einschließlich ^' dle mindere Trauer. !"^'"e l ^—'-------- Vlt"En^1. Apostolische Majestät haben mit ^,."lld Nm- ?^bung vom 27. März d. I. den ' ?'°lisch "lual'd der botanischen Abtheilung am i-s ilnive K° '""scum, außerordentlichen Professor M^°n 1w " Wien Dr. Günther Ritter ^3 ber s^° " nagetta zum ordentlichen ^? Gar? ""Aschen Botanik und Leiter des ^iit,^ "" der deutschen Universität in U't zu ernennen geruht. z. Bylandt m. p. Zster 'I?der?^ Ciechanowsli, die Bau- Hier n.,^ ^^""chlschen Statthalterei Franz ^ E^ Ernst Dittrich sowie den ^ des ^ Dotter ö" Ingenieuren im "Nnern ernannt. '^I ^lck ,, ^—"^------- ^' Io3"'^^r hat die Forstmeister Anton ^ei, Klns frommer, Karl Hetper, ^lf^' K°s°. ' Heinrich Karl, Richard i"N^ Acht und CM Kocha. u"rilrathen ernannt. ^ de ^^XV R 'vurde in ber l. l. Hof. und StaatS. "eihz .«Mil der bühmischeu und slovenischen " »-vuiattes ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. ' Aus Italien. Infolge des Umstandes, dass die Minister das Königspaar auf der Reise nach Sardinien begleiten, die am 10. d. M. angetreten werden soll und auf einen zehntägigen Aufenthalt auf der Insel berechnet ist, können sich die Kammern eine Ferienzeit von 32 Tagen vergönnen. Vor dem 22. oder 23. April werden kaum alle Minister ill Rom versammelt sein, da einige derselben auch noch nach Venedig gehen wollen, um der Eröffnung der internationaleil Kunstausstellung beizuwohnen. Die Zeit der Parlamentsferien hat jedoch nicht etwa eine Pause in den politischen Kämpfen herbeigeführt, die hier immer auf der Tagesordnung stehen. Die oppositionellen Journale beschäftigen sich mit Gerüchten über Veränderungen oder Kammer-auflösung. Derlei Combinationen tauchen regelmäßig auf, wenn die Kammern vertagt sind, und wie so häufig, liegt ihnen auch diesmal nichts Positives zugrunde. Gewisse Blätter wissen zu erzählen, dass das Cabinet unter dem Präsidium des Generals Pelloux neugebildet und durch den Eintritt des Barons Sidney-Sonnino und des Marquis Visconti-Venosta gekräftigt werden foll, ferner fpricht man von der Fusion der Gruppen Rudini und Zanardelli. Alle diese Gerüchte entbehren jedoch einer thatsächlichen Basis. Man erwäge, dass General Pelloux längere Zeit sich gar nicht in Rom aufhalten wird, sondern den König auf seiner Reise nach Sardinien begleitet, von der er erst am 23. d. M. zurückkehrt, unmittelbar vor Eröffnung der Kammern, die am 25. d. M. wieder zusammentreten sollen. Auch Zanardelli weilt nicht in Rom, sondern in seiner Villa am Gardasee, von wo er erst knapp vor der Kammererüffnung nach Rom sich begibt, um das Präsidium zu übernehmen. Die parlamentarische Lage bleibt sonach unverändert und es könnte erst dann ein Wechsel eintreten, wenn über die großen schwebenden Fragen, betreffend die politischen Maßregeln, die auswärtigen Angelegenheiten, die Finanzen und das Budget, irgend welche entscheidende Beschlüsse gefasst werden würden. Als eines der Angriffsobjecte, mit denen die Opposition dem Ministerium zu Leibe rücken möchte, will sie sich jetzt der Haltung des Cabinetes in der Sannum-Frage bedienen, und sie hofft, dass sie dadurch eine Verstärkung ihrer Anhänger erfahren werden. Allein sie dürfte sich umsomehr verrechnen, als sich die italienische Action in China auf eine sehr weit verbreitete günstige Stimmung in den kaufmännischen und gewerblichen Kreisen stützt. Eine gründliche Discussion in der Kammer wird für die italienische Action im fernen Vsten kaum ungünstige Folgen haben können.________________ Politische Uebersicht. Laibach, 7. April. Nächsten Montag findet eine Berathung des Verbandes der Deutschen Volkspartei in Wien statt. Diese Berathung steht mit der am Tage vorher stattfindenden Berathung über die nationalpolitischen Forderungen der Deutschen in Zusammenhang. Wie der «Ostdeutschen Rundschau» mitgetheilt wird, gedenken die Vertreter der Deutschen Volkspartei bei der letzterwähnten Besprechung die Erklärung abzugeben, dass sie zu den Verhandlungen und Beschlüssen der Conferenz erst nach Einholung der Zustimmung des Verbandes Stellung nehmen werden. Den deutsch-fortschrittlichen Mitgliedern des tirolischen Landes-Wahlausschusscs, welche infolge der Affaire Grabmayr aus dieser Körperschaft ausgeschieden sind, haben sich nunmehr auch die der deutsch-fortschrittlichen Partei angehörigen fünf unterinnthalischen Mitglieder des Landes-Wahl« ausschusses, nämlich Bürgermeister Dr. Praxmarer in Kufstein, Bürgermeister Dr. Kathrein in Kitzbühel, Altbürgermeister Azwanger in Rattenberg, Fabrikant Hußl in Schwaz und Advocat Dr. von Vitorelli in Hall, angeschlossen und in einer motivierten gemeinschaftlichen Erklärung ihren Austritt aus dem Landes-Wahlausschusse ausgesprochen. «Politik» und «Hlas» finden, dass die gegen das außerparlamentarische Regime sich wendende Eingabe des Bundes der Industriellen in Wien an eine falsche Adresse gerichtet sei, da lediglich die deutschen Obstructions-Parteien den Stillstand des ge-sammten parlamentarischen Lebens herbeigeführt haben. Seit Jahrzehnten habe Oesterreich keine Regierung gehabt, welche den wirtschaftlichen Prägen ein solches Verstäildmö entgegenbringe wie die jetzige, und auch keine, welche so viel guten Willen an den Tag legte, die bestehenden Mängel zu beseitigen. Diese Denkschrift hätte also an die deutsche Obstruction adressiert werden sollen und nicht an die Regierung. Wer zwinge denn die Regierung zur Anwendung des § 14 ? Wer anders als eben die politischen Gesinnungs-Genossen des Bundes der Industriellen? Die «Agence Telegraphique Aulgare» bezeichnet nunmehr die aus Softaner Blättern geschöpfte Meldung von einem blutigen Grenzzusammen stoße zwischen türkischen Soldaten und Bulgaren als jeder Begründung entbehrend. ^— Feuilleton. y^Mharwonische Gesellschaft. tz,h. "Kammermusil-Abend hlR^ und ?-"l,ber großen Meister wirken am »?. N^ efsten in der Kammermusik, und !«Keller ^Z""3 behauptet ein bedeutender ^»Mder'^l« der künstlerisch gestaltete Ve Vt erlckli'k «en sich die Meisterwerke der VRVen sn?en. die denselben auf sonnen-^?k>^?n lohnen. Von welch ernstem/ ^"ß5Mlba," 'Realem Streben die Kammer-' V^lNit^'^en Gesellschaft beseelt sind,' ^inlio, ^ ' bim Herzen kommender und ""'der Begeisterung Concertmeister Hans Gcrstner, als Seele der Vereinigung, seit Jahren opferwillig und mit der nie versagenden Ve-rufstreue des Fachkünstlers wirkt, haben wir in den Besprechungen der einzelnen Kammermusik-Abende eingehend geschildert und auch den getreuen Zuhörern unsere volle Anerkennung gezollt. Wir sind allerdings noch nicht so weit, dass wir die Kammermusik-Abende als voltsthümliche Veranstaltungen betrachten könnten, zu denen sich jung und alt in schwerer Menge drängt. Hingegen tröstet uns jedoch der Gedanke, dass es in anderen weit größeren Städten nicht besser, im Gegen-theil bedeutend schlechter um die Kammermusik hinsichtlich der Künstler und Zuhörer bestellt ist. Von erheblich günstigem Einflüsse auf den Besuch wäre die von uns wiederholt wärmstens anempfohlene Angliederung der Kammermusik-Abende an die Mitglieder-Concerte der philharmonischen Gesellschaft; es könnte dadurch viel zur Popularisierung der intimen Musik beigetragen werden. Man darf jedoch aus diesen Bemerkungen nicht etwa schließen, dass die Kammermusik-Abende sich im leeren Saale abspielten; eine zwar nicht allzu zahlreiche, aber immerhin ganz ansehnliche Kunst« gemeinde verfolgte mit der größten Antheilnahme die Ereignisse auf diesem Kunstgebiete und — was sehr wichtig für die Zukunft ,st — es hat sich ein festes ' Stammpublicum gebildet, auf dessen Anhänglichkeit fest gebaut werden kann. So lange ein Oerstner die Quartette leitet, wird der heilige Eifer unserer Kammer-musiter gewiss nie erlahmen und dass rr noch recht, recht lange im Dienste der Kunst segensreich wirken möge, wünschen wir vom Herzen. Mit Beethoven eröffneten die Kammermusiker ihre Abende, mit Beethoven beschlossen sie dieselben und zollten dergestalt dem größten aller Meister auf diesem Kunstgebiete den gebürenden Tribut. Der vierte und letzte Kammermusik-Abend fand knapp vor dem Fest der Ostara, der holdseligen Göttin des Frühlings, am 28. März statt. Und wie wir dankbar für die Herrlichkeiten sind, welche uns der junge Lenz beut, so wollen wir auch dankbar der Gaben gedenken, die uns der ewige Lenz der Kunst in reicher Fülle schenkte. Nach dem poetisch tief empfundenen wunderschönen Quartette in ^äur von Robert Schumann, das die Herren Hans Gerstner, Dr. Rudolf Saiovic. Heinrich Wettach und Adalbert Syrinek poestevoll zur Geltung brachten, fesselte die Zuhörer eme interessante Neuheit, ein Quartett für Pianoforte, Violine, Clarinette und Violoncell von Walther Rabl; es ist das Erst-lingswerl des begabten Componisten und Meister Arahms gewidmet. Es liegt im Geiste der Zeit, in der Emancipation des künstlerischen Individuums, dass die alte Form niemandem, auch dem Conservativsten nicht mehr wie angegossen passen will. Das erfahren wir auch in der Kammermusik; zwar ist die Herrschaft der geschlossenen Sonatenform noch nicht stark erschüttert worden, aber da sich auch die Kammermusik, der Ent« wickewNK deK AangsinneK gemäß, zunehmend orchestraler Laibacher Zeitung Nr. 80. 622_____ gHril^ Nach einer der «Pol. Corr.» aus Petersburg zugehenden Meldung stimmen Nachrichten aus verschiedenen Quellen in der Constatierung drr Thatsache überein, dass die japanische Regierung die eifrigsten Bemühungen aufbiete, um einen möglichst engen Anschluss zwifchen Japan und China gegenüber den Bestrebungen nichtasiatischer Mächte iii Ostasien herbeizuführen. Unter anderem heißt es, dass zwischen Tokio und Peking eine geheime Abmachung bestehe, welcher zufolge die Ausbildung eines beträchtlichen Theiles der chinesischen Armee japanischen Instructors anvertraut werden und außerdem mehrere hundert Chinesen in japanische Kriegsschulen eintreten sollen. Es sei uuter diesen Umständen die baldige Entlassung sämmtlicher europäischer In-structoren im chinesischen Heere zu erwarten. Obgleich man noch keine autheutische Bestätigung dieser letzteren Nachrichten erhalten habe, halte man es in den diplomatischen Kreisen Petersburgs durchaus nicht für unwahrscheinlich, dass die Intimität zwischen Japan und China, dank der unablässigen Thätigkeit der japanischen Regierung, schon bis zu diesem Punkte gediehen sei. Die «Times» melden aus Johannesburg, dass eine von 21.000 britischen Unterthanen unterzeichnete Petition an die Königin Victoria vom Gouverneur der Capcolonie, Milner, entgegengenommen und dem Staatssecretär für die Co-lonien, Chamberlain, übersendet wordeu sei. Die in der Petition ausgesprochenen Wünsche fänden immer mehr Anklang. Tagesueuigleiten. — (Der Ministerpräsident als Anal-phabet.) Der italienische Ministerpräsident, General Pelloux, der in der Gemeinde Vrugnano-Cremaccio in der Lombardei begütert ist, wollte sich daselbst als Communal- und Provinzialwähler eintragen lassen. Sein Antrag wurde jedoch von den städtischen Behörden zurück-gewiesen, weil der General nicht amtlich den Beweis erbracht habe, dass er 21 Jahre alt, im Besitze der bürger-lichen und politischen Ehrenrechte und des Lesens und Schreibens kundig sei. — Emile Zola ist einmal etwas Aehnliches passiert. Er wohnte der Trauung eines Freundes in einem kleinen Städtchen der Bretagne als Zeugc bei. Der Maire fragte ihn nach Namen, Stellung, Alter und fügte dann hinzu: «Haben Sie den von mir verlesenen Trauungsact verstanden?» — «Ja». — ^ wohnlich ein ^«oräio tort«», mit VlM« ^zsi äkuts», mit fünfzig ein «Nonäo ^>n" sechzig ab ein «Tremolo Mu, 8oräino»^^^ '"Local- und Provinzial-Nachlich" Krainischer Landtag. Siebente Sitzung am 7.?lplil ^ >i Vorsitzender: Landeshauptmann Otto v. ^ ^ Regierungsvcrtrcter: Seine Excellenz Präsident Victor Freiherr v. Hein. _,„,s„. h^ K. k. Landesregierungs-Secretär 2U"ye ^^^. Nach Eröffnung der Sitzung durch ve" .^ >" wird das Protokoll der letzten Sitzung ^ uerificiert. ^ betl^ Die eingelaufenen Petitionen werde,'o" ^ Ausschüssen, der Bericht des LandesausW,^^ ^ die Versorgung von Dürrcnkrain mit Ttt dem Finanzausschusse zugewiesen. dci .. Abg. Lenarcic leitet im """ MiB. waltungsausschusses über 8 3, ^, ^ ,"'^ > berichtes: Landescultur die Svecialdebatte ' ^ zeichnet vorerst die meteorologischen ^o ^ jiic^ Kram als ersprießlich und beantragt, ba'^ft,!^ diesfälligen Dienst abgelehnte Betrag p"^t>l'B^ ^ aus dem Landescultnrfonde unter be^^lPlio^ gewiesen werde, dass von Seite der 6k'' ^ hiesigen Tagesblättern behufs Verösfc""'^^ obachtnngen Bericht erstattet werde. Dem die Zustimmung ertheilt. . ^.^ff se! ^! Gelegentlich der Berichterstattung l""" ^ eines Staatshydrotechniters in Krain ^t ^,igl der Idee, respective dem Wunsche nach ^Mi^ Meliorationsfondes Ausdruck, wobei Abg- ^,Dü^ Herr v. Schwegel es weiters als >H goi>^^ bezeichnet, dass die Gründung cineS M"^^ im Laufe dieser Landtagssession auf dtt . gesetzt werden möchte. ^ ciande^?^ Abg. Dr. Zitnik beantragt, den "^ "> ,< zn beauftragen, das Nöthige zn verfüge", ^, Regulierung des Neuringbaches ""^ I W ^ werde, zieht aber den Antrag zurück, nachdcw ^i''< die Aufklärnng gegeben, dass diesfalls a"r ^ » Vorkehrungen seitens des LandesaussclM' > troffen sind. ^at B > die fchleunige Erledigung der Angelea"^^ gestaltet, ist auch hier das Ende der überkommenen Form bereits abzusehen. Wir lassen nun gewiss alle mögliche Toleranz in Bezug auf die Bestrebungen, der Mnslk neue fruchtbare Gebiete zu erschließen, walten, in dem Quartette Rabls ist's jedoch bei der guten Absicht geblieben, und es wird die «Absichtlich, keit» auch dem Zuhörer sehr fühlbar. Das Werk ist nicht aus eiuer Inspiration hervorgegangen, es nimmt vielmehr die verschiedenartigsten Anlaufe, deuen es auch an Anlehnungen an bewährte Muster nicht fehlt; man begegnet fortwährend dem krampfhaften Bemühen, Neues zu sagen, und darunter leidet die Einheitlichkeit, der schematische Ausbau. Das Quartett birgt zweifellos neben vielen Banalitäten auch schöne und vornehme Gedanken und wir können es, kurz gefagt, als inter-effante Arbeit, keineswegs jedoch als gelungenes Kunstwerk erklären. Das Quartett erfuhr durch die Herren Zöhrer, Gerstner, Syrinet und M a x a (Clarinette) eine treffliche Wiedergabe. Den schwierigen Elavierpart spielte Musttdirector Herr Zöhrer brillaut, Herr Maxa wir ktedurch feinen fchönen, weichen Ton, und die Herren Gerstner sowie Syrinek Vollendelen das ausgezeichnete Zusammenspiel. Dem Publicmn gefiel übrigens das Werk ausnehmend gut, wie der reiche Beifall nach jedem Satz bezeugte. Beethovens herrliches Quintett, op. 29, in Oäur, beschloss das Programm. Der ethische Optimismus, die freudige Leoensbegehulig und der köstlichste Humor tM uns aus dieser Schöpfung des Meisters entzückend entgegen; sie gehört daher zu dcu stets willkommen geheißenen Nummern auf den Programmen der Kammermusik. Das Publicum begrüßte das Werk aufs freudigste und zollte auch der ausgezeichueten Vermittelung desfelben die wärmste Anerkennung. Herr Kapellmeister Th. Christoph, den wir bereits als gediegenen, kunstverständigen Dirigenten und Violinvirtuosen keuneu gelernt haben, bewies neue, schätzenswerte Eigenschaften als Kammermnsiker, indem er die erste Violine mit schöner, künstlerischer Auffafsuug und tadelloser Technik spielte. Herr Concertmeister Gerstner brachte die erste Viola prächtig zur Geltung; die Herren Syrinek, Wettach uud Dr. Sajovic trugen kräftig znm Gelingen uud Erfolge bei. Das Publicum ehrte die Küustler nach jedem Satze durch überaus warmen Beifall. — In den vier Kammermusik-Abenden der Concertzeit finden wir Beethoven mit vier Schöpfungen: (op. 16, 26, 29 und 95); Haydn, Mozart, Schumann, Volkmann mit je einem Kammermusikwerke vertreten. Die erste Aufführung erfuhren als Novitäten das Trio op. 50 von Tschaikowsky, das früher geschilderte Quartett von Raul und die Sonate op. 18 von Richard Strauß. Das ^-mall-Quartett von Beethoven wurde ebenfalls zum erstenmale im Rahmen der Kammermusil°Abende vorgetragen. Als Gast erfreute uns der ausgezeichnete Pianist Herr Guido Peters mit einigen Vorträgen am zweiten Kammermusik-Abend, »s. Roman aus dem Leben von «-. " 73. Fortsetzung- . ^i""^ Aber plötzlich begann es doch in se" pl zu tagen. s. ,h wohl ^F «Ach,- sagte er grinsend, «SlH hie '" Herr Eisenvahningenieur, der dazui" ^i Cigarren hatte?» . „^» a" ^ «Die habe ich auch noch yew ^ Wilson und griff in die Tasche. . stlH^O «Aber wie ist mir denn?' ^ j« ^h^ neuem stutzend. «Der Herr sind ^ > Ae Herr Wilson hatte rothes Haar "' ^ schwarzes!. Mori" ^ «Sind Sie am Eude S" l« hec °. Lieber?» spottete er. «Wie können V^ .l" Weichensteller die Signallateruen un ' Fr^/ «Ich bin nicht farbenblind!» "^ea"^ ^ auf. «Ich versehe meinen Posten als ^ l> haft!» ., Niele"^ Der Engländer drückte ihn nW >einen Stuhl zurückj ^ ^^^Hltung Nr. 80.__________________________ 823 8. NprilMW. ^l zu" N«j3"bvention für die Wasserleitung in ^ ^oifz^lchterstattung inbetreff der Wasserleitung lk 5.^batt° l^'^ Umgebung entspinnt sich eine ^ ^. / Meßlich aber wird der Gegenstand ?"Koria" ^Vlbg. Dr. Taviiar bis zur dies-^ abges^ ^ ^andesausschusses von der Tages- t^Age Zeiger gibt dem Wunsche in Bezug ">bl U,,'^ung der Wasserleitungen im Bezirke ^'As ^ ^ ^lbg. Dr. Zitnik wird der ''!?^olech,,:f "stragt, bei nächster Gelegenheit den ' ? ^" Er^." ""^ 6atez bei Treffen zur Vor- Dng d/°""gen inbetreff Wasservcrsorqung und '">/ ^ do»! ^nerleitungsprojectes abzuordnen. >'^,^l^.^n^ beleuchtet die Verhältnisse be-,^ ^ und s, ^"^lichen chemischen Versuchsstation ^' 'ni Vin^"^"2t, den Landesausschuss zu be-^?Ae der?"^n,en mit der l. k. Regierung die ^"euerdi ^"chsanstalt durch den Staat oder >?^. in Erwägung zu ziehen und dies-^ ^lersw ^" ' welchem Antrage, nachdem ?Ml>M". ltenarciö befürwortet, die Zu- 'k^deyN ' rd. ^!? ^berliA^ "stress Errichtung einer Ackerbau--»ü?^lba w,"^lplnnt sich eine längere Debatte, ^M ^ ^ v. Langer beantragt, dass der statte«? ^ ^"che noch in dieser Session V H entsv'?^"ngswe!se Anträge stellen möge. <,/°dz^'Mnder Aufklärung seitens des Abgeord-^ ^ der f ^ ^em Landesausschusse nicht mög-!:>j 5 Äbg H "zm Zeit concrete Anträge zu stellen, ^,z7^ ""er v. Langer den Autrag dahin, l^° der A, v"^ ^" ^er Sache nur Bericht über !?ber sch?Ä"eaenheit zu erstatten hätte, welcher ^ ^Neri^ ^gelehnt wird. ^!> """l Uh, ^"^"tung. betreffend die Rindvieh. U an g^'."°zii Anlass, auf den bestehenden ^M auf ^ ""'- auf Viängel im diesfälligen ^t^hin^w.?"hwendigkeit der Schassung von «i>»desau?"'en, wobei er den Antrag stellt, es ^ ^n A. ö« beauftragen, das Erforderliche >> <>h s^ ^, W zur Hebung der Rindviehzucht ^« behufs 3 gehandhabt, dass eine Enquete-.^n ^sehr »z ^"diums der Müllgel an dem be-^ "tl diesem gerufen und endlich iu der nächsten «He. letztere abändernder Gesetzentwurf vor- X^"lt.?"z k. k. Landespräsident Freiherr von 7"i?^n n„^^zucht sei gewiss eine der wichtigsten ? ^"cn ,vM° ^ habe das gegebene Gesetz auch ^'k die 3"'2en Einfluss geübt; Zeuge dessen ^i^ ^r lebs,. ^'^ in der Anzahl der Thiere, ^« i^b ein 'w,.^ lässt es sich nicht leugnen, ? V°hl die , ,^ "°" Unzukömmlichkeiten ellthält, ?kH°Ms , /' k- Landesregierung, als auch der Langten, dass eine - "e l>> «uch >> ^ ^ Gesetzes unbedingt nothwendig im vergangenen Xw^lilber l ^schesnovelle ausgearbeitet und ^^^'vorden s"k ^' Bezirkshauptmannschaften 3s ^punlt?"Ä fteht jedoch wesentlich auf einem 3'K ft die n/^ der Landcsausschuss. Dies sei ^.^t i, "rsache, dass heuer eine diesfällige ^^Me ^ "liglich sein wird. Redner bemerkt ^^U-^ozi c eine Reihe von Anregungen gegeben, welche zur Klärung der Meinungen beitragen werden, die von der Euquöte entsprechend benützt werden können, so dass es möglich sein wird, in nächster Session einen Gesetzentwurf einzubringen, welcher auch von der Negierung acceptiert werden könnte. Eine Hauptfrage bildet jedenfalls die Eintheilung des Landes in Zucht« gebiete, welche unbedingt die Grundlage des neuen Gesetzes bilden wird. Ein vorzügliches Bestreben muss auch dahin gerichtet sein, aus den Licencierungs-Commiffionen die Localelemente zu entfernen und an deren Stelle Vertreter des Landes, beziehungsweise der Landwirtschaftsgefellschaft, zu entsenden, die zwar mit den localen Verhältnissen vertraut, jedoch den localen Einflüssen nicht ausgesetzt sind. Abg. Po vie verweist auf die Schwierigkeiten, welche stch bei der Eintheilung des Landes in Zuchtgebiete ergeben werden, erörtert weiters, warum es nicht möglich war, schon jetzt den fraglichen Gesetzentwurf in Vorlage zu bringen, und gibt schließlich der Hoffnung Ausdruck, dass sich der Antragsteller an der Enquete betheiligen werde. Berichterstatter Lenarcii bedauert, dafs Abgeordneter Boz'ic seinen Antrag nicht fchon im Verwaltungs-ausschusfe gestellt hat, befürwortet aber im übrigen diesen Antrag. Sodann wird derselbe angenommen. Hierauf wird über Antrag des Abg. Ielen be-schlossen, an die k. l. Regierung das Ansinnen um Er« lassung strenger Verfügungen in Bezug auf die Handhabung der Vogelschutzgesetze in Dalmatien, Istrien, Görz und Gradisca und im Triester Gebiete zu stellen, dort aber, wo solche Gesetze nicht bestehen, für die Einbringung entsprechender Regierungsvorlagen vorzusorgen. Ferner wird der Antrag des Abg. Schweiger angenommen, welcher dahin geht, dass an die k. l. Regierung das Ansuchen gestellt werden möge, zum Zwecke des Wetterschieheiis gegen Hagelschläge Beiträge in gleicher Höhe, wie solche das Land leistet, zu gewähren und weiters zu dem gleichen Zwecke den Preis für das Schießpulver möglichst zu erniedrigen. Abg. Lenari!ic, in der Berichterstattung fortfahrend, erwähnt der Unzukömmlichkeiten, welche der Verwaltungsausfchufs in Bezug auf die Verwaltung der Eisenbahnen constatierte. Mi! Rücksicht auf den beklagenswerten Rückgang der Preise für die Erzeugnisse aus Buchenholz wurde in der vierten Sitzung vom 25. Jänner v. I. eine bezügliche Interpellation an die Landesregierung gestellt, welche vom k. k. Landespräsidenten sogleich dahin beantwortet wurde, dass er im Gegenstände mit dem damaligen Handelsminister Rücksprache gepflogen und von demfelben die Versicherung erhalten habe, er werde diese Angelegenheit sofort einem intensiven Studium unterziehen; allein bisher ist in der Sache nichts Wahrnehmbares verfügt worden. Zwar soll das Ministerium angefragt haben, ob unfer Buchenholz nicht in Form von Gebinden nach Japan ausgeführt werden könnte, aber ein weiteres ist diesfalls nicht bekannt geworden. Ein anderer Schritt, welcher in diefer Richtung gefchehen sein soll, sei der, dass sich der Verwaltungsrath der Unter-krainer Bahnen mit der Frage der Ermäßigung der Tarife für diesen Verkehrsgegenstanb beschäftigt haben soll; allein es verlautet nichts darüber, dass etwas Positives geschehen oder den Producenten die Absicht bekanntgegeben worden wäre, in Kürze eine Verfügung zu treffen, welche deren fchweren Stand in Zukunft erleichtern würde. Redner weist darauf hin, wie der Handel mit Buchen-holzproducten dort darnieder liege, welch große Mengen von Buchentavoletten aufgehäuft sind, wofür kein Absatz, um welchen Preis immer, zu finden ist. Die Regierung foll sich an die Südbahn-Gesellschaft um Ermäßigung der Tarife für jene Holzerzeugnisse, welche mit der Untertlainer Bahn kommen, gewendet haben, und wie Redner bei seiner letzten Allwesenheit in Wien vom Eisenbahnminister vernommen hat, scheint dort einige Geneigtheit zu bestehen, dass der Tarif von Laibach nach Trieft sogar um 6 fl. per Waggon ermäßigt werde, aber es steht zu befürchten, dafs, wie so vieles, auch die Ermäßigung der Tarife folange hinausgeschoben werden wird, bis die Vorräthe an Tavoletten u. a. vollständig verdorben und für den Handel ungeeignet sein werden, wobei noch weiters zu befürchten ist, dass die bezüglichen Unternehmungen gänzlich in Verfall gerathen. Nachdem Redner in seinen weiteren Ausführungen noch mehrere Unzukömmlichkeiten erörtert, stellt er im Namen des Ver-waltungsausschusses den Antrag: Der Landesausschuss wird beauftragt, sich an die k. k. Regierung mit der Bitte zu wenden, sie möge auf die Südbahn behufs aus-gibieger Ermäßigung der Tarife für den Holztransport nach Trieft und Fiume einwirken, und dann soll es darüber in der nächstell Session berichten. Gleichzeitig möge sich der Landesausschuss an das Eisenbahnministerium mit der Anfrage wenden, wie weit die Studien hinsichtlich der Ermäßigung der Tarife auf den Unterkrainer Bahnen und hinsichtlich des Exportes unserer Buchenholzerzeugnisse, von welchen im vorigen Jahre die Rede war, gediehen sind. Weiters beantragt Abg. Lenarcic namens des Verwaltungsausschusses: Es sei dem Landesausschusse der Auftrag zu ertheilen, der Karstaufforstmlgs - Commission die Wünsche der Landesvertretung hinsichtlich einer schien-nigeren und der Bevölkerung angemesseneren Bewaldung der Karstgegenden mitzutheilen. Se. Excellenz k. k. Landespräsident Freiherr v. Hein ergreift das Wort in Bezug auf die Holzexportfrage. Wie bereits im vorigen Jahre erklärt, habe er diese Frage sofort beim Handelsminister angeregt, er habe sein Wort sogar dreifach gehalten, indem er seither nicht mit einem, sondern mit drei Handelsministern gesprochen. Aus diesen» Umstände sei zu entnehmen, warum in dieser Sache eine ernstliche Verfügung noch nicht getroffen wurde. Der fortwährende Wechsel in» Handelsamte bringe es mit sich, dass derlei wichtige Fragen, die nur im Verkehre mit den betreffenden andern Staateil gelöst werden können, in eine gewisse Stockung gerathen sind. Anderseits aber ist nach Ansicht des Redners, weil diesfalls in erster Linie die Handelsverträge maßgebend find, fast jede Aussicht geschwunden, auf Grund der Handelsverträge eine energische Aenderung der gegenwärtigen Exportverhältnisse herbeizuführen. Dass das Ministerium bemüht ist, dem gegenwärtig darniederliegenden Handel mit Tavoletti eine Entschädigung durch den Export nach Japan zu verschaffen, dieser Umstand erscheint in gewisser Beziehung als ein ungünstiges Symptom, weil daraus zu entnehmen ist, dass Zwangsmaßregeln gegenüber dem amerikanischen Importe von jenen Hölzern, welche unseren Tavoletti Concurrenz machen, ausgeschlossen erscheinen. Schließlich gibt Redner die Zusicherung, dass er die heutige Debatte benutzen werde, um diese Frage beim gegenwärtigen Handcls-minister in Anregung zu bringen. Nachdem Abg. Dr. Schaffer das Bedauern darüber ausgesprochen, dass es der Ausschuss unterlassen habe, ill dieser Angelegenheit einen gedruckten Bericht zur besseren Information der Abgeordneten zu erstatten, und nachdem Berichterstatter Lenarciö Sr. Excellenz dem Landes-prüsidenten für die gemachte Zusage den Dank ausgedrückt hatte, wurden beide Anträge des Verwaltungsausschusses angenommen. Der Schriftführer verliest hierauf eine Interpellation des Abg. Dr. Majar on und Genossen an die k. k. Negierung zu Handen Sr. Excellenz des Landespräsidenten inbetreff der slovenischen Amtierung deim k. k. Ober-landesgerichtc iu Graz. Z>' '^ie lM.?"^Si^sich doch nur nicht!. ^>Yj> sch.V '>""l flüchtig gesehen und geringfügigen Umstand ^K> Menem^lteu. Hätten Sie sich damals ^, «> ?m" Sie?, sagte Wilson und schaute ^'H^thlich, F"' nur kleiner Kasten, aber ^ i lwrnde n?mo Sie denn noch immer der ^ ^tlich ^eamte hier? Dazu ist der Ver-!^'"nd^el zu groß'.. ^ ^!"°rwe ^ noch einer hier, wir wechseln ^°!. "ags bis?n^tem Dienst währt von M^sz>hte N>„ ^ bends'.. ?' d k i es w^lson' obgleich er dies längst ' Klause 5" ihn ein sehr glücklicher Vchtidl. U""de am Nachmittag Dienst ^'^tii?^r)"?los fuhr er fort: «Nun ^> H w "^las Punsch brauen. Es er. Vi^ie di^ trockenem Munde! Heißes ^ "Un Z. w°hl beschaffen lünnen? Das ^ " lMtgebrachtl» Er zog eine große Flafche aus der Tafche feines Ueberrockes und stellte sie auf den Tifch. «Superfein,» fchmunzelte er, «so fein, wie meine Cigarren!» «Ich darf eigentlich in den Dienststunden nichts trinken,» meinte Krause zögernd, obgleich seine Augen begehrlich leuchteten. «Wir Beamten sollen immer einen klaren Kopf behalten!» «Seien Sie doch kein Frosch!» erwiderte Wilson kaltblütig. «Ihnen wird doch ein Glas Punsch nicht schaden? Riechen Sie nur einmal, und der Appetit wird Ihnen schon kommen.» Er hatte bei diesen Worten die Flasche geöffnet und hielt sie feinem Gegenüber an die Nafe. «Wollen Sie das ausschlagen?» fragte er. «Alle Wetter,» rief Kraufe aufgeregt, «ist das eine Blume! Sie haben recht, Herr Ingenieur, was könnte mir, dem starken Manne, wohl ein Gläschen Punsch schaden? Warten Sie einen Augenblick, ich hole Wasser!» Und er verschwand, um die kleine Maschine herbeizuholen, in der die Beamten sich ihren Kaffee zu lochen pflegten. Der Engländer sah ihm lauernd nach. «Das wird von mir abhängen, mein Lieber, ob du einen klaren Kopf behältst!, zischte er. «Ich wlll schon dafür sorgen — das verspreche ich dlr — das« das nicht geschiehtl> Laut sagte er zu Krause, der eben wieder zurücklehrte: «Wann kommt der nächste Vorortszug, mit dem ich nach Berlin zurückfahren kann?» «Um Slcben!» lautete die Antwort. «Um Sieben erst?. Wilson stellte sich überrascht. «Ich denke, er kommt gleich nach Sechs hier vorbei?» «Thut er auch sonst,» versetzte Krause eifrig, «aber heute gerade ist ein Expresszug nach Stettin signalisiert, der um Sechs durch Carow fährt, und darum muss dieser Vorortszug sich etwas verspäten.» «Ein Expresszug?» fragte Wilson neugierig. «Etwa vom Hofe?» ^ , .„ . «Glaube ich nicht — Militär-DlenstsaclM, hurte ich,» versetzte Krau e. «Aber was geht das mich an, wer in dem Zuge sitzt? Wir Aahnbeamten müssen jedoch bei einem Expresszuge natürlich doppelt auf dem Posten sein.» ^ ^ ,,, ^ , ,^ Und der Mann, der stch vom einfachen Arbeiter zu einer geringen Subalternstellung emporgeschwungen hatte, blähte sich förmlich vor Wichtigkeit. Wilson, der inzwischen den Punsch bereitet hatte und Krause jetzt ein Glas davon reichte, nickte und unterdrückte nur mit Mühe ein sarkastisches Lächeln. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 80. 624 S^5>^ Sohin wird die Sitzung der vorgerückten Stunde halber vom Vorsitzenden geschlossen und die nächste Sitzung auf Dienstag den 11. d. M. vormittags 10 Uhr angeordnet. — (Ernennung.) Das Finanzministerium hat den Rechnungsofsicial Bertram Götz von der provisorischen Verschung des Coioenzhaltuugsdieustes in Littai enthoben und den Evidenzhaltungs-Eleven Adolf Vinder mit der gleichen Dienstleistung betraut. —iic. — (Genossenschaftliches.) Die l. t. Landesregierung hat die im Sinne des Gesetzes vom 23. Februar 1897, R. G. Bl. Nr. 63, abgeänderten Statuten der hiesigen Genossenschaft der Gastwirte, Cafttiers, Brant-weinschänter und Auskoche genehmigt. —o. — (Von der Oberlaibacher Bahn.) Es wird berichtet, dass am Montag um halb 7 Uhr früh die erste Locomotive vom Südbahnhofe nach Oberlaibach abfahren wird. An dieser ersten Fahrt wird eine Commission und der Verwaltungsausschuss theilnehmen. — (Verbotene Lottospiele.) Wie wir hören, wurden bei der letzten Sitzung des hiesigen k. t, Gefällsbezirksgerichtes mehrere Parteien theils wegen Spielens in der ungarischen Classenlotterie, theils wegen Theilnahme an ausländischen Losgesellschaften, insbefondere an der von der internationalen Wechsel- und Effectenbank ill Amsterdam geleiteten Serien-Üosgesellschaft 'Fortuna» zu empfindlichen Geldstrafen verurtheilt. Mit Rücksicht darauf scheint es angezeigt, das Publicum vor dergleichen verbotenen Spielen dringend zu warneu. — (Landesschulinspector Dr. Johann Zindler) wurde zufolge der gestrigen «Wiener Zeitung» aus Anlafs der von demselben erbetenen Versetzung in den bleibenden Ruhestand durch den Titel und Charakter eines Hofrathes ausgezeichnet. Der Director des Staatsgymnasiums in Marburg Dr. Peter Stornik wurde zum Landesschulinspector in Graz ernannt und den Landesschulräthen für Steiermark und Kärnten zur Dienstleistung zugewiesen. — (Nach 40 Jahren.) Die im Jahre 185« als Lieutenante aus der Theresianischen Militärakademie ausgemusterte» Zöglinge, welche wegen der im Vorjahre nach weiland der Kaiserin eingetretenen Hoftrauer ihr 40jähriges Kameradschaftsjubiläum auf das heurige Jahr verschoben haben, werden sich morgen in Wiener-Neustadt wieder zusammeufinoen. Unter deu noch lebenden Kameraden befinden FZM. von Bolfras, Generaladjutant des Kaifers, FZM. v. Pitreich, FZM. v. Succowaty und FZM. v. Schwitzer. — (Zur Errichtung der gewerblichen Fortbild ungsfchule in St. Martin bei Littai.) Die Handels- und Gewerbekammer in Laibach hat der in St. Martin bei Littai zu errichtenden gewerblichen Fortbildungsschule eineil jährlichen Erhaltungstosten-beitrag von 50 fl. in Aussicht gestellt und zu ihrem Vertreter in: provisorischen Schulausschusse den Handelsmann und Nealitätenbesitzer daselbst, Herrn Joses Ijaklic, nominiert. —ik. — (Portland-Cementfabrit Lengenfeld.) Die 78. ordentliche Generalversammlung der Portland - Cemcntfabriks - Actien - Gesellschaft Lcngenfeld wurde gestern abgehalten. Der Nechnungsabschluss weist einen Reingewinn von 32.259 st. aus, der sich zuzüglich des Gewinnübertragcs aus dem Vorjahre auf 52.205 fl. erhöht. Hievou werden, entsprechend dem Antrage des Verwaltungsrathes, zur Zahlung einer 4perc. Dividende mit 10 st. per Actie 36.000 fl. verwendet und die restlichen 16.205 fl. auf neue Rechnung vorgetragen. — (Section «Krain» des deutschen und österreichischen Alpen vereine s.) Der Ausschuss ersucht uns mitzutheilen, dass der Verein nunmehr im Hause Nr. 1 an der Theaterstiege ein eigenes Lesezimmer besitzt, welches den Mitgliedern behufs Benützung der Bücherei zur Verfügung steht. Der Schlüssel befindet sich in der Conditorei Kirbisch (im gleichen Haufe). — (Vom Studenten tische.) Die Ausgaben für dieses humane Unternehmen beliefen sich im Monate Februar auf 286 ft. 54 kr., im Monate März auf 577 fl. 34 kr. Mit Unterstützungen wurden in dieser Zeit 142 Studenten bedacht. Spenden nimmt jederzeit dankend der Verwalter des Studententisches, Herr Canonicus Kalan, entgegen. — (Himmelserscheinungen im April.) Die Sternbilder vertheilen sich in diesem Monate in folgender Ordnung auf dem Firmamente: Im Nordeil die drei hellenchtenden Sterne sind die Zwillinge Castor und Pollux sowie der röthlich glühende Mars. Die Sterne erster Größe in» Westen sind die Wasscrschlange und der Alphard. Die glänzeudsteu Sternbilder erblickt man jetzt im Osten; hier sind die Wage, der Herkules uud die nördliche Krone. Neben der Wage sieht man del» Planeten Jupiter mit seinen vier Monden, nordöstlich davon befindet sich die Milchstraße, von welcher die beiden großen Sterne Aldebaran und Betelgeuze aufleuchten. Die Sonne steht 20 Millionen Meilen weit von uns uud entfernt sich immer noch in diesem Monate. Der Tag nimmt um i Stunde 36 Minuten zu, und betrügt dessen Länge am Hnde des Monats 14 Ttunoen 21 Minuten. Pon den Planeten erscheinen Mercur und Venus als Morgensterne uud entfernen sich von der Erde. Jupiter hat in diesem Monate seine größte Annäherung zu uns, er steht nur 89 Millionen Meilen fern. Saturn nähert sich gleichfalls um 10 Mill. Meilen und hat daher nur eine Entfernung von 139 Millionen Meilen, fein soeben entdeckter neunter Mond wird daher beobachtet werden können. Von den im vorigen Monate entdeckten Kometen wird der Komet Swift nicht zu fehen fein, weil er am Tage aufgeht, hingegen kann der von Wolf in Heidelberg wieder aufgefundene periodische Komet Tuttle bei günstigen Wetter-verhältnissen weiter verfolgt werden. Von Sternschnuppen sind die vom Sternbilde der Leier ausgeheuden Lyvaiden am 20. d. M. zu erwarten und können diese vor und nach dem genannten Zeitpunkte in mondfreien Nachteil wohl beobachtet werden. — (Militär-Schulverei n.) Eine Anzahl von patriotischen Männern hat sich zusammengefunden, um einen Militär-Schulverein zu gründen, welcher in allen großen Garnisonsorten, wo sich Schulen mit deutscher Unterrichtssprache nicht befinden, Lehranstalten für Militärkinder, mit Ausschluss jeden Zwanges zur Benützung derselben, und zwar Realgymnasien, höhere Töchterschulen und Voltsschulen mit deutscher Unterrichtssprache, mit gleichen Lehrplänen, gleichen Lehrzielen und gleichen Lehrbüchern errichten und erhalten will, um damit den Militärlindern die Möglichkeit zu bieten, den begonnenen Unterricht bei einem Garnisonswechsel ihrer Väter allenthalben ungestört fortsetzen zu können. Dem Militär-Schulvereine liegt, wie ein diefertage versendeter Aufruf betont, jede Feindseligkeit gegen nichtdeutsche Nationalitäten ferne. — (Missions - Abhaltung.) In Sagor findet in der Zeit vom 9. bis 16. d. M. unter Leitung der t't'. Franciscaner aus Laibach eine heilige Mission statt, an welcher sich in den drei letzten Tagen auch der hochw. Herr Fürstbischof betheiligen wird. —ik. — (Schadenfeuer.) Am 5. o. M. gegen 10 Uhr vormittags kam in der in Draga bei Weichselburg gelegenen, der Besitzerin uud Postmeisterin Iosefa Gilly in Weichselburg gehörigen Doppelharfe Feuer zum Ausbruche, welches, trotz des sofortigen Eingreifens der Ortsbewohner von Draga und Seitcndorf sowie der freiwilligen Feuerwehr von Weichselburg, die Harfe sammt den darin befindlichen Futtervorräthen und Ackergeräthschaften binnen anderthalb Stunden vollkommen einäfcherte. Die Be-fchädigte erleidet hiedurch einen Schädel» von ungefähr 2500 st., wogegen sie bei der Versicherungs - Gesellschaft liiunionu ^.l1riu,ti«a, äi sicurtk um den Betrag von 800 st. versichert war. Das Feuer dürfte von den Kindern des Nahnwächters Johann Ierin von Draga, welche in nächster Nähe der Harfe spielten, verursacht worden sein. —ik,. — (W a id männisch es.) Aus den von uus bezirksweise uotierten diesbezüglichen Daten geht hervor, dass im ganzen Lande Krain im Jahre 1698 folgende Wildgattungen zum Abschüsse kamen: 16 Stück Rothwild, 2799 Rehe, 313 Gemsen, 9877 Hasen, 6 Kaninchen, 164 Stück Auerwild, 37 Stück Birlwild, 1093 Stück Haselwild, 35 Schneehühner, 76 Steinhühner, 37 Fasanen, 2655 Rebhühner, 2034 Wachteln, 590 Wald- uud 808 Moosschnepfen, 24 Wildgänse, 1527 Wildenten, 3 Bären, 878 Füchse, 263 Marder, 74 Iltisse, 45 Fischottern, 23 Wildkatzen. 192 Dachse. 2 Adler, 61 Uhu, 213 Eulen, 1486 Habichte, Falken und Sperber. —c>. — (Aus dem Vereinsleben.) Einer uns zugehenden Mittheilung zufolge ist in Goie bei Wippach die Gründung eines Gesangvereines — I^vsko c1ru3tvo «Nana«» — im Zuge, welcher die Pflege des slove-nischen nnd überhaupt slavischen National- und Kirchengesanges bezweckt. —0. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 4. auf den 5. d. M. wurden zwölf Verhaftungen vorgenommen, und zwar fcchs wegen Excesses, zwei wegen Vacicrens, zwei wegen Bettelns und zwei wegen Vergehens nach § 8 St. G. und § 45 des Wehrgefetzes. Es wollten nämlich Franz Oftalka aus Ielse, Bezirk Gurkfeld, und Ioh. Kscjan aus Butoraj, Bezirk Tschcrnembl, vor Erfüllung der Militärdienstpflicht nach Amerika auswandern. — Johann Iankovic, 34 Jahre alt, wohnhast Bahnhofgasse Nr. 27, wurde vorgestern morgens neben dem Magazine der Südbahn zwischen den Geleisen Nr. 2 bis 4 aufgefunden. Die Arbeiter brachten ihn in das Magazin, wo er alsbald verfchicd. Bei der sofort vorgenommenen polizeilichen Besichtigung tonnte an der Leiche, deren Gesicht durch das Auffallen auf den lothigen Boden stark mit Schmutz bedeckt war, nicht das geringste Zeichen einer stattgefundenen Gewalteinwirkung noch sonst etwas Verdachterweckendes constatiert werden. Da der Verstorbene zu Lebzeiten dem Alloholgenusse leidenschaftlich ergeben war und außerdem häufig an epileptischen Anfällen litt, so ist als wahrscheinlich anzunehmen, dass ein Gehirnschlag seinem Leben ein rasches Ende bereitete. —r. — (Das Czecutivcomite der Rechten) hält am 13. d. M. in Wien eine Sitzung ab. Die slovenischen Abgeordneten werden durch Herrn Povse vertreten sein. _______ — Illusion, saor». ^ Den 9. April (Weißer So"" , ^ amtinderDomkircheum 1" .M^ messe von Dr. Johann Benz. Alleluja «> ^ A. Foerster, Offertorium von G. E. ^'Z^ In der Stadtpfarrtirche i M^ am 9. April Hochamt um 9 "^^ Adolf Kaim, Graduate von A. Foerster, ", . Cam. Maset.__________________^^-s-s^ Ueueste Bachrichte" Die Landtage. ^ (0rigi!,lll°Tcltsiamnlt.) ^Mi^v, Wien,?. April. Der Geschäfts^ ^. beschloss, dem Landtage vorzuschlagen, " ^ gemäß der Landtagsordnung berechUgl, ^ ^ gleich mit Ungarn und über das ^^,,M^, gesetz zu berathen und an die Regierung?' ^5 ^ Es sei ein zwo'lfgliedriger AusschB ^ZW< Berathung und Berichterstattung "ber " ^F,^ des Ausgleiches und der Bank- und ""^B^ die Wohlfahrt und die Bedürfnisse -" ^ Abg. Steiner und Genossen interpe^. ^ Halter wegen des Weizcnringes in M0^ . F" Aufhebung des Blanco-Terminhandw ^ geschäftes an der Fruchtbörse. . , M.! Klagenfurt, 7. Abg.Ghon und Genossen, betreffend'M^l ^ deu zu befürchtenden Ankauf der ^ ^ M>> werke durch einen Großspeculanten «"" j^ des Betriebes derselben, wird dem vo" Ausschusse zugewiesen. Ungarisches Abgeordnete«^" _ (Ori,i,,al.Telc«ramme,) ., ^D^ Budapest, 7. April. Das He« votierte den Voranschlag des AckerbaU^M begann sodann die Berathung des ""^B^ Minister Vlassits erörterte eingehend ^ ^c" ^ fragen und kündigte eine Reihe vonH ^liB^ Gebiete des Volts-, Mittel- ul'd H^'^el^/ Bezüglich des Verhältnisses Minister auf die Ausführungen desA '^ V ^ anlässlich der Vorstellung des Eavm^M führungen des Ministers wurden genommen. Nächste Sitzung morgen. Vine PulvereZplofton , Huy (Belgien), 7. April I"^Kl-^ fand eine Explosion statt, wobei Patronen und eine Pulvertonne ewi ^0^^ daten wurden getödtet, vier Soldaten, ^d "^' ein Adjutant verletzt. Die »!"'"" „zF , Unvorsichtigkeit zurückgeführt. Die "'U ^ wurde zerstört. ^ , ^plos? ^ Huy',7. April. Die ge^ mit einem furchtbaren Knall m.""^chreE^ die Stadt beherrscht und rief 6"ßen "^e ^ Felsstücke wurden 100 Meter welt " A^ schleudert. Der ersten folgte eine i'"^^'?', Verwundeten wurden furchtbar verjw. ^e . plosion fand in der Bastion I w")^ U"<> ' mit Granaten statt, es scheint, ^ °^del >^ eines Grenadiers die Explosion ""> ;„ ,z> die Uebung leitende Lieutenant Ml".^ se!" < matte geschleudert, kehrte jedoch, H ^ le ^ verwundet, zurück, um die erste V ' ^ "1^ Gefahr war eine sehr große, "^/e'''^ neben dein Orte der ersten Elploj"' ^est' 30.000 Kilo Pulver befand. Z""«M '" getödtet, zwei hoffnungslos «nv > wundet. ^^ Brände. . ^, (Origlnal.TeleM""" ° ist d>e M Brunn, 7. April. Heute na^ B^V von Himmelreich und Zwicker gcMH^ '" . Der Schaden, welcher ungefähr ^ ^, ist durch Versicherung gedeckt. ^„fsjbH ^ New york, 7. April. E"'"„'te UV gebäude in der 67. Straße 'st V ^M gebrannt. Sieben Personen """ ^^ verwundet, neun Personen werden ^ Wien, 7. April. (Oria.,-2^ ^Hj.< zufolge erließen die Ministerlen ^ M,„^ Innern eine Verordnung, durch w'^,ible^,^ Haltung von Missbräuchen im A"'csiB ü.^. Abfüllen in Flaschen an eine ^I^ll um insbesondere sanitäre VoraM«^^ ^, zu können und wodurch anderse"«» B^ geschrieben wird, PatcntverschlM " ^ de" . und Schankgewerbe im Verleyre .^ ten vorbehalten wird. . > Der ^°.jivkrt ""' !."ll. ruf. Consul, «ssypten. - Dr. Ro-li A3>!in„ '" "Merz, Director, Nrünn. — «iray, ^1 ö?'' l. l Ä?i^ u^hlich, Nrauercibesitzer, Oberlaibach. - Pci>?,"İ' -" ^ürsager. Kfm.. Radmannsdorf. ^ t,^ N°„c.''"^lovaniö. s.Gem. Kstle.; Vovl, Besitzer, °H"' ltsm H''' ^"""n. - Slibar, Ksm., Selzach. <^ ^"' «sslmg. ^ Lavreniiö, «atovc, Kausieute, Verstorbene. tzjb»>2H . Im Civilspitale. ^°I^' pl, l. Johanna Ojbiö, Taglöhnersgattin, 32 I,. ^ ^?Ke Beobachtnngen in Laibach. "-^^^ln. Mittt. Luftdruck 736 0 mm. 5>^H. I?^"?^MW7zml. start, fast bewvsst' ' '^T^^W'?! SW. schwach ! Regen ^^tallezn?^'^ N-mähig , Regen > 20'9 <^ ^nuttel der gestrigen Temperawr 10-5». Nor. ^^3V" Redacteur: «nton Funtel. ''!»t,'Zeibe« i5" Nachahmungen und «ustlärung ^ Erster «.'l "amentlich bri Nahrungsmitteln, von denen °"t> ^^lan N ^ Gesundheit, abhängt, dringende Pflicht Mhn Weihe v«/^ ^ «innern, mit welch qrohem Erfolg ^^b von? I°h«n Kathreiners Kneiftp-Malzlaffee ein-"^"'^lehre l,,, ^"tragendsten Autoritäten im Fache der ^ ^ ''genai?"^ "urde. Der Umstand, dass dies Fabrikat j^ M^lass«. Erfindung und H erstellungsweise das Aronia W""2 Mit ??' "»"" dasselbe in so vorzüglicher Weis? ^«^inm..?"nlasfte. dessen beliebter Wohlgeschmack ^!. i? ^unnfn erhöht wird. Nun aber kamen auch sofort ^i» bliche« m^° lMlo auch heute noch unausgesetzt ver< "l<>n«. °lstn Iu«.. ^""»en oder Bezeichnungen, am häufigste „ Hez Vlc>ss>°°g'ner W«,« einfach geröstete Gerste oder >?2"- E« l "^"blicum unter dem Namen «Malzlassee. !VDivest- '" daher auf das dringendste gewarnt vor ?e!t/"ln n? Nachahmungen dieses echten Fabrikats, '^ ,^'t der Q. . ts allgemein bekannten weißen Original« ^Vn?^ derI^""^ «Pfarrer Kneipp, und dem Namen ^<^° bl,^ ""N, also niemals «offen» zugewogen werben ---------------- l6) m Heinrich Kenda, Laibach ¦¦teg L*ger and gortiment aller ^ p Wten-Specialten. j ^gjfarend Cravatten - Nenhelten. [|J|j |]n|| ** aaat&ndlge, ältere Person 1st D U8»ß,scliöii8 Kttcüe mit kleinem GaUinet S^ressQ in ** vermieten. (1364) ^N>»*»s^J;er Administration dieser Zeitung. «oll man au»aekochte« Suppenftelsch weawersen? In ftllheren Zeiten geschah das in recht großem Maßstabe. Die Hausfrau wusste mit den ausgelaugten Stücken nichts anzufangen. Heutzutage hat man jener, sozusagen gegen den Nationalwohl» stand begangenen Sünde entsagt. Jeder wirtlich Kochlundige, der nutzlosem Verschwenden abhold, folgt dein in «Henriette Davidis» (Z7. Aufl., Seite 660) gegebeneu Rath: «Noch mehr wie Braten« reste eignet sich das Suppenfleisch, zumal wenn es nicht zu sehr ausgekocht wurde, zur Herstellung schmackhafter Restverwendungen. Um diesen Gerichten aber den nöthigen Nährwert und die leichte Verdaulichkeit zu geben, ist hier ein Zusah von Liebigs Fleisch« Extract besonders angebracht, da es gerade die Etoffe, die beim Kochen der Suppe aus dem Fleifch ausgelaugt werden, dem Gericht wiebergibt». — Dieser letzte Satz ist so äußerst wichtig, dass namentlich jede Anfängerin im Kochen ihn ihrem Gedächtnis bestens einprägen sollte. (1081) Hotel !Elefa,:n.t- Noiiiitag- den Ö. ^.pril nur eine Vorstellung der Volkssänger Stddler auf ihrer Retour-Reise. Anfang 8 Uhr. Eintritt 50 kr. Hochachtungsvoll (i») Gabriel Frölich. 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Em, <>»! 4"/„ lbiu, St) »,. <. lül, ll, '.^ W'- »» l>« U»ss, (»^lbreüle 4"/« per (loff,' llv'sz l<9 st, d«o, d!u per Ulüüiü , . . , ll^6d ll« 8i> b!u, l!>>'»i>,'lb>»»11,,<>,//,. gü'90 »7 1^ d!o, t»u öillll'r lW s! . 4> ,/' , l«l . l»l'9>1 dw 2>a.l!« Obllg (U»g, O,!t>) l>, I. >»7 t»u, <>,i"/„ ^cha»lr»>gaI, Ol>! iu« »o l«l ll) b!l>, Prii!» >«l,l. ll l»»l» sl. 0 W lS» .lö »64 <5 b!« dtu. k 2«sl. ü. U lg« — »>»4 — llicis, Neg-Uost 4"/„ l»u jl, . ,zg h<> ,»9 «, Grundenll.'ybll^nlluiifn (für lou sl. <5M.). 4°/« uügarilche (lUU fl b, W.) . 9b?U »«'?0 4»/, lruatilche und slavonische . 9S'ü« 9V bU Andere ossenll. H»l»hln. N»»au Nfg, Lose k,"/«.... <«9-« lk!'?ü dto. .«,!lcll,e 187» . . lO«-»z »09 »b «»!el»cn der Stab! «ü,z . . lL»>— — — Anlcheii d. Slndl^em i,!or Wir» lU4'4l) loz<0 lüll'hrn b, Ltlldlu>!llei»de Wicn «öübl'r oder . , , ,zh «b l<6 — pi.imil'i, '.>>„I b, Sl»d!„ii!. Wil'i, i7g-5H 177ÜU ^U'in'l>al! ',>!»lshen, vfllo^v t,"/« lya>— lOl - 4"„ lNa»»"! »iaübtt» slülsben . K» zh ^zz «>/.„ I, Vw, lüoüo l»l - dto. bto. »"/,„ Il.ltm, tl? 2U ^»llö « .«sterr. Ull,ibr«.Hyp..«»st 4«/„ W «0 lU0 «U Oest.»!!,». «nnl vcrl. <"/„ , . ioU'»u l0l »U dto, dto. üuiähr. ., 4"/« . . lOOKU im LN Epaic»N«,l.0st.. «'»I.^'/»°/«vI wl» 50 -- Pliolltäl» Pl>l!gnlt0»tN ^«dinaxd« Nuiblin!)» 4u llll - Oestrir. Nirdwcslloil)» , . . llo — llft b0 Lwatubaliu^/^FlcH.konp.Sl »l?-— »l? z« Viiduahii i!>Vu k Fic«. dW p, st, i?« 75 ^».z^ blu. b"/,k üU0sl.p. llw tl l24^iilz-,n Uüg'Nallz, Va!,'<..... lOö — 109- 4"/, Uulerllaine», Uahnen . . 99 z<, l<^ _ ßank-Allien (pel Stuck). «nglovesl. Na»!li0«fl.6N"/°,st..Oesl..li00sl.S. ll . »»!4--»2Ul>0 Lecumple,«?!., Nbrüst. bN0 sl. ?«>—?4<,-- Viru-li.Lass!>»o.,Wiem'l, 2N0s,. »g..... 3lU»z öl2?ö »«lehttbaill. «ll«., »4« ft. . l?» . l?ü - »llb W«« Arlien von Iranüpurt» z/nternehmungen (per Vtüil). ?UlW>Tepl. Vlseül». »au sl . l»'b; lS«b- s!u!>M. Nolbliahll 150 sl. . . «4? .«4» — Ullschlichrader 6ls. !«0 fl. llM <7« !?s>, blo. btu. (lit. Ii) 2U0 fl. . «4» — «44 — Pouau «Dampnchlssahrts - ,'s., Orslerr., 5!«1 fl. achcr(l.'V ü»«!l H. <«-- 7? »,' stcr'bl»a»b»^tordh, lWllsl.li^t. !«»»0- l»HN0' L«»!i.'llzcriww.'I^ssy'iiill'üu.. Gssclljchnft »00 fl. V. . . XU» - XU8 ^ Ulunb, Oesl., lriest, l»»o slCM. 4« > <«9 > 0rst«r. «°rbw,'stb. M» sl, 2. »0 «4b »< dto. bto. (lit. U) ü<»U fl. T. »z?'- »t>? ü<^ PraaDilxcr lllsmb. lbl> sl. I. . Ss— U9 - Vtaatselsenbali» 2UU fl. S. . 5,14 llü 8«4 ?!- Vübbal)!« Ü00 fl. S..... «ll'bll 6» t»< Südoorbb, Verb.»«. 2W sl. (5At. »0? 20 «lg'5>< Tlamwali'Ges.,Wr.,170sl,o.W. —-— —-— dlo. (tm. 1«U7, LUU fl. . . bI9L0 5l1'üll Trnniwa», Ges.. NeueWr,, Prlo- ritäl« ÄcUe!! llX) ll, . . . l3« - l8i l»u lliiu-Wliz. Else»l>. Luosl. EÜber «3 — «4 - U»tt W^ulb Ttahl Ind. tn Wieil ,00 sl..... lvl - lt!4 — Eileübaliüw.Leilia., Erste, «" fl. ,« 60 l4^ö<» „Elbemühl", Paplerf. ». «>«, «0— 9l 00 Ulesiüger «raiicrei WU sl. , - l«a — lSl si.1 Mo,!tlli!,OsIl'll!ch , Oest'Ulplne «44 « »»4 3!» Präger (t!Ie>l.I»d (.«os. 2»« fl. l«l» l»l? Eal!,0'Tari, E!e!»lot>lrli «0 fl, b«»'—°?> - ..Schlüalmühl", Pal'Orf, ««»fl. «08 b0 »l^ L5 Tteyrer«,", Papiers, u, «><». l0b — Us V«N> « fl. ,90'-lAl-Lü Wasfcnf.'G..Oest.in Wien,l00fl. 2«? — »9 — Waggon.Leihanft, «lln„ l» Pest, Wr. Naugefellschaft ,na fl. . . ^.I^I?, Divers« Lost (per Stllcl). Vubllptst°Vasilicll (Nombau) . ,.,« ,.<» llreditlose lua sl...... .««. " «^." «Inry-Lost 4N sl. CM. . . . «?.^ «8«o 4°/,Do»au°Dampfsch.l«nsl.CM. „^ .?z.II Osener Lose 4« sl..... ««40 67- Palffy.Luse «, fl. rn Kreuz. oest.Ves.v, 10 sl. ,« 3z 37_ Motlic» Nls»z, U„a Ves. v.. üsl. ^,.^y ,z._ i»»du!pl, Lose lu sl .... 2«.lt» ,7^,1 knin, Luje 40 fl. CM. . . . «V75 »g 75 ßi, G>-ni'is Lose 4 fl. 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