^- Dienstag, 7. Fcbimi 1899. Jahrgang 118. Macher Mum. < ^!?e'^,'l'^a!^^^^ ganMhria fl. ,5, halWhrig fl. 7 b<». Im «lomvtoii: ^ ^"lI"!er»!e h?^"» fl. b-50. Für die ftustell»»« in« Ha»» aalizjähl!,, sl. l. - Inserti«nS«eblir: ssilr ^ ^^^^^^^" ""l"' 2b lr,, größere per Zeile « k,; be, öfteren W!ed«holu»gen per Zelle 2 lr. Die »La Ana i^Mließung vom 1. Februar d. I. ls^LebV ^aft» Kielmansegg, geborenen .?"d zu l. der Moisia Gräftn Czernin von >b5 ^estin. <^.^b. geborenen Gräfin Morzin. ^Mch S^ ^aft" Tige. ersten Negentin des ^'llau v o n°? lche» Damenstiftcs, und der Camilla ?^isabets,^^"^' geborenen von Hauenschield, ^>n C?. ^" "ster Classe; dann der Mathilde m Görz, der '>''w'^ und ^ek' geborenen von Breymann, in ^ ^ ^selben ^"" ^''^ geborenen Kuppitz, in l'" ^ geruht ^" ^""^" blasse allergnädigst zu / ^. ------_______ !lÜ"^ch^/' s'!"^^ Apostolische Majestät haben mit ^3^üdW ^"schließung voln 1. Februar d. I. l>l^..^^ avdis^^«!"' ^""^, dass dem Director l >'la« des Reichsrathes, Re- d7"d^' Wuhelm Stern, anlässlich der von >dfl,/"sdiuck ^!"^)'ne in den dauernden Ruhestand ^t/"^u Allerhöchsten Zufriedenheit mit seiner ^ "gegebe,, ^° .»ehr ersprießlichen Dienstleistung ^Mn'^'gV'd^n^ ^ Majestät geruhten d^ l ^elb,r... "vernähme des Oberstlieutenants '> .. betreffend die Fort« dauer der bisherigen Austage von den Mietzinscrträgnissen in der Landeshauptstadt Laibach. Von der Redaction des Landesgeschblattes für Krain. Laibach am 7. Februar 1699. Nichtamtlicher Theil. Nach der Vertagung des Ncichsrathes. Auch jetzt wird in den Wiener Blättern mehrfach die Vertagung des Ncichsrathes erörtert. Die «Reichspost» äußert sich dahin, dass das Parlament in der lctzien Zeit ja ohnehin kein Parlament mehr war und dass man außer der dreistündigen uollinhaltlichen Verlesung der Einlaufe fo ziemlich gar keine parlamentarische Thätigkeit bemerken konnte. Unter solchen Umständen konnte die Vcrtagnng des Hauses jeden Augenblick erwartet werden, ja man wusste eigentlich wirklich nicht, woranf noch gewartet wurde. «Die Herren von der Obstruction — sagt das Blatt — haben nun den ß 14, dessen Nichtanwendung einige uon ihnen direct der Regierung zum Vorwürfe machten; sie werden nun auch den Ausgleich mit § 14 bekommen, um dessen Zustandekommen bei Fortsetzung der parlamentarischen Verhandlung ihnen wohl schon bange geworden zu sein schien. Sie sind es auch, die es der Regierung eigentlich leicht gemacht haben, für sich selbst die schönste Propaganda bei der Bevölkerung ,^u machen, indem sie den § !4 zur Fabrik volks-thümlicher Gesetze macht, deren es ja so manche gäbe, nach denen das Volk das wärmste Verlangen hegt.» Im weiteren Verlaufe feiner Ausführungen erklärt das Blatt: «Wenn schon der § 14 förmlich zum Nothhelfer für deu Staat Oesterreich gestempelt worden ist, nun dann soll er ihm wirklich aus der Noth helfen, aus der Noih des sprachlichen Krieges.» Das «Neue Wiener Journal» fordert den Grafen Thun auf, jetzt, wo die Bahn frei fei, auf Grund einer verständigen Berücksichtigung der von Deutschen und Czechen bekanntgegebenen Wünsche die Regelung der Sprachcnfrage vorzunehmen. Der Compromiss-Gedanke, der seit längerein in der Luft schwebte, habe gerade uutcr dem Eindrucke der «Maßregelung» des Parlaments, die ja doch keiner Partei erwünscht sein tonne, einigen Fortschritt gemacht. Schließlich würden auch die Ezechen wie von einem Alpe befreit aufathmen, wenn sie nnr einmal vor die vollzogene Thatsache eines billigen Sprachengesetzrs auf Grund des H 14 gestellt seien. Das wäre wohl auch diejenige Verordnung, mit der man sich trotz ihres verfassungswidrigen Charakters am ehesten befreunden könnte, vorausgesetzt, dass sie zu dem angedeuteten Erfolge führen würde. Im übrigen gibt dieses Blatt der ' Feuilleton. Eine fidele Residenz. Ue aus Zanzibar von Egon Mosch«. 'll- Allli h' (Schluss.) bem Sultan ruhig sein "^5 >5. nur l^ 1« alles unter dem Namen des englischen Gouver. °p<^ alte» K'W ""es Mögliche,e.ne ganzeUn- !>.!>> ^,"l ^")re 18W. Schlag 12 Uhr ^ ^ Enlt^^ d. Sultansfl^a/ eingeholt ' 3". se« ^egslchi« W^te "ne Kanonen auf und >H' die V^, Ms der letzte Schlag verhallt ' > !> wm di^'H' Granate die Flagge vom ' ^'"e schlug iu den Ha?em ein. Sultan den Palast, den . Ehielt 7? lMtrl^Wm zusammen. Die Batterien A.- 5' ^ ^ '"hi "" p"<" Schüsse gemacht, dann ! ^ di ^ En'2 b.e -Glasgow», ein Geschenk der ^1'"^ '?"' schiff suchte sogar einen Angriff N^> ^h^s>de^f lagen. ^ bekam ihm aber s'eht Man?." den Grund geschossen, und " wmMen des Hafens mit den Mastspihen aus dem Wasser ragen und bei klarem Wasser kann man das ganze Schiff am Grunde liegen sehen. Doch nun weiter; wir sollten die etwa 7 Meilen von Zanzibar entfernte Restauration des Sultans in Mwera sehen. Abdallah, unser «Boy», wird um einen Esel oder einen Wagen geschickt. Nach einer Stunde erscheint er richtig und bringt einen Wagen mit. Ich versprach mir nichts Gutes uon diesem Gefährte; auch die drei anderen Herren schüttelten bedenklich das Haupt. Es war ein alter Karren mit einem ebenso alten Gaule davor. Platz war wenig, aber schließlich pferchten wir ans alle hinein. Der Buy saß neben dem Kutscher, einem Goanesen, auf dem Kutschbocke. Eine Zelt lang gicng es in rasender Schnelligkeit durch die Straßen. Wir fuhren durch den Mainstreet, wo die großen Vazare, die Hotels und die Consulate sind. Gegen Eude des Europäervicrtels befindet sich das Krankenhaus und daneben steht das Gefängnis, zugleich auch Kaserne; dann folgt zur rechten Seite oer indifche Friedhof mit den charakteristischen stufen» sörmigen Grabstätten. Links an der Straße zieht sich ein Negerdorf hln. Prachtvolle Cocospalmen, alle dicht mit Früchten behängen, stehen beiderseits der Straße entlang. Am englischen Club vorüber, wo die Tenms-, Holf- und Cricketplätze sind, gelangten w^ zu den großen Friedhöfeu. Zuerst der portugirstiche kathollsche für die Goauescn, dann der deutsche. Rechts das Krematorium für die Parse« in emem prachtvollen Harten. Nun hatte aber das Pferd plötzlich genug bekommen. Mitten im Laufe hielt es inne und war nicht zum Weitergehen zu bewegen. Unsere Spazierfahrt wurde auf folgende Weise fortgesetzt: Blieb das Pferd stehen, so stiegen wir aus und giengen einige Schritte weiter; inzwischen redete der Kutscher dem Pferde zu, und wenn es nuu wirklich zu laufen begann, fprangen von jeder Seite zwei in den Wagen und der Boy fetzte sich hinten auf die Achse. Wir fuhren fortwährend durch ein üppiges Land auf einer prachtvollen trockenen und staubfreien Straße, die jeden Nadler begeistert hätte. Affenbrotbäume mit den großen grünen Früchten (Papaias), palmenähnliche Bäume mit Früchten von Melunengröhe, Mangobäume init einer orangeähnlichen Frucht, Bananen u„d die ihnen ähnlichen Platanen, ähnlich den w n„s bekannten Musa. mit kolossalen Blättern und Büscheln uon circa 1 äm langen Früchten umgaben uns von beiden Seiten. Dazwischen wuchsen Ananasse wle bel uns in Krain die Disteln. ^^.i'»,.lf,n. Weiter erblickte man eine große Gewlnznelten« lilantaae mit etwa 3 Meter hohen Bäumen schwarze Mädchm und Frauen sahen im Laube der Baume und ,^nm7lten die reifen Früchte. Imegteu dazwischen ihre gekrönten Wipfel, und hie mid da sah man einen Ncgertnaben, der auf der Hpitze saß und die reifen Cocosnüsse hinunter warf. Schnecken uon kolossaler Größe krochen auf dem Boden, und Tausendfüßler, dalUlttndick und über spannlang, lagen trage zusammengerollt im Graje. Vögel in allen Farben slogen von Baum zu Baum und belebten das schöne Bild. Laibacher Zeitung Nr. 30.________________________________________224________________________________________________7. Februar 189^ interessanten Besorgnis Ausdruck, Graf Thun könnte den § 14 wiederholt in einer Weise anwenden, wodurch der Nothparagraph bei der Bevölkerung recht populär würde. Die ^Reichswehr» meint, es könne von einem absolutistischen Regime nicht gesprochen werden, da die Regierung auch nach der Vertagung des Hauses mit den Majoritäts-Parteien in Fühlung bleiben werde. Allerdings sei es ein durchsichtiges Manöver, wenn dieses Verhältnis von Organen der Linken so dargestellt wurde, als ob die Majorität gegenüber dem Ministerium so etwas wie Convent spielen wollte. Die oppositionelle Presse beabsichtigte, auf solche Art Miss-trauen zwischen dem Ministerium und den Parteien der Rechten zu säen. Doch sei jenes Märchen alsbald von dem Executw'Comite' der Majorität alö hinterlistige Erfindung gekennzeichnet worden. Nur die «Neue Freie Presse» glaubt auch heute noch daran. Das «Wiener Tagblatt > legt den Reden, welche diesertagc in der Prager Handelskammer zwischen deutschen und czechischen Wortführern gewechselt wurden, hohe Bedeutung bei, denn es sei höchst beachtenswert, dass der verzweifelte Ruf nach einer Sanierung unserer politischen Zustände gerade aus dem böhmischen Wetterwinkel komme uud auf jenem Boden laut werde, der die eigentliche Heimat des nationalen Zwistes in Oesterreich sei. Politische Ueberficht. Laib ach, 6. Februar. Seine Majestät der Kaiser hat dem neuernannten Botschafter in St. Petersburg, Alois Freiherrn v. A eh rent Hal, die Würde eines Geheimen Rathes verliehen uud den Botschafter in besonderer Audienz empfangen. Die Vertreter der deutschen Volkspartei, der deutschen Fortschrittspartei, der Vereinigung der verfassungstreue« Großgrundbesitzer, der christlich-socialen Vereinigung sowie der freien deutschcu Vereinigung haben eine gemeinsame Kundgebung an ihre Wähler erlassen. Dieselbe beklagt zunächst die seit dem Erlassen der Badeni'scheu Spruchenverordnungen eingetretene Gestaltung der öffentlichen Verhältnisse, durch die das Parlament ill feiner Thätigkeit gelähmt und das Ansehen des Reiches geschädigt worden sei. Die jetzige Vertagung des Reichsrathes bezweckte, den Ausgleich mit Ungarn, der noch ungünstiger sei als die früheren Vereinbarungen, mittelst des § 14 durchzuführen, da eine parlamentarische Erledigung dcöscllien durch den Bestand der von der Regierung gegen den klaren Einjpruch der Deutschen erlassenen Sprachen-Verordnungen versperrt sei. Anstalt einen Rückweg zu normalen Verhälmissen einzuschlagen, habe die Regierung sich bei der Berathung des Ausgleiches im letzteu Herbste jedem Abäuocrungs-Vorschlage gegenüber, und sei er der sachlichste gewesen, ablehnend verhalten, dagegen aber durch eine Reihe nationaler Concessionen die Majorität zur unveränderten Annahme eines Ausgleiches zu bewegen gesucht, welchen maßgebende Theile dieser Majorität, zu der leider auch eine Gruppe deutscher Abgeordneter gehöre, wiederholt als gegen die österreichischen Interessen verstoßend er< klärt hatten. Man möge Anhänger der Obstruction sein oder nicht, der Zusammenhang der Ereignisse und Anzeichen dafür, dass man über die Deutschen hinweg-zuschreiten versuchen wolle, dränge die Frage zur Entscheidung, ob diesem Versuche die friedliche Ent Wickelung Oesterreichs geopfert werden folle oder ob die Erkenntnis, dafs es unmöglich sei, den das ganze Volk durchdringenden Widerstand der Deutschen in Oesterreich zu brechen, nicht eine Abkehr von dem bisher eingeschlagenen Wege gebiete. Die Deutschen in Oesterreich sähen den künftigen Ereignissen mit fester Entschlossenheit entgegen. Ihr Ziel sei nicht der Kamps oder die Entzweiung der Völker, ihr Kampf gelte dem System, das deutsche Element durch grüße und kleine Maßregeln zurückzudrängen. «Je größer die Gefahre»! sind», schließt die Kundgebung, «die uns umgeben, desto mächtiger wird auch unser deutsches Pflichtgefühl angespornt werden zur Wahrung der Rechte unserer Muttersprache und unserer nationalen Erziehung, uuseres Besitzstandes und unserer Stellung im Staate, Wir siud erfüllt von dem Gedanken, der uns zusammenführen muss, dem Gedanken lM Besonnenheit, Unbeugsamkeit, Einigkeit.» Wie verlautet, hat der Polenclub beschlossen, auch währeud der parlamentslosen Zeit in Actiuitäl zu bleiben. Obmann Iaworski wird die Mitglieder je nach Bedarf zu Sitzungen in Lemberg oder in Krakau einladen. Den «Lidove Noviny» wird aus Wien geschrieben: Aus der Unsicherheit, welche alle Verhältnisse umgibt, geht das eine hervor, dass man an eine Aenderuug der Verfassung nicht denkt. Wir verharren demgegenüber auf der wiederholt kundgegebenen Ueberzeugung, dass nur durch eiue gerechte Aenderung der Verfassung im Sinne des Föderalismus für dieses Reich die Grundlage für eine weitere friedliche Entwickelung gegeben werden kann. Die Macht der natürlichen Verhältnisse und die aus denselben sich ergebenden Verhältnisse werden diesen Zustand von selbst herbeiführen. Die «Politik» meldet aus Wieu: Da uuu der Neichsrath ofsiciell für arbeitsunfähig erklärt wurde, ist es naheliegend, dass die Frage der Einberufuug der Landtage in den Vordergrund tritt. Wie wir vernehmen, werden demnächst die Chefs der autonomen Landesvcrwaltungen in Wien versammelt sein, um mit der Negierung über die Aufgaben der Landtage zu conferieren und um sich eventuell mit den Absichten vertraut zu machen, welche die Regierung mit den Landesparlamenteu, vornehmlich mit dem böhmischen Landtage, hat. Nach dem Tenor der Ausführungen zu schließen, welche die Vertrauensmäuner der Rechten seitens des Grafen Thun erhalten haben, baut die Regierung auf irgendwelche zwifchen den Czechen und Deutschen anzubahnende Annäherungs^ verfuche. Es dürfte demnach uicht überrasche», wenn man plötzlich vor oder zu Beginn der Landtagssession einer dieser Negierungsintention entsprechenden Action begegnen würde. Ob hiefür jetzt, nach der Vertagung des Neichsrathes, günstige Dispositionen vorhanden sind und ob jene Action über die Grenze des Versuchs hinauskommt, ist mehr als fraglich. Die Vertranensmänuer des Czechenclubs und des feudalen Großgrundbesitzes, Engel, Pacat, Graf Palffy und Fürst Schwarzeuberg, hielten am 4. d. M. eine gemeinsame Besprechung ab, in welcher sie die durch die Vertagung des Reichsrathes M", Situation, insbesondere mit Rücksicht auf die >"' Executivcomitt und in der parlamentarischen ColN^ der Rechten abgegebenen Erklärungen des Grases sowie mit Rücksicht auf die beginnende LandtaM discutierten. ^ Die durch die Mandatsniederlegung des Grafen Franz Coronini nothwendig gelv" Landtagsergänzungswahl für die Stadt Go'rzl! den 27. d. M. ausgefchrieben. ,^ Aus Budapest wird in Bezug auf die^ holt aufgetauchte Nachricht, dafs die E"!^ rumänischer Consulate in Temesval' Kronstadt bevorstehe, gemeldet, dass in deu P^,> Kreisen der ungarischen Hauptstadt von einer I' Absicht der rumänischen Regierung nichts bek^> Gegenwärtig finden zwischen dem MinW, Aeußern Grafcu Murawiew und den 2M" der Mächte beim russischen Hofe auf Grunds vom Petersburger Cabinet bezüglich der A b r ü st",! Conferenz' aufgestellten Anhaltspuntte ^ lungen über die Festsetzung des definitiven Prog^ , für diese Conferenz statt. Angesichts des befried^ Verlaufes dieses Meinungsaustaufches werde i>> "< richteten Kreifcn die Hoffnung gehegt, dass d>^, ständiguug der Mächte über diese Frage ^ dürfte. . Eine der «Pol. Corr.» aus Petersbu^ gehende Meldung bestreitet die im Auslande v^', Annahme, dass die letzte kaiserliche Verordnung, nach die Gouverueure, Senatoren uud die ^, ! Staatsbeamten in Finnland der russischen ^ mächtig seiu müssen, einen neuen Schritt zul.. l ficieruug des Großfürstenthums bedeute. Scho" ,< ' uuter der Regierung Alexander I., seien alle , ! lichen Functionäre in Finnland durch eiu ta ^ c obligatorische Kenntnis der Reichssprache aül, li weitere Kreise der Staatsbeamten ausgedehnt, , ^ jüngste Anordnung des Kaisers Nikolaus ^ ^ ^l In Spanien bereiten sich die Parteien , » auf die am 20. d. M. begiuuende Sessi^, Cortes vor. Besonders lebhaft dürften s^'?i ^-Madrid berichtet wird, die Äerathnngen übtt "- ^ tretung der Philippinen gestalten. In diese' ! ^ werden die Carlisten, die Republikaner sowie ^ lu folgschaft Romero Robledos und des Generals" ^ mit vereinter Kraft gegen die Regierung, ^ . Die Conservative« wollen abwarten, denn sl^^i ^ Sagafta werde dem gemeinsamen Ansturm b^ > ö sitiou nur wellig Widerstand entgegensetzen ^ werde dann für sie, beziehungsweise für S'^ ^, General Polavieja, der Augenlillck kommen, H " Erbe auzutreteu. Zu erregten Debatten V"^ ^ auch im Senate kommen, denn dort folle" ^ > Ccrvera und General Weyler sich für ihre ^ i führung verantworten. Einige Mitglieder des > voran Conde de las Almcuas, werden es s^) ^ ,^ sein lassen, die in der Kriegführung gemacht ^ festzustellen. ^ ^ Da die von dem C o n st a n t i n o p e l e l ^ ' erstatter der «Times» verbreitete Meldung / ^ Entdeckuugeines Complots gegen den^/ ^ Hie und da blickte eine Negerhütte aus dem Dickicht und ein paar Negerkinder spielten davor im Sande. Auf alle 300 Schritt stand ein Polizeihaus, eiue kleine Hütte mit zwei oder drei Mann, die bei uuserem Vorbeifahren stramm Front machten. Wir kamen nach zweistündiger Fahrt in Mwera an. Es sind dies vielleicht zwei bis drei Hütten, ill deren Mitte das Bar des Gouvernements oder des Sultans steht. Ein prachtvoller Park umgibt dasselbe von allen Seiten. Die farbenprächtigsten Pflanzen stehen hier in solcher Fülle von verschiedenen Farben, wie sie sich der an nüchterne Töne gewöhnte Europäer gar nicht deuten kann. Das Bar selbst ist ein kleiner, gemauerter Bau, der ringsherum von einer breiten Veranda umgeben ist. Darüber erhebt sich das hier übliche Dach aus den Blättern der Cocuspalme. Beqeume Lchnstühle aus Bombay, die man hier überall sieht, laden zum Ruhen ein, und wer sich's gar bequem machen will, der kann (notabene kostenlos) eines der Betten, die im Innern stehen, benutzen. Getränke kann mail hier in Hülle und Fülle haben und bereitet daraus die sonderbarsten Mischungen. Pilsner Bier, bairisches Bier, Stout. Ale, Ginger, Gin, Brandy, Whisly; überdies gibt es zum Essen die köstlichsten Früchte um einen Spottpreis — eine Ananas, die in Oesterreich vielleicht A bis 4 fl. kostet, bekommt man in Zanzibar um '/< Anna, circa 1 kr.! In gutem Trabe gieng es zurück nach Zanzibar; wir kamen gerade noch zurecht, um die Sechsuhr-parade zu sehen. Dann gieng's wieder an Bord und am nächsten Morgen gegen Süden, nach Mozambique. Zer Zoctor. Roman aus dem Lebeil von L. Ideler. 28. Fortsetzung. Die jnnge Lehrerin wies auf ein Steinbänkchen dem Grabe gegenüber und beide fetzten sich. Ein wehmüthiger Ausdruck lagerte sich über das jugendlich heitere Gesicht; sie sah sich um und sagte leise, eine volle Rose mit der schlanken Hand berührend: «Die trübe Erzählung passt schlecht in all die Sommerpracht hinein, und doch komme ich anch dieses Grabes wegen nach Chorin.» Dann begann sie in schlichten Worten: «Meine Mutter und ich sind hänfig schon in den Sommerferien in Chorin gewesen. Es ist so schön hier, nnd wir beiden alleinstehenden Frauen scheuten stets weite und theure Neiseu. Wenn mail aber nach einem so kleinen Ort fast alljährlich wiederkehrt, so lernt mal« anch bald die wenigen Bewohner desselben kennen.» Der Doctor nickte; hatte er doch auch schon iu der kurzeil Zeit jeue alte Frau kennen gelernt, die ihn hassen würde, wenn sie wusste, wer er eigentlich war. Agnes Rimpau fuhr fort: «Als ich zum erstenmal ill meinem Leben nach Chorin kam, bereitete ich mich zum Lehrerinnenexamcn vor und wollte die abgeschiedene Stille dieser Sommerfrische dazu benutzen, noch recht fleißig zu lernen. Ich saß iu der Sommersonne auf dein Klosterhof, und bald schlössen sich die Kinder des Unterförstcrs an mich an. der damals auch, wie jetzt sein Nachfolger, in diesem reizend gelegenen, kleinen Forsthause wohnte. Es waren mehrere Knaben und ein damals zehnjähriges Mädchen. Die Knaben wareil wild uud spraugen tia ^ , davon. Mit dem kleinen Mädchen aber sch^ ^ , eine herzliche Freundschaft; sie erzählte ulir, ^/ ^ in einer nahegelegenen Stadt die Schule besUH ^ ill diesem Dörfchen selbst kein passender 1!n^ ^ ^ sie zu habeu sei, und brachte mir ihreFcricN >i ^ Mein Vater will, dass ich ordentlich ct'"^ ^ soll, schloss sie ernsthaft, und ich gebe M^ ,,s ^ Mühe, Fräulein. Wenn ich dauu zu den lv ! h Hause komme und eine gute Ceusur mitln'l^« ^ ist es doch zu schön in der Welt! Ihr ga''^ ei Gesicht strahlte bei diesen Worten, und '^ ,,< H bald, dass ich nicht nnr ein sehr begabtes ^ auch ein außergewöhnlich gntgeartetes Kl"d^ ^ I hatte, das jeder liebgewinnen musste, der ' ^ lerute. Ich wenigstens hatte sie sehr lieb!» ^' ^ Eine Thräne schimmerte in den Aug^' so reriu, dann fuhr sie fort: . zi' ^ «Martha Äufch war ihres Vaters gaW,' ^ Wenn der ricscnstarke, bärtige Mann mit ^ h^ über der Schulter aus dem Walde kam "'^< ^ ziges Töchterlein sprang ihm jauchzend cntg^ de hat es mich oft gerührt, wenn ich sah, l"le ^ li, sich liebteil. Kam ich dann im nächsteil Sow ^, ^ ^ nach Chorin, so galt mein erster Gang ^ hause, in dem ich in den Ferien Mal")" ^ H antraf, und immer war ich von neuem ^ ,^' ul lieblich das Kind sich entwickelte, körperlich^,/ "i In Berlin lernte ich einmal eine Lehrerin ^ ^ an der Schule wirkte, welche Martha Ä"^ 'f '« Diese Dame sagte mir auf mein Befrag"'^ h Busch ist die beste Schüleriu iu unserer ga^ i! sie ist die begabteste, die fleißigste und ^'bllcherHWmgV^ 30.________ 225 7. Februar 1699. ^lienisch ^^ebknen Dementierung immer noch von lvird, e«l^/^ französischen Blättern wiedergegeben dvn ^, " die «Agence de Constantinople» aufOrund ^llerdin^^^^^ Stelle eingezogenen Erkundigungen sächlich"^ bass diese Meldung absolut jeder that-^^/Ärundlage entbehre. Tagesumigleiten. Vie^^eltausstellung Paris 1900.) tvirt, der k ^ ^" competenter Seite mitgetheilt wird, >n h^ ^, vandelsmmister voraussichtlich binnen kurzem Aeltaugs,? ^""' den ^" der Gellcral-Direction der den ^/^""3 ausgearbeiteten Gesetzentwurf, betreffend den, H«,,^"b in der Pariser Weltausstellung 1U00, sitze des ""'"'^ vorzulegen. Die wesentlichen Grund-^^sslick ^^^ Gesetzes werden mit jenen des analogen Gesetzes,. / Ausstellung im Jahre 18U9 votierten ^^"fellos übereinstimmen. Nach ^utastrophe durch eine Explosion.) tschau ""Meldung der «Köln. Ztg.» ist in Hang- sloge^ ' 6ln'na ein Pulvermagazin in die Luft go ^ solle ^^^" ^ dreitausend Menschen umgekommen i bchchlich» ^"" "nem ill der Nähe des Magazins ! ^ be>n L "°ldatenlüger von 1500 3)iann sei niemand ^eter ^c " davongekommen. Im Umkreise von drei ' ^ bei! ^^" sämmtliche Häuser zertrümmert und die ' ^^t den !u^ gewesenen Familien getödtet worden. ' ^ s^^dteten oeftndet sich lein Ausländer. ! '^lvindf " Mittel gegen die Lungen- ^el l«'^^ wird von dem Pariser Arzte Doctor ' ^ halt '^ette des Hopitaux» beschrieben. Schon ' ^ deg 3 ^"^ ""d Lernioyez die bacterientödtenoe '" T)e^sH, ">knschlcimes im Versuche gezeigt und auch M ^uvel ""oe dieselbe Erfahrung gemacht. Nun I V« des ^""' erstenmale praktisch versucht, den Ein- l Akl^ Pfunden Schleimes unter Vermischung mit "Hen l s ^ künstlichem Serum auf den lebenden ^l Lelu^ ^^^' ^l benutzte dazu die Schleimhaut i "°ch n,eh^ " ^lege oder eines Schafes und prüfte sie 3i ""e m ? versuchen an Thieren, an einem kranken ' . ^stiau ?"" 21ionaten tonnte der Kranke seine ^ "^ wei ^, ^^der aufnehmen und ist heute, nach mehr 9 ^ l V' ' vollkommen gesund. ^n. 30 ^" ^ chlines Honora r.) Man schreibt aus ^ ?"'"ctt ^ "Mner: Mr. John Morley, der es über- '^ibe>, ^ die autheutische Biographie Gladstones zu ^ 3^ ^e' ^ ^ dieses fchwierige, aber ehrenvolle Wert, r ^0o ^"demh. mittheilt, das schöne Honorar von )>lNasVtt/" transatlantisches Telephon.) ,! ^°8e de "^ Edison hatte sich in letzter Zeit mit der g? °"lhlm5i ation ""er Tclcphonleitung quer durch l' ?^te c>3"' ^""" beschäftigt und ist jetzt zu einen, ü "'e ^.^. ^ioiliincn, welches er für zufriedenstellend hält. >' Pultes ^.diesbezüglichen 3)iittheiluug des Patent- ' lltt^l itt s.'H" in Wien entnehmen, will Edison sein ii l'schen ^"'der Weise aussühreli. Er placiert im !I,^ iluisch"""" "I gewissen Entfernungen in kürzester >v l"e. ^ " "merila und Europa schwiminende Leucht- ^ s ' Lera^ "^ ^'"^er seines Telephonkabels ver- l.! Le^phen- ^"^ "'s dem Festlande Stangen der < ^^th^„ Telephondrähtc verwendet werden. Diese >> 3i»^«te ui!^"^^^^" sinnreich construicrte Verstärkungs- / ^-T)ie^3^^ ^st "ur. ob die bei der langen Strecke ^ ^ üb^.^!^üz^cu^iVl^M i tvä^in u ^ >^"^ftändigem Ältunde erfreute mich L ^l>s>s!he, c- ^" freute ich mich dann, Martha '?' »"em stNM' 7 f^ute sich anch auf mich, und der ,! T^e. ^ie - r"' ^olz und Glück, wenn er be-i^ l^lhen lieb auch fremde Menschen sein einziges ' ltW,^ch Npr,- ^""" "Ulde sie confirmiert und > ln ' ben. ^'n; ft s^te sich noch in Handarbeiten ' "lick .rlegenH ^ '" der einsamen Försterei auch ' n,^ °N z^ ^" hatte. Natürlich hatte ich sie gebeten, ^3"ßes f ^".'' und sie that es gern. Sie war <^!i ' W ihre Jahre schon sehr stattliches l Ihr,"'wrN.^'''. lMsch und blühend, aber rein "'lie? ältern "' "" ^^es, thaufrisches Waldröschen. ^>H«u e "7 's schr lieb' dass Martha'an ° ^ " dnntt^? zuverlässigen Anhalt fand, und ^ ^toi^ Mlw . ^ Mlr wiederholt. Sie war ja auch !o Mt. ^ "vch für ^,^ unruhige Leben in der ^ltc, M s. "" das junge Viädchen nicht selbst tugendhaft gewesen wäre, ^ ^2 ^.'^ sich im. ^ uicht behüten können. So aber > ''chew?,ds w. I^ ^" "us hingezogen. Wir haben l '^ ^'f" « ""en gelesen, und mit unermüd-.> 'Ä'' '^ ^" Schatz ihres Wissens zu ' "^!!^"nn^^",, die langen, einsamen Winter in >ich « r repK"""'' l"gte sie, -dann kann ich > !)« eiw ^"e„^>., u "nd manchen stillen Sonntag 'k '^ sechV^Nes 'l^^le hat keinen Winter in Ehoriu 5 tsin, Mn I^^-Utadchen erlebt! .... Eben war >l "^. ^e cllt geworden, und Weihnachten Gortsetzung solzt.) unvermeidlichen Vibrationen nicht eine Störung der schnell aufeinanderfolgenden Ströme verurfachen werden und ob mau die immensen Kosten, die zur Durchführung des Unternehmens nothwendig sind, aufbringen wird. — (Ein curios es Duell.) Auf höchst amüfante und nicht warm genug zu empfehlende Weife haben jüngst — wie aus Paris geschrieben wird — zwei sich hassende Menschentinder ihre gekränkte Ehre repariert. Ein bekannter Journalist, der sich nicht enthalten tonnte, einem ihm unsympathischen Politiker hie und da kleine satyrische Seitenhiebe zu ver» abfolgen, empfieng eines Tages folgendes Schreiben: «Monsieur! Man sendet keine Herausforderung zu ehrenhaftem Zweikampf an einen Vanditen von Ihrer Sorte. Man verabreicht ihm einfach eine Ohrfeige. Ich übermittle Ihnen hiemit zwei Exemplare von recht derber Beschaffenheit. Danken Sie mir und Ihrem Schöpfer, dafs ich nicht zu Waffe» greife, um Sie für Ihre Unverschämtheit zu züchtigen ...» Der federgewandte junge Mann beeilte sich, den liebenswürdigen Vrief zu beantworten. «Mein Herr und Gegner!» schrieb er, «Ihrem Wunsche gemäß bin ich Ihnen dankbar, dass Sie so großmüthig waren, mich nur durch die Post zu ohrfeigen, anstatt mir in Wirklichkeit den Garaus zu machen. In höflicher Erwiderung Ihrer Ohrfeigen, erlaube ich mir, Ihnen gleichfalls per Post zwei für Ihren werten Schädel bestimmte Kugeln zu übersenden. Betrachten Sie sich also von diesem Moment an als todt. Indem ich Ihrem Leichnam meine respectvolle Reverenz mache, zeichne ich ...» Die durch den Journalisten bewirkte Veröffentlichung diefer kleinen Correspondenz hat den Politiker der Mühe überhoben, für ein reichliches Maß von Spott zu sorgen. — (Schneesturm in Amerika.) Aus Newyork wird unterm 2. d. M. gemeldet: Ein gewaltiger Schnce-sturm raste bei heftiger schneidender Kälte gestern längs der atlantischen Küste. Der Dampfer «Rynland», von Liverpool nach Philadelphia unterwegs, ist bei Rehoboth, nahe Fenwick-Island, auf den Strand gerathen. Steuer und Welle sind gebrochen. Furchtbare Seen brachen über das Schiff, das in hilfloser Lage war. Zum Glücke für die Passagiere war d« Dampfer, ohne ein Leck zu erhalten, fo hoch auf den Strand geschleudert worden, dass besondere Gefahr nicht vorlag. Die tobende See riss freilich Stück für Stück von der Reeling in die Fluten und das Deck wurde förmlich rein gefegt. Beim Eintreten der Ebbe vermochte man die Passagiere an das Land zu retten. Sie werden die ausgestandene Schreckensnacht nicht bald vergessen. Man hofft, den Dampfer bei der nächsten hohen Flut abzuschleppen. Beim Rogers-Ppasse in den Rocky Mountains ist eine Lawine niedergegangen und hat ein Wüchterhaus verschüttet. Der Wächter wurde mit seiner Frau und zwei Kindern im Schnee begraben. Neun Eisenbahnbeamte, die vor dem Schneesturme in den Bergen sich nach dem Hause geflüchtet hatten, wurden ebenfalls verschüttet. Der Schnee liegt thurmhoch über der Stelle. Der Verkehr der Canada-Pacific-Bahn ist wieder unterbrochen und meilenweit sind die Telegraphenleitungen zerstört. '— (Die Verschiebung eines fünfstöckigen Hauses) wurde vor kurzem in Newyort uorgenommen. Nach einer Mittheilung des Patentbureaus Lüders in Görlitz handelte es sich um die Verschiebung eines Gebäudes von 100 Fuß Länge und 65 Fuß Tiefe mit einem auf 3000 Tonnen geschätzten Gewicht. Die Bewegung erfolgte in südöstlicher Richtung und die Länge der Schiebung betrug 75 Fuß. Das Gebäude wurde zunächst mittelst 350 Schrauben hoch gehoben und auf mit Schmierseife bestrichenen Balten mittelst Schrauben fortbewegt. Die längste Strecke, die bei dem Trausport in einem Tage zurückgelegt wurde, betrug 9 Fuß und 8 Zoll, und die ganze Bewegung von 7 b Fuß wurde in 1? Tagen bewerkstelligt. Von Ansang der Arbeiten, bis zum Stadium, in welchem das Gebäude seine neuen Fundamente erhalten konnte, vergiengen nur 5 Wochen und das ganze Werk wurde von 20 Leuten verrichtet. Local- und Prouinzial-Nachrichten. — (Staatssubvention.) Wie uns mitgetheilt wird, hat das l. k. Ackerbauministerium dem Vereine «>«. __ (Entscheidung in Gem e:n de-au aele aenheiten.) Ueber eine dlesbezugllche Vefchwerde hat der Verwaltungsgerichtshof entschieden, dass die Berechtigung des Gemewdeausschusses zur Ent» scheidung über Berufungen gegen Verfügungen der Gemeindev»rstehung dadurch nicht eingeschränkt werden kann, dass von der letzteren eine im Gesetze nicht vorgesehene Berufungsfrist nach Belieben festgesetzt wird. —o. — (Approbiertes Lehrmittel.) Der im Verlage von Hölzel in Wien unter dem Titel «UkÄrätov 26mlj(5j)i»nl »tias. /ia IjuäÄ^s äolo » slovonukilu uömm ^LLlkom proäslu,!«, HimoQ liutar iu I?r. Oroisu. iLäanjs I v 7 LSiuIjtiviäilt» erschienene Schulatlas wurde zum Unterrichtsgebrauche an allgemeinen Volksschulen mit slovenischer Unterrichtssprache für zuläfsig erklärt. Preis geheftet 30 kr. — (Pravnik - Abend.) Der zweite gestern abends im «Narooni Dom» stattgehabte slowenische Iuristen-Iourfix-Abeno wurde eingeleitet durch einen Vortrag des Herrn Gerichtssecrctärs Kavcnik über das Thema, welche Modifications der Beitritt eines weiteren betreibenden Gläubigers auf das Versteigerungsverfahren einer Realität ausübe, wenn der Forderung des ursprünglichen betreibenden Gläubigers eine Reallast oder Seroitut vorangeht, welche der Forderung des beitretenden Gläubigers nachsteht. Der Vortragende, welcher auf die neueste Literatur allseitige Rücksicht nahm, leitete mit seinem Referat eine lebhafte Discussion ein, bei welcher auch auf das große Interesse, welches dieser Frage die Creditinstitute zu widmen haben, hingewiesen wurde. Die den Ver-mögensschutz aufs intensivste tangierende neue Exccutions-ordnung gab den Anlass zu einer Reihe weiterer Betrachtungen, zu welchen die bisherige Praxis der Gerichte und Parteienuertreter führte. Der nächste Abend findet Montag den 20. d. M. in denselben Localitüten statt. — (Wahlen.) Die Neuwahlen für den Morast-cultur-Hauptausschuss wurden von der l. k. Bezirls-hauptmannschast Laibach für den 13. bis einschließlich 16. März l. I. ausgeschrieben. —o. — (Todesfall.) Am Sonntag den 5. d. M. starb in Watsch nach längerer Krankheit der pens. Lehrer Franz Peruci in Alter von 76 Jahren. Der Verstorbene war ein sehr eifriger Forscher nach Alterthümern und gab seinerzeit die Anregung, dass die Alterthumsgrüber in Watsch und Umgebung erforscht werden, wodurch dem Laibacher Museum uicht unwesentliche Bereicherungen zukamen. —ik. — (Erloschene Epidemie n.) Die ill Ziberse, Bezirk Loitsch, seit Neujahr herrschend gewesene Scharlachepidemie ist nunmehr gänzlich erloschen; von den zwölf erkrankten Kindern ist eines gestorben. —o. — (Aus Littai.) Die vom Gesangvereine «Zvon» in St. Martin bei Littai am Sonntag den 5. d. M. in den Localitäten des I. Zore in Schwarzenbach veranstaltete Faschingsunterhaltung versammelte ein zahlreiches Publicum aus St. Martin und Umgebung. Sämmtliche Vortragsnummern, welche unter der bewährten Leitung des Oberlehrers Johann Bartl vorgetragen wurden, fanden lebhaften Beifall. Einen großen Lacherfolg erzielten namentlich das aufgeführte Theaterstück und der von Herrn Bartl componierte Iuxchor «^03», welcher auf allgemeines Verlangen wiederholt werden musste. Ein bei den Klängen der Tamburaschen-Kapelle stattgefundenes Tanzkränzchen beschloss den gelungenen Unterhaltungsabend. —iic. — (Ein Kind verunglückt.) Am 24.V.M. wurde beim Besitzer Matthias Kregar in Gunzle, Gemeinde St. Veit ob Laibach, mittels Maschine Stroh geschnitten. Als die vierzehnjährige Besitzerstochter Johanna Kregar vor der Scheuer die angespannten Pferde antrieb, trat ihre zehn Jahre alte Schwester Dorothea spielend auf das in Bewegung befindliche, mit vier Löchern versehene Rad, wobei sie mit einem Fuße in eines der Löcher trat und vom Rade mitgerissen wurde. Auf das Geschrei des Mädchens wurde das Rad zwar zum Stehen gebracht, allein das Kind hatte bereits so schwere Verletzungen erlitten, dass es ins Landesspital nach Laibach überführt werden musste. —1. — (Aus Görz) wird dem «^iooolo äsila Äoru,' gemeldet, dass die Tracierung der oirecten Verbindung von Görz nach Adelsberg durch das Wippachthal bereits begonnen hat und dass das Generalproject schon heuer im Frühjahre der Regierung vorgelegt werden soll. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 3. auf den 4. d. M. wurde eine Verhaftung wegen Diebstahls vorgenommen. — Vom 4. auf den b. d. M. wurden vier Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Vacicrcns und zwei wegen nächtlicher Ruhestörung. —r. Theater^ Kunst und Literatur. ' (Deutsche Bühne.) Die für gestern zum Vortheile der Schauspielerin Fräulein Alten hofer in Aussicht genommene Aufführung von Grillparzers herrlicher Dichtung «Des Meeres und der Liebe Wellen, musste wegen plötzlicher Erlranluug der Schauspielerin Fräulein Hell unterbleiben und es wurde als Ersatz Sudermanns «Schmetterlingsschlacht. gegeben. Die Rolle der Elsa spielte diesmal Frau Schlesinger mit gewohnter Routine. Fräulein Alten Hof er wurde ein schöner Lorbeerlranz uuter dem Beifalle des Publicums überreicht. Wir hoffen, dass dk entsallene Vorstellung bald nachgeholt werden wird, denn wir mächten schon im Laibacher Zeitung Nr. 30. 226 7. Februar lA Interesse unserer lernbegierigen Jugend, die ihre Dichter im Herzen trägt und mit Begeisterung ihren Kundgebungen lauscht, umsoweniger auf dieselbe verzichten, als die bisherige Spielzeit mit Classiker-Vorstellungen sehr stiefmütterlich bedacht war. Das Theater war montägig besucht. ^. — (Director Heinrich Iantsch f) Vor-gestern nachmittags ist der Director des Iantsch-Theaters im Prater Heinrich Iantsch nach kurzem Unwohlsein einem Schlaganfalle erlegen. Heinrich Iantsch, welcher ein Alter von 53 Jahren erreichte, war ein geborner Wiener, wendete sich früh dem Theater zu und gehörte durch einige Jahre den« Hoftheater in Meiningen an. Später führte er die Direction des Theaters in Königsberg, dann in Troppan und erwarb vor einigen Jahren das Fürst-Theater im k. k. Prater, welches er mit Erfolg zu heben bemüht war. Auch dramatisch war Iantsch thätig; das Theater in der Iosefstadt brachte von ihm mehrere Voltsstücke zur Aufführung. — («81 u v 6 n » k u, nnclruA »».) Das Februar-Heft dieser für die slovenifchen landwirtschaftlichen Genossenschaften ulld Darlehenscasscn bestimmten Monats» schrist enthält Aufsätze über die Erfolge dieser letztgenannten Vassen in Kram, Steiermart, Böhmen, bespricht die Licht- und Schattenseiten der landwirtschaftlichen Genossenschaften, handelt über Musterstatuten für sloueuische Raiffeisen - Cafsen u. s. w. Das Blatt wird durch die slovenische Central - Darlehenscasse in Gurkfeld bezogen und kostet jährlich 2 fl. — («Musikalische Iugendpost'.) Von der in Stuttgart im Verlage von Karl Grüninger erscheinenden «Musikalischen Iugendpost» liegt uns das IV. Quartal vor; dasselbe enthält wieder eine Reihe dem jugendlichen Fassungsvermögen angepasstcr belehrender und unterhaltender Artikel, Erzählungen, Humoresken und Märchen, sowie Gedichte mit hübschen Illustrationen, kurzweilige Anekdoten, Räthsel lc. Ferner 24 Seiten MuMeilagen, bestehend aus melodiösen Klavierstücken, Liedern mit Clavierbegleitung und Duos für Clavier und Violine. ^- Wir haben unfcre Lefer fchon öfter auf diefe vortreffliche, mit Geschick redigierte Iugendzeitfchrift aufmerksam gemacht und empfehlen sie den Eltern musikalisch beanlagtcr Kinder sowie Lehrern und Lehrerinnen heute angelegentlich aufs neue. Der Verleger Karl Grüninger in Stuttgart versendet Gratis-Probenummern franco zur Ansicht. — («Echo vom Gebirge».) Die im Verlage von Karl Grüninger in Stuttgart erscheinende illustrierte Familienzeitschrist «Echo vom Gebirge» wird mit Recht das Lieblingsblatt der Zitherspieler genannt. Das Blatt, das die Interessen des Zitherspicls vertritt, ist sehr hübsch ausgestattet und bringt neben belehrenden musikgcschicht-lichen und musikpädagogischcn Artikeln, Beurtheilungen neu erschienener Zitherstücke, auch Uuterhaltendes in Form von spannenden Erzählungen und Humoresken, Räthsel:c., ferner Concertberichte und Concertprogramme, welche über die Thätigkeit in Kreisen von Zithcrspiclern orientieren. — Jede Nummer enthält wertvolle Musik-Bcilagen in Münchner Stimmung. (Preis 1 M. 20 Pf. vierteljährlich.) Probenummern versendet die Verlagsbuchhandlung Karl Grüuinger in Stuttgart gebürcnfrei. — (»Neuer Paruass») nennt sich eine neue «Halbmonatsschrift für Literatur, Kunst und Bühne», welche an Stelle der feit 1. October nicht mehr erschienenen »Allgemeinen Literarischen Rundschau Zeit und Geist» als Organ des «Verbandes zur Förderung des Interesses am Deutschen Schriftthum» im Verlage von E. Ebering, Berlin W., Mohrenstraße 59, zu erscheinen beginnt. Die vorliegende Probenummer, die auf Verlangen gratis und franco versandt wird, enthält — außer interessanten literarischen Aufsähen, Skizzen, Gedichten, Bücher- und Theaterbesprechungen ?c. — zwei Preisausschreibungen: Je 100 Mark für das beste Gedicht und für die beste Skizze. Ausweis über den Stand der Thierseuchen in Kram für die Zelt vom 28. Jänner bis 4. Februar 1899. Es ist herrschend: die Schafpocken im Bezirke Tscherncmbl in der Gemeinde Mblttsch (1 H.); dle Tchweinepeft im Bezirle («uttschce in den Gemeinden SrNe (1 H,), Gottschee (1 H.)! im Vezirke Gurlfcld w der Geml'mde Grotzdolina (4 H,); im Bezirle Tschernemdl in den Gemeinden Podzemelj (9 H), Tschernemdl (1 tz,). Erloschen: der Mauschbrand beim Ninde im Bezirke Gurtfeld in der Gemeinde Landstnch (1 H); der »iothlauf bei Echweinen im Vezirle Rudolfswert in der Gemeinde Hömgstem (1 H.); die Schweinepest im Vezirle Adelsberss in der Gemeinde Toning (I H-), Neueste Nachrichten. Die innere Lage. (Original-Telegramm.) Prag, 6. Februar. Ueber die Versammlung der jungczcchischen Reichsraths- und Landtagsabgeord-neten, welche heute stattfand, wurde folgendes Communique'ausgegeben: Das Executivcomitc' der national-freisinnigen Partei verhandelte in seiner heutigen! Sitzung über den Bericht betreffs Stellung der böhmischen Neichsraths-Delegation. Die gestellten Aliträge wurden angenommen und einhellig die Zustimmung hiezn ertheilt, dass die parlamentarische Commisston des Clubs der böhmischen Rcichsraths-abgeordueten mit einer besonderen Enunciation vor die böhmische Oeffentlichkeit trete. Die Lage in Ungarn. (Origiual-Telcssrllnmie.) Wien, 6. Februar, Ein Nudapestcr Telegramm des «Fremdenblattes» fasst das Ergebnis der gestrigen Berathung der ungarischen Minister unter dem Vorsitze des Kaisers in folgende Punkte zusammen: «Furtsetzung der Verhandlungen mit der Opposition auf der Basis des jüngsten Negierungsimutiums, dem auch Szell beigetreten ist. Grundbedingung des Compromisses sei die Indemnitätsbewilligung an das gegenwärtige Cabinet. Zur Hausordnungsrevision und zu der Curial-gerichtsbarteit m Wahlangelegeuheiten sei ein Iunctim herzustellen. Die Frage der persöulichen Garantien sei durch eine Declaration im liberalen Club, die eventuell auch im Abgeordnetenhause zu wiederholen sei, gelöst. Eine Auflüfung oder längere Vertagung des Reichstages soll während der Dauer der Indemnität ausgeschlossen sein. Budapest, 6. Februar. (Bericht des ungar. Tel.-Corr.Bur.) Das Abgeordnetenhaus hielt heute ^eine Sitzung ab, in welcher drei auf der Tagesordnung stehende namentliche Abstimmungen erledigt wurden. Nächste Sitzung morgen. Budapest, 6. Februar. Ministerpräsident Baron Banffy und die Minister Fejervary und Lutacs haben im Beisein des Abg. Szell die Antwort auf die Punctatiunen der Opposition an die Führer der Dissidenten, Szilagyi, Csaky und Andrassu, ertheilt, welche dieselben morgen vormittags an die Führer der vereinigten Opposition überbringen werden. Der Abschluss der Verhandlungen wird erst Ende dieser Woche erwartet. __________ Graf Capriui f (Original'Telcgrauime.) Crossen, 6. Februar. Graf Caprivi, welcher schon an Herzaffection litt, musste seit drei Tagen das Bett hüten. Gestern trat Lungenödem ein. Heute vormittags 10 Uhr führte ein Herzschlag einen sanften Tod herbei. Crossen, 5. Februar. Der Neffe des verstorbenen Grafen Caprivi, General von Müller, erhielt folgendes Telegramm von Kaiser Wilhelm: Soeben durch die Nachricht vom Hinscheiden Ihres Onkels, des Generals oer Infanterie Grafen Caprivi, überrascht, spreche ich Ihnen und der Familie des Heimgegangenen meine theilnahmsvolle Mittraucr aus. Als Soldat von seinem Kriegsherrn immer hochgeschätzt, als Reichskanzler ein arbeitöfrcudigcr und treuer Mitarbeiter, hat Graf Caprivi auch in der Zurückgezogen-heit feiner Inactivität es verstanden, sich die Anerkennung und Dankbarkeit seines Königs und Kaisers zu erwerben. Wilhelm I. K. Die Revision des Processes Drenfns. (OrininabTclsssiamin?,) Paris, 6. Febrnar. Iustizminister Lebret theilte heute vormittags der Revisions-Commission dcr Kammer das Ergebnis der durch den ersten Präsidenten des Cassationshoses Mazeau durchgeführten ergänzenden Untersuchung mit. Die Commission begann die Prüfnng der Schriftstücke, die für die Räthe Löw, Barth und Dumas fehr günstig sein sollen. Die Commission wird nachmittags neuerdings zusammentreten. Paris, 6. Februar. Ministerpräsident Dnpuy erschien heute nachmittags vor der Revisionskommission der Kammer und setzte sich sehr lebhaft für die Annahme der Regierungsvorlage ein, wobei er das Verlangen stellte, dass die Commission möglichst bald einen Entschluss sasse. Hinsichtlich der Veröffentlichung des Dossiers über die Untersuchung befragt, erklärte der Ministerpräsident bezüglichder nnter ihrer Verantwortung zu fassenden Beschlüsse vollkommen freie Hand zii lassen, wenngleich die Veröffentlichung seiner Ansicht nach Unzukömmlichkeiten in sich schließe. Das Dossier wird daher heute in Druck gelegt nnd demnächst an die Deputierten vertheilt werden. Nachdem sich der Ministerpräsident entfernt hatte, verwarf die Commission die Regierungsvorlage mit 9 gegen 2 Stimmen und bestellte den Dep. Renault-Morliere zum Berichterstatter. Derselbe wird Mittwoch in der Kammer sein Referat erstatten und beantragen, die Verhandlung über diese An- gelegenheit für Freitag anzuberaumen. Der^, über die Veröffentlichung des Dossiers über dl^ suchung wurde mit Stimmeneinhelligteit gefa!^, Paris, 6. Februar. (Meldung der '" l Havas».) Die als Disciplinarrath constitutes mission beschloss, gegen den Richter am Veck>^ ^ richtshof Grosjean, welcher an den MinM,' 8 ein Schreiben gerichtet hatte, worin er die M ^ der Strafkammer der Parteilichkeit in der ^» Revisionscommission geführten Unterfuchung l digte, eine Unterfuchung einzuleiten. l Die Philippinen. ^ (Origwal-ielegramme) . ^ Washington, 6. Februar. Gene"/,. ^ telegraphiert aus Manilla: Die Lage ist ^ H friedigend. Ein Grund zu Besorgnissen ist "^« Handen; in der Stadt und deren Umgebung/.^ Ruhe. Der Gesundheitszustand und die S!"^ der Truppen ist ausgezeichnet. Sonntag f^^ 4 Uhr wurde auf der ganzen Linie gefochl^ Angriffe wurden zurückgeschlagen. Bei Tag^, machten die amerikanifchen Truppen einen ' gegen die Aufständischen. Dieselben wurden v,,^ die kurz vorher von ihnen besetzten Linien ^ getrieben, wobei sich die amerikanischen TllN' t Befestigungswerke der Aufständischen bemächw^ Flotte wirkte glänzend durch Beschießung del. Die amerikanischen Truppen fochten "lit ^ Heldenmuth. In Summa war das Resultat! amerikanischen Truppen günstig. ^ Washington, 6. Februar. Marines Long erhielt vom Admiral Dewey aus /-folgendes Telegramm: Die Aufständischen h^tz Manilla angegriffen. Das Schiff «Boston» öA nach Iloilo ab, um das Schiff «Baltimore» "",>. das hierher zurückkehrt. An Bord des 'M^' wurden gestern zwei Mann verwundet. h Hlelegrarnlns. s Meran, 5. Februar. (Orig.-Tel.) Erbpl^z von Sachsen-Coburg-Gotha ist um 4 Uhc ^ nachmittags nach vierstündiger Agonie an ^ ^ Gehirnleiden in Martinsbrunn verschieden. .,^< Prag, 6. Februar. (Orig.-Tel.) Der e.^ Professor an der deutschen Universität in ^^. rath Josef Ritter von Maschka ist im 79. 2^ , heute nachts plötzlich gestorben. ,.,tz. Brunn, 5. Februar. (Orig.-Tel.) M^ des verstorbenen Reichsraths- und Landtagsabg^,,,^ Dr. Prombcr ist eine sehr große Anzahl «on <»l< telegrammen und-Schreiben gelangt. Minist^ ^ Graf Thnn sandte ein Schreiben, in welches aufrichtigsten und wärmsten Theilnahme ?lns^ Weiters condolierten die Minister Graf ^> Rheidt. Dr. von Rnber, Ritter von Witttt,H> von Di Panli und Freiherr von Käst. die-p^ v. Plener nnd Dr. v. Stremayr, die deutsche 3'^ Partei, der Club des verfassungstreuen Großgl"^ die freie dentfche Vereinigung, viele Reichs^-Landtagsabgeordnete ohne Unterschied der P" ^l zahlreiche andere Persönlichkeiten, Vereine meinden. ./ Budapest, 6, Februar. (Orig.-Tel.) Das "^ Tel.-Corr.-Bureau meldet: Die Mühlen v^ wegen einer gleichmäßigen Nednction des W't^ 50 pCt. Die Verhandlungen scheiterten j^ sich die Concordia- und die Walzenmühle ^ schlage nicht anschlössen. ,, <> London, 6. Februar. (Orig.-Tel.) ^ « Harcourts wurde Couipell Bauermann 3^ U der Liberalen im Unterhause gewählt. ^ l5 Belgrad, «. Februar. (Orig.-Tel.) An ^ e« serbischer Stelle wird versichert, dass die . 0, ländischen Blättern aufgetanchten NachN^/ ^, Combinationen, betreffend einen bevorstehend^ .^ >H oder fogar Systemwechsel, als müßige ^!^ ^ anzusehen sind. Der letzte partielle iNlN ^ ^'> erfolgte aus rein sachlichen Gründen und ^ ^ rücksichten. <^,! ^ Constantinopcl, «.Februar. (Orig-^/^ Nachricht deutscher Blätter, dass der "' ,l H ungarische Botschafter Freiherr von CcM ^ ^ gelegenheit des Orientbahn-Arrangemcnts "' / ^ nistcr des Aenßern Tcwfik - Pascha ein ^ >i'', 3 überreichte, wird von autoritativer Stelle >u^ ^ bezeichnet. Die diesbezüglichen Schritte des b!^ «^ nngarischen Botschafters erfolgten mündlich,. G nnrichtig wird von maßgebender Stelle d" .l desselben Blattes bezeichnet, dass der Vel"^ ^. reich-Ungarns gegen eine angeblich geplant ^' ^ rung der restlichen Linie der Orientbahn >'^ einer bulgarischen gewaltsamen Besitzes ^ ^ ostrnmelischen Theiles der Orientbahn '^^^ H Stellung nahm. Zu einer solchen Mittheu^I Pforte bot sich dem österreichisch-ungarische" ^-kein Grund und Anlass. 30._________________________227__________________________________________ 7. Februar 1899. Angekommene Fremde. « V°> 4 <> , Hotel Stadt Wien. ^ l?-WM°u G,su°5 Stocl, Reisender; Foche, Solingen.-i 3""" l. 3iüdm.« 3^'tz", Ganter. - Grünn, l. l, Regierung«. !?"te,,H' Kliern, - Löwy, Kfm.' Trieft. - Schinck. ^"Mhos. ^ ^°«or. - Siegl. Südbahnbeamter, s. Gem.. ! 3'^'be. Gr°i ""»elnieistcr, Gotlschee. - Pilschel, Brück, ^ !. "- Cachs u'« ^"^"'. Petrovih, Trcbitsch. «ühlbacher, ^"i. Ciller ^° lUr, Sröansly, Strobel, Atlas, Reisende: ' 0L,^° "am/'^ld. ^schni,/banseli. Stich, Steinschneider! sonder, W, ' ! ^"'"°""' Brandl, Scheuchellor. Puscheuagg. ^''Priva^'^ld Nasch, Ncrger, Stern Malisch Kflte; ^' «r. iilenchardt. s. Gem., Wien. Am 8 ^. b°t" besaut. Franken, Veamtcnsgattin. Krainburg. .K?!"n. H.^uw,Wallisch,Wallmann,Petritz, Polzer. ^ 3«! Eigner 3n.' Schacher,, Start, Iagoditsch. Vaner, Don< ^ A>> ^ hn w"', ^len. - Kichenbera?r. Kfn,., Teplitz. -''tH^ Z°8°r ^"1.'.^"'"°"''' Kstte^ En'glhofer. Privat. '.!,?'"' iis'n i,!?"'' "ltcnmarlt. - Kaula, Ksm.. Zara. -'V"'hm Ä^' -> Duschenel, Spediieur, Sarajevo. -°^'Gn'T?iest^^ ^ Trappen, Director. Assling. - ^ ^^ ^ Verstorbene. !s'3ei!^ ^ M?/"5^' I°^'f Mahvrcic, Privatbeamteus'Sohn. i'V^chn^'^^esien^S.raß. i». Diphtheritic - Josef p tu,,? ^°" (?:"' ^ ^' Florian^asse 35. Oehirnlähmima.. -,4^,^' Einnehmer, 53 I„ Maria Theresien-Straße 12, /! ^>Mknsl^n",^' Johanna Kotalj, Tischlers-Gattin. '' "'^atau^^'- ?l°"» Stefan, Taglöhners-Tochter, "^«a„c ?, ConvulsioneS. FVl. ^ 2 ^ , ^" Siechenhause. ^"^z. ' Februar. Anna Irlach, Inwohnerin, 84 I., l» ^uss. v?m^"^' Maria Ojstersel, Arbeiterin 51 I., ^P»,^'N 2 c>,. Iu, Civilspitale. "^ ^d^ru^a r. Josef Pirnat, Bäckergehilfe, 40 I, ^^""nen^^''°r. Francisco Podrelar, Arbeiterin, 57 I., Am 4. Februar. Lucia Ponilvar, Besitzers - Gattin, 30 I., Tuberculose. Volkswirtschaftliches. Laibach, 4. Februar. Auf dem heutigen Marlte sind er» schienen: 12 Wagen mit Holz. Durchschnitts-Preise. Marlt Prti» Waikt'Prei« vo» bi« von bl< ft. ti. fl. ti. fl7lr7 sl^ ,r7 Weizen ftr. 100 kß 10 50 10 80 Nutter pr. Kilo. . — 90------- Korn » 8 50 8 50 Tier pr. Stuck . . —'24------- Gerste . 7 50 ? 50 Milch pr. Liter . . — 7------- Hafer » 6^50 6 50 Rindfleisch pr. Kilo —58—^— Halbfrucht » —-------^— Kalbfleisch » —62------- Heiden » 8 50 850 Schweinefleisch » —58------- Hirse » 8—6— Schöpsenfleisch » —40------- ltlilurnz » 6 — 5 80 Hähnbel pr. Stück —50------- Erdapfel . 2 60 — — Tauben . —30------- Linsen Hcltoliter 12-------^— Heu pr. «, .. 2'----------- Erbsen » 8---------- Stroh » . . 160------- Fisolen » 1150—!— Holz, hartes pr. I Rindsschmalz Kilo —96—!— Klafter 6 50------- Schweineschmalz» 70------- — weiches, » 4 50------- Speck, frisch . 65-------Mein,rolh.,pr.Hltl. 24----------- — geräuchert » —>70-------> — weißer, » 30,----------- Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. 2 TZ ^Zti ^H ! __, , «nllcht IHZ « <^3 > ZZ^i L" ! "b'-b de«Htmmel« ^LZ << 2U.N. 733? 09 SW. schwach fast bewöllt " 9 . Ab. 7364 1-6 SW. mäßig bewöllt 7. l 7 U. Mg.! 737-4 5-0-41 SO. mäßig ! dew«M j00 Das Tagesmittel der gestrigen lTemperatur -1-5», Normale: -11°. Verantwortlicher Redacteur: Vnton Funtel. Fandeslyeater in Faivach. 79. Vorstellung. Ungerade. Mittwoch den 8. Februar Im weißen Rössl. Lustspiel in drei Acten von Oskar Vlumenthal und Gustav Kabelburg. Anfang halb 8 Uhr. snde 10 Uhr. 60. Vorstellung. Gerade. Donnerstag den 9. Februar Zum Vortheile der Soubrette Minna »ruber. Neuheit I gum erstenmale: Neuheit! Prima Ballerina. Vaudeville in drei Acten von Vlum und Tochi, bearbeitet von Hugo Wittmann. — Musil von Karl Weinberger. Danksagung. Für die vielseitigen Beweise aufrichtigen freund» schaftlichen Mitgefühles aus Anlass des unerwartet schnell erfolgten herben Verlustes meiner theuren, nun in Gott ruhenden, inuigstgcliebten Mutter, sowie für die überaus zahlreiche Begleitung der irdischen Ueberreste der Verstorbenen zur letzten Ruhestatt»!, spreche ich auf diesen« Wege jedem einzelnen meiner lieben Verwandten, Freunde und Belannten den herzinnigsten und warmstgefühlten Dank aus. Vor allem und ganz insbesondere bringe ich gleichzeitig meinen innigstgefilhlten Dan! zum ge-bürenden Ausdrucke auch dem hochwürdigen Herrn General'Vicar Flis sowie dem Porstadtpfarrer von St. Peter hochwürdigen Herrn Malen6el für den der Verstorbenen im letzten Äugenblicke in so aufopfernder Liebe gespendeten Seelentrost. Möge es Gott allen reichlich vergelten. Ferdinand Omejc Landesbeamter. Wohnungen. ¦' M?tr»S'^MBe Nr-12a sind für d*n ^¦^^r^ocke, bestehend f- S^^nschl*0' Speisekammer etc. > 4!°; kleine Ah aUCh mit Badezimmer. f: Dn ?lII"n«n S.nl"lgen' bestehend aus »Uloh aus zwe 7auch ei»e Wohnung, be-^'v;Ve^f---n, Küche etgc..o. ^ °^ka. eeQ dortselbst beim Eigenthümer t; (477)3-1 Wohnung bestehend aus drei Zimmern sammt Anhang, ist mit 1. Mal Trlesterstrasse Nr. 45» III. Stook, zu vergeben. (478) Anzufragen Römerstrasse Nr. 16. fe^ Eine ganze Bibliothek alles tadellose, neue Exemplare J»ur 4 Gulden franco und zollfrei. J^scA8*1^ Rn?® VOU W- Clark Russell (ca. 700 Seiten stark, mit vielen IUustra- rch«S20°SaitenOI"an® von Anna Baronin Letang (ca. 400 Seiten). 1 Band Ge- n«Kts V0Q Mori/ R }; * Band ^Angiolina». (Eine Künsller- Hiiu* (höchst ,nftaud)l l Band ^ M 8efallen> o 5* ^ohn- 1 Band »Die Kunst, jungen lit* Mördline Tekel- 2 B^de,Weltstadtbilder» (humoristisch). Sat on von Loo ;U0TSeiten stark)- 1 Band «Eifersucht Ulriori?'^ (ca. iS VcOn, Tolstoj- 1 Band «Afrika» mit vielen Nr^sch). lBi*ef?M,eite\stark)- l Band «Herrenabende» *Sk^i^°Se& °ri } Mä^enbuch. 1 Band .Amerika», hlk]***' l Baud tnStark)-1G^genheitsdichter. SAnsichts-' ül.fclto» fRnach "ilz inneoe G«sunclheit». (Neues Naturheil- HüVWdlOmailtiachel!!r"Mlten star0- 1 Band X Band *Der alte Fritz* (Anek" lllüe!i^ant) i^.1^)- l Haatj ^ as g'oUe Glück der Gemüthsruhe» (sehr spannend, ca. i'' 6ißtM atlOa U ^^iselbu j i-tes und siel)eiltes Buch Moses (Geheimnisvoll und l a's hn uÄ ^60 B.u ^'" Gedenkbuch mit vielen künstlerisch ausgeführten '; n^ hele8antea en>- ** Pi*achtbaiid gebunden. Sehr ge- I e "laiken) fra^ bei Einsendung von nm« 4 €d«al«A«»n '; VlArf« , °^ und zollfrei (Nachnahme kostet 30 kr. nruhi) duroh k ^RIriPrt t1 ' Buohhandlung von (471) 1 '^^^jMeiiisi NW, Klopstockstrasse 21. 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Zur Aufführung gelangt: --^^= Die Versucherin------'- Lustspiel in einem Aufzuge von G. v. Moser. Drei Frauen auf einmal Schwank in eiuem Aufzuge nach Scribes .La Frontiere de Savoie» bearbeitet von Alex. Cosmar. W Beginn Imall» 9 Uhr« Zu den Vereinsunterhaltungen haben nur Casinovereins- MitgUeder Zutritt. Die Direction. Laibacher Zeitung Nr. 30. 228 7. Februar H Course an der Wiener Börse vom 6. Februar 1899. n°ch dem o^uen C°«" SlaatN'ÄnIehen. <^/„ Einheitliche Nenle in Not«n verz. Mai^ouemder , . . 101 »0 10< s^ lnNoten oerz »'fichrnar-Aunust 101 «0 101 8» ..Silber verz, Iä,!üer.I,lll 101 30 101 i>» „ „ ,, «prii-Octoder I0l so I0l b» «854er 4«/, Ltaalölul»' 2s.o fl. 174'— 17? - 1««Ner b"/„ „ ss!N>,,l- 500 st. 141' . l42 - l860er 5"/, „ ssüüftel 100 st. 1i>8 — >cL — «64er Staatslose . . 10U fl. 194 »o 1»l» bl> bt«. „ . . 50 ft. 194 ÜU 195 üü »»/, Do«..Pfa>lbbr, k I«» st. I« — lii - «^/« llesterr, Golbrente, steuerfret 120 10 i»u 3l» 4°/» btu, Nvnte in Nronenwähr., steuerfrri snr «0»»ronenNo». 102 »0 108 4,' dlu, dt°, per Ultimo . . 102 20 102 40 »V,°/n »sterr, I,w?sMio,!«'Nente für »00 Kronen Nom, . . »9 95 »0 15 »lftnbllhu.Slaatsschulbve«» schreibunllcn. »llsabethlmhu in G.. steuerfrel (blv, St,', für 100 st, V, 4°/« !20 «b 121,z^ Franz. Josef, Äahn in Silber ^^ .^_ . (d!v Sl.) j. 100 st. Num. 5V.»/, 1« »0 128 »> Nudolftdnhn 4°/n in j»^onenw, steuerf, (div, St.), für 200 Kr. Nom.........100 — 101- Norarluergbah» 4°/, i, Kronen»' steuerf., »00 u, »000 Kr. f. »OU Kr, «°m, .... 9S40l004<> Zu Gtaatsschnlduerschrtlbun» gen abgestemp. Eisenb.'Actitn. Llisabcttil'al,!! L«0 si, CM, 5>'/.»/„ von üuno st, ö, W, pr, Slüit . »üS — »Ls — dto. Li»z-Äubwet« 200 st. 0. W. »>///„........ »34'70 «8!^ 70 bto. Salzb,°Tlr, »0« fl, ü, W, 5,"/, «0 — 280 «,-> «"» Vlisavethuahn, <00 u. »000 Vt. 200 M, 4"/„...... ""'b :207b ssranz Iossf Ä„ <3m. '884. 4»/, »» l>0 »00 öv Valizilche Karl-Ludwig-Nah«, divrrse S'iicls <»/„ , . . ! S9 4b 100^,t> Vornrlberger Äahn, Cm, 1884, 4"/„ (dlu, Ei.) «., f. 100 fl. «. s» 40 100ü« Ung, Goldrente 4°/» per Cass« I«»'<5li9 8,^ dto, dto. per Ultimo .... N»! 7t» 1i8 »5 dto. Rente in Kronexwähr., 4"/« steuerfrei fü», 20« ln one» Nom, »7 00 »8 ,7< 4"/u dlo, b!o, per Ultimo . > »7 30 »«10 dto St,(t,?ll,(Vold,0'>s,,,4>/,^ 8«üd «»7n dto. dtu, Silber lW fl,, 4>/,"/« 120 «0 121 60 dto, Slnais-ObÜg. (Ung, Oslb.) v, I. 1»7«, b"/«..... 12l- <«l »» bto.4'/,n/n üchanttegal-?lbl, Obl 100 «0 1»1 «" dto, Piüill'llnl. k 100 il. ö. W. 161 - 16« - dto dto. k bU fl. «. U. 1«o —»>l1 — Thelh.Reg.2olt 4»/, 100 fl. . !»V - 'ä» 3" Hlundtntl.«Gbligatione« (für 100 fl. LM.). «»/. ungarliche (100 fl, 0. w.) . »5 sz l>s 60 4«/, troarilche und slauonlfch« . »?'- »«'- Andere üssentl. Anlehen. Donllu-««..«ose »"/«. . . . »»O'7b i»i?5 bt». .Nnlelhe 187« . . 108 »H 10» «ö «lnleden o«r Sladt Görz . . 11»' - — — UnltHen b. Ltad!,,tMvinbe Wien 104 1k 102 1b Anleben d. Stabiüfmeinbe Wie» (TUber ober Vold) . . . . 187 - — - Piü«i«N-«lnl. b. Gwd!gm.«M«, l?? «5 178 25 v»rleb««<«»» «««»»« «nl«i«, . S8 «b> >» »» «ew W»r, Zlftndbrleft (für luo fl.). Vodcr. allg.Ost. lnövIverl,^ »k 3» t»u. dto, 8>>/„, II, N üsterr, La»be«-Hyp,««lnst, 4°/, W'8U 1 Ocst. ung. Äanl verl. 4°/, . . lou'iu 101 I» dto. blo, üojähr. „ 4»/, . . 100 10 101 l<> Lparcasse, i.üst,, NNI, 2V,°/<,vl. wüb« — — PriolllätL'Gbliglllion«« (,'ür n»0 ll), sserbinands Nuidbahn Vm, 188« 101 z:» 102 4>> Öcsll'rr, Nurblursluahn . . . 110 8ü 111 3c, 2tnal>.llialiu^/.>il ssrcs,ü0Up St, 2?^ 8<» — — Oüdbalin «"/» » Frrs. 50U p, St. ls0 2» >8>!'7ä bto. 5"/„ll200fl. p. lUU sl. 18k ö>) li!ü ü,j Ung, gnliz, Bahn..... 10» 4» I0S4:' 4"/« Unl^lralner Bahnen . . S» bv 100 — Aank'Hctlen (per Etüit). «nglu-Oest. Vanl 200 fl. «>«/««. «S-— ,ga - »anlvcrcin. Wiener, 1«0 fl, . »?ü — 275 00 Aodci.M»s<,,Oest.,20Nfl,S,40<'/, 480— 48« - »« — 2?>1 — Ullschtiehradl'l Eis, 500 fl, CU '^20 176" dto, dtu, (M, ly 200 fl. lurdb, l!»00fl,(5M, 'i>sä ^bb00 Lemb,-Czern°w,'Ialsli Eisenb,' ^ Gesellschaft 200 fl, S. . . '-»«< ^ «" ^>' Lloyd, Ocst,, Iril'sl. 500 sl,EM <»? —^3« - Oefterr. «ordwestb, 200 fl. 2, !»<4 7H.245 2b dto. dto, (III, U) 200 fl. «2 !»n?'l«^i>8 — PrassDuxcr Cisenb. 150 fl, S, li.i>) 5,0,1 0 ?ö Ltaatseisenbahl! 200 fl, S. ^«k» 2', 3L5 ^,°> Südlialin 20« fl. S, , , . «?"0 «8 s><' Lüonordd, Verb'B, 200 fl, TM >208 ü>) 20S i><> Iramwll«^l,Wr,170fl.».W, ! —'— ^'^ dto, Em, lft87. 200 fl. . . 555 - «?'-Tramwal, Ges,, Neue Wr., Pri»» rität« Aclien 100 fl. . . . 130 — I81-5,' Nnf, naliz (tilenb,2<>Nfl, S!lb.'i 21l>- 21»-2k> Un^ Westb,(«aab'«rllz)20«fl.I. 214-Ü0 21!, - Mener Ullcalhahnen» Äcl-Ves. — — — — Industrit'Actitn (per Ttült). »aunef.. Nll«. Ost,. IOC sl. . . "S?5 I«7 75 ««tzdier Tisen- und Ktahl Ind. in Wien 10« fl..... 9» lik» lcn 8b Liefinger Brauerei iou fl. , . l»? K0 1»>< nl«f, ««> fl. lz.-»« «!>^ . rrifalltl K«HIcnw,'Ges, 70 st ^'b Wafftnf..O,.Oest,in Wien,I"» > > 7 Naggon.Leihanst,,«lIg.,inPei!, !,.^. ti Wr, Väugefellschaft' 100 fl. . , ß^ Älenerlierger ZlegelActien'se! ,^ ^ sl Diverse Lose (per Slilcl), ,,^ Hubaptf» Vasilica (Dombau) ,^? . kreditlose 100 sl, , . . - z, l llarn-Lose 40 fl, LM, . -^,' .5»' !! 4«/„I>onau.Dllmpflch, !<»0fl,«st' ^» '^ vfener Lose 40 fl, - - > ' < i fl, CM, . -., <«' 4 Rothen Kreuz, Oest, Ms,v,, 10' '^ ^ slolhen Kreuz. Una, Ges ->»b!l ,^ », «udulphüose 1l> sl, . > ' z)Ml' Lain, Luse 40 fl, CM, > ' >?ch< kt'Genois.Lose 40 fl, sM, ' «,^ W.'!ds!e,!!'«o!e 20 fl. CM, - ! st «rU'instM,, b. »"/„ Pr,-Sch"Id^ ,,. > d, Vodencredilaustlllt. I, ' j,^ ito, bto. II, »m. 18«» - ' ,i!l!ll ««lbach« «°,t .... ^ zevtsen. jj Amsterdam...... > zN i/o»bon....... ' <7>,7 Pari« ....... - ,,s k». V«tei«burg .... ^7 Valuten. ! > eueaten...... ' ' A 2!».Yranc»«S!alle . . . . ' »lH Deutsche Reichabanlnot«!, > ' »»^ 7ltaiit!n!il,e »l'anlnotkn . > ' ,>'-, i!«l,!«.«ut>tl . . . ^ . ^ ty!