MIIIM prsw vßn TS. iMßHssAGßHy ,cn »»el»»m«> (mit /^u«n«km» «t«5 SvN,iW«itung ZS?l), V«»^«lwng u. öuokltfuokGss«! (I«l. 2024» ^»ridoe, »1u»Äi«v» uliv« ^ ^-nuAkk^ip»» nlo»,» '»weni«,«. » k^0okpo«n. »«?. 2« 6«n IS. ItzvvGn«,«, 1SSS In»«f»t«n- u. ^bo«n«m»nt»-/^nn»km» m . »1u5iiö«v» u<. 4 tV»iR,»ttun9«. ö«rug«pf«i»»: /^dkol»», mon«tl. 23 vln, iu»tsli«n 24 0in. f'ost monstl- 22 vi«, ttk >afen Massaua hat täqli.si ?M)s> Tonnen zu bewältigen, die nicht ttnr au!?s?elnden. sondern auch der Truppe nacl qesuhrt werden müssen. Das skllt nicht nur nlCttgeninäs^ig eine gewaltige Leistung dr'- Mchschnborganisation dar. dieser große Bedarr des t^ecre.^ mnst iiber See auf ei?le b'ntfel'nnnl^ von etwa 4sM Km. nach Mai" saua tlnd von über WlX) Km. na5i dem An>^'l<7dehafen der Si'chfront, Megadischo, l'ef^'vdcvt werden. Eine Unterbindung die-'.'c ')iach>chubs oder auch nur eine Wirkung l^ei Sanktionen, die ein« Stockung verursa-sacl' n wi'lrde, köintte für die kämpseifd^ verhäns^nisvoll werden. Tie i^iftlkerbundöbeschlüsse sehen zunächst nur nurtschaftliche ?lbs^vrrlln^smaspiahn^en Nor. Aber Valdwin li^at in einer i^iner Nek>en. lingeachtet aller ^reundschaftSbeten-erungen siir Italien, doch bereits durch« blicken lassen, daß eine Blockade u. U. die logiscl>' ^olge der i^it, einem ihr entge^geustrebenden Ztaate die '^Verkehrsadern abzuschneiden. Daß dieser Versuch schli'.ßlich genlacl)t wird, ist die Be'j'lrchtung de? italieni>cs)en l^neralstal'es. Ätan ulusi sicl) fragen, was eine Blockade der italienischen Msen uud eine Unlerbre-ci>nug der Leeverbindungen uiit deni ost' asritanlschen Kriegsschauplah siir folgen baben könnte. In den (^^ebieten, in denen die Italiener beute stes)en. haben sie keine 'I'iösilichkeit. au'^ deul Lande selb-st zu lebeu, die wiirde erst gegeben sein, tvenn sie das gros;? .^^ocsivlatean östlich des Tana-TeeZ und herunler bi.) nach Addis Abeba erreicht siaben. Das sind die fruchtbarsten (Gebiete Al'essinienS. in denen zinn Teil drei Ernten in? ?>abre erzielt werden, und ein Okku^ia« tion'ölu'er könnte sich hier, was dix Ernäh-iiln-g anb<'lrisft — also abgesehcni vom Mu» nitions- nnd Materialnachschub — wohl kjalten. Iniinerhin wäre seine Lage außer» ordentlich ae^hrlich, iv?nn es sich nach kei-er Niil,!ung liin Luft zu sckmrfcn vermag. In England rechnet man damit, daß die kultische Flotte die Seewege unbedil'gt zu ln'l>errschen verinag. Italien sträubt si6) oor^ läufig dagegeu. dos unter allen Umständen anzuerkennen. Nienmnd >ueiß. u>as auf den Dodekanes vorgeht. Es ist nur sickier. daß dorthin, in sene In''elgruv^>^'. die fiir einen '^^orswß der italieniscl^cn Flotte in den -uezkanal geographisch und strategisch so anßerordentlich giinstig liegt. allerl>and ge-l?e^n?nisvolle Transporte von P'onierbatail, Ionen nlid Material gegangen lind, nnd man darf t>arauS s6>ließen, daß die Jtaite- K a i r o, 14. November. S»r gester« atend fiir den «or abend der Vahle» in Snjiland hatte die Vafd (NaadhLngigkett»)-Partei eine Maxen-versinmnlnng unter freiem Himmel einberufen. In dieser Versammlung sollten die ve. fichle der die Unab^ngigkeit Aegyptens fordernde« Volkskreise der «gyptischl^ Haupt-siadt ventiliert werden. Schon am Vorabend, am 13. d., kam e» gelegentlich der ttnabhiin-gigkeitsfeier zu Demonstrationen vor dem britischen Generalkonsnlat, »otei mehrere Fensterscheiben des KonsulatSgebLudeS eingeworfen wurden. Hanptredner in der gestrigen Versammlung war der Führer der Wafd-Partei, RahaSPafcha, derin einer mehr als einstiindigen Rede jede Zn- famWenarbeit mit England ablehnte. Nahas Pascha forderte die Menge, die etwa 30^ köpfe zählte, aus, jede Reqierung in Aegypten zu boykottieren, die mit England solida, risch vorg^n wtirde. Bei dieser Gelegenheit kam es zu turbulenten Unruhen. Die Instinkte der Massen wurden derart aufgepeitscht, datz schwerste Unruhen zu befürchten waren. Di- ^lizei, verstärkt durch ägyptisches Militär, griff ein, um den Versammlungsplatz zu säubern. Das Zerstreuen der Versammlungsteilnehmer wollte jedoch nicht gelingen, da fich immer wieder neue Gruppen von Demonstranten zusammenballten und den Polizisten Widerstand leisteten. Die Unruhen fetzten sich in mehreren Straßenzllgen Kairos fort und dauerten die ganze Naiht bis heute frtih an. «S wurde auch vielfach auf beiden Seiten geschossen. Acht Tote, sechzehn Gchwcrverle^» te und über 1VV Leichtverletzte sind die Bi-lanz der nächtli6ien Unruhen. L o n d o n, l'1. November. Die Blätter schreiben den llnruhrn in Kairo nicht die größte Bedeutung zu, od« zwar sie eine gewisse Besorgnis nirht verheimlichen können. Die Zeitungen sind der Ansicht, daß eine dritte Macht die Wafd-Partei fchiire, um England in seiner oc^eli-wärtigen Mittelmeersitnation weit?re 5ch'r'e-rigkeiten zu bereiten. Bezeichnend sei, d^ß nämlich einige Redner in Kairo ten, England setze sich so warm siir d e Nn. abhängigkeit Ä^ssiniens ew, wolle aber nick^s fiir die Unabhängigke't Aegypten^ tun. London am Dorobenb der Parlamentswahl Lethargie »er Wähler ? / Große Vorbereitungen wie W einem Volksfest großen ?^lottenstl'l<.,Punktes in, Mit?eln,eer lvird in Poliitischen .ltreisen mit den englisch-italienischen Verhandlungen über die Mit-telmeerfrage in Zusammenhang gebracht. London, l4. November. In England wird heute gelvählt. Tie Wahldebatte ist bisher ohne besondere Auf, regung verlaufen. Alle Parteien klagen über eine gewisse Lethargie der Wähler. Die Konservativen reden in letzter Stunde ihren Anhängern zu, den Sieg für nicht zu sicher zu halten. Indessen suchen sich die Wähler in, voraus den Platz, von t>em aus sie in der Nacht zuni Freitag die Resultate erfahren ki^ttnen. Noch nie l)aben die Londoner Restaurants und Klubs so gigantische Anstrengungen ge^ macht, um deil Wahlausgang so rasch als möglich der Bevölkerung niitznteilen. Da die sonst strenge Polizei diesmal gestattet hat, bis 2 Uhr niorgens Alkohol auszuschän« ken, darf man eine tolle Wahlnacht erwarten. In vielen Hotels und Restaurants hat nlan allerlei originelle Vorrichtungen angebracht, UNI das Eintreffen der Resultate anschaulich den Gästen mitzuteilen. Svinboli-sclw Figuren, die einzelne Parteien darstellen, werde« durch Wachsen oder Schrumpfen die Wal)lresultate andeuten. In Elaridge, wo die freinden Diploniaten sich mederlas-sen und in Earlton werden die Resnltate auf einer sNuoleinwand Proji.^iert. Jnl Restaurant des „Savoy" wird ein totalisator-ähnlick,es (kernst angebracht werden. Man wird Karikatnren der Parteiführer auf ei-uem Modell des Turmes der Westuliuister-abtei emporsteigen lassen. In vielen Lokalen bekommen alle GiPe nnt dem Me>iü besondere Wahlbilcher, die alle Daten über den Wahlkampf enthalten. Wo es Varieteeabend-vorstellungen gibt, n,erden sie am Donnerstag bosonders glanzvoll sein. Im Ice-Aub sind zwei Eisballette angesagt. In den Pan- sen der Borstellungen und in den Zwischenakten der Theater werden die eingegange-nen Wahlresultate mitgeteilt n>erden. Auflösung der?t«ht«verbänd» In Frankreich? Entspannung zwislhen den Radikalen und der Regierung. P a r i s, 1-j. November. Die Entspannung zwischdn den Radikalen und der Regierung inacht weitere Fortschritte. Da) Exekutivkomitee der radikalsozialistischen Partei, das unter dein ^i^^orsit' ?^er-rio».? eine Sitzung abhielt, um die Politische uni> finanzielle Lage zu prüfen, hak einstim-niij^ lessk>lossen, die rat>ikalsoziallstische Partei rnd die Regierung aufzufordern, mit aller ^traN für eine gogenseitige Versöhnung zu arbeiten. Ferner wird ^arin der Wunsch ausg^ Statut vorläilsig en a r s ch a '.i, l-1. N^'veinber. Das polnische Finan^ministerinin lia: eine Verfügung erlassen unter Anlehnung an den Sanktionsbeschlns'^ des Vl'lkerbnn-des. wonach ab 18. d. M. leine Waren ail' Italien oder c?us den italiein'cs'en !>s?I^^niei! die l^renzistationen Polens meln' passieren dürfen. P o r i s, k4. Novrmöer. Zwischen Paris und Londl'n scsin'ebeu so^ eben Verhandlungen bezüglich der '^eont^ wortung der italienischen Protestnote g.'gei! die Sanktionen, ^n diosein Znsaniennana!' verlveiscu die Morgenblätter anct> ans die hentige Unterrednng zwi'.cheii dein sran'ö siscben 'Acitichatter in Paris, l^ras C b/i ni brnn. init M n s s c» l j n i. Der sraiizö^ sii'che 'Botschafter soll dein Duce die 5tc'sii'.nq nal)me Ivrankreici)s erklär! lial'en. Bvrfe Z u r i ch, l i. November. Devisen: ljana 7, Paris London I.'».'4. New vor? Mailand 24.9?.'>. Prag Wien .'>6.7.'^, Verlin ner die wichtigsten ?tn!Mnkte im Dode-fartes stark befestigen. Außerdein hört man setzt, dasj in ?)einen und in Hedschas Befürrsitlin^en wegen einer Besetzung der Roten Meer--.?^kfen dieser Länder durch italienische Sti'eitkräfte bestehen. Rom bat si.ch schon vor Beginn der abessinilchen Unternelnnnna nni ein Bund nis mit dem ^""^niain voii ?>enten lienunben. Ohne Erfolg. (5s gelanei dafür dem Negns, enge freundschaftliche Vezielnlngen ^uin Inrain an.znknüpfen. Wenn Italien an? diesen, stillstenstrich des Roten Meel>cs nocli iroettdnielcl>e Hoffnungen setzt, dann könnte es sie allerdings heute wohl ul>r nl'ch durch einen (^eni1tstreirs> verwirklick^n. D-lis; die en'stsetnlng der ^^I Libven. Die ^'vt-aliener haben bisber die an den ^ndan grenzend<'n Striche Abessiniens sorgfältig mieden, um keiilen ^sonsliltsfall nlit England zn sciian'en. Alier die Vereitslelluni0p<'iiiN(Ni' iii ^^'ibven zeigt. >asi man sict) aiirN nns diesc Mi)glil>kejt rüslel. „MariSoixir l^ertimg" Nmnmar 2K0. Freitag, den lk. November IWö. Ob England eme von hier auSgehelÄe Ent-lizstunflSoff'-'nsive wirklich hindern köimte, ist zweifelhaft. Die englischen Truppen in Ae^pten machen nicht mehr als 10.0kX> Mann aus und sind den Italienern weit unterlegen. Das ägyptische Heer, das die Engländ-or jetzt in die Hmmen ver-sulZ^n, ist von ihnen bisher stark vernachlässigt worden mch kommt als ebenbürtiger Gegnei der Italiener nicht in Frasfe. Auher dem stehen, abgesehen von der Küste, auf ägtiptischcr Seite Straßen zur lr^schen Grenze niZ^ zur Verfügung, wahrend die Italiener sch-on vor Jahren mehrere betonierte Strttßenstränge an die ägyptische (v,'renz^ vorgetrieben habe«. England wird im Augmblick auch kaum in der Lage sein. di>? in ?logt)pten stationierten Streitkräfte ncö) n'esentlich zu verstürken. Die Heimat-armelf von Bengalen in einen Monsun geraten. Zeithor ist dl?r Flieger Versalien. A7 ?!'lil^;euge und eine große Anzahl von Sc^f-sen suchen !>Ving'>sord Smith, doch begen VrkranÄlNg der Abstimmung fern, ebenso alle Abgeordneten des Maöek-Blocks, der sich mit über 50 Abgeordneten an den Parlamentsarbeiten grundsätzlich nicht beteiligt. Die Wahl der ständigen Ausschüsse zog sich bis 14 Uhr hinaus und brachte der Regierung di<. erwünschte Mehrheit. Die Regie-rungSgruppe erhielt bei der Wahl der einzelnen Ausschüsse mindestens 1S8 und bestenfalls 164 Stimmen, die parlamentarische VPPostti«m hingegen 14k bis bestenfalls 147 Stimmen, so daß die Differenz in den jeweiligen WahlgäTtgen ll bis W Stimmen betrug. Der RegiervngSgruppe wurde auf Grund dieses Abstimmungsergebnisses w allen ständigen Ausschüssen der Skuplchtina se ein Sitz und Stimme mehr zugewiesen als der Opposition. In allen Ausschüssen hat die RegierunySgruppe nunmehr auch den Borfitz gesichert. Gewählt w«rden der BerifikationSauS-schuß. der UdministrationSauSschuß, der Jm-numitStSauSschuß. der FinanzauMuß und der Ausschuß für Petitionen und Beschwerden. Das Erg^s der Wahl empfing die Regierungsmehrheit mit Ovationen für die vollzählig anwesende Regierung und deren Chef Milan Stofadinoviö. Prgisident ö i r i 6 schloß sodann die Sitzung und erklärte, dis nächste Sitzlmg werde morgen vormittags stattfinden mit der TageSoÄnung: „Wahl d«r BeratungS-auSschüffe für die einzelnen Gesetzesvorlagen". Äe Mtglieder der heute gewählten ständigen Ausschüsse forderte de? Präsident auf, sich noch im Lause deS Rachmittags konstituieren zu wollen. Abesslnische Waffenerfolge Die ersten erfollireichen und erbitterten Gegenangriffe / Auf allen Fronten italienische Miberfolge / Italienische Niederlage bei (Sorrahei / Sassabanet, und Dhagabur in aliessinischen Händen L o n d o n, 13. November. Dor Korrespondent der „Time s" meldet aus Harrar: Die italienischen Berichte Äber die sensationellen Siege an der Südfront entsprechen keineswegs den Tatsachen. Aus dem abessinlschen amtlichen Bericht ist nämlich zu erseh>Partenrircs>en das Olmnpia-Kunstcisstadion. Am erst<'n Tage kämpften eine Berliner und bayri'che Maimschaft miteinander. Unser Bild zeigt eil,en Uebcrblick über das des ^rcjse-^usrrat. Hof^lnann-M) die Italiener. Wie aus Addis Abeba berichtet wird, sind die gegenivärtigen erfolgreichen Gegenangriffe der Abessinier erst die Einleitung zu den bevorstehenden großen Zusammenstößen. Die gestrigen ersten abessi nischen Erfolge haben die ungeheure Tapferkeit der abessinischen Soldaten bestätigt. An der Nordfront wurden die italienischen As-karis i'lberall zurückgeworfen. R a s G a-b a d e komit<» an der Danakil-Front das Vordringen der Italiener zum Stillstand bringen. Berlin, 13. November. Das DNB berichtet aus Addis AbeÄa: An der abessinischen Nordfront bereitet sich die Armee auf die entscheidende Schlacht vor. I R a S G e t a d s ch u ist mit 40.000 Mann > am rechten Flügel zum Angriff bereit. DaS^ selbe gilt für den ^dfchaSmatsch Abeba D a t o v a, der über 35.000 sprungbereite Kviegor verfügt. In der DanakU-Wüste bereitet sich der Sultan der Provinz Aussa, Mohammed, mit 80.000 Mann auf den Angriff vor. Am rechten ?^lügel dieser mns-limisck^n Streitkräfte gegen die Italiener stellt Ras K a b b a mit 40.000 Mann. Diesen beiden Gruppen we-rden sich die Streitkräfte des abessinischen Thronfolgers in einer Stärke von 50.(^00 Mann anschließen. genannten drei Gruppen sind noch nirgends in Kampfhandlungen getreten. A d d i s A b e b a, 13. November. Beim Brunnen Annale, der etwa 40 Kilometer südlich von Dhgabur liegt, kam es zu einem erbitterten Nahkampf zwischen abes-siinischen Verteidigern und den JtÄienern. ItumSnlen feierte den Michaettwg Es ist dies der einzige Brunnen mit Ausnahme jenes von Safsabanah auf der 200 Kilometer langen Strecke Dhagabur—Gorrahei. Die Brunnengruppe wurde von einem zahlenmäßig kleinen, lediiglich mit Gewehren ausgerüsteten Z^chemem verteidigt. Di? Abesttnier warfen sich mit wahrer TodeSverachwng gegen die mtt ihren Tanks vordringenden Italiener. Trotz dem Maschi-nengewehrfeuer auS Tanks und Panzerwagen konnten die Abessinier im Nahkampf vier Tanks unschädlich machen und dabei noch zwei Panzerwagen und vier Lastkraftwagen erbeuten. Im ^mpfe fielen sechs italienische Offiziere und viel« Somalis, während die itbri^ Italiener sich fluchtar^ zurückzogen. A d d i S A b e b a, 13. November. Die abessinische Heeresleitung hat den Truppen auf d« Ogadenfront den Befehl erteÜt, sich auf die Linie Diredaua zurückzuziehen, da die Linie Harrar—Dschidschiga nicht so erfolgreich verteidigt wer^n kann. Diredaua wird unter der Leiwng europäischer JnstruktionSoffziriere in eme moderne Festung mit zahlreichen vorgeschobenen Feldbefestigungen ausgebaut. Auf allen strategisch willigen Punkten wurden Tankabwehrgeschütze m Stellung gebracht. Rom, 13. November. Die Agenzia Stefani berichtet: Das M-nisterium für Presse und Propaganda veröffentlicht das nachstehende 43. Kommuni-cfliee: Das erste Armeekorps hat die Provinz Desso eingenommen und so die Ber-bin^ng mit den in der Danakil-Wüste kämpfenden Gruppen hergestellt. Ein Eingeborenenkorps dringt gegen Gerilt vor, wo es auf den Widerstand starker abessinischer Abteilungen stieß. Das zweite Armeekorps ist auf die Linie Dutakasa—Saretan—Dis-rasi—^kato vorgestoßen. Auf der Südfront werdm die Operationen fortgesetzt. Die Erkundungsflieger beobachten nach wie vor die Bewegungen des Gegners. Hiebei gelang en die Flieger bis Kum Aschangi-See Um die Schachweltmeifterschask Amsterdam, 13. In der 18. Partie mn die 56)ac.h'veltmei-sterschast mußte das Spiel nacsi i7 '^ügen als unentschieden abgebrochen wer^ n. — Stand für Dr. A l j e ch i n li und s-ir E uw e 5 Siege, 7 Partien verlief n re» mis. Neuer Schlag au< Kow«" Ein Litauer soll ein neues Direktorium im Me«eßgebiet bilden. — Rme BettSkierung de» deutschen Landtages. K o w n o, IS. November. Der Gouverneur des Memel-Gebietes. K u r k a u S k a s, hat den AVgeoridncten der litauischen Minderheit im Memel-Land-tag, EndriuS B o r ch e r t a s, mit der Bildung des Memeldlrektoriums betraut. Der Art. 17 deS MemelstatutS sagt ausdrücklich, daß der Torsitzende des Direktoriums das Bertrmien deS Landtages genießen muß. BorchertaS hat im Landtag, in dem 24 Deutsche und 5 Litauer sitzen, mir das Vertrauen der Letzteren. Die Ernennung des Herrn Borchertas, der ftüher Bor-hert geheißen liat, wird in deuischen Me« melkreisen als neue Brüskierung der Volks-vechte bezeichnet. BorchertaS wird das Ver-ttauen des Landtages nicht gewinnen, und In Rumänien wird alljährlich ix'r Michaelstag besonders gefeiert. In der Michaelskirche in Bukarest fand ein Gottesdienst statt, an dem König Carol 2. teilnahm. Vor dem Betreten der .Mr6)V«»t»IIvt l»», in 6«n»n Tcklokloslg k«i», tt«r»lrIopfOn vmj on«lMr« n«?-vü»o er»ek«iii»a> g«N lI«»T» g«n, «to» Lo ^ tü», foekmSnni»ek «w» ^ «t«n osl»?f«in»»«n l(o§s««»o5t«n ru »<»MMVNg«5t«lIt. I^V5 6c>» ^oss»In I»» ou,6i«»«n Kott«»-t»»i»n«n «n»f«rn». V«,i,oib ist Koss«« nictH» nur «In» vnci »in sSrö^N' »ek«nknit«in«m «mpsinctiieksn Oraonl»mu», »on3«?n «»ved«in vnv«ro>«!ekliek»r Q«nu» für «i«n v»r ^6knf«»s«n ?«in-5ckm«elr»r. 5«kr lu» rsckf ncini>G««in^-tKok faa ^oa «t«nn ouei« «nsn 8og«n 7vr «II» sollte cr koinniissarisch regrcren, so ist es ein nnier Vertragsb-ruch. B e r l i n, 13. November. ?)ie ErnctUlMlg BorchertaS zum Memol-direktor wird in der deutschy, Pvesie a-ls erneuter Beweis dafür angenommen, daß die Kownoer Regierung keine BerstSnidigung ?nit den Deutschen des MemelgebieteS und dnmit mit Deu^chlanH wünscht. System Stachanoff Die neue «eißel des Bolschewismus für das «oN. Moskau, im November. Stachanoff — ein zum Begriff gewordener Nanie — versinnbildlicht in seiner ganzen Grans'anrkeit den Wog. den die führenden Männer der U.d.S.S.R. gehcm. Im Laufe von zwei Monaten haben die roten Machthaber dcn! gesamten ProduktionSpro-.^cf? in den voreinigten Sswjetrepubliken den Stempel „im Zeichen Stachanoffs" aufgeprägt. Seit zwei Monaten befassen sich alle N-erlaiitbarungen der Regierung, die gesamte Presse, alle Radiosendungen, .hinderte nvn „spontanen Resolutionen" der Belegschaften aller Indilstrien ansschlieftlkch da-^nit, anch denk letzten ?lrbeiter uni) Bauer ar der Augenblick für die roten Diktatoren im Moskauer Kreml, die zweifellos die Initiator-en der einmaligen Rekordleistung Ovaren, gekommen, diese Arbeitsweise für verbindlich zn erMren. Die von ihnen errichteten riesigen Industriewer-ke, sogenannte „(Giganten", erforderten von ieher ilnmer steigende staatliche ZnMsse. Es wurde erklärt, daß daran nnr die durch die technische Entwicklung als „rückständig^' erwiesenen Arbeitsmetho^n der Velegscliaf-ten sck^nld niären. Das Beispiel der Stacha-noffleute, welches durch plötzlich aus allen Indilstri<"w'eigcn gemeldete ähnliche Rekorde ergän^^nd „belegt" wurde, hätte erwiesen, zn welchen Leistungen ein klassenbewußter Proletarier, der sich über alle .^mmnngen des swnrgeoisen Bürokratismus hinwegseht, fällig sei. Nach bewährtem Muster wurden in allen Betrieben und Kollektiv-Banermvirtschaften den Belegschaften „spontane Resolutionen" zur einstimmigen Annahme vorgelegt, welche die Erzielung von „Stachanoffleiswngen" als selkistverständlich empfundene Wicht bezeichneten. Die Regierung erließ auf Grund dieser „aus dem ganzen Lande an sie herangetragenen begeisterten Leistungsw!tnsck)e" Befehle und Perordnungen, daß nunmehr in allen Industriezweigen, im Transportwesen, und in der Landnürtschaft die Stachanoffsche ?lrbeitsmethode einzuführen sei, die Leistungen zn verdoq^»peln und zu verdreifachen seien. Nun fühlten die dnrch jahrelange Leiden nird den ?'error fast willenlos und stumpf gewordenen Arbeiter und Bauern das Anziehen der großen Serden, und zwar größteuteils des halb, weil es die andere Seite noch nicht begriffen hat, daß für einen solchen Ähritt auch Borbedingungen geschaffen werden müs sen. Deutschland ist nicht gegen deutschfranzösische Besprechuugen. Frankreich erachtet indessen, daß solche Besprechungen ein zig uud alleiu auf der Basis der internationalen Zusammenarbeit möglich seien. Dentschland hat den Völkerbund nicht leichtsinnig von sich aus verlassen, sondern deshalb, iveil diese Institution, geschaffen anf der Basis der wahren Kollektivität, die ungestrafte SchädiMng deutscher Interessen sogar in Szene gesetzt hat. Es ist deshalb unangenehm, daß solche Tatsachen als Stein des Anstoßes auf dem Wecje einer deutsch-französischen Verständigung hingestellt werden. Gerade diese Tatsache beweist die große Armut und die Mängel des Kollektivsystems, dem die franzi^sische Politik ihr Siegel auf- ^ÄviLckt hat. Gs bringt auck kein« Nutzen, wenn der Wunsch DeutschlSuds nach Verständigung ständig von der Anerkennung der gegemvärtigen unzweckmäßigen Form internationaler Zusammenarbeit abhängig gemacht wird. Die deutsch-sranzösische Einigung stellt für Deutschland keine Aufgabe dar, die man nicht lösen könnte, wenn auf der anderen Seite ein gleicher Wille zur Loyalität sich durcksringen sollte. P a r i s, lli. Novenwer. Die Agence ioavas berichtet: Der „M a-t i n" schreibt, in amtlichen Kreisen wisse ttian nichts von einem bevorstehenden Be-su6i des dentschen Botschasters von N i b-b <' n t r o p. Dies schlief aber nicht auS, daß Herr von Ribbentrop früher oder später doch in Paris anftanchen könnte. In diesem Zttsnmml'ns-ang verlaiilet, daß Laval den dentschen Botschafter K ö st e r empfan-.qen hat. Die verfrühten t^eriichte über die Ankunft Ribbentrops seien dem Blatte zufolge darauf zurückzuführen, daß in Paris .?>err A b e lz eingetroffen ist, einer der er-stlen Mitarbeiter Ribbentrops. .^lerr Abetz bleibt vier oder innf Tage in Paris, um mit französischen Intellektuellenfreisen über die Bildnng einer uenen dentsch-französischen Gesellschaft zn verhandeln. Diese neue (Gesellschaft — befreit von deutschen Emigranten und ihren französischen Anhängern _ ivürde dann für die Verbesserilng der kultn-rellen Anstauschbeziehungen fortwirken. Union gingen Meldungen von pafsioer Resistenz, von beschädigten Maschinen uud Werk-zeugeu, von salschgsstellten Weichen uud auf den Feldern liegenbleibendem Getreide ein. Die Antwort auf dieses letzte Ausbäumen blieb nicht aus: lvie auf eiu Koinmando tauchte in der gesamten Presse, die vier Wochen lang von der „freudig beschriltenen neuen Etappe deS SowZetaufbaues" widerklang, das Wort von der Sabotage an der Swchanoff-Bewegung aus. Diesmal glaubte man aber nicht nwhr di.' immerhin weitläufige und veraltete Zeitspan ile von einem Monat nötig zu haben. Mitte Oktober wurde auf der Sowletpresse-Orgel das Register — Sabotage — gezogen, und an: ersten November bereits wurde das erste Todesurteil gegen einen Bergingenieur des Tsckieljabinsker Kohlentrusts ^leröffentlicht: das Urteil wurde gefällt Zvegen Widerstandes gegen die Stachanoffsche Arbeitstrn?ise, dem nuu täglich die Bekanntgabe »veiterer Schreckensnrteile folgen. In diesen Dag«n rollen in der U.d.S.S.N. die großen Feienl der vor 18 Jahren erfolgten Gründung der Smvjetlierrschaft ab. Diese s^-eiern lverden ganz im Zeichen der Verherrlichung der Stachanosf-Ben>eguug stehen. Gleichzeitig wird ak^r die überrumpelte Bevölkerung nicht im Unklaren darüber gelassen werden, was sie erwartet lvenn diese rasende Arbeitsweise, die sich skrupellos über alle Fragen der Sick)erheit nnd der Qualität hinwegsetzt, ni-cht Wirklichkeit wird. Am Abend vor den Festtagen überschreibt das Regierungsblatt „Jswestifa" feinen Leit artikel: „Die Sabotage ist restlos zu vernichten!" und es heißt dariu: „. . . Der wilde Widerstand, der den neuen Arbeitsmethoden entgegengesetzt wird, verlangt, daß die Bol-schewisten ihr klassenbewußtes Wachsein ver-stärken. Der volle Sieg iin Kampf zur Erfüllung des Progranlmes wird nur unter der VowuSse!;ung des allerrücksichtglosesten Vorgehens liegen die Saboteure und ihre bü a:olLratijchen .^nd>langer errungen werde»..." Lei Ocn'mtl'Sglieit l)llrni!>c)l. n-,5. S. h». lS IS5 V. ISZ.?. Die Arbeiter und Bauern aber, die vor 18 Iahren glaubten, gegen ausbeuterische Arbeitsmethoden, gegen Akkord- uud Taylor systenl, für Arbeiterschutz und Arbeiterwohlfahrt anzutreten und den jüdisch-marxistischen Führern die Vkacht in die .^"^ände legten, iverden wissen, d^^ß, >venn sie von den Feiern an ihre Arbeitsplät.ze zurückkehren, an denen sie nun nach der Stachanoff-Metho de ',n arbeiten haben, nl>erall neben diesen Arbeitsplätzen Nlit entsicherten Revolvern die Agenten jener Jnst'tuion stehen u>erden, die früher Tschek«, dann G.P.U. hieß nnd sich heute harmlos „Volkskonimissariat des Innern" nennt, und die noch imnier für die restlose Durchführung des Willens der roten Machthaber gesorgt haben. Seit Jahren weiß der Arbeiter und Bauer in Rußland, daß er jedes offene Wort, ivel-<-iies die Politik seiner Versklavnng kennzeich-i^t, bei Todesgefahr heruntei'n>ürgcn muß. Stumm und resigniert schafft er sein TageS-n>crk für einen Lol>n, welcher ihm nur eine« kärglichen Lebensstandard gewiihrt. 1?on mor gen ab wird selbst sein stnmmes T«geswerk umlanert sein und lvenn er es nicht verdreifacht, wird er ein Saboteur der grauenhaften Ausbentung seiner Lelwnskraft. System Stacl>anoff — das ist die letzte EtaM' der b o lschewi sti schen Freibeuterei! i. Aus dem Banatsdienstr. Der Abtei-lungSchef bei der ÄanatSverwaltung in Ba-njalnka, Dr. Milan B e g i e, ist ^^nni Chef der Abteilung für Sozialpolitik bei dc^r Ba-natsverwaltnng in Zagreb ernannt worden i Tode des ältesten Organisten in i^^oa- tjen. In Vara/.diil ist der dortige Organist der St. Nikolaus-Pfarrkirche. Dra^?utin ö i f m a n, im Alter von <0 Ial^ren ^^estor-ben. Der Verstorbene versah seinen Dienst an der Orgel volle .'>0 Jahre. i. Ein Oberfantor singt jugostannsche Volkslieder. Am 19. d. gibt der n'ldisrbe Oberkantor von Vara^din Panl Freilich einen .l^onzertabend, dessen Programm ju-goslawische Volkslieder nmfaßt. i. Z^amiliendramen und kein Ende. Wie tief die Moral in den Dörfern gesunten ist, beweisen insbesondere nn Savebanat die sast täglichen Morde an Vätern nnd umge--kehrt der Väter an ihren Svhnei,. In Brod-sti Zlatnik ipaltete der '-^^anersohn Iovo S l a d v k e v i seinen? Pater Mitar, mit denl er in ständigen! Streite sich l>cfand. Nlit einer Art deil Schädel. Ili einem Torf bei Sisak hingegen schlittte ein Bauer seinem Sohn inl Streit llNl die Besittteilnila den Bauch auf. i Mysteriöser Doppelselbstmord aly der Insel Hvar. Bei Tv. Nedelja aus der Insel .^var lvarf das Meer die schon stark zersetzte Leiche eines jungen Mannes ans Uker^ Die Erlnittlungen ergaben, daß eS sich um einen Mann handelt, der aln 28. Oktober im .^''ote! ^iovaeie nllter dein Nameil Niko Fink, Bankbealnter, Zagreb, s^lindlilii^eva '15i, abstieg. In seiner l^e'ellschakt war allck' eine Dame, d e er „Tbea" lianlite und als seine Fran bezeichnete. Fink nild seine s^at-tln warsen sich von einem Meter l)ohen Felsen ins Meer, doch lviirde ihre Leiche bis her nicht gesunden. Die Recherchen .^eicien weiter, daß anch die Annreldnnq Niko ^-!nks eille getarnte war. Die Frau soll in? .?^otel oußer deutsch auch ilolneni'ch liesvroci>en haben, so daß e«? sich vermutlich lim eine Slo-lncnin bandelt. i. 31 Apotheken in Zaqreb. In Zagreb wurde dieser Tage die Konzessioll snr di^' 31. Apotheke im Stadtfvreich erteilt. Katastrophe. „Papa, ich habe den Apfel runtergeschluckt, dcn ich für Mama aufheben sollte." — „Uni Gotteswillen, Innge, tut es lveh," — „Neiu, ich habe ihn ja voriger ae-kaut!" lu. Todessall. In Graz ist der dort im Ruhestallde lebellde ehellialige österveichüch' Kvilteradmiral Dr. Vitus V on ö i n a iln Alter von 68 Iahren gestorl>en. D'r hohe Offizier absolvierte nach seiner Pelliionie-rnng die .^^ochschnlstndien und iviirde Arzt. Seinerzeit lnar er Kommandant der Ma-rineschnle in Pola und befehligte währeil^ des Krieges das Schlachtschiff „Nadet^ki". — Im .K^ankenhause in Ljublsana starb. Iii Jahre alt, der Pfarrerstellvertreter von ^em^enik bei Zagorie. Frallz O so I n i k — In Krmrj verschied die Lehrerin Angel.i a f n e r. ln. Selbstmord im Arrest, ^il Velike La-5ee nahln sich der '?8inhrjge Arbeiter N K o Z a r aus Dvorska vaS, t'er seinerze'.: bei der Gendarmerie gedient hatte, im Arrest das Leben, indein er sich am Leibriemen erhängte. Er saß n>egell Diebstahlsverdachtes in Untersuchungshaft. lu. Inspektionsreise des Bonus. Bonns Dr. Natlaöen unternahin eiile 7>nipek' tionsrei.se durch Unterkrain uud traf Mittwoch in 5>.^lUlira eill, wo er von den Behörden nns der lBevölkerullg herzlich emvfan gen wurde. .Ma-riKnver Zettimg" Nummer 260. ^«itag, den Ib. November 19Sö. Das Leben fchretbt einen Film Tic besten aller Filme schreibt mairchmal das Leboii selbst. Werm man die Geschichte der jungen Mildred L a u ri tze n hört, ^ di>: als Säugling von ihrer Mutt«r getrennt wurde und sie dann nach Kwanzig Jahren wiederfand, so glaubt man, einen Film-stoff vW reichlicher UnWahrscheinlichkeit vor sich zu haben. Und doch ist Erlebnis Mrk-lichk^'it und wird augenblicklich in Kopenhagen und in Amerika viel besprochen. Um die Jahrhundertwende war eine jun-g<' Dänin aus Kopenhagen mit ihren Eltern nach Amerika ausgewandert, wo sie im Jahre 191^ sich mit einem dänisch-'amerikani-schen Apotheker namens Lauritzen verheiratete. Wenige Monate später mußt« Lauritzen an die ^ront nach Frankreich. Er fiel, und kurz darauf erblickte eine kleine Tochter Mildred das Licht der Welt. Tas Kind war erst sechs Monate alt, als die Mutter es auf unglitckselig« Weise verlor. Tie machtl« mit ihrem Kinde eine Autofahrt, wobei es zu einem heftigen Ausam-menstoß mit einem anderen Wagen kam und Mutter und Kind s6)wer verletzt wurden, .^xlfer eilten herbei. Da man im Augenblick nicht wußte, mor fiir das Kind sorgen sollte, nahm es ein Eh'?paar an sich, das gerade iu einem Auto vorüberkam. Mati hinterließ für die Mutter einen Zettel mit der Adresse, doch als diese später aus ihrer tiefen Ohn Donaeestog. dm 14. November tS3a Dlt Schuhmachtf protestieren neuerdings Der Kampf siegen Bat'a dauert an / Zweite große Protest« Versammlung im Gambrinusiaal / Demonstration aus offener Straße Die Schuhmachervereinigung hatte für gestern nachmittags in kaum zwei Wochen bereits die zweite öiffentl^iche Versammlung in den BambrinuSsaal einberufen, um gegen die große Echuhfirma Bat'a zu protestieren. Den Vorsitz führte der Obmann der Bereinigung Herr K r a j c e r. Anwesend waren u. a. die. Herren Konsulent Zagarfür die Kamme? für Ha^ldel, Gewerbe und Industrie in Ljubljana, der Obmann des KreisauS-schusse? der Gewerbeorganisationen B u-r e s mit dem Sekretär N o v a k, der Obmann' des Slowenischeil Vewer^vereiues ma^it crwachtc, war der Zettel verloren ge- > ^ ^ Obmann des Bereines der m gangen, und trotz allen Suchens gelang es ^'.loslawisclen Gewerbetreibenden K a c, de ihr nicht mehr, die Spur des Kindes aus- findig zu machen. Erst s'?t)t, znian.^.ig Jahre später, haben sich Müitcr und Dochter durch einen Zufall wiedcnio'uilden. Eines Tages las die Mutter in der Zeitung cinen Bericht vom Ableben ein?s reichen Oclmagnaten in Texas, der seiner Adoptivtochter Mildrod ein Ver-m^^gen von elf Millionen Dollar hinterlas- goslawisclen Gewerbetreibenden K a c, der Obmann der Schneidervereinigung Reich e r, für die Organisationen des Metall-und ^.es Dischlergewerb^s Ku m erc und Mund a, Vertreter der Schuhmacher au? Eelse usw^ Jkire Solidarität im Kampf.' gegen Vat'a hatten auch die Schuhmachervereinigungen von Linblsana und Vr8ac zum Au.'druck oclrack^t Der Saal war dicht gefüllt. 0bm-i"n » raic « r «i-doch-llc im 'en h5!tte. l^^seichzeitig brachte das Blatt einen Bericht dariibcr, auf wie merkwürdige ' in der ersten Ver .er Ameriianer in den B^sik seiner ?l',.Mk>runaen. i, V(!'tie der sitz seiner qew^tenen AnMhrungen, Stieftochter gttoi.unen war. Und Frau Vorgaben der Firma Vat'a liis die Geschichte von d'm Autounfall ^orovo brandmarkte und au? den ri«- iind das", sich d:^ Mutter des Kindes nie mehr verwies, den das lie'mische Halle nuffinden lassen. Da die Amerikaner Ausbreiten fi?.detloZ waren, hatten si^ die kleine Mil- mauMndischen ka^'italskräftigen Un- drcd später adoptiert. Nun sekte sich die erleidet. F-^rn-'r -rwähnte Mlttter unt der jimgm Milllonärin in Ausverkauf der Bat'aschkhe in bindung und man stallte fest, das; wirklich al-leö stimnlte — Mutter und Tochter hatten sich lvicd^rgenlnden. Ein schöneres „havpy end" hätte auch der Film nicht zuivego brin-gl'n ki.wnen! NittM5!hlis'er erklärt: Mnusj mit Abeffimen! „,"^l Duce" war die einzige Nufchrift au7 dem Brief, den dei! nsun'jährige Italiener Naimondo Franchetti an Mussolini ^cr'ck'tet hat. ^,niimondo ist der Sohn des licri^hmten Asritafor^chers BaronFvanchet-ti. der vor kurzem bei cin?m Flugzeugun-s^li'^ck zusammen mit dem italienischen Mi-?'is?.'r 5^^a^^',a in der Näh? Kairos ums Le-b^!l gekommen ist. Dieser kleine Ballila-s^^ruppenfl'ihrer bat nun V^ffolini, doch auch nach Abefsinien geschickt zu werden: „Ich habe Deine R^de in Trevifo gebSi-t. ?inch ich sage: '^'enug mit Atessinien! Von lneiner Geburt an hörte ich meinen Vater v.ou der Kolonisation Messiniens sprechen. K) bitte Dich, mich als Freiwilliger aus-Mnehmen, damit ich an Stesse m^nes Va^ Norisad und Maribor und betonte, daß in ?7ovisad der Geschäftsführer empfindlich bestraft und die Verkaufsstelle ae^p^rrt wurde, nvil der Altsvorkauf ohne Bewilligung der Be-Hörde vorgenommen worden war, wogegen in Maribor in der al^^ichi'n Anqelegei: ljeit seitens der Stadt^emeinde nock) keine EiTt'cheidung getroffen worden ski. Das Wort ergriffen sodann die Herren B u r e S, K^n^ulent 7. a a a r. der die Sch'.l^'acher der tatkräftigsten Unterstützung der Mrtschaftskammer versicherte, ferner Soi?, !?ranic. Kae, Neic^-^r. Osvald und Sekretär Nova?, der die Schufe um die Lel'ens'nteressen der Schubmacher zu verliarren und die Aktion gegen di.' Firma Bc>t'a. die auch in anderen Städten tatkrästislst unterstscht werde, solange fortzusetzen, bis Bat'a seinen tet's unter den Ersten bin, die in Abesiinien eiudrinaen!" Misso-lini soll über dies-^n . Brief sehr erfreut gewesen sein. Er schickte m ^ orovo sperr. an die Mutter des Jungen, Baronin Fran chettl, ein Telogramm und sprach darin s'2i-ne Freude und Anerkennung aus. daß ihr Sohn in seinen jungen Jahren schon von solch einem starken und er^fte^ Vache«latsds gcfW erfüllt sei. Ms Ovis «« u. GewnN^e FeM»Ag«flchr. In Spod. Nach der Versammlung b?staben sich die Teilnelimer, di« nach und nach auf etwa tau^'Znd Personen anaewachsen sind und unter denen auch viele ?n?!a uUea w die AleTsandrova cesv', wo vor d<^ Bat'a-Verkaufsstelle denwnstr^t wurde. Es wur» den N,lfe der Entrüstung gegen daS ausländische K«Piwl und sein Breitmachen w Jugoslawien ausgebracht. Jn^idente oder sonstige nnlievsame BorfWe waren nicht zu n-chmkn drohtc^ Zum GMck Mng es t>m .^Dausbvwohnern sotvic der herbeigoeiltvn ^eimilligen Feuerwehr ein w^tsres Uebev greifen des Fmers zu verhindern, sodaß der Schoden ve^ltnismWg gering ist. In dissvm ungleichen Kampfe zwischen dem bodenstculdigen Schuhmachergewerb^» mit seinen vielen Hunderten von bedrohten Gindel- sowie Famllieneriftenzen und einer Apothekennachtbienst «uMninschen schuhfalirik. t»c traft ihres Donnerstag: Minarik und S^ak. 'Kapitals stswissermasjen eine Dampfwalze Freitag.: Mvvsr tmd. KöniH. ' davMt, sb^n dte Sya»t^chren der weite- sten BevölkerungKkreise selbstverständlich bei dem heimischen Gewerbe. Ss soll damit nicht gesagt werden, daß das industriell betriebene <^werbe total weichen müßte, aber irgendwie muß dem Schuhmachergewerbe von seiten des Staates unter die Arme gegriffen werden. Bor allem müßten die Berkaufs- und Preismethoden der kapitalskräftigen ausländischen Industrien im Detailhandel einer genauen Revision unterzogen werden. Es handelt sich jetzt darum, ob Tausende und Tau-se:rde von Staatsbürgern und selbstverständlich auch Steuerobjekten zugruiche gehen sol' len. — .Hier geht es nicht mehr um die allzuoifrigsten Daseinsmanifestationen '.rgendeiner gekränkt'en Gewerbege-nosienschafl. der Kampf rührt schon an die untersten Wurzeln der sozialen und wirtschaftlichen Ordnung. Früher oder spater wer den die Verantwortlichen diese Fra^e lösen müss''n: die Frage des .Campfes zwischen der kapitalstarken Jndusi'ric und dem sozusagen vogelkreien Gewerbe. Uhr vom Trauerhause in der Ciril-Metodo-va ul. 14 aus auf den städtischen Friedhof in PobreZje statt. Ehre seinem Angedenken! Der schnvrgetlosfenen Familie unser innigstes Btileid! m. BerLndervngen »« der Leitung der VmmtSsparlaffe. Ihrer Funktion lm Ver-toaltungsrat der Banatssparkasse in Mariboi^ «mden enthoben Altbürgermeister Dr. Li" p o l d. AbgeoÄ>neter I a n Z e k o v i 8, Dr. R a P o t e e und Dr. S e r n e c sowie Direktor A r e j ö i als Borfitzender deS AufsichtSrates. An chrer Stelle wurden ernannt Altbürgermeister Dr. L e S k o v a r, Abt Peter Iurak aus Celje, Prof. Ivan Prijateljund Direktor Ivan G r a «"-n e r aus NogaSka Slatina. m. Das silberne Ehejubiläum feierte dieser Tage im engsten Familienkreise der Bezirkssekretär Herr Franz Zaki nlii scitter Gattin Josefine. Wir gratulieren! m. Das Gebäude der PensionSanstalt anl Kralja Petra trg wird gegenwärtig euier generellen Reparierung unterzogen. Vorderhand werden die einzelnen Leilungen repariert und ersetzt. Wie man erfährt, wird auch eine Umgestaltung des .Hotels „Mari-borsti dvor" erwogen. m. Urauftührung einer slowenischen Operette ln Maribor. Das hiesige Theater b<'-veitet für den 23. d. die Uraufführung d<'r Operette „Maida" des ChormeifterS und Professors der „GlaSbena Matica" Marljan Kozina vor. Die Regie wird Regisseur Ferdo Delak führen. m. Mehr Licht in der Franzistanerklrchc. Wie bereits berichtet, wurde in den let-ten . Tagen das Mauerwerk an den blinden F<'n-stern oberhalb des rechten Seitenschiffes der UnterMtzuna rekonvoleszenter Arbesikr Das Kurawrium der Fürsorgestelle rekonvaleszente Arbeiter faßt« in seiner letz ten Sitzung den Beschluß, durch Rundschrei- ^ Franzisbanerki^che entfernt, sodaß nun niel'r kn Arbeitn.BcrtmiicnSmünner Iilw^ aNc Licht andringen lann^ Gleich^v^itig wurde Arbeiter und Angestellten der ?k 2. August l. I., wo- Arbeiter monatlich iiur Para und für die Arbeitgeber 1 Dinar pro bezschäftigte Person, was lie: einigermaf^n gutem Willen ein leicht aufbringliches Opfer darstellt. Da die Fürsorgestelle bereits von der Mehrheit der Mariborer Industrie unter-sultzt wird, ist zu hoffen, daß auch der verbleibende Rest, un,d zwar sowohl die Arbeitnehmer wie ^Arbeitgeber, dieser Jnstiwtion, die von Vertretern der Arbeitgeber unid Arbeitnehmer geleitet wird, unverzüglich bei-tvoten wird. Seien wir unS des^n bewußt, daß die Hilft umso dr-ingender sein muß, f« schwerer >die .n lA. ^''vemb<'r vom Hotel ,.!>«!" ab. Fahrpreis samt Vi-sum 220 Dinar. — Samstag, d«n w. d. fähr, der „Putnik".Autocar nach Graz. Fahrpreis 7ü Dimrr samt Visum. ttl. Eine Seetenmefse für die AriegSipftr fin>'ct anl Montag, den 18. d. um l) Uhr in der Tlni- und Stadtpfarrkirche statt. m. Ein Berew diplamierter Oeka»o«lft« und KommerziaNften wurde dieser TaAe von hiosizen Absolventen einsHläqiger Hoc^ schulkn ins Loben gerufen. Der Verein hat sich u. a. die Wahrung der Interessen und Rechte seiner Mitglieder, die B^tiefung der Fachbildung und Hebung unserer Volks Wirtschaft zur Aufgabe gestellt. Ii, die Veroinsleitung wurden gewählt: der Ober-beamto der „Narodna banka" Franz Tav-i^ar als Obmann, der Großindustrielle .Hermann W ö g e r e r als Vizeobmann der Beamte des „Putnik" Dr. Milko D a-n e v (Sekretär) und der Tafetier Hans ä f c r (Kassier), ferner der Bankbeamte MaLus, der Beamte des „Putnik" Dr. Ivo Danev, der stäidtischc Beamte KoStomaj, der Privatbeamte Hoffer. Dr. Walter Tscharre und Kaufmann Sovrec. Der Au ffichtS-r a t setzt sich auS Direktor Bratcck, Prof. Kilc, Prof. Degen und dem Privatbeamten Urbas zusammen. m. Meister Gvengali bleibt nur noch einige Tage in Maribor, da er sich demnächst zu einer dreitägigen Gasttournee durch Dal-matten verpflichtet hat und außerdem eine Auslandtouinee durch die Tschechoslowakei antritt. Ernste Interessenten für Wissenschaft liche Schicksalsanalysen können ihn nur noch einige Tage nachmittags in der Belika ka-uarna sprechen. m. Die Ausgaben für das Bürgerschulwe- je« werden nach dem eben ausgearbeiteten Ci?twurf des städtischen Voranschlages im !o'nmenden Finanzjahr 503.824 Änar ausmachen, wovon die Bedslrfnisse für die neue Magdalenenschule im Betrage von 60L50 Dit ar bereits berücksichtigt erscheinen. Bon der Neiam^.summe ge^n zu Lasten der Stadt gen'einde 339.38g Dinar, wogegen der Rest auf die Umgebungsgemeinden und die Ba-natsverwaltung entfallt. m. Diebstahl. AuS der Wohnung der Schuhmachermeistersgattin Marie ö orko in der Nekrepova ulica ließ ein noch unbekannter Dieb verschiSdene Kleidungsstücke im Werte von !5V0 Mnar mit sich gehen. m Zwei Sarambole a» einem Tag. Den Chauffeur A. H. verfolgte gestern unglaubliches Pech. Zunächst stkß er an der Einmündung der Kopitarjeva Mca in die Ale-ksandrova cesta eine Radfahrerin um und am Nachmittag hatte er mit einer zweiten Radfahrerin in t^r Melffka ceftv ein« noch schwerere Karc>mbolage, wobei diese erhebliche Verletzungen am ganzen Körper davontrug. m. Tödlicher Unfall eims Fuhrmannes. Im Wald nächst DoliL wurde der Besitzers-söhn Alois V i v o d tot unt>n6»i» Qik»ro«t<>n» ^oknpo»»«. 5ckon Nock kvkrsm tslosen mit Geld oder sonstigeil Bedarfsartikeln. Die Zahl der Arbeitsloisen in Celle dürfte mit Winterbeginn auf 500 ansteigen. M-genwärtig sind es über 300. Sie den ganzen Winter übn mit einem Mindestlohn zu beschästigen, beansprucht die hohe Summe von einer Million Dinar. Hievon würden bloß 50 v. .H. zur Anschaffung von Baumaterialien gebraucht werden. Drum wenlde ich (Stadtpräsident Alois MihelSiö, Anm. d. Red.) mit an die Bewohnerschaft Celjes und bitte sie, mit freiwilligen Gaben beizuspringen, um das traurige Los der Aermsten in unserer Stadt Unidern zu Holsen. Spenden werden beim Stadtseketär Herrn W l t a v-s k y entgegengenomnten. e. Straßenreinigung. Was die Reinigung der Straßen und Gassen Celijes betrifft, ist die Stadt nun in elf Kreise crufgeteilt worden. die gegenwärtig von 8 Straßenkehrern betreut werden. Es sollen weitere drei Straßenkehrer eingestellt werden. Die Ausschreibung dieser Posten ist kurzlich erfolgt. c. Gtädt. Laflerramn. Die technische Abteilung der Stadtgemeinde Celje wird hinter dem alten Hauise „Zur Krone" einen neuen Lagerraum aufstellen. Die Herstellungs kosten betragen 11.986 Dinar. e. Freigesprochen. Am heurigen Wahltage (5. Mai) haben mchrere hundert Sozialisten aus Celje einen Ausflug nach St. Kunigund untentommen, VD zur Labung 300 Liter Apfelmost bereitftanden. Die Gendarmerie hat hievon die hiesige BeHirkShauPtmann-schaft verständigt, d^ den Bsfchl gab, den Most zu beschlagi^men und die AuSfWgler zum Verlassen ihres Rastplatzes auftufor-dern. Das Einschreiten der Gendarmerie blieb erfolglos. Darum hatten sich am Dienstag die Anführer der Ausftug^sellschaft, die Herren Lampret, Salamon und Svetek vor dem hiesigen Gerichte nach 8 120 des Strafgesetzes und §'70 des Wahlgesetzes zu verantworten. Me drei Angeklagten wurden freigesprochen. c. Die Zahl der ArbeitSlosm, die bei der hiesigen Arbeitsbörse gemeldet sind, ist in d^ ersten zehn Tagen des Monats November um 13 gestiegen. Zur Zeit werden in Celje -45 Arbeitslose (302 Männer und 43 Frauen) gezählt. e. Rauferei und Ueberfall. Vor denr Gasthaus „Union" in Tobrna haben etliche raius-lustige Burschen den 30 Jahre alten Ludwig .K r a m e r und den 28 jährigen Alois D o l e r aus Vrba bei Dobrna derart mit Zaunpfählen und Messem bearbeitet, daß beide mit schweren Verletzungen an Kopf, Brust und Händen in daS Spital nach Celle gebracht werden mußten. — Der Schlosser Majer aus ötore übersiel auf dem Wege zwischen Repno und Zlate?e den 24-jährigen Schnoidergehllfen Alois M o 6 n i k aus Repno bei Ät. Juvij und brachte ihm mit feinen Taschenmesser schwere Berletzunt?en anl Halse und am linken Arm bei. Der Schwerverletzte wurde in das Krankenhaus Celje eingeliefert. c. Verkehrsunfälle. A-uf der Straße in SP. Hudinja wurde der 40 Jahre alte Taglöhner ^rdinand A g r e S von einem Kraftrad nidergerannt und zog sich schwere Körperverletzungen zu. — In der Umgebung von Celje wurde der 41 Jahre alte Krieqsinva-lige August P e e n i k aus Pesnica bei Maribor von einem Personenlraftwagen angefahren und zu Boden gestoßen, wodurch er außer Oiletschwunden an beiden Füssen eine schwere Kopsverletzung erlitt. Der Rettungs^ dienst lieferte die beiden Verunglückten in das hiesige Krankenhaus ein. ^ ktltj Ewdebuns der ftSdMchm Einfudrsteuer Die städtische Einfuhrsteuer auf Waren, die mit der Bcchn in Ptuj eintreffen und dem Empfänger im Gütermagazin eingehändigt werden, wird im Sinne einer Mi!teilung des Stadtmagistrats an der neuen Gemein-dewage eingehoben. Für Gütereilgüter werden die Rechnungen den Parteien ins Haus zugestellt. Für alle übrigen Waren (Mitgepäck und Expreßgut) ist die Einfuhrsteuer in den Räumen der Personenkasse am Bahnhof zu erlegen. Der städtischen Einfuhrsteuer unterliegt auch das Handgebäck, insoweit dasselbe inl Sinne des entsprechenden Reglements nicht davon ausgenommen ist. Die Kontrolle über das .Handgebäck übt ein besonderes Organ der Stadtgemeind^ am ^hnhofausgang aus. Es wird auch darauf aufmerksam gemacht, daß der Einfuhrsteuer alle, auf ir-gendwelche Weise in die Stadt gelangende Waren unterliegen, soweit dieselben davon ausgenommen sind. Ve Parteien hcrben die Güter an der städtischen Kasse unverzüglich anzumelden und die vorgeschriebene Einfuhrsteuer zu entrichten, widrigenfalls ver- tWülZIl!«! Mla. cjsL Itinen 48^/^ vom k-Ieizc. wstensl V«rl»nxet uosere Ic«>5ten!l>»en pro, sp«iite. 6t« In kü? «ui6 lüisll. M. uiic» 20 hältnismäßig hohe Strafen zu gen>ärtiqen sind p. Am letzten Augenblick dem Feuertode entronmn. In Gradisöak bei Jursinci näckist Ptus brach kürzlich in der Winzerei des Besitzers § u s ein Brand aus, der aisbald das ganze Gebäude in Flammen hüllte. Der darin wohnende Winzer Johann § ucn sowie dessen Gattin und drei kleine Kinder konnten erst im letzten Moment aus de„^ brennenden Hause gc^ettet werden. Der Sckliden beläuft sich auf 30.000 Dinar. P. Unfälle. Der 13-jährige Fleiischergehilfe Josef TomaniL trug beim Zerlassen von .Cernfett schwere Verbrühungen am linken Arm davon. — Dem ^0-jährigen B<^s!tzer Jakob Tajnikar ans Majsperk entglitt die Axt, wobei er erhebliche Verletzungen an der linken Hand erlitt. — Die 75-jährigc Auszüglerin Elisabeth .H o r v a t stürzte über mehrere Stufen und zog sich eine Frak» tur der rechten Hand zu. — In Kicar stürzte der 11-jährige Besitzerssohn Johann B « z I a k derart unglücklich, das^, er sich hiebei den linken Fuß brach. Die Genannten wurden ins hiesige Krankenhaus überführt ItatlonaWeoter in Martbor Repertoire: Donnerstag, 14. November mn 50 Uhr: „Bärentanz". Ab A. Freitag, 15. November: Geschlossen. Samstag, 16. November um i?0 Uhr: „Sturm im SSasierglaS". Abschieds- und IubiläumSvorstellung Stefanie Draguüno» vis. Außerhalb l»eS Abonnements. Sonntag. 17. Novcnidcr um 20 Ulzr: „Polenblut". Ermäßigte Preise. »sl,»?««!«», dvvNIIsta? lotsi -^u5vsrltau? meines xossmton l.2?er8 in: Navösrdelteavolle. Vsmva», Horreu» unä Kln^r-Pullovern, >Vü8edo. Ltriimploo. Ksppva, ttonikodudeli unä vielen anäoren !^c)<^e2rtjiceln. Qe- leeeniieit, slcd Wr ^en >Vintvr un6 ^eiknackten ein?u<1ecken. (js tief rocluÄerte ?rei?!e. 12YZS II. ImM lUidir. MM w l. l» Ui Burg-Tonkino. Der sensationelle Wclt-ersolg, wieder ein Stadtgespräch für Maribor, „Die Kreuzritter". Ein Großwerk in deutscher Sprache, ein Millionenfilm, in dem über 10.000 mitwirken. Ein neues Meister-werk des größten Regisseurs eiecil B. de Mille. Die Geschichte einer großen Licb<' rollt in diesem Filmgemälde in gewaltigen und glanzvollen Bildern ab. Die Großartici-keit einer Zeit, die auch den modernsten Menschen bis zum Schluß in größter Spannung hält. Da das Interesse für diesen Film bereits sehr groß ist, ersuchen wir, die Karten im Borverkauf besorgen zu wollen. — In Vorbereitung der erste Sowjet-Großtonfilm Kran um looo Rubel". O Union-Tonkino. Zum letzten Mal Donnerstag die Volksoperette „Der Bogelhändler." Ab Freitag das musikalische Wiener-Zchlagerlustspiel „Leutnant Boby" (Der Teu felskerl) mit dem Frauenliebling Gustao Fröhlich. Lida Baarova, Georg Älerander, Adele Sandrok und denl Wiener ji?omi!er Rudolf Carl. Ein amüsanter Film, voll h<'i, terer Einfälle, lustiger Episoden und einer reizenden Liebesgeschichte. In Vorbereitung der neueste und bisher beste Josef Schmidt-Filnl „Heute ist schönste Tag meines Le-Kens" als Uraujji^rung für Jizgaslawien. Mariöonr Zeltung"^ Nummn 26l. 5ve!tag, den 15. November 193... Die WeltwarenmärNe Die im Zusamincnhang nlit der iveltpo-litischen Lage stehende Nervosität auf den Wcltwarenmärkten hielt in der abgelaufenen Woä>e an. Die internationale Spekulation betätigt sich derzeit meh,. auf den Effektenbörsen hält sich von den Warenmärktcn ziemlich fern; die Folgen waren ein merkliches Nachlassen der Umsatztätigkei! und sehr enge Märkte, so dav oft nur geringfügige Anregungen zu schärferen Preisschwankungen s^'chrten. Neber die wichtigsten Artikel N'äre kurz folgendes zu berichten: Baunlwolle : Amerikanische Flocke lag im ersten Teil der Woche schwach; Europa hat sich im Bormonat stäi?ker eingedeckt und ist jetzt mit Käufen zurückhalten-^r. Meldungen üb«r Frost und Frostgefahr in Texas und Oklahoina bewirkten später ei ileil TendenMmschtvung; der Rcqierungsbe-richt icher die zu envartende Ernte gab der Preisbewegung einen weiteren Impuls und trug wieder zum Aufleben der Kauflust bei. Dezemberlieferung Newnork notierte am 2. d. M. 10.M und ging am Freitag mit 11.2V alls dem Markt; die entftirechenden Kurse in Liverpool lauteten 6.16 und 6.31. Anhaltend fest lag ägyptische Baumwolle; Sakellaridis Livevpool (Nol>emberlieferung) gotvann im Lause der Woche i'iber 40 Punkte^ November Lieferung Alexandria stieg von 15.40 auf 116.18. Diese .Ellrösteigerunge,: veranlagten die österreichischen Spinner zu einer Erhöhung des Preises ft'ir Matogarn unl 5 Gold-gro'chen Pro Mogramm. Getreide: Nachlassen der europäischen Kauflust. Unsicherheit bezüglich der küirf ttgeu kanadisc^n Mizenpolitik und Meldun gen über bessere Ernteaussichten auf der sitd lichon Erdhälfte gaben der «Preisentwicklung für Weizen in der abgelaufenen Woche das Gepräge. Die Weltiveizenlage ist jedoch, vom statistischen wesichtspunkt aus betrachtet. gj'lnstiger als seit vielen Iahren. Man hofft daher, das^ Kanada trotz des Sieges ^r Liberalen, die seit jeher Versechter der freien Wirtschaft und des freien Handels sind, seine an sich noch großen Vorräte bis zum geeigneten Zeitpunkt zurückhalten und nicht nttt Dumpingl^rkäufen beginnen wird. Di,. Privatmeldungen über die Besserung der argentinischen Ernteanssichten werden als übertrieben bezeichnet. Immerhin trug<'n die erwähnten Tatsac^n zu einem Abbri^k-kelu der Preise bei. Me Notierungen lauteten f>jir Dezemberliefernng am Freitag (gegen SamStag, den 2. d.) in Chicago W.75 (98.7S), in Winnipeg 84.87 (86.75), in Blie-nos Aires 7.83 (8..3I) und im Liverpool 1/1 ein achtel (S/2). Z n ck e r': Die Tendenz auf den Rohzuckermärkten ivar im Laufe der Wo«j^ kaunl stetig; das s)erauskonlmende Material fand nur schwer Unterkunft. Newyork verlor seit Samstag der Bortvoche fünf Punkte, in London schwächte sich Dezemberlieferung von 4/U auf 4/8)^. ab. Kaffee: Nach einer Privatschätznilg liegt der Weltkonsum in den ersten zehn Mo naten des laufe-nden Jahres um ungefähr Zö0.000 Sack unter dem der gleichen Borjahrsperiode. Gerüchten zivfolge sollen in nächster Zeit wieder 4 Millionen Sack Kaffee zur Vernichtung aus dem Markt genommen werden. Rio-Kaffee schMchte sich in New-york seit 2. d. von 4.91 auf 4.76 Cents fi^r Dezemberlieferung ab. K a u t f ch u k : Die Ausfichten auf streu ge Einhaltung des Restriktionsplanes sind dank des energischen Eingreisens der holländisch-indischen Regierung günstig; die Märkte antworteten auf die letzten Nachrichten mit Preisbesserungen, die in Newyork innerhalb einer Woche iiber Ä) Punkte und in London ungefähr Pence pro Pfund betrugen. M e t a l l e : Die rege Unrsatztätigkeit aus denl Kupfermarkte hielt in der abgelaufenen Woche an; als Milser traten in erster Linie die USA sowie die meisten europäischen Großmächte auf. — Zinn tendierte, da man mit einer nenerlichen Aenderung der Erzeugungsquoten in absehbarer Zeit nicht rel^iet. stetig, die Kursveränderungen halten sich in engsten Gr<'nzen. — Zink und Ble' geivannen etwas im Preise, da beide Metalle im Zusammenhang mit der Besserung der ^dustrie in Amerika nnd Engla>nd rege gefragt wurden. — Silber erreichte in London nach einer M'chwächung auf R.87 wieder seinen alten Preisstand von 29.18, die Notierung Newyork lautot seit 15. Aitgust un-verän^rt 6ö.S7ü^ Besänftigungen bei derTil-gung alter Steuerfchulden Wie schon berichtet, l)at der Ministerrat aus Antrag des Finanznlinisters beschlosseli, Sleuerschnldnern, iveim sie ihre Steuerrückstände bis Ende dieses Jahres ganz oder zum Teile begleickien. gewisse n'ckit unerhebliche Nachlässe zn gewähreik. Bekanntlick) wurde den Steuerschuldnern inl ^ahre 193S eine mteniveise Abzahlung ihrer Steuerschulden in elf Iahren bewilligt. Der jetzige Finanznnnister hat diese Abzahlungsfrlst ans Jahre erhl>ht. aber nur für Landwirte und Gewerbetreibende. Wenn also jemand beispielsweise im Jahre 1W2 an direkter Steuer I5M Dinar schuldig war, so betrug di? jährliche Rate je 100 Änar, nnd Mar vom Jahre l'.M angefangen 15 Jahre hin-dlirch, also bis zuin Jahre 1s>46. Ä!r Schuld ner hat somit bis jetzt zwei Raten, für 19.^ nnd 1M5), abgezahlt, so dasi seine Steuerschuld derzeit IM) Dinar ausmacht. Nach der alten Borschrist mugte der Steuerschuld ner de,l gesamte« Betrag seiner Schuld abzahlen und die einzige -Erleichterung bestand ^rin, das; er den Rückstand in Raten abzahlen konnte. Durch die lehte Entscheidung des Ministerrates umrden jenen Steuerschuldnern, die bis Ende dos Jahres IM) ihi^e Schuld kstlnz oder ziml Teile abtvagen, wie schon erwähnt. erl>ebliche Erleichternngeu dadnrck) g<'wäl)rt. das; die jährlichen Äbzalilungsra-ten in von Jahr zu ^ihr ansteigendem M-ße verkleinert lverdeu. Die Jahresraten lve^iten verminderl: für von Dinar auf 8^) Dinar, für 19^7 aus 80, für auf 71, W.W auf litt. l!>40 ans .>!, ls>t1 auf 5>0, 1012 auf 45, 194ii auf 40, Ii>il auf aufauf lV47. auf 2^ und Di^iar. ^^Mt man die verminderten Jahresraten zusammen, so stellt sich heraus, da^ der Schuldner, wenn er in der Lage ist, seinen ganzen Rückstand bis Ende dieses Jahres zu tilgen, anstatt noch 1300 Dinar nur ^ Dinar zn zahlen l)at, also iveniger als die .Hälfte. Nach diesem System kiwnen Steucr-schlllden aus dem vergangenen Jahre und n>eit'?r nach rückwärts ausbezahlt werden. Durch diese Entscheidung des Ministerrates wurde die Frage der Tilgung der Steuerschulden auf eine neue, sowohl für den Staat als auck) für den Scl)nldner günstige Grundlage gestellt. BSrfenberichte L j u b l j a n a, 13. d.: D e v i s e n : Berlin 1756.08 bis 1769.05^ Zürich 1424.22 bis 14Z1.29, Londml S14.95 bis 217.01, New York Scheck 4A13.94 bis 1380.25, 'Paris Triest 345.50.bis 357.58; österreich. Schilling (Privatverkehr) 8.60 bis 8.70, Aompen-sationslire 288.79 bis 291.19. Z a g r e b, 13. d. Staatswerte: Kriegsschaden R5 bis 357, per Dezember 0—356, 7'/o Investrtionsanleihe 75 bis 77, 6^/» Be-gluk 60.50 bis tt1.S5, 7«/n Blair 69 bis 70, 8°/« Blair 78 bis 79.50, 7»/° StabilisationS-anleil>e 0—77, ?lgrarbank 228 bis und andere Rechnungen, befristete Verpflich-tuugen. 178.8. — Bedeckung 29.74?S, davon in Vold in Tresor? ?6.79^. X Die Seijen. nnd klerzensabrik A 'G. in Ljublijana hält am 28. d. ihre General-versamnllung ab, in tvelcher die Satzungen swrk abgeändert ivcrden. Die Mtienm^rheit besitzt d!<. Jugoslawische Schicht-Lever A.-G. in Osijek. Die Firma wird in „Saponia A.'G." umge^oandelt und der Sit^ wird nach Osijek verlegt. Das Aktienkapital von 200.600 Dinar dtirfte verdoppelt werden. X Gründung eines Szportinstituts in Bulgarien. Die bulgarische Regierung t)at ein Gesetz über die Gründung eines Export Instituts, ivelches mit feiner Arbeit an, !. Jänner beginnt, publiziert. Das Institut wird sich in erster Linie mit der .Handels^o paganda inl Ausland beschäftigen. Es wird bei den Abschlüssen von .Handelsverträgen Bulgariens mit den Auslandsstaaten mitwirken und besondere AufmerksamVeit der Anpassung bulgarischer Produkte au den Beda^ der Ausbandsmärkte widmen. In diesem Institut werden verschiedene Z^vci-ge des .'i^andels. der .Handels- und Gewerbe kanimern sowie der Börse vertreten sein. Borgesehen ist ferner, daß das Institut seine Vertretungen in den Hauptst.idten jener Länder aufstellt, mir ivelcheu Bulgarien et. nett lebhaften Warenaustausch unterhält. X Äeschäftignng der österreichischen Ter-tilinduftrie. Aus Wien wird mitgeteilt, daß die Beschästignng der i^sterreichischen Baum Wollindustrie in, Monat September zufriedenstellend war. Die Spinnereien konnten 1005S ihrer Kapazität ausuützen und haben die Zahl der beschäftigten Arbeiter wesentlich vermehrt. Die Prodliktion ist im Vergleich ^MM Monat August lun 65z gestiegen und die Lieferungen der verarbeiteten Ware an die Kund00.000 kg ins Ausland verschickt, und zwar hauptsächlich nach Rumämen. Auch die Baumtvollwebereien ivaren gut beschäftigt, doch befriedigt das Preisniveau nicht. X Fite ei« wirtschaftliche 6usammcnar. beit im Donautgum. Gründung einer Do-nauländer-Zeitung. Soeben erschien iin Gini-ther-Berlag (Wien IN., Kollergasse 9) dic evste Folge einer neuen Zeitzschrist. die den Nanien „Donauländer-Zeitung" führt. Dieses neue Blatt bezeichnet sich als unpolitisches .KamWlatt für die Schaffung eines >'ergri.i-ßerten Wirtschastsraumes und für die Wie dergenesung des erkrankten .Handels- und Zahlungsverkehres im Donaubecken. Progran, matisch will- somit die „Douaulä,rder-Zci-bung" die aktuelle» Donauprobleme uicht in der Form von blossen akadc,nischen Anf-sätzen, sondern durch die Vertretung realler und konkreter Forderungen zu li'sen versuchen. ^ Augoflawleiw Tennlsische Zeitung veranstaltete am Sonntag einen Propagandalauf Ladon-megues durch die Straßen von Paris. Der Weltrekordler legte eine niigefähr Meter lange Strecke zwischen der Porte Maillot nnd dem Place de la Eoucerde zurück und ,vurde von Zehntausend^n von Menschen stiirmisch gefeiert. : Mtropacupspiele auch im lSiShockey. Der zwischenstaatliche Eishockeyverband hielt a,n Montag eine wichtige Beratung ab. ans d-'i beschlossen wurde, daß von nun au für d'? besten Eishockeymannschaften Mitteleuropas ein Cupturnier ausgeschrieben wird. Die teil-nehlnenden Mannschaften wurden in zwei Gruppen A und B eingeteilt: A-Grnpp^'! Fran<^ais Volants (Paris). LTC (Prag,. .'(>C (Brüssel), VW (Wien). B-'.^'.ruppe: OC Rapid (Prag), BM- (Budapest). TFK lBii karest) nnd E^tE (Wien). In die Entscheidiin!, gc'sai,geu die 'luej ^'rstplaeierten dei' Gruppen. Mit d<'n ' n nen iverden. „Marik/»rer Nu«m<^r M). Die «ragbare Druckerei Der Schaffner vriickt die Fahrscheine beim Kassieren S6)nclligkclt ist heute die Losung auch bei Strakienbahn mrd Autobus. Das heute meist geübr.^ Verfahren üer FahrscheinauSgabe tm Wagen durch den Schaffner ist vielfach recht umständlich. Er muß mehrere Fahrscheinblocks zur Hand haben, fÜL die ganze Strecke, für Teilstrecken, für Umstcigfahr-scheinc usw. Die Lochung der Fahrscheine ist A^'itrairbcitd, denn es bleibt fast nie bei einer Locbung. NüuerdingS gibt es nun einen Fahrschein-i>rucker, den der Schaffner an einem Riemen auf der Brust trägt; er beschwert den Echaffner nicht so sehr, denn er wiegt nur rund Kilo. Mir diesem neuen Gerät wird lungen richtig vorgenommen worden siiU', erscheinen die Angaben an kleinen Äontroll-fenstern in einer Reihe. Liniennummcr und Datum werden vor Dienstbeginn nach Oeff» mmg emer Klappe durch einen Griffel besonders eingestellt. Jeder Fahrschein erhäl; eine laufende Nummer, die vor dem Druck von allsten abgelesen werden kann. Zur Abrechnung enthält der Fahrscheindrucker einen Aufrechner und eine Kontroll-bi'tchse. Der Aufrcchner addiert die Fahr- !oZW!l?Z 1Z5!k5W'! ' ! ! l____» ..... Fl! »«»I. I p?«i« s vo„ dl» s OZ?o! > !l 23 1 25''K5M » I s A? 1 5 c 7 S s 10 11 1Z 15 1b '17 IS 'iz 1 3 4 5 s 7 s » 13 15 16 17 IS IS zs u K es Z? zg zs s vstum ^ iöos os Il'Z^gl! I , Rohr ein elektrisch angelricücnes Rü'hrwerf, Die Reguliernng erfvlc^t durch zwei am Be-dienungsstvnd der ^uerung an^ebrachie Handhebel, mit denen man die Ichlrtzgröße wie auch die Lustzu!fuhr ändern und nötigenfalls ganz abstellen kann, worin ein großer Vorteil, insbesondere zegeniiber der Koks-feucrung. zu erblicken ist. Die czanze Einrichtung läßt sick» automatisieren, indem der Äektromotor in Abliän-gigkeit von ein'm eingestellten Höckist- bM. Mindestdruck oder einer /höchst- bzw. Mn-desttempcratur gesteuert wird. Die Zündung erfolgt jedesmal, wenn beim Jnc^angfch^n dez Motors eine Zund'lzmme aufleu5ilet, die nacki der mom«'ntanen Inbrandsetzung des Brennstoffes sofort wieder eriischt. Der neue Fahrscheindrucker, getragen von einem Antvbus-Schajsner. ein Fahrscheinausgabeverfahren im Stra-ßciibahn-, Autobus- und Dampferbetrieb ein A'kührl, daß Eisenbahnverwaltungen, schon seil zwei Jahrzehnten angenommen haben. Ter Fahrschein wird er in dem Augenblick gedruckt, in dem er vom F-ahrgast beim Schaffner angefordert wird. Es entfallen daher das Vorrätighalten fertiger Fahrscheine und alle damit verbundenen Arbeiten. Die Abfertigung der Fahrgäste nacki !>iesem FahrscheineauSgabe-Berfahren geht mit der wüns6)enSiverten Schnelligkeit vor sich. Der neue Fahr'cheindrucker ist einfach zu bedienen; die notwendigen Fahrscheinan gaben lassen sich zum Druck leicht und schnell einstellen Der Fahrscheindrucker wird mtt einer Papierrolle versehen, die zum Druck von 3(X) Fahrscheinen ausreicht. Um c^in-on Fahrschein zu druckest, dreht der Schaffner an einer reckitsseitig angebrachten Kurbel einmal herum. Danach legt sich die Kurbel selbsttä tig ?est. und der Fahrschein wird an einem Messer entlang abgerissen. Zum Einstellen der Fahrscheinangaben, Fahrpreis, Strecken-numer, Fal>rscheinart und Zeit, dienen Stellhebel, di-.' oben aus dem Drucker her-allöragen. Zur Nachprüfung, ob die Einstel- ....... z »l.inis'Vstumü^ummss'! ^^—..—^^ : !06b?0 Il!7z2? !._____1_________________^ Ein mit dem Fahrsckieindrmker gedruckter Fahrschein einer Autobusgesekljchqft. o 2 ?5 !l? 3 1.3 S! W Isosog 02?^i1 ?3 1 Z5!k?fW Isosos oS!1 ? 3 1 3 Sj k? W !^0S05 0I?^!1 Z3 1 Z^S^ki^W ,'sosos Ein Fahrschein mit umfangreichen Angaben^ ebenjells mit dem neuen Fahrscheindrucker gedruckt. Ionderfahrscheme, wie Sammel-, Monats-Karten usw. mit dcm Preis zu bedrucken. Berke.)rsuntcrnchmen, bei denen der neue Fahrscheindrucker bereits eingeführt wurde, vestätil^en die obve Emgriffe. Sc!lbstve.rständl,ch können der feste Tert und die verstellbaren Äniiaben den Erfordernissen der Derkehrsunternehmen an gepaßt werden. Weiterhin ist es möglicli, au^ ßer den normalen Fahrscheinen auch ven außen in den Fahrscheindrucker eingeführte Kohlenstaub KZeinfeuemngen Mr die Änbuftrle Die Staubfeuerung, die bei größeren Dampfanlagen m?hr und mchr bevor^^gr wird, besitzt so bedeutende Borteile, daß man ihre Anwendilng auch bei kleineren Industrieanlagen, Trocknern, Lufterhitzern. .Heizungen. .Klärte- und Schmelzöfen usw. in Vetracht ziehen sollte. Gerade hier, wo man nicht immer ein so geschultes Personal zur Verfügung hat. werden sich die ständige Be-triebsbeveitschaft, die ein Anheizen in tve-nigen Minuten ermöglicht, die selbsttätige Zündung und die jeder ^^'lastungöschwan-lung leiclt anzupassende Regulierung der Vrennstoffzufuhr änßerst c,ünistig auswirken. Vor allem bildete der rcichli.f? vorheindene und billige Brannkohlenstaub einen vorzüglichen Ersaß für Kohle. KViks und Oel. Die rMcise Verbrennung ohne jeden Rückstand sckiasft eine so vollkommene Brennstosfaus-nühimg. daß die Betriebskosten auf das ge-rinqste Maß heruntergedrückt nx!rden. Nnrerdings sind nun äußerst cin^iiche Eln richwngen dieser Art zum Patent angemeldet worden. Ein der (^rös^? des Betriebes anl^epas'.ter trichterförmiger ".kiorvatssilo wird von oben bis unten von einem Robr durchz-o-aen, an dessen unterem Ende en: 'Ventilator angebracht ist. Im unte-en Teile erliält das Nohr Schlitze, so daß d'r lenüt^inb in das .Nobr hineinri<'seln kann und NM .-usantmen mit der dnrcZi das Nohi-an.v'iaugten Verbrennnn^sluft durch eine .^obrleitung zur Fcuening gesilasi?n wird, ^lur Erzielung eine» leichten Nack'fließens des Kohlenstaubes bewegt sich dur6) das Gas Fernversorgung Von den in Deutschland mit l^as versorg ten l?7K Gemeinden beliefern nach der Statistik des statistischen Amtes der Ttadt Nürnt^'rg s)4 Städte mittels Ferng^sleitun gen auch noch 437 Nachbarorte. Die Ferngasleitungen hab^n eine Lange von 28^i7 km ohne die Verteilungsrohrnetze in den Ver-lorgungsorten. die F^rngacmenie lvtrögt im Jahre 199 Millionen kbm. Die längsten > Fernleitungen besitzen Berlin mit 358 kin, ^ 5''.amburg mit Sö7, Stuttgart mit 42S. Halle mit Lübeck mi«^ l.^?, Darmstadt mit Zwickau'mit i?97 km. Die Zahl der versorgten Orte ist besonders groß und beträgt bei Berlin 36. .Hamburg öS, ;?öln Al, Dresden 30, Frankfurt N. '.s>:ntlol>er W. Stuttgart .'.0. Ek>cmnitz Lübeck 10, Darm stadt l2. Znickau .^»cidelber.i II. Offen-bach 11. Darausist zn ersehen, wie sich die k^',aso!:rsorgttng von dcn Städten ins Land lMaus ausgedehnt hat. Kieine technische RachrWe« aus Nah und Fem Zu den Ländern mit dem dichtesten Fern» sprcchnet', ze Kreuzer »Breslau", der im Weltkriege unter dem Namen ..Midilli" die tnrkisck'e Flagge sü^ir-te, vor den Dardanellen versenkt. Das Schiff soll jetzt, wie verlautet wied'r gebo-ben werden. Ob das Sckiiff dann vc'rsIeuicn erlial^en die Abmesninl^en .^00v.^0 Meter. Mit d'r F".'ti''^stellun^i des Kanals, man rechnet mit dem ^'^alne 1V7. erfjäll Moskau Berbindnnsten zu drei Met'-> ren, der Ost^'.'e, dem Vnßcn ^ K^aipisch.'n Meere. Dom Rundfunk des Auslandes Der neue Fahrscheindrucker, rechts die Drehkurbel, oben Stellhebel, hinten Kontrollfenster. Der bereits seit längerer ^'^eit geplante Vau eines neuen Rundfunksenders bei Aer-g e n (Norwegen) ist nunmehr beschlossen worden. Der Sender soll anf der Insel As-kö. nordwestlich von Bergen, errichtet worden. Die Anlage wird aus «iwci Mcsten von etiva 150 m bestehen und fiir Langivel-len eingerichtet sein. Die stärke der Station soll 20 kW betragen. Die Arbeiten sollen sofort in Angriff genommen werden, da mit der Zender bereits im Sommer 1V^ in Betrieb kommen kann. In der Funktechnischen Versuchsanstalt des Wiener Technissb-Induftricllen Museums wurde kürzlich von Prof. F. Benz die erste Fernsehsendeanlagein Oester reich aufgestellt. Die ^soften der Anlage, zu der auch eine vollständige Empfangsanlage gehört, stellen sich auf etwa 450.(X>0 Dinar. Die Leitung des schweizerischen Senders Sotten der gegen^värtig mit 25 kW auf Welle 443,1 m ül>erträgt, wird demnächst anf 100 kW erhöbt. Mit den llmbauarbeiten wird in den nächsten Tagen begonnen. Wie in der ^anzösisl^n Pvchc mitge- lcilr wird, haben die leitenden Stellen der italienischen Militärluftfahrt die Absicht, ge-^en die a b e s f i n i s che Bevölkerung ein n-eniger barbarisclies Mitt<'l als ^lnazeug-bomben anzuwenden, ut,d zwar den Lautsprecher. Verschiedene italienische Bombenflugzeuge sollen mit einer ^^roßlautsprecher-anlage ausgerüstet werden. Beim Ueb''rfl'e-gen feindli^n (Gebietes wird ein Dolmetsch der Bevölkerung friedliche Ratschläge erteilen und sie zur Räumung des Gebietes ans-sordern. Man verspricht sich von diesem Verfahren außerordentliche moralische Erfolge. Wie di^ Moskauer ..Prawda" in einem Telegramm aus Peking gemeldet wird, bringt die ch i n e s i s ch e Tageszeitung ,..?w Pei Shing Pao" die Nachricht, daß die Nanking-Regiernng den Bau eines auc'g?-dehnten Rundfunknetze? plant, der bereits in ayernäckster Zeit in Angriff genommen werden soll. In dem Plan ist ein 110-kW-(^roßsender in Peilingmao vorgesehen; nenn Zwischensender von je 9 kW Leistung sollen in Nanking, .^algan, Peking und ver'ch^ede-nen Orten der Mlnigalei errichtet werden. Freitags 15. NLivmbcr. L j n b l j a n n 12 ?ch.^sivlatten. V. sik. 21.Zitlierfrn^'iert. 22 N. — B e o-gr a d N Funkorck'7s«.-'r^ 12 Milit.'irmun?. ll', Funkorchesler. 19 B^ 19.!', Nackir. Vortr. .20 Ehor. Schallvlc.tlen. 21 >^öriniel. 22 Nachr. — Wien 9..^'-» ^rgeli>orträae. 10.2.i ?ck'.?llvlatten. 11.2^^ V^'Nt groß-'n Faß. 12.ü.^ Nnt-'rs^altimgSkon-ert. 10.?!0 .'^ndi'.chs Fa'ire sc::challpl.). 17 Na''b>n?itt l a n d ' e n d .7 r 19 Orchesterkenzert. ^ e i p z i g 19 Orchesterkonzert. 21 Drei >1laviere nnterl^'alten sich. — London 19.1.-> Bnnte 5tnn de. 21.15 Balettmnsik. — M a i l a n d 20 Lustspiel. — M n n rl' e n.21.30 Fnnkbr^'ttl. — Prag 19.30 Uebertragnng ans dcm Nationaltheater: Fidelio. _ R 0 m 20.'i0 .ffl?nzln-t. — S t u t t g a r t 2<>.1.'» 5^ör-spiel. 22.30 .?on^^rt. — T 0 n l 0 u s e W.lf^ Opernarien. 22..30 lInterhaltimgAkonzert. — Warschau 20.10 Sinsomekonzcrt. 22.A1 „MariVorer Zektung"' M»mav 360. Freitag, den 15. November 1935. ä« I.«»» iit, ä«, »« «1,6t,«». s Venelijeseie5 vonnersts« un«! fi-vita« frkckv Sevtkckv Lsräellen. kardvnl. jVioIi. Kiilomari. Sanpiero. >^8i»Ij. 'sl^iunfi^elie. Lievoli. j^eer-clatteln. Leerlvke. ^eerspjii-nen. auf versckieäeno ^oise ^ubvseitet. Ilotel »diovl >ivet«. ^Ärjbor, .lurLiLeva Iii. 7.___l?y42 ItodsusLiuIior Die eoläene I^oserve einer je-licn I1au5frsu: lI7Z0 fe«I«rn. vaunoa, l'uckenten, >V2tte- und l^lanellclecllen. Varkänse. leppicke. vivan-unc! kZettüberwiirke. l'isek-«anilturen kimsti? un6 biÜie de! I^ovak. Koroika 8. Ve-Irinjska 7. .'VZ^ Vvieclsr lleslMlei 8el»iiot«Ier»«KIItea, devor^uxt mit elxenor A^asckinv. >ver-äen >u»ijr«iil)mm»a lür «rc»L« ^aösrdett. 1'sil!««?», Qosposka 44._^I2vZ7 vlkli«. Scilönv Vtll» In ptuj, 7 /Limmer. Qarten. Ob^tanla-«e. teilweise bar un<1 Lpsr» büoker ^egtna Kran.. I^judlj. etc. Or. Villa in ^srlbor, I?apiäbtiro. Oospo« «ka 28. IZ0S4 Z> kml«! a«iiM Xauke derv. ttbernekme Llolasodiicli«' von ösnk «i. Zpsrkgzze. ^^nträze unter »VvIl>vertiL« an ^ariklir. cs. l)In. 25.<)0v xexen kivkortlee Karzialilune. ^nträse unter »l-akojK. plaLUo«. 11761 5avek. Kkav? oei I^irma I am8tuL u»(i Sonntae ^urstselimsus im (^kZtl^suse pekre. IM24 21nok«»«t kür >Vs5ekküvke. eut erkKlten, billi« verkauten. Verv. 1A>47 v«»«r« ^üd«!. Xiiclie. Ammer, Qesellirr. >VSseke z^u verkauten. ^l!n5lca L. k'rk» seurLesckStt;_lZYZS vastlisusIlSekln mit .Isk reszivuLnisseu virü kür äsu-ernä «iokort auksenommen. ^är. Verv. IZVR Kvokiln kür aljes. clirliek unä rein, «esuckt. !?U8cIlrijten un ter »viät« »n äie Verv. 12018 w III WM S .WM M"! 8vt»»ei6«rt» für vsmenvit-sclie. ^uscknei^erin unä per-kektv t^»8cklnstlckerin er-kält 8tiinäi«en lV>zten. ?u> 8ckrlkten unter »Vestna« sn ctte Vvrv. I20I4 (»'s8uckit vir<1 ein früulvta, veickes perkekt in »lovven. unä äeutsck i8t. kür ein die-8ekäkt al8 Ks88lerin. veickes auck mit Kunden umz^ueetien unä keäisnon kann unä Kanz^leisrbviten verricliten soll. In fr-ure kommt nur 8<>Ieliv Xrakt. äis bereit8 eine üknltcke Praxis »«ckvelsen kann. Ledrlflt. Xnträke unter »23A^« SN äie Verw IN29 /ältere, erkslirvne Ovoratioa»» »elivosi«' unä ?^uverIäkiLo >Värterin (mit äeutscken unä slerbisel^vn Zpraelilrenntnis-8on1 vsräen in ein priv. 8a» nawrium «esuoltt. ^lijrebcZte mit I^icktbilä an Laustorium vr. Heitel, I^ovi Vrdas. vunav. dsnovina. 12008 l» »«»litll I A»m«r unä Kitelie miä ein kleines l)acli?immer ab 1. Dezember 2u vermieten ^ >^är. Ver>v. 12012 Lepar. Ammer, elndetti« (ziveibetti«). rubix. sonn-seitie, abz^ueedvn. Loäns ui. 16. l-ilr 5. »2019 Vlllenielmmvr, vaknliotnSliL, ?u vermieten. ^Skeröevs 2Z. Part, links._12VZl 8epar.. müdl. Tiwmer sokort ?u vermieten. ^Ska uI. 2. 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Die Offerte sinä versclilosson unä im Linne äcs 8 9 äes Oeset^es über äie ^ktinäerungen unä LreZin^unken äes laxeesotzees vom 25. j^kr? I9Z2. >^mtsblatt !^r. 70—XXiX vom 26. st^Lr? 1932, ein?ui?Änäi«en. Die Xaution in äer Hiilie von 5^/» äer angebotenen 8uminv ist bis 21. k^ovember uni 10 l^iir bei äer Ltaätkasse in äen von äerselben aiiLenomme-nen >Verten ^u Ilinterlesen. Informationen unä ^nbotbelielfe sinä Lesen Versütt^n;; äer ^nscbsffunxskosten Im stSätiselien kZauamt. k^ralieiKlisnxkii uiica 8. II. Stock, Limmer dir. 2, vom 15. diovember 1935 nn erkSltlicti. 12032 Dchr 8t»iltl»rA»iiI«ati Dr. ^uvsn m. p Lcliön möbi. Ammer, Zentrum, abztuxeben. Ltoliia ul. 1-l. 1'llr 1. 12011 ^vdl. Ilmmvr 2u vermieten. >^v. I202Z Locisnkst dei l(rsn?abiö8en. Ver«lei elieo unä tbniicben > äer ^ntltuderkulosvnllixg tr i^Iskdvr! Lpenäen ilber nimmt «ueb äie »I^aridore? ?eitim>!» Von tiekem 8cbmerze «ebeuet, eeben vir allen Vervanäten unä Vekannten äie trauriee kilacliricbt, äass unser kerren»iuter (Zatte unä Vater, Herr Iis. fsillll! Wgs Odvrlan6e»lr«rickt»r»t >. ?. nacil längerem l^eiäen ins bessere .lenseits al>berufen vnräe. Das I^eiebenbesänLnis iinäet am freitae. äen 15. k^ovember um ^^15 (V»3 vtlr) vom l'rauerbsuse, Liril-Netoäova ul. 14 aus. auf äen stiiätisclien I'rieäiiok nacii ?obreije statt. Die lieii. Seelenmesse virä am Samstae um )^9 ^iir in äer ffran^iskaner-pfarrkirclie ee-lesen vveräen. ^aribor, am 14. k^iovember 1935. i^^rll« pvitler, Qattin. V«r«, loeliter. ^lle iidrlien V«rv»nät«n. 12045 UR»«»»I«-»»0»«?»H0«U?» I VIR».»« 0«XKII WU»^»». «I»0»U „Sorgt Ench nicht. Ich stehe für Euch ein. Mich driickt d-er Austrag schon. d>os. „Mr ist drausjen?" ruft er la>ut. „Ich bin's, Monso! Oeffnet!" Broder ruft die Hunde in d<'n Zwinger und läht dann Alfonso Gradvva ein. der von zwei Männern begleitet wird. Tie sind beritten. Die Pferde werden in? Aall untergebracht, daml fi'lhrt der -Alte seine nächtlichen Besucher in die große Stube >des Blockhauses und macht Licht. „Seid Ihr hungrig?" „No. Broder", antwortet Nfonso. „Wir l>aben auch nicht viel Zeit . . . n>ollen uur den selteilen Bogel mitnehmen, den dn bewachst." „7^lir ivollt das VMdchen abkjol ,/Sie werden mich töten!" stöhnt Ariane. „Ja, würden sie tun, Mädchen! Trotz ihres Schwurs! Aber ich will Euch retten, ^reit jetz^ einmal ordentlich . . . daniit sie glauben, daß ich Euch sessele und kneble." Ariane versteht diese Aufforderung und tommt ihr unverzüglich nach. Die Männer nebeimn zucken zusammen, als sie plötzlich das Mädchen schreien hören. Dann wird es still. „Macht gute Arbeit, der Alte!" lacht der Spanier höhnisch. Seine .^tumpaue sagen nichts, greifen nach ihren Gläsern nnd spülen das Unbi^hagen hinunter. Der Whisky — der „Eiserue", wie ihn der nennt — ist außerordentlich stark und tut s<'inc' Wirkung, denn>die Männer haben n^nig gegessen und schnell getrunken. Broder tritt wieder ein. „Alles in Ordnung ... ich habe den Sack wieder auf das freie Pserd gebunden. Ist es recht so?" „Jawohl. Alter! Hier sind die ausbe-dungenen Ä).000 Dollar — wir sind ehrliche Leute — in gntem Golde." Der Alte nimmt das Geld an sich und nickt. . „Ist gut! Bin froh, daß mein Auftrag so rasch zu Elche geht." Dann trennt nian sich. Die Männer treibt es mit ihrer Beute förmlich fort. Sie reiten nicht die Straff entlang, sondern biegen hinter Broders Blockl)au5 gleich in den Wald ab. Es ist stockdunkel. Aber das stört sie nicht. Einer der Minn«r rettet voraus und läßt elektrische Scheinwerferlampc auf-leucli M die deu Waldpfad erhellt. Das Pferd, das den langgeftreckteii Tack trägt, trottet hinterher. Sie rn froh, daß . . . daß jetzt mit allen! as', ist. Ich verlasse die Staaten und kel)r<' in meine Heinmt zllrück." Der alte Broder tritt zu Ariain'. „Sie siud fort", sagt er aufatmend. „Ihr habt mein Leben gerettet!" „Sollt! ich Euch ermorden lassen? Nei'i — nein, so s.chlecht ist der Broder nichü" slpricht der Alte leise, uud eine bisher unbekannte Güte schwingt in seiuen Worten. „Nnd lvenn sie die Täuschung merken?" „Sorgt Euch nicht, Mädchen! Sie mer-ken's nicht. Die Angst sitzt ihnen im Nacken. Die ttierden fvoh sein, wenn sie ihren -.'luk-trag ausgefiihrt haben. Verlaßt Eu.1i diu-auf! Und entdecken sie den Betrug . . hahaha ... in Broders „Burg" keiner, wenn ich nicht will! Meine sind nxtchs^nl uud meine Kugeln sicher." „Und ivas soll mit mir gesc^hv'n?" „Ihr seid srei. Mädchen! So>bald der Tag graut, will ich Euch bis kurz uv' tonvillers geleiten. Bon dort kouinii allein weiter. Habt Ihr Geld?" „Ja. noch dreitausend Dollar. D!e !mt man mir nicht abgenonnnen." „Dann ist es gut! Wollt Ihr iiUr elwii.? zuNebe tun?" „Was Ihr verlaugt!" (It»«/re6»Irieuk uv riborsit» i» >!l»nl»or. .<» kür «tvo llorau»tvtier uoä äeo Druck verani»tirll»cUi Dt?v^lor 8»«»Ibo DLVLI^X. ^ öeiäo v<»lii»Ii»kt t» lU«ri'