^3. Freitass am 4. Jänner IM Die „Laibacbcr Zeitung" erscheint, mit Nusncchme der So»»- ll»i> Feiertage, täglich, uno sostet saml,,! den Acil.nic» i»l Comptoir ganzjährig 1l ft., b « Ibjä l> rig .'»fl. 5» sr.. »lit >!kre»z l' a ü d m> Coüil'-toir ganzj. 12 fi.. hall'j. U st. Fur oil Zillltlluug iü'< Hans mid halbj. 5U kr. mehr zu entrichte,,. Mil ber Post vorlosrei ganzj., unter Kreuzl'aiid u»t geonlckter >.'!dreff, 15 ,l., h a l b j. 7 >l. 50 tl. Instrtious ^ eb >'lhr filr tine Garülond-Spalten-zcile oder den !)ta»m dersell'tn, isl f»r 1»>a!il,e <5i»-schaltouz U kr., filr 2malige « kr., f>,r limali^c 1« kr. il. s. w. 3>l diese» O.'d»l>re>l i,l »och der ImertionS-sltmvel per 3U lr. sin e,nc jedesmalige Hinschaltxng hinjc. j» rcchlien. Inserate b>>) N> Zeile» kustcn 1 ft. 90 lr. nil :l >I»lal. l ft. 40 lr. fur 2 Mal »»o «U lr. lue l Mal l.llill Iildegliff de gen dc, v''suul) rcö l. f. Obsten Gerichts. m,o ztass.Uioll^ ^scö, Dm.iel ttnliüs von M a g y a r-G y e r ö-^0!, ost o r, den MiMniakall, uno refenrenoeil ^c>,lhel ocs f. r. Obciftc» U.dmial - GcuchlichcicS, ^.lw»is Kozma u. K »> z o i. S z e n t - ^ l c l. de» HosiMl) dcs k. k. Ol'mlen Gcrichls. uno ^'ssalionö-l'l'tti<^)l».'.u!t v. Roll, „lid den S.kiionSlMy des r. l. ^"!lizm»n,ic.i»m^ ^'^di^Imls Popp. zu Hof. latycu t'el koni,,l>ch sicl'lltt'üraischln Hoflanzlei oc» cinisözinsn lo»i»,I,ch sisdeulnu fische» Tl'esmllariaiö. '^' ""'l Eorr. zl„u Gnl'clnialralhc mil o.r Vcr. wc^.'ng l'ci dllscll'en Hofslcltt. dann den k. l. i>er. ^noe^^^l^ml,' und Ausdilfe-Rcfcrenlen liechl^ ^.^ 5iass.nio»^,o'c. Ioscf Ple kcr. oeil ^m!0.^^>ichiölalh dein, k, r. Hllanscn^.l^r Kiciö-^rlchic. N'llao v. Vir<>. den Selrelm- d-ö Oucr-Ncn k k. Ocnchlö. »md i^,sss„ l^,,^, ^'^y l»,o erNeu Krcis. zolmn.si^. ,„ Sz^z^.lo^. Denntcr Moloouüu. « > ^ -,v".V" ^^ '" k- Ücl'enl'ürgischcn Hoflanzlcl ^ Sc. k, l. ÄpoNoliscl'c MajeNät yadln mit der Allcv-l'ochsten Enlschlici)»!!^ oom l4. Dezcn.l'cr u, I or» preislichen Diicktor dcs Gymn^sinn,.? zn ^(5qer. Anton Frind. znin willlich'-n Dilerior dieser ^eyr. mistet nllel^näoi^st zu clüennr» gcvül't. Richtllmtlicher Theil. ^ Laibach, 3. Jänner, Der Telc^rapli hat unö i.i sci.nr lalomschs» We.se gennldcl. waS dcr Kaiser Napoleon l'ei der >c0ma>.^>> Neui^v,co>.r den. diplomatische,, 5c>,p5 m' dessen Glnclöwunschc ^.»!>vo>let hads» sol!. Es sl.,0 Wo.le ^w.ftn, die fr,sd!ich llmgen. al'N' ancl' l^de andere Denl.»,^ ;»wssc>i. Sie glichen je»en Sprnchcn welche cinst der (9olt ^. Delphi ^al, ...,o dle Wclt sam, sich nnn ansnengen. anö dem Oeakel den rechte» Smn berau^nfi.ncn, ^r.c^ und Zuedc,, l'eloes lst dan» entl.alie». N.polem, lll. l'at dlsßmal lemcn Ge,andtc,. aposl-op^ivt. sein.nl europäischen Souverän sein gefäl'rliches Mißfallen öffentlich zil er» kennen geqedcl,; er hat sich t'e^nngt, ^oro Cowley. den, englischen Gesandten, der i» Abwesenheit des päpstlichen Nm'liuö al^ Sprecher im Namen des di-p!omanschen Koips snugiitc, einfach zn stiltiuorttn. u,!0 ihm die Versicherung ^n ^cben. vaL er (dcr Kaiser) der Zi'knnfl mit Veriranen ins Angesicht scde. ül'cr^ellgt, das frcundlicht El!iucr»chmen der Machle ircroc den Frieden erhalten. Die „Presse" a.Iossitt die ^tedc fol^l'dermaLcn: Die Phrase kl!»a.t s,hr sried-fevlig, lnga.,in jedoch i>, lciner Wc>se nnd wirst nich!^-distoiveni^cl ein gelles Schlaglicht anf die all^nieinc i/age. Der Kaiser der Franzosen isl seiner Hache ^ewiß,' l d m dangt nicht uor der Zliknnft; er suhl ihr fest ill's Ange; nicht in seiner Haüd. sondern ill dcr dcr Mächte Iica.l die Elballnna. des Friedens. Vom „srenndlichcn Einvernehmen der Mächte", d. h. uoil dea, Grad ihrer WiMälnigkril ge^cnnl'er denAnsprü-chen der napollonischenPolitik hängt die Erhaltuu,, des Friedens ad. Wenn die Kalmuie mit den Tuileiicn cinuclstanden siod. so iviro anch Frankreich cin «freund« liches Exwernrhmel." aufrecht erhallen. )m ander» F,>!lc si>ht der Kaiser der Znkliüft „mit Verlranc»" ln'ü Angesicht. Mai, sieht, die so unscheinbare Pdrase hat ilnen tiefere» Sinn. und trägt das Gepräge des slälfslen SeliM'elUlißlselns uno eincr für alle anderen Negierungen, die englische nicht ausgenommen, fast l'cschämcnde» Sic.ieö^elviöheit. Der Kalscr dcr gran-zoftn ililio, was er sprich!' voii alten Souueräneu o.r einzige, welcher den Hliieg nicht fin'chtet. n»d l'c» reit, sich zu schlagen, falls es die Gedole seiner Po» lilik erheischen, ist seine Antwort an das gcsammte diplon'alische Ko>pS die für alte Kabinett demnihl-gendc Nl,'t,ftkation. daß Napoleon lll. nach den gemachten Erfahrnngc» '-'on dcr Untcithäniglcit Europa's ihm geglnitt'er „üderzrugt" ist. Dic Worle des Kaisers an den Präsldcnlcn dcS ^escygedcndcn Körpers cnihaltcn >l,chls, waS einer Friedensuersicherung äli»Iich siebt. Indcin dcr Kaiser al'er dem gcsepgc« hci!de,> Köiper Ul-rslchcit. „daß er stels auf dessen Milwiilang ge^ällll h^bc". gilit er zu oerstlhen, daß er sich auch in Zilknnfl dieser VcwiUigungsmaschine für Anlclhcn u. dgl. m. bedienen wolle. was den Franzosen wahrscheinlich hcweiscn s^ll. daß sle p.nla-mlülal'isch lsgicil sü>c'. Die Worte an den Präsi> denleil des g'sshgebcndcu Körpers können allch dah,n verstanden wcidln. daß lcr Kcnser dieser Körperschaft, welche binnen einige» Wochen zusammculrttcil s»ll. wich,ige Ailirägc zur Äcschlnßf.issuug vorlegen wild. Allch cin Fingerzeug für die Mächte. Die Allokution Sr. Heiligkeit de^ Papstes. Das .,G. d. 3t." blingl js^t den Wortlaut der am 17. Dezember im gel>ii„eu )lo,'sistor!um gchalle» »en päpstlichen Altokulio». Wir enüedncn dem >Ak< lcnstücl sollende, den Gcift deöscU'c» besonders kenu-zcichusiic'e Stelln, i ... Es inuß sl^'evlich schv brklagl iuerden. sagt Se. Heiligkeit, daß in den meistsu Zaudern Enropa'ü die uerdcrblichstlu Irridümer nbcr die Macht nud die Nechtc der Kirche obwalte» : ^nZ p,ssf„ Iirlhümer,' geht ein fortgeseyles Streben he>vor. de» mil dem HI. Stuhle über gebciligte Dinge ein^s^au^s»,!, Koiwcn-tiouen allc Kraft al'^uspllchcn u»d den Abschluß »cller Konoculionc» zn uerhi»dcin, als wenn l>ei ihrem Abschlüsse nur die we>t!>chc Autoriiät beiheili^t wäre. D.rarliges. ehrwürdige Brüder. Haber Wir eist jüngst mit großcm Schmerze elfal'rcli. Nach der Psiichl Unseres apostol,scheu Aiules behufs der Wiedcraufrichiung der A».>elsge»heitcn der kaiholischeu Kirche im G>oß< ber^ogll'lime V<>den und ;ur Äcseit,guug der dort mit der weltlichen Macht cütstandcncn M'ßhelligkeiten si»d Wir. wie Ihr w,stl. im voligen Jahre mil dem dulchl. Großhcrzog daselbst eine Koiwcntion eingegangen: uachoem diese für ftstgcstelU gehalten und publi^ir^ woideu war. uerlanglen Wir nach Nccht unt» Billig keil ihr, Vollstreckung. Es erklärte sich aber die ös" fcnlliche Versammlung der Volksabgcorducicn dagegen, uno der Groül?crzog erließ cin Dekret, dlllch welches der Koiwcniion jede Kr»ft genommen und ein der Freiheit drr Kirche feindliches Gcscy an ihre Stelle geset)! wird. Wir ersehe», daß dieß ans der falschen Doktrin der Protfstanlcn hervorgeht, die dcr Ansicht si,id, die Kirche habe im Staat nur als cin Kollegium zn bestehe» lind dürfe nur solche Ncchtc bcsiyen, die ihr von ocr weltlichen Macht erldcilt werden. Wer wüßte aber nicht, wie sehr diese Auffassung mit der Wahrheit im Widersprüche steht? ... In Unserer ttbhastcn Sorge für den Schliß der heilsamen Rechte der Kirche hatten Wir daher kaum die Nachricht erhalten, daß man tine Abschwä-chuug der Kouucnlion im Sinne habe, als Wir anch schon dem Großherzog wegen Abwendung jenes Uebels schrieben, und durch den Kardinal, der den Staats-geschäfttn vorsteht, bei jcncr Regiernug Schrille zur .^bührendcn Ansführnng der Koiwenlion machen ließen. Weil jedoch alle Mühe und Bestrebung uerglblich geblieben ist. so handeln Wir Unseres Amtes und erheben in Eurer Versammlung. ehrwürdige Vrüdtr. öffentlich dic .ernsteste Beschwerde, daß die solenne Konoention olme beiderssilige Znstimmung und gegcu jede Negcl der Gerechtigkeit aufgegeben wurde. Wir mißbilligcil es ferner anf'ö Heftigste, daß die Rechle der lalholischsl, Kirche nnd des h. Stuhles oerl.ht und geschädigt woircu sind. Wir haben Aumdnung getroffen, daß Unsere Beschwerden der dadischeu Ne-gieruug überantwortet, und gleichseitig dem Erzbischof von Freiburg Verhaltlüigsmaßregeln unter derartigen schwierigen Veihältnissen übermitlcll werde». Während Wir aber ob dcr neucrlichcii Wirren der beiligen Augclegenheile» im Großhcrzoglhumc Baden und darüber, daß die Kirche daselbst abcrma« ligeil Erschüttellinden preisgegeben ist. klagen muLtc». erwuchs nns noch cinc andere Ursache dcr Betrübniß aus einer ruchlosen, jüngst in Paris erschienenen Broschüre, in welcher der Verfasftr so uitlcs Unwahre, Ungereimte und eixauder Wldnspllchendc vorbringt, daö er »nehr dcr Verachtung uud älißcrslen Gering-ichätnlug. als dcr Widerlegung werth erscheint. Er« tragcu läßt cs sich jedoch uicht. daß er in seiner Verwegenheit und Ruchlosigkeit so weit gehl. daü er zuerst sich nicht schent. dic geheiligte wellliche Herrschaft dcr römischen Kirche anzugreifen uno sich dam> eine eigenthümliche Kirche erdenkt. die in Fraiilrcich begründet, der Autorität des römischen Papstes gänzlich cnt-zogeu und von ihr gänzlich abgetrennt wäre. Aus jener uerdamlnenswerthen Broschüre cut" nehmen W>r deutlich, wie wen» die Larue dcs Trn-,ilö abgerissen wärc, mit was für Absichten idr Ver« fasscr und alle Jene umgebe», die da bemübt sind, dcm hei!. Slulile die wellliche Herrschaft zu entreißen. Sie streben nämlich nichts Gcrmgcrcs als den Uni-stnrz dcr Fiindamüitc unserer beiligsteu Religion au. Dl»'ß geschieht iu den Provinzen, die unserer weltlichen Herrschaft mit Unrecht entrissen worden sind. mit-tllst der peisidesten Kunstgriffs; es glschl'sht im übii-gen Italien. WI, Schriften behufs der Vll-dcrbuiö deü Glaubeus: die Verlegung der heil. Im-nnuiität. die Eutziehuug der öffentliche» Schl,!en und ^ehtstäiteii uon der Alliorität und Ueberwachuua der Bischöfe, die Bernfung irreligiöftr Männer öge, zn einer Art legalen 5toulul'!na!s zlini größten Nachtheil der Seelen werde. Wie es nuser apostolisches Amt erheischt. n>iß-. billigcu uud verwerfen Wir und erklären u,,wilksam. llngiltig nnd uöllig lillll nnd nichtig Alks, was gege» tic Rechte lind das E'.ba»t der Kirche, gegen geistliche Personen „no itirc Vesitztbumer bis jepi geschehe» ist. oder noch später geschehen sollte. . . . Es ist — sc> llilitel der Schluß der Alwkulio» nach Veklagmig der Poraäoge in Syrien — der jitzi von n»s beleuchtete Sachverdalt der heilige» llnd öffentlichen Angelegenheiten sehr traurig llnd beklagen^, welly. Er quäl« und schmerzt Uns sehr nnd erfüllt U"s, ehrwürdige 'Brüder, mit Bmübniö. An enrer Tbeilnadnie ^we,feln Wir nicht im Enlfellllrsten. Lasset Uns jedoch »lcht lleiuiüüthig werden, uud i»> liuab» lässige» Gebete »ach jlucm Verge emporblicken, vo» welchem wir in solchen schweren Htimsnchnngen die geeignete , Hilfe erwarten. Gott wild feiner Kirche, er il'N'ü Ni'scrcr ?lied,igke-deil von der Pfiichl und Ausdauer i>n apostolischen Amte abschrecken. Möge das Ulischliloi^c Vl»t rrr tzhliN,!,. d.-.s ill! Orient vergossen wurde, zum »i»gr-Nshmen Gemche lmporstrige» zum Hcrln, u»o nwgs er w!e durch ri» li.'ils.nmö SliluicpfsV versöhut die schwcrs» cn,f l,üö llistsnl'cu Hcimsiichli!!^» gnädig al^ welldlli; N'ö,^e er uüt^r dem Hiozutnuc dcö Schühcö der uiil'eftlctl lwpfax^eul» Muller GcUleü u»d uuicr der Flnl'ilie der licüigstln Aposlrl Pelruü und PlN>l>lö sciin'l Kirche Sil-,1 ül'sr die lüglimini^ru Fciiwe verleihen. Möge Gc'lt sich endlich eihel'en zum Gericht,'. ll»d die Feinde s.ine^ Nl'UUliö, dir »nich dem Vcr» serl'en der ?l'lli>;!0>l lechze» . »nd Pislcö und Ruchloses gegcii die Kirche uüleruel'men. mit der ztnn'l seinrö ArmsS zerstreuen linc» zerouilmc». oder. waö Wir noch mrl'r luünschen uno ucll^ngsn. niögc er. rer rcicl' an Eri>aril!ni^ ist. »'li' erleucl'let mit dcm dichte göttlicher H»Id gnädigst anf den W?g der Gerechtigkeit und Wahrheit zuiucl,ührcu. O e st c rrei ch. Mien, 3l, Dezember. Der Verw.illungömth der ^redilaiül^lt ^N in seiner heutigen Sihuug l'c-schlossen. auf die Diuitcxdc der Kredil.ilt!!» für dae veifiosseoe I.ihr mit Neuj^l'r eine Al'schl^gs^ahlüiig von 6 Pelz,nt oder lO Gulden pr. 'Aklic ^ll leisten. — Im Iusl'zmimslelinm wird gegenwärtig die Frage der Wledercii'subrling der Gischwornengeiichte erwogen. Iür den 5''ll, als ma» sich, wie zu wünschen wäre, rasnr entscheiden sollte, ist nmn. wie tie ^Tril'nue" milllicilt. im Zn.'cifcl. oli die Straf» p!ozspol0i,u»g uon» I^l're l8.',l1 einfach leaktwirl oder die l.'est»l?eude S!r.n'olo>sßl)iduung duich eine Nachiragöoeroldnilüg e»ür'.echend nwoifiiitt werden sol!, wodei'sell'stoerstäüolich die Veweiö-Tksolic. wie ül'clhaupl alle mit dem Giundsahe ruckh.lllloser und durchgedender Ocffcnllichllil kollidirendc» Vestiminlü,' gen l'eieili^t wür^eo. Trieft. Der Poli>ci soll es ^Innge» sein. eine,il! der qeläl>r!,chstln Ageül.n der rlsnn'niesischen Regierung < in der Peison rin.^ reichen Gn!^^!'i!)','lo auf die Sl,n>! ^u konüüsn. welcher in 'Anhoffün^ cinsr hevoiragc,,. d,n Slcllling lm piemonlesüchsü M>»isteliU!» sich o>, 'llnw.nlschafl dierlinf da,lllcl! ;n qewinne,! suchle. d>,^ -.!citnng oon l. l. Soloalen znn» Tleul.>ruch errichlcte. (H,ner s'iner A,^ü-Kn wmde uor ^nl^em in Venedig llicg^iechilich er-schösse», unt' di.' Gsst^!.5nisse dcös'Iben sl'Ileu znr Vel-lMlung d^ erll'äl'nlen Si,>»0lc gefülirl li.N'en. Trieft, 2. Iänncr. In der Nacht von. Zlsten o. I.l?is. auf den l. d. M, n,>uii?e d>r uc>n hier lwch ^iuine a^'grganglüe uno von zwel Soldaien eökolürts Pollivagen von nogefädr ^(1 Strolchen angefallen nnd ausgelaugt. Da,) ^argelc'. dessen sieh lepierc bcmach-llgicn, soll slch, wie l'ö l'«,'!>)!, auf eine zienUich nam» liaite Summe (8 —ll'.MIO fi.) lillaufen l.'al>el>. Fil.me, 29. Deze.ü^er. Die «G. di Fi^me" oclöft'lNllichl daS Eiwiedcruill^schreil'fn dtö »ingari'schtn Hoflanzlerö Baron Vay auf dic an ihn gerichtete 'A»>ess<- des hieslgl» M»nizlpinn!ö. Or nennt darin Zinnie eines der lnieglireücen Glicoer. welche den ^om^Ilt' der h, nngarlschsn z^önigollonc dilden. Pest, 3l). D^zcnil'er. Die h,er erscheinende „Allgemline illüftriric Illdcn^illüig" dungi in idr,r icnirn die^ä'hrigcn Nnninlcr das Poiliät deö Kardlna!« Erzbischofö von Gran. »>:d deglelict da^scldc nl!t folgende» Worten: «Indcn !oic (5l.'rist>n blicken mil (ihr-furcht anf einen HNrchenfnrstcn, der sciocr Nation alö lrelier lind inulhiger Patriot seiner zlirche. alö laö erdal'enste Mlisler der Hnm.iniläi voranlcnchicl. Wäh-rcno rer Grnni sap, dap die Gleichstellung aller Ko»-ffssioiun die Glcichgiltiglsit gegen alle Rcügll'nc» pro-klamireu heißi. zll welchem >lle eine» Fürst-Primas an ihier Sp>ye, del öffentlich lukannte, in jedem göttlichen EDenl'ilde den Mülschcn, in desjen uollci» Rechte a»zncrllnnen; uud wie dic hebräischen Chro-»i>lcn unü deute noch von dem edlen Bischof Johann in Soever linichlcn. »viro der Name dcS l'ochh wurde beschlossen, eine Deputation an dcn Tavcrnicno ^ll enlsendcn, damit die Orgaiusirimg rer Gemeinde auf Gluuo der Oe,ei)e vom Jahre l648 erfolge. Arad, l. Iäniur. Heine Nachniitiags fand ein Vell'rüoerungöfest n»^ Aülaß de> (zinverleibnng dc> Wl'ja'oc>i»a in Uxgail, Llalt. M'end-? komnien die Bewohner von Neu-'llrad nut einen, Faclclzngc nach 'All-Ar.1?. Vrünn, 28. Dt^emder. I'l vcr letzte» Siynng linscler Aclcrd.ulgsscllschaft kam es zn cincr schönen Szene der Verdrüdernng zi^ischen Adr! nnd dem Vaurvn» stanze. Zahlreiche Vaucr» ivaren erschienen, von denen lnehreie >» wohlgsseytel» döhmischeu Ncde» sich dahin anösor.ichcn. wi<- der Vaneri'stand bedauere, daß slch d^r 'Adel von id»' fer»l>l'Ite inid niä'!? n't idm z« ! schaffen daden woll«'. wie e^ f»r Ackerl'.i» u»d gntc ! Oemeindeverwaliliüg noidwendig sei. daß der Ai).l i'tt'erall Hand in Hand mit dem Vamr gel'e, wie es der ,H,rlen" Axfg.ide wäre. den 'Danernslaüd znr Vesseiung der '^odf»fu!lils und zur Einfnuliing ratio-ne!1>r Fe!dn.'>rtdsch.,fl «»zuleiten u»d wie di,' Vanern g^rne il'ie Södne ^n dem GroiZgnlndl'esiy'l a!^ knechte gel's,, ivi'llien. um oa pia'mch zu Isrne». Gl'.if M'tlvolv^kl, und F:"irst Salm sprachen sich ii> entg,-gei'lV'inmsni'sr. dc'^lichcr U.ise-ans: ei» eiluräel'tigss Zlüainnienwillen solle fürderdil» st.'llsindcn nnd rer, neuc Vnnd wnrdc mit diederem Handschlag bekräfiigt. Berlin, !i(1. Dez. Der ^indtag ist nnnmehr offiziell für den 14. Jänner eindenlfen. Vom Main, 2!). D,;eml-er. Dem Vernel'men ^ nach schrei!)! m>,» der «Prg. Ztg." schwedrn Verl',ind< ^ Inngel,. um viellelcht schon in der S'tumg dev Äun-dsZv,rs"!»m>nng fosmell die Fr.'ge zur Elirägnng ;n stellen, in wiefern der deutsche ^und Anlaü d.U'e. von dem l'ekannte» Akls,!s. in welche,» ri» dochstel'^n-der Jeanne Pi'emo»l6. der G.neral«Go»uerne»r in den Marke», anf die Noll'wendigfeit der Aimenen denlschen Bnndesgediete^ (Trieste) l'inweicle,I'.n die Anfmeiksamkeit der deutschen Re« giernngen a»f diesen Gegenstano gelenkt. — Das .. hanks'. Ionrn." nieldel sogar, man lr.'gc sich in l'nndeoiäglichen ^reisc» inil dem Gedanken, dem s.ir-dinischen Gesandten die Pässe a»^ul'ändige!l. G,,,e so!che Eneigic ist wodl dein Vunde^lag nicht zi!;n>-llalien. Italiouifchc Staaten. Neapel, 2l. De^. Die Ko'igin von Neapel l'sfindel sich im siel'enle» Mon.U in i»t, ressanlen Umständen, lind muß deßdall, .ms dringendes Verlangen deö 'Armies und allodrül-lliehen Wunsch d.-s Königs iell'st Ga<>!a v<>laffei,- die dol'c gia» wird sich wahrscheinlich zunächst nach Rom oegedeu. Araukrcich. Paris, 29. Dez! .!<. ^vi-j,,« i,„ II^>l»-!>-<> clu l.'j.-sili,>. Das Slück l'sl'and'eü mit viel,», Geschick den so ernstdramaiischcn Stoff, nnd dr scharfen nno diiieren Auöfällen gegen das linkische Regiment ein desondereS Interesse. ES schien manchmal. als se,en die Worte alls der Vüdue und die Demonstrationen im Sale direkt an den Kaiser g,richtet. Die Anf« sührnng ,raro sel'r durch den Glan; der Szenerie nnd der Kostüms gedoden. Voraussichtlich wird da>? Stuck fül einige Zeit ein Hanptanziclinngöpnnki für daS Kuilleton. Der Ginzug in Peking. Am 12. Oktober AdlNdS, berichtet der Korre-spondcnt der ,.Time6", waren alle Anstalten znm An-giiff vollenoet. Aoer zehn Minuten vor dem festgestellten Termine wu'.d.n die chinesischen Tinppen von den Mauein z»iückge;0gcn. worauf die Uedergade deö Anl!»g-Thor»o ei folgte. Es wurde sofort von unsere» Truppen l'eseht. Die Sonne schien liell, dichte Massen der Stadidevöik^rung drängten sich »eugielig hinzu lind legten bereitwillig Hand an, um »Nil dem dcsten Humor einige von »hie» Vertl)eidigern zurückgelassene Geschütze nach unserem ^'ager zll schleppen. Wegen der Uedcrgade war diö zllin l.pien An-qcnl'lick gestritten worsen. Im Gegensatze zn der lliegülnslige» Mand^rinenparlei halte die öffentliche Mauling die Ol)erl>md dehnlten. Die allgennine Slim'nung hat sich bei dem Prinzen Kung wal'l" scheiuüch vcrmiltelst der Zensoren Gellung verschafft. Aklcnslücke. die im Paläste ^»en-Ming.^jncn aufge-flinde» worden sind. deuten d^ranf din. daß diese Zensoren Dolmeischer der öffenilichen Meinnng sind. lind beweisen, daß diese sehr offen nnd knh» einstte-tt». wenn sie überzeugt siud, d.iß das al!gemeii>e Iulcressc durch Maßr.gelu rcr Regierung bedroht ist. Piinz Kll»g machte Friedenöaniräge. vorher jedoch solUc cin lUlffallcnder Vergeltnugsakt für rie Verräiherci de^ Kaisers lind seiner obcisten 'liramten in Szene geseht werden. Es w'" line Vergeltung, die sich nicht »ach europäischen! Maßstabe ablchätz.n läßt. Es galt. den Ka,ser selber zn strafen unt> «llen seilen Unteitdane,! zn zeigen, daü wir wirklich Herren in Pcküig sind. Z„ dissem Z'vccke wurde d>c Zerstöliing des Sonimeipalasteö beschlossen, des kai. seiliehcn ^iebling^pal^st^, i» dessen Ränmen die Mißhandinngen der Gefangenen begonnen woiden iBntiN. Im Innern dieses Palastes wnroen die Geschlcchts-tafeln d»r Dynastie anfbewal'rt, von deren Sichci. licit. wie die Clüllese» ^li-nnlien der Gemordeten gefordert, nnd zwar müsse bisse Summe binnen 48 Smnden abgeliefert werden! eö wnr?e fcrn,r bleutet, daß jere Zögernn,,. diese Vedingnng zn e«füllen oder die Unterieichnnng !^cs Vertrages zn vollziehen, mit der Zeistörnng de.' im Mittelpunkte der H.niptstadt gelegenen kaiserlichen Palastes bestraft werden würde; nnd schließlich wnri'e gefordert, daß dic betreff, »den. oo» Lord Elgin ent. ivorienen Proklan'alionen c,n den Mauern Peking's öffentllch luigeschlage» werden. Alles gcschal) ohne Milwirlllng des fran^önichen PeooÜ'uächligtcn, ja gciadezn im Widerspruch mii s>i»n 18. Oktober m-nschirt,' Sir John Mitchell's Division n.ich rem etwa sieben Meile» von der Haupt« Xadt gelegsncn Scmincipalliste. um die beschlossene Zerstövnng inV We,k zn setzen. Er stieö nicht auf vcu gclstcn Widerstand. Das Gel'ände liegt an, Fnße der crstrn Hügelwiese. vo„ der die Pekinger Ebene qege» Norden abgegrenzt wird. inmitten von ansgrdehnlen Plukanlagen. Pagode», Sliiengl-bän-dln n»d lüüstliche», mitlinler IM) bis 400 Fnß lioben Hügeln. In den Anlagen besingen sich unter Andrem ein großer Teich mit Inseln, anf denrn wieder kaiserliche Kaulen stshen lind die vermittelst Stein» brücken untereinander nnd mit dein F,stlande in Ver-biüdllüg st be». Rin,^l>crnm schatiig, Hüne. Vln-lnengä,!gc ll»d lierrliche Lteintevr.isse» längs b.r Tei>b-nfer. währcnd der Hiniergrnn!) u^n den tartarischen ^ergl'öben malerisch aI».,ss>blossen ist! — in der Tbat, es ist einer der berrlichsten Pilnklt. die man schen kann. In zwei Tagen waren alle Gebäude samnu den Gängen nnd Terrassen zerstört. Dabe! ging auch Vieles, was nicht gerettet werden konnte, mit l»l Glnnoe. M.in schaßt dc» Schaden auf ^wei Milüo« neu ^ S>,, ganz abgerechnet vom Wertbe d.r Ge-bände (nod von dein wa^ früher vc>schleppt >ror-den ivar). Al» 20. Okiober die 3l)0 000 Taelö pünktlich abgeliefert, Tags vorder wnroen di.- deichen oon De Nonuan. Anoeison. Vowll'y und P'iipps m>t mill» lärischem Pomp im russischen Kirchhof gemc',>schafi!ich n,n der I'ciden Vclfasser (Herr M^.^,^'^ ist bekanntlich dee a^ere. auf dem Zeilel nicht genannte), i» stine ^'oge rufen und wüni'chtc ibm zn seiner Arbeit Glück. In den divlomatischen Kreisen erregte dcr der Psorte so feindliche Ton des Stücks, so wie die un»^ czewöbnüchc Zustimmung, welche das Publikum gerade! dcn släifslcn Siellen zu Tl'c'I werle:, ließ. teil, ge-! ringe!? Anfse^en. und diesem Umstände ist vs auch ^ vo^ugsweise zuzuschreibtl,. daß oie Börse mehr. alS! jc 00» einem anderen Theaterstück, von »em gestern^ cufgefubrun N^tiz »0dm. 5 P',o.,dl'on ist bente in Puris angekommen, wo! cr in Znfunft wohnen wird. Er is! bekaontlich be-! s,na0lgl worocn. — Die Kommissäre der fremden < Machie in El)rien haben »en den CbriNcn ^n zahlen» d^cn Sch.u energy auf die Summe von 30 Millionen Franl.n fes:gesel)i. von der die Tüllen zu Damaskus ei» Driltel bezohleu solle». London, 29. Dez. Hiesige Platter melden mi5 New-Po-k, 15. b.. r,r Staatssekretär Eaß babc ft'ne Ent!a,s»ng eiugerlichl. Dickcnson wird als dessen mnib-naßlichcr Nachfol^r genannt, Mehrere Kongreß. Ml!,,!,f^v der sittlichen Slaaleu haben sin Manifest nntcr^ichnet. welches ein Kompromiß für unmöglich erkla,: und bcbaupttt. Nichts werde die ^osicißuug bts Süoens bindeni. I" «Daily Ncws" findet sich folaeude Zuschrift an den Redakteur 1 ..Sil! Es ,nag ei^Iischc» Lesern nicht liüinier» ls,^>t m„. 511 erfal're». daß der General. Adjutant ^r. M.ij, statics K.,,sers von Rußland, Timochew. v"»pl der '»„.scheu Geheimpolizei, mit einem ans. ^w^Iten ^iabe von Spion.n sich j.-pt in b.sonderer 'I''1üon in ^udon l'cfi„d.l. Wir haben Grund zn glauben, daß dicse M,ss,on mil »cm V.rsliche znsam, menba»^. gcmiss,. ztorrcspondenlcn der in London er-!ch",',c»d.u russ'sä'en Z,itung „Kololol" (Glocke) zu llltdecktn. Sollle ^icß der Fall sein. so können wir <-r. ^lzellciiz »nil die Pcisichcrnn^ ^'cn. daß er ne kc,ll'«,rc Zeit »msm>tt vellirren wird. nnd wir cmpfrl'Ien ihm. sich daldlnö^lichst auf den Heimweg z'l mach,-,,. Eollie >v dagege» nach ^oi'don gcfom« ">rn slm. um die Einvichlnng der Polizei in einem gr^en l»,d freien z^„c>, z>, Nuri7cn. s^ wünschen wir M" anillcht,^ den besien Erfolq. Die Ansnadme dieser ^illn wild r,e ttülcl^ichnsten verbinden. Wir sind :c. Alej', Hcr^ei,. Mlol. O.^arew. Hernllsgrlicr di>r „Glocke." ^"er^burg, llj,2^. T)ez. Eineö misner >nr- , be>echn^! d>c Z.hl der DienNadell^n in Ruß. "'d «ns «M).0lw. „wägt ^.dei rie ärn.l.che» Ver- ^."l>,<. ,n welchen di^ll'en efislilen. und mach- den M'crale,! Vor,chl.ig. die V^nrtheile zn dcselii^en. welche c", l"l>s" ..'.verschämten Arnnn" l'iö dalun uerbol^n. !lch l'.l Handc! und Oc.mrdc zn delheili^n. Wer raö dräute,, bei Ihn.n liest, wird dieü fnr eine sclir uer.m.s^e I^„ ^„^, ^^ ^^. Wirklichleil ist die ^''chc aber gcn,; m.dcrö. Znnächsl mnß bem,r5t wer- oc». daß ei^ittlich jci>sr Russc ein ^edorner Kaufmann ist. (5s ijl tlst^liülich, wenn ma» ^tao: N!,o Vano d^irchwanoerl, dle Meiler kräsli^r Blnschc nnc Mau« uer zu bcl)l>ach!cn, ^i<° >lch im, e!i.;Ü>n Sinne rcü l Wolleö, vom Hansircll »a^eu, weil sic lu lyrer an»! gcborncn Fau!yeu am llebürn das ergreifen, wao die! el^cntliche phiMHc '^rbeilskraft des Menschen am we-! nigslen >n 'A«iprnch nimmt. Daxn a!)»r wird cs wol)l' kein ziucittö ^l,no in rc^ W^!c g> ben. wo die höchsten , Mlliiärö, Staat^beantteü ^ino Alislokraien sc> uiclc' ^)cwr!l.'circ!^c»dc uud Inonilrl.'ll!.' »nter sich zahlen, l wie in Rußland, und ich glaube mit glttein Gewissen )l)»cll uelsicheru zu köunell, las dieß ein Haupilredi'' schaor» russischer Zustan^c ist. Voil dem „Slch^iemen" » oocr „Illchtzlemen" dieser od viellil AllitN»Gesell>chaslcn, Fabnlen u. s. w. sem la»!». Nun sind aber nicht »nr sl'Ichl i.'eule bier fa'z ausschließlich an der Spiße deraUia/r Nnlernehmu!'-gen, sondcul sle wissen sich auch. wie Slc sich oaö leicht denken leinen, vermöge ilncö Ranges l>no ihrer Stellungen mil Plivlegien so zn verschan^n, b^ß einc ztonluirenz völlig unmöglich wiro. Hören Sie irgendwo von lässigen Fo!t>chritten eines gemeinnüpi-gen UuterneynltNö, so lölinen Sie sicher annehmen, daß nnr die Grafen, Barone nnd Herren Staalsräthc, in deren Händen die Sache liegt, die Schuld davon Nagen. Wei.n man sich erst daran gewöhnen wild. m allen (5l!argeu seine Schui>it zu lhnn, nicht jedcm Beamten zivei blö zehn Pamoschnils zu geben, die chm faulenzen helfell. dann wird man mit dem zehuteu Theile der jeßigci» Beamten den Dienst besser verlich,eu. als jeyt, und die Gehalle ohne Schade» für das Ganze verfünffachen können. Vermischte ^achrichrctt. Wien. Ter beschreibende Theil d.r Pnblila« lioneu über die Nooar^Erpedlllon soll (inoc Jänner I, I. lm Drucke erscheinen. Mit dem zweiten ui,d drütlil Bande hc'ffi Dr. Scherzer bis zum ^inbjahrt fcrlig zu seil«. Von rem nledizüilschcn Theil soll der eiste Band ln drei bis vier Monaten etschcinel,. beider ist Dr. Schwarz gesundheitlich s>hr angegrifftli. und wild dcn Winier ln Kairo zubliügcn. wohin cr am ll. v. M. abging. — Die jnngc Königin von Neapel biete!. wie der «^'cioz. Zig," aus Gal?ia geschrieben wird, das l'ewündelilswüldlgste Beifp,l von Muib, Slaudhaflig-' keil n,d Selbflaufopferuüg dar. Selbst ais die sar-diuischen Batlcrien Oa^la lüchlig m,t Bomben be-w'M'en lind es überall krachte nuo blißle l>no die Flamll'cn der Fencröbrünstc an inehrelen Slellen aus den Dächern schlügen, verlor die bohe Hrau klinen Augenblick ihre Slaucchafiigkelt. Sie gönnie sich nur weulg Slnndcli Ri:yc n»o w.ille Tag und Nachl fast in den ^'azarllhcn. rie Pst'gc der Verwundeten b^ anfsichliglnd, j,, milnnler sogar selbst Hand Deim Ver-binden »lit anlegend, w,»n es gerade au andcr-weiiiger Hilfe für den Angenbl'ck fehlte. Mit nnbe-fchieiblicher Bcgcisteiung hänfen aber auch alle Sol» daleu an der Königen mid desouderes die Denlschen vclehrcn sie wie eine Heilige. Kürzlich war ein ba>erl>cher Sl'Ida! von einfr verplanenden Boiu'v schwer qetroffcn worden, daß sein Too in ^enis/ Stunden zu erwarten ''land. Der Ung'.ü^liche bat dringend, er wolle die Königin vc>r seinem Te'de noch ein Ma! seden. da ,r ein«- wichtig.' Vine an sie 51: richten l)ai>. Da cs Nacht war. so zauderte :nan amäüglich. die Königeil zn wecken, alleii' da der Ver-wnnrele qar so dringend bat und zu befürchten stand, er werde den Moiren nicht medr crlcbeli, so s>i>ig ein 'Ar,U zn einer Kammerfrau, und dicsc wlckce ohnc Weilelsö ihrc Gebieterin. In schr kurzer Zeit erschien die Königen schon im La^areth und setzte sich an das Belt deö verwundeten Iberischen Soldaten. um seine lei)!eu Wünschc zu vernehmen. Ein Frenpcnschinnmr soll das Gesicht des Slerbenden verklärt haben und er bat dann in baierischcr Mundart der Königin zugeflüstert : er sei aus einem D^rfe ,»> oberbaierischen Gebirge nud habe dort elnf Braut und ein mit ihr erzeugtes Kind und wolle nun die Königin bilten, dafür Sorge zn tragen, daL ftin Gütbaben am ^pl'tiilalil)''?ge!d nnd eii'iae ^rsr^rnisse. dir er abmacht, an diese Braut richiig glsankt lvülven, dan'.it sie keine Noth leide und sein Kind ssut erzisften könne. Mit Thränen iü den Augen bat di? Königen versprochen, für seine Wünsche zn sorgen; dankbar hat der Sterbende ihr noch rie Hand gedrückt und ist balo darauf rubig veischieden. Ncnclle Nachrichten und Telegrantme. Wie«, 3. Jänner. Dle «Wr. Ztg." schreibt: Wir sine» ermächiigt, die Gerüchte über den Anstritt des Grafei, Rcchberg aus den, Ministennm. mit welchen rie in- wie ausländische Presse in letzterer, Zeit sich so vielfach beschäftigte, als allen Grnndes entbehrend zu bezeichnen. Pest, 2. Jänner. Die Restamalion des Sladt-Magistratis fand henle Statt. Die Straßen lind Häuser sind Mit Fahnen geschmückt. Zum Bürger-meister ist Rotteiibiller. zum Vi;e-Bürgelmeistcr Sa-qad:), zum Slartrichtrr Giaffl. zum Sladtbauol« Ina»» Theiß erwählt. Heute Abends findet f-stliche Beleuchlnl'g Slat!. (Oest. Ztg.) Berlin, 2. Jänner. Der König ist heule Mor« gens verschieden. Berlin, 2. Jänner. Ä»s einem Erlrablaltc des »Staalsanzeigero". welches das Ableben Friedrich Wilhelms lV. verkündet, ist ersichtlich, daß der l'iZ-berige Regent als König Wilhelm die Rsgiernng fo>lfübrt. Mailand, 2. Jänner. Die lientige „Perseve« ran^a" bericht^: Ein Programm bezüglich d,r bevor» stabenden Wablen. von Rala^i. Bnoncomvagni und Tecchio unterzeichnet, sol! im Druck erscheinen; das« selbe verficht rein liberale Ideen, fordert die Regie, rung zur beschleunigten Rüstung auf nnd appeüirl an die Manier, deren politisches Glanblüöbskeuntniß auf die Monarchie und nationale Einbeit baiirt ist. Der Direktor nnd Geraül der »Unione" wurde wegcn Verleumdung in l!0nlumn(.->'«!» u> 3 Monaten Kerker. 000 Lire Strafe nnd 3000 5'ire Schaden« ersaß an den Kläger. Abbö Grubbessich, virurtbcilt. Paris, 2. Jänner. !2 Uhr ^^ Min. M'tia^s. Ein Anschlag an der Börse gibt bekannt. daß dic Bank de» Eslompt anf 6 V, Per^. crhölit habe. ^"l lür die Zcremoni7der Friedt,'s^latifikation auüfindtg zu n^chcn. Muten i» scr Stadt liegt. wie eine Festnng von ^üern limgll'eu. der kaiserliche Pal.ist. vor dem. eU'eu e»> gn'ßcr Platz; auf diesem stehen die ver-wiedenen Regierung, und M-nisterial.Ocbäude. S'l vcttäu'u^^'^ '"^ ""' '"mg^r in e.n,... balb-"' «"'' ^usla..oe; .m besten nhallen w.r noch i.ms d l/^^^''"''ucn Z^mon,en. Min.ste. unms lind ,v wnrdc dicsco m.ül.kore., z..v Zeichnung er K.n.c.Mon. F..r die Ocsmw.e,, selbst w"'s? Prinz von K„ng den Pal.lt t-es P.i»^.. .,0, ^ ,." Neiiren^ .i„. (5in w.iilänfigcr Ban. in ocssen Ncde». goeteu Cl'ine en qetr.igenen StanlsP.Ianfi,,. ^, l'eid.n Seile die Mil-gl'eder der G.,a»l,sch.ift. o.N'inler iiord Elains Pl'crd a/^i,ell, und als flotte ttO0 Mann mit elwa ,00 0ffi^!.ren alttr W,,ssln^unngen. Die zweite D,vi. ,wn nnler 'i-.r Nob.rl N.p,er' machte in den Straße Spaücr. und sagte, alö der Zug sich ,,«ch dem ^.,. l>cr» der ^iaol weiter bewegie. an bestimmten Punk-le» Poilo^um cmf etwaigen Verra-H gefaßt ;n sein. Bonder ^ladtbevölkerung hallen sich g^^e Mass» cingesunden. »m das Schauspiel m,l ^nusshen - sie benabmen sich sedr ordentlich und waren vor Allem begierig, einen Blick len fort bis zum Moüst^ium der Zeleilionien. Dort angllon'.mcn, wmdc ^ord Elg,„ ^on einer englischen (5l?rengardc uud der Nat'on^ll'y!>,„s begrüßt, und in seiner Sänslc bis in l'«n Saal getragen, wo d,e Z.ichnu!,^ gescheben soüle. nnd wo ihm der Prinz von Klmg mit allen Mandariuen entgegen kam, ^.'oid Elgiü e>widerte deren Begrüßung mit einer lallen Kopmeignng. schrill sofort z» slinem auf eiinr Estrade stehenden Sllible. und gab dem Prmzcn ei,' Zeich.n. sich zn seiner Rechien »iederzullisss,,. was in Clnoa »ichl rer El'ienplal) ist. Vor ibileu stand ein Tisch >"'t Fliedensinsirnmeutrn. Vollm.ichien n. s. w, Die Zeremonie ».,.11 bald vorüber, es wurden die Dok'^ menlc unlel^ich„tt. gesiegelt, ausgewechselt, d.'nn einige l'öftiche Woite gswechftlt. ivoranf sich ^ord El« gin, kalt und stol;. wie er tingeüelen w<>r. ivieder entfernts. Der Prix; gab ibm zögernd nnd verlegen einige Schritte daS G'lsile. Der Prinz >sl ungefähr 28 I^vc alt, siel't aber alter ans. Seine PlüLlognom'c iü nicht obn< Inlelii-iie»z. aber er sab ängstlich und unbebolfen aus, was sich srbr leicht erkläien läßt. da seine Position sehr verschieden war von der, die er bisher am Hofe eingenommen hatte. Anch die Mandarinen waren von der schroffen Haltung ^,'or? Elgin's sichüich bclroffe», Der )!,!blick Pekings ist e>n eiulauschend.r. Die Häuser set'lu sich läl'gs der breiten Straßen klein u>>d u»schci">ar an. aber ivuuderbar sint» die sorg< sällig durchgcfübrtln, zum Tl?e>I auch vergoldeten Holzschn!l)cvciln der Fanden. die eine freundliche Wiilnng hervorbringeu. Bei trockenem Weiler lie^t der Slanl) in den Straßen vier Fnß hoch, nnd wenn es gfl^gnet h^t. erreicht der Morast eine Höbe von einem Fu»?. In der Mille dcr Straßen lä»ft ein erböhler Fnhrweg hin. breit genug, daß zwei Wa> geu besjllcln nebeneinander fahren köüuen. nnd zil bciden Seiten b.finden sich zwei andcrc. aber etwas niet-riger angllegte Dä>ume, Die M.nier der kais.rl. Stadt. welche in der Mille Peking« stellt nnd den Palast umschlicßt, ist l'übsch gebaut, aber dnrchauö nicht zx einer wirksamen Verteidigung angelegt. Die Stadt gebörl der Vcrgaiigenbeit sin, be« findet sich gewissermaßen in ilirer zweilen Kindbeit. Alle öff»'Nl!ichen Gebände und was sonst an Straße,,. Palästen. Gärlen nnd Brücken stattlich war, liegt h.ilb in Tlümmeril; das Gefolge t'es Proben Kung b>i der Konseren^ sah Inmpig an^, wie die Genossen« lchaft Falstaffs. Der Kaiser — das beweisen im Sommeir^Iast a/sunrcne Dokumc^le — l'slbeiligt sich wirklich an deu Staalsgeschäflen und ivuide es nut Erfolg thnn könnsn. wäre er besser von den Zuständen lüiterriebtet, Aber das ist bei 7em Zere-inoniel. das ibu umgibt, mchl niögl'ch. Es ist lein Zweifel, daß er Atleüsll'ckc einsieht, aber sie sind ^u wenig verläßlich, «:ni darnach Gutes wirken zu lö». nen. . . . Die S'a.it^rcvei'Utl: sc'llcn im vorigen Jahre bloß acht MiUioüen T^els betrafen daben, wällend s,e sonst auf 40—^i6 M^ll o»en veranschlagt worden waren. 3l«H«'l«»nl»l»»'lslll Wieu, (Mittags > llhr) (Wr. Ztq. Abdbl.) Die Stim»!»!!^ der Vörse nicht nngnnstig >i»b tie Kurse der leitenden Papirigattnngcn durchschnittlich auch etwas hoher. WUi^IlUtllU)z. 2. Jänner. Fr.mdc Valuten u»d ld'c Metalle jedoch in F.Igc stars.'» Hearses d.S Auslau es für (5onpon Nealisirnng.» »,n '///„ theurer. Oel^ noch immer knapp. ^cffelltliche «cbllld. ^. dco Klaalc« (siir 100 st.) st'eld Wa»e In üsterr. Währung . ^,u 5'/, 5>>,7.'> .^«,— Ausb National-Änlehcn „ 5 „ ?.". 20 7!l «0 Mctalliqurs . . . „ 5 „ >?.', 53,- mit Verlosung v. I l^.'l» . . l02. - N»3 - „ .. 1«5>^ . . —" — " „ „ l8<>»» . . »". - ^2..'><» Ccmo-Rentensch. zu 42 I., «u»li-. 1^ — l » II. der Grönländer (für I 00 si.) Gsuudenllaslnngs-zDbligationfN. Ni.dsr-i2.st.rr.ich . . z» 5'/. 8'»,-- 57,— Uugavn .... « 5 ^ > 0 Ul.- G^!i!> .^0 »l<»,- Tiebeubürgen . . . .. 5 . 5,!).50 »»<>,— (37iö Win Andere .ssronländer . . zu 5 °/, 8^- ^ !"-^ Venelianisches Aul. l8.'>!) ^ 5 „ «5 50 «>i.— Aktie,, (ftr. Stück). Nationalbanl......72l).— 722,— Kredit-Anst. f. Handel u, ttiew. zu 2"0 st. ö. W, (ohne Div.) «.',7.30 1.»7.il> N. o. lHsconi.-Aes. .<. .'»l>,» ,I,ö, W. s»^!>,— 5.'>l,— K. Ferr -Nordb, z, l«>,»<> 6. (fM. '^ 1 !><>«),— ^ta^s-l?is -ft,cs zu 200 st, (i. M. oder .">«<) Fr......275-- 27»i ^ Kais. ^lis.-Ä.ih>: ^u 200 st. (5. M. <7^.?.; «7!) — Zul-uoidd, V.rb.-V 2!«»,, ., 10<>— !07. -th.isil'.zu 5<)(>!l.«W, ,mt IU0 ^, (i.O'X.i^inzahlnug .... »47.— 157.— 2udl. Staats^.Ionil'.-vcn u. Cent. ital. Cis. 200 ss ö. W. ä»'> Fl. m. »0U ü, (50°/^) Einzahlung <8N,— <87,— G.U14. Karl-l!udw.'V^'!izu20<) st. (l. M. m. «0 st, (^0°/., ) <«i!i^. >ä0— ,.')« — G.lvGär. Gra^.ssöst Visenb. »ud Acrgb- Ges.llschast z» 2<»l» sl. i?. Ä. «12.— 1,5.— O.'ft Do».-D>n»Pssch, ^cs. «^^ 373.— 374.— Ocllcrreich Vlc>yt> i» Tricst ? ^ 1.^5.— ,l!0.— Mc„. Damps»,.-Nst.-0»es '^ .'löN. - 25)5.— Pfa,,t>l>ricfe (sur l00 ft.) ^.it,V'i»il- lljah.v 7', l«ö7j.5°/o ^-^ 9l),2ä l'ans ailf 10 „ d.tt^ „ .'» „ '.'l> — !>?.— (>. M. vlrlosbarc . „5„ 8?.->0 «^.- '.'l^tioiiall'. t j2>lN'üatlich ., 5„ «!>',> !0«> — >N!s öst. ^9. ( v.rll'.'l'.ire „ .', „ «.'i.7.> 8^.—! ^lvse (l'.'r Stück) ,!?!.d -?lüstalt f»r Hand.'l u. Gew. <» l00si.öst.W.....Kl— N>.i" Dr».'D.N!!pss.-G z. l00il.(^!, Uä,- !».) ü!) St.,dlgem. !iDscn zu4U sl. ü. W. . 3-'» 7ä 3!».2.» ^sll.'lüazy „ 40 „ >r Ware (5I.NY „ ^0 ., „ . 34 50 ^.'».— St. <5!,iil)iS „ 'lt) „ „ . :l6.7."> 3?.— Wi»dis „ „ . 20 50 2l.— W.ild!^,,!, „ 20 ., ., . Att.50 2tt.7ä K.glevich „ ,0.....>4.50 ,4.7s Wechsel. 3 2'ionate G.!d Vricf AuM'urq. ss,r >00 si. sudd. W. . l >4 — l24 25 'Vr.ni'siirt a. M., d.tto . ,24 25 124 .'>N hli,„l'iii,q, sill !<»<> 'I'.'ars V^nlo . M!1 50 l, 9 75 i!o»d!,'N, sür 10 Ps. St,r!i»>; . I44W l4,'> — 'l>^>is, fur 1«>« Franl^l . . . 57 60 57 «5 (fourö der Gelosovteu. Gcld Ware K. Münz'Dufaten N ii. 8? 3ttr. ü ü. «8 »Nkr. Krön.,! . . . l<» „ l»0 „ lli „ !13 „ N.N'!>I^»s!>'or .1l„ <>! „ 1 > ., i!!.' . 44 „ 7.', „ 45 „ ^5 Effekten- luld Wechsel-Kurse an der k. k. öffentlichen Vörse in IVien. Dcii ^. Iäiuicr 1^6l. Effekten. Wechsel. ü'/, M>it.i!liq»sö 0 Äu^'bur>i . . 147.50 5'/, ^'.U.-Aul. 73— ^. v^i^'U ' . . 14". V,,nlalt!.'» ..?«!>,— l K. s. Dul.'tv» 7.04 Kreditalti.» !54.7l) ^ Fahrordnuiig der ^iigc auf der sildlichcn St«at^-(i5iscnblilil, vom il. Oktober ltillo bis a,lf Weiteres. u. Züge zwischrn LlN'l'ach und Wicn. Zü drr Nichtlüig nach Wicu. Laibach Abfahrt Nachm. 1 Uhr 1 M. 11. Nachte 1^ Uhr 1« M. Stcmdrüct „ ii „ !) „ „ „ 2 „ 27 „ Mardlirü Ädeuds li „ 24 „ „ Früh 5 „ 42 „ Graz „ « „ 42 „ „ „ « „ — „ Bruct Nachts 10 „ :i!) „ „ Vorm. 9 „ 57 „ Neustadt Frllh Z „ 34 „ „ Nachm. .'! „ 11 „ Wien Autliüft „ 5> „ 20 „ „ „ 5 „ — „ In dcr Richtung von Wirn. Wien Abfahrt Vorm. ') Uhr 30 I)i. n. Nachts II Uhr - - M. Neustadt „ 11 „ 1i» „ „ „ 12 „ 46 „ Bvnck Nachin. 4 „ 2« „ „ Frilh 5 „ 42 „ Graz Alicuds <; „ 24 ,. ,. „ 7 „ 4« „ Marburg ,. ft „ !l«l „ „ Vorm. '.^ „ 5),^ „ Stcii.brilck Nachlö 1 l „ 4»> „ „ Nachni. 1 „ 1!) „ ^.'ailiach Ankunft „ 2 „ 7 „ „ „ 3 „ 40 „ ^- Zl'lgc zwischen ^iaibach. Trieft lllld Venedig. In der Richtung nach Trieft und Bsilrdig. ^'aibach Abfahrt Nachts 2 Uhr 17 M. u. Nachm. 3 Uhr 50 M. Tricst Aulunft Früh « ,. 1nl, ^'0!l Agninl. — Hr. Hiiüy, A^rM. uoil Will'. — Dic Henr» Vallift,li.i, l>nd — P.ioil^ll, von Tricst. ^ 20. '^^ """ Nachstehende, ans dcr M.nktgsincindc W'ppmh irünschs» z»,,! üniln I Golt. rciu G.bcr aUci! Gulcn, ll»0 hcn sich dlüch Erli^i für die Ol'tö'Aimlii ^'l.',i lillcn s^nst i"ll'l,chcn 3ic»jalns' nnc» Nainfnofcsiwunichcn Il.^^^sagt: Hcrr Vi»^»z Icliiül.ir. k. f. Vlzirkö Vorslcycr. ^ Ios. Viber. k. k. Stelielcinnct'Msl. ^ Gcor^ Grol'l,j.n», Dechant nnd Ehrllidomhcrr. „ Lulciö b>ti, HlU!plschl,!-Dillltor. ^ N. Ftlil^n. Pf>>rr'Kl?!)pcr.itl'r. ^ P. Petcrlüi. Pf.nl »Kc'l.^'srall.'r. , ?. HNem. Gros Lainl'ien). HensclMlS>)nhal'l'r. ^ Anl. Vir.^ki, l. k. Veantte. ^ Inl. Inlinni, k. k. Vcamtc. ^ Will), Nil'iisch. k. k. Noi.n-. ^ YI. Snu^lc. k. k. Vcci!»ie. „ Fr.niz Koor.'. Hsrrsch^ft^uciw^Itcr. „ ^.'üd. Sorrc, Hclrschaitcldc.nnis. ^. Vik. Dolrn;. ^ M. I^üslkl'ol^h sammt Fran. « N. N. Herr Fianz Ulschi^I,. jlll'il. Plicsler. Fran 'A>i»c6 Tcrlschttsch. Hcrr C, H. ., ^^l'ann N»p. Dollcü^ sammt Familie. « ^lloi.z NanüiÜir. l. k. Vc.nnte. « Stcfan Spa^apa», Doklor. ,. Drrn'is, 'üi.'c'lyrkci'. „ Ioliailn T>l)^. « Fr.ni^ Troll. >, Mail). Plliilsch. ,, Iospl) lsscitr. .. Il'^uln Tclll'^'a. „ )Iü!l'» '^nDan. ., Zofcs Zoüljch. .. ^^". Kül-ü, V^>el'!li!l^3!^.lisr.Vl'amlc. „ Michael HNa»ftr. „ vnc'. Nüsch. „ Iolia»!, ^ela». Z. 2!l. (1) Das ^n^timii^ ^ni- „AomiO" in der Stadt Ucustadtl, dessen Gebäude und Lokalitäten ganz neu hergestellt sind und worin sich ein neu errichtetes KaffehlMls und die Casino-Ver-ei.islokalitäten befinden, ^ ist sammt den zum Haust gehörigen Grundstücken, mit Anfang Februar d/ I. zu vermiethen. Darauf Resiektirende wollen sich an die Inhabung des Gutes K'«»^»«»^ bei Reu-stadtl ohne Verzug wenden. 3. 2300. (3) Lose a 50 kr- ÖW. der Lotterie vom 5^UNNer l8«l wobei prachtvolle Gegettställde im Werthe von Guidon •> 0 0 0 «st- w- ssewounen werde«, sind durch ftste Ucdclnahnn' von Loscn noch zu der frühern Beqnnstigunq, daß jeder Abnehmer oon 5» '.'»sen ! ^oü alü unentgeltliche Alifgabe erhält, bei folgenden Herren zu haben: In Laidach bci .?. F^. ^V»»tHt'l«<>2'. »Klagcnfnlt., .^. U^va^li, ,> Villach „ zjo«,. M<»r<»«utti. Z. 2^09. (2) ^- --..... "^ Gesucht wird für nächste Georgi-Ausziehzeit eine hübsche Wohnung von :i — ^ Zimmern nebst Küche :c., um einen jährlichen Miett> zinö von '^00 bis M> fl. — Auskunft hierüber ertheilt Johann Wilcher. Z. 2 17»i. l2) 2< Ginstesendet. z z< Ansang ans kcm W>l!,lr I<.'>,r»a!: „Die Pressc." A 5^ N.ich nild luich >ä»c',t IN.1Ü auch l'.'i Nils an, d.'il ^3 z^ Zähnen je»c Äufinnfsaiük.it zu widmrn. dcr.'ü di.sclb.» !H ll in so h^'l >,» ft'radc l'^infen d.nuit d.r M.nsch vor Viiocii ^z k^ nod UüaNü.'hinlichlcitc» l'.N'.ih't wcrde. .^»iü ^ir.» ist >3 3i sch»>>r;l>astcr a!>.< Zahnweh: ftl'N die sch^n,- Hcl^ia mit ^ z< schlecht » Z^hnl» , «»0 in F, !^e dess>n init sil'.Ili.chlüden ^3 l^ Athei» , wi'ivde i-hiic Frrier ^sl'li^i» fti», ,,»d jener aus l^ i) der Geschichte l'esa»»le Miüi^cr, d.n d>r i»üge ^nr Herr- ^ 3<; schaft g»!>N!^te Killst in Rul>c>'!iNid vcrs.ftte, weil ilni die ö ^ schllchtlii Z>hne del gr,is>n Staatömami.ö nnaü^enchin ^ D l'.ri'ihrte». wäre nicht ^tl'rpch.»,» Herons q.^'rl'en, V^» fi »iilt der l'cfannte S^i^ »l'nü<'i>»i>3 ^I^lü 8«rc> Ü «^l !!>^,l!<'!l,l> i'Hi'üt!!!'« so slhr, als Ul?n den Z.iline». ^ ^ Äei r.m ^eringsitü Crschcinen cincö Zahnleidens wende d- ^ lnan a!ft tV ^ ^lopp^s Hnltthcrin-Mundwasser ^ kl an. und ni^n >sl ^eschi'iht r^r dcu nachlluili^.u ^ol^cn. ^ ^ die Pfüchtvcrsänimiifl siegen seine eigclie Pers.,» so oft mit ^ ^ sich snhrt. „Acht ans sich selbst > abc» ." ist die erste ^ ii N ^el. will in^ü nl'erhaupt a,e,uud leiben, und beft'ndev,.' s^ ^ >1>lt dies vl'U d>» Zälme». '.'llle .Nrantheiten werden mehr ^ !^ l'e.ichte! al>,' d.is Z.ihüwch, nnd di,'ch ist dieses nicht „ur ^? i-1 die läMg'ie Kranlhcit. weil sie liiinn »,t so l^nqe Ve> fol.st, ^ ^ als »,a,! lelt, ft'udrr» auch die uumiqenehmst.'. (5>.wohnlich ^H ^ denkt m,iii cv>^ dal>in, w.lche Rolle die Zähne in »»ser.r ^ ^I Nranlhcits.ieschichte spiele», w>»ll — sie (iinr», wel, th,,» sl !i» »nd man sie reißen lassen innß Dann ist .») aber ^u l> ^' spät. daun I'ilft »ur ein radicales Milt,l, das Uebel mnß ^ ^ mit der Wnrz.I li.r.Kn'. ^ l!< Obwohl »»!! Popp'ö Änathcrin-Mundwasser fast I» >- ^ jedem .pokeren Hain'halt in Äüwendnnq i>1 , so wollen l^ »^ wir doch Jene, denen es noch nicht bll^nnt ist, auf die ^ r-! Wiifsamf.it de^sell'cn anfioerfsa,,! machen, sss ist dies ^ ssi da^ <,'ortr!fflichstc ll'.itt.l. s.ine Zähne ^.snnd zu erhalt.!!, ft ^! vor beiden ^» bewahren, nnd selbst wenn d^S U.l'el schon ^ '^! '.'o>>',>stritten ist, demselben Cinl^It zn lbun. >^s dient ^ l< zillReini^!!,,^ nberhanp», selbst in denj.ni>,,n Fällen wo N :^ bercils der ^R^instein sich ab^nl, ^>rn be^innl; es >,ibt den A z< Zähnen ilire schrie, nat>i,liche <>ülrbe wieder; bewälnt sich ^ ^ auch iu Reiüerhaltuü.i lilnstlicher Zähne; es beschwichtigt 5 ll die Schmerzn Hobler u»d brandiger Zähne n„d heilt -m l' »1 Äeginne d.s Knochenfraßes; es heilt schw.im»,iq.s Zahn- ^ ^ sieisch, slstigt lo.cersihcnde Zälnie, n»l> ist ^ miltel bei leicht blntcnd.in Z.ihusicisch. l,^s bewährt sich > ^ f.rner zV^n Fänlois! im Z^bnflelsche, bei iheiim.itisch.n ^ ^1 Schme^en. n»d ist endlich überaus sch^hensweitb in Er- > ^ Haltung d.s Voh!gernchs des Alhems. sowie Hebnng und > ^! (^,tfe!n»ng eines übelriechenden Ati'ems ( !.I Der Erfolg. rcss.n sich d,is ^natlitrin-Mundwnjscr > ^1 des Hrn. Popp erfreut, bewährt sich nicht »ur dnrch die > (l große Veibreitnng dcs Hcilmiltels, sondern auch dnrch die ^ ^ schmcichelh.nteii Vricfe. die an ihn aus dies.», Anlaß >> ^l gelichtet wurden. Wir findln darunter Zeugnisse der Frau > ^! Fürstin (vßterhazy, der Frau G,äfi» Fries, des Land- ^ ^ grasen zn Fnrsteuberg, des Varenö '1'creir^, der Doftor.n »^ i< Oppolzer, Heller, Ärants, Ritter v. Sch.'ff,r u. s. w. > 3. 2297. (2) Wein - Lizitation. In den Schloßkellern zu Qborpulsgau, unweit der Bahnhöfe Kraniehsfcld und ^pragerhof, werden Montag am 7. Jänner 1861 Vormittags ll) Uhr ^>^ Sie-denzig Startin Eigenbau-Weine von den Jahrgängen 1834, 185)5, 18.'>0, 18!)7, l838 und 1859, aus dem als vorzüglich bekannten Gebirge Siisienberst (Kohlberg), in Halbgebinden und ohne selbe, im Lizi-tations - Wege gegen gleich bare Bezahlung hintangegeben, wozu Kauflustige höflichst eingeladen sind. Oberpulsgau am 23. Dezember I860.