A. 286. Samstag, 12. Dcltmbci 1896. Jahrgang 115. ,^««n,e,ll«°n»pr«l»: M!t P ° stv«l!«nduna: «anziährig fl, l5. halbjilbrlg fl, 7 5». Im «omptolr: "Ml,r!g fi, li, hnlhjilhrlg si, ü s.N, ffiil b!r ZusleNuug l»« Han« «nnziilhr!« ft, 1. — Inseitlonezlbiir: ssüi '"We Inseralr M z» 4 ^!lr« 25, ll,, «riiksrs per ZeUr « lr,! brl öllsss» Wlodcrholuxl,!'« per Zfc«nbtt Nch Inncircssplav Nr.«, dll Mebntti,'» BahüliolgnN,' Nr. 15. Nprfchftunden der Rrdac«»!, vim « bi« li Uhr vorm»«««», Unfransierts Vrls^r wrrbrn >,icht »iigsnommsn, Manussriptf n!cht zurii 2lmtlicher Theil. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 26. November d. I. en mit dem Titel und Charakter eines Hofraths be-ödeten Oberftuanzrath Vincenz Maurus zum G> ^ralinspector und Hosrathe bei der General'Direction °lr Tabalregie allergnädigst zu ernennen geruht. Bilinskim. p. ^ Ee. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 3. December d.I. dem ^ligions-Professor am Staatsgymnasium in Inns« °tuck Cassia« Helfer das goldene Verdienstkreuz mit blr Krone allergnädigst zu verleihen geruht. u„ Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Mhüchster Entschließung vom 5. December d. I. °em in der Metallwarcn-Fabrik des Josef Mühlhauser '" Wien in Verwendung steh.ndeu Werlführer Mathias vans, in Anerkennung seiner vieljährigen, einem und "emselben Fabriks-Unternehmen zugewendeten treuen und belobten Berufsthätigkeit, das silberne Verdienstkreuz "llergnädigst zu verleihen geruht. Der k. l. Landespräsident für Krain hat den Absolvierten Hürer der Rechte Otto Merk zur po> fischen Conceptspraxis bei den politischen Behörden ^ Krain zugelassen. Nichtamtlicher Theil. Aus dem Abgeordnetenhause. ^, ^t'ber den Verlanf des zweiten Tages der Budget« ""alte schreibt das .Fremdenblatt.: .> . Auf die Thatsache, dass das Abgeordnetenhaus, ^eni es die letzte Budgetdebatte der Legislaturperiode l"chfuhrt. an einem wichtigen Marksteine steht, c"/de in den am 9. d. M. gehaltenen Reden wieder-^It besonderer Nachdruck gelegt. Wenn der Rückblick "' die ablaufende, an Arbeit und Mühe reiche Epoche °" dem Ergebnisse führte, dass die allmälige Um« ^ulltung des parlamentarischen Parteilebens manche leeren Schärfen gemildert hat, so blieb im Anschlüsse Mn auch die zuversichtliche Hoffnung nicht aus, dass y?2 neue, erweiterte Haus auf socialreformatorischem gebiete rüstig vorwärts schreiten und dadurch den Analen Hader noch mehr abstumpfen wrrde. Es gab ^gttdebülten. die mit Tönen tiefster Resignation be- gannen; es gab solch?, welche mit lauten Kampfes« fanfareu eröffnet wurden; die gegenwärtige Budgetdebatte, wie sie sich bis jetzt gestallet hat, verläuft fachlich und friedlich. Es war gewiss ein sehr beachtenswertes Moment, dass Abg. Dr. Kramal- seiner Anschauung dahin Ausdruck aab, die Secession der deutsch böhmischen Abgeordneten sei von fundamentaler Bedeutung für die Cutw'ckelunq der inneren Politik und w.'rde vielleicht zu einer Verständigung zwischen den beiden Nationen in Böhmen führen. Es kann den Deutschböhmen aller, dings nicht lieb sein, dass Dr. Kramar sich bestrebt zeigte, eine starre Scheidiwand zwischen ihnen und den übrigen Deutschen der Monarchie aufzurichten. Allein man kann trotzdem der Auffassung die Berechtigung nicht abstreiten, dass es leichter ist, einen Ausgleich zwischen den Cz ch?n und ihren deutschen Landsleutcn in Böhmen zustand'' zu bringen, wenn die Streitfragen, losgelöst von den großen politischen Zielen anderer Parteien, localisiert werden. Die bisherige zuwntende Haltung der Jung« czechen und damit wohl auch die von genetischer S.ite ihnen mrhrfach zum Vorwürfe gemachten Abstimmungen i der letzten Wochen rechtfertigte Dr. Kramak mit den ^ Geboten der politischen Taktik, indem er darauf hin« wies, dass, wenn die jungczechische Partei gegen die^ Regierung auftrat, die Regierung stets die anderen! Parteien, w lche auf diesen Ruf gewartet haben, heran-! gezoa/u habe. Einige Aufklärungen deS Redners bezüglich der i Stellungnahme der Iungczechen zu den Fragen der', auswärtigen Politik verdienen ebenfalls hervorgehoben zu werden. Es war ein wahres Malheur für das! politische Ansehen der Iungczechen, dass bisher immer! Herr Dr. Vaöaty sich den Schein zu geben vermochte, als ob sein wenig geschicktes unb geschmacklosts Hinein« tappen in auswärtige Fragen durch die Zustimmung, seiuer Clubgenosseu gedeckt werde. Es war freilich auch ein Verstoß gegen die . Wohl ist es eine schöne Sitte, gerade an diesem U''e seinen nächsten Angehörigen durch Geschenke seine .^°k zu blweisen. aber die Wahl ist oft schwer. Leb-"en und Pralines. Schaukelpferde und Bleisoldaten >hle^ °?^ ^^ «wonnigen» Puppen haben ja gewiss hast ^lmchligl.' Daseinsberechtigung, aber ein gewissen-dock ^lternpaar wird neben solchen schönen Dingen b,e?f ""^ b°l allem dem Geiste ihrer Kinder etwas bclt? ^e"' und das geschieht am besten, unmittel« llnt> bulch sorgfältig ausgewählte Bücher. Große Nie^ ^ Menschen haben ihre besten Gedanken darin d ""gelegt und berufene Jugendschriftsteller macheu sie lunge,, Gemüthern zugänglich, die aus ihnen Gottes- furcht und Vaterlandsliebe und Streben nach allen wahren Idealen lernen. Das alles beginnt kaum merklich, aber doch ziel' bkwusst. Die kleinen Verse des alten, herrlichen Strumwelpl'ters, die das Kind spielend lernt, warnen schon vor allerhand kleinen Unarten; Bücher, wie Speckters Fabeln, setzen das Werk fort und die Hoff.' mann'schen Erzählungen, wie der in ihrem Geiste fortgesetzte Jugendfreund, dienen gleichfalls erziehlichen Zwecken, wissen ober dabei das Interesse des Lesers stets wachzuhalten; über das Gumpert'jche Töchter-Album Lobendes zu sagen, hieße Eulen nach Athen tragen. ! Auch auf die vielen Märchenbücher. Taufend und eine Nacht und die alten, ewig jungen Grimm'schen Märchen wollen wir kurz himveisen und die berüchtigten Indianer-Geschichten», nun, seien wir ganz^ ehrlich, sie haben uns Alten ja doch auch in unserer Jugend die schönsten Stunden verschafft, wen» in den Weihnachtstagen die erste jnbelnde Freude einer mehr ruhigen Behaglichkeit Platz gemacht hat und man dann in Mutters gemüthlicher Stub? beim warmen Ofen' von Lederstrnmpf und Waldläufer las, und dann — von einem fleißigen Secundaner bis znm weißen Häuptling ist in der Praxis doch meistens ein weiter Schritt. ! Für ein reiferes Alter, eine entwickeltere Intelligenz ist gleichfalls bestens gesorgt. Während bis neue Universum die technischen Fortschritte dem Verständnis der jungen Männer nahe bringt und die vortrefflichen May'schen Reiseromane in angenehmer Form geogra« Ph'sche und ethnographische Kenntnisse vermitteln, gleicht «D,e Maienzeit. einem Spiegel, in dem sich unsere inngen Mädchen gern beschauen mögen und der viel' leicht sogar den Vorzug hat, das Bild der Hinein« schauenden schöner zurückzuwerfen. Von den Classikern muss man leider sagen, dass sie mehr und mehr vergessen werde»; aber wie sehr schädigen wir uns dadurch selbst. Eltern, denen der tägliche Beruf selbst für diesen Gennß leine Zeit lässt, sollten doch wenigstens bei ihren etwichsenen Kindern wieder Geschmack an dieser Quelle der Ideale erwecken und bei der Auswahl ihrer Festgeschenle gerade des Schönsten in unserer Literatur nicht vergessen; in Druck und Ausstattung treffliche Ausgaben, bilden sie schon äußerlich eine Zierde jeder Bibliothek. Und so si>d wir denn am Ende dieser kleinen Plauderei; vieles mussten wir unerwähnt lassen, so alle die Bücher, bei welchen die Ausstattung die Hauptsache bildet, vom unzerreißbaren Bilderbuche bis zum vornehmstln Prachlwerle; alle diese muss man durch eigene Anschauung kennen lernen, und dazu bietet die heurige W?ih nachts-A u ^stellu n g der Buch. Handlung Ig. v. Kleinmayr K Fed. Vam « berg die schönste Gelegenheit; blle Interessenten sind daher zur Besichtigung derselben freundlichst eingeladen. Die Ausstellung ist eine Schenswürdigdit und verdient, dass man ihr einige Minuten opfere. Laibacher Zeitung Nr. 286. 2454 12. December 1896. Beziehungen zum Auslande befasst, keine solchen Aenderungen im Orient eingetreten sind, die die damals bestandene Lage zu modificieren geeignet und wert gewesen wären, dass die Thronrede darauf neuerdings hätte zurückkommen sollen.» In einem Punkte stimme ich mit dem geehrten Herrn Abgeordneten vollkommen überein. Bei Besprechung des Dreibundvertrags sagte er, dass das ge« gebene Wort König und Nation in so hohem Maße bindet, dass niemand unsere ernste und feste Absicht, unsern vertragsmäßigen Verpflichtungen nachzukommen, bezweifeln darf. Eine solche ehrliche und loyale Auffassung der Sachlage kann die Regierung nur mit Freude begrüßen, und sei es mir auch gestattet, darauf hinzuweisen, dass gerade aus Anlass der von dem Ab« geordneten erwähnten Veröffentlichungen der Hamburger Nachrichten die maßgebendsten Factoren und die ge« sammle öffentliche Meinung in Deutschland sich auch nachdrücklichst für die unverbrüchliche loyale Durchführung der vertragsmäßigen Verpflichtungen, die Deutschland im Dreibundoertrag auf sich genommen, ausgesprochen haben. (Lebhafte Zustimmung.) Um nun zur Beantwortung der einzelnen Punkte der in Rede stehenden Interpellation überzugehen, so habe ich schon in meiner vorläufigen Antwort vom 1. December die Ehre gehabt, die Gründe darzulegen, warum die letzte Thronrede leinen Passus über die auswärtige Politik enthielt. Ich habe damals bereits gesagt, dass keine bestimmte Absicht vorlag, als die aus« wältige Politik in der Thronrede mit Schweigen übergangen wurde, dass der einzige Grund daher der ist, dass in den auswärtigen Beziehungen keine Aenderung eingetreten war. Was den zweiten Fragepunkt betrifft, so hat sich die internationale Lage seit dem 6. October nicht geändert und kann ich dieselbe auch heute auf Grund der gepflogenen Rücksprache mit dem gemein« samen Minister des Aeußern als eine vollständig friedliche erklären. Hinsichtlich der weiteren Fragepunkte, die sich auf die bekannten Enthüllungen der «Hamburger Nach« richten» beziehen, habe ich schon in der Sitzung vom 1. December erwähnt, dass dieselben ein bereits der Geschichte angehörendes Thema betreffen, und muss ich unter Hinweis auf die im deutschen Reichstage vom Reichskanzler Hohenlohe und vom Staalssecretär Vlarschall gemachten erschöpfenden Darlegungen und mit Rücksicht auf den überaus heiklen Charakter der Frage darauf verzichten, mich in eine weitere Erörterung derselben einzulassen. Ohne aber in die historischen Details der Hrage einzugehen, bin ich in der Lage, zur Beruhigung der Herren Interpellanten die Erklärung abzugeben, dass ein Vertrag, wie der in Frage stehende, heute zwischen der deutschen und der russischen Regierung nicht besteht und dass unsere Beziehungen zu Deutschland die besten und intimsten sind, so dass der Dreibund heute wie zuvor die unerschütterliche, feste Basis unserer Politik und — ich darf es wohl ohne Ueberhebung sagen — auch eine der stärksten und erprobtesten Stützen des europäischen Friedens bildet. Ich bitte das hohe Haus, meine Anwort zur Kenntnis zu nehmen.» (Lebhafte Zustimmung.) Ministerpräsident Baron Vanffy erklärte in Beantwortung der Interpellation des Abg. Kossuth, dass die Regierung thatsächlich das Zoll» und Handelsbündnis mit Oesterreich gekündigt habe, und zwar gekündigt, weil sie zu der Ueberzeugung gelangt sei, dass es nlcht möglich sein werde, bis zum Abschlüsse dieses Jahres den Ausgleich zu erneuern, und wen ste fest ^ entschlossen sei, dlesen Ausgleich, wie er jetzt ist, nicht zu erneuern. Die Regierung habe das Zoll- und Handelsbündnis gekündigt in der sicheren Hoffnung, dass es gelingen werde, eine den Interessen beider Theile entsprechende Vereinbarung zustande zu bringen. Sie habe diese Kündigung dem Parlamente nicht zur Kenntnis gebracht, weil das Gesetz es nicht anordne. Abg. Franz Kossuth erklärte, dass er den ersten Theil der Antwort des Ministerpräsidenten bezüglich der erfolgten Kündigung zur Kenntnis nehme, jedoch betonen müsse, dass er auf dem Standpunkte stehe, die Regierung hätte dem Hause die erfolgte Kündigung mittheilen müssen und, dem Gesetze entsprechend, mit der österreichischen Regierung vor der Kündigung überhaupt keine Verhandlungen führen können. Deshalb nehme Redner die Beantwortung seiner übrigen Fragen nicht zur Kenntnis. Bei der hierauf folgenden Abstimmung wurde die Antwort des Ministerpräsidenten Baron Vanffy mit großer Majorität zur Kenntnis genommen. __________ Aus dem Press-Ausschusse. In den Berichten der Tagesblätter über die Sitzung des Press-Ausschusses des Abgeordnetenhauses vom 9. d. M. wird dem Herrn Iustizminister Grafen Gleis ft ach, dessen Ausführungen überhaupt unvollständig wiedergegeben erscheinen, die Aeußerung in den Mund gelegt, es gehe aus der nahezu zur Regel gewordenen Einhelligkeit der freisprechenden Wahrsprüche hervor, «dass da« nicht die subjective Ansicht eines einzelnen Geschworenen sei, welche ja auf radicale Ge« sinnung zurückgeführt werden könnte, sondern dass dies überhaupt der Ausfluss der Gesinnung der österreichischen Bevölkerung sei.» In der vorstehenden Form ließen die Worte des Herrn Iustizministers die Deutung zu, als wenn der. selbe auf einen gewissen Radicalismus als specifisch österreichische Eigenthümlichkeit hätte hinweisen wollen, während im Gegentheile die Tendenz seiner Ausfüh' rungen dahin abzielte, darzuthun, dass eben auch nicht radical« Geschworene in Verkennung der diesbezüglichen staatlichen Aufgaben im Pressprocesse zu Freisprüchen hinneigen, woraus die Unzulänglichkeit des Appells in das Schwurgericht und das Bedürfnis hervorgehe, der Staatsgewalt andere Mittel an die Hand zu geben, um die durch die Prlsse begangenen Delicte der gesetzlich angedrohten Strafe zuzuführen. Politische Uebersicht. Laib ach, 11. December. Dem «Vaterland» zufolge hat lehtertage in Linz eine Conferenz des Wahlcomite's des confervativen Großgrundbesitzes Oberösterreichs statt-gefunden, in welcher von den erfolgten Wahlen in der niederösterreichischen Großgrundbesitzcurie Mittheilung gemacht wurde. Obgleich ein formales Compromiss bei denselben nicht zustande gekommen war, so nahm das oberösterreichische Wahlcomite" angesichts der thalsächlich erfolgten Compromisswahl in Niederösterreich keinen Anstand, die Vereinbarung in Oesterreich aufrecht» zuerhalten und sich dahin auszusprechen, dass die beiden dem liberalen Großgrundbesitz entnommenen Abgeordneten unter Aufrechthaltung der ursprünglich gestellten und angenommenen Bedingungen im Besitze der Mandate verbleiben sollen. Im ungarischen Abgeordnetenhause wild heute die Adressdebatte verhandelt. Der deutsche « Reichsanzeiger' ist zu der Erklärung ermächtigt, dass die gegen hochgestellte Personen gerichteten Treibereien in einem am 7. October in Hubertusstock abgehaltenen Kronrathe zur Sprache gekommen seien. Auf den Vorfall hin, dass als Verfasser des bekannten Artikels «Die Welt um Montag' der Agent der politischen Polizei Lützow ermittelt worden sei, befahl der Kaiser schon damals, die Angelegenheit strenge zu untersuchen und nach allen Richtungen klarzustellen. Di.! Wiener königlich spanische Botschaft hat folgende amtliche Mittheilung aus Madrid erhalten : Auf den Philippinen haben die Truppen bel San Fernando über die Rebellen einen vollständigen Sieg davongetragen, wobei die letzteren 112 Todte und eine große Anzahl von Verwundeten auf dem Schlachtfeld«: zurückließen, während die Trnppen leine Verluste hatten. In den Provinzen wurde unter d^m Schutze der Truppen mit der Einbringung der reichen Ernte begonnen, ohne dass hiedurch der Felddienst der Truppen irgendwie beeinträchtigt würde. Nach einer der «P. C» aus Velgrad zugehenden Meldung hat der ökumenische Patriarch nunmehr den Entschluss kundgegeben, die Frage der Ueslüber Metropolitenwahl abermals der Synode vorzulegen. Man hege in serbischen Kreisen die Erwartung, dass eine neue Wahl vorgenommen werden wird. Sicher sei, das« die Pforte die Wiederholung des Wahlacts wünscht, damit die Ruhe im Ueslüber Vilajet ohne Anwendung von Gewalt wiederlehre. Nach einem Berichte aus Petersburg habe" in Bezug auf die geplante Aufhebung der straf' weisen Verschickung nach Sibirien im admin«' strativen Wege die betheiligten Ministerien die ihnen abverlangten Gutachten bereits dem IustizministeriUlN erstattet, welches nunmehr auf dieser Grundlage dem Reichsrathe einen Bericht sammt entsprechender Gesetzeivorlage unterbreiten wird. Die Errichtung des Truppenlagers inGrieche N * land erregt in türkischen Kreisen erhöhte Auf' mertsamkeit. Der griechische Gesandte Mavrocordato ist nach Constantinopel zurückgekehrt. Das in 2on-stantinopel verbreitete Gerücht, dass die an Bord des Dampfers «Djanik» versendet,»« Exilierten imMarinara' meer ertränkt worden seien, stellt sich als vollstäi'd'g unbegründet heraus. Die Verschickung des frühere" Polizeiministers Nazim ist nach türkischen Angabt rückgängig gemacht worden und unterbleibt. Der Senat in Washington überwies M Resolutionen, betreffend Cuba, der Eommisson 1^ auswärtige Beziehungen. Die eine verlangt die An-ertennung Cubas als Republik, die andere fordert den Präsidenten auf, Cuba zu besetzen, bis die Aufständische" die Verwaltung der Insel organisieren könnten. ?" Senat nahm ferner mit 35 gegen 21 Stimmen ewe Resolution an, die Bill Dingley über den Zol^ tarif in Erwägung zu ziehen. Die Verhandlung darüber wurde verlagt. Tagesneuigleiten. — (Alexander Girarbl.) Pa« «Fcemb^ Blatt» schreibt: Raschcr. als man hoffen durste, hab" die beunruhigenden Gerüchte über den Gesundheitszus""". «lcxander Gtrardis eine Verlchtlauna erfahren. ^". Mnerbitttich Osricht. Roman von K. Klinck. (59. Fortsetzung.) Auf das sorgfältigste wurde hierauf der Inhalt geprüft, doch lein Stück daraus entnommen. «Zu spät!» hatte Frau Harlort zu dem Bruder gesagt. Nein, H rbert Gruners Hilfe wäre nicht nur zu spät gekommen, er hätte vielmehr überhaupt leine gewähren können, so groß waren die Forderungen, welche man an den Schwager stellte. Die Tagesblätter brachten ausnahmslos Berichte über den sensationellen Fall, in einer Art und Weise, die nur zu deutlich verrieth, wie wenig Achtung und Ansehen der Mann genossen, welcher immerhin eine hervorragende gesellschaftliche Stellung eingenommen hatte. Für Herbert Grüner war der Fall Harkorts eine Quelle neuer Besorgnisse. Mit verstärkter Gewalt kehrten die mühsam überwundenen Befürchtungen zurück und mahnten ihn zu tiner schleunigen Heimkehr. Hier konnte er nicht mehr nützen; daheim aber drohte vielleicht größeres Unhell, als ihn hier treffen konnte. Der Gedanke an Julius brach mit voller Gewalt über ihn herein und drängte alles andere in den Hintergrund. «Ich muss zurück, Hermine!» Mü diesen Worten betrat Herbert Grüner gegen Abend das Zimmer seiner Schwester. Er sand sie mit dem Einpacken kostbarer Toilettea/genstände beschäftigt. «Denselben Gedanken habe ich den Tag hindurch aMbU» gad ste anscheinend mit groher Ruhe zurück, indem sie in ihrer Beschäftigung fortfuhr. «Ein Unglück pflegt gewöhnlich andere im Gefolge zu haben, und Julius — er wagt nicht viel, weil er nichts zu verlieren hat.» Er hatte die Schwester anders zu finden erwartet, ihn mit Vorwürfen überhäufend, in leidenschaftlicher Erregung, und eine abermalige Begegnung mit ihr beinahe gefürchtet. Ihre Gleichgiltigkeit erschreckte ihn fast noch mehr, als der heftigste Zornes-ausbruch gethan haben würde. «Und wie gedenkst du deine Zukunft zu gestalten?» fragte er unwillkürlich. «Heute weiß ich es noch nicht. Ich werde mich zunächst zu einer Freundin begeben. Lange Zeit hindurch bin ich noch vor alltäglichen Sorgen geschützt Zu Zeiten war ich sparsam, vielleicht in Vorahnung dessen, was heute gekommen ist. Ich bin nicht mehr jung,» fügte sie, einen Blick in den Spiegel werfend, hinzu, «meine gesellschaftliche Rolle würde bald aus' gespielt gewesen sein. So trete ich nur etwas früher von dem Schauplatz ab und erspare mir den Schmerz, nach und nach beiseite geschoben zu werden.» Sie hatte die Worte in einem Tone gesprochen, der einen Höhepunkt von höhnender Kaltblütigkeit ver« mth, während ihr bleiches, verzerrtes Gesicht nur zu schr die Leidenschaften wiederspiegelte, welche diese Frau im Laufe dieses furchtbaren Tages beherrscht hatten und noch beherrschten. «Wie hat dies alles nur so schnell kommen können, Hermine?» fragte Herbert Grüner unsicher. «Deine Theilnahme und Neugierde kommt etwas spät,» gab sie kalt MÜck. «Vielleicht, wenn du recht" zeitig —» .. Sie stockte einen Augenblick und fuhr dann sori' «Es würde zwecklos fein, dir Vorwürfe zu /nacye"-Gehen wir jeder unseren eigenen Weg. Ich bin M") mehr in der Lage, dir Dienste leisten zu können.' Er wollte eben etwas entgegnen, da wurde v außen die Thüre geöffnet und Irene erschien, 3" Ausgehen gerüstet, auf der Schwelle. , .^, «Wohin willst du?, kam es unwillkürlich gl"" zeitig von den Lippen beider Geschwister. ^ «Es kann euch wenig kümmern,» lautete d»e " ruhiger Stimme gesprochene Entgegnung. . ^g «Ich wollte indes nicht gehen, ohne ein W^l Abschieds. Die Stimme des Blutes lässt sich 1« 'H so leicht zum Schweigen bringen. Es geht,""^ßz dir, Herbert. Auch ich habe der Familienehre S" Opfer gebracht, das heißt, persönliche Opfer, vie mand Schmerz bereiteten. Ich würde gebueve" !^ wenn der Zusammensturz dieses Hauses mein ^ ^ nicht zur Unmöglichkeit gemacht hätt-. Man V" ^l gesagt, dass allrS, was Harkort eines Tages U ^ hat, in fremde Hände kommen wird, so kann ^ Bleibens hier nicht länger sein. In eimr ^ ^ Vorstadt.Wohnung werde ich ganz meiner Mve ^.^ meinen Pflichten leben. Wenn einer von .A^hen, Tag s meines Bestands bedarf, so werdet !yr ^^Z dass ich niemals aufgehört habe, die Va"be deo ^ als mir heilige zu betrachten, wenn ich nnch ^hen l' gegen verwahre, an eurer Vergangenheit thenzi V (Fortsetzung folgt.) ^aibacher Zeitung Nr. 286.__________________________________________2455 12 December 18W harzte haben festgestellt, dass weder Erscheinungen t>iier Geistesstörung, noch einer Cocainvergiftung vor» "kzw, und dass Herr Girardi sich nur in einem sehr "l'g bald seinen alten Humor wieber. Schon in wenigen ! "gen wirb Glrarbi im Karl. Theater wieder auftreten !"d so in wirlsamsür Weise alle Ausstreuungen demen-"«en. , ->- (Die europäische Fahrplan - Con- 'lenz.) Die am 9. und 10. December in Wien Wnde europäische Fahrplanconferenz wulde am 9. d. M Llsenbahnminlfter Ritter v. Gultenberg mit tiner «mau« herzlichen Ansprache begrüßt, in welcher der ^Mischen Regierung und den übrigen Regierungen, °elN alle den Fahrordnungsdicnst betrlffsnben Kundgebungen, '' Etundcnbezeichnung von 0 bl« 24 einzuführen. — "'e nächste Conferenz findet in Chtistianla am Ib. und ^. Juni 189? statt. . — (Ein flüchtiger Fälscher.) Die «Franl-lütter Iitung, meldet aus Vern: Der Professor der /lalionalülvnomle an der Univ-rfilät in Genf, Iaquemot, ^be die Waadlländische Eantonalbanl durch Fälschungen "" Betrage von 400.000 Francs betrogen und sei flüchtig worden. Er habe in großen Veträgen gespielt. Vül."- (Die Delegierten der deutschen z"^«n.Genossenschasten) h^len am 8. d. M. .».Berlin ihre Veralhung. Dem Iahresberlchte zufolge °M die Unftalt 2878 zahlende Mitglieder, 894 Pen. H ""e und 80 Leibrentner. Die Grsammteinnahmen der ""ftalt betrugen 377.795 Marl, um 23.626 Marl mehr ' lm Vmjahre. Verausgabt wurden 251.INI Mark »e«en 244 547 Mark im Notjahre. Es wurden gezahlt ^ Invalidenpenfionen 108.55? Mark, um 11.966 ^""tl weniger wie im Vorjahre, infolge dcs Hinfcheibens ,"" Unzahl Emp'änger aus den beiden höheren Ka-^tNd der Plnsionsanstalt hat fich von 4,751.409 Marl "l 4.878043 Mark cihöht. ^^(Hausdurchsuchung bei Tausch.) In > "iohnung des vtihafteten Lriminalcommifsärs von ^"'ch fand am 9. d. M. im Velseln des Staatsanwalts tzck l ^"^ Hausdurchsuchung nach compromiltierenden giften statt. Der Vertheidiger Lilhow« erhob gegen den H Urlunbenfälfchung erlassenen Haftbefehl Vefchwerbe, !il^. ^" ^^ Hauptvelhandlung die Entstehung der ge. ^Mn Quittungen in wenig belastender Weise auf- H<. "" (Die Entdeckung eine» fossilen H.'ln auf Madagaskar) ist in einer der letzten llelb^" b" Pariser «kabemie der Wissenschasten mit. tühe eines Mcnschen »II^ ""d in der Gestalt seiner gähne den Affen der ^ll» ' ^" ^rer Anzahl dagegen denen der neuen ' «llch. ^t^ (Heuersbrunft.) Am 9. b. M. brach in l>l»z ^ l" drei Petroleumraffinerien ein groß?« Feuer ,!hs "Ue drei Werke find niedergebrannt. Da« Feuer ist ^ ^7 (Verunglückter Dampfer.) Nach einer ^.^"ddeulschen üloyd eingelaufenen Depesche ist der , pser «Salier, in der Nähe von Villagarzia verloren gegangen. Die Besatzung betrug 66 Mann und 210 Passagiere, worunter sich 35 Valizier befanden. Man befürchtet, dass alle umgekommen find. — (Der Erfinder des Dynamits ge» storben.) Wle aus San Remo geweidet wird, ist dort am 10. d. Alfred Nobel, der Etfinder des Dynamits, ge. storben. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Ernennungen.) Der Herr Ministerpräsident als Leiter des Ministerium« des Innern hat die Polizei» Comiviften Oskar Podbernig und Karl Sturm zu Pollzci-Commissären im Stande der Polizei-Dircction in Trieft ernannt. — (Illustrer Gast.) Der hochw. Herr Bischof Dr. Mahnte weilt seit gestern als Gast Sr. Excellenz bc« hochw. Herrn Fürstbischofs Dr. Missia in Lalbach. — (Militär.Veleranenbund für Krain.) Infolge der von der Landesregierung für Kcain unterm 1. September d. I. genehmigten Statuten wurde dlesertage vom Commando brS hiesigen Militär» Veteranen-Corps die conftituietende Versammlung einberufen, an der fich die auswärtigen V:teranen»Vereine von Domzale und Ztein belhciligten. Bei der erfolgten Ausschufswahl wurden nachstehende Herren gewählt, und zwar: Z„m Bundes. Präsident?« wr Commandant des hiesigen lrainlschen Militär«Veteranen-Coip«, Georg MlHalit; zu Vice-Präsidenten der Vorstand des Mililär-Veteranen»Vereines iu Stein, Georg Klemenkit, und der Vorstand von Don-zals, Johann Riebl; in den Ausschuss wurden gewählt: vom Laibacher Militär-Vteranen-Corp» der Commandant-Stellvertreter Alois Schaffrnrath, Haupt» mann Jak. Eil und Mathias Zigur sowie die Ve» waltungsrüthe Andr. Iagonal und Johann Cigvj; vom Domz'llrr Vrterans», "V'eine: Vorstand Ignaz Vtysuß und Schriftführer Val. Maiel; endlich vom V teranei-.-Verein in Stein: der Cassier Iofef Cevc und die Aus« schussmilglieder Albert Cerer und Peter Verdnil; zwci Stellen blclben vorläufig unbesetzt. Z^m Vundesschcist-jührer wurde ernannt Jakob Smole und zum Vundes-cassier Franz Slof, beide Mitglieder des Laibacher Mllilär»V terauen-Corp?. — Der genannte Militär» Vrterantnbund beginnt feine Thätigkeit am 1. Jänner 189? und schließt fich als solcher gleichzeitig dem Mililär-Veleranen'R^lchsbund in Wien an. Durch diese Anschlicßung des lrainischen Landesbunds ist nun diV Org.anisatillnsvere.inill.ung sämmtlicher MililärV^teranen» Vereine Ofterreich«, wclche der verdienstvolle seinerzeitige Organisator der GllssierteN'Transport'Colonnen der öfter» reichisch?n Gesellschaft vom Roth n Kreuze, H?rr l. und l. Generalmajor Eduard Ritter von Mtngazzi, angebahnt, vollzogen. x. — (Wärm st üben.) Die von uns so ost und warm befürwortete Errichtung von Wärmstuben, mit der sich bekanntlich der Grmeinderath in seinen letzten Sitzungen befasste, ist auf Hindernisse gestoßen und dü'fte kaum in dlefem Winter ins Leben treten. Der Anschauung, dass es sehr ersprießlich wäre, Wärnchuben mit Suppen» und Thee»Anftalten zu verbinden, da nur hiedurch der VranlweiN'Seuche wirksam entgegcngetreten werden kann, muss als vollkommen zutreffend b'lglpslichtet werden. Die nachträgliche Vervollständigung der humanitären Institution der Wärmstuben sollte aber die rasche Errichtung von solchen vorderhand nicht verzögern. Unserer Anficht nach wäre, um das zu ermöglichen, der Vorgang, wle er fich in anderen Städten trefflich bewähtt hat, zu empfehlen, nämlich die Gründung eines Vereins zur Errichtung von Wiirmftuben, eventuell in Verbindung mlt Suppen« und Thee-Anstalten, «n reger Betheiligung seitens der menschenfreundlichen, mildherzigen Bevölkerung der Stadt Laibach wird's gewiss n!cht fehlen und die Unterstützung skltenl« der maßgebenden Factoren wi>b nicht ausbleiben. — (Die selbständige Fi sch erei»Sectlon der l. l. Landwirtschaft«-Gefellschaft für Kraln) ladet die Flschereiinteressenten ein, ihren etwaigen Bezug von embryonierten Flscheiern und Brut der Bach» und Regenbogenforelle sowie des Vachsaiblings bis 1. Jänner 189? bei der Gefellfchaft zu bestellen (unter Angabe der gewünfchlen Anzahl), da der Ueberfchuss des besagten Reproductionsmalerials nach der genannten Frist den Bestellern außer Lande« zugesichert werden würd. Nachträglich einlangenden Bestellungen könnte nur nach Maßgabe bts nicht anderwärts zugesicherten Vorraths entsprochen werben. — (Wohlthätigkeit«».Concert.) Wie be» reits gemeldet, findet Sonnlag den 13. December ein Promenade-Concert der Musikkapelle de« l. und k. In» santerle.Regiment« Leopold U, König der Belgier Nr. 27, in der «Tonhalle der philharmonischen Gesellschaft zu Gunsten der von der heurigen Uebecschwemmung heim-g'fuchttn Bewohner des Laibacher Moore« stall. Da« reichhaltige Programm des Concert« lautet: I. Abthei» lung: 1.) Weftmly i: Festmarsch aus der Oper: «Der Wald bei Hermannftadt». 2.) Goldmarl: «Heimchen am Herd.; Vorspiel zum III. Act. 3.) Rubinstein: «Valse caplice». 4.) Mozart: Zweiler und dritter Sc»tz aus dem III. Concert« für Horn. 5.) Zellner: «Wagneriana»; Phantasie aus 14 Opern de» Compofilculs. II. «hlhei« llung: 6.) Cherubin!: Concert-Ouvertüre. 7.) Liszt: «Der lTanz in der Dorfschule»; Mephistos-Walzer. 8)Grieg: Zuite, 0M3 46. Nus der Musik zu «Peer Gynl». Oeginn des Concertes um 4 Uhr nachmittag«. Preise der Plätze: Sitzplatz in den ersten vier Reihen 1 st.; in den übrigen Reihen 50 kr. Entree 30 lr. Ueberzahlungen werben an der Easse dankend entgegengenommen. Der Kartenvorlaus findet aus Gefälligkeit in der Baracke !der Papierhandlung des Herrn Till auf dem Congrefs» «platze fiatt. Im kleinen Saale der Tonhalle wirb ein Buffet von der Conditorei Kir bisch ausgestellt. Das fesselnde Programm, das mehrere interessante Novi« täten ausweist und der wohlthätige Zweck des Concert« lassen einen zahlreichen Vefuch erhoffen. — (Vom Eislauf-Vereine.) Rascher al« geahnt werben konnte, ift die kurze Freude der zahlreichen Anhänger des schönen Eissports zu Wasser ge» worden. Zwei herrlichen Elslagen folgte plötzlich das von allen Schlittfchuhläufern so sehr gefürchtete ThauVetter, das die Eisfläche grünblich verdarb. Der Eislaufverein sieht fich daher bemüssigt, die traurigen Ueberrefte der l so viel verheißenden Eisbahn im Laufe der kommenden ldrei Tage entfernen zu lassen. Vielleicht tritt der Winter zur Freude aller Lislünftlcr bald wilder in seine Rechte. — (Zur Baulhätigleit in Laibach) Bei dem auf dem St. Iakobsplahe befioblichen und beschädigten Hause des Besitzer« I. Gahooec wurde bereits mit dem Räumen einiger Localltäten und Abtragen einzelner Bestandtheile begonnen, da diese« Gebäude im Laufe des heurigen Winter« theilweise demoliert »erden soll. Dortselbst befinden sich außerdem noch ein paar andere demolierungsreife Gebäude. Der Regulierung der Barmherziger »Gasse wird noch die Ablösung einiger Gebäude vorangehen müssen. Bezüglich der zwei Pohl'schen Armenhäuser in der Tirnau, von denen da« eine im ver-flossenln Iahce bereits demoliert worden ift, ift eine definitiv? Entscheidung noch nicht erfolgt; dagegen wird auf dem Bauplätze des demolierten Stubenberg'schen Nrmenhauscs in der Ocaoilcha durch die Sltt aber dieser Fall ein, so braucht man lein stabiles Th'aler; irgend eine Opernftagione wird dann auch vollauf ihre Pflicht thun. — Nach diesen Bemerkungen, die uns angesichts der traurigen Sachlage unerläjslich erschienen, lchren wlr zur gestrigen Aufführung zurück. Iiräsel« Drama ift eine gut, obwohl nicht überall bühnenwirksam aufgebaute, lebenswahre Tragödie aus dem Vauernleben, ein Werk, dem e« an scharfer Charalterzeichnung und psychologischer VerUesunz nicht mangelt. Im Vorbtl- Laibacher Zeitung Nr. 286. _________2456_________________________________________12. December 1896. ^ gründe desselben steht eine reiche Witwe, Ierica, welche vor Jahren, in ärmlichen Verhältnissen ausgewachsen, einen reichen Nauernhosbefiher geehlicht halte und nun, nach dem Tode ihres griesgrämigen Galten, einen neuen Vund mit ihrem einstigen Geliebten, Tone, der bei ihr als Olohlnecht eingetreten, eingehen will. Tone ist ein elender Charakter, dessen Slreben mehr auf die Erwerbung des reichen Gutes, als aus dit Hand Iericas gerichtet ist. Im Vertrauen auf ihre unwandelbare Liebe spielt er noch vor der Vermählung den groß-n Herrn, lässt aber endlich die Maske des lugenbsamen Liebhabers sallen und enlpuppt fich, von Ierica beim Kartenspiele ertappt, als ein rohes Individuum, mit welchem ein Ehebund ganz unmöglich erscheint. Außerdem hat er die Mutterliebe seiner Vraut — Ierica hat ein Söhnchen aus erster Ehe, an dem fie mit leidenschaftlicher Liebe hängt — empfindlich verllht. Das Verhältnis wird gelölt. Außer sich vor Wuth und Trunlenheit dringt Tone einige Tage später in den Vauernhof ein, um seine Vraut zur Hoch« zeit zu zwingen, oder fich andernfalls an dem Knaben, den er für den mittelbaren Urheber seines Missgeschick« hült, zu rächen. Leute eilen herbei, da macht er seinem Leben durch einen Schuss ein Ende. — Das Werl hat Schwächen, hat aber auch Vorzüge. Iu erftcren rechnen wir den nicht zur Genüge motivierten Schluss (ein Mensch von der Art Tone« erschießt wohl gegebenenfalls feine Vrant, aber nicht sich selbst), zu letzteren namentlich den wirlsamen Aufbau des dritten Ncle». Das Stück erzielte zwar leinen durchschlagenden, aber einen immerhin hübschen Erfolg. Die Hauplpartie der Väuerin wurde von Fläulein Teriova sehr brav, mit dement« sprechenden Gefühle gespielt. Die Rolle ist groß und auch ziemlich schwierig, dennoch bereitete fie der schätzenswerten Künstlerin, die sehr schön aussah, leine Schwierigkeiten. Als zweiter ragte Herr Inemann in der außerordent» llch geschickt charakterisierten Rolle des alten Selan hervor. Auch die Herren Verovsel, Panilo und Perdan entledigten sich ihrer Aufgabe mit Glück. Frau Dani« lova ist anetlennend zu nennen, bei Fräulein Slav» ieva störte uns ihr wenig passendes Loftüm. I« Ge» sammtspiele machten fich hier und da Gedächtnisschwächen bemerkbar; auch erlaubten fich einzelne Kräjle ganz eigenthümliche Veränderungen im Texte, so das« die Vorstellung nicht rückhaltslos zu loben wäre. Jedoch wollen wir im Anbetracht dcssen, das« das Personale schon mit einer gewissen Unlust die Rolle in die Hand nimmt, da es in vvthlneln Weiß, vor schwach besuchtem Hause spielen zu müssen, die diversen Schwächen nicht einer näheren lritischen Zergliederung unterziehen. Wenn nicht ganz, so hat jedes Publlcum zum großen Theile ein Theater, wie e« dasselbe haben will. Ez steht jedermann frei, diefen letzten Satz auch in eine andere Form zu kleiden! — Morgen gllangt zu Ehren der Oberkrainer Gäste die Oper «ttoreuMi »lavöslc» zur Aufführung. -n- — (Ehrung.) Der Gemeinderalh von girlnih hat in seiner Sitzung vom 11. December einstimmig den l. l. Hofralh und Finanzdirector Karl Plachly in Laibach und den l. l. Vezirlshauptmann in Loitsch Gustav dell Cott in Anerkennung der großen Verdienste, welche fie fich um die Gemeinde girlnitz erworben haben, zu Ehrenbürgern dieser Gemeinde ernannt. — (Deutsche« Theater.) Heute wirb die amüsante Posse «Ifidor und Kasimir», nach dem Fran» zöfisch,n von May (so lautet vämlich der richtige Titel), in lnsslicher Vesehung gegeben. — Montag gelangt zum Gortheile de« Regisseur« und ersten Gesang«« und Charalter.Komilers Herrn Franz Felix die reizende, schon lange nicht gegebene Operette «Girofls-Olrofla» zur «ussührung. Herr Felix ist unstreitig das «eiftbescWtlgle Mitglied der deutschen Vühne. ein pflichtgetreuer Künstler, der fich jederzeit im Schau- und Luftspiele, in der Posse und Operette bewährt hat. Dem wackeren Manne, der durch seinen köstlichen Humer dem Publicum so viele vergnügte Stunden bereitet hat. wird hoffentlich durch zahlreichen Vefuch auch ein recht ver« gnügler Abend bereitet werden. — (Kranlenbewegung.) Im abgelaufenen Monate wurden ins hiesige Landes'Kranlenhaus, in wel« chem fich derzeit 400 Betten für Erwachfene und 50 Kinderbetten befinden, 236 männliche und 148 weibliche, zusammen 384 Kranke ausgenommen. Mit den vom Mo» nate October Verbliebenen b. fanden fich darin im Monat« November 655 Kranke in Behandlung, von denen 229 geheilt, 80 gebessert und 14 transferiert wurden; während 18, und zwar 13 Männer und 5 Weiber, ge« ftorben find. Mithin find mit Schluf« des vorigen Mo« nals noch 298 — 157 männliche und 141 weibliche — Kranke in der Anstalt verblieben. —o. — (Ein Gerücht.) Hute war in Lalbach das Gerücht verrreitet. dass bei Tacen 15 Perfonen aus elncm Kahne gestern die Save übersktzen wollten. Durch die Ueberlaft soll der morfche Boden durchgebrochen und sämmtliche Insassen ins Wasser gestürzt sein. Wie v'ele Personen verunglückt sind, wie viele gerettet wurden, ist bl» zur Stunde unbekannt. *(Au» dem Polizelrapftorle.) Vom 9. auf den 10. d. M. wurden sechs Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegin Vacieren». zwei wegen nächtlicher «uhefttlrung. «in« »eg«» Velttln» und «ine w,g«n Au«. weis« und Unterstandslofigleit. — Vom 10. auf den 11. d. M. wurden drei Verhaftungen vorgenommen, und zwar eine wegen Trunlenheit und zwei wegen Betteln« von Hau« zu Hau«. — Am 9. b. M. nachmittags sind die Schlossergehilfen des Johann Sprelher in Ausstand getreten. —r. — (Gefunden) wurde gestern bei der Tonhalle eine goldene Damenuhr; die Verluftträgerln möge sich dlefelbe am Alten Markte Nr. 17, 3. Stock, abholen. lllu»io«l. «»or». Sonntag den 13. December (dritter Adventsonntag) Hochamt in der Domlirche um 10 Uhr: Mcsse von Felix Uhl; Graduate von Anton Foerster; Ossertorium Choral. In der Stadtpfarrlirche St. Jakob am 13 December Hochamt um 9 Uhr: Messe von Franz Schöpf; Gradual« von Anton Foerster; Offer« torium von Dr. Franz Wltt. Neueste Nachrichten. Kitzung des Abgeordnetenhauses am 11. December. (Vriglnal'Telegrllmme.^ Das Abgeordnetenhaus begann die Specialdebatte über das Budget und zog die Capitel 1 bis 6 in Verhandlung. Bei Capitel 1 und 2, «Allerhöchster Hofstaat» und «Cabinetslanzlei», sprach Abg. Vaschaty zuerst böhmisch, dann deutsch und, nachdem er vom^ Präsidenten zur Sache gerufen wurde, wieder böhmisch. ^ Referent Palffy verzichtet auf das Wort, worauf die Capitel unverändert angenommen wurden, ebenso wie' die Capitel «Reichsrath» und «Reichsgericht». Hierauf begann die Berathung der Capitel «Ministerrath» und «Dispositionsfund». Bei Verhandlung des Capitels Dispositionsfond beklagt Abg. Stransky die Nichtachtung der na«! tionalen Gleichberechtigung in Mähren. Abg. Graf Kuenburg erklärt, die vereinigte Linke verharre in! einer unabhängigen, zuwartenden Haltung und werde für den Disposilionsfond stimmen, ohne darin ein ausdrückliches Vertrauensvotum für die Regierung zu erblicken. Abg. Per gelt erklärt, die deutfch.böhmischen Abgeordneten seien bemüssigt, der Regierung ihr Misstrauen durch Verweigerung des Dispositionsfonds aus« zudrücken. Ministerpräsident Graf Vadeni erklärte, er könne ^ eigentlich nichts Neues vorbringen, was er nicht fchon ^ im Budgetausfchusse vorgebracht hätte. Die Regierung, sei nicht in der Lage, irgend eine Partei durch verlockende Verheißungen zu begeistern und zur momentanen, Gefolgschaft zu bestimmen und ist zufrieden, wenn die Geschichte einst bezeugt, dass die Regierung in Fühlung mit den Parteien, vom sachlichen Gesichtspunkte aus«, gehend, sachliche Erfolge anstrebt und zum Theile er» reicht. Bis dahin sei es unvermeidbar, dass der loyale Versuch der Regierung, mit den einzelnen Parteien Fühlung zu gewinnen, um dadurch erst einer parteimäßigen Behandlung der Fundamentalfragen den Weg zu ebnen, von Nichtwohlwollendln oder Misswollenden, als Zweideutigkeit, als Hin« und Herschwanlen aus» gegeben werden wird. Die Regierung müsse sich die Kritik jener, die den Unfrieden im Staate wünschen und lein Interesse an dessen Aufblühen haben, gefallen lassen. Der Frieden im Staate sei nur in Fühlung mit den Parteien er» reichbar. Der Ministerpräsident stellt fest, obige Worte beziehen sich nicht auf die Parteien oder einzelne Ab-geordnete, sondern auf jene Stimmen, die auf anderen Wegen in die Oeffentlichkeit dringen. Nicht jeder Jug auf dem politischen Schachbrette bereitet mir — sagte der Ministerpräsident — Freude, aber da« Spiel selbst gibt die Regierung nicht aus der Hand. Die Regierung bleibt betreffs der Mitarbeiterschaft der Volksvertretung auf das Suchen angewiefen, nimmt die Mithilfe an, wo es sich um die Erreichung größerer Staatszwecke hau» delt, dort, wo sie sie findet, ohne das Interesse der Gesammtheit selbst um verlockender momentaner Er» folge wegen preiszugeben. Kleinliche Parteigravamina sind nicht mit den Angelegenheiten des qesammten Ganzen zu verwechseln. Auch die einzelnen Parteien scheinen die ausschließliche Anwendung und das Verharren auf den in der Kampfeszeit festgestellten Programmpunkt, n nicht mehr als möglich und richtig anzusehen. Hoffentlich findet das verlästerte Wort Staatspartei allmählich bei allen größeren Gruppen Anwendung, so dass es nicht nur eine Staatspartei, sondern auch nur eine dem Staate dienende Volksvertretung geben wird. Bei allem Be» wusstsein und Festhalten ihrer Prärogative kann die Regierung lein Zukunftsbild sich im einzelnen aus» malen, weil die künftige Volksvertretung, dieser gleichwertige und gleichwichtige Factor, ein verschleiertes Bild sei. Die Regierung werde auch lünftighin nicht politische Wege wandeln, auf welchen nicht alle ge« mäßigten Parteien, die das Staatiwohl vor Aua/n haben und die Parteistrebungen wluigstens theilweise den modernen Staatszielen unterordnen, ihr folgen könnten. Die Regierung erblickt in der Bewilligung des Dispositionsfonds lein Vertrauen, höchstens em Verständnis für die nöthige Reserve, die eiue lnavp vor den Neuwahlen stehende constitutionelle Regierung sich auferlegen muss, und dass ihren guten Absichten uicht gerade Misstrauen entgegengebracht wird. Der Ministerpräsident erklärt in seinen weiteren Ausführungen, die officiöse Presse müsse sich eines gemäßigten, nicht aggressiven Tones befleißigen, die Regierung werde ihren Einfluss nach dieser Richtung hin redlich geltend machen, aber sie ersuche auch dle Abgeordneten, auch auf die ihnen zugänglichm Organe in gleichem Sinne einzuwirken. Der Ministerpräsident weist die Behauptung des Abgeordneten Stransly zurück, die mährischen Behörden seien eine Generalagentur der deutsch-liberalen Parte«. Die Regierung sorge dafür, dafs die Landeschefs und deren Organe weder Generalagenturen der einen noch der anderen Richtung werden. Die vom Abg. Stransly dem mährischen Statthalter, für den der Ministerpräsident entschieden eintritt, und deu Behörden zur Last gelegten Ungeheuerlichkeiten wären im constitu-tionellen Oesterreich, wenn sie wahr wären, längst vor der Budgetdebatte bekannt geworden. Gegenüber den Aeußerungen, das unter der jetzigen Regierung Geleistete sei ein Verdienst der früheren Regierungen, sagt der Minister: Die Regierung beansprucht lein Verdienst, sie weiß, dass das Geleistete ein Verdienst des Hauses ist. sie hofft aber auch, das» das von den künftigen Regierungen Vollendete, «M unter der jetzigen Regierung initiiert werde, gerechtet" weise der gegenwärtigen Regierung angerechnet werde. (Große Heiterkeit.) Am Schlüsse der Ausführungen des Ministerpräsidenten folgte lebhafter Beifall. Nachdem noch Abg. Waßillo über die VerhältM in der Bukowina und Abg. Weber über mährW Verhältnisse gesprochen hatten, wurde die Verhandlung abgebrochen. Abg. Schneider interpellierte wegen de« Vorgehens der Polizei bei der Untersuchung des Geistes zustands des Schauspielers Girardi. — Nächste Sitzes morgen. _^__^_^ Budgetausschuss. (Origlnal'Ttlearamm.) Wien, 11. December. Der Bubgetausschuss berichtet über den Dcins lichleitsantrag des Abg. Dr. Nuß. betreffend die Aul' Hebung des Zeitungsstempels. Die meisten Red"" sprachen für die Aufhebung. Finanzminister Nit^ v. Vilinsli sprach sich entschieden gegen den AM Ruß aus und betonte, die Regierung werde die 3^1 der Aufhebung des Zeitungsstempels studieren, a"^ der Frage der Aufhebung des Lottos nähertreten; ^ sei unmöglich, eine Post von zwei Millionen aus.^ Budget zu streichen, ohne zugleich die Deckung hiel" zu haben. Montag wird die Debatte fortgesetzt. "A Hallwich legte das Referat des Etats des Ha"^ ^ Ministeriums im Plenum nieder; an seiner statt N)U" Abg. Szczepanowsli gewählt. Wien. 11. December. (Orig..Tel.) Der Ver^l' tungsrath der Nordwestbahn genehmigte das ^ lasfungsgesuch des zum Generaldireclor der Südbay ernannten Hofralhes Dr. Eger unter dem AusdrU^ des Dankes und der besondern Anerkennung M ". geleisteten hervorragenden, ausgezeichneten Dienste U" ernannte den Ministerialrath im EisenbahnministerlU' Anton Kühnelt zum Director der Nordwestbahn "" süd-norddeutschen Verbindungsbahn. ^. ^ Wien, 11. December. (Orig.«Tel.) Das B^"^, des Präsidenten des Herrenhauses, Grafen Trauttlnarw dorff, hat sich derart verschlimmert, dass die Auf"»"'» stündlich zu erwarten ist. ,^ Wien, 11. December. (Orig.-Tel.) Der deM" Botschafter Graf Eulen bürg ist in Wien "» getroffen. . ^.< Wien, 12. December. (Orig. Tel.) Der F'""^ minister ernannte den Zollamts'VerwalterAlois V' .^ zum Zoll-Oberamts Verwalter beim Hauptzolian" Laibach. ^ Budapest, 11.December. (Olig.-Tel.) lAbgeoro"r haus.^ Das Recrutencontingentgesetz wurde m " n. Lesung angenommen und die Adressdebalte ^st. ss-Referent Pulszky empfiehlt die Annahme des "" enlwurfs. z^ig Venedig, 11. December. (Orig.-Tel.) Alexander von Serbien ist nach Wien abgerelS«. ^ Paris, 11. December. (Orig.-Tel.) Wie?' P^-melden, befanden sich auf dem «Salier» ^^.HzieN, giere, und zwar 113 Ruffen, 35 Perfonen aus ^ 61 Spanier und 1 Deutfcher. ______----"^ Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. MdA Am 8. December. Fiala, Custos des bosn..hercH ' Ochi^ Museums. Sarajevo. - Hofmann. Hanseli. LZ^ U. Schulz. Me., Wien. - Krall, Verquicr, Me., ^«e ^hgtills, richs, Ingenieur; Haselsteiner, Bildhauer, Graz. ^ Agentur, Krainburg. Laibacher Zeitung Nr. 286. 2457 12. December 1896. Am 10. December. K. v. Polorny, l. u. k. Generalmajor! Dr. Ant. Ritler v. Hoffer, Advocat; Schuster, Director; Kranz, thor, Polzer, Engl, Schulz. Brauner, Pucstailer, Kflte., Wien. -^ Weiß, Director. Weißenfels. — v. Obereigner, Oberforst-Director. Schnecberg. — Hafelsteiner, Pock, Vilohauer; No» wotny. l. l. Thierarzt, Oraz. — Stimmharler, Kfm., München. ^ Rix, s. Frau. Kfn,,, Hermannstadt. — Mandl, Kfm., Pinczehely^ An, 9, December. Ritter v. Oulmannsthal, Herrschafts» bcsitzer, Weixclstein. — Dr. Defranceschi, Arzt, Rudolfswert. — Schneider, s. Frau, Gutsverwalter, Hopfenbach. — Hammer, haitmann, Holländer, Sedlatschel, Kflte., Wien. — Vasiljeviö, lksm., D.Laudsberg. — Susnil, »tuci. plmrm., Oraz. — Pav» len. Privatier, Zirllach. — Maliö, Priester. Erluchstem. Verstorbene. Am 6. December. Georg Dachs, gewes. Hutmacher. 78 I., Wienerstraße 20, ^larllsmu» »emli». — Elisabeth Hren, Besitzerin, AI I., Kolesiagasse 14, ^a,a3mu3 «enili». — Emilia Knez, Ntbtiterstochter, 5 Mon., Ilovca 31, Fraisen. Nm 9. December. Apollonia Slofic. Krämerin, 68 I., Spitalgasse 5, Lungenlähmung. — Iosefa Sorsii. Näherin, 78 I., Iudengasse 5, >lar»l>mu» «euili». — Francisca Schrey, Pri« date, 72 I., Vurgstallgasse 5, ^i-ssmu». Am 10. Deccmber. Maria Zupantil, Eteinlohlen« hiinblcrstochter, 1 Mon., Kuhthal 1, Fraifen. Im Civilspitale. Nm 7. D«cember. Johann Depausel. Arbeiter, 24 I., Tuberculofe. Meteorologische Veobachtungeu in Laibach. il NM^1^4^^l^ "HU sWW^^ Nebel ^9^. Ab 7410-16 SO. schwach Nebel __^ liTsVü.Mg. > 740-1 j -2-b ! SM7fchwach > Nebel i 0 0 . Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur -0 3°. um "8' über dem Normale. Verantwortlicher «ebacteur: Julius Obm-Ianuschowelv «itter von MiNebrab Das» das heurige Jahr an Niederschlagen be» wnder« reich ist, und dass infolge dessen nicht alle "eg« und Straßen in der schönsten vrdnung sind, Muss zugegeben werden. Aber geradezu haarftränbend ist dab Vild, da5 seit langem die Stadt Wottschee bietet Das» wegen der Menge von Koth und wegen Mangel jeglicher Htraßenausschotterung niemand mehr einen Spazier« »ang machen lann, wird noch stittschweigend hin» genommen; dass aber die Laibacherstrahe, das ist der A«a zum Wymnasium, den täglich 100, zum Theile Mechibcschuhte Kinder zurückzulegen haben, dies« ».Mglich seinesgleichen suchend, das ärgste in dieser "'ItNNg überbietet, ist schon der Schiller wegen ganz ««verzeihlich, wenn man auch auf die Professoren "'Ne «ückficht nehmen will. l«,^ 5s wird auf diese Weise in die Schulräume eine !°lche Menge von Koth zusammengetragen, dass da« ,°"rannten Wechselstube eingeführte Festsetzung des Ta> !lhr i, ." Zeitraum eines ganzen Jahre« als wichtige Neuerung !'"ben?"!)"' Die Besitzer verlosungsbedürftiger Wertpapiere 'hnen ^°" berfelbeu in umfassender Weise Gebrauch gemacht, weil lenke k l^ ?'e Versicherung für ein ganzes Jahr eine bebe». t»Ull>. V?u,is °" Mühe, Zeit, Porto und Stempel ermöglicht lng,n .^lejenigen unserer Leser, welchen die obgcnannten Vei» «us „ !^^ zugelommen sein sollten, wollen sich unter Berufung dttei,?" ^latt direct an die Wechselstube des Wiemr Vanl» ^anld. ° ""^ ber Filialen oder Zweiganstalten des Wiener j ^..""ns wenden, welche die begehrte Zusendung gratis und l "" besorgen werden. (5222) cgcwöesfffeqfer in JiaiExxcfy. 46. «orjMung. 3m Abonnement. ©erobet Lag. Stametag beit 12. Pecember $ie Vielgeliebte ober: Gin angenehmer ^efud), ^offe in beet «lcten nacf) bent ftranjöftföen oon «obic^e unb SKeil^oc. Wnfang präcise ^olb 8 U^r. Gnbe gegen */t 10 U^t. -------^— Deželno gledališèe v Ljubljani. St. 30. Dr. pr. 764. V nedeljo dne 13. decembra Cetrtikrat: Gorenjski alavöek. Lirièno-komièna opera v dveli dejanjih. Spisala Lujiza Pesjakova in Emanuel Züngl. Uglasbil Anton Foerster. Zaèetek toèno ob pol 8. uri. Konec ob 10. uri. Allen Bücherfreunden empfehlen wir unseren diesjährigen Weihnachts-Katalog der auf 160 Seiten eine Auswahl der empfehlenswertesten Werke in deutscher, französischer und englischer Sprache enthält. Derselbe enthält einen sehr ausführlichen Führer durch die Weihnachts-Literatur (6204) und wird gratis abgegeben. 3—2 R. Lechner (Wilh. Müller) k. u. k. Hof- u. Unlv.-Buchh., WUn, Graben 31. m^ .^^P^^^IJ x oeoiündel 1836 ^fw ^\V^ y —___>n IV: ^^ wA /7 ¦ m JlflHWlIIII' _______A V*_____________- ______________________mm^,t______ ^4902) 10—4 Es Würde zu Weihnachten viel weniger unnützer Krimolram für die Kinder gelauft weiden, wenn die Eltern sich nur die Zeit nehmen wollten, dic hochinteressante und reichillnstrierte Preisliste über die berühmten Richter'schcn Anler< Steinbaulasten zu lesen. Die darin abgedruckten Briefe hocherfreuter Eltern und angesehener Gelehrten bestätigen einstimmig, dass es lein gediegeneres und zugleich haltbareres Spiel» und Veschäftigungömittel gibt, als die Anler«Steinbaulasten: ein an» gesehener schweizer Pädagoge sagt wörtlich: «sie erfetzen ein ganzes Spielwarenlager» und schliesst mit den Worten: «Hinein mit ihnen in jedes Haus, in dem glückliche Eltern wohnen!» Wir denlen, es lohnt sich schon, eine Correspondenzlarte daran zu wenden, um von der Firma F. Ad. Richter H Cic. in Wien. I,. Operngasse 16, die neueste illustrierte Preisliste franco zugesandt zu erhallen. Da die neue Ausgabe auch eine aus. führliche Beschreibung der neuen, hiichst vortheilhaften Ergänzung«»Ordnung enthält, fo sollten auch die, die bereits einen Steinbaulasten besitzen, wegen Zusendung der Preisliste eiligst eine Corrcspondenzlarte schreiben. (5008) Freunde des HarmonilaSpiels machen wir auf die Erzeugnisse der Firma Ioh. N. Trimm el in Wien. VlI./„ Kai> serftrahe 74, aufmerlsam, die sich infolge ihrer dauerhaften und eleganten Ausführung des besten Rufes erfreuen. Auf besonders krustige und zugleich llangschöne Stimmen richtet diese Firma das Augenmerk und sind die Wiener Harmonikas infolge dessen all» gemein bevorzugt. Wir verweisen auf das Inserat dieser Firma in heutiger stummer und bemerken, dass der Preiscourant auf Verlangen kostenlos zugesendet wirb. (4345») > VanksllMg. > M Für die so überaus zahlreichen Beweise der W M Theilnahme während der langen Krankheit und an» M W lässlich des schmerzlichen Verlustes meiner nun in W W Gott ruhenden Mutter, Frau M » Francisca Schrey > > verwitweten Krieger, geborenen Ulbing, > M welche mir von allen Seiten entgegengebracht wurden, W W spreche ich hiemit meinen tiefstgefühlten Daul aus. M M Ebenso danke ich den Spendern der schönen Kränze M W sowie allen werten Freunden und Bekannten, welche W M der theuren Dahingeschiedenen die Ehre der Be» M M gleitung zur letzten Muhestätte erwiesen haben. M W Uaibach am 12. December 1886. W W Johann Vchrey W W im Namen d r übrigen Anverwandten. W llßul8 8m 1l. Ilellßmlies bsyinno iol, mit oinor fiil' «sl-l-sn unil ll2M»n »wol«! vo»-tlivll»,2ftsn »,«»...«» von u, « -. «7«. « w. »«««"" «n^ »<"«-«»-«'.. 8 «, 4 - bi. ll. « - '""^'«""»" "Nlo»»> un<1 3>A«lel,«n. ---------------------------------------------- Bss<»^«»»l'V»»t«»^»l»«U>s« von »»««>l«l»« n. —«, bl, n. — 75,)« nacb a,i)»e, Ilopl'NVlll^l'z»«» von N. — 85 bi» N. 4— m«kl «ll» «Xl ll««in» »»^^»-^—^^»^»»-»^-^»^^-»»»^^ Hil«l«lel»««» von N, — 30 m» ^«l», «»»»,, von N, — 40 « „ «,.. . , „ , ,. _ N. 8 — p«, Swell. d>» N, 1 —, I»»,«» von N.—»0 ^ li>» II, 1 b<> , ,«!l,^«»«l »^». ---------------------------------------------- b»nt«5 «l«»>,ln, ,«ds 6»u»r „ . .. » . .^ l!«t«« pvliivülll, vun l!, l l>U kl« .. ... . . , N, 3 50, »«..^.». ,^.. mit """' ^l.p°'t d5e.l ,n »!I«n ^«„e. N. 2 2«. «^.b,^«. ^°""" ^"^" 7'" N " " l>" ,, . „ .. . ^ ««<«l; e—7 m«l«, ««nUssen »uf ll.b'—, »'—, »n»«5l»<»»l!»«>»»« . , . ^ ^, ^. «, ^. ». ^ «>n complete» v«ml»»ulll«!» ll. 7 - '««<»«'-'>" l.e«U>e^Nst« 5"t. 8tU<:ll »>«enl von I»nt»» »<««<«»' »»»«l, Hl»«», !i«l«l« von ll, — »0 nus^lirl» di» N, 4 !-«lnUe^ mil »»«»^ulN»«?»,»»««» POs ütlloll, n>»nr »l, Ü0U n«u«»t«l von ll. 3 40 di« ll, 4 5><». mit ^»Von« unö v»«in». ««bt«», W'l»«»,»»««»» von n. e «! !>!» ll, 9 ' p«!- 8lllcll »»»»«»,. un ex ^lt« 1»l««l«^ Ul»«^»»«»l»»n« «l««' von n. — Lü bi« n. l LU, >«li IUM ^v»«cne,!, l^uliun U!,ä ^»«tl'lVlil« von ll. —20 l>i» ^eplilirun, llulkl-« »ol^lw vi« neu l>, 1 :><1, 1^««»«^ mit »«l«I«n. binn«n 3 bi, »L T'Azen billiz«t. p«lu«»»«tntt«5 von N «)_______________ bi« 0, 1 70. mil l»«I«e»«,e«^ ll 8 50 llnt««»»«^»,»n«l. ^»»««,«net»Vl»«^ Ul»«» ,nub«»t« lll»»I«5, llu» <^l»lN<»»», U»«^ ^u»lilKl«n, von ll. 1 «5 bi« N. z 40, Ul,I«Ni»«. inatl un«n. )ec!« von ll. -7« b«8 ll. 8 «». «nrnitus bi!6yl 6«n lomplotsn »t^Umpl« von ll. - l<5 l>>» ^uspuli «in«l I'uil!« un. «, «^u,«.»«?»^^». ^e»,. ««««^ »<»pllU«l»«5 von »«Ue^iiG«» «W v « ll , N. — 45 bi, N, 4 —. bi, ll. L - p„s «tUck, «us 177^ ———>^»— »Il«-n«u«»t«, f^ono. n«»n«»«l,, nul all«-rb«,l«, l'»- ^ bncnt von «l. »8 — bi, ll. 3« — »^««««»vo^l,»»^«, vei«, p«s l1l>tion6, Vnt«^»,»,«n von ocloi- üri-me, von utl«n<>, p^s >1«t«s, n»n«s»^»»« «>»»«» ll Ä »(! H»»»»«l»«l««»n ll, 4 »0 p. I>utl, --------------------------------------------- Kviivncle v«i«»e I'ricot, r'Iitnvl!. lu^li, »yicle, »»«l»»»,^,«,«.^, ^»^»»,, »ckussvolle 5«,t>-i<:lll. I.U,^«. «»«»,t«»^»«e, mit s«.,el,«l H«»«« vnn ll. — 80 bi, ll. 8 —. »l:l!!!nz«s«i, »II«, n»on nsu»,t«m -^7 ^ ^ ^7 ^ »eknitt. l>ool>,t «olii«se.« »^»«^ «l^^«». „« k. un.l »«b«t.. ^«^««..,«« ,^«« a««-^«« ,wun«n^ billi« unä n^.n,,pr«,i«n. H»U«l»ttn««», un^ I»»^ ^«t«s, in l>!!>,n !!. e - per 8tllc!c. ^«l«kts»i-b«n. 12 l>>5» 20 Knopf lllny» (5275) von 2. —-4» »nk^^rt» elc. «w. 8-1 5us«ck ln «len »o»»tin»tsl»sben süi' »»llsobvn ,»mmt ll»-2nen unll ß«ütie Laibacher Heitunq Nr. 286. _________2458_____________________________________________12. December ,89ft.^ M»,,,^v»r»». 2lmm«r - v»mps,e!»^!tl >^pp>r»1«, «»«»««lllkl« «t«. " 51-ilü, »Nil lr»n«o. 2 ^ien, V/1, Irlludeng»«»«. ! ,V»«1» l» U»u»« . ^—2^IN__^ bei No^ltscl, 8»uoi-lil-unn. ! -^,^1I^_> ea„l»ö,»b,hSrdli<« g.p.üft «nd l>«UI«n, 5i1Kp» I»«0lI«tV« UN«lll«,k i>«yl- «u8ten,t„,snt» »«nut«- »U8,«!->!»>, ,llk>mesl,ti»en^ un z ,i„^, »bfilni-enä, «u,,«!-!lon l,«,«!, l2iin«ll!,m«sl, fsU,t!)»u!»n, Ll-Hnll» «untn«k» „lum 8onu!l-»n,»l" l» «','««»'»° wenn jede« Fläschchen mit eixcr grlüien (tiiquette uer'>üe,! ist, mit der <,»«, gleichen Schxd» >"<"!« w,e hier ode», «lan »ob«» ,t«t» »ut «tl»»« »«nutnn»l>ll« l Fäl,ci>«r und Vlachahm«« m««n von «!r «us Grund d«« Ma»s»n. !a,u««,s««„ s«r<»,, ««richlllch v.rfolgt. ,b«ns» »»« «Vi.d,«. »«-rans.r v«n ssälschl,,,«««, Tas <3achuerft,n!digen.«tieft der Iwüe» l, Va!,bcire„ier„n,, ^ ,?' ^'"'^ ""l,^l. Wo e.ln «»«!c« cu lln, «.7»»»^ !n pi-oüi-Ä!,» bo! Nokltleti.zauasbsunn. <ös losten ^3 iranco ledei Pc,,!,tati«n !Desl«rreicl,'lIn,,ar,,« lü lleine ober 6 Dopvel« «c, « ^> ^ ?n «"«nie» und Her^owina ,» lleine °d«r " «LovvelNaschen werden nicht u«rsendet, Versendung nu« «eg«, V B°ra„aa»we!s»nz °dcr Nachnahme de« Vetrag.s. ^ > l" l»s«ll!-2ll» l,«l Nol,lt3Ll,.8»U«sl,sUNl,. 6 Tänze in 3 Stunden ! oder in 10 Lectionen Salontänzer! Die beste Arznei , — das Tanzen — wird in Laibacli jährlich nur einmal verabreicht, und zwar diesjährig am Jakobsplatz Nr. 2, I. Stock. Es finden da Patienten täglich Aufnahme und werden innerhalb acht Tagen grttndlloh curiert. Die Zeit ist kurz. (5247) 3-2 Hjaimff • Benutze nur Griiiither TYagner's Tinten Schreib-, Copier- und farbige Tinten speciell (2320) 30—29 Reform-Tinten. In jeder besseren Schreibwaren-Handlung käuflich, wo nicht, liefere ich direct. Günther Wagner in Hannover u. Wien. Gegründet 1838. 17 Preismedaillen. i ————————-~__————^—_————.^——_— ggfo* Altbewährtes diätet. kosmet. Mittel ^. I Mill (Einreibung) zur Stärkung UI>d qggL*«t m!>Mr Kräftigung der Sehnen und Mus- jc&fFr M kein des menschlichen Körpers. maiL ^jjl| Kwizdas Fluid ^p ¦ (n^TJNH "arke Sohlange (Touristenfluid). I «kSj^HJH ^on Touristen, Radfahrern u. Reitern mit ¦ ffi-^gHH Erfolg angewendet zur Stärkung u.Wieder-S w> fl< r''1/l Flasche fl> ~'60< Bp^—K~i?-L\tBl Echt zu beziehen in allon Apotheken. lEjtESB Hduptdepöt Kreisapotheke Korneuborg "^m bei Wien. (4971) 20-2 P. T. Mein reich illustriertes Journal von auf' geputzten Damenhüten versende ich franco und gratis. (I6l8) 36 Heinrich Uenda, Taibach- Heinrich Kenda, Laibach grösstes Lager und Sortiment &Her Cravatten-SpBcialitäten. (3188) 21 Portwährend Cravatten - Neuheiten. | Jegliè & Leskovic | tM Laibach, Prescherenplatz 1 jj| empfehlen: (5085) 10—4 Ä ^ garantiert echten Slivovitz, Lit. 88 kr. S ^ garant. echten Wachholder, Lit. fl. 1.30 & W wirklich feinen Cuba-Rum, Lit. 80 kr. w W Original-Jamaika-Rum % tfb Orlgiiial sranzösifttcheu n. ungari- ^K ^ Nchen Cognac L ^ Uafer-Flocken, Hafermehl, Hafer- ^ #cri'ütze, sowie ihr reich assortiertes w # Specerelwaren-Lager. ^ # 99Gut und billiff." 1 Course an der Wiener Börse vom 1l December 1896. ^ d«m «sscellen . «pril'Octob« i«i 40 101 Sb l«54er 4°/, Gtaatslose. 25« ft. 143- ji4» — l»«0er 5°/, „ aanze b0» ss. !i43'«0 144 - l86U« b«/„ ,, Fünftel 100 fl. 55 25 15C i!t> >»64«l Etaatilllse , . loo ft. i«8-zo 188 50 dto. „ . . ü« »"/» V«N, «oldrente, steuerfrei 12» ?(»izz 90 i°/, Oeft. Notenrente, steuerfrei — - —>— »o,'» dto, Nente in ttrontnwabr., fteuerfrel für^uUltronenN»«. lN0«0 101 — dto, dto. per Ultimo . , l00 80 1U1 — »isnlHah». Vtaa«»schnl>ve^' schreibnngen. tlifabstbbahn in «,, s»cueil«< (biv. «t,X für KX) ff, «, 4°/, US 70 1»N'?0 ^üiz Iolevb'Bal,!! i» Silber (dw.Ol.N 10«st,Nl!M,ö'/<°,> 12585 I«S«i» »»///. Nudolpl,.«, l, O, st, Nom. —-——'— »»/, dt« ln Kronenw ste»erf.,4»0 N. »00« Kl. f, 200 »r, «om. . »8?z S«-?5 Z» Vtaatescyulduerschreldun» ,e« «»,efte»p.» »to. salzb.°!clr.20«st.0. «8.»°/., 288' 234 00 «allz Nllrl-2udw..«,»m> N.,51, ^«0 fi. T. 4°/» , »9— lOU'— Vorarlbeiger Vahn, Vm, 1884, , 4'/, /,°/ 122 90 ,23 9« dt«. bto. Tllber 100 st., 4»/,°,, 101" 101 S0 dto. Ltaut«°Obllz. (Unz. ONb» v. I. »87«, ö" ,..... l»U 10 121I0 d0 — — Prämien^Nnl. b. Ttadtqm. Wien 102 t>0 188 50 Vürfebau-Nnlehen. verlosb. 4" « Kralner Lande» Nnlcben . V8 85! V8 »5 Velo «l!.>r, ßs«n>bri«s» 100 80 0tft.°ung, Van! veil. 4°/„ . . 100 10 10i — dto. dlo. 5<>Mr. „ 4"/, . . loO'io 101'- Evarcasfe. i.tft,,8<»I. 5>/,°/, vl iai'50 - ' Dliolllät,» Obligation»« lfül 100 st.). sseld!nand»»»<« icxi io 101 50 Oesterr, Äordweftbahn . 111 - 111 90 Ntaatsbalin....... 22!» — — — Lüdbahn k 3«/„..... 178 75 ,74 7t, bto, «l 5°/» , l»8— ,28 75 Un,,.glll!z. »ahn . . 10« »5 ,07 85 4»/. Unt««raln«i Vahne,' 99 «» 100 — z>lo»rs« zas» (per Ltucl). «udapeft'Vastlica (Dombau) . «70 7,0 «rebltloft 100 st...... 201 50 202 l>0 lllarp-Lose 40 fl. «M . - b?' - 58 — 4"/„D°nau.D<,mvflch.1N<>ft> st, «Vi. . . es ?b 70 75 3t..«eno!».liol, 40 fl, »M 71 — ?»'- Naldsteln-Uose 20 st, -wliibisclMHtj^olc 2!» ft, LM. , b,«ode>lcied!tanftall,l,»,!«., »OUst. . 405 »!» 40575 Deposttenbanl, «N«., 200 fl. . 287'—^23« — licompte«««'!,, Ndrost., 500 fl. ??5 — 78!, - «lliro u. Lallen«., Wiener, 20» ft. 278 — 27!» — H>,V°thew.,c!eft^»»N st.Äk"/„«. 85 50 86 5« Üünderbanl, Oeft., 200 ft. , . 24« 50 24? — Oesterr.»ui'gar. »lillnt. »NO st . 9,,,- 93z 50 Uniontmnl ^!0<» ft...... «89 — »»» — Verlehr»b»nl, llllg.. 14<> st 179»— I8N — Altl»N V«N ZlllN«P««t. zinl«rn»h:nnnzln , (!!l. ll) 200 fl. . 587 — 538 — Donau ' Dampfschiffahrt»»i. 8880 8830 Lemb.« »isenk.« Gesellschaft Lon fl, «, , . , 28? »5 288 »5 Lloyd, vest,, truest. 5>»0fl, »M. 4«!, — 428'— Oefterr. Noibweslb. «00 fl. L. , 270 — z?ll'5<» bto, bto. M U» li'>0 st, ^i. 274 — »?4'50 Prag-Düzer VIsenb. ,50st. E. . 98 50 94 — Glaatleisenbahn «on st. <3. . . 85« — 356 25 Eüdbahn 20« st. S..... 94'— 9450 Tüdnordd. «erb.'A. 20U st. «Vl. ,l4'— 215'- Tramwah'«»el.,Ui.,,7Nst.e.W. 4«! — 4b8 — dt«. »m.<«»?.»00n fi. Kilbei 2N8'50 «Os „ llnz.!lLeftb.(Naab.«ra»)»,'0st.O. 20« 50 »"s ^ M,«cr ljocalbahneN'llct'Ve!. «0— " Inlulftril-zm,« (per Vttill», «oust!., «ll«. «st., «00 st. . 90-50 «l'b !t«y^<«r «lien, und «StahI.Ind. ,„^. ln Wien 100 st..... 5«'- b« »isenbahnw.-Ueihz., «trfte. 80 fl. II?' ll° ^ „«lbemühl", Paplerf. u. «. «. 55 - " ' Ulestua.-r Vraue«! 100 h. . .,»25« »»'^ Montan »esfllsch., Oeft. "Ulpine «7 »" "^ Prager «!Ie».Inb..«s. i-uo st. »88 — "' Galyo st. 5S»'—«u« ..Kchc«8lml»hl",Pap!erf.,2<«»st. 207 — «»"^ ..Tteyrerm.". Papiers, u. «. «. ,70-^ «e<. 70 st. ,55 - - l»? ^. W«,ffenf.'«.,O,st.N. «18 - »'° Wag<,oN'Le!hanft.,«llg., in Peft, ,.^ »oft......... 51»'- "°,^, Wr. wauzeleNichaft 100 st.. . '0«8U»"^ «!„,erl,craer Z«e,el.«lc