^-"' St. _____ Freitag am 4. März R853.
Die „Lalbacher Zeltuna" erscheint, mit Aninahme »er So,,»- und Fc.erwge, täg,ich, u,w s^W^I. ^,, >«,,,,,,,, ,,., ^ 7^ '--------^-^-------------------------------------
Kreuzband im Km.wwiv gc>nzjäs>r,g «2 ss., l,alb,ahr,g « ff, Mr !>ic Zuffelü 7 in's b ,s 7n° s, < ."'-"/'^ ^" j!.. halbjäs.ri« >>,?sc»,n^s>ri.,, »„tcr ,!tre«z!'a,,° m,° gedrmwr Mre,,c <« ss,, »alhjahrlq 7 ss, z« ^ ^ ? rat °, ^ /" '^ '" ^ '"^ M entrichte,,, M t k.r Vost vo'r ° ma,i.,. Em.'chatt,,,,., .' kr,. fnr z«cm,. ,ge 4 kr ,..r 5reu,»,!,ge 0 sr, E. M, I,„'^,»te l'is "'/ c>.,,^,/'f".'/^' ° "^"'l'ns, r n,r ei„e Nvatt.„jeile oder den Nan » dene!be>, 7r in Z.. oiesen Gebichrn. iss nach dem „Pr.v„or„che„ Gesetze vom 6. November <850 f,",r Insert,on^,„^^och7ö fr, ftr'ein/je^!l,^ Em^.w5"in'7 ." 'n '"' ' ^"' ^"^tt".
"Amtiicker Theil. Telegraphische Depesche
Sr, Excellenz des Hcrn, k. k. Gcneraladjutanten der Armee, FM3. Grafen von Gnmnc, an
den k, k. Statthalter in Kram, («.»gelaugt am 4. März 1833 »m 9 Uhr 35 M. Vorm.)
^3e. k. k. apostol. Majestät waren den größten Theil des gestrigen Tages außer Nett, und erfreute» Sich die ganze Nacht eines sanften, erquickenden Schlafes. Die Beschränkung des Sehvermögens bessert sich,
Wien, am 4. März, 7 Uhr Morgen?.
Die Handels- und Gcwerbekammer zu Innsbruck hat fi'ir das laufende Jahr ken Kaufmann Friedrich Wilhelm zu ihrem Präsidenten uud den Zimmer-Meister Joseph Mayr zum Vicepräsidenteu erwählt, welche Wahlen das k. k, Haudelsministerinm genehm migr ha!'.
Bei der Staats-Centralcasse siud von den verschiedene» Landcrcasse» 3,«100,(10!) ff, iu Neichsschatz-scheiuen eingeflossen, welche zu Zal'luugeu des Staaces nicht mehr verwendet werde» dürfe».
Diese Geldzeichen werden am 4. März !. I. in dem Verbrennhause am Glacis öffentlich vertilgt werden.
Durch diese Vertilgung wird jedoch keine Aen-dernug iu der Summe des circulireuden Staatspapier-gelbes bewirkt.
Vom k. k. Finanzministerium. Wien, am 1. März 1883.
Se. k, f. H,h,^ . «aibach, 4, März.
herzog Ferdi„a»o M ar"'ci > "'"^' H">' ^'^ Frnhtrain hier eingetroffn „„'^,, ,'"" dem beutige» Morgens die Reise „ach Trieft forks'"" b"b ° "hr
Nie ent,>ehmel, der „Austria" nachstehende» Artikel:
Nachdem verlchiedene preußische Blätter, die ^ Allg. Ztg." und andere bereits deu vollständige» T«t dir l» ^"^" abgeschlossenen Verträge mittheile», «ehmeu anch wir nicht länger Anstand, denselben weiter uncen zur Kenntniß unserer Leser zu bringen.
Wir begrüße» diese Verträge mit lebhafter Freude, sowohl um ihreö Inhaltes und der Zugeständnisse willen, welche sie unmittelbar bringe», als auch um dessen willen, was sie i» Zukunft fnr die Wohlfahrt lind Größe von Oesterreich und Deutschland anzubahnen verspreche». Der frühere Hader der Meiuuu-ge„, zum The,l auf Mißverständinssen und Voinr-theilen beruhend, die, gewiß mcht ohne Beschämung für manche doctrinäre Sippschaft, je!)t glücklich^ zerstreut sind, hat sich in ein lauteS Ccmcert aller Stimme», die Mißcöue nnd Dissmuiuze» habe» sich i» Em-klang u»d Harmonie aufgelöst. Auch i» allen Gebiete» Preußens ist, wie wir aus verschiedenen^ Mil- j theilimgen ersehen, die Nachricht von dem Abschlüsse ^"Verträge mit nnverholener Freude aufgenommen, seine// ""l"' Zmückhaltnng mau hier und dort früher meint/'^^"' Wünschen auflegen zu müssen ver-erreich,'i- 3,^"^'^" oricht jetzt der Jubel über den differe».-',, he^'"^«"' preußisch-österreichischen Zoll-welche bisher jederÄ^^'.'^bst Organe der Presse, sterreich abhold waren 5 ^'"2 Preußens mit Oe-selbe» Steine u»d V/rk^. """ "U'de wurden, der-^"dacht,gu„g,„ in deu Weg zu ^
werfen, oder welche die alte Ansicht verfochten, daß es Oesterreich unmöglich sei, an den deutsche» Ha»-delsverhaltiussen innigere» Antheil zu »ehme» — a»ch sie sehe» wir vo» der allgemeine» Stimmimg, vo» diesem patriotischen Znge der Gemücher mit fortgerissen, und jetzt der Natio» zn dun oollbrachteu schweren Werke ihren Glückwunsch darbringen,
I» der That, es ist ei» befriedigendes nud erhebendes Gefühl, endlich die Bah» zwischen den beiden deutschen Großmächten völlig rein und geebnet zu wissen. Aus den laugen Verwicklungen, die hä»-fig auf bedenklicher Spitze zu schwebe» schiene», sind null Oesterreich nnd Preußen zur Gestaltung eines so innigen und znkuufcreichen Bündnisses hervorgegangen, wie es im bisherige» Verlauf der Geschichte uoch ohne Beispiel gewesen. Au diese Einverständi--gnng werden sich auch die übrigen Verembarnngeu reihen, auf die Deutschland noch harrei; leichter, als ^ es bisher wohl den Auschein hatte, wird sich endlich allwärts die gewichtige Ueberzengmig knüpfe», daß sämmtliche Staate» Mitteleuropa'S nunmehr i» allen Hauptfragen nach innen, wie nach außen, solidarisch verbunden und i» imposanter Einheit da stehen.
Die Ueberzeugung, die wir immer hegten, daß das wahre Wohl Oesterreichs und Deulschlands nicht besser gewahrt werden könne, als durch einen gemeinsamen Ga»g in alle» Angelegenheiten — sie hac über Kleines und Kleinliches hinweg l'l,cke» lasse» uud die Beseitigung gar vieler Hindernisse, die der Durchführung deö mühsame» Werkes ^n.zegen standen, er-möglicht. Der Neubau begründet sich auf cem Gruud-saye der Freiwilligkeit nnd der Erkenntniß des Nützlichen nud Nothwendige», u»o »nr auf dieser Gruudlage erhebe» sich in der politischen Welt segensreiche Werke von unzerstörbarer Krasi und Dauer.
Der Vertrag nimmt mittelbar als Contrahenten zwei große Zollkörpcr a», den preußisch.dentschen nnd den österreichisch-italienischen Verein, nud ist auf die Dauer von 12 Iahreu festgestellt, falls mittlerweile nicht mit allseitiger Zustimmung Veränderungen getroffen werden. Gleichzeitig wird daher jetzt auch der Zollverein auf weitere 12 Iadre ganz im Geiste des Art. 41 der Zolloereinsoeriräge verlängert werde». So wird endlich zur Wahrheit der Gedanke d,e,eö wichtigen Artikels: daß der Zollvereinsoertrag aus weitere 12 Jahre nnr fürsorglich verlängert werde, bis in der Zwischenzeit sämmtliche deutsche Staate,, nber die Zolleinignng nach Art, 19 der Bnndeeacte "beremgekommen sei» werden, aana?V """ SiaatSvertrag enthält in seim'M E»''-L »g"ei",cr'?/"" ^'^"g. daß er als Au-geschlo,sn we d^ "d ".i ^'^'" Z ° l " ini g " >' 3 "mg wird dnrch'd , a, /"'^ ^'sicht dieser E.kla-der den Wiene" E^twm-f^ ^""Ic kes NeM'agS. W, unzweifelhaft darg ha,, ^" "^'" ^'"ndlage werth als eine bloß f' n"lle <3"ß '" ""^ich mehr "r zu rereiubareude f" "ie spa-
bekundet gerade du ch? / ^5 '»' ^'""",ch aber dem wirklichen p.ä sch ^^ d.e sich m.t
wiu'scheuew:.h'e.3'7t Z.el "i'7/' '"" "" ^ ,owo!)I den h?h„, N,^., ^ "' ^gnugi , von neuem ve.ständn.ß uud das iuni, '. -^ ^s beste E„,-Prenßeu uud dem i d.i. ^ I»'amme»wirke» mit das feste Verträ > ^ - ^"'"'""ud legt, als auch Entwickelung " " '""° "^"« Z"knnft NN5
Der ftl)N'ierigste materielle Punct, die Autono-w hr n st ^^","^""'"a beiden Kontrahenten z» ^ f^ .V ^ ""^b erledige Erhöhnnge» des eine» 5> ,^I /^ ^'u^'ß c>»f die Zwischenzollsäfte der va,!3z!renden Zollgebiete bleiben; vo» Ermäßig»,,-ge» aber muß dem andern Theil drei Monat vor deren Eintreten Nachricht gegeben werde», wo es die-sM da»n frei steht, zu einem erhöhten oder ermäßigten Zwischeuzoll zn greifen. I„ diesem Artikel liegt die Möglichkeit, die Tarife der beiden Gebiete während der zwölfjährigen Periode einander bis zur vollen Uebereinstimmung zu nähern, worauf hoffentlich die staatswitthschaftliche Eittwickelung auf beiden Seiten hindrängen wird. — Außer 26 Nubrike» völlig im
Zwischenoerkehr zollfreier Gegenstände wird einZwischen-zolltarif hauptsächlich für Fabrikate bestehen. Uebri-gens behalf Preuße» i» de» Zwischeuzöllen gege» Oesterreich für die Warengattiing überall den eii^el-nen ermäßigte» Zollsatz ohne Abstufung, wahrend Oesterreich sei»e Tarifstufe» überall proponioiiell ermäßigt. Bei den Webewaren i» Baumwolle, Leiuen und Wolle ist Preußen für alle Gattnnge» auf 30 Thlr. herabgegange», eine Ermäßigung von 40 pCc.; Oesterreich aber bei Baumwol?- nnd Wollenwaren anf 43, 100, 200 fi., bei Leinenwaren auf 48, 73, 200 fl. Für Seide geht Preußen im Zwischenuer« kehr vo» HU auf 80 Thlr.. Oesterreich auf 120 ff. herab; halbseideue Stoffe zahlen 60 Thlr. uud ?!i fl. Der Satz für kmze Waren, bisher im Zollverein ein einziger rou 30 Thalern, wird im Zwischeurerkehr abgestuft in eine» für feine, 33 Tl,Ir. u„d 30 fi„ ,,»d i» ci»e» für gemeine Waren, 21 Thlr. „„d 30 ss. Die Zölle anf Wei» bleiben »»berührt. Das System der Ursprungszeugnisse findet bloß bei E,se» Anwen-dnng; der Zwischenzoll anf Roheisen wird 22V« kr., mit Urspruugszcngnisseu versehen aber nur 13 fr. per Cir, betrage». Noch ei» Mal sagen wir es mit großer inniger Bewegung: „Die politische Zerris-seuheit Deutschlands wird nun endlich anf-hören, die Feindin selbst aller kräftige» Entwickln» g der materiellen deutschen N a-tionaliineressin zu sein." — Der Te« deü StaatovenrageS folgt morgen.
Onglaud und die Vtadiai'sche Angelegenheit.
Jene vor Kurzem abgehaltene Sißung des britische» Uuterhalises, in welcher die l»'ka»»te Madiai'-sche Angelegenheit zur Sprache gebracht wurde, bot in mehrfacher Beziehung Interesse. Das Uuterhans-mttglied, Hr, Lucas, unternahm eS mit Elfer und Wärme, die Sache der großherzoglich tvscanische» Regierung zn vertreten, nnd man mnß anerkennen, daß das Gewicht der von ihm beigebrachten Gründe deu Sieg über das Naisounement der Gegenstimme» daoon trug.
Die großherzoglich toscanische Regierung bat erklärt, daß d,e Haft über die Matiai'S nicht deßhalb »erhängt worden sei, weil sie zum protestantischen Glauben sich beka»»te», sondern weil sie mit Prose-lytenmacherei sich befaßten, die nach den dortige» Lan-desgesetzc» verboten nnd strafbar sei; dann weil diese Proselytenmacherei nnter Verlockung armer Personen durch Vercheüunge» betriebe» wurde, was mic Berücksichtigung der Vermdgeusverhälinisse des Madiai'-scheu Ehepaars, auf politische Nebenzwecke u,,d auf einen Zusamme„baug ihrer Umtriebe mit einer ausländische» Propaganda schließen lasse. Dieß war der Hauptgrund, daß ein bei der bekannte» Milde und ^leranz der toscauische» Negierung lauge nicht i» Ausübung gekommenes Gesetz gegen dieselben i» An-weudnug gebracht wurde. Das euglische Parlament, a erst >m vergangenen Jahre d,e T»elb,ll oomt. hat am allerwenigsten Ursache, wegen rel,g,o,er ^iraf-aesetze einen übermäßigen ^ä,m zu ^ben. ^ ^oscana befi,dn sich i» der glücklichen Lage e,. neS in religiöser Beziehung vollkommeu e.nhe.tliche,. staates. Proselylir.nus und Secmere, konnten d,e. ses glückliche Verhältniß ">N st°»en ''"^ gtt"b>0en. Bei'd.r katholischen Gesinnung des VolkcS Ül^ d,e mnere N,,i,,., ^ie Einigkeit der Bevölkerung, der FNk-deu der Familie» daran geknüpft, daß religiose» Ag!' latione» kei» Nanm gegeben werde. Uebr,g>nS wird Niemand so naiv sein, in dieser Angelegendeit wirk-lick eine religiöse Frage erblicken z» wollen. Es handelt sich einfach um Verbreituug englische» Einflusses in Italien. Das Gewand, in dem die Ägente» durch das Land gehen, wird nach Zeit nnd Umstände» gewechselt. I» der ganze», nuumehr hinlänglich bre't» gedroschenen Declamation widert uns »«As so s^ an, als die Scheinheiligkeit. Möge man aufhören, den Protestantismus in Italien als Agttatwnsm'tt" »' Anweuduug zu seyen, so wird ma» »"A ""V" habe», die öffentliche Ordnung d.rch Ueeern-achm.g
21/z
von Bibelgesellschaften und Tractätleinverkäufer zu schätzen. Die toScanische Negiernng handelt vollkomme» angemessen, wenn sie das Sectirerunwesen von dem ihrer Leitung anvertraute» Lande ferne zu halten sucht, so wie sie andererseits ihrer Würde schuldig ist, einem, von ihren competeiuen Gerichten gefällten Urtheilsspruche volle Geltung zu bewahre».
Wir finden daher keinen Standpunkt, von welchem der uon de» protestantischen Rednern gegen die großherzogliche Regierung erhobene Tadel sich begrün-den ließe.
Wir bemerken unter diese» Stimmführer» manche Namen, welche i» dieser Sache für Humanität zu schwärmen vorgeben, andererseits aber das ruchlose und empörende Treibe» der politische» Flüchtlinge offen in Schuh nehme». Hieri» liegt, gelinde gesagt, ein arger Widerspruch. Wenn man das Recht erwerbe» will, der Welt eine Vorlesung über die Wichten der Philantropie und Toleranz zu halte», m»ß ma» vor Allem das Recht des Nächste» achten, lind jenen Menschen, welche unablässig Mord und Unheil jeder Art brüte», eine» Schn!) entziehen, welchen das Gefühl jeder rechtschaffene» Seele unbedingt verdammt. Ans einem La»de, das nns Meuchelmörder sendet, wollen wir auch unsere Religions-lehrer nicht verschreibe».
Laibach, 4. März,
Unser heutiges Blatt bringt die Rechnimg über die Empfänge und Ausgabe» der Laibacher Kleinkin. derbewahraustalt in der Zeit vom 4, November Ittü! bis dahi» 1832 zur Kenntniß der Wohlthäter, denen sie ihre» Bestand verdankt.
Die Anstalt konnte in diesem Jahre uicht uur ihre Bedürfnisse ans ihre» Zuflüsse» decken, sondern sie hat auch noch einen Schnldrest vo» 290 st, an die hiesige Sparcasse berichtigt.
Sie verdankt dieses Nesnltat dm, Wohlthätig-keitssinne der Stadtbewohner, und der gütigen Unterstützung des verehrlichen Casino- u»d Schützen-Vereines, welche jährlich de» Ertrag ei»er ihrer Abendunttrhaltmige» diesem menschenfreundliche» Zwecke widme».
Die Anstalt hat im Laufe dieses Jahres einen jener Wohlthäter verloren, die sie jährlich durch namhafte Beiträge unterstützten; — allein anch über das Grab reichte seine wohlwollende Fürsorge für sie, und durch ein großmüthiges Legat von !!0N st., welches zum Ankaufe einer Staats - Obligation im gleichen Betrage verwendet wnrde, hat Herr NicolanS Rech er ihr eme immerwährende Zubuße, sich aber in der Dankbarkeit und im täglichen Gebete der Kleinen für ihre Wohlthäter, ei» unvergängliches Denkmal hinterlassen.
Aber anch außer de,n in der Rechnung ersichtlichen, sind von gütigen Wohlthätern und »ameittlich vom löbliche» Handelestance Laibachs mit dem Ein-tritte des Winters Spenden an BeklcidungS - Erfordernissen in dem Maße eingegangen, daß alle der Anstalt anvertrauten Kinder nach Verhältniß ihrer Dürftigkeit mit Kleidungsstücken betheiltwerden konnten.
Indem der Verein seinen Wohlthätern diesen er-frenliche» Jahresbericht und damit im Name» der Kleinen den vevbintlichsten Dank abstattet, geht er dem »enen Rechnungsjahre mit um so tröstlicherer Zuversicht entgegen, als ihm i» demselben bereits in einem Gnadenschenke Ihrer Majestät der Kaiserin Carolina Augusta vo» 100 ff. C. M. ein segenbringendes Wahrzeichen zu Theil geworden.
Laiback, 4. März.
Da das hohe k, k. Unterrichtsmiuisterinm de» Zutritt zu dem practischen Unterrichte i» der Botanik »icht aUei» für die Studierenden, sondern auch fur daS Publikum überhaupt gestattet hat. so wird mit der Einladung hiemit zur Kenntniß gebracht, daß die oberwähnten Vorträge künftige» Mittwoch den .), März Nachmittags um 1 Uhr in dem Hörsaale der VIII, Gymnasialclasse beginne», an jedem Mittwoch und Samstag von l -2 Uhr fortgesetzt, und später, sobald es die wärmere Jahreszeit eilauben wird, im botanische» Garte» um l» Uhr Nachmittag fortgesetzt werde». ,
Correspoudenzen.
Dorneg, 28. Februar,
L. — Am 20. l. M. wurde in dem Pfarrorte
Dorueg ei» feierliches Da„ksagu»gsamt mit Tedeum
fur die so wunderbare Rettung Cr. k, k, apostolischen
Majessac bei dem auf Ällerhöchstdieielbe» gerichteten
Movdanschlage abgehalten, bei welchem sich der ge-
wmnue Beamtenstand, mehrere Gemeindevorstände
und ciue groß« Anzahl der Bezirksmsasse» einfanden.
Am 27. d. M. fanden ähnliche Dauksagnngs-
feste be, allen Pfarren dieses Bezirkes
Vtatt, uame.ttl.ch a»« bei der Pfarre Grafen-
Iirunu. woselbst ein fetches H^mt mit Tedeum
und einer ergre.ftndeu Kanzelr«d« abgehalten wurde.
an welchcm die Insassen der m d« Pfarre Grafen-
ttülN' gelegen«, Ortschaften Watsch, Koritenz«
und G r a fe n br » n n , welche i in Herbste 18!i1 bei Gelegenheit einer stattgehabten U e> be r schwemmung vo» Er. k. k. apostolische» Majestät reichliche Spenden milder Unterst ü tz u u g erhielt e», besonders Theil nahmen, nnd Tankbarkeitsgefühle für diese wunderbar abge-wendeie <'>efahr von Sr. k, k. apostolischen Maiestat nebst inbrünstigen Gebeten für ein langes, segenreiches Leben unseres geliebten LaudesvaterS zum Throne des Schöpfers emporsendetcn,
Oesterreich.
Wien, 2. März. Ein in Oesterreich neues Verbrechen ist geschehen. Eme Gefahr, vor deren bloßem Gedanken wir schandern, ging nahe au uns vorüber; nur durch ein besonders gnadiges Walten der . Vorsehung ward sie abgewendet. Den Freoel möge < ewige Nacht bedecken; doch unsere Dankbarkeit und Freude soll sich ein Denkmal gründen, welches bio in ^ die fernste Zukunft von ihr ein würdiges Zeugniß^ gebe. Ich halte es für das schönste Vorrecht meiner l Lebensstellung, daß in ihr eine besondere Anfforderung > liegt, bei Bethätigung der Unterthanentrene und der ! ^iiebe, der Hingebnug, der Bewunderung für Se. < Majestät überall der Erste zu sei», und spreche daher > der Erste eine» Gedanken aus, von welchem ich vor- ' aussetzen darf, daß ihn Viele als eine Verwirklichung von schon gehegten Wünschen begrüßen werdeu. l
Im Hause Gottes haben wir die Rettung Sr. ^ Majestät gefeiert, und ein Gotteshaus wird das!' schönste Denkmal sein, durch welches Oesterreichs Dank- ! barkeit uud Freude sich der Welt ankündigen kann. ' Ich wende mich daher au Alle, welche mit mir den Wuusch theile», daß die Gesiunung, welche uns erfüllt, eine großartige Bethätigung finde, und dadnrch gleichsam die geistige Sühne des Verbrechens vollzogen werde, und lade sie ein, durch ihre Beitrages möglich zu mache» , d a ß zu Wien eiue dem Zwecke entsprechende Kirche gebaut werde. Eine nähere Andeutung über den Ort läßt in diesem Augenblicke des ersten Entwnrfes sich noch uicht ge> ben. Es ist zu wünschen, daß dieses Gotteshaus im gothische» Style errichtet werde, welcher ohne Zweifel am beste» geeignet ist, dem Aufschwünge und Neichthume des christlichen Gedankeus durch die Baukunst eine» Ausdruck zu geben.
Dazu sind nun allerdings sehr bedeutende ^nm-men erforderlich. Aber das Kaisetthum ist reich an Besitzenden, welche sich niemals dem Anlasse einziehen, ihre Hingebung für Monarchen und Vaterland, so wie ihren Drang, für alles Würdige zu wirken, durch die That zu bewähren, und deren richtiger Blick es nicht verkennt, daß der Sieg über die Gewalten, welche in den Unthaten des 6, und 18. Februars ihre Natur uud Richtung so grell abgeprägt habe», wie die sittliche Ordnung so auch deu Besitz gerettet hat. Auch minder Wohlhabende werdeu ihre Gesinnung durch eine, wenn auch uoch so geriuge Gabe bethätigen. Daher kann ich mich der Hoff»»»«; überlassen, daß sich die Mittel finden werde». «twaS der Große deS Gegenstandes Entspreche"^ Dervorzn-rnfen. Indessen ist es schr zu wü»s>H"'< ^,ß Alle, welche ein Eriunernngszeichen der glückliche,, Errettung zu fördern beabsichtigen, ihr« Beiträge der Baufüd-rung zuweude». „M ' c "«," '» te >, Kräfte >'" ist der Wadlspruch Sr- Maiestat, «„h ohne Vereinigung der Kräfte, kam, in feinem Bereiche «twaS Bedeutendes geschaffen werde».
Wien, d<» 27. Februar 18i53.
Erzherzog Ferdinand Mai.
Der vorstehende Aufruf Sr. k, H. dcs durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Ferdinand Max wird nicht verfehlen, im ganzen Umfange des Kai-serstaates den freudigsten Rachhall zu finden.
Die tiefste Bewegung, welche alle Völker diefts Reiches bei der Kunde des a» der geheiligten Pcr^ son Sr, Majestät verübten Frevels, so wie der durch Gutles sichtdssrcn Schutz b.wnkten Lebeusrcttung des Monarchen ergriff, g>bt lautes Zeugniß dafür, daß ein fflmcinsamlr Gevanke tiescu großen Staa!skü',per belebt, daß ein gemeinsames Gefühl von Loyalität uud Tregt, den Abscheu gegen das Verbrechen und de» Dank gegen Gott durch Gaben für religiöse und wohlthätige Zwcckc weiklhätig zu be. zeugen. Durch den Aujruf des dem Throne zunächst stehenden erhabenen Ponzcn ist uun tiefen edel» Be.-stnbungcn ein M'Mlpnncl und eine gemeinsame würdige Aufgabe darsscboicn und die eingehenden nam haften jreiwilligen Beitrage werden dadurch vur Zersplitterung in ihrer Verwendung bewahrt.
Sc. kaiserl. Hoheit haben unter Hochführen, Vorsitze und in Verhinderungsfälle» unter dem Vor sitze des durchlauchtigste» Herrn Erzherzogs Carl Ludwia, k. H,, ein Comit« gebildet, bestehend auö den'hochw, Herren Fürstcrzbiscw f von Wien und Fürstbischof von Seckau, den Herren Munstern des Innern und des Cultus, dem Nicd. Oester. Statt-
Halter und dem Bürgermeister von Wie», Dieses Eom't,: wird alle für den Kirchenliau erforderlichen Einleitungen treffen und für eine würdige Ausfüll' rung des uuü dem durchlauchtigsten Prinzen gefaß« !en Gedankens Sorge tragen,
Wcgen Uebernahme v^n freiwillige» Beitragen in den Krmiläüdcrn nuirde» die geeigneten Verkehr»». -gen vcreüs getroffen. Zu Diesem Zw.cke ist an die hochwürdigsten Kirchenfürsten und an sämmtliche Statthalter lind Länderchefs die Einladung ergan« gen, im Wege des hochwürdigen Clerus und dcr p«' lilischcn Behörden das beabsichtigte Werk der Re> ligiusität, Vaterlandsliebe und christlichen Kunst z« fördern.
Die Beiträge zum Kilchendau werden bei alle» Statthaltercit» und Landesregierung/!,, so wie auch , beim Ministerium des Innern unmittelbar cntgegM « genommen. W
AUe Beiträge weide» durch die kaiserl, Wiener H Zeitung und i» jedem Kronlande durch die Landes' zeitnng veröffentlicht. Ueber den Fortgang dcr SamM' lung, so wie über alle zur Ausführung des U»tel> nehiuens getroff'Nen Einleitungen und gefaßten Bc-schlii,!?, so wie seiner Zeit über den 'plan und Folt-gai'g des Baues werden die Betheiligten durch P" riodische Berichte in den ämtlichen Zeitungen fort' während in Kenntniß gehalten werden, (W. 3>) Das uon der göttlichen Vorsehung glücklich a<" gewendete Attentat auf das Leben Sr. k. k. apost»' lischcn Majestät hat, — wie im Innern der ost"' reichischen Monarchie, so auch im Auslande die a^' gemeinste Theilnahme und das !e»hast,stc MitgcMl erweckt. Von mehreren fremden Souverainen, ""' mentlich von Ihren Majestäten dem Kaiser der 8^«' zosen, der Königin von Großbritannien und Irlcmb' dem Könige cer Belgier, dem Könige der Nieder-^ lande und dem Könige von Sardinien, ,waren eigen-'H häüdigc Schreiben an Sc. k. k. apost^iM Ma,e< stät eingelangt.
Se, k. Hoheit der Herzog von Modena und Se. k. Hoheit der Prinz Albert uon Sachse", letzterer im Auftrage Sr. M>'j'st"t des Königs von Sachsen, waren aus jc"cm Anlässe persönlich «>'«> Wien geeilt. D>e stl>cl,e ^"'"". V major v, Kaltenborn; aus Darmsi,'dt der groy. « herzogliche Generalmajor Baron Trotha; aus 2Uel- « mar der großherzoql, Obcrstjägermcistcr Baron K°p ' V a.nten; aus Braunschweig der herzogliche Fluge- ß >id>>ttant v, Hohn horst; ""s Nassau d" hcrzogl. Gencralniajiis Freih, v, Hadeln; aus Sachscn-^^ burg-Guiha der Major v. P au e l°Na m m > n g e", in,d aus Florenz der großherzogliche General«^«"" Sproni, ,. ,
Alle diese Abgeordneten sind von Sr. la>>^ > Hoheit dem durchlauchligstcn Herrn Vrzherzl'ae Franz (Karl und den übrigen hier anwcsc"dcn Mttgmvllii der kaiserl. Familie auf das Huldreichste empfangen worden.
Ferner hat die deutsche Bundesversammlung >» ihrer Sitzung vom 24, Februar einstimmig den l">' serlichen Präsidiala/sandten ersucht, ihre Glückwünsche zu der wunderbaren Errettung eines Lebens, dessc" Dauer uon ganz Deutschland alft eine der Bu^' fchaftcn einer glücklichen Zukunft betrachtet wird, <" den Thron Sr. Majestät des Kaisers zu leiten, .
Endlich haben auch die Senate der fn"" Städte Hamburg und Frankfurt aus Anlaß .1^ Ereignisses entsprechende Schreiben an Se. MaM gerichtet.
Wien, 1. März. Ihre k. k. H°be't die F"' Erzherzog!» Sophie hat >» Folge deS l>en>l)'ge>'°e> Befindens Sr. Majestät deS KenserS, heute z»>" .^ sten Male den allerhöchste» Kranken a»f längere ^> verlasse». lmd eine mehrstüudige Spazierfahrt "-erste seit dem 18. Februar — gemacht. .,
— Dem Äeruebmen »ach ist mit der beain^ ten Revision des Mililärstrafgeschl'üches, die der endigung naht, anch eine Veränderung der m>t ^.s selbe» im Zusammenhange stehenden Kr'^" verbunden. , , ^
— Um in Folge der neue» Orga»'sat^ ^ verschiedenen Krc>»länder in gleiche Verhältnm^^^, Ergänzung der Armee einMheile», ist "'" ' ^.^V der gegenwärtigen Werbbezirke angeordnet.
eine »e»e Abgränz»»g derselbe» erfolge». ^,.,,a^
— Anläßlich vorgekommnnr Fälle vo ^,^ ,„ lässigter Krankenpflege der Gememdean ^^^„, Kiuze eine bes°»dere Vorschrift «"°?"'" ' „„>K>a"' welche die Bestimm»ngen über Gemeindearme
kenpflege enthält. cnaicktcreue ^
'^ Ein schönes Beispiel von W 6M D"' ein Genbd'armene-Wachtmeister in Ma»a»"
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selbe erhielt den Auftrag, ein Individuum, daS an dem Aufruhre durch Ankauf von Waffen Theil genommen , und sich sodann auf eine nahe Villa geflüchtet hatte, u> verhafte». Im Vollznge seines Auftrages begriffen, suchte man den Gensd'armen zu der falschen Meldung zu bewege», er habe den Betreffenden in der Villa nicht getroffen, eine Gefälligkeit, die ihm mit 40,000 Stück Ducaten, die auch schon zur Uebernahme bereit lagen, gelohnt werde» sollte. Der brave Geusd'arm wies aber den verführerische» Antrag zurück und verhaftete den Mal-contenteu,
— Die „Neue Züricher Zeitung" bringt eine „aus guter Quelle« geflossene Besprechung der österreichischen Anklagen gegen Tessin, in der dieselben widerlegt werden, und dann einige Worte über die Intentionen des Buudesratbs, in denen sie offen ausspricht, daß die ganze Sacke anf den ^turz des gegenwärtigen liberalen Regiments m^Tessin abziele, und die occupation des Canons L?tatt gefundn, hätte wenn der Instand Enropa's es gestattete.^ 2»-aleick warnt sie vor dem Brand, den man anzünden wolle. Noch lebhafter spricht sick die Baseler „Na-tional'zeituug" ans, ein bekanntlich unter dem Ein-flnsse von Flüchtlingen redigittes social-democratisches Matt, daö den Bnndesrath bei dem „bereits offenen Kriegszustand" auffordert, energische Maßregeln zn ergreifen und, wenn dieß nicht geschehe, Volksoer-sammlnngen durch die gauze Schweiz i„ Anssicht stellt. Als erste Maßregel verlangt sie die Anfstellnng eines achtunggebietenden Corps im Canton Tessm, und daß man in entschiedener Weise Znrücknahme des AusweisnngSdccretes, offenen Paß U. s, w. vo» Oesterreich fordere. In der That war bereits das Gerücht verbreitet, daß zwölf Bataillone aufgeboten werden sollten; indessen hat eS sich bis jetzt nicht bestätigt und ist auch jedenfalls verfrüht, da der genauere Bericht des Bnndescommissärs noch aussteht, nnd bei den schweizerischen Einrichtungen dem Anfgebot auch binnen 24 Stunden der Ausmarsch erfolge» kann. Indeß ist dock vielleicht eine vorläufige Mahnung au die Rrgiernngeu gekommen. Daß wenigstens der Bundesrat!) nicht sofort nachzugebeu gedenkt, gehc aus der Spracke deö Verner „Bund" hervor, der doch immer als Organ einiger Vnndcsräthe betrachtet werde» muß.
Dagegen erklärt das radicale Organ von Genf ganz offen, Ma;;ini's vieljährige Absicht sei stetS gewesen, einen Krieg zwischen Oesterreich nnd der Schweiz z» veranlassen, um oarans etwas fs,r das „einige Italien" ^, erzielen; nm so mehr sei zn friedlichen Unterhandlungen zu rathen. Auch die Tessin'sche Presse bleibt gemäßigt. Die „Democrazia" gibt wohl z», daß der Augenblick gekommen sei, wo das „nnu
p.'l' !»!,! .' ,U„i p„ ,,„o« ^,^^ ^ ^^^ ^^ iZ^.^^
von der Theilnahme der eidgenössischen Oberbehörde >n,d den „nmfassenden" Instrnciionen des Commissars
A"'>?7'^ 1 """ ^'^ ''!"' " aegen daS Auf-^"'" 2'w'sscr deut,ch-schweize>,schcr Bla>s>r !>!,> ,n ,
drohen, we„» der Vnndcs.cnh >,^,^°'""s°Affa,re) angehen wolle. '" '"htzeitig vor-
— Bekanntlich wird die Erbn,,,, ^^ Ztg.) dnng des Klosters anf den-, St B>r , "'^ Grün-Bernhard von Menthou. frühern s,?^ '^ ^m <>eil. der 1008 als Abc oeo Klosters st. I°"""s '" ^>°sia, Jeder weiß, wie wohlthätig das 'in °' °"ae!chricl>e». dort seit Jahrhunderten ist, ^ie >?7 "' ^'r Mönche menschenfreundlichen Anfopftrnna !>, . n^""'"'^ 'brer Der B.ldhaner Friedrich c»,s Str^^"!, 7""»ken.
LrU!l3^NerM!NW^
der Km'stwelt einen Nam ''g ,^ ^^^" sich practisch gediegenes Werk über^ d n S ' ^ , "" Münster, dessen Vollender. Erwin v S^^' auch diirch ein Monnment in se..,,,« Ge^nso>3rer-ehrte. Dem kunstreichen Vollender des Thn.meö, dem Cölner Baumeister, Johann Hull), (s 1449^ woll/e er in Cöln ein Standbild se>)en, was jedoch li» co'l Nischen Veoenklichkeiten scheiterte, Dac, Standbild wurde indessen ausgeführt und von dem Künstler dem siraßbnrger Münster znm Geschenke g.machf, wo es aufgestellt ist. Das Denkmal des heiligen Bernhard vo» Menchon wird das höchstgelegene in Eurom sein; dena das Kloster St, Bernhard liegt mehr als 7300 Fuß über dem Meere,
— Vor Kurzem wurde vo» dem Polizeipäsidi,,^ i» Berlin die Entdeckung einer Fabrikation russisch^ PaviergeldeS gemacht. Man ist zur 3^>t mit den näheren Ermittelnngen hierüber beschäftigt, und ist ei„ Erimin^l - Polizei-Lieutenant nach Tilsit, dem Orte wo der eigentliche Druck dieses falsche» Papiergeldes Statt ft,„d, abgeordnet worden.
»^ Die „Gazzetta di Venezia" vom 28. F^,^ veröffentliche das kais. Decret, betreffend die Besch^' «ahme der Güter der Emigrirte» mit folgenden Z„,
f°l>l!/. M . 1'' "°" ^'- k^ k. apost. Majestät be-fohlene Maßnahme hauptsächlich dahin gerichiet ist
die Bevölkerung vor den gefährlichen Einflüssen de, Emigranten zu schilpen und denselben die Mittel zi entziehen, Lurch welche sie die Bewohner dieses König reiches in fortwährender Unruhe und Furcht zu er: »a ten suchen, so erwarte ich, daß die mit der Voll-i'ehnng dieser Maßregel beauftragten Negierungsor-gane mit aller Thätigkeit und geziemendem Gehorsam von den Gemeinden und jedem Unterthan nach Kräf-veranl!/?^ '"" "erden. Ich finde mich deßhalb """'^t, folgende weitere Vorschriften zn erlassen: ^- n- - ^auftragt ist. irgend ein Vermögen odei Einkommen eines politischen Flüchtlings in Em-Psang zn nehmen, zu verwalten, zu verrechnen oder jemandem zu übergeben, ist verpflichtet, die Zahlung der erhobenen oder zu entrichtenden Beträge nnd jeden ander» ,hm obliegenden Beistand dem nenen Se-qnestrcnor oder der politischen Behörde der Provinz zu leisten. ^ '
Dieß gilt nicht nur von den Giilerverwaltern, Ageu-teu und ander» eigens aufgestellten Verwaltein, sondern im Allgemeinen von Jedem, der einem politi->chen Fliichtlmge. oder dessen Geschäfiöverweser irgend eine Zahlung oder eine andere Leistung zu mache» hat, welche nicht rein persönlich ist.
2) Wer dieser Vero,dnung entgegen handelt, nnd dem Flüchtling oder dessen Verwalter irgend cine Zahlung oder eine andere Leistung zukommen laßt, wird bci der erste» Uebertretung dieses Verbotes denselben Betrag ein zweites Mal zahlen, oder den wirkliche» Werth des ausgelieferten Gegenstandes ersehen müssen. Im Wiederholungsfälle wird diesc Geldstrafe im doppelte» Betrage, und so fort bei ferneren Ue« bertreiungeu erhoben.
3) Notare, Advocateu oder andere mit einem öffeutlichen Charakter bekleidete Personen, welche bei einem Unterschleife oder einer Umgehung des Geseßes mitwirken, oder überhaupt durch Rai!> oder That da^n beitragen, ganz oder theilweise die Wirkung der Se-questrirungomaßregel» z» beschränken, werde» denselben, in vorstehenden Paragraphen erwähnten Strafen nnd überdieß, je nach den Umständen, einem Crimi-»alprozeß wegen BetrngeS oder Mißbranches der Amtsgewalt unterworfen.
4) Die Weigerung, das Amt eines Sequestra-, tors anzunehmen, wird nach dem Wortlaute meiuer Proclamation vom K, !. M. bestraft werden,
Verona, l8, Februar 1K!!3,
Gez, Feldmarschall Graf Nadel-ky.
Trieft, 2, März. Die Levante - Post , welche sonst gewobulich mittelst der Lloyddampfer regelmäßig Sonntags hier eintrifft, har sich dießmal verwätet. Wir hören, schreibt die „Tr. Ztg,", daß vorige Woche fünf Äoyddampfer, welche theils von dort nach Tuest bestimmt waren, bei Gravosa vor Anker lageu , nm sich vor Wind und Wetter zu schüßeu. Dieser noch immer a,!haltenden, der Schifffahrt sehr ungünstigen Witterung ist es wohl beiznmesse», daß die Post ans der Leoante beute »och uicht eingetroffen ist.
" Prestburss. Die überhandnehmende Unsicherheit veranlaß! deu Militär-Commandanten und den Chef der Etatihaltereiseclion des Preßburger Negie-rnngsdistrictes, folgende Kundmachung z» erlassen: „Das mittelst Knudmachnng nch über Nanber und Raubmörder ausgedehnt, >'"° es si»d sonach die genannte» Verbrecher »n Be-netungofaUe, ohne Rücksicht anf ihre sonstige Iuris-zu'steu'en'°' ^° '" P«ßburg constituirte Vtandrecht e'»e äu»?ch/'ß"^ Die »L. cli Nilmw« veröffentlicht E.»,t den ^I "e.sehei, si„d, pafsirt werden können.
^°lge an den ^7s ^ """r. Allen haftet hier die epidemisch ,,,>,, si? !,"'' ^" n»er der in der Stadt '"") oder aar d , ?/s''.K"''kb"te», Masern, Schar-Ü^N'ge Tal, i,-> ^/^'"a befallen zu werden. Der 5" Panische Och .«"""a" gefährlicher gewesen. n„d vielfach üb.>,f>^, I' ^'^ '" der Stadt dnrch die
verbreitet 1^"'"' ^'k.anknngs- nnd Todeofälle sich sechste ^l"', '"'b <>ch "un wohl etwaö legen. Der worden ^."'^. 'l^ am häufigsten heimgesucht Sch»l/!,« 5, bestätigt s>'b die ?.'achr'cht. daß die den > "",Kloster der Ursnlineriunen geschlossen wor-,^ n. ^ier Nonnen und sechs Pensionärinnen siud
Mä,^ '^'" ^"s"> der Cholera erlege». In der " antlttg,,^ ist ,z,, B,,„„„e„ g,s,i)lc>sse-, worden. >ve,l G , . «k Wasser verdorben war und durch dessen °r ! ^'l' e.krankt sein sollen. - Anch das lang-° Hute Vergnügen des Schlittschuhlaufens wird Man-Z"", lehr verleidet werden. da sich H«r Professor ^"'chs. eine bekannte mediciuische Äuctoncät, gegen das,elbe als durchaus nachtheilig auSgelprochen haben '"l- Vo» den Unterrichts-Anstalcen 'st bis jeßt nur "°ch das Haudlunasdiener-Institnt geschlossen worden. >
r Die Studierenden hiesiger Universität waren heute Mi <
> tags im
- versammelt, welche dem Senate die Bitte sämmll.cher
- Studenten nm baldige Schließung d« Vorlegungen
- vortragen soll. zumal ein großer Theil derselben wegen ' der Epidemie abgereist und einige Commilitonen schon
> derselben erlegen, andere gefährlich daran erkrankt stnd. Die Deputation bestand aus je zwei Studierenden der
> einzelnen Facnltäte».
Meiuingen, 16. Febrnar. Unter den Regierungsvorlage» des Landtags befindet sich ein Gesetzentwurf über die bürgerlichen Verhältnisse der Juden. Das Staatöbürgerrecht der Jude» umfaßt danach die den übrigen Staatsbürgern zustehenden Befugnisse, mit Ausnahme der activen und passioen Wadlfäbisskeit zum Landtag. Auch sind die Inden von dem Amt« eines unmittelbaren Staatsdienerö, so wie für die Zukunft von dem Amte eines Nechtsanwalts ansgeschlosseu.
Schweden.
Stockholm, 13. Februar. Die Interimsregierung hat die Anlegnug elecero-maguetischer Telegraphen° linien dnrch das Reich beschlossen. Diese Telegraphenlinie wird vou Stockholm über Upsala, WesseraeS, Oerebro, Mariest.id, Linköping und Weneoborg nach Gocbenburg und von da nach Helsi„borg gehen, von wo ans sie mit den dänischen Tcl.graphenlinien nach Altoua in Verbindnng gesetzt werden soll. Von Weners» borg wird die schwedische Linie ebenfalls in Verbindung mit der^iutentirten norwegischen Linie über Christiania nach Stockholm geseyt werden. — Die Anöführung wird sobald als möglich in Angriff genommen werden.
Niederlande.
Haag, 23 Febrnar. In der heutigen SilMg der zweiten Kammer der Geueralstaaten wnrde ein Geseßentwurf bezüglich der Erlheilung von Zuschüssen zur Anlegung eines Entwässerungcanals von Grave nach Gertrnidenberg nnd für die Anlegung eines Schiff-fahrtcauals von Assen nach Groningen vorgelegt. Der Handels- »nd Schifffahrtoertrag mit der Republik von Costarica wnrde angenommen.
Italic n.
3ll»n, 22. Februar. Das Journal »i! vnro^mi«:« «l,'I l',»j)n>0« erzählt:
„Der !>7jahrige Anton Nentel ans Lamego in Portugal wnrde >u seinem fünfzehnte» Lebensjahr Soldat und machte im Jahre "1810 den ganzen Feldzng gegen die Franzosen mit; im Jahre 1823 emigrirle er nach Spanien mit Silveira; von 1826 angefangen bis znr Convention von Eoora halte er in Diensten Don, Miguel's gestanden; später dieute cr inner Re-mechido nnd käiüpfce auch uiner den Noynlisten zli Oporto, als diese daselbst im Jahre 1846 eine Schilo-erhebnng zn Gnusten Dom Miguel's versuchten. 'Als dieser Veteran von der Vermälung Dom Miguel's hörte, gelobte er der heil. Jungfrau, die in Portugal uuter dem Namen doS Remedies verehrt wiid. nach Rom zn wallfahren und die Gräber der heil. Apostel zn besnche», falls der Herr die Ehe Dcm Miguel's mit Nachkommenschaft segnen würde. Als er daher Kunde erhielt, daß die Ede Dom Mignel's mit einer Tochter gesegnet worden sei, brach er am 8. October v. I. vo» Lamego auf, durchwanderte Spanien, gelangte sodann nach Marseille, vo» dort nach Nizza und traf an, l. l. M. in Rom ein. Nachdem er sein Gelübte unter glühenden Andachlsbezeuglm-gen gelöst hatte, faßte er de» Entschluß, nach Deutschland zu gehen n»d für den Nest stineS Lebens seine Dienste dem in der Fremde lebenden Fürsten auS dem Hause Bragauza anzubieten."
Portugal.
Lissabouer Nachrichten vom 19. Februar pr. Iberia" melden, daß daS portngttsische Cabinet sich i"n einer precären Lage befinde, sowohl wegen der fortdauernden Krankheit deö Marschalls Saldanha, welche die erforderliche Ernennung neuer Pairs zur Sicherung der Reg.erungsmaßregelu iu der ^'"'^k''""''« bww verhindert, als wegen eines bevo, ste " d diplomatischen Bruches mit Brasilien, H " saudter. Herr Trummoud, in er,M. D ffe.enze., mit der portugiesischen Neaiernna gerann ,e<.
Tclestraphiscl,- Drpeschon.
^ Oldenburg, 1- März. Vorgestern 11 Uhr ist Se. kö",gl. Hoheit der Großherzog plötzlich und sanft entschieden. ^ ,
— Ztizza. 2b. Februar. E>»e hier eingelangte E,!tschell"'»g des piemoiuesische» Ministeriums lautet dahin, daß solche lombardiche Flüchtlinge, die von Piemont ausgewiesen werden und i» keinem anderen europäische» Staate Aufnahme finden, von Staatö-wegen nach Amerika zu befördern sind.
- Paris, 1. März. Se. Majestät der Kaiser prasidltte heute einer Siaatsralhsfitzuug, worin d.e Prüfung des Budgets beendet wurde. Graf Bearne ^st als Gesandter nach Württemberg abgereist.
' ^- „. ««lnmnyr uno F. Bambery in Laibach. Verantwortliche Herausgeber und neoacteure: I. v. zllemmayr und F. Bombers
Telegraphischer Eours »Vericht
der Staatspapiere vom 3, März l853,
Staatsschuldverschrelbungen zu 5 M. (!n VM.) 94 7/16 dett° „'t!/2 „ „ 85
detw ., ^ „ ., 75 1/2
dett« „3 . . 573/1
Darlehen niit Vcrlosiüig u. 1.1839, für 250 il. 139 3/8 für 1»X» fl. Imitier» ^. . . 9411/16
dctto «.....'..... 1051/2
5°/» 4«52.............947/16
Va»s«?lct",>, vr. Stück 1402 fi. i>> C. V. Actien der ,rt
z» 500 ff. C. M...... 766 ss. ln E. W.
Wcchscl- Cours vom 3. Ma,z 1853 Amsterdam, für 100 Thaler Current, Rthl. 152 G. 2 Monat. Ä»g>!!'»rg, für NW G»,l!<» >.im,, >»»u,o. 109 1/H llso.
Fraickfurt.i, M., (fur !20 st. siwd. V« )
eins-Nähr. !,„ 24 !/2 fl. F„ß, W„ld.» 108 3/4 2 Mo»»t.
Hamburg, für 10!» Thaler Bau«, Mhl. 1U2 Vf. « M°!,at.
lworno, für 3UU T°>lca»ischc «ire, Gu>d. 10» t Mu>,a!.
London, für 1 Pf,i!,d Etcrli,,g, »r<:!, „ . . . . — 14 1/2
Napokonsd'or'S „ . . . . — 8.39
Eouuerainsd'or'a „ . . . . — 15.18
Ruß. InN'erial „ . . . . — 8,5s,
Friedrichsd'or's „....— 9
Gngl. Sovcr.nng« „ . . . . — 10.52
Tilberagii! ........ 9 l/2 9
Fremden-Anzeige
der hier 3luaeko>«menen »nd Abgereiste».
Den 2, März 1853, Hr. Polidoro, Canonicus, von Wien »ach Ve-
rona. __ Hr. Blachwood, engl, Cabinets-C^uiier, —
und Hr. Nsginalb Capel, e,igl, Priracier, beide ron tloüdon »ach Coüstanciliopel, — Hr, Ricier v, Thiery, ?ldvocat, von G>atz Ncich Trieft. — Hr. 7lrchime,>dri-«es, russ. Courier; — Hr. Rome, griech, Officier; — Hr. Noe, Kr,egscass,er; — Hr. M,ak, Privatier; —
Hr. Regazzi, __ und Hr. Haterer, beide Handels
leute; — Hr. Achdjan, imk. Handelsmann; — Fi'. Maria Fiers, Handelsinaimsfran, __ und Frl. Aloi-sia Haller, Hauptmcinnslochter, alle 9 no» Wien
nach Tiiest. __F,. Rosalia Jäger, Hanpcmanüswirwe,
von Tnest „ach Biünn. — Hr, üadislaus Gyen-lyanffy, Gutsbesitzer; — Hr. Mnß>!t>, — und Hi'. Cunenidi, beide Hanoelöleuce, und alle 3 von Trieft «ach Wien.
Ein Ungenannter, Ungar von Ge^mt, oem hiesigen Gewerbsstande angehörig, hat der k. k. Polizei-Direttion oen Betrag von Ginhundert Gulden V. M. mit nach-
stehendem Aufrufe eingesendet:
A u f r u f
ÜN sämmtliche Völker Oesterreichs!
„Wer unsern ritterliche» Ka>ser Franz Josef und sein Vaterland und seine armen Mitmenschen^ ganzem Herzen liebc, der folge meinem Beispiele imd feiere mit mir die glückliche Rettung unseres vielgeüeble» ritterlichen Kaisers.
»Oesterreicher, Magyaren, Staue», Italiener, ?.'I'. Militär, Beamte, Banquiers, Kaufleute, Bülg^ Arbeiter, zeigen wir der Welt, daß w,r Patrioten sind, zeige» wir der Welt, das; wir unsern ritterliche» K"^ und unser Vaterland von ganzem Herze» lieben, u»d Jeder folge meine», Beispiele.
„Ich widme wege» glücklicher Rettung unseres vielgeliebten Kaisers »o» Möldeih^nd, zum Sla«^' zwecke, für mich und meine Familie, bestehen» aus ? Personen, lOtt fi, C. M,
„Wenn vo» 3ü Millionen Einwohne!» Ei» Jeder mir 2 fl, meinem Beispiele folget, so habe» ^ kein Agio mehr!"
Die k. k. Polizei.-Diiectio» säumt nicht, diese schlichten aber herzliche» Worte zur allgemeine» K^' niß zu bringen, — Dieselben zeigen ja, auf welche,» Wege, unter Gottes Schutze, die zureichende Hilfe ^ jeder Noth u„d Bedrängnis; komme» kann u„d wird, — sie rufen de» Pattiotismus Oesterreichs wach, ^ sich allezeit so glänzend bewährt hat, — sie können, wen» sie allgemeinerei! Anklang finden, der Oiundftein >^' den zu einem Monumeiice, welches dem Herze» Sr, t k. apostolischen Majestät, das nur dem Wohle s<^ Reiches schlägt, das Angenehmste und Erfreulichste fei» wird. ,
D>e k. k, Polizei-Direktion erbietet sich, jede» eingehend.» Betrag dankbarst zu übernehmen, bls ^7' je nach dem Erfolge, die hohe Finanz.-Velwalcung bestimmt finOeu w,rd, die Casse», wo weitere Betrag ""' zufließen haben, zu bezeichnen. ^
Nachdem der ungenannte Spender des erste» Betrages in seinem Briefe gebeten hac, die Venaulv rung seines Aufrufes auf seine Koste» möglichst zu fo'idern, so werden oie Redactionen aller hiesige», ^,'5, der auswärtigen Tagesblätter el sucht, sich dem beginnenden patriotischen Unternehme» anziüchüesien, und ^''H» Zeile» in ihre Spalten aufzunehinen. ,^W
Von der k. k. Polizei.-Direction. M
Wien, den 24. Februar 1853, ^
Getreid - Durchschnitts - Preise
in Laibach am 2. März 1853.
Marktpreise, Magazins. Ein Wiener Metzen ^"'^'
fi.^!^kr^"fl. ! kr
Weizcn ... — — 4 42
Kiikurutz ... — — 3 54
Haldfrucht . . — — ! 4 12
Korn .... — — ! 3 45
Gerste ....—- 3 —
Hirse ....—— 3 20
Heiden ... — — j 3 20
Haser .... — — l 2 2«
M. K. Lotto.fiehungen.
In Trie st am 2. März 1853: 5l. 77. 34. «7. 4U.
Di.» nächste Ziehung w,rd am I«. März 1853 in Trieft gehalten werben.
Brennholz - Verknus.
Be,m Gefertigten ist schöms, ganz Nockens buchenes, 22 l?is 24 Zoll langes Brennh^) ^ zum billigsten Preise in's Haus gestellt — z« y«"
Josef Podkraischeg,^
Holzhändler in der Tyrnau -"^^,,,,, viz -5 .vi5 de»! Hause des He"" '^^" niermeisters G. P a i k, ^
Nechnungs-Fbschluß
über die bei der hiesigen Kleinkinder-Bewahranstalt vom 4. Nov. 18!U bis 4. Nov. t8Z2 vorkommenden Empfänge und Auslagen.
------------------------------------------------------------------------^^„^ ------------- Geld-I st- !kr!dl.^Z st^kr^ 1 Laut Rechnung des vorigen Jahres ist kein Cassa-Nest geblieben _--------- i Auf Besoldung des Lehrers - - - - - ^3^ .«l;2 l 2 » Löhnung der Wärterin und Magd .... lb»,—^ Zuwachs im Laufe des I ahreS 2». <, ^ ^ Nemu»eratio»c»......46--^ 2 an subsciibirten Veitrage«! ! ^ " Verkostung durch die Nintermonatc von täglich 60 der ^« «1 ^, ») Von Sr. fiirstbifchöfl. Gnaden dem Hochwi'ld. Herrn Anton ^ ärmsten Kinder über Mittag .... ^, l^ Alois Wolf, Fürstbischof von Laibach und Sr. Majestät .-!„ Vinheben der Subscriptions-Gelder . . . ^^^. wirklicher geheimer Rath ..... 30-^ 6 „ Brennholz . . . . . . "^", !') Von dem l>. '1'. hochwurd. Domwpitcl und der Stadtgeisilichkeit 32 24 — l 7 „ l. f. Steuern und Wemranzcn und Militar-Einquartirmigs' ! , „ Abschlagszahlung an solchem, den Rest pr. . . ^^?^?!^ 3 A i! besondern Zuflüssen: ^ ^ l 11 „ besondere Anslagcn, Requisiten und Nachschaffnng . 41^ n) Legat des sel. Herrn Handelsmannes Nicolaus Recher ! ,12 „ Anün.f einer -iproc., auf Nanien der Kleinkinder-Bewahr-pr. 600 st. nebst Zinsen pr. 1 fl. 2 kr., nach Abzug der Per- , ^ ansta t zu La.l'ach vi.,m ,ne Staats,ch»ld«erschre> ung Rr ^ centnal-Gebühr pr. 40 st. . . . - ' ^61' 2^ ^U,<ä... I.Mal 18.2, pr. l>00 fl. aus dem Legat des ^ .) Erttag einer Abendunterhaltung un Casmo^^^ - - ^8^- ^ ^ ^^de^nungslegers den vorjähr. Abgang pr. "" , cl) „ des der Anstalt gehörigen Hauses - > - '^ ^^ !l «) ss zufälliger Einnahmen . - > ' ' ^ . —! Summe der Empfänge 1398 66 — , Wird nun von der vorstehenden Gmpfangssumme die jenseitige ! ! ^---"I^ Summe der Auslagen abgezogen mit . - - - 1 »92,14,