Intelligenz-Blatt ^ zur Laibacher Zeitung ^»K 89. Dinstag den26. Juli 18/l2. Nemtliche Verlautbarungen. H. 1126. (3) Nr. 4964/VI. Kundmachung. Von dcr k. k. CamerabBszirks« Verwaltung zu Laibach wird bekannt gemacht, dass in Folge hohen Hofkammer-Decretes vom 20. Juni t. I., F. 25449, der Bezug der allge. meinen Verzehrungssteuer und der Gemeindezuschläge in der Prov. Hauptstadt öaibach, mit Ausnahme der landesf.Verzehrugnssteuer, ») von der Biererzeugung m der Provinzial-Hauptstadt Laibach; d) von der Erzeugung des Branntweins und anderer gebrannter geistiger Flüssigkeiten in der Prov. Hauptstadt Laidach,, und-c) von den. unter d) bemerkten steuervfiichtl-genArtikelnbei der Einfuhr in dcr Prov. Hauptstadt Laibach,, auf das Verwaltungsjahr 1843, jedoch unter Vorbehalt der wechselseitigen Ver-tragsaufkündung. drer Monate vor Ablauf des Pachtjahres,, auch auf die Dauer eines weiteren Jahres unter der gleichen Bedingung mit dem Bedeuten,, daß durch die Unterlassung dieser AufkündunF der Vertrag wieder auf ein weiteres Jahr erneuert werde, mit Ende des Verwaltungsjahres 1845, jedoch ohne vorhergegangener Aufkündung, zu erlöschen habe, dann aufdie drei Verwaltungsjahre 1843, 1644 und 1845, ohne Bedingung dieser Aufkündung,, im Wege der öffentlichen mündlichen Versteigerung und durch die Annahme schriftlicher Offerte werde in, Pacht ausgeboten werden.— Die Versteigerung wird am 13. August 1842 früh um 10 Uhr im Commissionszimmer dcr k, k. Cameral-Bezirks-Verwaltung Haus-Nr. 297 am Schulplatze zu, Larbach,. und zwar querst für die dreijährige und dann für die 1 jahrige Pachtdaucr unter nachfolgenden Bestim, mungcn abgehalten, und im Falle eines gün? sttgcn Erfolges für die längere oder kürzere Pachtzcu mit demjenigen der Vertrag abgeschlossen werden, dessen Anbot sich als dcr vortheilhafteste darstellen wird. — 1. Die schriftlichen Submissionen müssen bis 12 Uhr Vüt- tags am 13. August 1342 versiegelt und mit der Bezeichnung des Pachtobjectcs von außen versehen, im Bureau des k. k. Eameral-Bezirks-Vorstehers zu Laibach, oder auch während der mündlichen Versteigerung der Licitations-Commission übergeben, werden. Offerte, welche nach diesem auf die 12. Mittagsstunde des 13. August 1842 festgesetzten Schlußtermine einlangen, so wie Offerte, welche wo anders als an dem oben bezeichneten Orte überreicht werden, bleiben außer Berücksichtigung. — 2. Zur Pachtung wird Jedermann zugelassen, welcher nach den Gesetzen und der Landesverfassung hievow nicht ausgeschlossen ist. Für jeden FaU sind alle Jene sowohl von dcr Uebernahme als der Fortsetzung einer solchen. Pachtung ausgeschlossen,, welche wegeir eines Verbrechens mit einer Strafe belegt, oder welche in eine crilninalgerichtliche Untersuchung verfallen sind, die bloß aus Abgang rechtlicher Beweise aufgehoben wurde. Nebrigens- sind auch diejenigen Individuen, welche zu Folge des neuen Strafge? setzes über Gefällsübertretungen wegen Schleichhandel oder einer schweren Gefällsübkrtretung in Untersuchung gezogen und abgestraft, odcc wegeir solcher Vergehen m Untersuchung gezogen, und wegen des Abganges rechtlicher Beweise von dem Strafverfahren losgczählt wurden , durch sechs auf den Zeitpunct dcr Ueber-tretung, oder wenn derselbe nicht bekannt ist, der Entdeckung derselben folgende Jahre von der Verpachtungs-Licitation als Pachtungswerber ausgeschlossen. — 3. Wer im Namen eines Andern einen Anbot macht, muß sich mit der gehörig legalisirten Vollmacht seines Machtgebers bei der Commission vor der Licitation ausweisen und diese ihr übergeben. — 4. Um sich zu versichern, daß nur verläßliche Unternehmer in die Concurrenz treten, muß jeder Vcrsteigerungs-lustige den. zehnten Theil des für ein Jahr entfallenden Ausrufspreises für den Bezug der Verzehrungsstcuer und der ZuMäge in de,-Stadt Laidach, bevor, er. zur BeLmgerung. 5.H- 540 cher Weine ohne Geschirr gegen sogleich bare Bezahlung an den Bestbieter veräußert werden. — K. K. Vezn'ksconnmffanat Umgebung iai-tache am 20. Juli i8^2. Z. ii/i2. (2) Nr. 10^. Min ucndo - Licit ation. Zur Ucbellissung der, im ständischen ?and« hausc'zu ^aidach für das Verwaltungsjahr i6/>2 vorzunehmenden Eonscrvations-Arbctten, welche für den Provinzlalfond an Maurerarbeit auf..... 62 ft. to'/; kr. «n Mallrermatenale. . 3ä ,, 2^ « „ Eteinmetzarbcit . . Hl ,, !3'/z ,7 „ Zlmmei mannsavbeit . 1/3 » 8'/^ ,, „ Tlschlerarbclt. . . 106 „ äc> « Z, Schlofferarbeit . . 24 « 55 « „ ?lnstrcicherarbeit . . 11 „ 20 „ „ Hafneratbclt ... 20 „ — „ ^, Klampferarbeit . . 2a „ --- „ Werschiedcnc Leistungen. 25 „ 20 ,, Zusammen . . . 621 fi. 11'/12 kr. — Dann für den Cam eralfo nd an Tisch- lerarbeit auf ... 7 fi. 55 kr. an Glaserarbcit .... 34 „ — ,, ?> Anssreicherarbeit ° . 2 ,, — „ „ Zimmermülerarbeit . . 23 « ^c» « ,l Hafncrarbeit . 3 . 72 „ -^ „ Velschiedene Leistungen. . »3 „ äo „ Zusammen . < < . 169 ft. i5 kr. veranschlagt sind, wird am 29. d. M. Vormit« tag um i l Uhr del der gefertigten Inspection im Amlslocale des k. k. Bczirlscommissar,ats der Umgebungen Laibachs «ine Mmuendo-^lel-tat«on abgehalten werden, wozu man alle Unternehmungslustigen mit dem Anhange einladet, daß die Devise und Licltationsbedingnlsse beider Licltation, und auch früher hier einzusehen sind. »^ Insvcctlon der krailusch-standischen Realltä' ten zu Lalbach om 19 Juli i8/z2. Z. 1162. (2> Nr. 5/^5. Verlautbarung. Zur Bclverkstclllgulig der dicßjährigen C>.nse valions« Arbeiten in dem hiesigen Ciuil-spitalc n'ird zufolge der hohen Gubernial» Anordnung vom 1. Iull 18/^2 Zahl 15495 am 29. dieses Monats Vormittag um y Uhr m der Amtökanzlei allda eine Minuendoc^icitation ab« gehalten werden. --> Die bei diesen ^onseroa-tlons«Baulichkeltcn vorkommenden Arbeiten be< slchei, in Maurer- und Zimmermanns-Arbeiten sammt Beissellung des erforderlichen Material les, inTlschler-, Schlosser», 3I^stie!chcr-, Glaser-, Klampferer« und Drahtstrlcker - Arbeit. Dcr buchhclterlsch adjust,'te Kosten-Betrag dieser sämmtlichen Arbeiten sammt Maieri^le betrag! 907 ft. E. M. hierzu werdcli die Unterneh-mungSlustigen mit dem Bemerken eingeladen, daß jeder Licitant für jenenBetrag, nm welchen er mitlicitlren will, vor dem Anfange der Licitalion e-ne »o ^ Caunon im Baren zu Handen der Licitations . Commission zu erlc, gen hat, und daß die nähern L,citations be-dlngnisse in den uor - und nachmittägigen Amcsstunden in der uorbenannten Amtskanz' lei eingcsehm werden können. -» K.K. S'aatS-und Local-Wohllhatlgkclts: Anstalten, Direction zu Laibach am 20 Juli 1842. vermischte Verlautbarungen. Z. »i53. (3) Nr. 2,54. E d i c «. Vom gefertigten Bezirkilgericdte, als Perss« nal-Instanz, wild dem, vorn Posten Wrußnitz entwichenen Gränzjäger hiemit erinnert, daß die k. k. Kammerprocuratur zu Laidach, noin. des h. Aerars, hieramtä wider ihn das Gesuch um Ein« veinchmung eines ihm aufzustellende» tZurators pw. Anerkennung oder Beanständigung der über sein Haben und SoNen durch die k. k. Cameras Bezirks«Verwaltung in Neustadll unter 24. März d. I., von Amtsroegen gepflogenen Abrechnung eingebracht, und daß man in Erledigung dessen auf seine Gefahr den Herrn Johann Pfeffere? hierorts zmn Curator bestellt, und die Einvernch-mungS Tagsahung auf den -5. October d. I. 9 Uhr früh hieramts bestimmt habe. Dieß wird ihm hiemit zu dem Ende erinnert, daß er entweder persönlich oder durch einen Sachwalter am obigen Tage hieramtö sogewiß erscheine, oder dem bestellten (Zuralor bishin die nöthigen Rechtsbe. helfe so gewiß an die Hand gebe, als sonst alle entstehen könnenden üblen Folgen er nur sich selbst zuzuschreiben haben wiro. Bezirksgericht Rupertöhof zu Neustadt! am 6. Juli »L42. Z. ü52. (2) Nr. ,56g. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte zu RadmanuZ. darf wird bekannt gemacht, daß die wider die Cheleute Joseph und Anna Sporn, mit Bescheid vom 6. Juni »L42, 3 1246, auf den n. Juli, Fi. August und 12. September ausgeschriebene Realfeilbietung, über Ansuchen dcr Gxecutions-fuhrerinn, bis auf Weiteres suspendirt worden scy. K. K. Bezirksgericht zu. Radmannsdsrf ten 9. Full t242< 609 von der Staatsverwaltung das Recht eingeräumt und rucksichtlich die Pflicht auferlegt, während der Pachtdauer im Bereiche deö Pomeriums der Prov. Hauptstadt Laibach von den gepachteten Objecten die allgemeine Verzehrungssteucr nebst allen zur Bedeckung der Gemeindebedürfnisse dieser Etadt bewilligten Zuschlägen nach dem mit dem illy-nschen Gubcrnial-Circulare fachen Betrag dessen, was er widerrechtlich eingehobcn hat, dem Gefalle als Strafe zu erlegen. Er haftet in diesem Falle, so wie überhaupt für das Benehmen der zur Handhabung seiner Pachtungsrcchte bestellten Personen. — 9. Dem Pächter ist unbenommen, seine Pachtung ganz oder theilweise an Unterpachter zu überlassen; allein diese werden von den Gefällöbchördcn bloß als Agenten des Hauptpächters angesehen, welcher demungeach-tet für alle Punkte des Pachtvertrages in der Haftung und dem Gefalle verantwortlich bleibt. — '10. Für den Ausruföpreis wird von Seite der k. k. Cameral-Gefallen-Verwaltung keine wie eog gelassen wird, der Commission als Vadium er« l^'gen, oder sich bci derselben ausweisen, daß cr diesen Betrag bci einer der hohen Camerat-Ae» fallen-Verwaltung unterstehenden Gefällscasse deponirt hat. Dicscr Erlag muß im Baren, oder in k. k. Staarspapiercn nach dem letzt bekannten börsemäsiigcn Cursc geschehen. — 5. Auf gleiche Art und Weise sind auch die schriftlichen Offerte zu belcgcn. Auf Offerte ohne beigeschlossene Wadien oder Erlagsschii-ne des bei einer der hohen (zamcral-GefalleNl Verwaltung unterstehenden Hefällücasse depo-»ncen Vadiumsbetrages wird keine Rücksicht genommen. — 6. Nach beendeter Versteigerung wird der vom Meistbieter erlegte Betrag zu» rück gehalten, dcn übrigen Offercnten werden lhre Vadicn zurückgestellt werden, insofern eS dle Cameral-Bezirks-Verwalrung nach den obwaltenden Umständen nicht angemessen finden sollte, auch noch das Vadium des einen oder des andern Anbieters bis zur Entscheidung der hohen k. k. allgemeinen Hoskammcr zurück zu behalten. — 7. Die schriftlichen Offerte dürfen kcine Klausel, welche mit den Licitationsbeding« mffen nicht im Einklänge steht, enthalten, sondern müssen vielmehr mit der Versicherung verschen scyn, daß der Offerent die in der Ankündigung und in den Licitationsbedingniffen enthaltenen und die bei der mündlichen limitation vorgelesenen, ui dasLicitationsprotocoll aufge« nommcnen Bestimmungen befolgen werde. — 8. Dieselben werden nach Beendigung der mündlichen Versteigerung, nachdem aUc anwesenden Licitantcn erklärt haben, keinen weitern Anbot machen zu wollen, in Gegenwart dcr Pachüu-stigen eröffnet, und mit den mündlich gemachten Anboten verglichen werden. — 9. Als Ersteher der Pachtung wird dann, ohne eine wettere Steigerung zuzulassen, derjenige angesehen, decent« weder bei der mündlichen Versteigerung oder nach dem ordnungsmäßigen schriftlichen Anbote als dt'r Bcstbieter erscheine, sofern dieser Bestbot den Ausruföpreis rrreicht, überschreitet, oder an und für sich zur Abnahme und zum Abschlüsse dcS Pachtvertrages uon der hchen k. k. Hof«-kammer geeignet anerkannt wird, deren Genehmigung sich ausdrücklich hiermit vorbehalten nin-d. Der Offerent bleibt für ocn gemachten Anbot mit Verzichtlcistung auf den §. 862 des allgemeinen bürgl. G. B. bis zu der ihm bekannt gegebenen Entscheidung der hohen k. k. allg. Hoskammer verbindlich. — 10. Sollten 2 oder mehrere schriftliche Submiffionen iw<» gleichen u. z. gegen den Ausschlag der mündtt« chen Licitation den für das Gefall am vortheil-haftestcn sich darstellenden Anbot enthalten, fo wird die Wahl zwischen den 2 oder mehreren schriftlichen Anboten der hohen k. k, allg.Hof-kammcr vorbehalten. Wenn sich der Fall ereignen sollte, daß ein Anbot in den schriftlichen Offerten mit einem gleichen Anbote bei der mündlichen Licitation zusammentrifft, so wird yen Licitantcn bci der mündlichen Versteigerung der Vorzug vor dem Offerenten im schriftlichen Wege eingeräumt werden. — L1. Die schriftlichen Offerte sind von dem Zeik punkte der Einrcichung für die Offcrentcn, deren Oadien zurückbehalten werden, für die Gefällst^ Horde aber erst vom Tage, an welchem die Annahme desselben dem Anbietenden bekannt gemacht wooden ist, verbindlich. — 12. Würde die Zustellung der Erledigung wegen Abwesenheit des Erstehers und wegen Abgang eines Bevollmächtigten nicht geschehen können, oder sonst die GefällenbehöHe die persönliche Zustellung nicht angemessen finden, so soll die Ueberreichung der Erledigung bei dem hierortigen politischen Magistrate zur weitern Wer« standigung der Partei die Wirkung der pcrsö:iH-chen Zustellung vertreten. — 13. Für den Fall, als mehrere Individuen eine Pachtung in Gesellschaft erstehen sollten, sind dieselben gehaltn, nebst der Erklärung ihrer solidarischen Haftung ein ciw zclnes Individuum dahin zn bevollmächtigen, dcrß es berechtiget scyn soll, sie in allen auf die Pachttutg Bezug habenden, wie immer genannten Beziehungen gegen die Behörden zu vertreten, sonach amtliche Zustellungen in ihren Namen anzunehmen, rechtsgiltig aufzukünden, und die allfällige Auj^ kündigung anzunehmen, und überhaupt Alles rechtöbindend für Alle zu thun und zu lassen, was in Folge des Pachtungs-Vcrhaltnisscs gegen die Ge-fällsbchörden von seiner Seite gethan oder gelassen, oder von Seite der Behörden von ihm verlangt, oder ihm untersagt werden sollte. — Wenn mehrere Personen gemeinschaftlich ein schriftliches Os-fett ausstellen, so haben sie in dem Offerte dieft Erklärung beizusetzen. — Die übrigen B? dingnisse sind folgende: I. Für den Bezug der Vcrz. Steuer und des Gcmeindezuschlages in der k. k. Pr ov. Hauptstadt Laibach wird der Betrag jähr« licher1085UU si., sage einmal hundert achttauseild-fünfhundert Gulden M. M., von welchem 48W0 fl. M. M. auf den Gemeinde-Zuschlag entfallen, als Ausrufspreis festgesetzt. — 2. Dem Pachter wird 611 vermischte Verlautbarungen. Z. ti55. (») _ ^ . Nr. 1402. Bon dem vereinten Bezirksgerichte Münkcn. dorf lrild hiemit bekannt gemacht: lZü fco in dcr SxecutionSsache des Herrn Andreas Rohmann, HandelSmannS aus Triest, unter Vertretung ^s Herrn Dr. Andreas Napreth, wider Casper Scharz von Noscdze, wegen aus dem w. ä. Vergleiche licio. ,6. Juli »627 schuldigen ^bft-62 kr., sammt Zinftll, in die executive Feilbietung ter Casplr Scharz'Mn, zu Noschze liegenden, dem Graf Lamderg'scben Ganonicate »ud Urb. Nr. »o dienst» bar<>'/« dienstbaren Ganzhube, «m gerichtlichen Schähungswcrthe pr. 229,5. 55kr. gewiNigct, und es seyen hiezu e,e Tagsahungen auf den ,. September, den 3. Oc< lodcr und den 5. November 0. I«. jedesmal Vor« mittags ron g bis »2 Uhr in loco der Realitätm zu Ncschze mit dlm Beisahe angeordnet woiden, öaß Falls selbe bei rcr ersten und zweiten Fcil-bielung nicht wenigstens um den Schähungsweilh on Mann gebracht werben könnten, bei der drit« gen auch unttr selbem hintangegeben tverden nür->de«. Das SchöHungsprotocoll, der Glundbuchsev« tract und die L«citalionsbedingnisse können in der Oerichtskanzlei eingesehen werden. Bezirksgericht Münkendolf den 20. Juli »642. Z. »»57. (») Nr. i4"7- S d i c <. Von dem vereinten Bclirk-lgcrlcht Minikcu« dorf wird hiemit bekan»,! gen:achl: Gö scy in ocr Osecutionöscxde lcb Michael Gradischcg von Do» blüva^ triker Icscph Vacd ron Lachovilsch, l?l'gcn aus dem w. ö- Vergleiche Tischlerarbeit......86 „ 5o » ,, Schlcss'rardcit.....52 „ 5 „ » Glascraiblil......^»' " 'e Unternehmungslustigen mit dem Delsaye zu erscheinen eingeladen, daß jeder Limanl vor der Versteigerung HF des AuSrufs-prclses als Vadium zu erlegen habe, uno caß die übrigen Licitalienöbedingnisse täglich aNhier cinge-sehen werten können. K, K. Bezitts . Ob'igktit Landstrah am 22. Juli «642. S d i c t. Das Bezirksgericht Haasbevg gibt öffentlich kund, daß am 6. August l. I, Volmittagg von 9 b,5 »2 Uhr, und Nachmittags von 2 bis 6 Uhr, die zum Verlaß des Hrn. Pfarrers von Zirknih, Itznaz Außsy, gehörigen Bücher im Pfarrhaufe zu Zirlmh im Wege ücr Versteigeruug verlauft werren. Bezirtsgericht Haaöbcrg den 22. Juli ,842. Z. '»67. l» NrT^^I Edict. Von dem s. k. Bcznlsgerichte Landstrah lver« den aNe Jene, rvelche auf den Nachlaß der zu Gullcnhof am 4. August »^9 «d inl.e5t2!a verstorbenen Köchinn Anna Pickin, aus was immer für cincm Rechlsgrunde einen Anspruch zu machen gecenlcn, aufgefordert, solchen am 19. August >N.i2, Vormittags 9 Uhr in dieser Amtökanzlei, bei Vermeidung der Folgen des §. 6^4 a. b. G. B>, anzumelden. K. K. Bezirksgericht Landstraß am «9. Juli 1842. 3- "66. (i) Nr. ,3lo. Edict. Vom k. k. Bezirksgericht« Gurkfclt wird bekannt gemacht: Man habe über Ansuchen des Johann Glaser von Aum, in die executive Feilbic» tung der dcm Johann TiÄampa vcn Aum gebä« rigen, der Herrschaft Ruckenstem zub Urb. Nr. >5'/2 dienstbaren, gcricltlich auf 192ft. 55kr. ge-schäyccn '/^ Hübe, wegcn aus dem w ä. Vcr. gleiche v- 17. November »64«, Z. 2I96, schuldi. ger in, ft. c. 8. c. gewiM'get, und hiezu drei Tc»g-satzungcn, die ». auf den l6. August, die 2. auf (Z. Intell.-Blatt Nr. b9. d. 26. Juli 1842.) 610 immer geartete Haftung, also auch nicht im Falle einer behaupteten Verletzung über die Hälfte übernommen. Ein während der Dauer der Pachtung eintretender zufälliger Umstand, welcher eine Vermehrung oder Verminderung der Bcrzehrung zur Folge hat,, soll an den Bestimmungen des Pachtvertrages nicht die mindeste Veränderung hervorbringen können^ Nur in dem Falle z wenn. während der Dauer des Pachtvertrages in den Tariffsätzen oder in den sonstigen wesentlichen Bestimmungen der Ver-zehrunggst.euer eine wesentliche Aenderung hervorgeht, bleibt es jedem Theile, in so fern ein wechselseitiges Uebereinkommeu mit dem Pachter wegen Aufrechthaltung des Vertrages, gegen Zugestehung einer billigen. Entschädigung nicht zu Stande kommen sollte,, welches sich ausdrücklich vorbehalten wird, frei gestellt, wenigstens drei. Monate vor Eintritt der gesetzlichen Aenderung, den Pachtcontract aufzukündigen. — Diese Vertragsaufkündigung ist von Seite des Pächters, wenn sie beachtet werden soll, beider Laibacher Bezirks-Verwaltung in der festgesetzten, Frist einzubringen, — 11. Der Pachter ist verpflichtet, den bedungenen Pachtschilling in gleichen monatlichen Raten am letzten Tage eines jeden Monats, und wenn jener Tag ein Sonn,- oder Feiertag wäre, am vorausgehenden Werktage an die, k. k. Cameral-Be, zirkscasse in Laibach, abzuführen. — 12. Wenn der Pachter mit einer Pachtschillingsrate im Rückstände bleibt, so laufen von dem Verfalls« tage an bis zur Tilgung der rückständigen Pacht,-rate die 4M Verzugszinsen, welche sich ausdrücklich bedungen werden. Der k. k. Cameral-Bczirks - Verwaltung soll übrigens das Recht zustehen, den Ausstand ohne weiteres von dem säumenden Pächter, entweder im gerichtlichen Erecutionswege oder auch im politischen Wege einzubringen, oder aber die weitere EinHebung des Gefälls durch einen im administrativen Wege zu, bestellenden Sequester, einzuleiten, oder auf Gefahr und Kosten des säumenden Pächters das Pachtol^ect, neuerdings feilzubieten ; falls aber die Pachtversteigerung fruchtlos bliebe, die tariffmäßige EinHebung der Gebühr einzuleiten, und sich rücksichtlich der Kosten, so wie der allfälligen Differenz,, an dcr Caution, und im Nothfalle an dem übrigen Vermögen des contractsbrüchigen Pachters schadlos zu halten. Ein allenfalls sich ergebendes günstigeres Resultat, der Feilbietung oder tariffmäßi-gcn EinHebung soll aber nur dem Gefalle ,zum Vortheile gereichen. Dieselben Rechte sollen dem Gefalle auch dann zustehen, wenn der Ersteher den Antritt der Pachtung verweigern, oder vor, oder während der Pachtung es sich offenbaren würde, daß dem Pächter ein in dieser Kundmachung bezeichnetes Hinderniß zur Uebernahme oder Fortsetzung der Pachtung entgegenstehe. — 13. Für den Fall, als der Pachter die vertragsmäßigen Bedingungen nicht genau erfüllen sollte,, steht es den mit der Sorge für die Erfüllung des Vertrages beauftragten Behörden frei,, alle jene Maßregeln zu ergreifen, die zur unaufg.ehaltencn Erfüllung des Vertrages führen, wogegen aber auch dem Pächter der Rechtsweg für alle Ansprüche, die er aus dem Vertrage machen zu können glaubt, offen stehen soll. — 14. In Absicht auf die Vorräthe, welche mit dem Schlüsse der Gefällspach-tung an Wein-, Weinmost- und Maische, im Bereiche des Pomeriums der Stadt Laibach vorhanden seyn werden, wird bestimmt, daßder Pächter die Vergütung der entfallenden Gebühren, und zwar nach den oben bezeichneten Ta-riffen zu leisten habe. Zu diesem Behufe werden sowohl mit dem Antritte der mit dem 1. November l843 zu beginnen habenden Pachtung, als auch am Schlüsse derselbe« gefälls-amtliche Revisionen, mit Beiziehung des Pächters oder eines von demselben mit legaler Vollmacht versehenen Abgeordneten und einer obrigkeitlichen Person, vorgenommen, und hierbei sämmtliche im Bereiche des Pomeriums der Stadt Laibach vorhandenen Vorräthe an den gedachten Gegenständen mittelst eines eigenen Protocolls erhoben werden, wonach in Betreff der an diesen Gegenständen vorgefundenen Vorräthe, und bezüglich der davon abfallenden Gebühren, insofern zwischen denselben eine Differenz sich zeigen wird, dieVergütung derselben, und zwar wie bemerkt, nach den oben bezeichneten Tariffen, entweder von dem austretenden Pächter an das Gefall, odcr von dem Aerar an den Pächter einzutreten haben wird. — 15. Der Pächter ist verpflichtet, auf jedesmaliges Verlangen der Gefallsbehörden unweigerlich die Einsicht in seine Register, Rechnungen und Vormerkungen zu gestatten, und auch über Aufforderung richtige Auszüge aus denselben vorzulegen. — 16. Dem Pächter liegt ob, die Stämpelfrciheit für das in den Händen der hohen k. k. Cameral-Gcfäl-len-35cnvaltlmg bleibende, mit dem classcnmaßi-gcn Stämpel zu versehende Ecemplar des Pacht-contractes zu bestreiten. — K. K. Camera! -Bezirks - Verwaltung. Laibach am ^ Iutt 1342. 613 Nl. 1?2 gewiNiget, und zu diesem Ende drei Tag« s,ihu»glt,, nämlich auf den 23. August, 29. Sep. lembcr und den «.)> October I. I,, jedesmal von ft bis ,2 Uhr Fllil) ,n dem Haus» Nr. 16 zu 'S'tuii0en Hierorts eingesehen merken. K. K. Bezirksgericht zu Radmannsdelf om 8. Juli »«42. Z. ,109. (2) Nr. t73Z. Edict. Pon dcm Bezirksgerichte Reifniz wird allgemein kund gemacht: Oä haben alle jene, welche auf de>, Verlaß ees im Dorfe Maascreben ver« storbcncn Grundbesitzers Joseph Baschnlk, aus was immer für einem Grunde einen Anspruch zu ma» chen gedenken, solchen am »u. August l. I., Vor« mittag um 9 Uhr in dieser Gerichtskanzlei bei Vermeidung der Folgen des 614. §. b. G. B. an» zumclden. Bezirksgericht Reifniz den ,2. Juli »L42. Z. ,»35. (2) Nr. 599 E V i c t. Da bei der auf den 2. Juli l. I. ongeord» nelen l. Tagfahlt zur Fcilbietung der, dem Io-scph Ostermann gehörigen V2 H"be, Rectf. Nr. 7, mit Gebäuden Nr. 5 in Brc'sovih, kein Kauflust,' gcr erschienen isi, so hat cs bei der auf den 1. August l. I. angeordneten 2. Tagfahrt sein Verbleiben. Bezirksgericht Pölland am 5. Juli 1642. Z. l»34. (3) Nr. 558. Edict. Vom Bezirksgerichte Pölland wird hiemit bekannt gemacht: Es iey über Einschreiten des Joseph Kraker von Allfriesach mit Bescheide vom 5. Juli 1. I., Nr. 598, i», die Reassunnrung der mit Bescheid vom 26. October lt^>, Nr. 6 4, Mr« ten executiren Fcildietung des dem Georg Lcske von ?)Iaycrlc gehörigen, zu Mayerle »ul^ G. B. 'lom. 28, Fol. 5o liegenden Weingarten sammt Kaische, der Herrschaft PöNand unterthänig, pto. schuldigen 220 ft. c:. 5, c. gewMigt, und zur Bor» nähme die 1. Tagfahrt auf dcn 6. August, die 2. auf den 7. September, die 3. auf den ?. Oc< tober l.I., jedesmal um die »o. Frühstunde in loco Waycrle mit dcm Beisatze angeordnet rvor» Len, dah diese Realität weder bei der 1. noch 2., roohl aber bei der 2. Tagfahrt auch unter dem Schätzungswerthe pr. 200 ss. werde hintangegoben roerden. Der Grundbuchscxtract, das Schätzungspro. tocoll und die Feilbietungsbedingnisse können hier« g«licht3 eingesehen werden. Bezirksgericht Pölland ^m 5, Juli 1842. 3- "29. (3) Oin Out wird zu kaufen gesucht. Offerte ersucht man franco unter der Adresse: 6. 1.., an das hiesige Zmungs-Comptoir bis Mitte August d- H. einzusenden. Z. ll2ä. (2) Ein Haus, in der angenehmsten und gesündesten Lage Laibachs, im besten Bauzustande, mit schönen Wohnungen, großem Magazin, Stallung und geräumigen Kellern, wegen des besonders günstigen Postens zu jedem Geschäftsbetriebe, vorzüglich aber für eine Handlung geeignet, wird unter billigen Bedingungen, worunter die, das; drei Viertheile des Kaufschillings auf dem Hause auf mehrere Jahre anliegend verbleiben können, verkauft. Das Nähere im Zeitungs-Comptoir. Z. ,,59. (2) ———» Das Haus Nr. n» in der St. Peters-Vorstadt nächst der Koth-gasse, sammt einem Garten, 2 Höfen, 2 Stallungen, 2 Magazinen, 3 Kellern und anderen Bestandtheilen, allen-falls.auch mit einigen Grundstücken, ist tagltch aus freier Hand gegen sehr billige Zahlungsbedingnisse zu verkaufen. Das Nähere im nämli-chen Hause. Z. 1127. (3) ' ' ""* Im Fürstenhofe, Herrngasse Nr. Wb, ist auf künftige Mi- 612 oen »6. September und dle o. auf den ?7- Oc-tader, jedesmal Vormittagb um 9 Uhr, ,m Orle ocr Realität mit dem Beisatze angeordnet, daß dieselbe e^ bei der 3. Fcilbietung unte« dem Schähungswerthe hintangegeben wird. Daö SchäyungspralocoN, die Llcttatlonsde-inngmsse uno der Grundbuchsextract tonnen zu den gewöhnlichen Amtsstunden vor diesem Gerichte "^K.^K. Bezirksgericht Gurkfeld den 20. Juni ,542. ____________ 3- l»45. (2) , - .- Wein- und Haferltcltatlon. Von der Herrschaft Drachenburg, im Eilllcr Kreise werden an oen Melstbietenden vertäust, folgende Weinvorrülhe vün den Jahrgängen .00 Eimer »635 .»..«»' ^. '636....... . 42o l. »633.....* ' ,l> '^ -.'.'.....n° . . Summ».....28>o «steir. Eimer, und L°° M.-«en s«« 2i«ti„, uni> d°° Mchen Ha. ^, ,m am 2., u..i .2, August °. I, ,u K°-P,l!nih Ob«' 'NN, >U2s. ,836, '»'8. >«->» >m° Zufm^ e^^ Reden.Gat. u ,a7n b si den. Der Verkauf der We:ne gewe t Nweise welche von 2 b'Z .2 Slart.n enthal- ""' Gs werden Käufer zahlreich zu erscheinen mit dem Beisatze vorgeladen, daß accredtt.rlcn kau. fern von g?oßcrn Partien auch klelne Zahlungs-termme bewilliget werden. « ^ ,. ,«,, Herrschaft Drachenburg am ic,. Iull »042. ^.i5i. (2) ^ ^ 3^77^3. " E d < c t. Von dem k. k. Bezirksgerichte Oberlaibach rrird bekannt gemacht: Es sey in tcr Executions, fache dcS Matthäus Oblak, wider Joseph ^arz, >:7mit Bescheid vom 2. Februar l. ^., Z- 9?, b rM gte und auf den 26. Juli l, I. angeord-ne^e n executwe Fcilb.etung dcr. dem Evecu-./^^s^ ^rl aehoriczcn, zu Podrcber liegen-"e /der^Hchaf. BMlchgrah .°d Rectf. Nr 26 dienstbaren, auf .«i ft> hewerthctcn Ganzhubc uno Fährnisse wegen aus dem gerichtlichen Ver-gltiche vom 6. August 1824, und dem Vergleicht vom ». Mai l. F. noch schuldigen 46fl. 49kr., neuerdingä bewiNlgel worden, bei wacher im Orte der Realität abgehalten werkenden Ta^'atzung die Rcalicäl und Fährnisse auch untcr dcin Scbähungö» werthe hintangc,',edtn wcldcn Die Licualioiisdediiigliissc, dcr Grundbuchs» ertract und tas SchähungvplotocoN können hier ocer m der Kanzlei dcä Hrn. Dr. Paschali ein« geseh " werden. K K Bezirksgericht Obellaibach am 2 . Iu« U ,tt42. 3. ,,4« ^2) Nr. 2»L3, ^ Edict. Bom Bezirksgerichte lcs Hcrzogthums Gott« schce wird allgemein dck^lint gemacht: Es sey udcr Allsuchen des Hrn. Earl Schuster von Gott« scdec, Oesslcnär deü Lconhard Stampfe! von Reif-nitz, in die Rclicitation der von der Maria Pir« schllsch im Erecutionswege am »2. Mai »64» er« sia,l0enen undchausten V« Urb, Hübe Nr. 9 in Prösc, wegen nicht zugehaltener Licitationsbeding» nisse gcwilliget, und zur Vornahme derselben die einzige Tagfahrt auf den 26. August ,642, um 9 Uhr Vormittags im Orte der Realität mit dem Beisätze bestimmt worden, daß diese Hübe, wenn sie nicht um ihren Schähungswerth pr. 25o ft. oder darüber an Mann gebracht werden könnte, auch unter demselben hintangegeden weroen würoe. Der Grundduchäexlracl, das Scdähungspro« tocoli und die Feilbielungsbcdingnissc können wäh« rend der Amtsstunden in der hiesigen Kanzlei ein« gesehen und hievon Abschriften genommen werden. Bezirksgericht Gotlschce am ,5 Juli '642. Z. ,l56. (2) . Nr. »695. ^ G d , c t. Von dem Bezirksgericht Reifnih wird bekannt gemacht: Es haben alle jene, die auf den Verlah d.s am 20. Mai 1840 im k. t. Gränzwachspitale zu Neustadt! verstorbenen Peter Tcpovacz, Gcfcil-Icnwachaufseher, einen Anspruch zu machen geden° ken, ihre vermeinten Ansprüche bei Vermeidung der im L>4 §. b. G.B. vorgeschriebenen Folgen bel der auf den 16 August I. I. Vormittag ange. ordneten Tagsatzung hieramtS anzumelden. Bezirksgericht Reifniz den 2. Juli 1642. 3^t»53. (2) Nr. I5L5. ^ Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte zu Radmanns, dorf wird bekannt gemacht: Man habe über An. suchen des Mathias Menzinger von Wodcschitsch, aeacn Anton Prcttner von Sgosch, wegen au3 dem w. ä. Vergleiche vom 3o. März »g^,, Nr. /i^ schuldigen 22ttft. 62kr. sammt Neben.verbind-lichkeitcn, in die executive Versteigerung der, dcm letzteren gehörigen, der Hcr»schaft Stein dienstba. ren. auf 2o6ft- 5 kr. geschätzten Realitäten, als: der Drittelhube Rectf. Nr. 62, Urb. Nr. 43o, und tcs Uebellanesackerö Rectf. Nr. ,39, Urb> 614 chaelizeit ein geräumiges Magazin zu vcrmiethen. Nähere Auskunft gibt der dortige Hausmeister. Laibach am 20. Zuli 16ÜZ. Z. l,H5. (2) Zn der Herren-Gasse Nr. 216 im ersten Stocke ist eine Wohnung auf Michaeli zn vergeben, bestehend in 4 Zimmern, Küche, Speis, Dachboden, Keller, Holzlege. Das Nähere ist im Hause Nr. 218, 2. Stock, zu erfahren. Z. il3a. (2) ^^ Sin F^orteViano, ganz neu, von eleganter Form und einem bekannten Meister, wird verkauft; auch ein Capital Pr. 5000 fl. in kleinern Betragen oder im Ganzen dargeliehen. Das Nähere im Zeitungs-Comptoir. Z.^!122. (2) A Y I 8 0. Gefertigte hat sich., von einigen hiesigen sehr verehrten Familien aufgefordert, entschlossen, Mädchen m den weiblichen Handarbeiten, als: im Nähen der weißen Wasche, im Strickm, dann in Wolle, Seide und Goldstickerei und in der italienijchen Sprache zu unierrichten, so wie auch junge Mädchen für die Klosterfrauen-Schule vorzubereiten. Sie macht sich verbindlich, bei dem Unterrichte auf Anstand, Bildung und ein gutes sittliches Betragen besondere Rücksicht zu nehmen. Dieselbe bezieht für obigen Zweck zu Mtchaeli in der deutschen Gasse, Haus-Nr. i8?/ bei einer achtbaren Familie cine bequeme, lichte und trok-kene Wohnung, wodurch auch für die Gesundheit bestens gesorgt wird. Aeltern, welche sie mir ihrem Zutrauen beehren, wollen sich gefälligst schon Mt bei ihr im Sattler Hay-ne'scken Hause Nr. 3o m dcr Kra-kau-Vorstadtim i. Stocke anmelden. bürgl. Tischlcrmcistcis-Tochter. Z. 1097. (2) "" ' AerztlicheAnzeige. Johann Rippert, der Chyrurgie, Geburtshilfe und Augenheilkunde Magister, und geprüfter Zahnarzt, aus Wien, kmpfiehlt sich in allen chyri.rgischen Op^atione,,, so wie in den Krankheiten, welche im Gebicte der 6hy,urgie und GeburlShilfe vortommet«; fclnclZ '.in allen Augenkllillfhsilcn, Staaloperalionen, Le« Opel-iiloiien des Schielcnö, schiefel Hälse und Klumpfüße, überhaupt in 5en, in neuester Zeit vervollkommneten, unter ter Haut zu verüben» den Muökel- und Sehnenopcrationen; ferller iu aNen Krankheiten des Mun5cs und t»er Häkne i.n Ausziehen, Ausfüllen lPlombircn), Feilcnnnd Rc.n.gen der L.htern, so ,rie i.n Einsed aN« "'he", Wdcrn auch h.nsichNich ihrer Brauchbar, kc't d,e Natürlichen etsehen; auch verfertiget cr künstliche Gaumen lOMi-atoron), Zahnrichtma. schlnen, vorzüglich bei unregelmäßigem Wüchse der ^ahne bei Kindern, nach den neuesten und vorzüglichsten Methoden. Da ungeachtet des häufigen Vorkommeng von Zahnkrantheiten sich hicrorlö in einer bedeutenden Umgebung kein geprüfter Zahnarzt befindet so schmeichelt er sicl) um so mehr eincs zahlreichen Zuspruches, da er mHt nur selbst ein Schüler der ausgezeichnetsten Zahnarzte Wiens, sondern auch eincn der ersten Zahntechniker aus Wien bei sich hat, und daher für iede seiner Arbeiten, so wie für Billigkeit sem" Forderungen bürgt. Wohnt m Klagenfurt am altm Platz, Haus-Nr. />5i, im ersten Stock.