- »Uli»«,»«, p,»«, 0>n <»»0 74. ZWkfgOns UMMW so «t«n 7. ?«dru->, 1S24 ^ ' ,en»,n' «»«»,«ntUe»» »»«kOM««. S«Ii?W»«-„Ku,»y' SV70' »o^ie un24>: D rj«zc /^dkotsn, mon»t1. ZS Oin. »u»tOlt«n 24 vin, clusv^ mops^' ^,öie«v» u». 4; in VIVSRAV. Vv»itij«v> utie» v 23 l)«n. «u« 6ss übsig» moi»»«. SV Qin. ki««tnumm«' « SV u S s)ii ?«t. M»4^nf?»D«O fiüekpoeto t»«il»g»n ' 'M ^«nusketpt« nle^t '»tu«i»iO»<. Maridiim.Mmk Der Balkanpakt Varls lm Weber Alle Rechtsverbande, die SozlaNften und Aommuniftm peitschen die Demon-ßratlosiuft der »evdlkerung mis / Vau! Boncour befiehlt, die Kundgebungen im Keime zu erftiSen P a r i s, li. Feder. Tie ftanzöftsche H«uptsiadt ft«ht heut«, attgefichts der jür lo Uhr anberaumten Sit« zu«ß der Sa««er, i» Aeichen höchster innle Klarheit in alle Assören zu drin gen, das Budget zu verabschieden, Ordnung in die GtaotSwirtschast hineinzutragen und auftenpolUisch die traditionelle sranzöjischl^ Politik sortzusetzen. Bis zur Ttunde sind nicht weniger als 18 Interpellationen eingebracht worden, die sich in der Hauptsache aus die Bereinigung des Stavisky-Skandal^ beziehen. Ein franzöflscher Raifchlag Oesterreich soll lieber in den .Haag gehen? / Pessimistische Beurteilung der österreichischen Initiative in Paris t'. l:. Zwrgei'tern paraphlerte» dic Aus;cil-niinister .^^ufloslawienS, ^Itumäniens, Grieche,rlands und tier Türkei im .Kabinett des Iil^ivilawiichcn Außenministers ^en neuesten zur Sicherung des Friedens m ^^uropci, den sogenannten Balkan.Pakt. ES lnürdc dk?n )Xahmen eines Zeitungsartilels Un en^en, wollte man sich ausführlich mit diplomatischen Vorgeschichte dieses Ver-traqst^otulnents beschäftigen, es genügt jk-drch, wenn zunäÄist darauf hingciwiesen wird, dtis^ der Vertrag in allen tangierten Staats-tlii?zlcien einer sorMttgen Prüfung und cmgeheifdvn Beratungen unterzogen wurde, boror man sick) entschloß, über die Er.vägun-jzen hinaus, die die Verschiebung bezw. das .'ineinandergreifen bisher getrennter In-:'^^osseniphSren zur ?^olsc hatten, den Pakt-ciltwurf einer definitiven Texticrung zu unterwerfen. Der Balkan-Pakt ist nicht das einer diplomatischen Eilsertl.ikeit, die etwa auf Zeitverlust Rückficht nehmen vielniehr wurde hier nach reiflicher '^irüsilnli nller in Petracht komnliZnden Mo-ein r i e d e n s l n st r tt m e n t st.'sch^fscu, welches den .Hcrrcil Dr. I e v-l l ? i t u I e s c u, M a i nl o s und T e w f i f R u s ch d i B e y zur Ebre gereicht. D'c llntcrzeichnung wird, wie aus dem vorlii'stvia''n Beogra^er .^ommuniqu^e zu crio'h.'n ist. el-st im Lau^ dieser Woche in Athc'n erfolgen. Die Neugierde der Iour-illllistou, den Inhalt des Abkommens bereits iint Tage der 'ij^ra^hierung in Erfahrung bringen, ist zwar nicht befriedigt worden, ^och müssen hiefür schon Gründe vorhanden gewcscn sein. Es ist möglich, das^ die i^'iel^ner der ElNQnzipation der Battaivstaatey uon den (linfliiß'sn der Aroftmächtepslitik dorin ein »Zeichen größter Boi^icht zrblicken u>erSen, doch von wesentlicher Bedeutung ist dieser Umst^ind wohl iaum. Wichtig lst, daß die vier srärksten Staaten der Balkanhalb-insel ntich dein 5Huster des griechisch-türki« scl'en Ä^crtroiies einen Pakt abgeschlosseu hal'en. der sie zilr Erhaltung des A r i e-d e tl s und zur friedlichen AuSkragttng oller eventnell sich ergebenden .Avnflikte ver-l ält. Wie immer man au6) das Abkommen beurteilen möge: hier ilterbund ivendet» ^u kennen. Mosl'mische Nnruben im PaiUtschab. a I ch ul l r, eo Habicht gestern, Montag, um S Uhr 10 Min. über den Sender München halten wollte, wurde aus politischen Gründen atts heute Dienstag, 3S Uhr 30 Min. verlegt. Von der i»fterreichlschen NSDAP. A i e n, 6. Feber. Vie Mitgliedersperre der NSDAP Oesterreichs ist von der LandeSleitung aufgehoben und die Mitgliederwerbung in vollem Um- ,NariSo?er JettmkS*' St». «Mvoch, H« 7. FSwir lVGt Aus der SkupschNna Beown dtf Berawnom über die Mnanzgesetze / Da< Sesed aber die Bekämpfung der Geschlecht » »« di ttat dii Ikupschtina he»te zm» «rjt«« Aal« seit »en Weihnachtsferieu Wsa««en. MintßervrSsideilt Uz « « o » is beim Betreten de» SitzungssaaleA von ei«er Drohen Mehrheit de« Hauses stürmisch be. qrs^^ Srlkdiqmig der ProtoksIsOr«»-Ktä^n wurden die kSniglichen Dekrete über ^ Lemiision des Sabinctts Dr. Griiki^ und die Ernennung des Sabiuett« Uzmwsi^ oerlesen. Die bei»e« Echriststiicke »»rden vom Hause mit grotze« Ovatio»en de» Ab» geordneten stir König und Staat eutgegeu-genommen. Nach einigen Mtteilu«ge« präsidialen Charakter» »urde iiber mehrere Vorlagen berichtet, die im Se»at bereits angenommen worden sind. Darunter befindet sich ein Antrag aus Anerkennung der lebens» länglichen Altersrente für den Ptckliziften Andreas « abrZL « k und ftir den ehema llge» Senator «anrilo E e r o » i e. In fortgesetzter Berichterftckttung nmrde dem Hause von den Zkonventionen Mitteilung ge. macht, die die Regierung der Aupschtina zur Annahm« unterbreitet hat. Unter diesen Konventionen befindet fich eine jugoslawisch» italienische, betressend die Revifiog de» Handels« und Gchissahrtsoertrages, daß Pro toll über die AbSndernng des Handelsab-kommens mit Dentfchlaad^ ferner die Madrider internationale Konvention über die Tekekommnnikationen, die internationale Aonoention über die Unifiziernng de» Vech-felrechte» somi« eine wgoslomifch-griechisch» Konvention über die ^»bentnng der beste, henden Lustfahrtlinie». Der Finanzminifter unterbreitete de« ekNPfchtina eine vefetzesnorlage über die nachträglichen und au^rordentlichen Bud, getkredite sür 19SZ-84. Der Ministerrat unterbreitet? ferner eine ZIeihe von Verord. nnngen, und AM. eine Verordnnng über den Schutz der Geldinstitut« nnd deren Gläubiger, eine Verordnung über den Schutz der Geldinstitute und deren tSläubiger, eine Verordnung über den Schutz der Kreditge-nosfenschasten und deren Verbände, eine Ver ordnung über die Moximlernng des Zins-fnf^, eine Verordntmg über die Herab-fetznng der Regien der geschützten «eldinsti» tute und eine Verordnung über die Herab« fetznng der Regien in Virtschaftsbetrieben. Der Innenminister unterbreitete neue AbSn derungen des StaatSbürgergesetze». Der ?finanzminister unterbreitete l. die Novelle zu den Gesetzen über die direkten Stenern sowie über die gemeinsame Verkehrssteuer, t« JuAggefelenstener und znr gefetzlichen Vestimmung über die Gtemrfrei-heit der Stenerpflichtigen mit neu» Rindern; Z. ein- Vorlage znr AbSndernng des Taxgefetzes; 3. eine Voriage t«r AbSndernng des verbrnnchssteuergefetzes; 4. eine Vorlog« über die AbSndernng einiger Paragraphen des «efetzes über bas Zollverfahren; v. ein« Vorlage über di« AbSnd«rnng de» v«setze» über die Auszahlnng der Krieg», entf^dignng. ei« Verordnnng über die 7V«ige Awestitionsanleihe, «in Statut über die fiuanzielle Liqnidierung der bosnisch-herzegowinifchen Agrorbeziehnngen sowie eine Gesetzesvorlage über di« Entschädignng für di« VÜg-Vefitzvngen in Vosnien nnd der ^rzegowina. Der Instizminister fordert« noch di« H«r-ansgab« «iniger Abgeordneten, worauf die Skupschtina znr Tagesordnung überging: der g^rtsetznng der bereit» in zwei vorhergehenden Sitzungen begonnenen Di»knsfion über den Ge^ntwnrf znr VekSmpfnng der venerischen Leiden. V» sprachen hiez» die Abgeo^neten Dr. Aosiiö. Mita Dimitrifevis und Mis. Die Vorlage mnrd« grundsätzlich wir anch w der Spezialberatnng einstimmig angenommen. Um 19 Uhr »urde die Sitzung geschlossen. Die nächste Sitzung sindet mor. g«n vormittog» statt. memen Umrisse der Balkan-Einigung sind .iusriÄeni'tellend. Bei den Details iverden die Ltaarsklmzleien noch Niel guten Willen 'nlsbringen müssen, an dem es gewig nicht gt^bricht, um zu den enminschten Resultaten M gelangen, d. i. zum definitiven Ausbau der politischen, inirlschaktlichen und kulturellen Beziehungen der Ba1kan-Bi>l?er unter« eiimnder. Lrvdeu« auf elnem anttlin Mosa» der antiken Stadt Leptis Magna an der nordafrikanisÄcn Mste, wo seit üingcre? erfolgreiche Ausgrabungen gemach? werden, hat nian neue Schätze zutage gefördert. Reiche Cknlpturen, Mosaikfußböden init griechischen, römischen und punischsn Inschriften wurden bereits geborgen. Jetzt entdeckte man in einer ri>mischen Villa «in wertvolles Mosiakbild, dessen lebhaste Far-b<'n wunderbar erhalten sind. Man sieht auf diesem Bilde den Eänger Orpheus, wie er dic Tiere durch dil; Töne seiner Leier und die Gewalt seiner Ttimme bezaubert. Orpheus trägt eine hohe, phrygifc^ Mütze, zu seiner Rechten sieht man den Löwen, den Äirsch, das Pferd, die Antilope und zu »einer Linken den Tiger, den Panther, den ^opard und die Gazelle. Ueber seinem >^aupt schwLben die Viigel, der Adler, der Pfau, der Fasan und unzählige kleinere Die Freilegung der antiken römischen Villa macht weitere Fortschritte und man hofft, noch manches Meisterwerk zu ent-detle». Sine Leberrafchung llber die anver»! Llu junger Franzose namens Brauniere letirte nach 17-jähriger Äbwesenheit in die Heimat zurück. Er hatte in Kalisornie»: gelebt und in dieser langen Zeit nichts von sich kören lassen. Erwartungsfrsudig kam er in (Calais an. Er hatte es zu etwas gebracht und wollte seine Eltern überraschen. In seiner frohen Stinunung begrüßte er es dop-iielt freudig, daß "r gleich in Calais die Be-fanntschaft r^ner entzückenden jungen Dame ma6)te. Die beiden freundeten sich schnell an, und zu Brounieres Freude erzählte ihm die hübsl!^ junge Dame, daß sie ebenfalls nach Paris fahren wollte. Die Fahrt verlief unter fröhlichem Plaudern und Scherzen. Ms der Zug in Paris einrollte, stieg die Dain-^ eilig aus und bat Brouniere, ihr nicht zu folgen, da sie einen sehr strengen Vater hätte. Gleich daraus war sie im Gedränge der Reisenden verschwunden. Brounieres Gedan ken weilten noch bei der schönen Fremden, als er in einem s^^scliäft am Bahnhof ein Geschenk für seine Mutter taufen wollte. Zu seinem Entsetzen mllyrc er feststellen, daß Lebrun ist amtsmüde Dtr Präsident der Republik droht mit dem Rücktritt / Das Partei- und ParlamkNtSchaos immer «röker / Heute herrsllt Hochspannung in Paris / Eine neue TemonstrationSwelle P a r i s, 5. i^eber. Nicht nur in politischen Kreisen, sondern in der gesamten Oeffentlichkeit wirkte die Tatsache, daß Präsident Lebrun gestern nachmittags seinen Borgänger Gaston D 0 u m e r g u e zu sich berief, als Sensation ersten Ranges. Lebrun und sein Vorgänger unterhielten sich über zivt?i Stunden. Viese Zusammenkunft wurde mit der Möglichkeit des Sturzes dl's litabinettZ Dtamniersitzung ivird sich sehr stürmisch gestalten. Es ist bereits eine große erdenklichsten politischen Kombinationen ge Anzahl von Interpellanten angemeldet. Die öffnet. falle eingt^etzt werden zu können. Sie das Blatt schließl ch erfährt, befinden sich außerdem noch zwei Divisionen für Pans auf dem Transportwege. Der morgige Tag wird in Pari» mit groß» ter Spannung erwartet. Die Roqalisten, die Patriotische Jugendliga, der verband der StaatSangestellten, der Verband der Steuerzahler und die Frontkämpsc- haben ihre Mitglieder aufgefordert, mcrgen vo der Sommer zu erscheinen, um so die Stimme de» Protestes gegen die Ttavisky-Mach'Nationen zu erheben. Für morgen ist die s.anze Pariser Polizei konsigniert. Sie erhält lm Notfälle SukkurS von seiten der Garde de Republique und von feiten der Gendarmerie. Die Demonstranten oerlange» die sofortige Verhaftung aller kompromittie' len Periönlichkeiten. Die ?traßenzAge um die Kammer werden sicherlich von vielen Tausenden besetzt werden. Ariegsminister Paul-Boncour beabsichtigt die Ärme« stärker als bis setzt in den Kampf um die Säuberung der Straße einzuseszen. Die Regierung hat den Beschluß gefaßt, icden Versuch einer Ruhestörung mit d?n brutalsten Mitteln zu ersticken, selbst wenn es hiebei zum Blnt« vergießen kommen müßte. P a r i ». ö. Feber. In den Politischen Kreisen der Linken herrscht riesige Erregung. Man befürchtet näml ch daß die Opposition auf Arund des Materials der Stavisky-AffSre sjgde weitere Prosperität der Linksparteien ttndämmen bezw. bÄ»rohsn könnte. Die größte Erregung herrscht selbstverständlich in deir Kreisen der Radikalsozialiften, in deren Lager die Zahl der Kompromittierten immer mehr ut^ mehr anzuschwellen beginnt. Die volitische Lage ist außerordentlich ge^nannt. Man erwartet mit größtem Interesse die morgige Äammersttzung, und zwar nicht so sehr, un, die Re?ieruna?doklaration M vernehinen, sondern vor allem deshalb, um die Haltung der Parteien zu seben. G?cher ist. daß Da-ladier vor der Abstimmung über die Vertrauensfrage nicht znriickschi ecken wird. Im ??alle einer Niederlage wird die Regierung Dalad!er sofort ihre Demiffion ann,elden. In diesen! Falle wäre dvr Svielraum für die Jnterpellationetk bezichen sich auf die allge meine Politik des Kabinetts. Ein T^'il der Interpellationen beschäftigt sich mit den neuesten, erst anpetündigten administrativen Maßnahmen der Regierung. Zweifellos wird die Debatte bis spät in die Nacht andauern. Das Blatt „Le Iour" weiß im Zusammen hange illit den angekündigten Demonstrationen gegen die Regierung zu berichten, daß die Garnisonen um Paris in ständiger Bereitschaft sich befänden. Aus Compiegne wur den in der verfangenen Nacht die ersten Tanks nach Paris gebracht, um »m Ernst- Paris, 5. Feber. Außer in Paris, wo einige Demonstratio« nen von der Polizei unter Führung d?s neuen Polizeipräfekten Bonefey-??»» b 0 ur unterdrückt wurden, kam es zu Ausschreitungen der linksextremistischen Kreise auch in Balencienne, wo 8000 Personen liegen die Regierung denronstrierten, ferner in Caftves, wo !500 Arbeiter auf die Straße gingen. Die Stavisky-?lffäre bot Anlaß zu Demonstrationen in Lille, wo die Kundgebungen jedoch erstickt werden konnten. Le brun in Zusammelchmig gebracht. In diesem Falle müßte unverzüglich die .Cammer aufgelöst und zu Neuwahlen gegriffen werden. Es mehren sich in diesem Zusammenhange auch die Stimmen, daß der Staatspräsident im Hinblick auf die zahlreichen .sozusagen vnge-lösten Kaibnettskrisen sehr verärgert sei und sich entschlossen hätte, ..urückzutreten. Lebrun soll in .^reisen seiner i^reunde erklärt haben, er :verde vor der Nation nicht länger die Verantwortung angesichts der chaotischen Partei- und Parlamentsverhältniffe trafen können, und zwar umso weniger, als dadurch die au^npolitiscl^' Lage Frankreichs seine Brieftasche verschwunden war. Daher hatte es die junge Dame also so eilig gehabt! Enttäuscht und wütend ging er zur Bahn» Hofspolizei und erstattete Anzeige. beschreibt aber sein Erstaunen, als er bei seiner Rückkehr die junge Dame wieder traf, die vor dem Polizeigebäude auf ihn gewartet hatte. Sie war seine Schwester, was sie aus den Papieren in der Brieftasche ersehen hatte. Es c?ab nun eine rührende Versöhnung, und Brouniere ^og die Anzeige zuriirt. Dollfuh für die Genfer Initiative ermächtigt Ter Beschluß des aestrigeu Ministerrates / Was Wien jetzt erwartet / Tie Lage in Tirol ist ungeklärt W i e n. 5. Feber. Der heutige Ministerrat, dem das Material über den Konflikt mit Berlin unterbreitet worden war, hat nach mehrstündiger, nicht unterbrochener Gitzung einstimmig beschlossen, den Bundeskanzler zu ermächtigen, daß er die der deutschen Regierung angekündigten und erforderlichen Schritte in Genf unternehmen möge. An dem Mi-nifterrat beteiligte sich auch der Berliner österreichische Gesandte Ing. Tauschitz und der Generalsekretär des Außenministeriums Peter. Das Material der Sitzung war außerordentlich umfangreich, was insbesondere auch für den Bericht des Gesandten Ing. Tauschitz gilt. Die Sitzung dauerte ohne Mittagsunterbrechuilg bis 4 Uhr nachmittags. Der Ministerrat beschäftigte sich mit zwei Möglichkeiten: der Beschwerde Oesterreichs beim Völkerbund und mit einer Initiative bei den Signatarmächten des Biererpakte». Der Ministerrat entschloß sich jedoch sür den ersteren Weg. Der von Oesterreich aufgerufene Völkerbundrat toird wahrscheinlich noch im Laufe dieser Woche zusammentreten. Es muß jedoch betont werden, daß der Bun« deskanzler bis zur Stunde von der Ermächtigung der Bundesregiemng keinen Gebrauch gemacht hat. G e n f, 5. Feber.. Der österreichische Gesandte beim Völkerbund, Sektionsrat Dr. P s l ü g l, hatte gestern nachmittags eine längere Unterre» dung mit dem Generalsekretär Aven 0 l des Völkerbundes und berichtet ihm über die Lage in Oesterreich. Avenol trat sofort telephonisch mit dem polnischen Außenmini, ster Oberst B e ck in Verbindung, dem dieS^ maligen Vorsitzenden des Bölkerbundrates. Avenol und Beck unterhielten sich telephonisch über die technischen Details der ^in» berufung des Bölkerbundrates. In Wiener politischen Kreisen erwartet man die Einsetzung einer dreigliedrigen Untersuchungskommission, die die österreichische Beschwerde an Ort und Stelle zu prüfen hätte. In dieser Kommission würden wahrscheinlich Al 0 isi (Italien), Simon (England) und S a l v a d 0 r de M a d a-riaga (Spanien) vertreten sein. A i e n, 5. Feber. Die Lage in Tirol ist nach wie vor un. geklärt. Die Pressestelle der Tiroler Heim- fiwooch, de» 7. F«örv« >ßI4. ,M»riborer Zei wehren verbreitete um Mitternacht das Gerücht, daß der Landeshauptmmm Doktor G t u m p f den Forderungen der Heimwehre n nach Einsetzung einer unparteilichen, van den Heimwehren destimmten LandeS-leitung nachgegeben hat. E» wurden sogar die Namen der Mitglieder deS neuen Landesausschusses mitgeteilt. Segen Abend wurde das Gegenteilige berichtet: Dottor stumpf verneine jedes Abkommen mit der Helmwehr. Wie auS Innsbruck berichtet wird, haben die Tiroler Heimwehren die Druckerei der sozialistischen „BolkSzeitung" besetzt. Das Matt wölkte soeben einen Aufruf an die marriftische ?frbeite?schast erlassen. Die Tiroler Heimwehren haben die Mobilisierung ihrer Leute durchgeführt. Die Lage ist sehr gespannt, da es Mischen den Heimwehrfiihrern, die unter sich um die ??ührung ringen, keine Einigkeit gibt. Die Tiroler christlichsoziale Partei hat sich der Auflösung widersetzt, jedoch erfolglos, waS der Wiener Reichsparteileitung nicht in den Kram paßt. In anderen Bundesländern wurde eine Aktion der christlichsozialen Partei eingeleitet, die fich gegen die AuflSsung der Partei und für den Widerstand gegen die Heimwehren einsetzt. Wie Vundeskanz-ler Dr. Dollfuß aus dieser Klemmen her» auskommen soll, ist unerklärlich. Die Lage der Bundesregierung erscheint durch die Eigenmächtigkeiten der Heimwehren sehr er-schüttert. Sltzung des Banalrates Der Boranschlan wegen konstanter lZsinnalimenverrinkerunq unter der Zifferngrenze von Millionen / Beschleunigte Debatte Der Sternhimmel im Februar »>« Prsf. Dr. KirchtergOr. ZLandelsterne sowohl als auch Fixstern-Himmel bieten in diesem Monat viel Bemerkenswertes. Bei den W a n d e ! st e r« e n geht Venus vom Mend- zum Morgenhimmel. Jupiter vom Morgen- zum Abendhtmmel über, und dazu ^ben lvir eine verhältnismäßig recht günstige Sichtbarkeit des Merkurs zu verzeiö^en. Am sichersten ist uns wohl von allen der Jitpiter, der zwar Mnöchst noch spät aufgeht, gegen Ende des Monats jedoch vor ld Uhr ficht^r wird und immer nach seinem Erscheinen als hellster Stern den Himmel beherrscht. Gein ruhiges weißes Licht sticht bemerkenswert gegen öas unruhige Bliivken und flackern l d?r Fixsterne ab. Er bleibt die ganze Nacht bis in die Morgendämmerung hinein sichtbar. BenuS als Abendstern ist zunächst noch zu sehen, ober nur oanz wenige Tage, dann ist sie vom Abendhiinmel verschwunden. Sehr bald darauf taucht sie freilich als Morgenstern auf, und vS ist mi>glich, das^ fie am Morgenhimmel eher evscheint, als ste vom Avendhimmel verschwindet, sodaß wir sie, etwa am 3. und 4 zugleich als Wend- L I u b l j a n a, 6. Feber. Geftem u« Uhr »»»mittags trat der VanatAtMt z» feiner S. Ordentli^n Sesiton z»s>««e«. »>f der T«ses«rd««»g »efinden sich diesmal das Budget für ?9Z4-Z5, die Ver«rdn«ng iiber die vinfiihrung der Vr-HrmuhSstenkr a«f Allsholgetränk« mid eine Versedmina über die ZUlage« für ?^amilien Mitglieder der Banatsangestelten. Ter heurige Voranschlag beträgt AI Millio. nen Din«r an ordentlij^ SinnalMen und Unsgaben, während der Boranschlag der BanatSunternehmungen (Bäder us».) sich a»f 4a Million«« ftelt« Seit dem Rech. «»ngSjahr 1981-K, als der Boranjchlag noch N8,ZSZ.at. Dazu kommt als n eiterer seltener Himmelsgast der Merkur, der we^ nigstens am AbelMimmel im ganzen Jahr ni<^ mehr so günstig« Bedingungen bieten wi,^ wie etwa um den 18. Februar herum. Er hat dann seinen größten Abstand von der Somle und kann, ivenn der Hintmel leidlich klar ist, eine gute halbe Stunde lang ain Äbendhimmel gesehen werden. Am i ? st e r n h i m m e l ist das herrliche Wintersechceck, das sich von der Capella im Fuhrinaitn bis zum Sirius im großen Hund streckt, bei Eintritt der Dunkelheit schon voll ausgegangen; zu Beginn k>eS Monats steigt es l^nn noch höher, rend wir gegen Ende nur noch den lant^-samen Aufstieg nach Westen hin sehen. Mer auch noch gegen DtonatSende bleibt uns genug der Herrlichkeit, wenn wir ünsere Blicke über die Bilder deS s^hrmannS, des Stiers, der Zwillinge, des Orion mit ^inen beiden Hmtden schioeifen lassen. Weiterhin nach Oslen folgt dann der Lbwc und noch später die Jungfrau, nlit deren Erscheinen wir den in ihr stehenden Jupiter mit Sirius vergleichen können, was uns den Unterschied zwischen dem Licht erneS Firsterns und dem eineö Wandelsterns so recht deutlich macht. Welchen wir den Blick nach Norden, so steigt dort der große Bär. die Hinter- räder des Wagens uorau und di»? Deichs'-'l nach unten, immer HRiev, utld in später Abendstunde crliUcken wir wohl schon ein-ma^l in der Verlänqerung der nach unten gerichteten Wagendeichsel rötlieif-lungSschritt. ?^ür den Rest seines Geldes kaufte er sich feine Einladungskarten l»nd schrieb an alle Theater- und Barietzdirek« toren von Paris, daß er sich an einem sest-gesetzten Tage an der Seinebrücke erhängen wer'^e. Er gellau Ort und Stunde an und forderte die Direktoren auf. sich das Schauspiel anzusehen. An dem foftgesetzten Tage erschien er, in ein theatralisches Gewand gMeidet, an der Geinebrücke. Natürlich sammelte sich eine Menschenmenge an, die neugierig sein sonderbares Tun beobachtete. Unter delt Reugierigen erkannte MIon zu seiner heimlich^ Freude auch ein paar Theaterdirettoren, die also seiner Ginladung zum Selbstmord gefolgt waren. Milon stieg avf das Brückengeländer und hielt eine flammendÄ?WWuchc das BoU", in der er dic Gründe für seine zweiflungstat «useinanderjetzte. Daitu U f^tigte er umMndlich einen au dem Brückengeländer, legte sich Schlinge um den Hals und machte sich liereit. abzuspringen. Die Lcute sahen inlevessieit und belustigt zu, sie glaubten, es mit einen, ^Irrsinnigen oder mit einent tüchtigen Nc'^ klamechef zu tun zu haben. Ans den k^edan-ken, dajz dies eine Berzlvelslung.:'t^U sein könne, kam ntemaltd. Doch das Zchauspiel wurde jäh unterbrochen durch da-^> Cintrcfssn des UeberfaUkvmmandos, das den Selbstmörder am kragen packte und mitnahm ?tun kam e5 heraU'?, das; Milou die Polizei benachrichtigt hatte. Er hatte ihr nämlich auch eine Einladung geschickt. Eicke,-ist sicher. Man brachte den jungen spieler zunächst in eine Irrenanstalt, wo cr wenigstens eine Zeitlang freie K^ost und Kleidung hatte, '^inn mußte man denl achten der Anstaltsa'',te Mauben schenken, die ihn für völlig normal erklärten, und er wurde wieder entlassen. Sein Ge^stmord-schauspiel hatte aber seinen Zweck erreicht. Milon ist setzt aut bezahlter Ansciger und GroteSkschalftvieler in einent großen Pariser Variet«. Mut-, Haut- «ab Neiwinirauke erretchen durch ven Gebranch des natitrlichen „Aranz-Iosef"-NitterwofierS geordnete BerdsuungSverhältnisse. Spezialärzte von hohem Ruf bescheinigen, dasi Ne mit de, Wirkung de? altbewährten Z^ranz, gofef-Vassers w seder Beziehung zuwsden sind. Das »Aranz-Jsfes" » Bitterwasser ist m Apotheken. Drogerien und Spezereihandlun-gen erhältlich. Wenn die Aeuerwedr Theater spielt... Ein unglaublicher Vorfall ereignete sich in einem kleinen englischen Provinzort. Jti einem Hause brach Feuer aus, da-^ mit ra-selrder Schnelligkeit um sich grifi. Die wohner, die sich nur n,it Mühe in Sicherheit bringen konnten, alarmierteil die Feuerwehr. Aber man wartete vergeblich auf die Wehr, die si«L) bei Uebungen immer so tüchtig erwies. Die Bewohner der tlml!e« genden Häuser suchten e,?dlich im '^^ereiil mit den Betroffenen, des Brandes verr zu werdelk. Da sie aber nur über uni'olllom-mene Geräte verfügten, gelang es ihnen nicht, das Keuer zu löschetr. Als das Haus bereits bis auf die Grundnianerii niederge^ brmmt war, erschien endlich die Feuerwehr, mit wilden Berwünschnngen und zornigen SchmShrusen begri'cht. Jetzt war natürlich nichts mehr zu retten, und die Feuerwehrleute beschrällkten sich daraus, den ^^rt des Unglücks zll besichtigen. ?üi».1cher stellte e^-! sich heraus, daß die braren Feuerwehrleun' zur Zeit deS Brandes — ein Theaers^ick Meine Setrmen vet^lafftn mich Frauenerlebnisse w Tibet Bon AlexandraDavid-Neel. Verlag F. A. BrockhauS, Leipzig, veröffentlicht die bekannte Buddhistin Mexan-dra D a v i d - N e e l ein neues Buch unter dem Titel „Mönche und Strauchritler. Eine Tibetfahrt auf Schleichwegen." Es behandelt den ersten Versuch der lvagemutigen Frau, sich trotz des ewi'g wachen MlsztrauenS der Tibetaner auf mühevollen Psaden nach ^'kiassa.durchzuschlagen. Die folgende Text-Probe, zu deren Borabdruck wir die Geneh' lnlgung des Verlags F. A Beockhans ha» ben. wird die Aufmerksamkeit unlerer Leser finden. Am andern Morgen gehe ich mit Aongden zu Fus^ voraus. Die WibelMrtigleiten die-ses Marsches im UeberschwemmungSgebiet »lachen mir Nummer. Bei einem klonen Dorfe ist der Weg wieder Überschwemmt. Die Bauern berichtelt, ein Stück weiter fei rr ganz zerstört, dort kämen wir unmöglich durch. Ein Mann, der es am Vortag «mf einem Maulesel verslicht habe, sei sinnt dem Tier ertrunken. Wir betreten das Überschwemmte Sand n,?d kommen kchne TckiwieriMten KiS an die gefährliche Stelle. Das Hochwasser hat den Nferstreifen weggespült, eine Bucht ist etltstanden. auS der drüben eine FelSr.'and senkrecht aufsteigt. DieSmal gibt es iatfäch- lich lrichtS zu versuchen. Wir kehrell um. Da bemerke ich einen Pfad, der mir zuvor entgangen war. Er führt bergauf. Den werden vir nehmen und sicherlich eine Mögli.^keit finden, auf der alcherm Seite un^re Strahe, die »tm didsen Berg herumführt, »oie-der zu erveichen. Ich steige langsanl den neuen Weg elnpvr, der fich en fich bestimmt ungeachtet ihrer MÄdigSeit nach mir auf die Suche ma« chen. Schließlich ha^ ich auch selbstsüchtige stünde, der Hunger meldet fich, und lnein ^"jelt wäve mir, salls es zu regnen anfängt, willkommen. So lasse ich die Pfeife ertönen, die wir für solche Verlegenheiten umhängen haben. Nichts rührt sich. Aber ich verliere nicht den Mut, sondern pfeif« während des Abstiegs in regolmähigen Abständen. Endlich, schon ziemlich tief unten, vernehme ich die Antwort. und bald taucht der Lama aus dem Unterholz alif. Rsll vereint ziehen mir weiter. Der Wog fichrt in tausend Biegutlgen abwärts, Mensch und Tier sind müde, ich eingeschlossen. Unheil will, daß ich ,nir zwi schen Steinen den Fuß verletze und hllmpeln muß. Die »avawane überholt mich. Als wir durch ein Dorf kommen, in deln wir übernachten könnten, find die Treiber schon so weit voraus, daß mir nichts übrigbleibt, als ihnen zu folgen. Beim letzten Tageslicht erblickeli »vir den Fluß wieder. Ich ftnde meille Leute aus eitlem Friedhof, weiter konnten fie nicht mehr. Der Platz ist schwerlich zlnn Lagern geeignet. Ein schneller Rundgang zeigt niir, daß die furchtbaren Güße die l^räber ausge.^xi-schen nnd halb verfanlte Sarge ntit ver- iwl?senden Leichen freigelegt haben. Die trüb< Vtegenbrilhe fließt in vielen Windungen daran vorbei. Ich rede den Männern zu. daß wir hier weg müssen, doch sind sie abgestumpft vor Erschöpfung. Sie verstehen nicht, was ich sage ni^d leget! schlafen, ehne zu essen. kündige meinen Leuteil an, da 'iv so müde ll»ären, könnten sie sich den ganzen nächsten Morgen ausruhen. Wir waren dicht vor Rumitschanggll und mußtcll in ei ienl halben Tag begltem hinkommen. Hätte ich das nur nicht getan! Gegen 11 Uhr vormittags höre ich nu? der Richtung meiner Leute ein Geheul cm Porschallen. Ich eile vor das Zelt und slari.v entsetzt auf eitle blutige .?>aut, die wie eine Teufelsfahne unten auf dem Kirchhof zwischen den Vräbem hängt. Ein Mar Schritte davon brennt ein Feuer, meine Leute stehen schreiend und aufgeregt mit den rvdernd dabei, der Suppcntops liegt ,tmg<'-worfen in der Glut. The ich mich von meineui Schreck erholen lann, sind die drei Männer an mir vorbei. Ihre Blicke flackern wie bei Irren, aus ihren zusammenhanglosen Worten kann ich knapd so etwas heraushören wie: „großes Wasser, Teufelswerk, Pferd". Was soll das nur Heiben? „Sie wollen iveg!", berichtet ?1ongden. der Ihnen nachgelaufen ist nnd sie zurückbringt. „iÄohtn denn?" „Das wissen ste nicht; v07, uns nvg." Das ist ja unvorstellbar! Ich versuche, sie zu beruhigen, ich sage ihnen, sie sollen nnch ^siirnlitschaggn m^tkommeti, wo ich sie 'Mriborer Zeitimgl"^ Nummer D. Vittwoch. d«i 7. Fedm« lVS4. probten, Vomit sie ihre Ritbürfler anlS^ lich einer bevorstehenden Feierlichkeit überraschen Wollten. L?in Teil t»er Miwner hatte Fraut'nkleider angelegt, aus denen sie, als der Feueralarm kam, ni<^ so schnell wieder heraufkamen. Natürlich fehlt es fetzt nicht an mehr »der weniger bissigen Bemerkungen, und die Vinwohner des Ortes erklärten. daß s,e auf die i^nen zugedachte Ueber-rcychung verzichteten. Sie schlugen den Mitgliedern der Feuerwcsir vor, zur Bühne zu ge'tien. dn ^ ihren Bern» verfehlt 5endbrot und ging schlafen. Am nSch sten Morgen mutzte der Sohn zu feinel Ent° seken die Feststellung machen, datz der Bater tot in seinem Bett lag. Ein .Herzschlag hatte seinen« Leben ein Ende gemacht, ^r so Plötz lich Verschiedene wurde nun in demselben Larg zu Grabe getragen, in den er sich zum 5patz hineingele^ hatte. R.^ Mittwochs 7. AebrWr. Ljsubljana, 19.15 Ubr Schallplatte«. — 18 Fiir den <.^rz:chcr. — 17.05 Konzertstunde. — i7.5b .'^autschäden beim Wintersport. — 18.40 ^ :^ensch in China und seine Umgebung. — 21 (.^urlivatcittzert aus Belgien. DentMand« jeilder, Ä) Wagner-Anekdoten. _ 20.30 WiPiers Aerl'e. — DaVentttz, 19.30 Haydn-Nu7'is. — 21 Synvphvniekonzert. — ichliu, Ä).S0 VeicPe Musik. — 91 Europa-^nnzerr aus Velgwil. — V»dapeft, :^'1 Euro-w-^onzerr. ... Zttrich^ 19.30 Englischer Sprachkurs. — 19.Zb Strautz-Musik. — 21 '^nrrick-Musit. — MWacktr, T1 ^ropakon« — JtaUeuische «»rdßk»PPe, 19 30 'Nachrichten. Schalliplatten. — 20.-10 Komö-^?cnvufsiihrung. ^ Praß, 18 Mts- und ^^ltarrö-Mviik. Ä).05 Lustige Stunde. — Ä1 Aus Brüssel. ^ Ko«, 19L0 Rachrichten. - 20 .^) Oper. — Minchen, 21.10 Das Mik,r>phvn Münchner <^ching. — Leipzig, 20 >»vnzert. — 21.10 Militärkon» zert. — Bukarest, ?0 Violinvorträge. — S0L0 s^jan<,. _ Gtratztmcg, 21 ..80 Bolks-konzert. — Bresla», 21.40 Militärkonzert. Sklmelsterfchaft des Marlborer SokolSaues Slalom und Abfahrt jn Llovenjaradec / Cizels tMaribor) und Flie (RuSt) siegen / (5op. der Beste in der Geiamlwerlunfl ^uf den südlichen Höngen der letzten Bachern-Erhebungen gegen Slovemgrider wur^n gestern beachtenswerte Tki-vett-kämpfe durc!^eführt, de«n umso grötzere Bedeutung zukam, als fie zur diesjährigen Skimeistersc^t des Mariborer Sotolgaues zählten. Das Seniorenre««» war das Hauptereig nis des Tages. Die Abfahrt, die von den .Höhen des „Kremiarjev vrh" nach Slovenj' gradec führte, rerlief im Zeichen bravouröser Ähutzfahrten. Als Sieger ging der bekannte Abfahrtsmeister A r i c hervor, ^^weiter wurde der Mariborer Springer S o P, wahrend Tizelj Miran den dritten ^atz belegte. ^ Tmrekovee-Meister PodkubovSek landete an vierter Stelle. Im Mal«« zeigte sich aber Miran C iz eli überlegen, sodatz er sicher den Sieg an sich ritz. Ihm folgten <^op, Pod-kubovSek und Brezovnik aus Slovenjiradec. Jn der GesamtWerinng fiegte Lop vor Cizell. Gleichzeitig wurde ein J«m««nreane« ausgetragen. Jn der Abfahrt fiegte Alezxan-der F a n i n g e r vor dem kleinen Peter (^ostenKnik und Baslo Skapin. Der Slalom-lauf der Junioren sah G o st e n L n i k vor Aoiprivni? und Ule als Sieger. Schlietzlich wurde auch ein Damenlans zum AuStrag gebracht, bei dem Z^rl. Zora B e l j a k als Mei^in hervorging. Dle schwerste Kraftprobe Techs Mariborer RennlSufer im Kampfe um die jnaoslawi' sche Etimeistelsctiajt / Vodenik am erfolgreiclisten An den Wettkämpfen um die heurige Staatsmeisterschaft im Skilauf wirkten auch sechs Mariborer Rennläufer u. zw. Lettner, Heller, Bodenik, Stopar, Legvart und Pin-teriö mit, die im Slalom- und Langlauf an den Start gingen. Wenn auch die Erfolge unserer Abordnung nicht überwältigend waren, so mutz man dennock) den gezeigten Leistungen das Augenmerk zuwenden. Bor allem stach Bodenik hervor, der diesmal gezwungen war, den Langlauf — mit Tourenskiern und schweren Wanderstöcken zu bewältigen. Bodenik legte aber dennoch kräftig loS und kehrte alle technischen Feinheiten hervor, die die nach norwegischem Muster angelegte Rennstrecke in ganz besonderen! Matze erforderlich machte. Sein zwölfter Platz ist um so beachtenswerter, wenn man bedenkt, datz hinter ihm die Kanonen Senöar, Bleiweitz, Bervar und der bulgarische Langlaufmeister Kocov landeten. Recht gut hielt sich auch Heller, der lange Zeit an der Spitze stand. Heller lief zeitweise in einem teuflischen Tempo, so datz schlietzlich auch seine bekannten Kräftereserven aufgehen Mutzten. Etwa 2 Kilometer vor dem Ziel mutzte er trotz guter Aussichten das Rennen aufgeben. Aehn-lich ging es S t o p a r, der außerdem noch die Skier brach, so datz er nolens volenß gezwungen war, den Kampf aufzugeben. Da-gegen lies; sich L e g v a r t trok der gegne» rischen Uebermacht nicht einschüchtern und entlohnen w?gu. ^ogden beauftragte die Treiber, aus dem nächsten Dorf drei Männer l^rbeizuschaks^n, dann machte er sich daran, unsere Sachen, die die geflohenen Trapas statten liegen lassen, znlammenzupacketl. Am Nachmittage bringt der Chinese drei Männer. Wir brechen auf. Der Mgen beginnt von neuem und hört nicht wiÄer a>^; im Gegenteile, er steigert sich zu einer wahren Sintflut, i^urz vor der Ztadt findet sich wieder ein? übersch-.oemmte Stelle. Für ist am selkigen Berg- hang ein Notsteg geschaffen, die Tiere sen abgeladen werden und am Ufer entlang schwimmen. Meine Leute führen sie und halten sie init Stricken fest, damit d!e Strömung sie nicht wegreiset. Tro^ dieser VorsichiS-mas^regeln fehlt? nicht viel, und zniet wären crbf^etrieben woi'den; der vom Pech vcrsolgte rote Maulesel wird c^egen einen Fd'en geworfen und tomint mit blutenden Binnen aus dem Wasser. hielt kräftig durch. Sein 42. Platz l^ freilich weit zurück, doch bewies der brave'Bursche, datz er dennoch zu kämpfen versteht P i n t e r i nahm die Sache zu leicht, so datz er schon nach dem fünften Kilometer ausscheiden mutzte. Im Slalomlauf meldeten sich nur Lettner und Stopar zum Start. Di« martialische Kälte war recht behindernd, dennoch erreichten Lettner und Stopar den 16. und 17. Platz, was angesichts der starken internationalen .'lionkur» renz immerhin erfreulich ist. : VK. Nayid. Heute, Dienstag, um 30 Uhr Saaltraining. Es haben all«» verifizier ten Futzballer zu erscheinen. : Konftitnierung des MO. Der hiiige KreisauSschutz des MP. nahm in seiner ersten Sitzung die Bortollung der Ehrenämter vor. Vorsitzender ist bekanntlich Dr. P l a-n i n » e k; zu seinem Stell!vertreler wurde Direktor O » l a k bestellt. Die Funktion des Sekretärs behält weiterhin Schriftführer F i s ch e r. .kassier ist Ru^lfS c n i c a, während aus Dr. Planinsek auch die Funktion des Kreiskapitäns übertragen wurde. Aus Selk c. Perfonal»achricht. Der Leiter des jugoslawischen Konsulates in Klagenfurt, l^Zene-ralknsul Dr. Niko Miroseivi<^-'Torge ist nach Fiume verseht worden. An seine Stelle tritt der bisherige Geschäftsträger der jugosla wischen GejandtsiZ^ft in Aairo, Dr. Anton N o v a v a n, der aus Celse stammt. Dr. ^.liovaöan. der bereits auf eine schöne Dipli'-matenlaufbahn zurückblicken kann, hat sich auch als Schriftsteller einen Namen zu machen gewußt. So l^ben wir erst im vsrgan-gerren Herbst in einer Freili<^-Aufsührung unter der meiisterlicheil Leitung des Spielvogtes Herrn Milan K^oöiö. Novaoan's Drama „Hennann von Celze" kennen gelernt und standen ganz im Banne des alten lZtra-fen, den Dr. N<>vaöan als rechten Egoisten zeichnet, als einen, der mit unberührter Miene un.d mit kaltem Lächeln die Klagen der Armen anhört. Ueber sechstausend Menschen von nah und fern haben damals den Ausführungen im Stadtpark beigewohnt, und der Eindruck war tief. Mögen die Hoffnungen, die wir in Dr. NovaLans neue politisch!! Sendung letzen, sich erfüllen! c. Der UmgebungSgeattinderat hielt am letzten ^änrlerabend eine ordentliche Sihung ab, m der in Anwesenheit des Bezirkshauptmannes Dr. Bidmar der Gemeindevoran-schlag fiir das Jahr 19R/3d angenommen wurde. Die Ausgaben betragen 2.015.127 Dinar, die Einnahmen ebensoviel. Die Gemeindeumlage auf die direkten Steuern wur de von 80 auf 94^ erhöht, die übrigen Aus-gaben bleiben unver^dert. Fiir die Sann-Regulierung wurden als erster Jahresbeitrag der lLemeinde 90.000 Dinar eingestellt, für die Regulierung der Koprirnica V0.000 Dinar und für die Erhalwng urd Wiederherstellung der Straße» 7b.000 Dinar. e. »-«»ahln. Die vom hiesigen Benval-tungSgerichtShof angeordneten neuen Ge-meindewahlen in Motnik bei BranSko finden am 18. März statt. Abgestimmt wird für die bei den letzten Vemeindewchlen aufgestellten Kandidatenlisten. e. Wahw? J»s Stadtthe«ter! Der bekannte russische Bvriton ^riS P o p o v, ehemaliges Mitglied der Moskauer. Ljnb-lianaer und Beograder Oper sowie siänRger Gast an der Madrider, Berliner und Budapester Oper uiÄ» der Mailänder Scala, veranstaltet heute Dienstag, den 6. d. einen Lieder- und Arienabend im hiesigen Stadt--theater. Man versäume nicht, Z^s seltene Konzert zu besuchen! Xkeater m» Kunst Statlonaltdeater in Maribor »epiitsit«: Dienstag, den V. Februar um 20 Uhr: „Aenfterche»"« Ab. C. Ermätzigte Preise. Mttowch^ den 7. Feber um ZV Uhr: Ks«-Mt de» Do»l«salmch«re«. Autzer Abonnement. Donnerstag, den 8. Feber um 20 Uhr: „Ue No^ v«« GtamtM". Ab. A. SesundbettSVsleae Abdüriune d« «vrver« Die natzkalten Zeiten find sehr gefürchtet tvegen der überall und massenhaft auftre^ tenden sogenannten Erkältungskrankheiten. Die Ansichten der Gelehrten über diese Krankheiten haben sich im Laufe der letzten Jahre sehr geändert, ^rz gesagt: Eine Erkältung ist eine Abkühlung des Körpers, ei°-ne allzu reichliche Wärmeentziehung durch Luft und Wasser. Sie kennzeichnet sich nicht anders als durch die bekannte „Gänsehaut" und erst bei längeren und plötzlichen Ab«-kühlungen können schwere körperliche Störungen in Form von Erfrieren der Nase, der Hände, der Ohren usw. die Folge sein. Die übrigen Krankheiten aber, die man ge^ meinhin als Erkältungskrankheiten bezeichnet, wie Schnupfen, andauernder Husten, Katarrh, Lungenentzündung haben mit einer Erkältung gar nichts zu tun, sie sind vielniehr einfache Infektionskrankheiten, deren Erreger der Wissenschaft sehr wohl bekannt sind. Die Infektionen treten verschieden auf, weil die WiederstandSkraft der Individuen eine sehr verschiedene ist. Bergkrax ler, die ost in die kältesten Regionen gelangen und durch das Klettern gewitz warm werden, erkälten sich trotzdem niemals, auch niemals Polarreisende; in sehr geringem Matze die Landbewohner, am allermeisten die Städter. Jn einem Kubikmeter Stadtluft findet man ü0l10 bis 8000 verschiedene ArankheitSkeime, in ebensoviel Landluft nur 300 bis K00, auf hohen Bergen fast gar keine. Man mutz sonach den Körper widerstandsfähig machen gegen die Einflüsse der Bakterien. Die klotzen Temperaturschwankungen schaden also gesundheitlich nichts; die beste Widerstandsfähigkeit erzielt man durch Abhärtung des Körpers durch viel Bewegung in freier Luft von Kindheit an, nicht durch immerwährendes Wafferplä-tschern. und Humor „Welchen Grund haben Sie, meine Tochter zu heiraten?" fragt ein Bater den jungen Mann. „Nar keinen", erwidert »'»er Bewerber, „ich liebe sie nur." Eine Frau wollte ihren Mann im Bureai» überraschen, trat leise in sein Zimmer und hielt ihm die Hände vor die?lugen. „Rate, wer ist es?" fragte sie. „Hör' auf mit den Dummheiten", antwortete der Mann, „setz' dich zur Maschine und Mreib' v»eiter." Endlich war der BevsscherungSvertrag abgeschlossen. „Bitte, rechnen Sie mir ganz genau aus", sagte der Geschäftsmann noch einmal, „was ich bekäme, wenn mein Laden heute nacht ausbrennen würde." — „Ich denke", erwiderte der Agent nach einisiem Nachdenken, „mindestens zivei bis drei Zahre", )!tUv«ch, d« 7. S«brM< » .Maribore? Zewmg" Nummer M. Dtextoo dm S Sebniar Srfafiung der WWerfchaft Die Stadt Maribor zählt 9686 Wahlberechtigte / Vorteilt oer Etngemklnvung Die Frage der Giagemeindung der Nach« barorte ist wieder aktuell geworden, da mit der baldigen Verabschiedung des Gesetzes über die Gtadtgemeinden zu rechnen ist. Gchon anläßlich der Kommaffierung der Landgemeinden kam der Standpunkt der kompetenten Kreise zum Ausdruck, die nach Möglichkeit nur große Gemeinden schaffen wollen, da die Erfahrung lehrt, daß nur solche lebenskräftig find und den großen Aufgabenkreis, der sich durch die Dezentm» lisierungsbestrebungen der Zentralverwal» tung ergibt, klaglos erfüllen ki^nnen. Den Gemeinden werden immer neue Agenden zugesprochen, um dadurch die staatlichen Be Hörden einigermaßen zu entlasten. Besonders in der Nähe größerer Zentren find die Landgemeinden mit den Äädten vielfach so eng verknüpft, daß eine Tren» nltng des Wirkungskreises nicht leicht ist. Wir erinnern hiebet beispielsweise an das neue Bangesetz, das de« Dorfgemeinden iV. ?ednisr ganz andere Pflichten auferlegt als die bis« herigen Bestimmungen. Die Gtraßenregu-lierung erheischt hohe Summen, die die Nachbargemeinden wohl kaunl werden aufbringen können. Desgleichen find die ?^ra-gen der Elektrifizierung, der Wasser- und Gasversorgung usw. Probleme, die drin-gend einer Lösung bedürfen. In der Um. gebung von Maribor wohnen hunderte von Familien, deren Oberhäupter in der Stadt ständig beschäftigt find, den größten Teil des Tages dort verbringen und sich ganz als Städter fühlen, ohne formell Stadtkinder zu sein. Mr die Verwaltung ist dies mit gewissen Schwierigkeiten verbunden, wie beispielsweise die Wahlverzeichnisse dies deutlich beweisen. Das städtische Konskriptionsamt hat nach wochenlanger Arbeit die neuen Wählerli-sten fertiggestellt, so daß dieselben jetzt zur Einsichtnahme aufliegen. Wahlberechtigte gibt es in Maribor gegenwärtig W8«, um MA mehr als im Jahre 1832. Eine Besonderheit ist ein eigenes Wahllokal sür solche Staatsbürger, die in der Stadt bedienstet find, aber in der Umgebung I.; Othilie IaneiiL, 87 I.; Josef Svlednik, 64 I.; Gertrud Z^nidarko, 4K I. und Franz Ferlinc, 58 Jahre alt. ' m. 5k«tterhorn und Blane m Wart !«ch Vlld. Morgen, Mittwoch, um Ä) Uhr ^ werden sich uns m, Apollo-tillno die bekannten jugoslawischen Ersteiger des Matter« Horns und des Mont Alane Frl. M o h o r-k i e und A. n p i n « e k am Vortragstisch vorstellen, um an Hand einer reichen Auewahl von Prachtbildern intereisaitte Ein 'jtlheiten von ihrer vorjährigen Hochtour in die höchsten Bergregionen der Alpen zu die Frage der Inkorpoiierung der Nachbargemeinden endlich einmal gelöst werden muß. Man dachte, daß durch die Aommassierunp der Landgemeinden die JntorporierungS-frage für lange Jahre ungelöst bleiben wird. Dies trifft jedoch keineswegs zu. Einige ^ ^ Zchwi°rigk!,en bcr.it.t- ».r Umst-nd, d-b -lOhl-n. Das M°tt°rh°.n. .mon-i Iis aller Hochtouristen, und das wuchtl-^c Massiv des Mont Blanc sind die berühmtesten Bergspltzen der klassischen Alpinismus. Dsrt oben spielten sich die größten Bergtragödien ab, dort Ho6i oben feierte gar mancher seinen höchsten ^^eiertag. Ueber all dies werden linli Frl. Mohoröiö und ihr treuer Begleiter ?s. iilopins^cf eingehend berichten. »nan fich beim Studium des Problems nicht darüber einigen konnte, welche Genieinden bezw. Teile derselben zur Stadt zugeschlagen werden sollen. So befaßte man sich mit dem Gedanken, von der Gemeinde Nadva-nje nur Nova vas zu inkorporieren, den .^est jedoch weiterhin selbständig zu lassen, von der Gemeinde .tz^rLeviya sollte nur ein Teil zu Maribor kommen usw. Jetzt ist die Frage leichter zu lösen. Han-' ln. OfttrauSsluß ««tlmig der Abnatüfte. delt es sich um die Jnkorporterung deS ei- ^ie „Jodranska plovidba" veranstaltet tm nen oder des anderen benachbarten OrteS, kommenden Frühjahr und w: Sommer ^on. so kommt nach der Aommassierung nur die derausflüge mit den Luxusdampfern „Ka» ganze, vergrößerte Gemeinde in Frage, so radjordje" und ..Jugoslavija" entlang der daß keine langwierigen Grenzabsteckungen dalmatinischen Küste bis Griechenland. Der mehr nötig find. In Betracht kommt nur.AuSflug dauert 10 bis 11 Tage. D,e be,. der erste Ring der Gemeinden, der die den Schiffe bieten allen neuzeitlichen .Tom- .........j fort, führen erstklassige Mche und weisen die beste Bedienung auf. Der Z^hrpreis, in dem auch die ganze Berpslegung inbegriffen ist, beträgt je nach der Lage der Kabine (Zslskeäoute Stadt umgibt, nämlich die Gemeinden Stu-denei, Pobreije, KoSaki und Kamniea, de-ren Grenzen bereits fest umrissen sind und ein ziemlich ausgedehntes Territorium ein nehmen. Maribor verknüpft, daß man sie schon lan ge als Teile der Stadt ansieht. 55<. Ilsridor .. , ^ ^ r t bis Dinar pro Person. Der er ste Ausflug wird zu Ostern organisiert. Abfahrt am 29. März von Venedig und am !.W. Vtärz von Susak. Interessenten wollen Es erübrigt sich wohl, über die BorteUe sich an das Reisebüro „Putnik". Maribor, zu sprechen die die benachbarten Gemeinden Aletsandrova cesta 3b, Teleplion 21-23, wen» durch die Jnkorporierung genießen werden, den. da diese Frage an dieser Stelle schon erschöpfend behandelt wordeil ist. Jedenfalls ist der hauptsächlichste Standpunkt, den die Umgebung bei ihrem Sträuben, in Groß-Maribor aufzugehen, einnimmt, die Frage der öffentlichen Abgaben, hinfällig, wenn "nsüh'k- D-r FNH.« „t ,«m Preis den m Aussicht genommenen neuen Wir« ^ i». Reisebüro nt. Swen Vintersportführer durch Slswe. itien hat der bekannte touristische Schrift^' steller und Propayator Ä. Badjura herausgegeben, in dem er die genußreichsten Skitouren und Winterwanderungen sowie alle wintersportlichen Positionen und Stütz- wohnen, wie die öffentlichen Bediensteten, deren eS 553! in den nächsten Jahren sicherlich gibt. Auch dieser Umswnd zeigt deutlich, daß stellen als in der Umgebung. lungSkreisen der Landgemeinden ln Hinkunft die Umgebung zu tragen haben wird. Von diesem Gesichtspunkt aus wird sich die öffentlil^ Belaswng der Stadtbewohiter niedriger Sucharißischer Konaeeß in Maeibor Wie man erfährt, findet am lb. August t. I. in Maribor ein eucharistischer Kongreß des Bistums Lavant mit folgendem Programm statt: 1. In der Woche vor d^'m Kongreß in sämtlichen Kirchen hl. Mission. 2. Am Montag vor dem Kongreß Konferenz der katholischen Studenten- und Kul-wrveremigungen, am Abend Zusammenkunft der Arbeidersl^ft und Gewerbetreibenden. 8. Am Dienstag Konferenzen der Stände (getrennt), am Abend im Union-Saal Vorführung des Oratoriums „Messias" von Händel, um Mitternacht w allen Kirchen MitternachtSmesse; die Kirchen bleiben dit: ganze Nacht geöffnet. Im Theater und tn den Kinos entsprechende Veranstaltungen bei ermäßigten Preisen. 4. Am IS. August ab 3 Uhr hl. Mesien und Kommunion: zur üblichen Stunde FM messe. Um 9 Uhr Beginn der Kestmesse am Hauptplatz. Um Uhr Ankunft deS Fürst-bischoss, der die Festpredigt halten wird. Der Festmesse schließt fich eine theophorische Prozession durch die Straßen der Stadt an, hernach in der Kveuzkapelle der Domkirche Weibe des Publikums dem Herzen Jesu. ANt Nachmittag werden in allen Kirchen Litanei-gebcte mit Segen stattfinden, sodann er- m. Trammge«. In den letzten Tagen wurden in Maribor getraut: Franz Ae!-man mit Frl. Marie Werdonig, Alois Tos mit Frl. Mathilde Novak, Martin Pavalec mit Frl. Marie Gosek, Thomas TomaSiv mit Frl. Mathilde Krebs, Ivan Ravnjak mlt Frl. Anna Schutz, Ivan Trstenjak mit Frl. Wilhelmine Romek und Anton KnupleS mit Frl. Angela Dietinger. m. Das AmtAAlatt für das Dra»ba«at bringt in seiner Numiner 10 u. a. das Ge« setz über den Zusatzakt zur internationalen Konvention, betreffend Ven WarentranSport auf den Eisenbahnen, die Verordnung über dle Organisation der Wteilung für neue Vahnbauten im Schosse deS Verkehrsministe riums, das Reglement über die Bilanzen jener Geldinstitute, die fich der Bestimmungen über den Bankenschutz zu bedienen w5ln-schen, sowie die Normen über die Eigenschaft und die Prüfung des AsphaltbslagS beim Straßenbau m. Der «»egiae A«MOß der Himdels-, Se»erbe. und Iilb«ftriew««er, der jeden Mittwoch in Maribor abgehalten wird, muß aus technisl!^ Gründen entfallen. m. Verstsitene. In, Laufe der vorigen Woche sind in Maribor gestorben: Pauline Schlauer, 30 Jahre alt; Sophie SkerSis. 38 J.z Mirko Deutschmann, 2L I.; Elfrieda Grah, 1 Monat; Konrad Litman, G ).! Marie Kmigouc, 50 I.; Martin Petelinöet, folgt am Grabe des Bischofs Anton Martin I.; Anton Krajnc, W I.; Ludmilla Le^-SlomSekö am alten Stadtfriedhof die Ehren nik, 30 I.; Gerha^ Horvat, ük» J.z Angela bezeuqung sämtlicher Fahnen der katholischen ^ Steinberger, 52 I.; Äopoldine Likavec. 74 verbl^e. i Z.; Markus Lah, 41 J.; Matchäus Rar, 75 ' zu lösen. Die Kindervedonte, von 50 Dinar auch im „Putnik" erhältlich. m. Neuer Lvion imseeeS Aeroklubs. In der letzten Hauptversammlung des Jugosla^ wischen AerMubs wurde über Antrag des Mariborer Delegierten .Herrn Fr. P i v k a der Beschluß gefaßt, dem Mariborer Zweigverein für Gchulzwecke einen neuen Apparat u. zw. Ty^ .,F i z i r" M überlasseii. Desgleichen wird der ^chulapparat ^Bran-denburg" mit einani neuen Motor und nnt Lkiern versehen werden, sodaß irun auch Mge bei Schi«e möglich sein lnerdl^n. Wie uns mitgeteilt wird, ist der neue Motor bereits in Maribor eingetroffen, sodaß der erste Probeflug bereits Ende der Woche stattfinden wird. m. Ne DsukOsakeu si»b da! Der weltberühmte Chor der Donkosaken ist von seiner großen Tournee durch Amerika wieder nach Jugoslawien zurückgekehrt. Ihr erstes Konzert veranstalten die Kosaken morgen, Mittwoch, in Maribor u. zw. werden sie diesmal im Theater austreten. Wir machen auf diesen seltenen Kilnstgenuß ganz besondorZ aufmerksam. m. V»llSte»eß«ig i« Jäuuer. Im Laufe vorigen Monats wurden in Maribor 81 Kind^ u. zw. 46 Knaben und 33 Mäd« chen geboren. Gestorben sind in derselben Zeit 7« Personen, 38 Männer und 37 Frauen Traiiungen gab es lm Jänner 22. m. Der Höhepuukt der heurige« Faschings veranstaltungeu dürfte ledenfalls die gro^ Redoute des Sportklubs „Maribor" sein, die am Faschingssamtag, den 10. d. in den Union-sälen abgehalten wird. Die BorSi'« reitungen für diese einzigartige Veranstaltung sind l>ereits im vollen Gailge. Da auch diesmal mit einem großen Andrang zu rechnen ist, empfiehlt e<^ sich, die Karten im Porverkauf bei Bri^nik, Sport-Roglie oder in der Trafik aul HauHtplah « Gnus) die der Sportklub am selben Tage nachmittags ver-anspltet, verspricht ebenfalls einen großartigen Verlauf zu «hmen. Das Programm üdevaus reichhaltig und steh: u. a. fünf Solotänze und verschiedene Gruppen tänze lwr. Auch für andere Ueberraschungen ist hinreichend gesorgt, sodaß nicht nur unsere tt^leinen, sondern auch die Gros^r '»i tl auf ihre Reckniung kommen werden. m. Der eugvsche Vortrag verschoben Der für morgen, Mittwoch, anberaumte Vortrag deH Englischen Klubz wurde avi Donnerstag, den 15. d. i,srschobcn m. Jugoslawische Touruee Rudols Mu-terris. Wie wir in Erfahrung bringen, beabsichtigt der berühmte lkMrimentalpsycho-löge Rudolf W i n t e r r i in der nächsten Zeit eine Tournee durch Jugoslawien zu unternehmen. Mitte Fever oder Ansang März will er fich auch dem Mariborer Publikum vorstellen. m Die Einnahmen des Mariborer HauO Zollamtes beliefen sich im Monate Jänner auf 3,705.!)4«i bei der Einfuhr und auf 27.K50 bei der Ausfuhr, zusammen somit auf 3,733.5W Dinar. ni. Wetterbericht oom 6. Feber, S Uhr: Feuchtigkeitsmesser — 12, Barometerstand 748, T^peratur 8, Windrichtung NS, BewN^unq teilweise, Niederschlag 0. m. Zuguusien des Lehrliugshei«es i» «a ribor, dessen Errichtung fich der Glftwenische Gewerbeverein zum Ziele gesetzt hat, veranstaltet diese Vereinigung kommenden Sam -tag, den 10. d. um 20.30 Uhr im Narodni dkM eine Faschingsunterhaiwng. Der Rein ertrag kmnmt dvm Baufond zugute. Zu di«' ser Veranstaltung werden vor allein alle (Gewerbetreibenden und deren Gehilien eingeladen. m.KranzablLse. An Stelle eines Kicanze^ für den t,erstorbenen Geistl. Rat .Herrn Mar tin P«tclin?^ek st>e,idete die Familie Jan- Union-A!« ve r der Freiwilligen Feuerwehr den Betrag von 100 Dinar, .^rzlichiten Dank! Da-'-Wehrkommando. - Die Generalversammlung der Zoeza zbruttnj goftURiearsfth obrti Draost« ba- uoviue findet am 8. Februar l I. um hall» 10 Uhr in Maribor, Hotel „Ores", stati. Alle Gastwirte werden höfl. eingeladen. 1387 ^ Heute Dienstag Kabarittabend - Mtt» woch Mederholuug Svengalis Experimeu« talobend i» der VeKko kavarna. 139^ * Der Aadsahrerklub „Edelweiß" veranstaltet anl Sanistag, den 10. Feber in allen Räumen des Hotels .Halbwidl seinen Faschingsrummel. Zwei Musik kapellen werden zum Tanze aussvielen; ei^ ne Bauernkapelle sowie Jazzband. Die Vor< bereitungen sind in vollem Gange, ^'^erz und Magen sollen an diesem Tage ^zn'. in die^ ser Nacht keinen Mangel leiden. Erntritt frei. 14^ * Neue Ordinationsstunden. Der (irasi-lvagen geriet in Brand, welc^r darauf de,^ Benzin zur Explosion brachte. Persche trua hiebet derart schwere Brandwunden dam)n. daß er noch i:? derselben Nacht den Verletzungen erlag. Sein Schicksal ist umso tra-gischer, als er in wenigen Wochen »eine Mtlitärdirnftpflicht beendet hätte und Heimkehren sollte. p. Zwei blutige UeberfÄle. In der N92.45). ^Bedeckung (—0.01), davon w Gold 34.035S (>0.17). X Der sch»eizerisch-iusosla»ische Elea-rinDVerkehr entwickelt sbch für !^ide Teile mehr oder weniger zufriedenstellend, wie in der Freitag in Zürich stattgefundenen Jahreshauptversammlung der Bereinigung für den jugoslawisch-schweizerischen Handelsverkehr, die gegenwärtig l7S Firmen umfaizt, einmütig festgestellt wurde. Während zu Bs' ginn des V^reinSbestandeS der Saldo der unbeglichenen schweizerischen Forderungen etwa 8 Millionen Franks ausmachte, be-läuft sich derselbe jetzt auf nur 7a4.000 Fran ken un!d dür^ in einigen Monaten gänzlich beglichen werden. Der Clearingverkehr hat sich so gut ausgebildet, daß der schtvei-zerische Gläubiger in drei bis vier Wochen nach der Einzahlung der Summe seitens des jugoslawischen ÄhuldnerS den Betrag in den Händen hat. Die Bereinigung bemüht sich, den gegenseitigen Handelsverkehr soweit als möglich zu heben, in erster Linie, um den Saldo gänzlich zu tilgen. Besonders ^ohle wird in größeren Mengen aus Jugoslawien eingeführt. X Anziehe» der HsPfenpreise in der Tfche choslowalei. Nach Saazer Meldungen ist in letzter Zeit am dortigen Hopfenmarkt ein Anziehen der Preise zu beobachten, da die Wareneigner ziemlich reserviert sind und nur wenig Hopsen abgeben. Auf diese Mise kann die heimisch und auswärtige Nachfrage nicht befriedigt werden, und die Preise steigen langsam aber stetig. Gute Ware notiert, nachdem sie vor einigen Wochen ziemliäj stark gesunken ist, gegenwärtig 1300 bis 1600 ^tronen pro 50 kg. X Zagreber Eisenmartt. Die Marktlage ist in Zagreb bei mäßigem Umsatz ruhig. Infolge Erhöhung der Marktpreise im Aus^ lande erwartet man hier eine mäßige Ber^ teuerung. Gegenwärtig gelten im Großhandel folgende Preise: Nägel 4.K0 Dinir le Kilogramm, Stangenetsen 3.55, SOoarz« blech, 0.50 mm stark 595, 0.60 nlm 5.75, Y.TK mm 5.65, 1 bis 1S5 mm 4.55, 1..^ bis 2 mm 4.S5. S.ZI5 bis 3 mm 4.Z0. 4 mm 3.95, 5 mm stark 4 Dinar je Mlogramm. Verzinktes Blech 0.50 mm swrk 7.40 Dinar, 0.5l5 mm 7.35, 0.60 mm 7L0, 0.75 NM 6.95, 1 mm 6.60, Dimension 650 bis 1000 Nr. 16 7.20, Nr. 18 7.25, Nr. A) 7.60. 2? 7.85, Nr. 24 8.40, Zinkblech 10.60 Dinar je.Wogramm. Wie mißt man die tierische Kraft? Interessante Versuche i« Zoologischen «Arten. — Echimpansen am Dynanwmeter. ^ Die Kraft eines TigersprungS. — Die Stel lung des Menschen l« der ktrSfteskala. Bon Helmuth Brinkmann. Seit längerer Zeit beschäftigt man sich sowohl in Europa wie in Amerika mit interessanten Bersuch' deutlich d'e Ue-berzeuquna. daß die Mi?(?!ich?eit der geisti-gen Entwicklung und de? Aufbaues unil^^ größer ist, se gesunder und fester die physische Grundlage ist. „War«m haden Sie das schöne Zimnier liet Frau Elise wieder aufgegeben? Sie halten doch nur ein Viertelsaihr dort ge.vohnt." „Denken Sie sich, ich habe erst letzt bemerkt, daß es gar kein Badezimmer gibt." Mittwoch, den 7. A«br»ar lVS4. .Mariborir Zeitung" Nvmmer A). cl unci ^iscksfsi Dle Wlederaufzucht des Wisent In ganz Europa gibt es heute nur noch 50 Stück dieses größten Säugetieres am Kontinent kW» H « r » t, Ve»a». Der im Rahmen des neuen Preußischen P l e ^ hat auf j«i,«en polnische,! Befitzun-Äagdgesej^S festgelegte Plan zur Tinrich. ^ gen Wisente anMedelt, die dort in völlig tung von Naturschutzgebieten ist von allen wildem Zustand leben können, Tommer '^urfreunden mit lebhafter Freude und hausen fie im tiefen Dickicht und kommen Genugtuung begrüßt worden. In allen Tei.^nur selten zum Vorschein, int Winter holen len DeutjchlandS werden Bild- und Aald- ^ sie fich das an bestimmten Ztellen .i?oder-Parks angelegt werden, einer der größten! gelegte Futter. Doch auch in de,t Pleßer ^onbezirte wird die Schorfheide in der Forsten ist der Wisentbestand erbeblich zurück ^a^ der Reichshaaptstadt sein. In diesen > gegangen. Im Jahre INS zählte man noch Gebieten sollen vor allem di« alten deutschen, 74 Tiere, heute sind nur noch neun vorhan-Tierarten wieder aufgezüchtet werden, die den. EK vor wenigen Bochen ging ew in unleren heimischen Wäldern zum Aussterben verdammt scheinen. Das gilt im besonderen für denWi! ent, vo« dem äugen blickltch in ganz Europa nur etwa s>i1nfzjg Stück vorhanden find, die in Zoobog,sche« GSrten gehauenen Tiere eingere«hnet. In Deutschland gibt es gegemvärtig nur noch zehn Aisente, die in Freiheit auf dem Gut des Grafen Arnim-Boitzenburg leben. Wie steht eigentlich ein Wisent aus? Nur wenige unter den Bewohnern unseres Kontinents können fich rühmen, dieses Tier in der Freiheit gesehen zu halien. Wir bekom« «en es höchstens in den großen Zoologischen Gärten zu Gesicht, wo es fich gut hält und sich auch regelmäßig fortpflanzt. Der Wisent ist heute das größte Säugetier des europäischen Festlandes, er erreicht eine Höhe ron Metern und eine Sänge von 3>6 Metern, ist aber w früheren Zeiten zweifellos eeit durch Bisse ab; manchmal gewinnt fie dadurch einen Borsprung, daß mehrere Freier errötend ihren Spuren folgen und in Mer Eifersucht in heftige Balgerei, Beißerei und Rauferei geraten. So bietet der Februar für den Naturfreund und Jäger vielfach Gelegenheit zur Beobachtung unseres heimischen Raubzeugs; «s ist dcr ..Hacbzeit-Monat" von Fuchs und Marder, Wiesel und Iltis. Dr. Ludwig .N 0 t h. Aus alkr Welt Geschichte des Granens Hrdbedenkatastrophe« in alter und «uer Zeit. .!8«r sich nicht näher mit der Wifienschajt der Elidbebenforschung befaßt, ahnt kaum, daß ErderschHtterungen eine durchaus all tägliche Erscheinung find. Er nimmt mitleide voll Notiz von den großen Naturkatastrophen dieser Ärt, die oft hunderte und taz'e?si>c' von Meirichen töten oder obdachlos nracheu. Die Erdbebensorschund ist aber yeute so weit, daß sie in der Lage ist, lede auch noch so tlei ne E^erschütterung festzustellen und zu regi^ striereit, denn den nwdernen seismographi-schen Instrumenten entgeht nitA die leiseste' Bewegung. Man kann dcrntit rechnen, das', rm Jahre durchschnittlich 9000 Eittbeben anl der ganzen Erde registriert werden, da^ heißt, daß durck)schnittlich kaum ^'ine stunde vergeht, bis ein Erdbeben den^ anderen folc^!. Naturgemäß handelt es sich hier meist un' geringfügige Erschütterungen, die keinrn oder keinen wese»ltl!chen Schaden anrichter, umso mehr als sie sich r'ft auf dem Meere ? boden abspielen. Biel zu groß ist dennoch die Zahl de, schweren Erdbebenkatastrophen, deren Gc Schichte bis auf das Aletrtum zurückgeht. So sollen schon die Städte Pompesi und Herev-lanum durch Erdbeben zerstört und dabei Zv.<100 Menschen ums Lt^n gekommen sein. Äainals soll auch der Naturforscher Pliniu? der Aeltere den Tvd gefunden haben. Bei den: Beben, das im sechsten Jahrhundert n. Chr. Syrien und Kleinasien heimsuchte, sol-len sogar 100.000 Merrschen umgekommen sein. Folgende lange Liste zeigt die sch'.veren EtÄbeben in den späteren Jahrhunderten: I6W Ausbruch des Aetna, Sizilien 'Z5.0lX> 1MI Neapel . A.000 ltt57 Kaukasus 80.000 Port Royal .^^.000 1« Sizilien 100.000 l8.00t^ »-» 100.000 32.000 Sriftdvaltung toter Aifthe Das Aufbewahren getöteter Fische bereitet in der wärmeren Jahreszeit manche Schwierigkeiten, wenn nicht gut funktionierende Kühlanlagen zur Ber^gung stehen. Fischsleisch ist ja bekanntlich leichter zersetz--lich als Säugetier- oder ?^gelfleisch und neigt zu der als „fischeln" bezeichneten Geruchsbildung. Die Ursalhe dieser Erscheinung ist in der Tätigkeit gewisser Bakterien zu suchen, die fich im Hautschleinl bereits auf dem lebenden Fisch im Wasser aniiie-deln, sich hier aber passiv verhalten und nur spärlich vermehren. Sie sind keine eigentlichen Schmarotzer, schaden dent lebenden Fisch nicht, ebensowenig wie dem Menschen, der fie bei irgendwelcher Gelegenheit aufnimmt. Wenn aber der Fisch tot ist, erwachen diese Bakterien zu reger Sebenstätigkeit, ringen rasch in die Haut ein, vern^ehren sich reichlich und erzeugen den charakteristischen s^eruch toter Fische. Man hat nun gesunden, das; Weinstein-saure die Entwicklung der ersterwähnten, geruchbildenden Bakterien, die bei IS bis I0 Grad T«nperatur am besten gedeihen, bei 80 Grad aber bereits ihre Lebensgrenze erreichen, unterbindet. In «»prozentiger We^n steinsäurelösung durch Minuten behandelte Fische lassen sich ebenso lange friscb halten wie anderes ,fleisch bei ents^vechen-^r Aufbewahrung. ?? wurde auch mit Erfolg versucht, lebende ^ckleieu mit der Me sie stch auf und in Scheuern. Ställen, Weiirsteinsäurelösuna zit präparieren. Die Söde,l und Dächern herum,agen ,ntd her-. ^^-sche erwiesen sich nnch dem ?lbs.l,lagen bci umbalgen. I niederer Temperatur mehr als vierzehn ». ».».V 40.00l^ -v. Auch d'.e Paarungszeit des großen Wiesels, des H e r m e l i n in die lehteri Tage des Februar und i« den Anfang ineyr Tage haltbar, ohne in ?^."ch>nack wesentlich g!t verlieren. (Aus „Oesterreichs Fischcreiwirtschaft"). 1731 Peking 17Sä L.ilssab!on 1755 Persieil . l7W »alabriei, ^ zo^o«> lTS? kluador ui» Vcni «g^oOst lSlS ^ ^ ^^ I83V Martinilyie .. 12.00,, I8S8 Ecuador ...... 40^yy,» 1880 Chios sAegäisches Meer)4.0l»0 1883 JMa bei Neapel. . z'00t^ 1891 Japan . . . .........................Sc'.000 IM» Japan .............ZyMs, l89tt Insel Nippon (Japan) ?7.00y 1S0S Andidschan lTu^estan). 4.000 1v0i, Kangratal (Indien) N.000 1905 Kalabrien «.MX. 1g07 Jamaika 1A« Memna ?K.s)0s» WM China 1W Japan ...........50 00l> Tote. Die letzten Jahre haben wiederum außerordentlich schwere Erdbebenkatastrophen gebracht, von denen in erster Linie die Län. der des ,fernen Ostens schwer betr^sf-v wurde. Im November 1930 ereignete nch südwestlich von To ^'änder blieben nicht von (Erdbeben verschont, ^brnar 1VI mur^e Neu-Seeland heimgesucht, in, Oktober l933 wurde der Heilige Berg Athos schwer bedroht, auf der'.'^^nsel Kuba wurden schwere Verwüstungen angc richte! ,tm> im Februar 1933 wurd<' D.'utsch. land befallen, wo in Baden und Ä-iirtt< jn. berg schwere (Erdstöße zu verzei.1,nen waren Besonderes Aufsehen erregte iin März von gen Jabres das Erdbeben im Filml'aral^ies Hollywood. Die Liste der Naturkataltrl'Plien schliefet mit dem schweren Erdbeben, da.5 so-eben Vritisch-Jndieu heimgesucht, dae« uner weßlichen Schoden herbei^führt hat. WM Mtriborer ?w«mer »0. Mittwoch, dsN 7. Februar ISltt v« kil«I il« 5cl>icli!i>k Oie Sesrkickte einer l-iebe (»achdru« verbot««.) ^on Ik. Lottlled (41. Fortsetzung.) EiniM Augenblicke überlegte er noch. Bauernjungen erspäht, den er gegen ein ^nn sag!« er kurz: „Ja ^ ich will." gutes Trinkgeld bewarb, svmen Itoffer auf In ihren Augen leuchtete ein freudiger, den Bevghof zu bringen. Schein auf, den er lodoch nicht bemerkte. ^ngsam stiegen sie dann bergan, nach« „Und wann fährst du?" l dem Heinz einen Seitenweg ge^lt und „Ach, melne Reisevorbereitungeu sind bald sich vergewissert hatte, datz er von niemand getroffen. Ich denke, übermorgen." ^ Bekannten gesehen worden war. Nun ließ „Abgemacht — überinorgen. Ich werde er seinen Aick erinnerungstrunken in die n/leS, was du benötigst, besorgen." Rvnde schweifen. Immer einwe Dritte lnn Am Nachmittag mußte daS HauSmädchen,' ter dem Tva^r. Ueß er die Bilder der Ber-ohne datz Heinz etwas daoon erfuhr, auf das gangenheit — eine kurzen Vergangenheit, Postamt eilen, um ein dringendes Tele- die kaum acht Monate alt war — kaleido« gramm für grau Kürschner aufzugeben. I skopartig vor feinem Auge dahinrollen. Bon - ^ ^ _ — oben schien ihn der Berghof zu grüßen, der Tin einzelner Reisender, einen mittel- j gelbe Anstrich des langgchreckten Gebäudes gvoßen, nicht allzu schweren Soffer in der leuchtete glei^nd in der Sonne. Und unten Hand, stieg aus dem Zug. Wohltuend lag blinkte ihm der blaue Spiegel des Sees ent« die Mrme der FrühlingSsonne auf der gegen. Ach, wie war er einst so froh und Sandschaft, und nur die weißleuchtenden Gip.' glücklich gewesen dort unten an den busch-fel der nahen Berqe zeugten davon, dak der umwuö^rten Ufern! Wie jaulhzte ihm da Winter noch nicht lange Abschied gefeiert ^ das Herz, als er Hand in ^nd mit Trude haben konnte. Ringsum zwitscherten die dort lustwandelte und in ihren Augen ver-^ögel in den blühenden Bäumen, die Ler« ^ heißungsvolle Glück las . . . Er seufzte tief chcn trillerten, unsichtbar im blauen Aether auf. Wunderte sich, wie sehr das Bergan lchzvst>end, dem Tchiöpfer ihr Loblied. Die Brust geschivellt von freudigster Er Me über ibn Niacht besaß. Und nun wurde ihm auch so eigen zumute, je tveitcr er Wartung, über die er sich eigentlich garnicht bergan stieg und sich stetig dem Berghof nä klar werden konnte, wai^rte Heinz Kürsch« herte. Fast kamen ihm Brenken, od er wohl ner seinen Weg. Er wollte hinauf zum Berg- recht getan, gerade hierher zu c^ehen, wo ihn Hofer-Bauern, dadurch glaubte er sich gc-^ alles, aber auch alles die Erinnerung mit schützt vor den neugierigen ffraqern unten Gewalt die Augen zauberte. warum im Dorfe. ES war für ihn doch klar, daß hattie er gerade hierher . . . Warum hatte sowohl seine wie der s^milie Willmanns nur die Mutter so inerkwiirdig hartnäckig plötzliche Abreise viel Staub aufgewirbelt lia- darauf beistanden ben mußte, und daß es mancher hier im Ort nicht würde unterl-assen können, nach ^n näheren Ursachen diesier kopflosen Flucht zu forschen. Rüstig schritt er aus. Bald hatte er einen Er hatte nicht viel Zeit, darüber nachzu^ denken. Eben boa >kcli ' ^ch'a''f nach r«hollte der Käufer den Preis der Ware drücken, doch der Kaufmann gab nicht nach. „Herr", erklärte er, „meine Preise find so billig, daß Einbrecher, die des Nachts zu mir kämen, sicherlich nichts weg' tragen würden. Es wäre für sie billiger, azn nächsten Mvrgen in den Laden zn kommen nnd die Sachen bei mir zu kaufen." ^D>s Vefte für Sie", sagte t«r Arzt, „ist wohl, das Trinken und Rauchen aufzugeben, zeitig zu Bett zu gehen und auch früh aufzustehen." — „.Herr Doktor", antwortete der Patient ernst, „ich verlange für mich nicht das Beste, was wäre denn das Zweitbeste?" sagt Ihre Ära«, wenn sie erst gegen zlvei Uhr nachts nach Hause kommen.?" — „Nichts, ich bin ja nicht verheiratet." — „Wamm bleit^n Sie dann so lange aus?" in äer Hötie von vin 20V.V0l>.— sui I. Sst? eines prim» OesckSktskauso». l^üelcrsklö moniltüeti via 2000.>-. Xnsedvte »ö^estna ^veikunäert« an äie Verva'tun« äes Ästtes. Kleiner ^nieiser s 0I«»e in Sfiss. msfken deiiuiegvn, ö» »n»on»t«n «ti« nlvkt In cjss l.»qs Ist, ck« SvvlINGodl« « vrlsckician. GWGUGGGGG» pev^Iooktlln) mit I^ökel tln-Set riiii!kv5. sonniLv8 Helm iivl /^sridor. Verv. IZöZ kmpkelils Mick äen Iittclisv.l eiirten l)amen sür älo me uncZ kdeiäei' verton auki; oIeLSnte?itö billili »nxek^rtist. ^sris XlemLcde. Oamen-Vto-(jeiislon. ^srikor. lA5l 5vva vlnsr xieeen 8icker»tel-lunL unä «Ute Verziin8un« cirinxenä «esucilt. ^uscllnkteo erdeten unter »piinkOlcli« piickrsdlunx" sn äie Vorv. IZ.«» GGGGVVVGGGGGGVGGVG VNIo. neu. steuerlroi. mit scl^önem Qsrten. ln ^afidor virä lrüN5tix verkauit. ^nlr. Qoäina. ^»ribor. lattenb»-cliovs l9/I._1?Z9 Scküner ^«>o»ut»d«sltT in cier von Slov. ^i^trieo >vlfä veeen Xranklioit bliiiL vertraust. Die Intere85vntLn !-!ollen 8iel: nur s'er?lwlici, Iioim Ksuimann Ivan <^ar, IZl5trlca p. 8Iov. gistri-cs. melöen. 1373 u Zeaißf«» iffVSUcH Ksut» >It»» elm Sekneicker, 1c»Ze VoZnjalcova 2V/Ill^_I.?58 7v«I billiz liu verlrsuten. ^vtolkova ul. K. 1386 (Zrolles. iiepsr-, mödl. A». mer, Nsuptplstk. volle Ver-pileiune Sali. leleotion. »n 1—2 Personen 8otort zu vermieten. Verv. 1242 Nsu». apotlieke. petroleumoken unä Sieäermeier-Vett dilti« verlcauien. OreiorLiöevs ui. 6. Part recdts. IZSS -----^ GGGVGGVGGVGGG I?eli> mkdi. Ammer, vsäde-vütrun?» im eine Dame «e-Lucllt. ^ntrK«v unter »Kein-lieli« SN Äie Verv, IA8S U» 8l»»rli»ri>rlmmer an 2 P6r80-neu soiort «ter kl» 1. ^jir? ?u vormieten. pc>droZje. ul. 24. 1361 ^ädl. Am««?» seper. Lin-«»n? SN be85«ren tterrn mit l5. l'eder zu vermieten. lZet» n»v5ll» ul. 2.?. 1362 Komiortsdle VleriI»»GrvaIi. auUU AM p»ric 8okort »u vor-eeden. Xn»utri»»ell: I(»1L, Vr»rov» 9. 13^ ?vel?Immr!Le. sas^aseitiLe VolmunU ad I. ^sr? ?u de» 7iel,sa in cter ^ssöslenslcs ul. 19. ^n?uirsxen in «ler Verv. 1ZVA »cdSiisr Stotko, iisld umsonst im Irolnv»»»? ^v/ei »edöne zi»slr»iillosttime ru verleikev. ^Zlieröevs 23, Part. _^ k'iir .Xnlvlti« 3000 vin. ia!»le pro -<000 via. Xuseliril-! teil unte, »Vollste LIelier-> k.etllunLa SN rlie Verv. 1378 Keule Sflsrducd äer posojÜ-nics. und vtvves prv» Iirv. Unter »l?s5e!ier Lntsciiluk« »n clle Ver>v. 1Z84 Kaute plmliio oäer 8tut?-iiüeel eexen dar. Unter »vsr-ttliler« SN Äie Verv. 13S4 SpMrdiieder» dlesixe. veräen^ selcsutt von Leldstinteressen-' ten «eicen «^mortleo öüro »kspiri«. sisl(S 28. _1383_ ^ fnede». Iltls. lmcki >VtlVolinunL sotort ZU vermieten. Xnruiraeen lenkova ul 6. l. Stoell. I3V1 »GVGVVVGVVGVGGGGGGG VsrUlKllcbo» Il»u»m«lst«r«liv. I»«r» in lZsrten- unll lisu»-»rdetten besten» bevanUert. euclit bi» 1. öilitrr oder »püter elne Ltelie. Qetl. ?U5ci^rikten unter »flelkle« an äle Vorv. 1368 Xn8tAnäiLe kr»u dlttet um N»usmel»tersteIIe oäer ve-Äenune mit Koel»lcenntnlesen unter ?as8. Sedrittl. ^ntrSie unter »Xileinstedenä« :in clio Verv. _I3S7 (ie>ve8öner flnmud^wter suelit Stelle In einem lvclu-»trie- oäer lZeselititsunter» nelimen. Spraeli kenn tni»»v: slovenlseli. »erdol«ro»tl»eli u. äeutscil. Versiert in .'Ulen Steuer- unä I'ininlanieleeen delten, Korr«»pon6eae etc. (ZeN. XntrR»» unter »Solorti-l«r ^Mritt« »n ckl« Verv. 1370 5ea!zfkamterrler. nLitk ..vlackponlt'. I«teni!ina verkautt billigst jun«e in Lnxlanä rexi-lo74 strierte Leal^ kamterrlere illr .laeä unä Vislrt»od«Iter. in allen ?vei-sen äer l^anävirtscl^ait lzv» vanäert, leäi«. 42 lalire alt. mlt l5jSkrieor Praxis, ^ksol. vent cker Odst- unck >Veindsu-»edule in l^eridor 1913, »uclit ad I. l^Rr? Stelle. Qetl. ^u-»clirikten unt. »vsuerposten« an äle Verv. l36v (Zeckeaket äer ^ntltukari« ulosenli«« l ^»VVVVVWUVHG»G»»WW^ lüelitleer vreker- «ml zit». »vtil»«a»eliloi»«r. orstlrlsWj. «e. ernste Kralt. verkeiratet. 30--^() ^akre alt. tlnäet ) nsl?mc del ?eljer<» prometno cl. ä. klstrle». V. l.imdu!^. 1388 Vertrster zum lZesucue von prlvatkunclen in viicZ vmTebunL ' ueiit /^iinukolclnr-varenliaus mit uiiä Damenvare. l)rins5c:nlls >^ntr. an pudlleitas cl. d. )Lagred., Illea 9. unter .>.r. I3lS vueddaltOi', Ko?re»pon6ent l^onatseol^alt 1500 Oin. vel-«Iier Llelelizeitix eine Linli^zre von 25.000 vin leisten ki»nn. vlrck aukeenommen. ^ntrZ?e unter ».?tSnlli^er Postens an äie Verv. 1381 VerlälZllelier ^usammen.irdsj-ter. absolut vervenddar beim vainpioten. nücliterne Kratt, ZV—R .lalire alt. unadlisnei«. «lovenlsck-deutscli 8proet,. virä per sofort lür eine kloi-nere kSckerel xesuelit. ^ntrü ire mlt kekerenzen unä l.ot:n-anziprüelien unter »^tlclitorn" an äie Verv. 1Z7? VerelelieniNUSvortfeter. «vier Organisator, ersticlassieor qui^iteur. virä iür sot^rt sul-xenommon .^niÄnkior uiixec-sciilossen. ^ntr^xo mit benslieselireidunx und l^c-lialtsanL-prüelien an äie Verv. unter »Vodja«. l.^47 Kolik N- Uiickslosoks mit IÄw«i»i»t«ln»vll, io »«»«tlioiieiien k»rl»«i. »»«Ii wo6er»»t«»i LatH^Arteii, «leuzt «> UUixito» t'rei»«» « « VillUlU ^I>cfl'ocZekteur und tkr die licdnlstion verantn'm-Nicii: Ndn KX8?k!I?. — Vru^k der rikorZku tl^lisrna« in I^sril^c),-. — Nir den uiii^ >.Ieii vorantvortUlAS iArektvr ?tanl«o — Velde >vndn lieft in ^»ribor.